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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 69
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Titel: 2 Uhr 14 nachmittags
Autor: David Paquet
produziert in: 2012
produziert von: NDR
Laufzeit: 52 Minuten
Bearbeitung: Anouschka Trocker
Komponist: Andreas Bick
Übersetzer: Frank Weigand
Inhalt: Um 2 Uhr 13 hält Charles' Mutter die Uhren an. Es erinnert sie an die Zeit, als sie ihr Kind noch hatte. Und die anderen ihre Kinder. Columbine, Erfurt, Winnenden, Montréal. Eindringlich, kraftvoll und skurril erzählt Paquet nicht die Geschichte eines Amokläufers, sondern die Geschichte einer Mutter, hin- und hergerissen zwischen Mutterliebe und Entsetzen über die Tat des Sohns. Und er erzählt die Geschichten der fünf Todesopfer, der Schüler und Lehrer in ihrem Streben nach Glück, ihrer Sehnsucht nach Gleichgesinnten.

Amokläufers Charles reißt fünf Menschen mit sich in den Tod: Mitschüler François, der sich in eine alte Frau verliebt. Kathrina, die sich tätowieren lässt, um ihre Aggressionen loszuwerden. Berthier, der sich Mädchen nur in Verkleidung eines Blinden nähert. Jade, die sich einen Bandwurm zulegt, um abzunehmen. Und Französischlehrer Denis, für den plötzlich alles nach Sand schmeckt.
Sprecher:Jan Georg Schütte (Thorsten Held)
Gabriela Maria Schmeide (Franziska Held)
Max Louis Schütte (Johannes Held)
Max Herbrechter (Olaf Nert)
Brigitte Buhre (Frau Gucksow)
Oliver Sauer (Arbeitskollege von Held)
Theo Froehlich (Dieter Bölker)
Pheline Roggan (Wartetimmer Mutter)
Pheline Roggan (Walkman Frau)
Daten zu David Paquet:geboren: 1978
Vita: David Paquet Jahrgang 1978, studierte Szenisches Schreiben an der "École nationale de théâtre du Canada" und Literaturwissenschaft und Film in Montréal, wo er auch lebt und schreibt. Sein Theaterstück "Stachelschweine" erhielt 2010 den Preis des Generalgouverneurs von Kanada. "2 Uhr 14" wurde im Auftrag des SR übersetzt.
Erstsendung: 09.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 69
Titel: Al Capone war nicht Capone oder Wie man einen König erledigt
Autor: Heinz-Dieter Herbig
produziert in: 1969
produziert von: WDR; BR; SR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Al Capone, das Scarface, Prototyp des amerikanischen Gangsters der 1920er und 1930er. Was, wenn hinter dem Mythos Capone nur ein findiger Zeitungsreporter steckte? Wenn es nur um Schlagzeilen ging und deshalb einem kleinen Prohibitionsgewinnler und Zuhälter Verbrechen angelastet wurden, wie sie nur der perfiden Phantasie eines ehrgeizigen Journalisten entspringen konnten?
Sprecher:Karin Baal (Helga)
Helmuth Lohner (Peter)
Josef Meinertzhagen (Verkäufer)
Kurt Lieck (Offenbach)
Herbert Fleischmann (Lichtentäler)
Hermann Schomberg (Sitting)
Günther Krotky (Stimme)
Sigrun Höhler (Frauenstimme)
Daten zu Heinz-Dieter Herbig:geboren: 1951
Vita: Der Autor, geboren 1951 in Fleckeby/Schleswig-Holstein, arbeitete zunächst als Werbetexter. Anschließend studierte er Germanistik und Philosophie in Köln. Er schreibt Essays, Romane, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 10.07.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 69
Titel: Bildnis des jungen Mannes mit Zitrone
Autor: Jürgen Hofmann
produziert in: 1992
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Beate Becker
Inhalt: Die Kunsthistorikerin Natascha nimmt in Leningrad an einem Kongress über das Werk des Malers Ilja Repin teil. Gelangweilt folgt sie den linientreuen Vorträgen, als plötzlich die betörende Stimme des Übersetzers Sascha Benois in ihr Ohr dringt. Die beiden verlieben sich, werden ein Paar. Bis Natascha eines Tages die Einreise verweigert wird. Der Kontakt zu Sascha bricht ab. Jahre später, die politischen Verhältnisse haben sich geändert, meldet sich ein mysteriöser Freund ihres früheren Geliebten und berichtet, dass dieser wiederholt verhaftet und eines Tages auf offener Straße erschossen wurde. Er übergibt Natascha ein Gemälde aus Saschas Wohnung: Das Bildnis des jungen Mannes mit Zitrone.
Sprecher:Heinz Hostnig (Autor)
Peter Lieck (1. Sprecher)
Charles Wirths (2. Sprecher)
Krista Posch (Sprecherin/Isabel)
Doris Schade (1. Besucherin)
Sibylle Canonica (2. Besucherin)
Benno Hoffmann (1. Besucher)
Douglas Welbat (2. Besucher)
Margrit Carls (1. Indianerin)
Dorothea Gädeke (2. Indianerin)
Maria Singer (3. Indianerin)
Christian Brückner (1. Indianer)
Reinhart Glemnitz (2. Indianer)
Lorenz Meyboden (3. Indianer)
Leo Bardischewski (Alter Indianer)
Simon Müller (Kind)
Gernot Duda (1. Mönch)
Volker Spahr (2. Mönch)
Thomas Holtzmann (Kolumbus)
Gottfried John (Konquistador)
Rolf Boysen (Sepulveda/Las Casas)
Detlef Kügow (Heimkehrer)
Heinz Hostnig (Prediger)
Carlos Pimincumo (Flöte)
Eduardo Arevalo (Trommel)
Daten zu Jürgen Hofmann:geboren: 1941
Vita: Jürgen Hofmann, geboren 1941, war Professor für Theaterwissenschaft und leitete den Studiengang "Szenisches Schreiben" der Universität der Künste in Berlin.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 69
Titel: Birdy
Autor: William Wharton
Naomi Wallace
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Joker Nies
Übersetzer: Falk Richter
Inhalt: Soldat Al, schwer verwundet im 2. Weltkrieg, soll seinem Jugendfreund aus einem lebensbedrohlichen Zustand helfen. Birdy hockt traumatisiert, abwesend und stumm in der Psychiatrie und lässt sich nur mit Körnern füttern. Al erinnert sich, dass Birdy früher von Vögeln fasziniert war. Er wollte ihre Sprache lernen und unternahm halsbrecherische Flugversuche, während Al sich für Kraftsport und Mädchen begeisterte. Al versucht, seinen traumatisierten Freund aus der seltsamen Lethargie zu befreien, indem er von ihren vergangenen gemeinsamen Erlebnissen erzählt.

