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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 241
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Titel: A-M-T, eine Datenkomödie
Autor: Bernhard Pfletschinger
produziert in: 1989
produziert von: HR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Ferdinand Ludwig
Inhalt: Theo Pawlewski hätte nichts gegen einen Staat, der seine Bürger hart anfaßt und nationalistisches Gedankengut hochhält, der stramme Leistungsideologie groß und schlappes Gleichheitsdenken klein schreibt. Aber Theo Pawlewski lebt in einem Staat, der ihm mehr demokratische Selbständigkeit abverlangt, als ihm lieb ist. Und als dieser Staat ihm - nicht ganz zu Recht übrigens - die Rente kürzt, da fühlt Theo Pawlewski sich zum Kampf aufgerufen. Er setzt damit eine Lawine behördlicher Nachstellungen in Gang, die ihn buchstäblich zu Tode hetzen. Zufällig und ahnungslos hat Theo Pawlewski nämlich auf eine Lücke im elektronisch gesteuerten Verwaltungssystem aufmerksam gemacht. Diese Lücke muß behoben werden. Daß dabei ein Mensch zu Tode kommt, liegt selbstverständlich nicht in der Logik des Systems. Oder etwa doch?
Sprecher:Anita Lochner
Susanne Ruppik
Tonio Pavia
Sylvia Heid
Daten zu Bernhard Pfletschinger:geboren: 18.08.1946
Vita: Bernhard Pfletschinger, geboren 1946, lebt als Autor für Radio und Fernsehen - seit 1984 hauptsächlich für den WDR - mit seiner Familie in der Nähe Kölns. "Bitterlieb" ist nach "Zwangscharakter" (WDR 2007) und "La Kalsa" (WDR 2009) das dritte Stück um den Kölner Hauptkommissar Henry Forelle.

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Erstsendung: 01.02.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 241
Titel: Aller Anfang ist schwer
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Urs Widmer
Inhalt: Die deutsche Sprache ist reich an Sprichwörtern, die bis heute überliefert sind und angewendet werden. Das Sprichwort zielt nicht gerade auf den "gesunden Menschenverstand". Es dient der Beschwichtigung, auch der Einschüchterung, es erinnert an "gottgewollte" Hierarchien. Das Sprichwort hebt auch Tugenden hervor: Fleiß, Gehorsam, Armut. Das Sprichwort steht in aller Unschuld da. Alberto Sarrabandini sen., der Unvergleichliche, wird in seinem Programm "Sprichwörter live" nun beweisen: "die unumstößliche Richtigkeit der herrlichsten, der seltensten, der bekanntesten Sprichwörter".
Sprecher:Maria Krasna (Lydia)
Elisabeth Kuhlmann (Alice)
Erika von Thellmann (Babett)
Ruth Hellberg (Lilly)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

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Erstsendung: 18.12.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 241
Titel: Alles ist erleuchtet
Autor: Jonathan Safran Foer
produziert in: 2009
produziert von: NDR
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Jo Ambros
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Sprecher:Patrick Güldenberg (Donald)
Matthias Brandt (Adrian)
Samuel Weiss (Erzähler)
Björn Grundies (Roy)
Marion Breckwoldt (Renata)
Hannes Hellmann (Jim)
Birger Frehse (Jeff)
Moritz Grove (Michael)
Ole Lagerpusch (Raff)
Uli Pleßmann (Dr. Sipetka)
Uli Pleßmann (Taxifahrer)
Nina Weniger (Sophie)
Theresa Rose (Shelly)
Sandra Borgmann (Tanya)
Tina Eschmann (Nutte 1, 2, 3 und 4)
Marie Leuenberger
Jürgen Uter (Vorsitzender)
Rolf Becker (Pfarrer)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden
Daten zu Jonathan Safran Foer:geboren: 21.02.1977
Vita: Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

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Erstsendung: 11.04.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 241
Titel: Alles muß man selber machen
Jelka - eine Familienserie
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1977
produziert von: SR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Bernd Lau
Sprecher:Elisabeth Wiedemann (Luja)
Gert Haucke (Felix)
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 16.01.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 241
Titel: Am Ende des Parks
Autor: Gerhard Tänzer
produziert in: 1986
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Ferdinand Ludwig
Inhalt: "Am Ende des Parks" meldet sich ein Reporter live aus dem Gebüsch. Er schildert die Begegnung zweier Männer auf einer Parkbank, als etwas geschieht: Herr Z: Sagen Sie, haben Sie nicht auch vorhin etwas gehört? Herr A: Wie? Herr Z: Ich frage Sie, ob Sie nicht vorhin auch etwas hinter der Mauer gehört haben? Herr A: Hinter der Mauer? Herr Z: Ja, dahinter. Herr A: Und was? Herr Z: Einen Schrei, den Schrei einer Frau. Herr A: Den Schrei einer Frau? Herr Z: Ich bin nicht ganz sicher, aber mir scheint, daß es eine Frau gewesen ist. Herr A: Die geschrieben hat? Herr Z: Ja. Und anschließend Schritte, als ob jemand flüchtet und verfolgt wird. Herr A: Hinter der Mauer? Hinter Zeitung und Brathuhn beraten sie, ob sie einen Blick über die Mauer werfen sollen. Der Reporter im Gebüsch bleibt auf Sendung.
