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Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 14:06 bei SRF 1
08.02.2019 um 20:03 bei SRF 1  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Ausgelacht
Autor: Natascha Beller
Patrick Karpiczenko
produziert in: 2000
produziert von: WDR; BR; DLR; NDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Komponist: Elvira Ochoa
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Wer hat den Agenten Wolfisberg umgebracht? Und was spielt sich ab hinter den Kulissen der Schweizer Kleinkunstszene? Antworten auf diese brennenden Fragen liefert das erste Hörspiel des Autorenduos Natascha Beller und Patrick Karpiczenko. Eine Kriminalkomödie auf Mundart mit Starbesetzung.

Wolfisberg ist tot. Die Leiche des umtriebigen Künstleragenten liegt irgendwo in der Aargauer Landschaft. Wer hat ihn ins Jenseits befördert? Und aus welchem Grund? Der Verdacht fällt auf den buntgemischten Haufen seiner Klienten. Es sind Bühnenkünstler, die vertraglich von Wolfisberg abhängig, aber auch persönlich mit ihm verbandelt waren.

Dazu gehören zum Beispiel Bippo, der alte Clown, oder Marisa, die Glasharfenspielerin aus Osteuropa, Johannes Pfütz, der aufstrebende Slampoet, und nicht zuletzt Georg Singer, ein Komiker mit zweifelhaftem Talent und bescheidenen Erfolgen. Singer macht sich verdächtig, als er seinen Manager öffentlich für die serbelnde Karriere verantwortlich macht. Aber auch die anderen Künstler reagieren auffallend nervös. Sie streuen hinter der Bühne Verdächtigungen und spinnen Intrigen.

Wenn Witze töten könnten, oder: Kleinkunst macht kriminell. Nach dieser Devise haben die studierten Filmemacher Natascha Beller und Patrick Karpiczenko ihren ersten SRF-Radiokrimi konstruiert. Als aktive Humorhandwerker – u. a. bei der «Deville Late Night»-Show – kennen sie die Mechanismen und Machenschaften der Unterhaltungsbranche bestens. Und sie fürchten sich auch nicht vor grenzwertigen Pointen.
Sprecher:Rita: Nele Hippe-Davis
Felix: Thomas Kleinke
Salvatore: Renzo Brizzi
Felix als Erwachsener: Torben Kessler
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Tom Willen
Erstsendung: 21.01.2019
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 24
Vorige/nächste Ausstrahlung:28.01.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 1 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
04.02.2019 um 14:06 bei SRF 1 (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Blitz, blank & tot oder: Franz Musils vierter Fall
Autor: Jürg Brändli
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Komponist: Wolfgang Hamm
Inhalt: Seit gut zehn Jahren taucht er wiederholt im DRS-Aether auf und ist zur Kultfigur geworden: Franz Musil alias Ueli Jäggi, Privatdetektiv, der sich mit grenzenlosem Draufgängertum immer wieder in dubiosen Kriminalfällen verheddert - und damit beim Hörpublikum Begeisterung auslöst.

Nun ist mit «Blitz, blank & tot» der vierte Fall sendebereit. Und wieder wird der ungestüme Zürcher Privatdetektiv in eine Geschichte verwickelt, die ihm keine ruhige Minute mehr lässt. Nicht nur eine Serie von rätselhaften Todesfällen in Altersheimen raubt ihm den Schlaf, auch privat ist es aus mit der Ruhe. Vor allem seit Flavia, die deutsche Schäferhündin, die Einzimmerbürowohnung an der Schipfe mit Musil teilt. Wie soll man sich als Privatdetektiv, gestresst von Freundin, Hündin und einer jungen Frau, die plötzlich auch noch in der Wohnung sitzt, auf einen brisanten Fall konzentrieren können? Den gilt es aber zu lösen, trotz Knatsch mit Frauen und Hunden. Ein Glück nur, dass Musil ein ausgekochter Profi ist, der das Wort «unlösbar» nicht kennt. Wenn da nur nicht Polizeileutnant Linder alias Mathias Gnädinger wäre, der dem Hobbyschnüffler Musil einmal mehr das Leben schwer macht.
Sprecher:Ulrich Matthes (Peter/Erzähler)
Udo Schenk (Sachs)
Martina Gedeck (Fanny)
Leslie Malton (Maria)
Nina Hoss (Lillian)
Carolina Kertz (Tochter)
Jörn Knebel (Barkeeper)
Sigrid Bode (Mrs. Sachs)
Walter Gontermann (Harris)
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 24
Titel: Chnebelgrinde 0: Am Seil abelo
Autor: Adrian Meyer
produziert in: 1971
produziert von: SWF
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: schweizerdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Der Totengräber Leonzius Räber, von allen nur Lunzi gerufen, ist tot. «D Schuuflen abgä, d' Bei gstreckt, am Seil abeglo» wie Philipp - sein Kumpel und Bewunderer - der letzte der Trauergäste am Grab, feststellt. Die andern sind schon beim Leichenmahl, im Säli der Beiz, wo Rösli, nebst Philipp die einzige Vertraute von Lunzi, serviert. Philipp mag nicht unter die Leute. Er setzt sich lieber an jenen Tisch, an dem Lunzi immer sass und trinkt - im Geiste - mit ihm zusammen nochmals ein Bier. Erinnerungen werden wach und Philipp erzählt uns Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Der Tod als stummer Gast an seiner Seite.

