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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 373
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Titel: ... Traumlebenstraum oder: Die zweite Wirklichkeit des Dr. Warstein
Autor: Hermann Ebeling
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Bearbeitung: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Längst ist ein großer Teil der Erde nur noch "Tote Zone". In den wenigen noch bewohnbaren Städten aber lebt eine Gesellschaft, der es nicht mehr genügt, sich durch Simulationen allen erdenklichen Genüssen hinzugeben. Wissenschaftler experimentieren an einem Projekt, das es den Menschen erlaubt, auf einer zweiten Bewußtseinsebene ein zusätzliches Leben als Wunschtraum zu erfahren. Was aber geschieht, wenn die Versuchsperson die zwei Lebensebenen nicht mehr trennen kann? Was ist Wirklichkeit und was Traum?
Sprecher:Schneidewind: Hans-Joachim Hegewald
Ramona: Evelyn Splitt
Ingolf: Hilmar Eichhorn
Ronald: Bert Franzke
Birgit: Ingrid Hille
Heyme: Hinrich Köhn
Fiebach: Michael May
Seehase: Eberhard Strauß
Carmen: Astrid Bless
Frau Schneidewind: Käte Koch
Gast: Helmut Fiedler
Daten zu Hermann Ebeling:geboren: 06.04.1928
gestorben: 05.03.2000
Vita: Hermann Ebeling (* 6. April 1928; † 5. März 2000) war ein deutscher Theaterschauspieler und Synchronsprecher. Seiner Feder entstammen Hörspiele, literarische Feuilletons, historisch-politische Features, Satiren und eine Reihe von Büchern: eine Drais-Biographie, Stadtporträts, Bildbände und ein Science-Fiction-Roman "Daisy Day über New York".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.03.1989
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 373
Titel: "von den Fahrplänen braucht man nicht zu reden"
Autor: Klaus Ramm
Franz Mon
Genre: Sprachexperiment
Regie: Hans Burkhard Schlichting
Inhalt: Franz Mon im Werkstattgespräch mit Klaus Ramm

Beim Festival "Akustische Spielformen" anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Sczuka stellte Franz Mon im Werkstattgespräch mit Klaus Ramm sein mit dem Karl Sczuka Preis 1996 ausgezeichnetes Hörspiel "von den fahrplänen braucht man nicht zu reden" vor und sprach über die Ansätze und Wandlungen seiner Hörspielarbeit in drei Jahrzehnten.
Daten zu Klaus Ramm:geboren: 1939
Vita: Klaus Ramm, geb. 1939 in Hamburg/Altona. Literaturwissenschaftler und Verleger. Zahlreiche BR-Radioessays u.a. Bildgestöber vor wechselndem Ohr (1994), unter der hand über das ohr unter die haut (1996), "Das beginnt irgendwo hat kein ziel verläuft sich zieht kreise will nirgendwo ankommen & endet an einem beliebigen punkt" (1999).
Daten zu Franz Mon:vollständiger Name: Franz Löffelholz
geboren: 08.05.1926
Vita: Franz Mon (Pseudonym für Franz Löffelholz) geboren am 8. Mai 1926, ist einer der bedeutendsten Dichter der Konkreten Poesie, deren Strukturprinzipien er auch auf seine vielfach ausgezeichneten Hörspielarbeiten übertragen hat.
Erstsendung: 05.07.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 373
Titel: & jetzt Bachmann
Autor: Yaak Karsunke
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Siegfried Orawetz
Inhalt: Abrichtung eines Täters

Am 11. April 1968 gab der Anstreicher Josef Bachmann, unehelich geboren 1944, Hilfsschüler, aus der DDR übergesiedelt in die BRD 1956, mehrfach vorbestraft, auf den Studenten Rudi Deutschke mehrere Schüsse ab, die diesen lebensgefährlich verletzten. Wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt und sieben Jahre Eheverlust, beging Bachmann in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1970 in seiner Zelle in Berlin Selbstmord. '& jetzt Bachmann' versucht, die Biografie eines Täters am Beispiel Bachmanns zu rekonstruieren und zu analysieren: die Biografie wird dabei nicht beschrieben als fiktive Persönlichkeitsentwicklung bzw. -entfaltung, sondern als gesellschaftliche Deformation und Abrichtung eines Menschen zum Täter, der zu einem gegebenen Zeitpunkt zum Vollstrecker eines Mehrheitswillens werden kann und anschließend als Sündenbock wieder ausgestoßen wird. Der Autor hat im März 1969 an allen Verhandlungstagen am Prozeß gegen Josef Bachmann teilgenommen: das Hörspiel stützt sich auf seine während des Prozesses gemachten Notizen, Presseberichte etc.
