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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 88
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Titel: ... und aufwecken wollte ich ihn nicht
Autor: Ernst Meister
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Inhalt: Im Alleingang besucht ein elfjähriger Junge den Zoo am Rande der Stadt. Anderntags muß er sich ein totales Verhör von seiten seines Vaters gefallen lassen. Hat er für die Affen Bananen gekauft, für den Löwen gar etwas Besonderes, ein Kotelett? Letzteres betreffend hält der Vater seine Pointe nämlich bereit; sie steht im lokalen Zeitungsteil vom Tage. Da hat also am regentrüben Vormorgen der einzige Besucher des Tiergartens angenommen, der alte Löwe, "der hinkende Veteran" genannt, habe geschlafen, als er ihm den Leckerbissen hinschob. Dabei dürfte er bereits tot gewesen sein...
Daten zu Ernst Meister:geboren: 03.09.1911
gestorben: 15.06.1979
Vita: Ernst Meister (* 3. September 1911 in Haspe; † 15. Juni 1979 in Hagen) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 88
Titel: ... und bleibe ich immer Dein dankbar Dich liebendes Weib
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1978
Autor: Valerie Stiegele
Hilde Wittenberg
produziert in: 1972
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Das Lebensbild einer Frau, die in den achtziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts als junges Mädchen in sogenannten gutbürgerlichen Verhältnissen aufwuchs. Durch die Wahl des Ehemanns, eines evangelischen Pastors, schien ihre Zukunft vorausbestimmt: das unauffällige Dasein einer Frau und Mutter in gesicherter Lebenssituation und festgefügten Ordnungen. Backfischbriefe, Brautbriefe, Ehebriefe und die Antwortbriefe von Mutter, Bräutigam und späterem Ehemann spiegeln mit erschütternder Deutlichkeit das Schicksal einer Frau wider, die von den 'normalen' Ansprüchen ihrer Umgebung - ihres Mannes, ihrer acht Kinder und eines großen Haushalts - überfordert, mit 45 Jahren in eine Nervenheilanstalt eingeliefert werden mußte, wo sie noch 30 Jahre lang lebte.

Mit den Worten der heutigen Emanzipationstheorie könnte man diese größtenteils authentischen Briefe 'Dokumente einer Unterdrückung' nennen. Sie sind aber mehr. Sie schildern genauer und hautnaher als jeder zeitgenössische Roman die Bewußtseinsgeschichte einer Frau in der Realität des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Daten zu Valerie Stiegele:Vita: Valerie Stiegele studierte Literaturwissenschaften in München und Hamburg. Seit ihrer Pomotion im Jahre 1966 ist sie ständige Mitarbeiterin für Rundfunk und Fernsehen. Sie schrieb zahlreiche Features, Hörspiele, Funk- und Fernsehbearbeitungen und literarische Übersetzungen (u.a. von de Sade).
Erstsendung: 19.02.1978
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 88
Titel: 1984
Autor: George Orwell
produziert in: 1985
produziert von: RIAS
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Christoph Gahl; Manfred Marchfelder
Übersetzer: Michael Walter
Inhalt: Im Jahre 1949 erschien George Orwells letzter Roman. Er zeigt eine fiktive Welt des Jahres 1984: Es herrschen drei Supermächte, Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Nach außen führen sie einen Scheinkrieg gegeneinander, nach innen unterdrücken sie ihre Völker. In London, der Hauptstadt Ozeaniens, herrscht eine Partei-Oligarchie, unterteilt in den "inneren" und den "äußeren" Bereich, optisch an den schwarzen oder blauen Overalls zu unterscheiden. Von allen Wänden starrt das Bild des "Großen Bruders", eines fiktiven Parteiführers, dessen allgegenwärtige Präsenz den Alltag von Ozeanien bestimmt. Selbst die Gedanken der Staatsbürger werden von einer Gedankenpolizei überwacht. Winston Smith, der mit vielen anderen Mitgliedern der "äußeren" Partei im "Wahrheitsministerium" an der systematischen Verfälschung der Geschichte arbeitet, lehnt sich innerlich gegen das autoritäre System auf. Er flieht in die Erinnerung, aber die bereits verfälschte historische Wirklichkeit lässt keine klaren Erinnerungsbilder mehr aufscheinen.
Sprecher:Walter Richard Langer (Sprecher)
Franz Morak (Pauli)
Hanna Thomek (Schatzl)
Brigitte Swoboda (Irmi)
Krista Stadler (Resi)
Robert Hauer-Riedel (Ernstl)
Doris Mayer (Frou-Frou)
Andrea Händler (Sissi)
Fritz Oberhofer (Hawara)
Daten zu George Orwell:geboren: 25.06.1903
gestorben: 21.01.1950
Vita: George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Durch seine Werke Farm der Tiere und 1984 wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur. Orwell benutzte zeitweise auch das weitere Pseudonym H. Lewis Always.