Für diese Totengräberballade holten sich Adrian Meyer und Philipp Galizia geistige Unterstützung. Zum einen vom Freiämter Mundartdichter Josef Villiger (1910-1992): sein virtuoser Umgang mit der Sprache, sein ausserordentliches Gespür für die Eigenarten des Freiämter Dialekts und sein kritischer Geist haben die beiden bei ihrer Arbeit immer wieder inspiriert. Und zum andern half der Totengräber von Muri, Jakob Strebel (1918-1996), dessen Sprüche und Flüche, Witze und Geschichten in die Figur des Lunzi eingeflossen sind.
Sprecher:Fritz Schröder-Jahn (Zeller)
Horst Michael Neutze (Balke)
Günter Strack (Makoff)
Gert Haucke (Rewa)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 24
Titel: Chnebelgrinde 0: Dr Birglerheiri dä Sakerdiär
Autor: Cäsar von Arx
produziert in: 1969
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Buschi Luginbühl
Bearbeitung: Geri Dillier
Übersetzer: Geri Dillier
Inhalt: Der Schweizer Dramatiker Cäsar von Arx schrieb das Drama «Der heilige Held» 1935/36 in einem Klima der geistigen Landesverteidigung.

Bruder Klaus steht im Zentrum, aber nicht als Mystiker und Eremit, sondern als politischer Vermittler zwischen den verfeindeten Städten und Ländern. Burgunderkriege, Saubannerzug, die Spannungen zwischen dem Entlebuch und der Stadt Luzern (Amstaldenhandel) beherrschen die Szene. In der Hörspielbearbeitung geht es aber nicht um Bruder Klaus und nicht um die Darstellung der historischen Situation. Hier interessiert das Verhalten und die Sprache einzelner Menschen in einem spannungsgeladenen politischen Klima. Der Amstaldenhandel (1478) rückt dabei ins Zentrum.

Die Obwaldner Ratsherren Bürgler und Künegger wollen den Entlebucher Bauer und Wirt Peter Amstalden dazu bringen, das Entlebuch gewaltsam von der Herrschaft der Luzerner Junker zu befreien. Den Obwaldnern geht es aber weniger um die Befreiung des Entlebuchs, als um einen günstigen Anlass, Krieg zwischen Stadt- und Landkantonen zu provozieren. Um Macht und Vorherrschaft zu sichern, soll ein innenpolitischer Konflikt kriegerisch ausgefochten werden. Als das Kalkül nicht aufgeht, ziehen die Obwaldner Drahtzieher ihren «Grind» ein und überlassen Amstalden dem Scharfrichter.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 24
Titel: Der Kugelschreiber
Schreckmümpfeli
Autor: Beat Schlatter
produziert in: 1988
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Gold ist geil
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 24
Titel: Der Olympiafähndler
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Fritz Zaugg
Inhalt: Eine brisante (und wahre) Geschichte hat sich Hanspeter Gschwend als Grundlage für sein Hörspiel vorgenommen:


Hug Franz, in den 30er Jahren ein internationaler Star unter den Fahnenschwingern - und auch sonst eine schillernde Figur - führte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin an der Spitze der eidgenössischen Delegation seine Fahnenschwünge mit dem weißen Kreuz im roten Feld vor. Nach den Feierlichkeiten, so hieß es später, habe er sich überreden lassen, auch die "Hitlerfahne" zu schwingen. Das gab einen gewaltigen Krach. Hug Franz - Eintrag im Luzerner Telefonbuch: "Olympiafahnenschwinger" - trat aus dem Jodlerverband aus, was dieser jedoch nicht akzeptierte: Der Verräter sollte Verbandsmitglied bleiben, damit er offiziell ausgeschlossen werden konnte. Es kam zum Prozeß, den der Jodlerverband verlor. Die Gerichtskosten brachten den Verband beinahe an den Rand des finanziellen Ruins. Hug starb 1974. Dies die historischen Fakten.

Hanspeter Gschwend recherchierte und schrieb ein Stück, das zwar von diesen Fakten ausgeht, als Hörspiel aber reine Fiktion ist. Darin wird ein symbolträchtiges Bild, das mit der Geschichte und Befindlichkeit der Schweiz sehr zentral zu tun hat, facettenreich, witzig und mit beißender Ironie szenisch umgesetzt. Bodenständigkeit und Showbusiness, Fahnentreue und Verführbarkeit, heimatliche Gefühle und Weltpolitik - das alles sind Themen, die Gschwends Hörspiel in einen spannenden Zusammenhang bringt. "Der Olympiafähndler", ein selbstkritischer Rückblick auf ein Stück alpenländischer Geschichte, steht im Kontext des diesjährigen Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse, der Schweiz.
Sprecher:Günter Mack
ergänzender Hinweis: Die Produktion von Fritz Zaugg (1950 - 2013) wurde 1997 mit dem Prix Europa als bestes europäisches Hörspiel ausgezeichnet.
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 24
Titel: Der Schriftsteller
Autor: Jürg Brändli
produziert in: 1982
produziert von: SFB
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Margret Nonhoff
Inhalt: Zum verrückt werden ist das: Hunde bellen, Nachbarn husten, Klaviere dröhnen. Im Haus. Dass draussen auch noch Autos, Flugzeuge und Baumaschinen für Krach sorgen, macht manchem schwer zu schaffen. Hellhörig wohnen und trotzdem konzentriert arbeiten?

Der Schriftsteller J.B. macht die Not zur Tugend. Er lässt sich von seinen Nachbarn inspirieren. Von der hustenden alten Frau genauso wie von der Klavierlehrerin oder dem ehemaligen Bauarbeiter, und auch Nachbars Wellensittich ist vor B‘s spitzer Feder nicht gefeit.
Sprecher:Daniela Strietzel
Walter Jokisch
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Treffer 8 von insgesamt 24
Titel: Detektivbüro 00Esi
Autor: Samuel Burri
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist: b.deutung
Inhalt: Hinter dem «Detektivbüro 00Esi» steckt ein tierisches Team: Esinem ist ein rappender und cooler Esel, und Guschti ist ein gemütlicher und gutmütiger Stier. Die beiden kennen sich schon seit Jahren und haben zusammen schon viele Abenteuer erlebt. Jetzt eröffnen sie ein Detektivbüro. Das Geld reicht aber nur für das Inserat, nicht für ein eigenes Büro. Aber der Kebab-Laden-Besitzer Ali lässt Esinem und Guschti in seinem Laden auf ihre Aufträge warten. Und tatsächlich: die Aufträge kommen! Frau Meier sucht ihre Katze, Bankdirektor Rivat vermisst einen wichtigen USB-Stick, im Zoo ist ein Krokodil ausgebrochen, und in der berühmten Sing-Show wurde das goldene Mikrophon gestohlen. Esinem und Guschti haben zu tun!
Sprecher:
offen
Carmen-Maja Antoni (Erzählerin)
Jürgen Thormann (Erzähler)
Hans Wyprächtiger (König Leonzio)
Sebastian Schwab (Tonio)
Herbert Fritsch (Großherzog)
Carl Heinz Choynski (Professor von Ambrosia)
Tobias Unterberg (Gelsomino/Ausrufer/Soldat 1)
Robert Schoen (Soldat 2/Wachmann)
Birgit Bücker (Mutter/Taube)
Berthold Toetzke (Teofilo/Salnitro/Wachposten)
Hubertus Gertzen (Smeriglio/Offizier)
Matthias Christian Rehrl (Frangipane/Bärenstimme 1)
Torsten Spohn (Cantante Lieder)
Muriel Roth
Taner Sahintürk
Tobias Gondolf
Tobias Graupner
Aliki Schäfer
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Treffer 9 von insgesamt 24
Titel: Die Brüder Löwenherz
Autor: Astrid Lindgren
produziert in: 1998
produziert von: SRF
Genre: Kinderhörspiel; Schweizer Mundarthörspiel
Regie: Buschi Luginbühl
Bearbeitung: Buschi Luginbühl
Komponist: Roland Strobel
Inhalt: Hauptpersonen sind die beiden Brüder Karl (in der Dialektbearbeitung Melk) und Jonathan Löwe.

