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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 74
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Titel: Alles ist einfach
Autor: Kurt Drawert
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Kurt Drawert
Inhalt: Zwei ältere Männer, Harry und Pit, befinden sich auf einer verlassenen Krankenstation, und mitunter kommt es den beiden Insassen so vor, als wären sie selbst gar nicht mehr vorhanden. Während der Suche nach einem verlorengegangenen Brief, der, wie sie meinen, über ihre Situation Aufschluß geben wird, entwickelt sich zwischen ihnen ein konfliktreiches Verhältnis: Harry, der am Fenster liegt und "in die Welt sehen kann", hält sich den an der Tür liegenden Pit als Mündel. Pit wiederum fügt sich lustvoll in die Rolle des Unterworfenen. In diesem Spiel der Abhängigkeiten vollzieht sich Geschichte, die am Beispiel der untergegangenen DDR ihre paradoxe Metapher findet.
Sprecher:Hans-Joachim Hanisch (Miha)
Sabine Krug (Breda)
Martin Flörchinger (Karel)
Maximilian Larsen (Tone)
Georg Peter-Pilz (Ivan)
Hans-Ulrich Lauffer (Sergente)
Johannes Maus (Heizer)
Peter Groeger (Illegaler)
Daten zu Kurt Drawert:geboren: 1956
Vita: Kurt Drawert, geboren 1956 in Henningsdorf. 1993 Umzug von Leipzig in die Nähe von Bremen, lebt z. Zt. in Rom. Freier Autor seit 1986: Gedichte, Prosa, Essays (zuletzt: "Revolten des Körpers", Stuttgart 1995). Leonce-und-Lena-Preis 1989, Ingeborg-Bachmann-Preis 1993, Uwe-Johnson-Preis 1994.
Erstsendung: 19.05.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 74
Titel: An der Fernverkehrsstraße 106
Autor: Anna Schlotterbeck
Friedrich Schlotterbeck
produziert in: 2004
produziert von: RB; Gert Ledig
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Theodor Popp
Inhalt: Die revolutionäre Bewegung der Mecklenburger Landarbeiter während des Kapp-Putsches im März 1920

Das Schicksal von drei Landarbeitern, die im März 1920 auf dem Rittergut von Baron von Brandenstein und auf der Domäne Hof Mecklenburg arbeiteten, recherchiert in der Gerichtsakte Nr. 2556-20 im Landesarchiv Schwerin:
In den Dörfern Niendorf und Mecklenburg streiken die Landarbeiter für ihre Bezahlung nach Tarif. Erbpächter Bachmann ordnet rigide Maßnahmen an, wettert gegen den Landarbeiterverband, der die Leute aufhetze, und verspricht jedem, der sein Verbandsbuch abgibt, 100 Reichsmark auf die Hand. Doch es kommt anders. Der Baron ordnet nach Weisung aus Berlin an, wenigstens für ein paar Tage nach Tarif zu zahlen. Die Leute sollen ruhiggehalten werden. Kapp-Putsch und Sturz der Ebert-Regierung sind in Vorbereitung. In ganz Deutschland wird der Generalstreik ausgerufen. In Schwerin liegt die Regierungsgewalt inzwischen in Händen von General Freiherr von Lettow-Vorbeck, der anweist, Streikenden die Lebensmittel zu sperren und Streikführer und -posten standrechtlich zu erschießen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Godknecht, der die Streikenden berät, wird vor dem Schweriner Landtag festgenommen, seine Tasche mit Unterlagen beschlagnahmt. Die organisierten Landarbeiter Slomski, Fritz, Wittke und Steinfurt bauen Straßensperren, bereiten sich auf bewaffneten Kampf vor. Mit Hilfe von Baron von Brandenstein und Zuträgern werden sie den Regierungstruppen ausgeliefert und standrechtlich erschossen, obwohl Standrechtsurteile schon seit 48 Stunden aufgehoben sind. Nur Fritz kann entfliehen und schwört, nichts zu vergessen und den Streikenden irgendwann ein Denkmal zu setzen.
Sprecher:Nina Petri (Erzählerin)
Hannes Jaenicke (Erzähler)
Erstsendung: 27.04.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 74
Titel: Auf den Brücken friert es zuerst - Bridge freezes before roadway
Autor: Christoph Hein
produziert in: 1988
produziert von: ORF-B, 1988
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: Eine junge Frau und ein Mann treffen sich an verabredeter Stelle an einem einsamen Ort. Sie begegnen einander zum ersten Mal. Rita kommt aus dem fernen Berlin, der Mann ist hier zu Hause. Grund ihrer Begegnung ist die Freundschaft zu einem vor kurzem Verstorbenen, der in beider Leben eine wichtige Rolle gespielt hat.

