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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 65
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Titel: A Quick Killing In The City
Autor: Ed Thomason
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: David Chotjewitz
Inhalt: Nach langer Suche findet Joanne, die mit ihrer Adoptivmutter in London einen Friseursalon betreibt, Name und Adresse ihrer leiblichen Mutter heraus. Penny, die sie vor zwanzig Jahren notgedrungen als sechs Wochen altes Baby weggegeben hat, lenkt inzwischen erfolgreich die Börsengeschäfte einer bedeutenden Handelsbank und leistet sich am Wochenende einen Liebhaber. Joanne beobachtet Penny zusammen mit ihrer Freundin Sheila, die in Abbruchhäusern und auf der Straße lebt, will sich ihr aber nicht zu erkennen geben. Da beschließt Sheila, Penny anzurufen und sich ihr als die wahre Tochter zu nähern ... Die Welt des Big Business bestimmen Missverständnisse, Lügen, Intrigen und unkontrollierte Brutalität. Im Aktienrausch geht jedes Maß verloren. Einfache Bedürfnisse werden mit Füßen getreten.
Sprecher:Christian Brückner (Chronist)
Walter Renneisen (Anwalt der Klägerpartei)
Ernst August Schepmann (Anwalt der beklagten Partei)
Wolfgang Reinsch (Doktor Vérité)
Fred C. Siebeck (Horace Legrand, Antiquitätenhändler)
Manfred Meihöfer (Michel Cordelier, Apothekengehilfe)
Peter Rühring (René Signoret, Kellner)
Wolfgang Höper (Cornélius Rocheteau, ehemaliger Kasinobesitzer)
Thessy Kuhls (Justine Fourcassier, Wirtschafterin)
Berthold Toetzke (Urbain Lautrec, Großgrundbesitzer)
Angelika Thomas (Hélène de Saint-Chaumont, ehemalige Freundin)
Helga Grimme (Madame Odile Vernier)
Marietta Meguid (Dominique Vernier, ihre Tochter)
Rudolf Wessely (Gaston de Puyparlier)
Daten zu Ed Thomason:Vita: Ed Thomason lebt in Kanada. Er arbeitete als Theater- und Hörfunkregisseur, bevor er sich freiberuflich als Drehbuch- und Hörspielautor in Kanada und England einen Namen machte.
Erstsendung: 30.09.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 65
Titel: Aber sicher!
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 2001
produziert von: Folgenreich
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: (Eine Fortsetzung)

Das Verhältnis ihrer Texte zur Wirklichkeit sei ein kontinuierliches aber undurchschaubares, äußerte Elfriede Jelinek in einem Interview. Die Wirklichkeit sei ein Tier, das immer neben dem Geschriebenen her laufe, es beißen oder sich von ihm streicheln lassen könne. Was davon eintritt, ist nicht planbar. Mit Die Kontrakte des Kaufmanns von 2009 lässt sich die Autorin besonders intensiv auf dieses Verhältnis ein, indem sie das Stück zur Wirtschaftskrise fortschreibt. Noch 2009 entsteht Schlechte Nachrede: Und jetzt? als Epilog zu Die Kontrakte des Kaufmanns. Das dreiaktige Stück Aber sicher! aus dem gleichen Jahr ist eine Fortsetzung. Schließlich bezeichnet Jelinek 2014 den bislang nicht aufgeführten Text Warnung an Griechenland vor der Freiheitals Zusatz zu Die Kontrakte des Kaufmanns. In all diesen Texten zur ökonomischen Krise, die Jelinek im Hörspielprojekt unter dem Titel Wirtschaftskomödiezusammenfasst, manifestiert sich ihr system- und sprachkritisches Anschreiben gegen den Kapitalismus. Die Stücke enthüllen die Krise einer Gesellschaft, die sich in ein System von Gier, Geld und Schuld verstrickt hat und dies nicht sehen will. Ausgangspunkt von Die Kontrakte des Kaufmanns bilden die Skandale um die österreichische Meinl Bank und die österreichische Gewerkschaftsbank BAWAG. 2007 verlieren Kleinanleger durch fragwürdige Finanzgeschäfte dieser Banken einen großen Teil ihres Vermögens. So konkret diese Vorgänge in Jelineks Stück hinein spielen, wie etwa auch der Fall eines österreichischen Familienvaters, der wegen seiner massiven Verschuldung fünf Familienmitglieder erschlug, so chiffriert und überformt werden sie zugleich im literarischen und sprachlichen Verfahren der Autorin. Wirtschaftskomödie entlarvt die Mechanismen der Gier, der Gewinnorientierung und der Verblendung, in die sich Kleinanleger genauso verstricken wie Banker. Es verdeutlicht den virtuelle Charakter des Marktes, in dem Wertschöpfung und der Ursprung von Reichtum oder Produktivität von Arbeit relativ werden und das Sprechen darüber hohl. Zudem vermittelt sich die quasireligiöse Aufladung ökonomischer Zusammenhänge, die nicht mehr hinterfragt, geschweige denn durchdrungen werden. Dabei erweisen sich die für Jelineks Schreiben typischen Sprachspiele als wiederholende Praxis dessen, was in der Wirtschaft passiert, nämlich als Schöpfungsakte aus dem Nichts 
Sprecher:Jürg Löw (Erzähler)
Sven Plate (Jay Lawrence)
Kim Hasper (Tom Cole)
Gerrit Schmidt-Foss (Derek Ashby)
Werner Cartano (White Draper)
Christian Redl (Sydney Ryder)
Heinz Ostermann (Vater Callahan)
Isabella Lewandowski (Sera Goodwinter)
Andreas Becker (Sheriff Baxter)
Tanja Kuntze (Cassandra Harris)
Achim Schülke (David Summers)
Siggi Jacobs (Freddy Sherman)
Gerlinde Dilger (Mrs Cage)
Heinz Gerlach (Tankwart)
Lothar Keusch
Adelheid Wandaogo
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 10.05.2015
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 65
Titel: An der Klagemauer
Autor: Eran Baniel
produziert in: 1973
produziert von: SR
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Eran Baniel
Übersetzer: Ruth Kahana
Inhalt: Dokumentation mit fiktiven Elementen

