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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 48
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Titel: Anton und Pepe
Autor: Paul Norman Zacher
Axel Ranisch
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Homosexualität; Coming Out
Regie: Axel Ranisch
Komponist: Rolf Wilhelm
Dramaturgie: Michael Becker
Inhalt: Anton war in der Grundschule der klassisch-pummelige Besserwisser, ungeliebt und die breite Zielscheibe seiner Mitschüler. Es war irgendwann in der 3. Klasse als der hübsche, aber merkwürdige Pepe mit den tümpelblauen Augen plötzlich vor ihm stand und von der Lehrerin als „Neuzugang“ vorgestellt wurde. Zwischen den zwei Außenseitern entwickelte sich eine zarte, unschuldige Liebesgeschichte, die nach nur zwei Jahren zu Ende gehen sollte, da Anton als Freak an einer anderen Schule anfangen musste. Jahre später: Anton, nun 27, fühlt sich dreifach gefangen: erstens in seiner Homosexualität, die er aus Angst, um die Gesundheit seines Vaters Dieter verheimlicht. Zweitens wegen des immensen Übergewichts, das ihn aus Scham und Angst vor Zurückweisung hindert, einen Berliner Schwulenclub zu betreten. Stattdessen wohnt Anton bei seinen Eltern in einem Lichtenberger Plattenbau. Da ihm nichts anderes gelingt, beginnt er Film zu studieren, dreht sperrige Kurzfilme und verliebt sich, drittens, unerreichbar in die Freunde seiner Freundinnen. Unglücklich und verträumt dichtet er in seinem Kinderzimmer Liebeslieder für Pepe, der ihm nicht aus dem Kopf gehen mag. 
Sprecher:Fritz Strassner (Stimme des Herrn)
Karl Obermayr (Tod)
Toni Berger (Teufel)
Ilse Neubauer (Glaube)
Elisabeth Endriss (Gute Werke)
Gerhard Lippert (Jedermann)
Eva Vaitl (Jedermanns Mutter)
Yvonne Brosch (Jedermanns Freundin)
Elmar Wepper (Jedermanns Freund)
Harry Täschner (Wastl-Vetter)
Winfried Hübner (Blasi-Vetter)
Rolf Castell (Mammon)
Erstsendung: 05.12.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 2 von insgesamt 48
Titel: Auf der Plaça del Diamant
Autor: Mercé Rodoreda
produziert in: 1983
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Übersetzer: Hans Weiss
Inhalt: Beim Tanz auf der Plaça del Diamant verliebt sich Colometa in Quimet. Sie stürzt sich in eine Ehe, die der völlig Ahnungslosen zum Albtraum wird, bringt zwei Kinder zur Welt, schlägt sich allein durchs Leben, als Quimet auf der Seite der Volksfront in den Bürgerkrieg zieht und fällt.

Sie findet schließlich ihren Frieden in einer neuen Ehe mit einem älteren Mann, der als Invalide aus dem Krieg heimgekehrt ist. Colometa erzählt ihre Geschichte selbst, naiv, sie weiß nichts von Liebe oder Sexualität und von Politik schon gar nichts. Die Dinge geschehen ihr einfach: die Ehe, die Schwangerschaften, der Bürgerkrieg.
Erstsendung: 16.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 3 von insgesamt 48
Titel: Boxen
Autor: Charles Juliet
produziert in: 1983
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Stefanie Hoster
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Kay Borowsky
Inhalt: Herbst 1948 in Aix-en-Provence. Der mittellose 14-jährige François hat auf einer Militärschule die Chance, einen Schulabschluss zu machen. Er ist ehrgeizig, aber er leidet unter dem Drill und der Brutalität der Mitschüler. François will Boxen lernen von seinem Zugführer Julien, einem ehemaligen Boxer. Die Sonntage in der Villa von Julien und seiner Frau werden für den Jungen zur Entdeckung.
Sprecher:
offen
Luitgard Im (Lena)
Dietrich Mattausch (Jesko)
Michael Thomas (Uri)
Jürgen Lampke (Armand)
Daten zu Charles Juliet:Vita: Charles Juliet, geboren 1934 in Jururieux bei Lyon, wuchs bei einer Pflegefamilie auf, trat zwölfjährig in die Militärschule von Aix-en-Provence ein. Später brach er ein Medizinstudium ab, um sich dem Schreiben zu widmen. 1989 gelang ihm mit "L'année de l'éveil" der Durchbruch. Seine Werke wurden .nternational bekannt; Einige,so auch dieses, verfilmt.
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Treffer 4 von insgesamt 48
Titel: Brabant
Autor: Hans Pleschinski
produziert in: 1974
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Christine Wunnicke
Inhalt: Ein Hörstück zur See in drei Teilen.

