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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 89
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Titel: 1 Stück Frau, bitte
Autor: Elisabeth Wäger
produziert in: 1953
produziert von: ORF-ST
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Friedl Althaller
Inhalt: Wägers Hörspiel bewegt sich oszillierend zwischen Illusion und Realität. Die Protagonistin erfindet ihre eigene Biographie, imaginiert einen femininen Idealzustand, der sich immer deutlicher als existenzielle Falle enttarnt. Kinder, Ehemann, Familienleben – Komponenten, die das Frauen-Leben determinieren, Stolpersteine, an denen die Existenz mit Hingabe zerschellt...
Daten zu Elisabeth Wäger:geboren: 1942
Vita: Elisabeth Wäger, geb. 1942 in Rankweil/Vorarlberg, vielfach ausgezeichnete Autorin von Erzählungen, Romanen, Theaterstücken und Hörspielen. Der ORF produzierte zuletzt ihre Hörspiele "Eine Geschichte vom Fräulein Helene", "Cassette an Ella" und "Blick durch den Spiegel".
Erstsendung: 20.07.2004
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 89
Titel: Abbey Grange
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 1992
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Übersetzer: Alice & Karl Heinz Berger
Inhalt: Sir Eustache Brackenstall wurde mit dem Schürhaken auf seinem Wohnsitz Abbey Grange erschlagen. Die Aufklärung des Mordes scheint ein leichtes Spiel zu sein. Zeugen, Spuren und Verdächtige sind vorhanden. Sherlock Holmes fängt an, sein Interesse an diesem Fall zu verlieren, doch bald darauf führen ihn kleine Ungereimtheiten auf eine neue Fährte. Mit viel Feingefühl und messerscharfer Logik nimmt er die Witterung auf und bestätigt ein weiteres Mal seinen Ruf als genialer Ermittler und Gentleman alter Schule.
Sprecher:Peter Kner (Erzähler)
Klaus Knuth (Friedensrichter)
Horst Warning (Hippolyte Lacour)
Renate Steiger (Madame Luneau)
Emil Moser (Chandelier)
Hans Helfer (Sidoine)
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.08.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 89
Titel: Alice im Kaufhaus
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Komponist: Siegfried Jordan
Inhalt: In einer Fotokabine im hellsten Blitzlichtgewitter einzuschlafen - dieses Kunststück bringt nur Alice fertig. Das wäre nun nicht weiter tragisch, stünde die Fotokabine nicht mitten in einem Kaufhaus und hätte das Kaufhaus nicht längst seine Pforten geschlossen, als Alice endlich aus ihren Träumen erwacht. Aber ist das etwa kein Traum, wenn das grüne laufende Männchen auf dem Hinweisschild lebendig wird und zu sprechen beginnt? In der Spielwarenabteilung im dritten Stock soll eine Partie Monopoly stattfinden, und es scheint, als hätten alle nur auf Alice gewartet: die Plüschäffchen, Barbies, Teddys und Puppen. Sie brauchen dringend Verstärkung, denn es gibt immer nur einen, der bei Monopoly gewinnt: Kater Karlo, der größte Halsabschneider weit und breit, vor dem sie alle Angst haben. Aber diesmal ist ja Alice dabei, und die hat keine. Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehrer, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie als Beiträge zur Kinderhörspielreihe des Süddeutschen Rundfunks "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983), "Wolfi und Wolferl", "Das Vlies von Iskara oder Wolfis abenteuerliche Nordpolreise" (1985) und "Alice träumt fürs Leben gern" (1986).
Sprecher:Rolf Ludwig (Hardy)
Hans-Joachim Hegewald (Rolf)
Edgar Harter (Sprecher)
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 17.01.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 89
Titel: Alice und Alice
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1985
produziert von: SWR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: Alice hat Grippe und hohes Fieber, da mag es ein Trost sein, wenn Vater sich zu ihr ans Bett setzt und vorliest. "Wie wäre es", so hört Alice schon halb im Schlaf ihn sagen, "wenn man hinter dem Spiegel leben würde? Tun wir doch so, als ob das Glas ein weicher Schleier wäre und man hindurchsteigen könnte..." Und Alice beginnt zu träumen, daß sie die Welt hinter dem Spiegel durchwandert. Ganz eigentümlich gleichsam umgekehrt - ist hier das Leben. Und eine andere Alice begegnet ihr in dieser Welt, eine, die darüber ebenso verwundert ist wie sie. Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, arbeitet als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Im Süddeutschen Rundfunk debütierte er 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford". Beiträge zur Kinderhörspielreihe waren "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983), "Wolfi und Wolferl", "Das Vlies von Iskara oder Wolfis abenteuerliche Nordpolreise" (1985), "Alice träumt fürs Leben gern" (1986) und "Alice im Kaufhaus" (1988).
Sprecher:Klaus Langer (Herbert)
Antje Hagen (Else)
Margarete Salbach (Frau Brezowski)
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 21.01.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 89
Titel: Baudolino
Autor: Umberto Eco
produziert in: 1999
produziert von: SWR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Burkhart Kroeber
Inhalt: Schelmenroman und historischer Roman, phantastische Chronik und Geschichte eines unmöglichen Verbrechens - Umberto Eco vereinigt all dies zu einem großen Epos über die Mythen und Utopien der abendländischen Kultur. Und wie immer wirft Umberto Eco dabei auch einen zugleich ironischen und kritischen Blick auf unsere eigene Gegenwart.