Die Klagemauer hat immer schon zahlreiche, meist jüdische Menschen aus aller Welt angezogen. Sie gilt noch heute als einer der heiligsten Orte in der heiligen Stadt Jerusalem. Nach alter Tradition schreiben Männer und Frauen - durch eine Wand voneinander getrennt - Gebete und Wünsche auf Zettelchen, falten diese zusammen und stecken sie zwischen die schweren Steinblöcke der "Tränenmauer". Wenn spät in der Nacht hier nur noch wenige Orthodoxe beten, füllt - außer an Feiertagen und am Sabbat - ein arabisches Reinigungsteam unter der Aufsicht eines Rabbis tausende dieser Papierstücke in große Plastiktüten, um sie wegzuwerfen. Das Hörstück "An der Klagemauer" ist eine farbige Collage aus Dokumentation und Fiktion. Es ist eine radiophone Reise in die verschlungene Welt der Wünsche und Träume, der Bekenntnisse und Geheimnisse, der Klagen und empörten Aufschreie, die den Zettelchen anvertraut wird. Die Auswirkungen dieser menschlichen Dramen, die sich zwischen diesen Steinen aus Herodes' Zeit verbergen, reichen bis weit in die politischen, religiösen und sozialen Verhältnisse Israels hinein.
Sprecher:Michael Thomas (Erzähler)
Bodo Primus (Ich- Erzähler)
Bernd Lau (Männl. Stimme)
Eva Garg (Weibl. Stimme)
Peter Michel Ladiges (Quran)
Hadayatullah Hübsch (Quran)
Peter Michel Ladiges (Ansage)
Erstsendung: 11.01.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 65
Titel: Appassionata
Autor: Bernhard Pfletschinger
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Helmut Zapf
Inhalt: Helena Kamphausen, die 50jährige Agentin einer Werbeagentur, hat einen jungen Pianisten gefunden, den sie für ausreichend talentiert hält, um von Radio Free Lib, einem Privatsender, für den sie arbeitet, groß herausgebracht zu werden. Jochen Deroy hat sich nach seiner Pianistenausbildung sozusagen vor der eigenen Karriere verkrochen, indem er in Kneipen spielte. Inzwischen hat er mit Helena ein Liebesverhältnis. Nach einer großen Werbekampagne steht er nun vor einer riesigen Tournee. Das erste Konzert soll aus der Stadthalle einer mittelgroßen Stadt für einige Millionen Hörer übertragen werden. Als Jochen mit Helena in der Stadthalle eintrifft, stellt er sofort fest, daß der Flügel nicht ganz sauber gestimmt ist. Der pensionierte Klavierlehrer Viktor Senk soll den Flügel prüfen. Es entbrennt ein Streit zwischen Viktor, der nach dem Krieg als Pianist nicht mehr Fuß fassen konnte und Jochen um Kunst, Anspruchsverhalten und Anpassung. Bernhard Pfletschinger, geboren 1946, studierte in München und Rom Neuere Geschichte. Er schrieb mehrere Hörspiele und wurde auch als Drehbuchautor und Fernsehregisseur bekannt. Für seinen Film "Der Drücker" (ZDF) erhielt er 1987 den Adolf-Grimme-Preis. Bernhard Pfletschinger lebt bei Köln.
Sprecher:Jaecki Schwarz (Perry)
Ulrike Krumbiegel (Mary)
Hansjürgen Hürrig (Zar Peter I.)
Manuel Soubeyrand (Hildebrandt)
Dieter Montag (Bergen)
Hans Teuscher (Woiwode)
Helmut Müller-Lankow (Saltykow)
Maximilian Löser (Forch)
Jürgen Frohriep (Kabelitz)
Hartmut Schreier (Ambesser)
Christoph Engel
Peter Tepper
Roland Hemmo
Wolf-Dieter Panse
Horst Lebinsky
Daten zu Bernhard Pfletschinger:geboren: 18.08.1946
Vita: Bernhard Pfletschinger, geboren 1946, lebt als Autor für Radio und Fernsehen - seit 1984 hauptsächlich für den WDR - mit seiner Familie in der Nähe Kölns. "Bitterlieb" ist nach "Zwangscharakter" (WDR 2007) und "La Kalsa" (WDR 2009) das dritte Stück um den Kölner Hauptkommissar Henry Forelle.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.09.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 65
Titel: Bis wir im Frieden sind
Autor: Herbert Somplatzki
produziert in: 1990
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Ein Hörspiel gegen das Vergessen" hat der Autor seinen Text genannt. Er erzählt vom Zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines kleinen Jungen, dessen Vater verschollen ist. In seiner Erinnerung bricht das Grauen des Krieges auf, aber gleichzeitig werden in seinen Schilderungen auch die Kraft und der Mut spürbar, den die Frauen und Mütter aufbrachten, um ihre Kinder zu retten. Nachdem sein masurisches Heimatdorf im Morgengrauen eines eisigen Wintertages bombardiert worden ist, bricht der Junge zusammen mit seiner Mutter, der kleinen Schwester und den Großeltern zur Flucht auf, im notdürftig zusammengezimmerten Planwagen. Immer wieder müssen sie sich vor den Tieffliegern in Deckung bringen. In einem verlassenen Haus finden sie Schutz. Doch jetzt fürchten sie die Übergriffe fremder Soldaten, die sich nachts nach ihren Kartoffelschnapsgelagen Zugang zu den Häusern verschaffen, plündern und vergewaltigen. Voller Panik versucht er seine Mutter zu verteidigen und entgeht nur knapp dem Tod. Im Frühjahr kehrt die Familie in ihr völlig zerstörtes Haus zurück, das sie nun mit polnischen Bauern teilen muss. Im Sommer darauf werden sie gezwungen, das Dorf zu verlassen und treten, die wenigen Habseligkeiten gepackt, ihre Reise gen Westen, ins Ruhrgebiet an. Sie finden Unterschlupf bei Verwandten in einer Zechenstadt und warten weiterhin auf eine Nachricht des verschollenen Vaters ...
