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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 252
Kriterien: Sprecher entspricht 'Hans Caninenberg' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Juliu Edliss
produziert in: 1966
produziert von: BR; HR; ORF
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Horst Loebe
Bearbeitung: Waltraud Stiegele
Übersetzer: Ingeborg Gampert
Inhalt: Ein heißer Mittag führt in einem russischen Badeort an der Küste des Schwarzen Meeres zwei Männer zusammen. Ihr scheinbar absichtslos begonnenes Gespräch bringt ein Wiedererkennen. Als sie sich das letzte Mal sahen, waren sie beide Soldaten, russische Gefangene in einem deutschen Lager. Der eine von ihnen entkam nur durch einen Zufall dem Tod bei einer Massenerschießung. Der andere verdankt seine Nachkriegskarriere der Tatsache, daß er von seinen siegreichen Landsleuten aus einem KZ befreit werden konnte. Was sich damals wirklich ereignete, als sie noch zusammen im Gefangenenlager waren, - davon sind sie beide wohl die einzigen überlebenden Zeugen. Und sie wissen auch, daß sie sich diesmal nicht trennen werden, ohne abgerechnet zu haben.
Sprecher:Herbert Stass (Ich)
Hans Caninenberg (Er)
Heidi Treutler (Sie)
Alexander Malachovsky (Ein Soldat)
Horst Sachtleben (1. Lautsprecherstimme)
Karl-Heinz Peters (2. Lautsprecherstimme)
Erstsendung: 29.11.1966
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Richard Hey
produziert in: 1967
produziert von: SWF; SFB
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Richard Hey
Komponist: Joachim Faber
Inhalt: Die drei Brüder Aldinghausen sind geachtete Bürger ihrer Heimatstadt: Der älteste leitet den väterlichen Betrieb, der zweite ist Chefarzt des städtischen Krankenhauses, der jüngste Oberbürgermeister. Jede Woche treffen sie sich einmal zum gemeinsamen Musizieren. Da erscheint eines Abends mitten im Andante ihr Halbbruder Sascha. Er war einst von der Familie abgefunden und verstoßen worden. Nun hat er ein Verbrechen begangen und sucht Zuflucht. Eine fatale Situation: drei angesehene Bürger als Komplicen eines Raubmörders, den sie nicht loswerden können...
Sprecher:Karl Maria Schley (Bernhard Aldinghausen)
Hannsgeorg Laubenthal (Friedrich Aldinghausen)
Hans Caninenberg (Ludwig Aldinghausen)
Helmut Lohner (Sascha)
Erna Großmann (Lina)
Heidi Mareck (Gianna)
Karl Georg Saebisch (Schmidt)
Dieter Hufschmidt (Fenske)
Hanns Bernhardt (Zehentmeister)
Daten zu Richard Hey:geboren: 15.05.1926
gestorben: 04.09.2004
Vita: Richard Hey wurde in Bonn geboren und wuchs in Greifswald/Pommern und in Frankfurt/Main auf. Nach dem Krieg studierte er zunächst Geschichte, Germanistik und Musik, brach dann aber das Studium ab und arbeitete als Film-Regieassistent, Musikkritiker und Journalist. Seit 1952 war er als Autor und Regisseur ständiger Mitarbeiter von zahlreichen Runkfunksendern. Er schrieb Hörspiele, Theaterstücke, Filmdrehbücher und Prosa und verfaßte auch (Kriminal-)Romane. Darüberhinaus übersetzte er Komödien von Eduardo De Filippo aus dem Italienischen.
Hompepage o.ä.: http://www.krimilexikon.de/hey.htm
Erstsendung: 14.11.1967
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Thomas Andresen
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: Ein Mann wurde offenbar in seinem Auto erschossen, der Wagen brannte aus. Die Polizei ermittelt und findet heraus, daß der "Tote" mit einem Bankraub in Verbindung zu bringen ist. Jedoch: der Tote lebt. Er verbringt einen Urlaub mit seiner Geliebten auf Mallorca. Thomas Andresen: "Exemplarisch wird er vom Gericht der Gerüchte, das einem 'unnatürlichen Tod' folgt, zum Scheitern verurteilt, lebt es sich nicht besonders lange (das ist nur ein Wunsch-Aberglaube), sondern besonders schwer.
