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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 11
Kriterien: Sprecher entspricht 'Helmfried von Lüttichau'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... Traumlebenstraum oder: Die zweite Wirklichkeit des Dr. Warstein
Autor: Hermann Ebeling
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Längst ist ein großer Teil der Erde nur noch "Tote Zone". In den wenigen noch bewohnbaren Städten aber lebt eine Gesellschaft, der es nicht mehr genügt, sich durch Simulationen allen erdenklichen Genüssen hinzugeben. Wissenschaftler experimentieren an einem Projekt, das es den Menschen erlaubt, auf einer zweiten Bewußtseinsebene ein zusätzliches Leben als Wunschtraum zu erfahren. Was aber geschieht, wenn die Versuchsperson die zwei Lebensebenen nicht mehr trennen kann? Was ist Wirklichkeit und was Traum?
Sprecher:Eva Garg (Miriam Sonntag)
Helmfried von Lüttichau (David Kossloff)
Alexa Wiegand (Lilith Lorén)
Jeanette Becker (Sonja Tagan)
Lorenz Clausen (Freddy Tal)
Siegfried Gressl (Turino)
Ernst August Schepmann (Dr.Warstein)
Berthold Toetzke (Dr. Blake)
Hans Jörg Krumpholz (City Angels)
Daten zu Hermann Ebeling:geboren: 06.04.1928
gestorben: 05.03.2000
Vita: Hermann Ebeling (* 6. April 1928; † 5. März 2000) war ein deutscher Theaterschauspieler und Synchronsprecher. Seiner Feder entstammen Hörspiele, literarische Feuilletons, historisch-politische Features, Satiren und eine Reihe von Büchern: eine Drais-Biographie, Stadtporträts, Bildbände und ein Science-Fiction-Roman "Daisy Day über New York".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.03.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel: Ammenschnade
Stahnke (Folge 12)
Autor: Frank Witzel
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Frank Witzel
Inhalt: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke - der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat - ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.

„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)

Während Stahnke mit dem Zug ziellos durch Deutschland fährt, gehen neue Hinweise bei Mannteufel ein, die ihn einen kühnen Plan fassen lassen. Stahnkes zum Größenwahn neigendes Über-Ich schweigt zum ersten Mal und lässt ihn ansatzweise seine schwierige Situation erkennen.
Sprecher:Martin Feifel
Götz Schulte
Oliver Nägele
Jutta Speidel
Rita Russek
Wiebke Puls
Nicole Heesters
Axel Milberg
Steven Scharf
Fabian Hinrichs
Helmfried von Lüttichau
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 09.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel: Aus einer anderen Welt
Autor: Chris Brohm
produziert in: 1991
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Markus wächst ziemlich isoliert unter dem Schutz eines Leibwächters auf und hält einzig auf telephatischem Wege Kontakt zu einem Mädchen namens Nicole. Der Junge stellt alles in Frage, besonders aber Gott und die Menschen. Alle Versuche, ihn anzupassen, mißlingen, denn Markus stammt aus einer anderen Welt. Als befruchtete Samenzelle war er in einer außerirdischen Raumsonde gefunden und von einer Leihmutter ausgetragen worden. Intuitiv kann er kosmische Zusammenhänge erkennen, die der Menschheit unbegreiflich sind. Doch Markus leidet unter seiner Einsamkeit und wird depressiv. Nur ein Treffen mit Nicole könnte ihn noch aufmuntern. Bevor es dazu kommt, gibt es einen unheilvollen Streit mit seinem Leibwächter.
