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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 56
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Titel: Abele und der blasse Moff
Autor: Albert Wendt
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Matthias Thurow
Inhalt: Jeden Morgen besteigt der kleine Bürgermeister Abele einen Hügel, um sich am Anblick seiner schönen Gebirgsstadt Malachit zu erfreuen. Doch eines Nachts legt sich der blasse Moff über die Dächer der Stadt, verpestet die Luft zum Atmen und nimmt die klare Sicht zum Sehen. Vor einem so konturlosen Ungeheuer wie dem blassen Moff muß der kleine Bürgermeister Abele seine Waffen strecken. Da hilft kein Wasserstrahl der Feuerwehr und auch kein Feuerwerk. Nicht einmal die Macht der Poesie kann gegen dieses Ungetüm etwas ausrichten, und die Kinder der Stadt rufen ihrem ehemaligen Bürgermeister nach: "Eins-zwei-drei! So wird aus unserem Abele ein armes kleines Schabele." Doch Abele gibt nicht auf, und eines Abends findet er heraus, daß auch der blasse Moff verwundbar ist.
Sprecher:Daniel Brühl (Hermann)
Paul Bürks (Knacke)
Karl-Heinz Vosgerau (Sauwetterwind)
Mariele Millowitsch (Frau Nickel)
Michael Thomas (Direktor)
Margit Spielmeyer (Die Gute)
Gottfried Mehlhorn (Der Komische)
Alois Garg (Doktor)
Jan Behrens
Stephan Posé
Eike Reinhard
Camilo Briones
Sonja Friedenburg
Barbara Friedenburg
Verena Mengel
Sandra Schilling
Beatriz Tatter-Schacht
Daten zu Albert Wendt:geboren: 27.02.1948
Vita: Albert Wendt, geboren am 27. Februar 1948 in Borsdorf, lebt in Kleinpösna bei Leipzig. Seit 1975 arbeitet er als freischaffender Autor. Er schreibt Aphorismen, Gedichte, Kindergeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Im Laufe der Jahre konnte er eine ganze Menge an Preisen gewinnen. Darunter war bereits 1980 der Autorenpreis der Hörspielkritiker für sein erstes Hörspiel "Der Fahrer und die Köchin". Außerdem folgten 1989 der Kinderhörspielpreis "Terre des hommes" für "Der Sauwetterwind", 1990 der "Kinderhörspielpreis Funkhaus Berlin" für "Adrian und Lavendel" und 2009 schließlich der Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis für sein Kinderbuch "Betti Kettenhemd". Sein letztes Hörspiel (Der kleine Fallschirmspringer) produzierte der MDR im Jahre 2013.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 56
Titel: Argentinische Entführung
TKKG (Folge 136)
Autor: Stefan Wolf
produziert in: 2004
produziert von: Europa
Genre: Abenteuer; Detektivgeschichte
Regie: Heikedine Körting
Inhalt: Was in Buenos Aires längst zum Alltag gehört, wird leider auch zum Problem in der TKKG-Stadt: Die argentinische Entführung. 13mal sind unbekannte Gangster mit dieser Methode schon erfolgreich gewesen. Jetzt werden Kati und Hardy ihre Opfer, die kleinen Kinder eines Industriellen. Was hat der Blinde, der Gaby so frech anglotzt, damit zu tun? Vor allem aber sind Blitz, Hooker und Zicke, die als Tango-Trio in der Fußgängerzone spielen, verdächtig. Wieder eine heiße Herausforderung für TKKG...
Sprecher:Verena - Steffie Kirchberger
Tim - Sascha Draeger
Vonlipp - Thomas Karallus
Gaby - Veronika Neugebauer
Karl - Niki Nowotny
Klößchen - Manou Lubowski
Zivinice - Konstantin Graudus
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 56
Titel: Artemis Fowl
Autor: Eoin Colfer
produziert in: 1959
produziert von: RIAS
Laufzeit: 103 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Andrea Otte
Komponist: Franz Baumann
Übersetzer: Claudia Feldmann
Inhalt: Ein genialer Meisterdieb, eine kampfbereite Fee und das geheime Buch der Elfen: Artemis Fowl ist gerade mal zwölf Jahre alt, hat aber den Verstand eines Erwachsenen. Der durchtrainierte Computerfreak trägt stets Anzug und Krawatte, darunter hat er jedoch das Herz eines Meisterdiebs - und im Kopf einen unglaublichen Plan: Er will das Vermögen seiner kriminell veranlagten Familie aufbessern. Doch statt wie jeder andere eine Bank zu überfallen, bringt er das Buch der Elfen in seinen Besitz und beschließt, mit einem Haufen Feengold Stammsitz und Ehre der Fowls zu retten. Und so entdeckt er ein Geheimnis. Tief unter der Erde leben sie, die Unterirdischen, die Elfen und Trolle, Gnome und Zwerge, Feen und Kobolde aus den Märchen. Als es ihm gelingt, Holly Short vom Polizeikorps der Unterirdischen gefangen zu nehmen, wird allen bewusst, dass sie es zu tun haben mit Artemis Fowl, dem Meisterdieb.
Sprecher:Günther Lüders (Friedbert Taube, ein Bankangestellter)
Ruth Hellberg (Betsy,seine Frau)
Hans Herrmann-Schaufuß (Der Onkel Ziethen-aus-dem-Busch)
Elsa Wagner (Die Tante Ungewitter)
Kate Kühl (Mückchen)
Blandine Ebinger (Bienchen)
Erich Fiedler (Der Herr Abteilungsleiter)
Lu Säuberlich (Die Frau Abteilungsleiter)
Wolfgang Kühne (Der Herr Prokurist)
Otto Braml (Der Herr Direktorsstellvertreter)
Konrad Wagner (Der Herr Direktor persönlich)
Reinhold Bernt (Erster Kollege)
Friedrich Maurer (Zweiter Kollege)
Ada Lübben (Eine Sekretärin)
Rudolf Fernau (Der Richter)
Klaus Miedel (Der Staatsanwalt)
Kurt Buecheler (Der Verteidiger)
Arthur Schröder (Erster Generalfeldmarschall)
Albert Johannes (Zweiter Generalfeldmarschall)
Clemens Hasse (Gerichtsdiener)
Hans Wiegner (Ein Mann von der Presse)
Karl Hellmer (Ein Portier)
Paul Paulschmidt (Ein Schaffner)
Gerd Holtenau (Ein Polizist)
Friedrich Schoenfelder (Der Sprecher)
Daten zu Eoin Colfer:geboren: 14.05.1965
Vita: Eoin Colfer wurde 1965 in Wexford, Irland, geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Er ist Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Mit seinem ersten Roman "Artemis Fowl" gelang ihm der große internationale Durchbruch.
Hompepage o.ä.: http://www.eoincolfer.com/
Erstsendung: 22.05.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 56
Titel: Auf der Flucht
Autor: Johannes Hendrich
produziert in: 1962
produziert von: RIAS
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Inhalt: "Am heutigen Nachmittag wurde im Teltow-Kanal von Volkspolizisten, Angehörigen der sogenannten Volksarmee und einer Betriebskampfgruppe das Feuer auf einen Mann eröffnet, der versuchte, schwimmend das Westberliner Ufer zu erreichen. Es wurde beobachtet, wie der Mann plötzlich die Arme in die Luft warf und unterging. Suchboote der westberliner und auch der sowjetzonalen Feuerwehr konnten den Leichnam bisher nicht bergen.Über seine Identität ist nichts bekannt." Nachrichten wie diese erschüttern aber verwehen in unserer schnellebigen Zeit. Hendrich verucht hier, hinter Mauer und Stacheldraht, hinter Tatsachen und Zahlen zu leuchten. Der Berliner Autor ist den RIAS-Hörern durch zahlreiche Hörspiele wie Minister der neuen Methode, Zonengrenzbus Helmstedt, Das andere Gesicht u. a. bekannt. Während Drahtverhaue gezogen, Bäume gefällt und Todesstreifen angelegt werden, wartet ein Mann im Ufergebüsch des Grenzgewässers auf die letzte Gelegenheit zur Flucht in die Freiheit. Er ist entschlossen, das äußerste zu wagen - aller Bindungen ledig, beladen nur noch mit dem Gepäck seiner Vergangenheit, seines Lebens, seiner Gedanken. Und wir erkennen in dem Schicksal dieses Namenlosen, diesen kleinen, schwachen, aber anständigen Menschen ein Spiegelbild der letzten Jahrzehnte in Deutschland. (Pressetext)
Erstsendung: 13.06.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 56
Titel: Bambiland
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Elfriede Jelinek
Inhalt: Der Schlaf der Vernunft gebiert Medienbilder. Und weil Wegschauen nicht mehr hilft, hat Elfriede Jelinek hingeschaut. Bambiland ist ein Amalgam der Berichte zum Irak-Krieg, zwischen War-tainment und Fernsehfront. Aus dem vollständigen Theatertext 'Bambiland' und Splittern ihrer 'Babel'-Monologe 'Irm sagt', 'Margit sagt' und 'Peter sagt' setzt sich das dreiteilige Hörspielprojekt zusammen. Jelinek verfolgt darin die Karriere eines Krieges - von den Wurzeln über seine Bebilderung, hinter der er verschwindet, bis zu den Nachwehen im abgestumpften Bewusstsein. Als Embedded Writer in eigenem Auftrag reportiert sie die Verflechtungen von Medium und Mythologie, Porno- und Kriegsindustrie, Gewalt und Kultur.

