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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 167
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Titel: ... vom Esel im Galopp verloren. Aufzeichnungen eines Adoptivkindes
Autor: Helga M. Novak
produziert in: 1973
produziert von: SFB
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Komponist: Peter Schirmann
Inhalt: Gesetzestexte und Interviews mit Verantwortlichen und Betroffenen bilden die Basis, auf der das Spielmaterial aufbaut: szenische Beobachtungen eines Adoptivkindes vom dritten bis 30. Lebensjahr in einer möglichen Entwicklung, die ihm die Gesellschaft gewährt.
Sprecher:Stefan Wigger (Erzähler)
Steffen Müller (Klein Zaches)
Horst Bollmann (Zinnober)
Charlotte Joeres (Bauersfrau Liese)
Eva Katharina Schultz (Stiftsfräulein von Rosenschön)
Norbert Langer (Studiosus Balthasar)
Norbert Gescher (Studiosus Fabian)
Klaus Miedel (Prof. Mosch Terpin)
Wilhelm Borchert (Dr. Prosper Alpanus)
Gertie Honeck (Candida)
Erich Fiedler (Vincenzo Sbiocca)
Moritz Milar (Referendarius Pulcher)
Daten zu Helga M. Novak:geboren: 08.09.1935
gestorben: 24.12.2013
Vita: Helga M. Novak (Pseudonym für Maria Karlsdottir; * 8. September 1935 in Berlin-Köpenick; † 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin) war eine deutsch-isländische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 167
Titel: 30. April 1945: Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann
Autor: Alexander Kluge
produziert in: 1963
produziert von: SWF
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Dramaturgie: Herbert Kapfer
Inhalt: Überblick über den historischen Wendepunkt:
„Niemand hat einen Überblick über das Ganze“, lässt der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge einen seiner Protagonisten gleich zu Beginn seines 2014 erschienen Bandes 30. April 1945 – Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann feststellen, um anschließend auf gut dreihundert Seiten (unterstützt von seinem Schriftstellerkollegen Reinhard Jirgl) uns eben diesen Überblick über den historischen Wendepunkt zu schenken, den dieses Datum markiert. Kluge tut dies, indem er zum einen den Blick auf seine Jungen-Persona richtet – den 13jährigen Alexander, der eben einen verheerenden Bombenangriff auf seine Vaterstadt überlebt hat, aber viel mehr als am Krieg unter der Trennung der Eltern leidet – zum anderen aber auch die Sieger und Besiegten aufsucht, sich in sie hineinversetzt, schließlich gar dem deutschen Geiste in Gestalt Martin Heideggers seine verwunderte Aufmerksamkeit schenkt und am Ende wie selbstverständlich Geistern begegnet, die, ausgehend vom Blocksberg, den Ungerächten dieses Gemetzels eine Art Stimme verleihen wollen, die sogar ein Ezra Pound noch zu vernehmen in der Lage ist.

Erzähleinheiten:
Die schriftstellerische Methode ist den Kluge’schen Lesern und Zuschauern vertraut: In kleinen Erzähleinheiten werden Lebensgeschichten gerafft, Anekdoten ausgebreitet, überraschende Verbindungen geknüpft, die in ihrer Gesamtheit – fein einander ablösend die Tragödie und die Komödie – ein ungemein scharfes Bild von einem bestimmten Thema, von einem bestimmten Zeitpunkt vermitteln können. Wieder und wieder wird eine letztlich poetische Kraft beschworen, die der „Geisterwelt der objektiven Tatsachen“ etwas Uraltes, etwas zutiefst Menschliches entgegenzusetzen hat, eine Widerständigkeit des Erzählens, die aus seinen Büchern eine „Wagenburg der Subjektivität“ macht, wie Kluge es einmal an anderer Stelle genannt hat. Und wenn wir uns in dieser Wagenburg zurechtgefunden haben, dann erschließt sich uns Lesern und Hörern vielleicht auch dieses größte Wunder des 20. Jahrhunderts: dass diese ewig kriegführenden Deutschen, dieser Aggressor im Herzen Europas, mit diesem 30. April 1945 die Waffen niederlegt. Und dies nicht aus einem taktischen Kalkül heraus, sondern aus einer bis in die letzten Seelengründe reichenden Erschöpfung, die es möglich macht, ohne Hintergedanken zu kapitulieren – eine große zivilisatorische Leistung, für die Kluge wiederum historische Parallelen anzuführen in der Lage ist, die aber auch etwas von einem Märchen hat: die Deutschen als Hans im Glück, der zwar mit leeren Händen dasteht, der aber von nun an ein anderes Leben führen kann.
