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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Ulrike Klausmann
produziert in: 1992
produziert von: SDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Theresia Singer
Bearbeitung: Ulrike Klausmann
Inhalt: Kinderarbeit in Tirupur

Der 12-jährige Raja ist auf der Flucht. Er ist aus der Fabrik abgehauen, wo er 16 Stunden am Tag arbeiten muss. Seine Mutter hatte ihn und seinen jüngeren Bruder Krishna an zwei verschiedene Firmen verkauft, weil sie nicht mehr wusste, wovon sie ihre Kinder ernähren sollte. Auf der Suche nach seinem Bruder irrt Raja durch Tirupur. In dieser Stadt werden Hemden und andere Kleidungsstücke für die Kaufhäuser in Europa und Amerika hergestellt und deshalb trägt sie den Spitznamen "T-Shirt-Town". Viele der Arbeiter sind jünger als 14. Als Raja endlich seinen Bruder in einer Färberei entdeckt, versucht er eine waghalsige Befreiungsaktion. - Ulrike Klausmann war in Tirupur und hat mit vielen Kinderarbeitern und Mitarbeitern von Hilfsprojekten gesprochen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.
Sprecher:Beate Jensen (Diana Marquardt)
Hans Peter Hallwachs (Peter Maximilian Marquardt)
Claus Boysen (Dr. Pauls)
Sibylle Nicolai (Loretta Ankesie)
Gert Haucke (Gregory Gillberg)
Thomas Goritzki (Jobus)
Daten zu Ulrike Klausmann:geboren: 1956
Vita: Ulrike Klausmann, freie Autorin, reist zwischen Island, Italien und Indien durch die Welt und sammelt Sounds, Stimmen und Statements, um sie in Köln zu Hör-Bildern zwischen einer und 60 Minuten zu verarbeiten. 1998 erhielt sie den civis Preis für die Kinderserie "Erdball" und 2002 den deutsche welle Worldmusic Award für die Sendung des Westdeutschen Rundfunks "Tien Shan Schweiz Express".
Erstsendung: 08.06.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: -ky
produziert in: 1980
produziert von: WDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Sonderhoff
Inhalt: Leo Niebergall, Verwaltungsfachmann im Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Kleinstadt Bramme, ist mit seinem Amtsleiter, dem eher gemütlichen Dr. Jabubke, auf der Heimfahrt von einem Fortbildungsseminar. Es ist tiefe Nacht, als sie wegen einer Panne anhalten müssen; Jabubke steigt aus, um das Fahrzeug zu sichern, da wird er von einem vorbeirasenden Sportwagen erfaßt und tödlich verletzt. Der Fahrer begeht Fahrerflucht. Der forsche Niebergall soll nun Nachfolger des toten Amtsleiters werden, eine Aussicht, die alle Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt. Vor allem Jabubkes erkorener Kandidat für die Nachfolge, Hönow, ist erbittert und schreckt nicht davor zurück, eine Rufmord-Kampagne gegen Niebergall zu starten. Legt nicht Niebergalls unlauterer Lebenswandel den Verdacht nahe, daß er auch am Tod seines Vorgängers nicht ganz unschuldig ist? Die lokale Kriminalpolizei ermittelt. -ky alias Horst Bosetzky, Berliner SoziologieProfessor, hat mit "Alle, nur nicht Niebergall" wieder einen Krimi geschrieben, der Spannung mit soziologischer Analyse verbindet.
Sprecher:Elisabeth Opitz (Agnes)
Gert Haucke (Rodney)
Wolf Martienzen (Bert)
Sabine Postel (Hilda)
Daten zu -ky:vollständiger Name: Horst Otto Oskar Bosetzky
geboren: 01.02.1938
gestorben: 16.09.2018
Vita: Horst Otto Oskar Bosetzky (als Pseudonym auch -ky; * 1. Februar 1938 in Berlin, gestorben am 16. September 2018 in Berlin) war ein deutscher Soziologe und Schriftsteller, der einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch Kriminalromane bekannt wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.11.1985
Datenquelle(n): dra
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Titel:

In 5000 Jahren (Folge 6)
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1968
produziert von: SFB
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Werner Klein
Komponist: Wolfgang Wölfer
Inhalt: Future Fiction

