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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 255
Kriterien: Sprecher entspricht 'Günther Sauer' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Aktionsspiel
Autor: Hein Bruehl
produziert in: 1979
produziert von: RB
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Was fühlt, denkt, wie verhält der Einzelne sich in der Familie, in der Gruppe, in der Masse, was reproduziert er, wenn er in Situationen gestellt ist, die er in unverfänglichen Plaudereien und bei repräsentativen Befragungen spielend zu meistern vorgibt oder für irrelevant hält. Mitbürgern soll in einer Reihe von Alltagssituationen (vor Supermärkten, Schulen, Gotteshäusern, Fabriken, Bürohäusern, auf Park- und Kinderspielplätzen, in Kneipen, Imbißstuben, Kinos, Beatschuppen etc.) durch gezielte Provokationen ihr Konsum-Verhalten, ihr Verhalten gegenüber eigenen und fremden Kindern, ihre Fetischismen (am Beispiel Auto), ihr Verhalten gegenüber Minderheiten und "nicht-integrierten Teilen des deutschen Volkes" (Gastarbeitern) mit allen absehbaren Konsequenzen vor Augen geführt werden. Eine solche Freilegung von Verhaltensweisen (Mechanismen) wird sich notwendigerweise auch auf größere gesellschaftliche, ökonomische und politische Zusammenhänge erstrecken müssen. Im Gegensatz zu ähnlich gelagerten Versuchen des Straßentheaters, das die Trennung zwischen Darsteller und Zuschauer in der Regel nicht aufzuheben vermag, wird es bei diesen Testspielen erst in der Rundfunk-Wiedergabe Zuhörer geben, denn die Reaktionen der Zuschauer-Darsteller sollen das eigentliche Spiel konstituieren.
Daten zu Hein Bruehl:geboren: 26.12.1938
Vita: Hein Bruehl, geboren am 26.12.1938 in Berlin, begann 1962 als freier Assistent und Hörspiellektor beim Westdeutschen Rundfunk. Er arbeitete dort später als freier Regisseur, Übersetzer, Bearbeiter und Autor. Seit 1975 war er fest angestellter Regisseur mit redaktionellen Aufgaben. Seit 1992 war er redaktioneller Mitarbeiter im Studio Akustische Kunst. Für das Studio produzierte er u.a. "Dionysische Verwandlungen eines Winzerfests" (2000); "Mexiko DF" (2002) und schließlich "Magic Nights" (2003).
Erstsendung: 24.06.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 255
Titel: Allkämpfer Kampendonck. Stereo Olympiade
Autor: Richard Blank
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Friedhelm Ortmann
Komponist: Friedhelm Ortmann
Inhalt: Aus 80 Stunden Originalreportagen von den Olympischen Spielen 1936 bis 1968 stammt das Material für eine Superolympiade, deren Verlauf durch einen fiktiven Helden geprägt wird: Kampendonck. Er startet in allen Disziplinen und siegt ununterbrochen.Kampendonck selbst kommt im Hörspiel nicht zu Wort. Seine Gestalt baut sich auf aus dem Reflex seiner Umwelt: er wird gemacht - aus den Erwartungen einer auf Leistung und Idolbildung geeichten Umgebung, aus einer Sprache, die die Reportagen montiert und ins Fiktive verlängert.
Sprecher:Irmgard Först (Die Frau)
Günther Sauer (Der Arzt)
Christian Claaszen (Fahrer)
Ursula Feldhege (Zentrale)
Alwin Joachim Meyer (Milizoffizier)
Daten zu Richard Blank:geboren: 1939
Vita: Richard Blank, 1939 in Langenfeld im Rheinland geboren, studierte Philosophie, Theate geschichte und Germanistik. 1964 erhielt er für sein Drama "Daedal" ein Stipendium: Dichterklause im Literarischen Colloquium Berlin mit Peter O. Chotjewitz, Tom Stoppard und anderen. Danach folgten einige Filme für das Dritte Fernsehen. Blank lebt in München. Sein erstes Hörspiel, "Im Herzen des Kontinents" wurde 1969 vom WDR urgesendet.
Erstsendung: 22.08.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 255
Titel: Am Kreuzweg
Autor: Lester Powell
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 162 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ferry Bauer
Komponist: Peter Zwetkoff
Hans Platzgumer
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Es ist Sergeant Kitsons erster Fall. In einer einsamen Gegend ist Gordon Archer von einem Auto angefahren worden. Kitson vermutet, daß es sich um eine Mord handelt. Er macht sich an den Fall heran und löst ihn in sehr heiterer und pointenreicher Weise.
Sprecher:Sylvester Groth (Erzähler)
Karin Anselm (Großmutter)
Thomas Holtzmann (Großvater/Pfarrer)
Krista Posch (Mutter)
Stephan Bissmeier (Vater)
Doris Schade (Großtante)
