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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 20
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Titel: Abfahrt
Schreckmümpfeli
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1984
produziert von: BR
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Eine schicksalhafte Begegnung ausserhalb der markierten Piste.
Sprecher:Ernst F. Wiedemann (Peter)
Ruth Fleischmann (Paula)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 2 von insgesamt 20
Titel: Chnebelgrinde: Bach ist Trumpf
Autor: Heinz Stalder
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Inhalt: Hauptfigur und chnebliger Stierengrind in Stalders Stück ist ein Bauer. Sein Hof, und damit seine Existenz wird von einem Bach vor seinem Haus bedroht. Mit einer nicht zu bremsenden Energie und ohne Bewilligung der Behörden verbaut er den Bach im gebirgigen Gelände, versucht ihn mit allen Mitteln zu zähmen. Er wirft sein ganzes Leben in den Kampf gegen den Bach und gerät dabei immer tiefer in die Mühlen von Justiz und Behörden. Weder Gerichte noch Gefängnis noch die Psychiatrie können den Bauer von seinem Tun abhalten. Sein Leben kennt nur ein einziges Ziel: Kampf gegen den Bach.

Heinz Stalder hat einen realen Fall, über den in den Medien ausführlich berichtet wurde, aufgegriffen und hat daraus mit einer stilisierten Sprache eine Geschichte gemacht, die sich an der Realität orientiert, aber dennoch reine Fiktion ist.
Daten zu Heinz Stalder:geboren: 01.07.1939
Vita: Heinz Stalder zählt mit seinem eigenwilligen Sprachwitz und seinen knorrigen Figuren zu den unverwechselbaren Stimmen im Hörspiel- und Theaterschaffen der Schweiz. Für sein Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Heinz Stalder lebt in Kriens und Finnland.

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Treffer 3 von insgesamt 20
Titel: Das Paar im Kahn
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Manfred Mixner
Bearbeitung: Manfred Mixner
Inhalt: Szenische Lesung mit verteilten Rollen

Im Basler St. Johann-Quartier ist eine Frau ermordet worden, Aische Aydin, eine sehr hübsche Türkin - man hat ihr das Gesicht zerschlagen. Um den Hals trug sie ein exotisches Amulett: ein Paar im Kahn darstellend. Der alte Kriminalkommissär Hunkeler, eine Art Schweizer Maigret, glaubt nicht, dass es der eifersüchtige Ehemann war, das wäre zu einfach. Der verzweifelte Ehemann wurde nämlich gleich nach der Tat von der Polizei verhaftet und hat sich in seiner Zelle erhängt. Gegen den Willen der Staatsanwaltschaft und gegen die Überzeugung der Mehrheit seiner Mitarbeiter ermittelt Hunkeler weiter - auf eine manchmal nicht ganz ungefährliche Weise. Im Grunde ist er ein liebenswerter und eigenwilliger Kauz, der mit den einfachen wie mit den komplizierten Menschen gut umgehen kann und sich außerdem auch im zwielichtigen Milieu Basels auskennt. Er hat keine vorgefasste Meinung und keine "Theorie" zu diesem Mord, aber er befragt mit der ihm eigenen Eindringlichkeit und Ausdauer all die Leute, die mit der jungen Türkin Kontakt hatten. Und am Ende wird er - durch Zufall - den Mörder entlarven.
Sprecher:Professor Miroiu: Dieter Wien
Unbekannte: Renate Richter
Fräulein Cucu: Marianne Wünscher
Bahnhofsvorsteher: Walter Lendrich
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
Erstsendung: 07.10.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 20
Titel: De Wind i de Wide
Autor: Kenneth Grahame
produziert in: 1983
produziert von: RIAS
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Geri Dillier
Bearbeitung: Heinz Stalder
Inhalt: Der kleine Maulwurf Kauki schmeckt den Frühling und will raus aus dem dunklen verstaubten Loch. Er stösst mitten hinein in den hellen, duftenden Frühling. Er macht Bekanntschaft mit der Wasserratte Nick, mit dem Fischotter, mit dem Dachs, und schliesslich mit dem noblen Schlossherrn Kröterich. Dieser stürzt sich von einem Abenteuer ins andere, bringt seine treuen Freunde arg in Verlegenheit, wird gefangen genommen, bricht aus, wird wieder eingesperrt und entkommt erneut in der Verkleidung einer Waschfrau. Nach neuen Schandtaten landet er schliesslich wieder bei seinen Freunden . Doch inzwischen ist sein Schloss besetzt von den gefährlichen Feinden vom Finsterwald, von den Mardern und Wieseln. Schlussendlich feiern alle die Rückeroberung des Schlosses mit einem grossen Fest.

