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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 53
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Titel: Autobahn. Jede Gesellschaft macht ihre Mörder
Autor: Elfriede Czurda
produziert in: 1987
produziert von: SFB; DLF
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Elfriede Czurda
Inhalt: Auch dieses, nach "Der Fußballfan" und "Sprechprobe" dritte Hörspiel der Wienerin Elfriede Czurda, (die seit langem in Berlin lebt,) ist eine mit sarkastischem Witz vorgetragene Abrechnung mit der Gesellschaft, die sich z. B. ihre Mörder selber macht. In unserer von Männern beherrschten Leistungswelt ist das Auto der herausragende Fetisch. Tragödien sind ausgestorben, die Massenexistenz läßt sie nicht mehr zu. Aber auch in unseren Märchen spielt das Auto die wesentliche Rolle. Es ist der perfekt geeignete Gegenstand unserer emotionalen Übertragungen. Stromlinienförmig gestylte Herren, deren Dynamik sich aus Energie und Aggression mischt, sehen sich in ihren Tagträumen als P.S.-starke Helden der Autostraßen. Unterdrückte Wünsche werden auf die Kinder weiterprojiziert. So braucht der Sohn wiederum notwendigerweise das Auto, um sich von seinem Vater möglichst weit zu entfernen. Unter Umständen schreckt er nicht einmal vor einem Mord zurück. - Das Auto bietet scheinbar die Garantie für Distanz, da Nähe nicht ertragen werden kann - ebensowenig wie Natur, die nur in ihrer entfremdeten Form anheimelnd wirkt. Im März 1985 wird übrigens (bei Rowohlt) Elfriede Czurdas neuer Roman "Signora Julia" herausgebracht.
Daten zu Elfriede Czurda:geboren: 25.04.1946
Vita: Elfriede Czurda (* 25. April 1946 in Wels) ist eine österreichische Kunsthistorikerin und Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.03.1985
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 53
Titel: Beat
Autor: Karl Bruckmaier
Herbert Kapfer
produziert in: 2002
produziert von: RB; Hans Helge Ott; NDR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Karl Bruckmaier
Inhalt: "Großfeier - Vergnügter Dichterabend - Ihr geht entweder total verdattert oder völlig aufgeklärt nach Hause. Allen Ginsberg bläst hot, Gary Snyder bläst cool, Philip Whalen pustet in die lakonische Tuba, Mike McClure bietet seine hip-Höhennoten - Herumgammeln - Lärm - Tolle Bilder an den Wänden - Orientalische Musik - Düstere Dichtung - unerhört seriös". So verkauften die zerlumpten Propheten in eigener Sache dem verwirrten Literatur-Establishment der fünfziger Jahre die literarischen Produkte der "Beat Generation". Das Dokumentar-Hörspiel "Beat" rekonstruiert den Geist jener Zeit zwischen Hiroshima und Vietnam. Wie der zeitgemäße Popsong die Wiedererfindung der Vergangenheit zur Aufgabe hat, so gerinnt hier die Creme der Beat-Literatur zum scheinbar objektiven Text- und Soundsampling, getreu der bevorzugten Arbeitsweise der Beats, die Jack Kerouac so umschrieb: "Man schreibt einfach nieder, was einem einfällt und grad wie es kommt. Da gibts keine Abstraktionen oder Erklärungen".
Sprecher:Frank Grupe (Ernst)
Birte Kretschmer (Waltraud)
Rolf Nagel (Vermieter)
Rolf Petersen (Hans)
Ulrich von Bock (Schönberg)
Sabine Junge (Elvira)
Peter Kaempfe (Fahrer)
Peter-Heinrich Brix (Beifahrer)
Sandra Keck (Junge Frau)
Daten zu Karl Bruckmaier:Vita: Karl Bruckmaier (* 1956 in Niederbayern) ist ein deutscher Pop-Kritiker, Autor und Hörspielregisseur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Herbert Kapfer:Vita: Herbert Kapfer, seit 1996 Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk; seit 2000 Herausgeber der CD-Reihe intermedium records; seit 2012 Redaktion und Koordination der dokumentarischen Höredition "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945" (Bayerischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte); Buchveröffentlichungen zu Dada, Exil, Mediengeschichte; Civis Preis 1990 für das Hörspiel "eurohymne"; Deutscher Hörbuchpreis 2005 für "Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" (Belleville Verlag/Der Hörverlag 2004, mit Katarina Agathos); Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste; lebt in München.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Herbert_Kapfer/p437616.rhd
Erstsendung: 27.01.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 53
Titel: Bis nach Mitternacht
Autor: Claudio Lange
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: Ein Mann und eine Frau werden von zwei Polizisten abgehört, die wiederum von einem Polizeiinspektor abgehört werden, der von... Der alltägliche Wahnsinn auf einen sicherheitspolitischen Nenner gebracht: die Wanze in der Wanze in der Wanze. Claudio Lange schreibt zu seinem Hörspiel, einer Abhörkomödie: "Absurde Erlebnisse sind hierzulande kaum gestaltet und wo doch, als Erfindungen mißverstanden worden. Im Zusammenhang mit diesem Hörspiel habe ich das Absurde erlebt, als mich ein Sender einlud, hin und zurück, um mir zu sagen, sie wünschten dies Stück nicht. Es schneite, ich war absurderweise in leichter Wäsche. Man hatte absurderweise angenommen. 'Bis nach Mitternacht' sei nicht zum Lachen..." (Claudio Lange)
Erstsendung: 07.02.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 53
Titel: Calanda
Autor: Carlos Cerda
produziert in: 1989
produziert von: RB
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Merkwürdige und grausame Dinge passieren in den Diktaturen der Welt, jeden Tag wächst die Zahl ihrer Opfer wie anmesty international beIegt: Menschen verschwinden, werden gefoltert, ins Exil gezwungen, bedroht und durch Zensur und staatliche Öffentlichkeit entmündigt. Der chilenische Autor Carlos Cerda verweist in seinem neuen Hörspiel auf diese alltäglichen Verletzungen der Menschenrechte, ohne sie dokumentarisch nachzuzeichnen. Seine ErzähIweise steht in der Tradition der lateinamerikanischen Literatur, die das Wahrscheinliche durch das UnwahrscheinIiche darstellt. So kann man die Geschichte des Journalisten Garces, der das Schicksal seines verschwundenen Vaters aufkIären möchte und dabei auf eine seltsame Krankheit trifft, als politische Parabel verstehen.
Sprecher:Evelyn Hamann
Michael Thomas
Daten zu Carlos Cerda:gestorben: 19.10.2001
Vita: Carlos Cerda (* 1942 in Santiago de Chile; † 19. Oktober 2001) war ein chilenischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.02.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 53
Titel: Chronik der Gefühle
Autor: Alexander Kluge
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Inhalt: "Menschen haben zweierlei Eigentum: ihre Lebenszeit, ihren Eigensinn. Davon handeln die folgenden Geschichten." Wie lassen sich 0,0001% der Lebenszeit darstellen, oder 500.000 DM Investition auf 1 g Körpergewicht? Kann man ohne Hoffnung irgend etwas finden? Es geht um Lebensgrundsätze am Schwarzen Freitag, Heiner Müller und die 'Gestalt des Arbeiters' und Götterdämmerung in Wien: Alexander Kluge lässt Wiens Gauleiter Baldur von Schirach im März 1945 - in aussichtsloser Lage und nachdem die Oper abgebrannt ist - das Orchester in verschiedenen Luftschutzkellern der Stadt Wagners Götterdämmerung weiterproben. Der Rundfunk Salzburg weigert sich, die aus ungleichen Fragmenten zusammengebaute Aufnahme zu übertragen und spielt bis zur Übergabe der Stadt nur noch Märsche. Vergessene Filmaufzeichnungen der Orchestergruppen tauchen Jahrzehnte später wieder auf und begeistern Mitarbeiter der Cahiers du Cinema. Kunst ist für Alexander Kluge das Finden eines Schatzes von solcher Ausdruckskraft, auch wenn er erfunden ist. Das Kapitel Götterdämmerung in Wien ist dem Dramatiker Heiner Müller gewidmet und wird mit einem Zitat Müllers zur "grausamen Schönheit einer Opernaufzeichnung" eingeleitet: "Was nicht gebrochen wird, kann nicht gerettet werden."

