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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 155
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Titel: "O"
Autor: Sandro Key-Aaberg
produziert in: 1969
produziert von: NDR; HR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Heinz Hostnig
Bearbeitung: Jürgen Tomm
Übersetzer: Michael Günther
Inhalt: Kaberettistische Revue

"Ja, der Mensch und das Leben sind kein Dreck!" - Im Gegensatz zum ewig unkenden Chor der griechischen Tragödie ist der Chor der Meinung, daß der Mensch preisenswert sei. Und nicht nur er, auch seine hohen Werte Freiheit, Liebe, Ordnung, Fortschritt verdienen, von weltoffenen Menschen gepriesen zu werden. Gewiß, die Welt hat Fehler, doch wie sollte sie besser werden können, wenn sie keine hätte?
Sprecher:Gerhard Friedrich
Katharina Schroth
Solveig Thomas
Horst Michael Neutze
Heide Grübl
Hans Putz
Gardy Granass
Günther Neutze
Friedrich- Wilhelm Timpe
Manfred Steffen
Sigrid Hausmann
Charles Brauer
Ingeburg Kanstein
Gert Haucke
Kurt A. Jung
Peter Striebeck
Albert Johannes
Hermann Schomberg
Rolf Nagel
Reent Reins
Gertraud Heise
Ursula Erber
Dagmar von Kurmin
Erstsendung: 27.05.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 155
Titel: Abstecher nach Dover
Autor: Julian Symons
produziert in: 1965
produziert von: SDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Irene Dodel
Inhalt: Ein Kriminalstück

Die Jagd nach einem steckbrieflich gesuchten Mörder, der von Dover nach Calais zu entkommen versucht, ist Thema dieses Rätselkrimis.
Sprecher:Johannes Grossmann (Charly)
Kurt Haars (Fatso)
Günther Neutze (Fussgänger Golightly)
Friedrich Theuring (Nachrichtensprecher)
Ludwig Thiesen (Fahrer Martin)
Walter Thurau (Joe)
Hans Treichler (Tankwart)
Ulrich Matschoss (Inspektor)
Erstsendung: 11.05.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 155
Titel: Auckland
Autor: Ilse Aichinger
produziert in: 1970
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz Hostnig
Inhalt: Auckland - das könnte sein ein kleiner Ort in England, eine Stadt in Neuseeland oder eine Insel im Stillen Ozean. Welches Auckland ist gemeint in Ilse Aichingers Hörspiel? Die auf dem Platz von Auckland versammelten Stimmen geben darüber keine Auskunft. Was sie erzählen oder sich zu erzählen versuchen, sind Erinnerungen, die sie in einer Sprache aus Hilfswörtern beschwören. Und alle wollen sie gleichzeitig erzählen. Jede Stimme hängt sich an einen für sie wichtigen Vorfall. Aber keine Stimme kommt an ein Ende mit dem Erzählen, weil eigentlich schon der Anfang fehlt und nicht herstellbar ist. Der Zusammenhang der ineinandergeschobenen, ineinander verhaspelten Gespräche läßt sich nur erahnen; es geht im Grunde um wenig, fast um nichts - und doch um alles. (Pressetext)
Sprecher:Herbert Bötticher (Vau)
Ludwig Thiesen (We)
Günther Neutze (Matrose aus Frisco)
Helmut Lange (Matrose der St. Quentin)
Hans Herrmann-Schaufuß (Missionar)
Inge Groll (Kind)
Dagmar Kurmin (Frau)
Gerhard Friedrich (José)
Daten zu Ilse Aichinger:geboren: 01.11.1921
gestorben: 11.11.2016
Vita: Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien; † 11. November 2016 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.04.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 155
Titel: Begebenheiten
Autor: Jan Rys