Sprecher:Uwe Friedrichsen (Simon)
Regine Lamster (Karen)
Nicole Heesters (Beate)
Renate Becker (Ilse)
Maria Barring (Frau)
Hans Caninenberg (Herchenröder)
Wolfgang Engels (Vater)
Michael Thomas (Mann)
Daten zu Thomas Andresen:geboren: 19.09.1934
gestorben: 20.10.1989
Vita: * 19.9. 1934 in Flensburg + 20.10.1989 in Flensburg Thomas Andresen war Facharzt für innere Medizin und arbeitete als Oberarzt an einer Flensburger Klinik. Nachdem er zuerst vier Semester Philologie studiert hatte, sattelte er auf Medizin um und promovierte 1963 in Hamburg. Bereits während es Studiums hatte er Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben begonnen und nebenbei bereits auch zwei Kriminalromane verfaßt, die er 1961/62 unter dem Pseudonym "Chris Martin" in einem kleinen Leihbuch-Verlag (Goldring) veröffentlichte und später als "unseriös" einstufte. Er war freier Mitarbeiter beim SIMPLICISSIMUS. Ab 1969 erschienen seine Romane in der Krimireihe des Goldmann-Verlages, mit WER BADET NACHTS... wechselte er zu rororo. Seine letzten Romane erschienen schließlich in der Krimi-Reihe des Bastei-Verlages. Außerdem schrieb Thomas Andresen zahlreiche Hörspiele, besonders für den WDR. Einige seiner Stoffe wurden auch erfolgreich vom Fernsehen verfilmt. Thomas Andresen starb 1989.
Hompepage o.ä.: http://www.krimilexikon.de/andresen.htm
Erstsendung: 10.09.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Jelana Kohout
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Klaus Wirbitzky
Komponist: Haralt Winkler
Inhalt: Adi Neumann, einst Variétékünstler und Spezialist für Tierdressuren, hat in seinem Leben einen schweren Schlag erlitten: Seine Frau hat ihn samt seinem Lieblingshund verlassen. Nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik arbeitet Adi in einer Telefonzentrale. Enttäuscht von den Menschen lebt er mit seinem neuen Vierbeiner Edi zurückgezogen in einer kleinen Stadtwohnung. Edi ist ein ganz besonderer Hund, denn Adi hat ihm das Sprechen beigebracht, was er jedoch vor den Nachbarn peinlichst zu vertuschen versucht. Doch eines Tages passiert das Unvermeidliche: Als Adi im Park von einem Spaziergänger provoziert wird, vergißt Edi seine Schweigepflicht und verteidigt seinen Freund. Von der Polizei zur Rede gestellt, bleibt Adi nur die Wahl, entweder ins Gefängnis zu gehen oder das Talent seines Hundes in den Dienst der Verbrechensbekämpfung zu stellen. Adi entschließt sich für den zweiten Vorschlag, und von da an nehmen sein und des Hundes Leben eine traurig-komische Entwicklung. Die tschechische Autorin Jelena Kohout führt den Hörer durch die turbulenten Erlebnisse von Adi und Edi, doch trotz des sich einstellenden Amüsements vergißt man nie den auf die Geheimdienstpraktiken zielenden kritisch-ironischen Unterton.
Sprecher:Martin Benrath (Adi)
Karl Michael Vogler (Edi)
Karl Lieffen (Direktor)
Willy Semmelrogge (Polizist im Ruhestand)
Achim Strietzel (Polizeikommissar)
Hans Caninenberg (Polizeipräsident)
Tonio von der Meden (Polizeiinspektor/Sanitäter)
Bernd Stephan (Wirt/Arzt)
Horst Johanning (1. Ganove/Nachbar/Zeitungsverkäufer)
Rolf Kuhsiek (Kellner/Portier)
Eva Kinsky (1. Dissendentin)
Monika Dahlberg (2. Dissendentin)
Ute Mora (Gattin des Direktor)
Erstsendung: 14.08.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 252
Titel:
Autor: James Hadley Chase
produziert in: 1969
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heinz-Günter Stamm
Bearbeitung: Wolfgang Nied
Komponist: Konrad Elfers
Sprecher:
offen
Günther Ungeheuer
Monika Peitsch
Christa Berndl
Eberhard Müller-Elmau
Herbert Fleischmann
ferner:
Werner Hessenland
Hans Caninenberg
Joachim Wichmann
Marlies Schoenau
Margot Philipp
Manfred Seipold
Luise Wiedenmann
Fritz Rasp
Vittorio Casagrande
Daten zu James Hadley Chase:geboren: 26.12.1906
gestorben: 06.02.1985
Vita: James Hadley Chase (* 26. Dezember 1906 in London; † 6. Februar 1985 in Corseaux, Kanton Waadt; eigentlich René Brabazon Raymond) war ein britischer Thriller-Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.10.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Euripides
produziert in: 1951
produziert von: SDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Erwin Wickert
Komponist: Rolf Unkel
Inhalt: "Alkestis" ist die ergreifende Geschichte der Gattenliebe: Apollon gewährt dem König Admetos als Belohnung den Tod. Da er den Tod fürchtet, bestimmt das Schicksal: Admetos kann leben bleiben, wenn ein anderer freiwillig für ihn stirbt. Aber alle Menschen finden Ausreden; nur seine Gattin Alkestis erklärt sich bereit. Der König hat jedoch jetzt die Angst überwunden und will ihr Opfer nicht annehmen. Da Alkestis ohne ihren Gatten nicht leben kann, wirft sie sich dem Tod in die Arme, läßt aber ihren Mann verzweifelt auf der Erde zurück. Herakles gelingt es, sie und ihren Gatten zu erlösen.