Dieser Kinderbuch-Weltklassiker des Engländers Kenneth Grahame (1859-1932) ist eine Liebeserklärung an die Natur und an die Freundschaft, poetisch, skurril, melancholisch, zärtlich und voller Humor.

Der Schweizer Autor Heinz Stalder, der seit Jahren regelmässig auch in London lebt und arbeitet, hat den Witz und den Reiz dieser Geschichte subtil in Mundart übertragen und hineingenommen in seine lebendige Hörspielfassung. Ein besonderer Ohrenschmaus ist die für das Hörspiel komponierte Musik der Gruppe 'DeadBrothers' aus Genf, die genau den richtigen Ton trifft für diese wunderschön schräge Geschichte.
Daten zu Kenneth Grahame:geboren: 08.03.1859
gestorben: 06.07.1932
Vita: Kenneth Grahame wurde 1859 im schottischen Edinburgh geboren. Nach einer Ausbildung in Oxford war er von 1879 bis 1908 Angestellter der Bank von England. Er schrieb in verschiedenen Zeitschriften satirische Beiträge und 1908 erschien sein Buch "The Wind in the Willows", das ihn weltberühmt machte und das zu den unvergänglichen Klassikern der Kinderliteratur zählt.

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Treffer 5 von insgesamt 20
Titel: Der letzte Henker
Autor: Peter-Jakob Kelting
produziert in: 1972
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Reto Ott
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Im April 1938 verurteilte das St. Galler Kantonsgericht den dreifachen Mörder Paul Irniger zum Tod. Unaufgefordert bewarben sich daraufhin über 120 Männer aus der ganzen Schweiz für das Henkeramt. Ausgehend von den Bewerbungsbriefen entstand zuerst ein Theaterstück, dann ein preisgekröntes Hörspiel.

Der damals im Aargau tätige Psychiater Boris Pritzker sichtete die schriftlichen Offerten der selbsternannten Henker-Kandidaten, und es gelang ihm, mit der Mehrzahl von ihnen Interviews zu führen. Das Material dieser Untersuchung wurde erst 1993 aus Pritzkers Nachlass publiziert und diente 1998 dem Zürcher «Theater Winkelwiese» als Basis für ein aufsehenerregendes Ensembleprojekt, welches mit grossem Erfolg in der Schweiz sowie auf europäischen Theaterfestivals gezeigt wurde.

Dabei stand weder der dokumentarische Aspekt des historischen Falles noch der moralische Diskurs pro oder contra die Todesstrafe im Vordergrund. Vielmehr entstand entlang der fiktiven Lebensläufe von fünf zutiefst helvetischen Henker-Kandidaten eine vielschichtige, poetisch gebrochene und nicht zuletzt elend komische Charakter- und Milieustudie.

Im Nachvollziehen der prototypisch verkorksten Biografien dieser Biedermänner wird auf beunruhigende Weise die dumpfe alltägliche Bereitschaft zum Tötungsakt spürbar, denn: «Einer muss es ja machen». Für die Hörspielfassung von SRF hatte der Dramaturg Peter-Jakob Kelting den Theatertext inhaltlich und formal neu arrangiert und akzentuiert. In den Doppelrollen von Befragten und Befragern agieren im Hörspiel die gleichen fünf Darsteller wie in der damaligen Bühnenfassung.

Die Radio-Inszenierung von Reto Ott wurde 2001 mit dem renommierten «Prix Europa» ausgezeichnet.
Sprecher:Friedl Larsen
Lotte Ledl
Theo Frisch-Gerlach
Roswitha Posselt
Hans Putz
Isolde Stiegler
Walter Hortig
Martha Wallner
Helmuth Wlasak
Axel Skumanz
Ernst Zeller
Michael Janisch
Dagmar Blöchl
Hubert Mann
Charles Elkins
MusikerVokalensemble Männerchor Zürich Leitung: Christoph Cajöri
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Roger Heiniger
Daten zu Peter-Jakob Kelting:geboren: 27.03.1959
Vita: Peter-Jakob Kelting (* 27. März 1959 in Neuenbrook) ist ein deutscher Dramaturg.

