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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 16
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Titel:
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Das Hörspiel des Dortmunder Arbeiterschriftstellers Karl-Heinz Bölling erzählt auf eigensinnige Weise Geschichten aus einer alten Bergarbeitersiedlung im Ruhrpott, einer Welt, für die Denkmalschützer ihr Interesse entdeckt haben, deren herkömmliche Lebensverhältnisse aber längs zerrissen sind. Das Ziegelhaus, für das die Großväter unter Tage schufteten wird heute vom Kohlenstaub nicht mehr so schnell eingeschwärzt wie früher. Wie das Leben hier weitergehen soll, diese Frage stellt sich für ein altes Ehepaar, das die Arbeitswelt hinter sich hat und sich nun aber inmitten der vertrauten Umgebung einsam fühlt. Sich in Haus und Garten zu schaffen zu machen, die Hühner zu versorgen, all dies bringt keine rechte Freude mehr. So bleibt auch das nachbarliche Gespräch über den Gartenzaun hinweg eine mürrische Angelegenheit ...
Sprecher:Barbara Zechel (Leni/Woglinde)
Regina Welz (Fräulein Merklein/Flosshilde)
Heidi Vogel-Reinsch (Mutti/Wellgunde)
Reinhold Weiser (Nösel)
Günther Vetter (James)
Klaus Spürkel (Klaus Kurz und seine innere Stimme)
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 27.03.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Frank Werner
produziert in: 1970
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Wer sich gern in sentimentale Stimmungen versetzt, hat es leicht im Zeitalter der Musik-Konserve. Wenn die alte Platte einmal läuft, stellen sich die verflossenen Zeiten wie von selber ein: die Zeiten in der Pianobar des Hotels am Meer während der hellen Juni-Nächte von Leningrad. Ein ganzes Hotel voller Wiedergänger und schwärmerischer Zeitgenossen, die mit allen Tricks versuchen, ihr Gedächtnis wachzuhalten. Blinde Passagiere auf einer musikalischen Zeitmaschine. Einer Zeitmaschine, die auch die Verflossene von ihrem derzeitigen Liebsten zurückzuholen vermag. Daß die musikalischen Signale aus der Vergangenheit dabei durchaus westlicher Phantasie-Import sind, kann bei der Herkunft des Reisenden nicht verwundern.
Sprecher:Michael Thomas (Henry)
Lukas Ammann (Al Capone)
Horst Michael Neutze (Joe Bananas)
Rudi Schmitt (Vincente)
Rolf Becker (Sprecher)
Karin Buchali (Jane)
Daten zu Frank Werner:geboren: 1944
Vita: Frank Werner, geboren 1944, studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg und Berlin. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Hörfunkanstalten, war von 1974-1984 Hörspieldramaturg in Berlin und lebt als freier Autor und Bearbeiter in Berlin und Schleswig-Holstein.
Erstsendung: 17.07.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Karl Günther Hufnagel
produziert in: 1983
produziert von: ORF-W; NDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Gottfried von Einem
Inhalt: Ein grelles Licht läßt Karl Günther Hufnagel auf die Figuren fallen, die er zu einer ebenso grotesken wie abgründigen "Boulevardtragödie" arrangiert: Wohlstandsbürger mittleren Alters, die mit Gefühlen aus zweiter Hand ihren längst abgestandenen Wünschen und Sehnsüchten nachjagen; Menschen, deren Lebensrealität so sehr vom Charakter der Uneigentlichkeit geprägt ist, daß Liebe zur bloßen Behauptung und Tod zum zufälligen Versatzstück verkommen. "Mir ist wichtig geworden", schreibt der Autor, "wie Menschen mit ihrer Situation, mit ihrer Bedrohung, ihren Bedürfnissen und Enttäuschungen zurande zu kommen versuchen ... Liebe und Tod müssen nicht mehr benannt werden, sie sind immer vorhanden, wirken in jedem Satz, mit dessen Hilfe Menschen sich dagegen wehren ... Wir umstellen uns mit erfundenen Wirklichkeiten, haben die Utopien in den Alltag hineinbanalisiert. Dieses Stück ist ein mit Reden zugeschüttetes Schweigen.
