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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 283
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Titel: Abenteuer einer Leseratte
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1978
produziert von: SDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Die Leseratte ist Andreas, Lehrjunge beim Buchhändler Ellerbeck zu Hamburg Anno 1817. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Schmökern in Abenteuerbüchern, in die er sich so hinenvertieft, daß er alles um sich herum vergißt, und die Personen, die in den Büchern vorkommen, lebendig werden und zu reden anfangen. So auch der Termitenahauptmann aus dem "Großen Termitenbuch". - Nun will es der Zufall, daß Andreas eines Tages in ein wirkliches Abenteuer verwickelt wird - aber typisch, er bemerkt es eigentlich gar nicht. Für eine Leseratte wie ihn zählt nur das, was in Büchern steht. Und so ist es auch der Termitenhauptmann aus dem "Termitenbuch", dem Andreas den glücklichen Ausgang seines Abenteuers zu verdanken hat.
Sprecher:Sven Detlev Klingenberg (Andreas)
Ernst Jacobi (Der Teremiten-Hauptmann)
Friedrich von Bülow (Herr Ellerbeck)
Rolf Becker (Ein Schiffsoffizier)
Manfred Zapatka (Ein Soldat)
Christian Brückner (Der Erzähler)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 06.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 283
Titel: Aber der Fischer sagt
Autor: Helder Yureen
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ausgangsmaterial für die Collage "Aber der Fischer sagt" waren mitgeschnittene Hörfunksendungen des Winterhalbjahres 1980/81, insbesondere die Berichterstattung über Krisen in der deutschen und internationalen Fischerei. Mit der skizzenhaft dokumentierten Endphase der Elbfischerei behält das Stück eine Art perspektivischer Fabel, in deren Raster das Meer als thematischer Horizont erscheint. Der Fischerberuf ist einer der ältesten überhaupt und entsprechend symbolträchtig, doch die Titelfigur im Hörspiel hat nichts mit dem besungenen Klischee gemein. Nicht eine bestimmte Person steht im Mittelpunkt, sondern eine Vielstimmigkeit, die mal japanische, mal deutsche Belange zur Sprache bringt und ein andermal internationale oder kreatürliche. Die Collage lebt geradezu von den Interferenzen, die zwischen verschiedenen Impulsoren oder 'Sendern' entstehen. Nicht von ungefähr und nicht zuletzt gehören auch gewisse Menschenfischer und der Fischer aus dem Märchen zu dem Impulsoren. So erfreulich oder aber fragwürdig die eine oder andere Meinungsäußerung sein mag, die Hör-Collage ist ein akustisches Ereignis. Hier werden Stimmen und nicht bloß Thesen oder Sprachmuster laut. Sprache, Geräusche und Musik interferieren grundsätzlich gleichrangig.
Sprecher:Friedrich von Bülow (1. Sprecher)
Ernst Jacobi (2. Sprecher)
Helmut Woestmann (3. Sprecher)
Marianne Lochert (1. Sprecherin)
Monika Hessenberg (2. Sprecherin)
Steffi Pareike (3. Sprecherin)
Christel Koerner (4. Sprecherin)
Jennifer Brénon (Kind)
Johannes Hertel (Butt)
Michael Thomas (Hamburger/Schweizer/Engländer/Russe/Grieche/Japaner)
Renate Hartlieb (Ostpreußin)
Erstsendung: 04.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 283
Titel: Abschied von Lucienne
Autor: Pierre Boileau
Thomas Narcejac
produziert in: 1984
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolf Gremm
Bearbeitung: Wolf Gremm
Komponist: Charles Kalman
Übersetzer: Sabine Reinhardt
Inhalt: Bei der Rückkehr von einer Dienstfahrt erwartet den Speisewagenkellner Paul Chavane eine schlechte Nachricht. Seine Frau liegt nach einem Autounfall im Koma. Lucienne soll sich mitten in der Nacht noch hinter das Steuer gesetzt haben? Unvorstellbar für Paul. In ihrer Handtasche findet er den Schlüssel zu einem Luxusappartement in einem entlegenen Pariser Bezirk - an der Tür Luciennes Mädchenname! Paul zieht in die Wohnung ein und erkundet das geheime Leben der Frau, die er so gut zu kennen glaubte...
Sprecher:Rita Engelmann (Erzählerin)
Helmut Wöstmann (Chavane)
Gisela Keiner (Dominique)
Hans Wyprächtiger (Onkel Ludovic)
Christel Koerner (Marie-Ange)
Friedrich von Bülow
Eike Gallwitz
Charles Kalman
Andreas Mannkopff
Dietmar Saebisch
Margarete Salbach
Willi Schneider
Martin Semmelrogge
Berth Wesselmann
Erstsendung: 15.04.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 283
Titel: Ach du heiliger Christopher
Vier Zimmer, Küche, Bad  (Folge 11)
Autor: Walter Adler
produziert in: 1975
produziert von: SWF
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Sprecher:Friedrich von Bülow (Robert)
Ursula Langrock (Magda)
Irene Harprecht
Tobias Lelle (Thomas)
Horst Beilke (Opa)
Peter Uwe Arndt
Wolfgang Düring
Horst Werner Loos
Robert Rathke
Daten zu Walter Adler:geboren: 14.09.1947
Vita: Walter Adler (* 14. September 1947 in Dümpelfeld bei Adenau) ist ein deutscher Regisseur mit Schwerpunkt auf Hörspielen für die ARD. In den letzten Jahren waren das vor allem opulente Großproduktionen von Hörspielen mit vielen Stunden Spieldauer.

