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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 24
Kriterien: Sprecher entspricht 'Hans-Werner Meyer' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... und zitterte wie Espenlaub
Autor: N. N.
produziert in: 2011
produziert von: NDR
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Inhalt: In New York wird ein Callgirl ermordet. Luxus-Model und Agentin Natascha wird von einer Detektiv-Agentur auf den Fall angesetzt. Sie fliegt nach L.A., wo sie sich dem Filmproduzenten Tony Warden an die Fersen heftet. Das FBI hat ihn bereits als Auftraggeber des Mordes im Visier. Warden, so findet Natascha heraus, dealt mit delikatem Filmmaterial, mit bei ihm zuhause heimlich abgedrehten Sexorgien. Mit diesen Dokumentationen sollen die prominenten Teilnehmer erpresst werden. In einem großen Showdown schlägt sich Warden dann aber auf die Seite der Guten und kehrt in seine bürgerliche Existenz zurück.

Die Vorlage für das Hörspiel ist der Drei-Groschen-Roman eines nichtgenannten Autors aus einem Hamburger Verlag. Oliver Sturm macht daraus ein raffiniertes postmodernes Spiel über Authentizität und Urheberschaft. Er erzählt den Trivial-Roman wie ein entstehendes Drehbuch, der Erzähler selbst wird zur Figur einer neuen Geschichte, zu einem Drehbuchautor. Diese Figur trägt u. a. Züge des realen Produzenten Joe Eszterhas, der selbst eine Autobiographie geschrieben hat, ein Buch, das voller bizarrer Episoden und in weiten Teilen kolportagehaft ist. Am Ende dann wird noch mal an der Schraube gedreht: der Drehbuchautor selbst gesteht, dass er nur der Phantasie eines Taxifahrers aus Hannover entsprungen ist.
Sprecher:Reiner Schöne (Paul Henderson/Johnnie Crown)
Hans-Werner Meyer (Tony Warden)
Claudia Urbschat-Mingues (Sharon Stone/Natascha)
Brigitte Buhre (Cissy)
Tina Eschmann (Naomi)
Céline Fontanges (Grit/Bridget)
Wolf-Dietrich Sprenger (Bill Shawn)
Helmut Krauss (Frank Blumenberg)
Mirco Kreibich (Taxifahrer)
Erik Schäffler (Filmagent)
Sascha Icks (Monique Degarde)
Oscar Ortega Sánchez (Fabio)
Wolf Frass (Captain Grey)
Lotta Doll (Sue Denning)
Lutz Herkenrath (Percy Sloan)
Hanns Jörg Krumpholz (Grauschimmel)
Christian Redl (Jenkins)
Christian Redl (Anrufer)
Christian Wendt (Komparse)
Gunnar Frietsch (Komparse)
Wolfgang Seesko (Komparse)
Erstsendung: 06.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 24
Titel: Alles ist einfach
Autor: Kurt Drawert
produziert in: 1996
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Kurt Drawert
Inhalt: Zwei ältere Männer, Harry und Pit, befinden sich auf einer verlassenen Krankenstation, und mitunter kommt es den beiden Insassen so vor, als wären sie selbst gar nicht mehr vorhanden. Während der Suche nach einem verlorengegangenen Brief, der, wie sie meinen, über ihre Situation Aufschluß geben wird, entwickelt sich zwischen ihnen ein konfliktreiches Verhältnis: Harry, der am Fenster liegt und "in die Welt sehen kann", hält sich den an der Tür liegenden Pit als Mündel. Pit wiederum fügt sich lustvoll in die Rolle des Unterworfenen. In diesem Spiel der Abhängigkeiten vollzieht sich Geschichte, die am Beispiel der untergegangenen DDR ihre paradoxe Metapher findet.
Sprecher:Hilmar Thate
Paul Burian
Peter Fitz
Cornelius Obonya
Hans-Werner Meyer
Daten zu Kurt Drawert:geboren: 1956
Vita: Kurt Drawert, geboren 1956 in Henningsdorf. 1993 Umzug von Leipzig in die Nähe von Bremen, lebt z. Zt. in Rom. Freier Autor seit 1986: Gedichte, Prosa, Essays (zuletzt: "Revolten des Körpers", Stuttgart 1995). Leonce-und-Lena-Preis 1989, Ingeborg-Bachmann-Preis 1993, Uwe-Johnson-Preis 1994.
Erstsendung: 19.05.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 24
Titel: Aus dem Lesebuch für Städtebewohner
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1997
produziert von: DLF; BR; WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: "Denn nicht die vier sind zu viel/ Sondern das fünfte Rad/ Und nicht schlecht ist die Welt/ Sondern/ Voll."

Die 1926/27 entstandenen Texte, von Brecht "für Schallplatten" konzipiert, sind von provozierender Aktualität. Es gibt keine beruhigenden Gewissheiten. Die Gedichte haben kein Metrum. Sie weichen rhythmisch aus, wie der einzelne, der in einer Menschenmenge ausweichen muß, wenn er durch die Straßenschluchten Chicagos irrt.

"Ihr müßt das ABC noch lernen./
Das ABC heißt:/
Man wird mit euch fertig werden."

Wenn man Brechts lyrische Versuchsanordnung über die Städte und deren Bewohner heute wiederholt, entstehen beim Zusammenprall zweier Zeitebenen vielfach Reibungen und auch komische Brechungen; sie geben dem Hörstück die akustische Struktur.
