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Hörspieldatenbank

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Titel: Azteken oder die Knallbude
Autor: Richard Huelsenbeck
produziert in: 1996
produziert von: BR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: 1918 veröffentlichte Richard Huelsenbeck neben der Novelle "Verwandlungen", deren Radiofassung (BR 1994) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet wurde, das Prosastück "Azteken oder die Knallbude. Eine militärische Novelle". "Es war das Jahr, in dem Huelsenbeck in Berlin den 'Club Dada' mitbegründete und eine Zeit, in der er Anlässe wie die große Dada-Soirée in der Sezession am Kurfürstendamm in Berlin nutzte, um vehement gegen die "blutleere Abstraktion des Expressionismus" zu polemisieren. Die gesellschaftskritische Novelle "Azteken oder die Knallbude", die ihrer Sprache und Darstellung nach der expressionistischen Prosa zugeordnet werden kann, brachte Huelsenbeck in keinen Zusammenhang mit seinen dadaistischen Texten und Aktionen. Die Novelle wurde vor dem Ersten Weltkrieg verfaßt, vermutlich im Sommer 1913. In diesem Jahr feierte Kaiser Wilhelm II. sein 25jähriges Regierungsjubiläum, auf das sich der Text ganz offensichtlich bezieht. Protagonist und Opfer der 'Azteken' ist der einfache, von vornherein durch eine gewisse Resistenz auffallende Soldat Böhme, ein Außenseiter, ein Heimatloser, der sich in der starren militärischen und gesellschaftlichen Ordnung nicht zurechtfindet: Böhme ist ein Woyzeck der wilhelminischen Zeit. Aus heutiger Sicht ist die Novelle eine gelungene ironische Darstellung eines militärischen Marionettentheaters und eine erzählerische Attacke gegen die Philister mit der Eisenfresserweltanschauung: auf die Sitze genagelte Soldaten erscheinen als Material, Offiziere als Karikaturen; sprechende Automaten führen mechanische Konversation, reden Blech" (Herbert Kapfer).
Sprecher:Michael König (Erzähler)
Detlef Kügow (Soldat)
Johannes Hertel (Böhme)
Helene Grass (Mädchen)
Manfred Groh (Unteroffizier)
Hans-Werner Meyer (Schiebelhut)
Fabian Gerhardt (Leindecker)
Sunnyi Melles (Lida)
Frauke Poolman (Käte)
Joachim Höppner (Mixer)
Daniel Kasztura (Bauer)
Herbert Weicker (Professor)
Thomas Dillig (Junge)
Margarete Gräf (Frau Professor)
Horst Raspe (Schlauch)
Michael Gahr (Sanitäter)
Gundula Liebisch (Schwester)
Nikol Voigtländer (Arzt)
Helmut Stange (Oberst Joggeli)
Harald Teschner (Bürgermeister)
Arnim Berger (Passant)
Marianne Lindner (Mutter)
Alice Franz (Mutter)
Hans Bergmann (Vater)
Claudius Zimmermann (Vater)
Daten zu Richard Huelsenbeck:geboren: 1892
gestorben: 1974
Vita: Richard Huelsenbeck, geb. 1892 in Frankenau/Hessen, gest. 1974 in Minusio/Tessin. Arzt und Psychologe, Autor, Maler, Mitbegründer der dadaistischen Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg als Schiffsarzt Reisen nach Ostasien, Afrika, Indien, Nord- und Südamerika. Als Korrespondent in China, Westindien und Mexiko. 1936 Emigration nach New York. 1970 bis zu seinem Tod verbringt er im Tessin. Werke u.a. "Phantastische Gebete" (1916 u. 1920), "Schalaben, Schalabai, Schalamezomai" (1916), "Dadaistisches Manifest" (1918), "Azteken oder Die Knallbude" (1918), "Verwandlungen" (1918), "En avant Dada" (1920), "Dada siegt" (1920), "Deutschland muß untergehen. Erinnerungen eines dadaistischen Revolutionärs" (1920), "China frißt Menschen" (1930), "Sexualität und Persönlichkeit" (1954), "Mit Witz, Licht und Grütze. Auf den Spuren des Dadaismus" (Autobiografie, 1957), BR-Hörspieladaptionen "dr. huelsenbecks mentale heilmethode" (1992), "Verwandlungen" (1994, Hörspiel des Jahres), "Azteken oder die Knallbude" (1997).
