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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 400
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Titel: 1984
Autor: George Orwell
produziert in: 1977
produziert von: RIAS; SWF
Laufzeit: 121 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Christoph Gahl; Manfred Marchfelder
Komponist: Friedrich Scholz
Übersetzer: Michael Walter
Inhalt: Im Jahre 1949 erschien George Orwells letzter Roman. Er zeigt eine fiktive Welt des Jahres 1984: Es herrschen drei Supermächte, Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Nach außen führen sie einen Scheinkrieg gegeneinander, nach innen unterdrücken sie ihre Völker. In London, der Hauptstadt Ozeaniens, herrscht eine Partei-Oligarchie, unterteilt in den "inneren" und den "äußeren" Bereich, optisch an den schwarzen oder blauen Overalls zu unterscheiden. Von allen Wänden starrt das Bild des "Großen Bruders", eines fiktiven Parteiführers, dessen allgegenwärtige Präsenz den Alltag von Ozeanien bestimmt. Selbst die Gedanken der Staatsbürger werden von einer Gedankenpolizei überwacht. Winston Smith, der mit vielen anderen Mitgliedern der "äußeren" Partei im "Wahrheitsministerium" an der systematischen Verfälschung der Geschichte arbeitet, lehnt sich innerlich gegen das autoritäre System auf. Er flieht in die Erinnerung, aber die bereits verfälschte historische Wirklichkeit lässt keine klaren Erinnerungsbilder mehr aufscheinen.
Sprecher:Ernst Jacobi (Winston)
Angela Winkler (Julia Gordon)
Dieter Borsche (O'Brien)
Helmut Käutner (Mister Charrington)
Erich Schellow (Syme)
Edgar Ott (Parsons)
Hildegard Schmahl (Frau Parsons)
Margit Lutze (Helen Parsons)
Georg Wondrak (Johnny Parsons)
Klaus Herm (Gefangener)
Evamaria Miner (Televisor-Stimmen)
Hermann Ebeling (Televisor-Stimmen)
Daten zu George Orwell:geboren: 25.06.1903
gestorben: 21.01.1950
Vita: George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Durch seine Werke Farm der Tiere und 1984 wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur. Orwell benutzte zeitweise auch das weitere Pseudonym H. Lewis Always.

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Erstsendung: 25.09.1977
Datenquelle(n): dra
dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 400
Titel: 20.000 Meilen unter den Meeren
Autor: Jules Verne
produziert in: 2003
produziert von: MDR; RB
Laufzeit: 140 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Helmut Peschina
Inhalt: Im Jahr 1866 beunruhigt eine sonderbare Naturerscheinung die Gemüter nicht nur der Seeleute, bei der es sich allem Anschein nach um einen Wal - oder eine Art See-Einhorn - von bis dahin unbekannter Größe und Kraft handeln muss. So sticht im Herbst 1867 von New York aus die bestens ausgerüstete Fregatte "Abraham Lincoln" in See, um das gefährliche Riesentier unschädlich zu machen. Mit an Bord sind der französische Professor Aronnax, der soeben ein zweibändiges Kompendium "Geheimnisse der Meerestiefen" veröffentlich hat, und sein Diener Conseil, außerdem der Kanadier Ned-Land, ein erfahrener Walfänger. Am 5. November und zweihundert Meilen vor der japanischen Küste bekommen sie das seltsame Wesen zum ersten Mal zu Gesicht - und kurze Zeit später treibt die "Abraham Lincoln" manövrierunfähig im Stillen Ozean; Aronnax, Conseil und Ned-Land aber hat es von Bord geschleudert... Ausgerechnet das Untier wird ihre Rettung, denn es erweist sich als ein Unterseeboot, wie es kein zweites auf der Welt gibt, in seiner an ein Wunder grenzenden Technik seiner Zeit um mindestens hundert Jahre voraus.

