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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 16
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Titel: "mit-ihm-zig-hosen oder Mollys Wortwanderung"
Autor: Martin Daske
Thoma Limeloh
produziert in: 2001
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Martin Daske
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Molly Bloom, Protagonistin der letzten Episode des Romans "Ulysses" von James Joyce, tastet in ihrem Monolog alle Fäden der Geschichte ab und flicht sie noch einmal neu zusammen. Unterteilt in acht Sätze ohne Interpunktion, provoziert der Text eine Art Hypnose, einen Sinn-Verlust, bewirkt durch Gedanken-Überlappungen und ihrer Kollision. Dieser Sinnverlust jedoch kann einen Freiraum schaffen, der die Phantasie aktiviert. Zusammenhangslosigkeit ist kein Hindernis mehr, sondern die Tür zu einer offeneren Wahrnehmung. Die beiden Komponisten haben im englischen Originaltext von Joyce sowie in der deutschen und französischen Fassung alle Wörter aufgespürt, die an Töne und Klänge denken lassen. Es entwickelt sich eine Odyssee durch den Text von Joyce, durch das Gedanken-Meer einer Frau.
Sprecher:Guy Bettini
Asmund Feidje
Falilou Seck
Daten zu Martin Daske:geboren: 1962
Vita: Martin Daske, geboren 1962 in Berlin, erhielt eine kompositorische Ausbildung in den USA (Christian Wolff), in Krakow und Salzburg (Boguslaw Schaeffer). Er entwickelte neben seiner "normalen" kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Tonbandstücke und Orchesterwerke) eine Form dreidimensionaler Notation ("Folianten"). 1990 erhielt er den Kompositionspreis des Berliner Senats. Von 1989 bis 1992 war er Co-Organisator einer Konzertreihe für Neue Musik in Berlin. 1993 gründete er ein eigenes Produktionsstudio ("tribord studio"). Im gleichen Jahr erhielt er eine special commendation beim Prix Futura für "abfahrt" (1991 zusammen mit Olf Dziadek produziert). Er produzierte zahlreiche Hörspiele und Theatermusiken. Er lebt als freischaffender Autor, Regisseur, Produzent und Komponist in Berlin und Belgien.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.03.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel: As Tears Go by
ARD Radiotatort (Folge 38)
Autor: Peter Freiberg
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Im LKA Düsseldorf ist der Teufel los: Suttner, der bisherige Direktor des Dezernats, geht in Pension. Wider alle Erwartungen wird der neue Chef ein Aushäusiger, nicht der beliebte Lenz. Da passt es, dass die Stieftochter des berühmten Fernsehmoderators Thomas Brunner verschwunden ist, die Familie von einem Verbrechen ausgeht und Brunner ein guter Freund von Staatsanwalt von Bruch ist. Der macht gewaltigen Druck auf den Ermittler Nadir Taraki, den Hauptkommissar mit Migrationshintergrund, und dessen Abteilung. Währenddessen taumelt ein verzweifeltes Junkie-Pärchen von Straftat zu Straftat, bis sich ihr Weg auf tragische Weise mit dem des entführten Mädchens kreuzt.
Sprecher:Mark Waschke (Nadir)
Matthias Leja (Lenz)
Tanja Schleiff (Leonore)
Rudolf Kowalski (Suttner)
Johanna Gastdorf (Koestner)
Jens Wawrczeck (Krohn)
Carmen Birk (Bunny)
Nic Romm (Sascha)
Julia Jäger (Karen Schönfeld)
Nicki von Tempelhoff (Brunner)
Johanna Bergmann (Hannah)
Falilou Seck (Sharif)
Navid Akhavan (Jo)
Dustin Semmelrogge (Rolfsen)
Michael Prelle (Wirt)
Ercan Altun (Mann, Kneipe)
Friederike Solak (Frau, Kneipe)
Christian Tasche (Von Bruch)
Martin Zuhr (Hasko)
Daten zu Peter Freiberg:geboren: 1954
Vita: Peter Freiberg, geboren 1954, arbeitet seit 1976 als freier Autor für Funk und Fernsehen, u.a. als Headwriter für "Nikola", "Ritas Welt" (Deutscher Fernsehpreis, Grimmepreis, Deutscher Comedypreis 2000) und "Der Lehrer" (Deutscher Fernsehpreis 2009, Nominierung für die Rose d'Or 2008); er ist Co-Autor des ARD-Fernsehfilms "Ein Schnitzel für Drei". Für den WDR-Hörfunk produzierte er diverse Radio-Comedy-Formate (1LIVE/WDR 2) und schrieb den ARD Radio Tatort "Testosteron" (WDR 5).