Melk, der von seinem Bruder «Krümel» (Brösmeli) genannt wird, ist schwer krank und weiss, dass er bald sterben muss. Aber Jonathan erzählt ihm, dass er nach dem Tod in ein sagenhaftes Land, genannt Nangijala, komme, wo er wieder gesund sein und den ganzen Tag Abenteuer erleben werde.

Kurz darauf kommt aber Jonathan ums Leben, als er, um seinen Bruder zu retten, mit ihm aus ihrem brennenden Haus springt. Der Gedanke, dass Jonathan nun in Nangijala lebt und auf ihn wartet tröstet Melk zwar, dennoch hofft er auf ein Zeichen Jonathans.

In Gestalt einer weissen Taube besucht dieser dann tatsächlich seinen kranken Bruder und ruft ihn zu sich.

So treffen sich die Brüder wieder in Nangijala, im Land der Lagerfeuer und Abenteuer. Die beiden nennen sich jetzt Löwenherz, ein Name, den die Lehrerin Jonathans in einem Nachruf in Anspielung auf König Richard Löwenherz gegeben hat. Schon bald muss Melk feststellen, dass der Friede in Nangijala bedroht ist, dass im Tal auf der anderen Seite des Berges ein grausamer Tyrann herrscht.

Gemeinsam mit ein paar Unentwegten stellen sich die Brüder Löwenherz gegen den bösen Tengil aus dem Land Karmanjaka. Dabei müssen sie auch gegen Katla kämpfen, eine «Drachin», welche von Tengil durch ein besonderes magisches Horn beherrscht und gelenkt wird. Jonathan schafft es im Kampf, das Horn an sich zu reissen und Katla zu befehlen, Tengil zu töten.

Durch einen Zufall fällt Katla in den Fluss der Uralten Flüsse, wo sie auf den Lindwurm Karm trifft. Karm und Katla liefern sich einen bestialischen Kampf, ineinander verbissen versinken sie für immer in den Fluten. Doch wurde Jonathan von Katlas Feuer berührt, welches zu körperlichen Lähmung und langsamem Tod führt. Jonathan erzählt Melk, dass es nach Nangijala ein weiteres Land des Lebens gäbe, Nangilima. Melk will nie mehr ohne seinen Bruder sein, also springen die beiden gemeinsam in einen Abgrund. Der letzte Satz der Geschichte lautet: «Ich sehe das Licht!»

Astrid Lindgren wurde 1979 für dieses Buch mit dem Janusz-Korczak Preis ausgezeichnet.
Sprecher:Erzähler: Emil Steinberger
Michel: Simon Meier
Ida: Sarah Meier
Mutter: Vreni Achermann
Vater: Jörg Gilli
Lina: Martina Fähndrich
Alfred: Daniel Rothenbühler
Stumpe Köbi: Werni Fuchs
Bäbi Anni: Verena Furrer
Grossmutter / Amalia: Meli Spieler
Berta: Margrit Brun
Daten zu Astrid Lindgren:geboren: 14.11.1907
gestorben: 28.01.2002
Vita: Astrid Lindgren, die wohl berühmteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde für ihre über 70 Kinder- und Jugendbücher, übersetzt in 68 Sprachen, mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Die Grundlage ihres Erfolges war "Pippi Langstrumpf", das stärkste und unangepassteste Mädchen der Welt. Astrid Lindgren kämpfte lebenslang für die Rechte von Kindern und erhielt dafür 1994 den Ehrenpreis des Alternativen Nobelpreises. Sie starb 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm.
Hompepage o.ä.: http://www.astrid-lindgren.com/
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Treffer 10 von insgesamt 24
Titel: Die wundersame Reise des Roman Horn
Autor: Andreas Sauter
Bernhard Studlar
produziert in: 1986
produziert von: HR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Reto Ott
Inhalt: Roman Horn ist Taxifahrer in Romanshorn am schönen Bodensee. Ein alleinstehender Durchschnittstyp im mittleren Alter. Hilfsbereit, beliebt und frei von grossen Sorgen. Aber dann holt er seinen neuen Personalausweis ab - die Schweizer «Identitätskarte» oder kurz: ID. Und Roman Horn, bisher nicht als Grübler bekannt, stellt sich plötzlich eine schicksalhafte Frage: Wer bin ich eigentlich?