Baudolino führt uns mit dem großen Kreuzzug ins Heilige Land bis zum fernsten Orient, immer auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes. Wesentliches Mittel seines Aufstiegs ist Baudolinos perfekt entwickelte Fabulierlust. Sein Lehrmeister ist allerdings auch kein geringerer als Bischof Otto von Freising, der bedeutendeste Geschichtsschreiber des deutschen Hochmittelalters. Und entsprechend bewegt sich Baudolino in dieser figurenreichen Geschichte ständig zwischen Fabel und Historie und wird zum fiktiven Helden einer großen Epoche.



1: Der vierte Kreuzzug führt im Jahre 1204 eine plündernde und mordende Meute nach Konstantinopel. Einer, dem das Herz vom rechten Fleck noch nicht gewichen ist, rettet in der Hagia Sophia dem Geschichtsschreiber Niketas Choniates das Leben, bringt ihn in Sicherheit und beginnt zu erzählen. Es ist der 60-jährige Baudolino aus dem piemontesischen Alexandria, der - am Ende einer abenteuerlichen Lebensreise - als einzigen Identitätsnachweis ein Palimpsest bei sich trägt, eine frühe Schreibübung, die nichts anderes belegt, als dass ein genialer Lügner die Szene betreten hat, einer, der sich in die Schnittstelle aller Achsen des Hohen Mittelalters zu setzen wusste: Er hatte sich zum Adoptivsohn Barbarossas hochgeschwindelt, war Schüler des grossen Barbarossa-Biografen Otto von Freising geworden, durfte in Paris ein Vagantenleben führen und die höfische Liebe zur fernen Kaiserin Beatrix auskosten. Ein Wirklichkeiten-Erfinder und Wahr- Lügner, dessen Lebensutopie sich bildet, indem er einem der heimlichsten Impulse des Mittelalters verfällt, der Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes, einem paradiesischen Irgendwo zwischen Nil, Tigris und Ganges.



2: Baudolino mischt die Szene auf: Er findet während der Plünderung Mailands im Reliquiengerümpel einer Kirche die Könige aus dem Morgenland und verhilft Köln zu einem unsterblichen Schatz. Er betreibt die Heiligsprechung Karls des Grossen und verschafft Barbarossa grössere Legitimation. Er wird der Held seiner piemontesischen Heimat, der Frascheta, indem er geschickt im Konflikt zwischen den lombardischen Städtebünden und Barbarossa laviert und mit Hilfe der Kuh seines Vaters die Heimatstadt Alexandria vor der Zerstörung bewahrt. Die Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes hat - unterstützt vom Genuss viel grünen Honigs - Gestalt gewonnen: Eine jüdische Traditionslinie liess sich mühelos damit verknüpfen, warum nicht auch der Mythos vom Gral, der kostbarsten Reliquie der Christenheit. Der Gradal (Gral) im Besitz des Priesterkönigs Johannes, der ihn Barbarossa schenken will? Baudolino schreibt einen Brief, der alle weiteren Schritte bestimmen wird. Und lädt sich eine lästige Konkurrenz auf den Hals.



3: Baudolino erfährt ein kurzes, tragisch endendes Eheglück, das ihn vom Traumziel seines Lebens, dem Reich des Priesterkönigs Johannes nicht abhält. Er findet den Konkurrenten in Konstantinopel, einen windigen Mönch, der mit viel Hokuspokus auf die byzantinischen Machtkämpfe Einfluss nimmt, von Baudolino aber gestellt und als Geisel mitgeschleppt wird: Er soll - wenn schon nicht die genaue Landkarte besitzen - so doch wenigstens den Weg zum Reich des Priesterkönigs im Kopf haben. Zwischendurch in der Heimat, muss Baudolino in der umbenannten Stadt Cäsarea seinem Vater beim Sterben beistehen und dabei erkennen, dass der Gral nichts anderes sein kann, als die hölzerne Trinkschale, aus der der Sterbende seinen letzten Schluck Rotwein nahm. Davon kann er auch Barbarossa überzeugen, der es seiner kaiserlichen Würde für angemessen hält, den Gral nicht zu holen, sondern ihn als einst geraubten dem Priesterkönig zurückzugeben. Auf dem dritten Kreuzzug kommt der kaiserliche Tross 1190 auf eine geheimnisvolle Burg, die in ihren Mauern ein Kabinett naturwissenschaftlicher Kuriositäten beherbergt. Es sollte Barbarossas letzte Nacht werden. Gral und Geisel sind verschwunden.



