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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 117
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Titel: Abel mit der Mundharmonika
Autor: Manfred Hausmann
produziert in: 1953
produziert von: SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Peter Hamel
Bearbeitung: Hubert von Bechtolsheim
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Als Manfred Hausmann sein Buch "Abel mit der Mundharmonika" schrieb, hatte er - nach seinen eigenen Worten - gerade eine sehr glückliche Zeit erlebt. Er hatte die Neue Welt bereist und war mit einer "Kleinen Liebe zu Amerika" im Herzen und in der Feder heimgekehrt. Die helle Lebensfreude spiegelt sich in der entzückenden Liebesgeschichte des 15jährigen Abel wider. "Abel mit der Mundharmonika" wurde das Lieblingsbuch von Hausmanns Lesergemeinde. [...] Jetzt ist Abel zum Helden eines Hörspiels gemacht worden. [...] Das junge Mädchen Corinna wird während eines Sturmes auf der Nordsee von drei Jungen an Bord eines Segelbootes genommen, mit dem sie auf einer Ferientour sind. Sie ist nicht nur im wörtlichen Sinn eine Schiffbrüchige. Ihr Konflikt entspringt einer verzweifelten Enttäuschung über das Verhalten ihres Freundes Hurry. Sie fühlt sich von ihm im Stich gelassen und verstoßen, nachdem gemeinsame Todesnot bei einer Ballonwettfahrt sie einander so nahegebracht hatte wie nie zuvor. Corinna findet Verständnis vor allem bei Abel, einem der drei Jungen auf dem Segelboot "Scharhörn". Abel war ebenfalls durch ein Unglück, bei dem er sein Paddelboot verloren hatte, auf die "Scharhörn" gekommen. Nur seine Mundharmonika hatte er retten können. Die Liebe Abels, die aus dieser Situation herauswächst, ist überschattet von der bangen Frage, ob Corinnas Beteuerungen, von Hurry nie mehr etwas wissen zu wollen, eine wirkliche innere Absage bedeuten oder nur einer Verstimmung entspringen. Und es kommt die Ungewißheit hinzu, ob Hurry aus dem Sturm lebend herausgekommen ist.
Sprecher:Klaus Kammer (Peter)
Annemarie Jung (Mutter)
Horst Beilke (Vater)
Herbert Mensching (Jumbo)
Horst Buchholz (Abel)
Kurt Ebbinghaus (Schiffer)
Karen Hüttmann (Corinna)
Heinz Schimmelpfennig (Harry)
Hans Günther (Ausrufer)
Hans Georg Andrée (Ausrufer)
MusikerLudwig Ebner (Mundharmonika) Willy Blättermann (Akkordeon)
Erstsendung: 04.08.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 117
Titel: Abendliche Häuser
Autor: Eduard von Keyserling
produziert in: 1967
produziert von: BR; ORF-W
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Inhalt: Die Auflehnung des jungen baltischen Barons Egloff gegen die starren Traditionen seiner Familie und die hochkultivierte Müdigkeit seiner Standesgenossen endet im Tod.

Die Liebe eines jungen Mädchens, das ihn trotz ihrer Neigung im Stich läßt, endet in der Resignation.

Die Probleme einer untergegangenen Gesellschaftsschicht, des ländlich-adeligen Milieus der ehemaligen baltischen Ostseeprovinzen, sind heute in unermeßliche Ferne entrückt. Die Stimmung, die über dieser sterbenden Epoche lag, ist in diesem Hörspiel jedoch erhalten geblieben.
Sprecher:Baron Egloff - Klausjürgen Wussow
Baronin Egloff, Großmutter - Agnes Windeck
Baron von der Warthe - Kurt Ehrhardt
Arabella, Schwester - Annemarie Schradiek
Marianne Mosa
Fritz Rasp
Lina Carstens
Lis Verhoeven
Harry Kalenberg
Ina Peters
Herbert Mensching
Daten zu Eduard von Keyserling:geboren: 14.05.1855
gestorben: 28.09.1918
Vita: Eduard Graf von Keyserling, geb. 1855 auf Schloss Paddern in Kurland (heute Lettland), gest.1918 in München, Schriftsteller und Dramatiker. Werke u.a. "Fräulein Rosa Herz. Eine Kleinstadtliebe" (1887), "Die dritte Stiege" (1892), "Ein Frühlingsopfer" (1900), "Der dumme Hans" (1901), "Peter Hawel" (1904). Hörspieladaptionen u.a. "Dumala" (WDR 2011), "Wellen" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.02.1967
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 117
Titel: Affäre Blum
Autor: Robert Adolf Stemmle
produziert in: 1953
produziert von: SWF; BR; RB
Laufzeit: 72 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Adolf Stemmle
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Ein Kriminalfall in den 20er Jahren: Die Untersuchung eines Mordes durch die rassistisch voreingenommene Justiz wird einem fälschlich beschuldigten jüdischen Fabrikanten zum Verhängnis. Der Fabrikant Blum ist wegen Mordverdacht verhaftet worden. Seine Freunde begannen einen erbitterten Kampf um seine Freiheit. Ein leidenschaftliches Für und Wider entbrannte um die Frage: schuldig oder unschuldig. Die öffentliche Auseinandersetzung wurde immer mehr zu einem innenpolitischen Streit, in dem der Ausgangspunkt, die Suche nach der Wahrheit, fast vergessen wurde.