Alan Parkers in die Zeit des Vietnamkriegs verlegte Verfilmung des Romans "Birdy" mit Matthew Modine und Nicolas Cage wurde ein internationaler Erfolg und erhielt den Spezialpreis der Jury 1985 in Cannes.
Sprecher:Kathrin Angerer
Astrid Meyerfeldt
Bernhard Schütz
Fabian Hinrichs
Daten zu William Wharton:geboren: 07.11.1925
gestorben: 29.10.2008
Vita: William Wharton, 1925 in Philadelphia geboren, lebt als Maler und Autor in Paris.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Naomi Wallace:geboren: 17.08.1960
Vita: Naomi Wallace, geboren 1960 in Kentucky, ist eine preisgekrönte Lyrikerin, Bühnen- und Drehbuchautorin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.10.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 69
Titel: Blackout
Kilroy was here (Folge 5)
Autor: Robert Weber
produziert in: 1968
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Kilroy ist wieder da. In der 1. Staffel unserer Hörspielserie hat der geniale Meisterdieb, der seit über achtzig Jahren in Europa und den USA sein Unwesen treibt, die Frankfurter Börse lahmgelegt und sich in einem irren Coup die Hälfte aller deutschen Goldreserven unter den Nagel gerissen. Doch ganz offensichtlich ist ihm das noch nicht genug. Das kriminelle Superhirn ist zurückgekehrt und plant neue Aktionen, die seine bisherigen noch in den Schatten stellen. Denn Kilroy denkt groß – wie groß, das wird Polizeileutnant Jeanny Messerli erst nach und nach klar. Zusammen mit Europolofficer Juwe jagt sie den größten Verbrecher aller Zeiten und macht dabei ganz unglaubliche Entdeckungen, die weit in die Vergangenheit zurückführen und eine Zukunft denkbar scheinen lassen, von der die Menschheit noch nicht einmal zu träumen wagte. Und wieder stellt sich bei allem die Frage: Wer ist Kilroy, und was will er wirklich?
Das Internet fällt aus – Blackout weltweit. Dahinter steckt Kilroy, der einen Zombievirus, welcher auf dem Bach-Präludium der Cellosuite Nr. 1 basiert, durch den IBM-Supercomputer Watson freigesetzt hat. Die Kommunikationsnetze brechen zusammen, der Verkehr liegt lahm, weite Teile der industriellen Produktion stehen still, die Finanzmärkte drehen hohl.
Es gibt nur eine Möglichkeit, das Chaos aufzuhalten und das Internet zu resetten: Mindestens drei Schlüsselträger müssen in Virginia zusammenkommen, um den Zentralrechner neu aufzusetzen. Wainwright, Europol-Direktor und einer der sieben Schlüsselträger, macht sich zusammen mit Juwe auf den Weg. Doch plötzlich ändert ihr Flugzeug seinen Kurs.
Sprecher:Dieter Borsche (Männerstimme A & P)
Louise Martini (Frauenstimme B & Q)
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
Erstsendung: 09.01.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 69
Titel: Boten der Finsternis
Autor: Alicia Giménez-Bartlett
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Sybille Martin
Inhalt: Nach einem gelungenen Auftritt im Fernsehen bekommt Inspectora Petra Delicado eine Flut von Briefen. Es ist auch ein makabres Päckchen dabei: Ein abgetrennter Phallus wirft die drängende Frage nach dem Mann auf, zu dem er gehört. Ist er tot? Oder ist es ein Verrückter, der sich selbst verstümmelt hat? Der unbekannte Absender hält sich bedeckt. Als Petra Delicado noch mehr dieser äußerst verstörenden Zusendungen erhält, ist Fantasie gefragt. Doch die Ermittlungen der schönen Inspectora und ihres streitbaren Kollegen Fermín Garzón laufen ins Leere. Bei den Obduktionen stellt sich heraus, dass Profis am Werk waren. Die Spur führt zu einer obskuren Sekte. Und dann wird eine Leiche gefunden.

