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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Michail Jurjevic Lermontov
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Elisabeth Panknin
Komponist: Mario Peters
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: "Ein Held unserer Zeit, meine Herrschaften, ist in der Tat ein Porträt, aber nicht das eines einzelnen Menschen: Es ist ein Porträt, zusammengesetzt aus den Lastern unserer ganzen Generation, in ihrer vollen Entfaltung." Als Michail Lermontov sein Prosawerk "Ein Held unserer Zeit" schrieb, war er Anfang zwanzig, ein gestrandeter Soldat, verbannt in den Kaukasus, wo ein Großteil der Regimenter durch Krankheiten und Scharmützel mit den abtrünnigen Bergvölkern dahingerafft wurde. Die fünf Novellen seines Buchs, erzählt aus drei unterschiedlichen Erzählperspektiven, kreisen um die Person eines jungen Offiziers, Grigorij Alexandovic Pecorin, in dem man viele Züge von Lermontov selbst entdecken kann. Für die Nachfolgegeneration der russischen Autoren wurde er zum Typenvorbild eines ,überflüssigen` Menschen: "Ich habe nie genug: an den Kummer gewöhne ich mich genauso wie an den Genuss, und mein Leben wird von Tag zu Tag inhaltsleerer."
Sprecher:Martin Trettau (Alfred)
Jürgen Rothert (Gustav)
Peter Borgelt (Schmied)
Daten zu Michail Jurjevic Lermontov:geboren: 15.10.1814
gestorben: 27.07.1841
Vita: Michail Jurjevic Lermontov (1814-1841) besuchte eine Militärschule, obwohl sein Hauptinteresse der Dichtung galt. Als er 1837 in seinem Gedicht "Der Tod des Dichters" Zar Nikolaus indirekt beschuldigte, verantwortlich für Puschkins Tod zu sein, wurde er in den Kaukasus strafversetzt. Er starb bei einem Duell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.03.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 6
Titel:
Autor: Felicia Zeller
produziert in: 1986
produziert von: SWF
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Antje Vowinckel
Dramaturgie: Hilke Veth
Inhalt: Sie sind billiger als Billiglohnkräfte und haben keinerlei Rechte. Sie heißen Olanka, Anjuschka, Olga und kommen aus Ländern an der Grenze Mitropas. Ländern, die ihnen keine Perspektive bieten. Das Land ihrer Träume ist das Land der Skispringer und heißt Knautschland. Sie sind die Dienstmägde der Globalisierung und nennen sich "Au Pair". "Au Pair" bedeutet "auf Gegenseitigkeit". Was das heißt, diktieren die anderen. Gegen Kost und Logis erhalten die jungen Frauen eine Lektion nach der anderen im Ökospießertum von ehemals Linksbewegten.

Felicia Zeller stapelt, was da an unterschiedlichen Lebenshaltungen und Bedürfnissen aufeinander prallt, zu einer vielschichtigen Kakophonie. Die Ausflüchte genervter Au Pairs werden überflutet von den Wortkaskaden gestresster Powerfrauen, unterbrochen von dem Geschrei tyrannischer Kinder ... Einzig die Väter sind in diesem Wortschwall nicht hörbar, schweben im All oder kommen gegen halb zehn oder heute vielleicht später oder gar nicht mehr.
Sprecher:Peter Fitz
Otto Sander
MusikerChris Dahlgren (Bass) Steven Heather (Schlagzeug) Thomas Meadowcroft (Orgel)
ergänzender Hinweis: Redaktion: Hilke Veth
Technische Realisierung: Peter Kretschmann; Ole Halver
Regieassistenz: Stefanie Porath-Walsh
Daten zu Felicia Zeller:geboren: 1970
Vita: Felicia Zeller, geboren 1970 in Stuttgart, lebt in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und dreht Kurzfilme. Bei den 33. Mülheimer Theatertagen erhielt sie für "Kaspar Häuser Meer" 2009 den Publikumspreis.
Hompepage o.ä.: http://www.felicia-zeller.de/

