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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 62
Kriterien: Sprecher entspricht 'Günter Grabbert' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Abenteuer aus aller Welt - Gestern - Heute - Morgen: Beim Tod zu Gast
Autor: Siegfried Dietrich
produziert in: 1996
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Klaus Zippel
Dramaturgie: Hans Kubisch
Inhalt: Der Kampf der sowjetischen Aufklärer und Kundschafter hat am Sieg über den Faschismus einen großen Anteil. Vaterlandsliebe, Mut, Klugheit und Tapferkeit zeichneten diese Männer aus, die gefahrvolle Situationen meistern mußten, um ihren patriotischen Auftrag auszuführen. Selbst in einem Hauptquartier der faschistischen Wehrmacht arbeiteten sie kühn und erfolgreich.

Diesem Hörspiel liegt Tatsachenmaterial über Leben und Wirken dieser Helden zugrunde.
Sprecher:Gott: Susi Müller
Engel: Martin Semmelrogge
Offenbarung: Rena Pieper
Erstsendung: 01.02.1970
Datenquelle(n): dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 62
Titel: Anton ist fürs neue Jahr
Autor: Peter Hacks
produziert in: 1958
produziert von: RIAS
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hartmut Kirste
Bearbeitung: Hartmut Kirste
Inhalt: Wenn der Uhrmacher Merle eine außergewöhnlich schmucke Uhr zur Reparatur bekommt, stellt er diese gerne in seinem Schaufenster aus. Nicht selten aber hängt der Uhrmacher dann so sehr an einem bemerkenswerten Stück, dass es den Besitzer einige Geduld kostet, bis er sein Eigentum wieder mit nach Hause nehmen kann. Dafür aber hat Merle ihm zuvor mindestens eine ebenso bemerkenswerte Geschichte erzählt. Wie zum Beispiel die vom kleinen Anton, der ausgerechnet am Antonplatz wohnte. "Heißt der Platz nach dir, Anton?", hänseln ihn die anderen Kinder gern und Anton seufzt: "Wäre ich groß und erwachsen, würde mich keiner auslachen." Weil Anton so schnell wie möglich wachsen und älter werden möchte, hat er eine besondere Vorliebe für Kalender. Noch bevor sie zum neuen Jahr in den Geschäften ausliegen, rennt Anton in die Druckerei. Da trifft er eines Tages auf das alte und das neue Jahr, die gerade einen ganz ungeheuren Plan aushecken.
Daten zu Peter Hacks:geboren: 21.03.1928
gestorben: 28.08.2003
Vita: Peter Hacks wurde 1928 in Breslau geboren, wo er seine Kindheit und Jugend bis 1944 verbrachte. Zum Ende des Krieges versuchte er sich dem Wehrdienst zu entziehen und geriet dabei in Gefangenschaft der Waffen-SS. Sein Abitur bekam er 1946 bei einem Sonderlehrgang für Vertriebene aus dem Osten in Wuppertal. Schon in seiner schriftlichen Abiturprüfung war sein Thema Goethe - es sollte nicht seine letzte Auseinandersetzung mit dem Geheimrat aus Weimar sein. Nachdem er Soziologie, Philosophie, Literatur- und Theaterwissenschaften in München studierte, promovierte 1951 und ging 1955 nach Ost-Berlin. Dies nachdem er Bertolt Brecht um seinen Rat gefragt hatte, ob dies denn eine gute Idee sei. Brecht soll ihm weder zu, noch abgeraten haben. In der DDR erlang Hacks schnell Bekanntheit als Dramaturg Deutschen Theaters Berlin, gab diese Stelle aber auf, nachdem 1962 sein Stück "Die Sorgen und die Macht" die kritische Aufmerksamkeit der SED bekam. Als freier Schriftsteller schrieb er weiter Stücke. Sein Werk "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe" von 1974 wurde ein Welterfolg. Es wurde nicht nur in der DDR, sondern auch in der BRD gespielt, sowie bis heute über 190 mal in 21 Ländern aufgeführt. Hacks stieß aber auch immer wieder auf Widerstand und Kritik aus Osten und Westen. In der Bundesrepublik wurde ihm besonders die Befürwortung der Ausbürgerung Wolf Biermanns übel genommen. Die Mächtigen in der DDR empfanden ihn trotz seiner sozialistisch-kommunistischen Einstellung als "bürgerlichen" Dichter. Nach der Wende nahm Hacks kaum am kulturellen Leben des vereinigten Deutschlands teil. Obwohl seiner fast schon radikalen linken Einstellung, die in den 90er Jahren wie aus der Zeit gefallen schien, waren seine Essays und Dramen weiterhin bei einem breiten Publikum erfolgreich. Peter Hacks starb am 28. August 2003 auf seinem Landhaus bei Groß Machnow.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 62
Titel: Bärensalami
Autor: Michael Kautz
produziert in: 1991
produziert von: SRF
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Walter Niklaus
Inhalt: Ein authentischer Fall: Ein renitenter Bär in einem Kleinstadt-Zoo muss getötet werden. Aus seinem Fleisch soll Wurst hergestellt werden. Um die zu erwartende Delikatesse entbrennt zwischen den lokalen Honoratioren eine erbitterte Konkurrenz, wobei sich der LPG-Vorsitzende Hartkopf hervorhebt. Doch der Fleischer, der die Salami nach einem Rezept herstellen soll, das extra aus Kanada besorgt worden ist, lässt das Fleisch verderben. Ein Ausweg wird gesucht, um die mittlerweile entfachten Erwartungen befriedigen zu können: Ein Pferd wird geschlachtet. Auf Hartkopfs Geburtstagsparty zweifelt niemand an der vermeintlichen Herkunft des gut gewürzten Leckerbissens. Als der Fleischer seine gelungene Produktion fortsetzen will, wird ihm das Rezept wieder genommen. Hartkopf macht es sich unterdessen mit seiner Frau vor dem Kamin auf dem präparierten Bärenfell bequem.
Sprecher:
offen
Philip Maloney: Michael Schacht
Polizist: Jodoc Seidel
Signetstimme: Peter Schneider
Frau Morger: Alice Brüngger
Herr Morger: Ueli Beck
Spieler: Daniel Boemle
Spielerin: Isabel Schaerer
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 62
Titel: Bauern, Bonzen und Bomben
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Inhalt: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427 Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn azf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.


1: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427,- Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn auf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.

2: Der Skandal ist perfekt - doch einen Artikel über die die Ochsen-Versteigerung in Gramzow und die rebellierenden Bauern will Stuff, der versoffene Lokal-Redakteur der "Chronik", Max Tredup auf keinen Fall abnehmen. Ja, er würde sogar am liebsten dem am eigenen Leibe betroffenen Gerichtsvollzieher ausreden, gegen die Bauern auszusagen. Und noch einer, stellt sich überraschend heraus, möchte die Zeugen des Vorfalls gern zum Schweigen bringen: Georg Henning, ein Freikorpskämpfer des letzten Krieges. Und ein Zeuge - das kann auch ein Foto sein. So bieten Stuff und er Tredup für seine Negative pro Stück 5,- Mark. Viel Geld für einen wie ihn. Spätestens das macht ihm einiges klar. Und so kriegen die nächtlichen Besucher zwar ein paar herausgeschnittene Rollfilm-Stückchen verkauft. Doch die belastenden Negative, die kriegen sie nicht. Die bietet Tredup am nächsten Morgen dem Bürgermeister Altholms an, dem bulligen SPD-Mann Gareis. Da kosten sie dann schon 1.000,- Mark. Doch bevor Gareis sich entschlossen hat, hat sein innerparteilicher Widersacher, Regierungspräsident Temborius, bereits gehandelt. Max Tredup ist um hundert Zehnmarkscheine reicher.