Zwei sehr unterschiedlich verlaufene Lebenswege verbinden sich für einen Augenblick. Wenn Rita den Einsiedler wieder verlässt, werden wir über zwei Menschen etwas erfahren haben. Ihre Verletzungen werden in Erinnerung bleiben. Kennen werden wir sie jedoch nicht. Sie wird ihn seiner selbstgewählten Einsamkeit überlassen, doch wird die Idylle dahin sein, denn seine Lebenslüge ist zerstört. Ein Brücke ist die Verbindung zweier Wege.

Das Hörspiel nach der Erzählung von Christoph Hein trägt gleichsam eine Mahnung zur Vorsicht in seiner Überschrift: Auf den Brücken friert es zuerst!
Sprecher:Ulli Hoffmann (Vater)
Silvia Fenz (Mutter)
Oda Thormeyer (Margret)
Hans Piesbergen (Wies)
Ulrich Reinthaller (Bruder)
Stefan Wolf-Schönburg (Pleiß)
Alexander Lhotzky (Phöland)
Daten zu Christoph Hein:geboren: 1944
Vita: Christoph Hein, geboren 1944 in Schlesien, arbeitet seit 1979 freiberuflich als Autor und hat u.a. Romane, Novellen, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und Essays veröffentlicht. Hein, Mitherausgeber der Wochenzeitung "Freitag" und 1998 Pen-Präsident, wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Erstsendung: 06.07.1993
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 74
Titel: Blaubart
Autor: Max Frisch
produziert in: 1970
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Ernst Wendt
Komponist: Bert Breit
Inhalt: Dr. med. Felix Schaad stand im Verdacht, mit seiner Krawatte seine ehemalige Frau Rosalinde Zogg erdrosselt zu haben. Nun ist er von der Mordanklage freigesprochen worden - aus Mangel an Beweisen. Wie lebt einer, 54 Jahre alt, mit einem solchen Freispruch ? Was kann einem mangels Beweisen Freigesprochenen helfen ? Billard oder Reisen oder Alkohol? Immer und überall erweist sich die Erinnerung als stärker. Und der erinnerte Prozeß der Verhandlung wird fast unmerklich zum Prozeß der Selbstbefragung: was ist Wahrheit, was ist Leben, was ist Schuld, und was bin ich? "Mangels Beweisen" bleibt ein Verdikt, man kann es nicht beseitigen. Einsamkeit ist der Preis dieses Freispruchs. Max Frisch, 1911 in Zürich geboren, nimmt als Erzähler und Dramatiker seit langem einen außerordentlichen Rang in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ein. Sein umfangreiches Werk wurde in Deutschland, der Schweiz und Israel mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Die in Monolog- und Dialogform abgefaßte Erzählung "Blaubart", Max Frischs jüngste Arbeit, ist vor kurzem im Buchhandel erschienen.
Sprecher:Axel Corti (Erzähler)
Maria Urban (Olga, Stubenmädchen)
Franz Stoss (Kurarzt)
Josef Krastel (Friedhofsgärtner)
Dorothea Neff (alte Frau)
Leopold Rudolf (Schöninger)
Kurt Meisel (Seibert)
Walter Davy (Klima)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.10.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 74
Titel: Broadway-Melodie 1492
Autor: Jura Soyfer
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Soyfer erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas als Geschichte einer Eroberung. "Held Kolumbus" wird entheroisiert. Wir begeben uns mit ihm auf die Entdeckungsreise in die "Neue Welt". Mit an Bord auf den erbettelten Schiffen fahren Vertreter der Hochfinanz, der Propaganda, des Militärs und Kriminelle. Sie "zivilisieren" die friedlichen "Indianer" zu Geldgier, Kriegsführung und Bürokratie - zu allen Übeln des Kapitalismus. Soyfer erzählt die Entdeckung Amerikas nicht als Tragödie über die dunkle Seite der europäischen Neugier, sondern als "satirische Posse" - voll Witz und Ironie, voll heiterer Bitterkeit, in bester Tradition der Wiener Volkskomödie, Nestroy und Brecht miteinander verbindend. Er moralisiert nicht; er ist ein leidenschaftlicher Unterhalter. Und so dreht sich das Rad der Geschichte im Musicaltakt. Bei aller kritischen Schärfe kommen Spaß und Vergnügen nicht zu kruz, wenn wir in der Vergangenheit unsere eigene Gegenwart entdecken. Denn diese parodistische Kolonisierungsgeschichte zielt nicht nur auf den "Anschluß" Österreichs 1938, sondern weckt auch Assoziationen an bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

1937 warnte Jura Soyfer mit "Broadway Melody 1492" vor dem deutschen Faschismus. Der damals 25jährige benutzte in sehr freier Weise Kurt Tucholskys und Walter Hasenclevers Komödie "Kolumbus", behielt die ihm am meisten zusagenden Szenen wortwörtlich bei, schrieb manche um und erfand einen Bilderbogen eigener Szenen hinzu. Jura Soyfers Bearbeitung ist seit vielen Jahren aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Für die vorliegende Hörspielfassung mußte Götz Fritsch alle Szenen und Motive, die Hasenclever und Tucholsky zugeschrieben werden, streichen und die verbleibenden Buchstücke und Motive aus anderen Soyferschen Arbeiten und eigenen Szenen ergänzend verbinden.