Sprecher:Harry J. Bong (Conrad)
Elmar Nettekoven (Jo)
Mariele Millowitsch (Alice)
Hans Wilhelm Hamacher (Hein)
Nico Grüneke (Männi)
Erstsendung: 19.07.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 241
Titel: Amol is gewen a Jiddele
Autor: Ludwig Harig
produziert in: 1962
produziert von: HR; SR; SRF
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Seit zehn Jahren beteiligt sich die Gruppe espe an der Hörspielarbeit von Ludwig Harig. Zum ersten Mal entwickelten nun beide, Musiker und Schriftsteller, von Anfang an ein gemeinsames Projekt, eine jiddische Revue aus Liedern und Texten: "Amol is gewejn a Jiddele". Erzählt wird die Geschichte von Jankele Blumenfeld, der im ostjüdischen Schtetl heranwächst und sich zunächst begeistert der russischen Revolution anschließt. In seinen sozialistischen Hoffnungen enttäuscht und bedrängt vom fortdauernden Antisemitismus verläßt er seine Heimat als Auswanderer und begibt sich nach Amerika, in seinem Gepäck die Sehnsucht nach Schul, Schabbes, Glajchhajt, Brojt und Frajhajt. Während Jankele in New York ein neues Leben startet und sich abermals in einer Art Schtetl einrichtet, werden im nationalsozialistisch beherrschten Europa sechs Millionen Juden ermordet. Erzählt wird damit weniger ein individuelles Schicksal als vielmehr die Geschichte einer ganzen Völkergruppe. Die Autoren benutzen deshalb zahlreiche authentische Lieder, und ihre Texte gehen meist auf Zeugnisse der Zeitgeschichte zurück.
Sprecher:Walter Richter (Fuhrmann Henschel)
Ingeborg Stein (Frau Henschel)
Christa Keller (Hanne Schäl)
Rudolf Hofmann (Pferdehändler Walther)
Hans Caninenberg (Siebenhaar)
Kind Borek (Karlchen)
Leopold Biberti (Wermelskirch)
Agnes Delsarto (Frau Wermelskirch)
Helga Feddersen (Franziska Wermelskirch)
Arnim Waldeck-Süßenguth (Hauffe)
Otto Mächtlinger (Franz)
Curt Bock (George)
Eric Schildkraut (Fabig)
Willy Buser (Meister Hildebrandt)
Ulrich Lauterbach (Tierarzt Grunert)
Daten zu Ludwig Harig:geboren: 18.07.1927
Vita: Ludwig Harig, geboren 1927 in Sulzbach/Saar, Schriftsteller, Übersetzer, Hörspielautor. "Drei Männer im Feld" wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 11.10.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 241
Titel: Angebot und Nachfrage
Autor: Helmut Zenker
produziert in: 1967
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heiner Schmidt
Komponist: Siegfried Schäfer
Inhalt: Hubert Lettner, mittlerer Versicherungsangestellter, verheiratet mit einer begüterten Frau, keine Kinder, eine Geliebte, fühlt sich verfolgt. Von einem Privatdetektiv, den seine Frau engagiert hat. Hubert wird vorsichtig. Seine Verabredungen mit Anita werden seltener. Und wenn sie sich treffen, macht es den beiden vor lauter Vorsicht keinen Spaß mehr. Um so überraschter ist Hubert, als ihm sein Verfolger eines Tages auf der Straße anspricht. Ohne Umschweife macht der ihm den Vorschlag, seine Frau zu beseitigen. Hubert ist empört und läßt den Mann einfach stehen. Doch langsam beginnt der Gedanke an ihm zu nagen. Doch woher kennt der Unbekannte seine geheimsten Gedanken? Hubert Lettner fällt von einem Zweifel in den anderen. Noch bevor er sich zu einem Entschluß durchgerungen hat, nehmen ihm die Ereignisse alle Entscheidungen ab. Für Hubert Lettner ist es nun zu spät.