Erstsendung: 10.02.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel: Bernhard Pack
Autor: Dirk Schmalfuß
produziert in: 1994
produziert von: SFB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Olf Dziadek
Inhalt: Beim Höhlentauchen ist der Taucher Bernhard Pack auf sich allein gestellt, in den oft sehr engen Passagen ist ein Zweiter eher hinderlich, und die größte Gefahr für ihn sind - neben unerwarteten Strömungen und Stromschnellen - der feine Sedimentschlamm im ruhigeren Wasser, der - einmal aufgewühlt - für Stunden die Sicht trüben kann. Und wenn er dabei einmal das Führungsseil verliert, ist er verloren wie ein im Weltraum ausgesetzter Astronaut.
Sprecher:(Angabe zu den Sprechern bezieht sich auf die drei Hörspiele, die in der Sendung zusammen ausgestrahlt wurden:)

Stjepan Adrian Kostré
Karin Kuschik
Angela Leiberg
Joachim Schönfeld
Judith Brandt
Peter Panhans
Madeleine Lierck
Falilou Seck
Walter Pfeil
Ben Becker
Daten zu Dirk Schmalfuß:geboren: 1965
Vita: Dirk Schmalfuß, geboren 1965 in Wismar, lebt seit 1968 in Berlin und studierte Fahrzeugtechnik und Medienberatung. Bisherige Hörstücke: "Der Tauchgang des Bernhard Pack" (1994) und "Emil, du bist eine Pflanze" (1997).
Erstsendung: 17.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel: Bilal
Autor: Fabrizio Gatti
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Barbara Engelmann
Übersetzer: Friederike Hausmann
Inhalt: Fabrizio Gatti, renommierter italienischer Journalist, ist eine Art italienischer Wallraff. Unter dem Namen Bilal hat er sich als Illegaler unter den Flüchtlingsstrom gemischt, unterwegs auf der berüchtigten Transitroute von Dakar nach Europa.

Seine Reisereportage mutet an wie eine Abenteuergeschichte und liefert gleichzeitig harte Fakten. Von Schleppern, korrupter Polizei und Militärs um ihre letzte Habe gebracht, schildert er das ganze Ausmaß der Verzweiflung, dass diesen Menschen auf ihrer Sklavenroute widerfährt. Viele stranden, manche Spuren verlieren sich für immer. Die, die es schaffen, die Grenzen zu passieren und die Überfahrt in den viel zu vollen Booten zu überleben, erwarten menschenunwürdige Bedingungen in den Auffanglagern. Dort erleben sie die Hölle von innen, um dann in der Regel wieder in ihr Heimatland abgeschoben zu werden.
Sprecher:Sylvester Groth (Fabrizio)
Malick Diouff (Ousmane / junger Mann)
Helene Grass (Fatou / Bessy)
Mohammad-Ali Behboudi (Libyscher Konsul / Cherrière)
Sami Omar (Tuareg / Gereke)
Albert Kitzl (Muhamar / Khaled)
Jessica Walther-Gabory (Sie / Safira)
Alois Moyo (Daniel / Stephen)
Tedros Teclebrhan (Billy)
Antonio Monfort (Offizier / Polizist)
Falilou Seck (Yaya)
Serdar Somuncu (Sergeant)
Anja Herden (Pat)
Caroline Schreiber (Mme Hope / Anwältin)
Adé Odukoya (James / Brigardière)
Ronnie Mkwanazi (Joseph)
Götz Argus (Carbinieri / Zivilpolizist 1)
Matthias Redlhammer (Carabinieri 2 / Zivilpolizist 2)
Ozan Akhan (Hassan / Salafitenführer / Sherif)
Navid Akhavan (Amadou / Jonathan)
Therese Hämer (Dottoressa)
Nedjo Osman (Youssef)
Makke Schneider (Helfer 1)
Gregor Höppner (Helfer 2 / Staatssekretär)
Patrice Cuvier (Monsieur H. / Kontrollpolizist)
Paul Faßnacht (Feister Carabinieri)
Daten zu Fabrizio Gatti:Vita: Fabrizio Gatti, italienischer Journalist und Chefreporter des "Espresso", hat bereits unter falschem Namen als Illegaler Erntehelfer, in Obdachlosenquartieren, einer Strafanstalt und im Mafia- und Drogenmilieu recherchiert. Dreimal wurde er wegen seiner Reportagen inhaftiert. Er wurde mit dem Europäischen Journalistenpreis ausgezeichnet und erhielt für "Bilal" 2008 den Premio Terzani.