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Erstsendung: 26.03.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 283
Titel: Affäre Blum
Autor: Robert Adolf Stemmle
produziert in: 1953
produziert von: SWF; BR; RB
Laufzeit: 72 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Adolf Stemmle
Bearbeitung: Manfred Häberlen
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Ein Kriminalfall in den 20er Jahren: Die Untersuchung eines Mordes durch die rassistisch voreingenommene Justiz wird einem fälschlich beschuldigten jüdischen Fabrikanten zum Verhängnis. Der Fabrikant Blum ist wegen Mordverdacht verhaftet worden. Seine Freunde begannen einen erbitterten Kampf um seine Freiheit. Ein leidenschaftliches Für und Wider entbrannte um die Frage: schuldig oder unschuldig. Die öffentliche Auseinandersetzung wurde immer mehr zu einem innenpolitischen Streit, in dem der Ausgangspunkt, die Suche nach der Wahrheit, fast vergessen wurde.
Sprecher:Kurt Lieck (Fabrikant Blum)
Otti Schütz (Sabine, seine Frau)
Hans Christian Blech (Gabler)
Horst Beilke (Landgerichtsrat Konrad)
Franz Schafheitlin (Landgerichts-Direktor Hecht)
Heinz Klingenberg (Kriminalkommissar Schwerdtfeger)
Leonard Steckel (Kriminalkommissar Bonte)
Erich Ponto (Rechtsanwalt Wormser)
Paul Hoffmann (Der Regierungpräsident)
Dagmar Altrichter (Christina)
Wolfgang Golisch (Wilhelm Platzer)
Else Brückner (Anna, seine Schwester)
Edith Heerdegen (Luzie, seine Braut)
Gert Westphal (Merkel)
Herbert Fleischmann (Hans)
Hans Timerding (Lorenz)
Ernst Sladeck (Waffenhändler)
Anette Roland (Therese)
Karl Bockx (1. Beamter)
Kurt Ebbinghaus (2. Beamter)
Gunhild Bohnen (Hedwig)
Rudolf Siege (Bremer)
Margot Pfeiffer (1. Sekretärin)
Irene Reisinger (2. Sekretärin)
Wolfgang Preiss (1. Sprecher)
Alois Garg (2. Sprecher)
Herbert Mensching (Dietrich)
Walter Thurau (Tischbein)
Friedrich von Bülow (Zahnarzt)
Liselotte Lindikoff (Frau)
Ernst Ehlert (Stimme)
Hans Günther (Stimme)
Günther Holbeck (Stimme)
Hans Georg Andrée (Stimme)
Erstsendung: 13.10.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 283
Titel: Akt der Gewalt
Autor: Michael Dines
produziert in: 1978
produziert von: SDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Übersetzer: Christel Bussiek
Inhalt: Peter ist Alkoholiker und wieder einmal gegenüber Jane gewalttätig geworden. In ihrer Angst flieht Jane zu ihren Tanten, die in einem alten Schloß wohnen. Auch Peter taucht dort auf; und als er in der Nacht in Janes Schlafzimmer kommt, tötet sie ihn im Affekt. Die Tanten beseitigen nicht nur die Leiche. Sie konstruieren auch ein Alibi; aber es ist zu perfekt, um wahr zu sein. So gibt das alte englische Schloß die gespenstische Kulisse für eine letzte große Schreckensszene ab, für ein Gruseldrama ä la Grand Guignol, an dem die Freunde des Schwarzen Humors ihren Spaß haben werden.
Sprecher:Brigitte Horney (Miss Arabella Drummond)
Erika von Thellmann (Miss Amelia Drummond)
Friedrich von Bülow (William McDonald)
Volkert Kraeft (Inspektor Lawrence Gordon)
Wiebke Paritz (Mrs. Jane Landon)
Dieter Eppler (Mr. Peter Landon)
Erstsendung: 17.07.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 283
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1958
produziert von: SWF; BR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Marcel Wall
Bearbeitung: Kurt Kusenberg
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Kurt Kusenberg
Inhalt: Die Abenteuer eines kleinen britischen Mädchens namens Alice, die mit zurückhaltender Höflichkeit durch ein Kaninchenloch in eine extravagante Traumwelt von teetrinkenden Tieren und streitenden Spielkarten schlüpft, wurden von einem kinderlieben Oxforder Mathematik-Professor, einem gewissen Dr. Dodgson, um die Mitte des letzten Jahrhunderts geschildert und unter dem Pseudonym Lewis Carroll veröffentlicht.
Sprecher:Karen Wellmann (Alice)
Hans Söhnker (Erzähler)
Edith Heerdegen (Herzkönigin)
Charles Regnier (Raupe)
Hans Mahnke (Hutmacher)
Hans Timerding (Kaninchen)
Steffy Helmar (Maus)
Paul Dättel (Lakai)
Martina Otto (Herzogin)
Else Reval (Köchin)
Hannes Tannert (Lachkatze)
Hermann Pfeiffer (Märzhase)
Kurt Ebbinghaus (Murmeltier)
Ernst Sladeck (Herzkönig)
Peter van Hamme (Herzbube)
Alf Reigl (Herz Zwei)
Friedrich von Bülow (Herz Fünf)
Robert Rathke (Herz Sieben)
Walter Starz (Scharfrichter)
Engelbert Queitsch (Stimme)
Ernst Ehlert (Stimme)
Werner Kliemke (Stimme)
Peter Bohne (Stimme)
Lydia Lang-Nöltner (Stimme)
Frieda Bauer (Stimme)
Gudrun Gewecke (Vorsprechen)
MusikerHans Zuther (Fagott) Hans Helmut Boehm (Oboe; Englischhorn) Hans Lemser (Klarinette) Helmut Müller (Fagott) Martin Linder (Oboe; Englischhorn) Otto Voigt (Flöte) Walter Gleissle (Trompete) Eugen Oschatz (Schlagzeug) Karl Hofmockel (Schlagzeug) Hans-Dieter Sonntag (Flöte)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