Sprecher:Gabriele Schuchter (Bertha)
Georg Schuchter (Robert)
Hilde Nerber (Mutter)
Julia Gschnitzer (Großmutter)
Helli Servi (Urgroßmutter)
Klaus Höring (Vater)
Walter Starz (Großvater)
Rudolf Wessely (Urgroßvater)
Daten zu Karl Günther Hufnagel:geboren: 21.07.1928
gestorben: 19.07.2004
Vita: Karl Günther Hufnagel, am 21. Juli 1928 geboren, gestorben am 19. Juli 2004.
Erstsendung: 23.06.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Jo Micovich
produziert in: 1978
produziert von: SWF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Burkhard Ax
Inhalt: Da ist Ole, ein verkrachter Student mit abstrusen Ideen, der sich "zu Experimenten" seines Telefons bedient: er ruft irgendwelche Leute an, denen er Angst macht. Das alles will er dann später in einem Buch "wissenschaftlich auswerten". Er hat zwei Kumpels, Happi, einen etwas unbedarft-netten Kerl und Billi, der wesentlich robuster ist, schon wegen seiner nervenstarken Freundin Heike. Und dann sind da Peter und Ulrike, ein Ehepaar mit Kindern. Peter hat vor Jahren mal kleine krumme Dinger gedreht. Spielschulden, Autos frisieren, aber Ulrike, die ihn gegen den Willen ihrer Mutter heiratete, hat ihn wieder auf die richtige Bahn bekommen. Jetzt landen die Anrufe Oles zufällig bei Peter. Die beiden, Peter und Ulrike, bekommen Angst. Steckt da Breidenbach dahinter? Diese Figur aus dem Vorleben, dieser potente Geldmacher, von dem Peter abhängig war? Jo Micovich, 1926 in Wuppertal geboren, veröffentlichte neben Lyrik und Prosa auch ein Handbuch des Handpuppenspiels, das inzwischen zu einem "Klassiker" geworden ist. "Breidenbach", das aus dem Workshop des WDR mit der Bertelsmann-Stiftung und dem Schriftstellerverband VS hervorging, ist das zweite Hörspiel der Autorin.
Sprecher:Weber: Ernst Jacobi
Tetzke: Günther Sauer
Gerti: Antje Hagen
Kommissar Ertel: Wolfgang Forester
Kriminalrat: Joachim Wichmann
Beamter: Rolf Dienewald
Webers Vater: Horst Beilke
Zeugin: Helene Elcka
Streifenbeamter: Detlef Werner
Daten zu Jo Micovich:geboren: 09.05.1926
gestorben: 08.07.2008
Vita: Die 1926 geborene Wuppertalerin Jo Micovich, wurde für dieses Hörspiel 1988 mit dem Förderpreis "Literaturpreis Ruhrgebiet" ausgezeichnet. Für ihren ersten Versuch, "ruhrpöttisch" zu schreiben, zog sie eigens ein Revierwörterbuch zu Rate. Neben Lyrik, Prosa und zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften schrieb die Autorin und Puppenspielerin auch ein Standardwerk zum Handpuppenspiel. Der WDR sendete ihre Hörspiele "Breidenbach" (1988) und "Die Gedanken sind frei" (April 1989).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.03.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Gisela von Wysocki
produziert in: 1970
produziert von: SDR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: 1918 wird der fliegende Dichter oder dichtende Flieger Guillaume Apollinaire von einer Granate am Kopf verletzt. Während der sich anschließenden Schädeloperation kann er sich, mit Hilfe eines hochgeklappten Spiegels, in den geöffneten Kopf hineinsehen, sein eigenes Gedächtnis beobachten. Nun beginnt er zu reden über die Faszination der Technik, den Ursprung der Zivilisation und eben sein Gedächtnis. Parallel dazu stellen sich seine Bräute vor, bilden quasi die Möbel in der futuristischen Persönlichkeitswohnung Apollinaires. Am Anfang stottern sie den Titel zusammen, doch eigentlich geht das ganze einfach: sie führen den Hörer ein in die fröhliche Künstlichkeit. Auf die Trauer über den "schlimmen" Zusammenstoß oder das Ineinandergreifen vom reinen, gesellschaftslosen Gattungswesen, dem Gedächtnis Apollinaires und dem Prototyp des Zivilisierten, des Gesellschaftslöwen und Komfortexperten, Guillaume selbst, muß er verzichten. Jenseits des Indivudualismus verkommt das angebetete Maschinenzeitalter zwar zur Karikatur, doch tut diese Erkenntnis beim Hören kaum weh. Und die Fähigkeit Apollinaires zum zeitgeschichtlichen Kommentar, sie entspringt seiner Unbeständigkeit, der Vermutung, das er nie er selbst gewesen sei. Subjektivität schlechthin wird als Masche entlarvt. Und die Natur stellt sich dar als schier unerschöpfliches Arsenal für kulturelle Veredelung, als Basismaterial für die totale Verkünstlichung des Paradieses. In Form eines intelligenten Spiels für Stimmen wird der Mensch als Maschine dargestellt.
