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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 36
Kriterien: Sprecher entspricht 'Hans Michael Rehberg' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Sabine Ludwig
produziert in: 1948
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Judith Lorentz
Komponist: Werner Bochmann
Fred Sporer
Dramaturgie: Sonja Kessen
Inhalt: Finja liebt ihren Opa heiß und innig. Sie ist sehr traurig, als er ins Altersheim kommt. Doch auch dort kann der ehemalige Chemielehrer es nicht lassen, waghalsige Experimente durchzuführen, was regelmäßig Schwester Renate in Rage versetzt.

Als Finjas Opa eine selbstangerührte Salbe auf sein rheumatisches Knie schmiert, verschwindet mit dem Schmerz auch gleich das Knie! Finja und ihr Freund Murmel sind begeistert. Es müsste doch möglich sein, nicht nur ein Knie, sondern auch einen Menschen unsichtbar werden zu lassen.
Sprecher:Michl Lang
Maria Stadler
Barbara Gallauner
Rudolf Vogel
Wastl Witt
Marianne Lankes
Elfie Pertramer
Thea Aichbichler
Daten zu Sabine Ludwig:geboren: 1954
Vita: Sabine Ludwig, geboren 1954 in Berlin, hat Germanistik, Romanistik und Philosophie studiert. Sie war kurze Zeit als Lehrerin tätig, danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1987 schreibt sie Bücher für Kinde und Jugendliche. Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2005 den Hans-Jörg-Martin-Preis für den besten deutschsprachigen Kinder- und Jugendroman.
Erstsendung: 24.12.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Kulturradio (RBB)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 36
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 101)
Autor: Dirk Schmidt
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: In einem Pflegeheim auf dem Gelände des alten Kurbades in Hamm soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Im Team um Vorderbäumen, Scholz, Lenz und Latotzke reift die Idee, der Sache ganz klassisch auf den Grund zu gehen: Sie wollen einen V-Mann einschleusen.