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Erstsendung: 25.09.1977
Datenquelle(n): dra
dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 88
Titel: Abendlandnovelle
Autor: Friederike Roth
produziert in: 1956
produziert von: RB; SWF
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Komponist: Klaus Blum
Inhalt: Friederike Roths »Abendlandnovelle« beschreibt ein Wagnis und geht es zugleich ein: Das Wagnis nämlich, einen Anfang zu setzen im klaren Bewusstsein, dass jeder Anfang sein Ende immer schon mit sich führt, dass der erste Satz eines Textes zwangsläufig mit dem letzten Satz endet: »Im endlosen Anfangsgewirbel / dem riesigen Reservat aller Aufbruchsvisionen / aller Optionen auf alles / auf denkbar und undenkbar Mögliches / das bodenlose Entsetzen: / der einmal gemachte Schritt / verdirbt jeden anderen.«

Zwischen Anfang und Ende tauchen die ewig alten Fragen auf, »die handeln von Gott und der Welt / und dem Tod und der Liebe / von Leben Kunst Geld«. Bang taucht die Frage auf, was wäre, wenn alle zwischen Anfang und Ende ausgespannten, ausgebreiteten, ausgemärten Geschichten, alle Lebens- und Textgeschichten, sich als Wiederholungen in endlosen Variationen erwiesen? Wenn das Wagnis zum Schrecken wird vor den bekannten Zwangsläufigkeiten von Ereignisketten, vor deren Ende man vielleicht doch lieber stumm bliebe? »War immer schon / Zerstörung und Rekonstruktion / und Neukonstruktion und wieder Zerstörung / Menschenhandwerk, warum taugt es dann auch / für üppig nutzlose Schönheit?« Wäre da nicht eben doch »eine Ahnung von Gelungenheit ohne Bedrohung ... etwas wie blauer Himmel«, das uns mit unseren Sätzen weitertreibt.
Sprecher:Maria Harlan-Körber (Sue Covington)
Jürgen Goslar (Don Devlin)
Heinz Klevenow (Covington)
Frecca-Renate Bortfeld (Mrs. Covington)
Günter Neutze (Max)
Holger Ungerer (Eddy)
Erika Block (Mr. Sanderson)
Manfred Steffen (Lawrence)
Daten zu Friederike Roth:geboren: 06.04.1948
Vita: Friederike Roth, geboren 1948 in Sindelfingen, lebt als Autorin in Stuttgart. Sie war über 30 Jahre lang - bis ins Jahr 2010 - Dramaturgin im SWR-Hörspiel. Als Autorin bekannt und anerkannt wurde sie vor allem für ihr lyrisches und dramatisches Werk. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann- und den Gerhart-Hauptmann-Preis. Hörspiele u. a.: "Nachtschatten", ein Stück, für das sie den Hörspielpreis der Kriegsblinden 1985 erhielt, "Der Kopf, das Seil, die Wirklichkeit" und "Klavierspiele".

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Erstsendung: 28.10.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 88
Titel: Auckland
Autor: Ilse Aichinger
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Otto Düben
Inhalt: Auckland - das könnte sein ein kleiner Ort in England, eine Stadt in Neuseeland oder eine Insel im Stillen Ozean. Welches Auckland ist gemeint in Ilse Aichingers Hörspiel? Die auf dem Platz von Auckland versammelten Stimmen geben darüber keine Auskunft. Was sie erzählen oder sich zu erzählen versuchen, sind Erinnerungen, die sie in einer Sprache aus Hilfswörtern beschwören. Und alle wollen sie gleichzeitig erzählen. Jede Stimme hängt sich an einen für sie wichtigen Vorfall. Aber keine Stimme kommt an ein Ende mit dem Erzählen, weil eigentlich schon der Anfang fehlt und nicht herstellbar ist. Der Zusammenhang der ineinandergeschobenen, ineinanderverhaspelten Gespräche läßt sich nur erahnen; es geht im Grunde um wenig, fast um nichts - und doch um alles. Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, erregte schon mit ihrem ersten Roman "Die größere Hoffnung" Aufsehen. 1950 verließ sie Wien, arbeitete u.a. im Lektorat des S. Fischer Verlages, an der Ulmer Hochschule für Gestaltung und war auch beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart als Volontärin tätig. 1953 heiratete sie den Lyriker und Hörspielautor Günter Eich. Nach seinem Tod zog Ilse Aichinger nach Frankfurt, wo sie heute lebt. - Titel wie "Knöpfe" (1953) "Besuch im Pfarrhaus" (1962), "Nachmittag in Ostende" (1968), "Die Schwestern Jouet" (1969), "Auckland" (1970) und "Gare Maritime" (1974) zählen zum klassischen Repertoire deutscher Hörspieldichtung. "Auckland", urgesendet im Jahre 1970, wurde für die Retrospektive neu produziert.
Sprecher:Martina Gedeck
Ilse Aichinger
Daten zu Ilse Aichinger:geboren: 01.11.1921
gestorben: 11.11.2016
Vita: Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien; † 11. November 2016 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