Erstsendung: 21.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel: Bantam
Autor: Eduardo Arroyo
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Dietrich zur Nedden
Übersetzer: Brigitta Restorff
Inhalt: Bantam, das Hahnengewicht, soll auf den Namen eines javanischen Huhns zurückgehen, das etwa 50 Kilo wiegt. "Jeder Boxkampf ist eine Geschichte - ein einzigartiges und bis zum Äußersten verdichtetes Drama ohne Worte", schreibt Joyce Carol Oates in ihrem Essay "Über Boxen". In Arroyos Boxergeschichten sind die Helden tot, schlafend, stumm. Die einstigen Athleten sind vergessen, ihre Stärke passé, aber eine lyrische Stimme in ihnen ist nicht verstummt. Der 28jährige Batling Siki, unbezwingbarer Weltmeister aus dem Senegal, liegt erschossen in der Gosse. Der blinde "Milou" Emile Pladner, Ex-Weltmeister im Fliegengewicht, hat durch das Boxen die Welt gesehen und sich so ein Leben am Fließband der Autoindustrie erspart. Milous Gegner, Eugène "Tigerkatze" Huat, ein weiterer Weltmeister, ist nach 250 Kämpfen ins Managerlager gewechselt. Eugène "Metallkiefer" Criqui ist seit einer Kriegsverletzung stumm. Die gefallenen Helden liefern die faszinierenden Lebensläufe und die Basis für die Behauptung der spirituellen Ebene des Kampfsportes gegen die heutige materielle Verkürzung und Pervertierung des Boxens.
Sprecher:Ellen Schulz (Frau)
Steve Karier (Reporter 1/Ringsprecher)
Rolf Boysen (Reporter 2/John Kieran)
Fred Stillkraut (Milou)
Susanne Fröbe (Chor der Frauen)
Maria Micaela Czisch (Chor der Frauen)
Margrit Carls (Chor der Frauen)
Jürgen Arndt (Chor der Männer)
Hans Bergmann (Chor der Männer)
Andreas Wimberger (Chor der Männer)
Daten zu Eduardo Arroyo:geboren: 26.02.1937
Vita: Eduardo Arroyo wurde am 26.2.1937 in Madrid geboren und begann mit sechs Jahren zu zeichnen. Er studierte mit dem Berufswunsch Reporter Journalismus. 1955 emigrierte Arroyo mit einem Freund aus Franco-Spanien nach Frankreich. In Paris brachte sich Arroyo als Schnellzeichner, Pflastermaler und Lehrbeauftragter der Ecole Supérieure de Commerce durch. Arroyo gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter des Figurativen Realismus. Alles, was Arroyo von Anfang an malte oder zeichnete, bezog sich auf sein Verhältnis zu Franco-Spanien; mit seinen Darstellungen hat er einen erbitterten Kampf gegen die Diktatur geführt und sich dabei aller Mittel bedient- auch der Vulgärsprache der Werbung und der Massenmedien. Als Plakatmaler war Arroyo am Pariser Mai 1968 beteiligt. Danach ging er nach Mailand. Eine Malpause legte er ab 1978 ein und arbeitete in den folgenden Jahren an der Biographie des schwarzen Boxers Al Brown (1902-1951), dessen Aufstieg Arroyo faszinierte. Das Münchner Residenztheater beauftragte Arroyo, eine Bühnenfassung des aufsehenerregenden Bandes "Panama Al Brown" zu erstellen, und 1986 kam das Theaterstück "Bantam" zur Uraufführung. Gleichberechtigt neben dem Maler und Graphiker Arroyo steht der Bühnenbildner. Umfassende Ausstellungen des malerischen, graphischen und plastischen Werkes von Arroyo sind auf den Biennalen von Paris und Venedig sowie in großen Museen gezeigt worden.
Erstsendung: 02.04.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel: Besuch bei Doktor Guillotin
Autor: Günter Kunert
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Dr. J. I. Guillotin forderte in einer Rede vor der Nationalversammlung am 1. Dezember 1789: "In allen Fällen, in denen das Gesetz die Todesstrafe für eine angeklagte Person vorsieht, soll die Strafart die gleiche sein, welcher Art Verbrechen sie sich auch immer schuldig gemacht hat. Der Verbrecher soll enthauptet werden, was ausschließlich vermittels einer einfachen mechanischen Vorrichtung durchgeführt wird."

Die maschinelle Enthauptung aus Gründen der Gleichheit durch das Fallbeil die Guillotine wird in Deutschland als "barbarisch" abgelehnt. In Günter Kunerts Hörspiel reist auf Einladung Dr. Guillotins der Frankfurter Chirurg Sömmering der zum Coupieren der Mandeln ein kleines der Guillotine sehr ähnliches Instrument erfunden hatte zusammen mit seinem Assistenten Wedekind nach Paris. Zu einem allgemeinen wissenschaftlichen Disput und der Absicht der Deutschen dem französischen Kollegen die traditionelle und eigentlich "germanische" Hinrichtungsweise des Erhängens wieder schmackhaft zu machen, kommt es nicht mehr. Ein deutscher Zeitungskorrespondent in Paris bringt die später in Deutschland noch "wegweisend" werdende Idee der technisch-medizinisch fortschrittlicheren Tötungsart die auch hygienischer sei auf: Tod durch Zyankali.
