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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 96
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Titel:
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Harald Banter
Inhalt: "Was eigentlich macht die Identität der Roma und Sinti, der sogenannten Zigeuner, aus? Was hat sie durch die Jahrhunderte hin immerwährend zu Außenseitern gemacht, warum mußten sie für alles bürgerliche Unbehagen den ewigen Sündenbock abgeben, darin den Juden gleich? Warum waren sie im Mittelalter als Verbündete des Teufels verschrien? Warum wurden sie in den Diktaturen der Neuzeit ausgerottet wie Ungeziefer? Warum haben wir alle dabei zugeschaut - und tun es immer noch? Schließlich: warum sind jene seltenen Versuche, sie in unsere Gemeinschaft zu integrieren, immer wieder gescheitert? Diesen Fragen wollte ich in einer Art Requiem nachgehen, das aus Zeugnissen der verschiedenen Epochen komponiert ist und im Grunde eine fortlaufende Geschichte der Verfolgung und Vernichtung darstellt; es ist ein Requiem auf die absolute Freiheit geworden, eine Freiheit, die keinerlei Rücksicht nimmt auf die sie umgebende Welt. Der Fremde, der sich nicht wehren kann, hätte nur eine einzige Chance, auf Dauer zu überleben: wenn es ihm nämlich gelänge, so vollständig in unserer Gesellschaft aufzugehen, daß er schließlich in ihr verschwände ... Was für den 'Zigeuner' hieße, nicht mehr 'Zigeuner' zu sein, seine Identität zu opfern und damit auch seine Sprache, die einzige, in der er alles auszudrücken vermag, was er fühlt und woran er leidet: die Musik. Eine Weile wird er sie noch kommerziell auswerten können, indem er sie Leuten verkauft, die das Exotische lieben - und dann wird er für immer verstummt sein!" (Heinz von Cramer)
Sprecher:Brigitte Lebaan
Reta Rena
Curt Faber
Alfons Hoeckmann
Manfred Idem
Paul Gerhard Klose
Rolf von der Lage
Kurt Lieck
Erwin Linder
Wilhelm Pilgram
Jürgen Wike
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Urban Elsässer
Ludger Singer
Inhalt: Döblins Roman "Amazonas" (auch: "Das Land ohne Tod"), im Pariser Exil entstanden und 1937/38 erschienen, ist ein herausragendes Werk der Exilliteratur - und zugleich das unbekannteste des Autors. Souverän spannte Döblin einen Bogen von dem noch von keiner "Zivilisation" berührten menschlichen Leben am Amazonas über die Unternehmungen der Jesuiten in Brasilien und Paraguay (Teil I) bis hin zum Europa der Dreißiger Jahre, in dem die Stiefelschritte des Faschismus bereits unüberhörbar sind (Teil II). Thema ist jedoch nicht einfach "Südamerika", sondern wenigstens ebensosehr das "Europa" der weltweiten Expansion. Ein Menschenalter vor unseren Diskussionen über die Grenzen des Fortschritts hat Döblin das Doppelgesicht des Fortschritts und die verheerende Wirkung des Eurozentrismus (und dessen unausweichleches Ende) erkannt und beschrieben.
Sprecher:Raymond Federman
Martin Engler
Aram Schneider
Ludger Singer
Gitta Schäfer
Anja Kowalski
Urban Elsässer
Uwe Böttcher
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Renate Görgen
produziert in: 1966
produziert von: HR; BR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: "Nimm dich in Acht vor den Frauen", die eindringlich geflüsterte Warnung des Eisverkäufers Ed will Joe nicht mehr aus dem Kopf. Joe, ein tagträumender Künstler, der unter Mordanklage im Gefängnis sitzt, hat jetzt viel Zeit, über diesen Satz nachzudenken. Ed ist tot, und ausgerechnet er soll ihn ermordet haben. Joe weiß, alle Indizien sprechen gegen ihn. Niemand würde ihm eine Geschichte abnehmen, die er seiner Verteidigerin auf einem Diktiergerät anvertraut. -"Die Wahrheit auf Band oder die Wirklichkeit ein schlechter Traum?"- Joe schildert, wie ihm seine Mordphantasien gegen die eigene Frau zum Verhängnis wurden. Aber kann Joes Audio-Dokument tatsächlich den Beweis liefern, daß es seine Frau war, die eine raffinierte Mordintrige eingefädelt hat, um ihn endgültig loszuwerden? Die Autorin zeichnet in ihrem Hörspiel mit Witz und Ironie ein buntes Zeitgeistszenario, in dem vor allem die Geschlechterverhältnisse mit schwarzem Humor seziert werden.
Sprecher:Heiner Schmidt (Titelsprecher/Sprecher)
Willi Trenk-Trebitsch (Wittiber)
Bum Krüger (Tischler)
Hans Dieter Zeidler (Pfarrer)
Franz Kutschera (Kipper Konz)
Konstantin Paloff (Tod)
Daten zu Renate Görgen:geboren: 1952
Vita: Renate Görgen, geboren 1952 in Trier, lebt als Autorin in Dannenberg bei Hamburg. Sie schreibt seit 1990 Texte für Film, Fernsehen und Rundfunk.
Erstsendung: 27.01.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Werner Fritsch
produziert in: 1988
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Werner Fritsch
Inhalt: Dieses Hörspiel umkreist Ereignisse der Familiengeschichte des Autors: Allerheiligen auf Allerseelen 1945 wurden seine Großeltern von ehemaligen KZ-Häftlingen, die sich darauf verlegt hatten, alleinstehende Bauernhöfe zu überfallen, vor den Augen ihrer Kinder ermordet. Der Vater des Autors hat buchstäblich bis zur Stunde seines Todes darunter gelitten. Ihm ist »BACH« gewidmet.