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.09.1992
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 74
Titel: Checkpoint Charlie
Autor: Kurt Bartsch
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: In "Checkpoint Charlie" geht es um die Erlebnisse und Träume zweier Stadtstreicher, die sich an der Mauer treffen. Dabei gelangen Eddi, ein arbeitsloser Dreher aus Kreuzberg, und Charlie, abgeschobener ehemaliger Heldendarsteller aus Anklam in der DDR, zu neuen, überraschenden Einsichten in deutsch-deutsche Verhältnisse.
Erstsendung: 29.12.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 74
Titel: Das träumende Haus
Autor: Klaus Rifbjerg
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Stan Regal
Übersetzer: Lutz Volke
Inhalt: Übersetzt aus dem Dänischen

Er träumt davon, daß der Fisch - ein Seeteufel -, dem er unter Wasser begegnet und der später auf seinem Teller liegt, seine Mutter sei. Seine Frau träumt, ihre Kinder wären mit dem Zug weggefahren, hätten aber weder Geld noch Fahrkarte, dafür knipst ihr der Kontrolleur - möglicherweise ihr Vater - mit seiner Zange Löcher in die Hände. Träume offenbaren Unbewußtes. Träume können schrecklich sein. Aber wir müssen mit ihnen leben. Das Leben - ein Alptraum? "Das träumende Haus" ist ein heiteres Stück. In unseren Träumen halten wir uns selber zum Narren. Wir relativieren die Wirklichkeit und versetzen das feste Gebäude, das wir um uns errichten, in Schwankungen. Unser Gebäude ist ein Gehäuse, das in Träumen erlebbar wird.
Sprecher:Götz Schubert (Valentin)
Meriam Abbas (Maren)
Thomas Thieme (Bruno)
Viktor Neumann (Henri)
Andrea Sawatzki (Evelyn)
Wolfgang Völz (Schlosser)
Eckehard Hoffmann (Schröter)
Alexander Hauff (Anti)
Santiago Ziesmer (François-Dragan)
Renate Fuhrmann (Marens Mutter)
Fritz Hammer (Portier/Empfangsmann)
Peter Groeger (An-/Absage/Alter Mann)
Aykut Kayacik (Taxifahrer)
Romy Manske (Romy)
Janusz Cichocki (Manuel)
Daten zu Klaus Rifbjerg:geboren: 15.12.1931
Vita: Klaus Rifbjerg (* 15. Dezember 1931 in Kopenhagen) ist einer der produktivsten dänischen Schriftsteller der Gegenwart, der sich in einer Vielzahl von Werken ausgedrückt hat.

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Erstsendung: 02.05.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 74
Titel: Das unbesetzte Gebiet
Autor: Volker Braun
produziert in: 1964
produziert von: RB
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Jobst Philipp
Inhalt: "42 Tage, im Mai und Juni 1945, war das erzgebirgische Schwarzenberg unbesetztes Gebiet. Die Einwohner, die Flüchtlinge, Ostarbeiterinnen, marodierende Soldaten fanden sich unverhofft im Niemandsland. Niemand war zuständig für sie, wer würde sie versorgen? Es begann eine herrschaftslose Zeit, nämlich ein großes 'Durchenanner'; und das hieß für die einen ein banges Warten und für die anderen, wenigeren, ein 'unverschämtes Beginnen'. Denn wenn man sie vergessen hatte, mussten sie sich auf sich selbst besinnen. Das ist eine Geschichte wie aus Hebels Kalender, und keine Person, keine Handlung ist erfunden, sie will ihre Kraft, ihre Rührung aus dem Wirklichen ziehen."
