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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 25
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Titel: Abschied
Autor: Matthias Körner
produziert in: 1963
produziert von: Deutsche Grammophon
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Peter Groeger
Komponist: Franz Roth
Inhalt: Ein Dorf in der Lausitz. Nur noch kurze Zeit und es muss dem Tagebau weichen. Längst haben sich die Bewohner mit dem Unabänderlichen abgefunden. Nur Heinz und Marta weigerten sich, ihr Haus zu verlassen. Vom großen Abschied des Dorfes aus der Weltgeschichte erzählen - ebenso skurril wie poetisch - die kleinen Abschiede des alten Ehepaares.
Sprecher:Erzähler: Erich Kästner
Herr Pogge, Direktor einer Spazierstockfabrik: Rudolf Siege
Frau Pogge: Karin Hardt
Pünktchen, ihre Tochter: Antje Hagen
Fräulein Andacht, Kinderfräulein bei Pogges: Ruth Scheerbarth
Berta, Köchin bei Pogges: Helene Elcka
Frau Gast: Irene Marwitz
Anton, ihr Sohn: Thomas Rosengarten
Robert, Bräutigam von Fräulein Andacht: Robert Rathke
Lehrer Bremser: Josef Meinertzhagen
Gottfried Klepperbein, Portiersjunge: Rainer Baudisch
Schutzmann: Hans Schäffer
ein Herr: Herbert Schimkat
Daten zu Matthias Körner:Vita: Matthias Körner, geboren 1954 in Kamenz, absolvierte ein Landwirtschaftsstudium an der Humboldt-Universität Berlin. Danach studierte er am Literatur-Institut Leipzig. Er lebt in Illmersdorf in der Lausitz. Körner realisierte Arbeiten für Film und Fernsehen, Hörspiele, Features und Prosa. Zuletzt erschien der Roman "Tödliches Wasser" (2003). "Abschied" wurde als fünfteilige Hörstück-Reihe im Jahr 2005 urgesendet.
Erstsendung: 19.01.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 25
Titel: Der Android
Autor: David Gieselmann
Christoph Kalkowski
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Kalkowski
Komponist: Ralf Hoyer
Inhalt: Im Jahre 2268: Eine Routinemission durchs Weltall wird zum Psychokrieg unter der Besatzung, als eine mysteriöse Infektionskrankheit ausbricht. Nur der leitende Ingenieur, der einzige Android an Bord, ist dagegen gefeit. Immun auch gegen die sexuellen Konkurrenzen der restlichen Besatzung, ist er zu jedem Zeitpunkt in der Lage, seine Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Doch plötzlich zeigt er ähnliche Symptome wie die Erkrankten. Er entwickelt ein reges Interesse an Geschichte, Soziologie und Kunst und beginnt zu dichten. Sein irrationales Interesse, gepaart mit seinen rationalen Fähigkeiten, verunsichert die anderen. Mobbing und Mord sind die Folge.
Sprecher:Barbara Schnitzler
Hildegard Alex
Marie Gruber
Jörg Gudzuhn
Daten zu David Gieselmann:geboren: 1972
Vita: David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein erstes Hörspiel "Blauzeugen" gewann den "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin 2000. Er schrieb unter anderem Theaterstücke für die Schaubühne Berlin und das Royal Court Theatre, London. Für den WDR realisierte er mit Christoph Kalkowski das Hörspiel "Der Android" (2001).
Hompepage o.ä.: http://gieselmann.typepad.com/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Christoph Kalkowski:geboren: 1967
Vita: Christoph Kalkowski, geboren 1967 in Leipzig, ist Theater- und Hörspielregisseur. "Der Android" ist seine erste Arbeit als Co-Autor. Zuvor arbeitete er als KFZ-Mechaniker, staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter und Toningenieur an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin. 1999 führte er Regie für das Hörspiel "Blauzeugen" von David Gieselmann.