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Erstsendung: 10.08.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 88
Titel: Auferstehung und Tod des Joseph Roth. Ein Requiem
Autor: Reinhard Baumgart
produziert in: 1985
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Otto Düben
Komponist: Wolfgang Schoor
Inhalt: "Gerade über ihn, den seit einem halben Jahrhundert Toten, wird immer noch geredet und geschrieben wie über einen leibhaftigen Bekannten, als hätte er nichts Wichtigeres hinterlassen als sein in unendliche Anekdoten zerfallenes, widersprüchliches, schlagfertiges, trostloses, galizisch­österreichisch­französisches Leben. Aber läßt sich, in seinem Fall, Leben und Werk überhaupt auseinanderhalten?" Reinhard Baumgart fragt dies 1982 in seinen "Drei Ansichten von Joseph Roth". Sein "Requiem" des Jahres 1989 verbindet beides. Noch einmal geht Roth seinem Lebensweg nach, den er selber zeichnete: Biographische und literarische Figuren kommen zu Wort, mischen sich in seine Sterbephantasmen ein. Ob sie wirklich sind oder erdacht, ob sie Fiktion sind oder Realität, das macht keinen Unterschied mehr. Im Anschluß an das Hörspiel: Ein Gespräch, das Karl Karst mit Reinhard Baumgart führte. Reinhard Baumgart, 1929 in Breslau-Lissa als Sohn eines Arztes geboren, studierte Geschichte sowie deutsche und englische Literatur und promovierte 1953. Seit 1962 lebt er als freier Schriftsteller in Grünwald bei München. Neben seinen Prosaarbeiten und Drehbüchern für das Deutsche Fernsehen verfaßte er zahlreiche Essays und Kritiken, die ihn international bekannt machten. Letzte Bücher: "Wahnfried" (1985), "Glücksgeist und Jammerseele" (1986), "Selbstvergessenheit. Drei Wege zum Werk: Th. Mann, Kafka, Brecht" (1989). "Auferstehung und Tod des Joseph Roth" ist sein erstes Originalhörspiel.
Daten zu Reinhard Baumgart:geboren: 07.07.1929
gestorben: 02.07.2003
Vita: Reinhard Baumgart, 1929 in Breslau-Lissa als Sohn eines Arztes geboren, studierte Geschichte sowie deutsche und englische Literatur und promovierte 1953. Seit 1962 lebt er als freier Schriftsteller in Grünwald bei München. Neben seinen Prosaarbeiten und Drehbüchern für das Deutsche Fernsehen verfaßte er zahlreiche Essays und Kritiken, die ihn international bekannt machten.

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Erstsendung: 16.11.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 88
Titel: Baby
Autor: Susan Sontag
produziert in: 2007
produziert von: RBB
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Annette Jainski
Übersetzer: Marianne Frisch
Inhalt: Kompetent und professionell will sich ein typisches amerikanisches Paar helfen lassen bei der Bewältigung der Probleme mit dem einzigen Sohn: man geht zum Therapeuten. "Baby" ist in der Tat ein besonderer Fall, doch auch über die Eltern kommt so einiges ans Licht im Verlauf der Sitzungen. Die bekannte Philosophin und Essayistin Susan Sontag hat hier das Porträt der amerikanischen Durchschnittsfamilie als surrealistischen Alptraum entworfen und erweist sich ganz beiläufig auch in der Kunst des schwarzen Humors bewandert.
Sprecher:Udo Schenk
Otto Mellies
Günter Junghans
Astrid Meyerfeldt
Daten zu Susan Sontag:geboren: 16.01.1933
gestorben: 28.12.2004
Vita: Susan Sontag, geboren 1933 in New York, ist Kritikerin, Erzählerin, Filmemacherin und Regisseurin. Weltbekannt wurde sie vor allem durch ihre Essays "Über Fotografie" (1978), "Kunst und Antikunst" (1980) und "Krankheit als Metapher" (1980).