Sprecher:Robert Seibert (Erzähler)
Rudolf Blaess (DDR-Schaffner)
Helmut Deisinger (Zugpassagier)
Walter Clemens (Captain Brown)
Peter Schmitz (Journalist Hardy)
Werner Küffe (Hillary)
Alwin Michael Rueffer (Hauptmann Ikrassow)
Erwin Scherschel (Popowitsch)
Hans Franken (Flüchtling)
MusikerDen Sorte Skole Hélène Breschand JR Robinson aka Wrekmeister Harmonie
Daten zu Alexander Kluge:geboren: 1931
Vita: Alexander Kluge, geboren 1931 in Halberstadt, ist Jurist, Autor und Filmemacher. Er ist Mitverfasser des Oberhausener Manifests, Mitbegründer des Ulmer Instituts für Filmgestaltung und Vertreter des "Neuen Deutschen Films". Bis Mitte der 80er Jahre veröffentlichte er 14 abendfüllende Spielfilme, vier Bände mit Geschichten sowie diephilosophisch-soziologische Fortsetzung der Kritischen Theorie mit Oskar Negt. Seit 1988 etabliert er Kulturfenster im Privatfernsehen, mit ca. 1500 Stunden Sendezeit durch Gespräche, Musikmagazine, Bilder ohne Worte in neuen TV-Formaten wie "Facts & Fakes". Als Filme sind von ihm u.a. erschienen "Abschied von Gestern" (1966, Silberner Löwe), "Artisten in der Zirkuskuppel - ratlos (1968, Goldener Löwe), "Der starke Ferdinand" (1975/76), "Die Macht der Gefühle" (1983) und "Vermischte Nachrichten" (1986). Folgende literarische Schriften wurden bisher u.a. veröffentlicht: "Die Wächter des Sarkophags - 10 Kahre Tschernobyl" (1996). "Die Lücke, die der Teufel lässt" (2003), "Tür an Tür mit einem anderen Leben" (2006), "Das Labyrinth der zärtlichen Macht. 166 Liebesgeschichten (2009) sowie "Das Bohren harter Bretter. 133 politische Geschichten" (2011). Der Bayrische Rundfunk produzierte als Hörspiele von ihm "Eigentum am Lebenslauf - Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge" (mit Andreas Ammer/Console) und "Chronik der Gefühle" (2009, Deutscher Hörbuchpreis 2009).
Hompepage o.ä.: http://www.kluge-alexander.de/
Erstsendung: 22.03.2015
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 167
Titel: Absalom
Autor: Herbert Achternbusch
produziert in: 1964
produziert von: HR; BR; ORF
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: In dem Hörspiel knüpft der Autor an die bewußt antiliterarische, pseudonaive Methode seiner Prosastücke an. Erzählt wird die phantastische Lebensgeschichte eines jungen Mönchs. Die Geschichte ist weder metaphorisch noch realistisch, sie kümmert sich um keine Logik und um keine Wahrscheinlichkeit, sondern folgt aussschließlich einer fast hemmungslosen Lust am Erfinden von Fiktionen.
Sprecher:Franz Kutschera (Ludwig XI.)
Udo Vioff (Charles, Dauphin)
Heinz Klevenow (Cottier, Leibarzt)
Mila Kopp (Perette, Maitresse)
Dieter Borsche (Oliver Necker, Kanzler)
Hanns Ernst Jäger (Balue, ehemaliger Kanzler)
Lothar Ostermann (Erster Würdenträger)
Alwin Michael Rueffer (Zweiter Würdenträger)
Ernst Walter Mitulski (Dritter Würdenträger)
Max Noack (Cottier, Leibarzt)
Daten zu Herbert Achternbusch:vollständiger Name: Herbert Schild
geboren: 23.11.1938
Vita: Herbert Achternbusch (* 23. November 1938 in München; geboren als Herbert Schild) ist ein deutscher Schriftsteller, Filmregisseur und Maler. Er ist besonders für seine avantgardistischen Filme bekannt.