Der Medizin ist die Übertragung von Gedächtnisinhalten gelungen; eine Überwachungsbehörde übt Gedankenkontrolle aus.Wenn ein Staatsoberhaupt im 70. Jahrhundert aufkommende Euphorie bei seinen Bürgern für ungefährlich hält und sich hiervon sogar gesteigerte Lebensqualität erhofft, kann das nur als Folge eines psychischen Attentatsversuches gewertet werden. Bei Recherchen stößt die Beobachtende Behörde auf die Tatsache, daß der 1. Bürger vor einigen Jahren unter einem Vorwand und ohne sein Wissen einer Gehirnoperation unterzogen wurde, bei der ihm die Erinnerung einer fremden Person übertragen wurde, um eine in seinem Erinnerungspaß dokumentierte dreistündige Gedächtnislücke zu füllen. Bei einer Überprüfung der transplantierten Erinnerung stellt sich heraus, daß der 1. Bürger in der fraglichen Zeit eine Straße entlanggegangen war. Aber während er sich genau erinnert, an einer Ecke abgebogen zu sein und ein ihm unbekanntes Haus betreten zu haben, belegt sein Erinnerungspaß zweifelsfrei, daß er damals ebensowenig wie der Mann, von dem die Engramme stammen, abgebogen ist, sondern vielmehr geradeaus weitergegangen sein muß. Die Beobachtende Behörde, der jenes Haus bekannt ist, ist schon seit geraumer Zeit den dort wohnenden Personen, einem Mann und einer Frau, auf der Spur, die jedoch rätselhafterweise, obwohl aktenkundig, nicht auffindbar sind. Man steht vor dem Problem, eine allem Anschein nach falsche Erinnerung aufzuklären und zwei Personen zu suchen, die zwar existieren, die es aber nicht gibt. Ein phantastischer Fall von Schizophrenie - oder mehr? Eine lückenlose Gedächtnisüberwachung beim 1. Bürger führt schließlich dazu, daß man sich fragen muß, ob es möglich ist, aus seinen eigenen Erinnerungen abzubiegen. Können allein Gedanken Menschen zum Leben erwekken? Wollte der 1. Bürger über seinen eigenen Schatten springen, menschlicher handeln? Hatte er eine Möglichkeit gefunden, den emotionellen Part seiner Existenz als Schemen zu personifizieren? Am Ende wird die Fahndung abgebrochen. Aber können wir so sicher sein, daß unsere Träume ohne Körpe r sind?
Sprecher:Gisela Uhlen (Die Hetären Tutula)
Eva Katharina Schultz (Läliana)
Gudrun Genest (Die Damen Nesäa)
Lola Luigi (Doris)
Curt Ackermann (Der Konsul von Rom, Camillus)
Harry Wüstenhagen (Sein griechischer Sekretär, Skribon)
Paul Wagner (Ein Senator)
Franz Nicklisch (Der König der Volsker)
Heinz Rabe (Sein Emissär)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 03.05.1975
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Gerhard Rühm
produziert in: 2010
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Gerhard Rühm
Komponist: Wolfgang Röhrer
Inhalt: Eine biographische Litanei

Angelus ist der Engel, der Bote. Das Angelus-Läuten fordert dreimal täglich - morgens, mittags und abends - zum Gebet auf. Angelus Silesius nannte sich der schlesische (Silesius) Barockdichter und Mystiker Johannes Scheffler (1624-1677). Das Hörspiel Angelus, das auch eine multimediale Realisation erlaubt, repetiert litaneihaft Stationen aus Schefflers Leben, eingebettet in dokumentarische Berichte aus dem Dreißigjährigen Krieg. Den Schrecken und Endzeitängsten, von denen sie zeugen, werden Horrormeldungen aus der gegenwärtigen Wohlstandsperiode gegenübergestellt. Sprüche aus Schefflers "Cherubinischem Wandersmann" gliedern die Sprachabläufe musikalisch überhöht in drei Abschnitte und transzendieren als meditative Knotenpunkte das individuell und zeitgeschichtlich geprägte Geschehen ins gleichnishaft Umfassende.
Sprecher:Christian Brückner
Johannes Wursthorn
Martin Wursthorn
Cornelia Leitner
MusikerRichard Braun (Klavier) Ina Otte (Celesta) Jang-Eun Bae (Klavier) Hilke Helling (Mezzosopran) Manos Tsangaris (Vibraphon) David Cordier (Bariton)
Daten zu Gerhard Rühm:geboren: 12.02.1930
Vita: Gerhard Rühm, geboren 1930, ist Exponent der internationalen konkreten Poesie, der Lautdichtung und einer der produktivsten Realisatoren des Neuen Hörspiels. Er ist Komponist und bildender Künstler sowie Mitbegründer der legendären avantgardistischen "Wiener Gruppe". Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Preis der Stadt Wien, dem Karl-Sczuka-Preis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Großen Österreichischen Staatspreis. Für das Studio Akustische Kunst realisierte er über zehn Hörstücke und Klangkompositionen, u.a. "Ophelia und die Wörter", "Wintermärchen", "Wald", "Ein deutsches Requiem" und "damentennis".

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Erstsendung: 24.11.1987
Datenquelle(n): dra
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Titel:

Kein Tag wie der andere – Familie Breuer (Folge 11)
Autor: Eva Maria Mudrich
produziert in: 1999
produziert von: ORF
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Tibor von Peterdy
Inhalt: Episoden und Geschichten aus dem Leben der Familie Breuer.

Aufgrund einer Geburtstagsparty von Tochter Anette werden die Eltern ausquartiert. Als die Eltern um 1 Uhr nachts noch nicht wieder zu Hause sind, beginnen die Kinder, sich Sorgen zu machen. Um 2 Uhr nachts kommen die beiden betrunken nach Hause – sie hielten sich bei Nachbarn auf, denn dort fand auch eine Geburtstagsparty statt.
Sprecher:Corinna Harfouch (Fabia)
Joachim Bißmeier (Doktor)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Erich Sträter; Dieter Joel
Daten zu Eva Maria Mudrich:geboren: 13.06.1927
gestorben: 06.12.2006
Vita: Eva Maria Mudrich, geborene Ehrhard (* 13. Juni 1927 in Berlin; † 6. Dezember 2006 in Saarbrücken) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 13.09.1975
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Joseph von Eichendorff
produziert in: 1950
produziert von: HR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Georges Wagner-Jourdain
Bearbeitung: Franzjosef Michels
Inhalt: Hörspiel nach der gleichnamigen Novelle von Joseph von Eichendorff, das von einem ziellosen Wanderer handelt, der des Vaters Mühle verläßt, bei einer Gräfin Gärtner wird, auf geheimnisvolle Weise nach Italien kommt und endlich eine arme Waise heimführt. Die Handlung wird von einem begleitenden Rahmentext umschlossen, wobei der Erzähler, in Gestalt des Dichters, die Handlung interpretiert; Szenen aus der Novelle und biographisches aus dem Leben von Eichendorff verbinden sich zu einem Hörspiel. (Der Termin der Erstsendung ist unbekannt, bei dem angegebenen Datum handelt es sich um das Versanddatum des Transkriptionsdienstes der DW)
Sprecher:Wolf Schmidt (Vater)
Lia Wöhr (Mutter)
Sophie Engelke (Anneliese)
Joost-Jürgen Siedhoff (Willi)
Heinz Staudenmeyer (Willis Freund)
Daten zu Joseph von Eichendorff:vollständiger Name: Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
geboren: 10.03.1788
gestorben: 26.11.1857
Vita: Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; † 26. November 1857 in Neisse, Oberschlesien) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig.