Erstsendung: 19.10.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 373
Titel: Abgrund
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.1984
Autor: Hans Häussler
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christian Gebert
Inhalt: Der Mythos erzähIt, daß der Meeresgott Balek, durch das Meckern von Ziegen aus seinem Mittagsschlaf geweckt, in einer Bucht die Hirtin Lara erblickte. Angetan von ihrer Schönheit, zog er sie, die sich bisher jedem Mann verweigert hatte, weil sie ein Mädchen liebte, zu sich ins Wasser. Reuevoll erfüllte er ihr daraufhin zwei Wünsche: ein Mann zu sein und unverwundbar an Leib und Seele. Als Lara bemerkte, daß sie durch ihre Unverwundbarkeit auch keine Liebe für ihre Geliebte mehr empfinden konnte, stürzte sie sich von den Klippen in den Abgrund. Christine und Robert kommen auf eine Insel der Karibik, um nach Lisa und Rolf, einem befreundeten Paar, zu suchen, die spurlos verschwunden sind. Das wenige, was sie wissen, ist, daß schon mehrere Menschen von den gefährlichen Klippen gestürzt sind, daß Rolf nach den Spuren des alten Mythos von Balek und Lara forschte, daß Lisa sich von Rolf trennen wollte. Christines und Roberts Suche nach Lisa und Rolf ist, nicht zuletzt durch das Mittel der Projektion, auch eine Suche nach sich selbst. Und jener Mythos erlangt in ihrem Weg eine unheimliche Konkretion.
Sprecher:Claudia Jahn (Frau Licht)
Marius Marx (Professor Licht als junger Mann)
Berth Wesselmann (Professor Licht als älterer Mann)
Volker Helfrich (Meinulf Rübacker, Doktorand)
Joachim Jung (Kuhn, ein Kollege des Professors)
Barbara Zechel (Heidemarie, Hebamme)
Marina Tamassy (Junge Frau)
Frank Stöckle (Zampini, Zirkusdirektor)
Renate Greinacher (Radiosprecherin)
Daten zu Hans Häussler:geboren: 1931
Vita: Hans Häussler, 1931 in Berlin geboren, lebt als freier Schriftsteller in seiner Geburtsstadt. Neben Lyrik und Prosa schrieb er Hörbilder, Reportagen, Buch- und Filmkritiken sowie Fernsehspiele und Hörspiele. Der WDR brachte Häußlers Hörspiele "Die Hölle heißt: sich nicht mehr zu erinnern" (1966) und "Im Labyrinth" (1967), das 1969 von ei nem StudentenTheater in Berlin auch szenisch aufgeführt wurde.
Erstsendung: 10.09.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 373
Titel: Ach, Luise lass ...
Autor: Reinhard Döhl
produziert in: 1986
produziert von: SDR; SWF; SR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Hans-Gerd Krogmann
Inhalt: "Eine tiefe Stille trat ein, und die fremden Gäste steckten eben die Köpfe zum Schlußgebet in den Hut, als man hinter einem der Pfeiler ein heftiges und beinahe krampfhaftes Schluchzen hörte. Eine Komposition für den Wortfunk in sieben ausgewogenen Sätzen." So präzisiert Reinhard Döhl den Titel seines Hörspiels und führt zu seiner Entstehung folgendes aus: "In den 60er Jahren beschäftigte mich ein Projekt, dem ich den Arbeitstitel 'Wie man so sagt / wie man so liest / wie man so hört' gegeben hatte, das sich damals aber nicht abschließen ließ. Sein Plan sah eine spezielle typografische Edition der Gedichte 'wie man so sagt' und der Prosa 'wie man so liest' vor, die verbunden sein sollte mit ihrer akustischen Realisation: 'wie man so hört'. Die meisten Gedichte und einige Prosa erschienen statt dessen in Form von : 'Wegwerfheften' oder wurden u. a. vereinzelt in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Als akustische Spiele realisiert sind bisher allein aus 'wie man so sagt' der Hörtext 'man' (WDR 1969/SR 1970) und aus 'wie man so liest' das Hörspiel 'Hans und Grete oder Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm' (WDR 1970). 'Ach Luise, laß ...' ist eine weitere akustische Realisation aus dem Projektteil 'wie man so liest' und dort als 'Frauenroman' ausgewiesen. Er ist Hörspiel in einer Weise, die nur der Rundfunk leisten kann: selektierend (Programm) und montierend (Technik). Er wählt sein Material aus sieben sogenannten Frauenromanen eines Autors und fünf Romanen schreibender Frauen, die in zeitlicher Nachbarschaft entstanden sind. Dieses Ausgangsmaterial ist nach musikalischen Regeln collagiert und hebt in der Verbindung von unterhaltender und anspruchsvoller Vorlage spielerisch die Antinomie des Rundfunkprogramms (Unterhaltung versus kulturelles Angebot) ebenso auf wie, im Wechsel von literarischen und musikalischen Zitaten, die Antinomie von Musik- und Wortprogramm." "Ach Luise, laß..." ist Reinhard Döhls achtes Hörspiel. Von 1970 bis 1985 schrieb Döhl für das Hörspielstudio des WDR die Reihe, "Versuch einer Geschichte und Typologie des Hörspiels in Lektionen".