Sprecher:Hans-Georg Thies (Oberkommissar Gerber)
Kurt Böwe (Kommissar Claußen)
Heinz Suhr (Wendorf)
Gerhard Bienert (Mutschke)
Jürgen Holtz (Geißler)
Peter Dommisch (Engelmann)
Gerd Ehlers (Müller)
Walter Richter-Reinick (Hausmeister)
Friedrich Wilhelm Dann (Wirt)
Yvonne Jadwiga
Heidi Pfanne
Rita Hempel
Rudolf Napp
Inge Bartels
Gustav Stähnisch
Erstsendung: 10.04.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 241
Titel: Angst auf der Haut
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.1984
Autor: Hans Jürgen Buber
produziert in: 1979
produziert von: RB
Laufzeit: 260 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Heinz Nesselrath
Inhalt: Bubers Hörspiel entwirft das Bild einer deutschen Zukunftsgesellschaft. in der die Katastrophe des "ganz gewöhnlichen Kapitalismus" sich darstellt in extremer Luftverschmutzung, Staubgewitter, neuartige Gelbseuchen; Mutationskrankheiten sind die Folge: letztlich: Menschenvergiftung.

Ludwig Öttinger ist Mitarbeiter eines Entseuchungstrupps, Christel, seine Frau, arbeitet im Kaufhaus "Wunschland" als Verkäuferin und leidet an Hautkrankheiten, die ihr Mann mit nach Hause schleppt. Warum er sich nicht etwas anderes, was "Sauberes" sucht, ist ziemlich einfach, denn einer von der Deso-Abteilung kriegt nichts besseres. Angie, ihre Tochter, haben sie deshalb "ohne Lizenz". Die Ehe, die sie führen, ist so hoffnungslos wie die Gesellschaft, in der sie leben. Ihr Alltag, das ist Dreck, Ekel, Konsum, Korruption, Ohnmacht.

Das Leben als Krieg: "Die, die tot sind, haben es hinter sich."
Sprecher:Horst Breiter (Pu Bär)
Sabine Postel (Ferkel)
Manfred Böll (Kaninchen)
Aljoscha Flohr (Christoph Robin)
Ulrich von Bock (Erzähler)
Erstsendung: 16.12.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 241
Titel: Anna Marx und das Berliner Kartell
Anna Marx (Folge 6)
Autor: Christine Grän
produziert in: 1998
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Anna Marx, vom Leben, den Männern und ihrem Job mittelmäßig begeisterte Klatschkolumnistin beim "Wochenmagazin", laviert wieder im Bonner Polit-Strudel zwischen Champagner und Korruption. Diesmal haben es ihr die dubiosen Machenschaften des aalglatten Dr. Waldemar Krenz, Ex-MdB und Anwalt in eigener Sache, angetan. Ein Mann, der sich allzusehr für den Bonn-Berlin Umzug stark macht und dessen dunkle Verbindungen in die allerhöchsten Kreise das Blut sind, von dem die vife Journalistin gierig leckt. Doch Krenz ist kein Anfänger. Da läuft Anna im richtigen Augenblick der Typ mit dem gewissen Nichts über den Weg: Oberamtsrat Kimmel. Klein, geil und mit dem Schlüssel zur entscheidenden Schublade in der Tasche. Der Rest reine Formsache? Nicht bei Anna Marx!