"Wir fahren nach Amerika. Wir greifen an!" Was um alles in der Welt vermag die kreuzbrave, wohlmeinende und politisch ziemlich korrekte paneuropäische Kulturvereinigung "Artemis e.V." während ihrer Jahrestagung zu solch einem weitreichenden, ungeheuerlichen und in seinen Folgen unabsehbaren Beschluss treiben? Natürlich nichts anderes als ein kultureller Skandal allererster Ordnung - die drohende Schändung heiligsten Abendland-Territoriums: ein zweiter Euro-Disney-Park im Südosten Roms. Und so schaukeln die Artemisler auf ihrer Reise über das Meer süd-südwest durch den Ärmelkanal vorbei an Madeira bis nach Potomac River, um ins Pentagon als Zeichen heiligen Protestes eine Kanonenkugel abzufeuern. Ihr Schiff ist keine USS Lincoln, ihr schwimmender Dreimaster ist die Brabant, ein abgehalftertes Kriegsschiff, jetzt Hotelschiff mit Tagungsmöglichkeiten und Blumenkübeln an der Reling. Mit voller Kraft voraus, allen Widrigkeiten und Versuchen zur Umkehr zum Trotz, hält die Brabant Kurs auf ihrer Fahrt zum letzten großen Verteidigungsschlag Europas. Die Passagiere spielen währenddessen unvergleichliches europäisches Welttheater: Kulturen und Sprachen liegen miteinander im bizarren Kampf, zur unfreiwilligen Aufführung kommen pralle, komische Abenteuer aus Fleisch und Geist, deftige Anspielungen und Seitenhiebe auf den Mitreisenden würzen und garnieren dieses Schauspiel zur See. 
Sprecher:Susanne Barth
Peter Heusch
Herbert Stass
Renate Heilmeyer
Wolfried Lier
Monica Kaufmann
Wolfgang Höper
Jan Geerd Buss
Gerhard Dongus
MusikerPaul Bialek (Violine) Konstantin Dorsch (Violine) Henrike Gosch (Viola) Gero John (Violoncello) Rudolf Schmücker (Klavier)
Daten zu Hans Pleschinski:geboren: 23.05.1956
Vita: Hans Pleschinski, 1956 in Celle geboren, lebt in München. Veröffentlichte zahlreiche Romane, u.a. "Ostsucht" (1993) und "Leichtes Licht" (2005). 2008 erschien der Roman "Ludwigshöhe", für den er 2008 den Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen erhielt.

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Erstsendung: 11.11.2005
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 48
Titel: Cem Caminhos - Hundert Wege
Autor: António Lobo Antunes
José Cardoso Pires
José Saramago
produziert in: 1985
produziert von: RB
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Christiane Ohaus; Hans Helge Ott
Komponist: Serge Weber
Inhalt: Lissaboner Stimmen. Hörstück mit Texten von José Cardoso Pires, José Saramago und Antonio Lobo Antunes

Gestalten aus der portugiesischen Literatur führen uns durch ihr sehr persönliches Lissabon. Sie durchstreifen die Stadt und schaffen ein Koordinatensystem, in dem wir uns auf ganz untouristische Weise in Lissabon orientieren können. Mit Texten von José Cardoso Pires ("Ballade vom Hundestrand"); José Saramago ("Geschichte der Belagerung von Lissabon") und Antonio Lobo Antunes ("Die natürliche Ordnung der Dinge"). (PRESSETEXT)
Sprecher:Peter Schiff (Ech)
Karsten Schmoldt (Ich)
Daten zu António Lobo Antunes:geboren: 01.09.1942
Vita: António Lobo Antunes, geboren 1942 in Lissabon, Chirurg und Psychiater, war zwangsverpflichtet als Militärarzt in Angola und wurde mit "Der Judaskuss" 1979 über Nacht als Schriftsteller weltberühmt. Zahlreiche Romane. 2007 erhielt er den Camões-Preis, die bedeutendste Literaturauszeichnung in der portugiesischsprachigen Welt.

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Erstsendung: 19.10.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 48
Titel: Das Dekameron
Autor: Giovanni Boccaccio
produziert in: 2005
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Übersetzer: Regine Ahrem
Inhalt: 1348. Die Pest treibt 10 junge Leute aus Florenz. In sommerlicher Idylle, frei von Sorgen, verbringen sie die Tage auf dem Land. Einzige Mühsal: Sie haben viel Zeit totzuschlagen. Dies tun sie, indem sie sich 100 Novellen erzählen; Geschichten voller Erotik, Leidenschaft und humorvoller Gaunereien.

Diese 100 Geschichten des «Il Decamerone» - die derb, traurig, komisch, erotisch um die ewigen Fragen der Liebesmoral und des menschlichen Zusammenlebens kreisen - begründeten Boccaccios Weltruhm und wurden zum Vorbild für Generationen von Novellisten - darunter Chaucer, Margarete von Navarra, Rabelais, Cervantes, Shakespeare, Lessing und Goethe. Aus den 100 Novellen wurden für dieses Hörspiel zehn ausgewählt; und das Augenmerk lag dabei mehr auf dem frivol-erotischen Treiben als auf der züchtigen Minne.

