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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 31
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Titel: Albanische Frauen
Autor: Jan Hartman
produziert in: 1963
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Thomas Werner
Komponist: William Keiper
Übersetzer: Sabine Hübner
Michael Walter
Inhalt: Wuchtige Stiefeltritte, und die Außentür splittert, bricht auf. Bewaffnete Männer dringen ein und verrichten ihr grausames Werk. Sie vernichten, vergewaltigen, vertreiben. Und vom Krieg kaputt gemachte Menschen: Sie bleiben tot zurück oder fliehen vor dem Grauen. Es ist der Kosovo-Krieg, und es sind albanische Frauen, es könnte auch ein anderer Krieg sein, bosnische Frauen, Hutus oder Tutsis, die flüchten. Eine junge Frau fragt ihre Mutter, was zu tun bleibt. "Zählen" antwortet die Großmutter. "Zähl immer wieder die Kinder und das Gepäck." Der Flüchtlingstreck erreicht ein verwundetes Paar, dessen Kind bei der Vertreibung aus den Häusern erschossen wurde. Ein Mann sitzt im Schnee, ein Lehrer, er erzählt von den Frauen und Kindern, die noch Kraft haben, Gräber für die toten Babys auszuschachten und die Bäume daneben zu markieren. "Damit Gott sie findet, wenn er jemals wieder hierher kommen sollte." Hinter den offiziellen Bildern eines Krieges staut sich erdrückendes Schweigen. Während die historischen Daten im Fluss der Geschichte als Erinnerungsbojen erhalten bleiben, geht das Schicksal der vielen einzelnen Menschen, deren Leben oder Lebenshaltung zerstört wurde, unter. Jan Hartman erzählt Geschichte von unten, aus der Binnenperspektive der Flüchtlinge, die mehr verloren haben als nur die Heimat und ihre entsetzlichen Erfahrungen nie mehr verlieren werden.
Sprecher:Peter René Körner
Friedl Münzer
Ingeborg Schlegel
Manfred-Georg Herrmann
Frank Barufski
Hans Georg Gregor
Hans Fuchs
Heinz Schacht
Kaspar Brüninghaus
Cornelia Boje
Bernd M. Bausch
Margret Kaiser
Daten zu Jan Hartman:geboren: 1938
Vita: Der amerikanische Dramatiker Jan Hartman, geboren 1938, ist als Autor für Fernsehen und Rundfunk in England und den USA tätig. Internationales Ansehen fand er 1984 mit "Der nächste Krieg", einem vom WDR produzierten "dokumentarischen Science Fiction-Hörspiel" über die atomare Vernichtung. Das Elend des Krieges im ehemaligen Jugoslawien thematisierte er in dem 1996 vom WDR gesendeten Hörspiel "Stammbaum des Bösen".
Erstsendung: 24.05.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 31
Titel: Allein Gottes Wort
Autor: Ernst Pfeiffer
produziert in: 1996
produziert von: HR; text & ton; BR
Laufzeit: 4 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Manfred Brückner
Komponist: Christoph Welt
Inhalt: Der Prozeß Adolph Clarenbach

Adolf Clarenbach gilt in der reformierten Kirche am Niederrhein, im Bergischen und in Köln auch heute noch als eine herausragende historische Persönlichkeit. Mit seinem Glaubensgenossen Peter Fliesteden erlitt er, erst dreißigjährig, am 28. September 1529 zu Melaten vor den Toren Kölns den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen. Der Autor schildert den Prozeß vor dem weltlichen Gericht der Stadt Köln, dem Reichskammergericht zu Speyer und dem geistlichen Gericht des Erzbischofs Hermann von Wied. Die freigestaltete Rekonstruktion, mit der auch die Inquisitoren der Zeit charakterisiert werden, macht deutlich, daß es sich hier nicht nur um einen Ketzerprozeß, sondern auch um einen politischen Vorgang gehandelt hat. In Rückblenden und Gesprächen mit seinem Mitgefangenen Peter Fliesteden wird der kurze Lebensweg Clarenbachs erzählt: seine Studienzeit in Köln und Münster, seine Magistertätigkeit in Wesel, Münster und Osnabrück und sein Wirken in seiner bergischen Heimat. Clarenbach war kein Schüler der großen Reformatoren. Er verkündete seine eigene Lehre, die sich allein auf die griechischen und hebräischen Urtexte der Bibel gründete. Wie Luther und andere Reformatoren wandte er sich aber auch gegen die Auswüchse des damaligen kirchlichen Lebens, gegen Aberglaube, Ablaßhandel und Pfründenwirtschaft. Einer seiner Anhänger war der katholische Pfarrer von Büderich, Johann Klopreis, der sich vor dem geistlichen Gericht in Köln zu verantworten hatte. Um dem Freund beizustehen, reiste Clarenbach mit ihm nach Köln, wurde gefangen genommen und, obwohl er weltlichen Standes war, ebenfalls vor das geistliche Gericht gestellt.