Sprecher:Kurt Lieck (Fabrikant Blum)
Otti Schütz (Sabine, seine Frau)
Hans Christian Blech (Gabler)
Horst Beilke (Landgerichtsrat Konrad)
Franz Schafheitlin (Landgerichts-Direktor Hecht)
Heinz Klingenberg (Kriminalkommissar Schwerdtfeger)
Leonard Steckel (Kriminalkommissar Bonte)
Erich Ponto (Rechtsanwalt Wormser)
Paul Hoffmann (Der Regierungpräsident)
Dagmar Altrichter (Christina)
Wolfgang Golisch (Wilhelm Platzer)
Else Brückner (Anna, seine Schwester)
Edith Heerdegen (Luzie, seine Braut)
Gert Westphal (Merkel)
Herbert Fleischmann (Hans)
Hans Timerding (Lorenz)
Ernst Sladeck (Waffenhändler)
Anette Roland (Therese)
Karl Bockx (1. Beamter)
Kurt Ebbinghaus (2. Beamter)
Gunhild Bohnen (Hedwig)
Rudolf Siege (Bremer)
Margot Pfeiffer (1. Sekretärin)
Irene Reisinger (2. Sekretärin)
Wolfgang Preiss (1. Sprecher)
Alois Garg (2. Sprecher)
Herbert Mensching (Dietrich)
Walter Thurau (Tischbein)
Friedrich von Bülow (Zahnarzt)
Liselotte Lindikoff (Frau)
Ernst Ehlert (Stimme)
Hans Günther (Stimme)
Günther Holbeck (Stimme)
Hans Georg Andrée (Stimme)
Erstsendung: 13.10.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 117
Titel: Aktion ohne Fahnen
Autor: Alfred Andersch
produziert in: 1958
produziert von: HR; RB
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Als Modellfall wählte Andersch eine Situation, wie sie um ein bedrohtes Bildwerk, um Barlachs "Lesenden Klosterschüler", entstehen konnte. Für die Nazis waren die Werke dieses Bildhauers unerwünscht. So trat man eines Tages auch an die Pfarrer einer mecklenburgischen Stadt heran, in dessen Kirche die Figur stand. Aber der Pfarrer will das Werk dem Zugriff der Nazis entziehen. Er wendet sich an den Fischer Knudsen, der Kommunist ist und der das Bildwerk nach Schweden bringen soll. Als dritte zentrale Figur kommt der kommunistische Instrukteur Gregor hinzu. Die Reaktion dieser drei Menschen auf das Kunstwerk, die Einstellung zu ihrem Glauben und ihr Verhältnis zu den Machthabern werden von Andersch mit psychologischer Kunst gestaltet.
Sprecher:Hans Paetsch (Erzähler)
Herbert Mensching (Konservator)
Heinz Klevenow (Helander)
Werner Lieck (Knudsen)
Klaus Kammer (Greegor)
Werner Xandry (Küster)
Daten zu Alfred Andersch:vollständiger Name: Alfred Hellmuth Andersch
geboren: 04.02.1914
gestorben: 21.02.1980
Vita: Alfred Hellmuth Andersch (* 4. Februar 1914 in München; † 21. Februar 1980 in Berzona, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als bedeutender zeitkritischer Autor der Nachkriegsliteratur. In seinen Werken porträtiert er vor allem Außenseiter. Andersch war Herausgeber literarischer Zeitschriften, Rundfunkredakteur und Gründungsmitglied der Gruppe 47. Mit zahlreichen Essays griff er in politische Diskussionen ein.

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Erstsendung: 09.06.1958
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 117
Titel: Amtmann Enders
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert in: 1952
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Karlheinz Schilling
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: In sehr einfacher Form - und dadurch umso eindrucksvoller - wird die Wandlung eines Bürokraten zum Menschen demonstriert. Die Fabel berichtet davon, daß ein Beamter des Wohnungsamtes durch sein gleichgültiges Festhalten am Buchstaben des Gesetzes einen Mann in den Tod treibt, und daß der Beamte selbst, gleichsam durch die Vergeltung des Schicksals, fast zu Tode gekommen wäre, weil ein Apotheker, den gesetzlichen Bestimmungen gemäß, ihm ein dringend benötigtes Medikament nicht ohne Rezept verabreichen will. Aber der Beamte wird gerettet - durch die Menschlichkeit einer Frau, die, der Zufall will es, die Schwester des Mannes ist, der sich auf Grund der Hartnäckigkeit des Beamten aus dem Fenster gestürzt hatte. Beide erfahren erst nach der Hilfeleistung von dieser Verbindung. Aber diese Eröffnung gibt dem Beamten zu denken, und er beschließt, fortan bei seinen Entscheidungen stets die bestehenden Umstände zu berücksichtigen.
