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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 108
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Titel: Altes Eisen
ARD Radiotatort (Folge 54)
Autor: Thilo Reffert
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Eigensinnig war Hauptkommissar Jost Fischer schon immer. Aus reiner Renitenz geht er in den vorzeitigen Ruhestand und schlägt die Zeit tot in einer KGA - einer "Kleingartenanlage". Sein Lauben-Nachbar war in der DDR eine Kernphysik-Koryphäe - und wurde dann, wie sich nach seinem Verschwinden zeigt, zum sturen Kernkraftgegner. Als sich Fischer - nicht ganz legal - Zutritt zu seiner leeren Strahlenschutzbehälter findet, schlägt er Alarm: Versucht der Mann mit einem inszenierten Störfall Bewegung in die stagnierende Endlagerfrage zu bringen?
Sprecher:Florian von Manteuffel (Uwe Schneider)
Roman Knizka (Mike Zimmermann)
Daten zu Thilo Reffert:geboren: 1970
Vita: Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Leon und Leonie" wurde er mit einem der MDR-Kinderhörspielpreise 2014 ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.thilo-reffert.de/
Erstsendung: 11.07.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 108
Titel: Anna und der Flaschengeist
Autor: Angela Gerrits
produziert in: 1978
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Holger Rink
Inhalt: Anna findet in den Dünen eine wunderschöne bauchige Flasche. Sie öffnet den Korkenverschluss - und heraus kommt der zwölfjährige Flaschengeist Kalifson. Er ist ziemlich schlecht gelaunt, denn er hat eine lange, unfreiwillige Reise hinter sich, und gegen den Korkenverschluss seiner Flasche ist er machtlos. Sein Vater Kalif hat ihm nämlich vorerst nur mit begrenzten Zauberfähigkeiten ausgestattet, weil Kalifson leider schon ziemlich viel zauberischen Unfug angestellt hat. Am Anfang fürchtet sich Anna noch ein wenig. Natürlich kennt sie Flaschengeister aus Büchern und vom Fernsehen. Aber der hier ist echt. Das möchte sie am liebsten sofort ihren Eltern und ihrem Freund Tom erzählen, doch Kalifson protestiert: Er hat überhaupt keine Lust auf den zu erwartenden Presserummel und findet es viel interessanter, Annas geheimer Gast zu sein. So kommt es, dass Anna Kalifson in seiner Flasche mit nach Hause nimmt - mit dem strikten Hinweis an die Eltern, dass niemand außer ihr die Flasche jemals öffnen dürfe. Zunächst geht alles gut, doch dann besinnt sich Kalifson auf seine Zauberkünste, und es kommt zu den turbulentesten Verwicklungen.
Sprecher:Hans Heinz Moser
Klaus Seidel
Daten zu Angela Gerrits:Vita: Angela Gerrits studierte Musikwissenschaft, Italienisch und Literatur, arbeitete nach dem Examen als Musikdramaturgin und ist seit 1994 freie Autorin in Hamburg. Von ihr sind u.a. die 13teilige Hörspielserie "Singapore Sling" (RB/SWF/MDR), die Kurzhörspiele "Erzähl's noch einmal, Karl!", und "Von der Prinzessin und vom Mond" (RB) erschienen. Ihre Kinder- und Jugendhörspielreihen wurden in ARD-Sendern produziert, und in der Sendung LILIPUZ konnte man ihre "Strandpiraten" und "Die Großstadtindianer" sowie ihr Hörspiel "Anna und der Flaschengeist" hören.
Hompepage o.ä.: http://www.angelagerrits.de/cms2/
Erstsendung: 30.04.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 108
Titel: Atlantis auf dem Atlas meiner Haut
Autor: Werner Buhss
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Frank Merfort
Inhalt: Das Kain-und-Abel-Motiv konstituiert diese Geschichte zweier Brüder - der eine hatte jahrelang den anderen bespitzelt. Nun will der Schuldige seine Schuld nicht nur dem Unschuldigen eingestehen, sondern auch den bestrafen, der ihn gezwungen hat, derart schuldig zu werden. Ein schmerzhafter Weg zurück in die eigene Biographie beginnt. Mit Mitteln künstlerischer Überhöhung ist Vergangenheitsbewältigung angestrebt, wobei alles um die Fragen kreist: Ab wann wird man schuldig? Gab es keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen? Wer sind am Ende die wirklich Schuldigen?
Sprecher:Karl Kranzkowski (Ole Plessow)
Stefan Kaminski (Martin Brückner)
Michael Klobe (Hübner)
Matthias Matschke (Professor)
Stefan Konarske (Blacher)
Cathlen Gawlich (Marianne Loens)
Udo Kroschwald (Andreas Loens)
Monika Lennartz (Marga, Mutter)
Harald Warmbrunn (Sören Gau)
Andrea Solter (Kellnerin (Antje))
Fritz Hammer (Herr Paul)
Thomas Fränzel (Kellner (Tommy))
Stephan Baumecker (Peter Pierwoss)
Roland Hemmo (Pfarrer)
Wolfgang Rindfleisch (Herr Wiedemann)
Britta Schulamith Jakobi
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.10.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 108
Titel: Augenblickchen 6: Szenen aus deutschen Landen
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Szenen aus deutschen Landen

Szenen aus deutschen Landen. - Noch immer müssen Großeltern Barbie-Puppen kaufen und kleine Mädchen Aufsätze über Europa schreiben. Noch immer gibt es "Loser" und Gewinner, und noch immer sind Voyeure unterwegs. Ein Wessie wünscht sich insgeheim ein Hundebad, und zwei Rentnerinnen füllen vorsorglich ihre Waffenarsenale auf. Nicht jedes Wiedersehen macht Freude, und nicht jeder Text taugt zu einem Hit. Von so genannten kleinen Leuten ist die Rede und von der Ordnung, die unter deutschen Dächern haust. 6. Folge der Momentaufnahmen aus dem östlichen Teil unseres Vaterlandes, ein Jahr nach dem Millenium, im elften Jahr der deutschen Einheit.
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 108
Vorige/nächste Ausstrahlung:12.06.2019 um 20:03 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud
12.06.2019 um 21:00 bei HR 2  Phonostart Radio Cloud
14.06.2019 um 19:04 bei WDR 3  Phonostart Radio Cloud
14.06.2019 um 22:03 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud
15.06.2019 um 17:05 bei WDR 5  Phonostart Radio Cloud
Weitere Sendetermine15.06.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud
16.06.2019 um 17:04 bei SR 2  Phonostart Radio Cloud
16.06.2019 um 18:05 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud
16.06.2019 um 21:03 bei SWR 4  Phonostart Radio Cloud
17.06.2019 um 21:05 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud
17.06.2019 um 22:00 bei MDR Kultur  Phonostart Radio Cloud
17.06.2019 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud
Titel: Auslöschung
ARD Radiotatort (Folge 135)
Autor: Thilo Reffert
produziert in: 1979
produziert von: BR; WDR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Kanis
Inhalt: Nach einem Brand wurde in der qualmenden Ruine eines Einfamilienhauses die Leiche einer jungen Frau gefunden. Was anfangs wie ein Unglück wirkte, war in Wahrheit Mord. Die junge Frau starb durch 13 Messerstiche. Nach monatelangen Ermittlungen legt die Kriminalpolizei den Fall zu den Akten. Jost Fischer, LKA-Hauptkommissar aus Magdeburg im Unruhestand, will den Fall auf eigene Faust lösen. Die junge Kommissarin Caroline Griem vom LKA lässt sich dafür einspannen, wissend, dass sein kriminalistisches Freibeutertum sie ihren Job kosten könnte. Denn Fischer hat etwas, was zur Lösung dieses Falles unerlässlich ist: Er ist ein original DDR-Ostler, gewordener BRD-Bürger, vertraut und fremd zugleich den beiden Ländern.