Sprecher:Walter Schmidinger
Daten zu Herbert Somplatzki:geboren: 1934
Vita: Herbert Somplatzke, geboren 1934 in Masuren, siedelte 1946 ins Ruhrgebiet über und arbeitete elf Jahre im Bergbau. Er studierte später Sport, Medienpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Somplatzki schrieb Lyrik und Prosa. Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 28.04.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 65
Titel: Black Box
Autor: Jan Decker
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Jörg Schlüter
Inhalt: Cynthia und Karl, eine Stewardess und ein Pilot. Mann und Frau. Aber etwas an dieser Bilderbuch-Romanze ist schief gelaufen. Nur was es war, daran kann Karl sich nicht mehr erinnern. Auch nicht, wie er mit der großen Verkehrsmaschine in dem kleinen Dorf in diesem abgeschiedenen Tal gelandet ist. Auf der Suche nach der verlorenen "Black Box" in seinem Kopf bleibt Karl an diesem Ort, der scheinbar nichts mit seinem vorherigen Leben zu tun hat. Wären da nicht das Flugzeug, das immer noch auf der Landebahn des Sportflugplatzes steht, und Senta, eine Frau, die ebenfalls durch ein vergangenes Unglück an das Dorf gebunden ist. Senta nimmt Karl bei sich auf und verschwimmt in dessen fieberhafter Suche nach der Vergangenheit immer mehr mit Cynthia, mit den Ereignissen vor dem fatalen Flug, mit der Notlandung, durch die Senta und Karl sich überhaupt begegnet sind.
Sprecher:Eva Gosciejewicz
Andreas Neumann
Thomas Albus
Daten zu Jan Decker:geboren: 09.11.1977
Vita: Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt als Autor in Osnabrück. Theaterstücke mit Uraufführungen am Staatstheater Nürnberg und dem Theater Vorpommern. Zahlreiche Hörspiele und Features, zuletzt "Die Leoparden brüllen wieder" (SWR 2013) und "Morgenland und Abendland" (DKultur 2013). Daneben Dozententätigkeit, unter anderem seit 2013 an der Universität Osnabrück. Jüngste Veröffentlichung: "Praxisleitfaden Hörspielwerkstatt" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.decker-jan.de/index.php
Erstsendung: 22.05.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 65
Titel: Blutsbande
Autor: Joan Rang Christensen
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Georg Bühren
Übersetzer: Egon Netenjakob
Louise Emcken
Inhalt: Von dunklen Vorahnungen getrieben, fahren die Geschwister Anne und Frank Milling von Kopenhagen nach Schweden. Sie wollen ihren Vater aufsuchen, von dem sie lange nichts mehr gehört haben. Er war, wie sein Sohn, im Dienst der dänischen Kriminalpolizei und hat sich nach seiner Pensionierung ins nordschwedische Gällivare zurückgezogen. Dort finden Sohn und Tochter die Wohnung verwahrlost - und im Schuppen den ermordeten Vater. Aber es kommt noch schlimmer: Von einem zweiten Besuch im Haus des Vaters kehrt Anne nicht mehr zurück. Auch sie wird Opfer eines Gewaltverbrechens. In Verdacht gerät ihr eigener Bruder. Ein Zeuge identifiziert ihn als Mörder seiner Schwester. Aber Frank kann fliehen. Er muss nicht nur herausfinden, welche dunklen Geheimnisse zum Tod des Vaters und der Schwester geführt haben, er muss auch nachweisen, dass die ihn belastende DNA-Analyse der schwedischen Polizei zu falschen Schlüssen führt.
Sprecher:Koeppen: Hanns Zischler
Keetenheuve: Matthias Brandt
Mutter: Nicole Boguth
Marion: Valery Tscheplanowa
Sibylle: Laura Maire
Ihering: Matthias Haase
Lenz: Sebastian Nakajew
Hans: David-Noel Grünewald
Will: Marco Steeger
Dramaturg: Frank Stöckle
Sickelberg: Berthold Toetzke
Filmregisseur: Bodo Primus
Judejahn: Ernst Konarek
Josef: Andreas Szerda
Daten zu Joan Rang Christensen:geboren: 1976
Vita: Joan Rang Christensen, geboren 1976 in Korea, kam als Adoptivkind nach Dänemark. Sie schreibt seit 1998 - zunächst Gedichte, dann mehrere kurze Theaterstücke. Für ihren Hörspielerstling "Blodets Bånd" erhielt sie im vergangenen Jahr den renommierten Preis des Dänischen Blindenverbandes.
Erstsendung: 17.02.2008
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 65
Titel: Brudermord
Autor: Germano Almeida
produziert in: 1999
produziert von: HR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Petra Reategui
Übersetzer: Petra Reategui
Inhalt: An einem frühen Morgen kommt es zu einem erbitterten Kampf zwischen den zwei Brüdern João und André Pascoal. Für den jüngeren der beiden endet er tödlich. Endlich habe André, der ältere, vor Tagen aus Portugal auf die kapverdische Insel zurückgekehrt, getan, was er schon längst hätte tun müssen, sagen die Dorfbewohner. Und Andrés Vater geleitet nach der Tat seinen Ältesten nach Hause, wo Türen und Fenster weit offen stehen, einladend wie zu einem Fest.