produziert in: 1965
produziert von: RB
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: Vier Szenen zum Zuhören

- Begebenheit von der zweieinhalbfachen Mutter und der falschen Milchfrau
- Begebenheit von dem erfinderischen Friseur, der fürliebenden Fürsorgerin und der berufsmäßigen Ehefrau
- Begebenheit von einem Offizier mit Sehnsucht und dem Dichter ohne Glieder
- Begebenheit von den sieben perfekten Jünglingen und den sieben perfekten Mädchen

Jan Rys hat vier Satiren auf überdrehte Verhaltensweisen zu einem Hörspiel zusammengefaßt, das deutliche Anklänge an absurde Darstellungsvorgänge erkennen läßt. Die einzelnen Stücke tragen folgende Titel: 1. Begebneheit von der zweieinhalbfachen Mutter und der falschen Milchfrau 2. Begebenheit von dem erfinderischen Friseur, der fürliebenden Fürsorgerin und der berufsmäßigen Ehefrau 3. Begebenheit von einem Offizier mit Sehnsucht und dem Dichter ohne Glieder 4. Begebenheit von den sieben perfekten Jünglingen und den sieben perfekten Mädchen
Sprecher:Siegfried Wischnewski (Erzähler)
Maria Krasna (Frau Überda)
Trudik Daniel (Frau Kat)
Richard Münch (Meister Panherz)
Ingeborg Christiansen (Frau Helga)
Deli Maria Teichen (Schwester Marthe)
Hans Helmut Dickow (Florian Bauch)
Günther Neutze (Major Viehwart)
Christoph Bantzer (Fizz)
Giselheid Hönsch (Bibi)
Daten zu Jan Rys:geboren: 1931
Vita: Jan Rys, 1931 in Mährisch-Ostrau geboren, besuchte deutsches und tschechisches Gymnasium, floh 1948 nach Wien, ging 1949 nach Deutschland. Am Abendgymnasium in Kassel absolvierte er Deutsch-Studien. Seit 1951 lebt Jan Rys als freier Schriftsteller, zunächst i n Hamburg und dann in Wien. Neben einem Roman, Bühnenstücken, Fernsehspielen und Features schrieb Jan Rys vor allem Hörspiele.
Erstsendung: 23.11.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 155
Titel: Begierig, kundig, eingedenk
Autor: Reimar Lenz
produziert in: 1972
produziert von: SWF
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Hermann Naber
Komponist: Dieter Dierks
Inhalt: Spiel für Stimmen und Beat-Band

Als ob er das Radio neu erfinden würde - so fühlte sich der Regisseur, der die Trends der neuen Literatur, der Musik- und Popszene am Ende der 60er Jahre aufgriff und "ein Spiel für Stimmen und Beat-Band" inszenierte. Tatsächlich wurde der Karl-Sczuka-Preis anläßlich dieses Hörspiels von einem Preis für Hörspielmusik zum Preis für Radiokunst umgewandelt.

Begierig, kundig, eingedenk
teilhaftig, mächtig, voll
regieren all den Genitiv
wer das nicht weiß ist toll.

Ob sie es wollen oder nicht: Ältere Schulsemester haben diesen Vers unausrottbar im Gedächtnis. Die wilhelminische Pädagogik verfolgte mit solchen Merkreimen einen doppelten Zweck. Erstens sollten die komplizierten Regeln der Grammatik auch lernunwilligen Hirnen bis ans Lebensende eingehämmert werden. Zugleich war jeder, der einen eigenen Weg durch das Labyrinth der Sprache suchte, für immer stigmatisiert: Wer sich geltendem Gesetz nicht beugt, gehört ins Tollhaus.

Diese grammatische Regel, seit Großväter-Zeiten Thema mancher Deutschstunde, wird in diesem Sprechstück zeitgemäß variiert. Das sprachliche Exemplum ist die Grundlage für ein Wortspiel entfesselter Assoziationen und beziehungsreicher Zitate aus der Do-it-yourself- Philosophie eines waschechten Gammlers.