Inspectora Petra Delicado ist die erfolgreichste Polizistin Barcelonas. Das bringt einen unbekannten Irren auf eine äußerst makabre Idee: Er schickt ihr abgetrennte männliche Geschlechtsteile. Offenbar wurden die Opfer von einer brutalen Sekte verstümmelt und hingerichtet. Der Fall ist so bestürzend, dass Subinspector Fermín Garzón noch nerviger ist als gewöhnlich. Trotzdem bleibt Petra Delicado nichts anderes übrig, als mit ihrem Kollegen ins kalte Moskau zu fliegen. Dorthin führen die Ermittlungen, bis das Duo schließlich in die tiefsten menschlichen Abgründe blickt. Denn hinter den grauenhaften Zusendungen steckt kein krankes Hirn, sondern ein ganz kühler Kopf. Ans Tageslicht kommt ein sehr düsteres Motiv. "Auch wenn es unwahrscheinlich klingt: Alles in diesem Roman entstammt direkt der Realität", meint die Autorin, die bekennt: "Das Leben ist stärker als die Dichtung."
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Jodoc Seidel (Polizist)
Sandra Moser (Anne Leblanc)
Sibilla Semadeni (Natalie Lercher)
Andrej Togni (Stefan Engstein)
Martina Schütze (Bettina Richter)
Marco Biondi (Penner)
Peter Schneider (Erzähler)
Daten zu Alicia Giménez-Bartlett:geboren: 10.06.1951
Vita: Alicia Giménez-Bartlett, geboren 1951 in Almansa, zählt zu den erfolgreichsten spanischen Autorinnen der Gegenwart. 1997 wurde sie mit dem "Premio Femenino Lumen" ausgezeichnet. Alicia Giménez-Bartlett lebt und arbeitet seit 1975 in Barcelona.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.06.2007
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 69
Titel: Brennender Zaster
Autor: Ricardo Piglia
produziert in: 1983
produziert von: SWF
Laufzeit: 17 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Leopold Federmair
Inhalt: Dies ist die wahre Geschichte der Verbrecherbande um Nene Brignone, Gaucho Dorda, Cuervo Mereles, Chueco Bazán und Malito. Am 27. September 1965 überfallen diese Männer einen Geldtransport, rasen durch Buenos Aires, schießen auf alles, was sich bewegt, entkommen nach Montevideo, verschanzen sich dort in einer Wohnung und werden von der Polizei 16 Stunden lang belagert. Das von Radio und Fernsehen übertragene tödliche Ende ist der apokalyptische Höhepunkt einer Geschichte, in der Sex, Drogen, Gewalt und Verzweiflung als sinnloser finaler Akt der Rebellion gegen alle Werte der Gesellschaft aufgezeigt werden. Als logische und tödliche Konsequenz der psychischen und physischen Verletzungen, die Nene Brignone, Gaucho Dorda, Cuervo Mereles, Chueco Bazán und Malito von Kindesbeinen an zugefügt wurden.
Sprecher:Gisela Schindehütte (Oma)
Antje Hagen (Gisela)
Angeli Camkara (Eva)
Daten zu Ricardo Piglia:Vita: Ricardo Piglia, geboren 1941 in Buenos Aires, zählt zu den bekanntesten Schriftstellern Südamerikas. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher, Essays und Kritiken. In Princeton und Harvard lehrte er Literatur und Film. Für seinen Freund Manuel Puig verfasste Piglia das Drehbuch zur Verfilmung von dessen Roman "Kuss der Spinnenfrau". "Brennender Zaster" ist sein erstes Buch, das auch auf Deutsch erschien.

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Erstsendung: 23.08.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 69
Titel: Cosima
Autor: Schreibwerkstatt des Uhland-Gymnasiums Tübingen
produziert in: 1981
produziert von: SRF
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günter Maurer
Inhalt: Liebes Tagebuch, es ist schon wieder passiert. Ich kann es mir wirklich nicht erklären. Es ist schon komisch, dass das immer dann passiert, wenn ich wütend bin. Heute zum Beispiel. Es war aber wirklich ungerecht, dass Frau Wagner uns alle zum Nachsitzen beordert hat. Tja und dann lag sie plötzlich in der Pfütze ... Ist ja eigentlich eine tolle Vorstellung, dass das, was man sich denkt, auch wirklich geschehen könnte. Aber als Cosima eines Morgens aufwacht, liegt sie nicht in ihrem Bett, sondern in einem fremden Wald und auch ihr Aussehen hat sich verändert. Was ist geschehen und: Wer ist Cosima eigentlich?

Die Schreibwerkstatttrifft sich unter der Leitung der Schriftstellerin Eva Christina Zeller einmal in der Woche. "Cosima" ist nach 'Die Reise auf dem Floß' und 'Ich & Ich. Begegnung im Jahr 2050' - bereits das dritte Hörspiel, das von Schülerinnen und Schülern in dieser kleinen "Autorenschmiede" geschrieben wurde.
Sprecher:Michael Schacht (Erzähler)
Janet Haufler (Frau)
Erstsendung: 05.07.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 69
Titel: Das Klingsor-Paradox
Autor: Jorge Volpi
produziert in: 1986
produziert von: HR; SRG SSR idée suisse; SFB
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Susanne Lange
Inhalt: Nürnberg 1946: Der junge amerikanische Oberleutnant und Physiker Francis P. Bacon soll im Auftrag des alliierten Kontrollrates zusammen mit dem deutschen Mathematiker Gustav Links jenen Wissenschaftler ausfindig machen, der als Hauptberater des Reichsforschungsrates während der Nazizeit auch Drahtzieher des Atombombenprogramms war. Sein Deckname war Klingsor. Bei ihrer Suche stoßen Bacon und Links auf die großen deutschen Physiker der ersten Jahrhunderthälfte, allen voran die Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Erwin Schrödinger und Max Planck. Die Suche entwickelt sich zu einem Spiel mit der Wahrheit, die sowohl in Wissenschaft, Geschichte und Politik als auch in der Liebe Zufällen untergeordnet ist. Jeder Versuch der Erkenntnis beeinflusst das zu Erkennende und rückt die Möglichkeit einer Wahrheitsfindung in immer größere Entfernung. In einer von Unbestimmtheiten geformten Welt ist nichts so, wie es scheint. "Das Klingsor-Paradox" ist Wissenschaftsthriller und historischer Roman zugleich, der die Zerrissenheit des Menschen zwischen Erkenntnisstreben und Leidenschaft in den Mittelpunkt stellt.
Sprecher:Rolando Salas (Cirilio, der alte Schamane)
Carlos Palacios (Salvador, sein Sohn)
Hermann Treusch (Emilio, ein Indianerforscher)
Barbara Nüsse (Die Frau 1/Die Frau 2)
Karoline Naab (Die Frau als Kind)
Wolf-Dietrich Sprenger (Der Vater)
Jutta Graeb (Die Mutter)
Simone Becker (Die Schwester)
Erstsendung: 18.11.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 69
Titel: Das Zeichen des Widders
Autor: Fred Vargas
produziert in: 1971
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Frank-Erich Hübner
Bearbeitung: Frank-Erich Hübner
Übersetzer: Julia Schoch
Inhalt: Grégoire und Vincent, zwei junge Taschengauner aus der Banlieue, gehen regelmäßig auf Rollerskates in Paris auf Diebestour. Eines Tages gelingt unverhofft der große Coup. Im Rucksack eines alten Mannes finden sie eine Riesensumme Geld und merkwürdige Utensilien, die auf schwarze Magie deuten. Noch am gleichen Abend wird Vincent mit vier Messerstichen umgebracht. Ohne sich zu erkennen zu geben, alarmiert Grégoire die Polizei. Neben den tödlichen Bauchstichen stellt Kommissar Adamsberg eigenartige frische Tätowierungen auf dem linken Oberschenkel fest. Sollte der Serienmörder Bélier sein viertes Opfer gefunden haben?
Daten zu Fred Vargas:geboren: 07.06.1958
Vita: Fred Vargas, geboren 1958, Mutter eines Sohnes und Archäologin im Hauptberuf, ist die bedeutendste französische Kriminalautorin. Sie wird in über 30 Sprachen übersetzt und erhielt 2004 den Deutschen Krimi Preis.