"Sie kämpfen. Schlimmes sag ich da, was ferner Söhne Eltern Sorgen macht. Macht ja nichts. Woanders treibt die Armut zum Äußersten, hier haben sie wenigstens eine Aufgabe und sind weg von der Straße, haben sich vom Acker gemacht, wo sie gebraucht worden wären, sind da auf einer andren Straße, aber da sind schon wir. Da sind auch wir und senden die Bilder, wir kleben uns dran, wir sind die Marken unserer Bilder, deren Zweck nur der, abgeschickt zu werden ins Heim. Heim. Wir sind das Äußerste."

(Elfriede Jelinek, 'Bambiland')

"Elfriede Jelinek hat aufgeschrieben, was der "slime oozing out of my TV set" anrichtet, hat geordnet nach Regeln der Sprachspielkunst, hat Aischylos bemüht und CNN, hat das Stück 'Bambiland' genannt, weil das Bambi so lieb ist, dass alle hinschauen, wenn es so dasteht und "Blutwurst" sagt. Die Inszenierung wird sich in den Dienst des Textes stellen, an seiner Hörbarmachung und Anhörbarkeit arbeiten und sich dafür zweier etwas aus der Mode gekommener Formen bedienen: des Liedes und des Kabaretts. Denn nur was am Boden liegt, hält der Gegner für so wertlos, dass er es uns noch lässt. Wenn auch widerwillig." (Karl Bruckmaier)

"Elfriede Jelinek schreibt, fast zeitgleich und noch während die Ereignisse im Fluss sind - gemeint sind der Terroranschlag vom 11. September 2001, der Krieg im Irak und die Folterereignisse im Gefängnis von Abu Ghraib - ihr "work in progress" Bambiland und drei Monologe, zusammengefasst unter dem Titel Babel, ein zugleich archaisches und utopisch-moralisches Eingedenken der Toten der Kriege (aller Kriege, über Troja und die Perserkriege bis zum Irakkrieg) und ein Eingedenken aller gemordeten und noch lebenden Terror-, Folter- und Rassismus-Opfer (vom Holocaust über den 11. September bis zu Guantanamo und Abu Ghraib)." (Bärbel Lücke)