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Erstsendung: 19.10.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 88
Titel: Bettinas Stimme
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1987
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Vridolin Enxing
Inhalt: Die Schauspielerin Bettina hat eine Begabung, die ihre Regisseurin zunächst mehr verwirrt als beeindruckt: der Umfang ihrer Stimme entspricht, so erklärt es Bettina, dem Umfang ihrer Familie, und diese Familie ist groß. Ihre Ohren, ihr Kehlkopf und ihre Stimmbänder haben Sprache und Stimme einer weitverzweigten Verwandtschaft gespeichert und statt - wie bei einem Vorsprechen üblich - die Rollen eines Dramas zu rezitieren, entfaltet Bettina ein Tableau ganz anderer Art. Sie erzählt mit der Stimme des Großvaters dessen Leben als Frauenheld und mit der des Vaters schildert sie seine Versuche, sich auf zwei Frauen zu beschränken. Die Mütter, Großmütter, Tanten und Töchter mit ihren heimlichen und öffentlichen Affären gehören ebenfalls zu Bettinas Repertoire. Die Regisseurin, zunächst unwillig, läßt sich schließlich entführen in die Liebes- und Leidensgeschichten eines typisch Goy'schen Familienszenarios.
Sprecher:Georg Einerdinger (Thaininger)
Willy Harlander (Seeammer)
Udo Thomer (Leibl)
Heide Ackermann (Hilda)
Ilse Neubauer (Nachbarin)
Henner Quest (Mesner)
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 13.07.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 88
Titel: Das Fleischchen
Autor: Christina Calvo
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Ferdinand Ludwig
Inhalt: Eine Frau füttert ihre Katze mit Fleisch. Das Fleisch hat sie vorschriftsmässig zubereitet, so, wie ihr verstorbener Mann das wünschte. Was hat die Katze nur? Und was war mit ihrem Mann? Die Münchner Autorin ist gelernte Psychologin, was beim Hören dieses Monologs unschwer zu erkennen ist.
Sprecher:Jean-Claude Romand: Dominique Horwitz
Emmanuel: Vadim Glowna
Luc: Werner Wölbern
Corinne: Jasmin Tabatabai
Florence: Martina Gedeck
Verteidiger: Gerd Wameling
Richterin: Mechthild Großmann
Staatsanwalt: Bernt Hahn
Freund 1: Philipp Schepmann
Freund 2: Thomas Lang
Polizist: Jürg Löw
Cecile: Patricia Harrison
Arzt: Gerd Mayen
Elternbeirat: Bodo Primus
Mutter: Christa Strobel-Mertins
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 15.04.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 88
Titel: Das Telefongespräch
Autor: J. Michael Yates
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 113 Minuten
Regie: Edward Rothe
Komponist: Ernst August Quelle
Übersetzer: Edward Rothe
Inhalt: Über sein Hörspiel schreibt der kanadische Autor: "Das Ereignis, aus dem dieses Stück entstanden ist, hat mit einem anderen kanadischen Schriftsteller zu tun, von dem der WDR zwei Hörspiele gesendet hat: Jacob Zilber. Als ich ihn einmal telefonisch anwählte, antwortete er mir detailliert, daß er mich nicht hören könne; sein Hund habe gerade das Telefon zu Boden gerissen. Dieser Hinweis bedeutet nicht, daß ich den Stoff des täglichen Lebens für eine künstlerische Bewältigung besonders geeignet halte. Im Gegenteil. "Telefongespräch" ist eine Ausnahme. Natürlich hat die gewählte Metapher nichts mehr mit dem beschriebenen Anlaß gemein."

Die Kunst ist für Yates Spiegelung der Welt, aber im verfremdenden Licht des Bewußtseins, das sich in Metaphern artikuliert - so etwa, wie die Landschaft im Mondlicht in ein verändertes räumliches Koordinaten-System zu treten scheint. "Triviale Einzelheiten fallen fort, die großen Konturen zeichnen sich ab, Kontraste werden härter." Yates' Hörspiel hat Modellcharakter und dreht sich um das Dreieck: ein Mann, sein Beruf und eine Frau.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Gustav Heink, Pianist)
C. Trantow-Noelte (Marie, seine Frau)
Michael Hinz (Dr. Franz Jura)
Andrea Wildner (Delfine)
Elisabeth Endriss (Eva Gernd)
Karl Obermayr (Pollinger)
Veronika Fitz (Frau Pollinger)
Marianne Köhler (Fräulein Wehner)
Karin Heym (Fräulein S. Meier)
Heidi Treutler (Miß Garden)
M. John (Frau Claire Floderer)
Saskia Vester (Frau Fenny Mell)
Heidy Forster (Frau Dr. Kann)
Hans Peder Hermansen (Diener Johann)
Erstsendung: 28.06.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 88
Titel: Das weiße Haus
Autor: Herman Bang
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Regie: Ursula Langrock
Bearbeitung: Ursula Langrock
Übersetzer: Walter Boehlich
Inhalt: "Unmerklich vergeht ein Jahr. Der erste Schnee, Weihnachten, die langen Leseabende, die Besuche im Dorf, Kinderspiele, Tod und Begräbnis, Kirche und Schule, das Frühjahr mit den Schwalben, die ersten Rosen, die ersten Erdbeeren, der Leierkastenmann, der Geburtstag, Sommerbesucher, Ernte, das Jahr hat sich gerundet, und doch ist es kein dörfliches Jahr ... In der Welt Herman Bangs spricht alles dieselbe Sprache, Mensch, Natur und Gerät. Wenn die Menschen trauern, trauert auch die Natur, das Glück von Blüte und Frucht ist auch das Glück der Menschen, wenn die Uhren stillestehen, steht auch das Leben still, der bestirnte Himmel ist eine Projektion der Seele, alle Handlungen Projektionen des Herzens. Auf den ersten Blick geschieht nicht viel, und sie reden auch nicht viel, obgleich unaufhörlich gesprochen wird." (Walter Boehlich) Herman Bang, 1857 in Adserballe auf der Insel Alsen als Sohn eines Pfarrers geboren, ist einer der bedeutendsten Vertreter des Impressionismus der Jahrhundertwende. Nach erfolglosen Versuchen als Schauspieler wurde er Redakteur und Journalist. Wegen Unzüchtigkeit wurde sein erster Roman verboten; der zweite mißlang. Danach verließ Herman Bang Dänemark; er lebte in Norwegen, Paris, Wien, Prag, Berlin, unterbrochen von Aufenthalten in seinem Heimatland Seine schönsten Erzählungen und Romane "Am Wege" (1886), "Stuck" (1887), "Die Vaterlandslosen" (1888) und "Das weiße Haus" (1898) sind Bücher von der Liebe zu Dänemark. Bang starb 1912 auf einer Bahnfahrt durch die USA in Odgen (Utah).
Erstsendung: 26.12.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 88
Titel: Deiner fernen Wüste Trauer
Autor: Maria Wolkonskaja
produziert in: 1956
produziert von: RB
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Komponist: Charlotte Niemann
Inhalt: Silvester 1827. Kurz vor dem Ural bleibt eine Kutsche im Schneesturm stecken. Die Reisenden: die 21-jährige Fürstin Maria Wolkonskaja mit ihrer störrischen Kammerzofe. Im Gepäck hat Maria, die selbst ihren 2-jährigen Sohn bei ihrer Familie zurücklassen musste, wenig mehr als die Erinnerungen an eine behütete Kindheit, Liebesgedichte von Alexander Puschkin und Melodien aus der Ukraine - vor ihr liegt die Strecke von 6500 Kilometern nach Sibirien. Sie folgt ihrem Ehemann, der wegen Beteiligung am Dekabristenaufstand von 1825 zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit und lebenslanger Verbannung verurteilt ist. Um zu verhindern, dass die Frauen ihren Männern in die Gefangenschaft folgen, wird ihnen von vornherein verboten auch nur besuchsweise zurückzukehren, und die Fürstin erwartet eine entbehrungsreiche Existenz in der eisigen Wüste Sibiriens. Trotzdem bleibt sie später über die Begnadigung ihres Mannes hinaus und kehrt erst nach 28 Jahren ins europäische Russland zurück.