An Bord dieser "Nautilus" nun, mit deren Hilfe der rätselhafte Kapitän Nemo und seine Getreuen der verabscheuten Zivilisation entsagt und sich in ihr eigenes Unterwasser-Reich zurückgezogen haben, erleben die drei unfreiwilligen Expeditionsteilnehmer die unbekannten Abenteuer und Gefahren der Tiefsee, in die noch nie ein Mensch eingedrungen zu sein schien, tauchen sie unter der Meerenge von Suez hindurch (während oben am Kanal gebaut wird) und unterqueren sie den Südpol, immer hin und her gerissen zwischen ihrer Neugier und der Sorge, als Eingeweihte in die Geheimnisse der "Nautilus" nie mehr auf die Erde "da oben" zurückzugelangen. Könnte ihnen eines Tages, unter glücklichen Umständen, die Flucht gelingen? Oder ist es vielleicht doch möglich, in Kapitän Nemos gepanzertes Herz einzudringen und ihn für die Rückkehr zur menschlichen Gesellschaft zu gewinnen, deren Entwicklung er mit einem Schlage in nie gekanntem Maße voranbringen würde?

"Die Produktion von Jules Vernes "20.000 Meilen unter den Meeren" ist das erste Hörspiel in 5.1-Dolby-Digital Technik, das in Deutschland über eine Hörbuch - DVD einem breiten Publikum zugänglich sein wird. Der Mitteldeutsche Rundfunk hat [...] medientechnisches Neuland betreten und eine hochrangig besetzte Hörspiel-Inszenierung im Surround-Ton-Verfahren mit einem ganzen Paket von akustischen und visuellen Zugaben auf den Markt gebracht.

Neue akustische Möglichkeiten also, die eine Kunst wie das Hörspiel natürlich außerordentlich reizen müssen, auch wenn das Radio - auch in der "Lesezeit" auf MDR Kultur übrigens - sich noch auf absehbare Zeit mit Stereo-Austrahlungen begnügen muss." (mdr-Pressemitteilung)
Sprecher:Gottfried John (Aronnax)
Ernst Jacobi (Nemo)
Hermann Lause (Conseil)
Peter Gavajda (Ned-Land)
Hans-Jürgen Hürrig (Farragut)
Götz Schulte (Offizier)
Peter W. Bachmann (J.B. Hobson)
Steffen Schult (Ausrufer)
Lars Jung (Deutsche Stimme)
Marcello Blasco (Stimme 1)
Christopher Lohsfeld (Stimme 2)
Rachel Hardison (Stimme 3)
Jorge Diaz (Stimme 4)
Daten zu Jules Verne:vollständiger Name: Jules-Gabriel Verne
geboren: 08.02.1828
gestorben: 24.03.1905
Vita: Jules-Gabriel Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869–1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873). Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

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Erstsendung: 10.11.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)MDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 400
Titel: Abenteuer einer Leseratte
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1978
produziert von: SDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Otto Düben
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Die Leseratte ist Andreas, Lehrjunge beim Buchhändler Ellerbeck zu Hamburg Anno 1817. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Schmökern in Abenteuerbüchern, in die er sich so hinenvertieft, daß er alles um sich herum vergißt, und die Personen, die in den Büchern vorkommen, lebendig werden und zu reden anfangen. So auch der Termitenahauptmann aus dem "Großen Termitenbuch". - Nun will es der Zufall, daß Andreas eines Tages in ein wirkliches Abenteuer verwickelt wird - aber typisch, er bemerkt es eigentlich gar nicht. Für eine Leseratte wie ihn zählt nur das, was in Büchern steht. Und so ist es auch der Termitenhauptmann aus dem "Termitenbuch", dem Andreas den glücklichen Ausgang seines Abenteuers zu verdanken hat.
Sprecher:Sven Detlev Klingenberg (Andreas)
Ernst Jacobi (Der Teremiten-Hauptmann)
Friedrich von Bülow (Herr Ellerbeck)
Rolf Becker (Ein Schiffsoffizier)
Manfred Zapatka (Ein Soldat)
Christian Brückner (Der Erzähler)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 06.01.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 400
Titel: Aber der Fischer sagt
Autor: Helder Yureen
produziert in: 1981
produziert von: SWF
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ausgangsmaterial für die Collage "Aber der Fischer sagt" waren mitgeschnittene Hörfunksendungen des Winterhalbjahres 1980/81, insbesondere die Berichterstattung über Krisen in der deutschen und internationalen Fischerei. Mit der skizzenhaft dokumentierten Endphase der Elbfischerei behält das Stück eine Art perspektivischer Fabel, in deren Raster das Meer als thematischer Horizont erscheint. Der Fischerberuf ist einer der ältesten überhaupt und entsprechend symbolträchtig, doch die Titelfigur im Hörspiel hat nichts mit dem besungenen Klischee gemein. Nicht eine bestimmte Person steht im Mittelpunkt, sondern eine Vielstimmigkeit, die mal japanische, mal deutsche Belange zur Sprache bringt und ein andermal internationale oder kreatürliche. Die Collage lebt geradezu von den Interferenzen, die zwischen verschiedenen Impulsoren oder 'Sendern' entstehen. Nicht von ungefähr und nicht zuletzt gehören auch gewisse Menschenfischer und der Fischer aus dem Märchen zu dem Impulsoren. So erfreulich oder aber fragwürdig die eine oder andere Meinungsäußerung sein mag, die Hör-Collage ist ein akustisches Ereignis. Hier werden Stimmen und nicht bloß Thesen oder Sprachmuster laut. Sprache, Geräusche und Musik interferieren grundsätzlich gleichrangig.
