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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 47
Kriterien: Sprecher entspricht 'Greger Hansen' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: 24 Täter hat der Tag
Autor: Joy Markert
Monika Jung
Manfred Mixner
Angelika Maiworm
Barbara Schäfer
Frank Werner
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Angelika Maiworm
Inhalt: 24 Kurzkrimis

In 24 Hörspielminiaturen werden 24 berühmte und erfolgreiche Krimiautoren der Weltliteratur vorgestellt. Das geschieht spielerisch in Form von Travestie oder Parodie. Unsere Hörer sind aufgefordert, mitzuraten, allerdings nicht, wer der Täter ist, sondern wie der Originaltitel der parodierten Romane heißt. Der Romanautor wird genannt.
Sprecher:Mariel Jana Supka
Maxim Mehmet
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Daten zu Monika Jung:geboren: 1957
Vita: Monika Jung, geboren 1957 im Saarland, lebt seit 1979 in Berlin. Zahlreiche Reisen machte sie nach Südostasien. Sie schreibt Hörspiele, Features, Erzählungen und Kindergeschichten fürs Radio.
Erstsendung: 05.10.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 47
Titel: Akkordeon - Erinnerungen eines Instruments
Autor: Joy Markert
produziert in: 1982
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Manfred Mixner
Inhalt: Ein Instrument wird ausgepackt, ein Akkordeon: es holt Luft und nicht nur Musik ertönt, die Stimmen der Musiker sprechen, sie erzählen uns von Kindheit und Heimat und Zucht und Ordnung und Sehnsucht und Ferne. Und plötzlich entsteht Wirklichkeit, wie in einem Erinnerungsfilm, im Exil, da sitzt einer mit seiner Frau auf der Veranda, es regnet. Das alles ist sehr lange her, und es ist wirklich, und nicht wirklich. Am Ende ein Abschiedsbrief, ein Bekenntnis - und die Erinnerung
Sprecher:Erzähler: Westphal, Gert
Dr. Julius Borg: Barner, Klaus
Diana, Gräfin von Retzlow: Davis, Chritine
Annerose: Vogel, Heidi
Dr. h.c. Peschke: Wirths, Charles
Mutter Maria: Graaf, Melanie
Dr. Fehler: Schepmann, Ernst-August
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Erstsendung: 06.12.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 47
Titel: Angehalten
Autor: Stephan Kaske
produziert in: 1989
produziert von: NDR; RB
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: Eine ganz realistische und ganz unwahrscheinliche Geschichte: mit seinem Luxuswagen fährt ein Manager auf der Rheintalautobahn Richtung Basel, er hört SWF 3. Er nimmt, angeregt von einer Anekdote, die die Radiomoderatorin erzählt, einen Anhalter mit. Und damit beginnen die Verwicklungen, die schließlich tödliche Konsequenzen haben: wer ist dieser Anhalter, was bezweckt er, was will er? Ist er ein ganz gewöhnlicher junger Mann, ein Terrorist oder ein Phantom?
Sprecher:Ursula Hinrichs (Frau)
Bernd Poppe (Mann)
Hasso Henke (Matrose)
Wolfgang Schenck (Kapitän)
Dirk Böhling (Steuermann)
Erstsendung: 05.01.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 47
Titel: Arie für tausend Stimmen
Autor: Hendryk Bardijewski
produziert in: 2004
produziert von: NDR
Laufzeit: 84 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Veronica Kupzog
Übersetzer: Peter Ball
Inhalt: Direktor Lang wird mit einer schmerzlichen Tatsache konfrontiert: Nur wenn er seine Opernbühne sowohl sangesfreudigen wie zahlungskräftigen Bürgern zur privaten Verfügung stellt, ist das Opernhaus zu retten. Und er begegnet einem Phänomen: Statt wie bisher zu sprechen, beginnt man überall zu singen. Selbst der Oberbürgermeister und sogar die als Ordnungsmacht agierenden Polizisten verfallen dieser eigenartigen musikalischen Infektion. Lang dagegen gesteht sich einen lang gehegten Wunsch ein: Er will Politik machen. Ein letztlich mehr realistisches als phantastisches Spiel, das aktuelle Assoziationen auslöst.