Sprecher:Helmut Stange (Professor Sömmering)
Axel Milberg (Wedekind, sein Assistent)
Ernst Jacobi (Ölsner, deutscher Zeitungskorrespondent in Paris)
Klaus Schwarzkopf (Dr. Guillotin)
Hans Bergmann (Alphonse, Kellner)
Paul Friedrichs (Toilettenwärter)
Daten zu Günter Kunert:geboren: 06.03.1929
Vita: Günter Kunert wurde 1929 in Berlin geboren. Johannes R. Becher hat ihn gefördert, von Brecht hat er gelernt; Kleist, Lenau, Heine, Montaigne waren seine Vorbilder. Günter Kunert gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten deutschsprachigen Autoren. Er schreibt essayistische und erzählende Prosa, vor allem Gedichte sowie Hörspiele, Fernsehspiele und Filmdrehbücher. 1979 verließ Kunert die DDR und lebt heute als freier Schriftsteller in der Nähe von Itzenhoe.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.01.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel: Bridge mit Onkel Tom
Autor: Robert Cedric Sherriff
produziert in: 1962
produziert von: RIAS
Laufzeit: 85 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Spier
Übersetzer: Wolfgang Nied
Inhalt: Der Zufall will, daß ein erfolgloser Schriftstller des Mordes verdächtigt iwrd. Er weiß sich unschuldig und kann seine Unschuld jederzeit beweisen. Aber aus zwiefachem Grund faßt er den absonderlichen Plan, sich als Mörder verhaften und verurteilen zu lassen: Kurz vor der Hinrichtung will er seine Unschuld beweisen. Als Autor verspricht er sich von dieser Sensation den lang erhofften Durchbruch. Denn er hat die Absicht, in einem großen Tatsachenbericht seine Erlebnisse vom ersten Verhör bis zur Todeszelle zu schildern. R.C. Sherriff, der englische Dramatiker, wurde unter anderem durch sein Antikriegsstück"Die andere Seite" bekannt. (Pressetext)
Sprecher:Annemarie Steinsieck (Mrs. Thompson)
Heinz Giese (Chefinspektor Martin)
Lothar Mann (Sergeant Leonard)
Paul Edwin Roth (Bradley)
Hans Nielsen (Onkel Tom)
Peter Schiff (Reporter)
Theodor Rocholl (Sanders)
Erich Fiedler (Staatsanwalt)
Hans Bergmann (Gerichtsbeamter)
Paul Paulschmidt (Obmann der Geschworenen)
Otto Czarski (Gefängniswärter)
Eberhard Fechner (Gefängniswärter)
Hans Mahlau (Pfarrer)
Konrad Wagner (Direktor)
Wolfgang Conradi (Gefängnisbeamter)
Daten zu Robert Cedric Sherriff:geboren: 06.06.1896
gestorben: 13.11.1975
Vita: R. C. Sherriff (* 6. Juni 1896 in Hampton Wick, Kingston upon Thames; † 13. November 1975 in Esher; eigentlich Robert Cedric Sherriff) war ein englischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.08.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel: Dem deutschen Volke - Der Reichstag
Autor: Georg Zivier
produziert in: 1962
produziert von: RIAS
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Hermann Schindler
Inhalt: Berlin 1945. Zerfetzte Baumreste und ein Trichterfeld, wo einst der Tiergarten grünte, ein trauriger Rest das Brandenburger Tor mit dem zerschossenen Siegeswagen, ringsum Trümmer, so weit das Auge reicht. Aber alles überragend eine mächtige, rauchgeschwärzte Ruine; über geborstenen Säulen mahnt an der Hauptfassade unversehrt in grossen Bronzelettern die Inschrift DEM DEUTSCHEN VOLKE - Symbol und Menetekel einer ganzen Epoche. Seit Kaiser Wilhelm II. am 5. Dezember 1894 den Schlußstein zum Reichtagsgebäude gelegt hatte, war gleichsam das deutsche Schicksal mit in diese Mauern gebannt. Die Monarchie musste versinken, damit das deutsche Parlament zur echten Zentrale der Politik, zum wesentlichen Machtfaktor des Staates werden konnte. Und aus der Kuppel des Hohen Hauses schlugen 1933 zuerst die Flammen, an denen fast die ganze Welt verbrennen sollte. - Heute steht der Bau unmittelbar an der Grenze zweier Welten und dennoch mitten in Deutschland. Seine architektonische Wiederherstellung symbolisiert erneut unsere Hoffnung auf ein gesamtdeutsches Parlament. Die Sendung will mit Hörszenen und historischen Originalaufnahmen eine Skizze des Reichstages in seinen wesentlichsten Epochen geben.