Erstsendung: 04.12.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 25
Titel: Der Kongreß der Supervisionäre
Autor: Christoph Kalkowski
Matthias Wittekindt
produziert in: 1987
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 148 Minuten
Regie: Christoph Kalkowski
Inhalt: Siggi könnte eigentlich zufrieden sein. Das Attentat ist geglückt. Er hat Professor Le Marque - auch Professor Tomate genannt - eine seiner genveränderten Tomaten an den Kopf geworfen und ihn so außer Gefecht gesetzt. Sein Kompagnon Fred ist höchst zufrieden, während Siggi nach größeren revolutionären Taten dürstet und sein Aggressionspotential trotz Belehrung durch einen Supervisor nicht so recht kanalisieren kann. Das bekommt auch ihr Auftraggeber Philipp zu spüren. Er ist der - allerdings in einem Reagenzglas gezeugte - Sohn des Professors, der seinen Vater nebst Tomatenmonopol entmachten will. Da hat er allerdings nicht mit seiner Oma gerechnet und wohl kaum mit einer höchst eigenwillig durchgeführten Operation des mit der Tomate verwachsenen Gehirns des Professors und schon gar nicht mit den Folgen des Kongresses der Supervisionäre....
Sprecher:
offen
Peter Lieck
Peter Fricke
Eva Garg
Volker Spahr
Joachim Höppner
Daten zu Christoph Kalkowski:geboren: 1967
Vita: Christoph Kalkowski, geboren 1967 in Leipzig, ist Theater- und Hörspielregisseur. "Der Android" ist seine erste Arbeit als Co-Autor. Zuvor arbeitete er als KFZ-Mechaniker, staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter und Toningenieur an der Baracke des Deutschen Theaters in Berlin. 1999 führte er Regie für das Hörspiel "Blauzeugen" von David Gieselmann.
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
Erstsendung: 14.12.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 25
Titel: Der Schein und das Nichts
Autor: Wolfgang Zander
produziert in: 2008
produziert von: DLR; SWR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komponist: Uli Aumüller
Inhalt: Privatdetektiv Leopold Karsunke hat das Arbeiten nicht erfunden. Die Füße auf den Schreibtisch legen und über das Leben nachdenken ist auch eine schöne Tätigkeit. Aber wie es der Zufall will, trifft Karsunke allerorten auf die merkwürdigsten Fälle. Erstochene Ehefrauen, die sich als lebendig und gleichzeitig tot erweisen, Vermisste, die sich aus fernen Welten melden, graue Eminenzen auf der Suche nach einem, der schon seit 130 Jahren als tot gilt (einstmals Gott genannt). Nachzudenken bleibt dabei nicht aus. Denn steckt nicht hinter jedem Fall die Frage nach dem großen Ganzen, schlicht: dem Sein?
Daten zu Wolfgang Zander:geboren: 1956
Vita: Wolfgang Zander, geboren 1956, studierte Philosophie, Literatur und Theaterwissenschaft. Er war in verschiedenen Berufen tätig und lebt seit 1992 als freier Autor in Potsdam. Er schreibt Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und Lyrik.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 25
Titel: Die Frau im Netz
Autor: Matthias Wittekindt
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komponist: Pierre Oser
Inhalt: Die zwei Kriminalbeamten Mobly und Skinner werden zu einem Fall in ihr Heimatdorf an der Nordsee gerufen. Eine tote Frau treibt draußen auf dem Meer. Niemand weiß, wer sie ist. Auch die Todesursache ist unklar. Gerüchte kursieren im Dorf: Jochen, der Barkassenführer soll der Mörder sein. Dann taucht plötzlich eine weitere Leiche auf. Und was hat Ludger, der Besitzer der örtlichen Salatfarm, mit dem Fall zu tun?

