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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 68
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Titel:
Autor: Edelgard Abenstein
Anonym
produziert in: 1973
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Renate Heitzmann
Bearbeitung: Renate Wagner
Inhalt: Ein Hörspiel aus Briefen, Telegrammen und Tagebüchern

Ihr Liebesverhältnis dauerte 15 Monate - vom Dezember 1893 bis zum Februar 1895. Es verlief stürmisch, krankte bald an tiefgreifenden Differenzen, zerbrach schließlich an seiner Gleichgültigkeit und an ihrem Betrug. Adele Sandrock wurde als Tochter eines deutschen Kaufmanns und einer niederländischen Schauspielerin in Rotterdam geboren. Bereits mit 20 Jahren gelang ihr 1883 im neugegründeten Deutschen Theater in Berlin der Durchbruch als international anerkannte Künstlerin. Nach triumphalen Erfolgen u.a. in Moskau und Budapest war sie ab 1890 zuerst am Deutschen Volkstheater, später an der Wiener Burg verpflichtet. Arthur Schnitzler, 1862 in Wien geboren, schlug zunächst eine medizinische Laufbahn ein; er begann jedoch früh, sich literarisch zu betätigen. Als er die Sandrock im Herbst 1893 kennenlernte - seinen Dramen-Zyklus 'Anatol' hatte er gerade zu Papier gebracht - war er der kulturellen Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.
Sprecher:Fritz Albrecht (Gorgibus, Bürger von Paris)
Sylvia Manas (Celie, seine Tochter)
Georges Ourth (Lelie, in Celie verliebt)
Götz Kaufmann (Gros-Rene, Lelie's Diener)
Wolfram Besch (Sganarell, Bürger von Paris)
Sonja Sutter (seine Frau)
Eduard Cossovel (Vilbrequin, Vater von Valere)
Elfriede Ramhapp (Celie's Zofe)
Michael Kiurina (Schwager des Sganarell)
Erstsendung: 27.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Peter Stamm
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Holger Rink
Inhalt: Im Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte, dann verlieben sie sich: er, ein Schweizer, der über amerikanische Luxuseisenbahnwagen schreibt, sie, eine amerikanische Physikstudentin, die an ihrer Dissertation arbeitet. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge... Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben. Anfangs widerwillig, beginnt er, ihre gemeinsame Geschichte in den Computer zu tippen, ganz allmählich - fast zwanghaft - verändern beide, der "erfundenen" Geschichte entsprechend, die eigene Realität. Als die Wirklichkeit die Fiktion einholt, gewinnt seine virtuelle Phantasie immer mehr Macht über sie... Eine Geschichte vom Glück, das im Detail liegt, und von der Nähe, die zwei Menschen trennt.



Agnes: Das ist es, was ich nicht ertrage. Dass alles nur einmal geschieht. Und wenn man es vergisst, dann ist es, als sei es nie geschehen.
Walter: Man muss vergessen. Stell dir vor...
Agnes: Ich will nicht. Man muss sich alles immer wieder erzählen, damit man es nicht vergisst. Man muss es aufschreiben. Du... Keine Beschreibung. Bilder habe ich genug. Aber die Geschichten...
Walter: Man erlebt keine Geschichten. Man...lebt einfach so...
Agnes: Aber ich habe Geschichten erlebt. Und ich will...schreib, wie ich bin...
Walter: Eine Geschichte wird erst, was zu Ende ist. Man kann seine eigene Geschichte nicht schreiben.
Agnes: ...schreib, was ich sein könnte.

Und Walter schreibt. Über Agnes, über sich, über das Kind eine Liebesgeschichte, in der sich Imagination und Wirklichkeit untrennbar miteinander verbinden.
Sprecher:
offen
Michael Schacht
Maria-Magdalena Thiesing
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
Erstsendung: 01.09.1998
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Michel Tremblay
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Andrea Getto
Komponist: Hermann Naehring
Übersetzer: Andreas Jandl
Inhalt: Sechs Stimmen, fünf davon gehören Albertine.

Endstation eines 70jährigen Lebens. ein spartanisches Zimmer im Altenheim. Doch Albertine ist nicht allein. Die Stimmen ihrer Erinnerung an frühere Zeiten treten miteinander in Dialog und bezeugen ein typisches Frauenschicksal im Québec des zwanzigsten Jahrhunderts. Albertine ist nie aus dem Montréaler Arbeiterviertel Mont-Royal herausgekommen, zwei Kinder hat sie großgezogen und verloren, ein Mann wird nicht einmal erwähnt. Und das soll alles gewesen sein?