Im Jahr 2000 erschien bei Suhrkamp Kluges Chronik der Gefühle, zwei Bände - Basisgeschichten und Lebensläufe: über 2000 Seiten, sämtliche veröffentlichte Erzählungen seit 1962. "Die Gefühle sind die wahren Einwohner der menschlichen Lebensläufe", heißt es im Vorwort: "Was haben wir von 1945 über die Spiegel-Krise 1962, den Aufbruch von 1968, den Herbst 1977, den Beinahe-Dritten-Weltkrieg von 1981 bis 1984, über Techno, die Wiedervereinigung nicht alles an Scheinveränderung und realen Metamorphosen erlebt (und das Gefühl, das länger empfindet, fügt Ereignisse von bis zu 6.000 Jahren hinzu)! Und zugleich verändert sich das menschliche Lebewesen so wenig. Die Bibliothek von Alexandria brennt für mich noch heute." In Kluges Erzählungen verweben sich Zeitgeschichte und die Erlebnisse Einzelner, Dokumentarisches und Fiktion gehen als Faction in eine neue Kategorie über - und alle Irrtümer und Tugenden der Menschheit erzählt die Oper. Geschichte (Stalingrad, Luftangriff auf Halberstadt usw.) wird so facettenreich beschrieben, bis die Möglichkeit aufblitzt, dass die Katastrophe nicht eintritt.