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Erstsendung: 25.12.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 283
Titel: Allah hat hundert Namen
Auszeichnungen (1):Karl-Sczuka-Preis: 1959
Autor: Günter Eich
produziert in: 1957
produziert von: SWF; RB; BR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Komponist: Hans Martin Majewski
Inhalt: Hakim, Hausmeister der ägyptischen Botschaft erzählt beim Reinigen der Botschaftstreppe einem jungen Mann, der ihn nach dem hundertsten Namen Allahs fragt: nur neunundneunzig Namen könne er nennen, doch sei ihm , dank Allah, auch der hundertste bekannt. Er war einst von einem Essen beim Imam von Alamut zusammen mit der Tochter des Imams, Fatime, als einziger mit dem Leben davon gekommen, da Allahs Stimme ihn vor dem Genuss des Festbratens gewarnt hatte. Auf Allahs Befehl ging Hakim nach Paris, um den Schuster Dupont nach dem hundertsten Namen Allahs zu fragen. Doch Dupont starb nach dem Anmessen ein Paar schöner grüner Schuhe, ohne den Namen zu nennen. Allah wies Hakim auf weitere Stationen: an Janine im Fischrestaurant, an Mademoiselle Ninon. Doch außer einem meisterhaften Kalbsbraten und einer Liebesnacht erreichte Hakim nichts. Fatime war, ehe Hakim unverrichteter Dinge zu ihr zurückkehrte, Putzfrau in der ägyptischen Botschaft geworden. Sie besorgte ihm die Hauswartsstelle. Hakim fiel plötzlich ein, dass Allah wohl doch nicht gelogen habe, dass vielmehr seine Erlebnisse - die Schuhe, der Kalbsbraten, die Liebesnacht - in Wirklichkeit Übersetzungen des hundertsten Allahnamens gewesen sind. Seither sah er in allem Schönen und Guten den Namen des Propheten, zuletzt setzt er ihn täglich gleich mit dem Glanz der Botschaftstreppe.
Günter Eich hat in seinem Hörspiel "Allah hat hundert Namen" sein Lieblingsmotiv von der Suche nach dem letzten Sinn des Lebens wieder aufgegriffen. Die Suche Hakims nach dem hundertsten Namen Allahs, nach jenem Wort, das Wesen und Geheimnis der Welt entschlüsselt, gestattet sich zu einer Irrfahrt von anmutiger Paradoxie. Sie bringt durch wechselndes Milieu von Orient und Okzident reizvolle Kontraste ins Spiel und führt schließlich zu einer Lösung, die nicht nur anmutig ist, sondern auch von hintergründiger Listigkeit.
Sprecher:Ludwig Thiesen (Ein Jüngling)
Carl-Heinz Schroth (Hakim)
Friedrich Domin (Die Stimme des Propheten)
Ursula Langrock (Mädchen, Fatima)
Lina Carstens (Janine)
Paul Dättel (Der Imam von Alamut)
Joseph Offenbach (Dupont)
Friedrich von Bülow (Kellner)
Ernst Sladeck (Wirt)
Traute Rose (Wirtin)
Hilde Hildebrandt (La Petronne)
Ruth Grossi (Ninon)
Anette Roland (Frau Dupont)
Gert Keller (Bankbeamter)
Helene Richter-Mielich (Postbeamtin, Odette)
Herberth Schimkat (Botschafter)
MusikerKarl Schreiner (1. Violine) Herbert Rohrer (1. Violine) Walter Mayer (2. Violine) Arthur Bühler (2. Violine) Hans Wessely (Viola) Ruth Herberger (Viola) Siegfried Then-Bergh (Violoncello) Magnus Wolf (C-Bass) Otto Voigt (Flöte) Martin Linder (Oboe; Englischhorn) Hans Lemser (Klarinette) Maria Kindler (Harfe)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

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Erstsendung: 18.06.1957
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 283
Titel: Alles ist erleuchtet
Autor: Jonathan Safran Foer
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 174 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Sprecher:Wanja Mues (Jonathan)
Samuel Weiss (Alex)
Matthias Habich (Großvater)
Rosemarie Fendel (Lista)
Gunda Aurich (Brod)
Ernst August Schepmann (Jankel)
Friedrich von Bülow (Isaak/Alter Mann 2)
Achim Buch (Schloim/Schalom)
Hubertus Gertzen (Mann 1)
Matthias Haase (Safran)
Gertraud Heise (Frau)
Horst Hildebrand (Menasche/Tankwart/Simon)
Walter Laugwitz (Bitzl Bitzl/Alter Mann 3)
Heinz Meier (Rabbi)
Kirstin Petri (Chana)
Antje Roth (Mädchen)
Heinz Schimmelpfennig (Sofiowka)
Willi Schneider (Anrufer/Alter Mann)
Rebecca Szerda (Hannah)
Berthold Toetzke (Vater)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden
Daten zu Jonathan Safran Foer:geboren: 21.02.1977
Vita: Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