Die 30jährige Albertine bewundert die Natur, erschöpft vom Familienleben in Montréal sucht sie eine Woche Erholung im Haus ihrer Mutter. Als 40jährige fällt sie sich - frustriert und hart geworden - ins Wort, die 50jährige Albertine versucht zu besänftigen, glaubt an eine Zukunft, während die 60jährige sich aufgegeben hat. Also nicht einfach für Albertine, Frieden mit sich selbst zu machen.
Sprecher:Anette Straube (Maren)
Jörg Schüttauf (Andreas)
Petra Kelling (Regentrude)
Martin Seifert (Feuermann)
Jutta Wachowiak (Stine)
Dietrich Körner (Wiesenbauer)
Daten zu Michel Tremblay:geboren: 25.06.1942
Vita: Michel Tremblay, geboren 1942, lebt in seiner Geburtsstadt Montréal und in Florida. Der gelernte Schriftsetzer prägte das literarische Leben seiner Generation wie kein anderer: Mit Theaterstücken, Romanepen und autobiographischer Prosa. Er erhielt zahlreiche Preise. Sein Stück "Les belles soeurs" (dt. "Schwesterherzchen") war 1968 ein Skandalerfolg: Erstmals waren Alltag und Sprache der frankokanadischen Mehrheit auf der Bühne Thema. "Albertine en cinq temps" entstand 1983.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.06.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Judith Kerr
produziert in: 1990
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Dramaturgie: Christina Schumann
Übersetzer: Annemarie Böll
Inhalt: Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Daten zu Judith Kerr:Vita: Judith Kerr, geb. 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London. 1974 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl".
Erstsendung: 19.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Jürgen Werth
produziert in: 1959
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Frank E. Hübner
Inhalt: Autoren und Autorinnen im Ruhrgebiet stellen sich vor

Das Lebensumfeld ändert sich dramatisch im Ruhrgebiet. Wie verhalten sich schreibende Künstler dazu? Autorinnen und Autoren porträtieren sich gegenseitig oder werden porträtiert. Ausgangspunkt können Hörspiele aus dem Archiv sein, aber auch neue Ideen zu Formen und Inhalten im Radio.
Sprecher:Franz Blanke (Willem Voß)
Käte Kortenkamp (Maria, sine Frau)
Werner Brüggemann (Hiärm Voß)
Hanni Fockele-Grollmes (Hedwig, Hiärms Frau)
Mimi Frenke (Kattrin Greskamps)
Josef Grimberg (Doktor Niehus)
Martin Böttcher (Dierk)
Tönne Vormann (Breefdriäger)
Wilm Böckenholt (Krißjaon)
Daten zu Jürgen Werth:geboren: 1943
Vita: Der Autor ist 1943 in Berlin geboren und lebt seit 1974 in Dortmund. Er studierte Philosophie, arbeitete in der Metallindustrie und schreibt seit langem für Radiohörer. Seine letzten größeren Werke waren "Tremonia Geisterbahn" (1986) und vier Hörspiele im Rahmen der Black-Box-Bl-Reihe.
Erstsendung: 25.03.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Neil LaBute
produziert in: 1984
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: In "Medea redux" erinnert sich eine junge Frau, wie sie mit 14 von ihrem Lehrer verführt, geschwängert und verlassen wurde und an ein letztes Wiedersehen Jahre später, gemeinsam mit ihrem Kind. In "Iphigenie in orem" beichtet ein Geschäftsmann Probleme im Beruf und den plötzlichen Kindstod seiner neugeborenen Tochter. Und in "A Gaggle of the Saints" erzählt ein College-Paar von einer glamourösen Ballnacht, an deren Rande der Mord an einem Homosexuellen steht. Drei Taten geschehen ohne Grund in einem jungen, glänzenden, düsteren Amerika dieser Zeit. Drei Mörder bekennen, was für sie gar kein Bekenntnis ist, sondern nur die nüchterne Feststellung eines Faktums. Der Tod von anderen als Nebenbeiprodukt eines eigenen tödlich normalen Lebens. Neil LaBute wurde für sein Stück "BASH" bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" zum "besten ausländischen Autor der Spielzeit 2000/ 2001" gewählt. "Bash" hingegen ist ein Stück, das, wie ein Hörspiel geschrieben, seine Radioumsetzung geradezu formal einfordert und über die Intimität der Stimme erst seine ganze Wirkung erzielt. Der englische Untertitel "Latterday plays - Stücke der letzten Tage" - spielt auf die Mormonen und ihre Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage an, auf die Latterday-Saints.
Sprecher:Dragaschnig Hubert
Daten zu Neil LaBute:Vita: Neil LaBute, geboren 1963, lebt als Dramatiker und Drehbuchautor in Fort Wayne/Indiana, USA. Bekannt wurde er mit seinen Filmen "In the Company of Men" (1997) und "Nurse Betty" (2000).
Erstsendung: 27.02.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 68
Titel:
Autor: James Ellroy
produziert in: 1975
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Siegfried Schäfer
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzer: Martin Dickmann
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1:
1964, Marshall-College in Los Angeles: Larry und Whitey vergewaltigen brutal ihren Mitschüler Teddy Verplanck, den 'Dichter'. 19 Jahre später ist aus dem Dichter ein psychopathischer Serienkiller geworden, der seine Opfer, alles Frauen, schrecklich zurichtet und zugleich Hymnen auf sie verfasst. Als Detective Sergeant Lloyd Hopkins, der seinerseits von einem fürchterlichen Geschehnis in seiner Vergangenheit verfolgt wird, eine grausam verstümmelte Frauenleiche auffindet, schwört er sich, den perversen Mörder zur Strecke zu bringen. Sein Vorgesetzter jedoch will nicht wahrhaben, dass dieser Mord nur der letzte einer ganzen Serie von nicht aufgeklärten Fällen ist, und verweigert Lloyd die nötige Unterstützung. Doch dieser nimmt die Fährte zum Täter auf. Allein.

