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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 98
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Titel: Acht Spiegel
Autor: Walentin Chorell
produziert in: 1972
produziert von: WDR
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Parabel
Regie: Albrecht Surkau
Bearbeitung: Lutz Volke
Inhalt: Eine Fischersfrau kauft beim Krämer acht Spiegel. Einen für jedes Familienmitglied, denn bisher gab es in der armen Fischerskate nicht einen einzigen. Nun wird geschildert, wie sie mit ihrem Geschenk bei der Familie ankommt. Jeder benimmt sich anders vor seinem Spiegel, närrisch, ausgelassen oder feierlich. Die ärgsten Probleme ereilen die 15-jährige Tochter Ingalill.

Eine "Rundfunkkomödie mit Tränen" hat Walentin Chorell (1912-1983) sein heiteres Stück aus längst vergangenen Tagen an der schwedischsprachigen Südküste Finnlands genannt.
Sprecher:Horst Michael Neutze (Herr Siegwart)
Marianne Lochert (Frau Siegwart)
Matthias Ponnier (Sprecher)
Daten zu Walentin Chorell:geboren: 08.04.1912
gestorben: 18.11.1983
Vita: Walentin Chorell (* 8. April 1912 in Turku, Finnland; † 18. November 1983 in Helsinki) war ein finnlandschwedischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.11.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 98
Titel: Alta moda
Autor: Magdalen Nabb
produziert in: 1989
produziert von: SR; SFB; SWF
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christoph Dietrich
Bearbeitung: Christoph Dietrich
Komponist: Georg Anton Benda
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Inhalt: Wachtmeister Guarnaccia wird von der jungen Caterina aufgesucht, da ihre Mutter, Olivia Birkett, seit zehn Tagen verschwunden ist. Bekannt wurde die Birkett unter dem Namen Contessa Brunamonti als amerikanisches Model und Modedesignerin. Mit viel Energie hat sie es geschafft, die Schulden ihres Exmannes abzuzahlen. Selbst bei der italienischen Alta moda behauptete sie sich mit einer eigenen Kollektion. Die Entführer lassen nicht lange mit einer hohen Geldforderung auf sich warten. Guarnaccia will die Ermittlungen vorantreiben und lässt sich auf abenteuerliche Weise mit den Entführern ein.
Sprecher:Donata Höffer (Medea)
Peter Franke (Jason)
Lieselotte Rau (Hofmeisterin)
Marcel Collé (1. Knabe)
Björn Schaller (2. Knabe)
Daten zu Magdalen Nabb:geboren: 16.01.1947
gestorben: 18.08.2007
Vita: Magdalen Nabb, geboren 1947 in Church, Nordengland, Keramikerin, lebt seit 1975 in Florenz, schreibt Theaterstücke und Kinderbücher und schuf in ihren Kriminalromanen die Figur des Wachtmeisters Guarnaccia.
Hompepage o.ä.: http://www.magdalennabb.com/
Erstsendung: 21.01.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 98
Titel: Atlantis auf dem Atlas meiner Haut
Autor: Werner Buhss
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Express
Inhalt: Das Kain-und-Abel-Motiv konstituiert diese Geschichte zweier Brüder - der eine hatte jahrelang den anderen bespitzelt. Nun will der Schuldige seine Schuld nicht nur dem Unschuldigen eingestehen, sondern auch den bestrafen, der ihn gezwungen hat, derart schuldig zu werden. Ein schmerzhafter Weg zurück in die eigene Biographie beginnt. Mit Mitteln künstlerischer Überhöhung ist Vergangenheitsbewältigung angestrebt, wobei alles um die Fragen kreist: Ab wann wird man schuldig? Gab es keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen? Wer sind am Ende die wirklich Schuldigen?
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