Sprecher:Paul Hoffmann (Männliche Stimme, genannt der "Chor")
Hans Caninenberg (Admetos, König der Thessaler)
Edith Heerdegen (Alkestis, seine Frau)
Erich Ponto (Pheres, Admetos' Vater)
Harald Baender (Apollon)
Kurt Haars (Tod)
Elsa Pfeiffer (Klotho)
Lotte Betke (Lachesis)
Irma Schwab (Atropos)
Hans Mahnke (Hofmarschall)
Michael Konstantinow (Herakles)
Hans Lindegg (Fischhändler)
Walter Thurau (Soldat)
Theodor Loos (Philosoph)
Heinz-Dieter Eppler (Schüler des Philosophen)
Hans Fromann (Diener)
Heinz Reincke (Ausrufer)
Daten zu Euripides:Vita: Euripides (* 480 v. Chr. oder 485/484 v. Chr. in Salamis; † 406 v. Chr. in Pella; begraben in Makedonien) ist einer der großen klassischen griechischen Dramatiker.

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Erstsendung: 11.11.1951
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Werner Klippert
produziert in: 1977
produziert von: SR; SDR; SWF
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Werner Klippert
Inhalt: "Ein Stoff, in welchem nicht mit den üblichen Mitteln der Spaltung in zwei entgegengesetzt wirkende Kraftfelder die geistige und die naturwissenschaftliche Komponente unserer Zeit einander gegenübergestellt werden, sondern durch den geradezu raffinierten Einfall der Dreiteilung wird es erreicht, das verwirrende Ineinander von Kultur und Natur, von Tradition und Fortschritt, von Mensch und Tier jeweils in ihrer Dreiecksstruktur aufzuzeigen. Statt Polarität also die magische Vielfalt der Drei. (Mathematiker und Volkstumsforscher könnten hierzu sicher eine Fülle von Zauberkunststücken vorführen). Das dreigeteilte Wesen: Orang (der mit den Sprüchen des Laotse die geistigen Dimensionen aufreißt), Utan (wirklich der personifizierte "Wald-Mensch" der Javaner), und Lobratzschek (der Biotechniker, Prototyp des zum bloßen Fachmann pervertierten Wissenschaftlers). Und dazu, damit's ein Spiel bleibt und die Gedankenkonstruktionen einem Mobile gleich umeinanderkreisen können, Madame Lobratzschek (das Klischeeweib unserer Haute-Volée), Pascal (der Vertreter des pflichtgetreuen Staatsbeamten) und, als lyrisch-musikalisches, dramaturgisches Spiel-Element, ein Chor von Stimmen." (Hansi Kühner) Ausgangspunkt dieses schon 1962 angelegten Spiels war die Sorge um das gefährlich gestörte Gleichgewicht in der Natur und der Gedanke, daß sich im Hörspiel alles durch Stimmen zu personifizieren vermag, so daß man den Schichten einer Person, dem Unbewußten, ihrer Ratio und ihrem humanen Zentrum gesondert Stimme geben kann. Erst jetzt - nach einer erneuten theoretischen Überlegung zum Thema (Reclam-Bändchen "Elemente des Hörspiels") - hat der Autor beim SR Gelegenheit, die Versuche, die zu einer Dramaturgie der Stimme führen sollen, voranzutreiben. Die zur Sendung kommende Version, die hauptsächlich mit technischer Stimm-Modulation arbeitet (Hanns Dieter Hüsch in der Drei-Einheit von Orang, Lobratzschek und Utan), versteht sich als keineswegs ausgereiftes Zwischenergebnis.
Sprecher:Hanns Dieter Hüsch (Orang/Utan/Lobratzschek)
Hans Caninenberg (Pascal)
Gisela Zoch (Madame Lobratzschek)
Walter Andreas Schwarz (Sprecher)
Anneliese Benz (Chor der Mücken)
Christa Dubbert (Chor der Mücken)
Marion Klippert (Chor der Mücken)
Antje Roosch (Chor der Mücken)
Hannelore Schönfeld (Chor der Mücken)
Ria Wullinger (Chor der Mücken)
Daten zu Werner Klippert:geboren: 22.04.1923
Vita: Werner Klippert (* 22. April 1923 in Offenbach am Main ) ist ein deutscher Autor und Dramaturg, der als Hörspielexperte bekannt geworden ist.