Das Fräulein von der Passstelle erklärt sich diesbezüglich strikt für unzuständig und schickt den Fragesteller zu einem obskuren Informationsschalter, von wo er mit noch mehr Fragen in ein noch obskureres Büro für Identitätsangelegenheiten verwiesen wird. Roman Horn besteigt einen Fahrstuhl und landet - zu seiner grössten Verblüffung - am Grund des Bodensees. Dort erfährt er zunächst, dass es vielfältige Wege zum wahren Ich gäbe, einige wenige direkte und so manche verkehrte. Die meisten Wege aber - und das sollte er als Taxifahrer eigentlich wissen - würden sich als Umwege herausstellen. Nur wer in die Tiefe ginge, habe als Ich-Sucher am Ende Erfolg. Und so wird Roman Horn hinaus geschickt in die Abgründe des Bodensees, wo sich allerlei merkwürdige Gestalten tummeln. Und nicht nur eine süsse, kleine Alge fragt sich bang: Wird Roman Horn seinen Weg finden?

Das schweizerisch-österreichische Dramatiker-Duo Sauter und Studlar hat einen skurrilen Selbstfindungstrip entlang einer surreal grundierten akustischen Kulisse geschrieben, frei nach dem Motto: «So lange man fährt, ist man noch nicht da.»
Sprecher:Cornelia Niemann
Walter Renneisen
Daten zu Andreas Sauter:geboren: 1974
Vita: Andreas Sauter, geboren 1974 in Zürich, lebt als Dramatiker, Regisseur und Filmemacher in Berlin. 2004 erhielt er zusammen mit Co-Autor Bernhard Studlar den Basler Hörspiel-Preis für die vom SRF produzierte Radiofassung des Stücks "A. ist eine andere"
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 24
Titel: Gschänkt
Autor: Philip Palmer
produziert in: 1981
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Karin Berry
Komponist: Emil Moser
Übersetzer: Karin Berry
Inhalt: In der modernen Medizin häufen sich die ethischen Konflikte. Nicht alles, was machbar ist, ist auch ethisch vertretbar. Wo verlaufen die Grenzen? Zum Beispiel bei der Organtransplantation? Der englische Autor Philip Palmer untersucht in seinem Hörspiel einen heiklen Fall.

Richard Schönenberger leidet an einer Nierenschwäche im Endstadium. Nach einer fast dreijährigen, sehr belastenden Dialyse-Behandlung kann ihm jetzt nur noch ein neues Organ helfen. Da erklärt sich Martin, Richards jüngerer Sohn, bereit, seinem Vater eine Niere zu spenden. Ein Lebendspender aus der eigenen Familie ist an sich der ideale Fall für eine Transplantation. Doch bei der klinisch-psychologischen Vorabklärung ergeben sich unerwartete Schwierigkeiten. Das löst einen innerfamiliären Konflikt aus, und stellt die Mediziner vor ein moralisches Dilemma.

Das Hörspiel entstand 2010 im Auftrag von BBC Radio 4 als fiktionaler Beitrag zu einer Sendereihe, die sich mit ethischen Konfliktfällen in der Medizin beschäftigte.
Sprecher:Christian Quadflieg (Franck Jordan)
Peter Ehrlich (Paul Delbar)
Christiane Hörbiger (Florence Guérin)
Peter Oehme (Inspektor des Rauschgiftdezernats)
Ingold Wildenauer (Ferinot)
Inigo Gallo (Moreno)
Inge Bahr (Kassiererin)
Peter Fischli (junger Mann)
Klaus Knuth (Joseph)
Franziskus Abgottspon (Polizist)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 24
Titel: Hunkeler macht Sachen
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 96 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Henrik Albrecht
Inhalt: Ein grauer Spätherbst in Basel. Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.