Mobly und Skinner lassen sich nicht beirren und nähern sich mit Hilfe der hübschen Journalistin Eva der Lösung des Falles.
Sprecher:
offen
Andreas Fröhlich (Ritter)
Sylvester Groth (König)
Wolfram Koch (Sascha)
Wolfgang Condrus (Krieger)
Winfried Glatzeder (Schütz)
Jutta Hoffmann (Mutter)
Meret Becker (Wölfin)
Dörte Lyssewski (Die Maus)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Daten zu Matthias Wittekindt:geboren: 28.05.1958
Vita: Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Er studierte Architektur und schreibt Theaterstücke, Drehbücher sowie Hörspiele und ARD Radio Tatorte für den Norddeutschen Rundfunk. (Die gelben Laster, 2009; Totalverlust, 2011). Die Produktion von "Das Lewskow-Manuscript" (Norddeutscher Rundfunk 2005) wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. 2011 erschien sein erster Kriminalroman "Schneeschwestern".
Hompepage o.ä.: http://www.matthias-wittekindt.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 25
Titel: Die Hechinger Madonna
Autor: Joy Markert
produziert in: 1987
produziert von: SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Als Edith Laderer begreift, dass sie auf dem Kreuzberger Trödelmarkt nicht irgendeine Porzellanfigur gekauft hat, sondern die echte Hechinger Madonna, ruft sie aufgeregt ihre Freundin Conny Weiss zu Hilfe. Kaum untersucht die junge Kriminalistin das wertvolle Stück, wird es ihr von einem Unbekannten entrissen.