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Erstsendung: 11.04.2004
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 283
Titel: Alles muß man selber machen
Jelka - eine Familienserie
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1976
produziert von: SWF
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Bernd Lau
Komponist: Peter Zwetkoff
Sprecher:Ulrich von Dobschütz
Wolfgang Peau
Walter Jokisch
Edda Seippel
G. Andresen
I. Harprecht
Friedrich von Bülow
Horst Beilke
Michael Thomas
U. Frank
G. John
Heinz Meier
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 16.01.1977
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 283
Titel: Alte Kameraden
Autor: Werner Helmes
produziert in: 1972
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Harald Körner
Sprecher:Werner Hanfgarn
Heinz Stöwer
Friedrich von Bülow
Erstsendung: 19.11.1972
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 283
Titel: Angst kriegen wir noch früh genug
Vier Zimmer, Küche, Bad  (Folge 32)
Autor: Hannelies Taschau
produziert in: 1975
produziert von: SWF
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Familienserie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Mit dem Beschluß der Bundesbahnverwaltung, die Abteilung Güterabfertigung des Bahnhofs der Stadt stillzulegen, fängt alles an. Robert wird zwar nicht arbeitslos, aber er wird versetzt. Nach eineigem Hin und Her ist klar, Robert und Magda ziehen um nach Neustadt, wo Robert eine neue Aufgabe übernehmen wird. Die Kinder sind inzwischen erwachsen und fangen an, sich selbständig zu machen. Thomas geht nach dem Abitur zur Bundeswehr, anschließend wird er studieren. Und Sabine? Sie wird erst in einem Jahr ihre Lehre als technische Zeichnerin beenden. Sie kann also nicht mit den Eltern nach Neustadt gehen. Will sie das überhaupt? Am liebsten möchte sie ihr eigenes Leben leben. Aber das ist mit ihrem Einkommen nicht so einfach. Opas Angebot steht noch, er will ihr eins von seinen beiden Zimmern überlassen - nicht ohne Hintergedanken, versteht sich. Freunde und Bekannte sind der Meinung, sie zieht zu Hartmut. Das sähen auch Magda und Robert gern, aber zuvor muß geheiratet werden. Sabine will weder das eine noch das andere. Ein Arbeitskollege lebt in einer Wohngemeinschaft. ist das vielleicht die Lösung?
Sprecher:Ursula Langrock (Magda)
Friedrich von Bülow (Robert)
Irene Harprecht
Tobias Lelle (Thomas)
Horst Beilke (Opa)
Manuela Alphons (Julia)
Daten zu Hannelies Taschau:geboren: 26.04.1937
Vita: Hannelies Taschau, geboren am 1937 in Hamburg ist seit 1967 freiberufliche Autorin. Neben etwa fünfzehn Hörspielen, die seit Anfang der siebziger Jahre fast ausnahmslos im WDR produziert worden sind, veröffentlichte Hannelies Taschau zahlreiche Romane, Erzählungen und Gedichtbände (zuletzt "Weg mit dem Meer", Frankfurt 1990).

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Erstsendung: 13.04.1975
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 283
Titel: Anna Marx und das Berliner Kartell
Anna Marx (Folge 6)
Autor: Christine Grän
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Anna Marx, vom Leben, den Männern und ihrem Job mittelmäßig begeisterte Klatschkolumnistin beim "Wochenmagazin", laviert wieder im Bonner Polit-Strudel zwischen Champagner und Korruption. Diesmal haben es ihr die dubiosen Machenschaften des aalglatten Dr. Waldemar Krenz, Ex-MdB und Anwalt in eigener Sache, angetan. Ein Mann, der sich allzusehr für den Bonn-Berlin Umzug stark macht und dessen dunkle Verbindungen in die allerhöchsten Kreise das Blut sind, von dem die vife Journalistin gierig leckt. Doch Krenz ist kein Anfänger. Da läuft Anna im richtigen Augenblick der Typ mit dem gewissen Nichts über den Weg: Oberamtsrat Kimmel. Klein, geil und mit dem Schlüssel zur entscheidenden Schublade in der Tasche. Der Rest reine Formsache? Nicht bei Anna Marx!
Sprecher:Christiane Leuchtmann (Anna Marx)
Matthias Fuchs (Dr. Philipp Handke)
Gerd Wameling (Max Lenau)
Ellen Schulz (Nina Lenau)
Hans-Peter Hallwachs (Dr. Waldemar Krenz)
Hermann Lause (Ernst Kimmel)
Yvonne Devrient (Susanne)
Wolfgang Rüter (Kollberg)
Hermann Beyer (Udo Plaschke)
Klaus Barner (Ministerialrat Wolters)
Michael Habeck (Der Wirt im Village)
Charles Wirths (Pressesprecher Lippert)
Heinz Meier (Herr Pocholka)
Walter Laugwitz (1. Stimme)
Friedrich von Bülow (2. Stimme)
Wolfgang Höper (ein Stadtrat)
Gerd Andresen (ein Abgeordneter)
Eva Derleder (Sekretärin)
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 21.09.1997
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Treffer 14 von insgesamt 283
Titel: Aschenglut
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 1959
produziert von: SDR; BR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Donald McWhinnie
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Übersetzer: Elmar Tophoven
Erika Tophoven
Inhalt: Dieses Hörspiel zeigt einen alten, verwirrten und gebrochenen Mann, der sich selbst und seine Umgebung nicht versteht, und der versucht, so etwas wie Ordnung in seine Erinnerungen zu bringen. Er sitzt am Rande des Meeres, das er hasst, weil sein Vater darin beim Baden ertrank. Die meisten seiner Erinnerungen beziehen sich auf diesen Vater, einen starken, entschlossenen und herrschsüchtigen Mann, dessen natürliche Überlegenheit den schwächlichen Sohn zu einem untätigen und schuldbewussten Leben und dem fortwährenden, hilflosen Versuch verdammt hat, sich selbst zu rechtfertigen. So bemüht er sich, seiner Frau zu erklären, dass er alles unternommen habe, um etwas Vernünftiges zu werden, nur seien die Umstände dagegen gewesen.
Sprecher:Hans Mahnke (Henry)
Edith Heerdegen (Ada, seine Frau)
Henriette Peters (Addie, kleines Mädchen)
Hans Goguel (Klavierlehrer)
Friedrich von Bülow (Reitlehrer)
MusikerEugen Oschatz (Klavier; Hammondorgel)
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