3: Die widerständige Bauernschaft selbst will die polizeilichen Ermittlungen, die Übergriffe bei der Gramzower Ochsen-Pfändung betreffend, am liebsten gelassen abwarten; ja ihr Anführer, Bauer Reimers, hätte gar nichts dagegen, als Märtyrer im Gefängnis zu landen. Eine brisante Situation, in der ein politischer Abenteurer vom Schlage Hennings sich die Chance, auf eigne Faust ein bisschen zu zündeln, nicht entgehen lässt. Eines Nachts geht in Stolpe, in der Privatvilla des Regierungspräsidenten Temborius, eine Bombe hoch. Viel Anerkennung erntet Hennig in der Bauernschaft dafür nicht, sie sieht ihre gute Sache durch solche Manöver sogar in Gefahr - und schließlich steht eine Demonstration ins Haus. Erst als er einen Weg findet, den Attentatsversuch durch falsche Geständnisse Tredup anzulasten, hat er sie hinter sich - der Verkauf der belastenden Fotos hat den Mann verhasst genug gemacht. Und die Intrige funktioniert: Max Tredup wird verhaftet. Noch hofft er darauf, dass Bürgermeister Gareis ihn schnell wieder aus dem Schlamassel herausholen wird.

4: Tredups Frau Elise hat zwar Bürgermeister Gareis das Versprechen abnehmen können, sich um ihren einsitzenden Mann zu kümmern (und dabei verwundert etwas von tausend Mark erfahren, von denen Max ihr kein Wort gesagt hatte). Doch wichtiger sind dem Bürgermeister im Moment andere Sorgen: Am Montag steht die Bauernkundgebung in Altholm ins Haus, die Stimmung ist angeheizt, und nun will das Regierungspräsidium auch noch zwei Hundertschaften Polizei in die Stadt verlegen - was die Sache nur eskalieren lassen dürfte. Ja, selbst Gareis' Schachzug, den im Gefängnis einsitzenden Bauernführer Reimers aus der Stadt zu verbringen, wird von den Bürokraten in der Landesregierung durchkreuzt. Was hilft es da, dass er sich nach Kräften die Wogen zu glätten bemüht, da doch auch die Bauern auf der Gegenseite, von rechtsextremen Scharfmachern aufgehetzt, es auf den Eklat ankommen lassen wollen. Oben an ihrer Fahne funkelt trotzig eine Sense im Montagsnachmittagslicht. Dann sausen Gummiknüppel auf Köpfe, knallen Tschakos auf's Pflaster. Dann fließt Blut.

5: Nicht genug damit, dass in seiner Stadt, Landvolk und Schupos aufeinander eindreschen, nach einem telefonischen Hinweis auf zwei angebliche Tote hat Bürgermeister Gareis am Ende doch die Hundertschaften der Landesregierung ins Gefecht führen müssen. Sogar die Versammlung in der Auktionshalle hat er polizeilich aufgelöst. Immerhin scheint es ihm jedoch wenigstens gelungen, die Zeitungen auf seine Seite zu bringen: am Dienstagmorgen sucht man Artikel über den Krawall vom Vortag vergeblich. Dabei hatte Stuff den vernichtenden Angriff auf seinen Intimfeind Gareis, dem der Polizeieinsatz das Genick brechen soll, schon in der Schublade.
Da wird Max Tredup, gegen den sich die Anklage wegen des Anschlags auf die Villa des Regierungspräsidenten nicht länger halten lässt, gerade rechtzeitig aus dem Kittchen entlassen. Könnte man nicht, meint er, einen Leserbrief fingieren, in dem sich die unbescholtenen Bürger Altholms vehement von dem distanzieren, der den "Blutmontag" zu verantworten hat - vom Bürgermeister also? In Stuffs Gunst beginnt Tredup zu wachsen. Was er seiner Frau Elise wegen der verheimlichten tausend Mark sagen soll, weiß er trotzdem nicht.

6: Nach der Schlacht, die sich Demonstranten und Staatsmacht in Altholm geliefert haben, können die professionellen Pulvermacher, die aus der Not und dem Zorn der Bauern politisches Kapital zu schlagen gedenken, endlich alles auf Rache setzen. Nachts auf der Lohstedter Heide, auf dem Hügel bei den Hünensteinen treffen sich die traditionsbewussten Nachfahren der wackeren Germanen von einst ganz zünftig zum Thing. Mit Anklägern, Verteidigern, Schöffen und Richtern beraten sie auf die gerade altdeutsche Art über die Folgen, die der "Blutmontag" für Altholm haben soll.
Ihr Beschluß heißt: Boykott gegen die ganze Stadt, solange bis die Regierung Konsequenzen zeigt. - Das Ausbleiben der Kundschaft, die kleinen Händler kriegen es schon am nächsten Tage zu spüren. Ein gefährliches Potential. Besser als alle anderen weiß Bürgermeister Gareis, dass jetzt endlich einer die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Und lädt die Honoratioren der Stadt zur Krisensitzung ins Rathaus ein.

7: Bürgermeister Gareis' Versuch, die Fabrikanten, Kaufleute, Gastwirte, Ärzte und Lehrer seiner Stadt hinter sich zu scharen und aufs Ruhe-Bewahren, aufs Totlaufen-Lassen des von den Bauern verhängten Boykotts einzuschwören, schlägt erst einmal fehl. Die Bürger wollen mit den Bauern verhandeln, am besten auf eigene Faust. Doch die rasch gegründete "Versöhnungskommission" wird nicht nur stundenlang im Kreis durchs Gelände kutschiert, ihr werden auch unannehmbare Bedingungen gestellt.
Gleichzeitig bringen die Bauern sogar öffentlich ihre Forderungen ins Spiel: Ein "Offener Brief", den der in puncto Drecksarbeit längst nicht mehr heikle Tredup für die "Chronik" an Land zieht, erhebt die ultimative Forderung, Polizeioberinspektor Frerksen und Bürgermeister Gareis fristlos zu entlassen. Da ist es ein Glück, dass die unverrichteter Dinge heimgekehrten Versöhnungskommissions-Mitglieder beim Bier und Schnaps gar zu stubenunrein über die Stränge geschlagen haben, so dass der Bücherrevisor und geschworene Rohköstler Dr. Hüppchen sich ans verabredete Verschweigen der Pleite nicht zu halten gedenkt.

8: Dr. Hüppchens Strafantrag gegen Kaufmann Manzow und Doktor Lienau hat Bürgermeister Gareis einen unerwarteten Trumpf in die Hand gespielt. So bleibt Manzow nicht viel anderes übrig, als die Telegramme preiszugeben, die Regierungspräsident Temborius an die Altholmer Geschäftsleute gerichtet hat: Er bietet die Versöhnung zwischen Stadt und Land unter seiner Schirmherrschaft, und: Gareis und Frerksen auf silbernem Tablett. Zum Glück hat Gareis aus alten Tagen noch gute Beziehungen nach Berlin, zum Minister. Doch während zwischen Tredup, der die in den Ostsee-Dünen vergrabenen tausend Reichsmark verbissen geheim hält, und seiner Elise, die mit dem dritten Kind schwanger geht, allmählich auch der letzte Rest Zusammenhalt in die Brüche geht, hat Temborius seinem Widersacher im Altholmer Rathaus vorgegriffen und die sofortige Beurlaubung Polizeioberinspektors Frerksens verfügt. Und Redakteur Stuff hat gewisse Neigungen des Kaufmanns Manzow zu sehr jungen Mädchen seinerseits ausgenutzt, um einen Rundbrief des Regierungspräsidenten an sich und in die Presse zu bringen.

