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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Sprecher entspricht 'Helene Weigel'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1966
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Kurt Veth
Inhalt: Ein Fischweib - hier gespielt von Helene Weigel - klagt am schärfsten den römischen Feldherrn Lukullus an. Auf seinen Raubzügen kam ihr einziger Sohn ums Leben. Sie ist eine der Zeugen, die von einem Totengericht geladen werden, um nach dem Tod des Lukullus über dessen Taten auszusagen.

Der erwartet, daß seine siegreichen Unternehmungen gewürdigt werden. Die Zeugen aber sprechen vor allem von seinen Verbrechen: Raub, Brandstiftung und Vergewaltigungen. "Deine Sache steht schlecht. Hast du keinen Zeugen für irgendeine Schwäche, Mensch?" Da nützt es nichts, daß er seinen Koch zu Hilfe ruft und auf seine Schwäche für gutes Essen verweist oder auf einen Kirschbaum mit köstlichen Früchten, den er von seinen Feldzügen mit nach Hause brachte.

Bedeutende Tugenden kann das Gericht darin nicht erkennen.
Sprecher:
offen
Lukullus, römischer Feldherr: Ekkehard Schall
Sprecher des Totengerichts: Ernst Kahler
Totenrichter: Norbert Christian
Fischweib: Helene Weigel
Lehrer: Werner Dissel
Kurtisane: Renate Richter
Bäcker: Walter Lendrich
Bauer: Friedrich Links
König: Reimar Johannes Baur
Königin: Micaela Kreissler
Koch: Willi Schwabe
Ausrufer: Klaus Piontek
Eine fahle Stimme: Walter Jupé
Tertullia: Erika Pelikowsky
Hermann Beyer
Carola Braunbock
Wolfgang Brunecker
Rudolph Christoph
Johannes Conrad
Angelica Domröse
Jenny Gröllmann
Wolfram Handel
Ernst Hempel
Alfred Hiesken
Jürgen Holtz
Ruth Kommerell
Monika Lennartz
Alexander Leuschen
Heinrich Schramm
Franz Viehmann
Marlis Wilken
u.a.
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1954
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Isot Kilian
Komponist: Paul Dessau
Inhalt: Nach der Ermordung des Gouverneurs Abaschwili flieht seine Frau samt Kleidern, läßt aber ihr Kind zurück. Zunächst widerwillig, doch dann mit zunehmendem Einsatz nimmt sich die Magd Grusche des Kindes an und gibt es als ihr eigenes aus, um es vor dem Zugriff der neuen Machthaber zu schützen. Jahre später läßt die zurückgekehrte Gouverneursfrau das Kind des reichen Erbes wegen suchen. Bei einer Verhandlung vor dem Dorfrichter Azdak soll die wahre Mutterschaft festgestellt werden. Seine weise Entscheidung gründet der Armeleuterichter auf den Ausgang eines einfachen Experiments: Er läßt das Kind in einen Kreidekreis stellen und fordert die Mütter auf, es mit aller Macht auf ihre Seite zu ziehen. Die Premiere von Brechts Modellinzenierung im Berliner Ensamble fand am 7.10.1954 statt. Nur gut einen Monat später brachte seine Mitarbeiterin Isot Kilian im damaligen DDR-Rundfunk die gekürzte Hörspielfassung des Stückes zur Ursendung, die die Geschichte der Magd Grusche in den Mittelpunkt rückt. Einer von mehreren Versuchen, die Arbeit des Berliner Ensembles in eigenen Hörspielproduktionen bekanntzumachen.
Sprecher:Angelika Hurwicz (Die Magd Grusche)
Ernst Busch (Richter)
Helene Weigel (Die Frau des Gouverneurs)
Raimund Schelcher (Simon, Soldat, Verlobter der Grusche)
Erik S. Klein (Lawrenti, Bruder der Grusche)
Wolf Beneckendorff (Anwälte der Gouverneursfrau)
Norbert Christian (Anwälte der Gouverneursfrau)
Inge Herbrecht (Die Köchin, Zeugin der Grusche)
Erich Franz (Erzähler)
Elsa Grube-Deister (Vokalisten)
Annemarie Schlaebitz (Vokalisten)
MusikerOrchester des Berliner Ensembles unter Leitung von Felix Schröder
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 09.11.1954
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1953
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Teresa Carrar hat ihren Mann, einen armen Fischer, im spanischen Bürgerkrieg verloren. Sie versteckt seine Gewehre und will ihre beiden Söhne vom Kriegsgeschehen fernhalten. Sie schickt ihren Sohn Juan hinaus aufs Meer zum Fischen, damit er nicht von den Aufständischen rekrutiert wird. Als er jedoch von den Faschisten erschossen wird, gibt Frau Carrar ihre pazifistische Position auf und greift selbst zu den Gewehren.