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Erstsendung: 08.12.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Sturmius Fischer
produziert in: 1978
produziert von: SR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Werner Klippert
Inhalt: Noch heute ist in Dieburg (Hessen) das Protokoll der Hexenbefragung von 1627 greifbar, nach dem Sturmius Fischer sein Hörspiel geschrieben hat. Angeklagt ist eine anna Padt, und die geistlichen Richter werfen ihr nicht nur den Umgang mit dem Satan vor, sondern auch noch den sexuellen Kontakt mit dem nämlichen. Die arme Frau weiß nicht, wie ihr geschieht; aber unter der Anwendung der Folter gesteht sie und entwickelt dabei eine außerordentliche Phantasie, um den Vorstellungen der Befrager entgegenzukommen. Als aber die satanische Lüsternheit des Obersten Gerichtsrates sich sogar auf ihre Tochter richtet, kommt der verzweifelten Mutter ein Einfall, der zu einem Akt ausgleichender Gerechtigkeit führt. Das Hörspiel macht den Teufelskreis deutlich, in dem sich das System der Hexenprozesse bewegte: Ein einzelner Prozeß dient weniger dazu, einen einzelnen Schuldigen zu überführen, als vielmehr dazu, ein Gebäude einer Glaubensideologie und damit die Macht ihrer Funktionäre zu bestätigen. die Realität und jeder einzelne Mensch haben sich der vorgeschriebenen Ordnung anzupassen und nicht umgekehrt. Deshalb erzwingt die Gerichtsbarkeit immer neue Aussagen zur Ausschmückung ihres Bildes von Welt und Überwelt und setzt einen Mechanismus in Gang, der auf immer neuen Denunziationen und den verzweifelten Phantasien der gefolterten Angeklagten basiert. Bewiesen wird auf diese Art, daß ein System des Bösen existiert, dem man durch die 'heilbringende Strenge' der Folter auf die Spur kommen muß, um es zu Ehren Gottes und der eigenen Rechtgläubigkeit bekämpfen zu können. Aber in solchen Systemen - das hat die Geschichte bewiesen - sind nicht einmal die Erfinder und Funktionäre davor gefeit, Opfer zu werden. Der rechtsprechende Terror zeigt Ähnlichkeiten vom Prozeß Jesu bis in unsere Tage.
Sprecher:Ria Wullinger (Anna Padt)
Ursula KölnerClaus Berlinghof (Henne Kratz)
Robert Seibert (Johann Kuppfer)
Hans Caninenberg (Nikolaus von Rotensahn)
Joost Siedhoff (Conz Weyner)
Heinz Pielbusch (Hans Resch)
Hans Weicker (Rudolph Gerlach)
Daten zu Sturmius Fischer:geboren: 18.02.1923
gestorben: 21.01.2007
Vita: Sturmius Fischer (* 18. Februar 1923 in Steinau; † 21. Januar 2007 in Heusenstamm) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor. 1982 wurde sein Hörspiel Becca kommt wieder von der Akademie der darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt.

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Erstsendung: 24.03.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Bosse Gustafson
produziert in: 1963
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Edward Rothe
Übersetzer: Adolf Schütz
Inhalt: Aus Protest gegen das totalitäre Regime haben prominente Autoren jahrelang nichts veröffentlicht. Ein Schriftsteller kennt den Kultusminister aus seinen Studienzeiten und bittet ihn um eine Audienz. Der Autor erträgt es nicht, dass seine Gedichte in der Schublade liegen bleiben.
Sprecher:Walter Jokisch (Grosch, Kultusminister)
Hans Caninenberg (Doktor Lieber, Gymnasiallehrer)
Harald Meister (Jung)
Klaus-Dieter Fröhlich (Laufjunge)
Erstsendung: 24.08.1963
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Dietmar Bittrich
Jost Nickel
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Wie es "damals" gewesen sei, das könne man aus der historischen Distanz heraus gar nicht mehr beurteilen, meint der Vater. Auch versichert er immer wieder, bloß Außenstehender, zufälliger Beobachter bei den Massenmorden der Nationalsozialisten gewesen zu sein. Aber die eigenen Berichte lassen auch vermuten, daß er als Mittäter darin verstrickt war. Das gesteht er aber zu keinem Zeitpunkt offen ein. Sein angeblich so schlechtes Gedächtnis ist der unbewußte Versuch, seine Schuld zu verdrängen. Aber der Sohn treibt den Vater mit seinen Fragen dazu, sich genauer an jene Zeit zu erinnern. Und allmählich tauchen lückenhafte Erinnerungen an den gezielten Massenmord auf.
