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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 472
Kriterien: Sprecher entspricht 'Friedhelm Ptok' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: "But what will Germany be, for 6? months ..."
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 86 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Inhalt: Samuel Becketts Reise durch Deutschland - mit Auszügen aus seinen "unknown diaries" (1936/37)

1936/37 reiste Beckett quer durch das nationalsozialistische Deutschland. Den Baedeker und Kunstführer im Gepäck, besuchte er Museen, Ausstellungen, Privatsammlungen. Wo auch immer er Station machte, in Hamburg, München, Berlin, Dresden oder in kleineren Städten wie Halle, Bamberg, Regensburg und Kassel (wo seine Verwandtschaft wohnte), stets notierte er Eindrücke und Begegnungen, so die Kontakte zu Künstlern, deren Werke als "entartet" diffamiert wurden.
Sprecher:Erwin Schastok
Karl Johnson
Friedhelm Ptok
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.09.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 472
Titel: 24 Schwarzdrosseln
Autor: Agatha Christie
produziert in: 2006
produziert von: SWR; MDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist: Henrik Albrecht
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzer: Ingrid Jacob
Inhalt: Niemand kennt den bärtigen Alten, der jeden Dienstag und Donnerstag den gleichen Platz im Restaurant "Galant Endeavour" einnimmt und stets dasselbe bestellt. Als er plötzlich an einem Montag auftaucht und eine ungewöhnliche Bestellung aufgibt, ist die Kellnerin Molly verunsichert und Poirots Interesse geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Alten, kann sich jedoch nur noch von dessen Arzt über die Todesursache informieren lassen: Henry Gascoigne ist die Treppe heruntergestürzt, ein Unfall. Doch daran glaubt Poirot nicht. Das Puzzle passt nicht zusammen. Oder erscheint es Poirot zu Unrecht verdächtig, wenn einer plötzlich Nierenpastete bestellt, obwohl er doch gar keine mag?
Sprecher:Felix von Manteuffel (Hercule Poirot)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Jürgen Holtz (Doktor Burton)
Hubertus Gertzen (Henry Bonington)
Susanne Heydenreich (Molly)
Peter Fricke (Dr. Mac Andrews)
Martin Umbach (George Lorrimer)
Ana Kerezovic (Kellnerin)
Johanna Hanke (Mrs. Amelia)
Klaus Barner (Richter)
Daten zu Agatha Christie:vollständiger Name: Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan
geboren: 15.09.1890
gestorben: 12.01.1976
Vita: Dame Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan, DBE [ˈæɡəθə ˈkɹɪsti] (* 15. September 1890 in Torquay, Grafschaft Devon; † 12. Januar 1976 in Wallingford, gebürtig Agatha Mary Clarissa Miller) war eine britische Schriftstellerin. Laut einigen Quellen verkauften sich ihre Werke bis heute rund vier Milliarden Mal, womit sie zu den erfolgreichsten Autorinnen der Literaturgeschichte zählt.
Hompepage o.ä.: http://www.agathachristie.com/
Erstsendung: 09.07.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 472
Titel: 24 Stunden nach der letzten Nacht
Autor: Lajos Maroti
produziert in: 1974
produziert von: NDR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Gerlach Fiedler
Inhalt: Es ist eine historische Tatsache, daß die Verbrennung des italienischen Philosophen Giordano Bruno einen Tag später als geplant vorgenommen wurde. Der Autor erzählt die fiktive Geschichte dieser Nacht, die der "letzten" folgte. Giordano Bruno muß in dieser Nacht zwei Proben bestehen. Die erste ist der Zusammenstoß mit dem Papst. Er eröffnet Bruno, er sei schon viel früher zu den gleichen wissenschaftlichen Erkenntnissen gekommen. Brunos Einkerkerung und der Ketzerprozeß seien nur arrangiert worden, um mit den aufsehenerregenden neuen Lehren dem Fortschritt zu dienen Bruno weist diese Argumentation zurück, doch in der Einsamkeit seiner Zelle wartet eine neue "Versuchung", der Engel des Todes kündigt ihm Albert Einstein an, der in 300 Jahren beweisen wird, daß Bruno falsch über die Unendlichkeit des Raumes gedacht hat. Bruno ahnt die Richtigkeit des neuen Gedankens, sieht aber schließlich auch ein, daß nun seine Entdeckungen noch wichtiger sind... Mit diesem dialektischen Zweifel Einsteins stellt Bruno in einem zweiten Gespräch den Papst auf die Probe; dieser erweist sich als starrer Dogmatiker und schlägt einen Tauschhandel vor: Er wolle sich an Brunos Stelle verbrennen lassen, Bruno solle fliehen. Doch es ist zu spät. Bevor Bruno auf diesen Vorschlag reagieren kann, holen ihn die Schergen zum Scheiterhaufen.