Für «Hunkeler macht Sachen» - seinen fünften Roman mit dem kantigen Kommissär als Hauptfigur - ist Hansjörg Schneider 2005 mit dem «Glauser» ausgezeichnet worden, dem wichtigsten Krimi-Preis im deutschsprachigen Raum. Und zum mittlerweile dritten Mal ist Hunkeler nun auf DRS 1 zu hören. Nach den szenischen Lesungen der Romane «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin» dieses Mal in einem aufwändig produzierten Hörspiel in 4 Folgen mit über 40 Mitwirkenden.
Sprecher:Lena Stolze (Angelica)
Samuel Weiss (Guido)
Daniel Berger (Giovancarlo)
Christian Regl (Scalzi)
Siemen Rühaak (Lembi)
Manfred Zapatka (Orlandi)
Rudolf Kowalski (Tartaro)
Helmut Krauss (Matteucci)
Horst Mendroch (Cottafavi)
Klaus Herm (Mario)
Hans-Michael Rehberg (Narcisse)
Mechthild Großmann (Paola)
Sascha Icks (Evelina)
Volker Lippmann (Scintilla)
Gina Schmitz (Kleine Angelica)
Christa Strobel-Mertins (Maestra)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 24
Titel: Ich bin nur ein einfacher Meldekopf
Autor: Peter Kamber
Buschi Luginbühl
produziert in: 2001
produziert von: SR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Er starb am 11. Dezember 1958 in Kriens bei Luzern, zurückgezogen, verbittert. Das letzte Geheimnis um seine Quellen nahm er mit ins Grab: Rudolf Roessler - Deckname «Lucy». Was hatte ihn dazu gebracht, in der Schweiz zu einer der wichtigsten Figuren auf der weltweiten Geheimdienstbühne zu werden?

Die Nachrichten, die 1939 bis 1944 durch seine Hände gingen, waren möglicherweise kriegsentscheidend. Wer waren seine Kontaktpersonen, die ihm Nachrichten direkt aus dem Führerhaupt- Quartier in Berlin zukommen liessen? Warum wurde er trotzdem 1944 und 1953 von der Schweizer Militärgerichtsbarkeit verhaftet und verurteilt?

Fragen, denen der Historiker Peter Kamber seit Jahren nachgeht. Er durchforschte Archive bis hin zur CIA und befragte Zeitzeugen, die Roessler nahe standen. Im Januar 2010 erschien im BasisDruck Verlag Berlin Kambers Roman «Geheime Agentin», der sich mit den geheimdienstlichen Aktivitäten während des 2. Weltkrieges in der Schweiz befasst. Rudolf Roessler ist ein wesentlicher Teil davon. Trotzdem sind er und seine Verdienste mehr oder weniger unbekannt geblieben.

Anlass genug, das Leben und Wirken Roesslers näher zu betrachten. Peter Kamber hat Buschi Luginbühl sein ganzes Recherchematerial zur Verfügung gestellt. Entstanden ist ein dreiteiliges Dokumentarhörspiel, das in keiner Weise Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.
Sprecher:Michael Hanemann (Gecko)
Marta Lachowa (Jirina Halas)
Jochen Kolenda (Uwe "Schimmel" Schimowski)
Donata Höffer (Konstanze / Rose)
Irene Kleinschmidt (Dora Bellinghausen)
Katja Preuss (Julia)
Hans-Jürgen Purkarthofer (Tom)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 24
Titel: Jagdfieber
Schreckmümpfeli
Autor: Simone Boller
produziert in: 2002
produziert von: SRF
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Horror
Regie: Isabel Schaerer
Inhalt: Jäger jagen Jäger jagen Jäger...
Sprecher:Reporterin: Charlotte Joss
Karl Studenmeier: Albert Freuler
Gaston: Yves Raeber
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Franz Baumann
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 24
Titel: Kafi Royal
Autor: Stephan Mathys
produziert in: 1952
produziert von: HR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Päivi Stalder
Komponist: Hans Schepior
Inhalt: Armin Neumann zählt alles, was er sieht: Bäume einer Allee, Muster auf dem Teppich, Blumen auf dem Kleid, Fische in der Vitrine...