Das Hörspiel basiert auf den Memoiren der Fürstin Wolkonskaja.
Erstsendung: 13.12.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 88
Titel: Der feige Soldat
Autor: Axel Plogstedt
produziert in: 1971
produziert von: RB
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Axel Plogstedt schrieb sein dokumentarisches Hörspiel nach den Ermittlungsunterlagen eines Militärprozesses. Von den 40000 Deserteuren der US-Army während des Zweiten Weltkrieges kamen 3000 vor ein Kriegsgericht, 1000 Todesurteile wurden ausgesprochen, ein einziges wurde vollstreckt; das Opfer hieß Edward Donald Slovik. Im Juli 1953 wurde vom Pentagon das Material über den "Rechtsfall der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Schützen Slovik" freigegeben. Aus Zitaten dieser Ermittlungsprotokolle und erfundenen Interviews setzt der Autor die Lebensgeschichte dieses Mannes zusammen, von dem seine Witwe sagte: "Wenn sowas in 100 Jahren einem von 1000 passieren mußte, dann war dieser eine Eddie Slovik. Er war der unglückste arme Kerl von der Welt."
Sprecher:Volker Lechtenbrink
Volkert Kraeft
Rosemarie Fendel
Jochen Sehrnd
Manfred Steffen
Herbert Leonhardt
Herbert Sebald
Katharina Brauren
Eva Schuckart
Erstsendung: 19.12.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 88
Titel: Der Garten
Autor: Günter Herburger
produziert in: 2007
produziert von: DLF
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Hermann Naber
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Günter Herburgers Hörspiel "Der Garten" ist eine Herausforderung. Da reden zwei miteinander über die allerletzten Geheimnisse menschlichen Zusammenlebens und Zusammenleidens, ohne dafür eine Sprache zu haben. Die beiden sind Mutter und Tochter. Die Tochter ist auf die Mutter angewiesen, weil sie "zwei falsche Füße hat, schielt, schlecht spricht und das Loch im Herzen auch noch nicht zu ist". Die Mutter ist aber auch auf die Tochter angewiesen, weil sie, genau wie diese, Liebe, Nähe, Geborgenheit braucht.

"Die beiden, Mutter und Tochter, leben und sprechen in ihrer Abgeschiedenheit wie in einem Garten, in dem viele menschliche Wucherungen wachsen, gedeihen, wieder verderben. Die Struktur (des Hörspiels) ist einem Sonett ähnlich, und ich habe sehr darauf geachtet, daß Angriff und Abschied, laut und leise, Verbund und Hader, dann wieder Versöhnung diatonisch folgen. Mutter und Tochter fordern sich heraus, haben keine Scheu voreinander. Sie sind eingehüllt in Schmerz und Begehren, doch insgeheim scheint die Trauer zu siegen. Das Kind, das noch unerfahren ist, hätte nichts dagegen, wenn es mit der Mama vom Haus in die Tiefe spränge. Es käme, seiner Vorstellung nach, wieder in den warmen Leib zurück, in den Himmel. Kinder sind uns lange Zeit überlegen, bis sie eben nicht mehr Kinder sind. Darin steckt viel Grausamkeit, die für uns kaum auszuhalten ist." (Günter Herburger)
Sprecher:
offen
1. Stimme: Jürgen Hentsch
2. Stimme: Elfriede Irrall
3. Stimme: Thaddäus Meilinger
4. Stimme: Valery Tscheplanowa
5. Stimme: Otto Mellies
6. Stimme: Friedhelm Ptok
7. Stimme: Samuel Fintzi
Daten zu Günter Herburger:geboren: 06.04.1932
Vita: Günter Herburger (* 6. April 1932 in Isny im Allgäu) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 15.09.1983
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 88
Titel: Der heilige Krieg
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1983
Autor: Luis de Sttau Monteiro
produziert in: 1957
produziert von: WDR
Laufzeit: 290 Minuten
Regie: Urs Helmensdorfer
Bearbeitung: Urs Helmensdorfer
Komponist: Hans Jönsson
Übersetzer: Gerhard Baumrucker
Inhalt: Eine Farce - oder vielleicht keine