Sprecher:Max Raabe
Sophie Rois
Hans-Werner Meyer
Guntram Brattia
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.02.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 4 von insgesamt 24
Titel: Azteken oder die Knallbude
Autor: Richard Huelsenbeck
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: 1918 veröffentlichte Richard Huelsenbeck neben der Novelle "Verwandlungen", deren Radiofassung (BR 1994) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet wurde, das Prosastück "Azteken oder die Knallbude. Eine militärische Novelle". "Es war das Jahr, in dem Huelsenbeck in Berlin den 'Club Dada' mitbegründete und eine Zeit, in der er Anlässe wie die große Dada-Soirée in der Sezession am Kurfürstendamm in Berlin nutzte, um vehement gegen die "blutleere Abstraktion des Expressionismus" zu polemisieren. Die gesellschaftskritische Novelle "Azteken oder die Knallbude", die ihrer Sprache und Darstellung nach der expressionistischen Prosa zugeordnet werden kann, brachte Huelsenbeck in keinen Zusammenhang mit seinen dadaistischen Texten und Aktionen. Die Novelle wurde vor dem Ersten Weltkrieg verfaßt, vermutlich im Sommer 1913. In diesem Jahr feierte Kaiser Wilhelm II. sein 25jähriges Regierungsjubiläum, auf das sich der Text ganz offensichtlich bezieht. Protagonist und Opfer der 'Azteken' ist der einfache, von vornherein durch eine gewisse Resistenz auffallende Soldat Böhme, ein Außenseiter, ein Heimatloser, der sich in der starren militärischen und gesellschaftlichen Ordnung nicht zurechtfindet: Böhme ist ein Woyzeck der wilhelminischen Zeit. Aus heutiger Sicht ist die Novelle eine gelungene ironische Darstellung eines militärischen Marionettentheaters und eine erzählerische Attacke gegen die Philister mit der Eisenfresserweltanschauung: auf die Sitze genagelte Soldaten erscheinen als Material, Offiziere als Karikaturen; sprechende Automaten führen mechanische Konversation, reden Blech" (Herbert Kapfer).
Sprecher:Michael König (Erzähler)
Detlef Kügow (Soldat)
Johannes Hertel (Böhme)
Helene Grass (Mädchen)
Manfred Groh (Unteroffizier)
Hans-Werner Meyer (Schiebelhut)
Fabian Gerhardt (Leindecker)
Sunnyi Melles (Lida)
Frauke Poolman (Käte)
Joachim Höppner (Mixer)
Daniel Kasztura (Bauer)
Herbert Weicker (Professor)
Thomas Dillig (Junge)
Margarete Gräf (Frau Professor)
Horst Raspe (Schlauch)
Michael Gahr (Sanitäter)
Gundula Liebisch (Schwester)
Nikol Voigtländer (Arzt)
Helmut Stange (Oberst Joggeli)
Harald Teschner (Bürgermeister)
Arnim Berger (Passant)
Marianne Lindner (Mutter)
Alice Franz (Mutter)
Hans Bergmann (Vater)
Claudius Zimmermann (Vater)
Daten zu Richard Huelsenbeck:geboren: 1892
gestorben: 1974
Vita: Richard Huelsenbeck, geb. 1892 in Frankenau/Hessen, gest. 1974 in Minusio/Tessin. Arzt und Psychologe, Autor, Maler, Mitbegründer der dadaistischen Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg als Schiffsarzt Reisen nach Ostasien, Afrika, Indien, Nord- und Südamerika. Als Korrespondent in China, Westindien und Mexiko. 1936 Emigration nach New York. 1970 bis zu seinem Tod verbringt er im Tessin. Werke u.a. "Phantastische Gebete" (1916 u. 1920), "Schalaben, Schalabai, Schalamezomai" (1916), "Dadaistisches Manifest" (1918), "Azteken oder Die Knallbude" (1918), "Verwandlungen" (1918), "En avant Dada" (1920), "Dada siegt" (1920), "Deutschland muß untergehen. Erinnerungen eines dadaistischen Revolutionärs" (1920), "China frißt Menschen" (1930), "Sexualität und Persönlichkeit" (1954), "Mit Witz, Licht und Grütze. Auf den Spuren des Dadaismus" (Autobiografie, 1957), BR-Hörspieladaptionen "dr. huelsenbecks mentale heilmethode" (1992), "Verwandlungen" (1994, Hörspiel des Jahres), "Azteken oder die Knallbude" (1997).
Erstsendung: 21.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 24
Titel: Born a fox
Autor: A. L. Kennedy
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Übersetzer: Ingo Herzke
Inhalt: Gary und Anne, ein Ehepaar mittleren Alters, erwarten Besuch: Garys älterer Bruder Mark kommt mit neuer Freundin zum Abendessen. Das löst schon im Vorfeld Spannungen aus, denn die Brüder unterhalten ein schwieriges Verhältnis, und überhaupt ist Gary jederzeit reizbar und angeschlagen, denn er hat seine Stellung als Lehrer aufgeben müssen. Jetzt hockt er nur zu Hause, lamentiert und kümmert sich ums Kochen, während Anne mit ihrer Arbeit den Laden aufrecht erhält und Garys Macken erträgt. Beim Eintreffen der Gäste lassen die Gereiztheiten nicht lange auf sich warten, zumal Marks Freundin Beulah, studierte Soziologin, attraktiv und höchstens 30 ist. Auch der Umstand, dass sein Bruder erfolgreich in einer Werbeagentur arbeitet, strapaziert Garys schwaches Selbstbewusstsein. Zwischen den Brüdern geht es schon bald um den toten Vater und die Streitfrage, welcher Sohn mehr geliebt wurde.