Augenblicke deutscher Geschichte am Beispiel eines Bauernhofes mit Sägewerk und Mühle werden erzählt: Vom 1870er Krieg bis zur Gegenwart, dem Sterbebett des Vaters. Aber auch das Schicksal der KZ-Häftlinge, die zu Raubmördern wurden, wird beleuchtet: Deren Deportation, die Qualen im Konzentrationslager, die Hinrichtungen.
Sprecher:Lukas Ammann (Gott)
Siggi Schwientek (Teufel)
Oliver Krämer (Ewald)
Ernst August Schepmann (Erzähler)
Daniel Kasztura (Peter)
Daten zu Werner Fritsch:geboren: 04.05.1960
Vita: Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, lebt seit 1991 als freier Schriftsteller in Berlin, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, und schrieb mehrere Prosabände, Theaterstücke und Hörspiele. 1992 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

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Erstsendung: 05.11.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Mona Winter
produziert in: 1970
produziert von: SR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Ein Überliebenstraining um 1900

Franziska Gräfin von Reventlow: Das außerbürgerliche Schwabing der Jahrhundertwende feierte sie als "heilige Hetäre". Als Geliebte bedeutender Männer, als schillernder Mittelpunkt der Münchner Bohème, als bekennende Mutter eines unehelichen Sohnes ist sie berühmt geworden. Und ihr Tagebuch, das sie über 15 Jahre nahezu täglich schrieb, gehört zu den bewegendsten Zeugnissen ihrer Epoche - in seiner Offenheit ein "document humain" ersten Ranges. In dem Hörspiel erzählt Bubi, der Sohn der Reventlow, die Geschichte seiner Mutter aus seiner Perspektive. Wie sie sich aus dem Mief ihrer hochgräflichen Familie kopfüber ins knallige Künstler-Schwabing stürzt, wo "auf affengeilen Feten die Post abgeht". Wie sie einen Liebhaber nach dem andern verbraucht, chronisch in Finanzmiseren steckt, zwischendurch ein halbes Dutzend Romane schreibt und dann eine Kommune gründet. "In München Tagesgespräch Numero eins." Und schließlich obendrein noch ein Kind kriegt, Bubi eben. Vater unbekannt. Franziska jubiliert. Hand in Hand marschieren die beiden ins nagelneue Jahrhundert, in den Rausch und in den Untergang. Denn am Horiz ont leuchtet schon der Widerschein des ersten Weltkriegs. "Die alten Zeiten sind passé, Mamai. Will an die Front. Fürs Vaterland fighten", sagt Bubi und zieht in den Krieg.
Sprecher:Wolf Wondratschek
Daten zu Mona Winter:Vita: Mona Winter lebt als Schriftstellerin und Lektorin in München. Sie veröffentlichte Essays und literarische Texte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. 1986 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt München. Theaterstücke von ihr sind "Tag der Tollkirsche" (1991), "Gerne Kanibalisch" (1992), "Ich, eine von dir" (2002). Sie schrieb die Hörspiele "Kasimir und die Tänzerin" (SFB 1991), "Welcome to death" (SFB 1994), "Bad Girl Franz" (SFB-ORB 1999) und die Features "Wüstenpunk" (SWR 2002) und "Ingolstadt liegt in Amerika" (RBB/SWR 2004).
Hompepage o.ä.: http://www.monawinter.de/cms/
Erstsendung: 06.07.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 96
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2000
Autor: Hugo Ball
produziert in: 1987
produziert von: SDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Zwölf Klangtableaus

"Die Nervensysteme sind äußerst sensibel geworden. Absoluter Tanz, absolute Poesie, absolute Kunst -: gemeint ist, daß ein Minimum von Eindrücken genügt, um außergewöhnliche Bildformen hervorzurufen. Alle Welt ist medial geworden: vor Angst, vor Schreck, vor Qual, oder weil es keine Gesetze mehr gibt - wer weiß es?" Der Dada-Begründer Hugo Ball, der dies mitten im Ersten Weltkrieg notierte, hatte sich in einem Romanprojekt seine eigene Reaktionsform für die Zeitläufte geschaffen, für die es keinen gemeinsamen Nenner gab. Bizarr und phantastisch, beängstigend und mit schallendem Gelächter, weihevoll ausschreitend und ins Leere tappend, salbungsvoll und mit moquanter Ironie agieren die Figuren auf diesen spiegelglatten Erzähltableaus, lassen die Worte purzeln und fangen sie auf. Gegen die Autorität des Tatsächlichen haben diese Verbalartisten und verzweifelten Weltverdreher vieles einzuwenden und können doch weder Halt noch Distanz finden. Der episodenreiche Roman wurde für den publizistisch engagierten Kriegsgegner Hugo Ball nach Kriegsausbruch zum inneren Kaleidoskop der Jahre 1914-1920.
Sprecher:Robert Atzorn (Martin Messinger)
Karin Schröder (Caroline)
Joseline Gassen (Julia)
Diether Krebs (Sergeant Gibbens)
Daten zu Hugo Ball:geboren: 22.02.1886
gestorben: 14.09.1927
Vita: Hugo Ball (* 22. Februar 1886 in Pirmasens; † 14. September 1927 in Sant’Abbondio-Gentilino, Schweiz) war ein deutscher Autor und Biograf. Außerdem war er einer der Mitgründer der Dada-Bewegung und ein Pionier des Lautgedichts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.09.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Umberto Eco
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Peter Harrsch
Übersetzer: Burkhart Kroeber
Inhalt: Schelmenroman und historischer Roman, phantastische Chronik und Geschichte eines unmöglichen Verbrechens - Umberto Eco vereinigt all dies zu einem großen Epos über die Mythen und Utopien der abendländischen Kultur. Und wie immer wirft Umberto Eco dabei auch einen zugleich ironischen und kritischen Blick auf unsere eigene Gegenwart.