Sprecher:Kurt Ebbinghaus (Amtmann Enders)
Anette Roland (Frl. Ringeis)
Karl Georg Saebisch (Peterle)
Bernd Schorlemer (1. Angestellter)
Dirk Dautzenberg (2. Angestellter)
Erwin Klietsch (Dr. Kuhfell)
Stephanie Wiesand (Frl. Mohl)
Herbert Mensching (Junger Mann)
Otti Schütz (Frl. Glette)
Ernst Sladeck (Apotheker)
Wolfgang Preiss (Straßenschilder)
Frank Scharf (Junge)
Wolfgang Basan (Junge)
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 22.07.1952
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 117
Titel: Anamnese
Autor: Ludvik Askenázy
produziert in: 1969
produziert von: BR; WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Ludvik Askenázy
Übersetzer: Alexandra Baumrucker
Gerhard Baumrucker
Inhalt: Eine alte Frau wird dem Psychiater zur Aufklärung der "Vorgeschichte ihrer Krankheit" vorgestellt. Sie hat, tief ergriffen von dem Bösen in der Welt, ein Manifest verfaßt, eine Anklage gegen die Welt, die in ihr - eben um dieser Anklage willen - eine Kranke sieht. Doch im Grunde, meint der Autor, ist sie gesünder als der Arzt. Sie ist so gesund im Denken, daß sie unverständlich wird. Der Arzt steht für die Gesellschaft - "wobei er noch einer ihrer nettesten Vertreter ist".
Sprecher:Grete Mosheim (Drobná)
Herbert Mensching (Der Arzt)
Daten zu Ludvik Askenázy:geboren: 24.02.1921
gestorben: 18.03.1986
Vita: Ludvík Aškenazy (* 24. Februar 1921 in Teschen; † 18. März 1986 in Bozen) war ein tschechischer Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor.

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Erstsendung: 24.11.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 117
Titel: Antigone-Modell 1948
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1959
produziert von: HR
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Joachim Kaiser
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Übersetzer: Friedrich Hölderlin
Inhalt: Brecht ging hier nicht auf das Sophoklesche Original, sondern auf die Hölderlinsche Übertragung des griechischen Dramas zurück. Das "Antigone-Modell1948" ist also die Bearbeitung einer Bearbeitung. Brecht hat das Werk auch inhaltlich abgewandelt. Er fügte eine Rahmenhandlung hinzu, die in Berlin im März 1945 spielt. Während des Kampfes um die Stadt stellt er einem SS-Mann zwei Schwestern gegenüber, die ihren desertierten und darum erhängten Bruder bestatten wollen. Damit wird die Tat der Antigone, die gegen das ausdrückliche Verbot des Königs Kreon ihren gefallenen Bruder Polyneides bestattet und dafür den Tod auf sich nimmt, in Parallele zu unserer Zeit gesetzt. (Pressetext)
Sprecher:Gertrud Kückelmann (Antigone/2. Schwester)
Doris Schade (Ismene/1. Schwester)
Herbert Mensching (SS-Mann/Wächter)
Paul Hoffmann (Der Alte)
Max Noack (Der Alte)
Karl Luley (Der Alte)
Max Nemetz (Der Alte)
Hans Goguel (Der Alte)
Konrad Mayerhoff (Der Alte)
Friedrich Siemers (Hämon)
Hermann Menschel (Tiresias)
Gisela von Collande (Botin)
Alf Tamin (1. Stimme)
Kurt Lieck (2. Stimme)
Hans Dieter Zeidler (Bote)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 27.04.1959
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 117
Titel: Antwort von den Sternen
Autor: Thomas K. Brown
produziert in: 1967
produziert von: SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Walter Knaus
Bearbeitung: Reinhard Schober
Inhalt: Während der Vorbereitung der ersten Mars-Mission, bei der zwei Schimpansen zum Mars geschickt und wieder zurückgeholt werden sollen, kommt der erste Kontakt mit Wesen ausserhalb des Solar-Systems zustande: aufgrund der Aussendung von Radiobotschaften landet ein Ausserirdischer in Amerika, dessen Technologie den Menschen weit überlegen ist. Aber er hat noch eine Überraschung im Gepäck, die er aber erst verrät, als ihn ein Reporter explizit danach fragt.