Sprecher:Ernst Jacobi (Rivers)
Dieter Mann (Erzähler)
Matthias Haase (Prior)
Wolf-Dietrich Sprenger (Head/Soldat)
Nicola Kress (Rivers als Kind)
Rolf Becker (Rivers Vater/Major Hallet)
Gerhart Hinze (Dogson, Zeitungsausrufer)
Barbara Nüsse (Rivers Mutter/Mrs. Hallet)
Hille Darjes (Eingeborene)
Wolfram Koch (Potts)
Samuel Weiss (Hallet)
Christian Redl (Hocart)
Werner Wölbern (Njiru)
Marion Martienzen (Martienzen)
Erstsendung: 24.11.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 47
Titel: Atlantis auf dem Atlas meiner Haut
Autor: Werner Buhss
produziert in: 1975
produziert von: WDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Inhalt: Das Kain-und-Abel-Motiv konstituiert diese Geschichte zweier Brüder - der eine hatte jahrelang den anderen bespitzelt. Nun will der Schuldige seine Schuld nicht nur dem Unschuldigen eingestehen, sondern auch den bestrafen, der ihn gezwungen hat, derart schuldig zu werden. Ein schmerzhafter Weg zurück in die eigene Biographie beginnt. Mit Mitteln künstlerischer Überhöhung ist Vergangenheitsbewältigung angestrebt, wobei alles um die Fragen kreist: Ab wann wird man schuldig? Gab es keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen? Wer sind am Ende die wirklich Schuldigen?
Sprecher:Hille Darjes (Alice)
Ingrid van Bergen
Dieter Borsche
Marianne Lochert
Matthias Ponnier
Charles Wirths
Grete Wurm
Rosemarie Gerstenberg
Ruth Hellberg
Roland Schäfer
u.a.
Daten zu Werner Buhss:geboren: 14.01.1949
gestorben: 07.10.2018
Vita: Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, ist Übersetzer, Autor und Regisseur. In der Reihe der Hiddensee-Krimis produzierte Deutschlandradio Kultur 2005 "Kaugummimonat", 2006 "Ein toter Hund", 2007 "Fischer sin Fru".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.10.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 47
Titel: Auf daß wir klug werden
Autor: Daniela Dahn
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 63 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Vierzig Jahre nachdem sie geschrieben wurde, findet die in der DDR lebende Autorin auf der Müllkippe in Mecklenburg die reichhaltige Familienkorrespondenz einer fünfköpfigen Büdner-Famllie. Daniela Dahn filtert daraus ein beklemmendes akustisches Porträt des ahnungslosen Mitläufertums in der Nazizeit. Drei Söhne verlassen das elterliche Bauernhaus und die karge norddeutsche Heimat, um als Soldaten für neues Siedlungsland im Osten zu kämpfen - oder auch nur, um mit der neuen Waffen-SS-Uniform vor den Mädchen anzugeben. Einer nach dem andern fällt, wird vermißt oder verwundet, aber die jeweils jüngeren Brüder werden davon nicht angefochten und ziehen zunächst unverzagt dem ältesten hinterher in den Krieg. Die Briefe werden immer kleinlauter, und schließlich ist die Einsicht in die deprimierenden Zusammenhänge nicht mehr zu umgehen. Die Kondolationen aus Dorf und Familie klingen bestürzt, aber gottergeben.
Sprecher:Krista Posch (Die eine Stimme des Erinnerns)
Brigitte Röttgers (Die andere Stimme des Erinnerns)
Keren Kashi (Kind)
Antonia Wolters (Kind)
Dieter Kirchlechner (Onkel Alfred)
Marianne Mosa (Su, seine Frau)
Hans Wyprächtiger (Gast aus dem Ausland)
Erika Skrotzki (Mutter)
Daten zu Daniela Dahn:geboren: 09.10.1949
Vita: Daniela Dahn, geb. Daniela Gerstner, auch Daniela Zimmer (* 9. Oktober 1949 in Berlin) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin mit Schwerpunkt auf Essayistik.
Hompepage o.ä.: http://www.danieladahn.de/
Erstsendung: 13.12.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 47
Titel: Bis ich endlich Kellner wurde
Autor: Joy Markert
produziert in: 1982
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: "Ich kam vom Land und hatte in der Großstadt wenig Bekannte. Die Arbeit war die einzige Gelegenheit, unter Leute zu kommen. Auch wenn ich das nur als Durchgangsstadium ansah. Ich hatte mein Ziel im Leben. Ich wollte eine eigene Kneipe." Da erzählt einer in einprägsamer Art von seinen Gefühlen und deren Kanalisierung, von seinem Arrangement mit der Umwelt und seinem letzten verzweifelten Aufbegehren dagegen.