Sprecher:
offen
Gary: Hans Löw
Anne: Anna Schudt
Mark: Hans-Werner Meyer
Beulah: Lena Lauzemis
Daten zu A. L. Kennedy:vollständiger Name: Alison Louise Kennedy
geboren: 22.10.1965
Vita: A. L. Kennedy, geboren 1965 in Dundee/Schottland, unterrichtet an verschiedenen Universitäten Creative Writing und lebt als Autorin, Filmemacherin und Stand-up-Comedian in Glasgow. Kennedy wurde u.a. mit dem Somerset Maugham Award ausgezeichnet, erhielt fünfmal den Scottish Arts Council Book Award und wurde vom Magazin "Granta" zweimal zu den "zwanzig besten jungen britischen Schriftstellern" gewählt. Für den SWR schrieb sie bisher die Originalhörspiele "Blood Empire" und "Love, Love, Love – wie die Beatles". "Born a Fox", ihr erstes Originalhörspiel, entstand ursprünglich für die BBC, ebenso wie "That I Should Rise - Und sollt' ich geh'n", das SWR2 2013 produzierte.
Hompepage o.ä.: http://www.a-l-kennedy.co.uk/
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Treffer 6 von insgesamt 24
Titel: Briefe an Georges
Autor: Elias Canetti
Veza Canetti
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Ulrike Brinkmann
Inhalt: Elias Canetti hat neben seiner Ehefrau Veza, die er 1934 eher aus Freundschaft geheiratet hat, ständig irgendwelche Geliebten. Etwa um diese Zeit beginnt die unglückliche Veza einen Briefwechsel mit dem jüngeren Bruder ihres Mannes, Georg, der in Paris lebt. Der wiederum fühlt sich mehr zu schönen Männern hingezogen. Aus Wien und später aus dem Londoner Exil gehen heimliche "Briefe an Georges". Unabhängig voneinander schreiben Veza und Elias ihm nach Paris.

Diese Korrespondenz, in späteren Jahren durch den Krieg unterbrochen, zeichnet die äußerst komplizierte Beziehung des Ehepaares Canetti nach, offenbart die Schreib- und Ehekrisen, die Verzweiflungsattacken und die Höhenflüge des Größenwahns. Sie berichten über Liebesaffären, Eskapaden, Wahnsinnsanfälle und Depressionen, mit denen beide zu kämpfen haben. Gemeinsam ist ihnen die Sorge um den an Tuberkulose erkrankten Georges. Georg, der seinem Bruder zunehmend kritisch gegenübersteht, wird mehr und mehr zum vertrauten und intimen Freund Vezas, die in der Emigration ihre eigene literarische Arbeit in den Hintergrund stellt, um Platz für die Großprojekte ihres Mannes zu schaffen. In seiner späteren Autobiographie hat Elias Canetti eine glatte, gereinigte Version seines Lebens vorgelegt und vor seinem Tod die Korrespondenz mit seiner Frau vernichtet. Die mehr als vierhundert Briefe an Georg, auf denen das Hörspiel basiert, fanden sich in dessen Nachlaß.
Sprecher:Gottfried Breitfuß (Elias Canetti)
Gudrun Gabriel (Veza Canetti)
Hans-Werner Meyer (Georges C.)
Daten zu Elias Canetti:geboren: 25.07.1905
gestorben: 14.08.1994
Vita: Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Veza Canetti:Vita: Veza Taubner-Calderon, verheiratete Canetti (1897-1963), war Autorin und Übersetzerin.
Erstsendung: 30.07.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 24
Titel: Das Mädchen Kiesel und der Hund
Autor: Katrin Lange
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Renate Heitzmann
Komponist: Michael Rodach
Inhalt: Das Mädchen Kiesel lebt mit seinen Eltern im hohen Norden, in einem Iglu. Ihr Vater ist ein berühmter Jäger, manchmal nimmt er das Mädchen mit auf Robbenjagd. Sie lernt schnell und viel bei ihm. Eines Tages kehrt ein junger Jäger bei der Familie ein, das Mädchen und der junge Jäger verlieben sich, doch der Vater sagt "Nein!" Er schickt den Jäger weg, noch könne er seine Familie selber ernähren. Das Mädchen schwört: "Ewig soll Vater mich ernähren müssen, auf allen Vieren soll er betteln, daß ich endlich heirate." Genauso geschieht es auch, und der alte Vater befiehlt schließlich: "Den ersten Besten, der nun noch um dich wirbt, sollst du heiraten!" So muß Kiesel schließlich einen Hund heiraten.
Sprecher:Armin Dillenberger (Der Jäger)
Hürdem Riethmüller (Seine Frau)
Anja Bilabel (Kiesel)
Viktor Neumann (Gastfreund)
Uwe Preuß (Der Hund)
Gundula Köster (Junge Frau)
Hans-Werner Meyer (Nordlicht)
Joachim Nottke (Erzähler)
Yüksel Yolcu (Junger Hund)
Hubertus Hieß (Junger Hund)
Andreas Maier (Junger Hund)
Markus Wünsch (Junger Hund)
Lukas Eichberg (Kleiner Hund)
Daten zu Katrin Lange:geboren: 27.11.1942
Vita: Katrin Lange (* 27. November 1942 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-lange.de/
Erstsendung: 02.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 24
Titel: Das Rätsel von Boscombe Valley
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Gisbert Haefs
Inhalt: Die Erfahrungen mit dem Lagerleben als Militärarzt in Afghanistan haben Doctor Watson geprägt. Und auch als frischgebackener Ehemann in London ist er stets aufbruchbereit, um den Freund Sherlock Holmes bei Bedarf auf seinen kriminalistischen Reisen zu begleiten. Beim Frühstück trifft Holmes' Einladung ein, und schon wenige Stunden danach ist man mit kleinem Gepäck unterwegs ins West Country, wo Charles McCarthy - ein Gutsbesitzer im Boscombe Valley - ermordet wurde und sein Sohn alle Mühe hat, sich gegen den Verdacht des Vatermords zu verteidigen. Denn alle Indizien sprechen gegen ihn.