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Titel:
Autor: Gilbert C. Golo
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Klaus Wirbitzky
Komponist: Felsenheimer
Urlaub
Manilow
Zacar
Inhalt: Im Jahr 70 nach Ford droht eine allgemeine Verweigerungshaltung gegenüber dem Automobil die Grundfesten des Staates zu erschüttern. Tag für Tag werden fünfzig Hektar Natur unter Beton und Bitumen begraben, und doch stehen pro Fahrzeug gerade noch zehn Meter Straße zur Verfügung. Freie Fahrt gibt es nur noch in der Werbung. Die KFZ-Versicherung verschlingt ein Monatseinkommen. Strafrichter verhängen drakonische Geldbußen. Die Gefängnisse reichen nicht mehr aus, um alle verurteilten Autofahrer aufzunehmen. Irgendwann ist die Reizschwelle überschritten. Über Nacht kommt es zur Umkehr. Die Menschen beginnen sich zu schämen, nur um der bequemeren Fortbewegung willen jahrzehntelang Hunderttausende umgebracht und verkrüppelt, die Luft verpestet und die Städte verwüstet zu haben. Die Lust am Automobil ist dahin. Während der Minister für Automobile und Verkehr die automobile Rezession als saisonal bedingte Unlust abtut und unbeirrt ein neues Autobahnteilstück nach dem anderen einweiht, geht der Trend weiter abwärts. Im Ministerium denkt man darüber nach, die Angestellten und Beamten bei Androhung von Disziplinarmaßnahmen zu Mindest-Kilometerleistungen zu verpflichten. Im Verlauf eines Fernsequiz kommt es zum Eklat, als ein gewisser Sudermann seinen Hauptgewinn, einen Super XLGT Sport, vor einem Millionenpublikum mit einem Stahlrohr kurz und klein schlägt. Sudermann wird zur Symbolfigur. Millionen melden ihre Fahrzeuge ab und geben freiwillig den Führerschein zurück. Autorallyes werden sabotiert, Grand-Prix-Gewinner beschimpft. Trotz schwindelnder Werbeetats und selbstmörderischer Preisnachlässe finden immer weniger Wagen einen Abnehmer. Die Zahl der Verkehrstoten ist auf zehn pro Woche gefallen. Im Parlament haben Sudermann-Anhänger die absolute Mehrheit erlangt. Die Opposition fordert Abschaffung der KFZ-Steuer und kostenloses Benzin als Maßnahmen zur Anhebung des Individualverkehrs. Erdöl- und Automobilindustrie stehen vor dem Ruin. Da wird der erfolgreiche Ausgang von Geheimverhandlungen mit Peking gemeldet. Die Aussicht, 800 Millionen Chinesen zu motorisieren, weckt neue Hoffnung.
Sprecher:Christian Schellhase (David)
Julia Jakubowski (Nadine)
Clarissa Wilhelms (Felicitas)
Marco Stark (Mark)
Bettina Laufer (Maria)
Özgür Sezer (Hatice)
Christina Müller (Vera)
Beate Abraham (Kille-Fitz)
Andreas Slomski (1. Schüler)
Daniel Iffland (2. Schüler)
Marcel Zylka (Schüler B)
Michael Henvels (Sven)
Ulf Rommelfanger (Bademeister)
Erstsendung: 29.11.1972
Datenquelle(n): dra
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Titel:

Blackbox B 1 (Folge 21)
Autor: Inge Meyer-Dietrich
Herbert Somplatzki
Regie: Frank-Erich Hübner
Komponist: Wolfgang Schoor
Inhalt: Blackbox B1. Was hat man sich darunter vorzustellen? Eine "Blackbox" ist ein schwarzer Kasten mit einer Öffnung auf der einen Seite, um etwas hineinzustecken; und mit einer auf der anderen, damit etwas herauskommen kann. Die Blackbox ist ein Bild für die Suche nach einer Lösung. Man weiß, was man hineinsteckt; man weiß, was herauskommen soll. Aber wie es passiert, bleibt im Dunkeln. Und B1: Die alte Hellwegstraße, Handelsweg und napoleonische Aufmarschroute gen Osten, schnur stracks auf den Kirchturm der nächsten Ortschaft ausgerichtet. Die B1ist mehr und mehr im Autobahnnetz verschwunden. Geblieben sind die Kirchtürme, an denen noch am besten die topografische Entwicklung der Region abzulesen ist, die sich jetzt im "Strukturwandel" befindet. Und da ist im Januar l989 ein Unbekannter, ein Fremder (?), eingeflogen, wurde aber erstaunlicherweise am Flughafen erwartet und von Heinrich, dem Gelsenkirchener Taxifahrer mit der imposanten Lyriksammlung, in ein Lokal chauffiert, das "Blackbox" heißt. Dort erwartet ihn, mit anderen, Barbara, die Frau aus dem Revier, zu der er ein seltsames erotisches Verhältnis entwickelt. Außerdem sitzt da die "Blackbox"mannschaft, die ihn, den Unbekannten, ohne lange Vorrede in ihre Arbeit einbezieht: "Tondokumente des Umbruchs und des Wandels der Region sollen erstellt werden". Doch der einfache Ansatz entpuppt sich bald als schwierig. Beim Frage- und Antwort­Spiel vermischen sich schnell Wirklichkeit und Fiktion. Mehr und mehr wachsen sich die optimistischen Aussagen der Wirtschaftsförderer und Gewerkschafter, der Verbandsgeschäftsführer und Manager zu Alpträumen aus. Die Vision vom neuen "Szenario Ruhrgebiet" treibt Handlung und Figuren in Agenten- und Liebesabenteuer, in Museumsschlachten und in das Reich der Mütter, in die makabre Vision einer Landschaft unter Tage: Grubentouren im Schoß von Mutter Erde - und in den Sternenrausch auf der Hohensyburg. Und dann, im November 1989, bekommt der "Strukturwandel" einen ganz neuen Akzent. Das Ruhrgebiet scheint plötzlich gar nicht mehr da zu sein. Verzweifelt versucht der Unbekannte, der nun längst Faustus heißt, bei einem Video­Weihnachtsessen in der "Blackbox" die Probleme der Region ins Gedächtnis zurückzurufen. Vergeblich. Da schleust er sich im Februar 1990 mit einem Trick - einer Todesanzeige - in die Gesellschaft junger dynamischer Leute in Essen. Doch vom höchsten Rathaus der Republik erkennt er, daß der Zug mit Besuch aus Leipzig bereits eingefahren ist. Sein Entschluß, nun selbst in die DDR zu fahren, wird nicht von allen verstanden. Will er von dort zurückholen, was im Ruhrgebiet unterzugehen droht: das Bewußtsein der eigenen Probleme?
Daten zu Inge Meyer-Dietrich:geboren: 27.12.1944
Vita: Ich wurde 1944 geboren und bin in Bochum aufgewachsen. Als Kind hörte ich gern zu, wenn meine Mutter mir Märchen erzählte oder wenn mein Vater ungewöhnliche Figuren für mich erfand wie die "Oma Nümmes" mit ihren seltsamen Abenteuern. Das gefiel mir so gut, dass ich mit fünf Jahren begann, mir eigene Geschichten und Gedichte auszudenken und sie aufzuschreiben. Geschrieben habe ich seit meiner Kindheit immer wieder, aber hauptsächlich für mich ...
Hompepage o.ä.: http://www.ingemeyerdietrich.de/
Daten zu Herbert Somplatzki:geboren: 1934
Vita: Herbert Somplatzke, geboren 1934 in Masuren, siedelte 1946 ins Ruhrgebiet über und arbeitete elf Jahre im Bergbau. Er studierte später Sport, Medienpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Somplatzki schrieb Lyrik und Prosa. Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 01.10.1990
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Werner Geifrig
Barbara Witow
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Komponist: Jochen Scheffter
Inhalt: Inge Klein, Jungarbeiterin in einer Bekleidungsfirma macht keine Lehre, weil ihre Eltern das für überflüssig halten. Als Mädchen heiratet sie ja ohnehin. Was sie verdient, steckt sie in ihre Aussteuer, in Kleidung, Kosmetik etc.

In dem Stück spielen jene Traumfabrikate eine wichtige Rolle, die den Jugendlichen, besonders den Mädchen, die Hirne verkleistern und in ihnen Wünsche und Hoffnungen wecken, die sich nicht verwirklichen lassen.

Inge sieht in der Chance, zum Girl des Jahres einer kommerziellen Jugendzeitschrift gewählt zu werden, eine Möglichkeit, ihre Illustriertenträume Wirklichkeit werden zu lassen. Ihr Traum zerbröckelt um so mehr, je klarer sie erkennt, daß ihre Person nur dazu benutzt wird, die gleichen Träume, die sie hatte, beim Publikum zu wecken. Inge beginnt zu denken.
Sprecher:Uwe Friedrichsen (Journalist)
Peter Fricke (Kolumbus)
Pierre Franckh (Montezuma)
Rainer Basedow (Cortes)
Harald Dietl (Orellana)
Krista Posch (Amazone)
Mogens von Gadow (Sklave)
Jochen Busse (Bolivar)
Helmut Stange (Ford)
Klaus Mehrländer (Auswanderer/Offizier)
Erstsendung: 24.06.1975
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: B. Gravelott
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Manfred Brückner
Inhalt: E Genrebeldche us der Zick vörm Eeschte Weltkreeg