Sprecher:Jürgen Goslar (Robert Keller)
Alexander Kerst (Frank Malcom)
Jutta Lampe (Miss Hilda)
Manfred Georg Herrmann (John Brown)
Herbert Mensching (Siggy)
Gerold Krauel (Geifert)
Volker Spahr (Beamter)
Klaus Allard (Pressesprecher)
Erstsendung: 13.06.1967
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 117
Titel: Aus dem Wortschatz unserer Kämpfe
Autor: Martin Walser
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Regie: Martin Walser
Inhalt: Martin Walser zu seinem Hörspiel: "Obwohl in der Mehrzahl dieser Szenen jeweils nur einer spricht, handelt es sich nicht um Monologe. Es sind immer Dialoge bei denen einfach der Partner fehlt. Der Partner kommt jeweils in den Redewendungen des Sprechenden vor. Der fehlende Partner ist als Adressat vorhanden. Der fehlende Partner fehlt also nicht: der Zuhörer ist der fehlende Partner. Diese Szenen wenden sich direkt an den Zuhörer. Die Sprache dieses Dialogs mit dem Zuhörer ist keine persönliche Sprache einer speziellen Handlung oder charakteristischen Atmosphäre. Es kommen hauptsächlich die Sätze vor, die fix und fertig vorhanden sind in unserer Sprache. Und das ist das Erstaunliche: wenn man einmal den Vorrat an Sätzen mustert, die aus Kampferfahrungen stammen, dann sieht man, wie es zugegangen ist in den letzten sechs- oder achthundert Jahren. Wieviele Wendungen des Hohns, der Gemeinheit, der flehentlichen Unterwerfung, des schneidenden Übermuts, der hoffnungslosen Unterlegenheit liegen gebrauchsfertig in unserem Wortschatz vor! Wieviele Mißhandlungen müssen stattgefunden haben, bis sich soviel Mißhandlungs-Sätze in der Sprache als Formeln niedergeschlagen haben. Inzwischen ist uns das bewußt geworden. Wir beginnen mit diesen Formeln zu spielen. In der Szene, in der die Zeugen vor Gericht eine Mißhandlung schildern, zeigt sich, wie wir jetzt mit solchen Formeln spielen, anstatt einzugreifen, um den Verlauf zu ändern. Auch die zwei, die sich darüber unterhalten, wie sie gerade einen fertig gemacht haben, sind höchst sensible Menschen: die Sprache bietet den beiden eine Menge Formeln an, in denen sie ihre Sensibilität feiern können und davon reden können, daß sie sehr darunter leiden, einen fertiggemacht zu haben. Die Fragen und Antworten am Ende sind der Versuch, dieses Ungenügen der Sprache zu denunzieren. Die Sprache wird denunziert als das total Wendige, Plastische, Anpassungsfähige: sie nimmt alle auf, bildet alles ab, steht zur Verfügung für jeden Gebrauch, auch für den Gebrauch des Gebrauchs, für jede noch so raffinierte Aufhebung der Aufhebung der Aufhebung. Das heißt wohl, es genügt nicht, sich keusch und fein von den Sachen zurückzuziehen und die Sprache sprechen zu lassen... Letzten Endes ist der Anlaß zu diesen Szenen das schlechte Gewissen dessen, der sich auf die Sprache angewiesen sieht und sich damit nicht mehr begnügen will."
Sprecher:Matthias Fuchs (1. Sprecher)
Hans Caninenberg (2. Sprecher)
Herbert Mensching (3. sprecher)
Lutz Schulze (Ansager der Titel)
Carmen Renate Köper (Mädchen)
Alwin Michael Rueffer (Herr)
Michael Degen (Junger Mann)
Louise Martini (Frau auf dem Sockel)
Daten zu Martin Walser:vollständiger Name: Martin Johannes Walser
geboren: 24.03.1927
Vita: Martin Johannes Walser (* 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde Walser durch seine Darstellung innerer Konflikte der Antihelden in seinen Romanen und Erzählungen.