Sprecher:Helene Weigel (Frau Carrar)
Ekkehard Schall (José, ihr Sohn)
Erwin Geschonneck (Pedro)
Erich Franz (ein Verwundeter)
Regine Lutz (Manuela)
Norbert Christian (der Padre)
Angelika Hurwicz (die alte Frau Perez)
Friedrich Gnass (Fischer)
Harry Gillmann (Fischer)
Josef Noerder (Erzähler)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 23.01.1953
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 9
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1932
produziert von: Berliner Funkstunde
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Alfred Braun
Komponist: Kurt Weill
Inhalt: Wegen seines ökonomischen Themas galt das Stück zugleich als schwer verdaulich und verwirrend. Die marxistische Kritik am Reformismus der Arbeiterbewegung sowie das Parodieren und Ausstellen großer deutscher Klassiker trugen zu einem brisanten ideologischen Gemisch bei. Dieses erste von Brechts drei 'Johanna'-Stücken war 1929-31 entstanden und gelangte erst drei Jahre nach Brechts Tod in der Inszenierung von Gustav Gründgens auf die Bühne. Eine Bühnenaufführung in den letzten Jahren der Weimarer Republik war nicht mehr durchzusetzen gewesen. Um so erstaunlicher ist, daß das Stück am 11. April 1932 in einer gekürzten Radioversion erstmals an die Öffentlichkeit kam. Der literarische Leiter der 'Berliner Funkstunde' Alfred Braun, der schon mehrfach mit Brecht zusammengearbeitet hatte, inszenierte mit einer Reihe von legendären Stimmen: Fritz Kortner, Carola Neher, Helene Weigel, Ernst Busch, Peter Lorre u.a. Zum besseren Verständnis der Handlung sprach der bekannte Berliner Theaterkritiker Herbert Jhering erläuternde Zwischentexte, die aber allesamt nicht mehr erhalten sind.
Sprecher:Fritz Kortner (Pierpont Mauler)
Carola Neher (Johanna Dark)
Helene Weigel (Frau Luckerniddle)
Ernst Busch (Vorarbeiter Smith)
Peter Lorre (Sullivan Slift / Graham)
Friedrich Gnass (Gloomb / junger Arbeiter)
Otto Kronburger (Detektiv / Kellner)
Paul Bildt (Sprecher)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Titel:
Autor: Martinus Hayneccius
produziert in: 1954
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Käthe Rülicke
Bearbeitung: Wera & Claus Küchenmeister
Komponist: Kurt Schwaen
Inhalt: Deutschland 1582; fünfzig Jahre sind nach dem Scheitern des Bauernkrieges vergangen. Der "vernünftige" Bauer kritisiert die herrschenden Zustände. Die Geschichte wird von der Erde in den Himmel verlegt. Der Bauer verteidigt sich gegen die unheiligen Heiligen, gegen Fürsten und hohe Geistlichkeit.