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Treffer 6 von insgesamt 20
Titel: Der Olympiafähndler
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 2012
produziert von: HR
Laufzeit: 172 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Fritz Zaugg
Inhalt: Eine brisante (und wahre) Geschichte hat sich Hanspeter Gschwend als Grundlage für sein Hörspiel vorgenommen:


Hug Franz, in den 30er Jahren ein internationaler Star unter den Fahnenschwingern - und auch sonst eine schillernde Figur - führte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin an der Spitze der eidgenössischen Delegation seine Fahnenschwünge mit dem weißen Kreuz im roten Feld vor. Nach den Feierlichkeiten, so hieß es später, habe er sich überreden lassen, auch die "Hitlerfahne" zu schwingen. Das gab einen gewaltigen Krach. Hug Franz - Eintrag im Luzerner Telefonbuch: "Olympiafahnenschwinger" - trat aus dem Jodlerverband aus, was dieser jedoch nicht akzeptierte: Der Verräter sollte Verbandsmitglied bleiben, damit er offiziell ausgeschlossen werden konnte. Es kam zum Prozeß, den der Jodlerverband verlor. Die Gerichtskosten brachten den Verband beinahe an den Rand des finanziellen Ruins. Hug starb 1974. Dies die historischen Fakten.

Hanspeter Gschwend recherchierte und schrieb ein Stück, das zwar von diesen Fakten ausgeht, als Hörspiel aber reine Fiktion ist. Darin wird ein symbolträchtiges Bild, das mit der Geschichte und Befindlichkeit der Schweiz sehr zentral zu tun hat, facettenreich, witzig und mit beißender Ironie szenisch umgesetzt. Bodenständigkeit und Showbusiness, Fahnentreue und Verführbarkeit, heimatliche Gefühle und Weltpolitik - das alles sind Themen, die Gschwends Hörspiel in einen spannenden Zusammenhang bringt. "Der Olympiafähndler", ein selbstkritischer Rückblick auf ein Stück alpenländischer Geschichte, steht im Kontext des diesjährigen Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse, der Schweiz.
Sprecher:Hans Peter Hallwachs
Graham F. Valentine
ergänzender Hinweis: Die Produktion von Fritz Zaugg (1950 - 2013) wurde 1997 mit dem Prix Europa als bestes europäisches Hörspiel ausgezeichnet.
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

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Treffer 7 von insgesamt 20
Titel: Dürlers Fall
Autor: Emil Zopfi
produziert in: 1984
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Friedrich von Dürler (1804-1840), der im Hörspiel von Emil Zopfi im Zentrum steht, war ein Sohn aus gutem Zürcher Haus, Sekretär der Zürcher Armenpflege, Altertumsforscher, Turner, Alpinist und Zweitbesteiger des Tödi. Er starb im Alter von 36 Jahren bei einem winterlichen Abstieg vom Uetliberg. In sein Leben hinein wirken die Spannungen zwischen Land und Stadt Zürich, zwischen religiösem Fundamentalismus und liberaler Aufklärung, die im sogenannten Züriputsch von 1839 zum kriegerischen Ausbruch kommen. Aber nicht die Historie steht in diesem Hörspiel im Vordergrund, sondern die berührende Geschichte eines jungen Mannes, der mit der Enge seiner gutbürgerlichen Herkunft schwer zurechtkommt.
Sprecher:
offen
Edda Seippel
Gert Haucke
Daten zu Emil Zopfi:geboren: 04.01.1943
Vita: Emil Zopfi (* 4. Januar 1943 in Wald ZH) ist ein Schweizer Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.zopfi.ch/

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Treffer 8 von insgesamt 20
Titel: En Samschtig zum Knuutsche
Autor: Jack Thorne
produziert in: 2001
produziert von: MDR; WDR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Komponist: Peter Kaizar
Übersetzer: Simon Froehling
Inhalt: Das Jahr 1994 sorgt für eine radikale Veränderung im Leben der Familie Kellenberger: Sie nimmt Onkel Toni bei sich auf, den Bruder der Mutter. Toni ist nach jahrelanger Behandlung in der Psychiatrie nicht mehr in der Lage, ein selbständiges Leben zu führen. Zwar ist er nicht mehr aggressiv, trotzdem sorgt der Umgang mit ihm für familiären Konfliktstoff. Besonders Sohn Martin fühlt sich weiter ausgegrenzt. Martin ist ein Sonderling, der keinen Kontakt zu den Mitschülern findet und sich deshalb für einen Autisten hält. Dazu kommt noch die Furcht, es könnten sich auch bei ihm mentale Störungen zeigen wie bei Toni. Aber dann beginnt jener Samstag, an dem der Traum von der grossen Party mit Musik und Knutschen zerplatzt - und Martin stattdessen sich und seinen Onkel völlig neu kennen lernt.