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Erstsendung: 02.04.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 167
Titel: Abteilung Inspektor Stranger
Autor: Robert Garrett
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Georg Felsberg
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Der farbige Rufus Jackman ist aus den Vereinigten Staaten nach London gekommen. Man weiß nicht sehr viel über ihn, vor allem nichts Genaues, aber es kursiert der Verdacht, daß er die Lage für ein politisches Attentat sondiert. Inspektor Stranger wird mit dem Fall betraut. Ein schwieriger Fall, weil man Rufus weder etwas Konkretes vorwerfen noch ihn überwachen lassen kann, weil niemand weiß, wo er steckt. Rufus ist wie vom Erdboden verschwunden. Inspektor Stranger macht sich an die Arbeit. Nicht an große Heldentaten, sondern an frustrierende Kleinarbeit. Seine Methoden sind nicht gerade fein, er kassiert sogar gelegentlich Bestechungsgelder, denn schließlich muß er seine Informationen auch bezahlen. Und seine Methoden sind riskant. Riskant im doppelten Sinne: riskant für sein Leben und riskant für seinen Job. Denn sie liefern seinen Vorgesetzten die Handhabe, ihn abzusägen.
Sprecher:Martin Schleker
Ruth Mönch
Erstsendung: 11.05.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 167
Titel: Acqua Alta
Autor: Donna Leon
produziert in: 1950
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Barbara Frischmuth
Übersetzer: Monika Elwenspoek
Inhalt: Venedig im Februar: Der Himmel grau und diesig, das Wasser schwappt knietief über den Markusplatz. Commissario Guido Brunetti vermag den Straßen und Plätzen, die nur noch mit hohen Gummistiefeln zu passieren sind, nur geringe Reize abzugewinnen. Aber Verbrechen geschehen - auch in Venedig - bei jedem Wetter und sie müssen bei jedem Wetter aufgeklärt werden. Anlaß zur Verbrecherjagd gibt ein brutaler Überfall auf eine in Venedig lebende amerikanische Archäologin und China-Expertin. Bevor der Commissario dem zwielichtigen Kunsthändler, mit dem die Amerikanerin ein Treffen vereinbart hatte, auf den Zahn fühlen kann, wird dieser tot aufgefunden, erschlagen mit einem antiken Ziegel. Bald schon ist Commissario Brunetti einem weltweit agierenden Kunstschmugglerring auf der Spur und muß wieder mal seinen politischen Scharfsinn, seinen weltmännischen Charme und all seine Gelassenheit aufbieten, um Licht in die dunklen Machenschaften zu bringen und gegen die öffentliche Verkommenheit zu bestehen.
Daten zu Donna Leon:geboren: 28.09.1942
Vita: Donna Leon, geboren 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, war als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London tätig und an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.
Erstsendung: 23.01.1999
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 167
Titel: Adrian oder Arten der Liebe
Autor: Wolfgang Schiffer
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Bernd Lau
Dramaturgie: Mechthild Schau
Inhalt: Adrian, ein junger Nachfolger der Hippie-Generation, hat noch über seinen selbstgewählten Tod hinaus große Wirkung auf die Familie seiner Freundin Petra. Petra liebte ihn, weil seine Art leise und freundlich war, weil er ihr sehr imponierte mit seiner unkonventionellen Lebensweise und Denkungsart. Für Petras Eltern war er die leibhaftige Provokation. Er stellte schon allein durch sein Aussehen ihre Zwänge infrage und erschütterte durch seine Forderung nach der Selbstbestimmung jedes einzelnen ihre bis dahin unreflektiert funktionierende Existenz. Die Mutter fängt an, Fragen zu stellen an ihre Ehe, ihr Hausfrauendasein, an die Vorstellung von Glück und Lebenssinn. Ihre eigenen Fragen verwirren sie so sehr, daß sie keinen andern Ausweg mehr sieht als die Flucht aus der Familie.
Daten zu Wolfgang Schiffer:geboren: 05.05.1946
Vita: Wolfgang Schiffer, geboren am 5.5.1946 am Niederrhein, lebt in Köln. Neben Romanen, Erzählungen und Berichten hat er in den 1970/80er-Jahren zahlreiche Hörspiele geschrieben. Für seine Übersetzungen und als Herausgeber isländischer Literatur erhielt er das »Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens«. Ab 1975 arbeitete er beim WDR, zuerst als Hörspielredakteur, von 1991–2011 als Hörspielleiter.