Der italienische Jazzmusiker Carlo Actis Dato lieferte die Musik zum Dekameron. Eine Musik, die zwischen Jazz und volksmusikalischen Traditionen flaniert und mit Rumba-, Samba- und Tango- Elementen eine überbordende Lebenslust versprüht und somit für die «italienische Stimmung» sorgt.



1. Teil: Ein Mann erwischt seine Angeheiratete mit einem schönen Liebhaber und treibt es am Ende mit ihm.

2. Teil: Ein Mönch unterweist eine Nicht-Christin im rechten Glauben, indem er seinen "Teufel" in ihre "Hölle" schickt.

3. Teil: Beatrice beweist ihrem Mann ihre Treue, während sie ihren Geliebten in den Armen hält.

4. Teil: Ein Bösewicht legt eine Beichte ab und wird künftig als Heiliger verehrt.

5. Tag: Ein Ehemann tut Buße, während seine Frau mit einem frommen Bruder paradiesische Exerzitien vollzieht.

6. Tag: Eine Frau scheut keine List, um doch noch zu ihrer Lust zu kommen.

7. Teil: Eine Dame treibt es mit dem Erzengel Gabriel. Aber warum futtert Bruder Alberto rohe Eier und Paprika?

8. Teil: Katharina hält die Nachtigall in der Hand und wird erwischt.

9. Teil: Wie ein Birnbaum ins Spiel kommt, wenn die Herrin vor den Augen ihres Angetrauten ihr Spiel treibt, indem sie mit dem Diener liebesspielt.

10.Teil: Die Verwechslungsgeschichte einer bewegten Nacht.
Sprecher:
offen
Carsten Brandau
Daten zu Giovanni Boccaccio:geboren: 1313
gestorben: 21.12.1375
Vita: Giovanni Boccaccio ([d͡ʒoˈvanːi boˈkːat͡ʃːo]; * 1313 in Florenz oder Certaldo; † 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz) war ein italienischer Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decamerone, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa.