9: Nachdem jedermann in der "Chronik" lesen konnte, wie die Landesregierung in Stolpe den unseligen 26. Juli in Altholm einschätzt, ist Gareis nur noch ein halbgestrandeter Wal, der zusehen muss, wie er wieder ins freie Wasser gelangt. Währenddessen sonnt sich sein missliebiger Parteigenosse Temborius schon im Glanz des großen Friedensstifters. Da platzt mitten in seine Versöhnungskonferenz ein scharfmacherischer Artikel der "Bauernzeitung" hinein: Gegen das "jüdische Aussagungssystem" hilft sich das bodenständige Volk am besten allein. Nach diesem Schlag ins Gesicht ist nun auch der selbstsichere Stratege mit seiner Diplomatie am Ende: Die Bauern verlassen den Saal. Gareis wiederum geht das Problem mit diesen leidigen Revolver-Journalisten, die ihm noch jeden Plan durchkreuzt haben, diesmal von der Spitze weg an: indem er dem Altholmer Zeitungskönig Gebhardt frisierte Geschäftsunterlagen seines Hauses auf den Tisch packt und seinerseits mit Veröffentlichung droht. Doch wird ihm der so erzwungene Stillhalte-Pakt auf Dauer den Rücken freihalten?

10: Auf der Suche nach dem Urheber der Indiskretion, die ihn Gareis ausgeliefert hat, kriegt Zeitungskönig Gebhardt eine überraschende Offerte gemacht: Max Tredup bietet sich an, dafür zu sorgen, dass sein Freund Stuff über die Klinge springt. Wäre ihm selbst dann nicht die so freigewordene Stelle, wäre ihm nicht endlich ein festes Einkommen sicher? Als dann jedoch erneut, und diesmal in den nächtlichen Straßen Altholms, eine Bombe explodiert, gewinnt Stuff ausgerechnet einen seiner schärfsten Feinde zum Freund: Denn er ist, nachdem er von dem Plan Wind gekriegt hat, rechtzeitig zur Stelle, um Bürgermeister Gareis vor dem Anschlag eines halbverrückten Weltkriegs-Veteranen in Sicherheit zu bringen. Zwar lehnt er es ab, in die ihm hingestreckte Hand einzuschlagen: Die roten Bonzen der Weimarer Republik sind ihm zuwider. Doch hat er, selbst schon halb abgeschossen, Gareis geholfen, endlich das Blatt zu wenden. Als die Kripo wegen des neuerlichen Attentatsversuchs die Organisatoren und Ideologen der Bauernschaft verhaftet, erscheint auch der "Blutmontag" am 26. Juli in einem anderen Licht.

11: Noch immer gehen die Bauern gegen das Abbröckeln des Boykotts mit drakonischen Maßnahmen vor: Wer den Boykott bricht, wird selbst boykottiert. Inzwischen kriegt Stuff anonyme Briefe, die ihn auffordern, Altholm zu verlassen - sonst würden zum Beispiel illegale Abtreibungen ruchbar werden, in die er verwickelt war. Nur sind diese Briefe in seinem eigenen Büro und auf seiner eigenen Schreibmaschine getippt! Tredup fährt der Schreck ins Herz, als er jetzt noch erleben muss, wie Stuff mehr als ein Mal bei Elise ein gutes Wort für ihn einlegt. Was führt der im Schilde? Was den Landfriedensbruch-Prozess gegen die Bauern anlangt, für den schon die Turnhalle des Altholmer Gymnasiums umgerüstet wird, legt Stuff jedenfalls noch mal tüchtig nach: Die "Chronik" bringt die klammheimliche Wiedereinsetzung von Polizeioberinspektor Frerksen auf der ersten Seite - "Minister billigt Polizeiterror". Dann kündigt er - freilich nur, um sich bei der "Bauernschaft" für die Prozessberichte zur Verfügung zu stellen. Gareis soll sich noch wundern! Und Tredup auch, der nun endlich als fester Redakteur der "Chronik" in den Gerichtssaal geschickt wird.

12: Mittwoch, der 3. Oktober. Der Prozess "Das Land Pommern gegen Georg Henning, Eduard Padberg, Franz Reimers..." und die anderen Aktivisten der Bauernschaft nimmt seinen Anfang. An den Presse-Tischen sitzen sich Stuff und Tredup gegenüber. Am dritten Verhandlungstag ist Bürgermeister Gareis geladen. Das würde ihn noch nicht nervös machen. Aber ein ganz bestimmter grauer Briefumschlag lässt sich partout nicht in den Unterlagen finden. Er enthält den Geheimbefehl vom 26. Juli, die Anweisung von Regierungspräsident Temborius, für den Fall zu öffnen, dass die Altholmer Schupo nicht mehr Herr der Lage ist. Was genau stand da eigentlich drin? Noch kann er zwar die Anfrage der Verteidigung zurückweisen mit Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschrift. Und noch kann er Tredup, den frischgebackenen Redakteur, mit seiner Schlagzeile "Bürgermeister Gareis verweigert die Aussage" so an den Pranger bringen, dass Zeitungskönig Gebhardt ihn fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Aber wenn Temborius ihm die Aussagegenehmigung erteilt? Und seine Berufung auf die "harte Linie" der Landesregierung ist gar nicht gedeckt?

13: Der Prozess gegen die aufbegehrende Bauernschaft zieht sich hin, doch für Max Tredup ist er schon zu Ende. Sein Chef hat ihn gefeuert, er kann sich in Altholm nicht mehr blicken lassen. Nur einer hält noch zu ihm - eine: Elise. Er will wegziehen mit ihr, sagt er. Er will das Geld holen fahren, sagt er, das Geld aus den Dünen. Aber er kommt nicht wieder, nicht mal mit dem letzten Zug. Jetzt weiß auch Elise nicht weiter. Und wenn da nicht einer wäre, der ihr behutsam Halt zu geben versucht... Ohne Herrn Stuff wäre vielleicht alles aus. - In der zum Gericht umfunktionierten Turnhalle geht es währenddessen hoch her. Albin Banz, Bauer, wochenlang krank nach dem 26. Juli, präsentiert als Kronzeuge seinen Hut, zerschlagen angeblich auf seinem Kopf von einem Gummiknüppel, und blutdurchtränkt. Friedlich in die Kneipe habe er abdrehen wollen, als der Blaue auf ihn losgegangen sei. Doch bei der Gegenüberstellung kann er keinen der Beamten erkennen. Dafür wird er erkannt - von dem Schutzmann, den er niedergeschlagen hat mit dem Stock, auf den das vermeintliche Vorzeige-Opfer sich jetzt gerade stützt.

14: Vor seinem zweiten Zeugen-Termin hat sich Bürgermeister Gareis seit Tagen gefürchtet - zu recht, wie sich zeigt. Denn jetzt muss er zugeben, den ominösen Geheimbefehl gar nicht zu kennen, ihn nie gelesen zu haben. Und er muss zugeben, dass seine Aussageverweigerung ganz andere Gründe hatte als die, die er vorschob, und das unter Eid. Und er muss zugeben, dass er Max Tredup, den Prozess-Beobachter der "Chronik" ohne Recht fertiggemacht hat. Da hilft es auch nichts mehr, dass er sich bei Tredup entschuldigen, für seine Wiedereinstellung sorgen will - denn Tredup hat das Weite gesucht, für immer. Und da hilft es genausowenig, dass er just am Abend nach der Verhandlung das Kuvert mit dem Geheimbefehl auf seinem Schreibtisch findet, ganz oben drauf. Denn die Partei hat drei Genossen zu ihm geschickt. Drei, weil sich einer nicht traut. Sie wollen seinen Rücktritt. Wahlen stehen vor der Tür, der Schaden für die Partei ist größer als der Nutzen, den das Arbeitstier Gareis über Jahre hin für die Stadt gebracht hat. Jetzt heißt es: Rücktritt oder Parteiausschluss, Disziplinarverfahren, Meineid-Prozess. Gareis geht. Sie sagen ihm auch, wohin. Nach Breda, ein Städtchen im Ruhrgebiet.