Sprecher:
offen
Hans Helmut Dickow (Andreas Kragler)
Maria Häussler (Anna Balicke)
Leonard Steckel (Karl Balicke)
Katharina Brauren (Amalie Balicke)
Wolfgang Forester (Friedrich Murk)
Josef Dahmen (Babusch, Journalist)
Wolfgang Engels (Glubb, Schnapshändler)
Burghild Schreiber (Marie)
Eva-Maria Bauer (Auguste)
Walter Zibell (Kellner)
Gustav Rothe (Bulltrotter)
Horst Michael Neutze (Manke)
Johannes Schauer (Besoffener)
Daten zu Volker Braun:geboren: 07.05.1939
Vita: Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis 1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat "Schwarze Pumpe" und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1990 am Berliner Ensemble arbeitete, u.a. als Dramaturg. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Büchner-Preis (2000) und dem ver.di-Literaturpreis (2007). Volker Braun lebt heute in Berlin.
Erstsendung: 09.04.2005
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 74
Titel: Das verlassene Fest
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Thomas Rübenacker
Inhalt: Die Erde, glaubt man, steht vor der Vernichtung. Einige Leute, die es sich leisten konnten, haben sich ins All gerettet. So treffen sich bei 220 Grad Außentemperatur in einer Bar auf dem Neptun: Frau Mannsfeldt, die Nobelpreisträgerin für Literatur, der Kurienkardinal Inritzer, Eddi, der Fernsehkomiker, der Unternehmer Grabowski und die Pornokönigin Christine mit ihrem anenzephalischen Kind, einem Monster ohne Großhirn, sowie die Herren Knut und Kurt und die Tänzerin Aurora. Der Barmann scheint ein ehemaliger Präsident der USA zu sein. Außerdem gibt es eine Gruppe von Musikern, die sich zu einem Symphonie-Orchester auswächst. In einer solchen Situation redet man über dies und das, über Vergangenheit und Zukunft. Die Gegenwart aber hat eine Überraschung bereit. Es geht um Schwarze Löcher und wen oder was sie fressen oder verschonen.
Sprecher:Jürgen Thormann (Kriminalkommissar Köbbert)
Manfred Herrmann (Kriminalhauptkommissar Lüder)
Axel Gottschick (Doktor)
Gregor Höppner (Kriminaltechniker)
Rotraut Rieger (Viola Voß)
Volker Risch (Tom Voß)
Michael Schmidt (Sven Voß)
Vanessa-Victoria Goertsches (Kirsten Voß)
Magda Hennings (Mutter Voß)
Bodo Primus (Herr von Weiß)
Reinhard Schulat (Meister Naujocks)
Christian Korp (Manfred Meißner)
Ulrike Lösch (Frau Meißner)
Maria Mittler (Frau Brosche)
Barbara Hintzen (Ingrid Wietzke)
Eva Garg (Dorothea Eich)
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 16.06.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 74
Titel: Das Wassermärchen
Autor: Herbert Friedrich
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Haacke
Sprecher:Ulrich Gebauer (O'Well)
Sylvester Groth (Hunter)
Walter Renneisen (McMoose)
Judith Engel (Das zehnjährige Mädchen)
Angelika Richter (Molly)
Erstsendung: 02.12.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 74
Titel: Das Wirklichgewollte
Autor: Volker Braun
produziert in: 1963
produziert von: HR
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Komponist: Winfried Zillig
Inhalt: 1. Das alte Ehepaar Badini hat in der Toscana seine erkaufte Heimat gefunden. Da sind plötzlich zwei junge Leute, Entheimatete, Flüchtlinge aus Albanien. Sie leben kurz neben ihnen, verpaßten Kindern oder Liebhabern gleich. Soll man ihnen helfen oder sie fürchten? Was wollen Sie?

2. In Rio will der alte Architekt Borges den Straßenjungen Jorge für sich gewinnen. Doch der wehrt sich gegen seine Vereinnahmung so, das alle Erziehung mißlingt. Er wendet sich erst ab, schließlich mit seinen Freunden gegen den Alten.



