• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.282 Einträge, sowie 1.820 Audiopool-Links und 408 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 1.476 (1.476/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
nächsterTreffer 1 von insgesamt 399
Kriterien: Sprecher entspricht 'Felix von Manteuffel' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Uta-Maria Heim
produziert in: 1996
produziert von: SR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Claus Villinger
Inhalt: Entgegen der allgemeinen Auffassung pflegen Säuglinge in den ersten Lebenswochen ein reiches Nachtleben. Daran ändert weder die Erziehung der Eltern, die von der autoritären Nachkriegsmentalität geprägt ist, etwas, noch die reißende Flut der antiautoritären Baby-Ratgeber. Ein Säugling ist, wie die Eltern nachts erfahren müssen, ein autonomes Kulturwesen.
Sprecher:Marianne Lochert
Daten zu Uta-Maria Heim:geboren: 14.10.1963
Vita: Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg/Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.03.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Ulrich Lampen
produziert in: 1983
produziert von: BR
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Peter Michael
Inhalt: Sie und Er, beide 45, beide mit je einem Kind, das nicht bei ihnen lebt, sondern beim Vater bzw. bei der Mutter, beide mal richtig verheiratet gewesen, früher, aber nicht miteinander. Und jetzt wagen sie vielleicht einen neuen Anfang, jeder für sich und gemeinsam und manchmal sogar zuversichtlich. Nur, dass es immer schwieriger wird, bei der Wahrheit zu bleiben, wenn man nicht mehr zwanzig ist und fast das ganze Leben noch vor sich hat, also alles noch möglich ist, sondern ein guter Teil schon hinter einem liegt und damit vorbei ist und natürlich trotzdem noch irgendwie da und nicht wegzuleugnen.
Sprecher:Josef Glas (Babba)
Georg Meier (Zanetti)
Peter Michael (Sänger)
Peter Kuhnert (Irving)
Gabi Treiss (Hedwig)
Bettina v. Haken (Christa)
Mel Canady (Ephraim)
Gustl BayrhammerRainer Wallraf (Sprecher der An- u. Absage)
Daten zu Ulrich Lampen:geboren: 1963
Vita: Ulrich Lampen, geboren 1963 in Werl (Westfalen), studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Freiburg. Nach seiner Ausbildung zum Hörspielregisseur beim SWF in Baden-Baden, war er von 1992 bis 1999 fester freier Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des SWR als Regisseur und Produktionsleiter. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur für die Feature- und Hörspielabteilungen der ARD und für DLR Berlin. Ulrich Lampen lebt in Straßburg.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Ulrich_Lampen/p436694.rhd
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Agatha Christie
produziert in: 2013
produziert von: SWR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzer: Ingrid Jacob
Inhalt: Niemand kennt den bärtigen Alten, der jeden Dienstag und Donnerstag den gleichen Platz im Restaurant "Galant Endeavour" einnimmt und stets dasselbe bestellt. Als er plötzlich an einem Montag auftaucht und eine ungewöhnliche Bestellung aufgibt, ist die Kellnerin Molly verunsichert und Poirots Interesse geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Alten, kann sich jedoch nur noch von dessen Arzt über die Todesursache informieren lassen: Henry Gascoigne ist die Treppe heruntergestürzt, ein Unfall. Doch daran glaubt Poirot nicht. Das Puzzle passt nicht zusammen. Oder erscheint es Poirot zu Unrecht verdächtig, wenn einer plötzlich Nierenpastete bestellt, obwohl er doch gar keine mag?
Sprecher:Wolfi Petschenrieder: Wolfgang Menardi
Rebecca Barnicle: Sophia Löffler
Sprecher: Franz-Werner Seibel
Daten zu Agatha Christie:vollständiger Name: Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan
geboren: 15.09.1890
gestorben: 12.01.1976
Vita: Dame Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan, DBE [ˈæɡəθə ˈkɹɪsti] (* 15. September 1890 in Torquay, Grafschaft Devon; † 12. Januar 1976 in Wallingford, gebürtig Agatha Mary Clarissa Miller) war eine britische Schriftstellerin. Laut einigen Quellen verkauften sich ihre Werke bis heute rund vier Milliarden Mal, womit sie zu den erfolgreichsten Autorinnen der Literaturgeschichte zählt.
