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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Sprecher entspricht 'Ernst Jandl'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: John Cage
produziert in: 1970
produziert von: NDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: "Bevor ich das Stück schrieb, komponierte ich 34.46.776 für zwei Pianisten. Die beiden Klavierparte hatten die gleiche numerische rhythmische Struktur, waren aber nicht mittels einer Partitur aneinander gebunden. Als ich 1954 ersucht wurde, bei Composers Concourse in London zu sprechen, entschloss ich mich, dafür einen Vortrag vorzubereiten und in ihm die gleiche rhythmische Struktur zu verwenden, um auf diese Weise das Spielen von Musik während der Rede zu ermöglichen. Die Klavierparte hatten zusätzlich Geräusche und Pfeiftöne erhalten. Auch für den Sprecher stellte ich eine Liste von Geräuschen und Gesten auf. Mittels Zufallsoperationen, welche bestimmten, wann welches Geräusch oder welche Geste auszuführen war, fügte ich sie dem Text bei".
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu John Cage:vollständiger Name: John Milton Cage Jr.
geboren: 05.09.1912
gestorben: 12.08.1992
Vita: John Milton Cage Jr. (* 5. September 1912 in Los Angeles; † 12. August 1992 in New York City) war ein US-amerikanischer Komponist und Künstler. Mit seinen mehr als 250 Kompositionen,[1] die häufig als Schlüsselwerke der Neuen Musik angesehen werden, gilt er als einer der weltweit einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommen musik- und kompositionstheoretische Arbeiten von grundsätzlicher Bedeutung. Außerdem gilt Cage als Schlüsselfigur für die Ende der 1950er Jahre entstehende Happeningbewegung und als wichtiger Anreger für die Fluxusbewegung und die Neue Improvisationsmusik. Neben seinem kompositorischen Schaffen betätigte er sich auch als Maler und befasste sich mit Mykologie, der Wissenschaft von den Pilzen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.02.1971
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Gerhard Rühm
Urs Widmer
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Gerhard Rühm
Urs Widmer
Inhalt: AUA 231 ist ein von Gerhard Rühm und Urs Widmer gemeinsam produziertes Hörspiel. Es ist ein aktuelles Hörspiel, es schildert die Entführung einer Maschine der AUA durch südtiroler Terroristen. AUA 231 ist nicht - oder nur zum kleinsten Teil - im Studio entstanden. Die Aufnahmen sind zu Hause gemacht worden, mit den Stimmen, für die die Rollen von vornherein konzipiert worden sind. So sind - innerhalb der äußerst dramatischen Handlung - auch so etwas wie (richtige oder falsche) Porträts der Sprecher entstanden.
Sprecher:Anni Brus (Ein Erstflug)
Günter Brus (Deren Mann)
Karlheinz Braun (Ein begeisterter Passagier)
Wolfgang Wiens (Ein sparsamer Passagier)
Ernst Jandl (Ein Stilduden)
Ingrid Schuppan-Wiener (Seine Gattin)
Friederike Mayröcker (Frau Mayröcker)
Klaus Reichert (Ein Gelehrter)
Monika Reichert (Seine Frau)
Alice Pleasance Reichert (Deren Kind)
May Widmer (Eine Wolke mit französischem Akzent)
Hansjörg Pauli (Ihr brummender Nachbar)
Gerhard Rühm (Gesprächsteilnhmer Arbeitsgespräch)
Urs Widmer (Gesprächsteilnehmer Arbeitsgespräch)
Konrad Bayer (Ein stummer Passagier)
Hanni Rühm (Ein Rätselclipper)
Mechthild Rausch (Eine Busenfreundin)
Christian Ludwig Attersee (Ein Fotofreund)
Gerald Bisinger (Sein Intimus)
H. C. Artmann (Ein Böhm)
Wolfgang Gasser (Ein tauber Passagier)
Otmar Bauer (Ein Kotzer für alle)
Michel Würthle (Ali alias Michel, ein Araber)
Gisela Klee (Ruth Bodenwieser, Stewardess)
Oswald Wiener (Flugkapitän Berliner)
Barbara Dierse (Eine Sprecherin)
Friedrich Wilhelm Häfner (Ein Tontechniker)
Hans-Jürgen Klück (Ein Dreijähriger)
Jens-Peter Hermann (Ein Siebenjähriger)