Sprecher:Michael Tregor (Fragende Person)
Hans Caninenberg (Der Antwortende)
Daten zu Jost Nickel:geboren: 11.03.1954
Vita: Jost Nickel, 1954 in Triest geboren, lebt seit 1978 als freier Autor in Hamburg. Veröffentlichungen: etwa zwanzig Hörspiele in deutschsprachigen Sendern. Kurzdrama "Dosen" (Uraufführung am Deutschen Theater Göttingen). Fernsehspiele "Eisenbahngeschichten" (WDR) und "Tante Lilly" (NDR). Prosa in Anthologien, Literaturzeitschriften und Zeitungen. 1983 erhielt Jost Nickel den "Hamburger Literaturpreis für Kurzprosa", 1987 den "Förderpreis des Hamburger Senats".
Laut diesem Artikel: Dietmar Bittrich ist Jost Nickel ein Pseudonym.
Erstsendung: 06.03.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Martin Walser
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Regie: Martin Walser
Inhalt: Martin Walser zu seinem Hörspiel: "Obwohl in der Mehrzahl dieser Szenen jeweils nur einer spricht, handelt es sich nicht um Monologe. Es sind immer Dialoge bei denen einfach der Partner fehlt. Der Partner kommt jeweils in den Redewendungen des Sprechenden vor. Der fehlende Partner ist als Adressat vorhanden. Der fehlende Partner fehlt also nicht: der Zuhörer ist der fehlende Partner. Diese Szenen wenden sich direkt an den Zuhörer. Die Sprache dieses Dialogs mit dem Zuhörer ist keine persönliche Sprache einer speziellen Handlung oder charakteristischen Atmosphäre. Es kommen hauptsächlich die Sätze vor, die fix und fertig vorhanden sind in unserer Sprache. Und das ist das Erstaunliche: wenn man einmal den Vorrat an Sätzen mustert, die aus Kampferfahrungen stammen, dann sieht man, wie es zugegangen ist in den letzten sechs- oder achthundert Jahren. Wieviele Wendungen des Hohns, der Gemeinheit, der flehentlichen Unterwerfung, des schneidenden Übermuts, der hoffnungslosen Unterlegenheit liegen gebrauchsfertig in unserem Wortschatz vor! Wieviele Mißhandlungen müssen stattgefunden haben, bis sich soviel Mißhandlungs-Sätze in der Sprache als Formeln niedergeschlagen haben. Inzwischen ist uns das bewußt geworden. Wir beginnen mit diesen Formeln zu spielen. In der Szene, in der die Zeugen vor Gericht eine Mißhandlung schildern, zeigt sich, wie wir jetzt mit solchen Formeln spielen, anstatt einzugreifen, um den Verlauf zu ändern. Auch die zwei, die sich darüber unterhalten, wie sie gerade einen fertig gemacht haben, sind höchst sensible Menschen: die Sprache bietet den beiden eine Menge Formeln an, in denen sie ihre Sensibilität feiern können und davon reden können, daß sie sehr darunter leiden, einen fertiggemacht zu haben. Die Fragen und Antworten am Ende sind der Versuch, dieses Ungenügen der Sprache zu denunzieren. Die Sprache wird denunziert als das total Wendige, Plastische, Anpassungsfähige: sie nimmt alle auf, bildet alles ab, steht zur Verfügung für jeden Gebrauch, auch für den Gebrauch des Gebrauchs, für jede noch so raffinierte Aufhebung der Aufhebung der Aufhebung. Das heißt wohl, es genügt nicht, sich keusch und fein von den Sachen zurückzuziehen und die Sprache sprechen zu lassen... Letzten Endes ist der Anlaß zu diesen Szenen das schlechte Gewissen dessen, der sich auf die Sprache angewiesen sieht und sich damit nicht mehr begnügen will."
Sprecher:Matthias Fuchs (1. Sprecher)
Hans Caninenberg (2. Sprecher)
Herbert Mensching (3. sprecher)
Lutz Schulze (Ansager der Titel)
Carmen Renate Köper (Mädchen)
Alwin Michael Rueffer (Herr)
Michael Degen (Junger Mann)
Louise Martini (Frau auf dem Sockel)
Daten zu Martin Walser:vollständiger Name: Martin Johannes Walser
geboren: 24.03.1927
Vita: Martin Johannes Walser (* 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde Walser durch seine Darstellung innerer Konflikte der Antihelden in seinen Romanen und Erzählungen.

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Erstsendung: 22.10.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Heinrich Böll
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: In seinem Hörspiel "Aussatz" geht Heinrich Böll mit der katholischen Kirche hart ins Gericht. Er konstruiert einen exemplarischen Fall, der als eine Art Montage von Klischees dargeboten wird, in der die Figuren hypothetisch, zusammengesetzt erscheinen und vor allem nach ihrem funktionalen Stellenwert unterschieden werden. Die kolportagehafte Handlung ist nur insoweit wesentlich, als sie den schweren Vorwurf, den Heinrich Böll der katholischen Kirche macht, konkretisiert, einen Vorwurf, der die Existenzberechtigung der kirchlichen Hierarchie in ihrer gegenwärtigen Form in Zweifel zieht. In dem Hörspiel wird der Tod eines jungen Priesters aufgerollt, der aus Treue zum Glauben Selbstmord begangen hat. Heinrich Böll bringt damit jenen Zwiespalt zwischen christlichem Auftrag und hierarchischem Machtdenken zur Sprache, der wie kein anderer die Problematik einer Kirche in unserer Zeit kennzeichnet.