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Erstsendung: 27.09.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 69
Titel: Der Knoten
Autor: Andreas Weiser
produziert in: 1991
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Er wacht in der Intensivstation auf, mit Kathetern, Sonden, Kabeln, die Sinne vom Morphium vernebelt, bewegungslos, wie ein verkabelter Käfer, reduziert auf eine Funktion der medizinischen Apparatur. Er ist in Rio de Janeiro, im Hospital Sao Vicente. Auf den beiden Monitoren sieht er rechts sein Herz in Großaufnahme, links die Ferraris, Jordans und McLarens des Formel-1-Rennens; Barrichello kämpft gegen Schumacher. Das ist draußen, wo sich alles bewegt. Hier drinnen steht die Zeit, und unter Ausschluss der Öffentlichkeit kämpft er den existentiellsten aller Kämpfe. Immer wieder greift die Erinnerung nach ihm: Er sieht eine Frau, seine Mutter, die ihn mit leblosen Augen anschaut, den verwundeten Vater im Kessel von Stalingrad und den Abschiedsbrief seines Großvaters. Die Gespenster der Nacht bereiten sich auf ihren Angriff vor. Aber er will leben. Die Zeit wird sich wieder beschleunigen. In wenigen Stunden wird er den Bunker der Intensivstation verlassen und das Zimmer 214 beziehen. Er ballt die Faust: Er wird diesen Kampf gewinnen.
Sprecher:Reinhard FirchowMargrit CarlsMarkus HoffmannHelena RüeggRudi SpiethAndreas SzerdaRegine Vergeen (und)
Daten zu Andreas Weiser:geboren: 1957
Vita: Andreas Weiser, geboren 1957 in Bergisch-Gladbach, lebt als Autor, Musiker und Komponist in Berlin. Er produziert Dokumentarfilme, Hörspiele und Features.
Erstsendung: 24.07.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 69
Titel: Der König
Autor: Donald Barthelme
produziert in: 1993
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Maximilian Schäfer
Übersetzer: Maximilian Schäfer
Inhalt: Der postum erschienene Roman des amerikanischen Erzählers bietet eine schrille, in den Kontext des Zweiten Weltkrieges eingebettete, surreal-comichaft erzählte Variante der Artussage. König Artus und eine kleine Auswahl seiner ehrwürdigen Ritter streiten für England auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges. Die verdienten Recken aus prähistorischer Zeit zeigen sich ebenso verstört wie irritiert. Die Regeln, nach denen sie einst kämpften, haben keine Gültigkeit mehr. Dazu werden sie mit Themen konfrontiert, die in ihrer Werteskala bislang wenig Relevanz hatten: Ideologien, Sex, Rassismus, Streiks, Feminismus, Kommunismus, Anarchismus etc. Mit Witz, Ironie und einem besonders scharfen Blick für die Paradigmenwechsel der modernen Zeit stellt der postmoderne Erzähler Fragen nach Ethik und Moral, die über den Kontext des uralten Sagenstoffes weit hinausreichen.
Sprecher:Günter Rainer (Hugo), Erich Josef Langwiesner (Olaf), Silvia von Rehberg (Notburga), Silvia Glogner(Wilma) und Eva Maria Straka
Daten zu Donald Barthelme:geboren: 07.04.1931
gestorben: 23.07.1989
Vita: Donald Barthelme (1931-1989), geboren in Philadelphia, kulturkritischer Schriftsteller, Publizist und Herausgeber zählt zu den führenden literarischen Avantgardisten Amerikas. Seit 1963 veröffentlichte er seine Kurzprosa im "New Yorker". Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: Guggenheim Fellowship (1966), National Institute of Arts and Letters Award und National Book Award (1972).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 69
Titel: Der Orientzyklus
Autor: Karl May
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 131 Minuten
Genre: Abenteuer
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Heinz von Cramer
Inhalt: 9. Januar 1879. Wegen Amtsanmaßung wird der mehrfach vorbestrafte 37-jährige Schriftsteller Karl Friedrich May vom Königlichen Amtsgericht zu Stollberg in Sachsen zu drei Wochen Gefängnis verurteilt. Mitte August bittet May um Aufschub des Haftantritts, da er sich für literarische Arbeiten noch Bücher besorgen müsse. Am 1. September schließen sich hinter ihm die Tore des Arresthauses in Hohenstein. Die Haft endet am 22. September abends um 19 Uhr. Etwa ein Jahr später erscheint "Im Deutschen Hausschatz" in Regensburg unter dem Titel "Giölgeda padishanün" die erste Erzählung mit den beiden Protagonisten Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Die zerstückelten, in unregelmäßigen aber schnellen Abständen erscheinenden Zeitschriftenabdrucke fügt der Freiburger Verleger Fehsenfeld ab 1891 zur sechsbändigen Buchausgabe unter dem Titel "Der Orientzyklus" zusammen.