Teil 2:
Detective Sergeant Lloyd Hopkins hat bei seinen Nachforschungen im Fall des Serienkillers schon einiges in Erfahrung bringen können. Eine weitere Spur führt ihn zu einem feministischen Buchladen, den Kathy McCarthy, eine kluge und attraktive Frau, leitet. Schon bald stellt sich heraus, dass Lloyd und Kathy dasselbe College besucht haben, das Marshall-College, nur dass Kathy fünf Jahre später als Lloyd ihren Abschluss gemacht hat. Über diese und andere Gemeinsamkeiten kommen sich die beiden näher, doch allmählich muss Lloyd erkennen, dass es da auch direkte Verbindungen zwischen Kathy und dem verrückten Frauenmörder geben muss. Aber welche?
Daten zu James Ellroy:geboren: 04.03.1948
Vita: James Ellroy (* 4. März 1948 als Lee Earle Ellroy in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kriminalromane sind Bestseller. Ellroy beschreibt mit Vorliebe die dunklen Seiten der amerikanischen Gesellschaft. Sein Werk zeichnet sich durch einen lakonischen Sprachgestus, eine dichte Handlung und eine pessimistische Weltsicht aus.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.09.2000
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Hans Pleschinski
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Christine Wunnicke
Inhalt: Ein Hörstück zur See in drei Teilen.

"Wir fahren nach Amerika. Wir greifen an!" Was um alles in der Welt vermag die kreuzbrave, wohlmeinende und politisch ziemlich korrekte paneuropäische Kulturvereinigung "Artemis e.V." während ihrer Jahrestagung zu solch einem weitreichenden, ungeheuerlichen und in seinen Folgen unabsehbaren Beschluss treiben? Natürlich nichts anderes als ein kultureller Skandal allererster Ordnung - die drohende Schändung heiligsten Abendland-Territoriums: ein zweiter Euro-Disney-Park im Südosten Roms. Und so schaukeln die Artemisler auf ihrer Reise über das Meer süd-südwest durch den Ärmelkanal vorbei an Madeira bis nach Potomac River, um ins Pentagon als Zeichen heiligen Protestes eine Kanonenkugel abzufeuern. Ihr Schiff ist keine USS Lincoln, ihr schwimmender Dreimaster ist die Brabant, ein abgehalftertes Kriegsschiff, jetzt Hotelschiff mit Tagungsmöglichkeiten und Blumenkübeln an der Reling. Mit voller Kraft voraus, allen Widrigkeiten und Versuchen zur Umkehr zum Trotz, hält die Brabant Kurs auf ihrer Fahrt zum letzten großen Verteidigungsschlag Europas. Die Passagiere spielen währenddessen unvergleichliches europäisches Welttheater: Kulturen und Sprachen liegen miteinander im bizarren Kampf, zur unfreiwilligen Aufführung kommen pralle, komische Abenteuer aus Fleisch und Geist, deftige Anspielungen und Seitenhiebe auf den Mitreisenden würzen und garnieren dieses Schauspiel zur See. 
Sprecher:Florian Martens (Auguste Dupin, Chevallier)
Sven-Erik Just (Edgar Allen, Schrifsteller)
Klaus Piontek (Polizeipräfekt von Paris)
Horst Lebinsky (Muset, Schutzmann)
Michael Kind (Matrose)
MusikerPaul Bialek (Violine) Konstantin Dorsch (Violine) Henrike Gosch (Viola) Gero John (Violoncello) Rudolf Schmücker (Klavier)
Daten zu Hans Pleschinski:geboren: 23.05.1956
Vita: Hans Pleschinski, 1956 in Celle geboren, lebt in München. Veröffentlichte zahlreiche Romane, u.a. "Ostsucht" (1993) und "Leichtes Licht" (2005). 2008 erschien der Roman "Ludwigshöhe", für den er 2008 den Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhielt.