Sprecher:Gerhard Polt
Daten zu Ernst Pfeiffer:Vita: Ernst Pfeiffer, geb. 1926, lebt als freier Schriftsteller in Leverkusen. Er arbeitet als Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur, schrieb zahlreiche Schulfunkhörspiele zur Geschichte und für die Rheinische Redaktion 1987 das zweiteilige Hörspiel über Johann Peter Ommerborn.
Erstsendung: 29.10.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 31
Titel: August und Amanda
Autor: Axel Scheibchen
produziert in: 1982
produziert von: SWF
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Die unmögliche Liebesgeschichte von einem rechten Fuß und einem linken Schuh

Die unmögliche Liebesgeschichte von einem rechten Fuß und einem linken Schuh. Herr Friedrich ist ein ungewöhnlicher Herr. Er hat zwei Füße, und jeder Fuß hat einen eigenen Schuh. Der linke Fuß heißt Michael und sein Schuh Michaela; sie passen wunderbar zusammen. Der rechte Fuß heißt August und der braucht einen neuen Schuh; denn Amanda ist nicht mehr. Die war sein Schuh; dabei war Amanda gar kein rechter Schuh, sie war ein linker Schuh. August und Amanda passten gar nicht zusammen, trotzdem: Es war Liebe auf den ersten Blick. Natürlich wird alles nicht gerade leichter, wenn ein rechter Fuß in einem linken Schuh durchs Leben geht, wenn Herr Friedrich (scheinbar) mit zwei linken Füßen daherkommt - "das ist verboten"; und Michael und Michaela sagen sowieso, daß August ein dummer August ist, und Amanda ein Aas war...
Sprecher:Dieter Eppler
Hans Bürkel
Hans-Edgar Stecher
Jürgen Andreas
Peter Folken
Angela Stark
Thomas Köhler
Daten zu Axel Scheibchen:Vita: Axel Scheibchen, geboren 1946 in Wiesbaden, lebt als freier Autor und Regisseur in Köln. Er begann als Allrounder (Journalismus bis Lyrik). In den letzten Jahren schreibt er meist Kinderhörspiele, für die er mehrmals den Kinderhörspiel-Preis 'terre des hommes' erhielt.
Erstsendung: 01.11.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 31
Titel: Cyber Noon. Ein virtuelles Hörspiel im kybernetischen Raum der Megalopole Turing Epsilon
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Der abgebrannte Ram erhält von Mafiaboß Orleans einen Mordauftrag. Er soll Computer-Freak Lollie erledigen, der Orleans' Kassetten kopiert und verkauft. Eine Halsschlinge mit einer nur im Laserlicht erkennbaren Diamantfaser soll als Mordinstrument dienen. Aber erst einmal muß Ram sein Opfer aufspüren. Im Darwin-Destrict in der cybersimulierten Westernstadt Headlyville trifft er auf die Sportlerin Tamara, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Aber sie ist wegen ihres bevorstehenden Matches durch elektronische Alkohol- und Sexblocker downgecoolt. Ausgerechnet von Lollie erhält er jetzt für Tamara ein Anti-Blocker-Programm ...