Und so begeben sich die Ermittler auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Familiengeschichte der Toten, zum Nullpunkt ihrer Identität.
Sprecher:Lisa Kreuzer (Marie)
Ulrike Bliefert (Amalie)
Susanne von Schaefer (Sophie)
Suzanne von Borsody (Elise)
Edith Heerdegen (Elise als alte Frau)
Vladimir Weigl (Redakteur Emil Perlmann)
Ingeborg Engelmann
Melanie de Graaf
Renate Grosser
Christiane Hammacher
Dinah Hinz
Edda Seippel
Marianne Weber-Riedel
Peter Dirschauer
Michael Lenz
Franz Rudnick
Karl Maria Schley
Joachim Wichmann
u.a.
Daten zu Thilo Reffert:geboren: 1970
Vita: Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. Für "Leon und Leonie" wurde er mit einem der MDR-Kinderhörspielpreise 2014 ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.thilo-reffert.de/
Erstsendung: 12.06.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 108
Titel: Ballade von der Kunst, der Gier, der Rache und der Treue
Autor: Frieder Faist
produziert in: 1979
produziert von: Litera
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Thomas Fritz
Komponist: Werner Pauli
Inhalt: "Worin der Mensch dem Menschen gleicht, wie sich der Mensch vom Menschen unterscheidet" - ein Erzähler ruft drei Figuren auf die Spielfläche seines märchenhaften Capriccios über das Wirtschaftsleben, besser: über den Hunger und über das Geld, um seiner Frage durch die Variationen möglicher Antworten zu folgen: Erstens, der Gourmet Jean-Baptiste Baron von Schwemmedoll, alter Adel und neues Geld, das gemacht wird in 1.500 Fritten-Buden weltweit. Zweitens, der Bettler Cosimo Allegretti, Seemann aus Neapel, abgemustert nach Bankrott der Reederei, ausgemustert durch die Konkurrenz aus Billiglohnländern. Drittens, Mandy Montana, Malerin und schön von Gestalt, wenn auch zur Zeit mit Kreide auf Straßenpflaster tätig für das Kleingeld der Gaffer, doch mit Seele und Leib zu Höherem berufen. Welches sich - der Geschichtenreigen beginnt - naht mit dem Baron und seinem Wohlgefallen an ihr. Wäre nur noch der aufdringliche Bettler mit ein paar Fritten abzuspeisen. Der allerdings, um sein Urteil gebeten, die Majonäse tadelt und sich weit bessre herzustellen erbietet. Und die erobert selbst des Barons verwöhnten Gaumen im Sturm. Woraufhin Cosimo schon bald zum Leib- und Magenkoch des Barons avanciert, der ob der unerschöpflichen Leckereien zuerst aus dem Leim zu gehen und sodann Mandy zu vernachlässigen beginnt. Die nun ihrerseits sehen muss, wo sie bleibt, in diesem Spiel vom Fressen und Gefressen-Werden, wenn nicht in des Barons Bett, so doch in seiner Firma, die erfolgreich ins Feinschmeckergewerbe expandiert. Schlummernde Talente erweckend, vermarktet die Malerin ihr an Umfang und Gewicht zulegendes Modell, die Serie "Fat man eating" füllt ihre Kasse, ihre Gourmettempelkette floriert, alle Weichen sind auf Wachstum gestellt. Bis eine rätselhafte Appetitlosigkeit dem "König der Esser" beim Wettessen vor laufender Kamera schlechte Karten beschert, und der Koch dahin abserviert zu werden droht, wo nur Mandy Montana ihn noch auffangen kann, oder aber ein absolut unbekömmliches Gericht.
Sprecher:Pittiplatsch: Heinz Schröder
Schnatterinchen: Friedgard Kurze
Moppi: Günther Puppe
Gitarre: Werner Pauli
Blockflöte: Karl Butthof
Daten zu Frieder Faist:geboren: 10.06.1948
gestorben: 06.08.2008
Vita: Frieder Faist, geboren 1948 in Augsburg, arbeitete als Industriekaufmann, Lochkartentabellierer und Gastwirt und lebt seit 1980 als Schriftsteller und Hörspielautor in seiner Geburtsstadt. Von ihm sind bisher sechs Romane erschienen sowie zahlreiche Hörspiele, u.a. "Glöckchen und blaue Sterne auf goldenem Grund" (SDR 1996), "Armaghetto Angel" (SWR 1999), "Asynchron" (NDR 2003).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.10.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 108
Titel: Bankraub
Autor: Andreas Berger
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Staritz
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Die Zeit fließt so zäh, als wolle sie stehenbleiben. Drinnen in der Bank die drei Männer mit ihren Pistolen, die Geiseln auf dem Fußboden, Geldscheine in Plastiksäcken, für die sich im Moment niemand interessiert. Draußen die Polizei, Scharfschützen auf den Dächern, alle Viertelstunde per Megaphon die Aufforderung aufzugeben. Und die Zuschauer, für die Leben und Fernsehen im Moment schwer auseinanderzuhalten sind. - Ein Nervenkrieg: Opfer auf beiden Seiten. Drinnen in der Bank geben sich Hans, Ed und Heinzi wechselseitig die Schuld an der Pleite, und als es nicht mehr reicht, die Wut an den Geiseln auszulassen, gehen sie aufeinander los. Draußen stehen Einfühlsamkeit und Geduld der Kommissarin Brand gegen die harte Linie des Hauptkommissars Bach. Männersache? Frauensache? Schließlich läßt sich Lisa Brand gegen die Geiseln austauschen. Wenigstens schafft sie es, daß der Chef der Gruppe anfängt, ihr zuzuhören - auch wenn er keinen Grund sieht, sein Mißtrauen aufzugeben. Da wird Ed von einem der Scharfschützen niedergeschossen. Ein paar Minuten später fällt noch ein Schuß, trifft Hans. Aber diesmal hat Heinzi geschossen, Eds Bruder.
Sprecher:Vanessa von Goertsches
Sarah Maria Brückner
Daniel Bruehl
Franziska Grasshoff
Josef Quadflieg
Erstsendung: 05.09.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 108
Titel: Bauern, Bonzen und Bomben
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1987
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427 Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn azf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.


1: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427,- Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn auf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.

