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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel:
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1988
produziert von: SWF
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Urs Widmer
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Die deutsche Sprache ist reich an Sprichwörtern, die bis heute überliefert sind und angewendet werden. Das Sprichwort zielt nicht gerade auf den "gesunden Menschenverstand". Es dient der Beschwichtigung, auch der Einschüchterung, es erinnert an "gottgewollte" Hierarchien. Das Sprichwort hebt auch Tugenden hervor: Fleiß, Gehorsam, Armut. Das Sprichwort steht in aller Unschuld da. Alberto Sarrabandini sen., der Unvergleichliche, wird in seinem Programm "Sprichwörter live" nun beweisen: "die unumstößliche Richtigkeit der herrlichsten, der seltensten, der bekanntesten Sprichwörter".
Sprecher:Nina Danzeisen
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.12.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Fritz Sauter
produziert in: 1963
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 105 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Fritz Sauter
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: Was ist, wenn alles anders ist, als es ist?
Sprecher:Günther Haack (Erzähler)
Olf Hauschild (Joko)
Maximilian Larsen (1. Profiti)
Gerhard Schulz (2. Profiti)
Karl Brenk (Lehrer)
Ulrich Folkmar (Professor Schnurr)
ergänzender Hinweis: ausgestrahlt im Rahmen der Kurzstrecke 42
Daten zu Fritz Sauter:geboren: 1952
Vita: Fritz Sauter (*1952) ist Autor und Gestalter und lebt in Schaffhausen. Ausstellungen u.a. in Deutschland, Irland, Tschechien, Österreich. Schrieb Szenen, Geschichten und Hörspiele für die ARD und SRF. Texte und Bilder in verschiedenen Anthologien.
Erstsendung: 28.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Werner Fritsch
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Geboren als Bauernsohn in der Oberpfalz, begann Werner Fritsch auf dem väterlichen Hof früh mit der Aufzeichnung der Lebensberichte des Knechtes Wenzel, die in seinem Werk auf vielschichtige Weise verarbeitet sind. Wie von einer herzzerreißenden Flucht vor afrikanischen Krokodilen hatte Wenzel dem Kind von seiner Haft im nahegelegenen KZ Flossenbürg erzählt, das er als Krüppel überlebte. Auch davon handelt der Hörmonolog "Cherubim", in dem ein von den Zeitläufen Gestoßener sich die eigene Welt zusammenreimt: "Und grabens einen auch ein. Und ist doch wie Leben. In Egerlingen und solchen Dingen. Und eines Tages bin auch ich, irgendmal unter Cherubim". Das Hörspiel "Seraphim" versetzt Wenzel im Altenspital von Waldsassen in eine freiwillig-unfreiwillige Gesellschaft mit dem SS-Mann Häcksler und der lungenkranken Raucherin Turtel, für die er seine letzte Passion entwickelt: "Und wenn ich die Turtel nicht krieg, stell ich aus Trotz mir einen Fernseher aufs Grab. Kann sie dann sehen, wie schön ich es hab im Himmel. Wie ich so herumspringen tu mit den englischen Fräulein. In schönen Löwenzahnwiesen. Unter Seraphiml".
Sprecher:Ernst Konarek (Erzähler)
Stephanie Eidt (Sally)
Matthias Brandt (Alfred)
Anke Sevenich (Natja)
Stefan Wilkening (Erik)
Anne Leßmeister
Stefan Roschy
Sara Sanders
Andreas Szerda
Berthold Toetzke
Doris Wolters
Daten zu Werner Fritsch:geboren: 04.05.1960
Vita: Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, lebt seit 1991 als freier Schriftsteller in Berlin, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, und schrieb mehrere Prosabände, Theaterstücke und Hörspiele. 1992 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