Sprecher:Peter Eschberg (Giordano Bruno)
Paul Verhoeven (Papst)
Friedhelm Ptok (Engel)
Ernst Dietz (Bellarmini)
Heinz Schubert (Wachtposten)
Erstsendung: 04.12.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 472
Titel: Abschied von den Dobermännern
Autor: Astrid Litfaß
produziert in: 2004
produziert von: HR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Astrid Litfaß, Autorin zahlreicher Hörspiele, erzählt in ihrem neuen Stück die Geschichte eines Kriminalfalls nicht aus der Sicht der Kommissare wie üblich, sondern aus der Perspektive des Opfers. Dr. Brinkmann, Chirurg und in seiner Freizeit Hundezüchter, ist aus seinem Leben verschwunden, ohne Abschiedsbrief und ohne Nachricht an seine Frau. Die Polizei ist ratlos, zumal auch sein Stiefsohn unauffindbar bleibt, ein junger Mann mit zweifelhaftem Lebenswandel, der vor kurzem in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt war. Ob er dafür die Verantwortung trug oder nur Zeuge des Vorfalls war, weiß man nicht, und Frau Brinkmann, die nun mit der Versorgung der zurückgelassenen Dobermänner alle Hände voll zu tun hat, will oder kann den recherchierenden Beamten nicht weiter helfen. Könnte nicht der Sohn, fragen sich die Kriminalisten, am Verschwinden des Vaters und vielleicht sogar an seinem Tod schuld sein? Nur einer weiß hier, was wirklich vorgefallen ist, Herr Dr. Brinkmann, der das Geschehen aus einer gewissen Ferne beobachtet und kommentiert.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Dr. Böckstein)
Sabine Wegner (Frau Böckstein)
Horst Mendroch (1. Polizist)
Reinhart von Stolzmann (2. Polizist)
Juan Carlos Lopez (Der Motorradhändler)
Konstantin Bühler (Sohn)
Daten zu Astrid Litfaß:geboren: 1944
Vita: Astrid Litfaß, geboren 1944, studierte Malerei in Berlin und lebt als freie Autorin in München. Sie schrieb mehrere Theaterstücke und Hörspiele, u.a.: "Sonntags am Meer", "Pas de deux", "Einer nimmt seinen Hut" und "Das Treffen der Ärzte".
Erstsendung: 12.12.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 472
Titel: Abschiedsgeschenk
Autor: Gert Roland Stiepel
produziert in: 2013
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Dietrich
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Deutschland im Jahr 2040: es herrscht demographischer Notstand.

Die Vergreisung der Gesellschaft und die damit aufgeworfenen Probleme schreien nach einer politischen Lösung. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Die Krankenkassen bluten aus, dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Start-ups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben. Nur: so mancher Abschiedskandidat gerät ins Schwanken.Paul zum Beispiel. Er sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Sein "Restlebenswertindex" ist gering, im Falle seines freiwilligen Ablebens winkt seiner Frau die satte Prämie, sein Sohn könnte sich davon eine lebensnotwenige OP finanzieren.Doch dann entdeckt Paul buchstäblich in letzter Minute das Leben, die Lust daran. Was nun? Eine bissige Satire, die eine Menge Fragen aufwirft. Konsequent denkt der Autor zuende, was als futuristisches Szenario heute schon erschreckend wahrscheinlich scheint.
Sprecher:Klaus Manchen (Michael)
Monika Lennartz (Susanne)
Reiner Schöne (Tobias)
Dieter Mann (Alex)
Friedhelm Ptok (Guido)
Alexandra Sydow (Gabi)
Nadine de Zanet (Dr. Roloff)
Norbert Stöß (Ober)
Raymond den Boestert (Bestatter)
Henrik Barth (Nachrichtensprecher)
Lena Dörrie (Nachrichtensprecherin)
Uve Teschner (Fenner)
Martin Lalis (Bundestagspräsident)
Thomas Weppel (Regierungsvertreter)
Kai Roloff (Müller von der Opposition)
Anne Abendroth (TV-Moderatorin/Telefonansage)
Barbara Seifert (TV-Reporterin Wellersdorf)
Daten zu Gert Roland Stiepel:Vita: Gert Roland Stiepel ist promovierter Theaterwissenschaftler und Germanist. Nach dem Studium arbeitete er als Redakteur in einer Filmproduktion. Danach entwickelte er audiovisuelle Lehrfilme und -programme für die Erwachsenen-Bildung, ehe er als Creativ-Director in die Werbung ging. Ende der 80er-Jahre konzipierte er, zusammen mit Peter Jacobi, eine Serie von Mitmach-Hörspielen für den WDR (interaktiv über TED).