Sprecher:Hermann Bohlen
Hartmut Hoppe
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.07.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 31
Titel: Das wilde Geheul unserer täglichen Arbeit oder Komm heraus, du Schönheit von Mülheim
Autor: Stephan Bock
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Frank Hübner
Komponist: Alessandro Bosetti
Inhalt: Aus dem Ruhrgebiet des Bertolt Brecht. Eine historische Reportage

1. Teil: Das wilde Geheul unserer täglichen Arbeit oder Komm heraus, du Schönheit von Mülheim
2. Teil: Pachulke oder Die Maschinen singen. Jazzer Solo mit Lektüre
3. Teil: Briefe an Irina - Eine Erinnerung

Mai/Juni 1927. Drei Männer: ein Komponist, ein Dramatiker, ein Filmer reisen inkognito durch das Ruhrgebiet. Fahren ein. Observieren per Rundflug. Gehen durch Stahlwerke. Besuchen Rathäuser, Stadtarchive. Für den Dramatiker und den Komponisten ("überwältigende akustische Eindrücken") eine Reise durch völlig unbekanntes Terrain. Beide gehören zur Avantgarde der jungen Künstler. Aber die Realität der Reichshauptstadt Berlin ist ein Zuckerschlecken im Vergleich zu diesem "Revier". Gezielte Indiskretion sorgt dafür, daß auch in Berlin bald die Spatzen von den Dächern pfeifen: Kurt Weill, Bert Brecht und Carl Koch hätten "im Westen ne janz jroße Sache vor". Die Auftraggeber bekommen augenblicklich kalte Füße; die Nazis nehmen diese Stimmung auf, hetzen gegen "die zwei Juden Brecht und Weill". Es geht um ein Riesenprojekt für die Essener Oper - "das Ruhrepos", eine neue Schöpfungsgeschichte, eine "Eroika der Arbeit". Unglaublich: von all dem ist bis heute kaum ein Sterbenswörtchen bekannt. Was also liegt näher, als zunächst einmal jene Reise nachzuzeichnen. Die Frage ist so brisant wie 1927: Was hat Weill, den Kantorensohn, was hat Brecht an den "düstergrauen Fabriken" interessiert?
Sprecher:Michael Mellinger
Erstsendung: 28.12.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 31
Titel: Der Bootshaken
Autor: Sheila Hodgson
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Christoph Pragua
Übersetzer: Ingo Golembiewski
Inhalt: Dr. James hat sich als Autor von Schauerromanen einen Namen gemacht. Er glaubt zwar nicht an das "Übernatürliche", doch als Brite ist er von den Spukgestalten des hohen Nordens fasziniert. So freut er sich besonders, daß er seinen norwegischen Übersetzer für einen Vortrag in Cambridge gewinnen konnte. Gerade soll die Veranstaltung beginnen, als ein mysteriöses Päckchen auftaucht, das an den Ehrengast adressiert ist. Der Inhalt ruft in James eine Erinnerung wach: Ist ihm das kleine Modellboot nicht letztes Jahr in Norwegen begegnet? Dort hing es vom Dachgebälk einer Kathedrale herab - eine Gabe der Seeleute, um Schutz aus dem Meer zu erbitten...Auf jeden Fall scheint Professor Anders die Miniatur für seinen Vortrag über skandinavische Mythologie zu brauchen. Doch kaum erblickt er das Boot auf seinem Rednerpult, gerät er völlig aus dem Konzept und verläßt irritiert den Saal! Wie ist dieses seltsame Verhalten zu erklären? Als Frau Anders ihren Mann tags darauf als vermißt meldet, wird es selbst James mulmig zumute. Sollte es zwischen dem Verschwinden des Professors und dem geheimnisvollen Schiffchen wirklich einen Zusammenhang geben?
Daten zu Sheila Hodgson:geboren: 22.12.1921
gestorben: 25.12.2001
Vita: Sheila Hodgson schreibt seit über zwanzig Jahren für BBC Radio Hörspiele, die bereits in zahlreichen Ländern ausgestrahlt worden sind. Der WDR brachte mit "Gleitflug ins Universum" (1987) und "Strafraum" (1988) ihre ersten beiden Hörspiele in deutscher Übersetzung.
Erstsendung: 06.05.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 31
Titel: Der fremde Tibeter
Autor: Eliot Pattison
produziert in: 1985
produziert von: DLF
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Bernhard Schmitz
Übersetzer: Thomas Haufschild
Inhalt: Tibet, Provinz Lhadrung, ein chinesisches Straflager in den Bergen des Himalaya: Beim Straßenbau finden die Zwangsarbeiter eine Leiche, deren Kopf abgetrennt und entfernt wurde. Shan, der früher Generalinspektor des Wirtschaftsministeriums und für die Aufklärung der spektakulärsten Korruptionsfälle in Peking zuständig gewesen war, bis er selbst als politischer Gefangener nach Lhadrung kam, wird von Oberst Tan mit der Untersuchung des Falls beauftragt. Dann jedoch wird eine Höhle entdeckt, in der in einem uralten buddhistischen Schrein mehrere hundert vergoldete Schädel gelagert sind - und der Kopf der Leiche, die nun endlich identifiziert werden kann. Es handelt sich um Jao Xengding, den Polizeichef des Bezirks Lhadrung. Ein Blutbad droht, denn die tiefgläubigen Tibeter weigern sich, auf dem entweihten Berg weiter zu arbeiten, solange der Geist des Toten nicht zur Ruhe gekommen ist. Für Shan drängt nun die Zeit, den Mörder zu finden. Bald entdeckt er, dass Jao nicht der erste ermordete Politiker des Bezirks ist. Keiner der Tibeter glaubt, dass der von offizieller Seite als Mörder präsentierte Mönch Sungpo etwas mit der Sache zu tun hat. Je weiter die Ermittlungen dringen, desto rätselhafter wird der Fall. Hat der Mord an Jao politische, wirtschaftliche oder religiöse Hintergründe? Was hat Tan zu verbergen? Und welche Rolle spielen die amerikanische Wissenschaftlerin und UNO-Mitarbeiterin Rebecca Fowler und ihr Assistent Kincaid? Fragen, die Shan vor dem Hintergrund der uralten tibetischen Traditionen und des gespannten chinesisch-tibetischen Beziehungsgeflechts klären muss.