Die Erzählungen handeln von der Abenteuerreise des Christen Kara ben Nemsi (Sohn der Deutschen) und des gläubigen Moslems Hadschi Halef Omar, die sie von Algerien über Ägypten quer durch die Sahara ans Rote Meer und zu den Heiligen Stätten des Islam führt. Sie durchqueren die Arabische Halbinsel, reisen ins Zweistromland von Euphrat und Tigris und weiter nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Auf der Suche nach dem Schut, dem geheimnisvollen Anführer der Verbrecherbande, die den Balkan in Angst und Schrecken versetzt, kommen sie durch Bulgarien und Mazedonien, bis die Geschichte in Albanien durch ein so genanntes Gottesurteil ihr Ende findet.

Die beiden ersten Bände erzählen vom Weg durch die algerische Wüste, auf dem Kara ben Nemsi und Halef die Leiche eines Franzosen entdecken. Kurze Zeit später begegnen sie dem Armenier Hamd el Amasat, der offensichtlich der Mörder ist. Hamd el Amasat, auch Abu en Nassr (Vater des Sieges) genannt, kann ihnen jedoch entkommen, indem er ihren Führer Sadek auf dem berüchtigten Salzsee erschießt. Kara ben Nemsi und Halef ziehen weiter bis zum Nil, wo sie eine junge Frau aus einem Harem befreien. Sie geraten in Gefangenschaft des Piraten Abu Seïf (Vater des Säbels), können sich aber befreien und reisen in die Gegend von Mekka. Halef lernt Hanneh kennen und heiratet sie. Auf der nächsten Reiseetappe gesellt sich der Engländer Sir David Lindsay dazu, auf dessen Dampfboot die Fahrt nach Bagdad gelingt. Beim Stamm der Haddedihn wird Kara ben Nemsi mit einem besonderen Pferd geehrt: Rih. Kara ben Nemsi führt die Haddedihn in ihrem Krieg gegen feindliche Stämme zum Sieg.

Gemeinsam ziehen Kara ben Nemsi, Halef und Scheik Mohammed Emin nach Norden ins Land der Kurden, um Amad el Ghandur, den Sohn Mohammed Emins, aus der türkischen Festung Amadijah zu befreien. Die Kurden schenken Kara ben Nemsi den Hund Dojan, mit dessen Hilfe die Freunde ihre Abenteuer im Kurdenland bestehen. Sie begegnen der geheimnisvollen Marah Durimeh, dem "Geist der Höhle". Sie wird zusammen mit Kara ben Nemsi unter den verfeindeten Stämmen Frieden stiften.

Walter Adler bearbeitete den sechsbändigen Orientzyklus Karl Mays in enger Verschränkung mit dessen Biografie. Im Vordergrund dieser opulenten Inszenierung steht die Vielschichtigkeit der ethnischen, religiösen und moralischen Determinanten, um die herum Karl May seine Romane komponiert hat. Textgrundlage dieser Fassung ist die für die Karl May-Stiftung von Hans Wollschläger und Hermann Wiedenroth herausgegebene historisch-kritische Ausgabe. Die Folgen 5-12 umfassen die vier weiteren Bände des 6-teiligen Orientzyklus ("Von Bagdad nach Stambul", "In den Schluchten des Balkan", "Durch das Land der Skipetaren" und "Der Schut").
Sprecher:Horst Frank (Er)
Monica Bleibtreu (Sie)
Alice Treff (Rosa)
Irmgard Först (Maria)
Gerd Anthoff (Wilhelm)
Margrit Carls (Frauenchor)
Sissy Höfferer (Frauenchor)
Kyra Mladek (Frauenchor)
Heide Simon (Frauenchor)
Daten zu Karl May:geboren: 25.02.1842
gestorben: 30.03.1912
Vita: Karl Friedrich May (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul; eigentlich Carl Friedrich May)[1] war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen. Er ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Die weltweite Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen in Deutschland. Bekannt wurde er vor allem durch seine sogenannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und im Mexiko des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Besondere Berühmtheit erlangten die in drei Bänden zusammengefassten Geschichten um den Indianer Winnetou. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt.
Hompepage o.ä.: http://www.karl-may-gesellschaft.de/index.php
Erstsendung: 10.12.2006
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 69
Titel: Die Aleppo-Beule
Autor: Gustave Akakpo
produziert in: 2002
produziert von: SR; RB
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Übersetzer: Bettina Arlt
Inhalt: Ein junger Togolese reist in das Land seines Vaters, irgendwo im vorderen Orient, um eine vergessene, eine sterbende Sprache zu erforschen. Sein Vater hatte dieses Land verlassen, nachdem er zu freimütig seine Meinung geäußert und deshalb zu oft im Gefängnis gesessen hatte. Seitdem wurde er nur noch "der Abwesende" genannt und von seinem Bruder und dessen Familie totgeschwiegen.