Sprecher:Erzähler: Westphal, Gert
Dr. Julius Borg: Barner, Klaus
Diana, Gräfin von Retzlow: Davis, Chritine
Annerose: Vogel, Heidi
Dr. h.c. Peschke: Wirths, Charles
Mutter Maria: Graaf, Melanie
Dr. Fehler: Schepmann, Ernst-August
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Erstsendung: 17.02.1983
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 47
Titel: Cyranos Reise zum Mond
Autor: Cyrano de Bergerac
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Arthus C. Caspari
Inhalt: "Cyranos Reise zum Mond" basiert auf dem ersten Teil des utopischen Doppelromans "Komische Geschichte der Staaten und Reiche des Mondes und der Sonne" von Cyrano de Bergerac (1619-1655). Mit dem ersten Science-fiction-Roman der Moderne, der seine Reise zu den Mond- und Sonnenstaaten (Campanellas) beschreibt, hat sich Cyrano de Bergerac einen vorderen Platz in der Weltliteratur gesichert. Die physikalisch geschulte und äußerst kreative Phantasie läßt ihn - erstmals in der Geschichte der Menschheit - mit einer Rakete in den Kosmos aufsteigen. Seiner Erwartung und Denkhaltung gemäß trifft er dort auf außerirdische Wesen. Im Stück bewegt sich die phantastisch-utopische Methode des Cyrano wie eine Spirale auf unsere Gegenwart zu. Arthus C. Caspari, 1921 geboren, schrieb Prosa, Drehbücher und Hörspiele ("Das Verhör des Spinoza", Prix Futura 1987).
Sprecher:1. Sprecherin: Brigitte Granzow
2. Sprecherin: Monika Barring
1. Sprecher: Peter Lieck
2. Sprecher: Gerhard Garbers
Herbert Fleischmann
Gisela Claudius
Sascha Keiber
Sigrun Höhler
Nita Raudszus
Daten zu Cyrano de Bergerac:geboren: 06.03.1619
gestorben: 28.07.1655
Vita: Savinien Cyrano de Bergerac eigentlich Hector Savinien de Cyrano (* 6. März 1619 in Paris; † 28. Juli 1655 in Sannois, Val d’Oise), war ein Vorläufer der Aufklärung und französischer Schriftsteller, der zwei fantastische Romane über Reisen zu Mond- und Sonnenbewohnern schrieb.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.02.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 47
Titel: Der Mann und das Mädchen
Autor: Hans-Jürgen Heinrichs
produziert in: 1954
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Martin Daske
Olf Dziadek
Komponist: Rolf Unkel
Inhalt: Dieses Hörspiel entfaltet seine Dynamik zwischen dem Lauten und dem Leisen. Dabei erweist sich jedoch das Leise und Zurückhaltende keineswegs als das Friedliche und Harmonische. Vielmehr will das Hörspiel zeigen, wie auch in dieser Haltung das Abgründige hervorbricht. Während sich die auftretenden Musiker mit den Qualitäten ihres jeweiligen Instruments exponieren, sagt ein eher scheuer Mann, "mit glasklarer Stimme", in die Stille hinein: "... ich spiele die Orgel der Barbarei". Seine mörderische Tat, eingebettet in eine Musik voller Lebendigkeit und Wahrheit, bleibt nicht ohne Folgen: ein kleines Mädchen wird zu seiner spielerischen Adeptin. Gewalt und Barbarei, so will das Hörspiel vermitteln, haben viele Gesichter, treten in offener und verdeckter Form auf, tragen auch die Maske des Friedens und des Naiven. Die Welt erscheint hier als ein ewiger Kreislauf von Taten, als ein beständiges Überschreiten der Grenzen zwischen normal und anormal, als ein oft unseliges Spiel zwischen Aktiven, Passiven und Mitläufern.