4: Die Reise führt von Kleinasien in einen phantastischen Orient mit wilden Tieren, immerdunklen Wäldern, unsichtbaren Begleitern, schwarzen Flüssen und liebenswerten Monstern zur Stadt Pndapetzim, wo Baudolino und seine Gefährten dem von einer Eunuchenkaste umgebenen Diakon Johannes begegnen, einem Adoptivsohn und möglichen Nachfolger des legendären Priesters. Die Wende kündet sich an: Die Utopie vom Reich des Priesterkönigs verwandelt sich in die Liebe zur klugen, vom Bauch an abwärts ziegengestaltigen Hypatia, mit der Baudolino ein Kind zeugt. Katastrophen folgen: Der lepröse Diakon stirbt; dem Ansturm der weissen Hunnen können die Gefährten noch entkommen. Flucht, qualvolle Gefangenschaft bei den Hundsköpfigen und ein abenteuerlicher Flug mit Riesenvögeln führen die Gefährten in das Konstantinopel der Rahmenerzählung zurück. Ein grotesk-virtuoses "Whodunit" klärt den Tod Barbarossas und die Geschichte vom verlorenen Gral auf. Baudolino verabschiedet sich von seinem Zuhörer Niketas: "Ich muss ins Reich des Priesters Johannes gelangen. Sonst hätte ich mein Leben umsonst gelebt". "Aber ihr habt doch mit Händen gegriffen, dass es nicht existiert." "Wir aus der Frascheta sind berühmt für unseren Dickkopf."
Sprecher:Thomas Heller
Marion Kramper-Erb
Patrick Klein
Christian Wermke
Gerhard Fehn
Günther Vetter
Sigrid Seigel
Debera Ireland
Joachim Jung
Volker Helfrich
MusikerCollegium musicum Baden-Baden SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern
Daten zu Umberto Eco:geboren: 25.01.1932
gestorben: 19.02.2016
Vita: Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont, + 19. Februar 2016) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 89
Titel: Blaukäppchen
Autor: Philippe Dumas
Boris Moissard
Jack Zipes
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 2 Minuten
Regie: Uwe Schareck
Komponist: Christoph Well
Übersetzer: N. N.
Inhalt: Blaukäppchen ist die Enkelin von Rotkäppchen und will auch berühmt werden. Als es von Mama den Auftrag erhält, der Großmutter Leckereien zu bringen, fasst es einen bösen Plan. Es lässt den gefangenen Wolf frei mit dem Auftrag, vorauszueilen und die Großmutter zu fressen. Doch der, der Tücke der Familie Rotkäppchen müde, macht sich auf und davon in seine Heimat Sibirien, wo er zu einem gefeierten Erzähler wird. Blaukäppchen aber hält die Großmutter für den verkleideten Wolf und schleppt "ihn" zur Gendarmerie. Statt Ruhm erntet es eine riesige Blamage.
Sprecher:Gerhard Polt
Erstsendung: 03.11.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 89
Titel: Canal du midi
Autor: Hubert Wiedfeld
produziert in: 1983
produziert von: WDR; NDR; SR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Niels Frédéric Hoffmann
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Ein alljährlich sich wiederholendes Ritual: Madame Rose, alternde Aktrice und Diva von Gottes Gnaden ("seit Stummfilmtagen ein Gesicht aus schwarzen Augenkreisen"), bittet in die Provence zur Fahrt auf der MS "Canal du Midi". Mit an Deck ihre getreuen Verehrer, Leibeigene und Kampfhunde, Commodore Schreyvogel, der Banquier Dudweiler und Kammersänger Osiander, der Chor der Freier. Ein Trio infernal, gerade gut genug, um Madame ein wenig zu unterhalten. Die "Kreuzfahrt" auf dem Kanal du Midi gerät zu einer ebenso phantastischen wie abenteuerlichen Reise, nicht nur die vielen Schleusen sind zu überwinden, der marode Kahn wird auch noch geentert: den Counterpart gibt Florence Lafleur, Regisseuse, mitsamt ihrer Crew der Lichtspielkunst. Sie, die gute Fee und Königin der (Programm-)Filmkunst, "europäisch, cool und feministisch", will mit Madame Rose einen Film drehen, aber will auch Madame? Das grandiose Bild des mediterranen Südens verschmilzt mit dem der Piazza San Gaetano in Neapel; doch in Neapel ist es bitterkalt, sind wir nicht schon längst auf dem kleinen Platz vor dem Leidenskloster in Moskau? Nicht nur die Schauplätze wechseln flott, auch die Zeit macht rasante Sprünge: Napoleon, Lenin und der Zweite Weltkrieg sind alle gleichermaßen Gefährten in diesem furiosen Szenario. Welcher Film wird hier eigentlich gedreht, und vor allem, wer hält die verschwenderisch wuchernden Fäden dieser Inszenierung in der Hand? Klar ist nur, Madame Rose geht nicht über Board.
Sprecher:Kollrott: Michael Thomas
Lisa: Eva Garg
Domke: Reinhard Firchow
Leichhardt: Karlheinz Vietsch
Beinhorn: Wolfgang Grönebaum
Frau Rothermund: Carmen-Renate Köper
Prof. Rabetche: Rudolf Jürgen Bartsch
Ankotarinja: Sonja Karzau
Kind: Karsten Kurth
Kellner: Claus-Dieter Clausnitzer
w1: Christa Fast
w2: Mara Bachmüller
w3: Marlies Backus
w4: Christian Walter
m1: Christian Korp
m2, Bürgermeister: Karlheinz Tafel
m3: Christoph Pragua
Sängerin: Gerlind Rosenbusch
MusikerJürgen Fichtner (Kontrabass) Alfred Lutz (Violine) Peter Dicke (Klavier)
Daten zu Hubert Wiedfeld:geboren: 13.06.1937
gestorben: 20.06.2013
Vita: Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, hat zahlreiche Hörspiele verfasst und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. "Vom Schlaf in den Steinen" ist nach "Canal du Midi" der zweite Teil seiner Radiotrilogie "Wohlwills Erbschaft".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.12.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 89
Titel: Charlotte und die Indianer
Autor: Frederik Hetmann
produziert in: 1989
produziert von: SFB
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Inhalt: In der sechsteiligen Hörspielreihe erinnert sich Charlotte in Gesprächen mit einem jungen Mädchen an ihr Leben und an die Zeit, in der sie als junge Jüdin die Verfolgung durch den Nationalsozialismus erlebte. Zeit ihres Lebens fühlte sich Charlotte dem Schicksal und dem Lebensgefühl der Indianer Nordamerikas seltsam verbunden. Kunstvoll verknüpft der Autor die Lebensgeschichte von Charlotte mit Einblicken in die Gedankenwelt und Mythologie der Indianer. Ihm gelingt eine eindringliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Stichwort "Verfolgung".
Sprecher:Marcel Collé (Heiko)
Matthias Naujocks (Toby)
Antje Primel (Silke)
Björn Schalla (Lars)
Peter Schiff (Alfred, ein Zirkusmann)
Ingeborg Wellmann (Oma von Heiko)
Erstsendung: 12.02.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 89
Titel: Das Geheimnis der verborgenen Insel
Autor: Eva Ibbotson
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christoph Dietrich
Bearbeitung: Katrin Wenzel
Übersetzer: Sabine Ludwig
Inhalt: Viele Jahre ist es her, da sind Tante Etta, Tante Coral und Tante Myrtle mit ihrem Vater auf die verborgene Insel gelangt. Sie fanden ein verlassenes Haus vor und verlassene Strände, auf denen nur die Strandläufer und Meerlerchen ihre Spuren hinterlassen hatten. Sie setzten das Haus instand und legten einen Garten an. Eines Tages fanden sie einen ölverklebten Seevogel, der gar kein Seevogel war, sondern etwas völlig anderes. Und so hatte eben alles begonnen: Die Insel war zur Heimat geworden für Nixen und Selkies, für Boobries und Lindwürmer - für alle bedrohten Tiere des Meeres. - Inzwischen jedoch sind die Tanten ziemlich alt, und ihr Lebenswerk scheint in Gefahr zu sein. Nachwuchs wird gebraucht, doch woher soll er kommen? Sie beschließen, ein paar dringend benötigte Kinder zu kidnappen. Tante Etta und Tante Coral haben Glück. Die von ihnen entführten Kinder, Minette und Fabio, leben sich schnell auf der Insel ein. Bald helfen sie den Tanten, die Tiere zu versorgen. Nur Lambert, der von Tante Myrtle herübergeholte Junge, macht Probleme: Ihm fehlt auf der Insel vor allem sein Handy. Als er es eines Tages endlich in Tante Myrtles Cellokasten findet, ruft er seinen Vater an und bittet ihn, ihn schleunigst von der Insel zu retten. Inzwischen allerdings hat schon das Große Summen eingesetzt ... Der Krake nähert sich. Ungeachtet seiner Größe ist er ein friedliches Lebewesen. Aber seit mehr als hundert Jahren hat ihn kein Mensch mehr gesehen.