Sprecher:Hüseyin Cirpici (Joe)
Anne Moll (Anne)
Bettina Engelhardt (Marie)
Wolf-Dietrich Sprenger (Ed)
Hans Diehl (Harry)
Werner Wölbern (Robert)
Donata Höffer (Margarete)
Helgo Liebig (Stimme)
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 21.09.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 241
Titel: Arbeitsfrieden
Autor: Reinhard Hummel
produziert in: 1971
produziert von: RB
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Reinhard Hummel
Komponist: Wolfgang Jehn
Inhalt: "In diesem kurzen, eindringlichen und zu einer neuen Kunstform geronnenen Hörspiel wurde ein Weg beschritten, der Erfahrungen aus dem alten symbolischen Hörspiel wieder aufnimmt, sie mit aus dem O-Ton gewonnenen mischt und einer subjektiv verdichteteten Realität ganz ungewohnte Glaubwürdigkeit verleiht." (Evangelischer Pressedienst)
Erstsendung: 22.06.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 241
Titel: Auf den Hund gekommen
Autor: Viola Altrichter
produziert in: 2000
produziert von: RB; Jochen Schütt; NDR vor
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Wie gestaltet man einen drohenden Nervenzusammenbruch, der sich andeutet, während die von Liebeskummer geplagte Nora mit ihrer energischen Freundin Anna zuerst eine Straße entlang und dann rund um einen See spaziert, ohne Naturgeräusche zu bemühen? Viola Altrichter konfrontiert ihr Feundinnenpaar mit anderen Spaziergängern und zwar mit jenen unvermeidlichen Hundehaltern, die unweigerlich jeden Bürgersteig, jeden Grünstreifen und jedes Seeufer in gefährliches Terrain verwandeln. Die Dialoge der Tierfreunde mit ihren treuen Weggefährten durchkreuzen das Gespräch der Frauen, dessen Gegenstand vor allem die Untreue von Noras Gefährten ist. So erzeugen Wahrnehmung und Projektion, gewichtige Thematik und ablenkende Beobachtung der Hunde ein Klima schwimmender Bedeutung und gebellter Bezüglichkeiten.
Sprecher:Edgar Bessen
Daten zu Viola Altrichter:Vita: Viola Altrichter, geboren 1945 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Psychologie in Berlin und schrieb 1987 ihre Dissertation über den Genie-Begriff im italienischen Manierismus. Seit 1986 lebt sie als freie Autorin in Berlin und veröffentlichte bereits zahlreiche Radiofeatures und Hörspiele. Der WDR brachte von ihr zuletzt "Der Kasten" (2001).
Hompepage o.ä.: http://home.arcor.de/viola.altrichter/
Erstsendung: 23.06.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 241
Titel: Aussagen nach einer Verhaftung aufgrund des Gesetzes gegen Unsittlichkeit
Autor: Athol Fugard
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Peter Michel Ladiges
Bearbeitung: Peter Michel Ladiges
Übersetzer: Jörn van Dyck
Inhalt: Ein farbiger Mann, verheiratet, Lehrer in einer Eingeborenensiedlung, liebt eine weiße Frau, sie ist Bilbliothekarin. Die beiden treffen sich im Hinterraum der Bibliothek; sie werden beschnüffelt und schließlich denunziert von einer Nachbarin. Polizei dringt in die Intimszene ein, das Paar wird dem Blitzlicht der Polizei-Fotografen preisgegeben. Es versucht sich zu verteidigen, weiß aber, daß es aussichtslos ist.
Sprecher:Sylvester Groth (Fabrizio)
Malick Diouff (Ousmane / junger Mann)
Helene Grass (Fatou / Bessy)
Mohammad-Ali Behboudi (Libyscher Konsul / Cherrière)
Sami Omar (Tuareg / Gereke)
Albert Kitzl (Muhamar / Khaled)
Jessica Walther-Gabory (Sie / Safira)
Alois Moyo (Daniel / Stephen)
Tedros Teclebrhan (Billy)
Antonio Monfort (Offizier / Polizist)
Falilou Seck (Yaya)
Serdar Somuncu (Sergeant)
Anja Herden (Pat)
Caroline Schreiber (Mme Hope / Anwältin)
Adé Odukoya (James / Brigardière)
Ronnie Mkwanazi (Joseph)
Götz Argus (Carbinieri / Zivilpolizist 1)
Matthias Redlhammer (Carabinieri 2 / Zivilpolizist 2)
Ozan Akhan (Hassan / Salafitenführer / Sherif)
Navid Akhavan (Amadou / Jonathan)
Therese Hämer (Dottoressa)
Nedjo Osman (Youssef)
Makke Schneider (Helfer 1)
Gregor Höppner (Helfer 2 / Staatssekretär)
Patrice Cuvier (Monsieur H. / Kontrollpolizist)
Paul Faßnacht (Feister Carabinieri)
Daten zu Athol Fugard:vollständiger Name: Harold Athol Lannigan Fugar
geboren: 11.06.1932
Vita: Harold Athol Lannigan Fugard (* 11. Juni 1932 in Middelburg/Great Karoo in Südafrika) ist ein südafrikanischer Schriftsteller und Dramatiker.