Sprecher:Axel von Ambesser (Eduard Merlin, Erzähler)
Helen Vita (Ilona Mayerle)
Alois Maria Giani (Major Kostelanetz von der blavazischen Armee)
Fred Kallmann (blavazischer Soldat)
Wolfgang Büttner (Beobachter)
Charlotte Witthauer (Suleika Krikorovanovitsch)
Ernst Fritz Fürbringer (Hauptmann der procegovinischen Armee)
Robert Michal (Oberst der procegovinischen Armee)
Fritz Rasp (Agent des Sultans von Blavazien)
Horst Raspe (Stimmen)
Hans Bouterwek (Stimmen)
Kurt Marquardt (Stimmen)
Daten zu Hans-Jürgen Heinrichs:geboren: 1945
Vita: Hans-Jürgen Heinrichs, geboren 1945, Schriftsteller und Essayist, hat zahlreiche Studien zur Literatur und zu Theorien der Moderne veröffentlicht, u.a. "Erzählte Welt" und Biographien über Leiris, Lévi-Strauss, Lacan, Fichte, Bataille und Frobenius.
Erstsendung: 23.11.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 47
Titel: Der Meßdiener
Autor: Jürgen Dluzniewski
produziert in: 1996
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Jürgen Dluzniewski
Inhalt: Jürgen lernt eines Morgens seinen Schutzengel persönlich kennen. Als Klosterschüler und Meßdiener ist er zwar in frommen Händen, aber Anfechtungen gibt es auch im Kloster genug. Zum Beispiel die bildhübsche Klosterschülerin Elisabeth, und der Teufel mischt kräftig mit. Wahrscheinlich hätte der Schutzengel, der sich im entscheidenden Moment tollkühn auf seinen ärgsten Widersacher stürzt, schmählich verloren, aber Elisabeth und Jürgen helfen ihm ...
Sprecher:Joachim Kaps
Nina Danzeisen
Bodo Primus
Jürgen Andreas
Patrick Blank
Erstsendung: 01.02.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 47
Titel: Der schwimmende Österreicher ein Meer - intimes Lustspiel für kunstbeflissene Hörer aller Stände
Autor: Ginka Steinwachs
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Manfred Mixner
Komponist: Johannes Herdick
Inhalt: Die Performance-erfahrene Spielautorin Ginka Steinwachs schlüpft (ein letztes Mal?) in einer meer-intimen Laune in die Rolle der mallorquinischen Geliebten ihres geliebten Erzherzog Ludwig-Salvator Katalina Homar (die man auch Culmar nennen könnte) und ent-/verführt die Hörer zu einer Trans-seance in das Geisterreich der mediterranen, habsburgisch monarchischen Vergangenheit, wo ihnen (den Hörenden) durch seine und durch ihre Hoheit ein leiblicher und weiblicher Empfang zu Teil wird: Und am Ende ist nicht einmal mehr der Tod wirklich.
Sprecher:Ludger Burmann
Wolfgang Rüter
Herbert Grönemeyer
Horst A. Fechner
Barbara Hintzen
Josef Tratnik
Tirzah Haase
Tana Schanzara
Jochen Kolenda
Wolfgang Grönebaum
Daten zu Ginka Steinwachs:vollständiger Name: Gisela Steinwachs
geboren: 31.10.1942
Vita: Ginka Steinwachs (Pseudonym für Gisela Steinwachs, * 31. Oktober 1942 in Göttingen) ist eine deutsche Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://www.ginkasteinwachs.de/
Erstsendung: 13.11.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 47
Titel: Der übergroße Waldemar
Autor: Frieder Faist
produziert in: 1963
produziert von: NDR; WDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: Ewald Kronacher führt ein kärgliches Schriftstellerdasein. Immerhin soll nun sein letzter Roman verfilmt werden. Aber von Kronachers Vorlage bleibt nur die Titelfigur übrig. Der "kleine Waldmann" wird zum Held einer Comic-Serie umfunktioniert und verhilft dem armen Poeten zu ungeahntem Reichtum, doch für sein literarisches Schaffen interessiert sich keiner mehr. Währenddessen reüssiert seine inzwischen geschiedene Frau Elisabeth mit ihrem Erstlingsroman "Der große Waldemar" auf den Bestsellerlisten.