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Erstsendung: 11.11.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Ezra Pound
produziert in: 1994
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Christian Bertram
Bearbeitung: Christian Bertram
Dramaturgie: Peter Liermann
Übersetzer: Eva Hesse
Manfred Pfister
Rainer G. Schmidt
Inhalt: Grundlage des Radiostücks ist eine Auswahl von Texten aus dem Hauptwerk des amerikanischen Dichters und Avantgardisten Ezra Pound (1885-1972), den Cantos – Gesänge, die erst 2012 in ihrer Gesamtheit auf Deutsch und Englisch im Arche-Verlag erschienen. Die Cantos entstanden in einem über fünfzig Jahre währenden »work-in-progress« und zählen zu den wichtigsten und einflussreichsten Epen moderner Dichtung. Sie sind ein figurenreicher, vielstimmiger und lebensbejahender Gesang, dessen polyphone akustische Umsetzung einen unmittelbaren, lebendigen und poetischen Zugang zu Pound, seiner hohen sprachlichen und bildhaften Intensität, eröffnet und eine Ahnung davon vermittelt, was Dichtung sein kann. Pound begann die Cantos 1915 in unmittelbarer Reaktion auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In Schüben veröffentlichte er bis in die 60er Jahre neun Blöcke mit über 110 Cantos. Aus diesem Konvolut hat Christian Bertram knapp dreißig Cantos ausgewählt, die essentielle und elementare Themen und Motive des Gesamtwerks vergegenwärtigen. Durchgehendes erzählerisches Prinzip des Hörspiels ist die Verwandlung. In seinem Epos nimmt Pound raffinierte dramaturgische Rückbindungen vor, versetzt Gegenwärtiges in die Vergangenheit und umgekehrt. Bögen werden gespannt von den modernen Großkriegen zu Homers Odyssee, von der Finanzindustrie zu den »Höllenzecken« in Dantes Inferno. Dokumen-tarisches fließt ein, aber auch Noten und viel Musikalisches. Auf der Suche nach Lösungen aus Chaos und Krieg wird Tradiertes aus der Antike, Afrika und China neu belebt, Kulturkreise werden in Verbindung gesetzt (z.B. Konfuzius und das alte Griechenland), um »eine Brücke zu schlagen über Welten« (Pound). Geglückte Momente der Geschichte, Beispiele eines guten und gerechten Regierens werden aufgerufen, Wege zur Natur aufgezeigt, um die Zerstörung von Lebensräumen aufzuhalten. Negativer Schlüsselbegriff ist in diesem Zusammenhang »Usura«, die krankhafte Habgier und die Geldschöpfung aus dem Nichts entgegen der Natur. Pounds utopisches Ziel ist es, nicht ein himmlisches, sondern ein »irdisches Paradiso« zu schaffen. Dieses ganz pragmatisch verstandene Paradiso-Projekt zieht sich wie ein roter Faden durch das Hörstück. Stets geht es darum, neue Denk- und Handlungsräume zu erschließen. Dabei variieren die Erzählsituationen und Haltungen zwischen Bericht, provokatorischer Rede, szenischen Dialogen, Rezitation, Lecture, Aufrufung, Feier, Manifest, Gesang und Klang. Aus den Cantos sprechen viele Stimmen und Erzähler. Zeitgenossen, histo-rische und mythologische Gestalten treten auf und mit ihnen eine Vielzahl von Sprachen. Über »Personae« zu reden und in historischen Masken zu erscheinen, war eine gängige Praxis von Pound. Es war Marshall McLuhan, der spätere Pop-Star der Medientheorie, der mit Pound korrespondierte und die Cantos mit dem Medium der modernen Radiokultur verglich. Und in der Tat sind die Cantos als »mixtum compositum« und mit ihrem Netz von kalkulierten Koordinaten ein Medium par excellence, eine keineswegs willkürliche Komposition, die sich gerade für das Hörspiel eignet. Das Stück versucht nicht Pounds Widersprüche und Abirrungen zu leugnen oder sie einzuebnen. Es lebt gerade aus dem provozierenden Neben- und Gegeneinander und der Energie überschießender Poundscher Form- und Sprachgestaltung. Gegensätzliche Tendenzen sind ineinander verschränkt, reiben sich aneinander und offenbaren doch letztlich einen Sinnzusammen-halt von großer ethischer Klarheit.
Sprecher:Gerhard Balluch (Lutz), Otto David (Kranz), Gudrun Trummer (Lisa), Alexander Kurzwernhart (Vincenth), Norman Hacker (Alex), Katharina Pichler (Jane), Ute Radkohl (Frau Nelson), Alexander Höller (Herr Nelson), Dietrich Schlederer (Mark), Tina Rosenfeld (Martha), Gerti Pall (Frau Miller), Peter Neubauer (Herr Miller)
Daten zu Ezra Pound:geboren: 30.10.1885
gestorben: 01.11.1972
Vita: Ezra Weston Loomis Pound (* 30. Oktober 1885 in Hailey, Blaine County, Idaho; † 1. November 1972 in Venedig) war ein amerikanischer Dichter. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter der literarischen Moderne. Sein Hauptwerk ist The Cantos. Er propagierte vor 1914 den Imagismus und den Vortizismus. Während seines Italienaufenthalts von 1924 bis 1945 bewunderte und unterstützte er den italienischen Faschismus.