Trotzdem nimmt dieser Bruder seinen Neffen aus Togo mit offenen Armen auf, nicht ohne Hintergedanken - er möchte seine Tochter, die ungewollt schwanger ist, dem Neffen als Ehefrau schmackhaft machen und ihm so das uneheliche Kind der Tochter unterschieben, denn: Die Familien-Ehre steht auf dem Spiel.
Sprecher:Sascha Icks
Daten zu Gustave Akakpo:geboren: 1974
Vita: Gustave Akakpo, 1974 in Togo geboren, ist Autor, Illustrator, Geschichtenerzähler und Schauspieler. Zahlreiche Preise, u.a. „Prix SACD de la dramaturgie francophone“ 2004.
Erstsendung: 07.05.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 69
Titel: Die Fälschung
Autor: Nicolas Born
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist: Fabian Römer
Inhalt: Beirut 1976: Es herrscht Krieg. Ein Krieg aller gegen alle. Der Christen gegen die Palästinenser. Der Palästinenser gegen die Muslims. Der Muslims gegen die Christen. Der Christen gegen die Muslims. Der Muslims gegen die Palästinenser. Der Palästinenser gegen die Christen. Ein erbarmungsloser Krieg inmitten zerschossener Häuser, zerborstenem Beton, zwischen Schutt- und Leichenbergen. Ein fortdauerndes Gemetzel. Georg Laschen wird (mit seinem Fotograf Hoffmann) von einer Hamburger Illustrierten dorthin geschickt, in diese sterbende Stadt. Und geht dort, auch im Wortsinn, über Leichen. Rapider Lebensverlust ist die Folge, eine sich beschleunigende Ich-Auflösung angesichts einer immer unverständlicher werdenden Realität, die sich da vor ihm abspult, rasend und irrsinnig. Er wird "in einen sonderbaren Strudel hineingerissen bis zu dem Punkt, wo er nur noch unempfindlich registrieren kann. Die zynischen, gleichwohl notwendigen Vermittlungen funktionieren nicht mehr, die Übersetzung des Krieges in die eigene Sprache, in den persönlichen Zusammenhang, wird zur fortwährenden, nicht mehr rückgängig zu machenden Fälschung." (Michael Krüger) Dieses Auseinanderklaffen von journalistischer Mission und Realität, von Berichterstattung und Wirklichkeit, von Wörtern und Wahrheit zeichnet Nicolas Born in dem 1979 erschienenen Roman hellsichtig und schonungslos nach. Er schlüsselt auf, wie und warum das Entsetzen des Krieges für Laschen zum "Normalbetrieb" verkommt und wie dieser sich dadurch abhanden zu kommen droht. Ihm gelingt dabei ein beeindruckendes Porträt der bleiernen Zeit und zugleich ein Psychogramm eines Überlebenden dieser Jahre. "Die Fälschung ist - so präzise (und dennoch ohne peinliche Besserwisserei) die Topographie Beiruts und der libanesische Krieg beschrieben wird - ein Buch über Deutschland, welches, ohne dass der deutsche Herbst als künstlerische Dauereinrichtung bemüht wird, die Vereisung erklärt." Michael Krüger in Die Zeit, 12.10.1979 Teil I: Der Brief Zur beruflichen und persönlichen Krise Laschens kommt die private hinzu. Aus der vom Bürgerkrieg zerrissenen Stadt schreibt er an die Frau, die ihn verlassen zu haben scheint: "Hier ist es ruhig nach unserer Ankunft, aber ich fühle, daß alles Ruhige und Beruhigte jederzeit - das hat auch mit Dir zu tun - explodieren kann." Er versucht, sich über die Lähmung der Gefühle zwischen ihnen klar zu werden, die er eine Fälschung nennt. Doch die Fälschung, auf die der Titel des Romans zielt, ist viel umfassender: "Ich habe keine Angst davor, mein Leben zu fälschen, nur Angst davor, daß ich es eines Tages nicht mehr bemerke und weitermache, Angst, daß es so zum normalen Leben wird, zu einem langen bedeutungslosen Stoffwechsel, angesichts dessen ich nicht mehr erschrecke. Das will ich Dir sagen, lieber sähe ich mein eigenes Blut fließen, ohne darüber noch ein Wort zu verlieren." (Nicolas Born, Die Fälschung)
Sprecher:Alexander Radszun (Karnap)
Daniel Berger (Gerling)
Burghart Klaußner (Konrad)
Bernhard Schütz (Klint)
Matthias Habich (Hauptkommissar Maiewski)
Helene Grass (Hauptkommissarin Holling)
Olivia Gräser (Inken Löhr)
Ernst August Schepmann (van Gemmern)
Laura Maire (Lydia)
Anuk Ens (Eliane)
Johanna Gastdorf (Miriam)
Lars Kalusky (Entrümpler)
Hüseyin Michael Cirpici (Arzt)
Walter Gontermann (Kellermann)
Dirk Müller (Beamter)
Daten zu Nicolas Born:geboren: 31.12.1937
gestorben: 07.12.1979
Vita: Nicolas Born (* 31. Dezember 1937 in Duisburg; † 7. Dezember 1979 in Breese in der Marsch bei Dannenberg im Landkreis Lüchow-Dannenberg; eigentlich Klaus Jürgen Born) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 16 von insgesamt 69
Titel: Die Konferenz
Kilroy was here (Folge 1)
Autor: Robert Weber
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Mark Ginzler
Komponist: Trötsch
Dramaturgie: Katrin Zipse; Mark Ginzler
Inhalt: Kilroy ist wieder da. In der 1. Staffel unserer Hörspielserie hat der geniale Meisterdieb, der seit über achtzig Jahren in Europa und den USA sein Unwesen treibt, die Frankfurter Börse lahmgelegt und sich in einem irren Coup die Hälfte aller deutschen Goldreserven unter den Nagel gerissen. Doch ganz offensichtlich ist ihm das noch nicht genug. Das kriminelle Superhirn ist zurückgekehrt und plant neue Aktionen, die seine bisherigen noch in den Schatten stellen. Denn Kilroy denkt groß – wie groß, das wird Polizeileutnant Jeanny Messerli erst nach und nach klar. Zusammen mit Europolofficer Juwe jagt sie den größten Verbrecher aller Zeiten und macht dabei ganz unglaubliche Entdeckungen, die weit in die Vergangenheit zurückführen und eine Zukunft denkbar scheinen lassen, von der die Menschheit noch nicht einmal zu träumen wagte. Und wieder stellt sich bei allem die Frage: Wer ist Kilroy, und was will er wirklich?
Im Genfer Hotel Beau Rivage haben Unbekannte die Teilnehmer der sagenumwobenen Bilderberg-Konferenz als Geiseln und lebende Bomben genommen. Polizeileutnantin Messerli ruft den suspendierten Europol-Officer Juwe zu Hilfe, weil die Geiselnehmer nur mit ihm sprechen wollen.
Juwe trifft im Beau Rivage auf einen gewissen James, der keine Forderungen für die Freilassung der Geiseln stellt, sondern ihn nur auffordert, in die NZZ zu schauen. Juwe und Messerli durchforsten die Zeitung und stossen auf eine Anzeige, die ihnen verschlüsselt bedeutet, dass Juwe zur Mona Lisa in den Louvre kommen soll.
Dort wartet Kilroy auf ihn, entspinnt ein Streitgespräch, in dem er die Echtheit des berühmtesten Gemäldes Da Vincis infrage stellt, und lässt sich von Juwe und Messerli in ein Schweizer Gefängnis verfrachten.
Sprecher:Ulrich Voß (Der Beschauliche)
Uwe-Dag Berlin (Der Junge)
Hartmut Lange (Der Analytiker)
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
Erstsendung: 05.12.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
SWR
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Treffer 17 von insgesamt 69
Titel: Die Leiden des jungen Werther
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
produziert in: 1999
produziert von: NDR
Laufzeit: 180 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Manfred Hess
Dramaturgie: Holger Rink
Inhalt: Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers bildet den Ausgangspunkt für den Programmschwerpunkt Werthers Welten in hr2-kultur. Gespräche, Wissenswertes, Musiksendungen und die Hörspielfassung des Textes umkreisen das, was als »Werther-Phänomen« sozial und kulturell die Gemüter bewegte - vom Selbstmord bis zu Liebeslust und Liebesleid. Nicht nur auf die hessische Region um Wetzlar beschränkt, wo Goethe Anfang der 1770er Jahre lebte und wo er die Handlung ansiedelte, wird dieses Phänomen auch heute immer wieder neu inszeniert und durchlebt.