Sprecher:Heinz Reincke (Mr. Aloysius George Keane/Judgeen, sein Lagerhalter)
Trudik Daniel (Judgeens Mutter)
Joseph Dahmen (Der Bäcker)
Max Eckard (Paddy White, Anwalt)
Eric Schildkraut (Gepäckträger)
Klaus Höhne (Arbeiter)
Conrad Mayerhoff (Leichbeschauer)
Gerhard Bünte (Pfarrer)
Karl Heinz Walther (Arzt)
Volker Wiemer (Ein Junge)
Heinz Klevenow (Sprecher der Gedichte)
Hartwig Sievers (Alter Buchhalter)
Rudolf Fenner (1. Fuhrmann)
Erich Weiher (2. Fuhrmann)
Günther Briner (Polizist)
Walter Klam (Richter)
Daten zu Frieder Faist:geboren: 10.06.1948
gestorben: 06.08.2008
Vita: Frieder Faist, geboren 1948 in Augsburg, arbeitete als Industriekaufmann, Lochkartentabellierer und Gastwirt und lebt seit 1980 als Schriftsteller und Hörspielautor in seiner Geburtsstadt. Von ihm sind bisher sechs Romane erschienen sowie zahlreiche Hörspiele, u.a. "Glöckchen und blaue Sterne auf goldenem Grund" (SDR 1996), "Armaghetto Angel" (SWR 1999), "Asynchron" (NDR 2003).

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Erstsendung: 05.09.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 47
Titel: Der weiße Reiher
Autor: Hans-Christof Wächter
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Hans-Christof Wächter
Inhalt: Wie schon in seinem Hörspiel "Thomas Liehngarts Hinterlassenschaft oder Die Fiktion der Wirklichkeit" zog es den Autor mit seiner Geschichte erneut in die Südsee. Dort lebt seit kurzem ein Westeuropäer, der sich von der Zivilisation verabschiedet hat und "seine" Insel fand. Doch sein Traum war eines, die Wirklichkeit ist das andere. Obwohl fasziniert von seiner neuen Umgebung, stürzt der Eremit doch in eine tiefe seelische Krise.
Daten zu Hans-Christof Wächter:geboren: 25.10.1940
gestorben: 16.11.2012
Vita: Hans-Christof Wächter, Jahrgang 1940, war Autor und Theaterregisseur in Berlin. Er starb 2012.
Erstsendung: 13.05.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 47
Titel: Die Abenteuer des Chevalier de Goffray oder 12 Uhr 15 in Jerusalem
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1980
produziert von: WDR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Dramaturgie: Hans Bräunlich
Inhalt: Ein tapferer Ritter wird zurückerwartet vom Kreuzzug. Man hofft auf Botschaften und reiche Beute. Vor allem wünscht die Witwe des Henry Ywein de Marmal zu erfahren, welchen Heldentod ihr Gatte vor Jerusalem starb. Damit aber beginnt die Zwangslage des Chevalier de Goffray, denn über einen Heldentod hat er wenig zu berichten. Die Ereignisse im Morgenland erweisen sich als viel trivialer und der frühmittelalterliche Kriegsberichterstatter hat zudem auch keine Reichtümer als Trost mit zurückgebracht. Und die Wahrheit will ohnehin keiner hören. Oder doch? - Eine Komödie im historischen Gewand, doch ihr heutiger Bezug ist unüberhörbar.
Sprecher:Willi Thomczyk (Rolf)
Rolf Muth (Fred)
Christoph Pragua (1. Fahrer)
Cay-Michael Wolf (2. Fahrer)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 11.11.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 47
Titel: Die Auferstehung
Autor: Jakov Lind
produziert in: 1998
produziert von: DKultur
Laufzeit: 120 Minuten
Regie: Petra Kiener
Inhalt: Amsterdam. Oktober 1943. Ephraim Goldschmied und Scholem Weintraub lernen sich kennen: in einem fenster- und luftlosen Wandverschlag, in den nur ein Bett und ein Stuhl passen. Sie bringen dort drei Wochen zu, Tag und Nacht aufs engste miteinander konfrontiert. Sie sind untergetaucht bei einem Holländer, um dem Leid der Verfolgung und dem Tod zu entgehen. Zwei Juden, deren gemeinsamer Feind die Nazis sind. Diese Not verbindet sie. Doch sie selbst sind Antipoden. Goldschmied, der ältere, ist zum Christentum konvertiert. Weintraub, ein Palästinapionier, ist Atheist. Er verachtet den anderen und sieht in ihm einen Verräter am Judentum. Doch er hat sich geirrt. Goldschmied ist viel tiefer als er der Tradition jüdischen Denkens verhaftet, und Weintraub lernt sich eigentlich erst durch ihn als Juden begreifen. Und er findet in Goldschmied einen Vater, der zuletzt freiwillig mit ihm in den Tod geht. Zu diesem Stück ein Aphorismus Franz Kafkas: "Du kannst dich zurückhalten von den Leiden dieser Welt. Das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest."