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Erstsendung: 22.10.1999
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 48
Vorige/nächste Ausstrahlung:31.03.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Alltag des Herrn Held
Autor: Jan Georg Schütte
Wolfgang Seesko
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 97 Minuten
Regie: Jan Georg Schütte
Wolfgang Seesko
Inhalt: Thorsten Held, Schrauber in einer Autofabrik, lebt ein ruhiges, konventionelles Leben mit Frau und halbwüchsigem Sohn, gefangen und stumpf geworden in den Routinen des Alltags. Doch eines Tages wird er jäh aus seiner Umlaufbahn geschleudert. Plötzlich kann er den Zugangs-Bestätigungston nach der Codewort-Eingabe am Werkseingang nicht mehr ertragen. Autohupen, Daddelautomaten in Kneipen, Kindergeschrei, das Mahlen der Kiefer beim Essen, das Umrühren mit dem Löffel: Die ganze Welt verwandelt sich in einen lärmenden Alptraum. Schließlich kommt es zum großen Knall: Held erleidet einen akustischen Infarkt - und erlebt eine Art Wiedergeburt, gefolgt von einer kindlichen Neuentdeckung der Welt.
Sprecher:Michael Schacht (Tristram Shandy)
Hans-Helmut Dickow (Mr. Shandy)
Katja Kessler (Mrs. Shandy)
Hans-Dieter Zeidler (OnkelToby)
Herlinde Latzko (Witwe Wadman)
Ingold Wildenauer (Korporal Trim)
Paul Felix Binz (Dr. Slop)
Peter Hasslinger (Obadiah)
Renate Müller (Bridget)
Marianne Weber (Susannah)
Klaus Degenhardt (Kaplan)
Herta Veuhoff (Hebamme)
Daten zu Jan Georg Schütte:geboren: 1962
Vita: Jan Georg Schütte, geboren 1962 in Oldenburg, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur, hat sich einen Namen gemacht mit Kinofilmen, die er mit hochkarätigen Schauspielern in freier Improvisation entwickelte. Mit dem NDR Hörspiel produzierte Schütte 2010 "Seitenspringer"; für "Altersglühen oder Speed Dating für Senioren" erhielt er 2011 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Auch seine Hörspiele entstehen aus Improvisationen der Schauspieler. Wolfgang Seesko, geboren 1970 in Hamburg, studierte Musik- und Kunstwissenschaft in Oldenburg und beschäftigt sich seit 2001 mit dem Genre Hörspiel. Er arbeitet als freier Radiojournalist und -regisseur.
Daten zu Wolfgang Seesko:geboren: 1970
Vita: Wolfgang Seesko, geboren 1970 Hamburg. Nach seinem Studium der Musik- und Kunstwissenschaft arbeitet er bei Radio Bremen, seit 2006 ist er als freier Regisseur und Autor von Hörspiel- und Featureproduktionen für verschiedene Sender und Verlage tätig. Die erste Staffel „Der Paartherapeut“, die zusammen mit Jan Georg Schütte entstand, wurde von der ARD 2017 für den Prix Europa sowie den Prix Italia 2018 nominiert.
Erstsendung: 26.08.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 48
Titel: Der Glückliche
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 1986
produziert von: RIAS
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
Sprecher:Paul Burian (Robert)
Maria Singer (Wirtin)
Eva Kryll (Fanny, die Bedienung)
Holger Madin (1. Gast)
Ingolf Gorges (2. Gast)
ergänzender Hinweis: Es existiert eine Kurzfassung (53 Minuten), sowie die ungekürzte Fassung von 61 Minuten.
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 30.11.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 48
Titel: Der Mann, der unter anderem auch ein Schuh war
Autor: Jens Blendstrup
produziert in: 1992
produziert von: MDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Burkhard Ax
Übersetzer: Karl Erich Brink
Inhalt: Freddy und Elsa leben seit Jahren von Sozialhilfe. Freddy kann sich kaum artikulieren, und auch mit Elsa ist nicht alles in Ordnung. Aber heute ist der Tag, an dem sie etwas verändern wollen ... Im Jugendzentrum in einer Betonvorstadt arbeitet der altgediente Sozialpädagoge Torben Holzschuh mit gewalttätigen Jugendlichen. Er weiß, er muß die jungen Gewalttäter in allem bestärken und ermutigen, was sie aus ihrer Lethargie herausführt und kooperatives Sozialverhalten fördert - auch wenn es ihm nicht immer gefällt, was die Jung-Rambos beiderlei Geschlechts so aushecken ... In einem Einzelhaus in der Angestellten-Vorstadt lebt ein seit zehn Jahren arbeitsloser Mann mit multipler Persönlichkeit: Im Laufe des Tages verwandelt er sich in immer neue Gestalten, und seine Frau muß diese Verwandlungen erraten. Sie verdient den Lebensunterhalt und wünscht sich nichts sehnlicher als die Geborgenheit in einer richtigen Familie ... "Die Existenz ist etwas Seltsames: Des einen Tages wird man von einem Esel geboren, des anderen von einem Reptil verschlungen. Dazwischen liegt das, was wir Leben nennen." Mit diesen Worten beginnt das Hörspiel "Der Mann, der unter anderem auch ein Schuh war". Es erzählt drei Geschichten von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Alle haben dasselbe Ziel: Sie wollen nützlich sein.
Sprecher:Wolfgang Sörgel (Mann)
Marie-Anne Fliegel (Frau)
Daten zu Jens Blendstrup:geboren: 1968
Vita: Jens Blendstrup, geboren 1968, lebt als erfolgreicher Autor in seinem Heimatland Dänemark; mit "Die zerstörte Ordnung des Sergeanten Keld" gewann er den Prix Italia 2000. Blendstrup erzählt in seinen Hörspielen von emotionalen Verheerungen und ihren lebensweltlichen Konsequenzen - so auch in "Fort mit Schaden", das der WDR 2000 produzierte.
Erstsendung: 12.11.1999
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 48
Titel: Der Tod des Vergil
Autor: Hermann Broch
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Die Romandichtung Hermann Brochs vom Sterben des römischen Dichters Vergil stellt eine unendliche Annäherung an die Grenze des Lebens dar. Sie beschreibt überwiegend in einem inneren Monolog die letzten 18 Stunden im Leben des Verfassers der "Aeneis" von der Ankunft des siechen Dichters in Brundisium bis zum Verschwinden "jenseits der Sprache" und vollzieht sich in vier Stufen (Wasser - die Ankunft, Feuer - der Abstieg, Erde - die Erwartung, Äther - die Heimkehr). Heinz von Cramer hat aus diesem monumentalen, alle Dimensionen sprengenden Sprachkunstwerk ein "Meer von Sprache" (Heinz von Cramer) gemacht. Er erweist sich mit dieser subtilen "Sprechsymphonie" erneut als Meister der Hörspiel-Metamorphose.
Daten zu Hermann Broch:geboren: 01.11.1886
gestorben: 30.05.1951
Vita: Hermann Broch wurde am 1. November 1886 als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten in Wien geboren und ist am 30. Mai 1951 als Emigrant in New Haven, USA. gestorben. Er wechselte 1928 vom Textilfabrikanten zum Schriftsteller, studierte Mathematik, Philosophie und Psychologie. Seine Hauptwerke sind: "Die Schlafwandler" (Trilogie, 1931-1932); "Der Tod des Vergil" (Roman, 1945); "Die Schuldlosen" Roman in 11 Erzählungen (1950) sowie "Hofmannsthal und seine Zeit" (Essay, 1951).