Richter, Staatsanwalt und Verteidiger versuchen die Hintergründe des tragischen Geschehens herauszufinden. Hat der angeklagte André vorsätzlich und aus Rache gehandelt, nachdem er erfuhr, dass João mit seiner Frau geschlafen hat? Oder führten andere Faktoren zu dem Brudermord?

Auch wenn sich der Vorfall bereits vor mehreren Jahren ereignete, hat er nichts von seiner beklemmenden wie auf andere Kulturkreise verweisenden Aktualität verloren, schildert er doch eine Gerichtsverhandlung, in der Recht und Ordnung auf traditionelle Vorstellungen von Ehre, Konvention und Religion stoßen.
Sprecher:Peter Roggisch
Daten zu Germano Almeida:geboren: 1945
Vita: Germano Almeida wurde 1945 in Kap Verde geboren. Er studierte Jura in Lissabon und ist heute Rechtsanwalt in Mindelo, Kap Verde. Er schrieb zahlreiche Bücher und zählt zu den bekanntesten kapverdischen Schriftstellern. 2005 erhielt er in Portugal den Preis der Casa da Cultura da Lingua Portuguesa. In deutscher Übersetzung erschien sein Roman "Das Testament des Herrn Napumoceno".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 65
Titel: Bukolit
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 2013
produziert von: BR
Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Elfriede Jelinek erzählt - noch in der Tradition der Wiener Gruppe - die erotische Geschichte von bukolit und bukolita. "Bukolit" ist Jelineks erster Roman, der, obwohl bereits 1968 geschrieben, erst 1979 veröffentlicht wird, nachdem "wir sind lockvögel baby!" (1970), "Michael. Ein Jugendbuch für die Infantilgesellschaft" (1972) und "Die Liebhaberinnen" (1975) bereits beim Rowohlt-Verlag erschienen sind. Überwiegend in Kleinschreibung verfasst, das Schriftbild und die Zeichensetzung spielerisch in den Fokus rückend, hat ihr erster großer Text auch inhaltlich einiges vor: Die Oberfläche zum Ort und Ziel ihrer Auseinandersetzung zu machen. Dafür setzt sie die Sprache der Pop-Art, der Kulturindustrie und der Medien ihrer Zeit ein, des Fernsehens, der Zeitungen, Heftromane, Werbung und Comics, aber auch der Sagenwelt, um deren Obszönität offenzulegen und sexuelle Ambivalenz freizusetzen. Hansjörg Graf konstatiert am 9. Oktober 1979 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Was in Elfriede Jelineks Hörroman bukolit, diesem Verwirrspiel eines Romans, passiert, ereignet sich fast ausschließlich unter der Gürtellinie." Dabei changiert der Romanheld bukolit zwischen den Erscheinungsformen einer Monster-Sexmaschine, Tristans oder seines Thriller-Kollegen Tom Cilmore und ist dabei immer eine literarische Multi-Media Show zwischen Roy Black, Patrice Lumumba und den Beatles. "vierzig jahre nach der entstehung des hörromans haben wir den text auf seine akustische realität überprüft und sind überreich fündig geworden. ein wildes spiel um sexualität und gewalt, liebe und zärtlichkeit hat da die autorin angezettelt, ein pandämonium der körperbegehrlichen monstrositäten entfesselt. bukolit und bukolita reiben knisternd ihre häute aneinander und ein feuerwerk von momentbeschreibungen und bildeindrücken prasselt auf uns ein. pubertär? unbedingt! dabei aber leicht, komisch, frei, obszön, naiv, hässlich, gewaltig." (Leonhard Koppelmann)
Sprecher:Johannes Silberschneider
Barbara Nüsse
Bettina Engelhardt
Tanja Schleiff
Andreas Grothgar
Robert Dölle
Susanne Tremper
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 20.03.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 65
Titel: Caruso singt nicht mehr
Autor: Anne Chaplet
produziert in: 1989
produziert von: SFB; NDR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Luis Neto
Inhalt: Krimi-Trilogie aus dem bundesdeutschen Milieu:

1: Caruso singt nicht mehr
2: Nichts als die Wahrheit
3: Schneesterben

Eine bundesdeutsche Milieustudie voller krimineller Energie, einem Stück Zeitgeschichte und handfestem dörflichen Einschlag. Paul Bremer ist in ein kleines Dorf in der Rhön gezogen, um eine gescheiterte Ehe und eine Karriere in der Werbebranche zu vergessen. Er verliebt sich in die Biolandwirtin Anne Burau. Die ländliche Idylle trügt: ein Pferdeschlitzer und ein Brandstifter verunsichern die Landbewohner. Als Anne Buraus Mann Leo, von dem sie seit Jahren getrennt lebt, an einem Fleischerhaken aufgehängt im Kühlraum ihres Anwesens gefunden wird, nimmt Kriminalinspektor Kosinski die Ermittlungen auf. Auch die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, Paul Bremers ehemalige Freundin, muss sich mit dem Fall befassen, in dem die Friedensbewegung, das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit, ein russischer Zirkus und die Liebe - enttäuschte wie verratene - eine nicht unwesentliche Rolle spielen. "Sehr lesenswert" urteilte das Hamburger Abendblatt über 'Caruso singt nicht mehr', das Krimidebüt der Autorin Anne Chaplet, und der Spiegel schrieb: "Ein virtuoser Kriminalroman, der wirkt, als käme er aus dem angelsächsischen Raum: dicht, mit ironischen Wendungen und einem unerbittlichen Scharfblick für Milieus - ein Glücksfall für die deutsche Krimiliteratur."
Sprecher:Heinz Heribert Czerniak (Bruder)
Patricia Litten (Zulmira)
Peter Simonischek (Tuninho)
Heinz Werner Kraehkamp (Timbira)
Gerd Wameling (Angestellter im Beerdigungsinstitut)
Christine Oesterlein (Madame Crisalida)
Hans-Peter Hallwachs (Joàno Guimaràes Pimentel)
Werner Rehm (Doktor Borborema)
Thomas Hodina (Oromar)
Rainer Philippi (Taxifahrer)
Vera Kluth (Mutter)
Heinz Rabe (Vater)
Daten zu Anne Chaplet:geboren: 07.04.1951
Vita: Anne Chaplet, eigentlich Cora Stephan, geboren 1951, studierte Politikwissenschaften und Geschichte. Sie arbeitete als Übersetzerin, Lektorin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin und veröffentlichte Bücher zu historischen und politischen Themen. Sie lebt in Frankfurt am Main und Südfrankreich. Unter dem Pseudonym Anne Chaplet veröffentlichte sie die Romane "Caruso singt nicht mehr" (1998), "Wasser zu Wein" (1999), "Nichts als die Wahrheit" (2000) - für diesen Roman erhielt sie den Deutschen Krimipreis (2001) - und "Die Fotografin" (2002).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.07.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 65
Titel: City-City
Autor: Klaus Stephan
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Inhalt: Die Dun­Dun­Trommel der Yoruba ist von allen afrikanischen Trommeln die bemerkenswerteste, denn sie kann singen und sprechen; wer sie beherrscht, hat auch Gewalt über die Empfindungen der Menschen. Doma Akwe ist ein hübscher junger Mann. Er ist Bauer und lebt mit seiner Verlobten Yetunde in einem kleinen Dorf. Eines Tages kommt Afolábi in Doma Akwes Dorf. Afolábi ist ein Künstler auf der Dun­Dun­Trommel und erzählt mit ihr wunderschöne Geschichten von dem herrlichen Leben in der großen Stadt. Doma Akwe nimmt seine Geschichten begierig in sich auf, und von nun an träumt er nur noch von der wunderbaren Stadt, bis die Dorfbewohner ihn auslachen und ihn City-City nennen. Schließlich verläßt er sein Dorf und wandert in die weit entfernte Stadt. Dort trifft er Betty Abe, Besitzerin der Fortune Bar und schön wie der Tod. Beide verfallen einander und bleiben zusammen, und aus Doma Akwe, dem Bauern, wird City-City, ein eleganter Lebemann, der die Kunden der Bar zum Trinken und Glücksspielen verleitet. In einem Kampf auf Leben und Tod besiegt er Afolábi, den Trommler, der einmal Betty Abes Geliebter war und für sie über Land zog mit seiner Trommel, um dumme Bauern in die Stadt und die Fortune Bar zu locken. Nun muß City-City mit der Dun­Dun Trommel fortgehen und von seiner Liebe singen, zu der er nie mehr zurückkehren kann. Mit unseren Worten, aber in einem uns fremden Tonfall erzählt der Autor eine Fabel über das afrikanische Dilemma zwischen der eigenen Kultur und den Verlockungen einer anderen Zivilisation.
Sprecher:Katja Bürkle
Christoph Gawenda
Hedi Kriegeskotte
Markus Lerch
Elmar Roloff
Susanne-Marie Wrage
MusikerAnnegret Baier Manfred Kniel Shantiprem
Erstsendung: 24.02.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 65
Titel: Currykill
ARD Radiotatort (Folge 67)
Autor: Dirk Schmidt
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist: Ulrich Bassenge
Inhalt: Nachdem ein längst vergessener Verbrecher wie aus dem Nichts wieder auferstanden ist und ausgerechnet in Hamm sein Unwesen treibt, laufen im Team um Scholz, Lenz, Vorderbäumen und Latotzke die Drähte und die Hirne heiß.