Sprecher:Friedrich von Bülow (1. Sprecher)
Ernst Jacobi (2. Sprecher)
Helmut Woestmann (3. Sprecher)
Marianne Lochert (1. Sprecherin)
Monika Hessenberg (2. Sprecherin)
Steffi Pareike (3. Sprecherin)
Christel Koerner (4. Sprecherin)
Jennifer Brénon (Kind)
Johannes Hertel (Butt)
Michael Thomas (Hamburger/Schweizer/Engländer/Russe/Grieche/Japaner)
Renate Hartlieb (Ostpreußin)
Erstsendung: 04.02.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 400
Titel: Abschiedskanon (Bye Bye Blues)
Autor: James Saunders
produziert in: 1974
produziert von: RB
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Hilde Spiel
Inhalt: Es gelingt den sechs Spielfiguren nicht, ihre Vereinzelung zu überwinden. Indem sie miteinander reden und auf diese Weise versuchen, wechselseitige Beziehungen zu festigen oder überhaupt erst herzustellen, entfernen sie sich nur weiter voneinander. Die Worte, die untereinander ausgetauscht werden, fügen sich zu einem Abschiedskanon zusammen.
Sprecher:Ingeborg Engelmann (1.Frau)
Ingrid Andree (2.Frau)
Klaus Schwarzkopf (2.Mann)
Renate Heilmeyer (3.Frau)
Peter Moosbacher (3.Mann)
Ernst Jacobi (1.Mann)
Daten zu James Saunders:geboren: 08.01.1925
gestorben: 29.01.2004
Vita: James Saunders wurde 1925 in London geboren. Er schlug sich zunächst als Gelegenheitsarbeiter durch, war dann Lehrer, bis ihm 1962 mit "Ein Eremit wird entdeckt" der Durchbruch in die Theaterwelt gelang. Zahlreiche international gespielte Theaterstücke und Hörspiele folgten.
Hompepage o.ä.: http://www.jamessaunders.org/
Erstsendung: 08.11.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 400
Titel: Albert und die Wahrheit über Ratten
Autor: Julian Rathbone
produziert in: 1990
produziert von: SDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Sibylle Bolik
Inhalt: Schauplatz des Zwei-Personen-Stücks ist das Tierversuchslabor eines Pharma-Konzerns. Albert, der eigentlich nur als Putzkraft nach Feierabend eingestellt ist, beobachtet mit zunehmendem Argwohn die heimlichen Versuche des Experimentators Lister. Dieser Lister ist besessen von der Idee, etwas über Instinkt und Gehirnkapazität von Ratten zu erfahren: Hunderte schickt er durch eine tödliche, geradezu sadistisch anmutende Versuchsanordnung: Die Ratten haben die "Wahl" zwischen einem harmlosen oder einem stromgeladenen Schlupfloch. Eine Laborratte überlebt alle bisherigen Tests. Albert will sie endgültig retten. Da schlägt ihm Lister die Wiederholung eines ähnlichen Versuchs vor. Diesmal freilich am Menschen. Eine wahnwitzige Ideen.
Sprecher:Ernst Jacobi (Lister)
Michael Habeck (Albert)
Erstsendung: 09.04.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 400
Titel: Alice in Oxford
Autor: Thomas Rübenacker
produziert in: 1979
produziert von: SDR; NDR; WDR
Laufzeit: 150 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Im Kreise von Erwachsenen war Lewis Carroll gehemmt, menschenscheu, eigenbrötlerisch; ein Stockfisch und ältlicher Schulbub, Pedant und Skurrilowitsch. Er stotterte. Aber sobald er mit einem kleinen Mädchen zusammen war - auch mit mehreren, am liebsten jedoch mit einem -, das nicht älter war als zwölf, verwandelte er sich, wurde ein phantasievoller, witziger, charmanter Erzähler, Zeichner, Freund...