Daten zu Reinhard Döhl:geboren: 16.09.1934
gestorben: 29.05.2004
Vita: Reinhard Döhl (* 16. September 1934 in Wattenscheid/Ruhrgebiet; † 29. Mai 2004 in Stuttgart; Pseudonym: Traugott Schneider) war ein deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler. Er war außerdem als Autor und Künstler tätig.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.02.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 373
Titel: ACR (Atelier de Création Radiophonique)
Autor: René Farabet
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: René Farabet
Inhalt: René Farabet, langjähriger Mitarbeiter von Alain Trutat und des Atelier de Création Radiophonique, Paris, beschreibt die Funktion dieser Radiowerkstatt:

"Eine Sendung, eher ein Programm von längerer Dauer, das erstens den engen Zwängen üblicher Radiosendungen zu entgehen venucht - auf daß es sich häufig jedoch bezieht, zweitens das dem aufgeschlossenen Hörer die Möglichkeit geben möchte, teilzunehmen am Entstehen (work in progress) eines Werkes, eines Phänomens, eines Gedankens, einer Struktur usw., drittens das einen großen Teil seiner Materialien schöpft aus dem Bereich des täglichen Lebens und seiner Arbeitsplätze (außerhalb des Studios), wobei das Studio das Labor ist, in dem das Programm gemacht ist. Ergebnis ist eine komplexe Sprache, in der sich Stimmen, Töne, Musik und Geräusche vereinen. Eine Sendung wie die, welche die Arbeit des 'ACR' selbst vorstellt, müßte das Handwerkzeug des Radios und seine unterschiedlichen Funktionen reflektieren und sollte eingehen auf spezifische Probleme des Radios (wie etwa die des Hörens, des akustischen Materials, die Beziehungen zwischen Realität und Fiction usw.): eine Sendung also, die sich mit diesen Problemen beschäftigt, ausgehend von archivierten und eigens für diese Sendung neu komponierten Tonbeispielen unserer Arbeit."
Sprecher:Friederike Wagner (Suna)
Deborah Weigert (Aynur)
Katja Primel (Nuray)
Sema Poyraz (Mutter)
Fabriye Manat (Nachbarin)
Marc Hinrichsen (Kind)
Erstsendung: 30.06.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 373
Titel: Aida
Autor: Marinella Fiume
produziert in: 1981
produziert von: SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Margareth Obexer
Übersetzer: Margareth Obexer
Inhalt: Sizilien im Jahr 1933: Drohende Armut und die faschistische Ideologie Mussolinis prägen das Leben auf der italienischen Insel. In der Kleinstadt Fiumefreddo wächst das Mädchen Aida ohne seinen Vater auf, der in Amerika den Lebensunterhalt der Familie sichert. Giovannino, der Ehemann von Aidas älterer Schwester, lebt bei der Familie und ist für das Mädchen Vaterersatz. Doch Aida wird unfreiwillig Zeugin des wiederholten Ehebruches, den ihre Mutter und Giovannino begehen. Ihr Wissen ist eine schwere Last. Selbst ihre Großmutter glaubt ihr nicht und bezichtigt sie der Lüge. Denn in einer Zeit, in der Ehebruch ein schwerwiegendes Verbrechen ist und mit dem Tod bestraft werden kann, ist Aidas Wissen eine große Gefahr für die gesamte Familie - und schließlich für das kleine Mädchen selbst.
Sprecher:Urs Hefti (Schubert)
Gert Voss (Franzl)
Hans Wyprächtiger (Beethoven)
Nicole Bachmaier (Das Kind)
Toni Blankenheim (Der Sänger)
Daten zu Marinella Fiume:Vita: Marinella Fiume wurde in Noto, im Süden Siziliens (Provinz Catania) geboren und studierte Latein und Griechisch in Catania. Nach Promotion und Habilitation lehrte sie Alt-Philologie und hat zahlreiche kulturwissenschaftliche Publikationen mit Schwerpunkt Sizilien veröffentlicht. Sie betätigte sich nach der Ermordung der Richter Falcone und Borselino durch die Mafia intensiv politisch. Von 1993 bis 2002 war sie Bürgermeisterin von Fiumefreddo, wo sie mit ihrer Familie lebt.