Volker Braun geht es auch in den Zeiten der Globalisierung um das Thema der "rivoluzione" und ihre Auflösungserscheinungen. Aber in seinen Texten gibt es keine Antworten und keine Schlußpunkte: "Der Strich ist so fest, daß er eine Möglichkeit darstellt, und so dünn, daß er keine endgültige Lösung bietet."
Sprecher:
offen
Heinz Stoewer (1. Sprecher)
Werner Langanke (2.Sprecher)
Hans Otto Hilke (1.Individuum)
Karl Weinlein (2. Individuum)
Michael Degen (König Eduard II.)
Inge Langen (Königin Anna, seine Gemahlin)
Günther Stutz (Kent, sein Bruder)
Kuno Schlegelmilch (Kind Eduard)
Peter Schmitz (Der junge Eduard, sein Sohn, nachmaliger König Eduard III.)
Charles Wirths (Gaveston)
Wolfgang Schirlitz (Erzbischof von Winchester)
Rudolf Kalvius (Erzabt von Coventry)
Hans Korte (Mortimer)
Emil Lohkamp (Lancaster)
Wilhelm Kürten (Rice op Howell)
Josef Eschenbrücher (Berkeley)
Alwin Michael Rueffer (Spencer)
Hans Helmut Dickow (Baldeck)
Max Noack (Der ältere Gurney)
Werner Berndt (Der jüngere Gurney)
Karl Lieffen (Lightborn)
Rudolf H. Krieg (James)
Winfried Zillig (Ein Balladenverkäufer)
Lars Doddenhof (Ein Mönch / Stimme)
Otto Knur (Ein Mönch / Stimme)
Ingo Baerow (Soldat)
Jakob Pois (Soldat)
Dieter Kurze (Soldat)
Daten zu Volker Braun:geboren: 07.05.1939
Vita: Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis 1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat "Schwarze Pumpe" und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1990 am Berliner Ensemble arbeitete, u.a. als Dramaturg. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Büchner-Preis (2000) und dem ver.di-Literaturpreis (2007). Volker Braun lebt heute in Berlin.
Erstsendung: 01.11.2002
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 74
Titel: Der Fall Agostino
Autor: Werner Bergengruen
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Friedrich Bestenreiner
Inhalt: Der Auftrag, der Massimo Nespoli, Polizeichef des imaginären Stadt-Staates Cassano, von dessen unumschränktem Herrscher erteilt wird, scheint keineswegs außergewöhnlich. Schließlich hat sich ausgerechnet im fürstlichen Garten eine Leiche gefunden: Fra Agostino, ein Karmeliter-Mönch, der mitunter in delikater politischer Mission für den »Principe« unterwegs war, jetzt jedoch zwischen den Schulterblättern einen häßlichen tiefen Einstich aufweist. Es versteht sich, daß das Verbrechen aufgeklärt werden soll. Allerdings - mehr als eine Frist von drei Tagen wird dafür nicht gewährt. Und - ein Mißerfolg könnte den Kopf kosten. - In dieser Lage scheint es verzeihlich, einer jungen Selbstmörderin zu unterschieben, sie habe, bevor sie Hand an sich legte, selbige an den Vaters ihres ungeborenen Kindes gelegt. Bedauerlicherweise bezeugt ein fürstlicher Kurier, das arme Mädchen zur fraglichen Stunde außerhalb der Stadt gesehen zu haben. Und merkwürdigerweise wird Nespoli die Einvernahme des Zeugen verweigert. Dafür findet sich, sehr passend, ein schriftliches Geständnis, niedergeschrieben vom jüngst seiner Krankheit erlegenen Gatten just jener Dame, deren Gunst sich Nespoli seit längerem erfreut. Was freilich den Verlust des gesamten Vermögens nach sich ziehen könnte. Wenn sich nicht, dank einiger Nachhilfe, eine Zeugin fände, bei der der Verblichene zur Stunde des Mordes gewesen ist. Allerdings steht es mit derem Leumund nicht gerade zum besten, denn sie ist... eine Hure. - Und so gibt es viele Aussagen in Cassano, mehrere Geständnisse, noch mehr Eide und ebenso viele Lügen. Und einen überraschenden Gerichtsprozeß.