Jack Thorne schildert in zuweilen drastischen, aber immer wieder humorvoll zugespitzten Szenen, wie ein jugendlicher Aussenseiter versucht, mit den Zumutungen des Lebens fertig zu werden. Dazu benutzt er eine raffinierte Technik von nichtlinearen Rückblenden und arbeitet mit Geräuschen, Musiktiteln und TV-Ausschnitten, die für das Leben in den frühen 1990er Jahren prägend waren. So lädt das Hörspiel auch in der Schweizer Version zu einer vergnüglichen akustischen Wiederbegegnung mit einer noch nicht ganz vergangenen Epoche ein.
Sprecher:Erzähler: Oliver Stern
Marta-Maria: Holdine Wolter
Der dicke Vater: Johann Adam Oest
Carmen Dudel: Maria Happel
Professor Kuttelpfanne: Hermann Lause
Der Zweinullsieben: Hermann Beyer
Manolo: Manolo Palma
Zeitungsfrau: Monika Pietsch
Kinder: Caspar Bankert
Kinder: Sarah Bötscher
Kinder: Maximilian Dinnebier
Kinder: Nina Gummich
Kinder: Julian Hanns
Kinder: Clara Hofmann
Kinder: Constanze Hummel
Kinder: Charlotte Suckow
Kinder: Frowin Wolter
Daten zu Jack Thorne:geboren: 06.12.1978
Vita: Jack Thorne (* 6. Dezember 1978 in Bristol) ist ein englischer Drehbuchautor und Dramatiker, der durch seine Arbeiten für Radio, Theater und Film bekannt ist und hierfür mehrfach ausgezeichnet wurde.

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Treffer 9 von insgesamt 20
Titel: Fasch es Fescht
Autor: Peter Weingartner
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: schweizerdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Reto Ott
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Irgendwo im Mittelland. Kanton Bern zum Beispiel. Eine Ortschaft, nicht mehr ganz von gestern, aber wenig bereit für morgen. Ein Quartier feiert das jährliche Sommerfest. Man freut sich aufs gemeinsame Hocken, Grillieren, Palavern. Doch nicht alle sind willkommen. Und einer hat seine Flinte geladen.

Der Luzerner Autor Peter Weingartner erzählt in seinem neuesten Hörspiel von einem landestypischen Quartier. In einer Art von Wimmelbuch-Dramaturgie mit vielen kurzen Szenen lässt er die Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort kommen. Sie befinden sich überwiegend in der Endphase ihres Erwerbslebens. Sie haben gemeinsam die Geburt ihrer Kinder erlebt, die unterdessen aus dem Haus sind. Im Dorf zieht unübersehbar die globalisierte Zukunft ein mit Menschen aus dem Balkan und minderjährigen Flüchtlingen. Das könnte eine Chance sein für Veränderung. Aber man verharrt lieber in der Stagnation, verteidigt das prekäre Heute und bewirtschaftet, der Tradition der Réduit-Schweiz folgend, hartnäckig und ausdauernd die eigenen Ängste und Privilegien.

Das alljährliche Quartierfest bietet für diese Mentalität die passende Bühne. Oder wie es abriel Vetter neulich in einem Facebook-Post formulierte: «Schweizer schleichen irgendwie immer so rum. Wie so unsichere Iltisse in Karohemden, gut gefüttert, passiv-aggressiv rastlos; stets irgendwo zwischen Nahrungssuche und Angriffskrieg.»
Sprecher:Ebenezer Scrooge: Leonhard Steckel
sein Neffe: Helmut Ahner
Robert Cratchet: Karl Hellmer
Jacob Marley: Georg Braun
1. Geist: Klaus Miedel
2. Geist: Rüdiger Lichti
Erzähler: Siegmar Schneider
Christa Lorenz
Ute Marin
Cläre Rapmund
Janina Richter
Anette Roland
Iris Tenge
Eva-Maria Werth
Jochen Wallin
Norbert Gescher
Horst Werner Loos
Steffen Müller
Pierre Peters-Arnolds
Robert Rathke
Hans Röhr
Erwin Schastok
Herbert Schimkat
Werner Simon
Albert Venohr
u.a. # mkl / yr
MusikerAnatol Atonal
Daten zu Peter Weingartner:geboren: 1954
Vita: Peter Weingartner, geboren 1954 im Schweizer Kanton Luzern, lebt dort mit Frau und drei Kindern. Er schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Hörspiele, außerdem für die Neue Zürcher Zeitung und die Satirezeitschrift "Nebelspalter".
Erstsendung: 11.09.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
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Treffer 10 von insgesamt 20
Titel: Goa, wir kommen
Schreckmümpfeli
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 2007
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Komponist: Serge Weber
Inhalt: Tandem und kalter Braten.
Sprecher:Wilfried Dziallas (Lüder Andersen)
Uta Stammer (Marianne Kock)
Ursula Hinrichs (Tante Gesine)
Rolf Nagel (Onkel Otto)
Beate Kiupel (Bahnangestellte/Frau Paulsen)
Steffen Peters (Timmi)
Tanja Bertsch (Gaby)
Heinz Meyer (Professor Hüppers)
Martin Schley (Paulevater)
Slavomir Szczesniak (Stanislav (Pavel))
Sergei Morauyeu (Heinz)
Robin Sobota (Schaffner)
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
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Treffer 11 von insgesamt 20
Titel: Hunkeler macht Sachen
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 2003
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Ein grauer Spätherbst in Basel. Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.