Sprecher:Trudl Baumbach
Florentine Castell
Elfi Dugal
Ilse Fürstenberg
Eva Lissa
Joachim Ansorge
Georg Arnim
Dieter Arnold
Franz Arzdorf
Hans Bergmann
Reinhold Bernt
Lothar Blumhagen
Joachim Boldt
Wilhelm Borchert
Herbert von Boxberger
Kurt Bücheler
Michael Condrus
Wolfgang Condrus
Wolfgang Conradi
Otto Czarski
Chris Dankus
Fritz Daniger
Fritz Eberth
Alexander Engel
Erich Fiedler
Bruno Fritz
Max Grothusen
Herbert Grünbaum
Karl Haas
Martin Held
Klaus Herm
Peter Herzog
Helmut Heyne
Günter Hoffmann
Friedrich Joloff
Erich Kestin
Serge Knuth
Reinhard Kolldehoff
Wolfgang Kühne
Hans Kwiet
Erik von Loewis
Klaus Miedel
Joachim Nottke
Paul Paulschmidt
Werner Pochath
Ilja Richter
Ernst Ronnecker
Peter Schiff
Hermann Schindler
Rudi Schmitt
Arthur Schröder
Siegfried Schürenberg
Hugo Schuster
Heinz Spitzner
Herbert Stass
Walter Tappe
Günther Vogdt
Hermann Wagner
Eduard Wandrey
Herbert Wilk
Peter Uwe Witt
Harry Wüstenhagen
Franz Weber-Erben
Paul-Albert Krumm
Wilhelmine Schubert
Friedrich Schönfelder
Wolfgang Zill
Hans-Rainer Pook
Herbert Stakiewicz
Margot Schröder
Ada Lübben
Eugenie Dengler
Hans-Peter Fritsch
Edith Robbers
Josef Wilhelmi
Werner Roese
Andreas Grothusen
Georg Tschersich
Erstsendung: 07.03.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 17
Titel: Der Sandmann - ein Traumflug
Autor: Peter Göbbels
produziert in: 1965
produziert von: SFB; NDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Die nächtlichen Reisenden zwischen den Wolken, der Sandmann und sein Pilot, streuen ihren Traumsand über die schlafende Welt. Aber es ist nicht der Sand, der in Kinderträumen Prinzessinnen , Honigberge und Vogelwiesen hervorlockte. Die Träume der modernen Menschen sind Aktenmaterial für den Psychiater: Konzentrate aus Machtgier, Lebensangst, Fortschrittsglauben und religiösen Zweifeln. So wie sie sich im Leben bemüht haben, etwas Besonderes zu erreichen, so mühen sich die Menschen im Traum weiter. Das Erwachen am neuen Tag wird so zur Erlösung. Findet sich nirgends ein Traum, der Wegweiser ist zu einem besseren, sinnvollen Leben? Der Sandmann und sein Pilot lieben die Menschen, deren Verwirrung und Ratlosigkeit jede Nacht von neuem vor ihnen erscheint.
Sprecher:Rudi Schmitt (Sandmann)
Christian Rode (Pilot)
Franz Kutschera (Edwin)
Ruth Hellberg (Silvia)
Maria Häussler (Sabine)
Horst Bollmann (Trottel)
Hans Bergmann (Stimme)
Klaus Miedel (Bach)
Werner Beusterin (Hänschen)
Ruth Piepho (Mutter)
Arthur Schröder (Psychiater)
Karl Haas (Gangster)
Otto Czarski (Gangster)
Gisela Trowe (Ärztin)
Erik von Loewis (Beamter)
Jürgen Draeger (Klaus)
Hans-Stefan Heyne (Fidschi)
Gerd Holtenau (Funker)
Carl Raddatz (Pfarrer)
Ernst Schröder (Er)
Wanda Bräuninger (Eusebia)
Albert Venohr (Kramer)
Erstsendung: 30.03.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 17
Titel: Die erzumgürtete Jungfrau oder Glanz und Elend aller Tugend
Autor: Voltaire
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Heinz von Cramer
Übersetzer: Heinz von Cramer
Inhalt: Ein tönendes Kriegerdenkmal, sehr frei nach Voltaires Heldenpoem in deutschen Reimen erbaut

Die Jungfrau von Orléans hat die Phantasie vieler Schriftsteller angeregt - selbst Voltaire hat ihr Schicksal, allerdings in der ihm eigenen Spitzzüngigkeit und zeitkritischen Bosheit, in einem heroisch-komischen Versepos in 21 Gesängen beschrieben. In der Tradition der epischen Parodie stehend, wird Voltaires "Jungfrau" zum scharfen Angriff auf Wunder- und Vorhersehungsglauben und einen verlogenen Jungfräulichkeitskult. Dieses Werk, das von Goethe bewundert und Gottsched aus sittlichen Gründen abgelehnt wurde, wird getragen von einem Geist, der - so der Übersetzer und Bearbeiter Heinz von Cramer - "nichts mehr verabscheut und flieht als alles 'Positive'... Denn wo es positiv zugeht, da lastet die Nützlichkeit auf uns; und es ist kein Patz für das zierliche Unkraut".
Sprecher:Christine Heiss (Johanna)
Hille Darjes (Agnes)
Christian Brückner (Der König)
Matthias Haase (Dunois)
Michael Mendl (Talbot)
Tillmann Braun (Lustknabe)
Charles Wirths (St. Dionys| St. Georg| St. Peter| Erzengel Gabriel Gab)
Walter Renneisen (Belzebub| Der Esel)
Lukas Ammann (Hermaphrodix| Morpheus)
Peter Lieck (Grisbourdon)
Berthold Toetzke (Clopin)
Hubertus Gertzen (Eine männliche Nonne)
Hans Bergmann (Wahrsager| Trimouille)
Reinhart von Stolzmann (Handleser| La Hire)
Peter Rühring (Kartenschläger| Louvet)
Hans Treichler (Erster Kriegsknecht| Wache)
Oliver Krämer (Zweiter Kriegsknecht| Bote)
Rosemarie Gerstenberg (Geisterchor)
Anke Hartwig (Geisterchor)
Cornelia Hudl (Geisterchor)
Sabine Niethammer (Geisterchor)
Brigitte Schauder (Geisterchor)
Daten zu Voltaire:vollständiger Name: François-Marie Arouet
geboren: 21.11.1694
gestorben: 30.05.1778
Vita: Voltaire [vɔltɛːʀ] (* 21. November 1694 in Paris; † 30. Mai 1778 ebenda) war einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung. Er hieß eigentlich François-Marie Arouet [fʀɑ̃swa maʀi aʀwɛ] und nahm am 12. Juni 1718 – ohne irgendeinen Vornamen – den Namen Voltaire an.

