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Hörspieldatenbank

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Titel: Baumleberliebe
Autor: Sophie Reyer
produziert in: 1971
produziert von: BR; HR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Philip Scheiner
Dramaturgie: Edith Ulla Gasser
Inhalt: Sie ist Dramatikerin, Lyrikerin, Buchautorin Komponistin und Bildende Künstlerin. Sophie Reyer, geboren 1984 in Wien, ist eine der interessantesten Erscheinungen des literarischen Lebens. Von hochexperimentellen Kunstinstallationen bis zum berührenden Kindermärchen, vom handfest politischen Theaterstück bis zur zartschwebenden Erzählprosa, vom fragil-hermetischen Lyrikband bis zu provokanten philosophischen Gedankenexperimenten arbeitet sich die junge Autorin genreprägend in immer neue Bereiche vor.

In ihrem neuen Hörstück "Baumleberliebe" verfolgt Sophie Reyer Ideen des 1984 verstorbenen französischen Philosophen Michel Foucault; vor allem Foucaults Begriff der "Biomacht" hat es der Autorin angetan. Im Sinn dieser Machtstrategie gibt es den Einzelnen und seine Interessen nicht mehr, was in Sophie Reyers schräg-schrillem Hörstück dazu führt, dass Menschen in Bäume verwandelt werden, um Papier aus ihnen zu gewinnen. Vater, Mutter, Sohn und Tochter durchlaufen eine Transformation der besonderen Art, und begegnen dabei diversen Figuren aus dem speziellen Reyer´schen Phantasiekosmos
Sprecher:Christa Berndl (Weibliche Stimmen)
Claudia Butenoth (Weibliche Stimmen)
Marlis Compère (Weibliche Stimmen)
Karin Eickelbaum (Weibliche Stimmen)
Marion Hartmann (Weibliche Stimmen)
Heidi Treutler (Weibliche Stimmen)
Arndt (Männliche Stimmen)
Vadim Glowna (Männliche Stimmen)
Hans Korte (Männliche Stimmen)
Klaus Löwitsch (Männliche Stimmen)
Karl Renar (Männliche Stimmen)
Manfred Seipols (Männliche Stimmen)
Erstsendung: 13.12.2016
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 14:00 bei Ö1
21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 1991
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
Sprecher:Christian Redl (Vater)
Christa Berndl (Mutter)
Nicole Boguth (1. Schwester)
Sabine Postel (2. Schwester)
Erika Skrotzki (3. Schwester)
Nina Danzeisen (4. Schwester)
Stefan Hardt (Ansager)
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel: Herzen rauben, wo die Liebe ausreichen würde
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 2013
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Manfred Engelmayr
Regie: Michaela Falkner
Inhalt: Die Revolution frisst ihre Kinder. Eine poetische Parabel auf Ereignisse und Umbrüche, wie sie von Ägypten bis Syrien die Gesellschaften erschüttern.

Im Drei-Jahres-Rhythmus fordert die Stadt von ihren jungen Männern, dass sie ihre Herzen geben. Die Brust wird ihnen aufgehackt, das Herz herausgeholt, das Loch mit halbgarem Kirschkuchen gefüllt - so können sie weiter leben, aber es fehlt ihnen das Herz. Wie auch ihren Vätern etwas fehlte. Es ist von Generation zu Generation verschieden, welche Organe oder Körperteile geraubt werden. Die Versehrung pflanzt sich fort, immer anders, doch immer wieder. Wie aus dem Zyklus ausbrechen, wenn die früheren Opfer der Repression, die eigenen Väter, diese nun willig vollstrecken?
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.03.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Titel: Manifest 44 - Der schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu, der Uhu
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis der Kritik: 2014
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 1956
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Komponist: Tibor Kasics
Inhalt: Der schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu, der Uhu.