Cay Wolf (Ein Vierzehnjähriger)
Daten zu Gerhard Rühm:geboren: 12.02.1930
Vita: Gerhard Rühm, geboren 1930, ist Exponent der internationalen konkreten Poesie, der Lautdichtung und einer der produktivsten Realisatoren des Neuen Hörspiels. Er ist Komponist und bildender Künstler sowie Mitbegründer der legendären avantgardistischen "Wiener Gruppe". Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur, dem Preis der Stadt Wien, dem Karl-Sczuka-Preis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Großen Österreichischen Staatspreis. Für das Studio Akustische Kunst realisierte er über zehn Hörstücke und Klangkompositionen, u.a. "Ophelia und die Wörter", "Wintermärchen", "Wald", "Ein deutsches Requiem" und "damentennis".

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Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

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Erstsendung: 21.10.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Monolog
Regie: Herbert Kapfer
Übersetzer: Erika Tophoven-Schöningh
Inhalt: Variationen einer Lesung in zwei Sprachen für drei Abende: so könnte dieses Sendeprojekt bezeichnet werden, an dem sich zwei bedeutende Autoren - der Wiener Dichter Ernst Jandl und der in Buffalo/New York lebende Schriftsteller Raymond Federman - als Sprecher beteiligten. In zwei grundverschiedenen Interpretationen präsentieren Federman und Jandl einen der letzten Prosatexte Becketts in der englischen Originalfassung und in der deutschen Übersetzung; beide Ansätze werden zusätzlich in einer Montage konfrontiert.
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

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Erstsendung: 21.10.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1970
produziert von: BR; HR; NDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: "Ein Gedicht vor dem Verstummen" hat Jandl das von ihm selbst gesprochene Stück genannt. Gleich zu Beginn verheißt er mit drohendem Unterton "Halsüberraschung, Farbüberraschung, Temperaturüberraschung, Sprachüberraschung". Er rollt einen Sprachteppich auf, um ihn im nächsten Moment dem Hörer unter den Füßen wegzuziehen. So erreicht er mit einem Minimum an sprachlichem Aufwand ein Maximum an abgründigem Wortwitz.

"Was immer das Hörspiel sonst noch bringt, in jedem Falle sollte dieses geschehen: dass Dinge eintreten, die noch nicht erwartet wurden, und womöglich in ununterbrochener Folge; und dass der Hörer allmählich in eine Haltung des Fragens gerät, ohne dass er vorerst tatsächlich fragt, denn das würde sein Hören, und damit sein Spiel, unterbrechen; sondern so, dass er fragen wollte, und schließlich erkennt, dass er nur sich selbst fragen kann" (Ernst Jandl).

"In 'Fünf Mann Menschen' und 'Das Röcheln der Mona Lisa' (...) interpretierte er das Material und die Technik in Richtung Kargheit und Strenge der Kammermusik; er ist mehr für Minimal Art, für den Solo-Vortrag oder fürs barbarisch karg und jazzig besetzte Strawinsky-Orchester als fürs pastos Großorchestrale" (Jörg Drews).
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 13.11.1970
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 18:30 bei DKultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1977
produziert von: WDR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Zwei Nobelpreisträger, ein Literat und ein Historiker, singen das Loblied auf die deutsche Sprache und die grosse deutsch-österreichische Geistesgeschichte. Heilig-unheilig klingt das: "Ich sehr lieben den deutschen Sprach, den deutschen Sprach mir heilig sein." Jandls Attacke gilt jenem Typus humanistischen Bildungsbürgertums, das sich im Zeichen von Goethe, Grillparzer und auch "Küssdiehandke" im schönen Nobelpreis-Kuckucksheim niedergelassen hat.