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Erstsendung: 07.07.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 48
Titel: Die eine will meinen Ausweis sehen - Die andere leckt sich die Lippen
Autor: Winfried Roth
produziert in: 1962
produziert von: SR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Es gehört zum Ritual der Berichterstattung über gewalttätige Demonstrationen, daß Vertreter der Ordnungsmacht inmitten der großen Mehrheit friedlicher Demonstranten eine kleine Gruppe gewaltbereiter Krimineller orten, der sie nun ihrerseits unnachsichtigen Kampf ansagen mit allen Mitteln des wehrhaften Rechtsstaats. Nur selten gelangen Details dieses Kampfs an die Öffentlichkeit, und diese erscheinen dann oft genug alles andere als rechtsstaatlich; zumal wenn sogenannte V-Leute ihre Finger im Spiel hatten als Urheber von Straftaten oder als Mittäter zum höheren Zweck der präventiven Verbrechensbekämpfung. Nach langen und gründlichen Recherchen im Milieu hat Winfried Roth ein Hörspiel zu dem heiklen Thema geschrieben, ein Psychogramm von Menschen in der Grauzone der Legalität.
Sprecher:Hanns Ernst Jäger (Georges)
Günter Kind (Sibilot)
Ricarda Benndorf (Veronique)
Peter Arthur Stiege (Landstreicher)
Fränze Roloff (Landstreicherin)
Hans Heinz Klüfer (Inspektor)
Gert Tellkampf (Lerminier)
Friedrich Otto Scholz (Merciat)
Erich Herr (Bergerat)
Wolfgang Gretscher (Polizist)
Gerd Berger (2. Polizist)
Fred Schroer (Jules)
Willkit Greuèl (Périgord)
Eberhard Krug (Tavernier)
Walter Hirt (Mouton)
Hans Goguel (Charivet)
Heinz Stoewer (Demidoff)
Erstsendung: 14.07.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 48
Titel: Die Komödie vom Vater, der seinem Sohn die Tür nicht öffnete
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1992
produziert von: SFB
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Peter Gotthard
Inhalt: Der Treppenaufgang zu einer Wohnungstür ist der einzige reale Ort in Adolf Schröders neuem Hörspiel: Ein Sohn will seinen Vater besuchen, weil er in einer tiefen Lebenskrise Annäherung an eine aufgegebene Zeit sucht. Erinnerungen und Mutmaßungen greifen ineinander und fügen sich doch nicht zu einem Bild: Die Gegenwart ist verlorengegangen, und alle Versuche, sie beschreibend wiederzufinden, scheinen vergeblich.
Sprecher:Herbert Stass (Artur Hernstadt)
Elsa Grube-Deister (Luise, seine Schwester)
Edzard Haußmann (Oskar Hernstadt, sein Sohn)
MusikerUli Beckerhoff (Trompete) John L. Abercrombie (Gitarre)
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

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Erstsendung: 26.11.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 48
Titel: Die letzte Flucht
Autor: Wolfgang Schorlau
produziert in: 1973
produziert von: RIAS
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Hilke Veth
Inhalt: Berlin, Heidereutersee. Ein Angler findet die Leiche der 9-jährigen Jasmin am Ufer des Sees. Todesursache: zwei mit großer Wucht ausgeführte Schläge.

Die Indizien (Textilfasern und Sperma) verweisen eindeutig auf Bernhard Voss, Professor am Fachbereich Pharmakologie der Charité. Voss' Anwalt, von der Unschuld seines Mandanten überzeugt, engagiert den Privatermittler und Ex-Polizisten Dengler aus Stuttgart. - Hotel Adlon. Etwa zur gleichen Zeit wird Dirk Assmuss, hochrangiger Marketingspezialist eines großen Pharmakonzerns, entführt. Der Maskierte verlangt kein Lösegeld, nur Antworten auf seine Fragen zu den Geschäftspraktiken der Pharmaindustrie. Die Geisel gibt in ihrer wachsenden Verzweiflung schockierende Interna preis. Als dem Professor eine spektakuläre Flucht aus der Untersuchungshaft gelingt, beginnt eine aberwitzige Verfolgungsjagd quer durch Berlin.
Sprecher:Sprecher: Joachim Nottke
Sprecher: Helmut Krauss
Sprecher: Friedhelm Ptok
Sprecher: Georg Braun
Sprecher: Hans Schwarz
Sprecher: Klaus Nägelen
Daten zu Wolfgang Schorlau:Vita: Wolfgang Schorlau geboren 1951 in Freiburg im Breisgau, lebt als freier Autor in Stuttgart. Bevor er zu schreiben anfing, hat er als Manager in der IT-Branche gearbeitet. Nun schreibt er Kriminalromane, die sich dicht an der sozialen und politischen Realität orientieren. 2006 erhielt er den Deutschen Krimipreis.
Erstsendung: 18.05.2013
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 48
Titel: Die Minute mit Paul McCartney
Autor: Friedrich Christian Delius
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: 9. März 1967: Ein Ball, ein Hund, ein Beatle, zwei junge Männer und sieben junge Mädchen im Londoner Regent's Park am Tag, als "Getting better" für das Album "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" aufgenommen wurde. Eine wundersame Begegnung, immer wieder neu erzählt und anders beleuchtet - ein heiteres Spiel mit wechselnden Perspektiven und schönen Varianten. 25 Memo-Arien: ein bunter Fächer von Stil- und Tonarten, von literarischen Kompositionen, Satz- und Wortspielen.
Daten zu Friedrich Christian Delius:geboren: 13.02.1943
Vita: Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, aufgewachsen in Wehrda und Korbach in Hessen, studierte ab 1963 in Berlin an der Technischen und an der Freien Universität. Von 1970 bis 1978 arbeitete er als Lektor für Literatur in den Verlagen Wagenbach und Rotbuch. Seit 1978 ist er als freier Schriftsteller tätig. Er lebt in Berlin und Rom.