15: Als Bürgermeister Gareis sein Rücktrittsgesuch unterschreibt, wird im Altholmer Bauern-Prozess der einhundertdreiundzwanzigste Zeuge aufgerufen. Aber auch die Aussage des Kriminalkommissars Josef Tunk bringt zwar umfassende Belastung der Bauern, aber keinen Grund in die Sache. Und so sehen die Strafanträge, so sehen die Urteile dann auch aus: Fünf Bauern kriegen ein paar Wochen Gefängnis, der Rest nur Bewährung. Hauptsache, Regierungspräsident Temborius hat sein Gesicht gewahrt und die Ehre des Staates. Gareis packt seine Sachen. Wird jetzt Kaufmann Manzow tun, was er, Gareis, immer gekonnt hat: mit den Bauern reden? Wird er dem Boykott ein Ende machen? Egal, das ist nicht mehr seine Sache. Vielleicht sollte er einen wie Stuff mitnehmen, dahin, wo er jetzt von vorn anfangen muss. Stuff, der versoffene Redakteur mit dem lauernden Journalisten-Instinkt, der vor einem halben Jahr Tredup nach Gramzow geschickt hatte, zur Ochsen-Versteigerung, will aber bleiben. Schon wegen Elise. Einer muss sich ja um sie kümmern.
Sprecher:Veronika Spindler (Ansagerin)
Katharina Zapatka (Sabine Wagner/Schwester Iris)
Margarete Salbach (Frau Hofmann/Frau Krenzer)
Ulla Sachse (Pförtnerin im Krankenhaus)
Julia Lüdke (Saskia Wagner)
Wolfgang Condrus (Erzähler)
Klaus Spürkel (Arzt/Hausarzt)
Ernst Jacobi (Klaus Hoffmann)
Samuel Weiss (Wagner/Pfleger/Arbeitskollege)
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 62
Titel: Das Handikap
Autor: Linda Teßmer
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Inhalt: Der ehemalige Werkstattbesitzer Mecklenburg wird erschlagen zwischen den Orchideen in seinem Gewächshaus gefunden. Doch die hohe Temperatur erschwert den Kriminalisten Hauptmann Loose und Leutnant Schäfer eine genaue Bestimmung der Tatzeit.

Schon beim Besuch in der nebenan gelegenen Werkstatt stellen sie fest, dass Mecklenburg alles andere als beliebt war. Denn das Opfer war für seine Hinterlistigkeit und Lüsternheit bekannt.

Und so wächst während der Untersuchung die Anzahl der Menschen, die ein gutes Motiv gehabt hätten, mit Mecklenburg abzurechnen.
Sprecher:
offen
Herbert Köfer (Hans Neumann)
Helga Piur (Brigitte Neumann)
Lothar Dimke (Heli)
Werner Troegner (Lange)
Helmut Straßburger (Strohbusch)
Willi Porath (Kallweit)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 62
Titel: Das Labor
Autor: Christian Hussel
Wolfgang Zander
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Horst Liepach
Komponist: Jens-Uwe Bartholomäus
Inhalt: Professor Bronzius, eine der Vaterfiguren der modernen Gen-Forschung und von den Pharma-Konzernen, die sich die neuen Gen-Techniken sichern wollen, umworben, wird tot in seinem Labor aufgefunden. Der ehrgeizige Journalist Thomas Werstler spürt sofort: »Die Sache stinkt. « Die Spur führt zu Tamara Weißgerber, einer ehemaligen Mitarbeiterin in Bronzius' Institut. Keiner war wie sie in die Forschungen des Professors eingeweiht: Genialitätsproduktion, künstliche Intelligenzsteigerung durch Genmanipulationen im großen Stil. Waren ihr die Experimente ihres Lehrers und Förderers zu weit gegangen?
Sprecher:Nina Kunzendorf (Katha Dorst)
Hannes Hellmann (Doktor Scherenschleifer)
Bernhard Schütz (Sam Unterweger)
Constanze Weinig (Samatha)
Bernhard Baier
Mark Oliver Bögel
Larissa Iwlewa
Katharina Palm
Daten zu Christian Hussel:geboren: 1957
Vita: Christian Hussel, geboren 1957 in Leipzig, studierte Soziologie und Theaterwissenschaft. Er schreibt für Theater und Rundfunk.
Daten zu Wolfgang Zander:geboren: 1956
Vita: Wolfgang Zander, geboren 1956, studierte Philosophie, Literatur und Theaterwissenschaft. Er war in verschiedenen Berufen tätig und lebt seit 1992 als freier Autor in Potsdam. Er schreibt Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und Lyrik.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 62
Titel: Das steinerne Brautbett
Autor: Harry Mulisch
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Gregor Seferens
Inhalt: 1956, elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, reist Norman Corinth aus Baltimore, USA, zu einem Internationalen Zahnärztekongress nach Dresden, DDR. In eine zerstörte Stadt, die Trümmerwüste der alliierten Bombardements am 13. und 14. Februar 1945. Auch ihn hat diese Nacht gezeichnet: Er hat, ein junger Soldat, zur Besatzung eines der amerikanischen Bomber gehört, die die Angriffe auf Dresden flogen. Ihr Flugzeug wurde abgeschossen, sie konnten sich zu den Russen retten, aber seitdem zieht sich eine Narbe längs durch sein Gesicht und teilt es in zwei Hälften. Sieger und zugleich Opfer des Krieges, streift er durch die Stadt, fiebrig und somnambul, ein Gefangener seiner Gedanken und Wahrnehmungen. Stößt auf Menschen: auf Schneiderhahn, den Westdeutschen, als vermeintlicher Lagerarzt ein Feind, wie man ihn sich wünscht. Auf Ludwig, den Villenbesitzer am Weißen Hirsch, Geschäftsmann und kein Freund der neuen Ordnung. Auf die Frau, die in der brennenden Stadt in den Fluss geflüchtet war, als er über sie hinweg flog, den Finger am Abzug des Maschinengewehrs. Auf Hella, seine offizielle Betreuerin, die er sich nimmt in einer Anwandlung von aggressiver Lebensgier, die doch kein Entkommen aus seiner Versteinerung gewährt. Und sitzt wieder in der Maschine, die über dem Feuermeer ihre Bomben ausklinkt. "Zwischen den Massenmorden der Hunnen und den Konzentrationslagern Hitlers ist keine Zeit vergangen. Sie liegen nebeneinander auf dem Grund der Ewigkeit. Er dachte, und dort liegt auch Dresden."
Sprecher:Marianne Lochert (Joyce Meadows)
Franz Steinmüller (ein Mann)
Nele Oberschelp (Nina Cullen)
Herbert Rhom (Roger Cullen)
Renate Schroeter (Betty Cullen)
Sandor Pellmont (Polizist 1)
Michael Mendl (Polizist 2)
Berthold Toetzke (Sergeant Dye)
Daten zu Harry Mulisch:geboren: 29.07.1927
gestorben: 30.10.2010
Vita: Harry Mulisch, geboren 1927, Doyen der niederländischen Gegenwartsliteratur, schuf mit dem 1959 erschienenen "Steinernen Brautbett", mit dem er auch in Deutschland bekannt wurde, einen der international bedeutendsten Romane über den Zweiten Weltkrieg. Weitere Bücher sind u.a. "Strafsache 40/61", "Das Attentat", "Höchste Zeit", "Die Prozedur", "Die Entdeckung des Himmels", "Siegfried. Eine schwarze Idylle".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 62
Titel: Der Denkfehler
Autor: Rita Herbst
produziert in: 1967
produziert von: BR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Günter Bormann
Dramaturgie: Joachim Herz-Glombitza
Inhalt: William Silver, wissenschaftlich tätiger Tierarzt, wird Opfer eines Mordes, den seine Frau aus Rache für seine Untreue und sein Schwiegervater, um sich in den Besitz seiner Forschungsergebnisse zu bringen, gemeinsam an ihm begehen.
Sprecher:Peter Pasetti (Mariano Firinu)
Dagmar Altrichter (Lelia, seine Frau)
Gerd Baltus (Luca Firinu)
Mila Kopp (Philippa)
Joachim Teege (Ciccio)
Fritz Rasp (Don Carmelo)
Günther Ungeheuer (Mimmo)
Erstsendung: 30.09.1988
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 62
Titel: Der kleine Prinz
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Horst Liepach
Bearbeitung: Gisela Pankratz
Inhalt: "Der kleine Prinz", dieses schmale Büchlein mit den Zeichnungen seines Verfassers Antoine de Saint-Exupéry, ist eine Legende. Unzählige Kinder sind mit dem zierlichen Kerlchen, das nie auf eine Frage verzichtete, wenn es sie einmal gestellt hatte, vom Planeten des Laternenanzünders zum Planeten des Trinkers, vom Planeten des Geographen zum Planeten des Geschäftsmannes gereist. Sie sind mit ihm schließlich auf der Erde gelandet und haben den

