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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 64
Kriterien: Sprecher entspricht 'Gerhard Garbers' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... Ein Genosse des Traums
Autor: Frieder Schellhase
Casimir Ulrich Boehlendorff
produziert in: 1989
produziert von: SDR; SWF; SR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Henning Rademacher
Sprecher:Felix Mader (Moritz)
Volker Spahr (Papa)
Karin Schröder (Mama)
Carolin Gerstenmaier (Valerie)
Siegmar Schneider (Hr. Krumm)
Erstsendung: 24.06.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 64
Titel: Am Hoffnungsberg
Autor: Doris Gercke
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Da wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton bevorzugt. Die bevorzugten Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und Ausweglosigkeit, diagnostiziert Bella Block das soziale Milieu, in dem ihr nächster Fall spielt. Einst ungeliebte Mitarbeiterin der Polizei, dann renommierte Privatdetektivin, vertieft sie sich nun - nach einer Erbschaft - in kunsthistorische Studien und nimmt nur noch selten Aufträge an. Doch als die Polizistin Eva Bentrupp sie bittet, den Selbstmorden am Hoffnungsberg nachzugehen und ihr die Fotos von den toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme. Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und schließt Freundschaft mit Kollegin Rosi. Allmählich werden die Spuren deutlicher. Doch was geschieht mit den jungen Mädchen in der Wohnung gegenüber? Und wenn es tatsächlich um Kinderprostitution geht, warum stocken die polizeilichen Ermittlungen? Die Hamburger Romanautorin Doris Gercke schrieb mit dem Kriminalstück "Am Hoffnungsberg" ihr erstes Hörspiel.
Daten zu Doris Gercke:geboren: 07.02.1937
Vita: Doris Gercke, geboren 1937 in Greifswald, begann ihre literarische Karriere 1988. Ihre Romane um die Privatdetektivin Bella Block machten sie in kurzer Zeit zur bekanntesten deutschen Krimiautorin. Für den NDR schrieb sie verschiedene Hörspiele.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.05.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 64
Titel: Bei Westwind hört man keinen Schuß
Autor: Hansjörg Martin
produziert in: 1973
produziert von: SDR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Edmund Steinberger
Bearbeitung: Karl-Richard Tschon
Inhalt: Auf der kleinen Nordseeinsel Melloog treffen ein Filmteam und der Hobbybotaniker Dr. Schlünz ein. Sie werden vom Inselvogt Dircksen und seiner 17-jährigen Tochter Swantje, den einzigen Bewohnern des Eilands, begrüßt. Schon am zweiten Tag geschehen merkwürdige Dinge: zuerst wird auf Dr. Schlünz geschossen, dann auf den Kameramann. Die vom Festland herbeigerufene Polizei findet lediglich eine leere Patronenhülse und fährt wieder ab. Am gleichen Abend liegt der Tonassistent tot in den Dünen. Es kann nur jemand "von uns" gewesen sein, sagt Inselvogt Dircksen. Ein tragisches Ereignis aus der Vergangenheit führt zwar auf eine Spur, aber es gibt noch eine zweite.
Sprecher:Ernst Fritz Fürbringer (Der Großvater)
Andreas Petersen (Der Knabe)
Daten zu Hansjörg Martin:geboren: 01.11.1920
gestorben: 11.03.1999
Vita: Hansjörg Martin (1920- 99), deutscher Autor von Kriminalromanen, Kinder- und Jugendbüchern sowie Drehbüchern u.a. für den "Tatort". Kriminalhörspiele u.a. "Blut ist dunkler als rote Tinte" (BR 1971), "Blut an der Manschette" (WDR 1975), "Cordes ist nicht totzukriegen" (WDR 1982), "Der Schreck im Supermarkt" (DRS 1987).

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Erstsendung: 07.11.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 64
Titel: Big Fish
Autor: Thomas Perry
produziert in: 1972
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Eigentlich wollten sie ja nur ihren kleinen Waffengeschäften nachgehen, in Kalifornien Ziegen züchten und ansonsten ihrer Liebe leben, Altmeyer und seine schöne Frau Rachel. Aber da gerät der dicke Bucky in Kalamitäten wegen einiger Drogengeschäfte, und sie müssen einspringen, und die Sache gerät außer Kontrolle. Internationale Gangsterunternehmen jagen sie durch die halbe Welt. Auf ihren gefahrvollen Trips nach Tokio, Brüssel, Mexiko, London kommen sie schließlich einem gigantischen Coup auf die Spur: dem Schwarzmarkt mit Atombomben. Thomas Perry - Jahrgang 1947 - lebt als Schriftsteller in Kalifornien. Für seinen ersten Roman "Abrechnung in Las Vegas" erhielt er den Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres 1982.