Sprecher:Wolfgang Reichmann (Tobser)
Magda Hennings (Gertrud)
Gudrun Erfurth (Anna)
Siegfried Wischnewski (Schneider)
Hans Hinrich (Buhr)
Renate Schroeter (Greta Buhr)
Dieter Borsche (Herkens)
Gerd Baltus (Kumpert)
Hans Caninenberg (Mohrscheidt)
Kurt Lieck (Mauen)
Alois Garg (Blefferscheidt)
Daten zu Heinrich Böll:vollständiger Name: Heinrich Theodor Böll
geboren: 21.12.1917
gestorben: 16.07.1985
Vita: Heinrich Theodor Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Hompepage o.ä.: http://www.heinrich-boell.de/
Erstsendung: 06.05.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1986
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Bay City: "Sicher eine nette Stadt, wahrscheinlich nicht schlimmer als Los Angeles. Aber von einer großen Stadt kann man immer nur ein Stück kaufen. Eine Stadt von dieser Größe kann man komplett kaufen, in der Originalschachtel, und schön verpackt in Seidenpapier." Bay City, das ist Santa Monica, ein selbstständiger Stadtteil von LA, wo Chandler lebte, als er die Erzählung "Bay City Blues" schrieb. Für ihn war Bay City ein Symbol der Heuchelei. Er haßte die Vorspiegelung von Rechtschaffenheit an einem Ort, der praktisch einigen Reichen gehörte. "Das Gesetz kann man kaufen in dieser Stadt." Der Fall Austrian, der den Privatdetektiv John Dalmas nach Bay City führt, sieht zunächst nach dem Üblichen aus. Die Frau des Medearztes Leland Austrian ist tot in ihrer Garage gefunden worden. Selbstmord, sagt die Polizei. Allerdings gibt es ein paar Indizien, die nicht ins Bild passen. Aber immer, wenn John Dalmas eine Spur zu haben glaubt, stößt er auf eine Leiche. Und dann ist da der Polizeisergeant de Spain, ein harter Bursche, der sich in der Kopf gesetzt hat, Chef der Mordkommission zu werden. Natürlich kommt alles ganz anders.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (John Dalmas)
Rainer Schmitt (Al de Spain)
Marianne Lochert (Helen Matson)
Hans Caninenberg (Doc Leland Austrian)
Hans Helmut Dickow (Polizeichef Anders)
Irmgard Benesch (Mrs. Greb)
Helmut Woestmann (Veilchen M'Gee)
Heinz Schimmelpfennig (Pat Reel)
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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Erstsendung: 28.09.1986
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Hermann Moers
produziert in: 1963
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Arno Haupt
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Ein vorwiegend heiteres Spiel

Auf einem verlassenen Bahnhof wartet eine bunte Gesellschaft auf den nächsten Zug an die See. Der Tramp Franz erscheint und bewegt die Reise- und Badelustigen endlich zu einem Fußmarsch entlang der Gleise. Eine Strecke geht selbst das Bahnhofspersonal mit. Aber als man vor einer Schlucht vom Schienenstrang abweicht und sich in einem Walde verliert, machen die Bahnhofswärter nicht mehr mit und kehren um. Mancherlei Schrecken und Strapazen haben die übriggebliebenen Seehungrigen in Wald, Wüste und Gebirge durchzustehen, bis Nelli Pink schließlich ihren Willi Wüst gefunden hat und der ganze gemischte Verein ans offene Meer gelangt. Da kann die Badesaison beginnen.
Sprecher:Ursula van der Wielen (Lenchen Lenz)
Hans Mahnke (Hannes Harms)
Ortrud Bechler (Nelli Pink)
Edda Seippel (Therese Tull)
Klaus Höhne (Ille Lukas)
Hans Herrmann-Schaufuß (Friedrich Freitag)
Erika von Thellmann (Frieda Freitag)
Helmut Peine (Josef Kerz)
Josef Offenbach (Gustav Gibbel)
Joachim Teege (Franz Josuwetter)
Hans Caninenberg (Willi Wüst)
Herbert Fleischmann (Erzähler)
Daten zu Hermann Moers:geboren: 31.01.1930
Vita: Hermann Moers (* 31. Januar 1930 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 24.07.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Oda Schaefer
Herman Bang
produziert in: 1965
produziert von: BR
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Heinz-Günter Stamm
Komponist: Herbert Jarczyk
Inhalt: Nach Motiven von Hermann Bang

Bei der Geburtstagsfeier des alten Fräulein Viktoria versammelt sich die Familie, die in der reichen, ein wenig verwachsenen Dame nur die Erbtante sieht. Viktoria weiß das und will sich auf ihre Weise rächen. Daher verhilft sie ihrem Lieblingsneffen, einem Schriftsteller, zu einem neuen Leben in Amerika, während sie selbst ankündigt, mit ihrem neuen Lohndiener an die Riviera reisen zu wollen. Diese Ankündigungen führen dazu, daß die empörten Familienangehörigen die Masken fallen lassen und das Haus verlassen. Doch Viktoria wird nicht reisen können - sie erliegt einem Herzanfall. Wie sie, wird auch die Zeit, in der sie lebte, bald versinken...