"Durch Bambiland verläuft die "Achse der Willigen", das haben uns Sondersendungen und Nachrichtenshows gelehrt. "Bambiland" ist Hollywood. Genau hier, wo es weh tut, feiert Elfriede Jelinek den großartigen, weil vernichtenden Irakkrieg-Sieg von ... Von wem eigentlich? Sie zitiert Die Perser von Aischylos, dem Urmodell des Embedded Journalist, und dreht die Achse um: Bambiland, das ist jetzt der Kriegsbericht nicht aus Sicht der Sieger (Welcher Sieger?), nicht aus Sicht der Verlierer (Welcher Verlierer?), sondern aus der Kameraperspektive der "mitkriegenden" Beobachter und der Beobachter der Beobachter - uns." (Christoph Schlingensief)
Sprecher:Ulrike Bliefert (Carola Nusser)
Peter Rühring (Konrad Nusser)
Peter Davor (Möller)
Christin Marquitan (Simone Kopper)
Max Volkert Martens (Johann von Bechstein)
Marina Krogull (Katharina von Bechstein)
Michael Evers (Pathologe)
Barbara Ratthey (Alte Dame)
Fritz Hammer (Besitzer)
Alexander Hauff (Junkie)
Lisa Adler (Sekretärin)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 18.11.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 56
Titel: Beat
Autor: Karl Bruckmaier
Herbert Kapfer
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Karl Bruckmaier
Inhalt: "Großfeier - Vergnügter Dichterabend - Ihr geht entweder total verdattert oder völlig aufgeklärt nach Hause. Allen Ginsberg bläst hot, Gary Snyder bläst cool, Philip Whalen pustet in die lakonische Tuba, Mike McClure bietet seine hip-Höhennoten - Herumgammeln - Lärm - Tolle Bilder an den Wänden - Orientalische Musik - Düstere Dichtung - unerhört seriös". So verkauften die zerlumpten Propheten in eigener Sache dem verwirrten Literatur-Establishment der fünfziger Jahre die literarischen Produkte der "Beat Generation". Das Dokumentar-Hörspiel "Beat" rekonstruiert den Geist jener Zeit zwischen Hiroshima und Vietnam. Wie der zeitgemäße Popsong die Wiedererfindung der Vergangenheit zur Aufgabe hat, so gerinnt hier die Creme der Beat-Literatur zum scheinbar objektiven Text- und Soundsampling, getreu der bevorzugten Arbeitsweise der Beats, die Jack Kerouac so umschrieb: "Man schreibt einfach nieder, was einem einfällt und grad wie es kommt. Da gibts keine Abstraktionen oder Erklärungen".
Daten zu Karl Bruckmaier:Vita: Karl Bruckmaier (* 1956 in Niederbayern) ist ein deutscher Pop-Kritiker, Autor und Hörspielregisseur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Herbert Kapfer:Vita: Herbert Kapfer, seit 1996 Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk; seit 2000 Herausgeber der CD-Reihe intermedium records; seit 2012 Redaktion und Koordination der dokumentarischen Höredition "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945" (Bayerischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte); Buchveröffentlichungen zu Dada, Exil, Mediengeschichte; Civis Preis 1990 für das Hörspiel "eurohymne"; Deutscher Hörbuchpreis 2005 für "Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" (Belleville Verlag/Der Hörverlag 2004, mit Katarina Agathos); Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste; lebt in München.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Herbert_Kapfer/p437616.rhd
Erstsendung: 27.01.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 56
Titel: Big Bang
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1992
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 1974
produziert von: SRF; ORF-V
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Hans-Helge Ott
Inhalt: Versetzen Sie sich bitte in die Zeit vor zwanzig Milliarden Jahren, verehrte Damen und Herren: Soeben tagt die Schöpfungskonferenz unter der Leitung des Herrn, um ein für allemal zu entscheiden, wie die Welt denn nun im Ganzen und im Detail auszusehen habe. Und bemerkenswerterweise sind sich die himmlischen Heerscharen nicht zu gut, menschliche Berater einzuladen. Heute wird Albert Einstein, der passionierte Amateurgeiger und Physiker, aus einer Probe geholt, um den göttlichen Herrschaften beizustehen. Er macht ihnen einen Vorschlag, den sie sofort ausprobieren wollen, und zwar mit dem Versuchs-Pärchen Manuel und Amelie. Und so werden die beiden erweckt und aufeinander losgelassen. Die ewige Liebe nimmt ihren Lauf.
Sprecher:Rosmarie Heisler
Franziskus Abgottspon
Rudolf Holschuh
Kurt Sternik
Jean-Jacques Oehme
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