Eines Tages ist es endlich so weit - vor der Insel liegt eine weitere Insel. Der Krake ist da! Und er ist nicht allein gekommen, er hat seinen Sohn mitgebracht. Und das ist auch der Grund, weshalb sich der Krake die verborgene Insel ausgesucht hatte. Während er selbst wieder durch die Weltmeere schwimmen würde, sollten nicht die ältlichen Tanten, sondern Minette und Fabio auf das Krakenkind aufpassen. Der Krake beobachtet einige Tage lang, wie die Kinder mit seinem Sohn zurecht kommen. Und als er sicher ist, den richtigen Platz für ihn gefunden zu haben, macht er sich wieder auf den Weg ... Während also auf der verborgenen Insel die Welt in schönster Ordnung zu sein scheint, tobt in London die grosse Tantenhatz. In allen Zeitungen und an allen Litfasssäulen kann man die Steckbriefe von Tante Etta, Tante Coral und Tante Myrtle sehen. Aber die Polizei ist ratlos. Keine Spur, kein Hinweis, keine Lösegeldforderung der Erpresser. Da macht sich Mr. Stanley Sprott, Lamberts Vater, selbst auf die Suche. An Bord seiner Yacht Hurricane befiehlt er bewaffnete Männer und besitzt jede Menge Munition. Doch Mr. Sprott und seine Männer wollen nicht etwa die Kinder retten. Nein, er und seine blutrünstigen Gesellen haben ganz andere Pläne.
Daten zu Eva Ibbotson:geboren: 25.01.1925
gestorben: 20.10.2010
Vita: Eva Ibbotson, geboren in Wien, lebt seit 1933 in England. Kinderbücher von Eva Ibbotson sind weltweit beliebt. In Deutschland erschien zuletzt "Das Geheimnis von Bahnsteig 13".
Eva Ibbotson (* 25. Januar 1925 als Maria Charlotte Michelle Wiesner in Wien; † 20. Oktober 2010 in Newcastle upon Tyne, England) war eine britische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 13.04.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 89
Titel: Das Kind von Noah
Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
produziert in: 1949
produziert von: BR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Ursula Schregel
Übersetzer: Inès Koebel
Inhalt: Schauplatz der auf authentischen Ereignissen beruhenden Handlung ist das von Deutschen besetzte Belgien zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung. Der Autor hat den Stoff Abbé André gewidmet, dem Vikar der Gemeinde Saint-Jean-Baptiste in Namur. Der siebenjährige Joseph, Sohn des jüdischen Schneiderehepaares Bernstein, wird aus Sicherheitsgründen als "Neffe" bei einem Kunden, dem Grafen von Sully, untergebracht. Doch bald taucht auch dort die Gestapo auf und Joseph wird - wieder unter falscher Identität - im Internat von Pater Pons untergebracht. Der engagierte katholische Dorfgeistliche hat schon ein Dutzend jüdischer Knaben aufgenommen. Als Joseph, betört vom Gepränge katholischer Messen, konvertieren will, ist Pater Pons gar nicht begeistert. Für ihn sind die Juden das auserwählte Volk, das keiner Missionierung bedarf, wohl aber der Hilfe, um die braune Sintflut zu überleben. Aus diesem Grund hat er die Krypta der Kapelle, in der unmittelbaren Umgebung der Schule, zur Arche Noah erklärt. Dort versucht er die Schriften und Artefakte jüdischer Kultur vor dem Untergang zu bewahren. Während Joseph und Pater Pons im Schutz der "Arche" die Sprache der Thora studieren, geht draußen der Krieg zu Ende. Als die Gestapo in letzter Minute doch noch entdeckt, was sich im Internat abspielt, scheint Josephs Schicksal besiegelt. Aber Pater Pons weiß auch jetzt einen Weg, Joseph und die anderen ihm anvertrauten Schützlinge zu retten.
Sprecher:Fräulein Else: Elisabeth Bergner
MusikerPeter Dicke (Klavier; Orgel)
Daten zu Eric-Emmanuel Schmitt:geboren: 28.03.1960
Vita: Éric-Emmanuel Schmitt (* 28. März 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyon) ist ein französischer und belgischer Romancier, Dramatiker und Filmregisseur. Er schrieb u.a. die Theaterstücke "Der Besucher" (1993); "Golden Joe" (1995); "Enigma" (1996); "Der Freigeist" (1997).