Sprecher:Fred-Arthur Geppert (Heinz)
Käte Koch (Erika)
Benjamin Ebert (Björn)
Beate Kiesant (Karin)
Wolfgang Jakob (Franz)
Jan Franz Krüger (Harry)
Eberhard Strauß (Georg)
Daten zu Werner Bergengruen:geboren: 16.09.1892
gestorben: 04.09.1935
Vita: Werner Bergengruens (1892 Riga, gest. 1964 Baden-Baden) 1935 erschienener Roman "Der Großtyrann und das Gericht" ist - ins Renaissance-Kostüm und einen Kriminalfall verkleidet - eine novellistisch stringente Parabel auf die Diktatur und auf die Verführbarkeit derer, die ihr mit einer Notlüge zu entrinnen hoffen.

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Erstsendung: 17.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 74
Titel: Der fremde Tibeter
Autor: Eliot Pattison
produziert in: 2013
produziert von: DLF; HR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Thomas Haufschild
Inhalt: Tibet, Provinz Lhadrung, ein chinesisches Straflager in den Bergen des Himalaya: Beim Straßenbau finden die Zwangsarbeiter eine Leiche, deren Kopf abgetrennt und entfernt wurde. Shan, der früher Generalinspektor des Wirtschaftsministeriums und für die Aufklärung der spektakulärsten Korruptionsfälle in Peking zuständig gewesen war, bis er selbst als politischer Gefangener nach Lhadrung kam, wird von Oberst Tan mit der Untersuchung des Falls beauftragt. Dann jedoch wird eine Höhle entdeckt, in der in einem uralten buddhistischen Schrein mehrere hundert vergoldete Schädel gelagert sind - und der Kopf der Leiche, die nun endlich identifiziert werden kann. Es handelt sich um Jao Xengding, den Polizeichef des Bezirks Lhadrung. Ein Blutbad droht, denn die tiefgläubigen Tibeter weigern sich, auf dem entweihten Berg weiter zu arbeiten, solange der Geist des Toten nicht zur Ruhe gekommen ist. Für Shan drängt nun die Zeit, den Mörder zu finden. Bald entdeckt er, dass Jao nicht der erste ermordete Politiker des Bezirks ist. Keiner der Tibeter glaubt, dass der von offizieller Seite als Mörder präsentierte Mönch Sungpo etwas mit der Sache zu tun hat. Je weiter die Ermittlungen dringen, desto rätselhafter wird der Fall. Hat der Mord an Jao politische, wirtschaftliche oder religiöse Hintergründe? Was hat Tan zu verbergen? Und welche Rolle spielen die amerikanische Wissenschaftlerin und UNO-Mitarbeiterin Rebecca Fowler und ihr Assistent Kincaid? Fragen, die Shan vor dem Hintergrund der uralten tibetischen Traditionen und des gespannten chinesisch-tibetischen Beziehungsgeflechts klären muss.
Sprecher:Sylvester Groth (Holofernes)
Corinna Harfouch (Judith)
Hans Peter Hallwachs (Baal-Schem / Rabbi)
Sigrid Burkholder (Holofernes)
Andreas Grothgar (Chronist 2)
Robert Dölle (Levi / Simeon)
Dimitri Alexandrov (Daniel Charms)
Mark Zak (Isaak Babel)
Albert Kitzl (Yiddischer Sprecher)
Omar El Saeidi (Arabischer Sprecher)
Frankie Felsen (Hebräischer Sprecher)
Ernst-August Schepmann (Chasside)
Therese Dürrenberger (Frau)
Susanne Barth (Frau 1-4)
Ulrich Haß (Mann)
Dimitri Tellis (Polizist)
Martin Brambach (Gemeindevorsteher)
Volker Lippmann (Hotelier)
Peter Matic (Erzähler)
Wolfgang Rüter (Bauer)
Dirk Borchardt (Botschafter)
Jürgen Holtz (jüd. Witzeerzähler / Ziegenbock)
Max-Volkert Martens (Chronist 1)
Bert Oberdorfer (Joseph Roth)
Hans Kremer (Nabu / Mond)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Jürgen Glosemeyer; Matthias Fischenich
Regieassistenz: Peter Schilske
Daten zu Eliot Pattison:vollständiger Name: Joseph Eliot Pattison
geboren: 20.10.1951
Vita: Joseph Eliot Pattison (* 20. Oktober 1951) ist ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, Journalist und Autor von Kriminalliteratur.