Die Spur führt über Leichen bis ins Schwäbische, zur Burg Hohenzollern und nach Haigerloch, wo es einst Erdbeben und einen Atombunker gab. Conny Weiss sucht nach einem Täter mit kleiner Schuhgröße und hat es als blonde Ermittlerin nicht leicht in dieser Männerwelt.
Sprecher:
offen
Manfred Böll
Doris Wolters
Martin Schley
Heidrun Hager
Klaus Spürkel
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 25
Titel: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1969
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Bert Koß; Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Heiner Müller

Erzählt wird die Geschichte der Umsiedlerin Niet, die in einer Kammer beim korrupten Bürgermeister eines kleinen Mecklenburger Dorfes untergekommen ist. Schwanger von einem arbeitsscheuen und ständig Bier trinkenden Individuum namens Fondrak, macht sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Zwar hat die Bodenreform den ehemaligen Tagelöhnern und Kleinbauern eine kleine Parzelle Land gebracht, aber es fehlt überall an Saatgut, Zugvieh und Traktoren. Vielen geht es daher noch nicht besser als vorher. Da hilft auch nichts, dass der aus dem KZ heimgekommene Parteisekretär Flint nicht müde wird, den Fortschritt der neuen Ordnung zu preisen. Als ein alteingesessener Mittelbauer vom Neubauern Ketzer das geliehene Pferd zurückhaben will und der staatliche Solleintreiber ihm ebenfalls zusetzt, erhängt sich Ketzer in seinem Katen. Für ihn kommen die zwei sowjetischen Traktoren, die bald darauf ins Dorf rollen, zu spät. Auf einer Versammlung im Dorfkrug wird unter Anwesenheit des Landrats der gerechte Umgang mit den Traktoren diskuti ert. Der korrupte Bürgermeister will es dem Landrat besonders recht machen und schlägt die sofortige und vollständige Kollektivierung des Dorfes vor. Da das aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Sinne der Partei ist, verliert er seinen Posten, und Flint, der Parteisekretär, wird der neue Bürgermeister. Seine erste Amtshandlung ist, der Niet die Übernahme von Ketzers Hof anzubieten. Nach kurzem Zögern nimmt sie das Angebot an und siedelt um auf Ketzers Hof.
Sprecher:Peer Schmidt (Sprecher)
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist dem Originalabspann entnommen.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 25
Vorige/nächste Ausstrahlung:02.03.2019 um 20:05 bei DLF (Folge 1 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Welpen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2018
Autor: Pawel Salzman
produziert in: 1997
produziert von: RB
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Stephan Froleyks
Übersetzer: Christiane Körner
Inhalt: Teil 1
Die Welpen durchstreifen ein kriegsverrohtes Russland. Sie kommen aus den ostsibirischen Wäldern und gelangen nach Leningrad. Die Menschen, denen sie begegnen und die teils Tiergestalt annehmen, leiden Hunger, Kälte, sind Gewalt ausgesetzt, üben Gewalt aus, versuchen wie sie zu überleben.

Teil 2
Die Welpen altern nicht. Abenteuerlustig und aggressiv der eine, verträumt der andere, erleben die beiden Überfälle hungriger Bauern, Raubmorde und die Völlerei der Besitzenden. Sie beobachten den Todeskampf des Hasen, der für die schwangere Häsin Kohl gestohlen hat und werden selbst Opfer der listigen, kaltblütigen Eule.