Schnell stellt sich heraus, dass fast jeder in der kreisfreien Polizeibehörde in einem früheren Leben schon einmal mit dem berüchtigten Serientäter zu tun hatte. In der »Task Force Hamm« kommt es zu einem Kampf der Meinungen und Methoden. Die Frage nach der richtigen Taktik wird schnell zur Frage von Leben und Tod.
Sprecher:Lars Rudolph (Andy Milligan)
Tobias Schormann (Hal)
Stephanie Schadeweg (Candy)
Wolfgang Pregler (Mishkin / Cino)
Buddy Giovinazzo (Buddy (O-Ton))
Carsten Golbeck (Schwuchtel / Priester)
Tim Schwarzmaier (Stricher / Mishkin jr.)
Silvia Petrova (Dealerin)
Ulrich Bassenge (Imbiss-Verkäufer)
Kathrin Ackermann (Claris)
Markus Fisher (Agatha / Matthew / Diana / Dusty)
Wolfgang Pregler (Bischof / Papa / Freier)
Donald Arthur (Off-Sprecher)
Stefan Wilkening (An- und Absage)
Daten zu Dirk Schmidt:geboren: 1964
Vita: Dirk Schmidt, geb. 1964 in Essen, Lektor, Drehbuchautor und Arbeit in der Werbung. Autor der ARD Radio Tatorte des WDR "Baginsky" (2012), "Noch nicht mal Mord" (2012), "Kontermann" (2013), "Currykill" (2013), "Malina" (2014).
Erstsendung: 17.08.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 65
Titel: Das Badener Lehrstück vom Einverständnis
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Die Uraufführung unter Brechts Regie in der Baden-Badener Stadthalle vor genau 75 Jahren wurde zum Skandal und beendete die Ansiedlung der "Deutschen Kammermusik", des Festivals der zeitgenössischen Musikszene, das danach aus der Kurstadt nach Berlin verlegt wurde. Während das am Vortag uraufgeführte Radiolehrstück "Lindberghflug" eine Symbiose von Mensch und Maschine feierte, die den Amerikaner Lindbergh zur Überquerung des Ozeans befähigt und zu einem Helden der Zeit gemacht hatte, stellte das zweite Lehrstück, das am 28. Juli 1929 über die Bühne ging, das Katastrophenpotential exemplarisch zur Debatte, das in allen fliegerischen Unternehmungen und in den Phantasmagorien des Fortschritts steckt. "Unsere Gedanken waren Maschinen und / Die Kämpfe um Geschwindigkeit", berichten vier abgestürzte Flieger: "Wir vergaßen über den Kämpfen / Unsere Namen und unser Gesicht / Und über dem geschwinderen Aufbruch / Vergaßen wir unseres Aufbruchs Ziel." Ein Stück der Zeitdiagnose, das 1929 noch auf taubere Ohren traf.
Sprecher:Felix von Manteuffel (Der Fürst)
Branko Samarovski (Der Hofmeister)
Rufus Beck (Der neue Verwalter)
Horst Hildebrand (Der Diener)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.07.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 65
Titel: Das Haupt der Hydra / Der Kopf der Hydra
Autor: Carlos Fuentes
produziert in: 1982
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Bernhard Schmitz
Übersetzer: Maria Bamberg
Inhalt: Felix Maldonado, ein Dipl.-Ingenieur, Mitte dreißig etwa, der erst vor sechs Monaten von einer mexikanischen Ölgesellschaft ins Ministerium übergewechselt ist, wird zu seinem ehemaligen Universitätslehrer Bernstein eingeladen, der durch den anwesenden Staatspräsidenten einen Preis für Wirtschaftswissenschaften verliehen bekommen soll. Aus dieser, wenn auch nicht gerade alltäglichen, so doch im Kern ungefährlichen Situation heraus gerät Maldonado zwischen die Fronten geheimdienstlicher Auseinandersetzungen, deren Konflikte nach anderen als den ihm und auch dem Hörer vertrauten Regeln ausgetragen werden. So führt sein Wiedersehen mit seiner großen platonischen Liebe Sara Klein zum Zweifel an der eigenen Identität und setzt eine Folge sich überstürzender Aktionen in Gang, die trotz aller Turbulenz in der realistischen Schilderung des Schauplatzes Mexiko und der aktuellen Öl-Hintergründe fest verankert sind. Carlos Fuentes, 1928 in Mexiko-Stadt geboren, trat 1954 als Schriftsteller, Journalist und Herausgeber mit dem Erzählungsband "Los dias emascarados" an die Öffentlichkeit. In den sechziger Jahren ist er Herausgeber von "El Espectador", "Siempre" und "Politica"; 1968 geht er nach heftigen Angriffen auf die Regierung wegen der Massaker an den Studenten nach Paris und kehrt erst 1971 zurück. Von 1975 bis 1977 lebt er wieder in Paris, als Botschafter Mexikos. Seitdem hält er sich vorwiegend in den USA auf. Seine wichtigsten Romantitel: "La region mas transparente", 1958, (Landschaft in klarem Licht, 1974). "La muerte de Artemio Cruz", 1962, (Nichts als das Leben, 1976). "Terra nostra", 1975.
Sprecher:Gustl Halenke (Die Frauenstimme)
Christian Brückner (Der Offizier)
Fritz Bachschmidt (Der Fahrer)
Martin Schwab (Der Bursche)
Matthias Simon-Weidner (Der erste Soldat)
Benno Ifland (Der zweite Soldat)
Klaus Barner (Der Kommandant)
Christian Corell (Der blinde Knabe)
Helga Anders (Das Mädchen)
Grete Wurm (Die Alte)
Walter Kreye (Taman)
Gerhard DongusWolfgang HöperCharles Wirths (Radiostimmen)
Daten zu Carlos Fuentes:geboren: 11.11.1928
gestorben: 15.05.2012
Vita: Carlos Fuentes, 1928 in Mexiko-Stadt geboren, trat 1954 als Schriftsteller, Journalist und Herausgeber mit dem Erzählungsband "Los dias emascarados" an die Öffentlichkeit. In den sechziger Jahren ist er Herausgeber von "El Espectador", "Siempre" und "Politica"; 1968 geht er nach heftigen Angriffen auf die Regierung wegen der Massaker an den Studenten nach Paris und kehrt erst 1971 zurück. Von 1975 bis 1977 lebt er wieder in Paris, als Botschafter Mexikos. Seitdem hält er sich vorwiegend in den USA auf. Seine wichtigsten Romantitel: "La region mas transparente", 1958, (Landschaft in klarem Licht, 1974). "La muerte de Artemio Cruz", 1962, (Nichts als das Leben, 1976). "Terra nostra", 1975.
Hompepage o.ä.: http://www.clubcultura.com/clubliteratura/clubescritores/carlosfuentes/index.htm
Erstsendung: 08.05.1982
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 65
Titel: Das Nibelungenlied
Autor: Helmut Brackert
produziert in: 2004
produziert von: NDR
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Inhalt: Das vor 800 Jahren aus einer Vielzahl älterer Quellen entstandene mittelhochdeutsche "Nibelungenlied" basiert auf historischen Vorgängen im 5. und 6. Jahrhundert: 407 wird Worms zum Königssitz der germanischen Burgunden, die 436 von den Hunnen besiegt und 538 von den Franken vernichtend geschlagen werden. Ein Katastrophenstoff, der im Lauf der Jahrhunderte mit Überlieferungen um den sagenhaften Helden Siegfried von Xanten und die Königin Brunhild verwoben wurde und seit der Romantik zur Projektionsfläche deutscher Nationalgeschicke geworden ist.