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Erstsendung: 06.10.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 98
Titel: Bericht über Robespierre
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Als Haupt der Jakobiner übernahm Maximilian Robespierre die Verantwortung für Handlungen, die vor 200 Jahren die Welt erschütterten. War er der leidenschaftliche, bis zum Äußersten konsequente Inspirator und Motor der Französischen Revolution, der unbestechliche Verteidiger ihrer Ideale? Oder ein eitler, ehrgeiziger Politiker, der auch seine Gefährten kalt unter die Guillotine schickte und seine persönliche Macht bewußt auf den Schrecken gründete? In einem imaginären Raum der Geschichte versammeln sich Zeitgenossen, die ihm persönlich oder politisch nahestanden, zur Urteilsfindung. Aber der Bericht über den toten Robespierre gerät jeweils zur Vereidigung des eigenen Verhaltens. Das letzte Wort hat der Armenarzt, der sein elendes Ende begleitete.
Sprecher:Erwin Geschonneck (Erster Alter)
Lotte Loebinger (Erste Alte)
Hermann Beyer (Erster mittlerer Alter)
Dagmar Manzel (Erste mittlere Alte)
Götz Schulte (Erster Jüngerer)
Tatjana Besson (Erster Junge)
Uwe Baumgartner
Heiner Müller
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 20.09.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 98
Titel: Bericht über Rogalski
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Rolf Schneider
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Der Pfarrer Rogalski trägt Jeans und spielt Gitarre, hat lange Haare und Vollbart: In einer kleinen thüringischen Ortschaft macht er die Kirche zum Zentrum für die kritische Jugend, er engagiert sich für Umweltschutz und Meinungsfreiheit. Er wird als angeblicher Homosexueller denunziert. In der Wendezeit richtet er einen Runden Tisch ein, kandidiert für die Gemeindewahlen auf einer Bürgerliste. Das Wahlergebnis bedeutet für ihn eine tiefe Enttäuschung. Wieder wird er denunziert diesmal als Stasi-Mitarbeiter. Das Hörspiel dokumentiert die Stationen der Existenzvernichtung dieses Pfarrers.
Sprecher:Jens Wawrczeck (Pinocchio)
Klaus Manchen (Gepetto)
Wolfgang Völz (Der alte Zausel/Grille/Murmeltier)
Herbert Fritsch (Ansager)
Claus Boysen (Thunfisch/Feuerfresser)
Birgit Bücker (Taube)
Hans Diehl (Fuchs)
Gerlach Fiedler (Grottenolm)
Heinrich Giskes (Polizist/Kutscher)
Michael Habeck (Zirkusdirektor)
Michael Kaps (Katze/Tonto)
Andreas Pietschmann (Feistling/Kerzendocht)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 13.12.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 98
Titel: Bolschewiki
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1987
produziert von: DW
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Wolf-Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Josef Meinertzhagen (Vater)
Ricarda Krauf-Benndorf (Mutter)
Barbara Hintzen-Rhode (Viktoria)
Michael Oenicke (Clemens)
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Treffer 7 von insgesamt 98
Titel: Bolschewiki
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1969
produziert von: SR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Wolf Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Übersetzer: Günter Jäniche
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Bruni Löbel (Rose)
Maria Landrock (Amelia)
Hans Helmut Dickow (Arthur)
Kurt Schmidtchen (Schaffner)
Helmut Peine (Mann)
Hermann Pfeifer (Polizist)
Erstsendung: 19.01.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 98
Titel: Das Bild im Spiegel
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 1959
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Übersetzer: Gerlinde Quenzer
Inhalt: Lord Peter lernt einen merkwürdigen Menschen kennen: Robert Duckworthy leidet seit einem Bombenangriff unter zeitweiligem Gedächtnisschwund. Außerdem sind rechts und links bei ihm vertauscht, z.B. liegen alle inneren Organe auf der verkehrten Seite. Duckworthy lebt in der ständigen Angst, nicht zu wissen, was er in den Phasen des aussetzenden Bewusstseins getan hat. Als die Zeitungen von der Ermordung einer Frau berichten, steigert sich seine Angst zur Panik. Tatsächlich führen gewisse Indizien die Polizei geradenwegs zu Duckworthy. Lord Peter muss sich beeilen, den Fall aufzuklären. Bei eineiigen Zwillingen kann es geschehen, dass der eine als Spiegelbild des anderen erscheint. Es muss also einen Zwillingsbruder von Duckworthy geben, der auch der Mörder ist.
Sprecher:Helmut Wlasak (Nikita Semjonow)
Hans Stöckl (Iwan Matwejewitsch)
Germaine Rumovi (Jelena Iwanowna
Doris Maier (Nenotschka)
Gert Rydl (Direktor Malyschkin)
Jaromir Borek (Polizist)
Christoph Roser (Herr Schmidt)
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 11.08.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 98
Titel: Das blaue Licht
Autor: Franz Fühmann
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Es ist die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Da wird ein Soldat, acht mal verwundet und nun kriegsinvalide, vom König aus der Armee entlassen. Ohne Sold. So zieht er durch die Lande. Da trifft er in einem Wald auf eine Hexe und kommt durch sie in den Besitz des magischen blauen Lichts. Wer es besitzt, kann über dessen Macht verfügen und sich alle Wünsche erfüllen, zum Beispiel sich die Erb- Prinzessin Annabelle verfügbar machen. Doch hat der Soldat die Rechnung ohne den König gemacht. Voller Zorn über die Erniedrigung seiner Tochter stellt er dem Soldaten eine Falle und wirft ihn in den Kerker. Nur das blaue Licht kann ihn retten und ihm schließlich sogar die Prinzessin bescheren. Ende gut, alles gut? Nicht bei Franz Fühmann. Ist doch das blaue Licht eine geheime Macht. Und Macht macht machtdurstig. Nicht nur im Märchen.
Sprecher:Curt Bock (Erzähler)
Gert Haucke (José)
Gisela Trowe (Frau)
Daten zu Franz Fühmann:vollständiger Name: Franz Antonia Josef Rudolf Maria Fühmann
geboren: 15.01.1922
gestorben: 08.07.1984
Vita: Franz Antonia Josef Rudolf Maria Fühmann, laut Taufschein Franz Antonie Josef, (* 15. Januar 1922 in Rochlitz an der Iser, Tschechoslowakei; † 8. Juli 1984 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er lebte und wirkte als (Nach-)Erzähler, Essayist, Lyriker und Kinderbuchautor in der DDR. In seiner Jugend durch den Nationalsozialismus geprägt, wurde er nach dem Krieg Anhänger des Sozialismus, verhielt sich allerdings zunehmend kritisch gegenüber der Entwicklung der DDR, von der er in seinen späten Jahren bitter enttäuscht war.
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Treffer 10 von insgesamt 98
Titel: Das grüne Eck
Autor: Klaus Konjetzky
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 140 Minuten
Regie: Horst Liepach
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Aus einem Poem entstandenes Hörspiel, das in lyrischen Bildern die Bewußtwerdung eines jungen Mannes beschreibt, der - aufgerüttelt durch die 68-er Bewegung - sich von seiner kleinbürgerlich-engen Erziehung und Sichtweise zu lösen beginnt und Anschluß an gesellschaftlich progressive Kräfte sucht.
Sprecher:Gisela Trowe (Oma/Erzählerin)
Gina Schmitz (Lisa)
Johanna Bergmann (Eva)
Stefanie Baekler (Rosa)
Sissy Höfferer (Mutter)
Wolfgang Rüter (Vater)
Yulia Yanez-Schmidt (Nellie)
Frauke Poolman (Nellies Mutter)
Matthias Haase (Onkel Dries)
Hans-Peter Hallwachs (Onkel Bruno)
Philipp Schepmann (Onkel Moritz)
Hermann Lause (Amici Enfanti)
Gunda Aurich (Emma)
Daniel Berger (Dick)
Rosemarie Fendel (Frau Terhegge)
Tom Zahner (Lodewijk)
Christa Strobel (Oma Esther)
Günter Lamprecht (Opa Zadok)
Heinz Walter (Älterer Herr)
Gisela Keiner (Mie)
Anja Niederfahrenhorst (Lehrerin)
Kornelia Boje (Ali)
Maximilian Schönberger (Wim/Kind Schulklasse)
Caroline Pragua (Marina)
Lotti Krekel (Tante Buttermilch)
Ernst H. Hilbich (Rinus)
Dominik Lenz (Robbie)
Marius Wurth (Hans)
Verena Wurth (Trijnte)
Timo Glosemeyer (Davy)
Nellie Pollitt (Doortje)
Damon Khoshabo (Zeitungsjunge)
Steffen Laube (Eismann)
Christina Kühnreich (Geesje)
Michael-Che Koch (Niederländischer Soldat)
Paul Wreco (Soldat)
Thomas Ashforth (Soldat)
Alfons Gummich (Soldat)
Wolfgang Feige (Soldat)
Gad Hoester (Soldat)
Sascha Fuerderer (Soldat)
Angela Paschek (Omi Schillaj)
Thessy Kuhls (Tierschützerin)
Erik Krastmann (Erster niederländischer Polizist)
Thomas Anzenhofer (Zweiter niederländischer Polizist)
Brigitte Wanninger (Tante Martha)
Gisela Berk (Eleonora)
Michael Evers (Eleonoras Geliebter)
Camilla Renschke (Henny)
Leila Yafarian (Heleen)
Robin Bamberg (Großer Junge)
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Treffer 11 von insgesamt 98
Titel: Das klare Wort der Schrift
Autor: Ernst Frieder Kratochwil
produziert in: 1974
produziert von: SRF
Genre: Biographie
Regie: Wolfgang Schonendorf
Dramaturgie: Peter Goslicki
Inhalt: Kern des Stückes sind drei Begegnungen zwischen Martin Luther und Thomas Müntzer: die erste historisch verbürgt, die zweite wahrscheinlich, die dritte fiktiv. Vor dem Hintergrund von Reformation und Bauernkrieg erzählt der Autor von der wechselhaften Beziehung zwischen Thomas Müntzer und dem von ihm anfangs so tief verehrten Martin Luther.
Erstsendung: 09.11.1980
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 98
Titel: Das Massaker von Paris
Autor: Christopher Marlowe
produziert in: 1989
produziert von: SFB; WDR; SWF
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: B.K. Tragelehn
Bearbeitung: B.K. Tragelehn
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Wolfgang Beck
Übersetzer: B.K. Tragelehn
Inhalt: Der englische Dichter, Dramatiker und Übersetzer Christopher Marlowes (getauft 26. Februar 1564 in Canterbury; gestorben 30. Mai 1593 in Deptford) entwickelt sein Stück "The Massacre at Paris" vor dem Hintergrund der erst kurz zurückliegenden politischen Wirren und Krisen in Frankreich, die in der historischen Bartholomäusnacht oder Bluthochzeit von Paris des 24. August 1572 explodierten. Sie ereignete sich Tage nach der Heirat zwischen dem protestantischen Heinrich von Navarra mit der Schwester König Karls IX. von Frankreich, die auch der Aussöhnung zwischen den Konfessionen dienen sollte. Im Namen des Königs von Frankreich und seiner Hintermänner wurden Tausende Menschen vorwiegend Hugenotten (die protestantische Bevölkerung) ermordet. Der primäre Anlass der verheerenden Gewalttätigkeiten war ein Racheakt, der eine Spirale der Gewalt und Gegengewalt nach sich zog. Das Drama konfrontiert zwei mächtige und ehrgeizige Figuren, den Herzog von Guise und den Herzog von Anjou (später König Heinrich III.). Das Stück schließt mit der Ermordung von Heinrich III. (2. August 1589).