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Erstsendung: 04.08.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 48
Vorige/nächste Ausstrahlung:20.04.2019 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die schwere Hand
Autor: Dror Mishani
produziert in: 2013
produziert von: Mediencampus Leipzig
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Getto
Bearbeitung: Andreas Getto
Übersetzer: Markus Lemke
Inhalt: Eine Frau wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Bevor der Mörder sie erwürgte, hat ein Kampf stattgefunden. Dies ist Avi Abrahams erster Mordfall, in dem er als leitender Ermittler tätig ist. Er erkennt die Tote sofort wieder: Sie wurde vor Jahren Opfer einer Vergewaltigung. Der Täter wurde gestellt, beteuerte aber beharrlich seine Unschuld. Natürlich liegt es für Abraham nahe, einen Zusammenhang zwischen beiden Delikten herzustellen. Führt die Familie des Verurteilten womöglich einen Rachefeldzug? Aber das könnte auch ein Holzweg sein. Parallel wird die Geschichte einer kleinen israelischen Familie erzählt: Während der Ehemann kein Glück mit wechselnden Jobs hat und seit längerem arbeitslos ist, sorgt die Ehefrau Mali als Bankangestellte für den Unterhalt des Mannes und der beiden kleinen Töchter. Aus Malis Erzählung wird immer deutlicher, wie sehr sich die Ehepartner entfremdet haben und wie rätselhaft ihr der Mann an ihrer Seite geworden ist. Auch Mali wurde vor Jahren auf einer Dienstreise Opfer einer Vergewaltigung. Langsam und stetig laufen die beiden Parallelgeschichten aufeinander zu, um dann in einem erschütternden Showdown zu kulminieren. Dror Mishanis Kriminalromane um den grüblerischen Inspektor Avi Abraham sind keine harten Action-Thriller, folgen nicht dem klassischen Whodunnit-Muster, sind vielmehr intensive Charakterstudien.
Daten zu Dror Mishani:geboren: 23.06.1975
Vita: Dror Mishani wurde in Cholon bei Tel Aviv geboren. Er ist Lektor bei Keter Books in Jerusalem und Literaturprofessor mit dem Spezialgebiet Geschichte der Kriminalliteratur. „Vermisst“ ist sein erster Kriminalroman mit dem Inspektor Avi Avraham, weitere sind geplant.
Erstsendung: 20.04.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 48
Titel: Emmas Glück
Autor: Claudia Schreiber
produziert in: 1991
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Andrea Getto
Bearbeitung: Andrea Czesienski
Inhalt: Nach der niederschmetternden Diagnose hat der introvertierte Max nur noch einen Impuls: die verbleibende Zeit wirklich zu leben. Er klaut in seiner Firma eine Plastiktüte voller Geld und einen Ferrari, bucht ein Ticket nach in die Karibik, an den Golf von Mexiko und rast zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin baut er einen Unfall und wird auf das Gelände eines einsamen Bauernhofes katapultiert.

Dort haust Emma mitsamt ihren Hühnern und Schweinen, hochverschuldet, hochverdreckt. Emma lebt alleine auf ihrem Hof; sie schuftet wie ein Kerl und ihre Schweine behandelt sie fast wie eigene Kinder, doch wenn sie groß sind, macht Emma aus ihnen leckere Wurst. Sie ist zufrieden, nur einen richtigen Mann hätte sie gerne, und Geld wäre auch nicht schlecht, um ihr Gut vor dem drohenden Ruin zu retten. Da kommt ihr Max gerade recht.