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Erstsendung: 27.06.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Cécile Wajsbrot
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Übersetzer: Nathalie Mälzer
Paul Zech
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1 (82:00 Min.):
Paris im Jahre 1838. Madame Adeline Hulot, schöne Lothringerin im besten Alter, könnte die Mittel für die Verheiratung ihrer Tochter Hortense beschaffen, wenn sie dem unverhohlenen Werben des Hauptmanns der Ehrengarde und Parfümfabrikanten Crevel nachgäbe. Das Vermögen der Familie brachte Adelines Ehemann durch. Still folgt dem Geschehen die Cousine Lisbeth, die ihre Tage im Palais der Familie verbringt. Nahe am Louvre in einer dunklen Straße liegt Lisbeths Wohnung. Dort birgt sie ein Geheimnis.

Teil 2 (69:09 Min.):
Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon mit Aussicht auf gute Renten auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind - ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth, scheinbar an der Seite der Familie, übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.
Sprecher:Margrit Ensinger (Alte Dame)
Julius Schröder (Vorwitzige Bube)
Klaus Knuth (Beamter)
Siggi Schwientek (Bürgermeister)
MusikerJean-Louis Matinier (Akkordeon) Michael Riessler (Bassklarinette)
ergänzender Hinweis: Vorlage: La cousine Bette (Roman)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Erstsendung: 04.06.2017
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR 1. Teil
SWR 2. Teil
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Dana Ranga
produziert in: 2005
produziert von: HR
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Angeli Backhausen
Inhalt: Wenig ist bekannt vom Gefühlsleben der Astronauten auf ihren immer längeren Flügen. Alexander ist schon seit vierzehn Monaten im All und nahezu auf sich allein gestellt, seit sein Kopilot Andrej an schweren Depressionen leidet. Wichtigste Bezugsperson ist Alexanders Psychologin Irina in der Bodenstation. Sie interessiert sich für seine Träume, seine Wünsche und Ängste. Zu ihr hat er inzwischen ein innigeres Verhältnis aufgebaut als zu seiner Frau, und er nimmt es fast mit Gelassenheit, als Irina ihm mitteilt, dass seine Frau sich von ihm getrennt hat. Mehr Sorge bereitet ihm eine Kette von Pannen, die die Rückkehr zur Erde weiter verzögert. Ist es möglich, dass Oscar, der Leiter der Bodenstation, die Ablösung bewusst verzögert? Dieser hatte zusammen mit Alexander die nötigen Aufnahmetests bestanden, war aber von der zuständigen Kommission nicht zum Flug zugelassen worden.

Was den Eindruck eines Science fiction-Hörspiels macht, basiert auf einem authentischen Vorfall in der russischen Raumfahrt. Die Umstände des Todes, den am Ende des Stücks der Astronaut Alexander stirbt, wurden niemals geklärt. War es Mord? War es ein Unfall?
Sprecher:Birgitta Assheuer
Sylvia Heid
Daten zu Dana Ranga:Vita: Dana Ranga, geboren in Bukarest, lebt seit 1987 in Berlin. Sie arbeitet als Autorin für Funk und Fernsehen. Ihre Gedichte erschienen in deutschen und internationalen Zeitschriften. Für ihren Dokumentarfilm "East Side Story" erhielt sie 1998 in Marseille den "Prix de l'image de la culture".