Erstsendung: 09.11.2010
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel: Chourmo
Autor: Jean-Claude Izzo
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Katharina Grän
Inhalt: Fabio Montale war Polizist in Marseille. Jetzt lebt er in einem kleinen Häuschen am Meer. An diesem Morgen erhält er Besuch von seiner Cousine. Ihr Sohn Guitou ist seit drei Tagen verschwunden. Er ist erst sechzehn und hat sich trotz Verbot mit seiner arabischen Freundin Naima getroffen. Fabio geht den Spuren Guitous nach. Dafür muss er jedoch wieder in seinen alten Bezirk, in die "Bronx" von Marseille. Was er nicht ahnt: Guitou ist bereits tot.
Sprecher:
offen
Fabio Montale: Hans-Peter Hallwachs
Loubet: Burghart Klaußner
Pertin: Thomas Thieme
Kück: Deborah Kaufmann
Gelou: Maria Hartmann
Honorine: Regina Lemnitz
Fonfon: Helmut Krauss
Felix: Martin Seifert
Gitou: Matthias Walter
Naïma: Carina Klapetka
Christian Gaul
Peter Gavajda
Imtias-ul Haque
Hüseyin Cirpici
Rolf Marnitz
Özgür Özata
Hürdem Riethmüller
Falilou Seck
Thomas Vogt
Daten zu Jean-Claude Izzo:geboren: 20.06.1945
gestorben: 26.01.2000
Vita: Jean-Claude Izzo, 1945 in Marseille geboren, 2000 in seiner Heimatstadt gestorben, war lange als Journalist tätig. In "Total Khéops", dem ersten Roman seiner weltberühmten „Marseiller Trilogie“, geht es um eine Rachefehde unter italienischen Einwanderern. Fabio Montale, Leiter einer Sondereinheit der Marseiller Polizei, stößt bei seinen Recherchen in ein Wespennest. Zwei konkurrierende Camorrafamilien und Elemente der rechtsradikalen Partei "Front National" ringen um die Vorherrschaft in der Marseiller Banlieue, den berühmt-berüchtigten Quartiers Nord ...
Hompepage o.ä.: http://www.jeanclaude-izzo.com/
Erstsendung: 07.04.2003
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 16
Titel: Das Herz ist ein Vollidiot
Autor: Lorenz Schröter
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Als Fred, ein einsamer Astronom, eine E-Mail von einer fremden Katya aus Russland bekommt, ist er erst misstrauisch, dann spielt er mit und am Ende verliert er alles. Täglich spielen sich zwischen Lagos, Moskau, New York und Köln tausende solcher Dramen und Seifenopern in E-Mails und Chats ab. Romance Scams, Liebesbetrug im Internet, ist ein Multi-Millionen-Dollar-Geschäft. Die Opfer sind die Armen, die Hässlichen, die Übriggebliebenen auf dem Liebesmarkt. Die Liebe als Vorstellung im doppelten Sinne, als Wunsch und als Theater. Eins verbindet die Täter und Opfer: Es ist die Hoffnung auf ein besseres Leben. Das Hörspiel beruht auf einer wahren Geschichte; die meisten E-Mails in diesem Briefroman sind authentisch.
Sprecher:Rudolf Krause (Fred)
Margarita Breitkreiz (Katya)
Michael Weber (Tom)
Maren Kroymann (Andrea)
Falilou Seck (Scammer)
Mark Zak (Sergej / Sprecher / Junk-Mail)
Daten zu Lorenz Schröter:geboren: 11.05.1960
Vita: Lorenz Schröter, Jahrgang 1960, war Anfang der 1980er Jahre als König von München und Vater der Popliteratur bekannt. Heute lebt er in Berlin als Autor für Print und Rundfunk.