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Treffer 15 von insgesamt 283
Titel: Auf alle! Die!
Autor: Noëlle Renaude
produziert in: 1998
produziert von: SWF; WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: An einem Sommertag Ende der vierziger Jahre irgendwo in der französchen Provinz hat sich eine Familie mit weit verzweigter Verwandtschaft versammelt. Man feiert das Ende des Krieges, die Verlobung eines jungen Paares, den hundertsten Geburtstag des Großvaters. Man hebt die Gläser und trinkt auf das eigene Überleben. Je länger der Tag dauert, desto entfesselter werden die Trinksprüche und desto deutlicher bricht die Fassade der Fröhlichkeit auf, und es treten die Verletzungen zutage, die der Krieg hinterlassen hat. Hier sitzen Gleichgültige mit Engagierten zusammen, Geschwister und Eheleute, die, heimlich oder öffentlich, an verschiedenen Fronten gekämpft haben. Es feiern Kollabotateure mit Widerstandskämpfern, zusammengehalten durch familiäre Bande und auseinandergerissen durch die historischen Ereignisse.
Sprecher:Helena Knupfer
Jacob Knupfer
Anna Stippl
Laura Droll
Jana Wesselmann
Benjamin Marquart
Rebecca Szerda
Oliver Baierl
Sandrine Guiraud
Katharina Palm
Christian Koerner
Christoph Zapatka
Susana Fernandes-Genebra
Lutz Herkenrath
Sabine Niethammer
Eva Derleder
Samuel Weiss
Ulrike Krumbiegel
Gottfried Breitfuß
Gerd Andresen
Dagmar Casse
Ulrich Pleitgen
Hubertus Gertzen
Christine Davis
Wolfgang Höper
Traugott Buhre
Maria Majewski
Christiane Eisler
Elke Twisselmann
Charles Wirths
Margarete Salbach
Friedrich von Bülow
Gudrun Genest
Rolf Schult
Daten zu Noëlle Renaude:Vita: Noëlle Renaude, Jahrgang 1949, lebt in Paris. Studium der Kunstgeschichte und der Orientalistik. Über 20 Theaterstücke seit dem Debüt „Rose, la nuit australienne“ (1988, als Hörspiel „Australische Nacht“ WDR 89). Weitere Hörspiele auf Deutsch: „Auf alle die“ (SWR/WDR 98) und „Blanche Aurore Célèste“ (SR 03). Das SR-Hörspiel „Madame Ka“ war zum Prix Europa nominiert.

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Erstsendung: 19.04.1998
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Treffer 16 von insgesamt 283
Titel: Auf Sie haben wir gewartet
Vier Zimmer, Küche, Bad  (Folge 35)
Autor: Jochen Kittner
produziert in: 1976
produziert von: SWF
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Sprecher:Friedrich von Bülow (Robert)
Ursula Langrock (Magda)
Horst Beilke (Opa)
Baldur Seifert (Weidacher)
Alwin Joachim Meyer (König)
Jürgen Andreas (Lämmert)
Ulrich Frank (Schröter)
Gert Tellkampf (Wagner)
Horst-Werner Loos (Irmler)
Wolfgang Reinsch (Gebhard)
Erstsendung: 31.10.1976
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Treffer 17 von insgesamt 283
Titel: Aus dem wirklichen Leben des Johann Sebastian Bach
Autor: Heiner Michel
produziert in: 1985
produziert von: SWF
Laufzeit: 280 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Als Johann Sebastian Bach 1750 starb, war er bereits fast vergessen. Das klingt heute ganz unglaublich: Bach ist heute wohl der bekannteste Komponist der Menschheit. Unzählige rund um den Erdball spielen und lieben seine Musik. Aber wie war sein wirkliches Leben? Wie konnte es geschehen, daß nach seinem Tode seine Frau und seine vier Töchter in elende Bettelei und schließlich ins Armengrab gestoßen wurden? Das schönfärberische Bild in den meisten bisherigen Lebensbeschreibungen ist eher dazu angetan, den wirklichen Bach mit seinen Sorgen, Ängsten und verzweifelten Kämpfen zu verbergen. Das erste Hörspiel unserer Reihe nach Augenzeugenberichten und Dokumenten stellt die angespannte Situation und die dramatischen Vorgänge bei der Teilung des viel zu knappen Erbes dar: Familie Bach als 'Sozialfall


1: Als Johann Sebastian Bach 1750 starb, war er bereits fast vergessen. Das klingt heute ganz unglaublich: Bach ist inzwischen wohl der bekannteste Komponist der Menschheit. Unzählige Menschen rund um den Erdball spielen und lieben seine Musik. Aber wie war sein wirkliches Leben? Wie konnte es geschehen, dass nach seinem Tode seine Frau und seine vier Töchter in elende Bettelei und schließlich ins Armengrab gestoßen wurden? Das schönfärberische Bild in den meisten bisherigen Lebensbeschreibungen ist eher dazu angetan, den wirklichen Bach mit seinen Sorgen, Ängsten und verzweifelten Kämpfen zu verbergen. Das erste Hörspiel unserer Reihe nach Augenzeugenberichten und Dokumenten stellt die angespannte Situation und die dramatischen Vorgänge bei der Teilung des viel zu knappen Erbes dar: Familie Bach als 'Sozialfall'.