Sprecher:Hans Christian Rudolph (Cornelius Sternberg)
Matthias Ponnier (Sprecher I)
Heiner Schmidt (Sprecher 2)
Wolfgang Forester (Erzähler)
Wolf-Dietrich Sprenger (Bert)
Ernst Jacobi (Interviewer)
Christiane Lemm (Katharina Sarner)
Sabine Postel (Christiane)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Jürgen Glosemeyer; Matthias Fischenich
Regieassistenz: Peter Schilske
Daten zu Eliot Pattison:vollständiger Name: Joseph Eliot Pattison
geboren: 20.10.1951
Vita: Joseph Eliot Pattison (* 20. Oktober 1951) ist ein US-amerikanischer Rechtsanwalt, Journalist und Autor von Kriminalliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2003
Datenquelle(n): dra
dra
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Treffer 8 von insgesamt 31
Titel: Der Hahn
Autor: Yoseph Bar-Yoseph
produziert in: 1972
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Eran Baniel
Übersetzer: Judith Brüll
Inhalt: Die unruhigen Schritte eines Mannes, begleitet von Geräuschen tropfenden Wassers, das Öffnen eines Tores, entferntes Glockengeläut und Hundebellen bilden die akustische Eröffnung dieses Hörspiels. Der Erzähler ist nach Mea Sharim, dem Stadtteil der orthodoxen Juden, zurückgekehrt, um seine Urgroßmutter zu begraben. Die Beerdigung hat bereits stattgefunden; nun ist es Mitternacht, und das Wehklagen der alten Männer und Frauen im Haus seiner Großmutter hat ihn hinausgetrieben. Mit einer Flasche Congnac in der Hand wandert er durch die Gassen, die von Federn geschlachteter Hühner und Hähne bedeckt sind. Erinnerungen aus der Kindheit, Begegnungen und Eindrücke von der Beerdigung der Urgroßmutter wechseln sich ab. Er, der - zweiunddreißig Jahre alt - in leitender Position tätig ist und in Tel Aviv lebt, wird in dem wie eine Festung abgeschotteten "Mea Sharim" nicht freundlich empfangen. Die Bewohner und Verwandten sind strenggläubige Juden, im Gegensatz zu ihm. Auf einer religiösen Versammlung hört er eine von apokalyptischen Drohungen durchzogene Rede eines fanatischen Rabbis. Betrunken sucht der Urenkel schließlich am Morgen Einlaß in die Synagoge, wo bereits die Gebete begonnen haben. Man weist ihm die Tür. Die Rückkehr zur Kindheit ist unwiderruflich versperrt. Nach "Boochie" (1988), der Funkbearbeitung eines in Israel wie England gleichermaßen erfolgreichen Theaterstücks, und "Der Wunderheiler" (1991) stellt der WDR ein weiteres Originalhörspiel des bekannten israelischen Theaterautors und Romanciers vor, der in seinem Lande nicht zuletzt wegen seines spektakulären Bruchs mit der eigenen, streng orthodoxen Familie und seiner politischen Toleranz Aufsehen erregt hat. In seinem Hörspiel ergeben sich unerwartete Einblick in das Alltagsleben eines Landes, das auch innerhalb der Staatsreligion enorme Unterschiede zu verkraften hat.