in der Wüste abgestürzten Flieger gebeten: "Zeichne mir ein Schaf!" Und gleich ihm haben sie die Lektion des Fuchses gelernt: Der hat erfahren, dass das Glück nicht im freien Umherschweben besteht, sondern dass man dazu etwas ins Herz geschlossen haben muss - und das schmerzt dann, wenn man es verliert.
Sprecher:Kurt Böwe (Exequiel Soto)
Gerd Grasse (Salcedo)
Thomas Kästner (Perez)
Arno Wyzniewski (Benzi)
Lothar Schellhorn (Farias)
Petra Kelling (Elisa)
Barbara Dittus (Julia)
Maritta Hübner
Gertraud Klawitter
Franziska Troegner
u.a.
Daten zu Antoine de Saint-Exupéry:geboren: 29.06.1900
gestorben: 31.07.1944
Vita: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry (kurz Antoine de Saint-Exupéry; * 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille) war ein französischer Schriftsteller und Pilot. Antoine de Saint-Exupéry war schon zu seinen Lebzeiten ein anerkannter und erfolgreicher Autor und wurde ein Kultautor der Nachkriegsjahrzehnte, obwohl er selbst sich eher als einen nur nebenher schriftstellernden Berufspiloten sah. Seine märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz gehört mit über 80 Millionen Exemplaren zu den meistverkauften Büchern der Welt.
Hompepage o.ä.: http://www.antoinedesaintexupery.com//societe-civile.htm
Erstsendung: 08.10.1991
Datenquelle(n): dra
dra
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Treffer 10 von insgesamt 62
Titel: Der Schatz
Autor: Lia Pirskawetz
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Hans Knötzsch
Komponist: Werner Pauli
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Treffer 11 von insgesamt 62
Titel: Der war das ganz allein
Autor: Gerhard Pötzsch
produziert in: 1981
produziert von: HR
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Joachim Staritz
Inhalt: Auch unter Dissidenten und Systemkritikern in der ehemaligen DDR gab es Klassenunterschiede. Die einen hatten - dank eines leidensreich erkämpften künstlerischen Rufs - die westliche Presse auf ihrer Seite. Die anderen mußten, anonym und ohne Hilfe von außen, ihren Kampf alleine bestehen. Einen Fall der zweiten Art schildert dieses Hörspiel.

Bernd, siebzehn Jahre alt, wird im August 1968 beim Versuch, über die CSSR in die Bundesrepublik zu gelangen, festgenommen. Er und seine Freunde sind den gegen den Prager Frühling marschierenden Truppen buchstäblich in die Arme gelaufen. Das Urteil lautet: 15 Monate, Paßvergehen. Bernd durchlebt die ganz normalen Härten des ganz normalen DDR-Strafvollzugs.
Sprecher:Renate Schroeter
Michael Thomas
Nina Skaletz
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Treffer 12 von insgesamt 62
Titel: Der Wundertäter
Autor: Erwin Strittmatter
produziert in: 1962
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Horst Heitzenröther
Komponist: Hans-Dieter Hosalla
Inhalt: 1: Geburt und Kindheit eines Glasfressers

Dem Glasbläser Gustav Büdner wird ein Sohn geboren, der den Namen Stanislaus erhält. Mit diesem Sohn verbindet der Vater die Hoffnung auf die Bewältigung seiner sozialen Misere. Er sieht in Stanislaus einen Auserwählten, einen Wundertäter.



2: Frühe Wunder - große Wirkungen

Stanislaus vollbringt erste Wunder, wie die Zähmung der Hühner, die Aufklärung eines Mordes, und gerät dem Grafen von Arnim in die Quere, was zur Folge hat, daß der Gendarm der aufblühenden Wundertäterei ein Ende macht und Stanislaus zu einem Bäcker in die Lehre gegeben wird.



3: Die Bäckervögel singen

Stanislaus macht erste Erfahrungen im Bäckergewerbe, entdeckt seine hypnotischen Kräfte und hat eine erotische Karambolage mit der Meistersfrau, was bewirkt, daß er als Hexer verschrien die Lehrstelle wechseln muß.



4: Der Kuß der Pfarrerstochter

Stanislaus, nun bei einemn frömmelnden Bäcker in Arbeit und Lehre, stiftet Verwirrung durch einen Brief über das Kinderkriegen und wird wegen angeblicher Verderbtheit zu Meister Kluntsch gegeben, einem alten Feldwebel und Militaristen.



5: Die kleine Mühle im Herzen

Stanislaus erlebt Eifersucht und Tod von Meister Kluntsch, wird von der liebeshungrigen Ludmilla verfolgt, die er der Pfarrerstochter Marlen zuliebe zurückweist. Marlen aber hat sich mit einem Theologen verlobt. Stanislaus erlebt eine bittere Enttäuschung.



6: Student der Liebe

Stanislaus auf der Wanderschaft. Er kommt zu seiner Schwester Elsbeth und lernt deren Mann, den Kommunisten Reinhold kennen, lehnt jedoch Reinholds Ansichten über den Klassenkampf ab. Stanislaus verliebt sich in das Hirtenmädchen Mia und wird beinahe erschlagen.



7: Stanislaus, der Sternenfänger

Die Faschisten in Deutschland. Bäckermeister Dumpf versucht erfolglos, Stanislaus in die braune Bewegung einzureihen. Stanislaus nimmt ein Fernstudium auf, verfaßt erste Gedichte, verliebt sich in das Mädchen Lilian und lernt ihren Vater, einen heimlichen Poeten kennen.



8: Eine Glocke mit Sporen

Unter dem Einfluß der leichtfertigen Lilian Pöschel meldet sich Stanislaus zur Kavallerie, trifft dort den Kommunisten Rolling, den Dichter Weißblatt und den Wachtmeidster Dufte, der Lilian ein Kind und Stanislaus zum Vater macht.



9: Wunder sind wieder gefragt

Krieg. Stanislaus erkennt die faschistische Barbarei in Polen und Frankreich, tritt als Magier und Hypnotiseur in Erscheinung und hat Sorgen um Weißblatt, der das Mädchen Helen samt einer Bombe zur Regimentsfeier einschleust.



10: Im Ende der Anfang

In Skandinavien wechselt der Kommunist und Soldat Rolling die Fronten, aber Stanislaus schließt sich ihm nicht an. Nach Griechenland versetzt, unter dem Einfluß von Weißblatt und an den Widerstand der griechischen Bevölkerung sich orientierend, verlassen Stanislaus und Weißblatt das Regiment, um sich den Partisanen anzuschließen.