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Erstsendung: 05.10.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 56
Titel: Big Bang Compact
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 1959
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Hans-Helge Ott
Inhalt: Was der HERR tut, das ist - wie wir wissen - wohlgetan. Denn wenn er etwas Größeres in Angriff nimmt, dann plant er das auch ordentlich. Und so begab es sich denn vor zirka zwanzig Milliarden Jahren, daß der HERR die gesamten himmlischen Heerscharen zusammenrief, um sich der Erschaffung dessen zu widmen, was wir "die Welt" nennen. Außer Gottvater selbst nimmt an dieser denkwürdigen Konferenz alles teil, was Rang und Namen hat: die Erzengel, Cherubim und Serafim, die vierzehn Nothelfer und alle anderen 365 Mitglieder des Diplomatischen Corps, und selbst Luzifer wird (nolens-volens) als Beobachter geduldet. Und da dieser erlauchte Kreis an so irdische Dinge wie ein Raum- und Zeitkontinuum selbstverständlich nicht gebunden ist, ist es möglich, wissenschaftliche Berater zu dieser Schöpfungskonferenz zu laden, die eindeutig zu der Welt gehören, die ja erst noch erschaffen werden soll. Albert Einstein, zum Beispiel. Und Siegmund Freud und Sokrates und Galilei und Charles Darwin. Einstein war es, der dem HERRN den guten Rat gab, bei jeder anstehenden Entscheidung zum Guten oder zum Bösen die Welt einfach in zwei Welten zu teilen und so beide Möglichkeiten zu verwirklichen. Und um die möglichen Folgen ihrer Planung etwas anschaulicher zu machen, entschließen sich die himmlischen Herren, einen Probelauf durchzuführen. Als Testpersonen wählen sie das Menschenpaar Manuel und Amelie. Der HERR senkt ihnen unsterbliche Liebe zueinander in ihre Herzen und setzt die beiden an den Anfang ihrer gemeinsamen, lebenslangen Geschichte, an einen Ort großer Entscheidungen: das Spielcasino in Monte Carlo! Werden Sie Zeuge der einmaligen, grandiosen Schöpfungskonferenz unter dem Vorsitz des HERRN, und folgen Sie den verschlungenen Wegen des ewigen Liebespaares Manuel und Amelie durch Myriaden von alternativen Welten, die guten wie die bösen!
Sprecher:Mitglieder des Tiroler Landestheaters
Richard Haller (Andre Hofer)
Edith Martinstetter (Anna, Hofers Frau)
Helmut Peer (Hansl, Hofers Sohn)
Eduard Köck (Raffl)
Klaus Veith (Pater Haspinger)
Rudolf Hiessl (Swet, Hofers Schreiber)
Hans Berghammer (Johann von Kolp)
Alois Oberhöller (Sieberer)
Kurt Pont (Holzknecht)
Josef Hauser (Ilmer)
Franz Ludwig (Feldpater)
Hubert Chaudoir (Roschmann, Intendant)
Ernst Richling (Gesandter)
Rudolf Schücker (Major Degenfeld)
Pine Fenz (Thresl, Kellnerin)
Bauern: Kurt Marschitz, Franz Werner, Alois Triendl, Ernst Auer
Walter Sigl (Sergeant)
Albert Roland (ein Soldat)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

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Erstsendung: 24.01.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 56
Titel: Billy Bishop steigt auf
Autor: John Gray
Eric Peterson
produziert in: 2014
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historie
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Rainer Quade
Übersetzer: Hans Magnus Enzensberger
Inhalt: Ein Heldenlied aus dem Ersten Weltkrieg nennt sich das Episoden-Musical, das ursprünglich für einen Schauspieler und einen Pianisten geschrieben wurde. Unter der Regie von Leonhard Koppelmann setzt die Radiofassung auf mehrere Darsteller und die Musik einer kleinen Combo. Im Zentrum steht die authentische Figur des William Avery Bishop, der vom kanadischen Hinterwäldler zum gefeierten Kriegshelden und Luftmarschall der britischen Air Force aufstieg.

Eher zufällig als geplant wurde er der "erfolgreichste" Jagdpilot des Ersten Weltkrieges auf alliierter Seite und war als Gegner ebenso gefürchtet wie sein großer Gegenspieler, der "Rote Baron" Freiherr von Richthofen.

Das Musical, erfolgreich am Broadway und in England auf die Bühne gebracht, ist eine ebenso satirische wie bissig-melancholische Entlarvung des Mythos vom "anständigen" Krieg.
Sprecher:Sebastian Urzendowsky (ER)
Judith Engel (SIE)
Matthias Bundschuh (Robert)
Anna Blomeier (Lena)
Antje Hamer (Mutter im Café)
Ulrike Schwab (Mutter am Spielplatz)
Camilla Renschke (Mutter im Auto)
Katharina Schmalenberg (Mutter im Fitnessstudio)
Fiona Metscher (Mutter mit Kinderwagen)
Tanja Schleiff (Mutter im Straßencafé)
Justine Hauer (Mutter am Schwimmbad)
Birte Schrein (Mutter an der U-Bahn)
Sigrid Burkholder (Mutter vor der Schule)
Daten zu John Gray:geboren: 26.09.1946
Vita: John MacLachlan Gray, geboren 1946 in Ottawa, Kanada, ist als Autor, Komponist und Bühnendarsteller und in Radio- und Fernsehproduktionen bekannt geworden. Er schuf Satiren für den Fernsehsender CBC, für den er auch sozialkritische und kulturpolitische Beiträge verfasste.

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Daten zu Eric Peterson:geboren: 02.10.1946
Vita: Eric Peterson, geboren 1956 in Indian Head, Kanada, ist Schauspieler. Für seinen Theaterrollen und schauspielerischen Leistungen in Fernsehproduktionen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen in Kanada und England.
Erstsendung: 25.05.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 56
Titel: Christoph Kolumbus und die Entdeckung Amerikas
Autor: Kurt Tucholsky
Walter Hasenclever
produziert in: 1985
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 102 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Gottfried von Einem
Komponist: Günter Neubert
Inhalt: Vorspiel und viertes Bild der Komödie

"... die pompös landenden Spanier treffen die friedlichen Eingeborenen zigarrerauchend beim Bridge; die Indianer haben die drei großen Ws (oder Wehs) der Menschheit (Wirtschaft - Währung - Waffen) längst überwunden..." (Kurt Pinthus)
Sprecher:Günter Grabbert (Matthias Clausen)
Friedhelm Eberle (Wolfgang Clausen)
Jörg Lichtenstein (Egmont Clausen)
Regina Jeske (Bettina Clausen)
Marylu Poolman (Paula Clothilde Clausen)
Ursula Werner (Inken Peters)
Carla Valerius (Frau Peters)
Peter Sodann (Sanitätsrat Steinitz)
Lutz Riemann (Eibisch)
Horst Schönemann (Professor Geiger)
Hilmar Eichhorn (Erich Klamroth)
Ellen Hellwig (Otilie Klamroth)
Gert Gütschow (Justizrat Hanefeld)
Wolf Goette (Pastor Imoos)
Daten zu Kurt Tucholsky:geboren: 09.01.1890
gestorben: 21.12.1935
Vita: Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