"Im Nibelungenlied spielt die Gewalt eine zentrale Rolle " einerseits auf der Ebene der Erzählung, andererseits aufgrund der Rezeptionsgeschichte, die das Nibelungenlied erfahren hat. Hauptinteresse bei der Neu-Adaption des Stoffes ist die Art und Weise, wie der Text das Thema Gewalt verhandelt, um es in der heutigen Welt zu verorten. Dabei gehe ich von der Überlegung aus, dass Gewalt nicht unmittelbar darstellbar ist. Gewalt wird immer von Lebenden oder Überlebenden erzählt. Die Toten haben keine Stimme. Nicht die Nähe zum Realismus entscheidet über die Authentizität der Darstellung, sondern die Perspektive, aus der Gewalt erzählt wird.

Im ersten Teil wird die Gewalt aus höfischer Perspektive geschildert, die im politischen und gesellschaftlichen Kontext einer zwar zunehmend verrohenden, aber noch funktionsfähigen Gesellschaft sinnvoll erscheint und entsprechend verklärt wird. Hauptstimme in diesem Teil der Erzählung soll, als Repräsentantin und Krone des Hofes, Kriemhild sein.

Im zweiten Teil der Erzählung wird Gewalt aus der Perspektive derjenigen beschrieben, die sie als unmittelbare Todesdrohung erfahren, ohne Legitimation durch höheren Sinn und Zweck. Dies ist die Perspektive der Krieger, die mit ihrem eigenen Leib und Leben der Gewalterfahrung ausgesetzt sind. Als ihr Repräsentant soll der zu diesem Zeitpunkt bereits ermordete Siegfried die Erzählung tragen." (Beate Andres)
Sprecher:Florian Lukas (Finn Earl)
Catrin Striebeck (Elisabeth Earl)
Helmut Mooshammer (Fox Blanchard)
Carolin Spieß (Jilly Lumkin)
Heinrich Giskes (Odgen C. Osborne)
Judith Engel (Maya Langley)
Matthias Matschke (Bryce Langley)
Victoria Trauttmansdorf (Mrs. Pilar Langley)
Hans Löw (Sammy)
Hans Löw (Ian)
Hans Löw (Rory)
Hans Löw (Mom's Lover)
Hans Schernthaner (Dealer)
Hans Schernthaner (Markus)
Hans Schernthaner (Giacomo)
Helgo Liebig (Cop 1)
Helgo Liebig (1. Partygast)
Helgo Liebig (Dr. Leffler)
Gerhart Hinze (Cop 2)
Gerhart Hinze (2. Partygast)
Gerhart Hinze (Feuerwehrmann)
Harald Baumgartner (Gates)
Harald Baumgartner (Jack Haskell)
Harald Baumgartner (Mr. Langley)
Maren Eggert (Paige)
Maren Eggert (Weiblicher Partygast)
Daten zu Helmut Brackert:Vita: Helmut Brackert wurde 1932 in Wedel, Holstein, geboren. Er studierte Germanistik und Klassische Philologie in Hamburg und promovierte mit einer Dissertation über das Nibelungenlied. Von 1960 bis 1966 war er Assistent am Lehrstuhl von Peter Wapnewski an der Universität Heidelberg und habilitierte sich mit einer Arbeit über den Epiker Rudolf von Ems. Seit 1966 ist er Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität Frankfurt am Main, außerdem ist er permanenter Gastprofessor an der New York University. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen u.a. "Bauernkrieg und Literatur" (1973), "Das große deutsche Märchenbuch" (1979), "Minnesang" (1983), "Kultur. Bestimmungen im 20. Jahrhundert" (1990), "Literaturwissenschaft. Ein Grundkurs" (1992).
Erstsendung: 01.01.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 65
Titel: Der König des westlichen Schwungs
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2004
Autor: Britta Höper
produziert in: 1991
produziert von: Sachsenradio
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Der König des westlichen Schwungs alias Spade Cooley wurde Anfang der 40er Jahre mit 'Shame on you' an der Westküste zum Star. Fortan bezeichnete er sich selbst als King of Western Swing. In den gut 35 Jahren seiner Karriere erlebte Spade Cooley den Aufstieg und Fall auf besonders dramatische Weise.