Erstsendung: 11.05.1980
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 167
Titel: Akt der Verzweiflung
Autor: Alain Franck
produziert in: 1970
produziert von: RIAS
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Eifersuchtsdrama im Kreis französischer Studenten.
Sprecher:Peter Jost (Theaterleiter)
Frank Hoffmann (Bauherren)
Johannes Schauer (Bauherren)
Heinz Zuber (Autor)
Sylvia Anders (Schauspieler)
Michael Bentivegli (Schauspieler)
Heinz Herki (Schauspieler)
Franz Nagier (Schauspieler)
Hermann Schmid (Schauspieler)
Uwe Behrend (Sprecher)
Daten zu Alain Franck:geboren: 1927
gestorben: 2014
Vita: Alain Franck war Buchhändler und Journalist, bevor er zu einem der erfolgreichsten Kriminalautoren des französischen Rundfunks und Fernsehens wurde. Er schrieb mehr als 30 Hörspiele und verfasste zahlreiche Drehbücher. Für sein Fernsehspiel «Josse» erhielt er 1974 den Prix Italia. Wie bei vielen französischen Krimiautoren stehen auch bei Franck nicht die Tat und die engeren Tatumstände im Vordergrund, sondern die Personen, die direkt oder indirekt daran beteiligt waren. Er meidet in seiner Arbeit die klassischen Stilmittel eines Krimis, wie Verfolgungsjagden, Tötungsszenen und Ermittlungsarbeiten. Seine Krimis sind vielmehr psychologische Analysen von Entwicklungszusammenhängen, die vor der Tat liegen und oft erstaunliche Wendungen nehmen. Seine Charaktere sind tiefgründig und differenziert gezeichnet. Dabei versucht Franck den gewollten oder zufälligen Widersprüchen nachzuspüren und die gesellschaftlichen und individuellen Zwänge darzustellen. Er verstarb 2014.
Erstsendung: 23.03.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 167
Titel: Alle zwölf Jahre kommt der notwendige Umschwung
Autor: Jens B. Brüning
produziert in: 1956
produziert von: ORF-OÖ
Regie: Günter Bommert
Erstsendung: 06.05.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 167
Titel: Am Hoffnungsberg
Autor: Doris Gercke
produziert von: BR
Genre: Krimi
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Da wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton bevorzugt. Die bevorzugten Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und Ausweglosigkeit, diagnostiziert Bella Block das soziale Milieu, in dem ihr nächster Fall spielt. Einst ungeliebte Mitarbeiterin der Polizei, dann renommierte Privatdetektivin, vertieft sie sich nun - nach einer Erbschaft - in kunsthistorische Studien und nimmt nur noch selten Aufträge an. Doch als die Polizistin Eva Bentrupp sie bittet, den Selbstmorden am Hoffnungsberg nachzugehen und ihr die Fotos von den toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme. Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und schließt Freundschaft mit Kollegin Rosi. Allmählich werden die Spuren deutlicher. Doch was geschieht mit den jungen Mädchen in der Wohnung gegenüber? Und wenn es tatsächlich um Kinderprostitution geht, warum stocken die polizeilichen Ermittlungen? Die Hamburger Romanautorin Doris Gercke schrieb mit dem Kriminalstück "Am Hoffnungsberg" ihr erstes Hörspiel.
Sprecher:Hans Günter Martens
Nicola Tiggeler
Lilli Fuchs
Kiyoko Reiter
Daten zu Doris Gercke:geboren: 07.02.1937
Vita: Doris Gercke, geboren 1937 in Greifswald, begann ihre literarische Karriere 1988. Ihre Romane um die Privatdetektivin Bella Block machten sie in kurzer Zeit zur bekanntesten deutschen Krimiautorin. Für den NDR schrieb sie verschiedene Hörspiele.