Sprecher:Wolfgang Weiser (Rumsey)
Ursula Schult (Ellen)
Klaus Höring (Bates)
Erstsendung: 13.02.1988
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 64
Titel: Blankenhorn 1: Lauenburg-Connection
Autor: Uwe Friesel
produziert in: 1983
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Lauenburg Connection

Eigentlich sollte Guido Blankenhorn Flötist werden. Er wurde aber Kriminalkommissar. Jedenfalls für eine ganze Weile. Bis er "ressortfremd" recherchierte und vorzeitig in Pension gehen mußte. Im Gegensatz zu früher könnte er nun machen, was er will - wenn er nur wüßte, was er will. Statt dessen sitzt er an der Elbe und wirft Steinchen ins Wasser. Doch plötzlich kommt ein Kanu vorbeigefahren. Verkehrt rum. Ohne Fahrer. Als eine Boulevardzeitung sich des Falles annimmt, beginnt auch Blankenhorn seine Ermiftlungen. Auf eigene Faust, versteht sich, und natürlich ressortfremd. Er entdeckt dabei einen Toten unter den Lebenden oder jedenfalls jemand mit einem alten Gesicht, der schon längst ein neues Gesicht haben müßte.
Sprecher:Anita Geerken
Erstsendung: 20.01.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 64
Titel: Das große Schweigen
Autor: David Chotjewitz
produziert in: 1969
produziert von: SWF
Genre: Komödie
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Reizüberflutung und Hören als Seinsform sind das Thema, mit dem A und B nach Irrwegen endlich im Studio auf Sendung gehen. Zur Entspannung bieten sie das große Schweigen an, eine Übung, die besonders mit Blick auf die Einschaltquote nicht problemlos ist. Das große Schweigen? Oder doch nur ein Hörspiel, eins unter vielen, das die innovationswütigen Hörspielschaffenden ins Gefecht entsenden? Modellhafte Ausschnitte aus Hörspielproduktionen hat sich der Autor gleich mit ausgedacht.
Sprecher:Hans Timerding
Grete Schaun
Ferdi Welte
Peter Schmitz
Daten zu David Chotjewitz:geboren: 14.05.1964
Vita: David Chotjewitz wurde 1964 in Berlin geboren und veröffentlichte sein erstes Buch 1984. Seitdem hat er zahlreiche Erzählungen, Theaterstücke und Hörspiele geschrieben sowie als Schauspieler und Übersetzer gearbeitet. David Chotjewitz lebt in Hamburg.

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Erstsendung: 08.05.1993
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 64
Titel: Das Lied des Wals
Autor: Heinrich Weppner
produziert in: 1975
produziert von: WDR
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Robert Mertens hat sein Gedächtnis verloren. Dr. Behrend - sein Therapeut - hilft ihm bei der Suche nach sich selbst. Er scheitert jedoch zunächst am inneren Widerstand des Patienten. Nach und nach tauchen in den Gesprächen, Hypnosen, Träumen Erinnerungsfragmente auf: 'Fisch', 'alter Mann', 'Gesang' und immer wieder der Mythos von Jona und dem Wal. Es hat den Anschein, als ob Mertens das grausame Walfischschlachten auf den Färöer Inseln nicht verkraften konnte und im Schock sein Gedächtnis einbüßte. Allerdings je mehr sich das Rätsel um diesen Mann löst, desto stärker gerät Dr. Behrend in seinen Sog. Der Arzt verstrickt sich schließlich in dessen Identität, bis er manchmal fühlt und spricht wie er. Eines Tages entdeckt er etwas, was ihn tief erschreckt. Mertens Augen sind nicht mehr braun, sondern grau wie das Meer, und er ist keineswegs mehr der Patient, der Hilfe braucht. Heinrich Weppner gelingt in seinem ersten Hörspiel 'Das Lied des Wals' die poetische Umsetzung unseres ökologischen Desasters. Er verschmilzt Umweltkritik und Mythos, Ökothriller und Boulevardstück, Lyrik und Science fiction zu einer zornigen Klage über den Verlust der Natur. "Sie singen", so träumt Robert Mertens von den Walen, "...sie singen vom verlorenen Paradies... Sie singen von den Tänzen unter den Meeren... Sie singen von ihrer Liebe... Unendlich diese Stille.... Schneediamanten in den Wassern der Arktis.... Ich sehe.... Einhörner, die über Regenbogenhürden setzen."