Das Hörspiel folgt der Struktur der Chronik. Jedem Teil steht ein Minutensong voran, in dem ein Kluge-Zitat zu Techno, Electro oder Pop verarbeitet wurde. Im Kontrast dazu ziehen sich Klangeinheiten aus Wagners Götterdämmerung durch das Hörspiel. Alexander Kluge wirkt als Sprecher mit und reflektiert seine Geschichten.
Sprecher:Florian Baumeister
Dagmar Casse
Michael Rastl
Frederik Stahr
Thomas Goritzky
MusikerDavid Grubbs Abe Duque Die Türen Lali Puna Schorsch Kamerun Lydia Daher Gustav Asio Kids Elliott Sharp Susanne Brokesch Bananafishbones MUNK Michaela Melián Woog Riots
Daten zu Alexander Kluge:geboren: 1931
Vita: Alexander Kluge, geboren 1931 in Halberstadt, ist Jurist, Autor und Filmemacher. Er ist Mitverfasser des Oberhausener Manifests, Mitbegründer des Ulmer Instituts für Filmgestaltung und Vertreter des "Neuen Deutschen Films". Bis Mitte der 80er Jahre veröffentlichte er 14 abendfüllende Spielfilme, vier Bände mit Geschichten sowie diephilosophisch-soziologische Fortsetzung der Kritischen Theorie mit Oskar Negt. Seit 1988 etabliert er Kulturfenster im Privatfernsehen, mit ca. 1500 Stunden Sendezeit durch Gespräche, Musikmagazine, Bilder ohne Worte in neuen TV-Formaten wie "Facts & Fakes". Als Filme sind von ihm u.a. erschienen "Abschied von Gestern" (1966, Silberner Löwe), "Artisten in der Zirkuskuppel - ratlos (1968, Goldener Löwe), "Der starke Ferdinand" (1975/76), "Die Macht der Gefühle" (1983) und "Vermischte Nachrichten" (1986). Folgende literarische Schriften wurden bisher u.a. veröffentlicht: "Die Wächter des Sarkophags - 10 Kahre Tschernobyl" (1996). "Die Lücke, die der Teufel lässt" (2003), "Tür an Tür mit einem anderen Leben" (2006), "Das Labyrinth der zärtlichen Macht. 166 Liebesgeschichten (2009) sowie "Das Bohren harter Bretter. 133 politische Geschichten" (2011). Der Bayrische Rundfunk produzierte als Hörspiele von ihm "Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge" (mit Andreas Ammer/Console) und "Chronik der Gefühle" (2009, Deutscher Hörbuchpreis 2009).
Hompepage o.ä.: http://www.kluge-alexander.de/
Erstsendung: 27.09.2009
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 53
Titel: Der begnadete Meier
Autor: Heinz Emigholz
produziert in: 1989
produziert von: SWF; SFB
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Ursula Weck
Bearbeitung: Ursula Weck
Inhalt: "Motto der ganzen Unternehmung könnte sein: Jedes Jahrzehnt hat seinen eigenen Zugang zum Himmel." - "Der betrogene und verratene Vater, der hilflose Sohn, der nichts kapiert hat." - "Ich hätte auch gern einen Körper gehabt." - "Thema ist der quasi aus der Statistik herausgehobene und personalisierte Generationenvertrag." - Die Protagonisten "haben ein relativ unsentimentales Verhältnis zu ihrer eigenen Biologie, und das macht sie rar und einsam." (Heinz Emigholz) Szenen aus der Exposition einer Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte ... - ein Nachtstück - eine 'Clonerie' - ein Kunst-Traum-Essay.
Sprecher:Hille Darjes (Die Dame K)
Marianne Lochert (Die Dame K)
Sabine Postel (Die Dame K)
Ingrid van Bergen (Die Hexe)
Anke Engelsmann (Die Hexe)
Maren Kroymann (Die Hexe)
Gertraud Heise (Erzählerin)
Uwe Müller (Gast B)
Erstsendung: 03.08.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 53
Titel: Der Rabe
Autor: Elfriede Czurda
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Elfriede Czurda
Inhalt: Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte, der auch gern als Schiedsrichter in Anspruch genommen wird. Ist der Dritte ein Rabe, wird's schwierig. Auch wenn der eine nicht streiten will, ist für die andere das Problem nicht gelöst. Krah hin krah her - wenn die Sprache nicht zu Wort kommt, beginnt die Gewalt.
Sprecher:Barbara Giesecke (Mary)
Siegfried Meisner (William)
Thomas Balou Martin (Dr. Landy)
Daten zu Elfriede Czurda:geboren: 25.04.1946
Vita: Elfriede Czurda (* 25. April 1946 in Wels) ist eine österreichische Kunsthistorikerin und Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.1984
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 53
Titel: der tsunami-empfänger
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 1975
produziert von: RIAS
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Inhalt: Ein Finanzkrisenhörspiel: "'eine nachhilfestunde in sachen wirtschaft' hat der soziologe dirk baecker die finanzkrise genannt, als wären wir gemeinsam eifrige schüler und würden in einem riesigen weiterbildungsgebäude unterwegs sein, und vielleicht sind wir das auch. zwar längst nicht mehr im guten alten arbeitsamt, auch nicht mehr ganz in der agentur für arbeit, die sich vermutlich demnächst selbst abschaffen wird, und doch - um eine art agentur handelt es sich. nur welche lehrer erwarten uns dort? welche mitschüler stehen an den gängen und führen ihre kleinen deals durch, ihre konspirativen gespräche über dritte, die gleichermaßen loser wie gefürchtete chefs sind? welche streber begleiten uns auf unserem weg nach oben? oder nach unten? so einfach ist das nicht mehr zu sagen, denn die architektur ist ganz schön ins rutschen gekommen. es ist jedenfalls kein harmloses gebäude, das nach den alten marktwirtschaftlichen prinzipien von konkurrenz und freiem wettbewerb funktioniert, sondern eines, das ordentlich austeilt und einen im stich lässt. eines, das orientierung verweigert und milliardenlöcher reißt. in seinem zentrum immer noch der fahrstuhl, den wir ja schon von heiner müller her kennen, nur, dass er kein toter fahrstuhl ist, sondern einer, der anweisungen gibt und ein eigenleben führt. und wenn er uns in den sogenannten börsenhimmel bringt, in dem ein ominöser notenbankchef thront und diverse köpfungen verordnet, dann heißt das noch lange nicht, dass uns dort notwendigerweise ein glückliches ende blüht."
Sprecher:Rudi Günther
Kathrin Schaake
Eva-Maria Hofmann
Maria Körber
Eva-Maria Werth
Beate Menner
Iris Hahnemann
Dieter Kursawe
Askin Erdemir
Andreas Mannkopf
Karl-Heinz Rabe
Gerd Duwner
Christian Brückner
Heinz Giese
Hans Madin
Friedrich W. Bauschulte
Peter Fitz
Eric Vaessen
Reinhard Bülow
Uta Hallant
Edelgard Reifner
Marina Neumann
Burkhard Deuse
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 53
Titel: Detective Andy und der Disco-Passion-Mord
Autor: Anthony J. Ingrassia
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Komponist: Reiner Bredemeyer
Übersetzer: Wulf Teichmann
Inhalt: Ein neuer Fall für Detective Andy. Und wieder ist die Lower East Side in Manhattan und ihre Hauptschneise, die Bowery, sein 'Spielplatz' - mitten zwischen verfallenen Häusern, stinkigen Bars, Müll, Pisse und Kot. Ausgeflippte, Penner, Homosexuelle, Künstler - alle möglichen Randgruppen der Gesellschaft leben hier. Seit kurzem auch Howie Meehan und seine Freundin Lorraine. Ihre DISCO PASSION ist zum Treffpunkt berühmter Leute geworden, reicher und nicht ganz so reicher. Im DISCO PASSION wird jede Menge Musik geboten und auch - jede Menge Koks. Für die New Yorker Polizei ist das noch kein Grund einzugreifen. Erst als Arlene, eine Kellnerin der Disco, mit einer Überdosis tot aufgefunden wird, wird die Geschichte für Detective Andy heiß. Howie Meehan ist der Hauptverdächtige - ein alter Freund von Andy ....
Daten zu Anthony J. Ingrassia:geboren: 1944
gestorben: 1995
Vita: Anthony J. Ingrassia, 1944 in New York geboren, studierte Schauspiel, war Drama-Therapeut und inszenierte neben Theaterstücken auch Rockshows mit Sängern wie Marianne Faithful, Patti Smith und David Bowie. Er starb im Dezember 1995 in New York. "Detective Andy und der Ostersonntagsmord" ist die letzte Hörspielarbeit des Autors.
Erstsendung: 04.01.1987
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 53
Titel: die alarmbereiten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2009
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 1993
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Inhalt: In Redaktionssitzungen, den Talkformaten, Radio- und Fernsehsendungen, in Elternbeiräten, den Mitarbeiterbesprechungen und öffentlichen Sicherheitshinweisen - überall tönt der Katastrophensound. Wir sind ständig konfrontiert mit Schutzbestimmung, Ängsten, Norm-Messungen, Vorsichtsmaßnahmen, Verbrauchertipps, aber auch Zerstörungs- und Gewaltphantasien, Untergangserzählungen und Endzeitgeschichten. Die derzeit vorherrschende Erzählform der Wissenschaft ist das Szenario. Die Prognose ihr Ziel. Was passiert, wenn A und B eintreten, und wenn C auf sich warten lässt. Daneben beobachten wir argwöhnisch jeden wirtschaftlichen Aufschwung der ehemaligen Schwellenländer, der mit steigenden Treibhausgas-Emissionen einhergeht. Nicht zu vergessen der nach oben schnellende Ölpreis! Und gab nicht der größte russische Ölkonzern im letzten Frühjahr bekannt, sie hätten ihren Förderzenit bereits überschritten? wir wissen es nicht mehr so genau. Ein Gefühl der Vagheit hat sich längst eingeschlichen, eine Unsicherheit und eine beständige Ahnung der Desinformation. In unserem Bewusstsein überlagern sich die Dinge, Ströme von Informationen verschiedenster Provenienz und emotionaler Lagen, die wir oft nicht mehr zu sortieren wissen. Und was machen wir? Wir arbeiten diese Ängste und Vorstellungen klein, reagieren mit Übersprungshandlungen, Verdrängungsmechanismen, rationalen und irrationalen Dementi.

In Tausenden von Überlegungen, kolportiertem Halbwissen, Paranoiaphantasien, aber auch Ablenkungsmodellen findet eine Telefon-Beschwörung auf allen Ebenen des fernmündlichen Universums statt: als Talkformat im Radio mit Zuhörerzuschaltung, als intimes nächtliches Telefongespräch oder Hörerbeschimpfung, in Warteschleifen oder Telefonwerbeformaten. Im Zentrum steht eine Kassandrasekretärin, deren Unmut alles zu organisieren scheint und die ihren eigenen Prophezeiungen nur hinterherhinken kann, obwohl sie diese nur zu gerne überholen würde. Denn schließlich ist es immer besser, schon am Ausgang der Geschichte zu stehen, als sie noch vor sich zu haben.
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 53
Titel: Die Ästhetik des Widerstands
Autor: Peter Weiss
produziert in: 1962
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Komponist: Rolf Zimmermann
Inhalt: 'Die Ästhetik des Widerstands', das in den Jahren von 1971 bis 1981 entstandene erzählerische Hauptwerk des Schriftstellers Peter Weiss, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Romanen der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Zentrum des fast eintausend Seiten umfassenden Triptychons, das die Geschichte des Scheiterns sozialistischer Ideale und Kämpfe und das Ausgeliefertsein des Individuums in totalitären Zeiten abbildet, steht die Person eines fiktiven deutschen Widerstandskämpfers. Dieser Ich-Erzähler verlässt als Jugendlicher 1937 Berlin und gelangt über die Tschechoslowakei, Spanien und Paris nach Schweden. Da wie dort wird er Zeuge der Widerstandskämpfe gegen Nazideutschland und der Machtkämpfe innerhalb der Kommunistischen Partei. "Wer ist dieses Ich? Ich selbst bin es."