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Erstsendung: 01.05.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 167
Titel: Anleitung zum Verkauf eines Sprachkursus
Autor: Ludvik Askenázy
produziert in: 1974
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Heiner Schmidt
Inhalt: Jeder macht Geschäfte auf seine Weise. So auch der Herr, der eine Vorliebe insbesondere für französisch sprechende Dame hat und auch eine solche aufsucht. Diese Dame jedoch, wie sich schnell herausstellt, kann kein Französisch, ist dafür aber von anderen, käuflichen Reizen. Der Herr erfasst die Situation prompt und tätigt einen erfolgreichen Geschäftsabschluss, einen "Sprachkurs".
Sprecher:Walter Andreas Schwarz (Erzähler)
Sonja Karzau (Pfandleiherin)
Matthias Fuchs (Baskolnikow)
Arnold Richter (Zitat-Sprecher)
Hermann Treusch (Frager)
Gertraud Heise (Fragerin)
Alwin Michael Rueffer (Antworter)
Karl Friedrich (Frager)
Ingeborg Engelmann (Händlerin)
Sylvia Heid (Lisaweta)
Uwe Koschel (Sprecher)
Anna Teluren (Tante)
Christian Redl (Student)
Klaus Wennemann (Offizier)
Maike Fuhrländer (Kinderstimme)
Katja Becker (Kinderstimme)
Claudia Gimbel (Kinderstimme)
MusikerWilhelm Wagner (Flöte)
Daten zu Ludvik Askenázy:geboren: 24.02.1921
gestorben: 18.03.1986
Vita: Ludvík Aškenazy (* 24. Februar 1921 in Teschen; † 18. März 1986 in Bozen) war ein tschechischer Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor.

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Erstsendung: 04.08.1974
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 167
Titel: Anonyme Briefe
Autor: Louis C. Thomas
produziert in: 1970
produziert von: NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Der skrupellose Immobilienmakler erhebt Anklage gegen Unbekannt: Er erhält anonyme Drohbriefe.
Sprecher:Karl-Heinz Kreienbaum (Jörn Lund)
Christa Siems (Frieda, Schwägerin)
Hilde Sicks (Emma, Schwägerin)
Ruth Redetzki (Olga, Kusine)
Erna Raupach-Petersen (Frau Ehlers, Haushälterin)
Christa Wehling (Frl. Wichler, Sekretärin)
Daten zu Louis C. Thomas:geboren: 1921
Vita: Louis C. Thomas wurde 1921 in der Nähe von Marseille geboren. Er wurde Lehrer, konnte jedoch nach einer Erblindung diesen Beruf nicht mehr ausüben. Er begann Kriminalromane zu schreiben und veröffentlichte seit 1947 über 20 Romane. 1957 erhielt er den "Prix des Orfèvres", den Preis für den besten Kriminalroman des Jahres, ein in Frankreich von Kriminalschriftstellern sehr begehrter Preis. Von diesem Zeitpunkt an schrieb er auch Kriminalhörspiele, die in Frankreich große Beachtung finden und auch in Deutschland immer wieder in den Programmen auftauchen.
Erstsendung: 20.10.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 167
Titel: Ansprache eines Entschlossenen an seine Unentschlossenheit
Autor: Michael Scharang
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Dieter Carls
Komponist: Werner Pauli
Inhalt: Das Hörspiel beschreibt keine individuellen, sondern allgemein gesellschaftliche Verhaltensweisen: Der Unentschlossene, der ständig gegen seine unbefriedigenden Lebens- und Arbeitsbedingungen aufbegehrt, tut dies in kleinbürgerlich-angepaßter Weise, damit unfreiwillig für den Fortbestand jener Zustände sorgend, die er ändern möchte.
Daten zu Michael Scharang:geboren: 03.02.1941
Vita: Michael Scharang, geboren 1941 in Kapfenberg/Österreich, Studium in Wien, Dissertation über die Theaterstücke von Robert Musil, ab 1965 als "freier" Schriftsteller größtenteils in Wien. Buchveröffentlichungen: "Verfahren eines Verfahrens", 1969, Prosa; "Schluss mit dem Erzählen und andere Erzählungen", 1970, Prosa. Frühjahr 1971: "Zur Emanzipation der Kunst", Essays, Hörspiele, Fernsehfilme.