Sprecher:Volker Lechtenbrink (Gammler)
Günther Sauer (1. Berufsberater/1. Sprecher/1. Behördenstimme/3. Beamtenstimme)
Wolfgang Wahl (2. Berufsberater/Herr Physiklehrer/2. Sprecher/2. Beamtenstimme)
Günther Neutze (3. Berufsberater/Herr Geschichtslehrer/3. Sprecher/1. Beamtenstimme)
Günther Sauer (4. Berufsberater/Bildverkäufer/4. Sprecher)
Dinah Hinz (Mädchen)
Sigi Harreis (1. Telefonstimme)
Dagmar Berghoff (2. Telefonstimme)
Ute Remus (3. Telefonstimme)
Arnulf Schumacher (Sprechchor)
Dietrich Mattausch (Sprechchor)
Hermann Röbeling (Sprechchor)
Manfred Hilbig (Sprechchor)
Klaus Dieter Lang-Hübner (Sprechchor)
Gerhard Remus (Sprechchor)
Erstsendung: 16.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 155
Titel: Besuch gegen zehn
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: Es wird gesungen, u. a. auch der Vers: "Ein Gangster kommt und schafft dich schnell beiseite, wir leben alle auf des Messers Schneide." Die singende Dame ist Freundin eines Mannes, der eine aufregende Zeitung redigiert und um all dessentwillen Besuch erhält von einem Mann, der sich als Staatsanwalt entpuppt. In seiner Tasche steckt ein Haftbefehl. Das Problem besteht darin, ob und wie er diesen Befehl vollzieht. "Besuch gagen zehn" ist ein Text, durchtränkt von einem schwarzen Humor eigener Art. Gesamtdeutsch in einem sehr unorthodoxen Sinn wird hier Gegenwartsbewältigung mit den Mitteln einer blutigen Parabel betrieben. Wie es auch im gesungenen Liede heißt: "Wer ein Henker ist, muß das ertragen. Und der Henker aß den Teller leer."
Sprecher:Hanns Ernst Jäger (Besucher)
Wolfgang Reichmann (Besuchter)
Walter Jokisch (Mann)
Annemarie Schlaebitz (Star)
Ingrid Piltz (Mädchen)
Günther Neutze (Conférencier)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.01.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 155
Titel: Brigadevermittlung
Autor: Ernst Johannsen
produziert in: 1959
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Kurt Reiss
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: Das Stück spielt 1918 im Unterstand einer Telefonzentrale an der Westfront und schildert am Schicksal und aus dem Blickwinkel der Brigadevermittlung, die von Tanks überrollt und mit Handgranaten ausgeräuchert wird, das Schicksal der ganzen Front und die Sinnlosigkeit der Materialschlachten des ersten Weltkrieges. Nach der Uraufführung 1929 wurde Johannsens Hörspiel ein Welterfolg. Da die Aktualität des Themas unvermindert groß ist, kam es seither immer wieder zu Neuproduktionen.
Sprecher:Günther Neutze (Sprecher)
Herbert A.E. Böhme (Unteroffizier der Station)
Siegfried Lowitz (Telefonist Schneider)
Hermann Lenschau (Telefonist Müller)
Uwe Friedrichsen (Telefonist Schmidt)
Charles Brauer (Telefonist Behnke)
Erwin Linder (Telefonist Hinrichsen)
Richard Lauffen (Oberleutnant von Bergfeld)
Franz Schafheitlin (Exzellenz)
Ingrid von Bothmer (Telefonistin)
Viola Wahlen (Schwester Erna)
Florent Anthony (Gefangener)
MusikerRobert Hinze (Xylophon)
Daten zu Ernst Johannsen:geboren: 28.05.1898
gestorben: 1977
Vita: Der Hamburger Schriftsteller und Hörspielautor Ernst Johannsen (1898-1977), der im Ersten Weltkrieg knapp zwei Jahre an der Westfront als Funker diente, ist heute vor allem noch als Verfasser des für das Genre richtungsweisenden Hörspiels "Brigadevermittlung" bekannt. Während man das Stück in Hamburg für technisch nicht machbar hielt und ablehnte, wurde es vom damaligen Sender "Münchener Rundfunk" produziert und am 17.10.1929 während der "Deutschen Stunde in Bayern" urgesendet.
Erstsendung: 12.04.1959
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 155
Titel: Catarina Cornaro
Autor: Marie Luise Kaschnitz
produziert in: 1963
produziert von: NDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Komponist: Eduard Hanisch
Inhalt: Catarina Cornaro wird als junges Mädchen vom Großen Rat ihrer Heimatstadt Venedig mit dem König von Zypern verheiratet. Nach dessen Tod, der bereits beschlossene Sache ist, soll ihr Reich die Macht und den Besitz Venedigs vermehren. Die junge Königin aber macht ihre eigene Politik - gegen Vendig. Sie will sich nicht zum Mittel erniedrigen lassen, sondern sich selbst und ihrer Liebe leben. Doch Venedig ist mächtig, und wer sich einmal mit den Machthabern eingelassen hat, muss unterliegen.