Sprecher:Ernst Meister/Henry Bech
Elfriede Ramhapp/Vera Glavanokova
Peter Weihs/Petrov
Heinz Grohmann/Übersetzer
Michael Herbe/Dolmetscher
Ernst Princz/Amerikaner
Erstsendung: 10.05.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 31
Titel: Der tolle Bomberg. Eine nostalgische Komödie
Autor: Harald Mueller
produziert in: 1977
produziert von: BR
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Kurt Reginbogin
Inhalt: Aufzeichnung einer Inszenierung der Städt. Bühnen Dortmund
Sprecher:Gert Westphal (Direktor)
Daten zu Harald Mueller:geboren: 1934
Vita: Harald Müller wurde 1934 in Memel geboren und wuchs nach der Flucht in Lütjenburg/Ostholstein auf. Er war u. a. Bergmann, Hafenarbeiter, Hotelboy, Dolmetscher und Messevertreter. Mueller besuchte 1957/60 eine Münchener Schauspielschule und begann nach einem längeren Amerikaaufenthalt zu schreiben. Dramen: "Großer Wolf" (1968), "Halbdeutsch" (1969); Shaw-Übersetzungen: "Pygmalion", "Es hat nicht sollen sein", "Ländliche Werbung" (alle 1969). Harald Mueller ist Stipendiat des vom Suhrkamp Verlag vergebenen Förderstipendiums für junge Dramatiker. Seine beiden Dramen werden 1970 in den Münchener Kammerspielen uraufgeführt. Mueller lebt in Göppingen und München.
Erstsendung: 20.12.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 31
Titel: Der Tote im Rollstuhl
Autor: Felix Claas
produziert in: 1962
produziert von: SRF
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Frank E. Hübner
Inhalt: Das Polizeibüro zieht gerade um. Mitten im Trubel schneien zwei Jugendliche herein, die glauben, einen Mord entdeckt zu haben. Auf dem Wasser haben sie eine treibende Kapitänsmütze gefunden. Und außerdem einen Angler gesichtet, der sich höchst verdächtig benahm. Aber wo die Leiche fehlt, ist für die Polizei auch kein Mord geschehen. Kurz darauf wird tatsächlich ein Toter aus dem Wasser geborgen. Er trägt noch ein Schild auf der Brust, das mühsam zu entziffern ist: "Alzheimer krank - bitte habt Erbarmen". Was ist geschehen? Schritt für Schritt bringen Kriminalassistent Meyer Zwo und seine Kollegin Senta Licht in das undurchschaubare Dunkel.
Sprecher:Korporal Sancenet: Hans E. Berg
Sekretär Durant: Peter Frank
Polizeikommissär: Alfons Hoffmann
Tripette: Franz Matter
Inspektor Pilaut: Hans Weihmann
Erstsendung: 23.04.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 31
Titel: Die Rückeroberung
Autor: Franz Hohler
produziert in: 1955
produziert von: SRF
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hein Brühl
Bearbeitung: Wolfgang Wegmann
Inhalt: Seltsames passiert in der Stadt: Adler versetzen Hundebesitzer in Schrecken, und auf dem Opernplatz versammeln sich Hirsche. Sarah und Martin, die diese Entwicklung mit ungläubigem Staunen verfolgen, werden auf einer Radtour in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Nachdem sich auch die Pflanzen überall ausgebreitet haben, bleibt den Bewohnern nur noch die Flucht aus der Stadt.
Daten zu Franz Hohler:geboren: 01.03.1943
Vita: Franz Hohler (* 1. März 1943 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher.
Hompepage o.ä.: http://www.franzhohler.ch/
Erstsendung: 09.09.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 31
Titel: Ein böser Sprühregen fällt auf die Stadt
Autor: Ismail Kadaré
produziert in: 1977
produziert von: SWF
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Heribert Becker
Inhalt: Eine tragische Farce

Eine albanische Kleinstadt Anfang der achtziger Jahre. Besnik, Skender, Mark und Elena, vier Übersetzer leben in ständiger Furcht vor der totalen Kontrolle. Da hilft nur eins: die reale Angst durch spiritistischen Schauder überwinden. In einer Séance nehmen sie Kontakt mit einem verschwundenen Kollegen auf. Währenddessen arbeitet die allgegenwärtige Geheimpolizei daran, Kleinstwanzen unters Volk zu bringen. Und wo kann die "Aussaat" der "Mikro-Läuse" besser erfolgen, als an den Theatergarderoben. Dafür darf sogar die verbotene "Möwe"-Aufführung wieder auf die Bühne. Jetzt trägt auch Mark, der eine französische Delegation begleiten soll, eine Laus im Mantel. Doch bevor die Lauschaktion Folgen zeigt, kommt er bei einem Autounfall ums Leben, und mit ihm verschwindet sein Abhörgerät. Drei Jahre später meldet sich seine Stimme: "Das ist hier die Hölle". Aber die Worte kommen nicht aus dem Jenseits.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Erzähler)
Bernhard Wicki (Capatas)
Hans Paetsch (Maillol)
Hannelore Hoger (Angelita)
Günter Lamprecht (Gorilla)
Wolfried Lier (Puig)
Daten zu Ismail Kadaré:geboren: 1936
Vita: Ismail Kadaré, geboren 1936 in Gjirokocstra/Albanien, studierte am Moskauer Gorki-Institut Weltliteratur. 1961 kehrte er nach Albanien zurück und profilierte sich als Romancier, Erzähler, Lyriker und Essayist; er galt als der albanische Nationaldichter der Kommunistischen Nachkriegsära. Seit Mitte der 80er Jahre bezog er dem Regime gegenüber eine zunehmend kritische Position und ging 1990 ins französische Exil. Zwei Jahre später kam er nach Tirana zurück. "Ein böser Sprühregen fällt auf die Stadt" wurde von der Europäischen Rundfunk Union beim Autor in Auftrag gegeben und wird in verschiedenen Übersetzungen von mehreren Rundfunkanstalten Europas gesendet.