Hompepage o.ä.: http://michael-scharang.at/
Erstsendung: 05.05.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 167
Titel: Auf dem Lande
Autor: Hanna Johansen
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Zwei Vogelscheuchen (ein Ehepaar?) stehen auf einem Acker, auf dem nichts mehr wächst. Sie haben nichts zu tun, da kein Vogel mehr kommt. Nur einer ist - durch ihre Schuld oder aufgrund anderer Ursachen - tot auf den Boden gestürzt. Die beiden versuchen nun, sich nörgelnd, tröstend, belehrend über die Leere, die eigene Nutzlosigkeit hinwegzureden. Dabei ist es auch für sie unübersehbar: ohne ihre Funktion des Vogelscheuchens besitzen sie keine ldentitat. So täuschen sie Ansichten und Erinnerungen vor, träumen verpaßten Gelegenheiten nach, wie ein Haus zu bauen oder auf einem Schiff zu fahren, und testen mit Kopfrechnen ihre geistige Beweglichkeit. Jedoch der Abstand von der Existenz eines fühlenden, denkenden Menschen wird immer größer, der Verfall immer gewisser.
Sprecher:Mira Partecke (Hühnchen)
Josephine Pilars de Pilar (Cäcilia)
Nicole Ferrein (Unzertrennliche 1)
Viviane Hoetzel (Unzertrennliche 2)
Astrid Meyerfeldt (Nora)
Margit Bendokat (Martha)
Swetlana Schönfeld (Ophelia)
Jennifer Minetti (Gertrude)
Gunter Schoß (Chef)
Heinz Werner Kraehkamp (Angestellter 1)
Tom Zahner (Angestellter 2)
Leslie Malton (Hanna)
Renate Schroeter (Alice)
Gerd Andresen (Fotograf)
Walter Renneisen (Fernsehmann)
Andreas Szerda (Kameramann)
Karl-Rudolf Menke (Dirigent)
Daten zu Hanna Johansen:geboren: 17.07.1939
Vita: Hanna Johansen, geboren 1939 in Bremen, lebt in Zürich. Sie schreibt für Erwachsene und Kinder, übersetzte zahlreiche Bücher und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Schweizer Jugendliteraturpreis.

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Erstsendung: 23.10.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 167
Titel: Aufstiegsfeier
Autor: Rudolf Schlabach
produziert in: 1973
produziert von: SR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Ferdinand Ludwig
Inhalt: Der kluge Mann baut vor. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Es ist so eine Sache mit den demokratischen Rechten und Freiheiten. Weiß man's, ob man sich nicht plötzlich zu richtig und zu frei verhalten hat? Was nützt aller Mut, wenn nicht alle mutig sind? Und wenn plötzlich keiner mehr Mut hat - ist man schuld daran? Hier entwickelt jemand zusammen mit seiner Frau Rechtfertigungsstrategien für den Konkurrenzkampf im Betrieb (Pressetext).
Sprecher:Lothar Rollauer (Henning)
Christine Davis (Jo)
Ernst Jacobi (Herr Paulsen)
Fritz Brünske (Olaf)
Daten zu Rudolf Schlabach:
Erstsendung: 03.10.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 167
Titel: Aus der Traum
Autor: Charles Maitre
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Eberhard Klasse
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Eine ländliche Idylle, in der Victor und seine Frau leben, aber wie so oft: die Idylle trügt. Bei allem Wohlstand, die Ehe ist nicht in Ordnung, und Victor, der Alkoholiker, verfällt zusehends. Dr. Guérin, der Arzt, vermutet einen dunklen Hintergrund - daß es ein regelrechter Abgrund ist, wird offenbar, als eine junge Frau ins Dorf kommt, scheinbar, um ein Haus zu kaufen, in Wahrheit jedoch will sie eine alte Rechnung begleichen.
Sprecher:Adriana Altaras
Thomas Vogt
Werner Kuske
Helmut Krauss
Frank Arnold
Erstsendung: 10.08.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 167
Titel: Ausbruch
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1992
produziert von: SFB
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Thomas Rübenacker
Inhalt: In den Vereinigten Staaten von Amerika ist vergangenes Jahr ein Vulkan ausgebrochen. Zugegen waren: ein weitreichendes Gewebe von Natur, zahlreiche Tiere, einige Menschen. Die Natur wurde denaturiert - zur Mondlandschaft gebrannt. Die Tiere wurden getötet oder sie überlebten. Was ist mit den Menschen passiert? Das Hörspiel versucht, den Ausbruch in einer Handvoll betroffener Individuen zu spiegeln; bricht in ihnen etwas auf oder aus? Ist es Kino, Traum, Ewigkeit, was sie sehen? Gehabte (Harrisburg) oder mögliche (Atomkrieg) Ausbrüche? Überleben oder sterben sie blind? Anläßlich einer Fernsehansprache sieht der Präsident im Ausbruch eher ein Zeichen des Friedens: die leuchtendroten Sonnenuntergänge, vom Vulkanstaub in der Stratosphäre um den ganzen Erdball getragen, "sind ein Triumpf des amerikanischen Showbusineß".