"Alice in Oxdord" ist eine fiktive Zeichnung um die Fixpunkte der Fakten - eine viktorianische Liebesgeschichte aus der Evidenz des Carrollschen Werkes und weniger biographischer Übereinstimmungen.
Sprecher:Ernst Jacobi (Charles Lutwidge Dodgson, alias Lewis Carroll)
Marion Kracht (Alice Pleasance Liddell)
Hans Korte (Dean Liddell, Rektor von Christ Church College in Oxford, Alices Vater)
Solveig Thomas (Mrs. Liddell, seine Frau)
Sandra Tietje (Edith Liddell, Alices Schwester)
Dagmar Kötting (Lorina Liddell, Alices Schwester)
Tal Chvojka (Bert Liddell, Alices Bruder)
Doris Schade (Miss Prickett, Gouvernante)
Wolfram Weniger (Mr. Duckworth, ein Freund Dodgsons)
Christine Scherer (Mary Taylor Smith)
Christine Weber (Hazel Genero, ehemalige Kinderbekanntschaften Dodgsons)
Regula Gerber
Peter Lange
Stefan Preiss
Michael Quast
Rupert Seidel
Daten zu Thomas Rübenacker:geboren: 1952
Vita: Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehre, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) sowie zwei Beiträge zur Kinderhörspielreihe des SDR: "Herrn Andersens Nachtigall" (1981), "Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel" (1983) und "Wolfi und Wolferl" (1984).
Erstsendung: 02.09.1979
Datenquelle(n): dra
dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 400
Titel: Alles umsonst
Autor: Walter Kempowski
produziert in: 1984
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Horst H. Vollmer
Komponist: Peter Zwetkopf
Inhalt: Walter Kempowski, detailversessener Protokollant seiner Familiengeschichte (die zugleich eine so typisch deutsche Geschichte ist), hat für seine Hörspiele eine eigene Sprache gefunden. Der objektivierende, distanziert ironische Ton seiner Prosa ist abgelöst durch persönlichere, manchmal fast ungeschützt private Töne. Das 1980 vom Hessischen Rundfunk urgesendete Hörspiel "Moin Vaddr läbt", für das der Autor den Hörspielpreis der Kriegsblinden erhielt, war eine Auseinandersetzung der heute 50jährigen mit der Vätergeneration. Nicht nur die Schuld von 12 Jahren Nazidiktatur haben sie auf sich geladen, die Väter - sie haben auch ihre Söhne um die väterliche Bezugsfigur betrogen. Noch heute, das war Thema des Hörspiels, suchen die Söhne vergeblich nach einem Vater, der statt Ablehnung ihre Liebe verdient. Walter Kempowskis neues Hörspiel "Alles umsonst" ist als Pendant zu "Moin Vaddr läbt" zu sehen. Diesmal geht es um die Klärung des Mutterbildes: "Jede Mutter ist Schuld daran, daß ihr Kind auf der Welt ist, also auch die Schmerzen, die das Kind in der Welt erleidet, gehen auf das Konto der Mutter. Irgendwann, ob bewußt oder unbewußt, wird das Kind sich dafür rächen, es fügt seinerseits der Mutter Schmerzen zu. Um ihre alte Schuld zu tilgen, wird die Mutter vorschnell verzeihen - nicht ahnend, daß sie das Kind, das an der verdienten Strafe ablesen will: der Schmerz ist angekommen, dadurch endgültig in den Haß treiben kann." (Walter Kempowski). - Im Anschluß an das Hörspiel senden wir Ausschnitte aus einem Werkstattgespräch zwischen Autor und Regisseur.
Sprecher:Maria Wimmer (Mutter)
Ernst Jacobi (Sohn)
Daten zu Walter Kempowski:geboren: 29.04.1929
gestorben: 05.10.2007
Vita: Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg an der Wümme) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Hompepage o.ä.: http://www.kempowski.de/
Erstsendung: 15.11.1984
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 400
Titel: Ambra - Das letzte Geschenk
Auszeichnungen (1):Kurd-Laßwitz-Preis: 1991
Autor: Eike Gallwitz
produziert in: 1989
produziert von: SDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Inhalt: Im kanadischen Halifax passieren seltsame Dinge: gewaltige Stoßwellen zerstören Häuser und Autos. Die Wissenschafler der dortigen Walforschungsstation arbeiten an der Decodierung der Sprache der Wale. Es gelingt tatsächlich, ihre Gesänge zu verstehen. Maude, die ehemalige Freundin des kauzigen Harvey stellt eine Verbindung zu den seltsamen Geschehnissen her, die ein Gerät verursacht, das der Wissenschaftler zum Schutz der wehrlosen und naiven Wale konstruiert hat.