Daten zu Lester Powell:Vita: Lester Powell war von 1935 bis 1938 Staff Writer für die Rock Film Studios, dann Reporter für diverse Zeitungen und die BBC Overseas Services. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Informationsoffizier der UNRRA in Deutschland und war seitdem als freier Autor tätig. Er schrieb zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen, Romane und mehr als 30 Hörspiele, darunter etliche Folgen der 'Damen-Krimis' mit Philip Odell. Die Vorlage dafür schrieb Lester Powell für das 'Light Programme' der BBC. In den 40er Jahren wurde dort die englische Version ausgestrahlt. In den 50er Jahren setzte die 'Damen-Reihe' dann ihren Siegeszug in Deutschland, in einer Produktion vom Saarländischen Rundfunk fort.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Lester_Powell/p443241.rhd
Erstsendung: 09.08.1981
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 255
Titel: Am Tag der Kreuzerhöhung
Autor: Fritz Meingast
produziert in: 1975
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: Kaplan Hermann Wehrle von der Pfarrei Hl. Blut in München-Bogenhausen wurde am
14. September 1944 als Mitwisser des Anschlages vom 20. Juli zum Tod verurteilt und gehenkt. Die Handlung beruht auf Geheimberichten des Gestapochefs Kaltenbrunner an die Reichskanzlei über Gestapoverhöre der Vorgänge vom 20. Juli 1944. Nach diesen Protokollen hat Fritz Meingast sein dokumentarisches Hörspiel geschrieben.
Sprecher:Thomas Bauer (Milan, Gastarbeiter)
Werner Friedl (Munk, sein Arbeitskollege)
Klaus Bachler (Leitner, sein Arbeitskollege)
Wolf Oeser (Lerchinger, sein Arbeitskollege)
Susanne Szameit (Christa, Munks Freundin)
Daten zu Fritz Meingast:geboren: 1904
gestorben: 1990
Vita: Fritz Meingast (1904-1990), langjähriger Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, schrieb Belletristik, Schau- und Hörspiele mit historischem Hintergrund, zahlreiche Erzählungen.
Erstsendung: 19.01.1975
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 255
Titel: Angaben zur Person des Zeugen Josef von Horváth
Autor: Traugott Krischke
produziert in: 1980
produziert von: BR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Alexander Malachovsky
Inhalt: Im Juli 1931 war der Dramatiker Ödön von Horváth einer der Hauptzeugen im "Murnauer Saalschlachtprozeß". Seine Aussage war für die Staatsanwaltschaft von größter Wichtigkeit - sie trug Horváth heftige Angriffe der Nationalsozialisten ein. In einer Zeitkolorit-Collage mit Gerichtsszene wird dieser politische Prozeß mit einem Portrait Ödön von Horváths verbunden.
Sprecher:Bernd Stephan (Dr. wild)
Reinhard Glemnitz (Dr. Buschmann)
Alois Maria Giani (ein Richter)
Dirk Galuba (ein Rechtsanwalt)
Erstsendung: 11.12.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 255
Titel: Appassionata
Autor: Julius Hay
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Gerlach Fiedler
Inhalt: Mit dem Text schaltet sich ein gelernter Dialektiker (freilich seit seiner nach Kerkerhaft und Amnestierung erfolgten Emigration vom Westen aus) auf erregende Weise in die dialektischen Auseinandersetzungen ein, und wir meinen: unüberhörbar. Dem Nachdenklichen wird übrigens klar, daß bei genauer Betrachtung die letzte Existenzfrage im Osten wie im Westen durchaus nicht ganz verschieden lautet. Es geht überall darum, ob in der Welt der Primat der Politik oder der Primat des Rechts sich endgültig durchsetzen wird. (Pressetext)
Sprecher:Regina Münch
MusikerHerbert Heinemann (Klavier)
Erstsendung: 19.10.1966
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 255
Titel: Ärztinnen
Autor: Rolf Hochhuth
produziert in: 1984
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: Der Autor siedelt sein Stück in einer klassischen Ärztefamilie an und kritisiert deren Verflechtung mit diversen Industriegruppen, die an der klinischen Erprobung neuer Medikamente an Patienten und sogenannten "Patientengruppen" interessiert sind. Quer durch die Familie zieht sich der Konflikt, der in der persönlichen Betroffenheit durch den Motorradunfall des eigenen Sohnes drastisch endet. Die Eltern erfahren nun das Problem ärztlicher Konsequenz an sich selbst...
Sprecher:Freie Musikgruppe des BRG Dornbirn
Leitung: Ulrich Gabriel
sowie Hörer des ORF
Daten zu Rolf Hochhuth:geboren: 01.04.1931
Vita: Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege) ist ein deutscher Dramatiker und ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem „christlichen Trauerspiel“ Der Stellvertreter. Als rigoroser „Moralist und Mahner“ setzte sich Hochhuth wiederholt mit der NS-Vergangenheit und aktuellen politischen und sozialen Fragestellungen auseinander. In einer Vielzahl offener Briefe versuchte er seit den 1960er Jahren, Einfluss auf die Politik zu nehmen, und „fordert deren moralische Erneuerung.“