Sprecher:Lucie Mannheim (Fräulein Viktoria)
Christa Keller (Nora Holm)
Martin Benrath (William Brahe)
Hans Caninenberg (Rechtsanwalt Lund)
Gisela Uhlen (Bella Lund)
Helmuth Lohner (Axel)
Friedrich Maurer (Geheimrat)
Erika von Thellmann (Frau von Hahn)
Christine Ostermayer (Augusta, ihre Tochter)
Lina Carstens (Madame Jensen)
Günther Ungeheuer (Harmsen)
Erstsendung: 01.06.1965
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Otto Heinrich Kühner
produziert in: 1963
produziert von: RB
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Miklós Konkoly
Inhalt: Ein junger Ausländer fährt in die Bundesrepublik, um das Grab seines im Krieg gefallenen Vaters aufzusuchen. Aber anstatt dem Auftrag seiner unversöhnlichen Mutter treu zu bleiben, die ihn auf die Reise schickte, damit sein Anblick die Männer dort strafe und beschäme, gerät er in immer engeren Kontakt zu den Menschen, die er antrifft. Statt des Trennenden sieht er das Verbindende, die gleichen Probleme hier wie dort. Er verliebt sich in ein junges Mädchen und gewinnt Freunde. Das Ziel seiner Reise erreicht er nicht, stattdessen beschließt er, in Deutschland zu bleiben.
Sprecher:Hans Caninenberg (Erzähler)
Edith Heerdegen (Mutter)
Heinz Drache (Er)
Ida Krottendorf (Sie)
Christoph Bantzer (Junger Mann)
Ursula Burg (Erste Frau)
Susanne Eggers (Zweite Frau)
Edgar Radloff (Erster Mann)
Herbert Leonhard (Zweiter Mann)
Herbert Steinmetz (Dritter Mann)
Günter Stoll (Vierter Mann)
Bernd Wiegmann (Fünfter Mann)
Daten zu Otto Heinrich Kühner:geboren: 10.03.1921
gestorben: 18.10.1996
Vita: Otto Heinrich Kühner (* 10. März 1921 in Teningen-Nimburg (Breisgau); † 18. Oktober 1996 in Kassel) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.08.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Anna Dünnebier
produziert in: 1968
produziert von: RB; HR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Horst Loebe
Inhalt: Herr Martens und seine Frau sind unterwegs zu ihrem Ferienhäuschen am Meer. Die Kinder haben sie zu Hause gelassen; die sind inzwischen groß genug, um ein paar Tage ohne sie auskommen zu können. Am Ziel angelangt, erwartet die beiden eine Überraschung. Sie ist blond, schlank, trägt einen entzückenden Minirock und nennt sich Claudia Seifritz. Ohne Umschweife gesteht sie, das Sommerhaus nebst Bettwäsche, Handtüchern und dem Inhalt des Kühlschranks in den letzten drei Tagen benutzt zu haben. Sie ist durchs Fenster eingestiegen, weil sie der Ansicht ist, leerstehende Ferienhäuser verfehlten ihren Daseinszweck. Auch sonst hat die Studentin Claudia sehr ausgefallene Ansichten, wie Herr und Frau Martens in Gesprächen mit diesem ungebetenen Gast feststellen.
Sprecher:Hans Caninenberg (Ein Mann)
Gisela Mattishent (Dessen Frau)
Maria Häußler (Ein Mädchen)
Daten zu Anna Dünnebier:geboren: 21.01.1944
Vita: Anna Dünnebier (* 21. Januar 1944 in Stuhm) ist eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 11.02.1968
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Treffer 18 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Wolfgang Graetz
produziert in: 1964
produziert von: HR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Günter Bommert
Inhalt: Die Episode "Beweisaufnahme" schildert eine Gerichtsverhandlung, bei der aus einander widersprechenden Aussagen derselbe Schluß gezogen wird.