Baudolino führt uns mit dem großen Kreuzzug ins Heilige Land bis zum fernsten Orient, immer auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes. Wesentliches Mittel seines Aufstiegs ist Baudolinos perfekt entwickelte Fabulierlust. Sein Lehrmeister ist allerdings auch kein geringerer als Bischof Otto von Freising, der bedeutendeste Geschichtsschreiber des deutschen Hochmittelalters. Und entsprechend bewegt sich Baudolino in dieser figurenreichen Geschichte ständig zwischen Fabel und Historie und wird zum fiktiven Helden einer großen Epoche.



1: Der vierte Kreuzzug führt im Jahre 1204 eine plündernde und mordende Meute nach Konstantinopel. Einer, dem das Herz vom rechten Fleck noch nicht gewichen ist, rettet in der Hagia Sophia dem Geschichtsschreiber Niketas Choniates das Leben, bringt ihn in Sicherheit und beginnt zu erzählen. Es ist der 60-jährige Baudolino aus dem piemontesischen Alexandria, der - am Ende einer abenteuerlichen Lebensreise - als einzigen Identitätsnachweis ein Palimpsest bei sich trägt, eine frühe Schreibübung, die nichts anderes belegt, als dass ein genialer Lügner die Szene betreten hat, einer, der sich in die Schnittstelle aller Achsen des Hohen Mittelalters zu setzen wusste: Er hatte sich zum Adoptivsohn Barbarossas hochgeschwindelt, war Schüler des grossen Barbarossa-Biografen Otto von Freising geworden, durfte in Paris ein Vagantenleben führen und die höfische Liebe zur fernen Kaiserin Beatrix auskosten. Ein Wirklichkeiten-Erfinder und Wahr- Lügner, dessen Lebensutopie sich bildet, indem er einem der heimlichsten Impulse des Mittelalters verfällt, der Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes, einem paradiesischen Irgendwo zwischen Nil, Tigris und Ganges.



2: Baudolino mischt die Szene auf: Er findet während der Plünderung Mailands im Reliquiengerümpel einer Kirche die Könige aus dem Morgenland und verhilft Köln zu einem unsterblichen Schatz. Er betreibt die Heiligsprechung Karls des Grossen und verschafft Barbarossa grössere Legitimation. Er wird der Held seiner piemontesischen Heimat, der Frascheta, indem er geschickt im Konflikt zwischen den lombardischen Städtebünden und Barbarossa laviert und mit Hilfe der Kuh seines Vaters die Heimatstadt Alexandria vor der Zerstörung bewahrt. Die Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes hat - unterstützt vom Genuss viel grünen Honigs - Gestalt gewonnen: Eine jüdische Traditionslinie liess sich mühelos damit verknüpfen, warum nicht auch der Mythos vom Gral, der kostbarsten Reliquie der Christenheit. Der Gradal (Gral) im Besitz des Priesterkönigs Johannes, der ihn Barbarossa schenken will? Baudolino schreibt einen Brief, der alle weiteren Schritte bestimmen wird. Und lädt sich eine lästige Konkurrenz auf den Hals.



3: Baudolino erfährt ein kurzes, tragisch endendes Eheglück, das ihn vom Traumziel seines Lebens, dem Reich des Priesterkönigs Johannes nicht abhält. Er findet den Konkurrenten in Konstantinopel, einen windigen Mönch, der mit viel Hokuspokus auf die byzantinischen Machtkämpfe Einfluss nimmt, von Baudolino aber gestellt und als Geisel mitgeschleppt wird: Er soll - wenn schon nicht die genaue Landkarte besitzen - so doch wenigstens den Weg zum Reich des Priesterkönigs im Kopf haben. Zwischendurch in der Heimat, muss Baudolino in der umbenannten Stadt Cäsarea seinem Vater beim Sterben beistehen und dabei erkennen, dass der Gral nichts anderes sein kann, als die hölzerne Trinkschale, aus der der Sterbende seinen letzten Schluck Rotwein nahm. Davon kann er auch Barbarossa überzeugen, der es seiner kaiserlichen Würde für angemessen hält, den Gral nicht zu holen, sondern ihn als einst geraubten dem Priesterkönig zurückzugeben. Auf dem dritten Kreuzzug kommt der kaiserliche Tross 1190 auf eine geheimnisvolle Burg, die in ihren Mauern ein Kabinett naturwissenschaftlicher Kuriositäten beherbergt. Es sollte Barbarossas letzte Nacht werden. Gral und Geisel sind verschwunden.