2: Der Skandal ist perfekt - doch einen Artikel über die die Ochsen-Versteigerung in Gramzow und die rebellierenden Bauern will Stuff, der versoffene Lokal-Redakteur der "Chronik", Max Tredup auf keinen Fall abnehmen. Ja, er würde sogar am liebsten dem am eigenen Leibe betroffenen Gerichtsvollzieher ausreden, gegen die Bauern auszusagen. Und noch einer, stellt sich überraschend heraus, möchte die Zeugen des Vorfalls gern zum Schweigen bringen: Georg Henning, ein Freikorpskämpfer des letzten Krieges. Und ein Zeuge - das kann auch ein Foto sein. So bieten Stuff und er Tredup für seine Negative pro Stück 5,- Mark. Viel Geld für einen wie ihn. Spätestens das macht ihm einiges klar. Und so kriegen die nächtlichen Besucher zwar ein paar herausgeschnittene Rollfilm-Stückchen verkauft. Doch die belastenden Negative, die kriegen sie nicht. Die bietet Tredup am nächsten Morgen dem Bürgermeister Altholms an, dem bulligen SPD-Mann Gareis. Da kosten sie dann schon 1.000,- Mark. Doch bevor Gareis sich entschlossen hat, hat sein innerparteilicher Widersacher, Regierungspräsident Temborius, bereits gehandelt. Max Tredup ist um hundert Zehnmarkscheine reicher.

3: Die widerständige Bauernschaft selbst will die polizeilichen Ermittlungen, die Übergriffe bei der Gramzower Ochsen-Pfändung betreffend, am liebsten gelassen abwarten; ja ihr Anführer, Bauer Reimers, hätte gar nichts dagegen, als Märtyrer im Gefängnis zu landen. Eine brisante Situation, in der ein politischer Abenteurer vom Schlage Hennings sich die Chance, auf eigne Faust ein bisschen zu zündeln, nicht entgehen lässt. Eines Nachts geht in Stolpe, in der Privatvilla des Regierungspräsidenten Temborius, eine Bombe hoch. Viel Anerkennung erntet Hennig in der Bauernschaft dafür nicht, sie sieht ihre gute Sache durch solche Manöver sogar in Gefahr - und schließlich steht eine Demonstration ins Haus. Erst als er einen Weg findet, den Attentatsversuch durch falsche Geständnisse Tredup anzulasten, hat er sie hinter sich - der Verkauf der belastenden Fotos hat den Mann verhasst genug gemacht. Und die Intrige funktioniert: Max Tredup wird verhaftet. Noch hofft er darauf, dass Bürgermeister Gareis ihn schnell wieder aus dem Schlamassel herausholen wird.

4: Tredups Frau Elise hat zwar Bürgermeister Gareis das Versprechen abnehmen können, sich um ihren einsitzenden Mann zu kümmern (und dabei verwundert etwas von tausend Mark erfahren, von denen Max ihr kein Wort gesagt hatte). Doch wichtiger sind dem Bürgermeister im Moment andere Sorgen: Am Montag steht die Bauernkundgebung in Altholm ins Haus, die Stimmung ist angeheizt, und nun will das Regierungspräsidium auch noch zwei Hundertschaften Polizei in die Stadt verlegen - was die Sache nur eskalieren lassen dürfte. Ja, selbst Gareis' Schachzug, den im Gefängnis einsitzenden Bauernführer Reimers aus der Stadt zu verbringen, wird von den Bürokraten in der Landesregierung durchkreuzt. Was hilft es da, dass er sich nach Kräften die Wogen zu glätten bemüht, da doch auch die Bauern auf der Gegenseite, von rechtsextremen Scharfmachern aufgehetzt, es auf den Eklat ankommen lassen wollen. Oben an ihrer Fahne funkelt trotzig eine Sense im Montagsnachmittagslicht. Dann sausen Gummiknüppel auf Köpfe, knallen Tschakos auf's Pflaster. Dann fließt Blut.

5: Nicht genug damit, dass in seiner Stadt, Landvolk und Schupos aufeinander eindreschen, nach einem telefonischen Hinweis auf zwei angebliche Tote hat Bürgermeister Gareis am Ende doch die Hundertschaften der Landesregierung ins Gefecht führen müssen. Sogar die Versammlung in der Auktionshalle hat er polizeilich aufgelöst. Immerhin scheint es ihm jedoch wenigstens gelungen, die Zeitungen auf seine Seite zu bringen: am Dienstagmorgen sucht man Artikel über den Krawall vom Vortag vergeblich. Dabei hatte Stuff den vernichtenden Angriff auf seinen Intimfeind Gareis, dem der Polizeieinsatz das Genick brechen soll, schon in der Schublade.
Da wird Max Tredup, gegen den sich die Anklage wegen des Anschlags auf die Villa des Regierungspräsidenten nicht länger halten lässt, gerade rechtzeitig aus dem Kittchen entlassen. Könnte man nicht, meint er, einen Leserbrief fingieren, in dem sich die unbescholtenen Bürger Altholms vehement von dem distanzieren, der den "Blutmontag" zu verantworten hat - vom Bürgermeister also? In Stuffs Gunst beginnt Tredup zu wachsen. Was er seiner Frau Elise wegen der verheimlichten tausend Mark sagen soll, weiß er trotzdem nicht.

6: Nach der Schlacht, die sich Demonstranten und Staatsmacht in Altholm geliefert haben, können die professionellen Pulvermacher, die aus der Not und dem Zorn der Bauern politisches Kapital zu schlagen gedenken, endlich alles auf Rache setzen. Nachts auf der Lohstedter Heide, auf dem Hügel bei den Hünensteinen treffen sich die traditionsbewussten Nachfahren der wackeren Germanen von einst ganz zünftig zum Thing. Mit Anklägern, Verteidigern, Schöffen und Richtern beraten sie auf die gerade altdeutsche Art über die Folgen, die der "Blutmontag" für Altholm haben soll.
Ihr Beschluß heißt: Boykott gegen die ganze Stadt, solange bis die Regierung Konsequenzen zeigt. - Das Ausbleiben der Kundschaft, die kleinen Händler kriegen es schon am nächsten Tage zu spüren. Ein gefährliches Potential. Besser als alle anderen weiß Bürgermeister Gareis, dass jetzt endlich einer die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Und lädt die Honoratioren der Stadt zur Krisensitzung ins Rathaus ein.

7: Bürgermeister Gareis' Versuch, die Fabrikanten, Kaufleute, Gastwirte, Ärzte und Lehrer seiner Stadt hinter sich zu scharen und aufs Ruhe-Bewahren, aufs Totlaufen-Lassen des von den Bauern verhängten Boykotts einzuschwören, schlägt erst einmal fehl. Die Bürger wollen mit den Bauern verhandeln, am besten auf eigene Faust. Doch die rasch gegründete "Versöhnungskommission" wird nicht nur stundenlang im Kreis durchs Gelände kutschiert, ihr werden auch unannehmbare Bedingungen gestellt.
Gleichzeitig bringen die Bauern sogar öffentlich ihre Forderungen ins Spiel: Ein "Offener Brief", den der in puncto Drecksarbeit längst nicht mehr heikle Tredup für die "Chronik" an Land zieht, erhebt die ultimative Forderung, Polizeioberinspektor Frerksen und Bürgermeister Gareis fristlos zu entlassen. Da ist es ein Glück, dass die unverrichteter Dinge heimgekehrten Versöhnungskommissions-Mitglieder beim Bier und Schnaps gar zu stubenunrein über die Stränge geschlagen haben, so dass der Bücherrevisor und geschworene Rohköstler Dr. Hüppchen sich ans verabredete Verschweigen der Pleite nicht zu halten gedenkt.