Sprecher:Christian Rode (Kapitän Eugen Condos)
Christine Davis (Agnes Lind)
Günther Witte (Kapitän Astron Lind)
Christine Born (Anka Condos)
Kurt Lieck (Perikles)
Manfred Berben (Charinos)
Hans-Otto Rombach (Kraftfahrer)
Manfred Meihöfer (Zeitungsjunge)
Gisela Johannson-Rombach
Joachim Oehmigen
Renate Risch
Gerda Walzel
Jochen Fölster
Daten zu Gisela von Wysocki:geboren: 1940
Vita: Gisela von Wysocki lebt in ihrer Geburtsstadt Berlin und in Frankfurt am Main. Für Ihre Theater- und Hörspieltexte sowie ihre Essays erhielt sie u.a. 1996 die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille. Ihre Arbeit "Klopfzeichen" steht beispielhaft für die postdramatische Struktur zeitgenössischer Dramatik. Eine nacherzählende Inhaltsangabe im klassischen Sinne würde von diesem Stück einen völlig falschen Eindruck erwecken. Statt dessen: Der Form nach ist "Klopfzeichen" als große Erzählung angelegt. Das Bild des Würfels, der die Geschichte in Facetten zerlegt, liegt als Figur dem Text zugrunde. Deshalb gibt es keine logisch-chronologischen Abläufe, keine kausalen Verknüpfungen, die ins Auge springen. Wirklichkeit ist den Personen nur in Bruchstücken zugänglich und kann sich nur in episodenhafter Zerstückelung zeigen. Und so sind in Wysockis Text neben dem Galeristen und der jüdischen Malerin mit von der Partie des Clans, der sich über Klopfzeichen verständigt: der Präparator, die Systemberaterin, zwei Männer mit Format, eine Frau mit Lähmung - und nicht zuletzt, als Wanderer zwischen den Zeiten, Jean-Baptiste Lully, Tänzer und Komponist am Hof Ludwig des XIV. "Klopfzeichen" hat in seiner ursprünglichen Gestalt 26 Personen. Für die szenische Lesung mit nur 6 Personen hat die Autorin den Text eingestrichen, zahlreiche Rollen wurden mehrfach besetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.giselavonwysocki.de/1.html
Erstsendung: 09.06.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Nelson Rodrigues
produziert in: 1980
produziert von: SDR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Eugen Thomas
Übersetzer: Henry Thorau
Inhalt: Arandir, ein junger Arbeiter, ist auf der Hauptstraße von Sao Joao de Meriti in Brasilien Zeuge eines Verkehrsunfalls geworden. Ein Bus hat einen Mann erfaßt, vom Rinnstein auf die Straße geschleudert und tödlich verletzt. Arandir ist zu dem Mann gerannt, und dort ist es zu dieser von allen am "Drama" beteiligten Personen unterschiedlich dargestellten und interpretierten Szene gekommen: Er hat dem Sterbenden einen Kuß auf den Mund gegeben. Presse und Polizei schlagen zu und beschuldigen Arandir der Homosexualität. Für ihn jedoch, der glücklich verheiratet ist, war es nichts anderes als ein Akt der Nächstenliebe. Doch niemand glaubt ihm, auch nicht seine eigene Familie. In einem Aufsatz in "Theater heute" zitiert der deutsche Übersetzer den brasilianischen Dramatiker Nelson Rodrigues u. a. mit folgendem Satz: "Der Mensch wird geboren, lebt und stirbt, ohne jemals sein wahres Gesicht gesehen zu haben". Siebzehn Theaterstücke solcher Art hat Nelson Rodrigues zwischen 1941 und 1979 geschrieben; trotz ästhetischer und politischer Vorwürfe von linker wie rechter Seite haben sie ihm den Ruf eingebracht, Brasiliens größter Theaterautor zu sein.