4: Die Reise führt von Kleinasien in einen phantastischen Orient mit wilden Tieren, immerdunklen Wäldern, unsichtbaren Begleitern, schwarzen Flüssen und liebenswerten Monstern zur Stadt Pndapetzim, wo Baudolino und seine Gefährten dem von einer Eunuchenkaste umgebenen Diakon Johannes begegnen, einem Adoptivsohn und möglichen Nachfolger des legendären Priesters. Die Wende kündet sich an: Die Utopie vom Reich des Priesterkönigs verwandelt sich in die Liebe zur klugen, vom Bauch an abwärts ziegengestaltigen Hypatia, mit der Baudolino ein Kind zeugt. Katastrophen folgen: Der lepröse Diakon stirbt; dem Ansturm der weissen Hunnen können die Gefährten noch entkommen. Flucht, qualvolle Gefangenschaft bei den Hundsköpfigen und ein abenteuerlicher Flug mit Riesenvögeln führen die Gefährten in das Konstantinopel der Rahmenerzählung zurück. Ein grotesk-virtuoses "Whodunit" klärt den Tod Barbarossas und die Geschichte vom verlorenen Gral auf. Baudolino verabschiedet sich von seinem Zuhörer Niketas: "Ich muss ins Reich des Priesters Johannes gelangen. Sonst hätte ich mein Leben umsonst gelebt". "Aber ihr habt doch mit Händen gegriffen, dass es nicht existiert." "Wir aus der Frascheta sind berühmt für unseren Dickkopf."
Sprecher:Thilo Gosejohann (Jackson)
Simon Gosejohann (Atlas)
Wolfgang Karl Prümm (Heino / Andreas Baader)
Matthias Haase (Knut Folkerts)
Edda Fischer (Brigitte Mohnhaupt)
Peter Nottmeier (Christian Klar)
Petra Nadolny (Inge Viett)
Hans-Jürgen Schupp (Karl Moik)
Hannes Heesch (Helmut Schmidt)
Michael Birkenfeld (Rex Gildo)
Reiner Schöne (Erzähler)
MusikerCollegium musicum Baden-Baden SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern
Daten zu Umberto Eco:geboren: 25.01.1932
gestorben: 19.02.2016
Vita: Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont, + 19. Februar 2016) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

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Erstsendung: 25.12.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Felix Jackson
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Fabian von Freier
Übersetzer: Stefan Weidle
Inhalt: Als der junge Anwalt Hans Bauer im April 1933 von einem Erholungsurlaub in der Schweiz nach Berlin zurückkehrt, haben die Nazis die Macht übernommen. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, dass er, ein beliebter und geschätzter Jurist, plötzlich in Schwierigkeiten geraten könnte. Doch mit einer jüdischen Großmutter und ohne Ariernachweis darf er seinen Beruf nicht länger ausüben. Durch die Vermittlung seiner Freundin lernt er einen SS-Offizier kennen. Der schlägt ihm einen Handel vor.
Sprecher:Martin Böttcher (Arnold)
Hannes Demming (Bernd)
Marianne Rogée (Anna)
Elisabeth Georges (Beate)
Daten zu Felix Jackson:vollständiger Name: Felix Joachimson
Vita: Felix Jackson, alias Felix Joachimson (1902-1992), in Hamburg geboren, war Kritiker, Dramatiker, Drehbuch- und Romanautor. Er emigrierte 1933 nach Budapest, 1937 in die USA. Dort wirkte er als Autor und Produzent bei den Universal-Studios, war Leiter des "Studio One" bei CBS; er starb in Kalifornien.
Erstsendung: 20.04.2003
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Maximiliano Mariotti
produziert in: 1964
produziert von: SR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gisbert Haefs
Übersetzer: Gisbert Haefs
Inhalt: Ein Radioenthusiast wie der Erzähler kann sich offensichtlich kaum Schöneres vorstellen, als nachts zu tasten - nach Frequenzen, die etwas Neues bringen, Aufregendes. Der Einsame, den seine Verlobte Alina verlassen hat, sucht im Radio etwas, das seinem Leben eine neue Dimension geben könnte und die findet er, plötzlich durch Assoziation von Geräuschen in eine andere Zeit versetzt, auf äußerst merkwürdige Weise ... Maximiliano Mariotti lebt in Cordoba, Argentinien, und publizierte zwischen 1975 und 1983 fünf Romane. Ein sechster kann erst jetzt veröffentlicht werden. Außerdem veröffentlicht er in zahlreichen Zeitschriften seines Landes. Für seine literarische Arbeit, die teilweise auch von Radio Nacional Córdoba gesendet worden ist, erhielt er insgesamt acht regionale und landesweite Preise.
Sprecher:Erzähler: Dieter Hufschmidt
Erstsendung: 07.09.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 96
Titel:

Cocktail für zwei (Folge 4)
Autor: Michael Koser
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rainer Clute
Komponist: Hermann Naehring
Inhalt: Felix war Offizier im 1. Weltkrieg und gehörte dem Geheimdienst an. Auf der Gegenseite gab es eine Spionin namens Cora. Eines Tages, als die "Feinde" eine Begegnung hatten, sind sie Freunde geworden. Sie setzten sich in die neutrale Schweiz ab und führten ein angenehmes Leben. Als ihnen nach dem Krieg das Geld ausging, beschlossen beide, sich als Abenteurer, Glücksritter und Freibeuter durch die Welt zu schlagen. Ihr neuer Coup zielt auf eine heilige Ikone, die "Blutige Muttergottes von Nowgorod".
Sprecher:Friedrich Schönfelder (Lohmüller)
Volkmar Kleinert (Zahner)
Jörg Gudzuhn (Maas)
Musiker: Hermann Naehring (Computer)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

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Erstsendung: 28.12.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Roberto Arlt
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Komponist: Peter Gotthardt
Übersetzer: Elke Wehr
Inhalt: »Was wird aus mir?« Obwohl Silvio schon ein halber Erfinder ist, denn er hat eine Kanone und einen Sternschnuppenzähler gebastelt, öffnet sich für ihn kein Weg aus dem Armutsviertel von Buenos Aires. Die Lehre als Flugzeugmechaniker schien sicher. »Man hat mich einfach entlassen, begreifen Sie?Ich bin ein Junge. Ich bin 16 Jahre alt. Warum entlassen sie mich? Was wird Mama sagen? Mit dem, was ich verdient hätte, würden sie zu Hause ein besseres Essen haben. Und jetzt?« Um jede Chance immer wieder betrogen, treibt Silvio am Rande der Gesellschaft.
Sprecher:
offen
Kunigunde: Manon Marschner
Mutter: Heide Kipp
Vater: Werner Senftleben
Alex: Jan-Josef Liefers
Konrad: Hermann Beyer
Bürgermeister: Martin Seifert
Harzer: Hartmut Schreier
Stromer: Reiner Heise
Milenka: Cornelia Lippert
Orkanus: Christian Stövesand
Sturm: Dietmar Terne
Märzwirbel: Herbert Sand
Erzähler: Gunter Schoß
Daten zu Roberto Arlt:geboren: 02.04.1900
gestorben: 26.07.1942
Vita: Roberto Arlt (1900-1942) war argentinischer Schriftsteller, Essayist, Journalist und Dramatiker. "Das böse Spielzeug" (1926) war sein erster Roman. 1929 folgte der auch als Hörspiel adaptierte Roman "Die 7 Irren" (Norddeutscher Rundfunk 2008).

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Treffer 12 von insgesamt 96
Titel:
Autor: José Saramago
produziert in: 1998
produziert von: NDR; WDR
Laufzeit: 114 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Andreas Klotsch
Inhalt: Der portugiesische Nobelpreisträger erzählt die Geschehnisse des Neuen Testaments auf spannende Weise als eine Art Reportagebericht über das Leben Jesu. Darin lässt er Jesus - wie auch Gott und den Teufel - selbst zu Wort kommen. Jesus erscheint als Suchender und zugleich sündiger Mensch, der erst schrittweise seine göttliche Bestimmung erfährt. Er trägt die Schuld seines Vaters Josef mit sich, der, um seinen Sohn zu retten, die Einwohner Bethlehems nicht vor der bevorstehenden Ermordung ihrer Kinder gewarnt hat. Ein Hirte, identisch mit dem Engel der Offenbarung und zugleich dem Teufel, wird zur Schlüsselfigur, Jesus seiner Bestimmung zuzuführen. Der Menschensohn erscheint nur als Teil von Gottes Plan, seine Macht zu erhalten, die er durch die mangelnde Gläubigkeit seines Volkes bedroht sieht. Dafür benötigt Gott einen Märtyrer. Erst am Kreuz und in dem abgewandelten Ruf gipfelnd "Menschen, vergebt ihm, denn er weiß nicht, was er getan hat", erkennt Jesus die ihm zugedachte Rolle. Saramago stellte in seinem 1991 erschienenen und im katholischen Portugal heftig umstrittenen Roman das Evangelium in einen religionskritischen Diskurs, der gegenwärtig hochaktuell erscheint.
Sprecher:Hansi Jochmann (Jake)
Matthias Haase (Wittgenstein)
Matthias Fuchs (Gilmour)
Rainer Schmitt (Werbung 1)
Lutz Herkenrath (Ansager+Wetterbericht+Anchorman)
Anne Weber (Computer l +Chirurgin+Uhr)
Peter Kirchberger (Computer 2+French)
Elisabeth Schwarz (Miles)
Rolf Becker (Waring)
Werner Wölbern (Bowles)
Wolf-Dietrich Sprenger (Werbung 2+Cormack)
Wolfgang Kaven (Werbung 3+Gleitmann)
Konstantin Graudus (Chung)
Ulli Lothmanns (Commander)
MusikerMarco Ambrosini (Nyckelharpa) Sebastian Schorr (Horn) Scott Roller (Violoncello) Michael Kiedaisch (Percussion) Mike Svoboda (Posaune) Michael Riessler (Klarinette)
Daten zu José Saramago:geboren: 16.11.1922
gestorben: 18.06.2010
Vita: José Saramago (ʒuˈzɛ sɐɾɐˈmaɣu) (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Hompepage o.ä.: http://www.josesaramago.org/
Erstsendung: 04.04.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Emile Zola
produziert in: 1947
produziert von: RIAS
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Edmund Nick
Übersetzer: Wolfgang Günther
Inhalt: In "Das Geld" beschreibt Zola realistisch und detailgenau die Genese eines großen Krachs an der Pariser Börse, den er zeitlich in die glänzende Endphase des Second Empire unter Napoleon III verlegt. Zola erzählt von Spekulanten, Finanzmaklern, großen Bankiers und kleinen Anlegern, von Zynikern, Aasgeiern, Moralisten, Revolutionären, von all den Opfern und Tätern in dem schwindelerregenden Spiel um das Geld, von ihren Intrigen, ihren Sehnsüchten und ihrer Verzweiflung, wenn in einer großen Blase alle Hoffnung zerplatzt. Der eigentliche Protagonist des Romans ist das Geld selbst. Es sind nicht länger die Menschen die Akteure ihres Schicksals, sondern die dingliche Macht des Geldes. Und natürlich sind es am Ende nicht die Macher, die vernichtet werden - die hecken wie Zolas Romanheld Saccard am Ende schon wieder fröhlich-ungeniert weitere Millionengeschäfte aus.