Sie pflegt den leicht Verletzten, entwendet sein gestohlenes Geld und steckt seine Kiste in Brand. Dann beginnt sie, sich in ihn zu verlieben. In der Begegnung mit ihr und der sommerlich-summenden Natur gelingen Max unvergessliche Stunden des Glücks. Und als sein Ende naht, wendet er sich vertrauensvoll an Emma, schließlich weiß sie ja auch, wie man Tieren einen glücklichen Tod bereitet.
Sprecher:Otto David (Auguste Piccard)
Norman Hacker (Paul Kipfer)
Gerti Pall (Madame Piccard)
Ute Radkohl (Lana)
Franz Friedrich (Spirituosenfabrikant)
Gerhard Balluch (Gustav von Weide)
Alexander Kurzwernhart (Ulf von der UFA)
Heinz Hartwig (Reporter)
Erich Göller (SA-Männer)
Dietrich Schlederer (Nils; Knut; Salomon)
Werner Strenger (Zeitungsjungen)
Sabine Herget & Ernst Prassel (Lotte & Paulchen; Jean & Claire)
Franz Klinger (Radiostimme von "Bunt gemischt")
MusikerSabine Worthmann (Kontrabass, Gitarre) Silke Eberhard (Klarinette, Bassklarinette) Nikolaus Neuser (Trompete)
Daten zu Claudia Schreiber:geboren: 1958
Vita: Claudia Schreiber wurde 1958 bei Kassel geboren und war Hörfunkredakteurin beim SWF und Fernsehjournalistin beim ZDF. Heute lebt sie als freie Autorin in Köln. Ihre 2003 erschienene tragikomische Liebesgeschichte "Emmas Glück" wurde inzwischen verfilmt, ihr Kinderbuch "Sultan und Kotzbrocken" als Hörspiel und Theaterstück inszeniert. Ihr aktueller Roman "Ihr ständiger Begleiter" erzählt anrührend und verstörend zugleich von einer Beziehung, die Johanna mit Gott hat.
Erstsendung: 02.07.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
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Treffer 17 von insgesamt 48
Titel: Erntelied
Autor: Steffen Thiemann
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Gabriele Bigott
Komponist: Frieder Butzmann
Inhalt: Vielleicht hat er ja auf diesen Anruf gewartet. Obwohl der doch nichts Besonderes ist, eine Einladung eben, zum Klassentreffen. Leute treffen, die man 25 Jahre nicht mehr gesehen hat. Interessiert ihn eigentlich nicht. Aber die Erinnerungen kommen wie alte Bekannte, aktivieren Kinderängste und zerbröselte Sehnsüchte, erschrecken voreinander. Was bleibt? Was bedeutet ihm diese Betonstadt noch, in der er aufgewachsen ist. Fährt er nun hin? Er fährt, aber zum Treffen in die Gaststätte "Reiche Ernte" geht er dann doch nicht.