Für «Hunkeler macht Sachen» - seinen fünften Roman mit dem kantigen Kommissär als Hauptfigur - ist Hansjörg Schneider 2005 mit dem «Glauser» ausgezeichnet worden, dem wichtigsten Krimi-Preis im deutschsprachigen Raum. Und zum mittlerweile dritten Mal ist Hunkeler nun auf DRS 1 zu hören. Nach den szenischen Lesungen der Romane «Das Paar im Kahn» und «Tod einer Ärztin» dieses Mal in einem aufwändig produzierten Hörspiel in 4 Folgen mit über 40 Mitwirkenden.
Sprecher:Hanns Jörg Krumpholz (Constable Edgar Myers)
Patricia Harrison (Liz)
Walter Gontermann (Horace)
Ernst August Schepmann (Howard)
Gabrielle Odinis (Samantha)
Gisela Keiner (Daisy)
Hansjoachim Krietsch (Stoke)
Frauke Poolman (Miss Bowler)
Mechthild Großmann (Betty)
Karlheinz Tafel (Flann)
Josef Quadflieg (Major Mackay)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
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Treffer 12 von insgesamt 20
Titel: Hunkeler und der Fall Livius
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 2008
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Kommissär für besondere Aufgaben im Kriminalkommissariat Basel, wird aus dem Schlaf geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde. Von Anfang an gestalten sich die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet. Das führt zu ständigen Kompetenz-Streitigkeiten zwischen Basler und Elsässer Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten. Schliesslich finden sich in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen. Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in ein düsteres Kapitel der europäischen Vergangenheit.
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
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Treffer 13 von insgesamt 20
Titel: Hunkeler und die Augen des Ödipus
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 84 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Klaus Schulze
Inhalt: Peter Hunkeler steht sechs Wochen vor seiner Pensionierung als Kommissär. Da trifft ein Schock die Kulturstadt Basel: Der renommierte Theaterdirektor Bernhard Vetter verschwindet spurlos. Hunkeler wird noch einmal gebraucht. Er begegnet alten Bekannten aus dem Theater und gerät in die Halbwelt des Basler Rheinhafens. Das havarierte Hausboot des verschwundenen Theaterintendanten wird rheinabwärts an einem Wehr gefunden. Hat sein Verschwinden etwas mit der Skandal-Inszenierung des «Ödipus» nach Sophokles und Hölderlin zu tun? Hunkeler macht sich im Theater ein Bild von der Lage und wird dabei von einem jungen Regisseur attackiert. Da kommt ihm ein Grippe-Anfall gerade recht: Er zieht sich in sein Haus im Elsass zurück und beschliesst, seine Restarbeitszeit krank im Bett zu verbringen. Doch der Fall Vetter lässt ihn nicht los...

Auch in seinem achten Roman mit dem beliebtesten Kommissär der Schweiz zeigt sich Hansjörg Schneider als prägnanter Porträtist von bekannten und weniger bekannten Schauplätzen im Dreiländereck. Gleichzeitig wirft der gelernte Dramatiker Schneider - der sich jedoch diesbezüglich ähnlich wie Hunkeler in seinem Beruf als «Auslaufmodell» sieht - einen skeptischen Blick auf den gegenwärtigen Zustand des Theaters.
Sprecher:Marianne Hoppe (Gertrude Stein)
Hans Korte (Dr. Faustus)
Peer Augustinski (Mephistopheles)
Karlheinz Vietsch (Hund)
Martin Haberger (Bub)
Jörg Victor Neumann (Junge)
Gustl Halenke (Helena Anabel)
Ilse Anton (Landfrau)
Siemen Rühaak (Mann aus Übersee)
Eva Garg (Mädchen)
Annelie Jansen (Besucher)
Andrea Witt
Bernd Birkhahn
Alwin Joachim Meyer
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
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Treffer 14 von insgesamt 20
Titel: Hunkeler und die goldene Hand
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1950
produziert von: SRF
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Eugen Huber
Inhalt: Peter Hunkeler, der knorrige Basler Kommissär, wird gegen seinen Willen in einen Mordfall verwickelt, der es in sich hat.