8: Dr. Hüppchens Strafantrag gegen Kaufmann Manzow und Doktor Lienau hat Bürgermeister Gareis einen unerwarteten Trumpf in die Hand gespielt. So bleibt Manzow nicht viel anderes übrig, als die Telegramme preiszugeben, die Regierungspräsident Temborius an die Altholmer Geschäftsleute gerichtet hat: Er bietet die Versöhnung zwischen Stadt und Land unter seiner Schirmherrschaft, und: Gareis und Frerksen auf silbernem Tablett. Zum Glück hat Gareis aus alten Tagen noch gute Beziehungen nach Berlin, zum Minister. Doch während zwischen Tredup, der die in den Ostsee-Dünen vergrabenen tausend Reichsmark verbissen geheim hält, und seiner Elise, die mit dem dritten Kind schwanger geht, allmählich auch der letzte Rest Zusammenhalt in die Brüche geht, hat Temborius seinem Widersacher im Altholmer Rathaus vorgegriffen und die sofortige Beurlaubung Polizeioberinspektors Frerksens verfügt. Und Redakteur Stuff hat gewisse Neigungen des Kaufmanns Manzow zu sehr jungen Mädchen seinerseits ausgenutzt, um einen Rundbrief des Regierungspräsidenten an sich und in die Presse zu bringen.

9: Nachdem jedermann in der "Chronik" lesen konnte, wie die Landesregierung in Stolpe den unseligen 26. Juli in Altholm einschätzt, ist Gareis nur noch ein halbgestrandeter Wal, der zusehen muss, wie er wieder ins freie Wasser gelangt. Währenddessen sonnt sich sein missliebiger Parteigenosse Temborius schon im Glanz des großen Friedensstifters. Da platzt mitten in seine Versöhnungskonferenz ein scharfmacherischer Artikel der "Bauernzeitung" hinein: Gegen das "jüdische Aussagungssystem" hilft sich das bodenständige Volk am besten allein. Nach diesem Schlag ins Gesicht ist nun auch der selbstsichere Stratege mit seiner Diplomatie am Ende: Die Bauern verlassen den Saal. Gareis wiederum geht das Problem mit diesen leidigen Revolver-Journalisten, die ihm noch jeden Plan durchkreuzt haben, diesmal von der Spitze weg an: indem er dem Altholmer Zeitungskönig Gebhardt frisierte Geschäftsunterlagen seines Hauses auf den Tisch packt und seinerseits mit Veröffentlichung droht. Doch wird ihm der so erzwungene Stillhalte-Pakt auf Dauer den Rücken freihalten?

10: Auf der Suche nach dem Urheber der Indiskretion, die ihn Gareis ausgeliefert hat, kriegt Zeitungskönig Gebhardt eine überraschende Offerte gemacht: Max Tredup bietet sich an, dafür zu sorgen, dass sein Freund Stuff über die Klinge springt. Wäre ihm selbst dann nicht die so freigewordene Stelle, wäre ihm nicht endlich ein festes Einkommen sicher? Als dann jedoch erneut, und diesmal in den nächtlichen Straßen Altholms, eine Bombe explodiert, gewinnt Stuff ausgerechnet einen seiner schärfsten Feinde zum Freund: Denn er ist, nachdem er von dem Plan Wind gekriegt hat, rechtzeitig zur Stelle, um Bürgermeister Gareis vor dem Anschlag eines halbverrückten Weltkriegs-Veteranen in Sicherheit zu bringen. Zwar lehnt er es ab, in die ihm hingestreckte Hand einzuschlagen: Die roten Bonzen der Weimarer Republik sind ihm zuwider. Doch hat er, selbst schon halb abgeschossen, Gareis geholfen, endlich das Blatt zu wenden. Als die Kripo wegen des neuerlichen Attentatsversuchs die Organisatoren und Ideologen der Bauernschaft verhaftet, erscheint auch der "Blutmontag" am 26. Juli in einem anderen Licht.

11: Noch immer gehen die Bauern gegen das Abbröckeln des Boykotts mit drakonischen Maßnahmen vor: Wer den Boykott bricht, wird selbst boykottiert. Inzwischen kriegt Stuff anonyme Briefe, die ihn auffordern, Altholm zu verlassen - sonst würden zum Beispiel illegale Abtreibungen ruchbar werden, in die er verwickelt war. Nur sind diese Briefe in seinem eigenen Büro und auf seiner eigenen Schreibmaschine getippt! Tredup fährt der Schreck ins Herz, als er jetzt noch erleben muss, wie Stuff mehr als ein Mal bei Elise ein gutes Wort für ihn einlegt. Was führt der im Schilde? Was den Landfriedensbruch-Prozess gegen die Bauern anlangt, für den schon die Turnhalle des Altholmer Gymnasiums umgerüstet wird, legt Stuff jedenfalls noch mal tüchtig nach: Die "Chronik" bringt die klammheimliche Wiedereinsetzung von Polizeioberinspektor Frerksen auf der ersten Seite - "Minister billigt Polizeiterror". Dann kündigt er - freilich nur, um sich bei der "Bauernschaft" für die Prozessberichte zur Verfügung zu stellen. Gareis soll sich noch wundern! Und Tredup auch, der nun endlich als fester Redakteur der "Chronik" in den Gerichtssaal geschickt wird.

12: Mittwoch, der 3. Oktober. Der Prozess "Das Land Pommern gegen Georg Henning, Eduard Padberg, Franz Reimers..." und die anderen Aktivisten der Bauernschaft nimmt seinen Anfang. An den Presse-Tischen sitzen sich Stuff und Tredup gegenüber. Am dritten Verhandlungstag ist Bürgermeister Gareis geladen. Das würde ihn noch nicht nervös machen. Aber ein ganz bestimmter grauer Briefumschlag lässt sich partout nicht in den Unterlagen finden. Er enthält den Geheimbefehl vom 26. Juli, die Anweisung von Regierungspräsident Temborius, für den Fall zu öffnen, dass die Altholmer Schupo nicht mehr Herr der Lage ist. Was genau stand da eigentlich drin? Noch kann er zwar die Anfrage der Verteidigung zurückweisen mit Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschrift. Und noch kann er Tredup, den frischgebackenen Redakteur, mit seiner Schlagzeile "Bürgermeister Gareis verweigert die Aussage" so an den Pranger bringen, dass Zeitungskönig Gebhardt ihn fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Aber wenn Temborius ihm die Aussagegenehmigung erteilt? Und seine Berufung auf die "harte Linie" der Landesregierung ist gar nicht gedeckt?