Wie aus den Tagebucheintragungen des Theatermanagers Philip Henslowe zu entnehmen ist, wird "The Massacre at Paris" erstmals am 26. Januar 1592 von der Theatergruppe Lord Strange's Men aufgeführt und im Sommer 1594, als die Theater nach der Pest wieder öffneten, zehn Mal wiederholt.
Sprecher:Harald Leipnitz (Groucho Marx als Waldorf T)
Stefan Behrens (Chico Marx als Emmanuel R)
Corinna Genest (Miss Dimple)
Gert Haucke (Mr. Scrooge)
Caroline van Bergen (Eine Dame)
Heinz-Theo Branding (Ein Mann)
Thomas Wenske (Ein Polizist)
Erstsendung: 27.03.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 98
Titel: Das Tierhäuschen
Autor: Samuil Marschak
produziert in: 1989
produziert von: WDR; SFB; SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Jürgen Schmidt
Komponist: Stan Regal
Übersetzer: Johannes Bobrowski
Inhalt: »Terem: teremok« heißt Samuil Marschaks Verserzählung »Das Tierhäuschen« im russischen Original, was soviel heißt wie Dachkammer: Türmchen. Auf liebvoll witzige Weise erzählt dieses Märchen von Frosch und Maus, dem tapferen Igel und dem eitlen Hahn, die das Waldhaus beziehen und gegen die Bösewichter Fuchs, Wolf und Bär verteidigen müssen.