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Erstsendung: 13.06.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 17
Titel: Die Kuckuckseier
Damals war's - Geschichten aus dem alten Berlin
Autor: Erich Jakob
produziert von: RIAS
Laufzeit: 331 Minuten
Genre: Unterhaltung
Regie: Ivo Veit
Bearbeitung: Werner E. Hintz
Sprecher:
offen
Erzähler: Ewald Wenck
Mathilde Kuckuck: Gudrun Genest
Klara, ihre Nichte: Gisela Fritsch
Justizrat Scholz: Heinz Giese
Minna: Ilse Trautschold
Alois Mühlbauer: Joachim Röcker
Resi: Inge Hartmann
Bauer Kaltmoser: Hans Madin
Edwin Voss: Joachim Pukaß
Amanda Pulver: Gerda Meissner
Maria Dingel: Lola Luigi
Paula, ihre Tochter: Ingeborg Wellmann
Werkmeister Bellermann: Edgar Ott
Lissi: Edith Elsholz
Wirt: Hans Bergmann
störender Fahrgast: Karl Franz
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 17
Titel: Formalität
Autor: Georg Wolfgang Pfeifer
produziert in: 1966
produziert von: SFB
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Friedhelm von Petersson
Sprecher:Arnold Marquis (Mann)
Ernst Jacobi (Tänzer)
Hermann Wagner (Angestellter)
Paul Wagner (Amtsperson)
Hans Bergmann (Wirt)
Richard Süssenguth (Bahnbeamter)
Paul Paulschmidt (Taxichauffeur)
Erstsendung: 01.03.1966
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 17
Titel: Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik - Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert
Autor: August von Platen
produziert in: 1991
produziert von: BR
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: Heinz von Cramer schreibt zu seinem Hörspiel: "Dass August Graf von Platen, dieser kühle Vers-Virtuose, der eine beträchtliche Zeit seines Lebens auf Capri verbrachte, sich auch mit historischen Dokumenten beschäftigt und schließlich eine 'Chronik des Königreichs Neapel' verfasst hatte, war mir neu - und so machte ich mich mit einer gewissen Skepsis an die Lektüre dieses fast verschollenen Buches. Sehr bald aber nahm mich die Fülle der farbigen, teils aberwitzigen Anekdoten gefangen, aus denen sich da wie ein Mosaik ein bestimmter europäischer Geschichtsabschnitt des 15. Jahrhunderts zusammensetzt; und mehr noch fesselte mich die gleichsam belustigte Distanz des Autors, der das historische Ränkespiel weder zu rechtfertigen noch zu verdammen sucht, sondern einfach referiert, was so abläuft, ohne weitere moralische Anteilnahme. Das war genau das, was ich suchte, um eine Parallele zu unsrer heutigen Zeit zu schaffen, eine Art Modell für jenes 'nackte Räderwerk der Politik', das wir jetzt nur zu gut kennen und täglich zu Gesicht bekommen - wenn wir nur den Deckmantel der offiziellen Parolen wie 'Freiheit' und 'Menschlichkeit' und 'Demokratie' und 'neue Ordnung' ein wenig heben und in den Abgrund darunter schauen, in dem sich die wahren Machtkämpfe und Profitkämpfe abspielen."
Sprecher:Barbara Nüsse (Johanna, Königin von Neapel)
Gert Haucke (Sergianni, ihr Seneschall)
Ingrid van Bergen (Herzogin von Sessa)
Siemen Rühaak (König Alfons von Aragon)
Christian Brückner (Ludwig von Wallonien)
Lukas Ammann (Papst Martin V.)
Michael Mendl (Bratscho Damontone)
Hans Wyprächtiger (Philippo Visconti)
Hans Diehl (Antonio Caldopa)
Alois Garg (Betagter Kämmerer)
Gerd Anthoff (Bettler)
Hans Piesbergen (Soldat)
Michael Althauser
Christiane Bachschmidt
Hans Bergmann
Paul Bürks
Klaus Brückner
Margit Carls
Elisabeth Endriss
Paul Friedrichs
Joachim Höppner
Daniel Kasztura
Detlef Kügow
Peter Lieck
Gabriele Litty
Thomas Lang
Heinz Meier
Kyra Mladek
Wolfgang Mondon
Andreas Neumann
Michael Rossié
Michael Tietz
Charles Wirths
Daten zu August von Platen:geboren: 24.10.1796
gestorben: 05.12.1835
Vita: Karl August Georg Maximilian Graf von Platen-Hallermund (* 24. Oktober 1796 in Ansbach, Ansbach-Bayreuth; † 5. Dezember 1835 in Syrakus, Königreich beider Sizilien) war ein deutscher Dichter. Oft wird er August Graf von Platen oder schlicht Graf Platen genannt.