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Erstsendung: 07.04.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Uta Ackermann
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Ursula Weck
Inhalt: Elsa murmelt: "Die Distel hatte drei Stengel. Einer war abgerissen, und wie eine abgehauene Hand ragte der Rest. Die Blüten waren einmal purpurn gewesen, jetzt schwarz. Ich sah, daß die ganze Distel von einem Rad überrollt worden war ... Man hatte der Distel ein Stück aus dem Leib gerissen, die Eingeweide herausgezerrt, eine Hand abgehackt, die Augen ausgestochen. Und sie steht, sie widersteht ...". Eigentlich soll die Geschichte einer Liebe, einer Begegnung zwischen Elsa und Ljoma erzählt werden. Erzählt wird aber das permanente Getrenntsein der beiden, obwohl doch einer ohne den anderen gar nicht leben kann.
Sprecher:Marianne Rogée (Paula)
Hannes Demming (Wilm)
Ruth Hunfeld (Maria)
Hermann Große-Berg (Gerd)
Ida Heithaus (Sophie)
Hilde Arensmeyer (Tina)
Angelika Ober (Klara)
Bernd Artmann (Hermann)
Daten zu Uta Ackermann:geboren: 1964
Vita: Uta Ackermann, geboren 1964 in Dresden, aufgewachsen in Leipzig, lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin. Neben Gedichten und Theaterstücken veröffentlichte sie eine Reihe von Hörspielen, so "Das Rauschen von Nussbaumblättern im Ohr" (SR 2004), "Ich bin doch Cheops" (WDR 2008), "Lenin und der liebe Gott sind meine besten Freunde" (HR 2009), "Supermarkt" (RBB 2011, zusammen mit Werner Fritsch), außerdem das Kinderhörspiel "Eine Reise nach Pompeji" (HR 2012).
Erstsendung: 27.05.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Roberto Arlt
produziert in: 1991
produziert von: BR; SR
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Übersetzer: Elke Wehr
Inhalt: »Was wird aus mir?« Obwohl Silvio schon ein halber Erfinder ist, denn er hat eine Kanone und einen Sternschnuppenzähler gebastelt, öffnet sich für ihn kein Weg aus dem Armutsviertel von Buenos Aires. Die Lehre als Flugzeugmechaniker schien sicher. »Man hat mich einfach entlassen, begreifen Sie?Ich bin ein Junge. Ich bin 16 Jahre alt. Warum entlassen sie mich? Was wird Mama sagen? Mit dem, was ich verdient hätte, würden sie zu Hause ein besseres Essen haben. Und jetzt?« Um jede Chance immer wieder betrogen, treibt Silvio am Rande der Gesellschaft.
Sprecher:
offen
Gustl Halenke
Maria Wimmer
Thomas Holtzmann
Kurt Hübner
Rudolf Wessely
Daten zu Roberto Arlt:geboren: 02.04.1900
gestorben: 26.07.1942
Vita: Roberto Arlt (1900-1942) war argentinischer Schriftsteller, Essayist, Journalist und Dramatiker. "Das böse Spielzeug" (1926) war sein erster Roman. 1929 folgte der auch als Hörspiel adaptierte Roman "Die 7 Irren" (Norddeutscher Rundfunk 2008).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 68
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.2014
Autor: Ingo Schulze
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Komponist: Johannes Hofmann
Inhalt: In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Aber der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen! Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen die Interviews, die Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen im Kosovo-Krieg erregt sein sonst so bewunderter Nonkonformismus Befremden. Würde sich der notorische Außenseiter in dem Film, in dem er Reinhard Muchas Düsseldorfer Re-Installation "Das Deutschlandgerät" vorstellen wollte, erklären können? Doch bevor es zu den Aufnahmen kommt, stirbt der herzkranke Claasen. Um ihren Film nicht aufgeben zu müssen, will die Autorin Claasens jüngeren Schriftstellerkollegen Edgar Schmidt für dessen Part gewinnen - Claasen selbst hatte ihn ins Gespräch gebracht: als einen der wenigen, denen er sich verbunden fühlt. Schmidt zuckt trotzdem zurück. Zu viel Unausgesprochenes verbindet ihn mit dem jahrzehntelangen widerspenstigen Vorbild. Oder hat er einfach Angst vor dessen politischer wie künstlerischer Haltung? Doch der Tote selbst gibt keine Ruhe und ergreift zunehmend von ihm Besitz.
Sprecher:Rolf Becker (Jerry Siegel)
Nikola Weisse (Joanna Siegel)
Barbara Falter (Mrs. Burns)
Dinah Hinz (Rita)
Hanspeter Müller-Drossaart (Carl)
Jörg Schröder (Conrad)
Florian Müller-Morungen (Christopher Reeve)
Michael Neuenschwander (Michael Siegel)
Peter Kner (Jerrys Vater)
Daten zu Ingo Schulze:geboren: 1962
Vita: Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben" und "Adam und Evelyn" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays und Publizistik. "Das ,Deutschlandgerät'" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 07.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Daniel Call
produziert in: 1996
produziert von: BR
Genre: Science Fiction
Regie: Walter Adler
Inhalt: Chaos kurz vor der Jahrtausendwende: Im Nachrichtenmüll tauchen immer wieder anderslautende Meldungen über den Tod des Astrophysikers und Nobelpreisträgers Reslaw auf, der mit Hilfe einer Zeitmaschine ein Loch in den Kosmos geschlagen hat, durch welches Reisen in Zukunft und Vergangenheit möglich sein sollen. In Wirklichkeit lebt Reslaw abgeschieden in einem Leuchtturm auf einer Insel zusammen mit Hausdame Brill Li aus China, einem wahren Ersatzteillager aus Aphorismen und Shakespearezitaten. Die beiden werden von der Katastrophenjournalistin Mimi aufgespürt, die sich peu à peu als Kennerin der Reslawschen Theorien outet. Mehr noch: Hinter Mimi verbirgt sich Ariella Quast, die Messianin, die ihre Zukunftsreise zwecks Sendungsbewußtsein mit der Waffe erzwingt. Kein Problem für Reslaw, der Mimi, in einer Art Whirlklo wegspülend, das Universum schmecken läßt, um schließlich als geschickter Vermarkter des ganzen Schwindels mit einem Gläschen Champagner aufs neue Jahrtausend anzustoßen.
Sprecher:Paul Herwig
Jule Ronstedt
Jochen Striebeck
Rufus Beck
Daten zu Daniel Call:geboren: 1967
Vita: Daniel Call, geboren 1967 in Aachen, Arbeit in verschiedenen Kindertheatergruppen, Studium u.a. der Theaterwissenschaften, Tätigkeit als Regisseur, Dramaturg und Schauspieler in Aachen, Göttingen, Parchim. Lebt seit 1996 in Berlin. Bislang 12 Theaterstücke, zuletzt "Herr Dainat" (1997), "Tumult auf Villa Shatterhand" (1997). Zur Zeit der meistgespielte deutsche Dramatiker, von der Kritik zum "shooting star" des Jahres erhoben. "Im Einvernehmen" ist sein Hörspieldebüt.