Felix Lenz hat Gerüchte um Missstände in der örtlichen Altenpflege vom Arzt seines Vertrauens mitgebracht, einem alten Bekannten, den es in die westfälische Provinz verschlagen hat. Beweisen kann dieser Arzt nichts, aber erste Recherchen legen nahe, dass an der Sache tatsächlich etwas dran sein könnte. Über die richtige Taktik wird lange gestritten. Vor allem Vorderbäumen, der offizielle Chef der Task Force Hamm, ist nicht glücklich über die V-Mann-Idee. Oder sollte man sagen: V-Opa? Denn aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner kriminalistischen Erfahrung ist Vorderbäumen für diese Rolle geradezu prädestiniert.
Sprecher:Carl-Heinz Schroth (Robert Guiscard)
Karin Jacobsen (Liane)
Heinz Klevenow (Potentat)
Max Walter Sieg (Ministerpräsident)
Walter Klam (Kultusminister)
Joseph Offenbach (Ägyptischer Kunsthändler)
Herbert A. E. Böhme (Lokomotivführer)
Hans Fitze (Heizer)
Helmut Peine (Schaffner)
Heinz Sailer (Fürst Jaroslav)
Hans Zesch-Ballot (Mr. Pratt)
Trudik Daniel (Eine Dame)
Georg Eilert (Sprecher)
Daten zu Dirk Schmidt:geboren: 1964
Vita: Dirk Schmidt, geb. 1964 in Essen, Lektor, Drehbuchautor und Arbeit in der Werbung. Autor der ARD Radio Tatorte des WDR "Baginsky" (2012), "Noch nicht mal Mord" (2012), "Kontermann" (2013), "Currykill" (2013), "Malina" (2014).
Erstsendung: 06.07.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)MDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Max Frisch
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Ernst Wendt
Inhalt: Dr. med. Felix Schaad stand im Verdacht, mit seiner Krawatte seine ehemalige Frau Rosalinde Zogg erdrosselt zu haben. Nun ist er von der Mordanklage freigesprochen worden - aus Mangel an Beweisen. Wie lebt einer, 54 Jahre alt, mit einem solchen Freispruch ? Was kann einem mangels Beweisen Freigesprochenen helfen ? Billard oder Reisen oder Alkohol? Immer und überall erweist sich die Erinnerung als stärker. Und der erinnerte Prozeß der Verhandlung wird fast unmerklich zum Prozeß der Selbstbefragung: was ist Wahrheit, was ist Leben, was ist Schuld, und was bin ich? "Mangels Beweisen" bleibt ein Verdikt, man kann es nicht beseitigen. Einsamkeit ist der Preis dieses Freispruchs. Max Frisch, 1911 in Zürich geboren, nimmt als Erzähler und Dramatiker seit langem einen außerordentlichen Rang in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ein. Sein umfangreiches Werk wurde in Deutschland, der Schweiz und Israel mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Die in Monolog- und Dialogform abgefaßte Erzählung "Blaubart", Max Frischs jüngste Arbeit, ist vor kurzem im Buchhandel erschienen.
Sprecher:Helmut Vogel (Wenzel)
Rosemarie Fendel (Turtel)
Traugott Buhre (Häcksler)
Katharina Palm (Schwester/Radioansagerin)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.10.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Heinar Kipphardt
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Dieter Giesing
Bearbeitung: Dieter Giesing
Inhalt: Von der 'Banalität des Bösen' sprach und schrieb Hannah Arendt, als sie am Prozess gegen Adolf Eichmann, den Schreibtischtöter Himmlers und Hitlers, teilgenommen hatte. Heinar Kipphardt, der das Stück kurz vor seinem Tod im November 1982 vollendete: Die Banalität des Bösen hindert manche Zeitgenossen nicht, es Eichmann gleichzutun, ja wir alle wären möglicherweise bereit, Eichmanns 'Arbeit' zu tun, sagte man uns nur, dass sie einem guten Zweck diene, dass sie sinnvoll sei. Heinar Kipphardt zeigt Adolf Eichmann als normalen Menschen. Szenen von heute mit Menschen von heute, die der Norm genügen. Man erschrickt...
Sprecher:Thomas Sarbacher
Renate Müller-Hoffmann
Margret Nonhoff
Doris Oesch
Peter Kner
Daten zu Heinar Kipphardt:geboren: 08.03.1922
gestorben: 18.11.1982
Vita: Heinrich „Heinar“ Mauritius Kipphardt (* 8. März 1922 in Heidersdorf/ Schlesien; † 18. November 1982 in München) war ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Dokumentartheaters. Die größte Bekanntheit erlangten seine zeitkritischen Schauspiele In der Sache J. Robert Oppenheimer und Bruder Eichmann.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 36
Titel:
Autor: E. T. A. Hoffmann
produziert in: 2001
produziert von: SFB; Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Edmund Steinberger
Bearbeitung: Edmund Steinberger
Inhalt: Die literarische Vorlage des gleichnamigen Hörspiels "Das Fräulein von Scudéry" von E.T.A. Hoffmann geht zurück in das Zeitalter Ludwig des Vierzehnten. Eine Reihe von Kriminalfällen erregt die Gemüter bei Hofe: Höflinge und reiche Edelleute, die bei Cardillac, dem berühmten Goldschmied der Stadt, Juwelen gekauft haben, werden regelmäßig nachts des Schmuckes beraubt und ermordet. Alle Ermittlungen bleiben erfolglos, der Mörder ist unauffindbar. Fräulein von Scudéry erhält eines Tages Besuch von einem Unbekannten. Er übergibt ihr eine Schatulle, in der sie die geraubten Juwelen findet. Sie will sie Meister Cardillac zurückgeben, doch der bittet sie, die Juwelen als Geschenk anzunehmen. Kurz darauf wird der Juwelier ermordet. Der Verdacht fällt auf seinen gehilfen, Brusson. Brusson ist mit Madelon Cardillac, der Tochter des Juweliers verlobt. Sie ist überzeugt von der Unschuld ihres Geliebten und bittet Fräulein von Scudéry um Hilfe. Mit scharfer Charakterisierungskunst treibt der Autor die Auflösung der dunklen Vorgänge voran. (Pressetext von 2001)
Sprecher:Agnes Riegl (Lili)
Ulrich Matthes (Arnoldo)
Daten zu E. T. A. Hoffmann:vollständiger Name: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann
geboren: 24.01.1776
gestorben: 25.06.1822
Vita: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vorname eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.06.1965
Datenquelle(n): dra
dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 36
Titel:
Autor: António Lobo Antunes
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Ulrich Bassenge
Übersetzer: Maralde Meyer-Minnemann
Inhalt: Jahrzehntelang befand er sich als einflussreicher Minister unter dem Diktator Salazar im Zentrum der Macht und auf seinem Landgut herrschte der "Herr Doktor", wie er ehrfürchtig genannt wurde, als allmächtiger Patron. Von der Magd bis zur Köchin hatte ihm das weibliche Dienstpersonal zu Willen zu sein. Illegitime Kinder entband der Tierarzt. Politische Gegner werden auf seinen Auftrag hin gefoltert oder liquidiert. Doch nun liegt der Patron als zahnloser Greis in einem schäbigen Altenheim. In seinem grandios komponierten Stimmenkanon, in dem die chronologische Zeit außer Kraft gesetzt ist, entsteht der Alptraum einer portugiesischen Vergangenheit, die immer noch Gegenwart ist.
Sprecher:Michael Habeck
Matthew Rouse
Musiker:
Wolfgang Roth (Traversflöte - Kontraaltklarinette)
Georg Karger (Viola da Gamba - Kontrabass)
Yogo Pausch (Schlagwerk - Shrutibox)
Daten zu António Lobo Antunes:geboren: 01.09.1942
Vita: António Lobo Antunes, geboren 1942 in Lissabon, Chirurg und Psychiater, war zwangsverpflichtet als Militärarzt in Angola und wurde mit "Der Judaskuss" 1979 über Nacht als Schriftsteller weltberühmt. Zahlreiche Romane. 2007 erhielt er den Camões-Preis, die bedeutendste Literaturauszeichnung in der portugiesischsprachigen Welt.