Diesmal bekommt es Hunkeler mit Kurgästen, Kunstdiebstahl, schwulen Intrigen, Schwarzwald-Indianern und Mittelalter-Freaks zu tun.

Hunkeler dümpelt im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden. Er ist krankgeschrieben, soll seinen kaputten Rücken kurieren. Da treibt vor seinen Augen eine Leiche im Wasser. Der beschauliche Ort wird zum Tatort eines Mordfalls. Beim Opfer handelt es sich um einen prominenten Basler Kunsthändler. Die zuständige Aargauer Kantonspolizei fackelt nicht lange und nimmt seinen Begleiter, einen jungen Mann mit Stricher-Vergangenheit fest. Das führt zum Konflikt mit Hunkelers Basler Kollegen. Die Ermittlungen laufen bald aus dem Ruder. Hunkeler kümmert das wenig. Er ist nicht im Dienst, macht sich aber trotzdem auf den Weg. Dabei lässt er sich wie immer viel Zeit und folgt seiner Intuition. Doch dann wird auch er in den Strudel der eskalierenden Ereignisse gerissen: was hat der Mord im Heilbad mit der mysteriösen «Goldenen Hand» des Herzogs Rudolf von Rheinfelden zu tun?
Sprecher:Der Chronist: Dimroth Oscar
Der Engel: Eva-Maria Duhan
Maria: Elvira Schlacher
Josef: Erich Aberle
Die Nachbarin: Toni von Tuason
Herodes: Raoul Alster
Herodias: Phoebe Monnard
Erster Weiser: Georg Mark-Czimeg
Zweiter Weiser: Gothart Portloff
Dritter Weiser: Marc Doswald
Erster Schriftgelehrter: Johannes von Spallart
Zweiter Schriftgelehrter: Hermann Kellein
Der Herold: Charles Waldemar
Ein Diener: Felix Klee
Die Wirtin: Margarete Hoff
Ein Mann von Bethlehem: Rudi Wiechel
Erster Hirte: Walter Sprünglin
Zweiter Hirte: Walter Plüss
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
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Treffer 15 von insgesamt 20
Titel: Hunkelers Geheimnis
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1931
produziert von: MIRAG
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Helmut Peschina
Dramaturgie: Reto Ott
Inhalt: Der pensionierte Kommissär Hunkeler liegt nach einer Operation im Spital. Da stirbt direkt neben ihm ein prominenter Basler Banker. War es Mord? Womöglich sogar ein politisch motivierter Anschlag? Hunkeler geht das eigentlich nichts an. Trotzdem beschliesst er, der Sache auf den Grund zu gehen. Als die Studenten 1968 auch in Basel die Revolution probten, war Stephan Fankhauser an vorderster Front dabei. Wie so manche 68er machte er später Karriere. Sie führte ihn bis an die Spitze der Basler Volkssparkasse. Nun aber steckt die Bank nach riskanten Auslandsgeschäften in Schwierigkeiten, und Fankhauser, ihr ehemaliger Direktor, ist unheilbar an Krebs erkrankt. Hunkeler, der mit ihm im selben Zimmer liegt, musste ebenfalls ein Tumor entfernt werden, jedoch gutartiger Natur. Nach einem ihrer nächtlichen Streitgespräche meint der von Schlafmitteln umnebelte Ex-Kommissär zu beobachten, wie eine Schwester seinem Zimmernachbarn eine Spritze setzt. Tatsächlich ist Fankhauser am nächsten Morgen tot.