Erstsendung: 05.12.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 68
Titel:
Autor: György Dalos
Andrea Dunai
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Heide Schwochow
Inhalt: August 1991. Der Berater C. begleitet Michail Gorbatschow und dessen Familie in den Urlaub auf die Halbinsel Krim. Während der Präsident zuversichtlich in die Zukunft blickt, ahnt C. Böses. Kurz vor der Rückreise nach Moskau will eine Abordnung von Putschisten den Präsidenten zum Rücktritt zwingen. Er wird von der Außenwelt isoliert, seine Familie zur Geisel gemacht. Der Berater, der Präsident und seine Gattin führen einen bitteren Streit über die Vergangenheit und suchen nach Lösungen ...
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Treffer 17 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Walter Adler
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Bernhard Schmitz
Inhalt: Nur etwas mehr als 60 Jahre ist es her, dass ein Krieg in Europa beendet wurde, in dessen Verlauf Millionen Menschen getötet, verstümmelt, in Vernichtungslagern ermordet wurden. Wie selten zuvor in der Geschichte, bestimmten so genannte soldatische Tugenden und Militär das Leben der Deutschen. Traumatisiert versuchten die Gründer der Bundesrepublik, die Rolle des Militärs - gedanklich wie physisch - einzudämmen. Spätestens aber, seit sich deutsche Soldaten auch an Kampfeinsätzen in der Welt beteiligen, rücken Krieg und Tod wieder ins Bewusstsein der Gesellschaft. Was aber wissen wir vom Krieg, die wir in erster Linie in den Medien mit Umschreibungen wie "Am Hindukusch wird die Freiheit verteidigt" beruhigt werden? Was ist das wirklich, ein Krieg - von dem wir nur Fernsehbilder leuchtender Pfeile in Nachtaufnahmen sehen? Was ist eine Schlacht? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, in die Männer zurückkehren, die solches erlebt und überlebt haben? Am Beispiel einer mittelalterlichen Schlacht antwortet das Hörspiel darauf. Es berichtet minutiös von den Ereignissen, allerdings mit den Mitteln moderner Medienberichte. Und plötzlich gelingt es selbst den eingeübten Euphemismen und Beschwichtigungstonfällen nicht mehr, über das wirkliche Grauen hinwegzutäuschen und den Charakter des Krieges zu verhüllen.
Sprecher:Klaus Pohl (1. Soldat)
Wolf-Dietrich Sprenger (2. Soldat)
Hans Keller (Besitzer)
Michael Thomas (1. Mann)
Wolfgang Forester (2. Mann)
Martin Schwab (3. Mann)
Rainer Delventhal (4. Mann)
Rainer Philippi (5. Mann)
Renate Becker (1. Frau)
Evelyn Matzura (2. Frau)
Eva Garg (3. Frau)
Jan Mehrländer (1. Junge)
Ulrich Burghardt (2. Junge)
Petra von der Beek (1. Mädchen)
Anna Henkel (2. Mädchen)
Petra Kuhles (3. Mädchen)
Werner Brehm (männliche Stimme)
Daten zu Walter Adler:geboren: 14.09.1947
Vita: Walter Adler (* 14. September 1947 in Dümpelfeld bei Adenau) ist ein deutscher Regisseur mit Schwerpunkt auf Hörspielen für die ARD. In den letzten Jahren waren das vor allem opulente Großproduktionen von Hörspielen mit vielen Stunden Spieldauer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 18 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Pierre Bourgeade
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Joachim Staritz
Komponist: Enno Dugend
Übersetzer: Manfred Langner
Inhalt: In einer abgelegenen russischen Grenzstation, weit weg von Petersburg, sitzen sich eine Frau und ein Mann gegenüber. Nathalia, die seit 25 Jahren auf ihren Pass wartet, träumt davon, ihrer kargen Existenz und der Trostlosigkeit einer unerwiderten Liebe zu entgehen und zwei Grenzen zu überschreiten: die politische zwischen Russland und Polen, die emotionale zwischen Fédor und ihr. Fédor, der Zöllner, überschreitet nur in der Hingabe an seine Arbeit Grenzen. Er spielt das Rädchen einer Staatsmaschinerie, der er seine Gefühle, Sexualität und Freiheit opfert. Fédor vergöttert die Ordnung bis zum Äußersten. Eine politische Satire: eine Tragikkomödie? Das Jahr 1886 in Russland bildet den Rahmen für eine Vision vom Zustand des Menschen.
Sprecher:Wolfram Koch (Charles Darwin)
Heinz Ostermann (Boggs)
Peter Fricke (Prof. Henslow)
Jürgen Schmidt (Kapitän Fitzroy)
Hans-Helmut Dickow (McKormick)
Günter Backénecker (Steward)
Günter Cordes (Diener)
MusikerRussischer Volkschor Omsk unter Leitung von Georgi Pantjukow (Gesang)
Erstsendung: 09.06.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Tom Peuckert
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Beate Rosch
Komponist: Jonas Kocher
Inhalt: Wie war das noch mit den Klassikern? Wilhelm Tell - Schweizer Berge und Apfel auf des Sohnes Kopf, Schillers Räuber - die zwei feindlichen Brüder; Tschechow - die Sehnsucht dreier Schwestern nach Moskau - jeder kennt sie, die Klassiker. Irgendwie. Als schwere Stoffe gelten sie und als abendfüllende Veranstaltungen. Doch es geht auch anders: topaktuell und in aller Kürze. Gerade einmal fünf Minuten nimmt sich Tom Peuckert für seine Klassikeradaptionen. Wie geht es heute einem Dr. Faust? Was ist uns geblieben von Ödipus? Wonach sehnen sich drei Schwestern in unseren Tagen? Eines ist in jedem Falle klar: auch in der Gegenwart sind sie zu finden, die klassischen Prototypen und ihre dramatischen Konflikte.
Sprecher:Christine: Herlinde Latzko
Maman: Heidy Forster
Chantal Le Moign
Martin Engler
Vincent Leittersdorf
Daten zu Tom Peuckert:geboren: 08.01.1962
Vita: Tom Peuckert, am 8. Januar 1962 in Leipzig geboren, studierte von 1984 bis 1988 Theaterwissenschaft in Berlin. 1988 gründete er das Off-Theater Bakt (Berliner Akademisches Künstlertheater), wo er einige Stücke auch selbst inszenierte. Seitdem arbeitet er als freier Autor für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen und schrieb zahlreiche Theaterstücke. Bekannt wurde er durch sein Stück "Artaud erinnert sich an Hitler und das Romanische Café" (UA Berliner Ensemble 2000), das zunächst als Hörspiel vom SFB (1997) produziert wurde.