Sprecher:Dagmar Sitte (Kakadu)
Horst Bollmann (H. Birkbusch/Fotograph)
Herry Grünwald (Vorsitzender/Obergärtner)
Fritz Hammer (Redakteur/Gärtner)
Uta Prelle (Sekretärin)
Sergej Gladkich (Kosmonaut)
Eric Hansen (A-Bodenstation)
Ludmilla Mischke (B-Bodenstation)
Nana Spier (Tamara/Astronautin)
Christian Gahl (Flamingo)
Daten zu Jakov Lind:geboren: 1927
Vita: Jakov Lind, 1927 als Sohn jüdischer Eltern in Wien geboren, konnte 1938 nach Holland entkommen und tauchte nach der Okkupation mit gefälschten Papieren in Deutschland unter. Nach Aufenthalten in Palästina, Wien, Paris, Amsterdam und New York lebt Lind heute in London. Zahlreiche Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Anläßlich seines 70. Geburtstags erscheint 1997 im Picus Verlag erstmals seine komplette dreiteilige Autobiographie ("Selbstporträt", "Nahaufnahme" und "Überqueren").
Erstsendung: 05.11.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 47
Titel: Die Geschichte der Empfindungen Augusts von Platen (3. Teil: Tod in Syrakus)
Autor: Hubert Fichte
produziert in: 1987
produziert von: SDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Hubert Fichte
Inhalt: Im Moment des Todes, sagt man, läuft vor dem inneren Auge des Sterbenden das Leben rückwärts ab. Platen flieht vor der Cholera durch ganz Italien und stirbt in Syrakus. - Fichte erzählt Platens Leben von diesem Tod aus rückwarts. Kinder sagen die Stationen an, die Mutter die Stunden und die Jahre, 1835 das Todesjahr, 1796 das Jahr der Geburt. Am Ende stehen Platens Verse: "O heiliges Band der Kindesliebe! Wenn Welt und Ruhm und Streben dem brechenden Auge entflieht, so sieht es noch einmal in dem verdunkelten Sinn die verlassene Mutter. Zu ihr allein noch zieht es die sich aufschwingende Seele."
Sprecher:Anna de Hoghart: Gustl Halenke
Gilles des Ormes: Wolfgang Reichmann
Charles d'Orléans: Osman Ragheb
François Villlon: Daniel Kasztura
Daten zu Hubert Fichte:geboren: 21.03.1935
gestorben: 08.03.1986
Vita: Hubert Fichte, geboren am 21. März 1935 in Perleberg/Westprignitz, wuchs in Hamburg und Oberbayern auf. Mit 16 Jahren verließ er die Oberschule, versuchte sich auf Hamburger Nachkriegsbühnen als Schauspieler und war zwei Jahre Schafhirte in der Provence. Seit 1963 war er als freier Schriftsteller tätig. Aus Reisen und anthropologischen Studien u.a. in Bahia, Haiti und Trinidad gingen zahlreiche Rundfunkarbeiten, Features und Hörspiele hervor. Zu seinen bekanntesten Werken zählen: "Das Waisenhaus" (1965), "Versuch über die Pubertät" (1974), "Xango" (1976), "Wolli Indienfahrer" (1978) und "Die Geschichte der Empfindlichkeit" (1987). Er starb am 8. März 1986 in Hamburg.

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Erstsendung: 27.10.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 47
Titel: Die Göttin hat geschrieben
Autor: László Krasznahorkai
produziert in: 1977
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Holger Rink
Übersetzer: Zsuzsanna Gahse
Inhalt: Übersetzt aus dem Ungarischen

Auf den ersten Blick ist es eine ganz einfache Geschichte: Sie beginnt mit der Anrede "Sehr geehrter, lieber Krasnahorkai ..."; die Schauspielerin Lu Shan-Li aus Peking schreibt einen langen Brief an den Autor, der sie in Peking einmal auf der Bühne gesehen, sich in sie verliebt und ihr nach seiner Rückkehr nach Europa viele Briefe geschrieben hatte. Ist das wirklich so? Oder stellt sich der Angesprochene nur vor, wie die verehrte Person ihm antworten würde? Die Poesie dieser Liebesgeschichte hat eine eigene schwermütige Schwerelosigkeit.