Erstsendung: 25.08.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 472
Titel: Absturz der Gladiatoren
Autor: Frank Naumann
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Inhalt: Eine Bank will der Weltwirtschaftskrise die Stirn bieten. Darum setzt das Unternehmen auf die interessanten Neuerungsmodelle der Princeton-Absolventin Helen Handke. Aber wie soll sie den Laden umkrempeln, wenn alle ihren Arbeitsbereich hermetisch abschirmen? Helen ahnt, dass es einen anderen Grund für ihre Anstellung geben muss: Ihr Urgroßvater gehörte zu den Gründern der Bank, und es gibt ein kleines Geheimnis aus den 20er-Jahren, das zu einem großen Problem werden könnte.
Sprecher:Valerie Niehaus (Helen Handke)
Wilfried Hochholdinger (Wolfgang Winkelzeig)
Alexander Radszun (Hans Urban)
Maren Kroymann (Sabine Bellinger)
Gerd Wameling (Dr. Maximilian Schleicher)
Fabian Gerhardt (Philipp Rechenberg)
Jürgen Mai (Michael Liebig)
Friedhelm Ptok (Ganz großer Chef/Martial)
Jürgen Kuttner (Radiosprecher 1)
Viktor Neumann (Radiosprecher 2)
Daten zu Frank Naumann:geboren: 29.05.1956
Vita: Frank Naumann, geboren 1956 in Leipzig, studierte Philosophie und lehrte bis 1998 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seitdem dort freischaffender Autor. Veröffentlichte mehrere Sachbücher über Kommunikation, außerdem Hörspiele, u.a. „Basel, wir kommen“ (RBB 07), „Absturz der Gladiatoren“ (WDR 09), „Dederisch für alle“ (MDR 09) und „FOXp2 – Das Tier spricht“ (MDR 11).
Hompepage o.ä.: http://www.dr-frank-naumann.de/
Erstsendung: 28.07.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 472
Titel: Ach und Krach
Autor: Michael Koser
produziert in: 1973
produziert von: RIAS
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Lärm wird von der Staatsführung als notwendiges Zugeständnis an den Fortschritt propagandistisch kompensiert.Die Welt ertrinkt im Lärm. Die Schwelle des Erträglichen ist schon lange überschritten. Lärmschleusen und elektronisch gesteuerte Schallisolierungen sind nur für die Spitzen der Gesellschaft erschwinglich. UntergrundKommandos bekämpfen Lärm mit Gegenlärm. Die Mehrzahl der Bevölkerung hat resigniert. Um zu akzeptablen neuen Ideen für den Lärmschutz zu kommen, beschließt das Führungsgremium der obersten staatlichen Instanz, zwei Probanden unter dem Vorwand eines freiwilligen Berufs- und Eignungstests auf das Problem anzusetzen. Sie, 027-41-316 W, erhält von den Testmaschinen den Auftrag, das Thema in einem Rundfunkhörspiel zu erörtern, er,142-20-444 M, soll eine Maschine oder Vorrichtung erfinden, die Lärm erträglicher macht. Vier Wochen später kann der Versuc h erfolgreich abgeschlossen werden; dass dabei die Rollen vertauscht wurden und er das Hörspiel, sie die technische Verbesserung realisiert hat, scheint unerheblich. Ihre Idee war es, die allgemein gebräuchlichen, jedoch ineffektiven und sozial isolierenden Ohrenschützer mit kleinen Empfängern auszustatten, aus denen sanfte Musik oder eine freundliche Stimme kommt. Im Gremium ist man sich schnell einig, dass die Möglichkeiten dieser LärmschutzKopfhörer weit über die Absichten der Erfinderin hinausreichen. Mit ihrer Hilfe wird es gelingen, die Menschen, die sich dem technischen Fortschritt so wenig anzupassen bereit sind und die zwangsläufigen Begleitumstände über Gebühr betonen, im staatlichen Sinne progressiv zu konditionieren. Entsprechende Slogans sind bereits ausgearbeitet. Per Gesetz könnte das Tragen der Kopfhörer zur Pflicht gemacht werden. Dann könnte auch das vorgelegte Anti-Lärm-Hörspiel nach angemessener Bearbeitung über die Kopfhörer laufen - trotz seiner radikalen Tendenzen. Denn wann hatte verbaler Radikalismus, zumal in künstlerischer Form, je über heilsame Abreaktion hinausgehende, radik ale Wirkung?
Sprecher:Peter Schiff (Maschinenstimme)
Kristin Zein (027-41-316 W)
Friedhelm Ptok (124-20-444 M)
Burghart Klaußner (Untergrundmann)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.06.1973
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 472
Titel: Ach! Lieber Freund! Diese Szene ist aus!