Erstsendung: 26.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 373
Titel: Alias Trebitsch Lincoln
Autor: Corinne Frottier
produziert in: 1981
produziert von: HR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Corinne Frottier
Inhalt: Trebitsch Lincoln, alias Ignaz Trautwein, alias Chao Kung - das sind nur einige der Namen jenes Mannes über den das Bundesarchiv in Koblenz, das India Office der British Library, das Österreichische Haus-, Hof- und Staatsarchiv sowie das FBI umfangreiche Akten anlegten. Die vielen Identitäten, die sich Trebitsch zulegte, hätten für mehrere Leben gereicht: 1879 in Ungarn als Sohn eines reichen jüdischen Kaufmanns geboren, wurde er später presbyterianischer Missionar, Abgeordneter im englischen Unterhaus, Mitglied der antikommunistischen "Weißen Internationalen" und in den letzten Jahren seines Lebens Abt eines buddhistischen Klosters in Shanghai. Als Abt "Chao Kung" schickte Trebitsch einen Brief an Hitler mit der Aufforderung, die Ermordung der Juden zu beenden, andernfalls werde er den Briten die Pläne deutscher Geheimwaffen übergeben. Das kostete ihn das Leben.
Sprecher:Heinrich Sauer (Opa Brösel)
Stefan Viering (Vater Brösel)
Ursula Lillig (Mutter Brösel)
Sabine Sumera (Torina)
Wolfgang Sievert (Merlin)
Hans-Joachim Heist (Robbi)
Gebhard Egidi (Polizeiroboter/Sanitätsroboter)
Daten zu Corinne Frottier:Vita: Corinne Frottier lebt seit 1983 in Hamburg als freie Autorin und Hörspielregisseurin. Sie hat Romane von Dorothy Sayers und Dashiell Hammett für den Funk bearbeitet und sie inszeniert sowie zahlreiche andere Hörspiele realisiert.
Hompepage o.ä.: http://www.corinnefrottier.de/
Erstsendung: 28.11.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 373
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Christian Enzensberger
Inhalt: Eine bürgerliche Ausschweifung

"Carrolls Bücher handeln von der Gesellschaft. Hier, und fast nur hier, besteht Alice ihre Abenteuer; ihr wahrer Schauplatz ist das Parkett; der Kampf geht um die Schicklichkeit; die Waffe ist das Wort. Die Hinrichtungen der Herzkönigin sind nur Spaß; die wahren Exekutionen finden im Gespräch statt. In den Ländern, die Alice durchwandert, stirbt man die Tode der Verlegenheit und des Verstummenmüssens; man wird nicht ermordet, sondern mundtot gemacht; und nicht die Gurgel wird einem abgeschnitten, wohl aber die Antwort. Unversehens ist Alice in einem Irrgarten, in ein Vexierspiegelkabinett des schicklichen Verhaltens geraten, und sie bewährt sich darin schöner als je ein ins Elend verschlagener Märchenprinz." (Christian Enzensberger)

"Andre Breton machte bereits darauf aufmerksam, daß die Zerstörung der geistigen Konventionen des 19. Jahrhunderts durch die Alice-Romane von Carroll den Boden vorbereitete für die großen künstlerischen Bewegungen unseres Jahrhunderts, wie etwa den Surrealismus. Aber auch im Futurismus lassen sich Spuren solcher Wirkung entdecken. Und ebenso im Dadaismus, bei Schwitters etwa. Sie lassen sich verfolgen bis in unsere gegenwärtige konkrete Poesie. Ich möchte diesen Nachweis gerne führen in einer freien akustischen Collage-Komposition, einer gleichsam musikalischen, symphonischen Neustrukturierung der Texte aus unseren heutigen Literatur-und Realisations-Erfahrungen heraus." (Heinz von Cramer).
Sprecher:Joachim Fontheim (Dr. Edward Rankin)
Andrea Witt (Irene)
Karlheinz Vietsch (Bud)
Alwin Joachim Meyer (Sam)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

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Erstsendung: 24.10.1975
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 373
Titel: Altersvorsorge
Autor: Heinrich Droege
produziert in: 1990
produziert von: WDR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Marlene Renner
Inhalt: Manche Texte - Liebesbriefe zum Beispiel - sollen in romantischem Überschwang sogar mit Herzblut verfaßt worden sein. Aber selbst wenn in einer solchen Epistel geschrieben stand, daß der Autor sein Herz verschenken wolle, war wohl in den seltensten Fällen an eine Organspende gedacht. In weniger empfindsamen Zeiten sollte man seine Metaphern vorsichtiger wählen. Schließlich sind Organverpflanzungen heute keine so ungewöhnliche Sache mehr. Wer also einer teuren Geliebten ein teures Geschenk machen will, sollte keinesfalls sein Herz verkaufen, sondern allenfalls eine Niere.