"Die Geschichten um Sherlock Holmes und seinen treuen Adlatus Dr. Watson gehörten bereits in den 60er-Jahren zum festen Repertoire des Hörspiels. Damals präsentierte sich der von Peter Pasetti gesprochene Holmes als weltoffener Lebemann. In den Neuadaptionen mit Walter Renneisen in der Hauptrolle kommt Holmes der literarischen Vorlage näher: Ein zuweilen recht unleidlicher Exzentriker mit Hang zur Egomanie. Hans Gerd Krogmann gelang ein unterhaltsames Hörspiel mit dynamischer Musik, einem bis in die letzte Nebenrolle gut gecasteten Ensemble und so manch akustischem Highlight. Besonders gelungen ist dabei Holmes Auftritt am Tatort, einem Waldsee. Das Zusammenspiel von Watsons leicht ironischem Kommentar, der Musik, und Holmes' "Ahs" und "Ohs", wenn er wieder mal ein Indiz findet, das ihn dem Täter näherbringt, schafft wahrhaftig ein lebendiges Bild im Kopf des Hörers." (Lutz Gräfe)
Sprecher:Walter Renneisen (Sherlock Holmes)
Peter Fitz (Doctor Watson)
Brigitte Röttgers (Mrs. Watson)
Hans-Werner Meyer (James McCarthy)
Klaus Manchen (Der Coroner)
Werner Rehm (Ispektor Lestrade)
Verena von Behr (Miss Alice Turner)
Otto Mellies (Mr. John Turner)
Friedrich W. Bauschulte (Stimme des alten McCarthy)
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

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Erstsendung: 05.01.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 24
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 1 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
27.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 2 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
28.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 3 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
29.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 4 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
30.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 5 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine31.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 6 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
01.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 7 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
02.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 8 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
03.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 9 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
04.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 10 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Zauberberg
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2000
Autor: Thomas Mann
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 530 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: "Der Zauberberg", der 1924 erschien, ist ein Jahrhundertroman. Gerhart Hauptmann schrieb während der Lektüre an den Verleger Samuel Fischer: "Ich bin überzeugt, dass, wenn er sich fortsetzt wie bisher und an epischer Ruhe, Haltung und innerem Reichtum nichts verliert, er unter die wenigen Meisterwerke seiner Gattung zu rechnen ist". Der Bayerische Rundfunk präsentiert nun eine zehnstündige Radiofassung des "Zauberbergs" mit Udo Samel als Erzähler und Konstantin Graudus in der Rolle des Hans Castorp. Die Produktion erscheint als Kassetten- und CD-Edition im HörVerlag. Hans Castorp reist eigentlich nur für drei Wochen nach Davos, um einen kranken Vetter zu besuchen. Doch dann diagnostiziert Hofrat Behrens ein Lungenleiden, und der Aufenthalt des jungen Ingenieurs zieht sich über sieben Jahre hin. In Davos begegnet Castorp seinen zwei Erziehern, die allerdings nicht unterschiedlichere Positionen vertreten könnten. Lodovico Settembrini, ein gewandter, höflicher, italienischer Freimaurer, ist ein Vertreter der Aufklärung. Jedoch sein starker Hang zur Pädagogik erschwert den Umgang mit ihm. Als sein Gegenspieler tritt Leo Naphta auf, ein Jesuit und Kommunist, für den Georg Lukács als Vorbild diente. Und er begegnet der schönen Russin Clawdia Chauchat, die ihn an seine homoerotische Neigung zu einem Schulkameraden erinnert. Nach Monaten wagt er es in der Faschingsnacht, sie anzusprechen. Die Russin erhört ihn, doch schon am nächsten Tag muss sie abreisen. Zwar kehrt sie zurück, doch zur großen Enttäuschung von Castorp in Begleitung von Mynheer Peeperkorn, einem reichen Lebemann, der aber von einem Fieber ausgezehrt ist. Gerhart Hauptmann gab für diese imposante Erscheinung das Vorbild ab. Der Selbstmord von Peeperkorn sowie ein Duell von Naphta und Settembrini läuten das Ende des "Zauberbergs" ein. Der 1. Weltkrieg setzt den "Siebenschläfer" Castorp vor die Tür. Der Roman endet auf einem namenlosen Schlachtfeld.