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.02.1984
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 8 von insgesamt 255
Titel: Auf eigene Faust
Autor: David Ellis
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 156 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dieter Eppler
Komponist: zeitblom
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Sergeant Alec Rigby, 40, Junggeselle und ehrgeizig, ist dafür bekannt, daß er gelegentlich etwas jenseits der Dienstvorschriften ermittelt. Sein Freund und Kollege, Bill Wallace, 38, verheiratet, zwei Kinder, hält das für falsch, in seinen Augen steht das Risiko nicht dafür, vor allem, wenn die Motivation Ehrgeiz und Karriere ist, statt Achtung vor dem Gesetz.

Nun hat Rigby von "einem Freund" einen ganz heißen Tip bekommen: Ein Juweliergeschäft in belebter Straße soll ausgeraubt werden, mehrere Beteiligte, für Alec allein jedenfalls zu viel. Wallace läßt sich breitschlagen, und so sind beide "zufällig" am Tatort. Nur: Als sie die Verfolgung der Täter aufnehmen, wird Rigby zusammengeschlagen, Wallace niedergeschossen. Daß Rigby, weiter und nun erst recht auf eigene Faust, die Täter stellen und vor Gericht bringen kann, erweist sich als Pyrrhussieg. Ein moralischer Krimi: Psycho- und Soziogramm eines Kriminalbeamten, wie er in einem rechtssicheren Land nicht sein sollte.
Sprecher:Bernhard Schütz
Ulrich Noethen
Christian Wittmann
Nadeshda Brennicke
Daten zu David Ellis:geboren: 1967
Vita: David Ellis wurde 1967 in den USA geboren und arbeitet als Schriftsteller mit dem Schwerpunkt Kriminalromane.
Erstsendung: 27.10.1975
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 255
Titel: Auf eigenen Wunsch
Autor: Ernst Jacobi
produziert in: 1978
produziert von: HR
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: In einer chemischen Fabrik, in der nachweislich mit Schadstoffen gearbeitet wird, will eine Angestellte, die unter berufsbedingten Hautschädigungen leidet, ihren Arbeitsplatz wechseln. Sie darf das nur, wenn sie die widerrechtliche Erklärung "auf eigenen Wunsch" unterschreibt.
Sprecher:Edith Heerdegen (Lisa)
Max Grothusen (Otto)
Erstsendung: 08.07.1983
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 255
Titel: Aufstand des Gewissens
Autor: Fritz Meingast
produziert in: 2015
produziert von: Autorenproduktion (i.A. DKultur)
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: Alle im Hörspiel erwähnten Zahlen und Äußerungen der beiden Kampfparteien sind dem im Bayerischen Hauptarchiv, München, aufliegenden Berichten, Briefen und sonstigen Originaldokumenten entnommen.
Daten zu Fritz Meingast:geboren: 1904
gestorben: 1990
Vita: Fritz Meingast (1904-1990), langjähriger Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, schrieb Belletristik, Schau- und Hörspiele mit historischem Hintergrund, zahlreiche Erzählungen.
Erstsendung: 01.02.1976
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 255
Titel: Aus dem wirklichen Leben des Johann Sebastian Bach
Autor: Heiner Michel
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Als Johann Sebastian Bach 1750 starb, war er bereits fast vergessen. Das klingt heute ganz unglaublich: Bach ist heute wohl der bekannteste Komponist der Menschheit. Unzählige rund um den Erdball spielen und lieben seine Musik. Aber wie war sein wirkliches Leben? Wie konnte es geschehen, daß nach seinem Tode seine Frau und seine vier Töchter in elende Bettelei und schließlich ins Armengrab gestoßen wurden? Das schönfärberische Bild in den meisten bisherigen Lebensbeschreibungen ist eher dazu angetan, den wirklichen Bach mit seinen Sorgen, Ängsten und verzweifelten Kämpfen zu verbergen. Das erste Hörspiel unserer Reihe nach Augenzeugenberichten und Dokumenten stellt die angespannte Situation und die dramatischen Vorgänge bei der Teilung des viel zu knappen Erbes dar: Familie Bach als 'Sozialfall


1: Als Johann Sebastian Bach 1750 starb, war er bereits fast vergessen. Das klingt heute ganz unglaublich: Bach ist inzwischen wohl der bekannteste Komponist der Menschheit. Unzählige Menschen rund um den Erdball spielen und lieben seine Musik. Aber wie war sein wirkliches Leben? Wie konnte es geschehen, dass nach seinem Tode seine Frau und seine vier Töchter in elende Bettelei und schließlich ins Armengrab gestoßen wurden? Das schönfärberische Bild in den meisten bisherigen Lebensbeschreibungen ist eher dazu angetan, den wirklichen Bach mit seinen Sorgen, Ängsten und verzweifelten Kämpfen zu verbergen. Das erste Hörspiel unserer Reihe nach Augenzeugenberichten und Dokumenten stellt die angespannte Situation und die dramatischen Vorgänge bei der Teilung des viel zu knappen Erbes dar: Familie Bach als 'Sozialfall'.