Sprecher:Siegfried Meisner (Erzähler)
Hans-Günther Müller (Direktor)
Klaus Seidel (Hewson / Bourdette)
Daten zu László Krasznahorkai:geboren: 05.01.1954
Vita: László Krasznahorkai (* 5. Januar 1954 in Gyula, Ungarn) ist ein ungarischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 23.03.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 47
Titel: Die Hyazinthenplage
Autor: Wole Soyinka
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Hans Gerd Krollmann
Komponist: Malte Preuss
Übersetzer: Bernd Rullkötter
Inhalt: Zusammen mit zwei anderen Häftlingen wird Miguel Domingo in die Zelle gebracht. Früher konnte das Gefängnis auf der Halbinsel von der Wasserseite aus erreicht werden. Angehörige durften, per Boot kommend, sie mit Genußmitteln versorgen. Eine Plage von Wasserhyazinthen verhindert seit einiger Zeit diese Möglichkeit. Miguels Behandlung ist höflich und bevorzugt. Mit Verblüffung nehmen die Mitgefangenen sein persönliches Erscheinen bei der Gerichtsverhandlung auf. Warum nutzte er seine Beziehungen nicht? Miguel reflektiert die vorausgegangenen Ereignisse. Am Abend vor der Verhandlung plante er, eher instinktiv, über die Grenze zu fliehen. Die Flucht scheitert. Er ist sich keiner rechten Schuld bewußt, auch seine Mutter riet ihm, sich zu stellen. Unerwartet ordnete die neue Regierung drastische Strafverschärfungen für alle schwebenden Verfahren an. Ein Wärter bringt die Zeitungen, in denen die Empörung vieler Organisationen über die neuen Strafgesetze zum Ausdruck kommt. Wie für eine Verlegung werden die drei aus der Zelle geholt und eilig in den Hof geführt. Jemand verliest monoton das Vollstreckungsurteil. Wole Soyinka wurde 1934 in Abeokuta (Westnigeria) geboren als Sohn eines Schulinspektors. Er besuchte das University College in Ibadan und studierte in Leeds. Dramaturg und Schauspieler am Royal Court Theatre in London. Ab 1960 arbeitete er mit eigenen Theatergruppen in Lagos. 1967 wurde er zum Leiter der Theaterschule in lbadan berufen. Bevor er die Stelle antreten konnte, wurde er aus politischen Gründen verhaftet und in Isolationshaft gehalten. Seit 1975 Leiter des Departments of Domestic Art an der Universität Ife. Soyinkas literarisches Werk umfaßt Dramen, Hörspiele, Gedichte und Romane. 1986 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur zuerkannt er ist der erste Literaturnobelpreisträger des Schwarzen Kontinents.
Sprecher:Martin Engler (Thomas)
Linda Olsansky (Vera)
Fabian Krüger (Lorenz)
Inga Eickemeier (Sara)
Isabelle Menke (Hegnauer-Chor)
Dorothee Metz (Hegnauer-Chor)
Nikolai Ott (ein Kind, Kalendersätze des Dalai Lama nachsprechend)
Daten zu Wole Soyinka:geboren: 1934
Vita: Wole Soyinka wurde 1934 in Abeokuta, Westnigeria, geboren als Sohn eines Schulinspektors. Er besuchte das University College in Ibadan und studierte in Leeds. Dramaturg und Schauspieler am Royal Court Theatre in London. Ab 1960 arbeitete er mit eigenen Theatergruppen in Lagos. 1967 wurde er zum Leiter der Theaterschule in Ibadan berufen. Bevor er die Stelle antreten konnte, wurde er aus politischen Gründen verhaftet und in Isolationshaft gehalten. Seit 1975 Leiter des Departments of Domestic Art an der Universität Ife. Soyinkas literarisches Werk umfaßt Dramen, Hörspiele, Gedichte und Romane. Er ist der erste Literaturnobelpreisträger des Schwarzen Kontinents.