Teil 3
Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Bereits Erlebtes, wechselt die Gestalt und erscheint neu. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.
Daten zu Pawel Salzman:geboren: 02.01.1912
gestorben: 20.12.1985
Vita: Pawel Salzman (1912-1985), sowjetisch-kasachischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Szenenbildner. Der Roman 'Die Welpen' entstand zwischen 1932-1982.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.11.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Deutschlandfunk 1. Teil
Deutschlandfunk 2. Teil
Deutschlandfunk 3. Teil
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 25
Titel: Duschen
Wurfsendung (Folge 141)
Autor: Martin Becker
Tabea Soergel
produziert in: 1954
produziert von: NDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: 01. Laufen, Laenge: 0'45"

02. Feiern, Laenge: 0'46"

03. Älter werden, Laenge: 0'44"

04. Vermessen, Laenge: 0'44"

05. Vervielfachen, Laenge: 0'43"

06. Duschen, Laenge: 0'45"

07. Flattern, Laenge: 0'46"

08. Schrumpfen, Laenge: 0'43"

09. Kuscheln, Laenge: 0'42"
Daten zu Martin Becker:geboren: 1982
Vita: Martin Becker, geboren 1982 im Sauerland, hat am Literaturinstitut Leipzig studiert und lebt heute in Berlin. 2007 erschien sein erstes Buch mit dem Titel "Ein schönes Leben".
Daten zu Tabea Soergel:geboren: 1983
Vita: Tabea Soergel, geboren 1983, ist Rezensentin und Feature-Macherin und lebt in Leipzig.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 25
Titel: Getränk Hoffnung
Autor: David Lindemann
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: David Lindemann
Komponist: Christoph Gathmann
Inhalt: Herr Bond ist Kunde einer Sparkasse. Frau Merkel, seine Finanzberaterin, nimmt sich besonders viel Zeit für ihn, denn heute läuft so ein Kundengespräch ganz anders ab, als früher. »Tatsächlich sind wir in erster Linie an der Zufriedenheit unserer Kunden interessiert und weniger an ihrem Geld.« Vertrauen ist das neue Kerngeschäft. Herr Bond ist irritiert; er hätte lieber Sicherheiten. Aber allein durch Sicherheiten kann man kein Vertrauensverhältnis reparieren. Ganz im Gegenteil: Risikominimierung und Vertrauen schließen sich aus. Darum hat die Bank einen anderen Weg gewählt. »Wir haben uns das Risiko zum Freund gemacht. Vertrauen ist ein Big Deal. Das ist ganz großes Kino.«
Sprecher:
offen
Samuel Weiss (locker)
Jan Schreiber (dobro)
Daten zu David Lindemann:geboren: 1977
Vita: David Lindemann wurde 1977 in Herford geboren. Er ist Regisseur, Theater- und Hörspielautor. Für Deutschlandradio Kultur schrieb er u.a. "Ulzanas Rache" (2005) und "Getränk Hoffnung" (2010). 2012 produzierte er die achtteilige Hörspielserie "Blaues Gras" für das Theater Freiburg.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 25
Titel: Huckleberry Finns Abenteuer
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2010
Autor: Mark Twain
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Übersetzer: Andreas Nohl
Inhalt: "Tom und ich fanden Geld, das Räuber in einer Höhle versteckt hatten, und wir waren mit einem Schlag reich. Die Witwe Douglas nahm mich als ihren Sohn an und wollte mich zivilisieren." Aber das ist nichts für Huck Finn. Überhaupt bringt ihm der Reichtum kein Glück, denn plötzlich taucht sein brutaler Vater wieder auf und fordert Geld für seine Sauferei. Jetzt wird es ernst und viel gefährlicher als alle Spiele mit Tom Sawyers Räuberbande. Zwar weiß Huck das Geld in Sicherheit, aber der alte Finn verfolgt seinen Sohn und entführt ihn schließlich in eine einsame Blockhütte. Huck gelingt eine abenteuerliche Flucht. Alle glauben, er sei ermordet.