Hat Hunkeler alles nur geträumt? Zurück in seinem Haus im Elsass beginnt er zu ermitteln, auf eigene Faust, fast so wie früher. Als dann im Nachbardorf ein weiterer Banker zu Tode kommt, greifen auch die ehemaligen Polizei-Kollegen aus Basel und Mulhouse ins Geschehen ein. Hunkeler gerät in Verdacht, den Mörder zu decken. Aber er lässt sich nicht beirren und entdeckt schliesslich eine brisante Spur. Sie führt in die Vergangenheit: Der Fall Fankhauser hat etwas mit der Schweizer Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg zu tun. Doch dieses Wissen behält der eigenwillige Pensionär für sich und fährt nach Paris.
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
Erstsendung: 28.03.2016
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 20
Titel: Kantonspolizischt Hilfiker u d Hoffnig vo de Froue
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 1953
produziert von: SWF; RB
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Inhalt: Samuel Hilfiker ist Berner Kantonspolizist und beschwört mit seiner mehr als vorbildlichen Dienstauffassung so manchen Konflikt herauf. Darunter leidet auch sein Privatleben. Denn auch Polizisten werden von Beziehungskrisen nicht verschont. In der zweiten Episode von Hugo Rendler's vergnüglichem Polizei-Hörspiel versucht der gute Mensch Hilfiker das Liebesleben seines Kollegen Tschanz zu ordnen und gerät dabei unversehens in ein noch weitaus komplexeres Drama. Dabei spielen Frösche, Wein und Jean Tinguely eine Rolle. Und am Ende steht immerhin fest: Polizisten sind keine Macho-Trottel!
Sprecher:Wolfgang Finsterle (Alarmstimme)
Peter Höfer (1. amerikanische Stimme)
Hanns Bernhardt (2. amerikanische Stimme)
Heinz Klingenberg (Hauptmann Lewoll)
Gisela von Collande (Anna Gajek)
Irmgard Först (Hanka Seretzki)
Bum Krüger (Anton)
Lieselotte Köster (Marja Lewandowska)
Vasa Hochmann (Mirovicz)
Wolfgang Golisch (Paul Gajek)
Wolfgang Preiss (Gerber)
Heinz Schimmelpfennig (Russischer Kommissar)
Ludwig Tiefenbrunner (Politruk)
Herbert Czigan (Russischer Major)
Franz Goppold (Russischer Soldat/Stimme/Russischer Posten)
Karl Georg Saebisch (Russischer Offizier)
Dirk Dautzenberg (1. deutscher Soldat)
Hans Timerding (2. deutscher Soldat)
Freddy Klaus (3. deutscher Soldat)
Helmut Wittig (Russischer Fliegermajor)
Herbert Fleischmann (Fedor Mirovicz)
Hans Paetsch (Freund Gerbes)
Georg von Gilsa (Deutscher Major)
Horst Beilke (Deutscher Oberstleutnant)
Victor Stefan Goertz (Ustacha)
Jürgen Goslar (Stanislaus)
Friedrich von Bülow (Kragemann)
Joseph Dahmen (Rossow)
Ernst Kiefer (Polizist)
Karlheinz Schilling (NKWD-Offizier)
Herbert Mensching (estnischer Soldat)
Paul Dättel (tschechischer Polizeioffizier)
Tim Elstner (Junge Gajek)
Gerd Beermann (sächsischer Legionär)
Ernst Sladeck (Beamter)
Gunhild Bohnen (Sekretärin)
Martin Hirthe (Hauptfeldwebel)
Kurt Ebbinghaus (Rabbiner)
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
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Treffer 17 von insgesamt 20
Titel: Meitlibueb
Autor: Emma Donoghue
produziert in: 2007
produziert von: RB; DLR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Spätestens am Tag seiner Geburt steht fest, auf welcher Seite der Mensch ein Leben lang sein Kreuz zu machen hat: männlich oder weiblich. Doch nicht immer ist der Fall so klar, und eine eindeutige Geschlechterzuordnung fällt schwer. So erfährt die 13jährige Teresa, die sich äusserlich kein bisschen von gleichaltrigen Mädchen unterscheidet, dass sie biologisch gesehen ein Bub ist. Der Schock für das Mädchen und seine Eltern ist riesig, zumal sie von ärztlicher Seite nicht sehr viel mehr erfahren, als dass eine Operation unumgänglich sei. Doch Teresa beginnt sich zu wehren und sucht sich ihren Weg auf eigene Faust. Mit der fiktiven Geschichte von Teresa öffnet die irische Autorin Emma Donoghue den Blick auf ein Thema, das weithin unbekannt ist und noch immer ein Tabu darstellt: die Intersexualität. Intersexualität - nicht zu verwechseln mit Transsexualität - ist keine Krankheit, sondern der seltene, zumeist genetisch bedingte Sonderfall, dass ein Mensch zwischen den Geschlechtern geboren wird. Der Umgang damit ist kein Ruhmesblatt für die moderne Medizin. Obwohl in jüngster Zeit markante Fortschritte auf diesem Gebiet zu verzeichnen sind, werden die Betroffenen noch immer weitgehend sich selbst überlassen. Auch in der Schweiz.
Sprecher:
offen
Gabriela Maria Schmeide (Natàlia genannt Colometa)
Milan Peschel (Quimet)
Regina Lemnitz (Senyora Enriqueta)
Udo Schenk (Hausherr)
Martin Seifert (Antony)
Ingeborg Medschinski
Daten zu Emma Donoghue:geboren: 1969
Vita: Emma Donoghue wurde 1969 in Dublin geboren und lebt heute in Kanada.
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Treffer 18 von insgesamt 20
Titel: Weihnachtsstaub
Autor: Margrit Staub
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Reto Ott
Inhalt: Dem Fest der Liebe kann sich niemand entziehen, und das ist fatal. Denn Weihnachtszeit ist Krisenzeit, mit Garantie. Einmal im Jahr steht unausweichlich «Familie» auf dem Programm und das bedeutet für alle Beteiligten, vom Teenager bis zum Grosi: es droht der ultimative Härtetest.