Erstsendung: 19.03.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 16
Titel: Das Leda-Projekt
Autor: Alban Nikolai Herbst
produziert in: 1996
produziert von: SFB
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Martin Daske
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Ein Science-Ficton-Hörspiel, das nichts für zarte Gemüter ist: Das Bewußtsein einer jungen Agentin wird in ein staatliches Computerprogramm eingeschleust: sie soll darin versteckte subversive Viren identifizieren und zerstören. Sie ahnt, daß sie dabei ihr Leben riskiert. Enttarnt wird dabei das mediale staatliche Anpassungsprogramm als ein grausames, menschenfeindliches, ein pornographisch obszönes Programm, das dazu dient, Frauen sexuell verfügbar zu machen. Sie erfüllt ihren Auftrag, indem sie sich mit dem feindlichen Programm auf einen tödlichen Dialog einläßt, zerstört aber damit auch wissentlich das Anpassungsprogramm. Am Ende ist sie zwar tot, aber ihr Bewußtsein lebt weiter. Ob in einer besseren Welt, das bleibt offen ...
Sprecher:Astrid Kohrs (Jeanette)
Tommaso Cacciapuoti (Computer)
Heide Kipp (Mutter)
Barbara Adolph (Elena Cordes)
Jürgen Thormann (Meiners)
Falilou Seck (Leutnant)
Fritz Hammer (Passant)
Günter Drescher (Passant)
Birgit Frohriep (Passantin)
Erstsendung: 23.04.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 16
Titel: Der Schwester Schatten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.1998
Autor: Inka Bach
produziert in: 1998
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Das Hörspiel erzählt von der inzestuösen Liebesbeziehung zwischen dem Dichter Georg Trakl und seiner Schwester Grete. Trakl, der mit visionärer Sprachkraft einige Gedichte geschrieben hat, die einzigartig in der deutschen Sprache sind, blieb zeitlebens ein Fremdling in der Welt, die ihn umgab. Nur ein Mensch, den er neben sich ertrug: die viereinhalb Jahre jüngere Schwester Grete. In allem schien sie ein Abbild des Bruders zu sein, sein alter ego im tiefsten Sinne: künstlerisch hochbegabt, schwierig im Umgang, sogar äußerlich von frappierender Ähnlichkeit und auch - wie Georg - den Drogen verfallen. Mit Grete blieb der Dichter untrennbar verbunden, bis zuletzt. Als Trakl unter dem Eindruck des ersten Weltkrieges, den er als Soldat im Fronteinsatz miterlebt, der seelischen Belastung nicht mehr standhält und sich umbringt, gelten der Schwester seine letzten Worte, sein letztes Gedicht. Auch Grete sieht keine Möglichkeit mehr, ihr Leben sinnvoll weiterzuführen. Auf einem Fest schießt sie sich eine Kugel durch den Kopf.
Sprecher:Cornelius Obonya (Georg)
Katrin Angerer (Grete)
Herbert Fritsch (Erhard)
Olaf-Hensel Kirscht (Ludwig)
Carl Martin Spengler (Langen)
Erdogan Atalay (Bursche)
Antje von der Ahe (Hure)
Peter Neusser (Apotheker)
Thomas Frey (Arzt)
Anton Rattinger (Arzt)
Falilou Seck (Leutnant)
MusikerAndreas Bernhardt (Klavier)
Daten zu Inka Bach:Vita: Inka Bach ist in in beiden Teilen Berlins aufgewachsen. Sie studierte Literatur- und Theaterwissenschaft. Nach ihrer Promotion arbeitete sie für Film und Fernsehen und produtierte Hörspiele. 1998 war sie Stadtschreiberin in Rheinsberg, 2002 in Erfurt. Sie lebt als freie Autorin in Berlin.
Erstsendung: 05.05.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 16
Titel: H.B. Nichts. Der Stadtdetektiv
Autor: Herbert Beckmann
produziert in: 2004
produziert von: RBB
Laufzeit: 4 Minuten
Regie: Martin Heindel
Inhalt: H. B. Nichts gründet eine Ich-AG, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit eher kriminellem Hintergrund.