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Erstsendung: 13.01.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 241
Titel: Banksitzer
Autor: Manfred Janke
produziert in: 2010
produziert von: Hörspielprojekt
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Jan Schroeder
Inhalt: Ein Vagabundendasein im In- und Ausland führte der Autor dieses Hörspiels. Es eröffnet einen authentischen - weder von Sentiment noch von Vorurteilen verstellten - Einblick in den Nachmittag und Abend eines gesellschaftlichen Außenseiters, eines "Penners".
Sprecher:Markus Raab (Erzähler)
Jan Schroeder (Fürst Azraêl Jaromir von Bogisien)
Robert Kerick (Prinz Izmaêl Seraphim von Sangrien)
Markus Haacke (Fürst Razmaêl Ezechiel von Umarien)
Sascha Kiss (Alexândrós von Tartaros)
Michael Gerdes (Diastro Trovato)
Robert Knolmar (Victor Baptiste Gaspard)
Roman Ewert (Edouard Viniére)
Max Gorsky (Pierre Viniére)
Marcel Kubik (Jacques Viniére)
Paul Burghardt (Bastien d’ Rhénour)
Tobias Diakow (Constantin von Loskur)
Björn Korthof (Jean de Prieuré)
Torsten Paubandt (Junger Vampir)
Ralf “Searge” Pappers (Maeritius)
Sebastian Bäcker
Dirk Hardegen
Heiko Simon
Sascha Stiehler
Peter Rittinger
Joachim Klotz
Marie-Christin Natusch
Tabitha Hammer
Lisa Hoffmann
Marianne Häberli
Labina Ibanez
Erstsendung: 21.04.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 241
Titel: Bannwald
Autor: Reinhard Zähringer
produziert in: 1974
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Thomas Köhler
Komponist: Irmfried Radauer
Inhalt: Die wahren Geschichten sind immer unglaublich. In einem abgelegenen Haus mitten im Schwarzwald überleben zwei Menschen das Dritte Reich und den Weltkrieg. Er ist ein Deserteur von der Wehrmacht, sie zieht dem drohenden Berufsverbot auf der Bühne die Waldeinsamkeit vor. Natürlich werden beide von den Zeitläufen eingeholt. Natürlich verschonen sich beide selber nicht.
Sprecher:Joseph Hendrichs (Präsident)
Michael Toost (Dr. Salus)
Rudolf Rösner (Azimuth)
Marianne Chappuis (Nathalie Ennimoos)
Tom Krinzinger (Karlchen, ein Dieb)
Alexander Trojan (Mockitt, Chef der Kliniken)
Friedl Jary (Mädchen, Schulkind, Patientin, Automatenstimme)
Karl Krittl (Gravenhorst)
Erstsendung: 21.09.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 241
Titel: Berechtigte Fragen (mit Gudrun, die Geschichte und ihr Unterricht)
Autor: Elfriede Gerstl
produziert in: 1990
produziert von: GOEHTE INSTITUT; ICA
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Hartmut Kirste
Komponist: Heiner Goebbels
Inhalt: Es werden verschiedene, historisch nicht zueinander passende Sprach- und Denkwelten ineinander verschnitten. Die berechtigten Fragen, die sich aus dieser Konfrontation ergeben, lauten dann: Was passiert, wenn James Bond Dornröschen trifft - oder Rübezahl Anna Karenina?
Sprecher:Heiner Müller (Sprecher der Übersetzung aus dem Amerikanischen)
Erstsendung: 01.03.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 241
Titel: Bettinas Stimme
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1983
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Die Schauspielerin Bettina hat eine Begabung, die ihre Regisseurin zunächst mehr verwirrt als beeindruckt: der Umfang ihrer Stimme entspricht, so erklärt es Bettina, dem Umfang ihrer Familie, und diese Familie ist groß. Ihre Ohren, ihr Kehlkopf und ihre Stimmbänder haben Sprache und Stimme einer weitverzweigten Verwandtschaft gespeichert und statt - wie bei einem Vorsprechen üblich - die Rollen eines Dramas zu rezitieren, entfaltet Bettina ein Tableau ganz anderer Art. Sie erzählt mit der Stimme des Großvaters dessen Leben als Frauenheld und mit der des Vaters schildert sie seine Versuche, sich auf zwei Frauen zu beschränken. Die Mütter, Großmütter, Tanten und Töchter mit ihren heimlichen und öffentlichen Affären gehören ebenfalls zu Bettinas Repertoire. Die Regisseurin, zunächst unwillig, läßt sich schließlich entführen in die Liebes- und Leidensgeschichten eines typisch Goy'schen Familienszenarios.