Sprecher:Katja Teichmann (Sprecherin der Zwischentexte)
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 25.10.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 167
Titel: Aussagen nach einer Verhaftung aufgrund des Gesetzes gegen Unsittlichkeit
Autor: Athol Fugard
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Peter Michel Ladiges
Bearbeitung: Peter Michel Ladiges
Übersetzer: Jörn van Dyck
Inhalt: Ein farbiger Mann, verheiratet, Lehrer in einer Eingeborenensiedlung, liebt eine weiße Frau, sie ist Bilbliothekarin. Die beiden treffen sich im Hinterraum der Bibliothek; sie werden beschnüffelt und schließlich denunziert von einer Nachbarin. Polizei dringt in die Intimszene ein, das Paar wird dem Blitzlicht der Polizei-Fotografen preisgegeben. Es versucht sich zu verteidigen, weiß aber, daß es aussichtslos ist.
Sprecher:Rüdiger Vogler (Ich/Erzähler)
Christian Redl (Simon)
Krista Posch (Suzanne)
Jan Schreiber (Sagnol)
Eva Mattes (Debbie)
Patrick Heppt (Dugarry)
Michael Speer (Radiosprecher)
Florian von Manteuffel (Jamie)
Sara Sommerfeldt (Anne)
Wolfgang Klar (Henrie/Hulot)
Susana Fernandes-Genebra (Cécile)
Christian Brey (Scott)
Jörg Petzold (Bill)
Johannes Schön (Paul)
Johanna Hanke (Schwester)
Daten zu Athol Fugard:vollständiger Name: Harold Athol Lannigan Fugar
geboren: 11.06.1932
Vita: Harold Athol Lannigan Fugard (* 11. Juni 1932 in Middelburg/Great Karoo in Südafrika) ist ein südafrikanischer Schriftsteller und Dramatiker.

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Erstsendung: 13.01.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 167
Titel: Bettinas Stimme
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 1983
produziert von: RIAS
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Die Schauspielerin Bettina hat eine Begabung, die ihre Regisseurin zunächst mehr verwirrt als beeindruckt: der Umfang ihrer Stimme entspricht, so erklärt es Bettina, dem Umfang ihrer Familie, und diese Familie ist groß. Ihre Ohren, ihr Kehlkopf und ihre Stimmbänder haben Sprache und Stimme einer weitverzweigten Verwandtschaft gespeichert und statt - wie bei einem Vorsprechen üblich - die Rollen eines Dramas zu rezitieren, entfaltet Bettina ein Tableau ganz anderer Art. Sie erzählt mit der Stimme des Großvaters dessen Leben als Frauenheld und mit der des Vaters schildert sie seine Versuche, sich auf zwei Frauen zu beschränken. Die Mütter, Großmütter, Tanten und Töchter mit ihren heimlichen und öffentlichen Affären gehören ebenfalls zu Bettinas Repertoire. Die Regisseurin, zunächst unwillig, läßt sich schließlich entführen in die Liebes- und Leidensgeschichten eines typisch Goy'schen Familienszenarios.
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 13.07.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 167
Titel: Blutschrift
Autor: Ruth Rendell
produziert in: 1964
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Barbara Meerkötter
Bearbeitung: Barbara Meerkötter
Übersetzer: Edith Walter
Inhalt: George und Jacqueline Coverdale bewohnen mit ihren halbwüchsigen Kindern Lowfield Hall, ein großzügiges Herrenhaus im ländlichen Suffolk. Sie sind gebildet, wohlhabend, überall gut angesehen - und begeisterte Opernliebhaber. So sitzt die Familie am Abend des 14. Februar, dem Valentinstag, gemeinsam vorm Fernseher, um sich eine berühmte Don Giovanni- Inszenierung anzuschauen. Doch noch ehe die Aufführung zu Ende ist, ereignet sich eine schreckliche Bluttat - jenes Verbrechen, das später in die Polizeigeschichte als das St. Valentins-Massaker eingehen wird. Wichtigste Zeugin der schaurigen Vorfälle scheint Eunice zu sein, die Haushälterin der Opernfreunde, ein bigottes altes Mädchen, das weder lesen noch schreiben kann.