Die 1. Fassung von Goethes Text erschien anonym 1774 und war damals schon ein »Bestseller«. Goethe überarbeitete den Roman für seine 2. Fassung von 1787 auf eine sprachlich-stilistische Modernisierung hin. Sie ist dem heutigen Leser gemäßer und Grundlage der Hörspielbearbeitung. Darüber hinaus begründet sich die Entscheidung, bis auf wenige Sätze dem Text der 2. Fassung zu folgen, über die veränderten Funktion des Herausgebers der Werther-Briefe, eine bis dahin literaturgeschichtlich eher traditionelle Erzählerfigur. Goethe entwirft sie als einen eigenständigen, mit seiner Subjektivität kämpfenden Charakter und erweist sich hiermit als eine Art »Vorromantiker« sowie als Vorläufer moderner Erzählens.

Teil 1 des Hörspiels folgt der Briefkorrespondenz und dem Tagebuch von Werther, die ein namenloser Herausgeber veröffentlicht hat und sparsam kommentiert. Es ist die Geschichte, die am 4. Mai 1771 beginnt: Als exzentrischer, dem Sturm und Drang folgender Maler wendet Werther sich vom Stadtleben ab und verliebt sich auf dem Lande in Lotte, die aber einem anderen, Albert, versprochen ist. Als der seine Ansprüche wahrnimmt, flieht Werther in den diplomatischen Dienst, findet dort keine Erfüllung und kehrt ins Dorf zu dem mittlerweile verheirateten Paar Lotte und Albert zurück. Er ist verzweifelt, weiß nicht wohin mit seinen Liebesgefühlen, mit seinen Lebensentwürfen.

Im 2. Teil erzählt der Herausgeber, Werthers nachgelassene Briefe und Notate zitierend sowie sich auf die Berichte der Beteiligten berufend, seine Version von Werthers skandalösem Weg in den Selbstmord am 24. Dezember 1772.

Das Hörspiel versucht, die Erzählstruktur des Textes auf akustische Weise offen zu legen und dabei der rhythmischen Sprachmacht des Originaltextes zu treu zu bleiben.