13: Der Prozess gegen die aufbegehrende Bauernschaft zieht sich hin, doch für Max Tredup ist er schon zu Ende. Sein Chef hat ihn gefeuert, er kann sich in Altholm nicht mehr blicken lassen. Nur einer hält noch zu ihm - eine: Elise. Er will wegziehen mit ihr, sagt er. Er will das Geld holen fahren, sagt er, das Geld aus den Dünen. Aber er kommt nicht wieder, nicht mal mit dem letzten Zug. Jetzt weiß auch Elise nicht weiter. Und wenn da nicht einer wäre, der ihr behutsam Halt zu geben versucht... Ohne Herrn Stuff wäre vielleicht alles aus. - In der zum Gericht umfunktionierten Turnhalle geht es währenddessen hoch her. Albin Banz, Bauer, wochenlang krank nach dem 26. Juli, präsentiert als Kronzeuge seinen Hut, zerschlagen angeblich auf seinem Kopf von einem Gummiknüppel, und blutdurchtränkt. Friedlich in die Kneipe habe er abdrehen wollen, als der Blaue auf ihn losgegangen sei. Doch bei der Gegenüberstellung kann er keinen der Beamten erkennen. Dafür wird er erkannt - von dem Schutzmann, den er niedergeschlagen hat mit dem Stock, auf den das vermeintliche Vorzeige-Opfer sich jetzt gerade stützt.

14: Vor seinem zweiten Zeugen-Termin hat sich Bürgermeister Gareis seit Tagen gefürchtet - zu recht, wie sich zeigt. Denn jetzt muss er zugeben, den ominösen Geheimbefehl gar nicht zu kennen, ihn nie gelesen zu haben. Und er muss zugeben, dass seine Aussageverweigerung ganz andere Gründe hatte als die, die er vorschob, und das unter Eid. Und er muss zugeben, dass er Max Tredup, den Prozess-Beobachter der "Chronik" ohne Recht fertiggemacht hat. Da hilft es auch nichts mehr, dass er sich bei Tredup entschuldigen, für seine Wiedereinstellung sorgen will - denn Tredup hat das Weite gesucht, für immer. Und da hilft es genausowenig, dass er just am Abend nach der Verhandlung das Kuvert mit dem Geheimbefehl auf seinem Schreibtisch findet, ganz oben drauf. Denn die Partei hat drei Genossen zu ihm geschickt. Drei, weil sich einer nicht traut. Sie wollen seinen Rücktritt. Wahlen stehen vor der Tür, der Schaden für die Partei ist größer als der Nutzen, den das Arbeitstier Gareis über Jahre hin für die Stadt gebracht hat. Jetzt heißt es: Rücktritt oder Parteiausschluss, Disziplinarverfahren, Meineid-Prozess. Gareis geht. Sie sagen ihm auch, wohin. Nach Breda, ein Städtchen im Ruhrgebiet.

15: Als Bürgermeister Gareis sein Rücktrittsgesuch unterschreibt, wird im Altholmer Bauern-Prozess der einhundertdreiundzwanzigste Zeuge aufgerufen. Aber auch die Aussage des Kriminalkommissars Josef Tunk bringt zwar umfassende Belastung der Bauern, aber keinen Grund in die Sache. Und so sehen die Strafanträge, so sehen die Urteile dann auch aus: Fünf Bauern kriegen ein paar Wochen Gefängnis, der Rest nur Bewährung. Hauptsache, Regierungspräsident Temborius hat sein Gesicht gewahrt und die Ehre des Staates. Gareis packt seine Sachen. Wird jetzt Kaufmann Manzow tun, was er, Gareis, immer gekonnt hat: mit den Bauern reden? Wird er dem Boykott ein Ende machen? Egal, das ist nicht mehr seine Sache. Vielleicht sollte er einen wie Stuff mitnehmen, dahin, wo er jetzt von vorn anfangen muss. Stuff, der versoffene Redakteur mit dem lauernden Journalisten-Instinkt, der vor einem halben Jahr Tredup nach Gramzow geschickt hatte, zur Ochsen-Versteigerung, will aber bleiben. Schon wegen Elise. Einer muss sich ja um sie kümmern.
Sprecher:Otto Sander (Ludwig)
Friedhelm Ptok (Ferdy)
Christian Brückner (Sprecher 1)
Jürgen Thormann (Sprecher 2)
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 108
Titel: Christoph Kolumbus oder die Entdeckung Amerikas
Autor: Walter Hasenclever
Kur Tucholsky
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Heide Böwe
Inhalt: 1492 hat ein Mann namens Christoph Kolumbus Amerika entdeckt, eine Neue Welt, die die Alte mit freudiger Überraschung entgegennahm. Aus Dankbarkeit machte sie aus ihm einen Lieblingsmythos der abendländischen Zivilisation und brachte allen Schulkindern seinen Namen bei. Und damit die sich dann später im Leben nicht wundern müssen, haben Walter Hasenclever und Kurt Tucholsky die berühmte Historien-Operette mit Kling und Klang und Pappmaché in Szene gesetzt, gerade so, wie es sich für erwiesene Spezialisten für fromme Legenden gehört. Bloß: warum haben sie all die schönen handbemalten Kulissen verkehrt herum aufgestellt? Ein Hörspiel mit viel Musik.
Sprecher:Berta Drews (Frau Wolff)
Erich Dunskus (Julius Wolff)
Haide Lorenz (Leontine)
Marianne Schubart (Adelheid)
Albert Florath (Krüger)
Fleischer: Hermann Pfeiffer (Dr)
Hans Müller-Westernhagen (von Wehrhahn)
Franz Weber (Mitteldorf)
Engelbert Dameris (Glasenapp)
Heinz Drache (Motes)
Vera Kluth (Frau Motes)
Daten zu Walter Hasenclever:geboren: 08.07.1890
gestorben: 21.06.1940
Vita: Walter Hasenclever (* 8. Juli 1890 in Aachen; † 21. Juni 1940 in Les Milles bei Aix-en-Provence) war ein expressionistischer deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.12.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 108
Titel: Das dritte Buch über Achim
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2009
Autor: Uwe Johnson
produziert in: 1980
produziert von: BR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Dietmar Mues
Inhalt: Karsch, ein Sportjournalist aus Hamburg, wird von seiner ehemaligen Freundin in die DDR eingeladen. Dort lernt er Achim T., ihren Freund kennen, den als Nationalheld verehrten Radrennfahrer. Karsch erhält ein Verlagsangebot, seine Biografie zu verfassen. Zwei verklärende Heldensagen zu Achims Leben existieren bereits. Karsch forscht den Lebensumständen Achims, den er auch persönlich befragt, akribisch nach. 1930 geboren, hat es Achim T. inzwischen zum Mitglied in der Volkskammer gebracht. Karschs Notizen fügen sich jedoch zu keinem Ganzen. Das Projekt, die objektive Biografie eines ostdeutschen Sportidols zu schreiben, scheitert. Denn Achim und sein Umfeld haben ein vollkommen anderes Bild ihres Idols als der westdeutsche Journalist. Das dritte Buch über Achim wird nicht geschrieben werden. Karsch kehrt enttäuscht und mit vielen offenen Fragen nach Hamburg zurück.


