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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Werner Cee
Komponist: Alessandro Bosetti
Übersetzer: Moshe Khan
Bettina Obrecht
Inhalt: Frei nach Motiven aus dem Roman "I fatti delle Fere" von Stefano d’ Arrigo.

N’drja versucht dem Krieg zu entfliehen und nach Sizilien zurückzukehren. Doch die Schrecken begleiten ihn.

Oktober 1943. N’drja ist weit gegangen, über die Berge Kalabriens, entlang der Küste, viele tausend Schritte. Fort vom Krieg, fort aus der Fremde, nach Hause. Die Fähren nach Sizilien sind von den Amerikanern versenkt worden, doch im Landstrich der Feminoten bietet ihm die sirenengleiche Hure Ciccina Circe eine Überfahrt in ihrer Barke an. Die brennende Sonne ist Heimat. Das Meer zwischen zwei Meeren ist Heimat. N’drja erreicht sein Dorf, doch nichts ist mehr wie früher.
"Mein Vater hat mich nicht erkannt, als ich ins Dorf gekommen bin, und meine Mutter ist tot, am Grunde des Meeres. Vater, all diese Geschichten, was erzählst du denn für Geschichten, hör auf, Vater ... "

Diese Überfahrt mit ihren Anklängen an die Begegnung mit Charon, dem Fährmann, der ins Jenseits geleitet, ist Leitmotiv des Stückes. Die Welt gerät im Krieg aus den Fugen, die Menschen verlieren ihre Orientierung zwischen Isolation, Kriegstrauma, Lüge, Vorurteil und Fremdheit.
Das Hörspiel zeichnet das Bild des Südens, in dem sich zahlreiche Facetten des menschlichen Lebens widerspruchsfrei verbinden: Archaischer Mythos mit alltäglicher Banalität, tiefe kulturelle Wurzeln mit derber, wilder Burleske, Göttliches und äußerst Menschliches. Es schafft klare akustische Bilder und Tagträume. Epische Gesänge bieten Orientierung, wobei die Semantik der Narration nicht immer durch Worte, sondern auch in Klang, Musik und Geräusch fortgeführt wird. Die Sprache selbst verliert ihren vertrauten Charakter, ihre Verständlichkeit, reduziert sich auf Geste, Klang. Über die ausufernden sizilianischen Cunto-Improvisationen von Gaspare Balsamo und den Aufnahmen archaisch-expressiver Stimmen der "Devoti" aus Catania wird die literarisch/kunstvolle Sprache wieder in ihrem Ursprungsland "ausgewildert".
Und auch die Musik zerfällt in Materie: Die Musik der Kirchenorgel, eine Instanz der abendländischen Kultur, verliert ihre Struktur, zerfällt in Klangflächen, Geräusche, komplexeTonalität diffundiert in Schwebungen, wird zunehmend dissonant in ihrem fortschreitenden Diminuendo.
Sprecher:Michael Mellinger
MusikerNorbert Grossmann (Kirchenorgel)
ergänzender Hinweis: Field-Recordings: Werner Cee
Ton: Martin Eichberg
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 07.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Werner Cee
Dramaturgie: Manfred Heß
Übersetzer: Bettina Obrecht
Inhalt: Eine italienische Fieldrecording-Oper unter Verwendung von Texten aus Goethes "Proserpina" und Ovids "Metamorphosen" sowie Texten von Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Tutto il Teatro des sizilianischen Westens

Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.
Unter Verwendung von Texten von Ovid, Goethes "Proserpina", Ugo Foscolo und Werner Fritsch.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 1: I Misteri di Palermo
Palermo und die Mysterien der Karfreitagsprozession von Trapani finden Ausdruck in einer überbordenden Fülle von Stimmen, Klängen, Musik, Lärm. Gemeinsam mit der uralten Rezitationsform des »Cunto« verbinden sie sich zu einem sehr diesseitigen Klangstrudel, einem Filmsoundtrack ohne Film mit Anklängen an Morricone und Fellini, zusammengehalten von Goethes Monodrama »Proserpina«.
Sprecher:Groupie: Deborah Weigert
Flaneur: Laurent Daniels
Fan: Jenny Bins
Mitläufer: Christian Senger
Edith Schröder: Ades Zabel
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 31.03.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel:
Autor: Werner Cee
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Werner Cee
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Die rituelle Thunfischjagd auf Favignana. Eine Spurensuche.
Eine sizilianische Trilogie der genreübergreifenden radiophonen Erzählformen.

Westsizilien – Die Insel ist eine Abrisskante von 2000 Jahren europäischer Geschichte. Sizilien ist alles - und immer auch das Gegenteil davon: Arkadien und Apokalypse, Lärm und Stille, Idylle und Konfusion, Schatzkammer der Phantasie, Dürre, Fruchtbarkeit, Reichtum, Armut und Raub. Werner Cee hat es bereist. Entstanden ist eine Trilogie der radiophonen Erzählformen: Hörspiel, Feature und Klangkunst. Leitfaden ist die Sage der Proserpina. In Sizilien soll Hades sich in Demeters Tochter verliebt und sie in die Unterwelt entführt haben. In ihrem Zorn wollte Demeter alles Leben verdorren lassen. Doch Proserpina darf im Frühling zurückkehren – und damit die Fruchtbarkeit.

Teil 2: La Mattanza
Jedes Frühjahr führt die Route der Thunfische direkt an Favignana vorbei. Im Laufe von 900 Jahren entstand dort eine rituelle Form der Thunfischjagd. Die letzte Mattanza ereignete sich 2007. In Favignana im Mai gibt es keine Fische mehr, dafür Touristen. Von der Mattanza gibt es aber noch alte Aufnahmen, es erzählen von ihr noch Gesänge und es leben noch Zeitzeugen.
Sprecher:David Czesienski (Rasmus)
Martin Semmelrogge (Oskar)
Willi Kiewitt (Gunnar)
Ingo Hülsmann (Amtmann)
Gudrun Ritter (Fräulein Habicht)
Uwe Kaper (Lif)
Jürgen Watzke (Liander)
Astrid Meyerfeldt (Bäuerin)
Irm Hermann (Frau Nielsen)
Simone von Zglinicki (Martina)
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Tod und Frühling - Teil 1: I Misteri di Palermo
Tod und Frühling - Teil 2: La Mattanza
Tod und Frühling - Teil 3: Die Rückkehr der Proserpina
Daten zu Werner Cee:geboren: 18.12.1955
Vita: Werner Cee, geboren 1955 in Gießen, lebt in Allendorf/Hessen. Er studierte Malerei an der Frankfurter Kunsthochschule Städel und arbeitete bis in die 1980er Jahre als bildender Künstler und Musiker in der experimentellen Rockmusikszene. Es folgten Arbeiten im Medienkunstbereich. Auszeichnungen: u.a. Deutscher Klangkunstpreis 2006, Prix Italia 2010.
Hompepage o.ä.: http://www.wernercee.com/
Erstsendung: 03.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5001 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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