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Erstsendung: 06.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1980
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Urs Widmer
Komponist: Mobile Ensemble
Inhalt: Ob in orientalischen Despotien oder modernen Machtzentren: Der Nimbus der jeweils Herrschenden setzt Distanz, so populär sich ihre Vertreter auch geben. Ein geräumiger Palast im Nirgendwo ist Schauplatz der Radio-Parabel von Urs Widmer, die mit Mitteln der Groteske eine Art Anatomie von archetypischen Machtverhältnissen vorführt. Eine Groteske, bei der das Lachen im Halse stecken bleibt, sobald ihr vielfacher Wirklichkeitsbezug in Geschichte und Gegenwart erkennbar wird. Die auf lehrreiche Weise beklemmende Vorstellung einer Welt, in der Fortschritt, Emanzipation und Veränderung nicht vorgesehen sind und in der auch Palastrevolutionen an der Welt nichts mehr bewegen.
Sprecher:Sepp Trummer (Stan)
Franz Friedrich (Ollie)
Walter Kohls (donnernde Stimme)
Fritz Holzer (Polizist, 4. Stimme)
Gerda Klimek (Postchefin, 2. Stimme)
Brigitte Slezak (Weibliche Bedienung, 3. Stimme)
Karl Friedrich (Männliche Stimme, 1. Stimme und Stimme aus dem Regieraum)
Peter Uray (Autor)
Brigitte Quadlbauer (Laura)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

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Erstsendung: 28.04.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Friedrich Dürrenmatt
produziert in: 1963
produziert von: SDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Urs Widmer
Bearbeitung: Urs Widmer
Inhalt: Der Pensionierte ist der Kommissär Höchstettler von der Berner Kantonspolizei, der am vorletzten Tag seiner vorzeitigen Pensionierung von seiner siebten Ehefrau geschieden wird. Nach einem Gelage mit seinem vertrauten Scheidungsrichter sucht er seine unerledigten Fälle auf: einen Versicherungsbetrüger, einige Diebe. Sein Ziel ist es nicht, sie zu verhaften, sondern ihnen ihre Fehler nachzuweisen, die sie überführt hätten. Dabei trifft Höchstettler eine Frau wieder, die er einst verhaftet hatte, und die er heute mit ganz anderen Augen sieht. Aber nicht nur das ist anders für den "Pensionierten". "Der Pensionierte" ist das Fragment eines Kriminalromans, den Friedrich Dürrenmatt 1969 begonnen hatte. Der Schweizer Autor Urs Widmer, dessen Spaß an der Groteske ihn als Seelenverwandten Dürrenmatts ausweist, hat aus den Handlungsfäden einen Schluß geknüpft. Ein Spiel. Und eine Hommage an Friedrich Dürrenmatt.
Sprecher:Hans-Helmut Dickow (Jakob)
P. Walther Jacob (Herr)
Katharina Brauren (Wirtin)
Harald Baender (Bigre, Vater)
Hannes Finger (Bigre, Sohn)
Ingeborg Schubert (Denise)
Curt Condé (Zuhörer)
Hans Verres (Erzähler)
Ortrud Bechler (Javotte und Jeanne)
Ludwig Anschütz (Polizeihauptmann)
Walter Thurau (Ein Galanteriewaren-Krämer)
Karl-Heinz Bernhardt (Zweiter Wundarzt)
Fred Goebel (Erster Wundarzt)
Bodo Knuth (Ein Bedienter)
Anne Andresen (Stimme)
Hans Froman (Stimme)
Daten zu Friedrich Dürrenmatt:geboren: 05.01.1921
gestorben: 14.12.1990
Vita: Friedrich Reinhold Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