Satire. "Der heilige Krieg" zeigt anhand der Verwicklungen, die sich bei der Theaterinszenierung eines "Kriegsstückes" ergeben, die Absurdität des Krieges selbst auf. Die beiden Generäle der sich feindlich gegenüberstehenden Heere, der "General von rechts" und der "General von links", dienen mit solch verwechselbarer Inbrunst "keinen anderen Interessen als der Waffenehre und den traditionellen Werten, auf denen die Zivilisation beruht", daß ihre Identität sich am Ende nur an der unverwechselbaren Eigenart ihrer Unterhosen und Socken festmachen läßt. Sie haben ihre Posten vertauscht, ohne es zu merken. Aber zur Ehre der gesamten Zunft sei angemerkt, daß trotz vertauschter Armeen der Dienst natürlich reibungslos läuft. Eine Farce - oder vielleicht keine? Als 1967 der "heilige Krieg" zusammen mit einem zweiten Einakter beim Verlag Minotauro erschien, kam es zu einem folgenreichen Skandal; Der Autor mußte für sechs Monate ins Gefängnis, und man drohte ihm sogar mit der Todesstrafe. Vaterlandsverrat und Wehrkraftzersetzung waren die Vorwürfe zu einer Zeit, als das Land Portugal in seinen afrikanischen Kolonien Krieg führte. Der Verlag wurde geschlossen, und in den Buchhandlungen wurden alle Exemplare des Buches konfisziert. Aber Sttau Monteiros Stücke kursierten in zwei Raubdrucken weiter. Dagegen hat es bis heute keine professionelle Aufführung der beiden Einakter in Portugal gegeben.
Sprecher:René Deltgen (Paul Temple)
Annemarie Cordes (Steve)
Herbert Hennies (Charlie)
Ernst Ginsberg (Wilfried Stirling)
Kurt Lieck (Sir Graham Forbes)
Lilly Towska (Betty Wayne)
Heinz Schimmelpfennig (Lance Reynolds)
Philipp Gehly (Dick Metcalf)
Werner Lieven (Inspektor Kingston)
Alwin Joachim Meyer (Howard Gilbert)
Ursula von Reibnitz (Mrs. Talbot)
Hans Olsen (Gefängniswärter)
Peter René Körner (Peter Galino)
Marie-Luise Etzel (Lynn Ferguson)
Wolfgang Eichberger (Louis Fabian)
Fritzleo Liertz (ein Kellner)
Trude Meinz (Miss White)
Carl Brückel (Dan Priestley)
Eugen Lundt (Sergeant Johnson)
MusikerManfred Sperling (Schlagzeug) Lars Karlsson (Tuba) Thomas Gramatzki (Klarinette) Klaus Nagurski (Piccoloflöte) Larry Elan (Trompete) Adam Weckerle (Posaune) Arnold Schön (Posaune)
Daten zu Luis de Sttau Monteiro:geboren: 03.04.1926
gestorben: 23.07.1993
Vita: Luís Infante de Lacerda Sttau Monteiro (3. April 1926 – 23. July 1993) war ein portugisiecher Autor, für den "die einzige heilige Sache war, frei wie der Wind zu sein".