Sprecher:Maria Häussler (Catarina)
Rudolf Melichar (Alfonso)
Ingeborg Lapsien (Amme)
Wolfgang EngelsGustav RotheWalter BäumerMax du Mesnil (Ratsherren)
Günther Neutze (Gesandter)
Leo Bieber (Magister)
Daten zu Marie Luise Kaschnitz:vollständiger Name: Marie Luise Kaschnitz, eigentlich Marie Luise Freifrau Kaschnitz
geboren: 31.01.1901
gestorben: 10.10.1974
Vita: Marie Luise Kaschnitz, eigentlich Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg; geborene Freiin von Holzing-Berstett (* 31. Januar 1901 in Karlsruhe; † 10. Oktober 1974 in Rom) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 09.10.1963
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 155
Titel: Co muß sterben
Autor: Simon Glas
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Otto Kurth
Inhalt: Bei dem Hörspiel "Co muß sterben" von Simon Glas geht es um Sehnsüchte, Ängste und Wunschträume eines kleinen Mannes in einer kleinen Stadt. Am Ende des Spiels steht der Tod. Wie das innere Erlebnis einer großen Liebe, gepaart mit wirrem Ehrgeiz, plastisch und erregend ins Szenische übersetzt wird und wie schließlich Empfindungen sich in Bilder, Gedanken und handelnde Geschöpfe verwandeln - darin liegt die Spannung, aber auch der Wert dieses Hörspiels.
Sprecher:Otto Kurth (Siegfried Kegel)
Kurt Ehrhardt (Herr Co)
Inge Meysel (Frau Co)
Evy Gotthardt (Elise)
Eva Maria Bodenstedt (Marga)
Max Gaede (Bürgermeister Kienach)
Günther Neutze (Inspektor Fähnrich)
Erstsendung: 13.02.1952
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 155
Titel: Computer argumentieren nicht
Autor: Gordon R. Dickson
produziert in: 1976
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Friedhelm Ortmann
Komponist: Enno Dugend
Übersetzer: Hans Maeter
Inhalt: Eine technische Fiktion, genauer: Eine Fiktion technisierter Geschäftsabwicklung, die heute bereits Wirklichkeit ist: Wer hätte nicht schon, irrtümlicherweise, eine Mahnung von einer Firma erhalten, dagegen Einspruch erhoben und statt einer Richtigstellung des Sachverhalts seitens der Firma nur wieder eine neue Mahnung, per Computer? Und daß aus dem Stroh dreschenden Amtsschimmel inzwischen ein rechthaberischer Amtscomputer geworden ist, gehört zu den Segnungen des Computerzeitalters. Wenn früher ein Zahlungsbefehl vor Gericht verhandelt wurde, konnte man sich dem Richter erklären: das geht nicht mehr, wenn, wie in diesem Hörspiel, die Richter Computer geworden sind. Und da der Computer die angebliche Dollarschuld von Mr. Child anstelle der Paragraphenziffer gesetzt hat, wird der ahnungslose 'Sünder', der von einem Buchklub das Buch 'Kidnapping' unaufgefordert zugesandt bekommen hatte und nicht bezahlen wollte, anhand der Ziffer des Paragraphen plötzlich wegen Kindesentführung verhaftet. Und aus dem Irrtum einer Maschine entwickelt sich ein irrer, perfektionierter Mechanismus, gegen den selbst der Gouverneur am Ende nicht ankommt.
Sprecher:Günther Neutze (Walter A. Child)
Alf Marholm (Rechtsanwalt Pruitt)
Peter Lieck (Joe)
Hannes Messemer (Rechtsanwalt Reynolds)
Claudia Doren (Clara Jilks)
Günther Lüders (Gouverneur)
Alwin Joachim Meyer (Alle Computerstimmen)
Erstsendung: 22.05.1976
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 155
Titel: Damals
Autor: Ludwig Brundiers
produziert in: 1972
produziert von: WDR
Laufzeit: 43 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Damals, das ist die Zeit von 1933 bis 1945. Dieses Hörspiel aber handelt von der Gegenwart, in der Leute leben, zu deren Bewußtsein die Erfahrungen von Damals gehören. Aus diesen Erfahrungen haben sie. gelernt, und diese Erfahrungen geben sie verfälscht wieder. Wenn sie in der Kneipe räsonnieren, ein unvorsichtiges Aufmucken im Suff zur Widerstandshandlung machen, und wenn sie als oberste Einsicht die Lehre von der totalen Anpassung verkünden, dann gilt diese Maxime für Damals und Heute.