Erstsendung: 16.12.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 47
Titel: Die Kathedrale
Die Geschichte der Dinge (Folge 1)
Autor: Martin Burckhardt
Johannes Schmoelling
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Martin Burckhardt
Inhalt: Die Geschichte der Dinge - das ist der Versuch, jene Rede zu wiederholen, die vor dem Verstummen (vor der "Verdinglichung") liegt. Dazu aber müssen die Dinge als unfertig, im Stande (oder besser: in der Schwebe) des Nochnicht gedacht werden. Nur hier, im Unfertigen, öffnet sich die Faszination, wird jene Begierde faßbar, die darauf zielt, sich selbst und die Dinge "fertig zu machen". Die Reise ins Innere des Kopfes, der sich selbst auslegt (als Uhr, als Bild, als Maschine), bezeichnet das Unterfangen, das sich Martin Burckhardt und Johannes Schmölling vorgenommen haben. Daraus hervorgegangen ist ein Zyklus von sechs ca. zwanzigminütigen Hörstücken. Nicht eigentlich Hörspiele im klassischen Sinn, als vielmehr auf eine bestimmte Weise getönte, durchstimmte Gedanken- und Empfindungsräume aus Sprache. Geräusch & Musik - Klangräume, in denen der Hörer sich aufhalten und bewegen kann soll, nicht als ein Außenstehender, sondern als derjenige, dem ein Platz freigehalten worden ist. So daß, im Idealfall, es der eigene Kopf ist, in den man hineinsteigen kann.
Sprecher:Lotte Rausch (Frau Zimmermann)
Frank Barufski (Här Zimmermann)
Annelie Jansen (De Frau Engel)
Claus Hofer (Här Engel)
Alwin Joachim Meyer (Schutzmann Krause)
Josef Meinertzhagen (Orgelmann Stäuvesand)
Daten zu Martin Burckhardt:geboren: 28.07.1957
Vita: Martin Burckhardt, geboren 1957, lebt in Berlin. Er schrieb zahlreiche Hörstücke, Essays, kulturhistorische Analysen. 1994 erschien im Campus-Verlag seine Studie "Metamorphosen von Raum und Zeit, eine Geschichte der Wahrnehmung". Der HR produzierte seinen Hörspiele "Klänge und Schatten" und "Das Seminar".
Hompepage o.ä.: http://www.martin-burckhardt.de/mb/mb_home.htm
Daten zu Johannes Schmoelling:geboren: 09.11.1950
Vita: Johannes Schmoelling (* 9. November 1950 in Lohne) ist Musiker und war Mitglied der Gruppe Tangerine Dream.
Hompepage o.ä.: http://www.johannesschmoelling.de/
Erstsendung: 19.05.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 47
Titel: Die Sternstunde
Autor: Clarice Lispector
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Margerite Gateau
Bearbeitung: Ursula Ruppel
Komponist: Thomas Gerwin
Übersetzer: Curt Meyer-Clason
Inhalt: Macabéa ist aus dem Sertao, der vertrockneten Steppenlandschaft im Nordosten Brasiliens, nach Rio de Janeiro gekommen, um als Stenotypistin zu arbeiten. Nur die dumpfe Regelmäßigkeit dieser Existenz bewahrt sie davor, eines jener Kinder zu sein, die in den südamerikanischen Städten herumstreunen wie verlorengegangene Hunde. Dieses Mädchen, das in seiner unveränderlichen Ärmlichkeit das schlechthin nicht Poetisierbare zu repräsentieren scheint, erlebt den Hauch einer Geschichte - einer Liebesgeschichte natürlich. Aber da sie es nicht versteht zu leben, versteht sie es auch nicht zu lieben, und ihre neue Freundschaft bleibt kraftlos und schal in hilflosen Annäherungsversuchen stecken. "Nehmt Euch dieser Person an", fordert der Erzähler uns auf, "denn in meiner Macht steht es nur, sie euch zu zeigen, wie sie mager und schwerelos, leichtfüßig daherkommt." Der letzte große Text von Clarice Lispector, veröffentlicht im Jahr ihres Todes, erzählt die Geschichte Macabéas bis zum Augenblick ihres Sterbens und schildert zugleich die Situation des Autors, der um die Existenz seiner Figur, also vor allem um seine eigene, ringt.
Daten zu Clarice Lispector:geboren: 10.12.1920
gestorben: 09.12.1977
Vita: Clarice Lispector (* 10. Dezember 1920 in Tschetschelnyk, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, als Chaja Lispector; † 9. Dezember 1977 in Rio de Janeiro, Brasilien) war eine brasilianische Schriftstellerin. Sie schrieb Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher und Kolumnen für Zeitungen und Zeitschriften.

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Erstsendung: 25.02.1992
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1550869195
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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