Sprecher:Klausjürgen Wussow (Henry Jekyll-Edward Hyde)
Marion Degler (Hortensia Jekyll, seine Frau)
Doris Mayer (Emily Jekyll, seine Tochter)
Verena Wengler (Alice, Emilys Cousine)
Alexander Waechter (Jeremy Ritter, Jekylls Assistent)
Paul Hoffmann (Sir Albert Bassinghill)
Karlheinz Hackl (Ferdinand Bassinghill, sein Sohn)
Susi Nicoletti (Theodosia, Herzoginwitwe)
Horst Eder (Beanly, Butler)
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 13.07.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 241
Titel: Black Jack
Autor: Ray Butler
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Genre: Krimi
Regie: Hartmut Kirste
Übersetzer: Christel Bussiek
Inhalt: Eigentlich ist Black Jack nur ein kleiner Gauner, aber vielleicht plant er gerade deswegen den großen Coup Scotland Yard ist schon auf die falsche Fährte gesetzt, also scheint der Coup zu gelingen, nämlich die Sache mit dem Geldschrank. Danach will Jack nach Rio verschwinden, aber damit begeht er einen entscheidenden Fehler.
Erstsendung: 15.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 241
Titel: Bloß Zufall
Autor: Jochen Kittner
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin; RB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Hauptkommissar Schwan und Kriminalobermeister Nagert von der Kripo Spurholzen stehen im verschneiten Stadtpark vor einer Leiche. Eine Frau ist ermordet worden: Marion Rabe, 25. Schon der bloße Anblick gibt Rätsel auf: Lange, grell bemalte Fingernägel, viel Schminke, jede Menge großklotziger Talmi an Händen und Armen, die Kleidung dagegen unauffällig - oder wie Nagert sagt: "Typ graue Maus." Kein Sexualmord, kein Raubmord. - Laut Witwe Sparkner, bei der sie wohnte, war sie ein sittsames Mädchen. Die Ermittlungen ergaben aber, daß sie regelmäßig mit ihren Chefs ein Verhältnis hatte, und sie wechselte häufig ihren Arbeitsplatz als Sekretärin. Auch mit ihren beiden letzten Chefs, den Herren Splitt und Langholz, Besitzer der Baufirma Langholz & Splitt, hatte die es so gehalten. Nur können sich beide nicht mehr daran erinnern. Eigenartig. Eigenartig auch, daß mitten auf dem Tisch in ihrem möblierten Zimmer 10.000 DM in bar liegen, daneben ein Haufen Zeitungsausschnitte und Katastrophenmeldungen. Eine Sammlerin? Eigenartig auch, wie aufmerksam Polizeipräsident Stöcker die Ermittlungen verfolgt. Er favorisiert Verdächtige, will gegen andere weniger hart ermittelt wissen. Er wird immer nervöser, je deutlicher ein unsichtbares Netz von Beziehungen und Interessenverwicklungen in Spurholzen zum Vorschein kommt. Schwan und Nagert sind nicht zu beneiden.