"Die Macht der Solidarisierung im 'Nichtstun' ist die Macht der 'Schweigenden Mehrheit', der Leute, die die feste Überzeugung individueller Ohnmacht und Unmöglichkeit der Solidarisierung eint. Mitläufertum ist die einzige Möglichkeit zu überleben; der Einzelne bleibt Empfänger von Informationen über das schicksalhafte Handeln anderer. Sender dieser, die skizzierte Ideologie erhaltenden Informationen ist unter anderem der Rundfunk als Apparat anonymer Informationsdistribution. Wie Damals und noch ältere Zeiten sich heute fortsetzen, wie wenig sich das Bewußtsein der Regierten geändert hat, und wie wenig es sich wohl ändern soll, damit sie regierbar bleiben, ist Gegenstand dieses Hörspiels." (Ludwig Brundiers)
Sprecher:Günther Neutze (W)
Ulrich Matschoss (K)
Diether Krebs (L)
Jaromir Borek (Z 1)
Josef Meinertzhagen (Z 2)
Arno Görke (Z 3)
Heinz Schacht (Z 4)
Irmgard Först (F)
Wibke Gröndahl (M)
Hans Schulze (P)
Jochen Breiter (A 1)
Gisela Claudius (A 2)
Günter Dybus (A 3)
Kurt Gerhard (R)
Erstsendung: 13.05.1972
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 155
Titel: Dann fliegt die Lieb' zum Fenster raus
Autor: Wilhelm Genazino
produziert in: 1974
produziert von: RB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: Ein Arbeiter namens Hans hat Frau, Kind und Schwiegermutter zum sonntäglichen Mittagessen in ein Restaurant eingeladen und ist, wie vorher oft, davon ausgegangen, dass seine Frau Hertha von ihrem Haushaltsgeld schon die entsprechende Summe locker machen könne. Aber Hertha weigert sich diesmal die Rechnung zu begleichen. Hans fühlt sich von ihr vor seiner ganzen Familie öffentlich bloßgestellt. Zu Hause rechnet er ab. Sein ganzes Weltbild ist ins Wanken geraten. Aus Ausdrucksnot, und weil er die Situation nicht durchschaut, wird er aggressiv und schlägt seine Frau nieder. Danach ist er völlig mit sich und der Welt zerstritten. Wenn es mit dem Geld nicht mehr stimmt, dann fliegt die Lieb' zum Fenster raus.
Sprecher:Günther Neutze (Hans)
Margot Leonard (Hertha)
Arthur Cardell (Joachim)
Annemarie Rocke-Marks (Oma)
Gisela Johannson (Frau Nevers)
Daten zu Wilhelm Genazino:geboren: 22.01.1943
Vita: Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete nach dem Abitur als freier Journalist, war bis 1971 Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/M. und lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. Er erhielt mehrere Preise. Er schrieb Romane, Essays und zahlreiche Hörspiele, u.a. "Langsam abfließendes Wasser" (1998).

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Erstsendung: 03.01.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 155
Titel: Das Alibi
Autor: Ernst Drolinvaux
produziert in: 1951
produziert von: NWDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Stieringer
Inhalt: Während aus einem Koffergrammophon der valse triste von Sibelius kratzt und stöhnt, wird Jeanette ermordet. Niemand hat den Täter gesehen. Es gibt auch keine Fingerabdrücke oder sonstige Anhaltspunkte. Das Räderwerk der kriminalistischen Nachforschungen beginnt zu laufen. Aber es sieht trübe aus, denn der vermeintliche Täter hat ein Alibi. Keiner kann ihm etwas wollen und nichts wird ihn überführen. - Trotzdem, er mag fliehen, wohin er immer will. Einmal wird er gefangen sein in dem Netz seiner eigenen Gedanken. Sein Gewissen und seine Furcht werden ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. Was einst die Kraniche des Ibikus für dessen Mörder bedeuteten, ist für ihn der valse triste, der ihn gefährlicher als Mikroskop oder Quarzlampe bedrängt. Und eines Tages werden ihn die heiseren Töne dieser Schallplatte stellen!
Sprecher:Käthe Habel-Reimers
Hansi Kessler
Hannes Messemer
Ewald Gerlicher
Günther Neutze
Hermann Stelter
u.a.