Hompepage o.ä.: http://www.agathachristie.com/
Erstsendung: 09.07.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Ed McBain
produziert in: 1970
produziert von: SWF
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Gabriela Holzmann
Übersetzer: Uwe Anton
Inhalt: In einer kleinen schäbigen Wohnung wird ein alter Mann tot aufgefunden. Die Lage des Toten allerdings läßt die Polizisten bezweifeln, daß es sich um einen natürlichen Tod handelt. Das aber behauptet Cynthia Keating, die Tochter des Toten. Laut Autopsiebericht ist Andrew Hale erstickt; zugleich ergibt die toxikologische Analyse seiner Haare, daß er Rohypnol intus hatte. Als Detective Steve Carella den kleinen Ganoven Danny Gimb, der ihn als Polizeispitzel mit Informationen aus der Szene versorgt, in einer Pizzeria befragt, wer seine Opfer mit Rohypnol betäubt, wird dieser erschossen. Offenbar ist ein professioneller Killer auf Andrew Hale angesetzt worden, aber es gibt kein Motiv. Was kann dieser arme Alte besessen haben, daß es sich lohnte, ihn zu ermorden? Ein Radiointerview mit dem Produzenten eines Musicals bringt ihn auf die richtige Spur.
Sprecher:Dinah Hinz
Wolfgang Wahl
Sigi Harreis
Daten zu Ed McBain:vollständiger Name: Salvatore A. Lombino
geboren: 15.10.1926
gestorben: 06.07.2005
Vita: Als Salvatore A. Lombino wurde der Autor 1926 in New York City geboren; unter seinem Künstlernamen Evan Hunter veröffentlichte er ab 1952 erste Kurzgeschichten und Romane, bevor er unter dem Pseudonym Ed McBain 1956 mit "Cop Hater" ("Polizisten leben gefährlich") den ersten Band seiner Reihe von Kriminalromanen um das 87. Polizeirevier veröffentlichte, die ihn weltberühmt machte. Mit dieser Serie veränderte er die Kriminalliteratur maßgeblich. Er eliminierte den klassischen Helden zugunsten gleich eines ganzen Polizeireviers mit gut einem Dutzend Gesetzeshütern. Es sind ganz gewöhnliche Polizisten, mit sehr individuellen Zügen und zum Teil problematischen Privatleben, die in der fiktiven Metropole Isola ihren Dienst tun. Das Aufklären von Verbrechen wird geschildert als alltägliche Routinearbeit. Durch die Ermittlungen in Kombination mit den zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Hilfsmitteln wie Spurensicherung, Labor und Gerichtsmedizin werden die Täter in der Regel überführt. Der klassische "Police Procedural", der Polizeiroman, war geboren. Bis zu McBains Tod 2005 erschienen über fünfzig Bände des "87. Polizeireviers", insgesamt schrieb der Autor etwa 120 Romane (verkauft in mehr als 100 Millionen Exemplaren), hinzu kommen noch zahlreiche Drehbücher (u.a. verfasste er für Hitchcock das Drehbuch zu dem Filmklassiker "Die Vögel"), Theaterstücke und Kinderbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.edmcbain.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 399
Titel:

Die Grandauers und ihre Zeit (Folge 7)
Autor: Willy Purucker
produziert in: 2000
produziert von: SWR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: bayerisches Mundarthörspiel; Historisch
Regie: Willy Purucker
Inhalt: Im Juni 1910 werden die Münchner von zwei Ereignissen in Atem gehalten: Die Isar führt Hochwasser und unter der Schirmherrschaft des greisen Prinzregenten findet die feierliche Enthüllung eines Denkmals zu Ehren Ludwig II. statt. Aber die Familie Grandauer wird von ganz anderen Dingen bewegt.

Kriminaloberwachtmeister Ludwig Grandauer muß sich mit dem undurchsichtigen Selbstmord des Direktors eines exklusiven Mädchenpensionats herumschlagen. Außerdem beunruhigt ihn der immer schlimmer werdende Husten seiner Frau Agnes. Benno, sein ältester Sohn, inzwischen 16 Jahre alt und Fotografen-Lehrling, traut sich nicht, dem sparsamen Vater zu gestehen, daß er durch Fahrlässigkeit sein Fahrrad verloren hat. Ein neues, ganz gleiches Radl ist für ihn natürlich unerschwinglich. Aber seine Spezln Willy und Biwi wissen Rat: Aktphotographien weiblicher Personen bringen unter der Hand gutes Geld. Benno, der für sein Handwerk wesentlich mehr Talent beweist als fürs Gymnasium, zögert nicht lange. Ganz im Gegensatz zu dem jungen Amateurmodell, das nur unwillig auf den schlammigen Isarauen umeinanderhupft...