Erstsendung: 01.11.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 31
Titel: Ein Halsband für die Königin
Autor: Michael Mansfeld
produziert in: 2005
produziert von: NDR
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Komponist: Claudio Puntin
Gerdur Gunnarsdottir
Inhalt: Der Pensionär Laub erinnert sich an einen merkwürdigen Fall aus seiner Geschichte als Kriminalrat. Nach seiner Rückkehr aus dem Jahresurlaub hört er von seinem jungen Assistenten Arnold über eine Serie ziemlich absurd erscheinender Ladeneinbrüche, bei denen jeweils immer nur einige Flaschen oder Feinkostgerichte gestohlen wurden. Arnold, der die Fälle bearbeitet, glaubt den Dieb in Gastarbeiterkreisen suchen zu müssen. Doch Laub ist anderer Meinung. daß dann die Kopie eines Halsbandes gestohlen und schließlich in der Tasche eines ermordeten Geschäftsmannes gefunden wird, bestätigt seine Zweifel. Aber es gibt keine heiße Spur. Die liefert erst ein harmloser Rentner.
Sprecher:Astrid Meyerfeldt (Lisa)
Jens Wawrczeck (Haraldúr)
Andreas Pietschmann (Eyjolf)
Wolf-Dietrich Sprenger (Kellner)
Johanna-Christine Gehlen (Zimmermädchen 1)
Marion Martienzen (Zimmermädchen 2)
Erstsendung: 01.07.1978
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 31
Titel: Eine ganz raffinierte Person (Der Fall Maria K.)
Autor: Michail Krausnick
produziert in: 1967
produziert von: RB
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Frank Hübner
Inhalt: Dokumentarisches Hörspiel nach den Akten des Sondergerichts Mannheim

Außerordentlich schön und beliebt bei ihren Kollegen ist die fünfundzwanzigjährige Maria K., die während der NS-Zeit als Postfacharbeiterin in Karlsruhe lebt. Keiner weiß, daß sie "Zigeunerin" ist. Nachdem ihre Eltern und Geschwister von Max Roegele, dem "Zigeunerkommissar" der Kriminalpolizei Karlsruhe, ins Konzentrationslager "überstellt" werden, setzt sich Maria couragiert zur Wehr. Ohne Erfolg. Aus "rassischen Gründen" wird sie nun selbst aus dem "Reichsdient" entlassen. Die Nachricht vom Tod ihrer Eltern im KZ verleitet sie zu einer unbedachten Äußerung gegen den Kripoleutnant Roegele, die zu einer gerichtlichen Verurteilung wegen sogenannter "Heimtücke" führt. Der Hochschangeren gewährt der Staatsanwalt eine vorübergehende Aussetzung der Strafverbüßung. Doch der in Baden für die Deportation der Roma und Sinti zuständige "Zigeunerkommissar"läßt nicht locker, bis er auch seine Widersacherin in das Vernichtungslager von Auschwitz geschickt hat. Das vorliegende Dokumentarstück beruht auf einem authentischen Fall, den der Autor in den Akten des NS-Sondergerichts Mannheim entdeckt hat. Sie wurden fünfzig Jahre unter Verschluß gehalten. Über das Schicksal der Maria K. hinaus dokumentiert das Hörspiel die Mitwirkung von Denunzianten, Mitläufern und Schreibtischtätern an der Vernichtung von mehr als 500 000 Sinti und Roma.