Sprecher:Wolfgang Kieling (Volcanic)
Wolfgang Büttner (Lowery)
Daten zu Nelson Rodrigues:vollständiger Name: Nelson Falcão Rodrigues
geboren: 23.08.1912
gestorben: 21.12.1980
Vita: Nelson Falcão Rodrigues (geboren am 23. August 1912 - gestorben am 21. Dezember 1980) war ein brasilianischer Drehbuchautor, Journalist und Romanautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.01.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1989
produziert von: SWF
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Nun gut. Vor aller Ohren offen spielen wir dieses Hörspiel. Mutter und Sohn. Was der Träumer ist. Ein Träumer träumt. Er schläft am hellichten Tag. Er rennt durch die Welt und bauz ... fällt er auf die Schnauze. Er ist ewig daneben." So stellt der Mann am Anfang des "Träumers" den Träumer vor. Der ist schon 42 und immer noch nicht verheiratet und vielleicht hat er bald eine junge Frau und Kinder. Ein Stück, in dem Traumzeit und Realzeit im Kopf der Träumenden ununterscheidbar werden. Im wahren Sinne des Wortes rührend und behutsam inszeniert von Hans Gerd Krogmann und traumwandlerisch sicher gespielt von der ganzen Truppe.
Sprecher:Ludger Burmann
Gerd Croll
Joachim Kollenda
Sabine Postel
Tana Schanzara
Rebecca Szerdahelyi
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 10.04.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Karlheinz Koinegg
produziert in: 2002
produziert von: DKultur; Helga Pogatschar; Károly Koller (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Helga Pogatschar
Inhalt: Ein junger Mann läßt sich beim Spaziergang durch ein naturkundliches Museum in eine geheimnisvoll-oszillierende Atmosphäre hineinziehen, die noch den Geruch von Darwins "Entwicklung der Arten" trägt. Konfrontiert mit den Exponaten längst ausgestorbener mächtiger Tierarten, beginnt sich der junge Mann und Ich-Erzähler an jene spirituelle Bedeutung zu "erinneren", welche die Tiere seit jeher für den Menschen besessen haben. Die flüsternden Beschwörungen eines geheimnisvollen Besuchers mit Kind erscheinen dem Ich-Erzähler dabei wie ein Kommentar zu der Legende der heiligen Clara, die den schmerzhaften Prozeß der Trennung von Mensch und Tier beschreibt. "Selbst in der Sportschuh-Werbung" - so der Autor zu seinem ersten Hörspiel - "hat ein Wissen davon überlebt, daß die Tiere mehr sind als stumme Begleiter oder Fleischlieferanten der Menschen."
Sprecher:Merit Ostermann
Detlef Kügow
Herbert Schäfer
Daten zu Karlheinz Koinegg:geboren: 1960
Vita: Karlheinz Koinegg, geboren 1960, hat für den Westdeutschen Rundfunk viele Kinderhörspiele geschrieben. Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist der Islam?" erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD. 2010 erhielt er für seine Bearbeitung von Sally Nicholls' "Wie man unsterblich wird" den Kinderhörspielpreis des Mitteldeutschen Rundfunks.