Daten zu Willy Purucker:geboren: 10.08.1925
gestorben: 06.02.2015
Vita: Willy Purucker (* 10. August 1925 in München-Haidhausen; † 6. Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Drehbuchautor, Regisseur und Hörfunkmoderator.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.01.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 399
Titel:

Die Grandauers und ihre Zeit (Folge 8)
Autor: Willy Purucker
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: bayerisches Mundarthörspiel; Historisch
Regie: Willy Purucker
Komponist: Stini Arn
Inhalt: Daß der Advent eine stade, trauliche Zeit ist, spüren die Grandauers im Dezember 1912 nicht. Der ganzen Familie steht eine Lungendurchleuchtung bevor, denn Agnes leidet an offener Tuberkulose. Mit aller Kraft versucht Ludwig, für seine Frau einen Platz im Harlachinger Krankenhaus zu bekommen. Es gibt zu viele Kranke und nur wenige werden geheilt. Allein in Bayern sterben alljährlich 15.000 Menschen an Tbc. Deshalb berührt es Ludwig eher wenig, als der greise Prinzregent am 12. 12. 1912 - wie die Presse ehrfürchtig berichtet - "sanft entschläft".

Aber auch in seiner Eigenschaft als Kriminaloberwachtmeister muß Ludwig Grandauer wieder einmal feststellen, wie unterschiedlich Menschenleben bewertet werden. Trotz vieler verwirrender Indizien entpuppt sich der mysteriöse Tod eines Forstenrieder Fahrradfahrers dank Grandauers Gründlichkeit bald als Fall von Fahrerflucht. Als Besitzer des einzigen infrage kommenden Automobils wird ein preußischer Generalmajor a. D., der gerade im Bayerischen Hof logiert, ermittelt. Auf Befehl seines Vorgesetzten darf Grandauer diesen hochgestellten Herrn bei der Vernehmung nur mit Samthandschuhen anfassen, Und genau das fällt dem geradlinigen Ludwig sehr schwer...
Sprecher:Hundsflecken: Katja Reinke
Hundsflecken: Michael Hasenfuß
Um Damaskus: Lara Körte
Um Damaskus: Desirée Meiser
Um Damaskus: Klaus Brömmelmeier
Um Damaskus: Vincent Leittersdorf
Der Zeuge: Julika Jenkins
Der Zeuge: Till Kretzschmar
Der Zeuge: Ahmed Belbachir
Daten zu Willy Purucker:geboren: 10.08.1925
gestorben: 06.02.2015
Vita: Willy Purucker (* 10. August 1925 in München-Haidhausen; † 6. Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Drehbuchautor, Regisseur und Hörfunkmoderator.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.01.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Heinz-Dieter Herbig
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Al Capone, das Scarface, Prototyp des amerikanischen Gangsters der 1920er und 1930er. Was, wenn hinter dem Mythos Capone nur ein findiger Zeitungsreporter steckte? Wenn es nur um Schlagzeilen ging und deshalb einem kleinen Prohibitionsgewinnler und Zuhälter Verbrechen angelastet wurden, wie sie nur der perfiden Phantasie eines ehrgeizigen Journalisten entspringen konnten?
Sprecher:Gunter Schoß (Brockmeyer)
Oliver Brod (Gebert)
Klaus Herm (Berg)
Dirk Galuba (Bornemann)
Horst Mendroch (Bierbaum)
Claudia Amm (Frau Bierbaum)
Karl Heinz Fiege (Barthemeß)
Joachim Luger (Magenau)
Frank Albrecht (Posten)
Bernd Rehse (Kellner)
Pit Mildenstein (Gast)
Bernhard Bötel (Mann 1)
Mike Hoffmann (Mann 2)
Michael Schories (Mann 3)
Daten zu Heinz-Dieter Herbig:geboren: 1951
Vita: Der Autor, geboren 1951 in Fleckeby/Schleswig-Holstein, arbeitete zunächst als Werbetexter. Anschließend studierte er Germanistik und Philosophie in Köln. Er schreibt Essays, Romane, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 10.07.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Edwin Ortmann
produziert in: 1975
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Dieses Hörspiel spielt auf zwei Ebenen: einer Chorus-Ebene und einer Dialog- und Handlungsebene. Der Chorus, angesiedelt in einem archaischen Bereich, ist Improvisation und Kommentar in poetisch-verdichteter Form zum Ablauf der Handlung. Wieder hat der Autor die Phantasie "auf Reisen" geschickt. Es geht von Spanien über Afrika nach Alaska. Und im Gepäck hat Manuel stets die heraufdrängenden Erinnerungen an Miriam - Miriam, die sich selbst seiner Träume bemächtigt. "Geschichten über Geschichten: es geschieht alles im Glanz der Verwandlung. Ein Fluß, der Stachelschwein heißt, rauchend vor Wut gegen das Zufrieren kämpft, ein Blinder, der mehr sieht als die mit Augenlicht, ein Sherry, der eine grüne Wiese bildet, eine Musik, die die Himmelsrichtungen bewegt wie Marionetten. Dann führt der Weg durch die Wölfe hindurch. Und jedes Milligramm von diesem Weg zeigt schließlich nach Süden - südwärts und südwärts, bis das Schwarze unterm Fingernagel endlich zu träumen, zu erzählen beginnt." (Edwin Ortmann) "Es sind die endlosen, nicht meßbaren Reisen ohne reale Geographie, obwohl Orte und Länder und Wunschbilder und Träume genannt werden. So gesehen steckt in allen auch ein Stück utopisches Verhalten. Die Reisen nach Utopia waren von jeher nicht die schlechtesten." (Karl Krolow über den Erzähler Edwin Ortmann)