Sprecher:Ruth Bunkenburg
Hans Robert Helms
Walter Arthur Kreye
Bernd Wiegmann
Daten zu Michail Krausnick:geboren: 30.11.1943
Vita: Michail Krausnick (* 30. November 1943 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller sowie Hörspiel- und Drehbuchautor. Er lebt als freier Autor in Neckargemünd.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.12.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 31
Titel: Einer schießt den Vogel ab
Autor: Robert M. Eversz
produziert in: 2000
produziert von: DKultur; Jörg Ritzenhoff 2000 (Auftragsproduktion)
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Wisconsin Blue aus Bisbee, Arizona, will sich bei seinem Dealer Famous dafür rächen, dass der so schlechten Stoff verkauft hat. Er fährt Famous hinterher nach Los Angeles. Dort geht Wisconsin, um etwas Kleingeld zu verdienen, zu einem Casting - und ist als Killertyp so überzeugend, dass er die Hauptrolle bekommt. Jetzt überstürzen sich die Ereignisse: Wisconsin wird in einen Banküberfall und einen Mord verwickelt. Er ist plötzlich so populär, dass ihn die Leute auf der Straße um Autogramme bitten. Nun ist er zwar berühmt, aber seine eigentliche Mission ist noch nicht beendet...
Sprecher:
offen
Yorck Dippe (Frédéric Chopin)
Carla de Andrade-Hurst (George Sand)
Hildegard Maier (Sprecherin)
Isabel Bartenstein (Kind)
Daten zu Robert M. Eversz:Vita: Robert M. Eversz, geboren in Great Falls, Montana, lebte als Filmemacher und Drehbuchautor in Los Angeles. Er leitet den Summer Writer's Workshop an der Karlsuniversität in Prag. Von ihm sind bisher die Romane "Gipsy Hearts" und "Shooting Elvis" erschienen.
Erstsendung: 06.06.1998
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 31
Titel: Feuer, Atem, Wasser, Wort
Autor: Rainald Simon
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Aus Originaltönen, amtlichen Dokumenten, Zitaten der Romantikerin Bettina von Arnim, die er mit eigenen Textbeiträgen zu einem Klanggemälde mischt, versteht es der Autor, den Hörer für sein Thema zu sensibilisieren. Mit historischem Augenmaß und poetischer Transparenz wird das Thema der Judenverfolgung dargestellt, ohne in pädagogisierendes Mittelmaß zu versinken. Die vier Elemente, das letzte - "Luft" - durch das Element des Schreibenden - "Wort" - ergänzt, werden zusammengefaßt zu einem literarischen Mikrokosmos, der das Bedeutende nicht scheut und das scheinbar Unbedeutende nicht leugnet.
Sprecher:Mikael: Stefan Kaminski
Martes: David Nathan
Dr. Spiderman: Dietmar Wunder
Ecke: Christian Näthe
Palomita: Marie Bierstedt
Pentti Kiostinen: Gerald Schaale
Polizist / Pulliainen: Thomas Nero Wolff
TV-Sprecherin / Hausmeisterin: Susanna Bonasewicz
Sprecherin: Viola Sauer
Daten zu Rainald Simon:Vita: Rainald Simon, 1951 in Marburg geboren, ist promovierter Sinologe. Als Deutschlehrer 1989 in Xian (Westchina), wurde er Augenzeuge der Demokratiebewegung. Seine literarische Arbeit, Hörspiele und Prosa, zeugt von seinem Interesse an der anthropologischen Aussagekraft von Märchen und Legenden - ohne daß dabei der Boden der Realität verlassen würde.
Erstsendung: 18.08.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 31
Titel: Für alle Länder - For all countries - Pour tous pays
Autor: Alpin Türköz
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: "Für alle Länder...", so lautet der appellative Titel des Hörspiels, für das Alpin Türköz der 1. Preis im Wettbewerb "Heimat oder Fremde" zugesprochen wurde. Hintergründig und humorvoll schildert die türkische Pädagogikstudentin aus Köln darin einen Hindernislauf durch deutsche Behörden. Zugleich weitet sie den Blick über die Grenzen hinaus und wendet sich gegen jegliche nationale Engstirnigkeit, die den Blick auf den einzelnen Menschen verstellt. Der Wettbewerb "Heimat oder Fremde", veranstaltet vom Westdeutschen Rundfunk, den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern Nordrhein-Westfalens, richtete sich an Jugendliche und junge Erwachsene ausländischer Herkunft mit Wohnsitz in NRW.