Autor: Harald Benesch
produziert in: 1981
produziert von: SFB
Laufzeit: 89 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: "Ach lieber Freund! Dieses Szene ist aus!" - Das schrieb Gotthold Ephraim Lessing an den Freund Moses Mendelssohn. Das Hörspiel zeigt den mutigen Kampf des Humanisten Lessing gegen ein in Intoleranz erstarrtes Christentum, vertreten vor allem durch den Hauptpastor Goeze in Hamburg. Eine feindliche Umwelt, die, von den Kanzeln gegen Lessing aufgehetzt, vor keiner Verleumdung zurückschreckt, verfolgt ihn als "Ketzer" und "Antichristen" bis über den Tod hinaus. An Hand von Lessings Briefen sowie OriginalDokumenten, Berichten und Urteilen von Zeitgenossen läßt der Autor, anläßlich von Lessings 200. Todestag am 15. Februar 1981 die Epoche und ihre Gesellschaft lebendig werden.
Sprecher:Armin Müller-Stahl (Gotthold Ephraim Lessing)
Heidemarie Theobald (Eva, seine Frau)
Hans Dieter Zeidler (Hauptpastor Goeze)
Rudi Schmitt (Pastor Stumpf)
Heinz-Theo Branding (Pastor Tutenberg)
Friedhelm Ptok (Jakob Klotz)
Friedrich Siemers (Prof. Eschenburg)
Maria Axt (Maria)
Wilhelm Borchert (Herzog Karl I.)
Dieter Ranspach (von Praun)
Erstsendung: 10.02.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 472
Titel: Agonales Mißgeschick oder Der Backofen
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1998
produziert von: SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Wieder mal läßt der Autor eine seltsame Runde spleeniger Individuen sich zusammenfinden: alte Ritter aus dem hohen Mittelalter, Restposten eines Kreuzzugs, traurige Zeugen eines Werteverfalls. Die Feinde und das Ich-Ideal sind abhanden gekommen, es herrscht zu wenig Ordnung und zu viel Friede. Schlamm und Scheiße allüberall. Beim Versuch, sich der Lage zu vergewissern, erinnert man sich an eine Episode aus dem Kreuzzug, die für zwei der Herren einem Schockerlebnis gleichkam: Sie hatten sich auf der Flucht nahe Damaskus in einem alten Feldbackofen versteckt, aus dem sie in ihren sperrigen Rüstungen nicht mehr herauskamen und unter sengender Sonne allerlei Drangsal erleiden mußten. Nun aber geht es darum, wie man eine solche Geschichte erzählen soll. Der Bibliothecarius liefert eine stümperhafte Version, man erörtert, was nun fehlt: die ausschmückende Genauigkeit oder die Erzähltopoi generell. Mußte man's überhaupt niederschreiben? Ist die Geschichte denn wahr? Soll man mit Wahrheiten sparsam umgehen? Wichtige Erkenntnis dieser ritterlichen Poetologie: "Beim Aristoteles, ist das kompliziert mit dem Dichten!"
Sprecher:Klaus Herm (adhemar)
Elisabeth Trissenaar (alabaster)
Traugott Buhre (buylon)
Walter Pfeil (chimarra)
Friedhelm Ptok (eysenschall)
Henning Schlüter (timidos)
Thomas Thieme (vigilius)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 29.03.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 472
Titel: Album
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 2011
produziert von: RB; DLR
Laufzeit: 235 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Texte von nahezu jeder Spielart (Verse, Lieder, Sprüche, Essays, Abhandlungen ...) über all dies oder jene, selbst verfasst oder aus fremder Feder, hat Hans Magnus Enzensberger in seinem "Album" (v.lat. albus, weiß, weißes Blatt) zusammengetragen. Er selbst schreibt darüber: "Wir haben es nicht nur mit einem Tagebuch zu tun, sondern mit einem Capriccio, einem Quodlibet, einem Potpourri, besser gesagt mit einem mixtum compositum oder schlicht und einfach mit einem Allgemeinen Brouillon. Bin ich verständlich? Ich meine ein hotchpotch, ein maremagno, ein salmagundi. Mit anderen Worten: was hier vorliegt, ist wahrscheinlich eine olla podrida, ein Kuddelmuddel, ein Sammelsurium oder (...) kurz und gut, und damit fertig, es ist ein scrap-book.

Oder ist es doch zu hoch gegriffen? Vielleicht handelt es sich ja nur um eine Wundertüte. Damit wir uns recht verstehen, meine Lieben: so und nicht anders geht es zu in unserem Gehirn, einem undisziplinierten Organ, das sich an keine Reihenfolge hält, ohne Inhaltsverzeichnis auskommt und keine Chronologie kennt."

Entsprechend vielfältig und offen in der Form kommt das Hörspiel als eine bunte Collage aus Stimmen und Musik daher, die dem Hörer auf vergnügliche Art gedankliche und sprachliche Spielräume eröffnet.