Sprecher:Peer Augustinski
Eva Garg
Ernst Jandl
Walter Riss
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 16.05.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1970
produziert von: BR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl gibt eine Einführung in sein radiophones Stück das "Das Röcheln der Mona Lisa". Ohne erklärerischen Duktus, ohne auf Kosten des Hörspiels zu viel auszudeuten, gibt Jandl Einblicke in die Entstehung und die Kontexte der Produktion.
Sprecher:Ernst Jandl
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
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Titel:
Autor: Maria Volk
produziert in: 1991
produziert von: BR; HR
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Herbert Kapfer
Komponist: Ulrich Bassenge
Inhalt: In zwölf Etüden, Goldberg-Variationen nicht nach den Klavierstücken Johann Sebastian Bachs, sondern nach dem imposanten Goldwerksbesitzer Goldberg genannt, spielt Maria Volk virtuos mit Ein- und Doppeldeutigkeiten, stellt Fallen, legt falsche Fährten und Spuren, die in überraschenden Lösungen enden. Das Repertoire an Verwirrspielen scheint unerschöpflich: wenn Beckett - gesprochen von Ernst Jandl - sich im Videoladen als paläontologischer Schädelfund entpuppt; wenn die Substraktion "7 minus 4" zur komplizierten Rechenoperation wird; wenn zwei Frauen im Kanon die freitägliche Plünderung eines Kaufhauses erörtern, oder wenn ein Vater seinen Sohn über die zukünftige Rolle als Liebhaber belehrt. Ein unübersichtliches, tückisches Begriffsfeld eröffnet Maria Volk in diesem "dutzend täuschungen", ein Manövergelände der Vorspiegelungen falscher Tatsachen. "mimikry: täuschende ähnlichkeiten: computersimulation: computeranimation: genetische reproduktionsfähigkeit: vortäuschung von gleichheit/ das konstruieren scheinbarer analogien/ ideologische Täuschungsmanöver: fiktionalität ideologischer begrifflichkeiten/ finten/ rechenirrtümer/ gefühlstarnungen".
Sprecher:Holger Czukay (Reporter)
Holger Hiller (Geist 1 und 2)
Ernst Jandl (Beckett)
Angelika Maiworm (Frau 1)
Christiane Bachschmidt (Frau 2)
Hark Bohm (Mann)
Detlef Kügow (Darwin)
Michele Sterr (Darwina)
Hartmut Geerken (Vater)
Grace Yoon (Radio)
Eva Gelb (Frau)
Sibylle Canonica (Institut)
Max Goldt (Denker 1 und 2)
Cornelie Müller (Chor)
MusikerMaceo Parker (Altsaxophon) Pee Wee Ellis (Tenorsaxophon) Fred Wesley (Posaune) Friedrich Landmann (Bassklarinette) Jon Sass (Posaune) Roman Bunka (Ud) Robert Fripp (Frippertronics) Faron Kelf (Pedalsteelguitar) Lars Kurz (Gitarre) Mark Springer (Klavier) Ulrich Bassenge (Keyboard) Thomas Simmerl (Schlagzeug)
Daten zu Maria Volk:geboren: 1955
Vita: Maria Volk, Autorin und Malerin, wurde 1955 in Donauwörth geboren. Studierte von 1979-85 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Erst Buchveröffentlichung: "Ausgabe 1" (1983). Hörspiele: "Neanderthal Love" (1988), "Merzbau" (1989), "eschen junge zwei" (1990).