Sprecher:Daniel Bruehl (Amadeus)
Wolf Aniol (Vater)
Rosalinde Renn (Mutter)
Hella von Sinnen (Geigenlehrerin)
Sylvia Springer (Oma)
Wolfgang Schwalb (Opa)
Ilse Strambowski (Kinderschützerin)
Karl Fischer (Kinderschützer)
Aljoscha Sebald (Staatschef)
Joachim Löw (Präsident)
Gregor Höppner (Moderator)
Thomas Bleidiek (Reporterstimmen)
Erstsendung: 17.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 373
Titel: An den Falschen geraten
Autor: -ky
produziert in: 1968
produziert von: WDR
Laufzeit: 286 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Kurth
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Andreas Seywald, Student, will seine Schwester Isolde besuchen, die als Sekretärin bei der "Funktional-Bau" arbeitet, noch vor einer Stunde hatte er seinen Besuch telefonisch angekündigt, aber Isolde kann ihm nicht mehr aufmachen: Sie ist tot, offenbar die Treppe ihrer Eigentums-Maisonette hinabgefallen und mit dem Kopf auf ein Marmortischchen geschlagen. Doch Seywald vermutet, mit Gründen, Mord. Er hat nämlich Isoldes Notizbuch gefunden, das "M." schwer belastet, und "M." ist kein anderer als Michael Piesarczik, der Inhaber der "Funktional-Bau", mit dem Isolde ein Verhältnis hatte und den sie zu erpressen versuchte. Für Seywald ist der Fall damit gelöst. Doch Piesarczik hat ein Alibi, an dem nicht zu rütteln ist.

-ky nennt sein Stück einen "Dunkelfeld-Krimi": "Die vielleicht interessanteste Spielart des Ganzen, denn: 'Weniger als die Hälfte der Straftaten wird aufgeklärt, und von den ermittelten Tatverdächtigen wird wiederum nicht einmal gegen jeden zweiten Anklage erhoben...' Und: 'Neben der registrierten Kriminalität besteht vielmehr ein beträchtliches Dunkelfeld... Ob eine Straftat aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld gelangt und mithin verfolgt werden kann, entscheidet ... letztlich nicht die Polizei, sondern die Bevölkerung selbst.' (Kriminalistik, Heft 5 bzw. 2, 1975.) Bei mir sorgt nun die Bevölkerung in Person des Herrn Seywald unwillentlich dafür, daß alles im Dunkel bleibt, wie das Ganze davon lebt, daß im Grunde alle an den Falschen geraten."
Sprecher:Heiner Schmidt (Erzähler)
Michael Thomas (Jonathon Wild)
Manfred Heidmann (Graf Laruse)
Bodo Primus (Bob Bagshot)
Walter Jokisch (Snap, Vollzugsbeamter)
Marianne Mosa (Laetitia Snap, seine Tochter)
Maria Barring (Stubenmädchen)
Wilhelm Grimm (Captain Brazen)
Heinz-Theo Branding (Fierce)
Hansjörg Felmy (Thomas Heartfree, Juwelier)
Karin Buchali (Mrs. Heartfree)
Daten zu -ky:vollständiger Name: Horst Otto Oskar Bosetzky
geboren: 01.02.1938
gestorben: 16.09.2018
Vita: Horst Otto Oskar Bosetzky (als Pseudonym auch -ky; * 1. Februar 1938 in Berlin, gestorben am 16. September 2018 in Berlin) war ein deutscher Soziologe und Schriftsteller, der einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch Kriminalromane bekannt wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.12.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 373
Titel: Angst auf der Haut
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.1984
Autor: Hans Jürgen Buber
produziert in: 1985
produziert von: SWF
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Heinz Nesselrath
Inhalt: Bubers Hörspiel entwirft das Bild einer deutschen Zukunftsgesellschaft. in der die Katastrophe des "ganz gewöhnlichen Kapitalismus" sich darstellt in extremer Luftverschmutzung, Staubgewitter, neuartige Gelbseuchen; Mutationskrankheiten sind die Folge: letztlich: Menschenvergiftung.

Ludwig Öttinger ist Mitarbeiter eines Entseuchungstrupps, Christel, seine Frau, arbeitet im Kaufhaus "Wunschland" als Verkäuferin und leidet an Hautkrankheiten, die ihr Mann mit nach Hause schleppt. Warum er sich nicht etwas anderes, was "Sauberes" sucht, ist ziemlich einfach, denn einer von der Deso-Abteilung kriegt nichts besseres. Angie, ihre Tochter, haben sie deshalb "ohne Lizenz". Die Ehe, die sie führen, ist so hoffnungslos wie die Gesellschaft, in der sie leben. Ihr Alltag, das ist Dreck, Ekel, Konsum, Korruption, Ohnmacht.