Sprecher:Hans Magnus Enzensberger (Autor)
Friedhelm Ptok (Sprecher 10)
Uta Hallant (Sprecherin 9)
Peter Kaempfe (Sprecher 11)
Heidi Jürgens (Sprecherin 5)
Guido Gallmann (Sprecher 2)
Susanne Schrader (Sprecherin 8)
Jürgen Uter (Sprecher 14)
Andreas Krämer (Sprecher 7)
Mark Lyndon (Sprecher 1)
Sascha Icks (Sprecherin 3 (A))
Willy Schwarz (Sprecher 15)
Samuel Weiss (Sprecher 4)
Eva Gosciejewicz (Sprecherin 3 (B))
Theo Krämer (Kinder)
Anastasia Stichnoth (Kinder)
Michael Riessler (Musiker)
Jean-Louis Matinier (Musiker)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.12.2011
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 472
Titel: Alle Namen sind vergangen
Autor: Fritz Mikesch
produziert in: 1995
produziert von: WDR; DLR Berlin; SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Eine altertümliche Geschichte

"Die Seele eines etwa 50jährigen Laienbruders, der in einem vergangenen Jahrhundert während eines Überfalls auf ein buddhistisches Kloster zu Tode kommt, findet sich in einem kreisenden Echo wiederholter Erinnerungen an die gelebte Existenz gefangen. In diesem einsamen Zustand der Rückbesinnung gibt es keine Namen. Am Ende lichtet sich die körperlose Wanderschaft durch das postmortale Nirgendwo. Wer nicht denken mag, daß der Mensch alles ist, was er für möglich hält, der könnte die Geschichte als exotische Spielordnung begreifen. Wer nicht glauben will, daß die Seele überdauert, der möge mit diesem Gedanken spielen. Dieses Hörspielgleichnis ist der fortgesetzten Erlösungsbedürftigkeit des Menschen gewidmet, den viele Fragen ohne Antwort quälen. Das rhythmische Maß von Rede und Gegenrede entspricht dem Vorsatz, eine nicht näher bestimmte 'alte Zeit' mit der Gegenwart zu verbinden. Die 'Suche nach dem Weg' zitiert Merkmale zen-buddhistischer Praxis; Belehrung und Zwiegespräche mit dem Meister klingen 'östlich' und sind vom Autor mit Respekt empfunden" (der Autor).
Sprecher:Friedhelm Ptok (Stimme, alt)
Jens Wawrczeck (Stimme, jung)
Malte Schrage (Stimme, Kind)
Monika Schwarz (Mutter)
Peter Dirschauer (Vater)
Wolfgang Forester (Onkel)
Hans-Peter Hallwachs (Fremder)
Alois Garg (Meister)
Daten zu Fritz Mikesch:Vita: Fritz Mikesch, geboren 1939 in Innsbruck, lebt seit 1966 als Maler und Autor in Berlin. Arbeiten für den Rundfunk: "Der Lauschtreffer", 1982; "Der Trauermarsch der Norm", 1982; "Hermann und Margaret hören ein Hörspiel", 1983; "Hoffnung, dieser fade Hering" (zusammen mit Ronald Steckel), 1984; "Irr-Gang", 1984; "Das Profil der Gemütlichkeit", 1984.
Erstsendung: 28.11.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 472
Titel: Alle Söhne Gaikas
Autor: Bloke Modisane
produziert in: 1972
produziert von: RB
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Oswald Döpke
Übersetzer: Nigel Whittaker, Renate Whittaker
Inhalt: Inmitten von Widersprüchen zwischen überlieferten kultischen Stammestraditionen und moderner Zivilisation versucht ein junges afrikanisches Paar, seine eigenen Wege zu gehen; Einzelgänger in einem Vakuum auf der Suche nach ihrer Identität. Zwangsläufig werden die beiden in die politischen Auseinandersetzungen der sich bekämpfenden Gruppen hineingezogen, rücksichtslos terrorisiert und als Werkzeuge mißbraucht. Abstrakte ideologische Begriffe setzen alle Rechte des Einzelnen außer Kraft. Täter und Opfer haben eines gemeinsam: Sie sterben unter den Händen der Folterknechte.
Sprecher:Hannelore Elsner (Tana)
Herbert Fleischmann (Jason)
Lina Carstens (Ma-Jason)
Wolfgang Büttner (Musi)
Friedhelm Ptok (Van der Steyn)
Werner Schumacher (Le Roux)
Erwin Wirschaz (Van Niekerk)
Herbert Sebald (Mountaintop)
Anne Rottenberger (Gladys)
Inger Zielke (Lydia)
Dieter Jorschick (Mann)
Georg Martin Bode (Bambata)
Dieter Ohlendiek (Makana)
Joscha Fischer-Antze (Mkwawa)
Herbert Steinmetz (Pfarrer Khama)
Willi Ress (Afrikaner)
Dorothea Nowak (Selina)
Horst Breiter (Ansager)
Daten zu Bloke Modisane:Vita: Blöke Modisane wurde in Sophiatown, der Stadt der Schwarzen in Johannesburg, geboren. Dort hat er, solange Sophiatown noch ein lebendiges Stadtgebiet war, gelebt, Kurzgeschichten geschrieben und als Kolumnist und Autor von Features für das Magazin "Drum" gearbeitet. Als aber dieses Gemeinwesen zerstört war, verließ er 1959 Südafrika und führte ein Wanderleben in aller Welt. In London veröffentlichte Modisane Kurzgeschichten, Essays, Gedichte, und 1964 ein Buch, "Blame me on History", das unter dem Titel "Weiß ist das Gesetz" auch in Deutschland erschien. Außerdem hat er als Sprecher und Schauspieler in Rundfunk, Fernsehen und Film sowie auf der Bühne agiert.