Johannes Bobrowski hat mit viel Humor die russischen Verse von Samuil Marschak in eine deutsche Spielfassung übertragen, die in vielen Kindertheatern kleine und große Zuschauer beigeistert hat.
Sprecher:Harald Leipnitz (Groucho Marx als Waldorf T. Flywheel)
Stefan Behrens (Chico Marx als Emmanuel Ravelli)
Corinna Genest (Miss Dimple)
Caroline van Bergen (Empfangsdame)
Achim Strietzel (Blitzen)
Peter Schlesinger (Reginald Princley)
Georg Tryphon (Killer Martin)
Wilfried Herbst (Schlitzer Evans)
Friedrich Wollweber (Ein Kameramann)
Ursula Heyer (Miss Winsome)
Thomas Wenske (Polizist)
Heinz-Theo Branding (Stimme)
Daten zu Samuil Marschak:geboren: 1887
gestorben: 1964
Vita: Samuil Marschak, 1887 in Woronesch in eine jüdische Familie geboren, zog mit seinen Eltern 1901 nach Sankt Petersburg, wo der russische Kritiker und Kunstwissenschaftler Wladimir Stassow auf ihn aufmerksam wurde und ihn förderte und unterstützte. Durch ihn lernte der damals erst 15-jährige Marschak, der schon erste Gedichte verfasst hatte, solche Berühmtheiten des russischen kulturellen Lebens wie Maxim Gorki, Ilja Repin und Fjodor Schaljapin kennen. Später studierte Marschak an einem englischen Technikum und an der Londoner Universität. Zur Kinderliteratur kam er als Dramaturg des Kindertheaters in Krasnodar und als Direktor des Leningrader Jugendtheaters. Seit Anfang der 1920er Jahre war er für seine humoristischen Versgeschichten für Kinder bekannt, schrieb aber auch für Erwachsene. Seine Kinderbücher wie "Das Katzenhaus" und "Das Tierhäuschen" gelten als Klassiker der Kinderbuchliteratur. Marschak starb 1964 in Moskau.
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Treffer 14 von insgesamt 98
Titel: Der arme Heinrich oder Ein Mensch ist zu verkaufen
Autor: Louis Fürnberg
produziert in: 1998
produziert von: DKultur
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Hans Bräunlich
Inhalt: In dem 1936 geschriebenen "Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit" geht es um Arbeitslosigkeit. Ein aktuelles Thema - auch 65 Jahre danach. Ein nüchternes Thema, dem dennoch poetisch beizukommen ist, wie Sprache, Stil und Musik des Hörspiels deutlich machen.