Sprecher:Udo Samel (Erzähler)
Horst Sachtleben (Titelsprecher)
Konstantin Graudus (Hans Castorp)
Hans-Werner Meyer (Joachim Ziemßen)
Felix von Manteuffel (Settembrini)
Friedhelm Ptok (Hofrat Behrens)
Oliver Stokowski (Dr. Krokowski)
Angelika Bender (Fräulein Engelhart)
Christiane Bachschmidt (Frau Stöhr)
Daten zu Thomas Mann:vollständiger Name: Paul Thomas Mann
geboren: 06.06.1875
gestorben: 12.08.1955
Vita: Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 in die Schweiz emigrierte und 1939 in die USA zog. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte aber 1952 in die Schweiz zurück. Er zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Der aus einer reichen und angesehenen Lübecker Patrizier- und Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller war verheiratet mit Katia Mann (geborene Katharina Hedwig Pringsheim), die ihn zu mehreren seiner literarischen Figuren und Werke inspirierte. Sein älterer Bruder Heinrich und drei seiner sechs Kinder, Erika, Klaus und Golo, waren ebenfalls Schriftsteller. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Es folgten Novellen und Erzählungen wie Tonio Kröger, Tristan und Der Tod in Venedig. 1924 wurde der monumentale Roman Der Zauberberg veröffentlicht, mit dem Mann die Tradition des europäischen Bildungsromans fortführte. Die Eigenarten von Manns Gestaltungskunst sind besonders in diesem Roman voll ausgeprägt. Der Erzähler wahrt eine skeptisch-ironische Distanz zu den Figuren. Es herrscht eine leitmotivische Wiederkehr typischer Konstellationen und ein syntaktisch komplizierter und anspruchsvoller Stil. Diese Merkmale bestimmten auch seine folgenden Arbeiten, bei denen die Novelle Mario und der Zauberer, die Romantetralogie Joseph und seine Brüder sowie das Spätwerk Doktor Faustus hervorzuheben sind.

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Erstsendung: 27.12.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 24
Titel: Des Doktors Dilemma
Autor: George Bernard Shaw
produziert in: 1995
produziert von: BR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Wolfgang Florey
Übersetzer: Hans Günter Michelsen
Inhalt: Am Scheideweg steht Dr. Ridgeon, als sich ihm die Frage stellt, welchen Patienten er in seine überfüllte Tuberkulose-Klinik aufnehmen soll: Einen durchschnittlichen, aber pflichtgetreuen Armendoktor oder den genialen, aber moralisch bedenkenlosen Maler Dubedat? Für ihn ist das nicht nur ein ethisches Dilemma, denn er liebt die Frau des Malers und würde sie gern heiraten. Also übergibt er den Maler einem unfähigen Kollegen. Der Maler stirbt, und Dr. Ridgeon retten den ehrenwerten Armenarzt. Von der Witwe des Malers einige Zeit später zur Rede gestellt, gesteht er ihr seine Liebe und rechtfertigt seine Motive. Aber die Witwe will weder von Dr. Ridgeon, noch von den moralischen Verfehlungen ihres verstorbenen Gatten etwas wissen. Außerdem hat sie sich inzwischen schon wieder verheiratet. Nun wird Ridgeon klar, daß er tatsächlich einen total "uneigennützigen" Mord begangen hat. Eine bitterböse, karikaturistisch zugespitzte Satire auf die Ärzte, die der Impfgegner und Vegetarier Shaw nicht ausstehen konnte.
Sprecher:Annemarie Marks-Rocke (Emmy, Wirtschafterin bei Sir Colenso Ridgeon)
Martin Umbach (Redpenny, sein Sekretär)
Peter Bongartz (Sir Colenso Ridgeon)
Rolf Boysen (Sir Patrick Cullen)
Dietrich Mattausch (Dr. Walpole)
Hans-Günther Martens (Sir Ralph Bloomfield Bonington)
Esther Hausmann (Jennifer Dubedat)
Hans-Werner Meyer (Louis Dubedat)
Joachim Bissmeier (Dr. Blenkisop)
Veronika Nickl (Minnie Tinwell)
Jan Schreiber (Sekretär in einer Kunstgalerie)
Daten zu George Bernard Shaw:geboren: 26.07.1856
gestorben: 02.11.1950
Vita: George Bernard Shaw (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland; † 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England) war ein irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt.

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Erstsendung: 13.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 24
Titel: Die Jagd nach dem Schnatz
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Oliver Sturm
Inhalt: Eine Agonie in acht Krämpfen

Eine Jagd nach dem Schnatz ist keine Butterfahrt, sondern eine durchaus ernste Angelegenheit. Und wenn ein furchtloser Captain seine Mannschaft - bestehend aus einem Billard-Markör, einem Bäcker, einem Anwalt, einem Makler, einem Liftboy, einem Bankier, einem Schlachter, einem Biber und einem Hutmacher - am Schopf über die Brandung auf eine zerklüftete Insel trägt und zur Aufmunterung schlechte Witze erzählt, darf man sicher sein, daß allen Expeditionsteilnehmern das Letzte abverlangt wird. Es ist nämlich gar nicht so einfach, einen Schnatz zu erkennen, noch schwieriger ist es, ihn zu fangen und ganz gefährlich wird es, wenn sich der Schnatz als Buhdscham erweist...
Sprecher:Heinrich Giskes (Captain)
Charles Wirths (Makler)
Manfred Steffen (Hutmacher)
Benjamin Reding (Liftboy)
Peter Fricke (Anwalt)
Wolfgang Condrus (Billard-Markör)
Werner Rundshagen (Bankier)
Jens Wawrczeck (Biber)
Franz-Josef Steffens (Schlachter)
Berthold Toetzke (Bäcker)
Otto Sander (Schnatz)
Hans-Werner Meyer (Chor)
Chris Pichler (Chor)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.04.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 24
Titel: Ein selten Pergament nicht unbeschrieben
Autor: Hans Joachim Schädlich
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Christoph Gahl
Inhalt: Schott, der Wissenschaftler, Flaneur, Meeresbewohner, Wüstenwanderer, Raucher, Hundehasser und Untergrundkämpfer hat ein Problem: Er wird weder mit der Vergangenheit noch mit der Gegenwart fertig. Er sucht Liu, die Pilotin. Er sucht sie überall. Mit wem spricht Schott, wenn er mit Liu spricht? Mit wem spricht Liu, wenn sie mit Schott spricht? Leben beide in der gleichen Zeit? Schott, das ist ein von seinen Gedanken Getriebener, der wie sein Erfinder sagen könnte: "Ich habe eigentlich nur ein Thema: den Gegensatz zwischen einem frei bestimmten, individuellen Dasein und der angemaßten, autoritären Macht, die genau das verhindern will".