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Erstsendung: 05.11.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 88
Titel: Der Herbst der R.L.
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Lothar Trolle
Komponist: zeitblom
Inhalt: "Unter den Bedingungen von Sprachlosigkeit und Abwesenheit von Liebe lebt Rosa Luxemburg die Ausnahme: sie behauptet den Dialog, verweigert sich dem Rückzug (ins Private), nimmt Solidarität wahr (als Versuch, die Möglichkeiten des Menschen zu erweitern) und trägt die Konsequenzen ihrer Haltung." - "...Die eigentliche Frage des Stücks ist doch, was es bedeutet, die heutige Zeit mit der alten Sprache Döblins zu fassen. Wenn das nämlich gelingt, muß man daraus auch die Schlüsse ziehen: es hat sich nichts verändert. Das Gefühl des Stillstandes fasziniert uns. Wir selbst haben nie etwas anderes erlebt als nachrevolutionäre Zeiten... Ich habe dann angefangen, Wegbeschreibungen, städtische Details und heutige Situationen einzufügen. Die Spannung bestimmter Szenen und Situationen kommt erst in der Verschiebung der Perspektive durch ein heutiges Detail..." - "Ort der Handlung ist Berlin, hier, wo eine Gegenwart zurückkehrt zu ihrer Vergangenheit, dreht sich ein Totentanz (FINDET ER EINMAL STATT; DER AUFSTAND DER TOTEN? BZW. NIMM DICH IN ACHT, NIMM DICH IN ACHT, DIESES GESCHIEHT AUCH DIR...) der andauert, solange diese Gegenwart keine Zukunft findet..." (Lothar Trolle) - Trolle schrieb sein Hörspiel nach Motiven des vierten Bandes "November 1918" von Alfred Döblin: "Karl und Rosa".
Sprecher:Lieselotte Dreyfeldt-Hein
Gerda Freise
Valentin Freise
Traute Lafrenz-Page
Marie-Luise Schultze-Jahn
Jürgen Wittenstein
Katja Bürkle
Julia Loibl
Tobias Schormann
Lilo Fürst-Ramdohr
Elisabeth Hartnagel
Hans Hirzel
Anneliese Knoop-Graf
Traute Lafrenz-Page
Franz J. Müller
Erich Schmorell
Herta Siebler-Probst
Birgit Weiß-Huber
Susanne Zeller-Hirzel
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

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Erstsendung: 13.11.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 88
Titel: Der Karakal
Autor: Judith Herzberg
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Inhalt: Aus panisch­pausenlos geführten Telefongesprächen entfaltet sich das Psychogramm einer Frau, deren emotionale Widersprüchlichkeiten auch beim Hörer wechselweise Verwirrung und Anteilnahme, Belustigung und Mitgefühl, Kopfschütteln und immer wieder Neugier auslösen. Die Frau, Direktorin einer Sonderschule für schwererziehbare Kinder, erwartet an diesem Abend ein offenbar recht entscheidendes Gespräch; da sie aber das Warten nicht aushält, ruft sie selbst sofort jemanden an, wenn nicht gerade sie einen, natürlich nie den sehnlich erwarteten, Anruf erhält. Und ob es nun um spiritistische Treffen, Zuckerkranke oder verstorbene Mütter, eine gewisse Sorte Männer, eine, schöne Schwester und deren Seitensprünge oder einen trotzig kleinen Jungen, der in die Schultaschen der Mädchen pinkelt, geht - das Interesse an dieser zwischen Zielstrebigkeit und Hilflosigkeit, Sanftheit und Härte, Aufgeschlossenheit und Einsamkeit schillernden Frau bleibt immer wach. Judith Herzberg, 1934 als Tochter Berliner Emigranten in Amsterdam geboren, machte sich sowohl als Lyrikerin als auch als Theaterautorin einen Namen. So wurde beispielsweise ihr Stück "Schadenfreude" mit dem "Joost­van­Vondel-Preis" und 1982 mit dem "Kritikerpreis der Niederländischen Theaterkritiker" ausgezeichnet. Unter dem Titel "Auf dem Tanzboden" wurde dieses Stück auch als Hörspiel realisiert. Außer Hörspielen und Theaterstücken schrieb Judith Herzberg zahlreiche, in den Niederlanden erschienene Gedichtbände: "Zeepost" (1963), "Bemdgras" (1968), "Vliegen" (1970), "Strijklicht" (1971) und "Botshol" (1980).
Sprecher:Jürgen Thormann (Dr. James)
Viktor Neumann (Francis Lippiat)
Babett Arens (Eleonor Howard)
Alf Marholm (George Mastermann)
Alois Garg (Oberst Lippiat)
Lothar Ostermann (Pfarrer Bodmin)
Werner Rehm (Pfarrer Mullins)
Angelika Wockert (Wirtin)
Angelika Steinborn (Frau)
Daten zu Judith Herzberg:geboren: 04.11.1934
Vita: Judith Herzberg, geboren 1934 in Amsterdam, lebt in Amsterdam und Tel Aviv. Sie schreibt Lyrik, Theaterstücke und Libretti. 1982 erhielt sie den Kritikerpreis der niederländischen Theaterkritiker, 1988 den Charlotte-Köhler-Preis für das beste niederländische Theaterstück der vergangenen zehn Jahre, 1984 den Jost van Vondel-Preis für ihr Gesamtwerk. Als Hörspiele wurden in Deutschland realisiert: "Auf dem Tanzparkett" (WDR 1987),"Lieber Arthur" (SDR/NDR 1988), "Der Karakal" (SDR 1988),"Und/oder" (NDR/SFB/SDR 1990).