Der 1961 publizierte Roman von Uwe Johnson ist als "Beschreibung einer gescheiterten Beschreibung" angelegt. Johnson hatte sein Generalthema so benannt: "Die Teilung, die Grenze, der Unterschied". Walter Schmiedinger würdigte den Autor als 'einen Kinsey der deutschen Teilung, einen Marcel Proust unserer zerstrittenen Nachkriegsgeschichte'.
Sprecher:Rolf Castell (Vater)
Erni Singerl (Mutter)
Werner Stocker (Sohn)
Daten zu Uwe Johnson:geboren: 20.07.1934
Vita: Uwe Johnson, geboren am 20.7.1934 in Kammin/Vorpommern, gilt aufgrund der Ost-West-Thematik seiner Romane, u.a. "Mutmaßungen über Jakob" (1959), "Zwei Ansichten" (1965) sowie "Jahrestage" (1970 - 1983) als einer der wichtigsten Autoren Nachkriegsdeutschlands. 1959 zog Johnson nach Westberlin. Von 1966 bis 1968 lebte er in New York. 1960 erhielt er den Fontane-Preis der Stadt West-Berlin, 1971 den Georg-Büchner-Preis. Ab 1974 lebte Johnson in England. 1984 wurde er in Sheerness-on-Sea tot aufgefunden.
Quelle: SWR2
Erstsendung: 01.07.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 108
Titel: Das Linsengericht
Autor: Beate Morgenstern
produziert in: 1983
produziert von: HR
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Niklaus
Inhalt: Jakob, der listenreiche jüngere Sohn Isaaks, schwatzt seinem hungrigen älteren Bruder Esau, dem Jäger, das Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht ab. Später lässt er sich von seinem halbblinden Vater segnen, indem er sich für Esau ausgibt ... Das »Linsengericht« ist zur sprichwörtlichen Redewendung in unserer Sprache geworden, wenn jemand etwas Wertvolles hergibt im Tausch gegen etwas, das zwar momentan verlockend erscheint, in Wahrheit aber einen viel geringeren Wert hat. Das Hörspiel erzählt die biblische Geschichte, um die es dabei geht.
Sprecher:Gert Haucke
Christiane Eisler
Jens Weisser
Daten zu Beate Morgenstern:geboren: 15.04.1946
Vita: Beate Morgenstern (* 15. April 1946 in Cuxhaven) ist eine deutsche Schriftstellerin.

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Treffer 12 von insgesamt 108
Titel: Das Märchen vom gestreiften Kater und der Schwalbe Sina
Autor: Jorge Amado
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Eugen Ruge
Übersetzer: Roland Erb
Inhalt: Vor langer Zeit hat der gestreifte Kater das Tiervolk von der gefährlichen Klapperschlange befreit. DochHochwürden Papagei hat diese Tat für sich in Anspruch genommen. Der Kater mit seinem eigenwilligen Lebensstil wurde zum feindlichen Außenseiter des Tierstaats erklärt. Auch der jungen Schwalbe Sina wurde dieses Feindbild eingeimpft, aber ihre Neugier und Naivität sind groß genug, um sich dem merkwürdigen Kater zu nähern. Zwischen beiden entsteht eine Liebe, die natürlich von allen anderen verurteilt wird ...

Zwei Erzähler kommentieren das Märchen, das von ihnen als Abschreckung gedacht ist, ganz anders, als es der Hörer wahrscheinlich erwarten wird.
Sprecher:
offen
Gansel: Bernhard Schütz
Eva: Patrycia Ziolkowska
Katsche: Michael Brandner
Petra: Johanna Gastdorf
Hasse: Vadim Glowna
Klavierspielerin: Bogumila Sokirko
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Treffer 13 von insgesamt 108
Titel: Das steinerne Brautbett
Autor: Harry Mulisch
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Robert Lippok
Ronald Lippok
Übersetzer: Gregor Seferens
Inhalt: 1956, elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, reist Norman Corinth aus Baltimore, USA, zu einem Internationalen Zahnärztekongress nach Dresden, DDR. In eine zerstörte Stadt, die Trümmerwüste der alliierten Bombardements am 13. und 14. Februar 1945. Auch ihn hat diese Nacht gezeichnet: Er hat, ein junger Soldat, zur Besatzung eines der amerikanischen Bomber gehört, die die Angriffe auf Dresden flogen. Ihr Flugzeug wurde abgeschossen, sie konnten sich zu den Russen retten, aber seitdem zieht sich eine Narbe längs durch sein Gesicht und teilt es in zwei Hälften. Sieger und zugleich Opfer des Krieges, streift er durch die Stadt, fiebrig und somnambul, ein Gefangener seiner Gedanken und Wahrnehmungen. Stößt auf Menschen: auf Schneiderhahn, den Westdeutschen, als vermeintlicher Lagerarzt ein Feind, wie man ihn sich wünscht. Auf Ludwig, den Villenbesitzer am Weißen Hirsch, Geschäftsmann und kein Freund der neuen Ordnung. Auf die Frau, die in der brennenden Stadt in den Fluss geflüchtet war, als er über sie hinweg flog, den Finger am Abzug des Maschinengewehrs. Auf Hella, seine offizielle Betreuerin, die er sich nimmt in einer Anwandlung von aggressiver Lebensgier, die doch kein Entkommen aus seiner Versteinerung gewährt. Und sitzt wieder in der Maschine, die über dem Feuermeer ihre Bomben ausklinkt. "Zwischen den Massenmorden der Hunnen und den Konzentrationslagern Hitlers ist keine Zeit vergangen. Sie liegen nebeneinander auf dem Grund der Ewigkeit. Er dachte, und dort liegt auch Dresden."
Sprecher:Evelyn Höhne (Sprecherin)
Andreas Neumeister (Sprecher)
N. N. (Computerstimme Victoria)
Daten zu Harry Mulisch:geboren: 29.07.1927
gestorben: 30.10.2010
Vita: Harry Mulisch, geboren 1927, Doyen der niederländischen Gegenwartsliteratur, schuf mit dem 1959 erschienenen "Steinernen Brautbett", mit dem er auch in Deutschland bekannt wurde, einen der international bedeutendsten Romane über den Zweiten Weltkrieg. Weitere Bücher sind u.a. "Strafsache 40/61", "Das Attentat", "Höchste Zeit", "Die Prozedur", "Die Entdeckung des Himmels", "Siegfried. Eine schwarze Idylle".