Eine scheinbar banale Bilanz aus der Mitte des Lebens, leise, lakonisch. Geschrieben von einem Autor, der zur Generation der um die Vierzigjährigen aus dem Osten Deutschlands gehört - wie auch sein Protagonist, der rückblickend von sich sagt "...mit zwanzig macht einem der Verlust einer Utopie nicht viel aus."
Sprecher:Matthias Habich (Professor Aronnax, Tiefseeforscher)
Stefan Kaminski (Conseil, sein Assistent)
Holger Teschke (Farragut, Kommandant der Abraham Lincoln)
Martin Engler (Ned Land, Harpunier)
Otto Mellies (Kapitän Nemo, Kommandant der Nautilus)
Luise Malcharowitz (Una, seine Tochter)
Stefan Kaminski (Calico, ihr Papagei)
Lukas Noellemeyer (Zeitungsjunge)
Janus Torp (Zeitungsjunge)
Götz Naleppa (Bootsmann)
MusikerVolker Schlott (Saxophon) Konrad Bauer (Posaune) Uwe Kropinski (Gitarre)
Daten zu Steffen Thiemann:geboren: 1966
Vita: Steffen Thiemann, Jahrgang 1966, lebt in Berlin. Er schreibt Hörspiele, Kurzprosa, Lyrik, Opernbearbeitungen, Libretti, Manifeste und Kurznachrichten. Hörspiele u.a. "Nichtschwimmercafe" (NDR 2001), "Erntelied" (RBB/NDR 2009), "Hochstand" (MDR 2012), "Die Anatomie der Einzelzelle" (RBB 2013), und "Der Sandmann im Ohr" (NDR 2013).
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Treffer 18 von insgesamt 48
Titel: Geh nicht auf den Eulenhügel
Autor: Christina Calvo
produziert in: 1999
produziert von: HR; SFB
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Werner Cee
Inhalt: Die Zwillinge Florin und Florinde haben schon den ersten Schritt in die Welt hinaus getan, und sie sind fortgegangen in die großen Städte, zu ihrer Berufsausbildung. Doch in den Ferien kehren sie immer zurück in das kleine Dorf, in dem Großmutters blumenumranktes Häuschen auf sie wartet. Dort finden sie es am schönsten, und am liebsten würden sie für immer hier bleiben, wohl behütet in Großmutters Fürsorge und geborgen im Zauber der Kindheitslieder. - In diesem Sommer jedoch wird die Idylle getrübt: Ein Mörder treibt sich in der Gegend herum. Befremdlich auch: Warum ist Großmutter nicht zuhause, um ihre Enkel zu empfangen? Auf einer Wanderung durch den Wald verlaufen sich Florin und Florinde. Am Abend gelangen sie auf den Eulenhügel, der sich finster und bedrohlich hinter dem Dorf erhebt. Vor diesem Ort hat die Großmutter die beiden immer gewarnt: "Geht nicht auf den Eulenhügel!" In der Tat sind es düstere, ja mörderische Schattengestalten, denen die Geschwister dort oben, im "Schloß der Nacht", begegnen, und sie werden vor schwierige Aufgaben gestellt. Als sie zurückkehren, da ist die Zeit der Kinderlieder vorbei und die alten Zöpfe sind ab. Eine märchenhafte Geschichte über das Abschiednehmen von der Kindheit. (PRESSETEXT)
Sprecher:Martin Schwab
Angelika Sieburg
Juan Esteller
Amine Yohanes
Vedat Ozcan
Poyraz Zeki
Rusello Francesco
MusikerChristoph Grund (Musikalische Begleitung)
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 26.12.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 48
Titel: Geisterstunde
ARD Radiotatort (Folge 64)
Autor: John von Düffel
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Jasper van't Hof
Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters bleibt Hauptkommissarin Claudia Evernich wenig Zeit zu trauern. Gleich mehrere kuriose, schwer erklärbare Mordfälle erschüttern Bremen und halten sie und ihren jungen Kollegen Claas in Atem. Doch damit nicht genug, auch Evernichs Mutter wird immer seltsamer. Frisch verwitwet, fängt sie an, in ihrem Haus Gespenster zu hören und zu sehen. Da trifft es sich gut, dass Staatsanwalt Dr. Gröninger aus seiner lauten Wohnung am Bremer Freimarktgelände ausziehen will. Evernich bittet ihn, zumindest vorübergehend bei ihrer Mutter Quartier zu nehmen - zur Beruhigung der alten Dame. Doch der gegenteilige Effekt tritt ein. Schon nach wenigen Nächten ist Gröninger davon überzeugt, dass es in dem Altbremer Haus tatsächlich spukt - und dass die irrsinnigen Morde der jüngsten Vergangenheit damit zusammenhängen ...
Sprecher:Christoph Eichhorn (Sir)
Heinz Meier (Bob)
Christian Redl (Leon)
Klaus Barner (Carlos)
Benjamin Reding (Ryan)
Veronika Nickl (Stella)
Michael Habeck (Pix)
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
Erstsendung: 10.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 48
Titel: Geschichten aus der großdeutschen Metropulle 1
Autor: Ingrid Marschang
produziert in: 2002
produziert von: SR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Harry Krüger, Alkoholiker ohne festen Wohnsitz, hat einen Auftrag als undercover-Detektiv beim sogenannten "Dienst für soziale Sicherheit" an Land gezogen. Jetzt soll er mittels Fernrohr die Privatsphäre seiner Marzahner Nachbarn ausspionieren, um vorgetäuschter Bedürftigkeit und leidigem Sozialmissbrauch auf die Schliche zu kommen. Als Gegenleistung für seine Spionage-Tätigkeit gibt's Wohnung und Getränke gratis. Krüger bezieht Quartier im 18. Stock eines angeranzten Hochhauses mit erheblichem Leerstand, inmitten der Marzahner "Sterbefall- und Müllrabattenkultur". Er taucht tief ein ins Milieu der underdogs, begegnet einer pittoresken Mischpoke von Verlierern, zum Beispiel einer rüstigen Rentnerin, die überall ihre selbstgehäkelten Topflappen vertickt und sich als Nobelschuh-Einläuferin für zarte Minister-Füße ein paar Euro mehr verdient, einem Rilke zitierenden Professor, der ihm bei seinem dramatischen Ableben ein Manuskript hinterlässt, das Ungeheuerliches enthüllt: die Machenschaften der Regierung, die mit einem geförderten Programm, firmierend unter dem Titel "Rentnerzirkulation", ältere Besitzer und Mieter spekulativer Hausobjekte auf eine Reise schickt, von der sie nicht mehr zurückkehren. Am Ende sitzt auch Krüger in einem solchen Rentnerbus. Dort rumpelt er einem Versprechen entgegen, das ein Prospekt folgendermaßen ankündigt: "stilvolle Landpartie mit tollen Preisen: Picknick-Decke, Picknick-Korb und pfiffige Doppelurne für zwei Personen".
Sprecher:Imogen Kogge (Madeleine)
Anke Sevenich (Albertine)
Ulrike Krumbiegel
Angelika Bartsch
Rosel Zech
Marita Böhme
Daten zu Ingrid Marschang:Vita: Ingrid Marschang volontierte nach dem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft bei der Satirezeitschrift "Titanic", arbeitete als Cartoonistin und Autorin für Print, Funk und Fernsehen sowie als bildende Künstlerin.
Hompepage o.ä.: http://www.marschang.de/
Erstsendung: 01.01.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Abfragedauer: 0,7310 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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