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Erstsendung: 21.12.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Julio Cortázar
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Christian Brückner
Bearbeitung: Bodo Morshäuser
Übersetzer: Rudolf Wittkopf
Inhalt: 1958 erschien Cortázars Geschichte aus dem Pariser Jazz-Milieu der Nachkriegszeit, das der aus Buenos Aires an die Seine übergesiedelte Autor aus eigener Anschauung kannte. Er beobachtete und teilte die Faszination französischer Intellektueller durch die schwarzen Bebop-Musiker Amerikas, die unter dem Rassismus und Kommerzialismus daheim zu leiden hatten, in den Pariser Existentialisten-Treffs und Jazzkellern zeitweilig ein neues zuhause fanden und in der Salle Pleyel ihre legendären Konzerte gaben. Cortázars Erzählung "Der Verfolger" ("El perseguidor") ist freilich alles andere als eine Milieu-Geschichte. Es geht vielmehr um das Wechselspiel zwischen einem Künstler und seinem Konterfei: um das spannungsreiche Verhältnis zwischen dem weltberühmten, aber durch Alkohol und Drogen ruinierten Jazzmusiker Johnny Carter und seinem französischen Biographen Bruno, der Johnny schon bei Lebzeiten für die Nachwelt portraitiert. Eitel und mit gezügelten Emotionen, aber nicht ohne Teilnahme verfolgt Bruno den Lebenskampf des sinnlich-intuitiven Musikers Johnny, der diesen Kampf nicht gewinnen kann, aber als größter Altsaxophonist aus der Bebop-Avantgarde Amerikas in die Geschichte eingehen wird. Cortázars Erzählung trägt die Widmung "In memoriam Ch.P.". - Charlie Parker, geboren am 29.8.1920, starb am 12.3.1955 im Alter von 35 Jahren.
Sprecher:Eberhard Feik (Wolfgang Hansmann)
Carmen Renate Köper (Frau Pankritsch)
Wolfgang Forester (Bodo Pankritsch)
Lucius Woytt (Künstler 1)
Hans Künster (Künstler 2)
Georg Müller (Künstler 3)
Klaus Nierhoff (Musiker)
Ruth Schiefenbusch (Frau 1)
Margit Spielmeyer (Frau 2)
Daten zu Julio Cortázar:geboren: 26.08.1914
gestorben: 12.02.1984
Vita: Julio Cortázar (1914-1984), argentinischer Romancier, Erzähler und Essayist. Sein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk machte ihn neben Borges und Sábato zum bedeutendsten Vertreter argentinischer Prosa.

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Erstsendung: 29.05.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Paulus Hochgatterer
produziert in: 1989
produziert von: SWF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Inhalt: Ich weiß, wenn ich lange genug hier in der Kälte stehe, nur mit dem Umhang und meinen Gedanken, wird alles wieder normal werden, und wenn dieser alte Mann mit der durchgeschnittenen Kehle und dem zermanschten Kopf tief in der Erde liegt und das Loch zugeschüttet ist, wird alles vorüber sein.