Sprecher:Christian Redl (Schott)
Corinna Kirchhoff (Liu)
Dieter Mann (Schill)
Hans-Werner Meyer (Motz)
Henning Schlüter (Knoll)
Kurt Hübner (Professor)
Hermann Lause (Flieder)
Katharina Brauren (Frau Semper)
Wolfgang Condrus (Oberkommandeur)
Ingolf Gorges (Unterkommandeur)
Erich Schwarz (Museumsbesucher)
Daten zu Hans Joachim Schädlich:geboren: 08.10.1935
Vita: Hans Joachim Schädlich (* 8. Oktober 1935 in Reichenbach im Vogtland) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.12.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 24
Titel: Geschichten aus 1001 Nacht 4: Die vierte Nacht
Autor: Helma Sanders-Brahms
produziert in: 1994
produziert von: DLR; NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Robert Matejka
Komponist: Günter "Baby" Sommer
Inhalt: Drei Schwestern leben in einem Haus zusammen und holen sich dorthin nach Belieben Männer zur Unterhaltung. Zunächst ist es ein Lastträger, der bald ebenso viel Gefallen an den drei erotisch-witzigen Schönen findet wie sie an ihm. Dann betreten drei einäugige Bettelmönche das prächtige Haus sowie der verkleidete Harun Al-Raschid. Bedingung für ihr Bleiben: Sie dürfen keinerlei Fragen stellen. Als Harun Al-Raschid dieses Versprechen bricht, legen Sklaven den Wandermönchen ein Messer an die Kehle. Sie können sich nur aus dieser Lage befreien, wenn jeder seine Geschichte erzählt.
Sprecher:
offen
Schah-Razade: Eva Mattes
Schah-Riar: Jörg Gudzuhn
Donia-Zade: Dagmar Sitte
Mohammed Benchekroun
Petra Hartung
Marina Behnke
Brigitte Karner
Ben Becker
Thomas Thieme
Peter Simonischek
Angelika Waller
Tatja Seibt
Stefan Merki
Hans-Werner Meyer
Cornelius Obonya
Helmut Müller-Lankow
Dietrich Körner
Dieter Mann
Flöte: Alireza Asgarnia Gorabieri
Laute: Schewi Mogadam Salimi
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 24
Titel: Geschichten aus 1001 Nacht 5: Die fünfte Nacht
Autor: Helma Sanders-Brahms
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Robert Matejka
Komponist: Günter "Baby" Sommer
Inhalt: Der erste einäugige Mönch erzählt von einem verliebten Geschwisterpaar, das sich einmauern läßt. Ihr Vater adoptiert den Erzähler, der im Kampf gegen einen feindlichen Vezier ein Auge verloren hatte. Als der nämliche Vezier auch das Land des Adoptivvaters angreift, flieht der junge Prinz und wird Wandermönch. Der zweite Mönch erzählt von seiner Liebe zu einer schönen Prinzessin, die von einem Dschinn gefangengehalten wird. Der eifersüchtige Geist tötet sie und verzaubert ihn selbst in einen Affen, als der er zum engsten Berater des Sultans aufsteigt. Dessen Tochter verwandelt ihn wieder in einen Menschen und verliert dabei ihr Leben.
Sprecher:
offen
Schah-Razade: Eva Mattes
Schah-Riar: Jörg Gudzuhn
Donia-Zade: Dagmar Sitte
Mohammed Benchekroun
Marina Behnke
Dieter Mann
Ben Becker
Brigitte Karner
Tatja Seibt
Angelika Waller
Stefan Merki
Nils Brück
Helmut Krauss
Joachim Nottke
Ingolf Gorges
Dieter Kursawe
Gunter Schoß
Hans-Werner Meyer
Heinz Schubert
Cathlen Gawlich
Henning Schlüter
Klaus Piontek
Franz Josef Steffens
Peggy Lukac
Flöte: Alireza Asgarnia Gorabieri
Laute: Schewi Mogadam Salimi
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 24
Titel: Geschichten aus 1001 Nacht 7: Die siebente Nacht
Autor: Helma Sanders-Brahms
produziert in: 1994
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Robert Matejka
Komponist: Günter "Baby" Sommer
Inhalt: Zobeide beendet die Geschichte ihrer zu Hündinnen verwandelten Schwestern. Vor aller Augen verwandelt Fahima die beiden zurück in Menschen und - weil sie keine Reue zeigen - wieder in Hündinnen. Da Zobeide und Fahima Harun Al-Raschids Heiratsantrag ablehnen, freit er nun um Anima. Es stellt sich jedoch heraus. daß Animas Ehemann, der sie zu Unrecht verstieß, der Sohn Harun-Al-Raschids ist. Die beiden werden erneut verheiratet. Nun muß Harun Al-Raschid seine eigene Geschichte beisteuern. Sie handelt von der Aufklärung eines Diebstahls, bei dem er sich - ohne es zu wollen selbst schuldig machte.