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Erstsendung: 08.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 108
Titel: Das Wüten der ganzen Welt
Autor: Maarten 't Hart
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Holger Rink
Bearbeitung: Frank Werner
Übersetzer: Marianne Holberg
Inhalt: Sie ist klein, die Welt vom Hoofd am Nieuwe Waterweg in Südholland. Da ist die Apotheke von Simon Minderhout, dort der Erker der Klavierlehrerin Alice. Und irgendwo das Café De Moriaan. Im Sommer der hohe Himmel, Deich, Strand und Wasser, im September samtenes Sonnenlicht. Sonntags die Kirchenglocken. Hier, an der Ecke President Steynstraat, ist er als Sohn eines Lumpenhändlers aufgewachsen, so erinnert sich der Komponist Alexander Goudveyl jetzt, dreißig Jahre später. Hier, zwischen Schrott und alten Geschichten vom Krieg, unter Nachbarn, die ihn und seine Eltern schief ansehen, weil sie 'Zugezogene' sind, bringt er sich auf einem alten verstimmten Blüthner Klavierspielen bei . Und entdeckt eine andere Welt als die, die ihn umgibt: die Welt der Musik. Schon bald einen ganzen musikalischen Kosmos: die Bachschen Kantaten. Und während er im Lagerhaus Klavier spielt, geschieht an einem regnerischen Samstagnachmittag im Dezember 1956 das, was sein Leben in heillose Unordnung stürzen sollte. Und dem Alexander Goudveyl nun endlich auf die Spur kommen will: der Mord an dem Polizisten Vroombout ... Die zweite Folge einer spannenden Geschichte um den Tod eines juut (Bullen = Polizisten). Hat damit ein gassie (Bursche) zu tun? Oder eine juffrouw (Schürzen tragende verheiratete Frau), ein mokkel oder ein jodenbed (an- oder unansehnliche Fräulein), ein hittepetitje (wunderliches Wesen mit Haarschleife), ein goser (Mann im heiratsfähigen Alter), een spannetje (Ehepaar) mit seinen wurmen bzw. aposteltjes (Kindern)? Maarten't Hart hat mit feinem Humor diesen Krimi geschrieben. Eine Kleinstadtgeschichte und eine Liebeserklärung an die Musik. "Es ist ein Buch, genau wie man es sich wünscht, wenn man sich hinsetzt, aufschlägt, zu lesen beginnt und eintaucht in eine faszinierende Welt ...", schreibt 1997 Elke Heidenreich im 'Spiegel'. Der Roman-Bestseller, 1993 in den Niederlanden, in Deutschland erst 1997, erschienen, ist ein Höhepunkt im Werk des beliebtesten niederländischen Autors.
Sprecher:Evline Hall (Sally)
Matthias Ponnier (Arzt)
11 Tana Schanzara (Schwester II)
Friedrich-Karl Praetorius (Simon)
Heidemarie Rohweder (Zoey)
Regine Vergeen (Ärztin)
Hanns-Dieter Hüsch (Vater)
Ernst Jacobi (Arzt Il)
Jörg Assmann (Techniker)
Hannelore Hoger (Patientin)
Wolfgang Höper (Boss)
Daten zu Maarten 't Hart:geboren: 25.11.1944
Vita: Maarten 't Hart (* 25. November 1944 in Maassluis) ist ein niederländischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 07.09.1998
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 108
Titel: Democracy
Autor: Michael Frayn
produziert in: 1974
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Andrea Otte
Inhalt: »Mehr Demokratie wagen.« Mit diesem Slogan zieht Willy Brandt 1969 in den Wahlkampf und wird der erste sozialdemokratische Kanzler der Bundesrepublik. Seine Entspannungsund Ostpolitik macht Geschichte und die Stasi feiert ihren größten, im Nachhinein höchst zweischneidigen Triumph: der DDR-Spion Günter Guillaume wird persönlicher Referent des Bundeskanzlers und schließlich ein Grund für das Ende der Brandt-Ära.

In seiner Fiktion geht es dem Autor Michael Frayn um die unwägbare Vielschichtigkeit politischer Prozesse: »Komplexität ist das Zentrum des Stücks: die Komplexität menschlicher Verhältnisse und von Menschen überhaupt sowie die daraus resultierenden Schwierigkeiten, ihre Handlungen richtig zu interpretieren.«
Sprecher:Sylvia Manas (Joan)
Gerd Böckmann (Joe)
Aljoscha Sebald (1. Inspektor)
Michael Kiurina (2. Inspektor)
Vilma Degischer (Lehrerin)
Götz von Langheim (Edward)
Blanche Aubry (Nancy)
Max Mairich (Museumswächter)
Georges Ourth (Pedro)
Fritz Bischof (Milchmann)
Peter Häner (Schulkind)
A. W. Hirschal (Schulkind)
Hans Fasser (Schulkind)
Johannes Bahr (Schulkind)
Eva Fichte (Schulkind)
Beatrica Frey (Schulkind)
Alexandra Tichy (Schulkind)
Daten zu Michael Frayn:Vita: Michael Frayn, geboren 1933 in Mill Hill bei London, studierte Romanistik, Russisch und später Philosophie. Seinen größten Erfolg hatte Frayn mit "Der nackte Wahnsinn" ("Nioses Off"), 1982 am Lyric Theater in London uraufgeführt. "Kopenhagen" wurde 1989 im Royal National Theater in London uraufgeführt und seitdem ununterbrochen gespielt. Es wurde mehrfach ausgezeichnet und auch als Hörspiel produziert (WDR/SWR 2002).
Erstsendung: 19.03.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 108
Titel: Der Emir
ARD Radiotatort (Folge 1)
Autor: Peter Meisenberg
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Inhalt: Jeden Monat ein Krimi als Originalhörspiel. Jeden Monat ein Fall aus dem Revier eines regional verwurzelten Ermittlerteams, produziert von einer der neun ARD-Landesrundfunkanstalten. Die neun Kriminaler-Teams bleiben, die Fälle ändern sich. »Der Emir« bildet den Auftakt zur Hörspielreihe »ARD Radio Tatort«.

LKA Düsseldorf: Nadir Taraki ist einer der wenigen Beamten im LKA Düsseldorf mit Migrationshintergrund. Der 28-Jährige hat zwar eine deutsche Mutter, trägt seinen afghanischen Namen jedoch mit Stolz und spricht neben deutsch und der Sprache seines Vaters auch arabisch. Deshalb wurde er vor allem als verdeckter Ermittler in entsprechenden Milieus eingesetzt. Sein letzter Einsatz als Undercoveragent endete allerdings in einer Katastrophe. Um an Rafik Lahoud, den "Emir", Kopf eines libanesischen Menschenhändlerrings, heranzukommen, hatte sich Taraki mit Lahouds jüngerem Bruder Ziad angefreundet. Doch Ziad kam bei dieser Ermittlungsaktion ums Leben, und der Emir gab Taraki die Schuld am Tod seines Bruders. Taraki musste aus der Schusslinie. Seitdem wertet er im LKA alte Fälle aus und gibt sich zum Leidwesen seiner Freundin Sima frustriert dem Backgammonspiel hin. Dann aber gerät der Emir erneut ins Fadenkreuz des LKA, und Nadir erkennt seine Chance, ins aktive Ermittlergeschäft zurückzukehren. Ein riskantes Unternehmen, denn normalerweise gilt im Agentengeschäft: Wer einmal "verbrannt" ist, kriegt keine zweite Chance.
Sprecher:Charles Wirths
Ursula Illert
Hubertus Gertzen
Matthias Haase
Daten zu Peter Meisenberg:geboren: 1948
Vita: Peter Meisenberg, geboren 1948 in Meckenheim, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Er arbeitet als Dokumentarfilmer, Drehbuch-, Feature- und Hörspiel-Autor. Für den WDR schrieb er die ersten Folgen des ARD-Radio-Tatorts.
Hompepage o.ä.: http://www.peter-meisenberg.de/
Erstsendung: 16.01.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 108
Titel: Der Geist des Apothekers
Autor: Penelope Lively
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christoph Dietrich
Bearbeitung: Katrin Wenzel
Übersetzer: Irmela Brender
Inhalt: Der zwölfjährige James Harrison ist mit seinen Eltern umgezogen in ein kleines altes Haus in dem kleinen alten Dorf Ledsham. Seine Schwester Helen findet ja, dass die neu erbauten Häuser in der Siedlung mit Fernheizung und hochmodernen Küchen und Bädern viel standesgemäßer seien. Aber James fühlt sich wohl vor allem sein Zimmer mit den vielen schrägen Wänden und der Garten mit den alten Apfelbäumen haben es ihm angetan. Da kann er sich ganz in Ruhe mit seinem Freund Simon verabreden oder sein Tagebuch führen oder seine (leider prekäre) finanzielle Situation überdenken. Nur James' Verhältnis zu seinen Eltern ist etwas angespannt, denn hin und wieder passiert ihm das eine oder andere Missgeschick. Und als der gesamten Familie Harrison ganz merkwürdige Dinge passieren, glauben sie natürlich, dass James deren Urheber ist. Das Problem ist nur: James ist es nicht. Aber wie soll er das seinen Eltern beibringen, wo die doch so gar nicht an Gespenster glauben?
Sprecher:Linda Olsansky
Christian Heller
Dinah Hinz
Hanspeter Müller-Drossaart
Erstsendung: 30.12.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 108
Titel: Der goldene Sonntag
Autor: Henryk Bardijewski
produziert in: 1980
produziert von: SWF
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Beate Rosch
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Peter Ball
Inhalt: Übersetzt aus dem