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Daten zu Walter Hasenclever:geboren: 08.07.1890
gestorben: 21.06.1940
Vita: Walter Hasenclever (* 8. Juli 1890 in Aachen; † 21. Juni 1940 in Les Milles bei Aix-en-Provence) war ein expressionistischer deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 10.07.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 56
Titel: Chronik der Gefühle
Autor: Alexander Kluge
produziert in: 1992
produziert von: SWF; RB
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Inhalt: "Menschen haben zweierlei Eigentum: ihre Lebenszeit, ihren Eigensinn. Davon handeln die folgenden Geschichten." Wie lassen sich 0,0001% der Lebenszeit darstellen, oder 500.000 DM Investition auf 1 g Körpergewicht? Kann man ohne Hoffnung irgend etwas finden? Es geht um Lebensgrundsätze am Schwarzen Freitag, Heiner Müller und die 'Gestalt des Arbeiters' und Götterdämmerung in Wien: Alexander Kluge lässt Wiens Gauleiter Baldur von Schirach im März 1945 - in aussichtsloser Lage und nachdem die Oper abgebrannt ist - das Orchester in verschiedenen Luftschutzkellern der Stadt Wagners Götterdämmerung weiterproben. Der Rundfunk Salzburg weigert sich, die aus ungleichen Fragmenten zusammengebaute Aufnahme zu übertragen und spielt bis zur Übergabe der Stadt nur noch Märsche. Vergessene Filmaufzeichnungen der Orchestergruppen tauchen Jahrzehnte später wieder auf und begeistern Mitarbeiter der Cahiers du Cinema. Kunst ist für Alexander Kluge das Finden eines Schatzes von solcher Ausdruckskraft, auch wenn er erfunden ist. Das Kapitel Götterdämmerung in Wien ist dem Dramatiker Heiner Müller gewidmet und wird mit einem Zitat Müllers zur "grausamen Schönheit einer Opernaufzeichnung" eingeleitet: "Was nicht gebrochen wird, kann nicht gerettet werden."

Im Jahr 2000 erschien bei Suhrkamp Kluges Chronik der Gefühle, zwei Bände - Basisgeschichten und Lebensläufe: über 2000 Seiten, sämtliche veröffentlichte Erzählungen seit 1962. "Die Gefühle sind die wahren Einwohner der menschlichen Lebensläufe", heißt es im Vorwort: "Was haben wir von 1945 über die Spiegel-Krise 1962, den Aufbruch von 1968, den Herbst 1977, den Beinahe-Dritten-Weltkrieg von 1981 bis 1984, über Techno, die Wiedervereinigung nicht alles an Scheinveränderung und realen Metamorphosen erlebt (und das Gefühl, das länger empfindet, fügt Ereignisse von bis zu 6.000 Jahren hinzu)! Und zugleich verändert sich das menschliche Lebewesen so wenig. Die Bibliothek von Alexandria brennt für mich noch heute." In Kluges Erzählungen verweben sich Zeitgeschichte und die Erlebnisse Einzelner, Dokumentarisches und Fiktion gehen als Faction in eine neue Kategorie über - und alle Irrtümer und Tugenden der Menschheit erzählt die Oper. Geschichte (Stalingrad, Luftangriff auf Halberstadt usw.) wird so facettenreich beschrieben, bis die Möglichkeit aufblitzt, dass die Katastrophe nicht eintritt.