Waren Sie schon einmal in Furth am See" Das nette österreichische Provinzstädtchen liegt irgendwo zwischen Gmunden und Zell und wirkt gerade in der Vorweihnachtszeit besonders idyllisch. Doch schon bald entpuppt es sich als wahres Mördernest. Zum Glück ist es nur erfunden, denn dort leben hauptsächlich Psychopathen. Ein prügelnder Familienvater, ein selbstmordgefährdeter Postbote, ein schizophrener Benediktinerpater und eine teufelsaustreibende Wöchnerin gehören zum Tagesgeschäft von Psychiater Horn, während Kriminalkommissar Kovacs mit dem nackten Grauen konfrontiert wird: In einer kalten Dezembernacht liegt ein alter Mann tot im Schnee. Sein Kopf ist zermalmt. Seine kleine Enkelin Katharina findet ihn - und hört auf zu sprechen. Die einzige Zeugin kann nicht befragt werden. Wie kann man ein siebenjähriges Mädchen wieder zum Reden bringen" Und was hat der gestörte Junge damit zu tun, der, als Darth Vader verkleidet, mit Messer und Hammer "Star Wars" spielt" Raffael Horn wird eingeschaltet, der als Psychiater die Verhältnisse in Furth am See kennt wie niemand sonst. Gegen seinen Willen wird er in die Aufklärung eines Mordes hineingezogen, dessen Motiv weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Was das Verbrechen angeht, bastelt jeder an seiner eigenen Wahrheit, denn der Hergang liegt ebenso im Dunkeln wie die Art der Tatwaffe. Aus mehreren Perspektiven wird nun beleuchtet, wie eine Kleinstadt mehr und mehr aus den Fugen gerät. Unter ihrer Oberfläche scheint das beunruhigende Psychogramm einer zerstörten Gesellschaft auf, vor der man fliehen möchte. Sie hat ein Geheimnis, das wir nicht kennen wollen. Aber wir haben leider keine Chance. Furth am See ist überall.
Sprecher:Hilde Ziegler
Eberhard Beck
Wolfram Schlabach
MusikerMitwirkende von Salt-o-vocale Baden Baden
Erstsendung: 06.12.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1977
produziert von: SDR; HR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Urs Widmer
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ein Schriftsteller, der nicht schreiben kann, ist krank. Er sucht Heilung im Studium der Klassiker. Dort findet er, daß auch frühere Dichter an dieser Krankheit erkrankten. Und wenn er irische Klassiker studiert, so wird er finden, daß die Dichter im Krankheitsfalle mit den Alben und Dämonen hadern. Das klingt poetisch, doch es strengt auch an. Und Anstrengung macht durstig. Aber das wußten schon alle irischen Dichter, das weiß auch der moderne Therapeut, und erst recht wissen es Anton und Frieder, die "Helden" dieses Stückes: gegen den Durst ist ein Kraut gewachsen. Prost! Der Mensch hat ein Recht auf seine Krise.
Sprecher:Eric Schildkraut (Der Professor)
Ursula Dirichs (Olga, seine Schwester)
Erika von Thellmann (Mammi, seine Mutter)
Wolfgang Höper (Der Reporter)
Edgar Hoppe (Dick, Zwerg)
Hans Wyprächtiger (Dunk, Zwerg)
Willy Semmelrogge (Himm, Zwerg)
Hans Putz (Bös, Zwerg)
Edgar Wiesemann (Lochnas, Zwerg)
Detlef Eckstein (Sepp, Zwerg)
Bodo Primus (Zottel, Zwerg)
Wolfried Lier (Daniel Düsentrieb)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

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Erstsendung: 07.02.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Karl Ignaz Hennetmair
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Heike Tauch
Inhalt: 1972 beschloss der Realitätenhändler Karl Ignaz Hennetmair, ein Freund und Nachbar von Thomas Bernhard, über Vorfälle und gemeinsame Gespräche des Jahres ein Tagebuch zu führen, und es anschließend in notarielle Verwahrung zu geben. So entstand ein Dokument von kaum schätzbarem Wert für alle Bernhard-Verehrer. Auch die bei Lebzeiten zahlreichen Feinde wären gut bedient gewesen, denn es zeigt so manche dunkle Seite des Meisters. Der Dichter hat naturgemäß seine Schwierigkeiten mit der Außenwelt; zunächst nimmt sie ihn nicht wahr, doch mit wachsendem Ruhm beginnt sie ihn zu bedrängen, tritt ihm näher, als ihm lieb ist, und manchmal hat sie die Neigung, ihn - der nur sein Werk im Kopf hat - schlicht und einfach für dumm zu verkaufen. Um all dem zu begegnen, hatte er Bernhard Hennetmair. Der vermittelte ihm nicht nur seine Realitäten, seine Häuser und Wälder, sondern stellte sich auch zwischen den Dichter und die Realität. Stets hielt er Bernhard unerwünschte Besucher vom Leib und empfing ihn selbst im Kreise seiner Familie als Gast. Und später zog sich Hennetmair zurück und notierte.
Sprecher:Gunter Schoß (Brockmeyer)
Oliver Brod (Gebert)
Klaus Herm (Berg)
Dirk Galuba (Bornemann)
Horst Mendroch (Bierbaum)
Claudia Amm (Frau Bierbaum)
Karl Heinz Fiege (Barthemeß)
Joachim Luger (Magenau)
Frank Albrecht (Posten)
Bernd Rehse (Kellner)
Pit Mildenstein (Gast)
Bernhard Bötel (Mann 1)
Mike Hoffmann (Mann 2)
Michael Schories (Mann 3)
Daten zu Karl Ignaz Hennetmair:Vita: Karl Ignaz Hennetmair, geboren 1920 in Linz, lebt in Ohlsdorf. Er war Handelsreisender, Ferkelgroßhändler und Immobilienmakler.
Erstsendung: 04.04.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 17
Vorige/nächste Ausstrahlung:18.03.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 2 von 4)
25.03.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
01.04.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1998
produziert von: SWR; NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Ein grauer Spätherbst in Basel. Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.