Sprecher:Stefan Imholz (Markus)
Christina Bründler (Nicole)
Helmfried von Lüttichau (Josef Brechtel)
Maria Pichler (Maria Brechtel)
Andrea Dahmen (Brigitte Mirau)
Marianne Lochert (Elsa Schöngau)
Karl-Heinz Lemken (Karl Radatz)
Werner Galas (Peter Moleno)
Erstsendung: 04.03.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 15:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Todeskandidat
Autor: Max Hermann-Neiße
produziert in: 2017
produziert von: BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Clemens, Anfang vierzig, in Arbeit und Brot, behaust und ohne Familie lebt in Berlin. Sein Leben scheint so weit in Ordnung. Doch an einem Tag, an keinem besonderen Tag, einfach an irgendeinem Tag reicht die Kraft nicht mehr aus, um aufzustehen, das Tagwerk zu beginnen und der Arbeit nachzugehen. Clemens bleibt lethargisch und interesselos liegen. Aber irgendwann wird Clemens auf dem Bett liegend Zeuge, wie sich eine Maus in tagelanger Arbeit den Weg durch die Wand in sein Zimmer erkämpft. Er will es dieser Maus gleichtun. Er will aktiv werden und wenigstens Klarheit über seinen Zustand gewinnen. Dieser Zustand, der doch wohl eine Krankheit sein muss. Dieser Zustand, wenn er denn eine Krankheit ist, der doch wohl von einem Arzt behandelt, gelindert, gebessert, geheilt – oder zumindest diagnostiziert – werden kann. Also rafft er sich auf, fährt durch die halbe Stadt zu einem Arzt, der ihm irgendwann empfohlen wurde. Es gibt wohl keine Alternative in der Nähe, oder es gehört die Mühsal des Wegs schon zur Therapie. Clemens bleibt erschöpft, das jeweilige nächste Empören, Aufbäumen oder Rebellieren hat nie genug Entscheidungskraft um eine klare Kurskorrektur herbeizuführen. Der Arzt examiniert ihn, stellt mehr Fragen als er Antworten gibt, hält ihn hin und bald ist Clemens Mitglied in der häuslichen Gemeinschaft geworden, der er sich ausliefert, um eine Demütigung nach der anderen zu akzeptieren, in der Hoffnung, endlich wenigstens die Diagnose zu erfahren. Diese wird Clemens schließlich durch das auf seine eigene Weise schamlose Kind der Arztfamilie mitgeteilt. Clemens ist der nächste Todeskandidat, was für das Kind nichts anderes bedeutet, als das nächste Spielzeug, in einer Reihe von Spielzeugen, die kaputt gegangen sind.

Die Erzählung "Der Todeskandidat", 1927 erscheinen, ist das letzte Prosawerk, das Max Hermann-Neiße veröffentlichen konnte. In einer nüchternen, realitätsnahen und desillusionierten Sprache geschrieben, ist die Erzählung, in der man dem Schwächeren wie es darin heißt, „die Lebensberechtigung abspricht, taugt er nicht für die Zwecke der Mächtigen, ist er dem Menschenverbrauch kein genügend nützliches Objekt“, ein Beispiel für die thematische und formale Aktualität der frühen literarischen Moderne
Sprecher:Marek Harloff (Clemens)
Peter Fricke (Dr. Geier)
Christiane Roßbach (Frau Geier)
Helmfried von Lüttichau (Mann)
Thomas Loibl (Wirt)
Paul Dobmeier (Kind)
Daten zu Max Hermann-Neiße:geboren: 23.05.1886
gestorben: 08.04.1941
Vita: Max Herrmann-Neiße (1886–1941), ab 1911 Gedichte in der von Franz Pfemfert herausgegebenen Zeitschrift Die Aktion und in der von Alfred Kerr herausgegebenen Zeitschrift Pan. Erzählungen und Theaterstücke. Nach dem Reichstagsbrand 1933 Exil in London. Aberkennen der deutschen Staatsangehörigkeit, vergeblich Beantragung der Englischen Staatsbürgerschaft. Am 08.04.1941 Tod in London. Werke u.a. Sie und die Stadt (1914), Die Preisgabe. Gedichte (1919), Der Flüchtling (1920), Die Begegnung. Vier Erzählungen (1925), Der Todeskandidat (1927), Um uns die Fremde. Gedichte (1936).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Titel: Der Welträumer
Autor: Werner Kließ
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Annemarie Knudsen ist Staatssekretärin und hat den Ehrgeiz, der erste weibliche Verteidigungsminister zu werden. Ihr Lebensgefährte, Hans Adams, ist Erfinder, der sich wenig um den praktischen Nutzen seiner Ideen kümmert. Im interministeriellen Ausschuß der Weltregierung wird das Problem der Beseitigung von 180.000 inzwischen überflüssigen Kleinsatelliten erörtert. Sie sollen in sportlichem Wettkampf zum Abschuß freigegeben werden. Das Spiel wird von einem schwer lokalisierbaren Weltraumobjekt gestört. Frau Knudsen vermutet richtig: Ihr Lebensgefährte hat eine seiner neuen Konstruktionen an die "Liga für Weltraumschutz" verkauft. Sie sieht ihre Karriere als beendet an.