"Nie hatte Saccard die Börse aus der Vogelperspektive in so merkwürdiger Ansicht erblickt, mit den vier schiefen Ebenen ihres mächtigen Zinkdaches, überragt von einem starrenden Wald von Röhren. Die Spitzen der Blitzableiter richteten sich wie riesig lange Spieße drohend himmelwärts. Das Gebäude selbst war nur ein schmutziggrauer, nackter Steinwürfel, über dem eine zerfetzte Fahne flatterte. Einen eigentümlichen, verblüffenden Anblick boten Stufen und Säulengang, welche von schwarzen Ameisen gesprenkelt schienen, als sei der ganze Ameisenhaufen in Aufruhr und von einer hochgradigen Aufregung hin und her bewegt. 'Wie winzig klein erscheint das alles! Man meint, mit einem Griff könnte man sie alle in die Hand schließen.'"

"Das Geld' erzählt alles, was man über den Börsenwahn wissen muss." (Der Tagesspiegel)
Sprecher:Gerda Maurus (Flüchtlingsfrau)
Josef Sieber (Geschäftemacher)
Hans Söhnker (Heimkehrer)
Lola Müthel (Frauenzimmer)
Josef Pelz von Felinau (Dichter)
Walter Gross (Funktionär)
Reva Holsey (Halbwüchsige)
Aribert Reimann (Arme Jugend)
Aribert Johannes (Widersacher)
Kundri Sievert (Zeit)
Daten zu Emile Zola:vollständiger Name: Émile Édouard Charles Antoine Zola
geboren: 02.04.1840
gestorben: 29.09.1902
Vita: Émile Édouard Charles Antoine Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.
Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! (Ich klage an …!) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

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Erstsendung: 25.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Boris Vian
produziert in: 2001
produziert von: NDR; SR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil. Das Gras ist rot und die Liebe kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Nur der greise Hund Senator weiß genau, was er sich wünscht: Er hätte gern ein Ouapiti. Wolf erfüllt ihm den Wunsch prompt. Seitdem ist der Senator stumm, also glücklich. Was, wenn es keine Ouapitis für alle gäbe? Wolfs einzige Hoffnung ist die Maschine, in der er alles erinnern kann, was er fühlte, und die ihm zugleich erlaubt, seine Erinnerungen loszuwerden. Leider kann er Lil nicht davon erzählen, und sie stellt fest: In Wirklichkeit sind die Männer nicht für uns geschaffen, sondern für sich selber. Und wir für nichts.

"Das rote Gras" zeigt grotesk und satirisch auf eine Nachkriegsgesellschaft, in der die Suche der Männer nach persönlichem Glück aussichtslos ist.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Helen)
Marion Breckwoldt (Yana)
Maresa Lühle (Iris)
Daten zu Boris Vian:geboren: 10.03.1920
gestorben: 23.06.1959
Vita: Boris Vian wurde 1920 in Ville-dAvray geboren. In der Nachkriegszeit war er eine zentrale Figur im französischen Kulturleben: Als Verfasser von Romanen, Gedichten, Libretti und Liedern. Noch heute kennt man ihn für den Roman «Der Schaum der Tage» (1946) und seine Chansons, die von Juliette Gréco, Yves Montand und Nana Mouskouri gesungen wurden. Immer wieder sorgte Boris Vian für Skandale sei es mit deftigen Texten wie «Die kapieren nicht» oder pazifistischen Liedern («Le déserteur» 1954). Er starb 1959 im Kino es lief die Verfilmung seines Romans «Ich werde auf Eure Gräber spucken».
Erstsendung: 31.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Daniel Kehlmann
produziert in: 2000
produziert von: Europa
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Eines Nachts macht der Physiker David Mahler im Traum eine merkwürdige Entdeckung. Viele Jahre lang hat er sich mit dem Problem der Zeit beschäftigt, mit der Frage, ob ihre Richtung wirklich ein unumstößliches Naturgesetz ist oder sich nicht doch etwas finden lässt, das ihren Lauf umkehrt. Nun hält er die Lösung in der Hand. Das älteste Gesetz der Natur ist in Frage gestellt, damit die Grundfesten der Welt. Wird endlich ein Menschheitstraum wahr? Mahler will seiner ungeheuren Entdeckung Gehör verschaffen, aber ohne Autorität im Wissenschaftsbetrieb gestaltet sich das ausgesprochen schwierig. Wie gehetzt sucht er den Beistand des Nobelpreisträgers Valentinov, doch seltsame Zufälle verhindern ein Zusammentreffen immer wieder. In suggestivem Ton macht Daniel Kehlmann die Zweifel und Ahnungen seines Helden nachvollziehbar; in Alexander Schuhmachers akustischem Albtraum wird der Hörer zum Zeugen eines Experiments: des Verschwimmens der Zeit. »Für einen Moment wußte er nicht, wo er sich befand. Etwas war geschehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein Stoß von dreißig beschriebenen Blättern, bekritzelt in einer großen, zittrigen Schrift: leicht schiefe Kolonnen von Zahlen, Skizzen, Kurven ... all das war, wenn man es begriff, von leuchtend perfekter Klarheit.«
Sprecher:Lutz Mackensy (Erzähler)
Marco Kraft (Julian)
Jannik Endemann (Dick)
Theresa Underberg (Anne)
Alexandra Garcia (George)
Harald Pages (Onkel Quentin)
Ursula Sieg (Tante Fanny)
Daten zu Daniel Kehlmann:geboren: 13.01.1975
Vita: Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kehlmann.com/
Erstsendung: 07.06.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Hermann Hesse
produziert in: 1978
produziert von: HR
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Inhalt: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend.

»Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?« Die schlichte Frage, die am Beginn des Romans steht, mit dem Hermann Hesse mitten im ersten Weltkrieg unter dem Pseudonym Emil Sinclair einen literarischen Neubeginn wagte, hat seit seinem Erscheinen 1919 viele Lesergenerationen bewegt. »Wenige wissen heute, was der Mensch ist. Viele fühlen es und sterben darum leichter, wie ich leichter sterben werde, wenn ich diese Geschichte fertiggeschrieben habe. Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges, die Andeutung eines Pfades.« Es ist die exemplarische Geschichte einer Selbstfindung gegen den subtilen Druck von Religion und Moral, die virulent geblieben ist auch in Zeiten, die mit anderen Instanzen der Fremdbestimmung zu rechnen haben.
Daten zu Hermann Hesse:geboren: 02.07.1877
gestorben: 09.08.1962
Vita: Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw, Königreich Württemberg, Deutsches Reich; † 9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht.
Hompepage o.ä.: http://www.hermann-hesse.de/
Erstsendung: 07.07.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen
produziert in: 1992
produziert von: SRF
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: 1668 erschien "Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch" - der erste deutsche Prosaroman von Weltrang. Ein grandioses Zeitpanorama des Dreißigjährigen Krieges, der Mitteleuropa zwischen 1618 und 1648 verwüstet hatte. Hinter dem Autorenpseudonym German Schleifheim verbarg sich ein Schwarzwälder Dorfschultheiß, der aus Hessen stammte und in jungen Jahren durch die Kriegsereignisse mitgerissen worden war. Dörfer hatte er brennen, Städte hatte er schleifen sehen und sich einen widerspenstigen Blick auf das eitle Treiben und das Simulantentum der Nachkriegsgesellschaft bewahrt, in der die "neuen Nobilisten" den modischen Ton angaben. Ihnen setzte er die Lebensgeschichte seines Simplicius entgegen, der im Knabenalter durch das Feuer des Krieges entwurzelt wird und die vielen Weltgegenden, in die er getrieben wird, auf seine Weise zu erfahren lernt. "Ich wurde durchs Feuer wie Phoenix geborn. / Ich flog durch die Lüfte! wurd doch nit verlorn, / Ich wandert durchs Wasser, Ich reist über Land, / In solchem Umschwärmen macht ich mich bekannt, / Was mich oft betrübt und selten ergetzt, / Was war das? Ich habs in dies Buche gesetzt, / Damit sich der Leser gleich wie itzt tue, / Entferne der Torheit und lebe in Ruhe." So lautet das Titelgedicht der Erstausgabe des Romans, den Hans Gerd Krogmann nach Maßgabe der genannten klassischen vier Elemente in vier Teilen mit barocker und zeitgenössischer Musik für den Funk bearbeitet hat.
Sprecher:Doris Wolters (Lisa, Ärztin)
Felix von Manteuffel (Peter, Journalist)
Daten zu Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen:geboren: 1622
gestorben: 17.08.1676
Vita: Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (* um 1622 in Gelnhausen; † 17. August 1676 in Renchen) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 24.12.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Stefan Zweig
produziert in: 1952
produziert von: RB
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Christoph Prochnow
Inhalt: 1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise von Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen.