Erstsendung: 25.06.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 31
Titel: Gasawat - Der Heilige Krieg oder Das kaukasische Syndrom 2
Autor: Wladimir Faradschew
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Übersetzer: Angela Plöger
Inhalt: Russland - der Tschetschenien-Krieg tobt. Der russische Journalist Rustam Ibragimov ist auf dem Weg zur nordkaukasischen Front, wo er sich vom wahren Zustand der "befreiten" Gebiete überzeugen will. Begleitet wird er von dem Dagestaner Said Pascha, der ihn mit seinem Auto zu einem Armeestützpunkt auf tschetschenischem Gebiet mitnimmt. Dort angekommen ist der Empfang frostig. Der russische Oberst unterstellt Ibragimov Spionage und lässt ihn inhaftieren. In seiner Zelle, durch ein Porträt des früheren islamistischen Rebellenführers Iman Schamil inspiriert, versetzt sich der Journalist in dessen Geschichte und somit in den ersten kaukasischen Krieg. Als der Stützpunkt von Rebellen angegriffen wird, kann Ibragimov mit Hilfe eines verwundeten Leutnants fliehen. Doch ihr Wagen wird (versehentlich?) von russischen Hubschraubern beschossen, Ibragimov stirbt im Kugelhagel. Das Hörspiel versucht, die Geschichte des Kaukasischen Krieges aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, ohne richten zu wollen, fernab von russischer Propaganda und geschürter Entrüstung aus dem Westen.
Daten zu Wladimir Faradschew:Vita: Wladimir Faradschew, geboren 1936 in Dagestan, studierte Kinematographie in Moskau. 1991 wurde er im Rahmen eines Wettbewerbs der Deutschen Welle mit einem Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt produzierte der WDR sein Hörspiel "Die Verlassenen" (1996).
Erstsendung: 16.02.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 31
Titel: Henker der Revolution
Autor: Yaak Karsunke
produziert in: 1974
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Roland Gall
Inhalt: Zur Zeit der Französischen Revolution amtierte als Scharfrichter von Paris Charles-Henri Sanson (1739-1806), der als Sachverständiger auch nicht unwesentlich an der Konstruktion einer der später berüchtigsten revolutionären Errungenschaften beteiligt war: der Guillotine. "Henker der Revolution" war Sanson in zweifacher Weise: er vollstreckte die Urteile des Revolutionstribunals - und er brachte im Lauf der Zeit auch so gut wie alle führenden Revolutionäre dabei zu Tode. In den meisten Revolutionsgeschichten wird sein Name dennoch nicht einmal in einer Fußnote genannt. Das Hörspiel, das ihn zur Titelfigur hat, konzentriert sich auf die Zeit von der ersten Indienstnahme des Fallbeils am 25. April 1792 bis zum Ende des "Grande Terreur" im Juli 1794. In einer Montage aus Spielszenen und zeitgenössischen Dokumenten wird die Entwicklung und endliche Perversion der Revolution nachgezeichnet; eingeschobene "Moralites" reflektieren den Weg von der revolutionären Hoffnung bis zur Realität der Schreckensherrschaft, die im "Henker der Revolution" ihren gehorsamen Vollstrecker fand.
Sprecher:Ernst Jacobi (Jacques)
Karin Anselm (Martine)
Ilse Neubauer (Nathalie)
Diana Körner (Irène)
Irene Marhold (Colette)
Erstsendung: 26.08.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 31
Titel: Ich war nie länger als 10 Minuten allein oder Ich denk jetzt ist Feierabend
Autor: Inge Lostkamp
Michael Klaus
produziert in: 1980
produziert von: HR
Laufzeit: 19 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Meine Geschichte ist wie Denver und Dallas zusammen. Und Öl hab ich auch. Salatöl." - Diese Sätze stammen von einer Frau, deren tragikomische Geschichte eines Lebensabschnittes vorgestellt wird. Es handelt sich um ein "starkes Stück" Leben. Die Sprache ist witzig-komisch, aber auch drastisch. Die Erzählung stammt unverwechselbar aus dem Land an der Ruhr. Aber sie ist nichts für empfindliche Gemüter.

Wer sich dennoch darauf einlassen möchte, wird am Ende vielleicht der Hauptdarstellerin Tana Schanzara zustimmen können. Während der Aufnahmen wurde sie von einem Zeitungsreporter gefragt, ob das denn die Wirklichkeit träfe. Und Tana antwortete: "Nichts ist unglaubwürdiger als nur das normale Leben."
Sprecher:Siemen Rühaak (Kelly Blue)
Michael Thomas (Interviewer)
Daten zu Michael Klaus:geboren: 1952
Vita: Michael Klaus, Jahrgang 1952, lebt als freier Schriftsteller in Gelsenkirchen, schreibt u.a. Romane, Satiren und Hörspiele.
Erstsendung: 29.06.1987
Datenquelle(n): dra
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1550583948
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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