Sprecher:Ernst Jacobi (Harvey Carpec)
Karin Schroeder (Maud)
Klaus Götte (Robert)
Reinhart v. Stolzmann (Red Steiner)
Klaus Hemmerle (Manager)
Harald Heinz (Dirigent)
Claus Boysen (Kapitän)
Hans-Jürgen Wildgrube (Steuermann)
Karin Kaiser (Mrs. Smith)
Michael Rademacher (Mr.Smith)
Walter Renneisen (Polizei-Inspektor)
Helmut Zhuber (sein Kollege)
Daten zu Eike Gallwitz:geboren: 31.03.1940
gestorben: 08.09.2010
Vita: Eike Gallwitz, auch teilweise als Eik Gallwitz oder mit Künstlername Eik Travers gelistet (* 31. März 1940 in Göttingen; † 8. September 2010 in Göttingen) war ein deutscher Autor und Schauspieler.

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Erstsendung: 05.03.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 400
Titel: American Films
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Filme. Amerikanische Filme. Ein Mann kommt langsam zu sich unter den Fragen eines gereizten Polizisten. Die Nacht zuvor war offenbar lang und heftig. Denn jetzt ist sie weg - klassischer Filmriß. Und auch die Freundin des Mannes ist weg. Die allerdings ist tot. Ausgerechnet im Kofferraum des Wagens, den er ihr in der Garage abgestellt hatte. Sagt jedenfalls der Polizist. Der Mann ist also unter Druck. Er fängt an zu suchen, in der Erinnerung und bei Zeugen. Er sollte eigentlich auf eine Lösung kommen, denn er ist selber Detektiv. Aber dann merkt er, daß alles anders ist als im Kino. Der eigene Film, in dem er steckt, kann ihn Kopf und Kragen kosten. Und es sieht nicht so aus, als sei Damski, unser Mann, ein strahlender Held. Im Gegenteil.
Sprecher:Dietmar Mues (Damski/Erzähler)
Jürgen Holtz (Bulle)
Herbert Dardel (Taxifahrer)
Volkert Kraeft (Mack)
Yvonne Devrient (Rose)
Johanna Liebeneiner (Die Mutter)
Ernst Konarek (Die Laus)
Martin Semmelrogge (Typ)
Tatjana Clasing (Bess)
Alexander Osteroth (Mühl)
Barbara Stoll (Frau)
Charles Wirths (Karl)
Jutta Villinger (Partygast)
Eva Derleder (Sekretärin)
Ernst Jacobi (Hutziger)
Anke Hartwig (Barfrau)
Barbara Zechel (Mädchen)
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 15.03.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 400
Titel: Amos
Autor: Anna Langfus
produziert in: 1967
produziert von: SFB
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Komponist: Oskar Sala
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Monsieur Rils lebt mit seiner Frau und der Tochter Beatrice ein trostloses Leben. Tag für Tag sitzt er am Fenster und beobachtet den Zeitungsverkäufer und die vorbeigehenden Menschen. Seine Frau langweilt ihn. Nur auf die hübsche Tochter setzt er noch einige Hoffnungen. Da er meint, ein Anrecht auf ein Leben in Reichtum und Vornehmheit zu haben, glaubt er fest daran, dass ihm Beatrice durch eine Heirat zu diesem Leben verhelfen wird. Seit einiger Zeit interessiert sich ein Graf, der gegenüber wohnt, lebhaft für Monsieur Rils. Jedenfalls behauptet das sein Diener, Amos, der die Familie oft und gern besucht. Gilt das Interesse vielleicht hauptsächlich der hübschen Beatrice? Monsieur Rils gerät in große Aufregung, denn Amos kündigt ihm den Besuch des Grafen an. Und das kann doch nur bedeuten, dass sich das Leben der ganzen Familie ändern wird ...