Sprecher:
offen
Hans Pfriem, ein Fuhrmann: Erich Franz
seine Frau: Annemarie Schlaebitz
Petrus: Alfred Lang
seine Frau: Bella Waldritter
Paulus: Fred Düren
Magdalena: Inge Herbrecht
Zöllner: Wolf Beneckendorff
Filipus: Otto Bochmann
Zimmermann: Gerd Biewer
Wäscher: Peter Kalisch
Wäscher: Wladimir Marfiak
Erzählerin: Helene Weigel
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1927
produziert von: Funk-Stunde AG (Berlin)
Laufzeit: 120 Minuten
Regie: Alfred Braun
Inhalt: "Die Sendespielbühne, Abteilung Schauspiel [...] bereitet ein Ereignis vor, das weit über den Rahmen des Rundfunks hinaus literarische Bedeutung besitzt. Das Lustspiel 'Mann ist Mann' von Bertolt Brecht, das man vielleicht als das neuartigste und stärkste Theaterstück unserer Zeit bezeichnen kann, ist nach seiner erfolgreichen Darmstädter Uraufführung bisher noch von keiner Berliner Bühne zur Aufführung erworben worden - was für die gegenwärtige Handhabung des Berliner Theaterlebens kennzeichnend ist. Nun bringt der Berliner Sender das Stück zur Erstaufführung in Berlin und lenkt damit das Interesse weitester Kreise auf sich. Brechts Lustspiel ist in der Art der Dialogführung, in dem Aufbau der Handlung und in der Durchführung der Charaktere durchaus einzigartig. Die Handlung spielt in den Militärbaracken von Kilkoa im Jahre 1925. Der Packer Galy Gay wird von seiner Frau ausgeschickt, um einen Fisch zu kaufen. Er vergißt aber vollständig diesen Auftrag und verwandelt sich im Laufe des Stückes in einen vollkommen anders gearteten Menschen. Vier Soldaten einer Maschinengewehrabteilung haben eine Pagode gestürmt und dabei ist ihnen ihr vierter Mann abhanden gekommen. Ohne vierten Mann dürfen sie aber nicht zur Armee zurückkehren, sonst werden sie erschossen. Sie überreden nun Galy Gay, ihr vierter Mann zu werden. Aus purer Nachgiebigkeit sagt er ja und wird eingekleidet. Aber diese Verwandlung, die sich an ihm vollzogen hat, ist so gründlich gewesen, daß er am Schluß des Stückes aus einem stillen Menschen, der einen Fisch kaufen wollte, ein eifriger und pflichtbewußter Soldat geworden ist." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk. 5. Jahrgang. Heft 11. 13.03.1927. S. 735)
Sprecher:Hans Rameau (Jesse Mahoney, britischer Soldat einer Maschinengewehrabteilung in Indien)
Erwin Faber (Jeraiah Jip, britischer Soldat einer Maschinengewehrabteilung in Indien)
Erich Riewe (Uria Shelley, britischer Soldat einer Maschinengewehrabteilung in Indien)
Paul Bildt (Polly Baker, britischer Soldat einer Maschinengewehrabteilung in Indien)
Aribert Wäscher (Charles Faichild, genannt Blody Five, Sergeant)
Ernst Legal (Galy Gay, ein irischer Packer)
Frida Richard (Galy Gay's Frau)
Helene Weigel (Leckadja Begbick, Kantinenbesitzerin)
Bruno Fritz
Renée Kürschner
Leo Menter
Robert Rolf
Hugo Schuster
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 18.03.1927
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1961
produziert von: Berliner Ensemble; Litera
Laufzeit: 116 Minuten
Regie: Helene Weigel
Komponist: Paul Dessau
Inhalt: Die Figur der Courage geht auf Grimmelshausens Roman "Trutz Simplex" zurück. Brecht hat, nachdem das 1939 entstandene Stück zunächst als eine Art Niobe-Tragödie mißverstanden worden war, mit wenigen Korrekturen das Bild der Courage als einer Art "Hyäne des Schlachtfelds" herausgearbeitet. Mit ihren beiden Söhnen, dem mutigen Eilif, dem ehrlichen Schweizerkas und der stummen Tochter Kattrin zieht die Marketenderin Anna Fierling durch die Lande, um am Krieg "ihren Schnitt zu machen". Mutter Courages beste Fähigkeiten, ihr vitaler Behauptungswille und ihr nüchterner, praktischer Sinn in heiklen Situationen sind zugleich ihr Verderben. Nach Brechts Aussagen sollte dadurch sichtbar werden, "daß hier ein entsetzlicher Widerspruch bestand, der einen Menschen vernichtete, ein Widerspruch, der gelöst werden konnte, aber nur von der Gesellschaft selbst". Die Marketenderin verliert ihre Kinder durch einen Krieg, den sie selbst fördert und dessen Abschaffung sie nicht wünschen kann. Obwohl die "große Gesellschaft" des Dreißigjährigen Krieges im Hintergrund bleibt, macht Brecht klar, wie er die Schicksale der "kleinen Leute" bestimmt.