Erstsendung: 18.12.1986
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 64
Titel: Das Mädchen vom Jungfernsprung
Autor: Hans Fitz
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Edmund Steinberger
Bearbeitung: Edmund Steinberger
Komponist: Alexander Brennecke
Inhalt: Am Dienstagabend des 05.September um 23:00 Uhr fand man im Leimbachtal am Fuße des Jungfernsprunges die Leiche der 19-jährigen Anita Brettschneider. Da man zunächst einen Unglücksfall vermutet hatte, brachte man die Tote in das Leichenhaus der Gemeinde Ebenhofen. Am darauf folgenden Morgen verständigte jedoch Polizeiobermeister Schmid, unter dessen Leitung eine Suchaktion unternommen worden war, den Chef der Mordkommission, Kriminalrat Zobel. Der mit Inspektor Stirner die Ermittlungen aufnimmt.
Sprecher:Elke Petri (Frau)
Martin Seifert (Mann)
Karlheinz Liefers (Stimme)
Katrin Martin (Stimme)
Daten zu Hans Fitz:geboren: 21.12.1891
gestorben: 28.10.1972
Vita: Hans Fitz, geb. 1891 in Neustadt an der Orla, gest. 1972 in Krailling bei München. Autor, Schauspieler, Regisseur. Weitere BR-Hörspiele u.a. Nicht alles glänzt, was Gold ist (1958), Das Mädchen vom Jungfernsprung (1975). Drehbuch Die Kurpfuscherin (1974).

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Erstsendung: 15.05.1975
Datenquelle(n): dra
dra
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Treffer 9 von insgesamt 64
Titel: Das Radio
Autor: Franziska Kusch
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Frau Dietgens, die Neue von nebenan, ist da. Sie macht ja eigentlich einen ganz sauberen und ordentlichen Eindruck - so auf den ersten Blick. Aber daß sie auch noch dieses Radio dabeihaben muß ...?!
Sprecher:Doru: Dieter Wien
Lola: Doris Abeßer
Cavrilescu: Klaus Manchen
Staatsanwalt: Dietrich Körner
Dr. Tolcin: Harald Moszdorf
Bote: Detlev Witte
Livia: Jutta Wachowiak
Wirtin: Elsa Koren
Stimme: Hermann Matt
Erstsendung: 20.11.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 64
Titel: Der Ausreißer
Autor: Wendy de la Bere
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Übersetzer: Bernd Schirmer
Inhalt: Das aus Neuseeland stammende Hörspiel erzählt die Geschichte eines Fischerjungen, der sein selbstgebautes Boot in einer Sturmnacht verloren hat, es sucht und schließlich wiederfindet hinter den Schaufensterscheiben eines Spielzeugladens, zwar übermalt, aber eindeutig im Besitze des Händlers, dem er es nun in Raten abkaufen muß, wenn er wieder zu seinem Eigentum gelangen will. Das kleine Stück der hierzulande noch unbekannten Autorin besticht durch die freundliche Erzählhaltung und kindgemäße Sprache seiner Spielfigur. Eine Parabel wird angedeutet, deren Auslegung aber doch ganz im Ermessen des Hörers bleibt.