Erstsendung: 14.06.1991
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Lisa Straßberger
produziert in: 2007
produziert von: HR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Lisa Straßberger
Inhalt: Begegnung - Körperlichkeit - Inspiration - Glaube. Eine Gedichtcollage von 48 Gedichten

Zu Pfingsten 2007 erarbeitete das Akademische Zentrum Rabanus Maurus unter der Projektleitung von Lisa Straßberger mit der Hörspielabteilung von hr2 Kultur eine akustische Installation mit Gedichten. Sie war im und am Frankfurter Haus am Dom, dem Kultur- und Begegnungszentrum des Bistums Limburg, zwischen dem 20. Mai und dem 6. Juni zu hören. Unter dem Motto "Ich bin ganz Ohr" ermöglichten vier Hörstationen - am Aufgang der U-Bahnstation Römerberg Richtung Dom, in der Lichtfuge des Hauses am Dom, an der Wendeltreppe im 4. Stock und auf der Galerie unter dem Dach - die poetische Auseinandersetzung mit Glauben, Ängsten und Zweifeln, Alter und Tod, Sprache und Wirklichkeit. Die unkommentierte Reihung von Gedichten wirkt jedoch auch ortsunabhängig - als ein akustischer Malstrom, der über die Kraft der Poesie über das Ohr den direkten Weg zum Menschen findet. Dichtkunst ist Gotteskunst oder - frei nach Arthur Schopenhauer - die einzig wahre metaphysische Tätigkeit, die dem Menschen nach dem Tode Gottes verbleibt. So wurde für "The Artist's Corner" die Kraft des Wortes ganz der Intimität des Radios übergeben. Insgesamt 48 Gedichte werden, strukturiert nach den Stichworten Begegnung - Körperlichkeit - Inspiration - Glaube, zu hören sein: zum großen Teil in Originalaufnahmen der Dichter selbst, aber auch vorgetragen von der Crème de la Crème der deutschen Schauspiel- und Sprechkunst. Sie kreisen um die Deutung dessen, was die "Menschwerdung Gottes" genannt werden könnte: Aber auch andere Rezeptionswege ermöglichen diese Gedichte.
Sprecher:Boris Aljinovic
Jochen Andreas
Rose Ausländer
Ingeborg Bachmann
Gottfried Benn
Bertolt Brecht
Paul Celan
Hilde Domin
Almut Eggert
Günter Eich
Anuk Ens
Eva Garg
Melanie de Graaf
Gertraud Heise
Ursula Illert
Ernst Jandl
Marie Luise Kaschnitz
Hans Kremer
Marianne Lochert
Otto Mellies
Sonja Mustoff
Jochen Nix
Lothar Ostermann
Wolfgang Reichmann
Wolfgang Rüter
Günther Sauer
Fred C. Siebeck
Peter Simonischek
Anna Thalbach
Oda Thormeyer
Reiner Unglaub
Jutta Villinger
Charles Wirths
Erstsendung: 26.01.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1989
produziert von: BR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Christoph Lindenmeyer
Inhalt: Live-Mitschnitt von der Verleihung des Frankfurter Hörspielpreises 1989

Im Depot des Schauspiels Frankfurt wurde am Sonntag, den 22. Oktober 1989 dem Wiener Schriftsteller und Hörspielmacher vor ausverkauftem Haus der FRANKFURTER HÖRSPIELPREIS 1989 vom Frankfurter Verein für Künstlerhilfe für sein Rundfunk-Gesamtwerk überreicht. Der Bayerische Rundfunk, dessen Hörspielabteilung Jandl für diesen Preis nominiert hatte, gestaltete eine Matinee mit Ernst Jandl und Musikern des Vienna Art Orchestra, u.a. mit dem "Deutschen Gedicht" und Jandls Programm "vom vom zum zum". Jandl wurde von den 800, überwiegend jungen Zuschauern mit Ovationen gefeiert. In einer gekürzten Fassung sendet der Bayerische Rundfunk Ausschnitte aus der Laudatio des Bielefelder Literaturwissenschaftlers Jörg Drews und aus dem einstündigen Programm Jandls mit "seinen" Musikern.