Für «Hunkeler macht Sachen» - seinen fünften Roman mit dem kantigen Kommissär als Hauptfigur - ist Hansjörg Schneider 2005 mit dem «Glauser» ausgezeichnet worden, dem wichtigsten Krimi-Preis im deutschsprachigen Raum. Und zum mittlerweile dritten Mal ist Hunkeler nun auf DRS 1 zu hören. Nach den szenischen Lesungen der Romane «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin» dieses Mal in einem aufwändig produzierten Hörspiel in 4 Folgen mit über 40 Mitwirkenden.
Sprecher:Ulrich Wildgruber (Gott)
Gerd Andresen (Rory)
Kornelia Boje (Helen)
Katharina Matz (Sheila)
Nele Woydt (Corinna)
Ulrike Krumbiegel (Kay O'Driscoll)
Henning Schinke (Jody O'Driscoll)
Gottfried Breitfuß (Andy McGrath)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
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Treffer 11 von insgesamt 17
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1989
Autor: Rainald Goetz
produziert in: 1954
produziert von: HR
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Winfried Zillig
Inhalt: "Krieg" bildet den ersten Teil der gleichnamigen Trilogie. Kompromißlos changiert, ohne jemals zur Ruhe zu kommen, die öffentliche Diskussion über den "Zeitgeist", d.h. bei Goetz über Revolution, Massenbewegung, Terrorismus und den Staat zwischen der Unerbittlichkeit und Strenge des Gedankens und verzweifeltem bis komischen Gebrabbel. "Schlachten" hingegen, das zweite Stück handelt von extremen und nicht nur psychischen Verwüstungen innerhalb einer Familie. In "Kolik" schließlich, einem Trinkermonolog werden immer luzidere, jedoch an Akte der Selbstzerstörung gekoppelte Erkenntnisse vorgeführt. Was die Texte dann verbindet: Immer bleiben die Sprechenden gedanklich stecken, verenden ihre Ansätze in Parolen oder im Suff. Der Zwang zu denken wächst quasi proportional zu Leiden und Ekel. Goetz ringt um eine philosophische Aussage, die sich den Gedanken immer wieder entzieht. So werden die Sätze in"Krieg", zum Teil von Chören vorgetragen, zum Rap(funkinger Sprechgesang in der Discomusik) der Theorie, zu rhythmisch skandierten Partikeln aus Denken bis Alltag. Als Diskussionsmaterial sind sie jedoch nicht sehr tauglich. Wie unter einer Lupe verwandeln sich die Kommentare, Gespräche, Selbstbezichtigungen und Erkenntnis diverser sogenannter mündiger Bürger und Soldaten und die politischen bis alkoholischen Reden der als Individuen erkennbaren Personen in eine Art Hyperrealität blitzen kurz auf in grellem Licht und brechen dann ab. Der Wahrheit nämlich sind ihre Inhalte abhandengekommen...
Sprecher:Fritz Saalfeld (Anton Antonowitsch Skwsodnik-Dmuchanowskij, Stadthauptmann)
Else Knott (Anna Andrejewna, seine Frau)
Dorothea Denzel (Marja Antenowna, seine Tochter)
Werner Finck (Luka Lukitsch Chlopow, Schulinspektor)
Albert Florath (Ammos Fjodorowitsch Ljapkin-Tjapkin, Kreisrichter)
Karl Meixner (Artemij Filippowitsch Semljanika, Hospitalverwalter)
Heinrich Troxbömker (Iwan Kusmitsch Schpekin, Postmeister)
Joachim Teege (Pjotr Iwanowitsch Dobtschinskij, Hausbesitzer)
Hans Korte (Pjotr Iwanowitsch Bobtschinskij, Hausbesitzer)
Claus Biederstaedt (Iwan Alexandrowitsch Chlestakow, Beamter aus Petersburg)
Heinz Schimmelpfennig (Ossip, sein Diener)
Uwe Dallmeier (Polizeileutnant)
Otto Knur (Swistunow, Gendarm)
Victor Thiel-Wolf (Derschimorda)
Robert Seibert (Gendarm)
Daten zu Rainald Goetz:geboren: 24.05.1954
Vita: Rainald Goetz, geboren 1954 in München, nahm 1974 an der Universität München das Doppelstudium der Geschichte und Medizin auf. Nach Studienaufenthalten an der Sorbonne promovierte Goetz zum Dr. phil., 1982 zum Dr. med. Er schrieb die Romane "Irre" (1983) und "Kontrolliert" (1988) sowie zahlreiche Theaterstücke, die auch als Hörspiele inszeniert wurden. 1994 erschien seine CD "Word". Zusammen mit Westbam veröffentlichte er "Mix, Cuts & Scratches" (1997). Goetz erhielt zahlreiche Auszeichnungen u.a. "Kranich mit dem Stein" (1983), Förderpreis der Stadt München für Literatur" (1984), "Mülheimer Dramatikerpreis" (1988/1993/2000), "Preis der Peter-Suhrkamp-Stiftung" (1995), "Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis" (1999), "Wilhelm Raabe-Preis" (2000).