2: Als Johann Sebastian Bach seine erste Anstellung bekam, an der Neuen Kirche in Arnstadt, war er erst achtzehn. Gemeinde und Magistrat waren von dem jungen, virtuosen Organisten begeistert - aber nicht lange. Er war zwar ein glänzender Organist, konnte aber über seinem Spiel die ihm anvertraute Gemeinde vergessen. Darauf angesprochen, reagierte er mit nervendem Trotz. Er bekam für eine 'Bildungsreise' nach Lübeck vier Wochen Urlaub und blieb vier Monate seinen Dienstpflichten fern. Und so weiter. Unsere Augenzeugin, Barbara Bach, hat ihn vor dem Schlimmsten bewahrt, ohne auf ihren Ruf zu achten. Ist sie auch jene 'fremde Jungfer auf der Orgel', über die sich die Obrigkeit in Arnstadt vor dem endgültigen Bruch so erzürnt?

3: Johann Sebastian Bach wollte unbedingt mehr werden, als nur "Organist". Kein Wunder, denn zu seiner Zeit waren Organisten nur musikalische Handwerker auf der gleichen niederen Stufe wie Stadtpfeifer und Bierfiedler. Deshalb versuchte Bach einen seltsamen Zickzackweg zwischen Kirchenämtern und Fürstenhöfen. Augenzeugin des Hörspiels ist Barbara, seine erste Frau, die ihn bei vier Ortswechseln begleitet hat und dann früh starb. Zuletzt erlebte sie den Wechsel von Weimar nach Köthen. Wenn wir dem ersten Bachbiographen, J. F. Agricola glauben dürfen, so trat Bach das neue Amt beim Fürsten Leopold 'unverzüglich' an. Aber das ist leider eine Fälschung. Wahr ist vielmehr, dass sein bisheriger Dienstherr, der Herzog von Weimar, ihm den Abschied verweigerte und ihn in Beugehaft werfen ließ.

4: In Leipzig hat Johann Sebastian Bach 27 Jahre seines Lebens verbracht "unter stetem Verdruß", wie er selber sagte. In seinem Nekrolog faßt Agricola diese 27 Jahre in zwei Sätze zusammen: "Die Stadt Leipzig erwählte unseren Bach im Jahre 1723 zu ihrem Musikdirektor und Kantor an der Thomas-Schule. Er folgte diesem Ruf; obgleich er seinen gnädigen Fürsten ungern verließ." Tatsächlich war es gekränkter Stolz, der ihn aus Köthen forttrieb, denn der Fürst hatte neu geheiratet, eine unmusikalische Prinzessin, die sich mit der Jagd und der Aufstellung eines neuen Wachbatallions beschäftigte. Und es waren die guten Bedingungen, die Bachs Freund Georg Philipp Telemann ausgehandelt hatte, ohne sie selbst wahrnehmen zu wollen. Bach war für die Leipziger Ratsherren aber nur zweite Wahl und das liessen sie ihn in seinem Anstellungsvertrag spüren.

5: Johann Sebastian Bach war ein hervorragender Musikpädagoge. Das haben viele seiner Schüler später dankbar und stolz bestätigt. Aber das war privater Unterricht für herausragende Begabungen, sorgfältig ausgewählt für die künftigen Meister. Hauptberuflich war Bach jedoch Schulmeister - und in diesem Amt hielten ihn seine Leipziger Vorgesetzten und Behörden für einen miserablen Lehrer, den sie gerne rasch wieder losgeworden wären. Nun waren die Aufgaben eines Lehrers damals, besonders in einem Internat wie der Thomasschule, deutlich anders als heute und mit jetzigem pädagogischen Verständnis kaum zu begreifen: im Vordergrund der Tagesarbeit stand nicht der Unterricht, sondern absolute Aufsicht und Zucht. Die Schule unterschied sich kaum von einer Kaserne. Da wurde ein Lehrer, der eigentlich seiner Musik lebte und dem unbegabte Kinder eher lästig waren, leicht zu deren Quälgeist.