Der namenlose Protagonist ist in vielen Details dem Autor nachgebildet. Er gibt Peter Weiss Gelegenheit, durch seine literarische Trauer- und Erinnerungsarbeit eine sprachmächtige Aufarbeitung eines historisch entscheidenden Jahrzehnts in der Auseinandersetzung der Ideologien zu liefern. Am Ende steht der Fall des Faschismus, gleichzeitig entwerten sich aber auch die Utopien der europäischen Linken im sowjetischen Personenkult und in der weltanschaulichen Zerrissenheit der Arbeiterparteien. Darüber hinaus arbeitet sich Weiss auch an der für ihn persönlich relevanten Hauptfrage ab, inwieweit politische Notwendigkeit und individuelle Erkenntnis über ästhetische Zusammenhänge miteinander zur Deckung gebracht werden können - auch hier gelingt dem Autor eine bittere Synthese aus Kunsttheorie und Realitätsanspruch: Der Ich-Erzähler und seine Gefährten entwickeln nicht nur über politische Erörterungen und Einschätzungen, sondern ebenso über Lektüren und gemeinsame Kunstbetrachtung eine Art kollektive Weltsicht. Durch die Reflektion seines politischen Tuns wie durch die Deutung großer Kunstwerke erfindet sich der Erzähler im Roman eine eigene Position als geistiger Arbeiter, als freier Schriftsteller, der sich aber aus ebenso freien Stücken der Disziplin einer Kaderpartei unterwirft: "Für den Ruf nach totaler Zertrümmerung der Kunst hatten wir nichts übrig, solche Parolen konnten sich diejenigen leisten, die übersättigt waren von Bildung."

Zu seinem Romanprojekt betrieb Peter Weiss intensive historische Recherchen, um dem entstehenden Werk "breiteste Realität zu geben". Neben der Hauptperson begegnet der Leser Figuren wie Willi Münzenberg oder Herbert Wehner und den Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Harro Schulze-Boysen (`Rote Kapelle'). "Ich benutzte die authentischen Namen im Roman als Chiffren", notierte Peter Weiss dazu. Eine dieser Chiffren ist Bert Brecht. Auf ihn und seine Mitarbeiter stößt der Ich-Erzähler im schwedischen Exil. Weiss beschreibt manchmal bis ins quälende Detail alles über die Antagonismen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in Deutschland, Spanien, Schweden und im französischen Exil, denen groß angelegte Ausdeutungen von Gemälden (Picassos 'Guernica') und Romanen (Kafkas 'Das Schloss') gegenüberstehen. In den grob zehn Jahren (1937 bis 1947), die der Roman umfasst, bekämpften zwei totalitäre Systeme - Faschismus und Kommunismus - sich selbst und die Menschheit aufs grimmigste und rücksichtsloseste. Im Namen einer pervertierten Vernunft und Wissenschaftlichkeit wurde mehr gemordet als je in der Geschichte zuvor im Namen einer Religion oder metaphysischen Idee - und dies aus dem Herzen des zivilisierten Europa heraus.

Gut fünfundzwanzig Jahre nach dem Tod von Peter Weiss, gut fünfzehn Jahre nach dem Zerfall des kommunistisch regierten Ostblocks liest man "Wehrt Euch"-Parolen auf den Straßen Berlins und im Osten Deutschlands, diesmal auf den Plakaten der politischen Erben der Nazi-Ideologie - und nicht als illegal hinterlassenes Signum des Widerstands gegen das NS-Regime wie im Roman 'Die Ästhetik des Widerstands'. Zu keinem besseren Zeitpunkt könnte man erinnern an einen der noch vor nicht allzu langer Zeit meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands, an Peter Weiss und seine 'Ästhetik des Widerstands', die nun in einer fast zwölfstündigen Hörspielfassung, erarbeitet und realisiert von Karl Bruckmaier, vorliegt - immer noch monströs, immer noch schwierig, immer noch besessen vom Wunsch, auf der Basis von Vernunft und Verstehen eine bessere Welt zu errichten, ohne deshalb die Menschlichkeit abzuschaffen. Und doch auch anders als der Roman: das Hörspiel ist sich der Widersprüche des Textes durch den zeitlichen Abstand und die historischen Ereignisse stärker bewusst, ebenso der Zerrissenheit des Autors, seines Leidens, seines tatsächlich stellvertretenden und existentiellen Leidens bis hin zum Tod. In der zwangsläufig radikal komprimierten Hör-Fassung wird die Ästhetik auch verstehbarer, zugänglicher durch die Stimmen von Peter Fricke, Robert Stadlober, Rüdiger Vogler, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler.
Sprecher:
offen
Helmut Müller-Lankow (Wassilkow)
Fred Düren (Teljatjew)
Gerd Ehlers (Kutschumow)
Hans-Joachim Hanisch (Glumow)
Erika Pelikowsky (Nadjeshda)
Sabine Krug (Lydia, ihre Tochter)
Johannes Maus (Wassili)
Daten zu Peter Weiss:geboren: 1916
gestorben: 10.05.1982
Vita: Peter Weiss, 1916 in Berlin geboren, am 10. Mai 1982 in Stockholm gestorben, war Schriftsteller, Maler und Filmemacher. 1934 musste er Deutschland verlassen und wurde 1945 schwedischer Staatsbürger. Vor allem seine großen politischen Dramen verschafften ihm weltweite Geltung und machten ihn zu einem der meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands.
Erstsendung: 15.01.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 53
Titel: Die Aufzeichnung
Autor: Roland Schimmelpfennig
produziert in: 2010
produziert von: RBB
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Kommissar Schennen, Leiter der Abteilung für innere Angelegenheiten, holt per Telefon Kommissar Corinth aus dem Bett und schickt ihn in ein Mietshaus, in dem eine Leiche liegen soll. Corinth findet in einer von innen abgeschlossenen, verdunkelten Wohnung einen seit zwei Tagen toten Mann, Hans Fischer, und ein Tonbandgerät ohne Bänder. Wer konnte die Leiche melden wenn es kein angekündigter Selbstmord war? Also Mord? Die Ermittlungen des Staatsanwalts ergeben: der alte Hans Fischer war ein pensionierter Abhörspezialist der Polizei, der von Lauschangriffen auch in seinem Privatleben nicht lassen konnte. Kommissar Corinth findet in einem Versteck in der Zimmerdecke des Toten bespielte Tonbänder, auf denen Stimmen und Geräusche aus einer Wohnung im Haus zu hören sind. Corinth beschließt, die Nacht vor Ort zu verbingen, um sich ein "Hörbild" von den seltsamen akustischen Ereignissen in der Wohnung zu machen. Dabei findet er immer neue Tonbänder, die immer Erstaunlicheres und Erschreckenderes offenbaren. Und dann hört Corinth sich selbst. Zum letzten Mal. In seinem ersten Hörspiel erzählt der Autor eine spannende Story von totaler Überwachung durch staatliche Sicherheitsorgane. Und gleichzeitig erforscht er Möglichkeiten des Hörens: Lauschen und Abhören und Zuhören und Weghören und die verschiedenen Formen der Aufzeichnung.
Sprecher:Angelika Waller
Wolfgang Condrus
Daten zu Roland Schimmelpfennig:geboren: 19.09.1967
Vita: Roland Schimmelpfennig geboren 1967 in Göttingen, lebt in Berlin. Er studierte Regie an der Otto-Falkenberg-Schule in München. Nach einer Zeit als Dramaturg an der Berliner Schaubühne bis 2001 wandte sich Schimmelpfennig ganz dem Schreiben und Inszenieren der eigenen Stücke zu. Er gilt, auch international, als derzeit führender deutschsprachiger Dramatiker. »Der goldene Drache« wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet sowie zum besten Stück des Jahres bei der Kritikerumfrage des Jahrbuchs von »Theater heute« gewählt. Neben seinen Bühnenwerken schreibt Schimmelpfennig auch Originalhörspiele, z.B. »Krieg der Wellen – Club Night Special live mit Wigald Boning« (2000).