Sprecher:Ernst Jandl
Lauren Newton
Wolfgang Puschnig
Uli Scherer
Jörg Drews
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 30.10.1989
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
statt-theater FASSUNGSLOS
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Ulrich Bassenge
statt-theater FASSUNGSLOS
Bearbeitung: statt-Theater Fassungslos
Inhalt: Eine akustische Collage des Dresdener "statt-theaters FASSUNGSLOS" - unter Verwendung von Texten Ernst Jandls

Das Dresdener "statt-Theater Fassungslos", seit 1988 erst im Osten, dann im Westen unterwegs mit der Jandl-Revue "Das Röcheln der Mona Lisa", avancierte inzwischen zur Lieblingstruppe des Wiener Autors. In ihrer programmatischen Erklärung des "statt-Theaters Fassungslos" schreiben die Dresdener: "Erstens, wir führen kein Theaterstück von Ernst Jandl auf, sondern eine, unsere, radikal persönliche Interpretation von Jandl-Gedichten, und zwar von Gedichten, die uns nicht kalt gelassen haben, bei denen wir mehrfach Freude oder einfach Zorn empfanden, die für unsere Absicht, realistisch Theater, also politisches Theater zu machen, benutzbar schienen... und das alles, um unser erworbenes Privateigentum an Freude und Zorn zu vergesellschaften, also um letztendlich eine gesellschaftlich nützliche Tat zu vollbringen ..." Für den Bayerischen Rundfunk entwicklete das "statt-Theater Fassungslos" eine Hörspielrevue unter aktiver Beteiligung Ernst Jandls, der einige Sprecherparts selbst übernimmt, eine Collage mit Stimmen, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon und Klarinette. Ernst Jandl steuerte den Titel des Hörspiels bei: Jandls Dilemma.
Sprecher:Ernst Jandl (Sprecher)
Bertram Quosdorf (Saxophon)
Robby Langer (Baßgitarre)
Frank Schubert (Trompete, Schlagzeug)
Andrea Thelemann (Gesang)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 24.03.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 16
Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1990
produziert von: BR; HR; SWF
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ernst Jandl
Komponist: Ernst Kölz
Inhalt: Werkstattsendung

Die Werkstattsendung "kennen sie mich herren" dokumentiert die Regiearbeit und die Werkinterpretation des Autors Ernst Jandl und des Komponisten Ernst Kölz. In ausführlichen Regiegesprächen während der Produktion des Hörspiels "szenen aus dem wirklichen leben" hat Ernst Jandl seine Textmontage offengelegt und detailliert aufgeschlüsselt.
Sprecher:Cornelie Müller
Max Hupfer
Arnulf Appel
Dagmar Aigner
Klaus Holsten
Deborah Marshall
Claus Reichstaller
Rudi Mazac
Thomas Simmerl
Adele Kleinert
Christian Ostertag
Milan Pilar
Ulrich Bassenge
Mira Alexandra Schnoor
Günter Hess
Herta Moritz
Herbert Kapfer
Ernst Jandl
Ernst Kölz
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 27.04.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Herbert Kapfer
Mira Alexandra Schnoor
produziert in: 1990
produziert von: BR
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Herbert Kapfer
Mira Alexandra Schnoor
Inhalt: Werkstattsendung zu "szenen aus dem wirklichen leben"
Sprecher:Ernst Jandl
Ernst Kölz
Cornelie Müller
Arnulf Appel
Max Hupfer
Daten zu Herbert Kapfer:Vita: Herbert Kapfer, seit 1996 Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk; seit 2000 Herausgeber der CD-Reihe intermedium records; seit 2012 Redaktion und Koordination der dokumentarischen Höredition "Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945" (Bayerischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte); Buchveröffentlichungen zu Dada, Exil, Mediengeschichte; Civis Preis 1990 für das Hörspiel "eurohymne"; Deutscher Hörbuchpreis 2005 für "Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" (Belleville Verlag/Der Hörverlag 2004, mit Katarina Agathos); Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste; lebt in München.