Erstsendung: 10.11.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Groteske
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Müller wird vom Personalchef aus heiterem Himmel entlassen. Dieser Schlag trifft den Arbeiter wie ein Alptraum. Was tun? - Oder ist das ganze nur ein Traum? Ein böser? Was wird sein, wenn er künftig den ganzen Tag zu Hause hockt? Wird alles in frustrierter Langeweile versanden? Er betrinkt sich, wird von der Polizei aufgelesen und in ein Krankenhaus verfrachtet - wird es tatsächlich so sein? Wie werden ihn die Kollegen behandeln, wie reagiert die Frau, die Nachbarn - wird das Schicksal Müllers nur ein böser Traum bleiben, oder wird die Realität nur noch verdrängt? Ist es vielleicht doch schon passiert?
Sprecher:Bodo Primus
Charles Wirths
Eva Garg
Marianne Mosa
Walter Renneisen
Stefan Viering
Uwe Koschel
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 05.12.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Wole Soyinka
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Hans Gerd Krollmann
Übersetzer: Bernd Rullkötter
Inhalt: Zusammen mit zwei anderen Häftlingen wird Miguel Domingo in die Zelle gebracht. Früher konnte das Gefängnis auf der Halbinsel von der Wasserseite aus erreicht werden. Angehörige durften, per Boot kommend, sie mit Genußmitteln versorgen. Eine Plage von Wasserhyazinthen verhindert seit einiger Zeit diese Möglichkeit. Miguels Behandlung ist höflich und bevorzugt. Mit Verblüffung nehmen die Mitgefangenen sein persönliches Erscheinen bei der Gerichtsverhandlung auf. Warum nutzte er seine Beziehungen nicht? Miguel reflektiert die vorausgegangenen Ereignisse. Am Abend vor der Verhandlung plante er, eher instinktiv, über die Grenze zu fliehen. Die Flucht scheitert. Er ist sich keiner rechten Schuld bewußt, auch seine Mutter riet ihm, sich zu stellen. Unerwartet ordnete die neue Regierung drastische Strafverschärfungen für alle schwebenden Verfahren an. Ein Wärter bringt die Zeitungen, in denen die Empörung vieler Organisationen über die neuen Strafgesetze zum Ausdruck kommt. Wie für eine Verlegung werden die drei aus der Zelle geholt und eilig in den Hof geführt. Jemand verliest monoton das Vollstreckungsurteil. Wole Soyinka wurde 1934 in Abeokuta (Westnigeria) geboren als Sohn eines Schulinspektors. Er besuchte das University College in Ibadan und studierte in Leeds. Dramaturg und Schauspieler am Royal Court Theatre in London. Ab 1960 arbeitete er mit eigenen Theatergruppen in Lagos. 1967 wurde er zum Leiter der Theaterschule in lbadan berufen. Bevor er die Stelle antreten konnte, wurde er aus politischen Gründen verhaftet und in Isolationshaft gehalten. Seit 1975 Leiter des Departments of Domestic Art an der Universität Ife. Soyinkas literarisches Werk umfaßt Dramen, Hörspiele, Gedichte und Romane. 1986 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur zuerkannt er ist der erste Literaturnobelpreisträger des Schwarzen Kontinents.
Sprecher:Werner Eichhorn (Der Mann)
Rosemarie Fendel (Die Frau)
Daten zu Wole Soyinka:geboren: 1934
Vita: Wole Soyinka wurde 1934 in Abeokuta, Westnigeria, geboren als Sohn eines Schulinspektors. Er besuchte das University College in Ibadan und studierte in Leeds. Dramaturg und Schauspieler am Royal Court Theatre in London. Ab 1960 arbeitete er mit eigenen Theatergruppen in Lagos. 1967 wurde er zum Leiter der Theaterschule in Ibadan berufen. Bevor er die Stelle antreten konnte, wurde er aus politischen Gründen verhaftet und in Isolationshaft gehalten. Seit 1975 Leiter des Departments of Domestic Art an der Universität Ife. Soyinkas literarisches Werk umfaßt Dramen, Hörspiele, Gedichte und Romane. Er ist der erste Literaturnobelpreisträger des Schwarzen Kontinents.