Daten zu Edwin Ortmann:geboren: 05.03.1941
Vita: Edwin Ortmann, 1941 in München geboren, studierte Sprachen in England, Frankreich und Spanien und arbeitete als Übersetzer an der Sorbonne. Seit 1965 arbeitet er als freier Übersetzer, er lebt jetzt als Schriftsteller in München. Edwin Ortmann veröffentlichte neben Lyrik und Essays die Erzählungen "Phönix" und "Die Wunde kehrt ins Messer zurück", sowie die Hörspiele "Phönix oder Das Spiel mit dem Feuer" und "Die rundeste Geschichte von der Welt", das nach seiner Ursendung 1984 zum "Hörspiel des Monats" gewählt wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.06.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Karl Karst
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Karl Karst
Komponist: Hans Koch
Inhalt: Eine Werkstatt zum 40. Jahrestag der Ursendung von Günter Eichs Hörspiel "Träume"

Am 19. April 1951 kam Günter Eichs Hörspiel "Träume" durch den Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg zur Ursendung. Es begann um 20.50 Uhr, etwas später als gewöhnlich, "weil man die Kinder schon in den Betten wissen" wollte. Eine "mörderische Angelegenheit" sollte es laut "Spiegel"-Vorbericht werden, und tatsächlich schien es dies für manche zu sein: "Wir haben da eben Ihr Hörspiel gehört, von dem Eich. Kann man den Mann nicht einsperren?" Wütende Telefonanrufe und Beschwerdebriefe erhielt der NWDR: Eich hatte mitten hineingetroffen in den frisch gefüllten Magen des deutschen Wirtschaftswunder-Bürgers. Fünfzehn Jahre lang blieben die "Träume" in Hamburg unwiederholt. Neuproduktionen indessen folgten sofort: Zunächst 195l in Frankfurt. 1954 folgte Baden-Baden, erstmals mit den berühmt gewordenen Schlußzeilen "Seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt" und einzig mit dem "Sechsten Traum" anstelle des zweiten; 1964 kamen Produktionen des österreichischen Rundfunks und des Bayerischen Rundfunks hinzu, 1951 folgte der Rundfunk der DDR und 1990 schließlich rea1isierte "Voices International" die erste amerikanische Inszenierung für das National Public Radio der USA. Mit Originaltönen, u.a. aus dem erhaltenen Tonband der Hörer-Reaktionen des Jahres 1951, mit Hintergrundsberichten zur Entstehung und mit Zeugnissen der Zeitgenossen illustriert Karl Karst die Geschichte des bis heute wirkungsreichsten deutschen Hörspiels.
Sprecher:Peter Brombacher
Daten zu Karl Karst:Vita: Karl Karst, Jahrgang 1956, lebt nach Redakteurstätigkeit am Bayerischen und am Süddeutschen Rundfunk als freier Publizist in seiner Geburtsstadt Köln. 1987 erhielt er den Kurt Magnus Preis der ARD. Neben der Veröffentlichung eigener Hörspiele und Funkfeatures war er als Herausgeber der "Gesammelten Hörspielwerke" Günter Eichs tätig. Seit 1991 entwickelt er auf Anregung des Hessischen Rundfunks das Projekt "Schule des Hörens". Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen und Kongressen zum Thema, u.a. in Banff/Canada, Bundeskunsthalle Bonn, Universität Leipzig. Gründungsmitglied des "World Forum for Acoustic Ecology", Mitglied des Schweizer "Forum Klanglandschaft" und des "Collectif Environnement Sonnore, Paris".
Erstsendung: 17.04.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 399
Titel:

Familie Loibl (Folge 30)
Autor: Martha Meuffels
produziert in: 1972
produziert von: HR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Bayerisches Mundarthörspiel
Regie: Michael Peter
Sprecher:Hellmut Lange (Richard Beuthin)
Marianne Mosa (Frau Beuthin)
Anfried Krämer (Erpresser)
Hans Timerding (Kommissar Lobesam)
Robert Seibert (Kommissar Kaminski)
Hans-Jörg Assmann
Susanne Barth
Karl Friedrich
Sylvia Heid
Friederike Hermani
Christian Mey
Peter Schmitz
Hans-Jürgen Tietze
Erstsendung: 10.12.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Judith Kerr
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christine Nagel
Bearbeitung: Christine Nagel
Komponist: Stan Regal
Dramaturgie: Christina Schumann
Übersetzer: Annemarie Böll
Inhalt: Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.