Erstsendung: 10.03.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 472
Titel: Alles inklusive
Autor: Doris Dörrie
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Inhalt: Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie damals in Spanien am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander - mit unausdenkbaren Folgen für fünf Menschen. 30 Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster ans andere, während ihre beste Freundin Susi ein Haus in Spanien sucht. Dort, unter der Sonne des Südens, soll Susis schwerkranker Mann Ralf endlich gesund werden. Und auch Ingrid, mit über 60 noch immer ein rebellischer Freigeist, kehrt nach drei Jahrzehnten an den Schauplatz jener verhängnisvollen Sommerliebe zurück.
Sprecher:Linda Olsansky (Apple)
Maren Kroymann (Ingrid)
Stephanie Schönfeld (die junge Ingrid)
Jens Wawrczeck (Tim als Tina)
Anne Weber (Susi)
Judith Engel (Heike)
Friedhelm Ptok (Karl)
Felix Klare (der junge Karl)
Wolfgang Pregler (Ralf)
Thomas Loibl (Dr. Fellborn)
Luca Baron (Tim als Kind)
Jill Huss (Apple als Kind)
Nikolaos Eleftheriadis (Afrikaner)
Sebastian Kowski (Helmut)
Jonas Fürstenau (Animateur)
Anne Greiter (Flugbegleiterin)
Daten zu Doris Dörrie:geboren: 1955
Vita: Doris Dörrie, geboren 1955 in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York. Dörrie ist eine preisgekrönte Autorin und Filmregisseurin (u.a. der Kinofilme »Männer«, »Kirschblüten – Hanami«, »Die Friseuse« sowie der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ZDF-Serie »Klimawechsel«). Sie schreibt Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren ist sie auch eine namhafte Opernregisseurin. Sie lebt in München.
Erstsendung: 22.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 472
Titel: Alles Pachelbel? - Nur noch 48 Tage bis Weihnachten
Autor: Sebastian Goy
produziert in: 2003
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Annette Berger
Komponist: Philip Vandré
Inhalt: Wenn Weihnachten sich nähert, werden Plätzchen gebacken und Wunschzettel geschrieben. Aber Julians Eltern, Freia und Frank, können an Geschenke gar nicht denken. Sie wollen ein Modegeschäft eröffnen und statt Plätzchen gebacken, werden Bretter gesägt und Regale aufgestellt. Als, völlig erschöpft von seinen langen Touren, der Nikolaus an der Ladentür klingelt, erkennt ihn niemand. Aber auch er kommt nicht, wie üblich, um seine Päckchen zu verteilen. Er hat ebenfalls einen Mietvertrag für Frank und Freias Ladenräume und will hier seinen Altersruhesitz einrichten. Schliesslich kommt der Pfarrer, dann eine Kindergärtnerin und ein Märchenerzähler. Sie alle haben Mietverträge und Geschäftsideen. Der Pfarrer will sein Krippenspiel aufführen, der Märchenerzähler Märchen erzählen, die Kindergärtnerin einen Kinderladen eröffnen. Grade vor Weihnachten ist es manchmal schwierig, alle Wünsche unter einen Hut - oder in einen Laden - zu bringen.
Sprecher:
offen
Freia: Nina Hoss
Frank: Herbert Fritsch
Julian: Till Werner
Nikolaus: Horst Bollmann
Vermieter: Guntram Brattia
Pfarrer: Friedhelm Ptok
Kindergärtnerin: Doris Wolters
Kind 1: Bennet Siebold
Kind 2: Pauline Spatz
Kunde: Axel Eichenberg
Bauherr: Walter Renneisen
Regisseur: Heinrich Giskes
Märchenerzähler: Hermann Lause
Marie: Hannah Sasse
Paul: Jakob Fuhrmann
Sehr alte Frau: Christiane Blumhoff
Sprecher: Peter Lemke
Daten zu Sebastian Goy:geboren: 1943
Vita: Sebastian Goy hat bereits über 100 Hörspiele geschrieben. 1999 erhielt er für "Frau Holle auf Reisen" den Deutschen Kinderhörspielpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2008 wurde das Theaterstück "Schon schön - oder: Die ungewöhnliche Geschichte vom Ö" von Tilla Lingenberg in der Bearbeitung vo n Sebastian Goy mit der HR-Bigband aufgeführt und live als Koproduktion von HR/BR/DKultur/NDR/SWR/WDR gesendet.