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Erstsendung: 05.12.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 6
Titel:
Autor: Robert van Gulik
produziert in: 1983
produziert von: SFB
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Ernst Jacobi (Erzähler) Hans-Michael Rehberg (Richter Di) Peter Fitz (Meister Kalebasse) Rudolf Wessely (Wei Zheng) Wolfram Koch (Hauptmann Xiu) Traugott Buhre (Lang Liu) Irina Potapenko (Farn) Fritz Lichtenhahn (Obereunuch) Renate Schroeter (Hortensie) Jaschka Lämmert (Tochter der Hortensie) Sascha Icks (Prinzessin) Udo Schenk (Wen Dong/Palastaufseher) Marian Funk Heinrich Giskes Stefko Hanushevsky Lin Ye Daniel Gloger Uwe Koschel Rao Fu Matthias Scheuring
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Heiko Daniels
Übersetzer: Klaus Schomburg
Inhalt: Wegen ihrer Nähe zum Wasserpalast, der Sommerresidenz der Lieblingstochter des Kaisers, liegt die Stadt am Fluß mitten in einem unter militärischer Verwaltung stehenden Sonderbezirk. Richter Di, der sich auf der Rückreise zu seinem Amtssitz in Pu-yang befindet, hofft, in der friedlichen Stadt am Fluß ein wenig Entspannung beim Angeln zu finden. Das aber ist ihm nicht vergönnt. Zuerst begegnet er in einem dunklen Wald einer merkwürdigen Gestalt, in der er sein eigenes Spiegelbild zu erkennen glaubt. Der Doppelgänger entpuppt sich als taoistischer Einsiedler mit Namen Meister Kalebasse. Beide werden sie Zeuge eines grausigen Leichenfunds. Dann wird Richter Di entführt - und findet sich im kaiserlichen Palast wieder, wo ihn die Prinzessin mit einem sehr heiklen Auftrag betraut: Er soll eine verschwundene Halskette, ein Geschenk ihres Vaters, finden. Gerade mal zwei Tage bleiben Di, um das wertvolle Schmuckstück aufzuspüren; unversehens steht er vor einem der kompliziertesten und verwirrendsten Fälle seiner Laufbahn. Und keiner seiner beiden Assistenten steht ihm bei diesem vertrackten Fall zur Seite. Dafür erweist sich eine attraktive junge Dame als sehr hilfreich bei den Ermittlungen - und beim Angeln.
Sprecher:Gerd David
Daten zu Robert van Gulik:geboren: 09.08.1910
gestorben: 24.09.1967
Vita: Robert van Gulik, geboren 1910 in Zutphen, Niederlande, gestorben 1967 in Den Haag, war Orientalist, Diplomat und Schriftsteller. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann 1949 mit einer Übersetzung des aus dem 18. Jahrhundert stammenden chinesischen Kriminalromans "Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di". Die Titelfigur, Richter Di, lebte in der Tang-Zeit von 630 bis 700 n. Chr. Diese Übersetzung war ein solcher Erfolg, dass van Gulik begann, eigene Bücher über Richter Di zu schreiben. Es entstanden 14 Romane und einige Erzählungen. Obwohl die Inhalte der Romane fiktiv sind, vermitteln sie doch aufgrund van Guliks genauer Kenntnis der chinesischen Kultur und Geschichte detaillierte Einblicke in soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gegebenheiten Chinas.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.08.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 6
Titel:
Autor: Paulina Bohenska
Florian Hawemann
Karolin Killing
Johannes Leisen
Heiko Martens
Sophie Narr
Johannes Scherzer
Ulli Scuda
Kai Theißen
Antje Volkmann
Daniel Wild
produziert in: 2004
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Alfred Behrens
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: "Ich ist ein Anderer" - der berühmte Satz von Arthur Rimbaud war für die Arbeit an diesem Projekt bestimmend.