6: Der Titel dieser Folge spricht eine für manchen Protestanten unerträgliche Vermutung aus: ihr Bach katholisch? Gezeigt wird, aus welcher Bedrückung in Leipzig heraus und wie intensiv Bach versuchte, Verbindungen zu Dresden und zum dortigen katholischen Hof zu bekommen. Der Kurfüst August der Starke war zum katholischen Glauben übergetreten, um König von Polen werden zu können. Zu seinem Tode und zur Thronbesteigung seines Nachfolgers komponiert Bach die ersten Sätze einer "lateinischen" Messe und bemüht sich dringend darum, künftig Musik für den katholischen Hof und seine Kirche machen zu dürfen. Sein Sohn Friedemann reist nach Dresden und hat, allen Intrigen zum Trotz, mit seiner Bewerbung um eine Organistenstelle im prächtigen "Elbflorenz" Erfolg.

7: Was geht in einem Vater vor, dem 13 von 20 Kindern vorzeitig sterben? Was in den beiden Frauen Bachs, Barbara und Anna Magdalena, die so viele ihrer Neugeborenen bald wieder hergeben mussten? Oder litten sie noch mehr, wenn eines der Kinder einige Jahre erlebte und dann plötzlich starb, wie die kleine Regina Johanne mit viereinhalb Jahren? Zum "wirklichen Leben" des J.S. Bach gehörte auch die Dienstpflicht, "in LeichBegänggnüßen iederzeit, wie gebräulich, soviel wie möglich, bei und neben denen Knaben herzugehen", also bei Beerdigungen den Gesang der Thomaner zu beaufsichtigen. In den Jahren 1732/33 musste er das dreimal bei eigenen Kindern tun. In diesen beiden bitteren Jahren spielen die Szenen, die nach Ursachen und Wirkungen eines so häufigen Todes fragen. Mit im Spiel ist noch einmal der Wundarzt der Thomasschule, Dr. Caspar Bose, der selber schon mit 29 starb.

8: Bach reagiert auf "steten Verdruß, Neid und Verfolgung" durch seine Obrigkeit in Leipzig in einer für ihn bezeichnenden Weise: er stellt die hauptberufliche Arbeit weitgehend ein, hört auf, Kirchenmusik zu schreiben und weicht in einen erfreulicheren Nebenberuf aus. Da gibt es nämlich in Leipzig das beliebte Kaffeehaus des Herrn Zimmermann. Und dort musiziert, des Sommers im Garten, des Winters im festen Haus, das "collegium musicum" und amüsiert das gutbürgerliche Publikum auf das unterhaltsamste. Der Kapellmeister dieser in der Musikwelt berühmten Truppe war von 1729 - 1739 J.S. Bach, assistiert von seinen herangewachsenen Söhnen. In dieser Zeit entstehen oder werden neu aufgeführt die großen weltlichen Konzerte und Instrumentalwerke und daneben Miniaturopern wie die vergnügte "Kaffeehauskantate".
Bach war mit Lust bei der Sache als Unterhaltungsmusiker. Was warf ihn schließlich aus dem Rennen und raubte ihm die Gunst des Publikums?

9: Als Bach eben fünfzig geworden war, spitzten sich Ärger, Streit und Kränkungen drastisch zu. Plötzlich war er überall "out", wurde zu einem einsamen, verbitterten Mann. Was waren die Gründe, mit denen man ihn abschrieb, ihn in so unerträglicher Weise fallen ließ?
Da war der neue Rektor der Thomasschule, ein berühmter Gelehrter der Aufklärung, für Leipzig und sein Geistesleben ein Gewinn. Aber für den war Bach nur ein "Bierfiedler", ein ungelehrter Musikant und für Musik war im neuen Wissenschaftsbetrieb ohnehin kein Platz mehr. Und dann die junge Generation der Kritiker und Komponisten: für sie war der "alte" Bach nur noch eine verstaubte Perücke mit unsanglicher und unsingbarer Musik. Das schrieben sie auch ungeniert und hart in ihren Zeitschriften. Und das Leipziger Kaffeehauspublikum wandte sich neuen "Stars" zu.
Bach zog sich immer tiefer in sein Schneckenhaus kompliziertester Musik zurück.

10: Die wohl bekannteste Legende aus dem Leben Bachs erzählt von seiner Reise nach Potsdam und von der Begegnung mit Friedrich dem Großen, Flötenspieler, Musikliebhaber und König. Aber kann sich das so abgespielt haben, wie diese Legende glauben machen will? Agricola, der erste Bach-Chronist, möchte ein paar Unklarheiten und Unwahrheiten aus der Welt geschafft haben und zitiert einen bedeutenden Zeugen gegen die von ihm miterfundene Geschichte: Gotthold Ephraim Lessing. Der hat als junger Mann fast zur gleichen Zeit eine Reise nach Preussen getan, wie der nun alte und schwerfällige Bach. Er weiß kritisch, was das ist: Preussen und Friedrich II.