(Liste der funkdramatischen Produktionen des Jahres 1970, hrsg. v. Deutschen Demokratischen Rundfunk)
Sprecher:
offen
Siegfried Göhler (Scott)
Gerry Wolff (Dr. Wilson)
Walter Kainz (Oates)
Helmut Müller-Lankow (Amundsen)
Hans-Joachim Hanisch (Hansen)
Jochen Thomas (Wisting)
Günther Haack (Evans)
Albert Hetterle (Vorsitzender)
Uwe-Detlev Jessen (Hasselt)
Marion van de Kamp (Antragsstellerin)
Fred Ludwig (Bowers)
Guido MatschekWalter Niklaus (Antragsteller)
Wolf-Dieter PanseGerhard Rachold (Jorland)
Siegfried-Michael Ressel (Campbell)
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Treffer 13 von insgesamt 62
Titel: Die Affäre d'Aubrey
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1972
produziert von: RB
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Komponist: Wolfgang Jehn
Inhalt: 1676: Paris wird von einer Epidemie der Giftmorde heimgesucht: Eifersüchtige entledigen sich der Nebenbuhler, Gattinnen des Gatten, und mit dem "poudre des succession" werden sich Erbschaften verschafft. Verdächtige und Verleumdete landen in der Bastille. Fehlurteile und Justizmorde sind an der Tagesordnung. Auch die d'Aubrey werden in eine Giftaffäre verwickelt: Drei männliche Mitglieder der Familie erleiden einen mysteriösen Tod. Desgrais, ein junger, aufstrebender Gefreiter der Pariser Polizei, widmet sich, gegen den Befehl seines Vorgesetzten, der Aufklärung dieses Falles in den höchsten Adelskreisen. Dabei stößt er auf die Leiche eines Alchimisten. Stammt das spurlos tötende Gift, das ganz Paris in Schrecken versetzt, aus den Phiolen seines Laboratoriums? Und wie kam die schöne Marie de Brinvillier, geborene d'Aubrey, an diese? Da es nicht länger verborgenen bleiben kann, dass: selbst in nächster Nähe der geheiligten Person des Königs: immer unverschämter mit Gift hantiert wird, beschließt die Justiz, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Desgrais kommt zum Zuge; eine List führt ihn zum Erfolg. Marie wird des Mordes an ihrem Vater und ihren Brüdern angeklagt. Sie endet auf dem Schafott, doch geht sie Desgrais nicht aus dem Sinn: Die Giftmorde im Frankreich des Sonnenkönigs gehen weiter.
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 31.08.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 62
Titel: Die Affäre Ernst Winter
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Im März des Jahres 1900 wird in der westpreußischen Kreisstadt Konitz, nahe der Tucheler Heide, verschnürt in einen Sack der verstümmelte Oberkörper einer männlichen Leiche entdeckt. Wie die Ermittlungen der Behörden ergeben, handelt es sich bei dem aus dem flachen Wasser des Mönchsees geborgenen Rumpf um den bereits seit einigen Tagen vermissten Gymniasasten Ernst Winter. Die abgetrennten Beine und Arme werden im Laufe der Nachforschungen aufgefunden, zuletzt der Kopf. Das Zerstückeln des Körpers lässt auf Fachkenntnisse schließen. Der wohlhabende Fleischermeister Hoffmann gerät unter Verdacht, zumal er den als Frauenhelden verschrieenen Oberschüler mit seiner Tochter erwischt haben könnte. Doch beweisen lässt sich nichts, Hoffmann kommt wieder auf freien Fuß. Währenddessen erregt der Fall Aufsehen, der Name Konitz geht durch die Blätter des Kaiserreichs. Umso mehr drängt die aus Berlin angerückte Verstärkung auf Aufklärung. Dann kommen Gerüchte auf. Sie beziehen sich zuerst auf den jüdischen Fleischer Isidor Lewy und seinen Sohn Moritz, der einer Falschaussage überführt werden kann. Wenig später bereits auf die Konitzer Juden im allgemeinen. Und das Motiv? Plötzlich ist vom "Ritualmord" die Rede, von jüdischer Gier nach dem Blut unschuldiger christlicher Knaben. Die aufgebrachte Menge, mehrere hundert Menschen, zieht vor die Synagoge und steckt sie in Brand. Erst durch herbeigerufenes Militär kann diesem schwersten Ausbruch antisemitischer Gewalt im wilhelminischen Deutschland Einhalt geboten werden. Ernst Winters wirklicher Mörder wird nie ermittelt.
Sprecher:
offen
Gudrun Ritter (Ethel Rosenberg)
Dieter Wien (Julius Rosenberg)
Dietrich Körner (der Verteidiger)
Wilfried Ortmann (der Richter)
Herwart Grosse (der Staatsanwalt)
Jürgen Frohriep (David Greenglas)
Ruth Glöß (Ruth Greenglas)
Christoph Engel (Max Elitscher)
Hans-Joachim Hanisch (2. Inspektor)
Joachim Tomaschewsky (1. Inspector)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Treffer 15 von insgesamt 62
Titel: Die Gänse von Bützow
Autor: Wilhelm Raabe
produziert in: 1989
produziert von: HR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Christoph Prochnow
Inhalt: Nachdem in Paris das Volk die Bastille gestürmt hat, wollen auch die Bewohner von Bützow, im Mecklenburgischen, eine Revolution machen. Der Bürgermeister lässt die Gänse der Bürger nicht mehr frei auf den Straßen umherlaufen - die braven Bürger von Bützow schreiten zur Empörung. Aber die Empörung reicht nicht weit, und was die Bürger Revolution nennen bleibt ein Beweis kleinbürgerlicher Mentalitäten.
Sprecher:Heinz Meier
Ursula Lillig
Daten zu Wilhelm Raabe:geboren: 08.09.1831
gestorben: 15.11.1910
Vita: Wilhelm Karl Raabe (Pseudonym: Jakob Corvinus; * 8. September 1831 in Eschershausen; † 15. November 1910 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller (Erzähler). Er war ein Vertreter des poetischen Realismus, bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane.

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Erstsendung: 10.01.1973
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 62
Titel: Die Päpstin
Autor: Donna W. Cross
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Friedrich Bestenreiner
Übersetzer: Wolfgang Neuhaus
Inhalt: 1: Rom, vor mehr als tausend Jahren, genau in der Mitte des 9. Jahrhunderts. Die Bevölkerung der italienischen Metropole und die Oberhäupter der Christenheit haben einen neuen Papst gewählt. Doch während sich die Tiara auf ihn niedersenkt, jagen sich die Gedanken in seinem Kopf, Denn dieser Johannes Anglicus, vielbewunderter Arzt im Dienste Papst Sergius II, und Nomenclator im Dienste Papst Leo IV, ist in Wahrheit - eine Frau. - Geboren als Tochter eines engherzigen und dogmatischen Dorfpriesters 814 in Ingelheim, stehen der wissbegierigen Johanna fast keine Bildungsmöglichkeiten offen. Nur dank seiner Entschlossenheit gelingt es dem hochbegabten Mädchen, an der bischöflichen Schola in Dorstadt Aufnahme zu finden. Auf Unterstützung durch ihre Mitschüler kann sie als Ausnahme-Wesen nicht hoffen, doch Bischof Fulgentlus und vor allem Gerold, Markgraf von Villaris, kommen nicht umhin, ihre stupende Intelligenz zu fördern, Nicht lange allerdings, und Johanna sieht mehr in Gerold als einen wohlmeinenden Lehrmeister in geistigen und weltlichen Künsten, Doch bevor etwas daraus werden könnte, hat Richild, Gerolds Ehefrau, schon gehandelt: Bischof Fulgentlus allzu sinnenfroher Lebenswandel macht ihn auch erpressbar. Johanna soll mit einem Hufschmied verheiratet werden und ein für alle Mal die Schule verlassen.