Erstsendung: 25.08.1951
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 155
Titel: Das Dorf der sieben guten Nachbarn
Autor: Wilhelm Bartholdy
Walter Mehring
produziert in: 1960
produziert von: NDR; RB
Regie: Hans Rosenhauer
Sprecher:Walter Bäumer (Menz, Direktor der Ke-Fo-Ma-Werke)
Eberhard Fechner (Der Anhalter)
Bernd Wiegand (August Homann)
Ruth Bunkenburg (Irma Homann)
Hermann Stelter (Pinkwitz)
Carl Hinrichs (Heinrich Witzel)
Gertrud Seelhorst (Anna Witzel)
Heinz Ullrich (Friedrich Wittmann)
Wilhelm Rüter (Darl Bruns)
Elfi Rüter (Eva Bruns)
Hans Robert Helms (Paul Heims, Peter Peters)
Ursula Sieg (Lisa Peters)
Günther Neutze (Helmut Siebert)
Susanne Eggers (Grete Siebert)
Erstsendung: 30.05.1960
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 155
Titel: Das Dorf, das beschloß, die Erde sei flach
Autor: Rudyard Kipling
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Regie: Heinrich Koch
Bearbeitung: Marianne Eichholz
Komponist: Klaus Munro
Inhalt: Der Titel dieser Novelle von Rudyard Kipling verrät bereits, daß diese Geschichte in den Bezirken der grotesken Komik angesiedelt ist. Die Handlung entwickelt sich aus einem Streit zwischen Parlamentariern und Journalisten - Kipling war bekanntlich selbst Zeitungsmann - und entbehrt daher nicht eines gewissen aktuellen Reizes.
Sprecher:Hannes Messemer (Kipling, Schriftsteller und Journalist)
Klaus Stieringer (Woodhouse, Zeitungsverleger)
Günther Neutze (Ollyett, Journalist)
Karl Worzel (Pallant, Abgeordneter im Unterhaus)
Kurt Erhardt (Masqueried, Revue-Manager)
Max Gaede (Präsident des Unterhauses)
Evy Gotthardt (Dal Benzaguen, Rechtsanwalt)
Hans Günter von Klöden (Oily, Rechtsanwalt)
Benno Sterzenbach (Der Wirt)
Max du Menil (Der Küster)
Alexander Elgeti (Constabler)
Daten zu Rudyard Kipling:geboren: 30.12.1865
gestorben: 18.01.1936
Vita: Rudyard Kipling wurde 1865 in Bombay, Indien, geboren und starb 1936 in London. Die beiden Dschungelbücher, die er 1894 und 1895 veröffentlichte, machten ihn mit einem Schlag weltberühmt. Berühmt ist Kipling aber auch für seine Gedichte, die in England jedes Schulkind kennt. Kipling schrieb viele Kurzgeschichten, Romane und Berichte über Indien, wo auch die Dschungelbücher spielen. 1907 erhielt er als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 10.02.1952
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 155
Titel: Das dunkle Zimmer
Autor: Hans Gertberg
Heinrich Koch
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Ein Mordprozeß. Das Licht strömt durch die hohen Fenster des Saales. Der Angeklagte, der Staatsanwalt und die Zeugen sprechen. Sie alle unterstreichen ihre Aussagen mit Gebärden und Gesten. Plötzlich ereignet sich eine Naturkatastrophe. Die Richter, Zeugen, Anwälte und der Angeklagte werden verschüttet. Niemand weiß, wann sie wieder befreit werden. Mit seltsamer Heftigkeit besteht der Staatsanwalt darauf, die oben im Saal begonnene Verhandlung zu Ende zu führen. Nun aber ist es dunkel; keiner kann den anderen mehr sehen, und die innere Schwingung der gesprochenen Worte wird durch keinerlei Äußerlichkeiten mehr abgelenkt. Hier erhebt nun der blinde Schriftsteller Callao seine Stimme und bezichtigt sich selbst der Tat, deren Motiv Eifersucht gewesen sei. Derjenige aber, der dem Opfer die tödlichen Stiche beibrachte, ist auch im Raum. Es ist der Staatsanwalt selber. Während die Retter sich langsam ihren Weg bahnen, um die Eingeschlossenen zu befreien, hat sich der wahre Täter im dunklen Zimmer selbst entlarvt.