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Erstsendung: 04.12.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 88
Titel: Der Schal
Autor: David Mamet
produziert in: 2002
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Bernd Samland
Inhalt: Miss A. fühlt sich durch das Testament ihrer Mutter gedemütigt. Nicht ihr, sondern dem ungeliebten Stiefvater ist das Vermögen hinterlassen worden. Doch anstatt das Testament mit Hilfe eines Anwaltes anzufechten, geht sie zu einem Hellseher. John, das Medium, versteht sein Handwerk, mit Einfühlungsvermögen und psychologischem Gespür Macht über einen Menschen zu gewinnen. Mamet enttarnt die magischen Rituale und Requisiten als Hilfsmittel und bloße Staffage für denjenigen, dem es darum geht, sein Gegenüber zum Spielball des eigenen Willens zu machen.
Sprecher:Rainer Frieb
Peter Matic
Daten zu David Mamet:geboren: 30.11.1947
Vita: David Alan Mamet (* 30. November 1947 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Dramatiker, Filmregisseur, Produzent, Dichter und Schriftsteller. Er gilt als überaus produktiver Autor, dessen Stil häufig mit dem von Harold Pinter verglichen wird.

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Erstsendung: 09.05.1993
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Treffer 19 von insgesamt 88
Titel: Der Schnee war schwarz
Autor: Ida Fink
produziert in: 1977
produziert von: SFB
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Bruno Fink
Ida Fink
Inhalt: Die überlebenden Zeugen eines Nazi-Massakers in Polen versuchen einem deutschen Staatsanwalt der Nachkriegszeit die Ereignisse eines Tages zu schildern, der 30 Jahre zurückliegt, Die Zeugen erinnern sich genau, aber nach technischen Details gefragt, versagt ihr Gedächtnis. Viermal versucht der Staatsanwalt, den Tathergang nach den Vorschriften eines üblichen Ermittlungsverfahren bis in alle Einzelheiten zu rekonstruieren und dabei scheinbare Widersprüche in den Aussagen zu klären, Und ebenso oft bemühen sich die Zeugen, mit der Beschreibung ihrer subjektiven Erlebnisse eine Dimension der Wahrheit dagegenzusetzen Man redet aneinan der vordei. Die Anstrengung beider Seiten, die unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Einschätzungen einander anzunähern, muß unvermeidlich scheitern.
Sprecher:Renate Danz (Biondetta/Fiorentina)
Christian Brückner (Don Alvarez)
Lieselotte Rau (Olympia)
Hans Wilhelm Hamacher (Der Flame Soberano)
Tina Eilers (Doña Mencia)
Daten zu Ida Fink:geboren: 01.11.1921
gestorben: 27.09.2011
Vita: Die Autorin Ida Fink wurde in Polen geboren. Dort hat sie ein Musikstudium absolviert. Während der Nazizeit lebte sie zeitweise im Ghetto. Später versteckte sie sich im Untergrund und entging so ihren Verfolgern. Seit 1957 wohnt sie in Israel. Sie hat Erzählungen und Hörspiele veröffentlicht, darunter "Der Schnee war schwarz", das 1980 im Hörspielprogramm von Radio Bremen übernommen wurde.

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Erstsendung: 17.10.1977
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 88
Titel: Der siebente Satz
Autor: Johannes Schmidt-Sistermanns
produziert in: 1976
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Johannes Schmidt-Sistermanns
Inhalt: Dem Hörstück "Der Siebente Satz", das 1989/1990 entstanden ist, liegt ein alter Sufi­Text zugrunde, der davon handelt, daß die Geheimnisse sich erst dann enthüllen, wenn sie zur Sprache gebracht werden und daß das Material der Sprache Geräusche und Klänge sind. "In unserer Stimme ist, bevor sie zum Wort kommt, das Geräusch. Zwischen dem lautlosen Aus-und Einatmen und der lauthaften Stille liegt im Übergangsbereich ein Rauschen, welches ich das geräuschhafte Atmen nennen möchte. Dieses geräuschhafte Atmen bringt aus dem gesamten Rauschspektrum bestimmte Klangfarben verstärkt hervor. Ich nenne dies 'vokal­geräuschhaftes Singen'. Akustisch entwickelt sich das Hörstück von halligen hin zum trockenen Raum, vom ungerichteten, lokalisierbaren Wort im trockenen Studioraum. Mit Hilfe der Schnelligkeit eines Computers und den Klangtransformationen und der Klangvielfalt des Synclaviers werden die originalen Stimmen digital verarbeitet ­ um jenseits einer Wortbedeutung ihren Klangsinn freizulegen und ihm zu folgen. Gegen Ende des Hörstücks wird zum ersten Mal etwas gesprochen, aber nicht verstanden. Das Gesprochene bleibt Klang, der es wortlos vor der Preisgabe seines innersten Bezirkes bewahrt. Die alte Suffigeschichte erzählt von dieser Gratwanderung. Sie ist Klangmaterial, ideelle Basis und Struktur." (Johannes Schmidt-Sistermanns)
Sprecher:Erzähler: Heiner Schmidt
Ruth Moody: Renate Schroeter
Ralph Moody: Wolfgang Höper
Mr. Hutchins: Hans Helmut Dickow
Tom Andrea: Wolfram Weniger
Verkäufer im Juweliergeschäft: Eckart Dux
Arzt: Elert Bode
Leutnant Ames: Dieter Eppler
Detektiv: Hajo Solinger
Verkäufer: Eckart Dux
Erstsendung: 01.12.1990
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 1,0037 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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