11: Manche im Rat der Stadt Leipzig sind froh, als es mit dem alten Bach zu Ende geht. Nun könnte endlich ein fähiger Schulmann und angenehmer Musiker seinen Platz einnehmen. Und so besetzen sie mehr als ein Jahr vor Bachs Tod bereits in aller grausamen Offenheit seine Stelle neu. Vorher muss Bach noch eine schmerzvolle Prozedur durchmachen. Seine Augen sind fast erblindet, er hat den Star. Der wird ihm nun gestochen, von einem Wunderheiler, mit fatalem Erfolg.

12: In einem himmlischen Fegefeuer sind Musiker versammelt, die Bach viel verdanken, und Frauen, die zu ihnen eine Beziehung hatten.

Beethoven, der versprochen hatte, für die letzte lebende und nun verarmte Bachtochter ein Wohltätigkeitskonzert zu geben. Aber es wurde nichts daraus; auch sie ging ins Armengrab. Oder Mozart, der von seiner Frau Konstanze tyrannisiert wurde, auch so schön gelehrte Fugen wie der alte Mann zu schreiben. Oder Felix Mendelssohn, dem nachgerühmt wird, er habe Bach wieder unter die Menschen gebracht. Nach einhundert Jahren Pause führt er die Matthäus-Passion wieder auf. Oder war es eher seine geliebte Schwester Fanny?

Und dann steht "Draußen vor der Tür" der hungrige Soldat Wolfgang Borchert, der die neue Bachbegeisterung der Nachkriegsbürger anklagt.'.
Sprecher:Gert Haucke (Er)
Susanne Schäfer (Frau)
Peter Bauer (Mann)
Brigitte Chinque (Radiostimmen)
Erstsendung: 06.01.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 255
Titel: Aus der neuen Welt
Autor: Henry Slesar
produziert in: 1981
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Bearbeitung: Wolfgang Nied
Inhalt: Drei Kurzgeschichten Slesars mit viel schwarzem Humor.

Scharfe Schnappschüsse aus der amerikanischen Ober- und Unterwelt, grelle Blitzlichtaufnahmen aus dem Asphaltdschungel von New York.
Sprecher:Franz Matter (ER)
Birgit Steinegger (SIE)
Peter Achten (NACHRICHTENSPRECHER)
Michael Schacht (ERZÄHLER)
Daten zu Henry Slesar:geboren: 12.06.1927
gestorben: 02.04.2002
Vita: Henry Slesar (* 12. Juni 1927 in New York (NY); † 2. April 2002 ebenda), geboren als Henry Schlosser, war ein US-amerikanischer Werbetexter, Thriller-, Krimi- und Science Fiction-Autor, Dramatiker und Drehbuchautor deutsch-russischer Herkunft.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.06.1987
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 255
Titel: Autobahnbrücke
Autor: Heinz Jenning
produziert in: 1972
produziert von: RB
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Dietrich W. Hübsch
Inhalt: Ein guter Geschäftsmann ist, wer von allem profitiert: ein Schrotthändler und ein Bestattungsunternehmer stehen auf einer Autobahnbrücke über einer gefährlichen Kurve mit hoher Unfallziffer und erwarten ihre Kunden.
Erstsendung: 09.07.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 255
Titel: Begierig, kundig, eingedenk
Autor: Reimar Lenz
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Spiel für Stimmen und Beat-Band

Als ob er das Radio neu erfinden würde - so fühlte sich der Regisseur, der die Trends der neuen Literatur, der Musik- und Popszene am Ende der 60er Jahre aufgriff und "ein Spiel für Stimmen und Beat-Band" inszenierte. Tatsächlich wurde der Karl-Sczuka-Preis anläßlich dieses Hörspiels von einem Preis für Hörspielmusik zum Preis für Radiokunst umgewandelt.

Begierig, kundig, eingedenk
teilhaftig, mächtig, voll
regieren all den Genitiv
wer das nicht weiß ist toll.

Ob sie es wollen oder nicht: Ältere Schulsemester haben diesen Vers unausrottbar im Gedächtnis. Die wilhelminische Pädagogik verfolgte mit solchen Merkreimen einen doppelten Zweck. Erstens sollten die komplizierten Regeln der Grammatik auch lernunwilligen Hirnen bis ans Lebensende eingehämmert werden. Zugleich war jeder, der einen eigenen Weg durch das Labyrinth der Sprache suchte, für immer stigmatisiert: Wer sich geltendem Gesetz nicht beugt, gehört ins Tollhaus.