Sprecher:
offen
Schah-Razade: Eva Mattes
Schah-Riar: Jörg Gudzuhn
Donia-Zade: Dagmar Sitte
Mohammed Benchekroun
Arno Wyzniewski
Marina Behnke
Tatja Seibt
Irm Hermann
Franziska Troegner
Henning Schlüter
Udo Schenk
Brigitte Karner
Dieter Mann
Stefan Merki
Hans-Werner Meyer
Cornelius Obonya
Angelika Waller
Käthe Reichel
Christina Große
Michael Kausch
Michael Walke
Herbert Weißbach
Dietrich Körner
Uwe Müller
Herbert Stass
Thomas Thieme
Petra Hartung
Flöte: Alireza Asgarnia Gorabieri
Laute: Schewi Mogadam Salimi
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 24
Titel: Ich will allen gehören oder keinem. Szenen aus dem Leben der Franziska zu Reventlow
Autor: Franziska Sperr
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Inhalt: Franziska zu Reventlow (1871-1918), Malerin und Schriftstellerin, war umschwärmter Mittelpunkt der Schwabinger Bohème. Franziska Sperr zeichnet in ihrem Hörspiel Stationen einer außergewöhnlichen Biographie nach: Auf der Fahrt nach Ascona, wo die "wilde Gräfin" durch eine Zweckehe mit Erbschaftsaussicht finanzielle Sicherheit zu finden hofft, erinnert sie sich an ihre erste Ehe mit einem Gerichtsassessor, die an ihrem Freiheitsdrang, an ihren zahllosen Affären und an ihrer kompromißlosen Existenz als Künstlerin zerbrach.
Sprecher:Donata Höffer (Franziska)
Gerd Wameling (Walter)
Götz Schulte (Leon/Photograph)
Dieter Ranspach (Fahrgast)
Michael Maertens (Mühsam)
Thomas Thieme (Falckenberg)
Wolfgang Michael (Wedekind)
Tatja Seibt (Mutter)
Dieter Wien (Vater)
Christiane von Poelnitz (Agnes)
Christian Berkel (Herstein)
Martin Seifert (Pfarrer)
Hans-Peter Hallwachs (Monsieur)
Hans-Werner Meyer (Reinhard)
Gerry Wolff (Onkel)
Christoph Eichhorn (Klages)
Daten zu Franziska Sperr:Vita: Franziska Sperr, Jahrgang 1945, lebt am Starnberger See als freie Journalistin und Autorin. 1995 schrieb sie über das Leben der Franziska zu Reventlow die Romanbiographie "Die kleinste Fessel drückt mich unerträglich".
Erstsendung: 15.12.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 24
Titel: Im Tal der Spiele
Autor: Michael Esser
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Jasper van't Hof
Inhalt: Ein Rüstungskonzern wendet sich hilfesuchend an die Datensicherheit Europas. Ungebetene Gäste treiben ihr Unwesen in hochsensiblen Bereichen ihrer Rechner. Die Identität der Eindringlinge ist nicht auszumachen ihre Spur verliert sich im Tal der Spiele, einem digitalen Freizeitpark der Firma "GameZone". Special Agent Stella Helsinki begibt sich in ihrem Cybersuit in die virtuelle Spielwelt und kommt einer Sekte auf die Spur, die dort unerkannt Welteroberungspläne schmiedet. Aber wie gelingt es den Anhängern, das Spiel-Netz mit ihren Ideologien zu verseuchen? Bei einem Einsatz in einer Elite-Flugstaffel lernt sie Yoshi kennen, einen von den unsicheren Kandidaten unter den Tempelleuten. Die beiden verlieben sich. Eine Liebesnacht in der Wüste findet ein vorzeitiges Ende: Sie werden von einer Sondereinheit der Templer festgenommen. Mit Stellas Hilfe kann Yoshi fliehen. Ihm droht wegen Übertretung der Ordnungsregeln die Todesstrafe. Kollege Ryan von der Datensicherung verbündet sich mit ihm, um Stella zu befreien. Aber kann man ihm trauen?
Sprecher:Veronika Nickl (Stella)
Benjamin Reding (Ryan)
Hans-Werner Meyer (Yoshi)
Hermann Lause (Pix)
Friedhelm Ptok (Mr. Whitepine)
Walter Renneisen (Leon)
Klaus Barner (Carlos)
Thilo Thilotown (Heinz)
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 17.05.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 24
Titel: Jener aus der Versammlung
Autor: Paul Bowles
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Garleff Zacharias-Langhans
Übersetzer: Pociao
Inhalt: Eine Erzählung aus Nordafrika, eine Geschichte voll schillernder Fremdheit. Ben Tajah kehrt von einer Reise ins Gebirge zurück. Jener aus der Versammlung macht seine Reisen im Kopf. Ben Tajah ist alt, jener ist jung, ein Kiffer. Im Café der Zwei Brücken begegnen sie sich. Jener aus der Versammlung raucht seine sebsi, Ben Tajah denkt nach: "Der Himmel erbebt, und die Erde fürchtet sich, und die beiden Augen sind nicht Brüder." In einem Brief, den er von der Straße auflas und der seinen Namen trug, fand er die ungewöhnliche Botschaft. Ben Tajah fürchtet sich vor dem Satan. Jener aus der Versammlung fürchtet die Polizei. Eine halbe Nacht lang vereinigen sich die Wege der beiden. Der Morgen führt jeden in seine eigene Welt zurück.