Zu Beginn ist der junge, strebsame Buchhalter Heinrich gar nicht arm. Er verdient genug, um das Mädchen, das er liebt, heiraten zu können. Sie mieten sich eine kleine Wohnung, schaffen sich Möbel an und sind glücklich. Bis die Weltwirtschaftskrise kommt. Zuerst verliert Heinrich seine Arbeit, bald darauf die Wohnung. Schließlich schickt er seine Frau zurück zu ihren Eltern und geht auf die Straße. Dort trifft Heinrich massenhaft andere Leute, die auch so arm sind wie er. Er gerät in Situationen, die er sich niemals hätte träumen lassen. Diese Ernüchterung peinigt ihn fast genauso wie das ständige Hungern, bringt ihn aber am Ende auf die rettende Idee. Sie klingt abenteuerlich, ist aber wahnsinnig logisch ...
Sprecher:
offen
Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen/Caligula van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Brigitte Grothum (Madame Esmé)
Horst Bollmann (Kaiser Wilhelm II.)
Wolfgang Dehler (Prinz Heinrich von Preußen)
Günter Naumann (Kapitän von Brüning)
Hermann Lause (Bauer)
Helga Lehner (Krankenschwester)
Rainer Clute (Zimmerkellner)
Christian Gaul (Bahnbeamter)
Paul Frick (Zeitungsverkäufer)
Helmut Krauss (Wächter)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 98
Titel: Der Auftrag
Autor: Heiner Müller
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Alexander Stillmark
Bearbeitung: Christa Vetter
Dramaturgie: Christa Vetter
Inhalt: Der Auftrag, gegeben vom Konvent in Paris im Jahre 1798 an drei Männer, lautet:

Im Namen der Republik Frankreich auf Jamaika einen Sklavenaufstand gegen die Kolonialherrschaft der englischen Krone zu organisieren. Die Nachricht vom Staatsstreich des Generals Bonaparte stellt den Auftrag in Frage. Die drei Emissäre reagieren unterschiedlich: Debuisson, Erbe von Sklavenhaltern, kehrt in den Schoß der Familie zurück. Galloudec, Bauer aus Frankreich und Sasportas, ehemaliger Negersklave, aber geben den Kampf nicht auf. Denn: "Solange es Herren und Sklaven gibt, sind wir aus unserem Auftrag nicht entlassen."
Sprecher:Stephanie Eidt
Johanna Gastdorf
Birte Schnöink
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 23.04.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 98
Titel: Der Berggeist und das Mädchen
Autor: Johann Karl August Musäus
produziert in: 1994
produziert von: MDR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Waltraud Meienreis
Dramaturgie: Silvia Schulz
Inhalt: Jahrhunderte hatte der Berggeist des Riesengebirges unter der Erde zu tun gehabt. Als er endlich auf der Erdoberfläche nach dem Rechten sieht, ist Unglaubliches geschehen. Kleine geschäftige Wesen bevölkern sie - die Menschen. Voller Neugier sucht der Geist ihre Nähe und begegnet der Liebe. Aber das Mädchen Emma verschmäht ihn. So hegt der Berggeist fortan einen unberechenbaren Groll gegen die Menschen, die ihm den Spottnamen "Rübezahl" geben.
Sprecher:Rolf Schult (Terlink)
Ute Loeck (Berta)
Friedhelm Ptok (Dr. Duk)
Wolfgang Winkler (Pedro)
Anton Hudl (Radiostimme)
Daten zu Johann Karl August Musäus:geboren: 29.03.1735
gestorben: 28.10.1787
Vita: Johann Karl August Musäus, geb. am 29. März 1735 in Jena, gestorben am 28. Oktober 1787 in Weimar, verdanken wir die Niederschrift der Rübezahl-Legenden. Er gilt als einer der bedeutendsten Volksmärchen- und Sagensammler des 18. Jahrhunderts, war Literaturkritiker, Schulmann, Philologe und hat daneben zahlreiche Satiren und Parodien verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.02.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 98
Titel: Der Condor oder Das Weib erträgt den Himmel nicht
Autor: Fritz Rudolf Fries
produziert in: 2007
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Horst Liepach
Dramaturgie: Renate Apitz
Inhalt: In drei Episoden wollen die Herren Strindberg und Coloman, beide das männliche Prinzip verkörpernd, mit dem Ballon "Der Condor" Amerika erreichen. Bei ihren Flügen nehmen sie jeweils eine Dame mit an Bord. Für die bürgerliche Hausfrau und Emanze endet die Reise tragisch. Nur die selbstbewußte jugendliche Frau überlebt Dank List die in ihrem Denken erstarrte Männerwelt.
Sprecher:Sprecherin: Ursula Illert
Zitator: Jochen Nix
O-Töne: Leonhard Koppelmann
O-Töne: Manfred Hess
O-Töne: Hermann Kretzschmar
O-Töne: Werner Wölbern
O-Töne: Hanns Zischler
Daten zu Fritz Rudolf Fries:geboren: 19.05.1935
gestorben: 17.12.2014
Vita: Fritz Rudolf Fries, geboren 1935, wuchs nach Kindheit in Bilbao in Leipzig auf, studierte Romanistik bei Werner Krauss, mit dem er Anfang der 60er Jahre an die Akademie der Wissenschaften nach Berlin ging. Er verlor seine Stelle, als sein erster Roman, "Der Weg nach Oobliadooh", 1966 im Westen erschien. Er schrieb zahlreiche Romane, Erzählungen, Reisebücher, Essays und Hörspiele. Sein Roman "Alexanders neue Welten. Ein akademischer Kolportageroman aus Berlin" erschien 1982. Der MDR produzierte zuletzt sein Hörspiel "Frauentags Ende oder Die Rückkehr nach Ubliaduh" (prämiert mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 1995).