Das Hörspiel folgt der Struktur der Chronik. Jedem Teil steht ein Minutensong voran, in dem ein Kluge-Zitat zu Techno, Electro oder Pop verarbeitet wurde. Im Kontrast dazu ziehen sich Klangeinheiten aus Wagners Götterdämmerung durch das Hörspiel. Alexander Kluge wirkt als Sprecher mit und reflektiert seine Geschichten.
Sprecher:Rufus Beck (Nicolas)
Krista Posch (Anna)
Christine Schönfeld (Helene)
Wolfgang Michael (Steven)
Christian Berkel (Stevens Bruder)
Horst Raspe (Der Mann)
Gisela Trowe (Die Frau)
Andreas Szerda (Der Bauer)
Werner Simon (1. Hausbewohner)
Hannelore Hoger
Berth Wesselmann
Günter Kasch
Horst Hildebrand
Hans Edgar Stecher
Peter Panhans
Markus Hoffmann
Walter Pfeil
MusikerDavid Grubbs Abe Duque Die Türen Lali Puna Schorsch Kamerun Lydia Daher Gustav Asio Kids Elliott Sharp Susanne Brokesch Bananafishbones MUNK Michaela Melián Woog Riots
Daten zu Alexander Kluge:geboren: 1931
Vita: Alexander Kluge, geboren 1931 in Halberstadt, ist Jurist, Autor und Filmemacher. Er ist Mitverfasser des Oberhausener Manifests, Mitbegründer des Ulmer Instituts für Filmgestaltung und Vertreter des "Neuen Deutschen Films". Bis Mitte der 80er Jahre veröffentlichte er 14 abendfüllende Spielfilme, vier Bände mit Geschichten sowie diephilosophisch-soziologische Fortsetzung der Kritischen Theorie mit Oskar Negt. Seit 1988 etabliert er Kulturfenster im Privatfernsehen, mit ca. 1500 Stunden Sendezeit durch Gespräche, Musikmagazine, Bilder ohne Worte in neuen TV-Formaten wie "Facts & Fakes". Als Filme sind von ihm u.a. erschienen "Abschied von Gestern" (1966, Silberner Löwe), "Artisten in der Zirkuskuppel - ratlos (1968, Goldener Löwe), "Der starke Ferdinand" (1975/76), "Die Macht der Gefühle" (1983) und "Vermischte Nachrichten" (1986). Folgende literarische Schriften wurden bisher u.a. veröffentlicht: "Die Wächter des Sarkophags - 10 Kahre Tschernobyl" (1996). "Die Lücke, die der Teufel lässt" (2003), "Tür an Tür mit einem anderen Leben" (2006), "Das Labyrinth der zärtlichen Macht. 166 Liebesgeschichten (2009) sowie "Das Bohren harter Bretter. 133 politische Geschichten" (2011). Der Bayrische Rundfunk produzierte als Hörspiele von ihm "Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge" (mit Andreas Ammer/Console) und "Chronik der Gefühle" (2009, Deutscher Hörbuchpreis 2009).
Hompepage o.ä.: http://www.kluge-alexander.de/
Erstsendung: 27.09.2009
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 12 von insgesamt 56
Titel: Das Traumfresserchen
Autor: Michael Ende
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Niklaus
Inhalt: Oft sehr böse Träume zu haben, ist schon für große Leute schlimm, für kleine Leute ist es noch viel schlimmer, aber am allerschlimmsten ist es für eine kleine Prinzessin die Schlafittchen heißt und in Schlummerland lebt. Weil aber niemand im Land ein Mittel gegen die schlechten Träume weiß, zieht der König aus, um nach Hilfe zu suchen. Ganz am Ende der Welt trifft er auf ein kleines Kerlchen. Das leuchtet wie silbriges Mondlicht, und hat schrecklich großen Hunger auf böse Träume...
MusikerSinja Bartzsch (Singstimme) Ivonne Fechner (Violine)
Daten zu Michael Ende:vollständiger Name: Michael Andreas Helmuth Ende
geboren: 12.11.1929
gestorben: 28.08.1995
Vita: Michael Andreas Helmuth Ende (* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt-Bonlanden) war ein deutscher Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.michaelende.de/
Erstsendung: 12.11.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 56
Titel: Das vollkommenste Spielzeug
Autor: Miodrag Ilic
produziert in: 1970
produziert von: RB
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Friedhelm von Petersson
Inhalt: Wenn eine Kuh Milch geben soll, muß man sie hegen und pflegen. Angela umsorgt ihren Mann Polikarp liebevoll. Dann zieht sie ihn auf wie ein Spielzeugauto und schickt ihn los, um Geld zu verdienen. Durch hektische Betriebsamkeit verschafft Polikarp der Familie den erwünschten Lebensstandard. Aber eines Tages hat er es satt. Er läßt sich einfrieren und erst nach 50 Jahren wieder auftauen. Die nimmersatte Gattin ist nun tot. Aber der Sohn lebt noch als konsumfreudiger Mummelgreis. Und wenn der keinen Wunsch hat, haben andere welche.
Sprecher:Rosemarie Fendel
Ronald Hintmarsch
Albertjan van Veen
Horst Mehring
Judy Winter
Jens Scholkmann
Max de Mesnil
Georg Fischer
Hubert Suschka
Erstsendung: 30.05.1970
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 56
Titel: Das war ich nicht
Autor: Kristof Magnusson
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Inhalt: Jasper Lüdemann hat es geschafft. Er ist aus dem Back Office in den Händlersaal der großen Investmentbank in Chicago aufgestiegen, Desk 3, Futures und Optionen. Jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt. Privatleben ist abgemeldet. Zwischen dreißig und vierzig muss man für die Karriere brennen. Meike ist Übersetzerin. Der Bestsellerautor Henry LaMarck ist "ihr" Autor, ihre Existenzgrundlage. Den versprochenen großen Roman hat er nicht abgeliefert und ist auch nicht erreichbar. Um ihn zu finden, ist sie in Chicago. Henry LaMarck ist von der Verlagsparty zu seinem sechzigsten Geburtstag abgehauen und in einem Hotel untergetaucht. Er kann nicht mehr schreiben, er ist einsam, aber er hat sich verliebt. In ein Foto von einem jungen Banker, der verzweifelt auf die fallenden Kurse starrt. Fallende Kurse. Seit Jasper Meike in einem Cafe getroffen hat, brennt er für sie. Um ihr zu imponieren, zeigt er ihr, wie man Geschäfte macht. Er kauft Optionen ohne Kundenvollmacht. Erst macht er Gewinn. Dann Verluste, existenzgefährdende Verluste. Eine aussichtslose Lage, bis er Henry LaMarck begegnet. "Das war ich nicht" erzählt von drei Menschen, deren Leben durch Zufall in eine abenteuerliche Abhängigkeit gerät. Und gäbe es nicht die Möglichkeit der Liebe, vielleicht auch ihre Unmöglichkeit, die dem Leben eine andere, unvermutete Wendung gibt, wer weiß, ob sich ein Ausweg finden würde. Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert.
Sprecher:Ulrich Binswanger (Walkman 1)
Christoph Zapatka (Walkman 2)
Peter Wilczynski (Walkman 3)
Heinz Meier (Vater von Honken)
Marianne Lochert (Mutter von Honken)
Sigrid Burkholder (Dorfmädchenstimme)
Claudia Knupfer (Dorfmädchenstimme)
Annette Ziellenbach (Dorfmädchenstimme)
Eva Nägele (Dorfmädchenstimme)
Sabine Niethammer (Natascha)
Katharina Palm (Silvia/Dorfmädchenstimme)
Doris Wolters (Lehrerin)
Werner Eichhorn (Ole Blessi)
Ralf Richter (Musterer)
Gerd Andresen (Datenstimme)
Nicole Boguth (Werbestimme)
Matthias Ponnier (Ratgeber)
Horst Hildebrand (Schlossermeister)
Antje Hagen (Redakteurin)
Rosi Knoden (TV-Nachrichtensprecherin)
Heinz Schimmelpfennig (Alte Dorfmännerstimme)
Horst Raspe (Alte Dorfmännerstimme)
Wolfgang Reinsch (Alte Dorfmännerstimme)
Julia Bräuer (Schulklasse)
Dorothee Binswanger (Schulklasse)
Vannessa Möbis-Wolf (Schulklasse)
Melanie Ratz (Schulklasse)
Philipp Ratz (Schulklasse)
Jens Beier (Schulklasse)
Daten zu Kristof Magnusson:geboren: 04.03.1976
Vita: Kristof Magnusson (geboren als Kristof Weitemeier-Magnusson; * 4. März 1976 in Hamburg) ist ein isländisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er lebt in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kristofmagnusson.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.2010
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 56
Titel: Deadwood
Autor: Pete Dexter
produziert in: 1985
produziert von: WDR; BR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Jürgen Bürger
Kathrin Bielfeldt
Inhalt: Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird.