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Erstsendung: 22.10.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 117
Titel: Bericht eines Unfalls
Autor: Joachim Wichmann
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Edmund Steinberger
Sprecher:
offen
Herbert Mensching
Hans Korte
Marlies Schoenau
Hans Cossy
Alexander Malachovsky
Christian Reiner
Wega Jahnke-Wirth
Jürgen Jung
Fritz Straßner
Wolfgang Dörich
Victoria Naelin
ferner:
Gustl Datz
Ivar Combrinck
Michael Lenz
Erstsendung: 24.06.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 117
Titel: Berlin - Alexanderplatz
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 1958
produziert von: HR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Fränze Roloff
Bearbeitung: Wolfgang Weyrauch
Inhalt: Alfred Döblin, bis zu seiner Emigration aktiv an der Hörspielentwicklung beteiligt, begründete seinen Weltruhm mit dem Roman "Berlin Alexanderplatz" (1929), einem Großstadtepos vom Leben eines Transportarbeiters in Berlin, der nach der Entlassung aus dem Gefängnis "anständig" werden will. Er wird jedoch rückfällig, gerät erneut ins Gefängnis und ins Irrenhaus und endet schließlich, an Leib und Seele "ramponiert", als Hilfsportier. In "Berlin Alexanderplatz" vollzieht sich stilistisch der Durchbruch der von Joyce und Dos Passos begründeten neuen Romanform in Deutschland, "ein Pandämonium, das Himmel und Hölle umfaßt; plebejisch und sublim, formlos und grandios gebaut, nachlässig und streng, kunstfeindlich und trunken von Rhythmen und Melodien." (Adolf Muschg)
Sprecher:Walter Richter (Biberkopf)
Helga Mietzner (Minna)
Sigurd Lohde (Meck)
Hans-Otto Hilde (Lüders)
Bernd M. Bausch (Pums)
Siegfried Wischnewski (Reinhold)
Gerda Skopnik (Fränze)
Maria Offermanns (Trude/Eva)
Lieselotte Bettin (Nelly)
Lorley Katz (Rosa)
Herbert Mensching (Wischow)
Dagmar Altrichter (Sonja)
Hermann Menschel (Tod)
Gerd Fricke
Wolfgang Spier
Albert Lösnau
Thomas Fabian
Klaus Boltze
Alf Tamin
Ulrich Haupt
Katja Kessler (Cilly)
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

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Erstsendung: 29.09.1958
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 117
Titel: Bestattungsprobe
Autor: Ernst Herhaus
produziert in: 1968
produziert von: HR; SR; SDR; SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Mathias Neumann
Inhalt: Das Thema ist der Tod und das makabre Verhältnis, in dem unsere Gesellschaft, die - wie es der Autor sieht - eine solche von "lebenden Leichnamen" ist, zum Tod und zum Sterben steht. Der Autor erzählt keine Geschichte im landläufigen Sinne. Er veranschaulicht und demonstriert sein Thema vielmehr durch apokalyptisch anmutende Situationsschilderungen (einen Barbesuch, eine Scheinbestattung, eine Orgie), die nicht kausal verknüpft, sondern imaginativ in einen eigenwilligen Bedeutungszusammenhang gestellt werden. Dieser wird überdies noch durch musikalische und parodistisch- kritische Akzente herausgearbeitet. So entstehen beklemmende Bilder, die etwas vom Zustand und der Atmosphäre unserer Gesellschaft spürbar machen.
Sprecher:Charles Wirths (Erzähler)
Alwin Michael Rueffer (Borowski)
Irene Mohler (Mädchen)
Horst Richter (Kellner/Chor/3. Sprecher)
Sigrid Hausmann (1. Dame)
Tatjana von Radetzky (2. Dame)
Karlheinz Schilling (1. Sprecher/Chor)
Werner Kreindl (2. Sprecher)
Thomas Stroux (Chor)
Herbert Bötticher (Beinchen)
Marianne Mosa (Vera)
Anfried Krämer (Friedrich)
Ute Zehlen (Sekretärin)
Herbert Mensching (Monolog "letzter Mensch")
Jodoc Seidel (Chor)
Horst Vollmer (Chor/4. Sprecher/Chef)
Erstsendung: 13.02.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 117
Titel: Blick auf Venedig
Autor: Günter Eich
produziert in: 1952
produziert von: SWF
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Christian Boehme
Komponist: Hans Peter Haller
Inhalt: Eichs dritte Arbeit für die Baden-Badener Hörspieldramaturgie, bei der er mit seiner orientalischen Parabel "Geh nicht nach El Kuwehd" zunächst auf Ablehnung gestoßen war, erinnert an Szenerien im italienischen Nachkriegskino. Der Hörspielchef Christian Boehme verstärkte den Realismus des Textes und strich für seine Regie das, was ihm nur sprachlicher Symbolismus zu sein schien. Emilio, Benedetto und Gaspara sind drei Blinde, ansässig in Venedig, einer Stadt, deren augenfällige Schönheit ihnen verborgen ist. Sie bauen diese Stadt für sich neu auf aus der Fülle von Klängen und Geräuschen, die ihnen der Wind über die Lagunen zuträgt. Es ist eine andere Stadt als Sehende sie kennen. Plötzlich aber kann einer der drei, Emilio, nach einer Operation wieder sehen. "Ein Blinder, der sieht. - Das wäre ein guter Zustand, aber hält er sich?"