Christian Witt (1868-1955) war vor dem Ersten Weltkrieg einer von Kölns bekanntesten Karnevalisten. Er war Präsident verschiedener Gesellschaften, schrieb Karnevalslieder und Revuen, ungezählte Possen für Damenkränzchen und trat in der Maske des "Professor Säuerlich" als Büttenredner auf. In seinem bürgerlichen Beruf arbeitete er als Angestellter in einer Fabrik für wasserfeste Kleidung und Schutzanzüge. Mit dem Besitzer dieser Firma und seiner Familie war er eng befreundet. B. Gravelott hat aus diesem Leben eine Episode herausgegriffen und als Hörspiel gestaltet. Die Handlung spielt im Jahre 1912. Witt ist dabei zwar die Hauptfigur, steht aber eigentlich nicht im Mittelpunkt des Geschehens. Es zeigt den stadtbekannten "Fastelovendsjeck" im privaten und beruflichen Milieu der damaligen Zeit, in dem er die soziale Not der Arbeiterinnen in der Fabrik erlebt, und auch das Unglück, das in die bürgerliche Welt seines Firmenchefs hereinbricht. Die Zitate von Gedichten und Possen des Karnevalisten, die Gravelott in seinem Stück verwendet, stehen hierzu in grellem Kontrast.
Sprecher:Andreas Pietschmann (Erzähler)
Thomas Kleinke (Michael)
Heinrich Schafmeister (Vater)
Veronika Nickel (Mutter)
Gina Schmitz (Mina)
Tatjana Clasing (Minas Mutter)
Bastian Trost (Skellig)
Karl Heinz Herber (Doktor)
Erstsendung: 22.11.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Wilhelm Schneider-Claus
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Ulf Becker
Bearbeitung: Werner Liborius
Inhalt: Die Handlung dieses 1919 entstandenen Dramas in kölnischer Mundart spielt - wie im Vorwort vom Autor angegeben - im Jahre 1911. Albert (die Titelfigur) wurde von seinem Bruder, einem reichen Brennereimeister, um sein Erbe betrogen, von der Familie verstoßen und führt ein Vagabundenleben. Er ist zum alkoholkranken Landstreicher, zum "Schudderhot" geworden. Durch seine unerwartete Rückkehr kommt die Wahrheit ans Tageslicht und auch andere üble Machenschaften des Bruders werden aufgedeckt. Um die Ehre der Familie zu retten, den Betrogenen zu ihrem Recht zu verhelfen und das Glück seiner Nichte und seiner Schwägerin zu sichern, opfert sich "der Schudderhot". Er schlägt sein Erbe aus und flieht wieder aus dem bürgerlichen Leben, in das er für kurze Zeit zurückgekehrt war. Wie in den sechs anderen Bühnenstücken des Altmeisters kölnischer Mundartdichtung, wie in seinen Erzählungen und seinem großen Dialektroman "Alaaf Kölle" entwirft Schneider-Claus ein sozialkritisches Sittenbild des alten Köln. Wenn auch die Handlung in dem für uns reizvoll nostalgischen Milieu vor dem Ersten Weltkrieg spielt, so ist das Thema doch zeitlos, denn solche Schicksale ereignen sich auch in unserer Zeit. Wilhelm Schneider-Claus wurde am 29. Januar 1862 in der Großen Witschgasse in der Kölner Altstadt geboren, war Gymnasialprofessor in Kerpen, Eupen und am Realgymnasium Lindenthal. Alle seine Bühnenstücke wurden im Kölner Schauspielhaus aufgeführt. Er starb am 7. November 1949 in Köln-Junkersdorf. "Der Schudderhot" ist das dritte seiner Volksstücke, das in dieser Reihe in einer Funkbearbeitung gesendet wird.
Sprecher:Witta Pohl
Bettina Spier
Stefan Wigger
Daten zu Wilhelm Schneider-Claus:geboren: 29.01.1862
gestorben: 07.11.1949
Vita: Wilhelm Schneider-Clauß (* 29. Januar 1862 in Köln; † 7. November 1949 ebenda) war ein Autor Kölscher Mundart, Schulleiter und Präsident des Karnevalvereins Kölsche Funke rut-wieß vun 1823.

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Erstsendung: 28.07.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ludwig Soumagne
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Manfred Brückner
Komponist: Friedhelm Schönfeld
Inhalt: Ludwig Soumagne verbindet in "Dä Elefant" erstmals ein Stück deutscher Geschichte mit der Biographie seiner Figuren. Aus der Erzählperspektive von Anna und Willi vermittelt der Norfer Mundartautor in seinem Zwei-Personen-Hörspiel mit dem bewußt symbolisch gewählten Titel einen Einblick in die Zeit von 1945 bis in die fünfziger Jahre. Die Menschen, mit denen Anna und Willi in unmittelbarem Kontakt stehen, von denen ihr Denken, Fühlen und Handeln bestimmt wird, läßt Ludwig Soumagne dabei als indirekte Personen auftreten. Willi und sein Freund Carl, der Sohn des Nachbarn Leuffen, desertieren kurz vor Kriegsende aus der Armee. Wenig später treffen sie rein zufällig auf dem Schwarzmarkt die Krankenschwester Anna aus dem Kriegslazarett wieder. Willi verliebt sich in Anna, aber auch Carl hat ein Auge auf sie geworfen. Aus Eifersucht zeigt er Willi wegen Schwarzmarktgeschäften an und verdächtigt ihn der Brandstifung.
Sprecher:Wolf Kaiser (Voltaire)
Jürgen Holtz (Friedrich II)
Lissy Tempelhof (Marie-Louise)
Hans Knötzsch (Maupertius)
Hans-Joachim Hanisch (Hirschl)
Gerd Grasse (Sprecher)
Daten zu Ludwig Soumagne:Vita: Ludwig Soumagne, geboren 1927, Bäckermeister in Norf, wurde vor allem mit seiner Mundartlyrik über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus auch in Österreich und in der Schweiz bekannt. Für den WDR schrieb er die Hörspielfolge " De Angere" 1979. Er ist Träger des Rheinlandtalers. 1975 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.
Erstsendung: 13.06.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Otto Jägersberg
produziert in: 2006
produziert von: RBB
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Dalis Bart ist nicht einmal so lang wie die Schlange seiner Bewunderer. Dalis Bart ist aber auch ein langer Spaziergang an der Oos entlang, die Fremersbergstraße hinauf, die Yburgstraße hinunter, am Brenner vorbei zur Fettquelle. Doch der übliche Spazierweg des Otto Jägersberg wurde eines Tages versperrt durch eine buntgemischte Menschenmenge. Nach Befragen einiger ihrer Teile stellte der mit einem Tonband ausgerüstete Schriftsteller fest, daß es sich hier um Kunstpublikum handelte. Dieses veranlaßte ihn weiterzufragen, zu fragen, zu fragen.