Welche tragischen Verstrickungen ihn jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können.
Sprecher:Gert Westphal (Bergmann, ein Schriftsteller)
Aenne Bruck (Bergmanns Frau)
Rudolf Koch-Riehl (Pavlevic)
Wolfgang Engels (Mc Connor)
Alexander Golling (Czentovic)
Paul Hoffmann (Dr. Brentano)
Daten zu Stefan Zweig:geboren: 28.11.1881
gestorben: 23.02.1942
Vita: Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 23. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 26.03.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Gisela von Wysocki
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Simoneit deckt in einer psychiatrischen Klinik den Tisch. Eine riesige Tafel. Jeden Tag, zwanghaft, monoton. Er erinnert sich. Die Geschichte mit der berühmten Malerin, die er gesucht hatte, als er noch Galerist war. Um die halbe Welt war er gereist. Und endlich hatte er sie gefunden. In einem Keller, es war kalt. Die Frau fror. So hatte er begonnen, die Kisten, in denen ihre Gemälde lagerten, zu zerhacken und zu verfeuern. Stück für Stück kamen so die Schätze zum Vorschein. Ihre Kinder, die Bilder. Mit denen er hoffte, einmal große Profite herausschlagen zu können. Aber für die Frau waren es nur Erinnerungen gewesen, Geschichten, Assoziationen. Keine verwertbaren Informationen. Und je länger sie erzählte, desto wärmer wurde es ihr. Stattdessen begann er, begann Simoneit zu frieren ... . "Der Bildersammler" ist die traumgleiche Geschichte einer "Herr-Knecht"-Beziehung. Zugleich ist es ein Hörspiel, das die enge Kluft zwischen Macht und Ohnmacht auslotet und sich dem komplexen Wechselspiel von Leben und Kunst stellt.
Sprecher:Alwin Michael Rueffer (Robert Borgos)
Dieter Borsche (General Balthasar)
Heinz Jörnhoff (Oberst Prof. Dr. Thuering)
Ernst Jacobi (Leutnant Dr. D. Kurka)
Wolfgang Reinsch (Sixtus Eltermann)
Iris Erdmann (Frl. Stuecker)
Steffy Helmar (Lig alias "Senta Maier")
Jochen Nix (Pta alias Detlef Maier)
Ruth Fram (Xo alias Martha Maier)
Sabine Schiller (Radiosprecherin)
Uwe-Karsten Koch (Fernsehkommentator, Stimme vom Jupiter)
Tony Slama (Streifenführer)
Daten zu Gisela von Wysocki:geboren: 1940
Vita: Gisela von Wysocki lebt in ihrer Geburtsstadt Berlin und in Frankfurt am Main. Für Ihre Theater- und Hörspieltexte sowie ihre Essays erhielt sie u.a. 1996 die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille. Ihre Arbeit "Klopfzeichen" steht beispielhaft für die postdramatische Struktur zeitgenössischer Dramatik. Eine nacherzählende Inhaltsangabe im klassischen Sinne würde von diesem Stück einen völlig falschen Eindruck erwecken. Statt dessen: Der Form nach ist "Klopfzeichen" als große Erzählung angelegt. Das Bild des Würfels, der die Geschichte in Facetten zerlegt, liegt als Figur dem Text zugrunde. Deshalb gibt es keine logisch-chronologischen Abläufe, keine kausalen Verknüpfungen, die ins Auge springen. Wirklichkeit ist den Personen nur in Bruchstücken zugänglich und kann sich nur in episodenhafter Zerstückelung zeigen. Und so sind in Wysockis Text neben dem Galeristen und der jüdischen Malerin mit von der Partie des Clans, der sich über Klopfzeichen verständigt: der Präparator, die Systemberaterin, zwei Männer mit Format, eine Frau mit Lähmung - und nicht zuletzt, als Wanderer zwischen den Zeiten, Jean-Baptiste Lully, Tänzer und Komponist am Hof Ludwig des XIV. "Klopfzeichen" hat in seiner ursprünglichen Gestalt 26 Personen. Für die szenische Lesung mit nur 6 Personen hat die Autorin den Text eingestrichen, zahlreiche Rollen wurden mehrfach besetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.giselavonwysocki.de/1.html
Erstsendung: 02.11.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 96
Titel:
Autor: Jules Feiffer
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist: Johan Daansen
Übersetzer: Werner Leonhard
Inhalt: Roger, der Sohn des guten Königs Wihissesdochnoch war ein Freudenbringer. Alles im Leben bereitete ihm Spaß: Zähneputzen, Bogenschießen, Zweikampf mit Pferd und Lanze. Es machte ihm Spaß, freundlich zu sein, aber genauso viel Spaß, gemein zu sein. Rogers gute Laune verzauberte aber auch jeden und alles, was sich ihm auf eine halbe Meile näherte. - Auf die Dauer war das dem König aber zu bunt, und er schickte seinen Sohn in die Welt "auf die Suche" - nach dem "Ernst des Lebens" würden wir heute sagen. - Aber da wir uns in einem Märchen befinden, sucht Roger den Ernst an so typischen Orten wie: Wald ohne Wiederkehr, Felsgrund der Fiesheit, Reich der Rachsucht, Berg der Bosheit und Tal der Träume. - Rogers Wirrwarrweg ist aber durchaus vergnüglich, zumal er sich nicht so verhält, wie man es von einem Prinzen in einem Märchen erwartet.
Sprecher:Erzähler: Reiner Schöne
Shaft: Engelbert von Nordhausen
Anderozzi: Joachim Kerzel
Willy: Wolf-Dietrich Sprenger
Sandra: Christin Marquitan
Christine Davis
Achim Hall
Horst Hildebrand
Catharina Kottmeier
Michael Lucke
Felix von Manteuffel
Sebastian Mirow
Martin Ruthenberg
Andreas W. Schmidt
Helmut Stange
Andreas Szerda
Berth Wesselmann
Erstsendung: 13.10.2001
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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    11. Januar 2015
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