2: War es Zufall, eigenmächtige Anmaßung oder war es Gott selber, der in ihr Leben eingegriffen und die Weichen neu gestellt hat - das ist die Frage, die Johanna nicht loslässt, während sie - eine Frau, die sich als Mann ausgibt - vor den Augen der Weit zum Papst gekrönt wird, Denn gerade während der Hochzeitszeremonie, die damals in Dorstadt ihr Schicksal besiegeln soll, brechen marodierende Normannenhorden in die Kirche ein und metzeln nieder und vergewaltigen, wessen sie habhaft werden können. Wie durch ein Wunder bleibt Johanna verschont, versteckt im Inneren des Altaraufsatzes, An diesem Tag schneidet sie sich die Haare ab und geht als Benediktiner-Mönch Bruder Johannes Anglicus ins Kloster zu Fulda. - Dort, im Bildungsmittelpunkt des mittelalterlichen Europa unter dem berühmten Abt Hrabanus Maurus, macht sie sich mit dem medizinischen Wissen ihrer Epoche vertraut, ja sie gewinnt durch die einzigartige Bibliothek und dank ihrer reichen Sprachkenntnisse sogar Einblick in die lange vergessenen Schriften griechischer Ärzte, vor allem des Hippokrates, Nicht selten erzielt sie mit ihrer unorthodoxen Sicht überraschende Heilerfolge, Doch als sie während einer Festepidemie die Gläubigen zum Abendmahl nicht mehr alle aus einem Kelch trinken lässt, droht ihr nicht bloß Strafarbeit im Kloster, sondern sogar die Geißelung - und mit der Entblößung ihre Entdeckung als Frau.



3: Hatte Johanna, die sich als Mönch Johannes Anglicus ausgibt, damals im Kloster Fulda eine andere Wahl als die, ihr Heil in der Flucht zu suchen? Oder war auch diese Flucht Teil des ihr vorbestimmten Weges? Selbst auf dem Stuhl Petri verstummt nicht die Stimme des Gewissens. Und die Erinnerung spricht von der Fahrt allein im Kahn auf dem reißenden Strom, vom Kentern, von der Errettung durch Am, dem inzw1schen erwachsenen Sohn jener Macalgis, die sie einst vor der Verstoßung der Aussätzigen bewahrt hatte. Von der langen Reise in die Heilige Stadt, von ihrer - mit Missgunst verfolgten - Karriere als Arzt unter dem Patronat der schönen Mariozo, der Geliebten Benedicts, des mächtigen Bruders des von seinen Begierden und Schmerzen geplagten Papstes Sergius. Und davon, wie sie im Leiden des Heiligen Vaters die Gicht erkannte, wie ihre Medizin anschlug, wie er - seinen Bruder und manchen Kirchenfürsten in ihren Geschäften störend - seine alten Kräfte wiedergewann und sie zum päpstlichen Leibarzt ernannte. Und an Monna Mariozas Verführungsversuch muss sie denken, der dem Mann galt ' den sie bloß vorspiegelte, und an die Überrumplung durch Benedict, ihren Feind. An die nassen Mauern des Kerkers und die Nähe des Todes, und an die überraschende Nachricht, Kaiser Lothar ziehe mit einem riesigen fränkischen Heer auf Roms sieben Hügel zu.



4: Während Benedict mit Hilfe von elf Truhen Gold Kaiser Lothar Rom gewogen machen soll, wirft die Krankheit Papst Sergius erneut nieder. Erst als man Johanna aus dem Gefängnis holt, bessert sich sein Zustand soweit, dass er Kaiser Lothar mit päpstlicher Autorität und diplomatischem Geschick empfangen kann. Indes, mit dem Kaiser kommt, als einer seiner Heerführer, auch der Mann, der Johanna einst mehr als jeder andere bedeutete~ Gerold, Markgraf von Villaris, Seltsames Wiedersehen! Gerold ist bereit, alles hinzuwerfen und mit Johanna zu fliehen - doch sie weist ihn zurück, Der Papst braucht sie: als Arzt, als Beichtvater, als Berater. Denn nun sind es die Sarazenen, die Kurs auf Rom genommen haben. Zu spät trifft Gerold mit seinen Truppen ein, der Petersdom ist bereits verwüstet. Papst Sergius stirbt. Bei der Wahl des neuen Papstes unterstützt Johanna Kardinal Leo und schafft sich damit in Kardinal Anastasius ihren gefährlichsten Gegenspieler. Zwar wird sie als Nomenclator Leos IV einer der höchsten Beamten des Vatikans, doch der Statthalter Christ! verausgabt seine Kräfte beim Bau einer neuen Stadtmauer, die bald einer Brandstiftung zum Opfer fällt Anastasius, der hinter dem Anschlag steckt, wird daraufhin exkommuniziert, doch hindert ihn das nicht, mit allen Mitteln um den Heiligen Stuhl zu kämpfen. Als Leo vergiftet wird, sieht Gerold Johanna in tödlicher Gefahr und drängt zur Flucht.