Sprecher:Hanni Fockele-Grollmes (Anna)
Käte Kortenkamp (Annas Mutter)
Werner Brüggemann (Felix)
Martin Böttcher (Anton)
Ingrid Terhorst (Sophie)
Josef Grimberg (Der alte Felix Huskamp)
Mimi Frenke (Thresia)
Sabine Zöllner-Krumme (Liesken)
Wilm Böckenholt (Geburtstagsgast)
Hannes Demming (Geburtstagsgast)
Tönne Vormann (Geburtstagsgast)
Erstsendung: 20.06.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 64
Titel: Der Besuch des Leibarztes
Autor: Per Olov Enquist
produziert in: 1971
produziert von: BR
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Peer Raben
Übersetzer: Wolfgang Butt
Inhalt: Als Physikus und Armenarzt von Altona revolutionierte er die Medizin, und in Dänemark hätte er fast eine friedliche politische Revolution zuwege gebracht: Graf Struensee, Aufklärer, Freidenker, Humanist. 1768 beordert man ihn an den dänischen Hof, wo er Christian den VII. betreuen soll. Eine unbarmherzig-strafende Erziehung hat aus dem einstigen Kronprinzen einen stammelnden, verstörten Monarchen gemacht. Christian fasst schnell Zutrauen. Während er sich mehr und mehr in seine Innenwelten zurückzieht, überträgt er Struensee fast alle politische Macht. Doch dem Hof, allen voran dem Reaktionär Guldberg, ist der Aufklärer ein Dorn im Auge. Und Struensees, von Christian selbst angezettelte Liaison mit der Königin macht ihn anfechtbar... Enquist hat aus der ménage à trois zwischen Christian, Struensee und der Königin eine ergreifende Liebesgeschichte komponiert. Darüber hinaus ist sein Roman eine psychologisch ausgefeilte Studie über die Macht und eine Tragödie über die systematische Abrichtung eines Königs zum Instrument höfischer Machtinteressen.
Sprecher:Hanna Schygulla (Elvira)
Peer Raben (Petrov)
Walter Sedlmayr (Großvater)
Regina Hackethal (Jeanne)
Fabian Brinkmann (Christoph)
Rainer Werner Fassbinder (Erzähler)
Daten zu Per Olov Enquist:geboren: 23.09.1934
Vita: Per Olov „P. O.“ Enquist (* 23. September 1934 in Hjoggböle, Gemeinde Skellefteå) ist ein schwedischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 18.08.2002
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 64
Titel: Der einzige Ort
Autor: Thomas Stangl
produziert in: 1999
produziert von: SWR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Historisch; Abenteuer
Regie: Corinne Frottier
Bearbeitung: Corinne Frottier
Dramaturgie: Henning Rademacher
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte zweier zu Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführter Expeditionen nach Timbuktu. Die inmitten der Sahara, im heutigen Mali gelegene, legendenumwobene Stadt, sollte sagenhafte Reichtümer und Paläste bergen. Von Tripolis aus macht sich der schottische Major Alexander Gordon Laing mit einer gewaltigen Karawane auf den Weg. Zwei Jahre später erreicht der als Araber verkleidete, französische Abenteurer Rene Caillié vom Senegal aus ebenfalls diesen magischen Ort. Der Mythos von Timbuktu allerdings entpuppt sich als Fata Morgana, die Stadt ist ein heruntergekommenes Wüstenkaff. Doch Caillié überlebt im Unterschied zu Laing, der ermordet wird, die unglaublichen Strapazen und kehrt nach Frankreich zurück. Mit der Schilderung der Sehnsucht nach dem Unbekannten, am Schnittpunkt zwischen Kolonialismus und privater Selbsterfahrung, gelang dem Autor Stangl eine faszinierende Spiegelung des frühen europäischen Exotismus und zugleich die Beschreibung eines kulturellen Raumes, in dem 3.000 Jahre Geschichte in der Gestalt von Mythen, Sagen und Forschungsberichten nachklingen.
Sprecher:Verena von Behr (Schriftstellerin)
Helena Knupfer (Kind)
Eva Garg (Professorin)
Sabine Postel (Übersetzerin)
Bodo Primus (Politologe)
Andreas Szerda (Stimme)
Daten zu Thomas Stangl:geboren: 1966
Vita: Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Spanisch und Philosophie und veröffentlichte bisher in Literaturzeitschriften. Er lebt und arbeitet in Wien.