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Erstsendung: 10.01.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Gisela von Wysocki
produziert in: 1979
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: 1918 wird der fliegende Dichter oder dichtende Flieger Guillaume Apollinaire von einer Granate am Kopf verletzt. Während der sich anschließenden Schädeloperation kann er sich, mit Hilfe eines hochgeklappten Spiegels, in den geöffneten Kopf hineinsehen, sein eigenes Gedächtnis beobachten. Nun beginnt er zu reden über die Faszination der Technik, den Ursprung der Zivilisation und eben sein Gedächtnis. Parallel dazu stellen sich seine Bräute vor, bilden quasi die Möbel in der futuristischen Persönlichkeitswohnung Apollinaires. Am Anfang stottern sie den Titel zusammen, doch eigentlich geht das ganze einfach: sie führen den Hörer ein in die fröhliche Künstlichkeit. Auf die Trauer über den "schlimmen" Zusammenstoß oder das Ineinandergreifen vom reinen, gesellschaftslosen Gattungswesen, dem Gedächtnis Apollinaires und dem Prototyp des Zivilisierten, des Gesellschaftslöwen und Komfortexperten, Guillaume selbst, muß er verzichten. Jenseits des Indivudualismus verkommt das angebetete Maschinenzeitalter zwar zur Karikatur, doch tut diese Erkenntnis beim Hören kaum weh. Und die Fähigkeit Apollinaires zum zeitgeschichtlichen Kommentar, sie entspringt seiner Unbeständigkeit, der Vermutung, das er nie er selbst gewesen sei. Subjektivität schlechthin wird als Masche entlarvt. Und die Natur stellt sich dar als schier unerschöpfliches Arsenal für kulturelle Veredelung, als Basismaterial für die totale Verkünstlichung des Paradieses. In Form eines intelligenten Spiels für Stimmen wird der Mensch als Maschine dargestellt.
Sprecher:Richard Lauffen (Kommissar Harry Obermann)
Irene Marhold (Frau Obermann)
Axel Bauer (Gendarm Jodok)
Max Griesser (Wirt Jodok)
Michael Schrägle (Ambros; Wirt Jodoks Sohn)
Franz Steinmüller (Baldur; Streuner)
Oswald Fuchs (Vorarbeiter)
Gabi Kreuth (Regine)
Ivan Ott (Iztok)
Julijana van Dorp (Frau Babic)
Daten zu Gisela von Wysocki:geboren: 1940
Vita: Gisela von Wysocki lebt in ihrer Geburtsstadt Berlin und in Frankfurt am Main. Für Ihre Theater- und Hörspieltexte sowie ihre Essays erhielt sie u.a. 1996 die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille. Ihre Arbeit "Klopfzeichen" steht beispielhaft für die postdramatische Struktur zeitgenössischer Dramatik. Eine nacherzählende Inhaltsangabe im klassischen Sinne würde von diesem Stück einen völlig falschen Eindruck erwecken. Statt dessen: Der Form nach ist "Klopfzeichen" als große Erzählung angelegt. Das Bild des Würfels, der die Geschichte in Facetten zerlegt, liegt als Figur dem Text zugrunde. Deshalb gibt es keine logisch-chronologischen Abläufe, keine kausalen Verknüpfungen, die ins Auge springen. Wirklichkeit ist den Personen nur in Bruchstücken zugänglich und kann sich nur in episodenhafter Zerstückelung zeigen. Und so sind in Wysockis Text neben dem Galeristen und der jüdischen Malerin mit von der Partie des Clans, der sich über Klopfzeichen verständigt: der Präparator, die Systemberaterin, zwei Männer mit Format, eine Frau mit Lähmung - und nicht zuletzt, als Wanderer zwischen den Zeiten, Jean-Baptiste Lully, Tänzer und Komponist am Hof Ludwig des XIV. "Klopfzeichen" hat in seiner ursprünglichen Gestalt 26 Personen. Für die szenische Lesung mit nur 6 Personen hat die Autorin den Text eingestrichen, zahlreiche Rollen wurden mehrfach besetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.giselavonwysocki.de/1.html
Erstsendung: 09.06.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Friedrich Dürrenmatt
produziert in: 1953
produziert von: SRF
Laufzeit: 256 Minuten
Regie: Hans Hausmann
Bearbeitung: Hans Hausmann
Inhalt:

"Der Oedipus-Stoff ist ein Urstoff, der wohl jeden Dramatiker beschäftigt hat: Er ist eng mit der Idee des Schicksals verbunden: das Geschick des Oedipus ist vorausbestimmt, determiniert. Die Frage, die seit jeher die Denker beschäftigte, ist die nach der Schuld des Oedipus: Inwieweit kann ein solcher Mensch überhaupt schuldig gesprochen werden. Meine Darstellung der alten Sage weicht insofern von der Überlieferung ab, als ich sie nicht mehr in eine Welt der Vorausbestimmung, der Determination, sondern in eine Welt des Zufalls stelle. Nicht mehr die Schuld des Oedipus wird wichtig, sondern die Schuld jener, die sein Schicksal herbeiführen. Bei den Griechen waren es die Götter, bei mir sind es Pannychis, die Priesterin des Apoll in Delphi und der Seher Tiresias: Die eine wirkt durch übermütige Fantasie auf die Menschen ein, der andere durch kalte Berechnung und beide erreichen das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigen". (Friedrich Dürrenmatt)
Sprecher:
offen
Else Ackerschott (Grossmutter)
Gertrud Heffler (Marianne, ihre Enkelin)
Emanuel Suter (Rudolf Wick, reicher Basler Herr)
Emmy Hipp (Marie Wick, seine Frau)
Elisabeth Witschi (Konstantine, Tochter)
Noémie Speiser (Fanny, Tochter)
Beatrix Schwabe (Frau "Burgermaischter" Wick)
Valerie Steinmann (Anna, deren Dienstmädchen)
Hans Haeser (Remigius Sternenberger sen.)
Helli Stehle (Trinette Sternenberger, seine Frau)
Fritz Schäuffele (Remigius jun., ihr Sohn)
Doris Roth (Kätterli, Dienstmädchen bei Sternenberger)
Daten zu Friedrich Dürrenmatt:geboren: 05.01.1921
gestorben: 14.12.1990
Vita: Friedrich Reinhold Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