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Erstsendung: 23.02.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Léo Malet
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bernd Lau
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Übersetzer: Hans-Joachim Hartstein
Inhalt: 1955 im Pariser Marais-Viertel. In chronischen Geldnöten sucht der Privatdetektiv Nestor Burma einen bekannten Pfandleiher auf. Sein diskreter Besuch führt ihn mitten hinein in einen Mord-Schauplatz, an dem er ungewollte Spuren hinterläßt. Er hat seine liebe Not, diese Spuren ins rechte Licht zu rücken, und den möglichen Tätern auf die Schliche zu kommen. Sie sind nicht nur unter den Ganoven zu suchen, deren Hehlergeschäfte der erdolchte Pfandleiher heimlich betrieb. Nestor Burmas kriminalistischer Streifzug durchs 3. Arrondissement führt geradewegs ins bürgerliche Milieu mit seinen unbürgerlichen Heimlichkeiten.
Sprecher:Jochen Kolenda (Siggi Baumeister)
Marianne Rogée (Emma)
Walter Gontermann (Rodenstock)
Claus-Dieter Clausnitzer (Sibelius)
Jürg Löw (Dr. Kirsch)
Kathrin Höhne (Verkäuferin Metzgerei)
Marcus-Alexander Becker (Polizist)
Hannelore Lübeck (Seepferdchen)
Brigitte Wanninger (Rheinländerin)
Karl Heinz Herber (Dr. Peuster)
Bianca Nele Rosetz (Marion)
Tom Zahner (Tom Becker)
Volker Risch (Mehren)
Errol Trotman-Harewood (Sammy)
Horst Mendroch (Trautwein)
Olaf Reitz (Arzt SOKO)
Nina Weniger (Polizistin Heike Schmitz)
Christian Tasche (Polizist Gerlach)
Axel Gottschick (BND Meier)
Sascha Icks (Dinah)
Matthias Ponnier (Cottbus)
Alex Neumann (Rheinländer)
Daten zu Léo Malet:geboren: 07.03.1909
gestorben: 03.03.1996
Vita: Léo Malet (1909-1996), Anarchist, Surrealist, Chansonnier, schrieb etwa 50 Kriminalromane. Die "Schwarze Trilogie" schrieb er 1947/48; sie nimmt mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur ein.