Das Leben als Krieg: "Die, die tot sind, haben es hinter sich."
Sprecher:Dorothee Reize (Vera)
Andreas Szerda (Micha)
Erstsendung: 16.12.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 373
Titel: Anklage Vatermord - Der Fall Philipp Halsmann
Autor: Martin Pollack
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 68 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fabian von Freier
Bearbeitung: Fabian von Freier
Inhalt: Philipp(e) Halsman(n) zählt zu den besten Fotografen der Welt - er portraitierte die Stars für Vogue und Life. Es gibt jedoch ein Ereignis im Leben Halsmanns, das ihn als geheimes Trauma immer begleitete und über das er bis zu seinem Tod 1979 nie mehr geredet hat: 1928 stürzt Halsmanns Vater aus ungeklärten Gründen bei einer gemeinsamen Bergtour im Tiroler Zillertal ab. Der Sohn holt Hilfe, aber bei der Ankunft der Retter ist der Vater schon tot. Bei der Untersuchung der Unfallstelle kommen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Sohnes auf. Der Ort scheint zu unwahrscheinlich für einen Absturz, und bald finden sich Indizien, die auf ein Gewaltverbrechen schließen lassen. Da Vater und Sohn alleine waren, kommt nur Philipp als Täter in Frage. Er wird verhaftet: Anklage Vatermord. Was wirklich geschehen ist, weiß man bis heute nicht mit Gewissheit, doch Martin Pollack versucht, die Spuren des authentischen Kriminalfalles, der sich in dem politisch aufgeladenen Klima der Zwischenkriegszeit zu einer internationalen Affäre entwickelte, so weit wie möglich aufzuklären.
Sprecher:Erzähler: Inigo Gallo
Bella, Puppe: Bella Neri
Pips, Vogel: Ines Torelli
Gustav, Schwedisches Holzpferdchen: Walter Andreas Müller
Hampelmann: Ruedi Walter
Attila, Hund: Paul Bühlmann
Sabines Mutter: Rosalina Zweifel
Sabine: Anneli Billeter
Daten zu Martin Pollack:geboren: 1944
Vita: Martin Pollack, 1944 in Bad Hall, Oberösterreich, geboren, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Bis 1998 war er Redakteur beim "Spiegel". Seither ist er freier Autor und Übersetzer und lebt in Wien und Stegersbach.
Erstsendung: 09.06.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 373
Titel: Arbeit macht high
Autor: Detlef Wolters
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Günther Sauer
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Dort wo Traumwelten produziert werden, wo Illusionen zu Verkaufsargumenten mutieren - in einer Werbeagentur also - wird der scheinbaren Selbstverwirklichung der Mitarbeiter jäh Boden und Nahrung entzogen: das Unternehmen steht vor der Pleite. Kein Wunder also, daß fleißige Deutsche, die ihr Leben dem Streben nach Erfolg gewidmet haben, mit Arbeitslosigkeit gleich Nutzlosigkeit gleich Müßiggängertum nicht fertig werden können. Die fünf Protagonisten in "Arbeit macht high" hegen Sympathie füreinander, solange es die Arbeit erfordert. Mit dem drohenden Verlust der gemeinsamen Arbeit erlischt die Zuneigung, und der psychologische Kleinkrieg beginnt. Detlef Wolters lebt als freier Schriftsteller in Düsseldorf. Er hat für den hr bereits mehrere Hörspiele geschrieben, die in "Momentaufnahmen mit Tiefenschärfe" das Leben heutiger Jugend licher und die Lage der "neuen Angestellten" beschrieben.
Sprecher:Musiker: Lutz Glandien (Computer; Akkordeon)
Erstsendung: 22.02.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 373
Titel: Arthur Crook auf Umwegen (Night Encounter)
Autor: Anthony Gilbert
produziert in: 1990
produziert von: BR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Edward Rothe
Komponist: Ernst August Quelle
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Echt englischer Krimi: ein eigenwilliger, schnoddriger Detektiv von überlokalem Ansehen, der den Indizien gerade deshalb nicht glaubt, weil sie so fabelhaft lückenlos sind, und der lieber seinen Kopf riskiert, als ihn nicht durchzusetzen. Von Beruf ist der schon 70jährige Arthur Crook nicht Detektiv, sondern Rechtsanwalt, und in dieser Eigenschaft wollte er einen wichtigen Zeugen aufstöbern, hat sich aber stattdessen in der schottischen Nacht hoffnungslos verfahren. Als er an ein einsames Haus klopft, geht das Licht aus. Und eine sehr dunkle Geschichte beginnt.