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Erstsendung: 15.02.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 53
Titel: Die Forsyte-Saga
Autor: John Galsworthy
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Luise Wolf
Leon Schalit
Inhalt: In dem Vorwort zu der 1922 erschienenen Gesamtausgabe erklärt John Galsworthy, er habe in der 'Forsyte Saga' den gehobenen Mittelstand "konserviert" und "unter Glas zur Schau gestellt". Seine weitverzweigte Forsyte-Familie verkörpert jenes merkantile Bürgertum, das im England der Neuzeit stets das eigentliche Rückgrat der herrschenden Klasse gewesen ist.



Teil 1: Der wilde Freibeuter

Galsworthy porträtiert in dem von 1886 bis 1920 spielenden Roman-Zyklus ebenso typische wie faszinierende Charaktere aus vier Generationen. Er beginnt mit einem glanzvollen Empfang anlässlich der Verlobung von June Forsyte mit dem Architekten Philip Bosinney. Aber ist der rebellische Künstler ohne Geld und Beziehungen für die Enkelin des 'alten' Jolyon Forsyte wirklich der Richtige? Nicht funktionierende Ehen schaden dem guten Ruf des Familienclans. Wie damals vor fünfzehn Jahren, als Junes Vater Frau und Kind verließ, um mit einer Gouvernante durchzubrennen. Die er dann - nach dem Tod seiner Gattin - tatsächlich heiratete! Natürlich wurde Jo, der 'junge' Jolyon, enterbt und niemand hat mehr Kontakt mit ihm. Allerdings scheint auch die Ehe seines Vetters Soames kein Erfolg zu sein. Irene, die Frau des Rechtsanwalts ist sehr schön, aber sie haben keine Kinder. Und man munkelt, sie bestehe neuerdings auf einem eigenen Schlafzimmer...



Teil 2: Der Bau des Hauses

Einen Forsyte erkennt man an seinem praktischen Hausverstand und Sinn für Besitz. Er schätzt, was gut und sicher ist, und was ihm gehört, hält er eisern fest: Frauen, Geld, Häuser und seinen guten Ruf. Soames ist ein typischer Forsyte. Aber seit er Philip Bosinney, den Verlobten seiner Nichte June, beauftragt hat, ihm außerhalb Londons ein modernes Haus zu bauen, bahnt sich eine unterirdische Tragödie an. Soames stellt fest, dass ihn sein neues Heim mehr kosten wird, als er ausgeben wollte, und muss sich dauernd mit dem Architekten herumstreiten. Auch seine Frau Irene wird immer aufsässiger. Ihre Bitte, sie endlich gehen zu lassen, weist Soames energisch ab. Man spricht zwar nicht offen daruber, aber je weiter der Hausbau voranschreitet, desto deutlicher spüren alle Forsytes, dass zwischen Irene und Philip Bosinney eine skandalträchtige Beziehung besteht. Es schmerzt den alten Jolyon, wie sehr seine Enkelin June darunter leidet. Da er inzwischen mit dem schwarzen Schaf der Familie, seinem Sohn und Junes Vater, heimlich wieder Kontakt aufgenommen hat, bittet er ihn, mit Bosinney zu sprechen. Jo findet den Architekten sympathisch und warnt ihn. "Es ist leicht über Leute, die sich an ihren Besitz klammem, zu lachen. Aber esist gefahrlich, einen Forsyte zu unterschätzen, sehr gefahrlich, nicht mit ihm zu rechnen."



Teil 3: Nachsommer

Der alte Jolyon Forsyte hat sich mit Jo, seinem einzigen Sohn, ausgesöhnt und setzt ihn wieder zu seinem Erben ein. Irene, die Frau seines Neffen Soames, bedenkt er in seinem Testament mit einer Leibrente. Er ahnt, dass sie das Geld einmal brauchen wird. Irene weigert sich, mit Soames in das längst bezugsfertige Haus einzuziehen. Am Vorabend seines Schadensersatzprozesses gegen Bosinney erzwingt Soames seine ehelichen Rechte mit List und Gewalt. Er spürt jedoch, dass er einen Pyrrhussieg errungen hat. Auch dass er den Prozess gewinnt, freut ihn nicht recht, zumal der Beklagte gar nicht erschienen ist. Bald ist klar, dass Bosinney einen tödlichen Unfall hatte. Oder war es Selbstmord? Zwölf Jahre später hat sich die Welt der Forsytes stark verändert. Viele aus der alten Generation leben nicht mehr, und auch Jos zweite Frau ist gestorben. Irene hat sich nach Bosinneys Tod von ihrem Mann getrennt. Soames ist entschlossen, sich nun doch scheiden zu lassen. Er sehnt sich nach einem Erben und glaubt, in der jungen Französin Annette die passende Frau gefunden zu haben. Da Irenes Untreue als Scheidungsgrund verjährt ist, muss ein neuer her. Nach langem Zögern sucht er sie unangemeldet auf. Aber anstatt Beweise für ihren unsittlichen Lebenswandel zu finden, verfällt er wieder Irenes Zauber...



Teil 4: Krieg

Das Wiedersehen mit Irene hat Soames bewusst gemacht, dass er sie immer noch liebt. Aber Irene fürchtet und verabscheut ihn so sehr, dass sie nach Paris flüchtet. Auch ihr Berater Jo - inzwischen ein erfolgreicher Maler - hält sich dort ein paar Wochen auf. Sie treffen sich täglich, wie Soames, der sie von einer Privatdetektei beschatten lässt, erfährt. Jo hat sich in Irene verliebt, was er ihr aber verbirgt. Sorgenvoll kehrt er nach London zurück, um von seinem Sohn Abschied zu nehmen, der als Freiwilliger in den Burenkrieg zieht. Nun reist Soames nach Paris und bittet Irene, ihrer Ehe noch eine Chance zu geben. Sie lehnt so heftig ab, dass ihm keine andere Wahl bleibt, als sich scheiden zu lassen. Als Scheidungsgrund gibt Soames seinen Vener Jo Forsyte an, obwohl es ihn demütigt, in den Augen der Öffentlichkeit als Hahnrei dazustehen, der nicht imstande ist, seine gesetzmäßige Frau zu halten. Auch spürt er, dass er die Beiden damit erst recht einander in die Arme treibt. Im Januar 1901, wenige Tage nach dem Tod von Königin Viktoria, geht Soames mit der jungen Französin Annette eine Vernunftehe ein. Jo und Irene heiraten im März. Skandalöserweise kommt ihr Sohn schon im Mai auf die Welt. Allein die Aussicht, dass auch er im Herbst Vater sein wird, mildert Soames Bitterkeit...