In den Jahren des Ruhms strömten 20.000 Zuschauer in seine Konzerte, Spade heiratete die Backgroundsängerin Ella Mae, Tochter Melody wurde geboren, die eigene Fernsehshow 'The Hoffman Hayride' erreichte 75% Marktanteil. Für extravagante Auftritte, 500$-Anzüge aus weißem Leder, Sauftouren und Pokerrunden war gesorgt. Ein Musikstil, der traditionelle Cowboymusik und Jazz kombinierte, ging in die Geschichte ein.

Alkoholismus, Amphetamine und Paranoia ließen Spade Cooleys Stern sinken. Bandinterne Schwierigkeiten führten zur Auflösung seiner erfolgreichen Combo. Alle ehrgeizigen Vorhaben der 50er Jahre scheiterten. 1961 katapultierte Spade Cooley sich zurück auf die Titelseiten. In einem Anfall rasender Eifersucht hatte Cooley seine Frau grausam misshandelt und zu Tode gefoltert. Mit den Worten "You gonna watch me kill her, otherwise I'll kill you and me too" zwang er die Tochter, der Tat beizuwohnen.

Cooley entging der Todesstrafe, wurde nur zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund guter Führung und der Entwicklung zum reuigen Vorzeige-Häftling gelang es ihm noch einmal, als Musiker aufzutreten: bei einem Wohlfahrtsball der Polizei. Spade Cooley absolvierte eine umjubelte Show, ging von der Bühne und starb Backstage 1969 an einem Herzinfarkt.
MusikerRadio Playboys (Musik) Ulrike Glinsböckel (fiddles viola) Reinhard Bassenge (guitars) Henning Eichler (mouth harps) Andre Huthmann (piano) Jörn Bösel (bass) Thomas Frömming (drums) Ulrich Bassenge (lap steel Dobro® acoustic guitar, mandolin, vibraphone, mouth trombone, backing vocals, yodelling) Peter Holzapfel (trombones, euphonium, handharmonica) Andreas Staebler (guitar, backing vocals)
Daten zu Britta Höper:geboren: 1969
Vita: Britta Höper, geboren 1969 in Lübeck, lebt als freie Autorin in Hamburg. Von 1998 bis 2000 absolvierte sie ein Filmstudium an der Universität Hamburg, Fachbereich Drehbuch. Neben der freien Mitarbeit für Musikzeitschriften war sie als Regieassistentin für Theaterprojekte tätig und realisierte eigene Kurzfilme. Außerdem verfasste sie die Minidrehbücher "Smirn & Gratze", einzusehen auf www.be09.de, sowie das BR-Hörspiel "Störung" (2002).
Erstsendung: 16.04.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 65
Titel: Der Tod eines Bienenzüchters
Autor: Lars Gustafsson
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Martin Jürgens
Komponist: Dirk Hardegen
Übersetzer: Verena Reichel
Inhalt: Der Bienenzüchter Lars Westin hat ein leidlich geordnetes Leben geführt, als er von seinem bevorstehenden Tod erfährt. Ein Krebsgeschwür hat sich seiner bemächtigt. In Notizheften, die er hinterlässt, versucht er, sein Dasein zu fassen. Einiges lässt sich beschreiben: die Vergangenheit, die Erinnerungen, die kleinen, zunächst verdrängten Veränderungen, die sich zu Vorahnungen formieren und schließlich in nicht mehr zu leugnenden, heftigen Schmerzattacken enden. Anderes aber lässt sich nur umkreisen, ist mit der "normalen" Sprache kaum zu greifen und erfordert eine Ausweitung ins Utopische. Die fragmentarische Schilderung dieses Prozesses ist ein großes memento mori aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Sprecher:Dirk Hardegen
Sabine Hardegen
Daten zu Lars Gustafsson:geboren: 17.05.1936
gestorben: 03.04.2016
Vita: Lars Gustafsson, geboren 1939 im schwedischen Västerås, studierte zunächst in Uppsala, später in Oxford. Er beschäftigte sich mit der Philosophie Wittgensteins und promovierte mit einer Arbeit über "Sprache und Lüge". Als Stipendiat des DAAD lebte er 1973/74 in Westberlin, wo er Kontakt zu Enzensberger, Frisch, Johnson und Grass hatte. 1983 wurde er, auch aus Protest gegen die schwedische Sozialbürokratie, amerikanischer Staatsbürger und lehrt seither an der University of Austin, Texas.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.08.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 65
Titel: Der Wanderer und seine Regenhaube
Autor: Matthias Karow
produziert in: 1983
produziert von: HR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Jörg Schlüter
Inhalt: Ein obdachloses Paar lebt versteckt in einer Kirche ohne Dach. Der noch intakte Beichtstuhl ist ihr einziger Schutz vor dem Regen. Eines Tages betritt Lehne, ein ruheloser Wanderer, die Kirche. In der unbesetzten Kabine des Beichtstuhls beginnt er die Geschichte seines Lebens und einer unglücklichen Liebe zu erzählen. Die Regenhaube gibt ihm das Gefühl, fast unsichtbar zu sein, ein Wanderer durch Zeit und Raum.