Diese grammatische Regel, seit Großväter-Zeiten Thema mancher Deutschstunde, wird in diesem Sprechstück zeitgemäß variiert. Das sprachliche Exemplum ist die Grundlage für ein Wortspiel entfesselter Assoziationen und beziehungsreicher Zitate aus der Do-it-yourself- Philosophie eines waschechten Gammlers.
Sprecher:George: Axel Prahl
Richard: Robert Gallinowski
Marcus: Stephan Lohse
Ronnie: Martin Engler
Darren: Ole Lagerpusch
Journalist / Kommentator: Frank Arnold
Shirley: Uta-Maria Torp
Erstsendung: 16.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 255
Titel: Beton und Zittergras
Autor: Edith Berger-Jirak
produziert in: 1977
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Komponist: Erich Meixner
Inhalt: Konfrontation einer jungen Frau mit dem Sterben. Ein Sich-Bewegen zwischen Träumen und Realität, das letztlich zu einer Flucht vor dem eigenen Ich führt. Daraus resultierend die Beziehung zwischen zwei Menschen, die alle Möglichkeiten in sich trägt und in der auch der Abschied nichts Entgültiges bedeutet.
Sprecher:Paul Hoffmann
Klaus Höring
Peter Neusser
Kitty Speiser
Victor Reingruber
Uwe Falkenbach
Philip Zeska
Erstsendung: 10.10.1976
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 255
Titel: Beweisaufnahme über die Ungerechtigkeit in einem gerechten Krieg
Autor: Hellmut Butterweck
produziert in: 2001
produziert von: NDR; DKultur
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Komponist: Wolfgang Florey
Inhalt: Dieses Hörspiel beschäftigt sich in der Form eines Prozesses vor einem fiktiven Gericht mit dem schweren Bombenangriff gegen die Stadt Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945. Die am Rande kurz gestreifte Vermutung, Dresden könnte ursprünglich ausersehen gewesen sein, als Ziel für den ersten Atombombenangriff zu dienen und diesem Schicksal dadurch entgangen
sein, daß der Krieg früher endete, ist durch vorliegendes zeitgeschichtliches Material gedeckt.
Sprecher:Ulrich Noethen (Lorca)
Andreas Grothgar (Dalí)
Traugott Buhre (Buñuel)
Kyra Mladek (Margarita Mánso)
Karin Schröder (Gala/Stimme)
Rainer Bock (Ramon/Stimme/Titelsprecher/An- und Absage)
Erstsendung: 18.07.1974
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 255
Titel: Blockwärter Tutzinger
Autor: Franz Rieger
produziert in: 1995
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Komponist: Siggi Haider
Inhalt: Der Mittfünfziger Tutzinger arbeitet als Eisenbahner in einem Bahnwärterhaus. Im Nachtdienst, den er auch dazu benutzt, sein Leben zu resümieren, führen ihn seine Gedanken zum angeblichen Selbstmord seiner Frau, die getötet wurde, als sie ihm das Essen brachte. Träume und der Halbschlaf lassen Vergangenes an die Oberfläche kommen. Tutzinger glaubt nicht an den Selbstmord...
Sprecher:Ibrahim Kalin
Brigitte Jaufenthaler
Martin Leutgeb
Erstsendung: 03.04.1984
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 255
Titel: Dadaphon
Autor: Paul Pörtner
produziert in: 1958
produziert von: BR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Paul Pörtner
Komponist: Siegfried Franz
Inhalt: "Dada: es war einmal... Dada war kein Ismus. Keine Kunst, kein Programm. Was Dada ausmacht, ist Lebendigkeit, Direktheit; statt Konservenkunst und Konsumkunst, statt Kunstproduktion wird Anti-Kunst kreiert. Mit Dada kam Gelächter auf. Dada ließ zum erstenmal Widersprüche offen stehen: klaffende, beunruhigende Widersprüche. Paradoxien wie die von Kunst und Leben wurden ausgetragen. so entstand die spontane Poesie und die Do-it-yourself-Kunst. Dada als Beginn einer spontanen Gruppenmanifestation. Dada als Beginn einer neuen Auffassung der Kreativität, die sich nicht auf Künstler beschränkt, Dada als Spielplatz akustischer und phonetischer Poesie - diese Aspekte Dadas bestimmen auch mein 'Dadaphon'. Es will keine Reproduktion dadaistischer Texte bieten, keine Dada-Retrospektive, sondern eine lebendige Umsetzung von Dada-Vorschlägen, Dada-Techniken, Dada-Konzepten." (Paul Pörtner)
Sprecher:Hanns Lothar (Emile Magis)
Lina Carstens (Seine Mutter)
Lis Verhoeven (Seine Schwester Justine)
Heini Göbel (Gustave)
Fritz Strassner (Monsieur Berthoullet)
Annemarie Braun (Madame Berthoullet)
Gertrud Kückelmann (Hortense, beider Tochter)
Ursula Herwig (Charlotte, beider Tochter)
Inge Schulz (Lucie, beider Tochter)
Robert Michal (Der Onkel)
Rolf Boysen (Dugommier)
Helen Vita (Rose)
Benno Sterzenbach (Eugène)
Nora Minor (Mademoiselle Duvant)
Bruno Hübner (Dufiquet)
Ursula Kube (Georgette)
Klaus W. Krause (Der Richter)
Charles Regnier (Der Staatsanwalt)
Daten zu Paul Pörtner:geboren: 25.01.1925
gestorben: 16.11.1984
Vita: Paul Pörtner (* 25. Januar 1925 in Elberfeld; † 16. November 1984 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