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Erstsendung: 02.02.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 17
Titel: Im Ohrensaal
Autor: Ursula Krechel
produziert in: 1995
produziert von: BR
Laufzeit: 63 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: "Manche Wahnsysteme sind so geräumig wie Häuser. Die Kranken bewegen sich darin, souverän wie langjährige Bewohner, deren Gesundung einer Vertreibung gleichkäme. Die Schriftstellerin und Zeichnerin Unica Zürn hat viele Jahre ihres Lebens im Drehtürsystem zwischen psychiatrischen Anstalten verbracht. Eine Berlinerin im Paris der fünfziger, sechziger Jahre, Freundin von Hans Bellmer, Henri Michaux, Georges Bataille. Was Unica Zürn nach dem Verlust der Verzauberung aus den Schreckenskliniken erzählt, ist geprägt von großer Aufmerksamkeit für die Menschen, die aus der Normalität gefallen sind. Jede Patientin ist Expertin für ihren Fall, fachmännisch erklären sie sich gegenseitig ihre Halluzinationen. Die Freiheit des Draußen ist eine gefährliche Schimäre" (Ursula Krechel). Die Autorin hat Motive aus der autobiographischen Prosa von Unica Zürn zum Anlaß genommen, der geschlossenen und gleichzeitig poetisch verfaßten Welt der Halluzinationen einen Raum zu geben. "Im Ohrensaal" werden die grausamen Verzückungen und komischen Wahrheiten der Krankheit so ernst genommen, wie es jeder Wahrnehmung gebührt.
Sprecher:Christa Berndl (Die Frau)
Rolf Schult (Dr. Mortimer)
Krista Posch (Die venusmuschelohrige Krankenschwester)
Grete Wurm (Die Patientin aus dem Seufzertal)
Hans Bergmann (Der weißhaarige Herr)
Gabriele Litty (Patientenchor)
Ruth Geiersberger (Patientenchor)
Margrit Carls (Patientenchor)
Rainer Rudloff (Patientenchor)
Timo Dierkes (Patientenchor)
Philine Bührer (Kind)
Florian Ludwig (Klavierspieler)
Daten zu Ursula Krechel:geboren: 04.12.1947
Vita: Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Mehrere Literatur-Dozenturen und Auszeichnungen, zuletzt "Deutscher Buchpreis" (2012) für den Roman "Landgericht". Schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Essays und Features sowie zahlreiche Hörspiele, zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Festbeleuchtung der Nacht" (2007).

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Erstsendung: 18.09.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 17
Titel: Indisches Nachtstück
Autor: Antonio Tabucchi
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Matthias Kunkel
Bearbeitung: Matthias Kunkel
Komponist: Günther Janssen
Übersetzer: Karin Fleischanderl
Inhalt: Die Geschichte einer Suche: Ein Mann fährt nach Indien, um einen alten Freund zu treffen, einen Portugiesen, der auf geheimnisvolle Weise verschollen ist. Er sucht Menschen auf, die Kontakt zu seinem Freund hatten. Er sammelt Botschaften, Signale, Briefe, Hinweise, um auf die Spur des Freundes zu kommen. Doch der bleibt unauffindbar.

Die Reise beginnt in Bombay und führt über Madras nach Goa, einmal quer durch den indischen Subkontinent. Gesänge, Geräusche, Musik aus der Vergangenheit und Klänge aus dem Alltag des modernen Indiens strömen auf den Suchenden ein, irritieren und sind zugleich anziehend und faszinierend. Doch der Anlaß der Reise verschwimmt zunehmend. Ist es die Suche nach einem Doppelgänger oder nach einer wirklichen Person? Oder erschöpft sich der Sinn der Reise im Unterwegssein? Die Lösung des Rätsels hat der Reisende aber längst ausgesprochen!

Das 'Indische Nachtstück' spielt mit unseren Vorstellungen von Indien, mit unseren Gewohnheiten des Erzählens und den daran geknüpften Erwartungen.
Sprecher:Martin Umbach (Roux-Monolog, Roux, der Erzähler)
Helmut Stange (Taxifahrer)
Veronika von Quast (Empfangsdame)
Anne-Marie Bubke (Vimala Sar)
Helmut Pick (Arzt)
Hans Bergmann (Herr im Schlafsaal)
Manfred Groh (Portier)
Krista Posch (Dame im Hotel)
Rolf Illig (Theosoph)
Oliver Baierl (Junge)
Rolf Boysen (Pater Pimentel)
Claudius Zimmermann (Maitre)
Juliane Köhler (Christine)
Daten zu Antonio Tabucchi:geboren: 24.09.1943
gestorben: 25.03.2012
Vita: Antonio Tabucchi (* 24. September 1943 in Vecchiano bei Pisa; † 25. März 2012 in Lissabon) war ein italienischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer.