Hompepage o.ä.: http://www.sebastian-goy.de/
Erstsendung: 13.12.2003
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 472
Titel: Alltag im Paradies
Autor: Walter Aue
produziert in: 1975
produziert von: SFB; WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Matejka
Inhalt: "Noch immer gibt es keinen Schnee. Die Kneipen sind gefüllt. Berlin liegt unter einer Nebeldecke. Dies sind die Anfänge. Es ist Mitternacht, und im 'Bundeseck' drängen sich die Biertrinker. Die Penteker füllt in einer Stunde 50 Halbe und 45 Kleine ab, dazwischen jede Menge Klare. Über der Theke hängen die Postkarten der Stammgäste. Meine ist von Lindos. Ich sage, es war ein Paradies..."

Walter Aues Hörspiel "Alltag im Paradies" ist ein Stimmungsbericht, ein mehrstimmiges Tagebuch über sein Leben als Schriftsteller in Berlin, der ein Stück schreiben will über die Vorstellungen vom Paradies.
Sprecher:Christa Rossenbach
Peter Fitz
Friedhelm Ptok
Charles Wirths
Daten zu Walter Aue:Vita: 1930 geb. Seit 1967 freier Schriftsteller und Kunsttheoretiker in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.walter-aue.de/
Erstsendung: 03.01.1976
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 472
Titel: Alphatext
Autor: Carl Ceiss
produziert in: 2003
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Das kurz nach dem 11. September entstandene Stück ALPHATEXT ist eine dramatische Reflexion über den Terroranschlag auf die USA und seine Folgen. Es führt in das Furchtzentrum der globalen Konflikte. In immer wieder neuen Anläufen wird das Wechselspiel von Macht und Ohnmacht vorgeführt, wird beleuchtet, wie im Ausnahmezustand von Ratio und Emotion Freiheit und Demokratie ins Gegenteil mutieren. Es zeigt auch wie der Diskurs der Macht letztlich den Dialog der Kulturen zum Schweigen bringt.
Sprecher:Christian Berkel
Christoph Zapatka
Friedhelm Ptok
Katharina Zapatka
Gisela Trowe
Daten zu Carl Ceiss:geboren: 1959
Vita: Carl Ceiss wurde 1959 in Leipzig geboren. Er stammt aus einer deutsch-österreichischen Theaterfamilie und arbeitete nach dem Studium in Berlin u.a. als Schauspieldramaturg und Regisseur am Stadttheater Quedlinburg und am Institut für Schauspielregie BAT in Berlin. 1989/90 war er Leiter der Dramaturgie am Theater der Altmark in Stendal und von 1989 bis 1992 Mitbegründer, Gesellschafter und Mitarbeiter des Theaterverlages Autoren-Kollegium in Berlin. Danach ging er bis 1997 als Dramaturg und Regisseur ans Landestheater Detmold. Heute ist er freier Autor (Theaterstücke, Bearbeitungen, Hörspiele, Librettos, Kurzgeschichten, Drehbücher) und lebt in Berlin und Wien.
Erstsendung: 07.03.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 472
Titel: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Autor: Judith Kerr
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Komponist: Peter Ewald
Dramaturgie: Christina Schumann
Übersetzer: Annemarie Böll
Inhalt: Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Sprecher:Jutta Wachowiak (Heimpi)
Uta Hallant
Lyonel Holländer
Conny Wolter (Mama)
Laurette Fekl
Fritzie Benesch
Lotte Arnaszus (Anna)
Ingo Hülsmann
Friedhelm Ptok (Onkel Julius)
Michel Stieblich
Leonhard Burkhardt (Max)
Julie Ram
Nathalie Coquoin-Steinbach
Meriam Abbas
Felix von Manteuffel (Papa)
Sofia Musial
Imogen Kogge (Erzählerin)
Ursina Lardi
Axel Wandtke
Daten zu Judith Kerr:Vita: Judith Kerr, geb. 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London. 1974 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl".