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Erstsendung: 27.12.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 255
Titel: Das Attentat
Autor: Isaac Asimov
produziert in: 1971
produziert von: SDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Reinhard Zobel
Bearbeitung: Reinhard Schober
Inhalt: Der alles steuernde Großcomputer der Weltregierung will sich durch ein fingiertes Attentat seiner Verantwortung entziehen.Aus dem Zusammenschluß aller elektronischer Datensysteme der Vereinten Nationen ist ein Großcomputer hervorgegangen, der 2058 das gesamte Gebiet der früheren City von New York einnimmt und von dessen Entscheidungen das Schicksal der ganzen Menschheit abhängt. Sein Verdienst ist es, daß es zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht zur Ausrottung der Menschen, sondern zur Bildung einer Weltregierung gekommen ist. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres werden weltweit alle Jugendlichen in einem feierlichen Akt in die Datei von Multivac aufgenommen. Nachdem sie dem Computer all ihre Gedanken und Wünsche offenbart haben, ist er in der Lage, fortan jede einzelne ihrer Reaktionen und Handlungen mit erstaunlicher Genauigkeit vorherzusagen. Verbrechen sind praktisch für immer unmöglich geworden. Als Multivac ein auf ihn geplantes Attentat me ldet, ist jedem klar, daß ein auch nur kurzzeitiger Ausfall weltweit den totalen Zusammenbruch bedeuten würde. Obwohl der Verdächtige sofort verhaftet wird, nimmt die Wahrscheinlichkeit für ein Gelingen des Anschlags sogar zu. Im letzten Moment stellt sich heraus, daß er einen minderjährigen Sohn hat, für den es noch keine eigene Datei gibt. Der hatte sich nach Verhaftung seines Vaters hilfesuchend an eines der öffentlichen Terminals gewandt und von Multivac selbst die Anweisung bekommen, nach New York zu fahren und dort eine Reihe von Verrichtungen durchzuführen, die letztlich zur Unterbrechung der Energieversorgung geführt hätten. Multivac hat das Stadium einer gewöhnlichen Maschine längst überschritten und psychologische Dimensionen entwickelt. Unter der Last der Verantwortung für vier Milliarden Menschen hat er die Grenzen seiner psychischen Kapazität erreicht. Die Lücke in der Programmierung ausnutzend hat er sich selbst außer Funktion zu setzen versucht, ohne dabei gegen seine Logik zu verstoßen. Der erste Versuch konnte noch rechtzeitig verhindert werden, aber beim nächsten Mal wird er aus seinen Fehlern gelernt haben.
Sprecher:Katharina Brauren (Dr. Susan Calvin)
Ludwig Thiesen (Mr. Belmont)
Margot Leonard (Claire Belmont)
Hans Hoenicke (Roboter TN 3)
Alwin Michael Rueffer (Brandon)
Günther Epperlein (Bogert)
Daten zu Isaac Asimov:geboren: 02.01.1920
gestorben: 06.04.1992
Vita: Isaac Asimov (engl. Aussprache: [ˈaɪzək ˈæzɪmɔv]; * 20. Dezember 1919 (jul.)/ 2. Januar 1920 (greg.) in Petrowitschi, Sowjetrussland (heute Russische Föderation) ; † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten) war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Sachbuchautor und einer der bekanntesten sowie produktivsten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.10.1967
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 255
Titel: Das Drehbuch
Autor: Jürgen Runau
produziert in: 1985
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Günther Sauer
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Wie entsteht ein kassenträchtiger Film? Ein gutes Drehbuch, Starbesetzung und ein prominenter Regisseur sind unabdingbar. Und teuer! Deshalb freut sich jeder Produzent, wenn er einen zusätzlichen Geldgeber findet. Natürlich darf der dann auch beim Drehbuch mitreden. Und wen stört das letztlich - außer den Autor?
Sprecher:Torsten Sense (Neil)
Charles Wirths (Ken)
Ernst Jacobi (Vater)
Eva-Maria Hagen (Mutter)
Christine Schönfeld (Michelle)
Markus Hoffmann (Jacko)
Thomas Viehweg (Freund)
Timothy Peach (Freund)
Erstsendung: 02.03.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550385494
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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