Goethes Werther bildet zugleich den Anfang einer wechselseitigen Hörspiel- Kooperation zwischen Hessischem Rundfunk, Radio Bremen und Radio Berlin Brandenburg, die einmal im Jahr klassische deutschsprachige Erzähltexte neu für das Radio adaptiert.
Sprecher:Thomas Holtzmann (Erzähler)
Burghart Klaußner (Eduard)
Imogen Kogge (Charlotte)
Christian Redl (Hauptmann)
Janna Striebeck (Ottilie)
Martin Reinke (Graf)
Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse)
Gerhard Garbers (Geselle)
MusikerMegumi Kasakawa Michael Maria Kasper Shin-Hye Park Rafal Zambrzycki-Payne
Daten zu Johann Wolfgang von Goethe:geboren: 28.08.1749
gestorben: 22.03.1832
Vita: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.12.2010
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 69
Titel: Die Sirenen von Bagdad
Autor: Yasmina Khadra
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 96 Minuten
Regie: Frank-Erich Hübner
Bearbeitung: Frank-Erich Hübner
Komponist: Mike Herting
Übersetzer: Regina Keil-Sagawe
Inhalt: Einen jungen Beduinen führt sein Weg aus seinem Heimatdorf über Bagdad nach Beirut. Der 21-jährige Student, der jede Form von Gewalt verabscheut, wünscht und hofft, sich in eine neu entstehende irakische Gesellschaft einzugliedern. Doch desillusioniert durch die nicht enden wollende Gewalt, die der junge Mann erstmals hautnah in seiner unmittelbaren Umgebung erfährt, gleitet er in den Terrorismus. Der Beduine ist bereit, sich für eine Mission anwerben zu lassen. Von Beirut aus soll er einen in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelten, artifiziellen Killer-Virus, den man ihm injizieren wird, nach Europa tragen, um dort möglichst viele Menschen anzustecken und in den schnellen Tod zu schicken.
Sprecher:Matthias Haase (Erzähler)
Christa Strobel-Mertins (Anastasia)
Dietmar Mues (Maultrommel)
Barbara Ratthey (Nähmaschine)
Michael Habeck (Trommel)
Daniel Werner (Brummkreisel)
Peer Augustinski (Vater)
Celine Vogt (Aibora)
Daten zu Yasmina Khadra:geboren: 10.01.1955
Vita: Yasmina Khadra, arabisch ياسمينة خضراء Yāsmīna Chaḍrā’ (Pseudonym für Mohammed Moulessehoul; * 10. Januar 1955 in Kenadsa, Algerien), ist ein algerischer Schriftsteller, der in Frankreich lebt.
Hompepage o.ä.: http://www.yasmina-khadra.com/
Erstsendung: 16.03.2008
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 69
Titel: Die Stadt der Sehenden
Autor: José Saramago
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Beatrix Ackers
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Marianne Gareis
Inhalt: Man stelle sich vor, in einer Demokratie stehen Wahlen an, und alle gehen hin - aber es kommt zu einem 'Putsch der Politikverdrossenheit': Die Landbevölkerung macht brav ihr Kreuzchen, in der Hauptstadt jedoch ergibt sich nach der Auszählung, dass 70 % der Bürger einen weißen Wahlzettel abgegeben haben. Konsterniert setzt die Regierung neuerliche Wahlen an. Das Ergebnis ist noch katastrophaler: 83 % aktive Nichtwähler. Eine Regierungsbildung ist nicht möglich. Die Regierung, bar jeden Gedankens an eigenes Verschulden, wittert eine Verschwörung und setzt alle erdenklichen Mittel ein gegen die nun unter Quarantäne stehenden 'Terroristen' und deren 'Anschlag auf die Grundfesten der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie'. Als die Stadt trotz der drakonischen Maßnahmen und gezielter Provokationen ruhig bleibt, wird ein Kommissar mit der Aufgabe betraut, die Schuldigen zu ermitteln...
Sprecher:
offen
Rebecca Klingenberg (A.)
Sebastian Rudolph (Gerd)
Katharina von Bock (Nina)
Wolfram Koch (Bongo)
Fritz Lichtenhahn (Pheres)
Jean-Pierre Cornu (Bestatter)
Nikola Weisse (Gärtnerin)
Urs Jucker (Jan)
Urs Bihler (Inspektor Reclam)
Hanspeter Müller (Zeisel)
Martin Hug (Gerichtsmediziner)
Daten zu José Saramago:geboren: 16.11.1922
gestorben: 18.06.2010
Vita: José Saramago (ʒuˈzɛ sɐɾɐˈmaɣu) (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal; † 18. Juni 2010 in Tias auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Hompepage o.ä.: http://www.josesaramago.org/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 69
Titel: Dieses Kind
Autor: Joël Pommerat
produziert in: 1971
produziert von: SR
Laufzeit: 224 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Manfred Minnich
Übersetzer: Bettina Arlt
Inhalt: Die Kinder in Joël Pommerats Hörspiel haben keinen Namen, aber dafür manchmal selbst schon Kinder. Ein facettenreiches, überraschendes Mosaik aus kurzen Szenen fügt Pommerat zusammen, ihr Dreh- und Angelpunkt: die einzigartige Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Sprachlich präzise, doch niemals naturalistisch sind die Dialoge seiner Personen, wenn wir ihnen in Schlüsselsituationen begegnen: Die junge Alleinerziehende, die ihren Säugling fast fremden Nachbarn schenken will. Das 10jährige Scheidungskind, das seinen Vater plötzlich siezt. Der Vater, den die Arbeit körperlich zerstört hat und der seinem Sohn trotzdem dasselbe Leben vorschreiben will. Zwei Freundinnen sollen die Leiche eines jungen Mannes identifizieren: Es könnte einer ihrer Söhne sein.

In seinem Stück "Dieses Kind" lotet Joël Pommerat die Beziehung zwischen Eltern und Kindern in zehn beeindruckenden Szenen aus. Zahlreiche Gespräche, die Pommerat im Vorfeld mit Bewohnern einer "Cité" (Plattenbausiedlung) im Norden Frankreichs geführt hat, sind darin eingeflossen. Trotzdem schreibt Pommerat kein Dokumentar-Theater, sondern er verdichtet menschliche Erfahrungen sprachlich genau und mit Sinn fürs Absurde zu einem Kaleidoskop der Gefühle.
Sprecher:Albert C. Weiland (Philip Odell)
Brigitte Dryander (Heather McMarra)
Fritz Haneke (Henry Ballard)
Ursula von Manescul (Margaret Gough)
Robert Seibert (Inspektor Malcolm Green)
Monika Barth (Paula Ballard)
Enno Spielhagen (Inspektor Bocage)
Heinz Schlage (Georg Ballard)
Lothar Rollauer (Derek Chase)
Wolfgang Bieger (Monsieur Magdalino)
Hans-Joachim Steindamm (Portier)
Wolfgang Bieger (Peter Magdalino)
Friedrich von Bülow (Hector Fuest)
Antje Roosch (Simone)
Eberhard Johow (Doktor Barreau)
Heinz Pielbusch (Nico)
Erich Herr (Cordell)
Daten zu Joël Pommerat:geboren: 1963
Vita: Joël Pommerat, Jahrgang 1963, ist ein französischer Theater- und Kurzfilmautor und Regisseur. 1990 gründete er die Theaterkompanie "Louis Brouillard", mit der er seine bisher 18 Stücke als Regisseur zur Uraufführung brachte. Auf Deutsch liegen bisher vor: "Mit einer Hand" (2005) und "In der großen Welt" (2006), als Hörspiel außerdem: "Dieses Kind" (SR/RB 2006). Die Übersetzung von "Les Marchands" ("Die Händler") entstand im Auftrag des SR für das Festival PRIMEURS. Die Live-Version des Hörspiels wurde am 27. September 2007 urgesendet.
Erstsendung: 09.11.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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