Erstsendung: 16.12.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Theodor Weißenborn
produziert in: 1950
produziert von: SRF
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Nach einem Herzinfarkt ist das Kurzzeitgedächtnis von Herrn Ringleb über das normale, altersbedingte Maß hinaus geschädigt. Zurück im Altersheim findet er sich nicht mehr zurecht. Seine Frau, sie ist acht Jahre zuvor gestorben, versucht er telefonisch zu erreichen. Seine Tochter Trixi besucht ihn, aber "die Dame" ist ihm fremd. Auch an den Arzt Horst Wallenstein kann er sich zunächst nicht erinnern. Er ist ein alter Freund, der als Arzt schon seine Mutter und später auch ihn selbst im Krankenhaus behandelt hat. Durch Wallensteins Erzählungen sieht Ringleb wie durch ein Fenster auf sein Dasein. In seiner behutsamen Sprache gelingt es dem Autor, die Persönlichkeit eines Mannes zu zeigen, der an der Schwelle zum Tod steht, ohne dabei in Sentimentalität oder Kitsch zu verfallen.
Sprecher:Sigfrit Steiner (Boris Cheturnassat)
Josy Holsten (Mme Cheturnassat)
Sonja Gericke (Odette Cheturnassat, Tochter)
Josef Scheidegger (Gaston Cheturnassat, Sohn)
Ruth Fittler (Pauline Dupont, Gastons Verlobte)
Hermann Frick (Papa Dupont, Concierge)
Walpurga Gmür (Mme Marchénoir, Witwe)
Gret Mathis-Edmund (Honorine, Zofe bei Mme Marchénoir)
Fred Tanner (Klavierstimmer)
Marianne Born (eine Tippmamsell)
Jean-Pierre Gerwig (Rennfahrer Soupape)
Anneliese Thorsch-Hartnack
Robert Bichler
Willy Buser
Gustav Gnehm
Robert Messerli
Fritz Scheidegger
Daten zu Theodor Weißenborn:geboren: 22.07.1933
Vita: Theodor Weißenborn (* 22. Juli 1933 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 02.04.1999
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Per Olov Enquist
produziert in: 1957
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Wolfgang Butt
Inhalt: Zu den vielen Dingen zwischen Himmel und Erde, gehört, dass in der Nacht die Krokodile wachsen. Wenn ihr Biss am nächsten Tag dann doch einem Mückenstich fast ähnlich sieht, macht das den Schrecken nicht kleiner. Zum Glück ist Minas Großvater nie genervt, wenn sie ihn am frühen Sonntagmorgen anruft. Und natürlich weiß er Rat, ja hat sofort zwei dieser fix und fertigen Pläne. Großvaters Plan A ist der Kauf eines kleinen »Wohltäterhunds«, der Elsa heißen muss und Mina beschützen soll. Plan B ist eine Expedition gegen die Angst. »Wenn man Angst hat«, sagt er, »dann muss man etwas Großes tun. Sodass ein Angriff eines Krokodils einem wie ein ganz kleiner Scheiß vorkommt«. Zu Plan B wird die Bezwingung des über 1000 Meter hohen Dreihöhlenbergs erklärt.
Sprecher:Ronald Feit
Heinz Stoewer
Daten zu Per Olov Enquist:geboren: 23.09.1934
Vita: Per Olov „P. O.“ Enquist (* 23. September 1934 in Hjoggböle, Gemeinde Skellefteå) ist ein schwedischer Schriftsteller und Journalist.

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Treffer 13 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Erich Hackl
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Komponist: Stan Regal
Inhalt: "Vor Zeiten, als die Menschen beim Küssen noch die Augen offen hielten, zum leuchten nur Glühwürmchen und Pechfackeln hatten und anfingen, sich von zu Hause fortzuträumen, lebte in einem Land, dessen Name mir entfallen ist, das Volk der Goten. Das war vor 1313 Jahren. Die Goten waren groß und kräftig und hatten blaue Augen, da sie oft in den Himmel starrten." So beginnt Erich Hackl sein Märchen über den Aufbruch einer Horde von Männern. Abenteuerlustig begeben sie sich auf die Suche nach den Schönheiten ferner Landschaften, während die Frauen zu Hause bleiben und es sich wohl ergehen lassen. Wenn man freilich sehr weit geht, alle Meere durchfahren und alle Gipfel erklommen hat, kommt man zwangsläufig wieder am Ausgangspunkt an und entdeckt: die eigentlichen Abenteuer ereignen sich hier. Buchausgabe: Diogenes 1991
Sprecher:Manfred Lehmann (Leutnant)
Almut Eggert (Dora Maria)
Stephanie Burghardt (Kinder)
Jan MehrländerTilly Lauenstein (1. Frau)
Uta Hallant (2. Frau)
Wolfgang Pampel (Rodrigo)
Daten zu Erich Hackl:geboren: 26.05.1954
Vita: Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr/Österreich, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Wien.