Erstsendung: 07.06.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 64
Titel: Der Hund der Baskervilles
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 1973
produziert von: SRF
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bastian Pastewka
Bearbeitung: Bastian Pastewka
Übersetzer: Gisbert Haefs
Inhalt: Zum ersten Mal berichtet eine alte Chronik aus dem Jahr 1742 vom Erscheinen eines monströsen, schwarzen Hundes, der offenbar bis in die jüngste Gegenwart immer wieder beteiligt zu sein scheint am mysteriösen Tod einiger Familienmitglieder von Baskerville. Als nun Sir Charles Baskerville auf schaurige Weise den Tod findet, bittet sein Neffe und Erbe Sir Henry Sherlock Holmes und Dr. Watson um Hilfe. Der riesige schwarze Höllenhund, von dem die Chronik berichtet, scheint tatsächlich zu existieren, jedenfalls schwebt nach Einbruch der Dunkelheit ein furchterregendes Heulen und Jaulen über dem Moor. "Die Welt ist voller augenfälliger Dinge, sie müssen einem nur auffallen" - so umschreibt der unverheiratete, künstlerisch dilletierende und Opium rauchende Meisterdetektiv Sherlock Holmes salopp seine wissenschaftliche Methode der Deduktion, mit der er auf unverkennbare Weise auch das Rätsel um den Hund von Baskerville lösen wird.
Sprecher:Jörg Cossardt (Sherlock Holmes)
Wolfgang Warncke (Dr. Watson)
Gerhard Dorfer (Prof. Soames)
Erwin Parker (Bannister)
Michael Schacht (Gilchrist)
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

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Erstsendung: 05.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 64
Titel: Der Mörder
Autor: Georges Simenon
produziert in: 2001
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Johannes S. Sistermanns
Übersetzer: Lothar Baier
Inhalt: An jedem ersten Dienstag des Monats nimmt Hans Kuperus gewöhnlich an einem Mediziner-Treffen teil. Nur zweimal weicht er davon ab. Das erste Mal überzeugt er sich davon, daß seine Frau ihn mit dem Anwalt Graf de Schutter betrügt, ganz genau so, wie es ihm in einem Brief ohne Absender mitgeteilt worden ist. Beim zweiten Mal erschießt er die beiden. Er wirft die Körper in einen Kanal und läßt die Beweise für das Verbrechen verschwinden. Doch anstatt Reue zu empfinden, fühlt sich der Mörder wie befreit. Er nimmt sich ein Dienstmädchen als Geliebte, er versucht, den Platz des Getöteten in der Gesellschaft einzunehmen und besucht weiterhin die regelmäßigen Treffen der Billardakademie, deren Vorsitzender der reiche und angesehene de Schutter war. Kein Verdacht scheint auf Hans Kuperus zu fallen. Doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Kuperus erfährt, wer ihm den anonymen Brief geschrieben hat, der ihn damals aus seiner Normalität riß. Das Eis auf den Kanälen schmilzt und gibt die Leichen frei.
Daten zu Georges Simenon:geboren: 12.02.1903
gestorben: 04.09.1989
Vita: Georges Simenon, belgischer Schriftsteller, geboren 1903 in Lüttich, starb am 4. September 1989 in Lausanne. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 1000 Kurzgeschichten, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Mit 16 schrieb er bereits Reportagen, 1921 wurde sein erster Roman verlegt. Die Figur des Kommissars Maigret (75 Romane) machte ihn bekannt. Er lebte in Paris, Kanada, den USA und der Schweiz.

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Erstsendung: 09.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 64
Titel: Der Tod der Minjotta
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1992
produziert von: SDR; SFB
Laufzeit: 131 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: An der Ausfallstraße einer Großstadt wird eine Prostituierte aufgefunden: tot. War es der väterliche Freund, der betrogene Ehemann, der eifersüchtige Liebhaber, ein abgewiesener Freier? Waren es die Beschützer mißgünstiger Kolleginnen oder die auf den guten Ruf ihres kleinbürgerlichen Hauses bedachten Mitbewohner der Minjotta? War es überhaupt Mord oder nur ein Unfall? Das Schicksal der Minjotta, rekonstruiert nach einem authentischen Fall, wird als Symptom verstanden, das auf tiefer wurzelnde Krankheiten hinweist, an denen die Gesellschaft laboriert.