Teil 5: Paris

Als Annette in den Wehen liegt, gibt es Komplikationen. Laut ärztlicher Prognose wird entweder nur die Mutter oder nur das Kind die Geburt überleben. Für den Arzt ist die Entscheidung des Ehemanns ein Schock, denn Soames riskiert lieber den Tod seiner Frau, als dass er auf den ersehnten Erben verzichtet. Mit knapper Not gelingt es dem Arzt jedoch beide zu retten. Annette bringt eine gesunde Tochter zur Welt, aber auf weitere Kinder ist nicht mehr zu hoffen. Noch am selben Tag wird Soames ans Sterbebett seines Vaters gerufen. Um dem alten Mann den Abschied aus diesem Leben zu erleichtern, behauptet er, Annette habe einen Sohn geboren... Mai 1920. Der erste Weltkrieg hat auch das Sicherheitsgefühl der Forsytes erschüttert. Sie sind immer noch reich und alles, was ihre Ehrbarkeit in Frage stellen könnte, wird einfach totgeschwiegen, aber die einst so starken Familienbande haben sich gelockert. So kommt es, dass Fleur, die Tochter von Soames und Annette, und Jon, der Sohn von Irene und Jo, überhaupt nichts voneinander wissen. Eines Tages begegnen sie sich in einer Konditorei. Zufall oder Verhängnis? Die verfeindeten Eltern sind alarmiert. Denn die jungen Leute haben sich auf den ersten Blick heftig ineinander verliebt...



Teil 6: Begegnungen

Soames vergöttert seine Tochter genauso sehr wie Irene ihren Sohn. Dennoch klären sie ihre Kinder über die Vergangenheit nicht auf und versuchen mit aller Macht, sie auseinander zu bringen. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wird die Liebe zwischen der eigenwilligen, zielbewussten Fleur und dem schwärmerischen, sensiblen Jon immer stärker. Als Fleur die wahren Ursachen der Familienfeindschaft herausfindet, erzählt sie Jon nur die Hälfte und drängt auf die sofortige heimliche Heirat. Denn sie spürt, dass es ihm viel schwerer fällt als ihr, sich von der traumatischen Geschichte ihrer Eltern frei zu machen...
Sprecher:Günter Naumann (Helmut Steiger)
Lissy Tempelhof (Gerda, seine Frau)
Blanche Kommerell (Marion, seine Tochter)
Hans Teuscher (Thieme)
Dieter Wien (Hauswald)
Berti Deutsch (Mutter)
Katja Paryla (Christa)
Iris Bohnau (Karin)
Otmar Richter (Baumgart)
Lothar Schellhorn (Werkdirektor)
Christoph Engel (Kderleiter)
Werner Kamenik (Zander)
Fred Ludwig (Redner)
Eckhart Strehle (Vogt)
Daten zu John Galsworthy:geboren: 14.08.1867
gestorben: 31.01.1933
Vita: John Galsworthy (* 14. August 1867 in Kingston Hill, Surrey, England; † 31. Januar 1933 in London) war ein englischer Schriftsteller und Dramatiker. Seine Romanreihe The Forsyte Saga gilt als ein Klassiker der modernen englischen Literatur. 1932 erhielt Galsworthy den Literaturnobelpreis.

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Erstsendung: 20.10.2002
Datenquelle(n): dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 53
Titel: Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder haben Sie Shoa gesehen?
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 1972
produziert von: WDR; BR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Sein jüngstes Stück "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder haben Sie Shoa gesehen?" hat Arthus C. Caspari als triptychonales Gefüge angelegt. Drei parallel verlaufende Handlungsstränge werden durch übergreifende Thematik und sich überlagernde Geräuschebenen miteinander verwoben und zeitlich gleichgesetzt. Der Hinweis auf "Shoa", Claude Lanzmanns großen Dokumentarfilm über die Vernichtung der Juden, verdeutlicht bereits im Untertitel des Hörspiels den Begriff der Vereisung als Denaturierung der Menschlichkeit. So spielt denn auch eine der Handlungen in einem russischen Straflager (einer Katorga), wo sich zwei Gefangene an Weihnachten Gedanken über die angemaßte Gottähnlichkeit der Mächtigen machen und auf den Besuch Dostojewskis hoffen. Für den einen der beiden ist ein Engel Lichtbringer in der finsteren Trostlosigkeit, aber sein Mitgefangener bestreitet die Existenz von Engeln. Um dieses Thema dreht sich auch die Unterhaltung zwischen einer Dame und einem Herrn in einem Zug. Der Herr stellt sich als Schriftsteller vor, der nicht schreibt, weil er sich nicht in der Sprache der unreinen Lippen ausdrücken möchte. Er wird der Reisenden zunehmend unheimlich. Als er am Ende spurlos verschwindet, ist sie überzeugt davon, selbst mit einem Engel zu tun gehabt zu haben. Der dritte Handlungsstrang setzt beim Stichwort Apokalypse ein: eine Aneinanderreihung von Alltagsszenen, Skizzen einer unaufhaltsamen Vereisung, die kaum noch auffällt angesichts der Bedrohung durch den atomaren Wärmetod.
Sprecher:Helmuth Lohner (Zangezi)
Dieter Borsche (1.Passant)
Michael Thomas (2.Passant)
Christian Korp (3.Passant)
Karin Schroeder (Eros)
Grete Wurm (Juno)
Dieter Borsche (Unkulunkulu)
Charles Wirths (Veles)
Rolf Becker (Sprecher)
MusikerWolfgang Fuchs Sven Ake Johannsson-Halladin Helmut Brandauer Günther Schramm
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 16.12.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 53
Titel: Die Legende von Flann
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1990
produziert von: ORF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Georg Herrnstadt
Inhalt: Flann, der bereits in zwei Hörspielen von Sebastian Goy die Hauptrolle gespielt hat, einmal ausgehend von der Geschichte seines Todes, einmal von der seiner Geburt, ist in diesem neuen Hörspiel bereits zur Legende geworden. Einerseits ein Gegenstand mit dem die Literaturwissenschaft sich beschäftigt, der aber gleichzeitig durch die lauen Nächte geistert, um all jene Frauen aufzusuchen, die in seinen Träumen (oder in der Literatur?) eine Rolle gespielt hatten: "In der ganzen Zeit, die man Leben nennt, waren mir nur zwei Frauen beschieden: Tante Claudine und Jeans Schwester. In meinem jetzigen Zustand lebte ich endlich aus, was ich mir damals ausgemalt hatte." Seine erotischen Ausflüge, die ihn zu Kitty, Clara, Milena und all den anderen führen, enden im Morgengrauen, wenn Flann wie ein Schatten verschwindet.
Sprecher:Lore Brunner (Helen)
Florentin Groll (Steven)
Joachim Bißmeier (George)
Martin Schwab (Harry)
Sylvia Lukan (Linda)
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 08.11.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 53
Titel: Die Offenbarung des Daniel Paul Schreber
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.1996
Autor: Martin Burckhardt
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Martin Burckhardt
Inhalt: Irgendwann, im Laufe des Jahres 1894, explodierte der Kopf des Senatspräsidenten Daniel Paul Schreber, worauf er, der Sohn des Schrebergartenschrebers, sich in einer Nervenheilanstalt wiederfand, umgeben von Geisterbildern, Phantomen, "flüchtig hingemachten Männern", von denen er gewiß glaubte, daß es sich nur um Attrappen und Luftgespinste handelte. Mehr noch: diese Phantome, die eigentlich Nervenstrahlen waren, wanderten in ihn ein. Sie begannen zu sprechen. Nur daß ihr körperloses Sagen sich artikulierte als eine Art des Ver-Sagens - als ein Verschwinden des Sinns und der Sinne. Schreber ist tot, sein Wahn jedoch hat alle Deutungsversuche überlebt. Wir hängen im Netz, das der Schreberschen Nervenapparatur so überaus verwandt ist, wir sind umgeben von Apparaturen, die strukturiert sind wie der Schrebersche Wahn. Ein einziges telegenes Geplapper, Geplauder, ein "SagenVersagen" ringsum. Und weil die Sprechmaschinen überall sind, bilden die Schreberschen "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken" das Material für Martin Burckhardts Versuch, diesen Lauf in die Irre für ein akustisches Szenario zu nutzen. So daß die Rede des irren Senatspräsidenten ihm als Fremdenführer fungiert, in jene sonderbare Gegenwart, wo das Sagenwollen versagt, wo der Satz zum Versatz wird, die Stimme zum Stimmaterial - und weil alles hier durcheinandergeht, betreibt Burckhardt Reststoffverwertung und ordnet sein Material neu: zu Litaneien, Chören und Rezitativen.
Sprecher:Rainer Zur Linde
Daten zu Martin Burckhardt:geboren: 28.07.1957
Vita: Martin Burckhardt, geboren 1957, lebt in Berlin. Er schrieb zahlreiche Hörstücke, Essays, kulturhistorische Analysen. 1994 erschien im Campus-Verlag seine Studie "Metamorphosen von Raum und Zeit, eine Geschichte der Wahrnehmung". Der HR produzierte seinen Hörspiele "Klänge und Schatten" und "Das Seminar".
Hompepage o.ä.: http://www.martin-burckhardt.de/mb/mb_home.htm
Erstsendung: 18.10.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 53
Titel: Die Prozedur
Autor: Harry Mulisch
produziert in: 1987
produziert von: SR; NDR
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Edwin Ortmann
Komponist: Heiner Franz
Übersetzer: Gregor Seferens
Inhalt: Am Anfang war das Wort. Das Wort Gottes. Und allein dieses Wort hat die Kraft, toter Materie Leben einzuhauchen. So steht es geschrieben. Davon leben Glauben und Mythos. Das ist die Prozedur, mit der die Erschaffung der Welt und des Menschen begann. Inzwischen ist es jedoch dem Naturwissenschaftler Victor Werker gelungen, mit modernsten Mitteln einen primitiven Organismus aus anorganischer Materie herzustellen: den Eobionten. Damit ist er weltberühmt geworden. Aber er hat damit auch ein geheimes Gesetz verletzt, indem er bewiesen hat, dass Leben im Prinzip auch ohne Gott möglich ist. Harry Mulisch versteht es mit unnachahmlicher Logik und Präzision die Konsequenz dieses hybriden Forscherdrangs aufzuzählen. In der Hauptfigur seines neuesten Romans schafft er den Demiurgen unserer Tage. Er wird nicht ungestraft davonkommen, dieser Victor Werker. Denn nicht nur das göttliche Prinzip verfolgt ihn. Es sind ganz handfeste Interessen und die Interessenvertreter einer Mafia der besonderen Art, die Victor Werker auflauern.
Sprecher:Maria Becker (Alte Frau)
Stefan Wigger (Mann)
Rosel Zech (Frau)
Till Topf (Junger Mann)
Irina Wanka (Junges Mädchen)
Axel von Wachtmeister (Diener Horatio)
Daten zu Harry Mulisch:geboren: 29.07.1927
gestorben: 30.10.2010
Vita: Harry Mulisch, geboren 1927, Doyen der niederländischen Gegenwartsliteratur, schuf mit dem 1959 erschienenen "Steinernen Brautbett", mit dem er auch in Deutschland bekannt wurde, einen der international bedeutendsten Romane über den Zweiten Weltkrieg. Weitere Bücher sind u.a. "Strafsache 40/61", "Das Attentat", "Höchste Zeit", "Die Prozedur", "Die Entdeckung des Himmels", "Siegfried. Eine schwarze Idylle".