1876: Während Häuptling Sitting Bull mit seinen Männern die Armee von General Custer schlägt, gründen einige Goldgräber mitten im Dakota-Indianerterritorium das Städtchen Deadwood. Hierher kommen 1876 auch James Butler Hickok, besser bekannt als der legendäre Revolverheld "Wild Bill", und sein Freund Charley Utter. Eigentlich möchte Wild Bill seine alten Tage nur in Ruhe im Saloon verbringen, doch leider ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben - denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können. Die wichtigsten Figuren und die Schauplätze des Hörspiels sind ebenso authentisch wie die Ereignisse. Pete Dexter räumt in seiner genau recherchierten Geschichte sehr unterhaltsam mit vielen Klischees des Wilden Westens auf.
Sprecher:Thomas Koschwitz (Führer)
Peter Schmitz (Fahrer)
Uwe Koschel (Mann 1/Stimme, Gottesdienst)
Peter Bauer (Mann 2, Helfer)
Karl-Hans Meuser (Mann 3/Alter)
Sylvia Heid (Frau 1)
Helge Heynold (Dieb)
Thomas Thieme (Fänger)
Christian Rubruck (Mädchen)
Antje Schander (Freundin)
Erwin Scherschel (Polizist)
Klaus Adler (Polizist 2/Junge)
Edgar Boehlke (Gustavo)
Hans-Jörg Assmann (Kollege)
Christine Franke (Kind)
Karin Dieck (Frau des Fängers)
Heinz Günther Heygen (Fernsehsprecher)
Christian Mey (Detektiv)
Peter Schmitz (älterer Mann)
Ernst Konarek (Reporter)
Sophie Engelke (Frau 2)
Christiane Eisler (Frau 3)
Roswitha Bender (Conceicao)
Daten zu Pete Dexter:geboren: 1943
Vita: Pete Dexter, geboren 1943 in Pontiac, Michigan, lebt als Romancier und Drehbuchautor auf Whidbey Island. Für seinen Roman "Paris Trout" erhielt er 1988 den National Book Award.
Erstsendung: 03.10.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 56
Titel: Dem deutschen Volke - Der Reichstag
Autor: Georg Zivier
produziert in: 1962
produziert von: RB
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Hermann Schindler
Inhalt: Berlin 1945. Zerfetzte Baumreste und ein Trichterfeld, wo einst der Tiergarten grünte, ein trauriger Rest das Brandenburger Tor mit dem zerschossenen Siegeswagen, ringsum Trümmer, so weit das Auge reicht. Aber alles überragend eine mächtige, rauchgeschwärzte Ruine; über geborstenen Säulen mahnt an der Hauptfassade unversehrt in grossen Bronzelettern die Inschrift DEM DEUTSCHEN VOLKE - Symbol und Menetekel einer ganzen Epoche. Seit Kaiser Wilhelm II. am 5. Dezember 1894 den Schlußstein zum Reichtagsgebäude gelegt hatte, war gleichsam das deutsche Schicksal mit in diese Mauern gebannt. Die Monarchie musste versinken, damit das deutsche Parlament zur echten Zentrale der Politik, zum wesentlichen Machtfaktor des Staates werden konnte. Und aus der Kuppel des Hohen Hauses schlugen 1933 zuerst die Flammen, an denen fast die ganze Welt verbrennen sollte. - Heute steht der Bau unmittelbar an der Grenze zweier Welten und dennoch mitten in Deutschland. Seine architektonische Wiederherstellung symbolisiert erneut unsere Hoffnung auf ein gesamtdeutsches Parlament. Die Sendung will mit Hörszenen und historischen Originalaufnahmen eine Skizze des Reichstages in seinen wesentlichsten Epochen geben.
Sprecher:Wolfgang Büttner (Doktor Johannes Hellsten)
Gerd Brüdern (Noppe)
Deli-Maria Teichen (Berte, Frau von Hellsten)
Kurt Strehlen (Krapf, ein Redakteur)
Kurt Zielke (Mann an der Tankstelle)
Herbert Leonhard (Mann an der Straße)
Ernst Rottluff (Ein Wachtmeister)
Erstsendung: 07.03.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 56
Titel: Der Fall Agostino
Autor: Werner Bergengruen
produziert in: 1965
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Friedrich Bestenreiner
Inhalt: Der Auftrag, der Massimo Nespoli, Polizeichef des imaginären Stadt-Staates Cassano, von dessen unumschränktem Herrscher erteilt wird, scheint keineswegs außergewöhnlich. Schließlich hat sich ausgerechnet im fürstlichen Garten eine Leiche gefunden: Fra Agostino, ein Karmeliter-Mönch, der mitunter in delikater politischer Mission für den »Principe« unterwegs war, jetzt jedoch zwischen den Schulterblättern einen häßlichen tiefen Einstich aufweist. Es versteht sich, daß das Verbrechen aufgeklärt werden soll. Allerdings - mehr als eine Frist von drei Tagen wird dafür nicht gewährt. Und - ein Mißerfolg könnte den Kopf kosten. - In dieser Lage scheint es verzeihlich, einer jungen Selbstmörderin zu unterschieben, sie habe, bevor sie Hand an sich legte, selbige an den Vaters ihres ungeborenen Kindes gelegt. Bedauerlicherweise bezeugt ein fürstlicher Kurier, das arme Mädchen zur fraglichen Stunde außerhalb der Stadt gesehen zu haben. Und merkwürdigerweise wird Nespoli die Einvernahme des Zeugen verweigert. Dafür findet sich, sehr passend, ein schriftliches Geständnis, niedergeschrieben vom jüngst seiner Krankheit erlegenen Gatten just jener Dame, deren Gunst sich Nespoli seit längerem erfreut. Was freilich den Verlust des gesamten Vermögens nach sich ziehen könnte. Wenn sich nicht, dank einiger Nachhilfe, eine Zeugin fände, bei der der Verblichene zur Stunde des Mordes gewesen ist. Allerdings steht es mit derem Leumund nicht gerade zum besten, denn sie ist... eine Hure. - Und so gibt es viele Aussagen in Cassano, mehrere Geständnisse, noch mehr Eide und ebenso viele Lügen. Und einen überraschenden Gerichtsprozeß.
Daten zu Werner Bergengruen:geboren: 16.09.1892
gestorben: 04.09.1935
Vita: Werner Bergengruens (1892 Riga, gest. 1964 Baden-Baden) 1935 erschienener Roman "Der Großtyrann und das Gericht" ist - ins Renaissance-Kostüm und einen Kriminalfall verkleidet - eine novellistisch stringente Parabel auf die Diktatur und auf die Verführbarkeit derer, die ihr mit einer Notlüge zu entrinnen hoffen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.10.1999
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 56
Titel: Der Kindsvater
Autor: Peter Göbbels
produziert in: 1989
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Curt Goetz-Pflug
Inhalt: Herr Wiener wird Vater. Zum ersten Mal. Vater eines Sohnes natürlich. Die Geburt ist nicht ganz einfach, und vor der Tür des Kreißsaales bereitet sich der aufgeregte Herr Wiener auf seinen Sohn in spe vor. Es wird sicher ein Wunderkind, denkt er. Ein Pianist, wie ihn die Welt seit Liszt nicht mehr erlebt hat. Aber wenn er nun kriminell werden sollte, ein Parkuhrenknacker vielleicht, den man im Gefängnis besuchen muß? Trotzdem - allen Unglücksfällen im Leben seines Stammhalters wird Vater Wiener gefaßt gegenüberstehen. Auch den Glücksfällen. Und eines Tages wird er sicher Großvater werden. Seinem Sohn steht er dann im entscheidenden Augenblick überlegen zur seite. Denn er hat ja Erfahrung. Eine schwer erkämpfte, sicher, denn er wartet inzwischen schon sehr lange. - Am Ende hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Sprecher:Herta Fauland (Alma Mahler), Susanne Pichler (Konstanze Mozart), Helga Suppan (Claudia Cattaneo/Monteverdi), Hubert Repnig (Stimme von oben),
In weiteren Rollen: Barbara Jung und Giuseppe Bardini
Erstsendung: 08.02.1966
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 56
Titel: Der Kongress reitet
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 4.1988
Hörspiel des Jahres: 1988
Autor: Roland Topor
produziert in: 1984
produziert von: BR
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Horst H. Vollmer
Bearbeitung: Horst H. Vollmer
Übersetzer: Nikolaus Klocke
Inhalt: Eine akustische Moritat