In fünf unterschiedlichen Herangehensweisen haben sich Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen mit dem Thema des Doppelgängers auseinandergesetzt. Ausgehend von fünf Stoffen aus der Weltliteratur haben sie jeweils ihre eigenen Versionen zum Thema Doppelgänger erarbeitet. Die Auswahl der zugrunde liegenden Stoffe geht über "Der Sandmann" von ETA Hoffmann und "Der Horla" von Guy de Maupassant über "Der Doppelgänger" von Dostojewski bis hin zu "Der Student aus Prag" von Hanns Heinz Ewers und "William Wilson" von Edgar Allen Poe.



Am Anfang stand ein Seminar über Wellenfeldsynthese und 5.1-Surround-Technik

an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg, das Alfred Behrens, Bernhard Albrecht und ich gemeinsam betreuten. Das Seminar, das für Studenten der Studiengänge Drehbuch und Ton gleichermaßen angeboten wurde, verfolgte den Grundansatz, dass neue Übermittlungstechniken - wie die Wellenfeldsynthese und die 5.1-Technik - zwangsläufig auch nach neuen Erzählstrategien verlangen.

Im Mittelpunkt unserer Überlegungen stand das Phänomen eines "immersiven" Klangerlebnisses. Was bedeutet "immersiv" im Kontext dieser neuen, auditiven Technologien? Es bedeutet ein 3-DHören, ein Hören mit dem ganzen Körper, ein Hören, das haptische Qualitäten annimmt. Wir tauchen ein in den Wellenschlag der Töne, sind ganz und gar benetzt von Klang, sind eingehüllt davon. "We are engulfed by the sounds we listen to." Diese Expedition

in den noch weitgehend unerforschten Raum des "immersiven" Hörens, die "immersion totale", galt es mit einem Hörspielprojekt zu begleiten. Ein Hörspielprojekt, das aus dem Klang der Welt und der Materialität der Töne heraus schöpfen sollte.

Auf der Suche nach einem geeigneten Stoff stießen wir bald auf das Motiv des Doppelgängers, weil es in sich bereits eine Duplizität bzw. Simultanität beinhaltet. Spätestens seit der Romantik ist dieses Motiv in der Literatur strukturbestimmend.

Stets geht es um den Dualismus zweier oder (mehrerer) Identitäten, eines bewussten und eines unbewussten Anteils, der sich leiblich inkarniert und physisch projiziert wird. In dieser Entdeckung des gespaltenen Ichs, der gebrochenen Persönlichkeit, spiegelt sich die zunehmende Identitätsproblematik wieder, die dann mit der Psychoanalyse Anfang des 20. Jahrhunderts auch wissenschaftlich untermauert wurde. Ausgehend von fünf Stoffen aus der Weltliteratur