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Erstsendung: 07.07.1991
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Urs Frauchiger
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Christian Jauslin
Bearbeitung: Franziskus Abgottspon
Komponist: Hubl Greiner
Luigi Archetti
Inhalt: Unsterblich, unvergesslich – so ist die Musik Mozarts. Doch der Mensch dahinter war nicht weniger faszinierend – für die Nachwelt genauso wie für seine Zeitgenossen.

In seinem Buch «Mit Mozart reden. Szenen» von 1990 lässt der Musiker und Musiktheoretiker Urs Frauchiger Mozart selbst zu Wort kommen, wie auch seine Interpreten, Biographen, Mozarts Familie und Freunde. So entsteht ein überaus farbiges, amüsantes und gewissenhaft gezeichnetes Mozartbild.

Aus einer Auswahl dieser Mozart-«Szenen» hat Christian Jauslin eine Mozart-Collage erstellt, die einen – versetzt mit musikalischen Zitaten – in die klassische Epoche und den Alltag Mozarts entführt.

Im ersten Teil begegnen wir Mozart zwischen seinem 21. und dem 25. Lebensjahr auf seiner zweiten Münchner Reise, beim Aufenthalt in Paris und schliesslich bei der Uraufführung der Oper «Idomeneo, Re di Creta» in München am 29. Januar 1781.

Im zweiten Teil begegnet uns Mozart in den letzten zehn Jahren seines Lebens. In Wien sagt er sich im Sommer 1781 endgültig vom Salzburger Erzbischof los, heiratet Constanze, trifft Haydn, sein Vater stirbt, und in den letzten Jahren bedrängen ihn immer mehr grosse Geldsorgen. Wie schon im ersten Teil, ist auch hier eine Auswahl aus Mozarts musikalischem Werk zu hören.
Sprecher:Christos Davidopoulos
Franz Dobler
Daten zu Urs Frauchiger:geboren: 1936
Vita: Urs Frauchiger (geboren 1936 in Mungnau im Emmental, Kanton Bern) ist ein Schweizer Musiktheoretiker, Autor und Cellist. Nach einer jahrzehntelangen musikpädagogischen Tätigkeit äussert er teilweise sehr kritische, gegen die herrschenden Verhältnisse gerichtete Ansichten zu ästhetischen und gesellschaftlichen Fragen, und setzt sich für eine Änderung der Musikerziehung ein.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Werner Fritsch
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Geboren als Bauernsohn in der Oberpfalz, begann Werner Fritsch auf dem väterlichen Hof früh mit der Aufzeichnung der Lebensberichte des Knechtes Wenzel, die in seinem Werk auf vielschichtige Weise verarbeitet sind. Wie von einer herzzerreißenden Flucht vor afrikanischen Krokodilen hatte Wenzel dem Kind von seiner Haft im nahegelegenen KZ Flossenbürg erzählt, das er als Krüppel überlebte. Auch davon handelt der Hörmonolog "Cherubim", in dem ein von den Zeitläufen Gestoßener sich die eigene Welt zusammenreimt: "Und grabens einen auch ein. Und ist doch wie Leben. In Egerlingen und solchen Dingen. Und eines Tages bin auch ich, irgendmal unter Cherubim". Das Hörspiel "Seraphim" versetzt Wenzel im Altenspital von Waldsassen in eine freiwillig-unfreiwillige Gesellschaft mit dem SS-Mann Häcksler und der lungenkranken Raucherin Turtel, für die er seine letzte Passion entwickelt: "Und wenn ich die Turtel nicht krieg, stell ich aus Trotz mir einen Fernseher aufs Grab. Kann sie dann sehen, wie schön ich es hab im Himmel. Wie ich so herumspringen tu mit den englischen Fräulein. In schönen Löwenzahnwiesen. Unter Seraphiml".
Sprecher:Viktor Neumann (Reporter)
Wolfgang Völz (Präsident)
Patricia Schäfer (Leutnant Zerna)
Helmut Krauss (Kapitän Üxo)
Tilo Prückner (Kommandant)
Daten zu Werner Fritsch:geboren: 04.05.1960
Vita: Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, lebt seit 1991 als freier Schriftsteller in Berlin, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, und schrieb mehrere Prosabände, Theaterstücke und Hörspiele. 1992 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Margrit Schriber
produziert von: Tonstudio Braun
Genre: Biografie
Regie: Karin Berri
Bearbeitung: Margrit Schriber
Inhalt: Syra Marty. Die erste Schweizer Burlesque-Tänzerin. «Switzerlands most beautiful un-cover girl!» Mit einem Sternchen auf jeder Brust und einem zwischen den Beinen tanzt die lebenslustige Inner-schweizerin durch die Nachtclubs dieser Welt und verdreht den Berühmten und Mächtigen den Kopf.