Sprecher:Falilou Seck
Wolfgang Condrus
Jana Hampel
Daten zu Herbert Beckmann:geboren: 1960
Vita: Herbert Beckmann, geboren 1960 im westfälischen Ahaus, lebt als Schriftsteller und Psychologe in Berlin. Er promovierte in Psychologie an der Freien Universität Berlin und veröffentlichte Sachbücher, Erzählungen und Radiogeschichten für Kinder und Erwachsene, Romane, Kriminalromane und Hörspiele.
Erstsendung: 02.03.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 16
Titel: Le Parfum des Femmes/Der Duft der Frauen (1. Teil: Oceanic migration)
Autor: Chantal Dumas
produziert in: 1996
produziert von: SFB
Laufzeit: 22 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Manfred Mixner
Inhalt: "Der Duft der Frauen" ist eine vierteilige Studie über die großen Wanderungen, die weiten Bewegungen in den Zivilisationen und in der Natur. Im ersten Teil erzählt die Autorin von den zyklischen, geheimnisvollen Bewegungen der Wassermassen im Atlantik und setzt diese Ströme in Beziehung zu der nach der Entdeckung Amerikas einsetzenden Auswanderung der Europäer nach Amerika.
Sprecher:Falilou Seck (Sprecher)
MusikerSilvia Ocougne (Gitarre) Joëlle Léandre (Kontrabass)
Daten zu Chantal Dumas:geboren: 1959
Vita: Chantal Dumas, geboren 1959 in Quebec, ist Klangkünstlerin, Komponistin und Autorin von Radiostücken. Sie wurde u.a. mit dem ungarischen Klangkunstpreis EAR 1997 sowie mit dem französischen Prix Phonurgia Nova 1997 und 2001 ausgezeichnet. Zuletzt wurde in Deutschlandradio Kultur vorgestellt: "Riding along with Ferrari" (2006)
Erstsendung: 13.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 16
Titel: Lindbergh - Ein Computerspiel
Autor: Annett Kahlbaum
Jean Kristin Lange
produziert in: 1994
produziert von: SFB
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Manfred Mixner
Inhalt: Ein Wissenschaftler sitzt am Computer, um einen Aufsatz oder einen Vortrag zu schreiben, oder er bereitet sich auf eine Vorlesung vor. Unversehens wird ihm ein Spiel angetragen, wobei in der Schwebe bleibt, ob er wacht oder träumt, ob er mit dem Computer spielt oder der Computer mit ihm, ob es wirklich um Leben oder Tod geht.
Sprecher:(die gelisteten Sprecher sind aus allen drei Hörspielen, die in der gleichen Sendung ausgestrahlt wurden)

Stjepan Adrian Kostré
Karin Kuschik
Angela Leiberg
Joachim Schönfeld
Judith Brandt
Peter Panhans
Madeleine Lierck
Falilou Seck
Walter Pfeil
Ben Becker
Erstsendung: 17.01.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 16
Titel: Look At This Sound! oder Wenn das Hörspiel ins Netz geht
Autor: Susanne Burkhardt
produziert in: 1997
produziert von: SFB
Laufzeit: 39 Minuten
Inhalt: Vor etwa eineinhalb Jahren begab sich das Radio ins Internet - und mit dem Radio das Hörspiel. Seitdem gibt es die unterschiedlichsten Multimedia-Projekte, die Schrift, Sprache, Bilder und Klänge vereinen. Das Thema der Sendung: Wie sich das Hörspiel im Internet präsentiert und verändert, welche Möglichkeiten sich für das Genre durch die multimediale Vernetzung ergeben und welche Probleme dabei entstehen. Neben Internet-Radiokünstlern, Medienwissenschaftlern und Autoren kommen auch Hörer oder - wie es nun heißt - "Nutzer" zu Wort. Beispiele aktueller Radiokunst im Internet werden zu hören sein, z.B. das "SOS Radio TNC" von Beusch/Cassani und die anarchische "Familie Auer" aus dem ORF-Kunstradio.
Sprecher:Susanne Burkhardt
Falilou Seck
Daten zu Susanne Burkhardt:geboren: 1968
Vita: Susanne Burkhardt, geb. 1968, studierte in Berlin und London Kulturwissenschaften und Medienberatung. Sie ist freie Mitarbeiterin im Hörfunk, schreibt Übersetzungen, Berichte und Reportagen und macht Radioassistenzen.