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Erstsendung: 03.01.1981
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1975
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Thomas Rübenacker
Inhalt: Die Erde, glaubt man, steht vor der Vernichtung. Einige Leute, die es sich leisten konnten, haben sich ins All gerettet. So treffen sich bei 220 Grad Außentemperatur in einer Bar auf dem Neptun: Frau Mannsfeldt, die Nobelpreisträgerin für Literatur, der Kurienkardinal Inritzer, Eddi, der Fernsehkomiker, der Unternehmer Grabowski und die Pornokönigin Christine mit ihrem anenzephalischen Kind, einem Monster ohne Großhirn, sowie die Herren Knut und Kurt und die Tänzerin Aurora. Der Barmann scheint ein ehemaliger Präsident der USA zu sein. Außerdem gibt es eine Gruppe von Musikern, die sich zu einem Symphonie-Orchester auswächst. In einer solchen Situation redet man über dies und das, über Vergangenheit und Zukunft. Die Gegenwart aber hat eine Überraschung bereit. Es geht um Schwarze Löcher und wen oder was sie fressen oder verschonen.
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 16.06.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Ian D. Chessman
produziert in: 1986
produziert von: HR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Ein Autofahrer nimmt einen jungen Tramper mit. Unterwegs hören die beiden im Radio, dass ein Häftling ausgebrochen ist. Frotzelnd unterhalten sie sich, ob nicht einer von beiden der Gesuchte sein kann. 
Sprecher:Guido Schorn
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Matthias Schamp
produziert in: 1980
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Beate Andres
Inhalt: Was ist der Stoff, der die Welt zusammenhält? In einer anderen Welt, zu einer anderen Zeit. Proto schuftet unter Tage in den Bergwerken, um das kostbare Material zu Tage zu fördern, aus dem einfach alles hergestellt wird: Sinnscheiße. Bis er eines Tages der Frau begegnet, die sein Leben verändert - indem sie die entscheidende Frage stellt: "Der ganze Planet besteht aus Sinnscheiße. Warum muss man etwas mühsam in der Tiefe suchen, was auf der Oberfläche in rauen Mengen herumliegt?" Diese Frage lässt Proto nicht mehr los. Er schmeißt seinen Job im Bergwerk hin und arbeitet gemeinsam mit seiner Freundin künftig nur noch mit der Sinnscheiße, die sich an der Oberfläche findet. Das verstößt zwar gegen die Regeln, aber auch die sind ja nur aus Sinnscheiße gemacht. Was ganz harmlos beginnt, bleibt jedoch nicht folgenlos für die Welt. Und für diejenigen, die sie kontrollieren.
Sprecher:Else Ludwig (Gladys)
Peter Uwe Arndt (Frank)
Lisl Schmidt (Ivy)
Erwin Bigus
Engelbert Jirak
Johanna Lindinger
Kurt Uhlmann
Ulrich Hoffmann
Georg Matthes (Direktor)
Barbara Lehner (Beryl)
Daten zu Matthias Schamp:geboren: 1964
Vita: Matthias Schamp, geboren 1964, lebt als freier Autor und Konzeptkünstler in Bochum und Essen. Für seine Ausstellungen, Performances und literarischen Texte erhielt er mehrfach Auszeichnungen. "Der Aufstand in den Sinnscheiße-Bergwerken" war sein erstes Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://www.der-schamp.de/
Erstsendung: 10.04.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Klaus Kantor
produziert in: 1969
produziert von: SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Otto Kurth
Inhalt: Der Direktor des Gymnasiums einer norddeutschen Kleinstadt ist modern: Politische Bildungsstunden gehören zum Unterrichtsstoff der Oberklasse. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben sich den Schülern gestellt, die mit ihren Fragen keinen Respekt kannten. Anders ist ihr Verhalten, als der Direktor einen betagten Herrn einlädt, der eine bedeutende militärische Laufbahn hinter sich hat und am Ende des Zweiten Weltkrieges eine spektakuläre Rolle gespielt hat. Sind die Schüler der Faszination der historischen Figur erlegen? Der Gast konnte jedenfalls seine anachronistischen Gedanken unwidersprochen vortragen. Der Direktor ist der Held des Augenblicks bis der Fall scharfe Kritik von draußen findet. Plötzlich sieht er sich sehr allein gelassen.
Sprecher:Gerd Baltus (George Harbuck)
Marianne Lochert (Sarah Harbuck)
Horst Michael Neutze (Simon "Cockadoo")
Helene Elcka (Erste Mrs. Soundso)
Else Brückner (Zweite Mrs. Soundso)
Katharina Brauren (Zweite Mrs. Soundso)
Otti Schütz (Vierte Mrs. Soundso)
Helmut Wöstmann (Busfahrer)
Werner Simon (Apotheker)
Heidi Vogel (Miß Cook)
Robert Rathke (Polizist)
Melanie de Graaf (Die tote Mutter)
Erstsendung: 03.03.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Michael Hardwick
Mollie Hardwick
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Otto Kurth
Übersetzer: Harald Kuhne
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte der Entstehung der Sherlock-Holmes Stories.

Der als Bearbeiter bei einigen Hörspielen aufgeführte Michael Hardwick produzierte die englischen Sherlock Holmes - Hörspiele, die 1960-68 mit Carleton Hobbs (1898-1978) als Sherlock Holmes und Norman Shelley (1903-80) als Dr. Watson entstanden. Er war 7 Jahre lang Leiter der Hörspielabteilung der BBC und schrieb zusammen mit seiner Frau Molly, einer bekannten Kriminalschriftstellerin, etliche Bücher über Sherlock Holmes. Michael Hardwick verfertigte aus Sherlock Holmes - Fällen eine Reihe von Theaterstücke. Zu den bekanntesten Arbeiten des Ehepaares Hardwick gehört der Roman zu Billy Wilders Filmkomödie THE PRIVATE LIFE OF SHERLOCK HOLMES. Ihr Roman "Der Fluch von Baskerville" (eine Art Fortsetzung des "Hund von Baskerville") ist 2004 im Blitz-Verlag erschienen.