Sprecher:Dagmar Altrichter (Gaspara)
Wolfgang Golisch (Anselmo)
Herbert Mensching (Matrose)
Karl Georg Saebisch (Koch)
Paul Dättel (Kapitän)
Kurt Ebbinghaus (Heizer)
Erwin Klietsch (Arzt)
Eugen Lundt (Stimme)
Hanns Bernhardt (Emilio)
Franz Everth (Prof. Masch)
Elisabeth Fritzschler (Beamtin)
Sigi Küchle (Stimme)
Ernst Sladeck (Stimme)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Erstsendung: 27.05.1952
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 117
Titel: Brief an Tom
Autor: Finn Havrevold
produziert in: 1967
produziert von: BR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Hans Breinlinger
Komponist: Heinz Brüning
Hans Breinlinger
Übersetzer: Tabitha von Bonin
Inhalt: "Lieber Freund! Ich finde, es ist viel zu lange her, seit wir zum letzten Mal zusammen waren: Du bist nicht glücklich. Vielleicht kann ich Dich wieder zu Dir selbst bringen. Wollen wir beide nicht wie früher wieder einmal einen Tag beisammen sein? Warte morgen um zehn Uhr an der Untergrundbahn beim Theater auf mich! Wir sollten aber nicht zeigen, daß wir einander kennen, ehe wir am Ziel, ehe wir allein sind. Ich hoffe, wir finden Unsere alten Wege wieder. Auf ein gutes Wiedersehen - Tom." So lautet der Brief, den eines Morgens ein Mann bekommt, nachdem ihm schon lange niemand mehr geschrieben hat, und alle Briefe, die der Bote in letzter Zeit brachte, nur an seine Frau gerichtet waren und offenbar von ihren Freundinnen stammten. Seltsam nur, daß der Absender, Toms Freund Tom, schon vor mehr als zehn Jahren gestorben ist...
Sprecher:Herbert Mensching (Tom)
Gisela Zoch (Adele)
Erik Schumann (William)
Erstsendung: 06.02.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 117
Titel: Briefsachen
Autor: Werner Kilz
produziert in: 1971
produziert von: HR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Inhalt: Es handelt sich um ein "modernes" Hörspiel, insofern es auf eine äußere Story verzichtet; es ist aber ein "konservatives" schon deshalb, weil es sich aus recht verstandener Freiheit nach wie vor der Sprache bedient, auf ihre Fähigkeit des Mitteilens vertraut und das Heil nicht allein in ihrer Technifizierbarkeit sucht Hier zeigen die Dinge - wenn schon nicht die Menschen - ihre (schäbige) Poesie, die Poesie der synthetischen Welt, die den Autor und die Hauptfigur des Hörspiels umgibt und verfolgt, so daß sie, um sich selber zu finden, den Versuch unternimmt, sich wenigstens über das Alte, Abgebrauchte, Benutzte, Weggeworfene, Vergessene, bei mehreren Umzügen Verlorengegangene wieder in den Besitz ihres Selbst zu bringen.
Sprecher:Hans-Helmut Dickow (Stimme 1)
Gisela Stein (Cornelia)
Herbert Mensching (Till Schwartze)
Hermann Treusch (Gerhard Hess)
Gisela Zoch (Uta Ulzen)
Werner Siedhoff (Herr Ochs)
Maria-Madlen Madsen (Frau Elperlt)
Günther Amberger (Seppo)
Liselotte Bettin (Frau Rieger)
Claus Ringer (Wünschel)
Peter Heusch (Viehhöfer)
Erstsendung: 16.12.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 117
Titel: Das Fenster
Autor: André Obey
produziert in: 1963
produziert von: HR
Laufzeit: 60 Minuten
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: "Als ich dreizehn Jahre alt war, hatte ich eine Stimme, die von Gott kam", bekannte Jeanne d'Arc vor dem Inquisitions-Tribunal in Rouen am 21.02.1431. Mit sechzehn Jahren folgte sie dieser Stimme und beeinflußte mit der Waffe in der Hand entscheidend das Schicksal ihrer Nation im Kampf gegen die Engländer. Auf Geheiß der Regierung König Heinrichs 6. von England wurde sie als "Abtrünnige, Götzendienerin und Teufelsbeschwörerin" verurteilt und am 30.05.1431 - 19 Jahre alt - auf dem Marktplatz von Rouen verbrannt. Wie sich die Hinrichtung den Bewohnern eines Hauses am Marktplatz darbietet, ist Inhalt des Hörspiels "Das Fenster". In den Gesprächen der Augenzeugen spiegelt sich die ohnmächtige Verzweiflung der Besiegten, die den Schandtaten der Sieger zusehen müssen. Während die Jungfrau von Orleans unter dem Gesang der Büßermönche dem Holzstoß entgegenschreitet, wissen nur wenige, "wieviel in diesem Augenblick zum Leben erweckt wird". Nicht jeder, der Zeuge eines Opfertodes ist, erkennt die Bedeutung dieses Vorganges.