Sprecher:Klaus Stieringer (Spielleiter)
Walter Ladengast (Diego de Vigarni, Architekt)
Gisela von Collande (Carmen di Vigarni, seine Frau)
Ludwig Anschütz (Francisco Quevedo Estanciero)
Oscar Dimroth (Manuel Callao, Schriftsteller)
Hermann Kühn (Alfonso Ocampo, Präsident des Landgerichts)
Kurt Ehrhardt (Pedro Circuelo, Staatsanwalt)
Günther Neutze (Rechtsanwalt)
Herbert Steinmetz (Enrique Egas, Kriminalrat)
Rolf Boysen (Felipe Mena, Hauer in einer Silbermine)
Willi Feldhofen (Wachtmeister)
Erstsendung: 03.10.1953
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 155
Titel: Das Eis von Cape Sabine
Autor: Joachim Maaß
produziert in: 1964
produziert von: NDR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Eine Forschungsgruppe der amerikanischen Marine hat im Winter 1880 in der Arktis Schiffbruch erlitten. Die Lebensmittelvorräte gehen zu Ende. Vom Hunger gequält, stiehlt der Gefreite Buck von den knappen Rationen der Kameraden. Um die Disziplin zu wahren, beruft der Kommandant ein Kriegsgericht unter den Verhungernden und Erfrierenden ein. Er führt die gespenstische Verhandlung bis zur letzten Konsequenz: dem Todesurteil. Er zögert keine Sekunde, es selber zu vollstrecken. Auch als die Rettungsmannschaft den Überlebenden zu Hilfe kommt - keiner hatte noch damit gerechnet - vermag er die Fragwürdigkeit seines Handelns nicht einzusehen.
Sprecher:Günther Neutze (Commander Banister)
Benno Sterzenbach (Sergeant McGee)
Hanns Lothar (Corporal Isaac)
Herbert Fleischmann (Dr. Octave Cabrieres)
Günter Strack (Gefreiter Buck)
Klaus Höhne (Potter)
Günther Briner (Petebrown)
Rolf Nagel (Biederblick)
Horst Beck (Eskimo-Joe)
Erstsendung: 16.01.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 155
Titel: Das letzte Haus an der Straße
Autor: Gustav Albert Mulach
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Komponist: Eduard Hanisch
Inhalt: Autounfall. Die Erinnerung an alles Vorhergegangene scheint abgeschnitten. Da ist ein seltsames, hotelartiges Haus, in dem sich die Insassen des Wagens wiederfinden. Das letzte Haus an der Straße, erklärt der Oberkellner. Diese Straße führt nicht weiter. Sie endet am Strom. Eine Fähre stellt die Verbindung zum anderen Ufer her. Neben den neuen Gästen warten noch andere Menschen in diesem Haus. Wenn die Fähre sie abholt, lassen sie nur die Erinnerungen zurück, die wie alte Bilder an den Wänden hängen bleiben. Alle treffen sich einmal in diesem letzten Haus an der Straße, "einem symbolischen Etablissement" - schrieb der Radiokritiker des "Tagesspiegel" bei der Ursendung - "an der Endstation des Lebens, das Gustav Albert Mulach errichtet und Hanns Korngiebel eingerichtet hatte. Durchaus im Stile neuer großliniger Sachlichkeit, die es dem Beschauer freiläßt, dass Fehlende im Geist hinzuzufügen. Ein Bau, dessen räumliche Weite auch akustisch beklemmend deutlich wurde."