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Erstsendung: 14.06.2000
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Treffer 18 von insgesamt 53
Titel: Die Schlafwandler 3: 1918 - Huguenau oder die Sachlichkeit
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2009
Autor: Hermann Broch
produziert in: 1988
produziert von: RIAS; BR; ORF-W; SR
Laufzeit: 96 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Brochs erstes großes literarisches Werk, "Die Schlafwandler", entstand im Zeitraum zwischen 1928-31. Untergliedert in die Jahre 1888, 1903 und 1918 gewährt die Trilogie "Die Schlafwandler" Einblicke in drei zeitliche und gesellschaftliche Etappen in Deutschland: Von der ausklingenden 'Romantik' des späten 19. Jahrhunderts über die 'Anarchie' zur sogenannten 'Sachlichkeit' der Nachkriegsepoche verhandelt sie in diesem geschichtlichen Querschnittspanorama den 'Zerfall der Werte'.

Zentrale Figur im ersten Roman ist der junge Leutnant Joachim von Pasenow, Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers, der aufgrund seiner militärischen Laufbahn in Berlin lebt. Dort beginnt Joachim die zunächst heimliche Liaison mit der böhmischen Prostituierten Ruzena und bricht damit die standesgemäßen Übereinkünfte und elterlichen Erwartungen, die Tochter des Nachbargutes zu ehelichen. Diese Überschreitung begeht Pasenow nicht aus einer bewusst rebellierenden Haltung heraus, sondern aus einer unbewussten, schlafwandlerischen Suche nach Lebenssinn. Den größten Halt in dieser Phase der Neuorientierung erfährt er im Bewahren der äußeren Form. Ritualisierte Umgangsformen und das Tragen der offiziösen Uniform ("in ihr ist eine bessere Ordnung der Dinge zu finden") sind Pasenows Anker, mit denen er sich vor der Entwurzelung zu schützen versucht. Seine Abneigung gegen das Zivilistische und die gleichzeitig von diesem ausgehende Anziehung äußert sich vor allem im Verhältnis zu Eduard von Bertrand, seinem ehemaligen Militärkameraden. Bertrands emanzipierter Lebensentwurf - er hat den militärischen Dienst quittiert und ist nun ein erfolgreicher und international wirkender Geschäftsmann - wird von Joachim einerseits als bedrohlich wahrgenommen, andererseits orientiert er sich an dessen Reden und Denken.

Joachim Pasenows Bruder Helmuth, der als Erstgeborener das elterliche Gut leitete, kommt in einem Duell ums Leben. Der alte Pasenow, ein gefürchteter Despot ("es gab Menschen, die ein merkwürdiges und unerklärliches Gefühl der Abneigung verspürten, wenn sie ihn über die Straßen Berlins daherkommen sahen, ja, die in ihrer Abneigung sogar behaupteten, dass dies ein böser alter Mann sein müsse"), verliert über den Tod des Bruders den Verstand und konfrontiert Joachim mit schweren Vorwürfen. Immer noch bestimmt von einem starken Gefühl der Desintegration und außerdem beeinflusst von der Ermunterung Bertrands, fügt sich Joachim den Hochzeitsplänen des Vaters und hält um die Hand der jungen Adligen Elisabeth Baddensen an. In Elisabeth sieht Joachim die Werte und traditionelle Religiosität seiner eigenen Herkunft verkörpert und durch eine Ehe mit ihr die endgültige Rückkehr in den Schoß des Vertrauten besiegelt.
Sprecher:George Tabori (Herzl)
Günter Einbrodt (Hitler)
Detlef Jacobsen (Lobkowitz)
Leslie Malton (Gretchen)
Sonja Sutter (Frau Tod)
Heinz Zuber (Himmlischst)
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