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Erstsendung: 15.12.2003
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 74
Titel: Der Herr, der schickt den Jockel aus
Autor: Martin Stade
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Rosa Ortner
Inhalt: Ein Hörspiel der jungen Autorin Rosa Ortner nach einer Erzählung des DDR-Autors Martin Stade. Der 1931 in Thüringen geborene Stade schrieb historische Romane und vor allem Erzählungen über das Leben der thüringer Bauern. So schildert auch dieses Hörspiel eine ländliche Geburtstagsfeier in der DDR, die alles andere als harmonisch verläuft. Der Streit entzündet sich zwischen denen, die profitorientierten Kahlschlag gutheißen und denen, die sich einen Sinn bewahrt haben für gewachsene Traditionen und eine natürliche Landschaft.
Sprecher:Stjepan Markovic (Erzähler)
Linda Olsansky (Erzähler)
Raphael Clamer (Dragan Popovic)
Ueli Jäggi (Alfred Huggenberger)
Lara Körte (Junge Frau am Fenster)
Martin Vischer (Student)
Johannes R. Becher (Prolog im Schallarchiv)
Gottfried Benn (Prolog im Schallarchiv)
Erstsendung: 02.09.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 74
Titel: Der kleine Mahagonny
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1989
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Manfred Karge
Inhalt: Eine Story aus dem Wilden Westen: Um an das Geld der Goldgräber zu kommen, gründet die Bodellwirtin Leokadja Begbick mit einigen Ganoven die Vergnügungsstadt Mahagonny, ein Abbild der kapitalistischen Gesellschaft. Hier ist alles erlaubt - Lieben, Fressen, Saufen, Morden - solange man bezahlt. Der Holzfäller Paul Ackermann wird zum Tod verurteilt: wegen Mangel an Geld - "was das größte Verbrechen ist". Auch seine Liebe, das Straßenmädchen Jenny, will ihn nicht vom elektrischen Stuhl retten. Durch die zupackende geniale Musik von Kurt Weill (der Brecht übrigens zu dem Songspiel angeregt hatte) ist "Mahagonny", das 1927 in Baden-Baden einen Skandal auslöste, ebenso unsterblich wie die "Dreigroschenoper" geworden.
Sprecher:Louise Martini (Die Magd Zerline)
Gert Westphal (Der Dichter)
Peter Scholz (Der Untermieter A)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Treffer 16 von insgesamt 74
Titel: Der König David Bericht
Autor: Stefan Heym
produziert in: 1970
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: König Salomo, verärgert über die Geschichten, die über seinen Vater, König David, noch immer in Umlauf sind und die seine eigenen Herrschaftsansprüche zweifelhaft erscheinen lassen könnten, möchte diesen bösartigen Gerüchten ein für allemal das Wasser abgraben. Er beauftragt eine Kommission mit der Ausarbeitung des "Einen und Einzigen Wahren und Autoritativen, Historisch Genauen und Amtlich Anerkannten Berichts über den Erstaunlichen Aufstieg, das Gottesfürchtige Leben sowie die Heroischen Taten und Wunderbaren Leistungen des David be Jesse, Königs von Juda. . . ", Arbeitstitel: "König David Bericht". Als dienstbarer Autor wird der Historiker Ethan in die Hauptstadt zitiert. Doch die ehrenvolle Aufgabe erweist sich als Falle. Je mehr Ethan von den befragten Zeitzeugen wie Davids Gemahlin Michal und seinem alten Feldhauptmann Joab erfährt, je mehr seine Recherchen über Davids Auseinandersetzungen mit seinem Vorgänger König Saul, über seinen zielgerichteten Aufbau durch die Priesterkaste um den Propheten Samuel, über den berühmten Zweikampf mit dem Riesen Goliath, über die schöne Bath-sheba und ihren zu Tode gebrachten Ehemann Uria zu Tage fördern, desto stärker klafft die Schere zwischen den politischen Fakten und dem gewünschten Bild auseinander. Und die Schlinge, die Benaja, der Chef der Geheimpolizei, dem nie ganz unbedenklichen Intellektuellen fürsorglich um den Hals gelegt hat, zieht sich zu.

Daten zu Stefan Heym:geboren: 10.04.1913
gestorben: 16.12.2001
Vita: Stefan Heym (geboren am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 18.04.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 74
Titel: Der sechste Juli
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 2000
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Helmut Hellstorff
Inhalt: Schatrows Dokumentarstück nimmt Bezug auf den historisch bedeutungsvollen 6. Juli 1918, an dem die linken Sozialrevolutionäre ein Attentat auf den deutschen Botschafter, Graf Mirbach beginnen, um dadurch den Brester Frieden zu brechen, den die junge Sowjetmacht gezwungen war zu akzeptieren, da sie sich nur im Frieden konsolidieren konnte. Die Provokation der Sozialrevolutionäre führte zum offenen Bruch mit den Bolschewiki. Die Spannung des Stückes liegt in der Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien, die auf dem V. Allrussischen Sowjetkongreß deutich zu Tage tritt und sich über das Attentat auf Mirbach und die Verhaftung Dzierzynskis bis zur Entmachtung der linken Sozialrevolutionäre erstreckt.

(Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk)
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Treffer 18 von insgesamt 74
Titel: Der Unfall
Autor: Luigi Squarzina
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Werner Stewe
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Georg Riechert
Inhalt: Die Lebenshaltungskosten in Italien sind hoch. Wer irgend kann, versucht Nebenjobs zu bekommen. Auch der Elektrikertrupp der Bahn. - Hilfsbahnwärter Quinto erinnert sich an den tödlichen Unfall Ostinellis vor vier Jahren, als ihr Trupp nach einer vorzeitig erledigten Reparatur an einem Signalmast die gewonnene Arbeitszeit nutzte, heimlich einem Nebenverdienst nachzugehen. Um Ostinellis Familie, die nun ohne Ernährer dasteht, wenigstens zur Versicherungssumme zu verhelfen, täuschen ein paar Kollegen unter nervenaufreibenden Umständen einen "echten" Arbeitsunfall vor. Sie schaffen den Toten vom Unfallort zum legalen Arbeitsplatz, informieren seine Frau, wechseln seine Kleidung, damit niemand Verdacht schöpfen kann. Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes haben alle. Wochen vergehen, bis die Sicherheitskommission immer und immer wieder alles überprüft hat.
Sprecher:Heinrich Giskes (Captain)
Charles Wirths (Makler)
Manfred Steffen (Hutmacher)
Benjamin Reding (Liftboy)
Peter Fricke (Anwalt)
Wolfgang Condrus (Billard-Markör)
Werner Rundshagen (Bankier)
Jens Wawrczeck (Biber)
Franz-Josef Steffens (Schlachter)
Berthold Toetzke (Bäcker)
Otto Sander (Schnatz)
Hans-Werner Meyer (Chor)
Chris Pichler (Chor)
Daten zu Luigi Squarzina:geboren: 18.02.1922
gestorben: 08.10.2010
Vita: Luigi Squarzina (geboren am 18. Februar 1922 in Livorne, gestorben am 8. Oktober 2010 in Rom) war ein italienischer Dramaturg und Theaterregisseur.

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Erstsendung: 13.03.1960
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Treffer 19 von insgesamt 74
Titel: Der Wurm muß nicht dem Angler schmecken
Autor: Joy Markert
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Regie: Manfred Mixner
Inhalt: Ein Mann und eine Frau haben einen Teil ihres Lebens miteinander verbracht: Annäherung und Entfernung bestimmen die freien Assoziationen der beiden, ihre Erinnerungen, Vorstellungen und Phantasien sind dabei bestimmt von Zärtlichkeit und Abneigung, von Sehnsucht und Ängstlichkeit, von Fernweh und Erstarrung. In diesem Spiel für zwei Stimmen sind die widersprüchlichen Lebenserfahrungen des Männlichen und des Weiblichen, von früher und jetzt, von Enge und Weite und von "hier" und "dort" verarbeitet. Bewußtseinsbewegungen sind hier protokolliert, die auf andere Weise wirklicher sind als eine realistische Handlung, die sich auf der "inneren Bühne" vollzieht.
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Erstsendung: 22.11.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 74
Titel: Die Brücke
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Wolfgang Schonendorf
Inhalt: Der Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft in der DDR vollzog sich in den fünfziger Jahren mit einem Zukunfts-Pathos, das dem westlichen im Zeichen von Atomkraft und Raumfahrt nicht nachstand. »Die Brücke. Ein Bericht aus Klettwitz« hieß 1958 das Hörspieldebüt von Heiner und Inge Müller. Ein trotz ironischer Untertöne parteifromm scheinendes Loblied auf die DDR-weite Solidaritätsaktion zur Mobilisierung auswärtiger Arbeitskräfte nach Ausfall einer Förderbrücke im Braunkohlentagebau. Für das Autorenpaar war es der Tribut an die Kontrollinstanzen des Staatsrundfunks, die die Ursendung eines realistischeren Stückes verhinderten und erst später eine revidierte Fassung zuließen: "Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957" - hier in der unzensierten Fassung zu hören. (SWR 2006)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.10.1958
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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