5: Doch wie schon so oft, ihre Bestimmung entscheidet anders. Johanna aus Ingelheim, verwandelt in den päpstlichen Nomenclator Johannes Anglicus, wird zum Patriarchen der Christenheit gewählt. Und sie ist entschlossen, ihr Amt zu nutzen: Um den Marcianischen Aquädukt wieder aufbauen zu lassen zum Beispiel, damit in den Armenvierteln der Stadt den Epidemien Einhalt geboten wird, Oder um eine Schule für Frauen einzurichten - was den Klerus endgültig gegen sie aufbringt. Als das Hochwasser ein ganzes Stadtviertel zu überfluten droht, lässt sie sich nicht davon abhalten - auch nicht von Gerold, dem Befehlshaber der päpstliche Garde -, selbst mit in die Rettungsboote zu steigen. Eine gewaltige Flutwelle reißt alles in den Untergang. Mit knapper Not kann sie Gerod in ein verlassenes Gebäude retten. Abgeschnitten von der Außenwelt, sind sie sich so nah wie niemals zuvor, Doch gerade deshalb will Gerold Rom endgültig verlassen, Und Johanna? Sie weiß, dass sie schwanger ist. Da kehrt Anastasius, der sich die Unterstützung des Kaisers gesichert hat, nach Rom zurück und stellt Gerold unter Anklage des Hochverrats. Ein letztes Mal soll in diesem Prozess Johannas überlegener Verstand triumphieren. Denn Gerold kommt nur frei, um einem Meuchelmörder zum Opfer zu fallen. Und während der Fehlgeburt, die sie erleidet, stirbt sie selbst, die erste und einzige Päpstin Johanna.
Sprecher:M. Jermakow: Robert Trösch
junger Jermakow: Wolfgang Hübner
Ljudmila: Katharina Lind
Timofejewitsch: Maximilian Larsen
Polina: Berti Deutsch
Boris: Eckhard Bilz
Lena: Monika Lennartz
Kowaljew: Uwe-Detlef Jessen
Gorschkow: Friedrich Wilhelm Dann
Gorschkowa: Ruth von der Ohe
Semjon: Ingolf Gorges
Waleri: Siegfried Fiedler
Kommandeur: Hannjo Hasse
Barabanow: Walter Kröter
Barabanowa: Ursula Braunbock
Timofej: Walter Richter-Reinick
junger Timofej: Dietmar Obst
MusikerWerner Harke (Bass) Kai Wefer (Bass) Christian Fischer (Bariton) Marcus Döring (Bariton) Wolfram Lattke (Tenor) Matthias Schubotz (Tenor) Friederike Stübner (Sopran) Musiker: Werner Harke (Bass) Kai Wefer (Bass) Christian Fischer (Bariton) Marcus Döring (Bariton) Wolfram Lattke (Tenor) Matthias Schubotz (Tenor) Friederike Stübner (Sopran) Avantgarde Ioculatores
Daten zu Donna W. Cross:vollständiger Name: Donna Woolfolk Cross
geboren: 1947
Vita: Donna Woolfolk Cross (* 1947 in New York City) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 28.02.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 62
Titel: Die Räuber vom Töpfermarkt
Autor: Hans Siebe
produziert in: 1958
produziert von: SDR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Niklaus
Komponist: Winfried Zillig
Inhalt: Eine Kriminal-Komödie, wie ein Pärchen (Verkäuferin und LKW-Fahrer) versucht, sich der Konsum-Tageskasse eines Töpfermarktes zu bemächtigen und wie alles gründlich schief geht. Motto: Die Kunst des gewitzten Raubens ist hierzulande sehr im Niedergang begriffen.
Sprecher:
offen
Kurt Haars (Gullmose)
Sabine Hahn (April)
Elisabeth Gerhardt (Fräulein Jensen)
Peter Fricke (Henrik)
Wolfgang Stendar (Hemrik)
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Treffer 18 von insgesamt 62
Titel: Die Reiterarmee
Autor: Isaak E. Babel
produziert in: 1958
produziert von: SWF
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Joachim Staritz
Komponist: Raimund Rosenberger
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Im Frühsommer 1920 zieht die Kosakenarmee des roten Generals Budjonny-ebenso berühmt für ihre Siege über die Weißen wie für ihr zügelloses Regime und ihre Grausamkeit-nach Galizien, in den heute halb vergessenen Russisch-Polnischen Krieg. Unter ihnen, als Schriftführer in der Agitprop-Abteilung und Korrespondent des "Roten Kavalleristen", ein hochbegabter, sechsundzwanzigjähriger Schriftsteller, ausgerüstet mit einer russischen Identität und dem Namen Kirill Ljutow. In Wahrheit heißt er Isaak Babel, ist Sohn eines Landwirtschaftsmaschinen-Vertreters aus Odessa-und Jude. Ein reichliches Vierteljahr bleibt er bei der 6. Kavallerie-Division. Dann beginnt er zu schreiben, jene kurzen, tagebuchartigen Berichte, lapidare Protokolle und düster-hymnische Prosa-Gedichte zugleich, die nach verschiedenen Zeitschriftenabdrucken 1926 als Erzählzyklus "Die Reiterarmee" erscheinen. Da war General Budjonny - er machte unter Stalin weiter Karriere und starb hochgeehrt 1973 - bereits außer sich und bezichtigte Babel der weibischen Verunglimpfung vaterländischer Helden. Unfähig, sich den Schmerzen der Menschen zu verschließen, hatte der unwillkommene Augenzeuge verzweifelt versucht, der Revolution gleichermaßen die Treue zu halten wie der Wahrheit, der Poesie wie der Politik. 1939 wird er auf Grund verleumderischer Anschuldigungen verhaftet und 1940 erschossen. Sein Bericht über das "ungeheuerliche Rußland, unwahrscheinlich wie eine Herde bekleiderter Läuse," schlägt, von heute aus gesehen, den Bogen über dieses ganze Jahrhundert; eine Epoche, in deren leidenschaftlichen und leidvollen Anfängen ihre Qualen, ihr Terror und ihr Zusammenbruch schon zu sehen sind. Genauestens dem Original folgend, enthält der erste Teil dieser Radio-Version die Erzählungen "Die Überschreitung des Zbruc", "Der Chef der Kavalleriereserve", "Pan Apolek", "Gedali", "Meine erste Gans" und "Der Rabbi".
Sprecher:Brigitte Horney (Die Tänzerin Grusinskaja)
Willy Maertens (Otto Kringelein)
Erik Schumann (Baron von Gaigern)
Paul Dahlke (Generaldirektor Preysing)
Gisela Zoch (Flämmchen, Sekretärin)
Günter Pfitzmann (Agent Meierheim)
Lisa Hellwig (Suzanne, Zofe)
Heinz Klingenberg (Witte, Kapellmeister)
Horst Uhse (Senft, Portier)
Dinah Hinz (Anna, Stubenmädchen)
Thomas Braut (Schurmann, Hausdiener)
Heinz Schimmelpfennig (Chauffeur)
Daten zu Isaak E. Babel:vollständiger Name: Isaak Emmanuilowitsch Babel
geboren: 13.07.1894
gestorben: 27.01.1940
Vita: Isaak Emmanuilowitsch Babel (* 1. Juli jul./ 13. Juli 1894 greg. in Odessa; † 27. Januar 1940 in Moskau) war ein russischer Journalist und Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der 1926 veröffentlichte Erzählband Die Reiterarmee. Nach anfänglichen Erfolgen in der jungen Sowjetunion fiel er den stalinistischen Säuberungen zum Opfer und wurde 1940 hingerichtet (nach einer anderen Quelle 1941); 1954 wurde er rehabilitiert.

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Erstsendung: 02.03.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 62
Titel: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande
Autor: Heiner Müller
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Bert Koß; Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Heiner Müller

Erzählt wird die Geschichte der Umsiedlerin Niet, die in einer Kammer beim korrupten Bürgermeister eines kleinen Mecklenburger Dorfes untergekommen ist. Schwanger von einem arbeitsscheuen und ständig Bier trinkenden Individuum namens Fondrak, macht sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Zwar hat die Bodenreform den ehemaligen Tagelöhnern und Kleinbauern eine kleine Parzelle Land gebracht, aber es fehlt überall an Saatgut, Zugvieh und Traktoren. Vielen geht es daher noch nicht besser als vorher. Da hilft auch nichts, dass der aus dem KZ heimgekommene Parteisekretär Flint nicht müde wird, den Fortschritt der neuen Ordnung zu preisen. Als ein alteingesessener Mittelbauer vom Neubauern Ketzer das geliehene Pferd zurückhaben will und der staatliche Solleintreiber ihm ebenfalls zusetzt, erhängt sich Ketzer in seinem Katen. Für ihn kommen die zwei sowjetischen Traktoren, die bald darauf ins Dorf rollen, zu spät. Auf einer Versammlung im Dorfkrug wird unter Anwesenheit des Landrats der gerechte Umgang mit den Traktoren diskuti ert. Der korrupte Bürgermeister will es dem Landrat besonders recht machen und schlägt die sofortige und vollständige Kollektivierung des Dorfes vor. Da das aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Sinne der Partei ist, verliert er seinen Posten, und Flint, der Parteisekretär, wird der neue Bürgermeister. Seine erste Amtshandlung ist, der Niet die Übernahme von Ketzers Hof anzubieten. Nach kurzem Zögern nimmt sie das Angebot an und siedelt um auf Ketzers Hof.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.01.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 62
Titel: Die Wahlverwandtschaften
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
produziert in: 2015
produziert von: Romantruhe
Genre: Historisch
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Hans Jürgen Geerdts; Alfred Schrader
Inhalt: Eduard und Charlotte leben in zweiter Ehe zusammen und erfüllen sich damit ihre Jugendliebe. Glücklich, das "früh so sehnlich gewünschte, endlich spät erlangte Glück ungestört genießen" zu können, ziehen sie sich auf ihr Landgut zurück. Die Zweisamkeit wird gestört, als Eduard seinen alten Freund Otto, einen in Not geratenen Hauptmann, als Berater und Gartenvermesser auf sein Gut einlädt und Charlotte ihrerseits ihre auf dem Internat unglückliche Pflegetochter Ottilie als häusliche Gehilfin zu sich nimmt. Die Harmonie zwischen Eduard und Charlotte ist durch das Eindringen der Freunde gestört: Charlotte fühlt sich zu dem praktisch denkenden Hauptmann hingezogen, der sensible Eduard empfindet eine innige Neigung zur empfindsamen Ottilie. Während Charlotte und der Hauptmann ihrer gegenseitigen Neigung entschlossen entgegen zu treten versuchen, lassen Eduard und Ottilie die sich langsam entstehende Liebe zu. Aus dieser 'Wahlverwandtschaft', die sich mit der unabwendbaren Kraft eines Naturvorgangs entwickelt, gibt es kein Zurück...
Sprecher:Christian Rode (Sherlock Holmes)
Peter Groeger (Dr. Watson)
Gerald Paradies
Arne Elsholtz
Frank Glaubrecht
Sandrine Mittelstädt
Lutz Harder
Daten zu Johann Wolfgang von Goethe:geboren: 28.08.1749
gestorben: 22.03.1832
Vita: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

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Erstsendung: 02.06.1974
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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