Sprecher:Sona McDonald (Rita)
Thomas Holtzmann (Frank)
Erstsendung: 24.05.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 373
Titel: Assars Abenteuer im Menschenland
Auszeichnungen (1):Terre des hommes Kinderhörspielpreis: 1987
Autor: Margarete Jehn
produziert in: 1973
produziert von: NDR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christian Gebert
Inhalt: Mit den tausendmaltausend Blättern des Baumes Gamling spielt der Wind, Vögel rufen, Sonnenflecken wandern, Wasser rinnt, die Zeit vertropft. In dieser Welt leben die Trolle Assar und Hillevi, und ganz in der Nähe hat auch Ika, die Bergschlange, ihren Sonnenplatz. Und dann sind plötzlich Menschen da, "Zerstörer der Erde", wie Ika sie nennt, Vater, Mutter und zwei Kinder, die werfen überall Schatten. Grund genug für Ika, sie im Schlaf zu überraschen, und mit ihrem Gift in den ganz tiefen, den endgültigen Schlaf versetzen zu wollen. Assar und Hillevi - von Ikas Theorie nicht ganz überzeugt - bauen den "Kreis der guten Kräfte" um diese Menschen auf. Die fahren am nächsten Morgen fröhlich ab, und es herrscht wieder Ruhe in Gamlings Wurzelreich. Nur ist durch einen ganz dummen Zufall Assar mit ins Auto geraten und wird ins Menschenland entführt, in eine Stadtwohnung, ganz fremd für ihn, ganz ohne Leben. Seine verzweifelten nächtlichen Signale sind alle an Gamling gerichtet, seinen Baum. Der hört ihn nicht. Aber dann antwortet jemand ganz in der Nähe: die Blume Azalea. Die versucht, ihm die Welt der Menschen zu erklären, soweit sie sie versteht. Assar lernt. Er lernt die Menschen kennen. Irgendwann weiß er auch, was das U bedeutet, das manchmal an einer Straße aufleuchtet, blickt sogar von einem Flugzeug aus auf die Stadt. Und auch die Kinder der Familie, in die er geraten ist, lernen. Zuerst Steffi, dann Klaus. Sie lernen, daß eine Blume bestimmte Erde braucht und ein Troll Ziegenmilch. Sie lernen, auf andere Lebewesen in ihrer Umgebung zu achten, und deren Zeichen für sich zu deuten. Zögernd, skeptisch, ängstlich, tun sogar die Eltern den ersten kleinen Schritt in die Welt der "Tiere und verborgenen Wesen" und in das Reich der Phantasie. Läßt sich so vielleicht die Zerstörung der Erde aufhalten? (Pressetext)
Sprecher:Vater: Gert Haucke
Sohn: Peter Heeckt
Daten zu Margarete Jehn:geboren: 27.02.1935
Vita: Margarete Jehn, geb. Rollny (* 27. Februar 1935 in Bremen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 373
Titel: Auf dem Tanzparkett
Autor: Judith Herzberg
produziert in: 2011
produziert von: Autorenproduktion
Kunstkopf:
Regie: Friedhelm Ortmann
Bearbeitung: Friedhelm Ortmann
Übersetzer: Gregor Laschen
Inhalt: Nicht lange nach ihrer Scheidung von Alexander ist für Lea wieder Hochzeitstag. Zu ihrer Trauung mit Nico haben Leas Eltern alle Bekannten eingeladen. Auch Alexander ist gekommen und Dory, Nicos erste Frau. Recht verloren stehen die Gäste im großen Haus herum, gesellen sich zu kleinen, wechselnden Grüppchen und machen Konversation, unter deren leichter Oberfläche die bösen Erinnerungen an die Vergangenheit, die verwirrten Gefühle, die bodenlos erscheinende Gegenwart spürbar sind. Eigentlich sollte alles schon vergessen sein. Es liegt weit zurück, als Leas und Nicos Eltern von den Deutschen ins Lager gebracht wurden und die Kinder von fremden Leuten, von Kriegseltern, aufgenommen werden mußten. Aber allen ist ein Gefühl der Sinnlosigkeit zurückgeblieben. Schließlich ist es Zufall, daß Nicos Mutter im Lager getötet wurde und sein Vater zurückgekehrt ist. Zufall, daß Leas Eltern beide überlebt haben. Zufall, daß sie ihr Kind bei der Kriegsmutter wiedergefunden haben, zu der es zufällig gekommen ist. Es hätte alles anders kommen können. Es wäre sogar wahrscheinlicher gewesen, wenn es anders gekommen wäre. Wenn andere überlebt hätten. Eigentlich ist es völlig unglaubhaft, daß sie jetzt hier sind. Anstelle von anderen, die tot sind. "Auf dem Tanzparkett" ist ein Stück über Geschichte, nicht nur über familieninterne, sondern vor allem über die des deutschen Nazismus. Es handelt von Erlebnissen der niederländischen Juden während der deutschen Besetzung, vom Geschehen in deutschen Konzentrationslagern.