Sprecher:
offen
Anna Fierling, Marketenderin, genannt Mutter Courage: Helene Weigel
Kattrin, ihre stumme Tocher: Angelika Hurwicz
Eilif, der ältere Sohn: Ekkehard Schall
Schweizerkas, der jüngere Sohn: Heinz Schubert
Ein Werber: Willi Schwabe
Feldwebel: Gerhard Bienert
Der Koch: Ernst Busch
Yvette Pottier: Regine Lutz
Chronist: Hilmar Thate
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 9
Titel:
Autor: August Strindberg
produziert in: 1927
produziert von: Funk-Stunde AG (Berlin)
Regie: Alfred Braun
Übersetzer: Emil Schering
Inhalt: Ein Festspiel

" [...] Da es sich hier um ein reines Dialog-Stück handelt, in dem die Vorgänge der Bühne aus den Worten klar zu verfolgen sind, so kann man dieses Stück gut im Senderaum darstellen. Die Aufführung im Berliner Senderaum unterstrich vielleicht ein bißchen zu einseitig die lähmende Stimmung der ersten Teile, aber gerade dadurch kam dann der Schluß zu starker Wirkung.Unter den Darstellern verdienen die Vertreterinnen der Frauenrollen volle Anerkennung, besonders Lucie Mannheim fand für das halbwissende, halbirre Mädchen rührende Töne. Ernst Karchow gibt den Elis sehr klar und eindrucksvoll, vielleicht etwas zu unkompliziert." [N. N.: Der Deutsche Rundfunk. 5. Jahrgang. Heft 17. 24.04.1927. S. 1163)
Sprecher:Ilka Grüning (Frau Heyst)
Ernst Karchow (Elis, ihr Sohn)
Johanna Hofer (Elis' Verlobte)
Ullrich Krammer (Benjamin, Gymnasiast)
Albert Florath (Lindkvist)
Lucie Mannheim
Helene Weigel
Lucie Euler
Daten zu August Strindberg:vollständiger Name: Johan August Strindberg
geboren: 22.02.1849
gestorben: 14.05.1912
Vita: Johan August Strindberg (* 22. Januar 1849 in Stockholm; † 14. Mai 1912 ebenda) war ein schwedischer Schriftsteller und Künstler. Er gilt als einer der wichtigsten schwedischen Autoren, besonders seine Dramatik ist weltbekannt. Von den 1870er Jahren bis zu seinem Tod dominierte er das literarische Schweden, war ständig umstritten und oft in persönliche Konflikte verwickelt. Zu seinem umfangreichen literarischen Werk gehören Romane, Novellen und Dramen, die zu den Klassikern schwedischer Literatur zählen.

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Erstsendung: 14.04.1927
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Titel:
Autor: Lion Feuchtwanger
produziert in: 1927
produziert von: Funk-Stunde AG (Berlin)
Regie: Alfred Braun
Inhalt: "Die Handlung spielt in und bei der Stadt Udschajini im 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung" (Der Deutsche Rundfunk. 5. Jahrgang. Heft 13. 27.03.1927. S. 924)

"Das alte indische Schauspiel 'Vasantasena', das der Münchener Dichter LIon Feuchtwanger in verdienstvoller Weise der modernen Bühne zugänglich gemacht hat, ist für eine rein akustische Darstellung, wie sie der Rundfunk anstrebt, sehr geeignet. In der primitiv knappen Art der Dialogführung werden die Vorgänge so deutlich geschildert, daß das bunte Durcheinander der Handlung auch ohne eine optische Darstellung klar und mühelos zu verfolgen ist." [...] N. N.: Der Deutsche Rundfunk. 5. Jahrgang. Heft 15. 10.04.1927. S. 1024)
Sprecher:Grete Jacobsen (Vasantasena, eine reiche Bajadere)
Erwin Faber (Tschanrudatta, ein verarmter Kaufherr)
Hans Rameau (Matreja, sein Freund)
Aribert Wäscher (Der Prinz Samsthanaka, der Schwager des Königs)
Paul Bildt (Sein Hofmeister)
Erwin Kopp (Viraka, Hauptleute der königliche Wache)
Albert Florath (Tschandanaka, Hauptleute der königliche Wache)
Marianne Oswald (Radanika, Sklavin)
Sidonie Lorm
Liselotte Krämer
Meinhart Maur
Walter Franck
Max Zilzer
Julius Brandt
Arthur Kraussneck
Oscar Ludwig Brandt
Renée Kürschner
Helene Weigel
Bruno Fritz
Lore Braun
Antonie Straßmann
Ernst Karchow
Daten zu Lion Feuchtwanger:geboren: 07.07.1884
gestorben: 21.12.1958
Vita: Lion Feuchtwanger (geboren am 7. Juli 1884 in München; gestorben am 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutscher Schriftsteller und einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Erstsendung: 01.04.1927
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 1,0359 Microsekunden.
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    11. Januar 2015
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