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Erstsendung: 20.03.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Gerhard Köpf
produziert in: 1990
produziert von: SWF
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Ein Vexierspiel, in dem es um das Erzählen und das Vergessen geht. Vier Stimmen spinnen hier ihre Erzählfäden, und die Textur, die dabei gewoben wird, folgt keinem erwarteten Muster. Ein namenloser Schriftsteller unseres Jahrhunderts ist der Ich-Erzähler, der an Schlaflosigkeit leidet und von seinen Erinnerungen heimgesucht wird. Nicht unschuldig daran ist sein Papagei Orinoco, der vor dem Einschlafen Geschichten erzählt haben will und sie dann wiederholt - bis sein Besitzer nicht mehr weiß, wer spricht. Zu dessen Erinnerungen gehört eine Geschichte, die ihm auf dem Flughafen ein russischer Kollege aus dem letzten Jahrhundert erzählt hat: Vladimir Fedorovic Odoevskij, der nämlich meint, daß "eine Geschichte nur dazu da sei, um weitererzählt zu werden, weil sie sonst vertrockne, eingehe..., weil es eben auf die Verwandlung ankomme, die Verwandlung durchs Weitererzählen". Vom Besuch bei einem Antiquar erzählt ihm Odoevskij, bei dem er sich in einen Folianten mit Bildern von gigantischen Kerkern und Bauwerken vertieft habe: die "Opere del Cavaliere Giambattista Piranesi". Als er das Buch erschrocken zugeschlag habe, sei der Urheber jener Kerker-Phantasien vor ihm gestanden, den sein "verfluchtes Buch" nicht habe sterben lassen. Für den Architekten und Kupferstecher Piranesi war dieses Buch die Rache an seinem Jahrhundert, das ihn seine großen Baupläne nicht realisieren ließ. Das Buch, buchstäblich ein Gefängnis seiner Phantasie, ist längst zu seinem Quälgeist geworden - wie alle Bücher, die ihre Autoren nicht schlafen und nicht sterben lassen. Quälgeister, die sich vermehren; denn was einmal in Büchern steht, kann nicht nicht mehr vergessen werden.
Sprecher:Grete Wurm (Maria)
Gerd Croll (Paul)
Daten zu Gerhard Köpf:geboren: 1948
Vita: Gerhard Köpf, geb. 1948 in Pfronten/Allgäu, ist seit 1984 Professor für Gegenwartsliteratur und angewandte Literaturwissenschaft an der Universität-Gesamthochschule-Duisburg und Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er veröffentlicht Essays, Lyrik, Novellen, Romane und Hörspiele. Für sein literarisches Werk ist er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
Erstsendung: 29.09.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Frank Werner
produziert in: 2009
produziert von: Hamburgische Bürgerschaft
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Liebe im Spätherbst, sowohl jahres- als auch lebenszeitlich. Zwei Stimmen. Die erste ist die des pensionierten Lehrers L., 67. Seine Frau Hanna, mit der er fast vierzig Jahre verheiratet war, ist vor einigen Jahren gestorben; die Tochter Agnes ist auswärts verheiratet. Ein gebildeter Mann, der viel liest, Tagebuch schreibt, Spaziergänge am Fluß unternimmt, das Museum besucht. Dort fällt ihm eine junge Frau auf, die Tage hintereinander mit geschlossenen Augen vor einem Bosch-Gemälde sitzt und über Kopfhörer der Bilderklärung lauscht. Er spricht sie an, sieht sie wieder in der Galerie, leiht ihr Geld - daraus entwickelt sich eine vorsichtige, scheue, doch bei aller Zurückhaltung von seiner Seite aus gefühlsintensive Beziehung. Als die junge Frau ihn um Geld bittet, verabreden sie sich in einer Kneipe. Dort sieht er Spuren einer Schlägerei in ihrem Gesicht. Er nimmt sie mit in die Hotelbar, und am Morgen erwachen beide im Hotelzimmer. Die junge Frau will weg, auch wenn er sie gern bei sich behielte. Die Sehnsuchtsträume lösen sich auf in der Realität eines Hotelzimmers in Walsrode. Die Reise nach Timbuktu wird nie stattfinden. Frank Werner, geboren 1944 in Sangerhausen/Thüringen, arbeitete als Redakteur für den Hörfunk und lebt jetzt als freier Schriftsteller in Berlin. Er schrieb Hörspiele und Funkerzählungen. Seine letzte Buchveröffentlichung: "Herzland. Eine Erzählung", 1984. 1986 sendete der WDR sein Hörspiel "Aufstieg. Ein Hergang".