Huckleberry Finn und der alte Negersklave Jim, den alle für Hucks Mörder halten, sind gemeinsam auf der Flucht stromabwärts. Für keinen gibt es einen Weg zurück. Jim weiß, als entlaufener Sklave würde er von Miss Watson sofort in den Süden verkauft werden. "Er war ein ziemlich schlauer Kopf für einen Nigger", findet Huck, der mit ihm bis in die Freiheit nach Cairo an der Ohio-Mündung kommen will. Aber in der Nacht wird ihr Floß von einem Flussdampfer gerammt und zerstört. Huck überlebt knapp und sucht in der Finsternis vergeblich nach Jim. Schließlich findet er Zuflucht bei Oberst Grangerford und erlebt dort ein blutiges Familiendrama, an dem er nicht ganz unschuldig ist.

Huck hat Jim wiedergefunden, der sich und das Floß gerettet hat. Sie treiben wieder auf dem Mississippi. Auf ihrer gefährlichen Reise geraten sie an falsche Könige und echte Betrüger. Mit den bühnenreifen Einfällen der Gauner könnte man sogar gemeinsam durchkommen. Jim wird von ihnen versteckt, als hätten sie ihn gefangen, um das Kopfgeld für den gesuchten Negersklaven zu kassieren. Als sie zufällig auf eine Trauergemeinde stoßen, entdecken sie eine Geldquelle und inszenieren ihren größten Coup. Sie geben sich als Verwandte des Toten aus und erschleichen sich das Vertrauen der drei jungen Erbinnen.

Jim ist verschwunden. Huck findet heraus, dass Jim auf der Farm der Familie Phelps gefangen ist. Dort wird Huck freundlich aufgenommen, weil man ihn für Tom Sawyer hält, dessen Besuch Tante Polly angekündigt hatte. Als Tom auftaucht und den längst totgeglaubten Freund Huck wiedererkennt, verbünden sich die Jungen, um den alten Jim zu befreien. Die Aktion will "mit Stil" durchgeführt werden. Tom weiß das aus Büchern wie dem "Don Kischote". Er nimmt sofort die Planung in die Hand und sorgt damit für ungeahnte Abenteuer.

Tom Sawyer und Huckleberry Finn treffen sich auf der Farm der Familie Phelbs. Gemeinsam wollen die Jungen den alten Nigger Jim befreien. Die Aktion will "mit Stil" durchgeführt werden. Tom weiß das aus Büchern wie dem "Don Kischote". Er nimmt sofort die Planung in die Hand und sorgt damit für ungeahnte Abenteuer.

Mark Twains weltberühmter Roman von 1876 reflektierte Erfahrungen der eigenen Jugend am Mississippi. Ungewöhnlich durch die Alltagssprache, den Witz und den Realismus sind seine Bücher und ihre Helden bis heute lebendig geblieben. Andreas Nohls Neuübersetzung war der Anlass für unser Hörspiel.
Sprecher:Fabian Körner (Tommy Ritter)
Camilo Briones (Schüler)
Hans-Georg Panczak (Harry Morgan)
Reinhard Schulat (Clarence)
Alf Marham (Artus)
Gisela Keiner (Guinerva)
Gisela Claudius (Alisande)
Friederike Tiefenbacher (Mädchen)
Barbara Hintzen (Prinzessin)
Harry J. Bong (Lancelot)
Daten zu Mark Twain:vollständiger Name: Samuel Langhorne Clemens
geboren: 30.11.1835
gestorben: 1910
Vita: Mark Twain, (1835–1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, amerikanischer Schriftsteller, wurde mit »Tom Sawyer« (1876) und »Huckleberry Finn« (1884) weltberühmt. Die Erzählung "The Mysterious Stranger", an der er zwölf Jahre gearbeitet haben soll, erschien postum 1916.
Erstsendung: 10.03.2010
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 25
Titel: Im Angesicht des Todes
Autor: Alfred Savoir
Léopold Marchand
produziert in: 1998
produziert von: SDR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Matthias Wittekindt
Christoph Kalkowski
Bearbeitung: Matthias Wittekindt; Christoph Kalkowski
Übersetzer: Maren Zindel
Inhalt: Nach einer historischen Theatervorlage