Hompepage o.ä.: http://www.randomhouse.de/Autor/Herbert_Kapfer/p437616.rhd
Daten zu Mira Alexandra Schnoor:geboren: 1962
Vita: Mira Alexandra Schnoor, geb. 1962 in Manchester. BR-Sendungen u.a. Porträts von Herman Melville, Gertrude Stein, Virginia Woolf. Essays zu Döblins "Berlin Alexanderplatz", Thoma Manns "Doktor Faustus", Kafkas "Der Process", James Joyce' "Dubliner".
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Maria Volk
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Herbert Kapfer
Bearbeitung: Ulrich Bassenge
Komponist: Ulrich Bassenge
Inhalt: Live-Hörspiel

Sieben Jahre nach der Produktion und Ursendung von 'goldberg ein dutzend täuschungen' (BR/hr 1991) präsentiert der Komponist Ulrich Bassenge einen Live-Remix dieses Pop-Hörspiels von Maria Volk. In zwölf Etüden, Goldberg-Variationen nicht nach den Klavierstücken Johann Sebastian Bachs, sondern nach dem imposanten Goldwerksbesitzer Goldberg benannt, spielt Maria Volk virtuos mit Ein- und Doppeldeutigkeiten, stellt Fallen, legt falsche Fährten und Spuren, die in überraschenden Lösungen enden. Das Repertoire an Verwirrspielen scheint unerschöpflich: wenn Beckett - gesprochen von Ernst Jandl - sich im Videoladen als paläontologischer Schädelfund entpuppt; wenn die Subtraktion "7 minus 4" zur komplizierten Rechenoperation wird; wenn zwei Frauen im Kanon die freitägliche Plünderung eines Kaufhauses erörtern, oder wenn ein Vater seinen Sohn über die zukünftige Rolle als Liebhaber belehrt. Ein unübersichtliches, tückisches Begriffsfeld eröffnete Maria Volk in diesem "dutzend täuschungen", ein Manövergelände der Vorspiegelungen falscher Tatsachen. In seinem Remix konfrontiert Ulrich Bassenge die Konserve aus dem Jahr 1991 (CD bei Rough Trade Records) mit live gemischten Varianten aus den 24-Spur-Aufnahmen dieser Produktion.
Sprecher:
offen
Als Sprecher wirken unter anderem mit: Hark Bohm
Als Sprecher wirken unter anderem mit: Holger Czukay
Als Sprecher wirken unter anderem mit: Ernst Jandl
Als Sprecher wirken unter anderem mit: Max Goldt
Musikalisch waren neben anderen beteiligt: Robert Fripp
Musikalisch waren neben anderen beteiligt: Maceo Parker
Musikalisch waren neben anderen beteiligt: Pee Wee Ellis
Musikalisch waren neben anderen beteiligt: Fred Wesley
Daten zu Maria Volk:geboren: 1955
Vita: Maria Volk, Autorin und Malerin, wurde 1955 in Donauwörth geboren. Studierte von 1979-85 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Erst Buchveröffentlichung: "Ausgabe 1" (1983). Hörspiele: "Neanderthal Love" (1988), "Merzbau" (1989), "eschen junge zwei" (1990).