Sprecher:Peter Schiff (Dottore)
Andrea Solter (Mädi)
Gerhard Friedich (Kracht)
René Heinersdorf (Nobby)
Brigitte Bruun (Pamela/Frauenstimme/Lisa)
Christoph Schobesberger (Terry)
Daniela Strietzel (Raps)
Georg Tryphon (Bellinghaus)
Peter Schlesinger (Hans Klein)
Carmen Maja Antoni (Frau Klein)
Eva Mannschott (2. Frauenstimme/TV-Ansagerin)
Marek Wlodarczyk (Dr. Fulp)
Michael O. Rüdiger (Männerstimme/Rezeptionist)
Friedhelm Ptok (Erzähler)
Daten zu Judith Kerr:Vita: Judith Kerr, geb. 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London. 1974 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl".
Erstsendung: 19.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Jochen Schimmang
produziert in: 1986
produziert von: WDR
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Christoph Pragua
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: In den Glanzzeiten der "Freien Transgermanischen Republik" (FTR) war Herschel der Berater des "Erhabenen Vorsitzenden". Aber der ist längst gestürzt, die Republik aufgegangen in den Gesamtstaat. Nun hat Herschel Zeit für sein Hobby. Im ehemaligen Grenzgebiet spürt er seltenen Vögeln nach und trifft dabei auf Holger Jülich. Die beiden kennen sich, ohne sich je begegnet zu sein, denn Jülich war im größeren der beiden Staaten Berater des Präsidenten. Sie haben also diesseits und jenseits der jetzt aufgelösten Grenze auf ähnlicher Ebene gearbeitet. Jülich und Herschel nutzen die zufällige Begegnung, um sich an die alten Zeiten zu erinnern, aber der nostalgische Rückblick wird jäh von zwei uniformierten Grenzbeamten unterbrochen. Sie werden festgenommen und einem Major der FTR vorgeführt, der sich nicht davon abbringen lässt, dass die alten Rechte nach wie vor gelten und eine Grenzverletzung Konsequenzen haben muss.
Sprecher:
offen
Agnes Pollner (Rotkäppchen)
Birgit Pacht (Erzählerin)
Klaus Schweizer (Wolf)
Axel Pape (Prinz)
Lucius Woytt (Jäger)
Wolfgang Forester (Prof. Grimm)
Ruth Reinecke (Großmutter)
Isabel Trimborn (Aschenputtel)
Uta Rotemund (Mutter)
Werner Rundshagen (Vater)
Mites van Oepen (1.Schwester)
Margret van Oepen (2. Schwester)
Lidia Drozdzynski (Spiegel)
Werner Koi (Rumpelstilzchen)
Herbert Gontermann (1. Frosch)
Patrick Bauer (2. Frosch)
Horst Schroth (3. Frosch)
Hella von Sinnen (1. Fee)
Dagmar Stiefermann (2. Fee)
Ilse Schwarz (3. Fee)
Marianne Rogée (Erzzauberin)
Daten zu Jochen Schimmang:geboren: 1948
Vita: Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politologie, lehrte an verschiedenen Orten Deutsch als Fremdsprache und arbeitet seit 1993 als freier Schriftsteller. Schimmang erhielt 1982 einen Literatur-Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1996 den Rheinischen Literaturpreis Siegburg. Er war "Poet in Residence" an der Universität Duisburg-Essen und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Jochen Schimmang lebte längere Zeit in Köln, dann in Paris und in seiner Heimatstadt Leer, inzwischen in Oldenburg. Der WDR produzierte seine Hörspiele "Untiefen" (1994) und "Die Stimmen von Nienbeck" (1999).
Erstsendung: 02.10.2007
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Lukas Holliger
produziert in: 1999
produziert von: SFB;ORB
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Stephan Heilmann
Inhalt: Hermann Peschler war Kunstturner. Aus Angst vor Verletzungen hatte der Familienvater den Spitzensport aufgegeben. Jahre später verliert er bei einem Verkehrsunfall seine Frau und landet im Rollstuhl. Sohn Michael, ein angehender Cellist, hatte am Steuer gesessen. Der Vater kann ihm dies nicht verzeihen. Schuldgefühle, Geldsorgen und Angst vor Einsamkeit dominieren den Familienalltag. Nur die mit einem Versicherungsvertreter verheiratete Tochter Jana kämpft gegen die Angst. Im Tauchlehrer Patrick begegnet ihr ein Abenteurer und Hundenarr. Als sie dem Vater einen Hund schenkt, gerät alles ins Wanken, weil dieser glaubt, sie habe ihm böswillig einen Kampfhund untergeschoben. Ein ebenso komisches wie tragisches Stück über die Angst und den paradoxen Versuch, sich die Angst aus Angst vor der Angst zu verbieten.