Sprecher:Karl-Maria Schley (Einbein)
Ludwig Thiesen (Heinz)
Marius Müller-Westernhagen (Manfred Quandt)
Gisela Zülch (Mutter)
Lothar Ostermann (Vater)
Adolf "Addi" Furler (Kommentator)
Erich Hallhuber (Bernd)
Inge Jung (Ansagerin)
Hildegard Krekel (Iris)
Harry Bong (Leo)
Herbert Broich (Altenpfleger)
Christos Noussis (Grieche)
Manuela Alphons (Beate)
Marianne Lochert (Margot)
Curt Faber (Doktor)
Helmut Harun (Taxifahrer)
Christian Korp (Lehrling)
Josef Meinertzhagen (Fritz)
Günter Dybus (Sprecher)
Erstsendung: 26.01.1964
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Magnus Vattrodt
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Jobst Christian Oetzmann
Bearbeitung: Andrea Otte
Inhalt: Ein erster November wie viele zuvor. Hermann Drömer, evangelischer Pfarrer in Recklinghausen, verabschiedet seine Frau Maria: vier Wochen Toskana, wie jedes Jahr. Doch diesmal kehrt Maria nicht zurück - noch am Tag ihrer Abreise kommt sie bei einem Busunfall ums Leben. Ihr Tod gibt Rätsel auf. Warum starb sie im Norden, wo sie doch nach Süden wollte? Hermann verschließt sich vor seiner Trauer und allen Fragen - bis eine Postkarte von Maria kommt, aus der Toskana, die sie nie erreichte. Erst jetzt wagt sich Hermann auf die Suche nach der Wahrheit. Wohin wollte Maria wirklich? Oder besser: zu wem? Hermann folgt ihren Spuren bis auf die Insel Sylt. Dort stößt er auf Henry, Marias »Novembermann«. Mit wachsender Verzweiflung, Eifersucht und Wut fasst er schließlich den Entschluss, Henry Maria wieder wegzunehmen...
Sprecher:Michael Schacht (Erzähler)
Franz Matter (Harald Tschudi alias Paul Schwarz)
Renate Müller (Arztgehilfin)
Hans Heinz Moser (Arzt)
Daten zu Magnus Vattrodt:geboren: 1972
Vita: Magnus Vattrodt, geboren 1972 in Karlsruhe, studierte am Gießener Institut für angewandte Theaterwissenschaften und arbeitete bei Film und Theater. Sein Romandebüt "Managuaspiele" erschien im Frankfurter Axel-Dielmann Verlag. Er lebt und arbeitet in Köln.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.11.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 36
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.1982
Autor: Barbara Honigmann
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Der Traum, dem Druck einer Welt zu entfliehen, deren Unveränderbarkeit Angst macht, der Wille zur Sehnsucht in einer aussichtslos scheinenden Alltäglichkeit, die schier unmenschliche Kraft, die nötig ist zur Utopienbildung - dies sind die Themen, die Barbara Honigmann anschlägt in ihrem Hörspiel "Der Schneider von Ulm". Zum Himmel, ähnlich dem Ikaros der griechischen Sage, wollte der Schneider von Ulm, der dann am 31. Mai 1811 mit seinem selbst konstruierten Hängegleiter über der Donau abstürzte.
Sprecher:Malte Selke (Selvyn)
Frauke Poolman (Janneke)
Gereon Nußbaum (Doktor)
Philipp Schepmann (Vinnie)
Davide Brizzi (Thabo)
Heinz Baumeister (Andre)
Matthias Haase (Stuart)
Simon Roden (Michael/Makuero/Ian)
Daten zu Barbara Honigmann:geboren: 12.02.1949
Vita: Barbara Honigmann wurde 1949 in Berlin geboren. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin in Brandenburg und Ostberlin, wo sie seit 1975 als freie Schriftstellerin lebt. Für das Deutsche Theater Berlin schrieb sie die 1975 aufgeführte Kleist-Montage "Dichter in Preußen". Ihr Kinderstück "Das singende springende Löweneckerchen" wurde 1980 in Zwickau uraufgeführt. Eine soeben fertiggestellte "Don-Juan"-Version für die Bühne wurde im Dezemberheft von "Theater der Zeit" abgedruckt.