Sprecher:
offen
Hans Diehl (Schausteller, als König und Columbus)
Ingrid van Bergen (Schaustellerin, als Königin und Chronistin)
Ernst Jacobi (Don Luis de Santangel)
Chajim Königshofen (Don Alonso de la Caballeria)
Horst Bollmann (Der Ritter)
Siggi Schwientek (Der Knappe)
Michael Habeck (Der Pfandleiher)
Wolfgang Höper (Ordnungshüter/Inquisitor)
Christine Heiß (Eine Erscheinung)
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 02.12.1970
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 64
Titel: Der Waffenschieber
Autor: Peter Gollan
produziert in: 1981
produziert von: SDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Kurt Lunte leitet ein - in diesen schweren Zeiten- kaum überlebensfähiges mittelständisches Unternehmen. Er ist Waffenschieber, und die Sorge um die Arbeitsplätze zwingt ihn, nach neuen Absatzmärkten Ausschau zu halten. So fliegt er kurzentschlossen an die ferne Pulverküste, wo er persönlich nach dem Rechten sieht, hatte er doch die Rebellen des Landes tatkräftig unterstützt, damit der Präsidentin die Notwendigkeit neuer Waffenkäufe drastisch vor Augen geführt werde. Mit von der turbulenten Partie sind eine Sekretärin, die keine Sekretärin ist, sondern eine wallraffende Journalistin, ein ominöser Herr Treter, der vorzeitig das Ehrenkleid der Nation abgelegt hat und sich nun intensiver der Pflege seiner agitatorischen Talente widmen kann, eine liebeshungrige Präsidentin, die bei aller Sorge um die Landeskinder doch auch Hausfrau geblieben ist, Fabrikarbeiter, Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre, für die die Erhaltung der Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie und die internationale Friedenspflicht schon lange kein Widerspruch mehr sind, und schließlich ein Waffen-Musterkoffer, der die dramatische Wende bringt, an der fernen Pulverküste genauso wie im heimatlichen Rüstungskonzern. Und nur der Tatsache, daß es sich bei dem ganzen um ein Hörspiel aus einer öffentlich-rechtlichen Anstalt handelt, die wirklich eine Anstalt ist, haben wir es zu verdanken, daß am Ende trotzdem so ziemlich alles beim alten geblieben ist.
Sprecher:Axel von Ambesser (Mr. Fruin)
Johanna Hofer (Mrs. Fetcher)
Helen von Münchhofen (Mrs. Raymond)
MusikerJohn O'Brien-Docker (Gitarre) Ladi Geisler (Gitarre) Jurek Lamorski (Akkordeon) Stefan Pintev (Violine) Hans Heider (Bass)
Erstsendung: 02.12.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 64
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.06.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Eva der Zukunft
Autor: Philippe Auguste Graf von Villiers de l'Isle-Adam
produziert in: 1981
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 72 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Walter Adler
Übersetzer: Annette Kolb
Inhalt: Lord Ewald hat das Unglück, sich unsterblich in eine Frau zu verlieben, die ebenso schön wie geistlos und gewöhnlich ist. In dieser Lage bietet Thomas Alva Edison, der legendäre Erfinder der Glühlampe und des Phonographen, seine Dienste an. Er konstruiert einen weiblichen Automaten, eine "Androide", die alle Anforderungen des Lords in schönster Weise erfüllt. Sie ist ein durch und durch künstliches Wesen und damit menschlicher, idealer und begehrenswerter als jede natürliche Frau. Die Technik, zu der Villiers de l'Isle-Adam bis dahin eine eher spöttische Haltung eingenommen hatte, wird auf paradoxe Weise zum letzten Refugium für das "Ideal" oder die menschliche Seele inmitten einer profanen bürgerlichen Wirklichkeit.