In einem verwunschenen Schloss empfängt der Hausherr eine junge Boulevard-Journalistin. Er möchte von Ereignissen einer Tollwut-Epidemie berichten, sie interessiert seine tragische Liebesgeschichte. Ein mysteriöses Spiel beginnt ...
Sprecher:Andrea Hörnke-Trieß (Frau)
Rainer Bock (Mann)
Erstsendung: 16.02.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 25
Titel: Jenseits der Sonne
Autor: Carey Harrison
produziert in: 2002
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: London in der Silvesternacht 1899/ 1900. Während die Stadt den Jahreswechsel feiert, wacht der Journalist Daniel Bacon am Nachrichtenticker der London Times, ob es Neuigkeiten aus Afrika gibt. Denn das British Empire steht mitten im Burenkrieg - und die London Times ist aktuell dabei. Kurz nach Mitternacht trifft tatsächlich eine Nachricht aus Afrika ein, allerdings aus einer ganz unvermuteten Ecke: Kairo vermeldet den Tod des Afrika-Forschers Sir Thomas Harrell.

20 Jahre lang galt er als verschollen, und jetzt taucht seine Leiche plötzlich mitten in der Wüste auf. Bacon kennt Harrell und soll einen Nachruf für die Times schreiben. Aus den Recherchen dafür wird eine Reise - nach Afrika und in die eigene Vergangenheit?
Sprecher:Frau Direktor Kellerhals: Helene Grass
Sekretärin Wandfluh: Jule Böwe
Herr Zaugg: Urs Bihler
Daten zu Carey Harrison:geboren: 1944
Vita: Carey Harrison, 1944 in London als Sohn des Schauspielerpaares Rex Harrison und Lilli Palmer geboren, lehrt am Brooklyn College/New York und schreibt Romane, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Hompepage o.ä.: http://careyharrison.net/
Erstsendung: 29.01.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 25
Titel: Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2007
Autor: Arnolt Bronnen
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Jürgen Peters
Inhalt: Arnolt Bronnen hat als Dramatiker zu Beginn der 20er Jahre die deutschen Bühnen mit Skandalen versorgt. Mitte der 20er Jahre wendet er sich dem Roman zu, dem Rundfunk und der extremen Rechten. Was Zeitgenossen als skandalös empfanden, angesichts der Tatsache, daß er als Sohn eines jüdischen Vaters geboren worden war. 1935 erscheint »Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren«, der die Entstehung des Rundfunks in Deutschland im Spannungsfeld von großen und kleinen Machtinteressen ins Visier nimmt und Bronnens - fast erfolgloser - Versuch ist, sich als Schriftsteller zu stabilisieren. Der Rassenwahn war stärker; das Buch durfte zwar erscheinen, aber nicht unter Bronnens Namen. Er hatte ein Pseudonym zu wählen. Das Hörspiel montiert Kapitel des Romans mit dem späteren Versuch Bronnens, sich mit »Arnolt Bronnen gibt zu Protokoll« als Kommunist und Bürger der DDR zu profilieren.
Sprecher:
offen
Thilo Prückner (Briefträger)
Irm Hermann (Frau Franke)
Bernhard Schütz (Der Kranke)
Margarita Breitkreiz (Junge Frau)
Florian Lukas (Junger Mann)
Steffen Scheumann (Der Betrunkene)
Klaus Herm (Herr Günter)
Matti Krause (Jugendlicher)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 25
Titel: Lilith im Tiefkühlfach
Autor: Tita Gaehme
produziert in: 1995
produziert von: MDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hermann Theißen
Komponist: Trötsch
Inhalt: Lilith, nicht Eva, war Adams erste Frau. Weil sie nicht immer unter ihm liegen wollte, verließ sie ihn, weckt seitdem die Lust einsamer Männer, raubt deren Samen und zeugt die Dämonen. In der Bibel wird die Erschaffung der Frau wiederholt: Eva, aus Adams Rippe geboren - Adams Klon? Adams Frau? Adams Tochter? Ein einziges blutschänderisches Menschengeschlecht? Jedenfalls soll dem Werk der Frau ein Ende gesetzt werden: der Brunst, der Zeugung und dem Tode. Bei der Gen-Wissenschaft findet diese Hoffnung heute erlösende Resonanz. Endlich gibt es die jungfräuliche Mutter für alle. Und es sind nicht mehr die Freuden der Liebe, denen wir unser Dasein zu danken haben.
Sprecher:Martin Olbertz (Alex)
Thomas Rudnick (George)
Peter W. Bachmann (Dim)
Thomas Neumann (Teacher Jack)
Wolfgang Winkler (Betrunkener)
Ellen Hellwig (Frau von Alexander)
Winfried Glatzeder (Alexander)
Wolf-Dieter Lingk (Deltoid)
Marylu Poolman (Lady)
Götz Schulte (Kaplan)
Hartmut Lange (Gouverneur)
Walter Niklaus (Minister)
Frank Sieckel (Brodsky)
Maria Alexander (Frau Dr. Branom)
Bert Franzke (1. Polizist)
Dieter Bellmann (2. Polizist)
Paul-Dolf Neis (Wärter)
Daten zu Tita Gaehme:Vita: Tita Gaehme, geboren 1949 in Rinteln/Weser, Theaterwissenschaftlerin und Historikerin, schreibt Bücher, Features und Hörspiele.
Erstsendung: 10.11.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 25
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
27.01.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
28.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
03.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
04.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine10.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
11.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
17.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 6 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
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Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: HR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Sascha Nathan (Dr. Jäger, Rechtsmediziner)
Judith Rosmair (Frau König)
Lukas Meyer (Marco Finn)
Martin Brambach (Perger)
Wilfried Hochholdinger (Tanzlehrer)
Franziska Werner (Heimleiterin)
Christoph Leszcynski (Herr Bode)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 25
Titel: Nothing to know but coffee to go
Autor: Esther Dischereit
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Robert Schoen
Inhalt: Er will mit ihr weggehen, weg von diesen Tagungsreden. Andererseits muss man präsent bleiben, das gehört dazu, so ist nun mal der Betrieb.- Was bleibt von einer flüchtigen Begegnung am Rand der Kaffeepause oder am Flughafen, was von den Gesprächsfetzen, von den erotischen Fantasien, von den Ängsten? Vielleicht gewöhnt man sich an die indiskreten Sicherheitscheks in Zeiten des Terrors. Oder an den Krebs. Nur, wohin fliehen, wo bleiben, wohin umziehen, wenn es überall unerträglich wird? Immer wieder diese komischen Familienfeiern, als ließe sich irgendwas klären zwischen den Seitensprüngen oder zwischen Ost und West. Was weiß man den voneinander? "Nothing to know but coffee to go".
Sprecher:Kommissar Schneider: Werner Senftleben
Kriminalanwärter Marzahn: Michael Narloch
Richardsen: Peter Reusse
Anni Löbau: Ruth Glöß
Fritz Löbau: Carl Heinz Choynski
Madame Charlotta: Angelika Waller
Posipal: Oswald Foerderer
Dr. Niemann: Wolfgang Lohse
MusikerBarbara Cuesta (Singstimme)
Daten zu Esther Dischereit:geboren: 23.04.1952
Vita: Esther Dischereit, geboren 1952 in Heppenheim, lebt in Berlin und Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele, wurde 2009 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Deutschlandradio produzierte: "Sommerwind und andere Kreise" (2002), "Nothing to know but coffee to go" (2007) sowie "Wurfsendungen" (2008 und 2012).