Sprecher:Hannsgeorg Laubenthal (Vorsitzender)
Heinz Stoewer (Meier)
Hans Caninenberg (Verteidiger)
Wolfgang Schirlitz (Müller)
Alwin Michael Rueffer (Staatsanwalt)
Daten zu Wolfgang Graetz:geboren: 07.01.1926
gestorben: 11.03.1999
Vita: Wolfgang Graetz (* 7. Januar 1926 in Berlin; † 11. März 1999 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Fernsehautor. Graetz war mehrfach als Straftäter inhaftiert und begann sein stark autobiografisch geprägtes schriftstellerisches Schaffen in der JVA Butzbach, die zu seinen Haftzeiten noch Zuchthaus war. Zunächst verfasste er mehrere Hörspiele, die Anfang der 1960er Jahre gesendet wurden und allesamt Außenseiter der Gesellschaft zum Thema hatten.

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Erstsendung: 01.03.1964
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Treffer 19 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Samuel Nathaniel Behrmann
produziert in: 1983
produziert von: BR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Wolf Euba
Bearbeitung: Martha Meuffels
Komponist: Rolf Wilhelm
Inhalt: Die Malerin Marion Froude hat berühmte Männer in Ost und West porträtiert und die unzugänglichen Prominenzen dazu gebracht, ihr zu sitzen. Dabei ist sie meist knapp bei Kasse. Als sie wieder einmal finanziell nicht weiter weiß, erscheint Richard Kurt, blutjunger Redakteur und Radikalinski, und bietet ihr viel Geld für ihre Biographie an. Er möchte damit diverse Polit- und andere Größen bloßstellen. Marion, die von der Skandalpresse nichts hält, sagt nur widerstrebend zu, aber dann macht ihr die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit Spaß.
Sprecher:Anne-Liese Maier (Paulette)
Edgar Selge (Kurt)
Charles Regnier (Feydac)
Anaid Iplicjian (Marion)
Karl Michael Vogler (Nolan)
Thomas Reiner (Wilson)
Hans Caninenberg (Kinnicott)
Minni Oehl (Slade)
Erstsendung: 09.05.1983
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Treffer 20 von insgesamt 252
Titel:
Autor: Willem van Maanen
produziert in: 1976
produziert von: WDR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Jacques Besançon
Komponist: Bea Brandts Buys
Übersetzer: Robert Schnorr
Inhalt: Ein alter Mann, pensionierter Richter, hat ein Symphoniekonzert unter Leitung von Stephane Colin gehört und erregt sich darüber, daß die Rundfunkansage nicht klarstellt, daß es sich um eine historische Aufnahme gehandelt habe, denn Colin ist seit langem tot. Und der alte Richter muß es wissen: Er selbst war es, der Colin damals zum Tode verurteilt hatte. Colin, der immer als "Maitre" angesprochen werden wollte.

Wie muß es Colin verwirrt haben, als ihn eines Tages - und diese Begegnung wird nun in Rückblenden erzählt - ein Monsieur Granville auf der Straße mit "Marcelin" ansprach. Und ihm eine Reihe von Indizien vorlegt, die haargenau mit Details aus Colins Leben übereinstimmen: Die Namen seiner Lehrer auf dem Gymnasium, der Name Mariette, Colins Jugendliebe, die er, Granville, später geheiratet habe.

Granville legt dem Dirigenten Fotos vor, auf denen er sich wiedererkennt. Und schließlich erklärt Granville Colin, wer er eigentlich sei, dieser "Marcelin": Ein gewissenloser Anwalt, der Politiker in Bestechungsaffären vertrete, weshalb sich sein halbwüchsiger Sohn mit ihm entzweit habe, ein Mann, dessen Ehe total ruiniert sei. Vergeblich protestiert Colin: Er sei wegen seines unsteten Lebens als Dirigent überhaupt nicht verheiratet, wisse nichts von einem Sohn, es müsse eine Personenverwechslung stattgefunden haben. In Wirklichkeit beginnt er aber, Zweifel an der eigenen Identität zu hegen. Und diese Zweifel, geschürt durch Granville, nehmen für Colin/Marcelin immer bedrohlichere Ausmaße an. Die Frage, wen der alte Richter nun eigentlich zum Tode verurteilt habe, wird nicht mehr zu klären sein, denn die Schlüsselfigur, Granville, ist verschwunden.
Sprecher:Walter Jokisch (Le Gris, Stephan Colin, Paul Marcelin)
Elisabeth Opitz (Jeanne Marcelin)
Christian Korp (Pierre Marcelin)
Hans Caninenberg (Granville)
Michael Thomas (François, 1. Reporter)
Ferdinand Muth (Henri, 2. Reporter)
Alwin Joachim Meyer (Männl. Stimme, 3. Reporter)
Cornelia Boja (Claudine)
Karin Buchali (Reporterin, Cellistin)
Curt Bock (Geiger)
Ricarda Benndorf (Schwester)
Erstsendung: 24.08.1976
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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