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Erstsendung: 20.01.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 17
Titel: Lacenaire oder Die Schurkenehre
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1990
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: Pierre François Lacenaire lebte in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und wurde im Januar 1836 hingerichtet. Seine kriminelle Tätigkeit brachte ihn immer wieder in den Kerker, dort fand er dann die Zeit, seine Memoiren und auch Gedichte zu schreiben. In Frankreich kennt man ihn, nennt ihn einen schwächlichen Urenkel des großen (und wilden) Dichters François Villon. Lacenaire beeinflusste Baudelaire, Rimbaud, André Breton und die Surrealisten, die ja immer nach Figuren abseits der traditionellen Literaturgeschichte Ausschau hielten.

Lacenaires Lebenserinnerungen sind auf den ersten Blick ein Dokument selbstgerechter und arroganter Grausamkeit. Mord wird für eine elitäre Mutprobe und Kriminalität als Waffe gegen die Gesellschaft ausgegeben: Lacenaire argumentiert bitterernst, nicht einen Funken Ironie zeigt er. "Es ist dem vielfachen Raubmörder Lacenaire jedoch etwas gelungen, wovon viele Autoren nur träumen: sich selber dermaßen hochzustilisieren, dass die Leser an der echten Person jedes Interesse verlieren und hinter der Kunstfigur Lacenaire die Wirklichkeit völlig verschwindet. Er wird zum wehr- und willenlosen Versuchsobjekt für die abstrusesten Theorien der Wissenschaft erniedrigt. Schließlich fragt man sich, wer die eigentlichen Ungeheuer sind - der Mörder oder diejenigen, die ihn verwerten, klassifizieren und endlich mit Zuckerbrot und Peitsche auch noch bekehren wollen?" (Heinz von Cramer)
Sprecher:
offen
Lacenaire: Siemen Rühaak
Karl Renar
Michael Habeck
Lukas Ammann
Tillmann Braun
Hans Wyprächtiger
Hans Neumann
Elisabeth Endriss
Horst Raspe
Hans-Werner Meyer
Thomas Lang
Moritz Stoepel
Michael Tietz
Ulrich Matthes
Paul Blocks
Margrit Carls
Jan Groth
Kyra Mladek
Hans Bergmann
Hubertus Gertzen
Sissy Höfferer
Jan Eberwein
Florian Beba
Gabriele Litty
Angelika Kraml
Gernot Duda
Hans Piesbergen
Harald Täschner
Michael Lieb
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

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Erstsendung: 24.02.1991
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 17
Titel: Pardauz stürzt noch einmal
Autor: Robert Coover
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolf Euba
Übersetzer: Karin Graf
Angelika Hartmann
Inhalt: "Halt! Da is' a Spalt!" warnt ein bekannter Schlager. - "Passen Sie auf die Klippe auf!" rufen die beiden Sekretärinnen, Gerda und Agnes, den Bewerbern, die zu Herrn Rehfelder wollen, noch hinterher. Aber als die Männer auf der Türschwelle sich umdrehen, ist es schon zu spät für sie: ihr Entsetzensschrei verhallt. Eine Begebenheit, die sich unendlich fortsetzt - so erzählt es der amerikanische Autor Robert Coover. Die einzige Abwechslung bei diesem grotesken Spiel besteht darin, wie man den Abgang inszenieren kann. Als zwei Bewerber gleichzeitig abstürzen, fragen sich Gerda und Agnes zwar, ob sie vielleicht "zu hoch gereizt haben", doch ermuntert von dem ständigen Applaus eines imaginären Publikums wird das Spiel weitergetrieben. "Wo soll das hinführen?" Voller verrückter Komik und absurder Übertreibung tapsen immer mehr Beteiligte "in die Falle", geraten auf die schiefe Bahn hinter der Tür und brechen sich bei dieser "Klippe" den Hals. Das schallende Gelächter eines amüsierten Soap-Opera-Publikums begleitet jeden Abgang.
Sprecher:Volker Spahr
Uta Emmer
Michaela Mazac
Jochen Busse
Tonio von der Meden
Mogens von Gadow
Michael Mendl
Horst Raspe
Helmut Stange
Stefan Rutz
Christoph Lindert
Michael Habeck
Jörg Hube
Harald Teschner
Hubert Mulzer
Hans Bergmann
Michael Hoffmann
Hans Werner Meyer
Chris Burton
Daten zu Robert Coover:geboren: 04.02.1932
Vita: Robert Coover (* 4. Februar 1932 in Charles City, Iowa) ist ein amerikanischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 15.03.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 17
Titel: Schiff ohne Hafen
Autor: Jan de Hartog
produziert in: 1949
produziert von: BR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Fritz Benscher
Bearbeitung: Lutz Neuhaus; Walter Jensen
Komponist: Joseph Strobl
Übersetzer: Rolf Italiaander
Inhalt: Ein holländischer Kapitän hat es sich zur Aufgabe gemacht, einige hundert jüdische Flüchtlinge aus Deutschland auf seinem eigenen Schiff in Amerika an Land zu setzen, um ihnen so eine neue Existenz zu ermöglichen. Allen internationalen Abmachungen zum Trotz beruft er sich auf seine Pflicht als Mensch und Christ, den Verfolgten zu helfen, und seinem unbeugsamen Willen gelingt es, die diplomatischen Schranken zu durchbrechen und die gehetzten Menschen zu retten (s. Kindlers Literaturlexikon).