Eine Dali-Ausstellung fand im Frühjahr 71 in Baden-Baden statt. Der Besuch war erstaunlich. An dem für die Vorsaison ungewöhnlichen Andrang profitierten auch Gastronomie, Kasino und Jägersberg.
Sprecher:Carl Heinz Choynski (Haustiervernichter)
Joachim Schönfeld (Verkäufer / Tierfreund)
Annemone Haase (Frau Wiesental)
Cathlen Gawlich (Tierpflegerin / Passantin)
Sven Plate (Hasengott / Zwischenrufer)
Erstsendung: 13.04.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 119
Titel:
Autor: Ludwig Brundiers
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Damals, das ist die Zeit von 1933 bis 1945. Dieses Hörspiel aber handelt von der Gegenwart, in der Leute leben, zu deren Bewußtsein die Erfahrungen von Damals gehören. Aus diesen Erfahrungen haben sie. gelernt, und diese Erfahrungen geben sie verfälscht wieder. Wenn sie in der Kneipe räsonnieren, ein unvorsichtiges Aufmucken im Suff zur Widerstandshandlung machen, und wenn sie als oberste Einsicht die Lehre von der totalen Anpassung verkünden, dann gilt diese Maxime für Damals und Heute.

"Die Macht der Solidarisierung im 'Nichtstun' ist die Macht der 'Schweigenden Mehrheit', der Leute, die die feste Überzeugung individueller Ohnmacht und Unmöglichkeit der Solidarisierung eint. Mitläufertum ist die einzige Möglichkeit zu überleben; der Einzelne bleibt Empfänger von Informationen über das schicksalhafte Handeln anderer. Sender dieser, die skizzierte Ideologie erhaltenden Informationen ist unter anderem der Rundfunk als Apparat anonymer Informationsdistribution. Wie Damals und noch ältere Zeiten sich heute fortsetzen, wie wenig sich das Bewußtsein der Regierten geändert hat, und wie wenig es sich wohl ändern soll, damit sie regierbar bleiben, ist Gegenstand dieses Hörspiels." (Ludwig Brundiers)
Sprecher:Eberhard Feik (Günter Woetke)
Barbara Nüsse (Doris Woetke)
Jochen Kolenda (Bruder, Hartmann, Polizist)
Ludger Burmann (Kollege, Kumpel, Mann)
Marianne Rogée (Nutte, 2. Mutter)
Wolfgang Grönebaum (Vater, 2. Mann)
Heinz Neumann (Lehrling)
Lothar Ostermann (Bertriebsrat, 1. Mann)
Margarethe Militzer (Mutter)
Jürg Löw (Personalchef)
Gert Haucke (Erzähler)
Erstsendung: 13.05.1972
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Pieralberto Marché
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Burkhard Ax
Übersetzer: Burkhart Kroeber
Inhalt: Eine Abenteuerserie vom Feinsten führt uns ins Reich der Pharaonen. Wer hätte nicht schon gehört von Cheops, Ramses, Nofretete, der schönen Einäugigen, Tutenchamun, dem Sonnengott und Echnaton, seinem kaiserlichen Sohn, gestorben als Regent im Alter von 12 Jahren. Die Erforschung seines Grabmals hat Fluch über viele Menschen gebracht, so wollen es die Mythomanen (Naturwissenschaftler sehen das gelassener). Einen solchen Fluch fürchtet Pàlina Oscàrowna, Witwe des berühmten Archäologen Cavendish. Nach dem rätselhaften Tod ihres Mannes hat sie sich mit ihrer ägyptischen Haushälterin Kadija standesgemäß zurückgezogen, kann dann aber dem Drängen eines Lieblingsschülers von Lord Cavendish nicht widerstehen und bricht auf mit ihm, Kadija und zunehmend beängstigend sich vermehrenden Dunkelmännern, die an das Gold wollen. Dass dennoch Liebe sich entspinnen kann, grenzt schier an ein Wunder - wodurch sich letztlich auch das Geheimnis der Pàlina Oscàrowna lüftet.
Sprecher:Tilly Lauenstein (Mama)
Dinah Hinz (Doris)
Renate Schroeter (Ann)
Daten zu Pieralberto Marché:geboren: 1930
Vita: Pieralberto Marché (eigentlich Marchesini), geboren 1930 in Monza, begann 1950 als Schauspieler im Piccolo Teatro in Mailand, arbeitete dort mit Giorgio Strehler und wirkte an Hörspielproduktionen der Compagnia di Prosa für Radio Milano mit. Als Autor begann er 1954 mit Arbeiten für Radio Torino, dann für weitere Sender der RAI (Mailand, Florenz, Rom) und für das italienische Theater.
Erstsendung: 07.02.2000
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Hein Bruehl
produziert in: 2007
produziert von: RB; DLR