Was tut ein Amtsleiter, wenn seine Behörde zwar überflüssig, aber noch nicht abgeschafft worden ist? Er verteidigt seine Existenz, indem er sich still verhält und - nichts tut. Doch wenn unerwartet Leute auftauchen und ihm pures Gold versprechen, dann ist er doch bereit, wieder aktiv zu werden und öffnet sein Amt sogar am Sonntag. Aber wo bleiben die Goldmacher? Mit dieser Parabel kennzeichnet der polnische Autor Henryk Bardijewski die Situation in seinem Heimatland und nicht nur in seinem.
Sprecher:Dinah Hinz (Agnes)
Elisabeth Trissenaar (Catherine)
Ingeborg Lapsien (Isabeau)
Gustl Halenke (Jeanne)
Sabine Postel (Madeleine)
Christian Brückner (Gilles)
Hannelore Hoger (Suzanne)
Christoph Quest (Karl)
Stefan Wigger (La Trémoille)
Jürgen Andreas (Pierre)
Otto Sander (Poitou)
Gert Haucke (Prelati)
Hans-Helmut Dickow (René)
Peter Lieck (Talbot)
Ludwig Thiesen (Ein Verlobter)
Axel Tünther (Ein singender Knabe)
Daten zu Henryk Bardijewski:geboren: 07.01.1932
Vita: Henryk Bardijewski (geboren am 7. Januar 1932 in Czestochowa.) - Polnischer Schriftsteller, Satiriker, Autor von darstellenden Künsten, Dramen und literarischen Texten für Kabaretts.

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Erstsendung: 02.01.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 108
Titel: Der kleine Tod des Henry G.
Autor: Anders Nyman
produziert in: 2005
produziert von: SWR; MDR
Laufzeit: 440 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Renate Beer
Inhalt: Übersetzt aus dem Schwedischen

"Puls 35, Urin null, Stuhlgang null..." Der zuverlässige und freundliche, vielleicht ein wenig melancholische Buchhalter Henry G. fühlt sich irgendwie nicht mehr richtig in Form. Er hat keinen Hunger, er braucht keinen Schlaf. Der Bart hört auf zu wachsen. Doktor Claesson allerdings bescheinigt ihm nach wie vor die Gesundheit eines Fünfundzwanzigjährigen. Bloß Lust, mit seiner noch sehr agilen Mama nach Marokko zu fahren, hat er deshalb trotzdem keine. Und mit seiner Freundin Gerda in ein Rostropowitsch-Konzert will er auch nicht. Dafür weist er allen Angestellten irrtümlich ein doppeltes Dezember-Gehalt an. Es ist, als würde sich das Leben in aller Ruhe von ihm verabschieden. Eine Weile kratzt er noch auf seinem geliebten Cello herum, dann geht auch das kaputt. Es macht ihm nichts aus. Ihm kann ja gar nichts passieren. Er ist ja schon tot. Mama braucht sich um ihren ängstlichen und verzagten kleinen Henry keine Sorgen mehr zu machen. Daß er sich probeweise ein Messer ins Herz stößt, ist für die alte Dame dann freilich doch zu viel. Jedenfalls wird sie so diese schreckliche Blamage nicht mehr erleben. Ein Junge findet ihn eines Tages. Er wundert sich über den nackten Mann und den glänzenden Panzer aus Eis auf seiner Haut. Aber da hat sich Henry längst endgültig verflüchtigt. Da suhlt er sich genüßlich in Zimt- und Honigdüften und läßt sich neugierig wie ein Kind durchs Menschengewimmel eines afrikanischen Volksfestes treiben.
Sprecher:Peter SteinbachKlaus Barner (Voice Over: Vorsitzender Lord/Richter Sir Geoffrey Lawrence)
Martin Ruthenberg (Voice Over: Justice Robert H. Jackson)
Daten zu Anders Nyman:Vita: Anders Nyman, Jahrgang 1955, lebt in Stockholm. Er ist Absolvent der Dramaturgieklasse des Schwedischen Dramatischen Instituts. Sein erstes Theaterstück "Das Porträt" wurde 1989 in Göteborg uraufgeführt und 1991 in einer Hörspielbearbeitung vom Schwedischen Rundfunk gesendet. Seine beiden in der Folge entstandenen Hörspiele "Die Seilbahn" und "Der kleine Tod des Henry G." wurden in Deutschland vom Saarländischen Rundfunk bzw. vom Mitteldeutschen Rundfunk produziert. Seine letzten Arbeiten sind das Theaterstück "Cirkus Medici" und die Oper "HP", die im Herbst 1995 uraufgeführt werden wird.
Erstsendung: 25.10.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 108
Titel: Der Lauscher an der Wand
Autor: Sybill Mehnert
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annegret Berger
Komponist: Frank Spilker
Inhalt: In der Garage am Steuer seines Wagens sitzend ist der Theater-Regisseur Sladek tot aufgefunden worden. Da der Motor gezündet war und das Tor geschlossen, spricht alles für eine Abgasvergiftung Sladeks, der entwder Selbstmord begehen wollte oder Opfer eines Verbrechens wurde. Nach den ersten Ermittlungen steht für Oberleutnant Wiechert fest, dass der herrische Sladek durch den einfachen Umstand vom Leben zum Tode kam, dass jemand die Garagentür geschlossen haben muss, was dem betrunkenen Mann zum Verhängnis wurde. Verschiedene Personen sind der Tat verdächtig. Wer aber ist die Frau, die mit Sladek an jenem Abend zusammen war?
Sprecher:Sonsee Neu (Hauptkommissar Hartmann)
Maria Hartmann (Malle Sanner)
Timo Dierkes (Rainer Faber)
Chajim Koenigshofen (Hein Heinerts)
Barbara Becker (Nachbarin)
Sebastian Becker (Gehilfe)
Ulrike Hübschmann (Sprecherin)
Heinz Werner Kraehkamp (Kommissar Droemel)
Bjarne Maedel (Bernd Schlick)
Wolfgang Condrus (Horst Schenker)
Wilfried Hochholdinger (Archivar)
Stephan Szasz (Geologe)
Gerd Grasse (Sprecher)
Erstsendung: 04.09.1987
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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