2: Als Johann Sebastian Bach seine erste Anstellung bekam, an der Neuen Kirche in Arnstadt, war er erst achtzehn. Gemeinde und Magistrat waren von dem jungen, virtuosen Organisten begeistert - aber nicht lange. Er war zwar ein glänzender Organist, konnte aber über seinem Spiel die ihm anvertraute Gemeinde vergessen. Darauf angesprochen, reagierte er mit nervendem Trotz. Er bekam für eine 'Bildungsreise' nach Lübeck vier Wochen Urlaub und blieb vier Monate seinen Dienstpflichten fern. Und so weiter. Unsere Augenzeugin, Barbara Bach, hat ihn vor dem Schlimmsten bewahrt, ohne auf ihren Ruf zu achten. Ist sie auch jene 'fremde Jungfer auf der Orgel', über die sich die Obrigkeit in Arnstadt vor dem endgültigen Bruch so erzürnt?

3: Johann Sebastian Bach wollte unbedingt mehr werden, als nur "Organist". Kein Wunder, denn zu seiner Zeit waren Organisten nur musikalische Handwerker auf der gleichen niederen Stufe wie Stadtpfeifer und Bierfiedler. Deshalb versuchte Bach einen seltsamen Zickzackweg zwischen Kirchenämtern und Fürstenhöfen. Augenzeugin des Hörspiels ist Barbara, seine erste Frau, die ihn bei vier Ortswechseln begleitet hat und dann früh starb. Zuletzt erlebte sie den Wechsel von Weimar nach Köthen. Wenn wir dem ersten Bachbiographen, J. F. Agricola glauben dürfen, so trat Bach das neue Amt beim Fürsten Leopold 'unverzüglich' an. Aber das ist leider eine Fälschung. Wahr ist vielmehr, dass sein bisheriger Dienstherr, der Herzog von Weimar, ihm den Abschied verweigerte und ihn in Beugehaft werfen ließ.

4: In Leipzig hat Johann Sebastian Bach 27 Jahre seines Lebens verbracht "unter stetem Verdruß", wie er selber sagte. In seinem Nekrolog faßt Agricola diese 27 Jahre in zwei Sätze zusammen: "Die Stadt Leipzig erwählte unseren Bach im Jahre 1723 zu ihrem Musikdirektor und Kantor an der Thomas-Schule. Er folgte diesem Ruf; obgleich er seinen gnädigen Fürsten ungern verließ." Tatsächlich war es gekränkter Stolz, der ihn aus Köthen forttrieb, denn der Fürst hatte neu geheiratet, eine unmusikalische Prinzessin, die sich mit der Jagd und der Aufstellung eines neuen Wachbatallions beschäftigte. Und es waren die guten Bedingungen, die Bachs Freund Georg Philipp Telemann ausgehandelt hatte, ohne sie selbst wahrnehmen zu wollen. Bach war für die Leipziger Ratsherren aber nur zweite Wahl und das liessen sie ihn in seinem Anstellungsvertrag spüren.

5: Johann Sebastian Bach war ein hervorragender Musikpädagoge. Das haben viele seiner Schüler später dankbar und stolz bestätigt. Aber das war privater Unterricht für herausragende Begabungen, sorgfältig ausgewählt für die künftigen Meister. Hauptberuflich war Bach jedoch Schulmeister - und in diesem Amt hielten ihn seine Leipziger Vorgesetzten und Behörden für einen miserablen Lehrer, den sie gerne rasch wieder losgeworden wären. Nun waren die Aufgaben eines Lehrers damals, besonders in einem Internat wie der Thomasschule, deutlich anders als heute und mit jetzigem pädagogischen Verständnis kaum zu begreifen: im Vordergrund der Tagesarbeit stand nicht der Unterricht, sondern absolute Aufsicht und Zucht. Die Schule unterschied sich kaum von einer Kaserne. Da wurde ein Lehrer, der eigentlich seiner Musik lebte und dem unbegabte Kinder eher lästig waren, leicht zu deren Quälgeist.

6: Der Titel dieser Folge spricht eine für manchen Protestanten unerträgliche Vermutung aus: ihr Bach katholisch? Gezeigt wird, aus welcher Bedrückung in Leipzig heraus und wie intensiv Bach versuchte, Verbindungen zu Dresden und zum dortigen katholischen Hof zu bekommen. Der Kurfüst August der Starke war zum katholischen Glauben übergetreten, um König von Polen werden zu können. Zu seinem Tode und zur Thronbesteigung seines Nachfolgers komponiert Bach die ersten Sätze einer "lateinischen" Messe und bemüht sich dringend darum, künftig Musik für den katholischen Hof und seine Kirche machen zu dürfen. Sein Sohn Friedemann reist nach Dresden und hat, allen Intrigen zum Trotz, mit seiner Bewerbung um eine Organistenstelle im prächtigen "Elbflorenz" Erfolg.

7: Was geht in einem Vater vor, dem 13 von 20 Kindern vorzeitig sterben? Was in den beiden Frauen Bachs, Barbara und Anna Magdalena, die so viele ihrer Neugeborenen bald wieder hergeben mussten? Oder litten sie noch mehr, wenn eines der Kinder einige Jahre erlebte und dann plötzlich starb, wie die kleine Regina Johanne mit viereinhalb Jahren? Zum "wirklichen Leben" des J.S. Bach gehörte auch die Dienstpflicht, "in LeichBegänggnüßen iederzeit, wie gebräulich, soviel wie möglich, bei und neben denen Knaben herzugehen", also bei Beerdigungen den Gesang der Thomaner zu beaufsichtigen. In den Jahren 1732/33 musste er das dreimal bei eigenen Kindern tun. In diesen beiden bitteren Jahren spielen die Szenen, die nach Ursachen und Wirkungen eines so häufigen Todes fragen. Mit im Spiel ist noch einmal der Wundarzt der Thomasschule, Dr. Caspar Bose, der selber schon mit 29 starb.