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Treffer 20 von insgesamt 68
Titel:
Autor: Ferdinand Benekes
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Charlotte Drews-Bernstein
Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein
Inhalt: 1774 war das Geburtsjahr des Bremer Kaufmannssohns Ferdinand Beneke. In Hamburg ließ er sich als Jurist nieder, angezogenen von dem gesellschaftlichen Klima der freien hanseatischen Stadtrepublik. Hier wurde er "ein nützlicher Bürger unter Hamburgs Volk", gründete eine Familie, bekleidete zahlreiche Ehrenämter und wichtige Funktionen in Politik und Gesellschaft. Er war ein Mann von Bildung, Manieren und Grundsätzen.

Und er wurde Chronist seiner Zeit: Von 1792 bis in sein Todesjahr 1848 schrieb er auf, was er erlebte, dachte und fühlte - und das Tag für Tag. Hinterlassen hat Beneke eine unermessliche Fundgrube von insgesamt 5000 handschriftlichen Aufzeichnungen und weitere 7000 Seiten Akten, Briefe, Reiseberichte, Rechnungen, Zeichnungen. Er dokumentierte nicht nur die bedeutenden historischen Veränderungen, die Europa seinerzeit gesellschaftlich grundsätzlich umstrukturierten (Französische Revolution, Wiener Kongress etc.); seine gewissenhaften Selbstbeobachtungen und Gedanken spiegeln ebenso detailfreudig wie originell die privaten Lebensverhältnisse des erstarkenden Bürgertums vom Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. In diesem 2. Teil hören wir von Benekes ersten beruflichen Gehversuchen im Staatdienst und seiner Zeit in Göttingen. Er möchte promovieren, seine wirtschaftlichen Verhältnisse sind aber alles andere als rosig – familiär wie privat. Seine Eltern müssen ihr Handelshaus veräußern und Konkurs anmelden. Und so ist Beneke auf Gönner angewiesen, die ihn finanziell unterstützen. Seine Bittbriefe bleiben über Monate unbeantwortet, seine Zukunft mehr als ungewiss.

Die ersten vier der auf 20 Bände angelegten Lebensgeschichte Ferdinand Benekes wurden 2013 im Wallstein-Verlag ediert.
Sprecher:Hans-Jochen Wagner (Guido Brunetti)
Oliver Stokowski (Vianello)
Claudia Hübbecker (Elettra)
Catrin Striebeck (Borelli)
Kai Hufnagel (Papetti)
Thomas Huber (Vezzani)
Tom Jacobs (Rizzardi)
Bernd Rehse (Bocchese)
Udo Schenk (Patta)
Tatjana Clasing (Paola Brunetti)
Arne Obermeyer (Pucetti)
Wolf Aniol (Meucci)
Alexander Koll (Foa)
Hanno Dinger (Fahrer)
Franziska Arndt (Letizia)
Sandra Kouba (Verkäuferin)
Kerstin Thielemann (Frau Nava)
Regine Schroeder (Clara Baroni)
Volker Niederfahrenhorst (Torinese)
Erstsendung: 03.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,8482 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553522551
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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