Sprecher:Hans Christian Rudolph (Loose)
Ernst Jacobi (Maurer)
Elisabeth Schwarz (Frau Loose)
Bo Elfsberg (Björnson)
Josef Farkas (Petöfi)
Eva Manhardt (Frl. Pawlaczik)
Horst Bollmann (Wirt)
Dagmar von Thomas (Wirtin)
Klaus Herm (Hausdiener)
Florian Hollfelder (Kind)
Friedhelm Ptok (Autofahrer)
Peter Schlesinger (Kellner)
Hans Mahlau (Zugkellner)
Peter Fitz (Redakteur)
Hartmut Bitomski (Referent)
Jonas Bergler (Angestellter)
Walter Adler (Verrückter)
Erstsendung: 06.03.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 64
Titel: Die Fernzüge
Autor: Dieter Philippi
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Eine Dichtermonographie könnte wie folgt beginnen: "Igor N. Platonow alias Nikolaj Nikolajewitsch kannte die Schlüsse wie ein Pinscher, der weiß, wohin er seine Haufen zu setzen hat. Nikolaj Nikolajewitsch hatte Probleme mit dem Anfang. Er wußte nicht, was mit dem Leben anfangen, nicht, wie mit den Frauen was anfangen, nicht, wie eine Geschichte anfangen. Er war nicht in das Leben hineingeglitten wie ein Stück Butter in eine heiße Pfanne." Der Held dieser Monographie wäre (wie der Dichter Daniil Charms) in St. Petersburg geboren und während der Leningrader Blockade in einem Gefängnis gestorben. Sein Leben wäre eine Kette phantasievoller Versuche, seiner Herkunft und seinem prophetisch erahnten Ende zu entrinnen - wie eine Flucht vor einer prädestinierten Biographie. Kein Wunder, wenn auch seine Prosa nie die 30 Zeilen überschritte. So säße der verhinderte Dichter in der Leningrader Straßenbahn und träumte davon, der Schöpfer eines großen Romans zu sein, der es ihm ermöglichte, wie alle großen Dichter fortan nur noch in Fernzügen zu reisen. Dabei ließe er sich die reizendste Straßenbahnschaffnerin von ganz Leningrad durch die Lappen gehen und legte statt dessen sein Schicksal in die Hände eines dämlichen Fernzugschaffners. Doch am Ende wäre der große Roman fertig. Er hieße "Die Fernzüge".
Sprecher:Martin Held (Elias)
Heinz Schacht (Willi)
Uta Hallant (Schwester)
Heinz Dieter Köhler (Stimme)
Daten zu Dieter Philippi:geboren: 1955
Vita: Dieter Philippi, geboren 1955 in Stupbach/Rheinland-Pfalz, lebt in Konstanz. Er studierte allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz, Zürich und Berlin; seit 1990 ist er freier Schriftsteller und schrieb ab 1992 acht Hörspiele für verschiedene Sender, so unter anderem "Auf allen Vieren", "Die Fernzüge", "Pücklers Raumdeutung" und zuletzt "Das erste Stück".
Erstsendung: 12.09.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 64
Titel: Die Frau und der Affe
Autor: Peter Høeg
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Übersetzer: Monika Wesemann
Inhalt: 1: Adam Burden, der Direktor des Londoner Instituts für Verhaltensforschung, will durch ein aufsehenerregendes Experiment die Evolutions- theorie erneuern. Sein Forschungsobjekt ist der Menschenaffe Erasmus, der von illegalen Tierhändlern ins Land gebracht wurde. Als Madelene, der jungen, schönen Frau des ehrgeizigen Wissenschaftlers, in einem hellen Augenblick ihrer heimlichen Alkoholabhängigkeit bewußt wird, daß der Affe bei den wissenschaftlichen Experimenten langsam zu Tode kommen wird, beschließt sie, ihm zur Flucht zu verhelfen. Im entscheidenden Augenblick jedoch schlingt Erasmus seinen Arm um sie und nimmt sie kurzerhand mit auf seinem gefährlichen Weg über die Dächer der Großstadt und durch die Kronen der Parkbäume. Eine mörderische Jagd beginnt, als gälte es einen Terroristen zu jagen. Erasmus ist mit seinen hundertfünfzig Kilo nicht nur kräftig genug, es mit seinen Verfolgern aufzunehmen, er ist auch intelligenter als sie. Das genau ist der Grund, weshalb sie unbedingt seiner wieder habhaft werden wollen.

2: Madelene, die junge und schöne Frau des Zoologen Adam Burden, hat den für wissenschaftliche Experimente vorgesehenen Menschenaffen Erasmus aus seinem Gehege befreit und ist mit ihm geflohen. Nach einer mörderischen Verfolgungsjagd durch die Großstadt London halten sich die beiden in einem Wildreservat versteckt. Bald wird klar, daß für Madelene die unfreiwillige Flucht gleichzeitig ihre Befreiung ist. Und der Beginn einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Madelene bringt dem Affen das Sprechen bei und sie lernt von Erasmus das Leben in der freien Natur. Es zeigt sich bald, daß Erasmus keineswegs das Opfer krimineller Tierhändler ist, sondern daß er, gemeinsam mit einigen Artgenossen, die längst in der Londoner Society Fuß gefaßt haben, planvoll ein Ziel verfolgt. Er will den Menschen klar machen, daß sie dabei sind, den eigenen Lebensraum zu vernichten, nachdem sie den der Tiere bereits zerstört und durch Reservate ersetzt haben. Am Ende verläßt Erasmus gemeinsam mit Madelene das Land wie er gekommen ist: mit einer Segelyacht, und die Zoologen begreifen, daß er nicht das ist, was vor den Menschen da war, sondern das, was nach ihnen kommen wird.