Diese Leidenschaft und sein Status als überzeugter Single stempeln ihn zum Aussenseiter. Sein Arbeitskollege versucht ihn mit guten Ratschlägen aus der Reserve zu locken. Ohne Erfolg. Armin verliert zunehmend den Überblick: Was passiert wirklich, und was geschieht nur in seiner Fantasie? Er findet seine Traumfrau, verliert sie wieder, reist ihr nach, ohne genau zu wissen, ob es sie tatsächlich gibt. Seine Fantasie nimmt ihn mit, bis er schliesslich in die Wirklichkeit zurück findet - in die Arme einer Frau, die ganz ähnlich tickt wie er.
Sprecher:Ronald Feit (Leutnant Mück)
Erik Schumann (Obergefreiter Feinhals)
Otto Knur (Obergefreiter Gress)
Friedrich Schönfelder (Bauführer Deussen)
Brigitte König (Frau Susan)
Hans-Martin Koettenich (Sprecher)
Daten zu Stephan Mathys:geboren: 1968
Vita: Stephan Mathys lebt und arbeitet als Kunsttherapeut und Autor seit 1995 in Bern. Er schreibt Hörspiele, Theaterstücke, kürzere und längere Prosa. Manchmal entwischt ihm auch ein Gedicht. Mathys erhielt Förder- und Werkbeiträge des Kantons Aargau und der Stadt Bern. Er ist Mitbegründer der Produktionsgemeinschaft «Spielraum 7».
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 24
Titel: Montauk
Autor: Max Frisch
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Dramaturgie: Reto Ott; Dagmar Schnürer
Inhalt: Dieses Zitat stellt Max Frisch seiner Erzählung »Montauk« voran.

Während einer Lesereise lernt der Schriftsteller in New York die halb so alte Verlagsangestellte Lynn kennen. Sie verbringen ein Wochenende im Mai 1974 in Montauk, an der Nordspitze von Long Island. Doch ist ihnen beiden von Anfang an klar, dass er am darauf folgenden Dienstag zurück nach Europa fliegen wird, um dort seinen 63. Geburtstag zu feiern. Für die Zeit nach dem Abschied vereinbaren sie, sich weder anzurufen, noch zu schreiben, allenfalls eine Ansichtskarte zum Jahrestag ihrer Begegnung soll erlaubt sein.

Schon durch das einleitende Montaigne-Zitat erklärt Max Frisch seine Absicht, dieses Wochenende »aufrichtig« in Worte fassen und beschreiben zu wollen, »ohne etwas dabei zu erfinden«. Doch seine Vergangenheit und die damit verbundenen Erfahrungen und Erinnerungen drängen sich immer wieder in den Vordergrund. So muss er, während eines einsamen Strandspaziergangs, seine Geliebte Lynn hat er schlafend in der Pension zurückgelassen, unwillkürlich wieder an einen Strandspaziergang vor 16 Jahren denken - damals lag die junge Ingeborg Bachmann schlafend in seinem Zimmer. Déjà-vu-Erlebnisse durchziehen Frischs gesamte Erzählung - Leben in Wiederholungen, gleichermaßen als Erstarrung in der Wiederholung.

In einer Collage aus Erinnerungen, Tagebuchauszügen, Selbstreflexionen und anderem autobiographischem Material, seziert Frisch hier sein Lebens- und Liebesbild. Die Hörspielfassung greift diese Kaleidoskopstruktur auf und erweitert sie um zusätzliches biographisches Material, u. a. Frischs »Entwürfe zu einem dritten Tagebuch«, die 2010 aus dem Nachlass veröffentlicht wurden. Durch diese Erweiterung wird der Versuch unternommen, die Problematik eines »aufrichtigen« Schreibens im Werk selbst zu spiegeln.
Sprecher:Günter Mack (Velten)
Karin Anselm (Dr. Gorvin)
Ernst Alisch (Direktor Dürr)
Dorota Wojsyk (Ute)
Hedi Kriegeskotte (Martin)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

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Erstsendung: 08.05.2011
Datenquelle(n): dra
dra
SRF-Archiv
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Treffer 17 von insgesamt 24
Titel: Nudelsonntag
Autor: Ralf Schlatter
produziert in: 1985
produziert von: DW
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Margret Nonhoff
Inhalt: Eine Liebesgeschichte, die Geschichte einer Familienzusammenführung, ein Märchen zwischen Jestetten und Schaffhausen mit polnischen und italienischen Einflüssen. Das alles ist «Nudelsonntag». Nudelsonntag ist immer dann, wenn die Deutschen Feiertag haben, aber in der Schweiz die Läden offen sind. Dann kommen die alemannischen Nachbarn und kaufen Nudeln und Schokolade in Schaffhausen. Das ist seit vielen Jahren Gewohnheit.