Daten zu Judith Herzberg:geboren: 04.11.1934
Vita: Judith Herzberg, geboren 1934 in Amsterdam, lebt in Amsterdam und Tel Aviv. Sie schreibt Lyrik, Theaterstücke und Libretti. 1982 erhielt sie den Kritikerpreis der niederländischen Theaterkritiker, 1988 den Charlotte-Köhler-Preis für das beste niederländische Theaterstück der vergangenen zehn Jahre, 1984 den Jost van Vondel-Preis für ihr Gesamtwerk. Als Hörspiele wurden in Deutschland realisiert: "Auf dem Tanzparkett" (WDR 1987),"Lieber Arthur" (SDR/NDR 1988), "Der Karakal" (SDR 1988),"Und/oder" (NDR/SFB/SDR 1990).

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Erstsendung: 14.03.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 373
Titel: Auf den Hund gekommen
Autor: Werner Thal
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Werner Thal
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Solange sie isoliert auf einem abgelegenen Bauernhof leben, können Sonja und Karl sich in ihrer Beziehung weitgehende Freiheit und Selbständigkeit zusichern. Als aber Sonja einen Job annimmt, und Karl allein mit dem Hund Milly auf dem Hof zurückbleibt, kommen Eifersüchteleien auf. Karl hat Schwierigkeiten bei der Vorstellung, daß Sonja unabhängig von ihm Interessen entwickelt: Ein halbes Jahr später versorgt Sonja den Haushalt, und Karl arbeitet in einer Filmproduktion. Dort lernt er Constanze kennen und verliebt sich in sie. Doch will er sich nicht von Sonja trennen. Nach wie vor wissen Karl und Sonja nicht genau, wie frei sie voneinander, wie frei sie füreinander sind.
Sprecher:Josef Meinertzhagen (Anton Lichius, der Schiedsmann)
Lotte Rausch (Emma Könemann, seine Haushälterin)
Erstsendung: 16.07.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 373
Titel: Auf der anderen Seite
Autor: Ulrike Claudi
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Marlene Renner
Inhalt: Wenn sich Depression zur Hoffnungslosigkeit verdichtet, erscheint Selbsttötung manchmal als der einzige Ausweg. Oft aber erweist sich auch dieser Ausweg als trügerisch, und der mißglückte Suizid endet in einer Nervenklinik, wo Patienten und Personal auch nicht immer so beschaffen sind, daß sie die Depressionen bessern können.
Sprecher:Klaus Spürkel (Hans)
Hans-Uwe Klügel (Fremder)
Erik Rastetter (Michel/Polizist)
Barbara Zechel (Marlene)
Erstsendung: 17.08.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 373
Titel: August und Amanda
Autor: Axel Scheibchen
produziert in: 1972
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Die unmögliche Liebesgeschichte von einem rechten Fuß und einem linken Schuh

Die unmögliche Liebesgeschichte von einem rechten Fuß und einem linken Schuh. Herr Friedrich ist ein ungewöhnlicher Herr. Er hat zwei Füße, und jeder Fuß hat einen eigenen Schuh. Der linke Fuß heißt Michael und sein Schuh Michaela; sie passen wunderbar zusammen. Der rechte Fuß heißt August und der braucht einen neuen Schuh; denn Amanda ist nicht mehr. Die war sein Schuh; dabei war Amanda gar kein rechter Schuh, sie war ein linker Schuh. August und Amanda passten gar nicht zusammen, trotzdem: Es war Liebe auf den ersten Blick. Natürlich wird alles nicht gerade leichter, wenn ein rechter Fuß in einem linken Schuh durchs Leben geht, wenn Herr Friedrich (scheinbar) mit zwei linken Füßen daherkommt - "das ist verboten"; und Michael und Michaela sagen sowieso, daß August ein dummer August ist, und Amanda ein Aas war...
Daten zu Axel Scheibchen:Vita: Axel Scheibchen, geboren 1946 in Wiesbaden, lebt als freier Autor und Regisseur in Köln. Er begann als Allrounder (Journalismus bis Lyrik). In den letzten Jahren schreibt er meist Kinderhörspiele, für die er mehrmals den Kinderhörspiel-Preis 'terre des hommes' erhielt.
Erstsendung: 01.11.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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1550795632
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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