Sprecher:Marianne Mosa (Frau Knudsen)
Ernst Konarek (Adams)
Werner Galas (Mischwitzky)
Manfred G. Herrmann (Ackeren)
Helmfried von Lüttichau (Deikstra)
Daten zu Werner Kließ:geboren: 24.12.1939
Vita: Biographie: 24.12.1939 in Stosnau/Ostpreussen Werner Kliess studierte Medizin, Psychologie, Phonetik und Literatur ohne Abschluß. Er war zunächst als Filmkritiker für die Zeitschrift "film" tätig, anschließend war er von 1969 bis 1980 Dramaturg und Produzent für die Bavaria in München und schließlich Redaktionsleiter beim ZDF, wo er für die Serien DERRICK, DER ALTE, EIN FALL FÜR ZWEI und KOTTAN ERMITTELT zuständig war.
Hompepage o.ä.: http://www.kliess.de/
Erstsendung: 19.07.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Titel: Die Entscheidung
Autor: Eva Maria Mudrich
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: In einer Tropfsteinhöhle, die nur bei Niedrigwasser alle paar Jahre betreten werden kann, wird eine Luftzusammensetzung gemessen, die den natürlichen Alterungsprozeß von Lebewesen extrem verlangsamt. Ein reicher Industrieller hat es sich zur Aufgabe gemacht, das geistige Kulturgut, wie es im Bewußtsein der heutigen Menschheit existiert, für die Zukunft zu erhalten. Das soll aber nicht mittels Dokumentationsmaterial geschehen, sondern in der authentischen Überlieferung im Gedächtnis ausgewählter Personen, die in der entdeckten Tropfsteinhöhle für später überleben sollen. Um diese Gruppe möglichst kleinzuhalten, sollen repräsentative Erfahrungen einzelner Menschen zusätzlich im Gedächtnis der Ausgewählten gespeichert werden. Jene Erfahrungen sind aber im Erinnerungsvermögen der Spender gelöscht, und das führt unweigerlich zu menschlichen Problemen.
Sprecher:Heta Mantscheff (Ruth Kolbe)
Jochen Nix (Michael Bornheimer)
Gabriele Badura (Irene)
Volker Spahr (Hendrik)
Ulrich von Dobschütz (Milo)
Helmfried von Lüttichau (Arnd)
Gerhard Winter (Dr. Terk)
Barbara Kozarisczuk (Schwester)
Wolfgang Graczol (Arzt)
Karl Heinz Tauss (Portier)
Daten zu Eva Maria Mudrich:geboren: 13.06.1927
gestorben: 06.12.2006
Vita: Eva Maria Mudrich, geborene Ehrhard (* 13. Juni 1927 in Berlin; † 6. Dezember 2006 in Saarbrücken) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie arbeitete bei einer Berliner Tageszeitung und für verschiedene Rundfunkanstalten, war Ehefrau des früheren Feuilleton-Chefs der Saarbrücker Zeitung Dr. Heinz Mudrich und lebte seit 1959 in Saarbrücken. Unter dem Pseudonym Maren Offenburg schrieb sie in den 1950er Jahren für den Boje Verlag eine Reihe damals populärer Jungmädchen-Bücher wie „Eine Mücke im Eden“, „Du bis nicht allein“ und „Susanne über den Wolken“. 