Sprecher:Lars Doddenhof (Volk)
Kurt Ebbinghaus (Der Großveter, Meister Thibaut)
Dagmar Forst (Berthe, zweite Tochter)
Annedore Huber-Knaus (Bertrand/Maillard/Eine Nachbarin)
Heide Joram (Stimme aus dem Volk)
Katja Kessler (Katharina, Tochter)
Otto Knur (Stimme aus dem Volk)
Hans-Martin Koettenich (Jacques Coutance, Bäcker)
Mila Kopp (Die Mutter, Marie Coutance)
Maria Madlen Madsen (Stimme aus dem Volk)
Herbert Mensching (Gilles, Sohn)
Hermann Schomberg (Audouin, Bauer)
Joachim Schweighöfer (Stimme aus dem Volk)
Thomas Stacke (François, zweiter Sohn)
Heinz Stoewer (Etienne Maillard, Ehemann)
Friedel Weih (Stimme aus dem Volk)
Werner Xandry (Stimme aus dem Volk)
Erstsendung: 11.03.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 117
Titel: Das Geheimnis
Autor: Jean René Huguénin
produziert in: 1962
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Oswald Döpke
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: In der düsteren Familiengeschichte agieren eine böse Mutter, ein schwacher Vater, zwei unzufriedene Schwestern und die liebliche junge Claire. Sie träumt von der Liebe, die die anderen ihr neiden. Fast zerbricht sie zwischen dem Neid, den sie nicht erleben möchte, und der Gier nach Liebe. Ihr Selbstmordversuch misslingt. Die ältere Schwester schwört reuevoll, Claire gesund zu pflegen.
Sprecher:Erwin Linder (Mr. Sylvanet)
Edith Heerdegen (Madame Sylvanet)
Ida Krottendorf (Marthe)
Angela Schmid (Colette)
Heidemarie Theobald (Claire)
Herbert Mensching (Philippe)
Erstsendung: 06.02.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 117
Titel: Das Gesicht
Autor: Yoshinaga Kimura
produziert in: 1970
produziert von: RB
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Gert Westphal
Übersetzer: Siegfried Schaarschmidt
Inhalt: Ein Mann hat durch einen Zufall sein Gedächtnis verloren. Er malt mit Kreide viele Gesichter auf den Boden, Gesichter ohne Augen, ohne Nase, ohne Mund, vage Umrisse, die kein deutliches Bild er geben. Seine Frau wartet verzweifelt, aber auch geduldig auf den Tag, an dem der Mann sich wieder an das erinnern wird, wonach er seit Jahren vergeblich sucht. Sie wartet, denn leben heißt für sie hoffen, daß ihr Mann sie wiederfinden wird.
Sprecher:Herbert Stass (Der Mann)
Gertrud Kückelmann (Seine Frau)
Ernst Friedrich Lichtenecker (Der freund)
Charles Brauer (Der Augenzeuge)
Ingeborg Kanstein (Die jüngere Schwester der Frau)
Arthur Cardell (Der kleine Sohn der Schwester)
Herbert Mensching (Der Verschollene)
Fritz Bachschmidt (Der Schwager des Verschollenen)
Witta Pohl (Frau des Verschollenen)
Marie Luise Martin (Eine Passantin)
Anne Rottenberger (Junge Mutter)
Hans Kammer (Mann aus dem Dorf)
Erstsendung: 05.02.1971
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Treffer 19 von insgesamt 117
Titel: Das Haus in Oneida
Autor: Lars Gustafsson
produziert in: 1974
produziert von: NDR; BR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Horst Loebe
Bearbeitung: Horst Loebe
Komponist: Uwe Gronostay
Übersetzer: Hans-Peter Naumann
Inhalt: Das amerikanische 19. Jahrhundert ist reich an utopischen Experimenten mit der Gesellschaft. Die Ideen kamen in der Regel aus Europa, Die praktischen Voraussetzungen schuf die Neue Welt selbst durch ih ren Reichtum an Grund und Boden, ihre soziale Durchlässigkeit und ihre im Vergleich zu europäischen Verhältnissen sehr weitgehende Toleranz. In der ideellen Konzeption verbinden sich meist Frühsozialismus und religiöse Oberzeugung: Die Grundstruktur ist fast überall die gleiche: Eine Gruppe von Menschen, vereint durch eine gemeinsame Idee, zieht sich aus dem normalen sozialen Gefüge zurück, kauft ein Stück Land und einige Gebäude, die hinreichend groß sind, um sie alle notdürftig aufzunehmen, gemeinsame Mittel werden zusammengelegt, oder Förderer schießen Geld zu, und der Versuch, in einer neuen Form menschlicher Gesellschaft zu leben, nimmt seinen Anfang. - Eine Kommune hielt sich länger als alle anderen: Oneida. Sie bestand zwischen 1851 und 1881 Die Voraussetzungen für Oneida waren von besonderer Art. Eine dieser Voraussetzungen-war John Humphrey Noyes, der Gründer von Oneida, eine Mischung aus Prophet, Gesellschaftsreformer, Futurologe und Seeleningenieur. Er war so vielseitig, daß er sich wie ein Vexierbild ausnahm.