Bis endlich Harmonie herrscht unter dem Tannengrün, ist gnadenlose Beziehungsarbeit angesagt. Entscheidend ist nicht zuletzt die Wahl der richtigen Geschenke. Da zeigt sich, wer seine Liebsten so richtig zu schätzen weiss

«Weihnachtsstaub» sechs amüsante Kurzhörspiele rund um das Fest der Liebe, um die angeblich schönste Zeit im Jahr.
Sprecher:Margarita Broich (Iris)
Schorsch Kamerun (Stefan)
Caroline Peters (Amarillis)
Franz Broich-Wuttke (Arthur)
Thomas Blisniewski (Klaus
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Treffer 19 von insgesamt 20
Titel: Wenn Chnächte Puure spile
Autor: Heinz Stalder
produziert in: 2012
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Sie heissen jetzt Dienstboten und haben einen eigenen Verein. Aber für die Meistersleute bleiben sie «Chnächte» und «Jumpfere» und werden auch weiterhin so behandelt.

So passt es den Bauern auch nicht, dass die Dienstboten ein eigenes Theater aufführen wollen im Dorf. Die sollen gefälligst im Haus und im Stall sein, wenn man sie braucht. Die Bauern legen den Dienstboten Steine in den Weg und Chnebel zwischen die Füsse, um ihnen das Theater zu verleiden. Aber die Knechte und Mägde sind nicht mehr zu bremsen. Sie ziehen ihr Theater durch, ghoue oder gstoche.
Sprecher:Joel Basman (Martin)
Martin Hug (Toni, sein Onkel)
Eleni Haupt (Anita, seine Mutter)
Ernst Sigrist (Ruedi, sein Vater)
Carolin Schär (Karin, seine Schwester)
Aaron Arens (Tom, Mitschüler)
Vanessa Comte (Lisa, Mitschülerin)
Andrea Bettini (Tom's Vater)
Patricia Moreno (Sprechende Uhr)
Michael Luisier (Arzt)
Johannes Mayr (Gitarren-Double)
Daten zu Heinz Stalder:geboren: 01.07.1939
Vita: Heinz Stalder zählt mit seinem eigenwilligen Sprachwitz und seinen knorrigen Figuren zu den unverwechselbaren Stimmen im Hörspiel- und Theaterschaffen der Schweiz. Für sein Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Heinz Stalder lebt in Kriens und Finnland.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 20 von insgesamt 20
Titel: Xaver z'Gilgen
Autor: Otto Höschle
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Inhalt: Die Geschichte, die im frühen 17. Jahrhundert im Talkessel von Schwyz spielt, handelt von Fremdenhass, Bigotterie und politischen Intrigen. Xaver Z'Gilgen, Schiffsmann und Knecht zu Brunnen, lernt in der Leventina die temperamentvolle Speranza kennen. Die beiden verlieben sich, heiraten und ziehen gemeinsam in die Innerschweiz. Dort löst «die rassige schwarze Hex aus dem Ennetbirgischen» allerhand Anzüglichkeiten und rassistische Beschimpfungen aus.

Z'Gilgen, der nicht bereit ist, das Gerede über seine Frau zu akzeptieren, setzt sich zur Wehr. An der Fasnacht spitzt sich die Geschichte zu, es kommt zum Gewaltausbruch. In der Folge beginnt sich Z'Gilgen zu politisieren und legt sich mit Staat und Kirche an.



Höschle hat von Spitteler nur das zentrale Motiv übernommen, die Geschichte und die Figuren aber frei erfunden. Das Hörspiel hat mit seinen knappen, zugespitzten und farbigen Szenen eine starke Sogwirkung und geizt trotz des ernsten Themas nicht mit Witz und Humor. Die mit Mundart durchsetzte Kunstsprache erzählt eine Geschichte, die - trotz der zeitlichen Ferne - aktuell und brisant ist.
Sprecher:
offen
Klaus Henner Russius (Georg)
Alexander Tschernek (Peter)
sowie Katharina von Bock und Barbara Feller
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Abfragedauer: 0,6199 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550583920
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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