Josephina Magdalena Marty, wie Syra mit bürgerlichem Namen heisst, wächst an der Rigi Nordwand auf und erlangt als Stripteasetänzerin und Pin-Up Girl in den 50er Jahren Weltruhm. Sie ist eine der begehrtesten Frauen ihrer Zeit.

Gregory Peck und Frank Sinatra verehren sie. Miss Swiss Cheese hat unzählige Affären, liebt ihr Leben lang aber nur einen Mann. Sie verbringen eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Er ist verheiratet, und sie tourt als Nackttänzerin durch die Welt.

Syra Marty. Das erstaunliche Leben einer erstaunlichen Frau, nach dem Roman «Syra, die Stripperin» von Margrit Schriber. «Dont miss the Swiss Miss. Youll yodel for more!»
Daten zu Margrit Schriber:geboren: 04.06.1939
Vita: Margrit Schriber (* 4. Juni 1939 in Luzern) ist eine Schweizer Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://www.margrit-schriber.ch/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.02.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Werner Boder
produziert in: 1989
produziert von: SDR
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Thomas Köhler
Inhalt: "Tot - aber lebendig" - eine Radio-Talkshow mit nicht mehr lebenden Personen.

Studio-Gäste der ersten Folge: Jean Harlow, Thomas Alva Edison und Johann Wolfgang von Goethe.
Studio-Gäste der zweiten Folge: Christoph Columbus, Cleopatra und Sokrates.
Studio-Gäste der dritten Folge: Friedrich Nietzsche, Franz Schubert und Sokrates.
Studio-Gäste der vierten Folge: Friedrich der Große, Christine von Schweden und Johann Strauß.
Sprecher:Michael Thomas
Juliane Rautenberg
Margarete Salbach
Erstsendung: 18.02.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Helmut Peschina
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Er und Sie kommen aus der Bar, in der sie einander kennengelernt haben, in seine Wohnung - aber die Stimmung, die sie hergeführt hat, ist verflogen, statt der "Liebesstunde" kommt es zu Aggressionen. Erst als mit Hilfe des herbeigeholten Barkeepers die Bar-Atmosphäre simuliert wird, klappt "es" endlich...
Sprecher:Fritz Lichtenhahn
Daten zu Helmut Peschina:geboren: 1943
Vita: Helmut Peschina, geboren 1943, lebt in Wien. Seit 1974 arbeitet er als freier Autor, schreibt Bücher, Stücke, Hörspiele und Funkbearbeitungen.
Erstsendung: 03.02.1985
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,8037 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1552939393
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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