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Erstsendung: 21.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 98
Titel: Der Diplomat
Autor: Samuil Aljoschin
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Hannelore Solter
Bearbeitung: Hannelore Solter
Übersetzer: Manfred Hocke
Inhalt: Zeit der Handlung: 1919-1920
Ort der Handlung: Amsterdam

Wer den Rundfunk einschaltet, ein Hörspiel zu hören, wird selten fragen, ob es sich bei dem gesendeten Werk um eine Originalentwicklung oder um die Funkadaption einer epischen oder dramatischen Vorlage handelt. Wenn das vorliegende Werk - das Bühnenstück, die Erzählung, manchmal sogar ein Roman - mit künstlerischem Sachverstand bearbeitet wurde, wenn die hörspielspezifischen Mittel überzeugend genutzt wurden, dann ist das fertige Werk ein Hörspiel, wo immer auch seine Wiege gestanden haben mag.

Für die kulturpolitische und künstlerische Arbeit des Rundfunks ist es freilich wichtig zu unterscheiden, ob sie auf das Entstehen neuer Werke gerichtet ist (und damit Teil des literatur-schöpferischen Prozesses wird) oder ob sie sich der Mittlerfunktion des Rundfunks unterordnet, also auf die Verbreitung und Popularisierung vorhandener Literatur zielt. Beide Aufgaben ergänzen einander, wobei sich das Schwergewicht der Arbeit verändern kann: Nach 1945, als der demokratische Rundfunk daran ging, zugänglich zu machen, was zwölf Jahre lang verfemt und verboten war, glich das Hörspielprogramm einem anspruchsvollen Theaterspielplan. Die Bühnendramatik dominierte. Heute kommt der Entwicklung neuer Werke in unserem Land, das seit Friedrich Wolf, Bertolt Brecht und Anna Seghers über eine bedeutende Hörspieltradition verfügt, besonderes Augenmerk zu. Als Teil der sozialistischen Nationalliteratur ist das Hörspiel an der Entwicklung unserer Dramatik maßgeblich beteiligt. Doch das gilt nicht für alle Länder, nicht für alle Literatur. In den jungen Nationalstaaten befindet sich die Funkdramatik fast ausschließlich im Dienst der Literaturvermittlung. Sie nimmt damit eine wichtige Bildungs- und Erziehungsaufgabe wahr. In der Sowjetunion stehen noch heute Funkadaption von Bühnenwerken obenan. Der Rundfunk macht sie über unvorstellbar große Entfernungen hinweg denen zugänglich, die fernab von den kulturellen Zentren arbeiten und keine Möglichkeit haben, neue Werke auf dem Theater kennenzulernen. Doch auch in unseren Programmen haben Bearbeitungen ihren festen Platz.

Der Auftrag an den Rundfunk der DDR, die Literaturen anderer Länder in funkdramatischen Produktionen vorzustellen, wächst beständig: Hörspiele aus Afrika, Hörspiele aus Südamerika und Indien vergrößern unser Wissen um gesellschaftliche Prozesse in diesen Ländern. Diese Hörspiele sind fast alle auf dem Wege der Adaption entstanden. Daneben stehen Funkeinrichtungen von Werken unseres klassischen Literaturerbes; ähnlich verhält es sich mit Adaptionen der frühen sozialistischen Dramatik, die über den Rundfunk wiedergewonnen wurden, und mit dramatischen Werken aus dem Erbe unserer Freunde.