Sprecher:Günther Neutze (Herr mit der Panne)
Evy Gotthardt (Tänzerin)
Ludwig Anschütz (Kellner)
Gisela von Collande (Dame in Schwarz)
Wolfgang Forester (Reporter)
Hanns Müller (Minister)
Heinz Klevenow (Sergeant)
Kurt Ehrhardt (Kapitän)
Max du Menil (Klavierspieler)
Wolfgang Golisch (Freund)
Oscar Dimroth (Gläubiger)
Margot Bieler (Die Frau)
Hermann Stelter (Arzt)
Erstsendung: 28.11.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 155
Titel: Das Mädchen und die Krone
Autor: Hans Hömberg
produziert in: 1955
produziert von: RB
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Carl Nagel
Inhalt: Hans Hömberg hat hier eine witzige und zugleich nachdenkliche Hörspiel-Komödie geschrieben, deren Titel an jüngste Ereignisse denken läßt - aber das wäre ein Trugschluß, denn Hömberg Geschichte spielt zur napoleonischen Zeit. Der General hat bereits einen Gutteil der Welt erobert, und auch die kleine Insel Masquarenia beugt sich seiner Gewalt. Das Inselchen ist unbedeutend genug, um Schauplatz eines gewagten napoleonischen Versuchs zu werden, denn der General mit Kaiserambitionen hat sich schon lange über die Behauptung der Historiker geärgert, das echte königliche Blut und somit die Tugenden des Edelmuts, der Hochherzigkeit und Tapferkeit usw. pflanzten sich nur innerhalb bestimmter Geschlechter fort. Napoleon indessen glaubt ganz sicher, daß alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Und also beschließt er auf Masquarenia die Probe aufs Exempel zu machen und setzt das kleine Gärtnermädchen Minnifie, deren Vorfahren einmal Monarchen waren, zur Königin ein. Aber Minnifie hat keine Lust, Königin zu werden, sie liebt den Fischer Slingo und will ihn heiraten. Doch sie muß gehorchen. Und da sie nun schon einmal Königin ist, will sie auch regieren. Sie will die Steuerfrage, die Wohnungsfrage, die Lizenzfrage und viele andere Probleme lösen, aber was sie auch unternimmt, sie stößt auf Widerstand, den Widerstand der Qualle. Aus jeder Antwort grinst sie das Gespenst der Paragraphen an. Masquarenia verfällt schon seit 250 Jahren, sie kann den Verfall nicht aufhalten. Nach vier Wochen ist sie völlig mit den Nerven herunter. Ihre Höflinge regieren sie, und deren Absichten sind mehr auf die eigene Wohlfahrt als die des Landes gerichtet. Der Mensch muß sich - so scheint es - nach dem Herkömmlichen richten. Die Minister erklären Minnifie, sie dürfe an Regierungsdingen nicht teilhaben, weder wissend noch einstreichend. Sie müsse vor dem Volk stehen als Idol oder Symbol. Sie täte gut daran, ihre getreuen Diener in den Tiefen des Profits, der Geschäftemacherei und der kleinen Gelegenheiten zu lassen. Und dazu hat Minnifie keine Lust. Sie kehrt in die Gärtnerei ihres Großvaters Bautista zurück und heiratet Slingo. Napoleon triumphiert, seine These hat sich bewahrheitet, aber Bautista belehrt ihn: "Frei ist man auch al s König nur, wenn man die Kraft zur ungebrochenen Existenz in sich selbst immer wieder sucht und findet. Wenn Sie sich wirklich zum Herren der Welt machen, dann denken Sie daran, daß Sie sich nicht abhängig von den Dienern machen. Wenn der Herr zu viele Knechte braucht, dann werden die Knechte Herren."
Sprecher:Maria Harlan-Körber (Minnifie)
Eduard Marks (Bautista)
Werner Dahms (Slingo)
Richard Münch (Napoleon)
Reinhold Lütjohann (von Leguan)
Max Walter Sieg (Dydel)
Helmut Peine (Arry Bind)
Günther Neutze (Soldat A)
Ernst Rottluff (Soldat B)
Daten zu Hans Hömberg:geboren: 14.12.1903
gestorben: 04.07.1982
Vita: Hans Hömberg (* 14. Dezember 1903 in Berlin; † 4. Juli 1982 in Kufstein) war ein deutscher Romanschriftsteller, Dramatiker, Film- und Hörspielautor, auch unter dem Pseudonym J. R. George bekannt.

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Erstsendung: 28.12.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 155
Titel: Das Nachtmahl zu Helsingoer
Autor: Tania Blixen
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Regie: Heinrich Koch
Bearbeitung: Marianne Eichholz
Inhalt: Das Nachtmahl zu Helsingör gehört zu den sieben Erzählungen von Tania Blixen. Drei Geschwister, der Bruder, einst Kaperkapitän und Pirat, und die beiden Schwestern, ältere, aber immer noch schöne Damen, halten gemeinsam Rückschau auf ihr Leben. Es geht in dem Gespräch um das Recht, außergewöhnlich zu sein und gegen die gesetzliche Ordnung zu leben.
Sprecher:Marilene von Bethmann
Elsbeth Jäger
Friedel Mumme
Jörn Anderson
Max Gaede
Günther Neutze
Erstsendung: 04.05.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Abfragedauer: 0,8424 Microsekunden.
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544822895
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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