1972 veranstaltete der Westdeutsche Rundfunk ein Preisausschreiben für Science-Fiction-Hörspiele zur Förderung deutscher Nachwuchsautoren. Eva Maria Mudrich gewann mit Das Glück von Ferida (Erstsendung 21. Mai 1973) einen der vier ersten Preise. Es folgten zahlreiche Science-Fiction- und Kriminal- sowie über 100 Kurzhörspiele. Eva Maria Mudrich wurde mit ihren sozial- und gesellschaftspolitischen Themen eine der Wegbereiterinnen für das anspruchsvolle deutsche Science-Fiction-Hörspiel und schrieb 23 SF-Hörspiele, von denen es 36 verschiedene Produktionen gibt. Für ihr Werk Sommernachtstraum wurde sie 1993 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.05.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 11
Titel: Die vergangene Zukunft
Autor: Jiri Ort
produziert in: 1990
produziert von: SDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Seine Fahrt gilt der Erkundung des vor kurzem entdeckten "Gedankenraums", mit dem sich jedes menschliche Gehirn in ständiger Wechselwirkung befindet. Man weiß inzwischen, daß Außerirdische denselben "Gedankenraum" benutzen, und viele Erdbewohner fühlen sich von der unberechenbaren extraterristischen Intelligenz bedroht. Nach 6jährigem künstlichen Schlaf wird nun ein Mitglied der Antares-Besatzung nach dem anderen ´aktiviert` . Das wissenschaftliche Programm kann allerdings nicht beginnen, weil bei den Erwachten bald Bewußtseinsstörungen auftreten. Unaufhaltsam fallen sie in ihre Vergangenheit zurück und finden sich in der Gegenwart nicht mehr zurecht. Jede Stunde werden sie innerlich jünger, die Regression führt sie rasch bis in die Zeit vor ihrer Geburt.

Handelt es sich nur um eine bei Weltraumfahrten gelegentlich vorkommende Massen-Psychose? Auf der Antares spielen sich dramatische Szenen ab. Die Folgen des Gedächtnisverlustes sind katastrophal: Selbstentfremdung, Mißtrauen, Beziehungslosigkeit und am Ende die Vernichtung des Ich bei lebendigem Leib. Panik breitet sich aus bei allen, die den Prozeß noch vor sich haben. Und es erhebt sich der Verdacht, daß die Gehirne der Astronauten über den "Gedankenraum" von Außerirdischen systematisch geleert werden, um sie manipulieren zu können ...
Sprecher:Karin Anselm (Jana)
Michael Thomas (Lars)
Nicolas Brieger (Bent)
Helmut Zhuber (Greg)
Caroline Schreiber (Jeanette)
Helmfried von Lüttichau
Klaus Barner
Uwe Koschel
Wolfram Weniger
Liselotte Neumann-Hoditz
ergänzender Hinweis: Dieses Hörspiel bildet gemeinsam mit "Gedankenraum" (= Teil 1; SDR, 1989) und "Die Welt im Schatten" (= Teil 3; SDR, 1991) eine Hörspieltrilogie.
Daten zu Jiri Ort:Vita: Jiri Ort, geboren 1946 in Brünn, Tschechien, Absolvent der Technischen Universität in Wien, arbeitet für verschiedene Rundfunkanstalten. Er hat zahlreiche Science-Fiction-Hörspiele geschrieben. Der WDR produzierte zuletzt von ihm "Der Chip-Souffleur" (2001). Darüber hinaus ist Jiri Ort ausgewiesener Janácek-Kenner. 2004 hat er eine Janácek-Biographie veröffentlicht unter dem Titel "Der späte Wilde". Aus Anlass von Janáceks 150. Geburtstages gestaltete WDR 3 einen Janácek-Schwerpunkt.