haben fünf Autorenteams jeweils ihre eigene Version zur Doppelgänger-Thematik entwickelt. Die Auswahl der zugrunde liegenden Stoffe reicht von Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann und Der Horla von Guy de Maupassant über Der Doppelgänger von Dostojewski bis zu Der Student von Prag von Hanns Heinz Ewers und William Wilson von Edgar Allen Poe.
Sprecher:Rüdiger Vogler (Erzähler)
Wolfram Koch (Jean Michelez)
Corinna Kirchhoff (Edith Auriol)
Stefanie Binder (Dinah)
Peter Striebeck (Monsieur Dausset)
Andreas Pietschmann (Hans Schiebelhut)
Hanns Jörg Krumpholz (Kamerad)
Samuel Weiss (Philibert)
Heinrich Giskes (Monsieur Michelez)
Anke Sevenich (Denise Vannier)
Dagmar Casse (Antoinette)
Axel Eichenberg (Dr. Python)
Erstsendung: 12.12.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 6
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 22)
Autor: Wolfgang Zander
produziert in: 1990
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andrea Getto
Inhalt: In ihrem 2. Fall ermitteln Hauptkommissarin Katharina Holz und Oberkommissar Alexander Polanski in Berlin-Neukölln. Dort wurde an einer Straßenecke der Privatdetektiv Klaus Henkel tot aufgefunden. Hat der Mord etwas mit dem ungelösten Fall zu tun, über den Henkel vor Jahren gestolpert war? Oder handelt es sich um ein grausames Beispiel von "happy slapping", bei dem sich eine Gruppe nur so zum Spaß ein Opfer ausspäht, es ausraubt und misshandelt? Der Verdacht fällt auf die Jugendgang des als Schläger bekannten Schülers Maik Söder. Aber dann ist da noch Henkels ausgeraubte Wohnung und die Nachricht einer gewissen Irina auf seinem Anrufbeantworter. Hat Henkel diese Irina vielleicht noch am Abend des Mordes getroffen? Was wollte sie? Und vor allem wo steckt sie? In ihrer Weddinger Wohnung stoßen Holz und Polanski nur auf ihren ukrainischen Ehemann. Und der weiß von nichts.
Sprecher:Barbara Schnitzler (Frau)
Ulrich Anschütz (Mann)
Katharina Liepach (Kind)
Daten zu Wolfgang Zander:geboren: 1956
Vita: Wolfgang Zander, geboren 1956, studierte Philosophie, Literatur und Theaterwissenschaft. Er war in verschiedenen Berufen tätig und lebt seit 1992 als freier Autor in Potsdam. Er schreibt Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und Lyrik.
Erstsendung: 14.10.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 6
Titel:
Autor: Abbas Khider
produziert in: 2004
produziert von: ORF
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Julia Tieke; Abbas Khider
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Ein irakischer Flüchtling fesselt seine Sachbearbeiterin in der Ausländerbehörde und schlägt zu. Nach einer nicht enden wollenden Zeit des Wartens in deutschen Asylunterkünften soll er abgeschoben werden. Er ist voller Wut und hat nur einen Wunsch: dass ihm endlich jemand zuhört. Und so erzählt Karim Mensy von seiner illegalen Reise, die ihn nach Frankreich führen sollte, aber in der bayerischen Provinz endete. Davon, wie er sich eine neue Lebensgeschichte erfinden, sich durch Formulare und Asylunterkünfte kämpfen musste und sich auf fragwürdige Bekanntschaften einließ – nur, um am Ende wieder ganz am Anfang zu stehen.
Eines Tages reicht es Karim Mensy. Als er nach Jahren in Deutschland zurück soll in sein "sicheres" Herkunftsland Irak, geht er in die Ausländerbehörde, ohrfeigt die Sachbearbeiterin und fesselt sie an ihren Stuhl. Jetzt muss sie ihm endlich zuhören. In einem großen Erzählstrom berichtet der Ich-Erzähler aus seinem Leben als Flüchtling und Asylbewerber. Es begann damit, dass er von der Ladefläche eines Transporters in Freie trat - in Frankreich, wie er glaubte, denn bis dorthin hatte er für seine Reise bezahlt. In Wahrheit landete er mitten in der bayerischen Provinz. Und von hier sollte er für die nächsten Jahre nicht mehr wegkommen. Er muss sich eine neue Lebensgeschichte erfinden, kämpft sich durch Formulare und Asylunterkünfte, lässt sich auf fragwürdige Bekanntschaften und schlecht bezahlte Schwarzarbeit ein. Bis er wieder ganz am Anfang steht und sich einen neuen Schlepper suchen muss. Einen, der ihn aus Deutschland rausbringt. Aber vorher will er sich noch einmal mit Frau Schulz von der Ausländerbehörde in aller Ruhe unterhalten - von Mensch zu Mensch.
Sprecher:Jonathan Flachmeyer
Jennifer Frank
Ulrike Hanitzsch
Daniela Keckeis
Sebastian König
Stefan Kreißig
Birte Leest
Trystan Pütter
Thiemo Strutzenberger
Franziska Werner
MusikerJan Tengeler (Kontrabass) Bassem Hawar (Viola da gamba) Latif Al-Obaidi (Percussion; Ud)
Daten zu Abbas Khider:geboren: 03.03.1973
Vita: Abbas Khider, geboren 1973 in Bagdad, floh 1996 aus dem Irak und lebt seit 2000 in Deutschland. Nach einem Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft veröffentlichte er 2008 seinen hochgelobten Debüt-Roman „Der falsche Inder“. Abbas Khider lebt in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.abbaskhider.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 31.01.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5853 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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