Erstsendung: 10.04.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 16
Titel: Marta und Lupine
Autor: Johannes Schenk
produziert in: 1995
produziert von: SFB
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Holger Rink
Komponist: Susanne Betancor
Inhalt: Lupine sitzt am Fenster ihres Strandhauses und schaut aufs Meer hinaus, wo sie verzweifelt die Ankunft ihres Geliebten erwartet. Marta fängt inzwischen die Vögel für ihre Bratpfanne aus der Luft und verspottet die Freundin. Aber da legt ihr der Fischer Tschindu eine goldgelbe Makrele auf den Tisch und die Liebe beginnt. Und Pilippa, der Steuermann, nimmt ein Ruderboot und fährt ein letztes Mal aufs Meer hinaus. Fein gesponnenes Seemannsgarn, federleichtes Spiel der Poesie, tiefsinnig-skurrile Welterfahrung. Johannes Schenk hat eine alte, uralte Geschichte neu erzählt: eine Geschichte vom Alleinsein und der Sehnsucht, von der Liebe und ihrer Unmöglichkeit.
Sprecher:Donata Höffer (Marta)
Imogen Kogge (Lupine)
Thomas Thieme (Tschindu)
Wolfgang Michael (Pilippa)
Gerd David (Seemann)
Lothar Förster (Portier)
Falilou Seck (Postbote)
Cusch Jung (Tanz)
Daten zu Johannes Schenk:geboren: 02.06.1941
gestorben: 04.12.2006
Vita: Johannes Schenk (* 2. Juni 1941 in Berlin; † 4. Dezember 2006 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller.
Johannes Schenk, 1941 in Berlin geboren, war lange Jahre Seemann, ehe er sich als freier Schriftsteller in Berlin niederließ. Er ist Autor zahlreicher Gedichtbände, u.a. "Bilanzen und Ziegenkäse" (1968), "Zwiebeln und Präsidenten" (1969), "Die Genossin Utopie" (1973), "Jona" (1979), "Für die Freunde an den Wasserstellen" (1980). Doch auch seine Prosa ("Die Stadt am Meer, "Der Schiffskopf") und seine Stücke ("Transportarbeiter Jakob Kühn", "Das Schiff") verdienen Beachtung. Sein erstes Kinderhörspiel "Das Buddelkastenschiff" wurde 1980 vom Süddeutschen Rundfunk urgesendet.

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Erstsendung: 18.04.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 16
Titel: Mémoires d'un siècle (2. Teil: Totale Zerstörungen)
Autor: Martin Daske
produziert in: 1999
produziert von: DKultur; Tribord Studio
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Martin Daske
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Hörstück zum Jahr 2000

Im zweiten Teil der "Erinnerungen eines Jahrhunderts" werden Hunderte von digitalisierten Originaltönen von 1900 bis heute "zerstört". Jede dieser Dekompositionen mündet jedoch in neuem Klangmaterial, das nun mit seinen Mitteln Geschichten erzählt - nicht nur Geschichte. Die Erinnerung an das ursprüngliche Material bleibt.
Sprecher:Susanne Jansen
Carine Limbosch
Falilou Seck
Eric Hansen
Daten zu Martin Daske:geboren: 1962
Vita: Martin Daske, geboren 1962 in Berlin, erhielt eine kompositorische Ausbildung in den USA (Christian Wolff), in Krakow und Salzburg (Boguslaw Schaeffer). Er entwickelte neben seiner "normalen" kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Tonbandstücke und Orchesterwerke) eine Form dreidimensionaler Notation ("Folianten"). 1990 erhielt er den Kompositionspreis des Berliner Senats. Von 1989 bis 1992 war er Co-Organisator einer Konzertreihe für Neue Musik in Berlin. 1993 gründete er ein eigenes Produktionsstudio ("tribord studio"). Im gleichen Jahr erhielt er eine special commendation beim Prix Futura für "abfahrt" (1991 zusammen mit Olf Dziadek produziert). Er produzierte zahlreiche Hörspiele und Theatermusiken. Er lebt als freischaffender Autor, Regisseur, Produzent und Komponist in Berlin und Belgien.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 31.12.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 16
Titel: Sanfte Variationen
Autor: Dominik Heimsath
produziert in: 1999
produziert von: SFB; ORB
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Andreas Hagelüken
Inhalt: In "Sanfte Variationen" verbinden sich Essay, Lesung und Hörspiel zu einer Einheit. Im Mittelpunkt steht Dostojewski, aber ein Dostojewski, wie ihn so noch niemand kennt, in einer ausgesprochen radiophilen vierzehnstimmigen Komposition. In "Sanfte Variationen" werden anspruchsvolle kulturelle Themen angesprochen, die Zuhörer erfahren, warum es Juristen gibt. Sie erhalten nützliche Hinweise zur geistigen Bereicherung, die besonders in unserer Zeit der Theaterschließtage und -schließungen aktuell und hilfreich sind. Es ist auch möglich, "Sanfte Variationen" eher komisch zu finden. Nur unberührt werden sie niemanden lassen. Schließlich geht es um Dostojewski, um Dostojewski hoch vierzehn.