Sprecher:Opa Jost / Erzähler: Jochen Schroeder
Koko: Shirin Westenfelder
Johanna: Jodie Blank
Marek: Sebastian Kluckert
Lukas: Daniel Claus
Jörg Strasser: Jens Wawrczeck
Kommissar Bredeke: Dietmar Wunder
Edwin Löbbert: Lutz Schnell
Konstantin: Konstantin Bösherz
Kevin: Joshij Grimm
Frau Ziehlke: Luise Lunow
Frau Bierwerth: Cornelia Meinhardt
Nikos: Raul Richter
Sonja: Leyla Rohrbeck
Krankenschwester: Vera Teltz
Polizistin: Lisa Laux
Passant: David Nathan
Vorsitzender des Innenausschusses: Reinhard Kuhnert
Spaziergängerin: Marion Musiol
Daten zu Frank Werner:geboren: 1944
Vita: Frank Werner, geboren 1944, studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg und Berlin. Er arbeitete als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Hörfunkanstalten, war von 1974-1984 Hörspieldramaturg in Berlin und lebt als freier Autor und Bearbeiter in Berlin und Schleswig-Holstein.
Erstsendung: 02.10.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Hans Brodesser
produziert von: SRF
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heribert Malchers
Inhalt: Das literarische Motiv vom Täter, der zum Opfer bzw. vom Opfer, das zum Täter wird, haben die beiden kleinen Ganoven Männ und Büb bestimmt nicht gekannt, als sie ihren Bankraub mit Geiselnahme planten. Sie führen ihre Tat denn auch etwas primitiver aus, als das in raffiniert geschriebenen Psycho-Krimis vorkommt. Sie lassen zwei der Geiseln als vermeintliche Bankräuber zurück und bringen sich selbst als vorzeitig freigelassene Geiseln mit Hilfe der Polizei samt Beute in Sicherheit. So serviert Hans Brodesser seinem Kommissar Klötsch und dessen Team wieder einmal einen Fall, der den kölschen Kriminalisten, eben weil er so simpel ist, wie das perfekte Verbrechen vorkommt. "Zwei links, zwei räächs" ist die letzte von insgesamt elf Krimi-Parodien, die Hans Brodesser für "Land und Leute" schrieb. Sie fand sich im Nachlaß des 1987 verstorbenen Kölner Mundartautors.
Daten zu Hans Brodesser:geboren: 1917
gestorben: 1987
Vita: Hans Brodesser, geboren 1917, Postamtsrat i. R., schrieb für den WDR zehn Hörspiele. Er veröffentlichte mehrere Bücher mit seinen Mundartdichtungen. Bekannt wurde er in Köln als Autor von Divertissementchen, die von dem Männertheater "Cäcilia Wolkenburg" im Kölner Opernhaus zur Karnevalszeit aufgeführt wurden. 1982 erhielt er im Autorenwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen den 1. Preis in der Sparte Mundart.
Erstsendung: 24.09.1990
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553655639
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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