Sprecher:
offen
Eva Weißenborn (Hella)
Christiane Leuchtmann (Lizzy)
Felix von Manteuffel (Georg)
Daten zu Lukas Holliger:geboren: 21.08.1971
Vita: Lukas Holliger (* 21. August 1971 in Basel) ist ein Schweizer Dramatiker, Dramaturg und Redakteur.
Hompepage o.ä.: http://lukasholliger.ch/wp/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Barbara Strohschein
produziert in: 1997
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Heinz Hostnig
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: "Was will das Weib?" fragte schon Siegmund Freud ratlos. Ein Mann schätzt eine Frau, die weiß, was sie will - sofern sie dasselbe will wie er. Der Krieg der Geschlechter hat Tradition, sein Ende ist nicht in Sicht, und er findet überall statt. Hier zum Beispiel in einem Hutladen. Ein Hut ist ein Hut, aber nicht jeder Hut paßt auf jeden Kopf. Und manch einem steht ein Hut überhaupt nicht. Also probiert man(n), verwirft und wird verworfen, Verkäuferin und Kunde feilschen wie im Basar, und jeder kämpft ums letzte Wort bei dem Geschäft. Zwar regeln Angebot und Nachfrage den Verkehr, aber wer möchte schon die Katze - oder den Kater - im Sack kaufen?
Sprecher:Branko Samarovski
Daten zu Barbara Strohschein:Vita: Barbara Strohschein (* 1949 in Berlin) ist eine deutsche Philosophin und Autorin.
Hompepage o.ä.: http://www.coramati.de/index.php?page=barbarastrohschein
Erstsendung: 07.08.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Alexandra Marinina
produziert in: 2005
produziert von: HR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Komponist: Günter Lehr
Übersetzer: Felix Eder
Thomas Wiedling
Inhalt: Eigentlich wollte Anastasija Kamenskaja sich im Edelsanatorium "Doline" mal so richtig erholen, ihr Rückenleiden auskurieren und nichts anderes tun, als Krimis übersetzen. Kriminalstatistisch ist die kleine Provinzstadt auffallend unauffällig - was in Russland in der Regel heißt, dass es nicht mehrere sich bekämpfende Mafiagruppen am Ort gibt, sondern nur eine. Damit kann Anastasija gut leben, sie hat schließlich Urlaub. Doch bald sind es nicht mehr nur die Avancen diverser männlicher Kurschatten, die der Moskauer Kripobeamtin ihre Ruhe rauben. Ein ermordeter Kurgast lenkt nicht nur das Interesse der Polizei, sondern auch das der Lokalmafia auf das Geschehen im Sanatorium. Die Leiche geht offensichtlich nicht auf das Konto der Mafia - auf wessen also dann? Anastasija beginnt nachzuforschen, wer sich denn nun auf fremdem Terrain bewegt. Was genau spielt sich hinter den verspiegelten Wänden des Schwimmbeckens ab? Eine Prostituierte und ein drogenabhängiger Liliputaner bringen sie auf die Spur einer dubiosen Filmcrew, die unter dem Deckmantel des Kurbetriebs maßgeschneiderte Snuff-Pornos für reiche Psychopathen dreht ...
Sprecher:Martina Regel
Caroline Weber
Harald Pfeiffer
Hartmut Volle

Musiker: Günther Lehr
Daten zu Alexandra Marinina:geboren: 16.07.1957
Vita: Marina Alexejewa, die sich hinter dem Pseudonym Alexandra Marinina verbirgt, ist promovierte Juristin und Krimiautorin. In ihrer Heimat Russland eroberte die Moskauerin in kürzester Zeit die Bestsellerlisten. Zwanzig Kriminalromane mit der Heldin Anastasija Kamenskaja sind seit 1995 erschienen, mit einer Gesamtauflage von mehr als 15 Millionen Exemplaren. Der WDR hat die beiden ersten in Deutschland erschienenen Krimis "Auf fremden Terrain" und "Der Rest war Schweigen" bereits im Jahr 2000 als Hörspiel inszeniert.