Zunehmende Bedeutung haben Hörspiele nach sowjetischen Bühnenstücken. Die Möglichkeiten unserer Theater, sie zu spielen, sind begrenzt (und wieviel Menschen haben schon die Möglichkeit, eine größere Zahl von Inszenierungen kennenzulernen?). Hier haben die Massenkommunikationsmittel Rundfunk und Fernsehen eine wichtige Aufgabe zu lösen, wobei nicht außer Acht gelassen sein soll, daß das Hörspiel einen ungleich geringeren finanziellen und technischen Aufwand erfordert als Theater, Film und Fernsehen. Bedenkt man schließlich, daß der potentielle Hörerkreis fast uneingeschränkt ist, erhält diese Feststellung zusätzliches Gewicht. Zu den sehr erfolgreichen Adaptionen sowjetischer Dramatik gehört Aljoschins Schauspiel DER DIPLOMAT.

Samuil Jossifowitsch Aljoschin, der in der DDR vor allem mit dem Schauspiel DAS KRANKENZIMMER bekannt wurde, bevorzugt einen Typus von Stücken, der den Darstellungsmöglichkeiten des Hörspiels sehr entgegenkommt: Die kammerspielartige Anlage der Fabel, der weitgehende Verzicht auf äußere Vorgänge und die Beschränkung auf einen kleinen Kreis handelnder Personen, wobei fast jede von ihnen psychologisch durchgezeichnet ist, bieten der nur-akustischen Realisation keine Schwierigkeiten und verlangen keine künstlerischen Abstriche. Dafür ist DER DIPLOMAT ein Musterfall:

Maximows Auftrag erscheint fast unlösbar; beobachtet und bespitzelt, fast mittellos, im Wissen um die schwierige wirtschaftliche Situation seines Landes, die durch die Blockade und die militärischen Siege der Interventen täglich verschärft wird, nimmt er den Kampf gegen einen Gegner auf, der alle Vorteile auf seiner Seite weiß. Und doch setzt Maximow seine Ziele durch. Er hungert, aber er erzwingt die Achtung seiner Verhandlungspartner. Er stellt sich krank, doch er läßt sich nicht in die Defensive drängen. Das Gesetz des Handelns ist auf seiner Seite, er läßt es sich um keinen Preis nehmen. Unbeugsam ist er, doch nicht starr. Er weiß die Situation zu nutzen und schlägt den Gegner mit dessen eigenen Waffen. Er kann den Iren O'Craddy weder überzeugen noch umerziehen, aber er ringt ihm Respekt ab.

Aljoschins Schauspiel geht auf historische Ereignisse in den ersten Jahren nach der Oktoberrevolution zurück; das Problem aber, mit dem er sich beschäftigt, leitet unmittelbar hinüber zu aktuellen Fragen der friedlichen Koexistenz. Obwohl die Handlung aus der genau beschriebenen geschichtlichen Situation niemals heraustritt, gewinnt sie den Rang einer historischen Parabel.

Nachsatz: Die Funkadaption von Aljoschins DER DIPLOMAT kann und will nicht als "Modellfall" einer Hörspielbearbeitung gelten. Die Bearbeiter konnten sich im wesentlichen auf die Raffung der Handlung und die Verknappung des Textes beschränken. Das Stück kann in seiner vorliegenden Fassung aber sehr wohl als Beispiel dafür stehen, wie bühnendramatische Werke auf dem Weg über den Lautsprecher zur Wirkung gebracht werden können.

Dr. Peter Gugisch
Sprecher:
offen
Eberhard Esche
Gerd Grasse
Heinz Hinze
Carl Heinz Choynski
Edgar Harter
Wolfgang Brunecker
Christoph Engel
Karin Schröder
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 98
Titel: Der Ehevertrag
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Werner Preuß
Inhalt: Der elegante, liebenswerte und vermögende Paul de Manerville ist das, was man landläufig eine gute Partie nennt. Auf der Suche nach einer passenden Frau fällt er Madame Évangélista und deren heiratsfähiger Tochter Natalie zum Opfer. Zunächst gelingt es den beiden, sein Augenmerk statt auf die spärliche Mitgift, auf die unvergleichlichen Vorzüge Natalies zu lenken. So kommt es zum "Ehevertrag": die zentrale Szene der Geschichte ist das in militärischen Metaphern beschriebene Duell der beiden Familienadvokaten. Mathias, der ehrbare und unbestechliche Anwalt Manervilles, tritt dabei gegen den gewissenlosen und raffinierten Solonet an, dessen Rechtsbegriffe außerordentlich flexibel sind.

Doch die Übertölpelung des Paul de Manerville nimmt erst jetzt ihren eigentlichen Lauf: Madame Évangélista erreicht es, Verwalterin der Güter Manervilles zu werden und das junge Paar nach Paris zu schicken. Vorab gibt sie der Tochter detaillierte Ratschläge, wie sie den Gatten ausbeuten und beherrschen kann. Nach fünf Jahren ist der geblendete Ehemann finanziell ruiniert. Trotzdem hält er sich noch immer für den bestgeliebten Mann der Welt. Um ein neues Vermögen zu erwerben, reist er schließlich mit seinem Freund de Marsey nach Indien. Dieser frivole Zyniker klärt Manerville über Natalies wahren Charakter und Lebenswandel auf und erzählt ihm von ihrer Liebschaft mit Félix de Vandenesse. Doch die Enthüllungen seines Freundes treffen bei Mannerville nur auf Resignation. "Was habe ich ihr getan?" fragt er am Ende resigniert.