Erstsendung: 23.01.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
Friederike Mayröcker
produziert in: 1970
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Der Titel verweist u.a. auf die Konstellation Chor - Individuum, d.h. in der Folge auf dialektische Auseinandersetzungen, die in der Einzelfigur zwar temporär zu (sprachlichen) Transformationen führen, ihr Verlangen, sich aus der Gebundenheit des "Menschseins" überhaupt zu befreien, am Ende aber nicht verhindern können. Ernst Jandl und Friederike Mayröcker entwickeln diesen Spaltungsprozeß mit einem äußerlich reduzierten, d.h. auf Grundformen (Substantiv-Aussagesatz) zurückgeführten Sprachmaterial, das aber, potenziert durch gezielte Eingriffe - minimale Abspaltungen, Pertubationen, Zusätze -, symbolhaft über sich hinausweist. "Das Stereo-Hörspiel 'Spaltungen' ist nich nicht-religiöses Mysterinespiel, ausgeführt mit den Mitteln der konkreten Poesie." (Ernst Jandl/Friederike Mayröcker)
Sprecher:Ernst Jandl (Mann)
Maria Barring
Karin Buchali
Wiltrud Fischer
Elisabeth Opitz
Harry Bong
Adolf "Addi" Furler
Matthias Ponnier
Heinz Schacht
Michael Thomas
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Daten zu Friederike Mayröcker:geboren: 20.12.1924
Vita: Friederike Mayröcker (* 20. Dezember 1924 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.04.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Klaus Siblewski
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhalt: "Er wolle nur sagen, dass er ziemlich schwach sei; er wolle mich grüßen und müsse jetzt auflegen." Klaus Siblewski hat sich Notizen von Telefongesprächen gemacht, die er mit Ernst Jandl geführt hat. Sie umfassen den Zeitraum vom 25. November 1996 bis zum 8. Juni 2000. Am 9. Juni starb Jandl, kurz vor dem 75. Geburtstag. Die minutiösen Telefonprotokolle ergeben ein Bildnis des Dichters als alternder Mann. "Von dem üblichen Redaktions- respektive Lektoratskram ist viel die indirekte Rede, von Lesungen, Abrechnungen, Vereinbarungen, Buchideen und immer wieder von Zetteln, die verloren gegangen sind, von Arztbesuchen dann, Krankenhaustagen, den Mühen des Alters, der Arbeit des Sterbens ('Wie das Sterben geschehe, ob sich daraus ein Gedicht machen lasse?'). Es ist eine seltsame, dem Jandl-Leser allerdings nicht ganz unbekannte Kippfigur. Der geschäftige Großschriftsteller, der es sich aufs schärfste verbittet, mit einer Clownsnase abgebildet zu werden, und der selbstspöttische Melancholiker ('Eine Biographie habe er keine vorzuweisen'). Der ewige Hausmeister, den das angebliche Chaos in seiner Wohnung bedroht, und der stille Anarchist, der seine holde Freude daran hat" (Benedikt Erenz in "Die Zeit").
Sprecher:Paul Burian (Ernst Jandl)
Daten zu Klaus Siblewski:geboren: 1950
Vita: Klaus Siblewski, geboren 1950, hat zwei Werkausgaben (1985, 1997) von Ernst Jandl herausgegeben, ist seit vielen Jahren Lektor im Luchterhand Verlag sowie Publizist. "a komma punkt. Ernst Jandl - ein Leben in Texten und Bildern" erschien 2000. Für den BR schrieb er "Ernst Jandl und das Saxofon" (2001).
Erstsendung: 14.03.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Herbert Kapfer
Übersetzer: Erika Tophoven-Schöningh
Inhalt: Variationen einer Lesung in zwei Sprachen für drei Abende: so könnte dieses Sendeprojekt bezeichnet werden, an dem sich zwei bedeutende Autoren - der Wiener Dichter Ernst Jandl und der in Buffalo/New York lebende Schriftsteller Raymond Federman - als Sprecher beteiligten. In zwei grundverschiedenen Interpretationen präsentieren Federman und Jandl einen der letzten Prosatexte Becketts in der englischen Originalfassung und in der deutschen Übersetzung; beide Ansätze werden zusätzlich in einer Montage konfrontiert.
Sprecher:Raymond Federman
Ernst Jandl
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.10.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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