Hompepage o.ä.: http://marinina.ru/
Erstsendung: 18.05.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Aharon Appelfeld
produziert in: 2007
produziert von: RBB
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Sprecher:Indianer: Hans Peter Hallwachs
Mann: Günter Junghans
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 17 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Jürgen Wellbrock
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Inhalt: Leidenschaften kommen nicht nur in persönlichen zwischenmenschlichen Beziehungen zum Ausdruck. Sie sind auch im sogenannten Überbau, in ethnischen Bräuchen und religiösen Tabus wiederzuerkennen.
Sprecher:Gina Schmitz (Lisa)
Anja Niederfahrenhorst (Mutter)
Elenor Holder (Elisabeth)
Peter Davor (Papaleo)
Celine Vogt (Barbara)
Verena Wurth (Signia-Alma)
Malte Selke (Mickie)
Thomas Anzenhofer (Leutnant)
Tom Jacobs (Gestapomann 1)
Walter Gontermann (Gestapomann 2)
Leopold von Verschuer (Onkel Jean)
Erstsendung: 26.03.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 18 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Guy de Maupassant
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Helmut Peschina
Inhalt: Mit der 1885 erschienenen Geschichte des Verführers, dessen Spitzname "Bel ami" sprichwörtlich geworden ist, hat Maupassant seinen literarischen Ruhm in der Welt begründet. Noch steht George Duroy auf der untersten Stufe seiner Laufbahn, als er mit Hilfe seines alten Freundes Forestier einen Journalistenposten bei einer Pariser Zeitung bekommt. Monsieur Walter, sein Chef, benutzt das Blatt zur Unterstützung seiner Börsenspekulationen und anderer Geschäfte, was George mit Interesse beobachtet. Bedenkenlos setzt er seinen ganzen Charme und Instinkt ein, um zu Erfolg, Macht und Geld zu gelangen. Er begreift rasch, wie stark er auf Frauen wirkt und läßt sich gern von ihnen den Weg ebnen. Clotilde, seine verheiratete Geliebte, deren kleiner Tochter er den Spitznamen "Bel ami" verdankt, ist immer für eine Information gut. Das journalistische Handwerk erlernt er von der klugen Madeleine Forestier, die wichtige politische Beziehungen hat. Als ihr Mann stirbt, arbeitet Bel ami hart daran, daß ihn die einflußreiche Witwe heiratet. Sein Verhältnis zu Clotilde geht allerdings weiter. Auch kann er es nicht lassen, die tugendhafte Madame Walter zu verführen. Als Bel ami entdeckt, daß Madeleine ihn mit einem Minister betrügt, ergreift er nach der Scheidung seine Chance: Er entführt die in ihn verliebte Tochter seines Chefs, erzwingt so die Heirat und sichert sich ein glänzendes Erbe. Madame Walter leidet furchtbar, während Monsieur Walter von seinem Schwiegersohn überzeugt ist: "Der Mann hat Zukunft. Er wird Abgeordneter und Minister werden.

Der Mann, den die Frauen zärtlich "Bel ami" nennen, ist also leider ein skrupelloser Parvenu, eitel, opportunistisch und berechnend. Und genau das ist die Basis seines beruflichen Erfolges. Denn nicht nur seine geschickten Liebesaffären und Heiraten haben ihn in wenigen Jahren zum Pressezaren gemacht.

Die Presse als Machtinstrument, das war und ist ein aktuelles Thema. Aber den Roman als generellen Angriff auf die Presse zu verstehen, wie es 1885 bei seinem Erscheinen geschah, ist genauso falsch, wie ihn nur als Sammlung einprägsamer Liebesabenteuer zu betrachten. Für Bel ami sind seine Amouren und die Zeitung gleichermaßen nur Mittel auf dem Weg zu Macht, Erfolg und Reichtum. Er ist der typische Vertreter einer korrupten Gesellschaft. Seine Karriere hätte sich in jenen stürmischen Entwicklungsjahren der Industrie auch in anderen Branchen ereignen können. Und sie kann sich bekanntlich immer wieder ereignen.

Maupassant hat mit seiner radikalen Kritik an der Verpflechtung der Presse mit dem korrupten Staatsapparat ein brisantes Bild von den politischen Zuständen gezeichnet, das keineswegs nur seine eigene Epoche betrifft. Er entlarvt den Patriotismus als scheinheilige Maske und zeigt, wie hohle Phrasen der Journalisten und Politiker zur furchtbaren Waffe im Kampf um die Macht werden.