In diesem Hörspiel wird das Verhältnis von Herr und Knecht im Wortsinn 'bloßgelegt' und auf seinen kruden Ursprung des direkten körperlichen Unterdrückens und Unterwerfens zurückgeführt. Eine Groteske vom Reiten und Gerittenwerden, vom Abrichten und Abrichtenlassen tut sich vor den Ohren auf. (Hörspiel-des-Jahres-'88-Jury)

Ein Kongreß tagt in der Stadt. Der Angestellte Joko weigert sich zunächst, die Kongreßteilnehmer huckepack zu befördern - auch wenn dafür ein ansehnlicher Batzen Geld winkt. Doch als Joko merkt, daß er mit dieser Haltung alleine dasteht, ist sein Rückgrat schnell gebrochen. Nur wenige Wochen dauert es, und Joko gilt als das eifrigste, stärkste, beliebteste Reittier. Er schmeißt sich dermaßen ins Joch, daß er buchstäblich mit seinen Peinigern zusammenwächst. Aber auch die Herren sind so fasziniert von ihrem Knecht. daß sie sich nicht mehr von ihm lösen können. Eine durch und durch unappetitliche Verfilzung.
Sprecher:Klausjürgen Wussow
Günther Ungeheuer
u.a.
Daten zu Roland Topor:geboren: 07.01.1938
gestorben: 16.04.1997
Vita: Roland Topor war ein französicher Zeichner, Maler, Autor, Filmemacher und Schauspieler.
Erstsendung: 14.04.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 56
Titel: Der letzte Sommer
Autor: Alexander Brabandt
Genre: Krimi
Regie: Alexander Brabandt
Inhalt: Erik, Victor und Ella verbringen ein paar unbeschwerte Tage am Meer. Es sind die glücklichsten in Eriks Leben. Eine Woche später ist er tot. Sein Wagen wird aus der Elbe gezogen. Selbstmord, glaubt die Polizei. Noch am selben Tag wird Victor verhört und gezwungen, die Geschichte hinter dem Drama preiszugeben. Er erzählt von einer Freundschaft, die schon lange keine mehr war und einer unglücklichen Liebe, von Hoffnungen, Träumen und Versprechen auf die Zukunft, von Enttäuschung, Misstrauen und Betrug. Der "letzte Sommer" ist die Geschichte dreier Menschen, die sich der Tristesse des Alltags entgegenstellen und ausbrechen wollen, die dem Glück nachjagen und sich dabei Stück für Stück ihrer Illusionen berauben.
Sprecher:Pumuckl: Hans Clarin
Meister Eder: Gustl Bayrhammer
Sprecher: August Riehl
Herr Lechner: Olf Fischer
Frau Lechner: Katharina de Bruyn
Herr Ramsauer: Ernst Cohen
Frau Ramsauer: Monika Freiberg
Frau Griebl: Irmgard Henning-Bayrhammer
Gräfin: Monika Strauch
Jakob: Alexander Malachovsky
Marie: Marianne Brandt
Daten zu Alexander Brabandt:geboren: 1977
Vita: Alexander Brabandt, geboren 1977 in Leipzig, lebt als freier Autor und Regisseur in Berlin. Er schrieb auch die Radionovela "Kein Geld, aber Stuck an der Decke" für den MDR.
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    11. Januar 2015
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