Sprecher:Thomas Ahrens
Marco Höhmann
Klaus Jepsen
Stefan Kaminski
Hanspeter Krüger
Falilou Seck
Felix Fehlberg
Andreas Sparberg
Valeri Scherstjanoi
Erstsendung: 05.04.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 16
Titel: Wenn du da bist, sieht man nichts
Autor: Martin Daske
Carine Limbosch
produziert in: 1997
produziert von: HR; BR; WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Martin Daske
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Oskar hat Angst vor der Dunkelheit. Wenn er auf dem Nachhauseweg unter der Eisenbahnbrücke durchlaufen muß, dann klopft sein Herz. Es ist einfach zu dunkel. Vielleicht lauert aber auch unter seinem Bett - wer weiß - ein Wolf? Deshalb legt sich Oskar jede Nacht eine riesengroße Taschenlampe neben das Bett - für alle Fälle. Eines Nachts kommt sie aber doch, die Dunkelheit. Oskar zittert. Das soll sich aber bald ändern. Die Dunkelheit zeigt Oskar unbekannte Welten: sie hören die Schönheit des Nachtwaldes, sie besuchen ein Instrumentenmuseum, sie träumen vom Reisen. Plötzlich überfällt die Dunkelheit aber eine tiefe Traurigkeit: wie sehen eigentlich Farben aus? Denn Farben wirken nur im Licht. Zum Glück gibt es ja "Farbmelodien" ...
Sprecher:Katharina Thalbach (Die Dunkelheit)
Horst Bollmann (Oscar als alter Mann)
David Czesienski (Oscar als Junge)
Katrin Klein (Tante)
Brita Sommer (Mutter)
Falilou Seck (Bademeister)
Arnas Bräutigam (Kind)
MusikerCarine Limbosch (Singstimme) Martin Daske (Klavier)
Daten zu Martin Daske:geboren: 1962
Vita: Martin Daske, geboren 1962 in Berlin, erhielt eine kompositorische Ausbildung in den USA (Christian Wolff), in Krakow und Salzburg (Boguslaw Schaeffer). Er entwickelte neben seiner "normalen" kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Tonbandstücke und Orchesterwerke) eine Form dreidimensionaler Notation ("Folianten"). 1990 erhielt er den Kompositionspreis des Berliner Senats. Von 1989 bis 1992 war er Co-Organisator einer Konzertreihe für Neue Musik in Berlin. 1993 gründete er ein eigenes Produktionsstudio ("tribord studio"). Im gleichen Jahr erhielt er eine special commendation beim Prix Futura für "abfahrt" (1991 zusammen mit Olf Dziadek produziert). Er produzierte zahlreiche Hörspiele und Theatermusiken. Er lebt als freischaffender Autor, Regisseur, Produzent und Komponist in Berlin und Belgien.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Carine Limbosch:Vita: Carine Limbosch, geboren 1963 in Malmedy/Belgien. Magister in Geographie. Schauspielausbildung an den internationalen Theaterschulen 'Lassaad' (Brüssel) und 'Lecoq' (Paris). 1987-1991 Mitglied des TOF-Theaters (Brüssel) als Autorin und Schauspielerin. Tourneen durch Europa, Kanada und die USA. Lebt seit 1992 freischaffend als Sprecherin und Autorin in Berlin und Belgien.
Erstsendung: 05.07.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,7031 Microsekunden.
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1542201511
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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