Das Erstlingswerk des jungen Autors ist ein Kaleidoskop von Beobachtungen, amüsanten ebenso wie melancholischen, in dem die Grenzen der Realität und chronologischer Gesetze durchbrochen werden und Poesie über Realismus siegt.
Sprecher:Michael Thomas
Matthias Ponnier
Engelbert von Nordhausen
Ernst Alisch
Peter Gavajda
Hans Dilg
Daten zu Matthias Karow:geboren: 1978
Vita: Matthias Karow, geboren 1978 in Hannover, studierte Tontechnik und Journalistik. Für den Westdeutschen Rundfunk verfasste er die Hörspiele "Der Wanderer und seine Regenhaube" (2006), "Schnaps im Teekessel" (2009) sowie für Deutschlandradio Kultur "Der Mond der fliegenden Enten" (2010). 2008 erschien sein erster Roman "Rodaks Köter".
Erstsendung: 07.03.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 65
Titel: Die Ahnung
Autor: Emmanuel Bove
produziert in: 1996
produziert von: NDR; BR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Thomas Laux
Inhalt: Aus heiterem Himmel verläßt der fünfzigjährige Advokat Charles Benesteau seine Kanzlei und seine Familie. Er zieht in ein ärmliches Viertel von Paris, um dort fortan allein und äußerst bescheiden zu leben. Weshalb er das tut, versteht keiner, aber alle wollen es wissen: seine zwielichtigen Geschwister ebenso wie seine neuen Nachbarn, die in ihm ein geeignetes Opfer für ihre kleinlichen Machenschaften sehen. Auch in seinem neuen Leben hält Charles Benesteau - eine merkwürdige Mischung aus Misanthrop und Altruist - seine menschlichen Reflexe intakt. Er weist keinen Hilfesuchenden ab, am liebsten aber möchte er nur seine Ruhe haben. Doch gerade die läßt man ihm nicht. Er erscheint den Menschen seines alten wie seines neuen Milieus als Außenseiter. Ein Mann mit einem so seltsamen Charakter erregt bei Bürgern und Kleinbürgern Mißtrauen und Verdacht. Einem wie ihm ist doch alles zuzutrauen, oder? 1935 erstmals erschienen, ist "Die Ahnung" einer der besten und typischsten Romane von Emmanuel Bove. Sein Protagonist ist in mancher Hinsicht eine Vorwegnahme des "Fremden" von Camus.
Sprecher:Gerd Anthoff (Vater)
Christine Neubauer (Mutter)
Dorothee Hartinger (Manuela)
Felix Nottensteiner (Markus)
Daten zu Emmanuel Bove:geboren: 20.04.1898
gestorben: 19.07.1945
Vita: Emmanuel Bove (1908-1945), in Paris geboren und auch gestorben, gilt inzwischen als Klassiker der französischen Moderne; er schrieb zwischen 1924 und 1945 mehr als zwanzig Romane und zahlreiche Erzählungen, geriet nach dem Krieg jedoch auch in Frankreich fast völlig in Vergessenheit. Von Rilke, der Colette, später von Beckett hochgelobt, wurde er von Peter Handke für das deutsche Publikum entdeckt und übersetzt. Der HR plant Hörspieladaptionen von den Romanen "Ein Vater und seine Tochter", "Dinah" und "Ein Junggeselle".

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Erstsendung: 04.03.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 65
Titel: Die drei Stigmata des Palmer Eldritch
Autor: Philip K. Dick
produziert in: 2005
produziert von: Der Hörverlag
Laufzeit: 130 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Robert Steudtner
Bearbeitung: Philip Specht
Komponist: Jan-Peter Pflug
Übersetzer: Thomas Mohr
Inhalt: Die Erde, ein glühender Backofen. Die Städte, überbevölkerte Schmelztiegel. Die Elite der Menschheit verbringt ihre Urlaube in der Antarktis und lässt sich in Evolutions-Kliniken modifizieren, während die Vereinten Nationen den Mars mit Zwangsrekruten besiedeln. Barney Mayerson arbeitet für den New Yorker Konzern P.P. Layouts. Mithilfe seiner präkognitiven Fähigkeiten erkennt er die Mode von morgen. Ein privilegierter Job, der ihn nicht glücklich machen kann. Zu spät hat er erkannt, dass seine Ex-Frau die Liebe seines Lebens ist. Als er den Musterungsbescheid für die Kolonien erhält, kann er von heute auf morgen alles verlieren. Nur einer scheint sein Leben und das der gesamten Menschheit verändern zu können: Palmer Eldritch, der mysteriöse Großindustrielle, verschollen geglaubt und von fernen Sonnensystemen zurückgekehrt. Er bringt die Erlösung: eine Droge. "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" ist ein mitreißender Trip an die Grenzen der Realität. Die Verschmelzung von Virtualität und Wirklichkeit ist längst Teil unseres Alltags geworden. Jeder kann im Netz der Held und Schöpfer seines eigenen Universums sein. Doch wo sind die Grenzen?
Sprecher:
offen
Hannes Hellmann (Erzähler)
Anton Sprick (Oliver Twist)
Gerd Baltus (Mr. Brownlow)
Jörg Pleva (Fagin)
Peter Kaempfe (Sikes)
Felicitas Breest (Nancy)
Céline Fontanges (Rosa)
Klaus Dittmann (Mr. Bumble)
Brita Subklew-Hildebrand (Mrs. Mann)
Sebastian Faust (Dr. Losberne)
Helmut Zhuber (Giles)
Jannik Schümann (Jack Dawkins)
Isabella Grothe (Mrs. Bedwin)
Uli Pleßmann (Sowerberry)
Franz-Josef Steffens (Richter Fang)
Wolf Frass (Vorstand)
Jochen Piel (Vorstand)
Peter Weis (Vorstand)
Renate Pichler (Mrs. Thingummy)
Peter Jordan (Monks)
Marion Elskis
Gerhart Hinze
Robert Missler
Stephan Schad
Daten zu Philip K. Dick:vollständiger Name: Philip Kindred Dick
geboren: 16.12.1928
gestorben: 02.03.1982
Vita: Philip K. Dick (1928-1982) schrieb 41 Romane und 120 Kurzgeschichten, von denen etliche die Stoffe für Hollywood-Filme lieferten (u.a. "Blade Runner", "Total Recall", "Minority Report").
Erstsendung: 23.02.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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