Sie zählt zu den konsequentesten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie versteht ihre Arbeit als Gesamtkunstwerk und veröffentlicht weder Beiträge, noch Bücher oder Hörspiele - sondern Manifeste. Egal, welchem Genre diese gerade zuzuordnen sind. In ihrer aktuellen Arbeit, dem "Manifest 44", entwirft die 1970 in Oberösterreich geborene Autorin das Bild einer totalitären Gesellschaft. Das Militär beschießt eine Stadt, Terror, Willkür und eine permanente Bedrohung führen zu Apathie und Sprachlosigkeit. Die Bevölkerung verstummt, der aufgeblähte Sicherheitsapparat - bestehend aus 15 Innenministern und elf Geheimdiensten - folgt seinen eigenen, grotesken Gesetzen. Am Ende fallen tote Vögel vom Himmel. Auch Amsel, Drossel, Fink und Star ordnen sich ein in den großen "schwarzen Trauerzug".

Gemeinsam mit der Rockformation bulbul, die den Soundtrack zum "Manifest 44" kreierte, demaskiert FALKNER die absurden Seiten totalitärer Systeme ebenso, wie die Monstrosität des Anspruchs von Menschen über andere Menschen zu herrschen. Auf Seiten der Bevölkerung geht das Stück der Frage nach, wie viel Schaden an Leib und Seele ein einzelner Mensch auszuhalten vermag.
Sprecher:Anne-Marie Blanc (Phoebe)
Wolfgang Stendar (Alexej)
Margaret Carl (Miss Winter)
Sigfrit Steiner (Tschamochin)
Max Haufler (Lasski)
Hanns Krassnitzer (Staatssekretär Miller)
Hermann Wlach (der Minister)
Robert Bichler (der Sprecher)
Hanns Walther (ein Amerikaner)
Karl Delmont (ein Diener)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.05.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 5
Titel: Manifest 50 - DU DARFST MICH TÖTEN, WENN DU MICH LIEBST
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.2016
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 1994
produziert von: BR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Michaela Falkner
Komponist: Frank Trötsch
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: In Fortführung der Manifestationen der Avantgarden der Moderne bezeichnet
die österreichische Künstlerin FALKNER ihre ganz unterschiedlichen
kreativen Arbeiten als Manifeste, streng durchnummeriert. Es entsteht
ein Gesamtwerk, das über alle Gattungsgrenzen hinweg nach Ausdrucksformen
sucht, Texte mit performativen, theatralisch-deklamatorischen
Mitteln zu inszenieren. In der momentanen Phase dominieren apokalyptische
Szenarien als Ausgangspunkt für ihre Geschichten.
»Du darfst mich töten, wenn du mich liebst ist die ungeheuerliche
Geschichte von der Sehnsucht des Menschen nach dem Menschen.
Seit Monaten hat Ivan keinen lebenden Menschen mehr gesehen. Die
Straßen sind leer. Auf den Feldern vor der Stadt liegen viele Tote, wacht
er morgens auf, liegen noch mehr da. Ivan glaubt sich allein auf der Welt,
»Ich bin allein. Allein. Und. Ich ertrage das nicht mehr.« Aus Sehnsucht
danach, jemanden zu umarmen, in jemandes Augen blicken zu können,
beginnt er, aus Teilen der Toten ganze Menschen zusammenzusetzen,
versucht diesen Körpern notwendige Bewegungen beizubringen. Deren
Unvollkommenheit macht ihn wütend, rührt ihn aber auch, »Ich erhoffe
mir von euch!«
Eines Tages taucht ein junger Mann auf, Tomas. Ivan gefällt alles an ihm.
Er verliebt sich in ihn. Sie erleben helle, unschuldige Tage, erzählen sich
Geschichten, singen ihr Lieblingslied, tanzen. Als Ivan aber entdeckt, dass
Tomas nicht einmal ein Herz hat, »Da drinnen! Da wo das Herz ist, was hast
du da!?«, bricht alles zusammen. Der große, große Wunsch, tot zu sein,
wird immer stärker …
Ivan ist ein unverstellter Mensch, geprägt von einer kristallklaren Radikalität,
dessen Sehnsüchte jenseits jeglicher Moralität zu suchen sind. Und
sein Song of Ivan, der das Hörspiel umrahmt, ist Ausdruck davon!«
Sprecher:Hendrik Dorin (Sprecher)
Martin Seifert (Er)
Heide Kipp (Sie)
Silvia Rieger (Tochter)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4974 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544941332
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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