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Erstsendung: 23.01.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 89
Titel: Das letzte Geheimnis
Auszeichnungen (1):Kurd-Laßwitz-Preis: 2005
Autor: Bernard Werber
produziert in: 1975
produziert von: WDR; SR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Dramaturgie: Ursula Schregel
Übersetzer: Claudia Feldmann
Inhalt: Nach seinem Sieg über den amtierenden Schachweltmeister, den hochentwickelten Computer Deep Blue IV, ist der Neuropsychologe Samuel Fincher von der Überlegenheit des Menschen gegenüber der Maschine Überzeugt: "Ein motivierter Mensch kennt keine Grenzen." Noch am selben Abend stirbt Fincher beim Liebesspiel mit seiner Freundin dem Topmodel Natascha Andersen. Die Todesursache: höchste Ekstase! Doch der Journalist Isidore Katzenber glaubt nicht an die Ergebnisse der Obduktion sondern an Mord, Zusammen mit seiner jungen Kollegin Lucréce Nemrod bohrt er nach. Als ein weiterer Mord geschieht befinden sich die Journalisten schnell auf einer gefährlichen Odyssee die sie in die unbekannte Welt der Gehirnforschung führt. Sie finden heraus dass sich Fincher auf ein gefährliches Spiel eingelassen hatte an dessen Ende ein hoher Preis stand: das letzte Geheimnis des Gehirns. Nun ist es an den Journalisten dieses Geheimnis zu lüften.
Sprecher:Max Schautzer (Ansager)
Fritz Leo Liertz (Laiensprecher)
Hans Korte (Kaiser)
Michael Thomas (Adjutant)
Hermann Schomberg (Reeder)
Daten zu Bernard Werber:geboren: 18.09.1961
Vita: Bernard Werber wurde 1961 in Toulouse geboren. Nach seinem Journalistikstudium arbeitete er über zehn Jahre als Wissenschaftsjournalist für die wichtigsten Magazine Frankreichs. 1991 publizierte er seinen ersten Science-Fiction-Roman "Die Ameisen", den ersten seiner Ameisentrilogie. Werbers Bücher haben in Frankreich mittlerweile Kult-Status erreicht.
Hompepage o.ä.: http://www.bernardwerber.com/
Erstsendung: 16.03.2004
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 89
Titel: Das Mädchen aus Mailand
Autor: Giorgio Scerbanenco
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Übersetzer: Christiane Rhein
Inhalt: Mailand, mitten im "Wirtschaftswunder" der 60er Jahre. Weil er einer krebskranken Frau das Sterben ermöglicht hat, ist Duca Lamberti zu drei Jahren verurteilt worden und darf seinen Beruf als Arzt nicht mehr ausüben. Aus der Haft entlassen, nimmt er den Job an, den Kommissar Càrrua von der Mailänder Polizei, Chef und Freund seines Vaters, ihm vermittelt: Er soll den Sohn eines Industriellen, der vor einem Jahr scheinbar grundlos zu trinken begonnen hat, vom Alkohol wegbringen. Bald weiß Lamberti, dass sich Davide schuldig fühlt am Tod einer jungen Verkäuferin, die gegen Bezahlung mit ihm mitgegangen ist. Sie flehte ihn an, mit ihr wegzufahren, er lehnte ab ­ und am nächsten Tag war sie tot. Aber diese Alberta hat eine Rolle mit Filmnegativen in Davides Auto verloren, und nun, ein Jahr später, führen die Nacktaufnahmen Duca Lamberti auf die richtige Spur. Mit Hilfe von Albertas Freundin Livia macht er ein zweifelhaftes Fotostudio ausfindig, offenbar eine Anlaufstelle für den organisierten Mädchenhandel, gegen den Duca Lamberti sogar die schöne Livia Ussaro als Lockvogel einsetzt. Doch er hat die Skrupellosigkeit der ehrenwerten Gesellschaft unterschätzt.
Sprecher:Erzähler: Dietrich Körner
Berliner: Wolfgang Ostberg
Alex: Hans Oldenbürger
Großvater: Martin Flörchinger
Großmutter: Marga Legal
Onkel Radisa: Achim Petry
Doktor: Walter Lendrich
Emil Fischer: Günter Naumann
Daten zu Giorgio Scerbanenco:geboren: 28.06.1911
gestorben: 27.10.1969
Vita: Giorgio Scerbanenco (1911-1969) wurde in Kiew als Sohn eines ukrainischen Offiziers und einer Italienerin geboren. Nach Ausbruch der Revolution floh er mit seiner Mutter nach Italien. Er versuchte sich in allen möglichen Jobs, bis er als Reporter zu arbeiten begann und seine schriftstellerische Begabung entdeckte. Von seinen sechzig Romanen machten ihn vor allem die vier Kriminalromane um Duca Lamberti berühmt.