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Erstsendung: 09.03.2008
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 25
Titel: Pan Familia
Autor: David Lindemann
produziert in: 2011
produziert von: HR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Groteske
Regie: David Lindemann
Inhalt: Nach einem schweren Unfall landen Mutter und Tochter auf einem Campingplatz mit einer seltsamen Willkommenskultur.

Mutter und Tochter müssen warten, der freundliche Herr an der Rezeption hat sie noch nicht im System. Außerdem fehlt Papa. Aber es sieht gut aus: Der zerknautschte Wagen, irgendwo auf der A3, macht nicht den Eindruck, als ob da noch jemand lebend aussteigen würde. Endlich wird den beiden ein Wohnwagen in guter Lage zugewiesen. Überhaupt unterscheidet sich die Situation wenig vom geplanten Urlaub. Und doch herrscht eine seltsame Willkommenskultur…
Sprecher:Sylvester Groth (Zoller)
Wiebke Puls (Frau Zoller)
Paul Herwig (Hans)
Thomas Huber (Mischa von Firedeberg)
Hans-Peter Schupp
Isaak Dentler
Axel Oppermann
Daten zu David Lindemann:geboren: 1977
Vita: David Lindemann wurde 1977 in Herford geboren. Er ist Regisseur, Theater- und Hörspielautor. Für Deutschlandradio Kultur schrieb er u.a. "Ulzanas Rache" (2005) und "Getränk Hoffnung" (2010). 2012 produzierte er die achtteilige Hörspielserie "Blaues Gras" für das Theater Freiburg.
Erstsendung: 01.02.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 25
Titel: Schloss Draußendrin
Autor: David Henry Wilson
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Bearbeitung: Robert Schoen
Übersetzer: Helmut Winter
Inhalt: Lorina muss einen Aufsatz schreiben über das Thema "Ein besonderer Ort". Über das Schloss, das irgendwo hinter dem Wald liegt, will sie schreiben, obwohl sie überhaupt nichts darüber weiß. Emsig geht sie in den Wald und trifft dort auf ein schwarzes Kaninchen, das ziemlich schlau zu sein scheint. Aber es macht Lorina nicht gerade Hoffnung: "Du musst nämlich wissen, dass es im Schloss zwei Arten von Leuten gibt. Das Drinnenvolk lebt drinnen - und ist ganz reizend. Drinner sind dufte. Aber dann gibt's noch die Draußer. Sie leben draußen und sie sind widerlich. Puh! Draußer sind laut und liederlich, rau und rüpelhaft. Und grün. Weißt du, was diese Grünlinge mit mir machen würden, wenn sie mich schnappten? - Fressen würden sie mich!"
Daten zu David Henry Wilson:geboren: 1937
Vita: David Henry Wilson, geboren 1937 in London, zählt zu den großen englischen Kinderbuchautoren. In Deutschland wurde er vor allem mit den Jeremy-James-Büchern bekannt. Er lebt in Somerset und lehrt an den Universitäten von Bristol und Konstanz.
Erstsendung: 17.11.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 25
Titel: Seelandschaft mit Pocahontas
Autor: Arno Schmidt
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Annegret Pein
Komponist: Mike Herting
Inhalt: Arnos Schmidts Roman Seelandschaft mit Pocahontas erschien 1955 zunächst in Text und Kritik und brachte Alfred Andersch eine Strafanzeige wegen Pornografie ein. Das sagt mehr über die deutsche Befindlichkeit der 50er Jahre als über die Erzählung. Die Geschichte einer spontanen und flüchtigen Sommerliebe in der niedersächsischen Seelandschaft am Dümmer erzählt von der Suche nach einem neuen Lebensanfang in der Nachkriegszeit. Der Ich- Erzähler Joachim, ein mittelloser Schriftsteller, und Erich Kendziak, ein Malermeister, knattern mit dem Motorrad ins Oldenburgische - eben dorthin waren Arno und Alice Schmidt im Juni 1953 selber gefahren - zwecks sommerlicher Erholung. Als die Freunde Annemarie und Selma, zwei junge Sekretärinnen, kennenlernen, treten die gemeinsamen Kriegserinnerungen hinter sommerliche Vergnügungen zurück, auch wenn in Joachims bösen Kommentaren zu Christentum und Adenauer die politische Realität der 50er Jahre immer wieder das Idyll durchbricht.
Sprecher:Uwe Ochsenknecht (Scholz)
Hans Peter Hallwachs (Vorderbäumen)
Sönke Möhring (Latotzke)
Matthias Brandt (Ditters)
Thomas Balou Martin (Kramski)
Klaus Hoser (Terjung)
Ralf Richter (Erich Wingert)
Angelika Bartsch (Monika Speismeier)
Wolfgang Rüter (Pathologe Dr. Riemers)
Sigrid Burkholder (Tjien Liu)
Peter Nottmeier (Pommesmann)
Matthias Haase (Vermittler)
MusikerKinderchor Canzonetta
Daten zu Arno Schmidt:geboren: 18.01.1914
gestorben: 03.06.1979
Vita: Arno Schmidt (1914-1979) war nach Krieg und Gefangenschaft zunächst Übersetzer. Seit 1949 erscheint sein Prosawerk: Romane, zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouqué-Biographie.

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Erstsendung: 10.10.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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