8: Bach reagiert auf "steten Verdruß, Neid und Verfolgung" durch seine Obrigkeit in Leipzig in einer für ihn bezeichnenden Weise: er stellt die hauptberufliche Arbeit weitgehend ein, hört auf, Kirchenmusik zu schreiben und weicht in einen erfreulicheren Nebenberuf aus. Da gibt es nämlich in Leipzig das beliebte Kaffeehaus des Herrn Zimmermann. Und dort musiziert, des Sommers im Garten, des Winters im festen Haus, das "collegium musicum" und amüsiert das gutbürgerliche Publikum auf das unterhaltsamste. Der Kapellmeister dieser in der Musikwelt berühmten Truppe war von 1729 - 1739 J.S. Bach, assistiert von seinen herangewachsenen Söhnen. In dieser Zeit entstehen oder werden neu aufgeführt die großen weltlichen Konzerte und Instrumentalwerke und daneben Miniaturopern wie die vergnügte "Kaffeehauskantate".
Bach war mit Lust bei der Sache als Unterhaltungsmusiker. Was warf ihn schließlich aus dem Rennen und raubte ihm die Gunst des Publikums?

9: Als Bach eben fünfzig geworden war, spitzten sich Ärger, Streit und Kränkungen drastisch zu. Plötzlich war er überall "out", wurde zu einem einsamen, verbitterten Mann. Was waren die Gründe, mit denen man ihn abschrieb, ihn in so unerträglicher Weise fallen ließ?
Da war der neue Rektor der Thomasschule, ein berühmter Gelehrter der Aufklärung, für Leipzig und sein Geistesleben ein Gewinn. Aber für den war Bach nur ein "Bierfiedler", ein ungelehrter Musikant und für Musik war im neuen Wissenschaftsbetrieb ohnehin kein Platz mehr. Und dann die junge Generation der Kritiker und Komponisten: für sie war der "alte" Bach nur noch eine verstaubte Perücke mit unsanglicher und unsingbarer Musik. Das schrieben sie auch ungeniert und hart in ihren Zeitschriften. Und das Leipziger Kaffeehauspublikum wandte sich neuen "Stars" zu.
Bach zog sich immer tiefer in sein Schneckenhaus kompliziertester Musik zurück.

10: Die wohl bekannteste Legende aus dem Leben Bachs erzählt von seiner Reise nach Potsdam und von der Begegnung mit Friedrich dem Großen, Flötenspieler, Musikliebhaber und König. Aber kann sich das so abgespielt haben, wie diese Legende glauben machen will? Agricola, der erste Bach-Chronist, möchte ein paar Unklarheiten und Unwahrheiten aus der Welt geschafft haben und zitiert einen bedeutenden Zeugen gegen die von ihm miterfundene Geschichte: Gotthold Ephraim Lessing. Der hat als junger Mann fast zur gleichen Zeit eine Reise nach Preussen getan, wie der nun alte und schwerfällige Bach. Er weiß kritisch, was das ist: Preussen und Friedrich II.

11: Manche im Rat der Stadt Leipzig sind froh, als es mit dem alten Bach zu Ende geht. Nun könnte endlich ein fähiger Schulmann und angenehmer Musiker seinen Platz einnehmen. Und so besetzen sie mehr als ein Jahr vor Bachs Tod bereits in aller grausamen Offenheit seine Stelle neu. Vorher muss Bach noch eine schmerzvolle Prozedur durchmachen. Seine Augen sind fast erblindet, er hat den Star. Der wird ihm nun gestochen, von einem Wunderheiler, mit fatalem Erfolg.

12: In einem himmlischen Fegefeuer sind Musiker versammelt, die Bach viel verdanken, und Frauen, die zu ihnen eine Beziehung hatten.

Beethoven, der versprochen hatte, für die letzte lebende und nun verarmte Bachtochter ein Wohltätigkeitskonzert zu geben. Aber es wurde nichts daraus; auch sie ging ins Armengrab. Oder Mozart, der von seiner Frau Konstanze tyrannisiert wurde, auch so schön gelehrte Fugen wie der alte Mann zu schreiben. Oder Felix Mendelssohn, dem nachgerühmt wird, er habe Bach wieder unter die Menschen gebracht. Nach einhundert Jahren Pause führt er die Matthäus-Passion wieder auf. Oder war es eher seine geliebte Schwester Fanny?

Und dann steht "Draußen vor der Tür" der hungrige Soldat Wolfgang Borchert, der die neue Bachbegeisterung der Nachkriegsbürger anklagt.'.
Sprecher:Günther Sauer (Agricola)
Friedrich von Bülow (Kurator Graff)
Erstsendung: 06.01.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 283
Titel: Barbara geteilt durch elf
Autor: Egon Jameson
produziert in: 1952
produziert von: SWF; RB
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Karl Peter Biltz
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Tatsachen-Hörspiel