Erstsendung: 19.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 472
Titel: An einem schönen Tag kommt ein schöner Tag
Autor: Wilhelm Genazino
produziert in: 1997
produziert von: RB
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Inhalt: Ein Tagtraum zwischen Zweien: er fährt in ein Liebesabenteuer am Meer, sie verwandelt sich in ein Bison im Grasland. Als "Reisender" und als "wildes Tier" suchen die beiden in Rede und Gegenrede nicht nach Metaphern für ihre tatsächlichen Befindlichkeiten. Sie erspielen sich Distanz voneinander und Erklärung füreinander. (PRESSETEXT)
Sprecher:Renan Demirkan (Frau)
Friedhelm Ptok (Mann)
Lotta Zech (Mädchen)
Jacob Gleim (Junge)
Daten zu Wilhelm Genazino:geboren: 22.01.1943
Vita: Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete nach dem Abitur als freier Journalist, war bis 1971 Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/M. und lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. Er erhielt mehrere Preise. Er schrieb Romane, Essays und zahlreiche Hörspiele, u.a. "Langsam abfließendes Wasser" (1998).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.11.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 472
Titel: Andorra
Autor: Walter Aue
Max Frisch
produziert in: 1976
produziert von: NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Jörg Jannings
Inhalt: Ein Klassenspiel

Der Autor schreibt zu seiner neuen Rundfunkarbeit: "Das Stück 'Andorra' von Max Frisch gilt für die deutschen Studienräte noch immer als das exemplarische Modell zeitgenössischer Literatur. Es steht im Lehrplan der Sekundar-Stufe I. Und es dient als Gleichnis für die Behandlung von Minderheiten. Aber inzwischen sind die Generationen, die an den Judenverfolgungen direkt oder indirekt beteiligt waren, nicht nur vergreist und fast vergessen, sondern auch in die folgenschwere Geschichte der Lesebücher verdrängt worden. Ein Verdrängungsprozeß, der allzu häufig über ähnliche Probleme der Gegenwart hinwegtäuscht. Und hier liegt der Anlaß zu meinem Hörspiel. Ich wollte 'Andorra' als Klassenspiel und gewissermaßen als Überprüfungsmodell gesellschaftlicher Wiederholungsweisen einsetzen, und damit den vorgegebenen Wert einer literarischen Erfindung mit dem Realitätswerk unserer Gegenwart vergleichen. Als Arbeitsgebiet wählte ich mir das Kreuzberger Viertel in Berlin, besonders das Wohnviertel von Bethanien, das in einem bevorzugten Maße von türkischen Gastarbeiterfamilien bewohnt wird. Es war die Zeit der großen Demonstrationen und Polizei-Einsätze, die in dem Sanierungsgebiet von Bethanien durchgeführt wurden und die zur zeitweiligen Besetzung und Absperrung von besonders heiß umkämpften Gebäudeteilen und Straßen führten. Hier beginnt das Stück 'Andorra', ein Klassenspiel der verschiedenen Gesellschaftsklassen. In diesem Fall der türkischen und der deutschen." Die deutschen Schüler einer Realschule, deren Beteiligung an diesem Hörspiel der Autor vorgesehen hatte, weigerten sich mitzumachen, weil ihre Eltern die geplanten Exkursionen in das türkische Viertel von Bethanien kurzerhand verboten. Statt dessen wurde, in größerem Umfang als ursprünglich geplant, Max Frisch zur Mitarbeit und Mitwirkung an diesem Hörspiel gewonnen. Der Verfasser von "Andorra" beschreibt das Grundmuster seiner literarischen Fiktion, nimmt Stellung zu seinem Stück, zum Problem der Minderheiten und zu Aues Versuch, dieses Modellbeispiel an der exakt beobachteten und wiederum literarisch festgehaltenen Realität zu überprüfen. Frischs Aussagen sind Bestandteil dieses Hörspiel-Experiments.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Sprecher A)
Gert Haucke (Sprecher B)
Peter Fitz (Sprecher C)
Wilhelm Wieben (Zwischentexte)
Daten zu Walter Aue:Vita: 1930 geb. Seit 1967 freier Schriftsteller und Kunsttheoretiker in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.walter-aue.de/
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 472
Titel: Angriffe auf Anne
Autor: Martin Crimp
produziert in: 2000
produziert von: DKultur; NDR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Gerd Bessler
Übersetzer: Falk Richter
Inhalt: Sechs Stimmen entwerfen Bilder von Anne. Anne lächelt auf Photos Schulter an Schulter mit Slumbewohnern, irgendwo in Südamerika, irgendwo in Afrika. Anne ist ein Auto. Sie fährt über die Brooklyn Bridge und durch die Sahara. Die Kamera liebt Anne und folgt ihr überallhin. Immer mehr Bilder kommen in Umlauf. Sie zeigen Anne als Baum und als Frau, die in einem Bürgerkrieg marodierende Männerhorden verflucht. Hat Anne ein Schicksal? Sind die Videos Fakes, oder hat Anne sich wirklich gekreuzigt?
Sprecher:Gerd Wameling (Stimme 1)
Jens Wawrczeck (Stimme 2)
Frauke Poolmann (Stimme 3)
Brigitte Röttgers (Stimme 4)
Friedhelm Ptok (Stimme 5)
Michael Sykora (Stimme 6)
Daten zu Martin Crimp:geboren: 1956
Vita: Martin Crimp, 1956 geboren, hatte 1982 am "Royal Court Theatre" sein Debüt als Bühnenautor. Er gilt als einer der erfolgreichsten Vertreter der Schule des "new writing". Zahlreiche Drehbücher, Hörspiele und Theaterstücke. Gegenwärtig steht sein Stück "Angriffe auf Anne" auf den Spielplänen deutscher Bühnen.
Erstsendung: 30.01.2000
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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