Sprecher:Daniel Minetti (Sohn)
Horst Bollmann (Vater)
Susanne Düllmann (Mutter)
Erstsendung: 04.01.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 241
Titel: Briefonkel. Zwölf Tagträume
Autor: Hein Bruehl
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Mit einem Touristenvisum kehrt ein Mann nach zwölf europäischen Exiljahren in die überseeische Heimat zurück, auf Zeit. Auch wenn die Grenzen inzwischen offener sind, herrscht dort noch immer jene Diktatur vor deren Häschern er einst Hals über Kopf geflohen ist. Der Vater, der ihm zur Flucht verholfen hatte und dem Sohn sarkastische und anspielungsreiche Briefe über die Situation im Land schrieb, ist inzwischen gestorben. Die anpassungsbereite Mutter, der vieles an dieser Verbindung verborgen blieb, erzählt von den Zwangslagen und Kompromissen, unter denen die Familie des Exulanten die verstrichenen Jahre überstanden hat. Die merkliche Distanz der Nachbarn, der alten Freunde, die Vorsicht in der eigenen Familie bekommt der Heimgekehrte bei allen Begegnungen zu spüren. Nach dem Militärputsch hatte er bei seiner Schwester einen landesweit gesuchten Gewerkschaftsführer versteckt; noch Jahre danach war deren Familie mit anonymen Anrufen bedroht worden. Die schroffe Ablehnung, mit der sein Schwager ihm begegnet, hat ihren Grund. Als unwillkommener Störenfried (nämlich als potentieller Spitzel) erscheint er selbst erklärten Feinden der Diktatur. Sein Eindruck von der herrschenden Ruhe im Land wäre niederschmetternd, - wäre da nicht sein Neffe, der bei seiner Flucht noch ein Kleinkind war und der sich aus den Briefen des Onkels sein eigenes Bild gemacht hat. "In dem Hörstück verarbeite ich Bruchstücke aus Erzählungen politischer Exulanten, denen nach Jahren der Verbannung begrenzte Einreisevisa ausgestellt wurden." (Hein Bruehl)
Daten zu Hein Bruehl:geboren: 26.12.1938
Vita: Hein Bruehl, geboren am 26.12.1938 in Berlin, begann 1962 als freier Assistent und Hörspiellektor beim Westdeutschen Rundfunk. Er arbeitete dort später als freier Regisseur, Übersetzer, Bearbeiter und Autor. Seit 1975 war er fest angestellter Regisseur mit redaktionellen Aufgaben. Seit 1992 war er redaktioneller Mitarbeiter im Studio Akustische Kunst. Für das Studio produzierte er u.a. "Dionysische Verwandlungen eines Winzerfests" (2000); "Mexiko DF" (2002) und schließlich "Magic Nights" (2003).
Erstsendung: 06.11.1990
Datenquelle(n): dra
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Titel: Cafeteria
Autor: Isaac Bashevis Singer
produziert in: 2008
produziert von: DLF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Rhys Adrian
Komponist: Gerd Bessler
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Marianne de Barde
Inhalt: In einer Cafeteria in New York, Treffpunkt jüdischer Intellektueller, wird dem Schriftsteller Aaron Anfang der 50er Jahre eine junge Frau vorgestellt, die sich als Leserin und Kennerin seiner Bücher erweist. Aaron erfährt, daß die junge Frau Esther heißt, in einem Gefangenenlager in Rußland gewesen ist und nach dem Krieg noch einige Zeit in Flüchtlingslagern in Deutschland verbracht hat. Die beiden treffen sich - fast immer zufällig - in unregelmäßigen Abständen wieder. Eines Abends ruft Esther Aaron in seiner Wohnung an und bittet ihn um eine Unterredung. Als sie kommt, ist sie ziemlich aufgeregt und sieht elend aus. Sie berichtet, wie sie nachts über den Broadway geirrt und an der Cafeteria vorbeigekommen ist. Als sie hineinging, sah sie Männer in langen weißen Kitteln wie Sanitäter und Ärzte und alle mit Hakenkreuzarmbinden um einen großen Tisch sitzen, am Kopfende saß Hitler. - Das Hörspiel beschreibt als Spätfolge von Haft und Lagerstrapazen den plötzlichen Beginn einer Psychose. Es zeigt den Moment, in dem der Druck einer vergangenen, aber auch gegenwärtigen Realität für ein labiles Bewußtsein zu stark geworden ist, so daß es in eine "Vision", in Wahn ausschert.
Sprecher:Hüseyin Michael Cirpici (Sprecher Abspann)
Birgit Minichmayr
Daten zu Isaac Bashevis Singer:geboren: 21.11.1902
gestorben: 24.07.1991
Vita: Isaac Bashevis Singer (auch: Isaak Baschewis Singer; jiddisch יצחק באַשעוויס זינגער; Pseudonyme, die er – neben Bashevis – zeitweilig verwendete, waren Varshavsky oder D. Segal; * 21. November 1902 in Leoncin, heute im Powiat Nowodworski (Masowien), Polen; † 24. Juli 1991 in Surfside, Miami-Dade County, Florida) war ein polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller. Als erster und bislang einziger jiddischer Schriftsteller erhielt er im Jahr 1978 den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 12.02.1976
Datenquelle(n): dra
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1544826234
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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