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Erstsendung: 01.04.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 36
Titel:
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: David Zane Mairowitz
Komponist: Andreas Kolinski
Inhalt: Bologna, 1858. Mit Polizeigewalt entreißt die päpstliche Inquisition unter dem Vorwand, es sei heimlich getauft, das sechsjährige Kind Edgardo des jüdischen Kaufmanns Momolo Mortara seinen Eltern und macht aus ihm einen katholischen Mönch, der nie wieder zu seinen leiblichen Eltern zurückkehren wollte.

Es war dies der letzte einer langen Reihe von päpstlichen Übergriffen auf jüdische Kinder, die allein durch das Kirchenrecht gedeckt waren und erst nach zunehmendem internationalen und nationalen Protest und durch den Untergang der weltlichen Macht des Vatikans beendet wurden.

David Zane Mairowitz erzählt auf der Grundlage dieses authentischen Falls die Not der Eltern, die Hilflosigkeit der Juden im Italien jener Zeit, die Willkür der Macht über individuelle Schicksale und das allen historischen Einflüssen zum Trotz untilgbare jüdische Schicksal - wir treffen Bruder Franciscus als sehr alten Mann auf der Fahrt nach Auschwitz, noch immer verfolgt vom "Schrei der Fledermäuse" - den unhörbaren jüdischen Stimmen im Leben des Ercole/Franciscus.
Sprecher:Oliver Bröcker (Legend)
Enno Hesse (Finn)
Florian Bartholomäi (Konte)
Lilija Klee (Lea)
Martin Bross (Unik)
Sven Plate (Basso)
Katja Heinrich (Julia)
Daniel Werner (Von Marteaux)
Holger Kunkel (Neumeyer)
Oliver Brod (Gregor)
Tanja Schleiff (Tanja)
Thomas Gimbel (Birksen)
Peter Nottmeier (Unger)
Vittorio Alfieri (Arimathros)
Kaspar Markus Küppers (Sprecher)
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 10.10.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Günter Eich
produziert in: 1951
produziert von: HR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Otto Düben
Inhalt: Bislang fast unbekannt blieb diese im Jahre 1959 von Günter Eich geschriebene Neufassung seines Hörspiels "Der Tiger Jussuf". In diesem gleichzeitig phantastischen und doch logisch konsequenten Verwandlungsspiel bleibt ein Phänomen konstant: Die Beziehung zwischen Mann und Frau erweist sich als eine Konstellation von Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Ausgeliefertsein, Fressen oder Gefressenwerden. Sei es nun der Bäcker Richard und seine despotische Frau Paula, der Kommerziennat Rimböck und seine verhärmte Ottilie, oder Max, der ebenso Kommerzienrats- wie Bäckerssohn sein kann, und die geldgierige Kunstreiterin Anita - die Identitäten in diesem bestialisch-menschlichen Spiel sind austauschbar. So wird Jussuf, der ausgebrochene Zirkustiger, der Menschen zerreißt oder sich zum Manschen verwandelt, zum Symbol für die verborgene, dunkle Seite aller Figuren in diesem ganz alltäglichen Ausbeutungszirkus.
Sprecher:Wolf Schmidt (Vater Hesselbach)
Lia Wöhr (Mutter Hesselbach)
Sophie Engelke (Anneliese)
Joost-Jürgen Siedhoff (Willi)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Erstsendung: 10.02.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 36
Titel:
Autor: Georg Kaiser
produziert in: 1951
produziert von: Deutschlandsender
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Oskar Sala
Inhalt: Angeregt zu seinem Stück wurde Georg Kaiser durch ein denkwürdiges Ereignis aus dem Jahre 1347 – nachzulesen in der 'Chronique de France' von Jean Froissart.

Die Stadt Calais muss sich dem englischen König unterwerfen. Dieser will die Stadt verschonen unter der Bedingung, dass sechs Bürger vor ihm erscheinen, "barhäuptig und nackten Fußes, nur mit einem Hemd angetan, den Henkerstrick um den Hals und die Schlüssel von Stadt und Kastell in den Händen. Mit denen will ich tun nach meinem Willen."

Der reichste Bürger, Eustache de Saint-Pierre, hat sich zuerst gemeldet für diesen Bußgang und die anderen aufgefordert, ihm zu folgen. Am nächsten Morgen erscheint Eustache nicht am Treffpunkt – um den Opferwillen der anderen zu stärken, hat er Selbstmord begangen.