Sprecher:Dieter Hufschmidt (Berichterstatter)
Herbert Steinmetz (1. Stimme)
Charlotte Schellenberg (2. Stimme)
Karin Eickelbaum (3. Stimme)
Angela Schmid (Edith Wackers)
Christoph Bantzer (Charles Cragin)
Heinz Schimmelpfennig (Mr. Towner)
Hermann Schomberg (Professor Mears)
Charles Brauer (Dr. Lewis)
Ulrich Matschoss (Mr. Noyes)
Andrea Grosske (Mrs. Simpson)
Jochen Striebeck (Butler)
Günter König (Boston)
Joachim Wichmann (Sewell Newhouse)
Karl Ulrich Meves (Sekretär)
Herbert Mensching (Mr. Burnham)
Heide Grübl (Lily)
Karin Buchali (Marion)
Werner Schumacher (Robinson)
Knut Hinz (Freitag)
Karl Heinz Gerdesmann (Regisseur)
Ricarda Benndorf (Joyceline Jackson)
Daten zu Lars Gustafsson:geboren: 17.05.1936
gestorben: 03.04.2016
Vita: Lars Gustafsson, geboren 1939 im schwedischen Västerås, studierte zunächst in Uppsala, später in Oxford. Er beschäftigte sich mit der Philosophie Wittgensteins und promovierte mit einer Arbeit über "Sprache und Lüge". Als Stipendiat des DAAD lebte er 1973/74 in Westberlin, wo er Kontakt zu Enzensberger, Frisch, Johnson und Grass hatte. 1983 wurde er, auch aus Protest gegen die schwedische Sozialbürokratie, amerikanischer Staatsbürger und lehrt seither an der University of Austin, Texas.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.01.1974
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 117
Titel: Das Lied von Bernadette
Autor: Franz Werfel
produziert in: 1954
produziert von: SWF
Laufzeit: 182 Minuten
Regie: Otto Kurth
Bearbeitung: Robert Wega
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: In einer auf zwei Teile angelegten Sendung bringt das Hörspiel des Südwestfunks seinen Hörern die Geschichte der Bernadette. Kaum ein anderes Ereignis aus der katholischen Welt ist in den letzten hundert Jahren so fest in das Bewußtsein der Menschen eingedrungen wie das Wundergeschehen in Lourdes. Aber die meisten haben von ihm nur eine oberflächliche Kenntnis. Franz Werfel hat es uns beschrieben, von der ersten Erscheinung, die das junge Mädchen hat, bis zu seiner Heiligsprechung. Wie der Dichter dazu kam, diesen Stoff zu behandeln, erzählt er in seinem Vorwort: "Diese Buch ist ein erfülltes Gelübde. in den letzten Junitagen des Jahres 1940, nach dem Zusammenbruch Frankreichs, kamen wir auf der Flucht von unserem damaligen Wohnort im Süden des Landes nach Lourdes. Es war zugleich eine hochbedeutsame Zeit für mich, denn ich lernte kennen die wundersame Geschichte des Mädchens Bernadette Soubirous und die wundersamen Tatsachen der Heiligen von Lourdes. Eines Tages in meiner großen Bedrängnis legte ich ein Gelübde ab. Werde ich herausgeführt aus dieser verzweifelten Lage und darf ich die rettende Küste Amerikas erreichen - so gelobe ich -, dann will ich als erstes vor jeder anderen Arbeit das Lied von Bernadette singen, so gut ich es kann."
Sprecher:Ludwig Cremer (Sprecher)
Peter Esser (Papst)
Heidi Hausmann (Bernadette)
Eduard Marks (Peyramala, Pfarrer)
Käthe Lindenberg (Louise Soubirous)
Irmgard Först (Dame)
Herbert Mensching (Antoine)
Maria Wiecke (Mme Millet)
Wilhelm Kürten (Clarence)
Edith Heerdegen (Mlle Peyret)
Helmut Wittig (Duran)
Otto Collin (Lafite)
Arthur Mentz (Dutour)
Heinz Stoewer (Douzus)
Paul Dättel (Lacade)
Daten zu Franz Werfel:vollständiger Name: Franz Viktor Werfel
geboren: 10.09.1890
gestorben: 26.08.1945
Vita: Franz Viktor Werfel (* 10. September 1890 in Prag, Österreich-Ungarn; † 26. August 1945 in Beverly Hills, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein österreichischer Schriftsteller jüdischer Herkunft mit deutschböhmischen Wurzeln, der aufgrund der nationalsozialistischen Herrschaft ins Exil ging und 1941 US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Er war ein Wortführer des lyrischen Expressionismus. In den 1920er und 1930er Jahren waren seine Bücher Bestseller. Seine Popularität beruht vor allem auf seinen erzählenden Werken und Theaterstücken, über die aber Werfel selbst seine Lyrik setzte. Mit seinem Roman Verdi. Roman der Oper (1924) wurde Werfel zu einem Protagonisten der Verdi-Renaissance in Deutschland. Besonders bekannt wurden sein zweibändiger historischer Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh 1933/47 und das Das Lied von Bernadette aus dem Jahr 1941.

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Erstsendung: 30.11.1954
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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