1842 wurde das Werk in Balzacs großangelegte Comédie humaine (Die menschliche Komödie) aufgenommen und dem Komponisten Gioacchino Rossini gewidmet. Der Titel spielt dabei bewusst auf Dantes Divina Commedia (Die göttliche Komödie) an.

Bereits seit 1830 reifte in Balzac die Idee, seine Romane und Erzählungen zu einem zusammenhängenden Komplex zu verbinden: am Beispiel der französischen Gesellschaft seiner Zeit, der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, wollte er ein repräsentatives Bild der menschlichen Gesellschaft vorführen. Kennzeichnend für dieses gewaltige Unternehmen ist die Wiederkehr der wichtigsten, großenteils miteinander verwandten, verschwägerten, durch Liebe, Freundschaft oder Geschäft verbundenen Personen innerhalb eines sorgfältigen chronologischen Aufbaus.

Die Comédie humaine umfasst nach knapp 20 Jahren konzentriertester Arbeit 91 Romane und Erzählungen, in denen rund 3000 Personen auftreten. Der Schauplatz seiner Romane wechselt zwischen Paris und der Provinz. Die Personen des Geschehens gehören überwiegend den gehobenen und mittleren Klassen an. Kaum ein anderer Romancier hat dem Geld einen so wichtigen Platz in seinem Werk zugeteilt wie Balzac, für den es zur beinahe omnipotenten Triebkraft des Handelns wird. Geld ist nicht allein das Mittel zu Erfolg, Macht und Luxus - das Geld avanciert zum Wert aller Werte.
Sprecher:Hans-Günther Müller
Ingold Wildenauer
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Treffer 20 von insgesamt 98
Titel: Der Fall Agostino
Autor: Werner Bergengruen
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Friedrich Bestenreiner
Inhalt: Der Auftrag, der Massimo Nespoli, Polizeichef des imaginären Stadt-Staates Cassano, von dessen unumschränktem Herrscher erteilt wird, scheint keineswegs außergewöhnlich. Schließlich hat sich ausgerechnet im fürstlichen Garten eine Leiche gefunden: Fra Agostino, ein Karmeliter-Mönch, der mitunter in delikater politischer Mission für den »Principe« unterwegs war, jetzt jedoch zwischen den Schulterblättern einen häßlichen tiefen Einstich aufweist. Es versteht sich, daß das Verbrechen aufgeklärt werden soll. Allerdings - mehr als eine Frist von drei Tagen wird dafür nicht gewährt. Und - ein Mißerfolg könnte den Kopf kosten. - In dieser Lage scheint es verzeihlich, einer jungen Selbstmörderin zu unterschieben, sie habe, bevor sie Hand an sich legte, selbige an den Vaters ihres ungeborenen Kindes gelegt. Bedauerlicherweise bezeugt ein fürstlicher Kurier, das arme Mädchen zur fraglichen Stunde außerhalb der Stadt gesehen zu haben. Und merkwürdigerweise wird Nespoli die Einvernahme des Zeugen verweigert. Dafür findet sich, sehr passend, ein schriftliches Geständnis, niedergeschrieben vom jüngst seiner Krankheit erlegenen Gatten just jener Dame, deren Gunst sich Nespoli seit längerem erfreut. Was freilich den Verlust des gesamten Vermögens nach sich ziehen könnte. Wenn sich nicht, dank einiger Nachhilfe, eine Zeugin fände, bei der der Verblichene zur Stunde des Mordes gewesen ist. Allerdings steht es mit derem Leumund nicht gerade zum besten, denn sie ist... eine Hure. - Und so gibt es viele Aussagen in Cassano, mehrere Geständnisse, noch mehr Eide und ebenso viele Lügen. Und einen überraschenden Gerichtsprozeß.
Sprecher:Gabriele Zion (Tina)
Regina Beyer (Christine)
Ulrich Müller (Peter)
Ulf Holzbauer (Kind)
Roland Hemmo (Klempner)
Daten zu Werner Bergengruen:geboren: 16.09.1892
gestorben: 04.09.1935
Vita: Werner Bergengruens (1892 Riga, gest. 1964 Baden-Baden) 1935 erschienener Roman "Der Großtyrann und das Gericht" ist - ins Renaissance-Kostüm und einen Kriminalfall verkleidet - eine novellistisch stringente Parabel auf die Diktatur und auf die Verführbarkeit derer, die ihr mit einer Notlüge zu entrinnen hoffen.

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Erstsendung: 17.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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    11. Januar 2015
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