Erstsendung: 28.05.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 11
Titel: Gespenster
Autor: Ingrid Mylo
produziert in: 1984
produziert von: HR
Laufzeit: 16 Minuten
Regie: Ingrid Mylo
Inhalt: "Ich sitz doch nur ganz friedlich im Sessel". So entdeckt des Nachts die schlaflose Tochter wohl nicht zum ersten Mal den schlaflosen Vater. Und wohl auch nicht zum ersten Mal führt die gereizte, manische Unterredung zu der immer wieder unausgesprochenen Frage, wie, warum und durch wen es geschehen konnte, daß... "Manchmal lacht er auch nur mit seinem zerdrückten Gesicht. Aber ich weiß genau, was das Lachen heißt: Schuldig und schuldig und..."
Sprecher:Angelika Sieburg
Hans Zürn
Helmfried von Lüttichau
Daten zu Ingrid Mylo:Vita: Ingrid Mylo (* 1955 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 08.01.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Titel: Hegegras-Lotzebusch
Stahnke (Folge 13)
Autor: Frank Witzel
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Frank Witzel
Inhalt: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke - der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat - ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.

„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)

Kommissar Mannteufels Plan geht nicht auf. Die Begegnung mit Birgit, einer von Stahnkes früheren Damenbekanntschaften, führt dazu, dass er nun gar nicht mehr weiss, was er von sich und der Welt halten soll. Frau Schmidt-Ehry weiss es dafür umso mehr.
Sprecher:Martin Feifel
Götz Schulte
Oliver Nägele
Jutta Speidel
Rita Russek
Wiebke Puls
Nicole Heesters
Axel Milberg
Steven Scharf
Fabian Hinrichs
Helmfried von Lüttichau
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 09.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Titel: Stellvertreterkrieg
Autor: Ernst Petz
produziert in: 1989
produziert von: SDR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Nach der endgültigen Weltkatastrophe: Nur noch Echsen und Insekten haben überlebt. Es gibt aber auch noch wenige Menschen. Sie werden als ideale Soldaten gehalten, denn diese Spezies ist die einzige, die ohne zwingenden Grund Krieg führt und dabei sogar den eigenen Untergang riskiert. Das Insekt Kronk und die Echse Tonglid führen - wie an einem Schachbrett sitzend - verschiedene Versionen des Kriegspielens vor: Sei es im tatsächlichen Gefecht auf dem Schlachtfeld, im Ehekrieg, im Generationenkonflikt, im Krieg der Sterne, dem Kampf um Vorteile in der Wirtschaftspolitik oder im Wettstreit im Fußballstadion.
Sprecher:Wolfgang Kaven (Tonglid, die Echse)
Michael Thomas (Kronk, das Insekt)
Ernst Konarek (Meschek, auch Klunk-Ogyr)
Sabine Hahn (Mescheks Frau)
Gabriela Badura (seine Mutter)
Günther Vetter (sein Vater)
Manfred Georg Herrmann (Sportreporter)
Helmfried von Lüttichau (Trainer)
Helmut Zhuber (Major)
Stefan Reck (Reporter)
Wolfram Weniger (Erzähler)
Erstsendung: 13.11.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Titel: Tod eines Hackers
Autor: John Varley
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Victor Aple wird in das Haus seines ihm unbekannten Nachbarn gerufen und findet diesen tot vor. Überraschenderweise ist Victor als Erbe einer hohen Summe eingesetzt. Dadurch gerät er unter Mordverdacht. Wer war der Tote und weswegen ist sein Haus voll mit Computern? Es stellt sich heraus, daß er Spezialist im Code-Knacken war und durch diese Methode sich gewissenlos bereichert hat. Zuletzt muß er durch Koppelung sämtlicher Computer in Datensysteme oberster Geheimhaltung eingedrungen sein. Als Victors Nachforschungen soweit gediehen sind, gerät er in Lebensgefahr.
Sprecher:Kornelia Boje (Lisa Fu)
Gerd Baltus (Victor Aple)
Helmfried von Lüttichau (Detective Osborne)
Wolfram Weniger (Computerstimme)
Daten zu John Varley:geboren: 09.08.1947
Vita: John Herbert Varley (* 9. August 1947 in Austin, Texas) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor. Sein Pseudonym ist Herb Boehm.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.03.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6700 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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