(Produktionsjahr: 1964)

(Die Produktion ist als DAT im DAT-Archiv des Wr. Funkhauses archiviert)
Sprecher:Erwin Geschonneck (Richard Gladewitz)
Herbert Köfer (Dagobert Löwenberg)
Karl Brenk (Alfred Hartmann)
Wolfgang Langhoff (Rechtsanwalt Dr. Kaul)
Wolf Beneckendorff (Oberstaatsanwalt Cantor)
Friedrich Richter (Landgerichtsdirektor Götze)
Franz Kutschera (Williams)
Willy A. Kleinau (König, politischer Leiter des RIAS)
Albert Venohr (Thomas, Kriminalrat)
Herwart Grosse (Luckow, Kriminalassistent)
Gerhard Wollner (der Mann aus Aue)
Betty Loewen (Ida Weber)
Willi Narloch (Karl Weber)
Hans-Georg Seeling (Ewald Hunger)
Renate Thormelen (Frau Hunger)
Musiker: Oskar Sala (Mixturtrautonium)
Daten zu Georg Kaiser:vollständiger Name: Friedrich Carl Georg Kaiser
geboren: 25.11.1878
gestorben: 04.06.1945
Vita: Friedrich Carl Georg Kaiser (* 25. November 1878 in Magdeburg; † 4. Juni 1945 in Ascona) war ein deutscher Schriftsteller. Georg Kaiser war der erfolgreichste Dramatiker der expressionistischen Generation. Aus seinem Wirken als Autor gingen 60 Dramen hervor, von denen aber viele in Vergessenheit geraten sind.

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Erstsendung: 13.11.1964
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 19 von insgesamt 36
Titel:

Dichten und Trachten (Folge 8)
Autor: Ludwig Harig
produziert in: 1978
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Inhalt: Gespräche aus dem deutschen Volks- und Geistesleben

Das achte Spiel thematisiert deutsches Vereinswesen. Es wird der Augenblick vorgeführt, in dem sich eine Festgemeinde mit einem Hauptleistungsträger identifiziert. Am Beispiel einer Geburtstagsfeier treten Festredner (O-Ton) mit der Schützengeschichte aus der deutschen Literatur (Zitate) in Verbindung. Das Momentbild als Hörbild aus dem deutschen Volksleben demonstriert folgenreiche Sportideologie.
Daten zu Ludwig Harig:geboren: 18.07.1927
Vita: Ludwig Harig, geboren 1927 in Sulzbach/Saar, Schriftsteller, Übersetzer, Hörspielautor. "Drei Männer im Feld" wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 26.02.1978
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 36
Titel:
Autor: José Saramago
produziert in: 2012
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Martin Bezzola
Übersetzer: Marianne Gareis
Inhalt: Man stelle sich vor, in einer Demokratie stehen Wahlen an, und alle gehen hin - aber es kommt zu einem 'Putsch der Politikverdrossenheit': Die Landbevölkerung macht brav ihr Kreuzchen, in der Hauptstadt jedoch ergibt sich nach der Auszählung, dass 70 % der Bürger einen weißen Wahlzettel abgegeben haben. Konsterniert setzt die Regierung neuerliche Wahlen an. Das Ergebnis ist noch katastrophaler: 83 % aktive Nichtwähler. Eine Regierungsbildung ist nicht möglich. Die Regierung, bar jeden Gedankens an eigenes Verschulden, wittert eine Verschwörung und setzt alle erdenklichen Mittel ein gegen die nun unter Quarantäne stehenden 'Terroristen' und deren 'Anschlag auf die Grundfesten der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie'. Als die Stadt trotz der drakonischen Maßnahmen und gezielter Provokationen ruhig bleibt, wird ein Kommissar mit der Aufgabe betraut, die Schuldigen zu ermitteln...
Sprecher:
offen
Kamil Krejci (Roman Horn)
Fabienne Hadorn (Fräulein Bächli / Haar)
Walter Andreas Müller (Herr Moser)
Markus Scheumann (Froschgesicht)
Michael Schacht (Lavazza)
Inga Eickemeier (Alge)
Urs Bihler (Vater)
Lisbeth Felder (Mutter)
Carina Braunschmidt (Heidi / Auge)
Trudi Roth (Frau Hüsch)
Peter Hottinger (Bronsky / Selbstvertrauen)
NN (Seejungfrauen)
Jodoc Seidel (Fahrgast / Hirn)
Margret Nonhoff (Knie)
Michael Luisier (Fuss)
Päivi Stalder
Valérie Wacker
Geri Dillier
Max Helfer
Hajo Wunderlich
Daten zu José Saramago:geboren: 16.11.1922
gestorben: 18.06.2010
Vita: José Saramago (ʒuˈzɛ sɐɾɐˈmaɣu) (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Hompepage o.ä.: http://www.josesaramago.org/
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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