Sprecher:Maxl Graf (Abraham Grünpacher)
Christa Berndl (Martha, seine Frau)
Alexander Malachovsky (Hans Neuhödl, Bäcker)
Fritz Strassner (Hans Mayer, Ratsherr)
Hans Stadlbauer (Justus Berger, Roßhändler)
Oskar Eckmüller (Michel Paur, Bauer)
Christine Blumhoff (Anna, seine Frau)
Stefan Bastian (Rudolf von Lindlo)
Werner Kreindl (Adam Graf von Herberstorff)
Walter Fitz (Kurfürst Maximilian von Bay)
Anton Feichtner (Jörg Abriel, Henker)
Hans Reinhard Müller (Dechant)
Ludwig Wühl (Mesner)
Werner Asam (Büttel)
Werner Zeussel (Kriegsknecht)
Wolf Euba (Erzähler)
Daten zu Guy de Maupassant:vollständiger Name: Henry René Albert Guy de Maupassant
geboren: 05.08.1850
gestorben: 06.07.1893
Vita: Henry René Albert Guy de Maupassant [gidəmopɑˈsã], (* 5. August 1850 in Tourville-sur-Arques auf Schloss Miromesnil (Normandie); † 6. Juli 1893 Passy, Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.07.2000
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 19 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Sam Shepard
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Helmar Harald Fischer
Inhalt: Frankie und Chase sitzen in einem Restaurant und suchen nach einer Idee für einen Film. Aber vielleicht ist das schon zuviel gesagt: Sie versuchen, aus einer Anfangseinstellung, die ihnen vage vor Augen steht, eine weitere Abfolge von Bildern zu entwickeln. Das Anfangsbild, von dem sie nicht loskommen, ist eines der aufdringlichen Klischees alter Hollywoodfilme: Zwei Männer betreten eine Kaffee-Bar. Das ist alles. Jede Weiterentwicklung der Sequenz bricht schon bald in sich zusammen. Mehr oder weniger bewußt fließt ihnen bei der Fortentwicklung jedoch die konkrete Umgebung mit ein. Die Serviererin im Restaurant beginnt eine Rolle zu spielen. Aber über die Klischees führt auch das nicht hinaus. Der amerikanische Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler Sam Shepard weiß, wovon er spricht: von der Bilderversessenheit, der man in einer Kino- und Fernsehkultur kaum noch entgehen kann. Doch was als visuelle Phantasielandschaft gepriesen wird, scheint in Wahrheit nur eine Schrumpfung der Phantasie in den Menschen bewirkt, ja, die Wirklichkeit selbst in Klischees verwandelt zu haben.
Sprecher:Klaus Manchen (Hauptmann Pakonz)
Edgar Harter (Oberleutnant Kiesner)
Edwin Marian (Kapitän Kowalik)
Heide Kipp (Fräulein Greiner)
Bruno Carstens (Reuschenbach)
Peter Bause (Burig)
Fred Alexander (Dr. Fest)
Werner Kamenik (Dr. Leymann)
Jürgen Frohriep (Keilitz)
Arno Wyzniewski (Sämisch)
Daten zu Sam Shepard:geboren: 05.11.1943
gestorben: 27.07.2017
Vita: Sam Shepard (* 5. November 1943 in Fort Sheridan, Lake County, Illinois; † 27. Juli 2017 in Midway, Woodford County, Kentucky; gebürtig: Samuel Shepard Rogers VII) war ein US-amerikanischer Dramatiker und Schauspieler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.09.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 20 von insgesamt 399
Titel:
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 2001
produziert von: HR; TAT im Bockenheimer Depot; BHF-Bank-Stiftung
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Im Januar 1991 brach der Golfkrieg aus. Betroffen durch dieses Ereignis, initiierten die Hörspielleute von SR DRS eine ungewöhnliche Aktion: Schweizer Autorinnen und Autoren wurden beauftragt, Kurzhörspiele zum Thema zu schreiben. Die Idee hatte Erfolg. Innerhalb weniger Wochen konnten 14 Stücke realisiert werden. Das erste Stück der Serie schrieb Hanspeter Gschwend. "Stay with us" lautete sein Titel. In einer fünfminütigen Szene zeigte es einen Medienjournalisten, der sich nicht nur von den TV-Bildern fesseln liess, sondern zur eigenen Überraschung eine regelrechte Kriegsgeilheit entwickelte. Von dieser Szene ausgehend, hat Gschwend ein ganzes Hörspiel geschrieben, das in der Frage mündet, ob die Bilder vom Krieg nicht letztlich in einer gigantischen TV-Show produziert worden seien, ob es sich nicht um einen im Studio inszenierten Krieg, um eine Kopfgeburt von Medienleuten handle.
Sprecher:Thea Dorn (Frau)
Bobo (Kind)
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,2986 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (23.04.2019)  (24.04.2019)  (25.04.2019)  (26.04.2019)  (27.04.2019)  (28.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555959110
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.721.786
Top