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Erstsendung: 18.12.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 89
Titel: Das Steinbett
Autor: Kjell Eriksson
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Axel Pleuser
Bearbeitung: Katrin Wenzel
Komponist: Pierre & Tamia Favre
Übersetzer: Paul Berf
Inhalt: Ann Lindell arbeitet seit fünfzehn Jahren für die Kriminalpolizei in Uppsala. Kurz vor Mittsommer wird sie beauftragt, die Ermittlungen in einem Fall von Fahrerflucht zu übernehmen. Sie besichtigt den Unfallort und ist fassungslos. Eine Frau und ihre sechsjährige Tochter sind ums Leben gekommen, alle Indizien deuten auf einen brutal geplanten Mord hin. Lindell, Mitte Dreißig und eine erfahrene Polizistin, setzt alles daran, den Fall aufzuklären. Zuviel Arbeit und zuwenig Personal - für sie ist das der Alltag, der sie Persönliches allzu oft vernachlässigen lässt. Doch ausgerechnet jetzt werden von ihr auch noch private Entscheidungen verlangt.
Sprecher:Charlotte Schwab
Wolfram Berger
Daten zu Kjell Eriksson:geboren: 1953
Vita: Kjell Eriksson, geboren 1953 in Uppsala, lebt in der Nähe seines Geburtsorts. Für seinen ersten Kriminalroman "Den upplysta stigen" erhielt er 1999 den schwedischen Krimipreis für Debütanten.
Erstsendung: 15.11.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 89
Titel: Der adlige Junggeselle
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 1988
produziert von: ORF-S; SRF
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Übersetzer: Alice Berger
Karl Heinz Berger
Inhalt: An einem rauen Herbsttag erreicht Sherlock Holmes die Nachricht einer folgenschweren Hochzeit: Miss Hatty Doran, frischgebackene Ehefrau des bekannten Lord Richard St. Simon, verschwand wenige Stunden nach der Trauung. Welche Rollen spielen die beträchtliche Mitgift der Braut und die eifersüchtige Ex-Freundin des Bräutigams? Während sich die Polizei bei ihren Ermittlungen ein ums andere Mal mit beamtischer Eifrigkeit in unwichtigen Details verliert, setzt Holmes mit traumwandlerischer Sicherheit das Puzzle zusammen.
Sprecher:"Sokrates und das Fernsehen"
Paul Hoffmann (Sokrates), Rudolf Wessely (Kriton), Karl Walter Diess (Simmias)

"Sokrates und die Stoßstange"
Paul Hoffmann (Sokrates), Rudolf Wessely (Phaidros), Karl Walter Diess (Aristogamos), Christoph Waltz (Meneandros)

"Sokrates und die Ufos"
Paul Hoffmann (Sokrates), Christoph Waltz (Eupolemos), Rudolf Wessely (Kriton)
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

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Erstsendung: 04.07.2004
Datenquelle(n): dra
Webfund
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Treffer 15 von insgesamt 89
Titel: Der Affe
Autor: Katja Reinicke
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Inhalt: Zwei Journalisten interviewen den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Adam Smith, der ein zukunftshumanistisches Programm verkündet. Damit ist er sich seines Wahlsiegs sicher. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit ans Licht bringen könnten: Smith war Student am Genforschungs-Institut eines gewissen Professor Benrath und wirkte dort an Gen-Experimenten mit. Als sein Kommilitone Norman Miller spurlos verschwand und der Professor kurze Zeit später in die Psychiatrie eingewiesen wurde, zerplatzte der Traum. In Millers Tagebuchaufzeichnungen finden sich Notizen zu Kreuzungsversuchen zwischen Menschen und Affen, die eine Art Übermensch züchten sollten: Der Intellekt des Menschen paarte sich synthetisch mit der gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit und der Kraft des Tiers. Offenbar hatten sich Miller und Smith für Selbstversuche zur Verfügung gestellt - aber nur einer hat überlebt. Denn da kam die Libido ins Spiel: Norman verliebte sich in Theresa, die Tochter Benraths. Das weckte Adams Eifersucht, außerdem wollte Benrath seine wohlerzogene Tochter nicht dem unzivilisierten, triebgesteuerten Affenmenschen überlassen ...

Ein Science-Fiction-Krimi als zeitgemäße Variation des Frankenstein-Stoffs, mit philosophisch-hirnphysiologischen Überlegungen zur conditio humana.
Sprecher:Carl-Heinz Schroth (Robert Guiscard)
Karin Jacobsen (Liane)
Heinz Klevenow (Potentat)
Max Walter Sieg (Ministerpräsident)
Walter Klam (Kultusminister)
Joseph Offenbach (Ägyptischer Kunsthändler)
Herbert A. E. Böhme (Lokomotivführer)
Hans Fitze (Heizer)
Helmut Peine (Schaffner)
Heinz Sailer (Fürst Jaroslav)
Hans Zesch-Ballot (Mr. Pratt)
Trudik Daniel (Eine Dame)
Georg Eilert (Sprecher)
Erstsendung: 10.10.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 89
Titel: Der ewige Spießer
Autor: Ödön von Horváth
produziert in: 1963
produziert von: RB
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bearbeitung: Katarina Agathos; Bernadette Sonnenbichler
Inhalt: "Es soll nun versucht werden, in Form eines Romans einige Beiträge zur Biologie dieses werdenden Spießers zu liefern. Der Verfasser wagt natürlich nicht zu hoffen, daß er durch diese Seiten ein gesetzmäßiges Weltgeschehen beeinflussen könnte, jedoch immerhin."
Aus: Der ewige Spießer

Wandlungsgeschichten
Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman Der ewige Spießer erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus.