Sprecher:Matthias Haase (Richard)
Verena von Behr (Diana)
Rosemarie Fendel (Edith)
Ellen Schulz (Sarah)
Tobias Lelle (Tony)
Patrick Blank (Sam)
Doris Wolters (Ministerin)
Wolfgang Höper (Mr. Bennett)
Gerd Andresen (Lehrer/Cerberus)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Daniel Senger; Gaby Kemper
Regieassistenz: Eva Lauinger
Daten zu Peter Høeg:geboren: 17.05.1957
Vita: Peter Høeg, geboren 1957 in Kopenhagen, ist der international erfolgreichste dänische Schriftsteller des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Nach seinem 1988 erschienen Debütroman und einigen Erzählungen gelang ihm mit »Fräulein Smillas Gespür für Schnee«, von Bille August verfilmt und von SWF/NDR in einer Hörspieladaption produziert, ein Sensationserfolg. »Der Plan von der Abschaffung des Dunkels« erschien in Dänemark 1994.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.1997
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 64
Titel: Die Insel des zweiten Gesichts
Autor: Albert Vigoleis Thelen
produziert in: 1974
produziert von: SDR; SFB
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Inhalt: Weit schweift die Phantasie des Autors in seinen Erinnerungen zurück: auf die Insel Mallorca, wo er mit seiner Frau Beatrice von 1931 bis 1936 gelebt hat - ein deutsch-schweizerisches Ehepaar am Rande des Existenzminimums, er Schriftsteller und Träumer, sie Realistin mit Familiensinn, Exzentriker aber beide. Beatrices Bruder Zwingli lockte das junge Paar nach Mallorca, die Begegnung mit seltenen und seltsamen Persönlichkeiten hält sie auf der Insel, der Spanische Bürgerkrieg und die Fernwirkungen der Machtergreifung der Nazis in Deutschland vertreiben sie wieder. Am Schluß flüchten sie sich mit knapper Not auf den englischen Zerstörer Grenville, der sie in einen nichtfaschistischen Staat bringen soll: "Das Ziel heißt: Freiheit", das Leben als Schelmenstück ist zuende. Während Thelen, der alt gewordene "Wahrer einer Kunstübung, die im Aussterben begriffen ist", den autobiographischen Abenteuerroman seines sich zunehmend ins Exil verwandelnden Lebens auf der Insel erzählt, entsteht das Leben noch einmal neu - als "zweites Gesicht", als literarisch geknüpfte Verstrickung der Begegnung des eigenen Lebens mit sich selber und demjenigen anderer Menschen. Durch die Bearbeitung Norbert Schaeffers wird das im Erzählen zur Wirklichkeit kommende Leben zu einem authentischen Hörspiel.
Sprecher:Max Grothusen (Fritz Kumetat)
Doris Schade (Kläre Lenz, seine Tochter)
Herbert Mensching (Arnold Lenz, ihr Mann)
Rosel Zech (Marta)
Dagmar Kötting (Ina)
Clara Walbröhl (Trude)
Daten zu Albert Vigoleis Thelen:geboren: 28.09.1903
gestorben: 09.04.1989
Vita: Albert Vigoleis Thelen (1903-1989) studierte Germanistik, niederländische Philologie und Zeitungswissenschaft. Er war als Übersetzer tätig und schrieb Rezensionen, Gedichte und Romane. Allein der Roman "Die Insel des zweiten Gesichts", 1953, brachte ihm Erfolg, doch blieb Thelen ein Außenseiter des Literaturbetriebs.
Hompepage o.ä.: http://www.vigoleis.de/
Erstsendung: 17.09.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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1548175966
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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