Daten zu Ruth Rendell:geboren: 17.02.1930
Vita: Ruth Rendell, geboren 1930 in London, auch unter dem Pseudonym Barbara Vine bekannt, in Großbritannien als Königin der Kriminalliteratur gefeiert, unbestreitbar eine der großen Autorinnen des modernen englischen Kriminalromans, ging in London zur Schule, später arbeitete sie zunächst als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Kriminalromanen widmete. Ihr erstes Buch erschien 1964, seitdem hat sie schon über 30 Romane und vier Bände mit Kriminalgeschichten verfasst. Für ihre in fünfzehn Sprachen übersetzten Bücher hat Ruth Rendell dreimal den Edgar-Allen-Poe-Preis und viele andere internationale Ehrungen erhalten.

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Erstsendung: 17.02.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 167
Titel: Brennende Geduld
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1983
Autor: Antonio Skármeta
produziert in: 1990
produziert von: NDR; HR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Bernd Lau
Übersetzer: Christel Dobenecker
Inhalt: Hauptfigur des neues Hörspiels von Antonio Skármeta ist der chilenische Literatur-Nobelpreisträger und Diplomat Pablo Neruda. In seinem Refugium auf Isla Negra ist er der einzige Kunde des Briefträgers Mario Jiménez; er ist nämlich der Einzige, der Briefe bekommt, weil er schreiben kann, weil er ein Dichter ist. Wozu ist Poesie gut? Mario weiß es. Er ist verliebt, und er ist davon überzeugt, daß er nur mit Poesie an das Ziel seiner Sehnsucht kommen kann. Deshalb bittet er Pablo Neruda um ein paar Verse, mit denen er Beatrice Gonzales, die Tochter der Wirtin Rosa, herumzukriegen hofft. Rosa ist allerdings ganz anderer Ansicht: erstens ist Beatrice zu jung für die Liebe, zweitens ist der Briefträger nicht der richtige Mann und drittens ist Poesie irgendwie verdächtig. Trotzdem behält die Poesie die Oberhand. Allende wird Präsident und Neruda Botschafter in Paris. Aber dann kommt Pinochet und Neruda stirbt und mit ihm stirbt die chilenische Demokratie. Die Poesie aber lebt weiter, z.B. in dem Hörspiel des chilenischen Dichters Antonio Skármeta. "Schon immer wollte ich etwas über Neruda schreiben. Bereits damals, 1979, als ich ihn in Isla Negra besuchte. Es sollte ein Drama sein, in dem nicht der berühmte Dichter eine Rolle spielte, sondern der Mensch, der voller Zärtlichkeit, Humor und freundlicher Ironie war, so wie ich auf Isla Negra kennenlernte. Heute, weit entfernt von unserem gemeinsamen Vaterland, versuche ich die Einheit von Volk, Lyrik und Liebe auszudrücken, den ständigen Ursprung seines Werkes und seines Lebens. 'Brennende Geduld' ist eine Version eines unerschöpflichen Themas." (Antonio Skármeta)
Sprecher:Klaus Barner (Chef)
Gerd Baltus (Börstel)
Angela Schmid (Frl. Gundelach)
Heinz Fabian (Bauer)
Klaus Herm (Bürgermeister)
Ellen Waldeck (Alte Frau)
Werner Eichhorn (Pfarrer)
Gerda Gmelin (Pfarrersfrau)
Birte Mutschler (Jacqueline)
Jos Steiner (Mike)
Johannes Klose (Marco)
Cornelia Ott (Mädchen)
Margrit Straßburger (Chor)
Gerda Katharina Kramer (Chor)
Hans Kahlert (Chor)
Klaus Dittmann (Chor)
Daten zu Antonio Skármeta:geboren: 07.11.1940
Vita: Antonio Skármeta (* 7. November 1940 in Antofagasta) ist ein chilenischer Schriftsteller.

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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550383750
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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