Durchschnittsmenschen
Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Teil 1: Herr Kobler wird Paneuropäer. Als er im Schellingsalon seinen Freunden von einer Reise zur Weltausstellung in Barcelona erzählt, hat Alfons Kobler noch keine klare Vorstellung von der paneuropäischen Idee. Und auch die Begegnung mit dem geschwätzigen Wiener Journalisten Schmitz auf der langen Zugreise bleibt diesbezüglich eher theoretisch. Erst als Kobler in Barcelona seine mühsam eroberte Geliebte an den kapitalen Mister A. Kaufmann verliert, ist er restlos überzeugt, dass es gilt, Grenzen zu überwinden. Im europäischen Zusammenschluss gegen die rohe amerikanische Übermacht liegt die Zukunft. Nicht nur in Liebesdingen. Ein wenig diffus noch ist diese neue Perspektive und vielleicht doch auch gegen den unbestreitbar konservativen Kern der eigenen Seele sprechend, jedoch immerhin. Teil 2: Fräulein Pollinger wird praktisch. Weil sie ihre Arbeit verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, wird ihr gesagt. Beim nächsten Rendezvous, einer Autofahrt an den Starnberger See, sagt Anna Pollinger vor dem ersten Kuss also „Umsonst gibt es nichts!“ und verhandelt. Sie hat dann zwar keine Gefühle dabei, jedoch immerhin. Danach hält sie ein Fünfmarkstück in der Hand. Teil 3: Herr Reithofer wird selbstlos. Obwohl er ein Mistvieh ist und im Arbeitsamt in der Thalkirchener Straße mit Anna Pollinger auf ein ebensolches trifft, muss doch auch einmal etwas Gutes getan werden in diesen schlimmen Zeiten. Als Josef Reithofer Anna, die ihn noch kurz vorher ausnehmen wollte, eine Stelle als Näherin vermitteln kann, tut er es. Reithofer ist jetzt ein selbstloses Mistvieh, immerhin! Große Wirkungen haben bekanntlich kleine Ursachen. Und große Ideen auch.

Orientierungslosigkeit
In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren.

Der werdende Spießer
Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren.
Sprecher:Hans Krull (Kommissar Mertens)
Hans Joachim Rathmann (Inspektor Weber)
Edgar Radloff (Johann Podensky)
Jo Wegener (Seine Frau)
Daten zu Ödön von Horváth:vollständiger Name: Edmund Josef von Horváth
geboren: 09.12.1901
gestorben: 01.06.1938
Vita: Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth; * 9. Dezember 1901 in Sušak, heute ein Stadtteil von Rijeka; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein auf Deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Stücke Geschichten aus dem Wiener Wald, Glaube Liebe Hoffnung und Kasimir und Karoline sowie durch seine zeitkritischen Romane Der ewige Spießer, Jugend ohne Gott und Ein Kind unserer Zeit.