Sprecher:Paul Dahlke (Kapitän Kuiper)
Otto Arneth
Hans Bergmann
Bum Krüger
Hans Drahn
Adolf Gondrell
Kurt Marquardt
Udo Löptin
Alois Maria Giani
Charles Regnier
Kurt Stieler
Karl Simon
Tadzio Kondziella
Lotte Stein
Walter Hilbring
Fritz Wilm Wallenborn
Horst-Werner Loos
Daten zu Jan de Hartog:geboren: 22.04.1914
gestorben: 22.09.2002
Vita: Jan de Hartog (* 22. April 1914 in Haarlem, Nordholland; † 22. September 2002 in Houston, Texas) war ein niederländischer Autor.

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Erstsendung: 14.09.1949
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 17
Titel: Tiefgekühlt
Autor: Philip Levene
produziert in: 1962
produziert von: SFB
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Erich Köhler
Übersetzer: Ruth von Marcard
John Lackland
Inhalt: Kriminal-Parodie

Bob Craig besitzt ein gutgehendes Tiefkühlunternehmen und eine sehr viel jüngere, hübsche Frau, Lucy. Lucys Vetter Alan, der ebenfalls in der Firma arbeitet und vielleicht einmal Teilhaber werden soll, hat während Bobs Dienstreise die neuen Tiefkühlanlagen einbauen lassen und hofft, sich durch seine tüchtige Arbeit endlich die Teilhaberschaft gesichert zu haben. Aber als Bob zurückkommt, hat er plötzlich keine rechte Lust mehr, Alan zu behalten. Das sagt er auch seiner Frau. In diesem Unternehmen muß man mehr Fantasie haben. Außerdem sind Verwandte als Teilhaber nie sehr gut. Und ... steckt nicht seine hübsche Frau Lucy in letzter Zeit ein bißchen zuviel mit dem jungen Alan zusammen? Während einer Inspektion der neuen Kühlräume schließt sich plötzlich eine automatische Tür, und Bob ist eingesperrt. Zuerst hält er das Ganze für ein Versehen. Aber als die Temperatur immer mehr sinkt, als seine Glieder immer steifer werden und ihm niemand zu Hilfe kommt, erinnert er sich plötzlich an einige merkwürdige Unfälle, denen er in den letzten Wochen nur durch Zufall entgangen ist.

Wer hätte ein Interesse an seinem Tod? Haben Lucy und Alan etwa ... einen Mord geplant?
Sprecher:Helmut Wildt (Bob Craig)
Eva Probst (Lucie Craig)
Herbert Fleischmann (Jim Palmer)
Konstantin Paloff (Alan Scott)
Manfred Grote (Mechaniker)
Dietrich Kerky (Fred)
Hans Bergmann (Kellner)
Woldemar Leippi (Fahrer)
Ilona Kersten (Vermittlung)
Daten zu Philip Levene:geboren: 1926
Vita: Philip Levene, geboren 1926 in London, ist ein britischer Autor und Schauspieler. Zahlreiche Kriminal-Hörspiele in den 60er und 70er Jahren. Film- und Fernseh-Drehbücher u.a. zur Serie 'Mit Schirm, Charme und Melone'. Hörspiele u.a. 'Der Augenzeuge' (hr 1961), 'Terra incognita' (BR 1962), 'Bei Bedarf Mord' (SR 1966), 'Brennende Fragen' (SR 1972).
Erstsendung: 06.01.1963
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 17
Titel: Verräter
Autor: Stanley Ellin
produziert in: 1963
produziert von: SFB
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Curt Goetz-Pflug
Bearbeitung: Curt Goetz-Pflug
Inhalt: Robert ist fest davon überzeugt, durch die Zimmerwand einen Mord mit angehört zu haben. Zunächst den Streit zwischen dem Ehepaar Snider, dann den Schrei der Frau, ein dumpfer Fall ... Seitdem ist Amy Snider verschwunden. Die Polizei zu verständigen, wagt Robert nicht, denn es gibt keine Beweise - und keine Leiche. Doch er fühlt sich mitschuldig, weil er zu feige war, Amy zu helfen. Also zieht er selbst Erkundigungen über das Ehepaar Snider ein, bei der Hauswirtin, Verwandten und Kollegen. Was Robert über seine Nachbarin erfährt, reicht Polizei- Leutnant Kyserling nun aus, der Wohnung der Sniders einen Besuch abzustatten.
Sprecher:Herbert Stass (Robert)
Dorothea Thiess (Hauswirtin)
Renate Danz (Celia Thompson)
Martin Hirthe (Leutnant Kyserling)
Käte Jöken-König
Hermann Wagner
Dinah Berger
Hans Bergmann
Erstsendung: 10.03.1963
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7844 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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