Egon Jameson konnte auf seinen Reportagefahrten manches beobachten und erforschen, an dem wir gleichgültig vorübergehen. So fesselte ihn ein Streit, den elf Frauen um ein kleines Mädchen führten. Jede behauptete, sie allein sei die wirkliche Mutter. Egon Jameson ging dem Fall nach. Am Anfang war da ein Eisenbahnzug, der in den letzten Kriegstagen in einen Fliegerangriff geriet. Der Zug wird getroffen, es gibt Tote und Verwundete. Ein Ehepaar rettet einen fremden Säugling und nimmt ihn an sich, da die Mutter offenbar umgekommen ist. Tatsächlich aber beginnt für die wirkliche Mutter eine jahrelange und verzweifelte Suche nach ihrem Töchterchen Barbara. Es beginnt ein Kampf, an dessen Ende sich elf Mütter um Barbara streiten.
Sprecher:Freddy Klaus (Franzose)
Lieselotte Köster (Frau Wegner)
Kurt Ebbinghaus (Schaffner)
Wolfgang Golisch (Herr Tobien)
Otti Schütz (Frau Tobien)
Stephanie Wiesand (Krankenschwester)
Ernst Sladeck (Arzt)
Paul Dättel (Gastwirt)
Käthe Lindenberg (Stiftsdame)
Friedrich von Bülow (Schlien)
Klaus Friedrich (Mann)
Renate Holste (Frau)
Claire Ruegg (Wahrsagerin)
Wolfgang Preiss (Rechtsberater)
Miltenberger (Französischer Ansager)
Rudolf Köppler (1. Beamter)
Hanns Bernhardt (2. Beamter)
Klaus Friedrich (3. Beamter)
Liselotte Lindikoff (1. Besucherin)
Ernst Ehlert (1. Besucher)
Heinz Schimmelpfennig (Jugendamtsbeamter)
Egon Jameson (Reporter)
Heinz BornResi Reichertz (Barbara)
Erstsendung: 15.04.1952
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Treffer 19 von insgesamt 283
Titel: Barzahlung bitte
Autor: Hermann Naber
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Nachbarschaftshilfe kann unangenehme Folgen haben. Zum Beispiel, wenn man für eine charmante Dame eine Waschmaschine entgegennimmt, sogleich den Lieferanten bezahlt und später feststellen muß, daß der nicht echt war. Die Spur, die Ollie Tenbrink aufnimmt, führt ihn zu einer zweifelhaften Dame, zu besorgten Eltern und schließlich in ein verwahrlostes Haus. Ob er am Ende wenigstens den Dank seiner Nachbarin erntet?
Sprecher:Heinz Bennent (Richard "Ollie" Tenbrink)
Suzanne Geyer (Rosemarie Markus)
Angelika Schneider (Brigitte Romeis)
Sepp Strubel (Walter Lukaschek)
Klaus Allard (Peter Bartels)
Heiner Schmidt (Kommissar Wirsing)
Horst Werner Loos (Vater Bartels)
Ilsemarie Schnering (Mutter Bartels)
Friedrich von Bülow (Anklam)
Gerhard Remus (Walter)
Herbert Schimkat (Passant)
Daten zu Hermann Naber:geboren: 1933
Vita: Hermann Naber, geboren 1933 in Ochtrup/Westfalen, war langjähriger Leiter der Hörspielabteilung des SWF. Er arbeitet als Regisseur und Autor.
Erstsendung: 20.12.1968
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 283
Titel: Bei uns wird immer Sonntag sein
Vier Zimmer, Küche, Bad  (Folge 33)
Autor: Herbert Lichtenfeld
produziert in: 1975
produziert von: SWF
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Familienserie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Bei Exners steht der Umzug unmittelbar bevor. Nicht mehr vier, sondern drei Zimmer werden es in Zukunft sein, nebst Küche und Bad. Folglich müssen Robert und Magda sich von vielen Sachen trennen, die sie über Jahre hinweg aufgehoben hatten. Wer je umgezogen ist, weiß, daß es kein Ende zu nehmen scheint mit den Gegenständen, die man zwar nie benutzt hat, zu denen aber doch ein Verhältnis da ist, meistens ein sentimentales, und da fällt die Trennung besonders schwer. Was soll zum Beispiel mit der Spielzeugeisenbahn geschehen, mit der Robert öfter gespielt hat als Thomas, dem sie eigentlich gehört. Oder mit Magdas Harmonika, auf der Sabine nicht spielen durfte, obwohl sie immer so scharf darauf war. Jetzt wird wohl niemand mehr darauf spielen. Es kommen aber auch andere Sachen zum Vorschein: Andenken, Fotos und -: Briefe. Briefe von Robert an Magda, in denen steht "Bei uns wird immer Sonntag sein"; und Briefe an Robert von einer Unbekannten, mit der er sich hinter Magdas Rücken getroffen hat und wer weiß was noch. Die vielzitierten "gesicherten Verhältnisse" können ganz schön ins Wackeln geraten, wenn, wie bei einem Umzug, das Unterste zu oberst gekehrt wird. Und plötzlich taucht der Gedanke auf, ob man nicht völlig von vorn anfangen sollte: wieder zu zweit, wie zu Beginn der Ehe, ohne Kinder, aber ein bißchen klüger.
Sprecher:Ursula Langrock (Magda)
Friedrich von Bülow (Robert)
Irene Harprecht (Sabine)
Tobias Lelle (Thomas)
Horst Beilke (Opa)
Peter Uwe Arndt (Hartmut)
Baldur Seifert (Spediteur)
Daten zu Herbert Lichtenfeld:geboren: 16.06.1927
gestorben: 11.12.2001
Vita: Herbert Lichtenfeld (* 16. Juni 1927 in Leipzig; † 11. Dezember 2001 in Hamburg) war einer der erfolgreichsten Fernsehautoren in Deutschland. Er schrieb nach eigenen Angaben insgesamt 300 Drehbücher. Viele seiner von ihm verfassten Serien, Episoden und Spielfilme wurden große Erfolge.

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Erstsendung: 27.04.1975
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    11. Januar 2015
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