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Erstsendung: 18.01.2015
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 17 von insgesamt 89
Titel: Der Fluch des Lachens
Autor: Jules Feiffer
produziert in: 1984
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Übersetzer: Werner Leonhard
Inhalt: Roger, der Sohn des guten Königs Wihissesdochnoch war ein Freudenbringer. Alles im Leben bereitete ihm Spaß: Zähneputzen, Bogenschießen, Zweikampf mit Pferd und Lanze. Es machte ihm Spaß, freundlich zu sein, aber genauso viel Spaß, gemein zu sein. Rogers gute Laune verzauberte aber auch jeden und alles, was sich ihm auf eine halbe Meile näherte. - Auf die Dauer war das dem König aber zu bunt, und er schickte seinen Sohn in die Welt "auf die Suche" - nach dem "Ernst des Lebens" würden wir heute sagen. - Aber da wir uns in einem Märchen befinden, sucht Roger den Ernst an so typischen Orten wie: Wald ohne Wiederkehr, Felsgrund der Fiesheit, Reich der Rachsucht, Berg der Bosheit und Tal der Träume. - Rogers Wirrwarrweg ist aber durchaus vergnüglich, zumal er sich nicht so verhält, wie man es von einem Prinzen in einem Märchen erwartet.
Sprecher:Dragaschnig Hubert
Erstsendung: 13.10.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 89
Titel: Der Kameramörder
Autor: Thomas Glavinic
produziert in: 1992
produziert von: SDR
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: "Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben." Der Berichterstatter schildert im Protokollton die Ereignisse eines Osterwochenendes. Mit seiner Lebensgefährtin ist er zu Freunden in die Weststeiermark gefahren. Ostertage in ländlicher Idylle. Minutiös wird protokolliert, womit die vier Personen sich die Zeit vertreiben, was sie essen, worüber sie sprechen. In den Nachrichten hören sie, dass ganz in der Nähe ein sadistischer Mord an zwei Kindern begangen worden ist. Der Täter habe die grausamen Handlungen an den Jungen und deren Reaktionen auch noch mit einer Kamera aufgenommen. Die beiden Paare spielen Karten und Federball, und zwischendurch verfolgen sie gespannt im Fernsehen den Fortlauf der Ermittlungen. Es sickert durch, dass eine Kopie der Aufnahme einem deutschen Privatsender zugespielt worden ist. Man beteiligt sich aufgeregt an den Spekulationen darüber, ob das Video der Gräueltat wohl ausgestrahlt werde. In der Zwischenzeit zieht die Polizei den Ring um den Mörder immer enger, der sich offenbar in unmittelbarer Nähe der Wochenendgesellschaft bewegt. Der Erzähler protokolliert weiter: Den Ekel und die Angst der Frauen, die Sensationslust des Gastgebers, die Reaktion der Medien - und die Fahndungserfolge der Polizei.
Sprecher:Judy Winter (Irene)
Ulrich Pleitgen (Gerd)
Ellen Schulz (Brit)
Charles Wirths (Dr. Roth)
Hans-Dieter Jendreyko (Manfred)
Helga Grimme (Uschi)
Anja Franke (Monika)
Hans-Peter Hallwachs (Bongartz)
Peter Fricke (Pfarrer)
Claus Boysen (Terjung)
Martina Esser (Mädchen)
Daten zu Thomas Glavinic:geboren: 1972
Vita: Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Er war als Werbetexter und Taxifahrer tätig und schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Er erhielt u.a. 2006 den Österreichischen Förderungspreis für Literatur. Sein Roman „Das bin doch ich“ gelangte 2007 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien sein Roman „Das größere Wunder“ (2013).
Erstsendung: 25.06.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 89
Titel: Der Kartoffelkessel (La Poche Parmentier)
Autor: Georges Perec
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Wolfgang Schenck
Bearbeitung: Eugen Helmlé
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: In dem Jahr, in dem der 250. Geburtstag Antoine Augustin Parmentiers, des großzügigen Förderers der Kartoffel unter anderen Jahrestagen in Vergessenheit zu geraten droht, wartet Georges Perec posthum mit einer Überraschung auf: Er würdigt eingehend und mit der ihm eigenen mathematischen Genauigkeit und Verspieltheit das Lebenswerk seines Landsmannes, indem er fünf Personen in einem Raum zusammenführt, deren einzige Gewißheit eben die Kartoffeln sind. Und auch diese wieder verbindet die magische Zahl Fünf, indem sie unter historischen, biologischen, kulinarischen, ökonomischen und künstlerischen Gesichtspunkten betrachtet und fortwährend geschält werden. Die Kreisbewegung dieser lebensnotwendigen Tätigkeit ist auch typisch für die fünf Personen selbst: Sie drehen sich im Kreis; weder die Lobeshymnen über die Kartoffel, noch das 'vielleicht größte moderne Abenteuer - das Kartoffelschälen', noch die vermeintlichen Erinnerungen, die sich aus der Weltliteratur entlehnt erweisen, schaffen irgendeine Gewißheit oder Perspektive. - Ein ebenso geistreich-verspieltes, wie verrücktes Stück, das der ansonsten stumme Diener Horatio zum Ende kommentiert: die Handlungen der Narren gehen über die Vorhersagen der Weisen hinaus.
Sprecher:Ulrich Matthes (Noel Coward)
Frauke Poolmann (Lorn Loraine)
Bruno Winzen (Cole Lesley)
Angelika Bartsch (Winifred Ashton)
Alexandra Wilke (Judith Christopher)
Johann von Bülow (Edward Shale)
Richard Hucke (Tony Morrell)
Marianne Rogée (Greta Cunningham)
Alexander Grill (Hoskius)
Daten zu Georges Perec:geboren: 07.03.1936
gestorben: 03.03.1982
Vita: Georges Perec (1936-1982), geboren in Paris, war Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer. Als Hauptwerk des vielfach ausgezeichneten Autors gilt der Roman "Das Leben. Gebrauchsanweisung" (1978).

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Erstsendung: 15.10.1987
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Treffer 20 von insgesamt 89
Titel: Der König
Autor: Donald Barthelme
produziert in: 1998
produziert von: DKultur
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Maximilian Schäfer
Komponist: Lutz Glandien
Übersetzer: Maximilian Schäfer
Inhalt: Der postum erschienene Roman des amerikanischen Erzählers bietet eine schrille, in den Kontext des Zweiten Weltkrieges eingebettete, surreal-comichaft erzählte Variante der Artussage. König Artus und eine kleine Auswahl seiner ehrwürdigen Ritter streiten für England auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges. Die verdienten Recken aus prähistorischer Zeit zeigen sich ebenso verstört wie irritiert. Die Regeln, nach denen sie einst kämpften, haben keine Gültigkeit mehr. Dazu werden sie mit Themen konfrontiert, die in ihrer Werteskala bislang wenig Relevanz hatten: Ideologien, Sex, Rassismus, Streiks, Feminismus, Kommunismus, Anarchismus etc. Mit Witz, Ironie und einem besonders scharfen Blick für die Paradigmenwechsel der modernen Zeit stellt der postmoderne Erzähler Fragen nach Ethik und Moral, die über den Kontext des uralten Sagenstoffes weit hinausreichen.
Sprecher:Wolfgang Draeger (Programmierer)
Herbert Fritsch (Verwaltungschef)
Antje von der Ahe (Blonde Sekretärin)
Michaela Caspar (Schwarzhaarige Sekretärin)
Sophie Rois (Rothaarige Sekretärin)
Angela Schanelec (Brünette Sekretärin)
Boris Aljinovic (Stadtbote)
Carola Regnier (Exekutivdirektorin)
Matthias Matschke (Sprecher)
Daten zu Donald Barthelme:geboren: 07.04.1931
gestorben: 23.07.1989
Vita: Donald Barthelme (1931-1989), geboren in Philadelphia, kulturkritischer Schriftsteller, Publizist und Herausgeber zählt zu den führenden literarischen Avantgardisten Amerikas. Seit 1963 veröffentlichte er seine Kurzprosa im "New Yorker". Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: Guggenheim Fellowship (1966), National Institute of Arts and Letters Award und National Book Award (1972).

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Erstsendung: 02.02.2005
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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