Desiree Leu ist alleinerziehende Mutter und arbeitet im Einkaufszentrum, Abteilungen Nudeln und Schokolade. Wenn sie arbeitet oder zum Arzt muss, ist ihr kleiner Sohn Luca oft bei seinem Grossvater Hans Leu. Hans Leu ist 80 Jahre alt und wird durch seinen Enkel Luca an die eigene Kindheit erinnert. Damals hatte er einen «besten» Freund von «ennet» der Grenze: Wolfgang.

Ralf Schlatter erzählt in seinem Hörspiel, wie die Buben sich damals aus den Augen verloren, wie Desiree schmerzhaft zu einem neuen Cousin und Luca zu einem neuen Papa kommt. Damit die Geschichte glücklich ausgeht, stellt er Irena an die Seite von Hans. Irena ist eine polnische Fee. Sie hilft im Haushalt und beim Zusammenspinnen zerrissener Lebensfäden.
Sprecher:Jürgen Hilken (Bisson)
Johanna Bassermann (1. Frau)
Michael Oenicke (Pierre)
Hans Gerd Kilbinger (Sergeant)
Heinz Schacht (Polizist)
Manfred Heidmann (Maurice)
Lothar Ostermann (Inspektor)
Renate Koehler (2. Frau)
Tibor von Peterdy (Sprecher)
Daten zu Ralf Schlatter:geboren: 1971
Vita: Ralf Schlatter, * 1971 in Schaffhausen, lebt als freier Autor und Kabarettist in Zürich. Für seinen Debütroman «Federseel» (2002) und die Erzählung «Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor» (2003) erhielt er diverse Förderpreise und Auszeichnungen. Fürs Schweizer Radio DRS schrieb er das viel beachtete Schreckmümpfeli «Mord auf Tonband» und das Hörspiel «Rumantsch grischun», das 2006 mit dem «Prix Suisse» ausgezeichnet wurde. Seit 2009 schreibt und liest er regelmässig Morgengeschichten für DRS 1. Zusammen mit Anna Katharina Rickert tritt er im Duo «schön&gut» auf, mit poetischem und politischem Kabarett. Mit ihrem Stück «Eine Liebesgeschichte» gewannen sie 2004 den «Salzburger Stier», den bedeutendsten Preis im deutschsprachigen Kabarett. Weitere Informationen: www.schriftsteller.net oder www.schoenundgut.ch
Hompepage o.ä.: http://www.schoenundgut.ch
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Treffer 18 von insgesamt 24
Titel: Nur no bis zum nöchschte Rank ...
Schreckmümpfeli
Autor: Irma Greber
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 107 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Gleich zu gleich gesellt sich gern
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Treffer 19 von insgesamt 24
Titel: Nur no bis zum nögschte Rank...
Schreckmümpfeli
Autor: Irma Greber
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Isabel Schaerer
Inhalt: Gleich zu gleich gesellt sich gern
Sprecher:
offen
Marianne Rogée
Magda Hennings
Eva Garg
Bodo Primus
Matthias Ponnier
Philipp Schepmann
Klaus Schweizer
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Treffer 20 von insgesamt 24
Titel: Schwanenweiß
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Inhalt: Im Frühjahr 1994 wurden in einer mittelgrossen Schweizer Stadt fünf Schwäne abgeschossen. Zweck der exemplarischen Aktion: Man wollte rund 60 Schwäne vertreiben, die sich das Strandbad als Nachtlagerplatz auserkoren hatten und die Wiese verschmutzten. "Seht ihr, so geht es, wenn ihr Menschenterritorium besudelt" - lautete die Botschaft an die andern Schwäne. Die Bevölkerung war aufgebracht, man sprach von "Schwanen-Massaker", und die Gemüter erregten sich bis in die höchste Politik. Die Schwäne aber blieben - bis zu einer unerwarteten Wendung.
Sprecher:
offen
Kaspar: Norbert Kappen
Einsger: Elisabeth Opitz
Einsager: Helmuth Lohner
Einsager: Hanns Ernst Jäger
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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