Sprecher:Christian Brückner (1. Erzähler)
Thomas Holtzmann (2. Erzähler)
Leo Bardischewski (Ben Tajah)
Hans-Werner Meyer (Jener aus der Versammlung)
Käthe Jaenicke (Alte Frau)
Daten zu Paul Bowles:geboren: 30.12.1910
gestorben: 18.11.1999
Vita: Paul Bowles (* 30. Dezember 1910 in Queens, New York; † 18. November 1999 in Tanger) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Komponist und Übersetzer.
Hompepage o.ä.: http://www.paulbowles.org/
Erstsendung: 24.09.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 24
Titel: Kein Tag für Helden
Autor: Christoph Ernst
produziert in: 2010
produziert von: NDR
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Susanne Hoffmann
Komponist: Hans Schüttler
Dramaturgie: Hilke Veth
Inhalt: Der renommierte Autor Walther Weiden wird erpresst. Ausgerechnet im Vorfeld zu seinem 80sten Geburtstag, zu dem der Hamburger Dörling Verlag ihn mit einer Gesamtausgabe würdigen will, erreicht ihn ein anonymer Brief, in dem er beschuldigt wird, seinen größten Erfolg einem Plagiat zu verdanken. Der Roman, der einst seinen Ruhm begründete, entstamme in Wirklichkeit der Feder eines jüdischen Exil-Autors, der 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Weiden schaltet einen Privatdetektiv ein, Jacob Fabian, von Haus aus Historiker und zudem profunder Kenner der Literaturszene. Er folgt einer Spur, die über die Provence nach Marseille führt. Zurück in Hamburg stößt er auf möderische Verstrickungen, die bis in die Nachkriegszeit reichen. Und auf einmal schwebt er selbst und seine Familie in Lebensgefahr.
Sprecher:Christian Redl (Erzähler)
Hans-Werner Meyer (Fabian)
Anne Moll (Chantal/Frau)
Ulrike Grote (Valerie)
Uwe Friedrichsen (Walther)
Peter Striebeck (Meinhard)
Felix Kramer (Markus)
Marina Galic (Dorothee)
Samuel Weiss (Jan Peter)
Katja Danowski (Conny)
Astrid Meyerfeldt (Hannah)
Gisela Trowe (Celeste)
Katharina Matz (Clouche)
Uwe Rohde (Reinhard)
Stephan Schad (Axel)
Edgar Bessen (Katzenstein)
Ben Hecker (Carlo)
Stefan Haschke (Maik)
Tobias Persiel (Absage)
Daten zu Christoph Ernst:geboren: 1958
Vita: Christoph Ernst, geboren 1958 in Hamburg, studierte Geschichte in Hamburg und New York und lebt in Groß Zecher. Er schreibt, malt und unterrichtet fiktionale Erzähltechniken. Ernst arbeitete unter anderem als Barmann, Sprachlehrer, Journalist und Kulturmanager. Neben Sachbüchern erschienen bisher Kriminalromane, zuletzt der Roman "Dunkle Schatten" (2012).
Erstsendung: 20.03.2010
Datenquelle(n): dra
dra
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letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 24
Titel: Lacenaire oder Die Schurkenehre
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1990
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: Pierre François Lacenaire lebte in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und wurde im Januar 1836 hingerichtet. Seine kriminelle Tätigkeit brachte ihn immer wieder in den Kerker, dort fand er dann die Zeit, seine Memoiren und auch Gedichte zu schreiben. In Frankreich kennt man ihn, nennt ihn einen schwächlichen Urenkel des großen (und wilden) Dichters François Villon. Lacenaire beeinflusste Baudelaire, Rimbaud, André Breton und die Surrealisten, die ja immer nach Figuren abseits der traditionellen Literaturgeschichte Ausschau hielten.

Lacenaires Lebenserinnerungen sind auf den ersten Blick ein Dokument selbstgerechter und arroganter Grausamkeit. Mord wird für eine elitäre Mutprobe und Kriminalität als Waffe gegen die Gesellschaft ausgegeben: Lacenaire argumentiert bitterernst, nicht einen Funken Ironie zeigt er. "Es ist dem vielfachen Raubmörder Lacenaire jedoch etwas gelungen, wovon viele Autoren nur träumen: sich selber dermaßen hochzustilisieren, dass die Leser an der echten Person jedes Interesse verlieren und hinter der Kunstfigur Lacenaire die Wirklichkeit völlig verschwindet. Er wird zum wehr- und willenlosen Versuchsobjekt für die abstrusesten Theorien der Wissenschaft erniedrigt. Schließlich fragt man sich, wer die eigentlichen Ungeheuer sind - der Mörder oder diejenigen, die ihn verwerten, klassifizieren und endlich mit Zuckerbrot und Peitsche auch noch bekehren wollen?" (Heinz von Cramer)
Sprecher:
offen
Lacenaire: Siemen Rühaak
Karl Renar
Michael Habeck
Lukas Ammann
Tillmann Braun
Hans Wyprächtiger
Hans Neumann
Elisabeth Endriss
Horst Raspe
Hans-Werner Meyer
Thomas Lang
Moritz Stoepel
Michael Tietz
Ulrich Matthes
Paul Blocks
Margrit Carls
Jan Groth
Kyra Mladek
Hans Bergmann
Hubertus Gertzen
Sissy Höfferer
Jan Eberwein
Florian Beba
Gabriele Litty
Angelika Kraml
Gernot Duda
Hans Piesbergen
Harald Täschner
Michael Lieb
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.02.1991
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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    11. Januar 2015
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