Laufzeit: 248 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Türkische Arbeitskräfte, von Agenten mit falschen Versprechungen angeworben, in Lkws nach Deutschland gekarrt, illegal und ohne Papiere, werden von Möller & Sohn als Baukolonnen 'verliehen"; Die Verleihfirma zahlt den illegalen Gastarbeitern einen Hungerlohn und streicht die Differenz zum Tariflohn als Provision ein. Wer von den Türken aufmuckt, riskiert eine Anzeige, d.h. von der Polizei ins Heimatland abgeschoben zu werden, und Kontakte der Illegalen mit legal in der Bundesrepublik arbeitenden Ausländern oder Deutschen werden von der Verleihfirma sorgsam unterbunden. Nur durch Zufall kommt eine Rundfunkreporterin, die sich auf Gastarbeiterfragen spezialisiert hat, hinter die Machenschaften der Möller & Sohn: ein türkischer Arbeiter, Illegaler, ist von Unbekannten zusammengeschlagen und tags drauf von der Ausländerpolizei buchstäblich aus dem Krankenhaus in die Türkei abgeschoben worden; wenige Tage drauf wird ein türkischer Polier, kein Illegaler, ermordet aufgefunden, und beide Fälle hängen, auf zunächst unerklärliche Weise, zusammen.
Sprecher:Erzählerin: Astrid Meyerfeldt
Erzähler: Stefan Wilkening
Tirant lo Blanc: Maik Solbach
Prinzessin Karmesina: Karina Plachetka
Wonne Meines Lebens: Antje von der Ahe
Kaiser: Werner Rehm
Kaiserin: Donata Höffer
Estefania: Annabelle Leip
Diafebus: Sebastian Nakajew
Hipòlit: Florian von Manteuffel
Muntere Witwe: Susana Fernandes-Genebra
Abdulla Salomon: Jochen Nix
Emir: Ernst Konarek
Escaliano: Bijan Zamani
Maragdina: Marietta Meguid
Daten zu Hein Bruehl:geboren: 26.12.1938
Vita: Hein Bruehl, geboren am 26.12.1938 in Berlin, begann 1962 als freier Assistent und Hörspiellektor beim Westdeutschen Rundfunk. Er arbeitete dort später als freier Regisseur, Übersetzer, Bearbeiter und Autor. Seit 1975 war er fest angestellter Regisseur mit redaktionellen Aufgaben. Seit 1992 war er redaktioneller Mitarbeiter im Studio Akustische Kunst. Für das Studio produzierte er u.a. "Dionysische Verwandlungen eines Winzerfests" (2000); "Mexiko DF" (2002) und schließlich "Magic Nights" (2003).
Erstsendung: 01.11.1975
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Günter Wallraff
Jens Hagen
produziert in: 2004
produziert von: Uni Halle
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Götz Naleppa
Inhalt: In dem Dokumentar-Hörspiel geht es um das Vorhaben einer Unternehmergruppe, in einem Erholungs- und Trinkwasserschutzgebiet ein Kraftwerk zu errichten. Der überwiegende Teil der ortsansässigen Bevölkerung ist gegen den Bau des Kraftwerkes, sieht in ihm und einem möglicherweise nachfolgenden petrochemischen Werk eine ernste Bedrohung seiner Gesundheit. Doch die Befürworter des Kraftwerkes inszenieren eine Kampagne: Einschüchterung der Kraftwerksgegner - dosierte Information an wohlgesonnene Journalisten - bestellte Leserbriefe. Viele Kommunalpolitiker sind kaum noch in der Lage, sich eine unabhängige Meinung zu bilden und eine im Interesse der Bevölkerung gesicherte Entscheidung zu treffen.
Daten zu Günter Wallraff:geboren: 01.10.1942
Vita: Hans-Günter Wallraff (* 1. Oktober 1942 in Burscheid) ist ein deutscher Enthüllungsjournalist und Schriftsteller. Er ist durch seine Reportagen über diverse Großunternehmen, die Bild-Zeitung und verschiedene Institutionen bekannt geworden, für die er sich stets der Methoden des investigativen Journalismus bediente.
Hompepage o.ä.: http://www.guenter-wallraff.com/
Daten zu Jens Hagen:geboren: 1944
gestorben: 2004
Vita: Jens Hagen, geboren 1944, veröffentlichte u. a. die Hörspiele "Das Kraftwerk" (mit Günter Wallraff), "Goodbye, GI - Ein Song für Frank" (mit Gerd Wollschon), "Villon, ein rauher Knecht, der auch zu dichten sich erfrecht", "Brunx". Jens Hagen lebte in Köln.
Erstsendung: 17.03.1973
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Alexander Puschkin
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 84 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Schareck
Bearbeitung: Uwe Schareck
Inhalt: Märchen aus Russland