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Erstsendung: 19.04.2009
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Treffer 19 von insgesamt 53
Titel: Doktor Faustus - Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.2007
Autor: Thomas Mann
produziert in: 1984
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Hermann Kretzschmar
Manfred Hess
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Nikolaus Michels
Inhalt: "Soll Faustus der Repräsentant der deutschen Seele sein, so müßte er musikalisch sein." - Am 17. Oktober 1947 erschien in Stockholm Thomas Manns Roman "Doktor Faustus", der Deutschlands Weg in die "Anti-Humanität", in die Barbarei des Faschismus zum Thema hat. Gut fünf Jahre zuvor, am 27. April 1943, kündigte Thomas Mann im amerikanischen Exil seinem Sohn Klaus das neue Romanprojekt über eine syphilitische Komponistenfigur an: "Ich verfolge einen sehr alten Plan: eine Künstler- (Musiker-) und moderne Teufelsverschreibungsgeschichte aus der Schicksalsgegend Maupassant, Nietzsche, Hugo Wolf etc., kurzum das Thema der schlimmsten Inspiration und Genialisierung, die mit dem Vom Teufel geholt werden , d.h. mit der Paralyse endet. Es ist aber die Idee des Rausches überhaupt und der Anti-Vernunft damit verquickt, dadurch auch das Politische, Faschistische und damit das traurige Schicksal Deutschlands. Das Ganze ist sehr altdeutsch-lutheranisch getönt (der Held war ursprünglich Theologe), spielt aber in dem Deutschland von gestern und heute."

Der Altphilologe Serenus Zeitblom, eine "gesunde, human temperierte, auf das Harmonische und Vernünftige gerichtete Natur", schreibt die Biographie seines Freundes, des Komponisten Adrian Leverkühn, zwischen 1943 und dem Ende des Krieges 1945. Die Schilderung des Untergangs Deutschlands aus der Perspektive des "inneren Emigranten" verläuft parallel zur Lebens- und Leidensgeschichte Leverkühns. 1885 geboren, wendet er sich in seiner Suche nach dem Genialischen und Absoluten zuerst der evangelischen Theologie zu, um sich dann ganz der Musik als "deutschester aller Künste" zu widmen. Im München der Kaiserzeit, des Ersten Weltkrieges und schließlich der 1920er Jahre durchbricht er die Sackgasse der spätromantischen, an Richard Wagner orientierten Komposition mit der Erfindung der Zwölftonmusik. Der Preis für den "Durchbruch zum Neuen" ist eine bewusst aufgesuchte Syphilis, die 1930 zu geistiger Umnachtung führt und 1940 mit dem Tode endet.

Thomas Manns Diktum, es gebe nicht zwei Deutschland, ein böses und ein gutes, sondern nur eines, "dem sein Bestes durch Teufelslist zum Bösen ausschlug", wird so im "Faustus" durchgespielt. Der Roman gilt gemeinhin als sein schwierigstes und komplexestes Werk: Mann montiert hier in die Gesellschaftsszenen und Monologe, u.a. theologische Diskurse, Schönbergs Kompositionslehre, Adornos Musiktheorie, Nietzsches Philosophie und Leben sowie konservativ-revolutionäre Ideologeme des frühen 20. Jahrhunderts. Bei genauerer Lektüre jedoch verlangt gerade sein vielfältiges Stimmenspiel sowie sein Hauptthema, die Musik, nach einer akustischen Umsetzung.
Sprecher:Gertrude Roll (Alain)
Mareille Geisler (Laurie)
Brigitta Furgler (Marti)
Elisabeth Orth (Maggie)
Grete Zimmer (Mamma)
Joana M. Gorvin (Lila)
Daten zu Thomas Mann:vollständiger Name: Paul Thomas Mann
geboren: 06.06.1875
gestorben: 12.08.1955
Vita: Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 in die Schweiz emigrierte und 1939 in die USA zog. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte aber 1952 in die Schweiz zurück. Er zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Der aus einer reichen und angesehenen Lübecker Patrizier- und Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller war verheiratet mit Katia Mann (geborene Katharina Hedwig Pringsheim), die ihn zu mehreren seiner literarischen Figuren und Werke inspirierte. Sein älterer Bruder Heinrich und drei seiner sechs Kinder, Erika, Klaus und Golo, waren ebenfalls Schriftsteller. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Es folgten Novellen und Erzählungen wie Tonio Kröger, Tristan und Der Tod in Venedig. 1924 wurde der monumentale Roman Der Zauberberg veröffentlicht, mit dem Mann die Tradition des europäischen Bildungsromans fortführte. Die Eigenarten von Manns Gestaltungskunst sind besonders in diesem Roman voll ausgeprägt. Der Erzähler wahrt eine skeptisch-ironische Distanz zu den Figuren. Es herrscht eine leitmotivische Wiederkehr typischer Konstellationen und ein syntaktisch komplizierter und anspruchsvoller Stil. Diese Merkmale bestimmten auch seine folgenden Arbeiten, bei denen die Novelle Mario und der Zauberer, die Romantetralogie Joseph und seine Brüder sowie das Spätwerk Doktor Faustus hervorzuheben sind.

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Treffer 20 von insgesamt 53
Titel: Eckermann und sein Goethe
Autor: Bernd Eilert
Eckhard Henscheid
produziert in: 1961
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Hanns Zischler
Bearbeitung: Hanns Zischler
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Fast zehn Jahre lang durfte der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Johann Peter Eckermann seinem Idol Johann Wolfgang von Goethe assistieren. Nicht ohne Herablassung nannte Goethe den ihm ergebenen Helfer den «braven Eckermann», der eine «einfach-reine Seele ist». Andererseits bekannte Goethe nach einigen Jahren der vertrauensvollen Zusammenarbeit aber auch, Eckermann sei sein «geprüfter Haus- und Seelenfreund». In diesem zwischenmenschlichen Spannungsfeld bewegt sich die Konversationskomödie von Henscheid und Eilert.

Als Vorlage diente Eckermanns Buch «Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens», eine der reichsten, genauesten, dichtesten und verwirrendsten Darstellungen zwischenmenschlicher Beziehungen. Ihr Vorzug gegenüber allen Fiktionen: Sie haben stattgefunden. Und so wie sie damals zwischen 1823 und 1832 in Weimar stattgefunden haben, wollten sie die Autoren wieder lebendig werden lassen. Dabei ist das Verhältnis der Autoren zu Goethe und Eckermann durch liebevolles Bewundern und Erstaunen bestimmt - wobei in Bezug auf den ersten das Wundern, in Bezug auf den zweiten das Staunen etwas überwiegt.
Sprecher:Hans Helmut Dickow (Kleinebeck)
Hannes Messemer (Limburger)
Hans Herrmann-Schaufuß (Immerglücklicher)
Walter Thurau (Der Unzufriedene)
Gerhard Just (Herr Greck)
Lina Carstens (Fräulein Magdalene)
Otto Preuss (Herr Käppel)
Ingrid Resch (Fräulein Elian)
Dierk Hardebeck (Herr Mittelbach)
Hans Mahnke (Herr Welters)
Hermann Treusch (Pietro)
Daten zu Bernd Eilert:geboren: 20.06.1949
Vita: Bernd Eilert (* 20. Juni 1949 in Oldenburg) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt ist er vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Komiker Otto Waalkes. Unter dem Sammelpseudonym Hans Mentz schreibt er mit anderen Autoren im Satire-Magazin Titanic.

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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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