Der Zar heiratet eine junge Frau und verstößt sie nach einer Intrige. Sie flieht mit ihrem Söhnchen auf eine weit entlegene Insel. Nach vielen märchenhaften Umwegen findet die kaiserliche Kleinfamilie wieder zusammen.
Sprecher:Holly-Jane Rahlens (Erzählerin)
Leonore Ickstadt (Tochter der Immigranten/Letty)
Greta Lewis (Minna)
Rebecca Stuart (Helen)
Marta Lachowa (Helens Mutter)
Marty Sander (Sasha)
Ilene Winkler (Journalistin)
Priscilla Be (Rachel)
Libby Shapiro (Isadora)
Bellamy Pailthorp (Julia)
Suzanne Ritter (Ansagerin)
Laszlo Pasztor (Kantor)
Daten zu Alexander Puschkin:vollständiger Name: Alexander Sergejewitsch Puschkin
geboren: 06.06.1799
gestorben: 10.02.1837
Vita: Alexander Sergejewitsch Puschkin (russisch Александр Серге́евич Пу́шкин Aussprache?/i, wiss. Transliteration Aleksandr Sergeevič Puškin; * 26. Maijul./ 6. Juni 1799greg. in Moskau; † 29. Januarjul./ 10. Februar 1837greg., Sankt Petersburg) gilt als russischer Nationaldichter und Begründer der modernen russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.01.2000
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Titel:
Autor: Karlheinz Koinegg
produziert in: 2001
produziert von: MDR
Laufzeit: 150 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Weihrauch! Wunder! Königsknochen! Rauhe Römer, milde Mumien und höfliche Heilige! In Köln wundert einen gar nichts mehr - vor allem, wenn es um den Dom geht. Aber was seit neuestem passiert, läßt auch dem Hartgesottensten die Haare zu Berge stehen. Ein Phantom im Dom? Am Ende gar ein Domphantom? Man greift zum Radio und ist auf alles gefaßt.
Sprecher:Jürgen Holtz (Adolf Magnus von Hoym)
Christa Berger (Alte Sorbin)
Thomas Thieme (August der Starke)
Rolf Hoppe (Bankier Lehmann)
Gunter Schoß (Baron von Löwendahl)
Ernst Jacobi (Erzähler)
Marco Albrecht (Friedrich Johann Böttger)
Udo Schenk (Fürst von Fürstenberg)
Walter Niklaus (General Schulenburg)
Peter Fricke (Graf Vitzthum)
Traugott Buhre (Graf von Flemming)
Corinna Kirchhoff (Gräfin Cosel)
Angelika Waller (Gräfin Reuß)
Franziska Troegner (Gräfin Vitzthum)
Max Urlacher (Heinrich von Wehlen)
Horst Bollmann (Hofnarr Fröhlich)
Heide Schönknecht (Hülchen)
Lars Schepull (Karl XII., schwedischer König)
Wolfgang Winkler (Kustos Herzog)
Hanns-Jörn Weber (La Haye)
Peer-Uwe Teska (Leutnant Ducharmoi)
Winnie Böwe (Maria Dönhoff)
Dieter Knaup (Marschall Wartensleben)
Maria Happel (Marschallin Bielinska)
Hellmut Lange (Preußischer General)
Regina Jeske (Przebendowska)
Maciej Lysakowski (Raimund Zaklika)
Siegfried Voß (Wackerbarth)
Andreas Range
Danne Hoffmann
Elke Domhardt
Heide Schönknecht
Kathleen Gaube
Manolo Palma
Marie Anne Fliegel
Matthias Seymer
Mirko Brankatschk
Monika Pietsch
Oliver Kraushaar
Peter W. Bachmann
Petra Ehlert
Rayk Gaida
Reinhard Straube
Reinhart Reimann
Stefan Ebeling
Steffen Moratz
Thomas Just
Walter Jäckel
Wolfgang Jakob
Daten zu Karlheinz Koinegg:geboren: 1960
Vita: Karlheinz Koinegg, geboren 1960, hat für den Westdeutschen Rundfunk viele Kinderhörspiele geschrieben. Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist der Islam?" erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD. 2010 erhielt er für seine Bearbeitung von Sally Nicholls' "Wie man unsterblich wird" den Kinderhörspielpreis des Mitteldeutschen Rundfunks.
Erstsendung: 24.12.1998
Datenquelle(n): dra
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Titel:

Kein Tag wie der andere – Familie Breuer (Folge 16)
Autor: Eva Maria Mudrich
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Tibor von Peterdy
Inhalt: Episoden und Geschichten aus dem Leben der Familie Breuer.

Sohn Jürgen hat sich von seiner Freundin Helga getrennt. Da ihm dies inmitten seines Abiturstresses alles andere als gelegen kommt, kümmern sich Mutter Breuer und Anette übermäßig gut um ihn. Als sie ihm sogar seine Schuhe putzen, wird es Herrn Breuer zu bunt – er sucht das Gespräch mit Helga, indem er die Arztpraxis besucht, in der Helga als Sprechstundenhilfe arbeitet.
Sprecher:Gerd Wameling
Christoph Eichhorn
Nadja Maria Schulz
Guntram Brattia
Joachim Kerzel
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Erich Sträter
Daten zu Eva Maria Mudrich:geboren: 13.06.1927
gestorben: 06.12.2006
Vita: Eva Maria Mudrich, geborene Ehrhard (* 13. Juni 1927 in Berlin; † 6. Dezember 2006 in Saarbrücken) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 07.02.1976
Datenquelle(n): dra
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    11. Januar 2015
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