Sprecher:Eduard Wandrey (Monsieur Rils)
Hilde Körber (Geneviève, seine Frau)
Gisela Fritsch (Beatrice, seine Tochter)
Ernst Jacobi (Jacques)
Friedrich Joloff (Amos)
Heinz Spitzner (Amos II)
Richard Süssenguth (Zeitungsverkäufer)
Daten zu Anna Langfus:vollständiger Name: Anna-Regina Szternfinkiel
geboren: 02.01.1920
gestorben: 12.05.1966
Vita: Anna Langfus (* 2. Januar 1920 in Lublin, Polen; † 12. Mai 1966 in Paris; geb. Anna-Regina Szternfinkiel) war eine polnisch-französische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 18.11.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 400
Titel: Anatolien-Express
Autor: Nazim Hikmet
produziert in: 1981
produziert von: RIAS
Laufzeit: 94 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Ümit Güney
Inhalt: Das Hörspiel "Anatolien-Express" bildet den zweiten Teil der von Heinz von Cramer für den Süddeutschen Rundfunk hergestellten Hörspielfassung des Werkes "Menschenlandschaften" von Nazim Hikmet. Das im "Personenzug Haydarpasa-Eskisehir" entworfene Panorama der Leiden des Volkes wird hier ergänzt durch den Blick auf die im Speise- und Schlafwagen des Anatolien-Express reisenden Passagiere: Journalisten und Intellektuelle, Waffenhändler und Grundbesitzer, Politiker und Unternehmer. Herrschaftsinteressen und Machtansprüche, Geschäfte und Gewinne sind Inhalt der Gespräche und werden zur hintergründigen Folie, vor der die Entbehrungen und Unterdrückungen des Volkes ihre gesellschaftliche Dimension erhalten. Nazim Hikmet, 1902 in Saloniki geboren, gilt als einer der bedeutendsten Lyriker, Epiker und Dramatiker der türkischen Moderne, dessen Werke allerdings zwischen 1950 und 1964 in der Türkei verboten waren. Er begann mit patriotischer Lyrik, wurde während eines Studienaufenthalts in Moskau in den zwanziger Jahren mit Expressionismus und Dadaismus bekannt und ging als ersten türkischer Lyriker zur Verwendung des freien Verses über. Nach zwölfjähriger Haft wurde er 1950 erst aufgrund lebhafter Protestaktionen in aller Welt freigelassen. Er starb 1963 im Exil. Heinz von Cramer, 1924 in Stettin geboren, studierte Musiktheorie bei Boris Blachner. Nach dem Krieg war er eine Zeitlang als Dramaturg und als Regisseur am Rias Berlin tätig. Seit 1952 als freier Schriftsteller in Italien lebend, hat er sich als Erzähler, als Librettist und als Hörspielautor, vor allem aber als Funk- und Filmregisseur einen Namen gemacht. Von seiner Regietätigkeit sind bedeutende Anregungen für die Entwicklung des Hörspiels ausgegangen.
Sprecher:Fritz - Bachschmidt
Rolf Becker
Curt Bock
Dieter Borsche
Traugott Buhre
Hille Darjes
Hans Helmut Dickow
Hans Falár
Jutta Gräb
Wolfgang Höper
Benno Ifland
Ernst Jacobi
Daniel Kasztura
Walter Kreye
Carl Lange
Peter Lieck
Jürg Löw
Karl Renar
Walter Renneisen
Ernst August Schepmann
Renate Steiger
Daten zu Nazim Hikmet:geboren: 15.01.1902
gestorben: 03.06.1963
Vita: Nâzım Hikmet (Ran) [naːˈzɯm hikˈmet] (* 15. Januar 1902 in Thessaloniki; † 3. Juni 1963 in Moskau) war ein türkischer Dichter und Dramatiker. Er gilt als Begründer der modernen türkischen Lyrik und als einer der bedeutendsten türkischen Dichter.

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Erstsendung: 27.12.1981
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 400
Titel: Angebot und Nachfrage
Autor: Helmut Zenker
produziert in: 1979
produziert von: SWF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Heiner Schmidt
Inhalt: Hubert Lettner, mittlerer Versicherungsangestellter, verheiratet mit einer begüterten Frau, keine Kinder, eine Geliebte, fühlt sich verfolgt. Von einem Privatdetektiv, den seine Frau engagiert hat. Hubert wird vorsichtig. Seine Verabredungen mit Anita werden seltener. Und wenn sie sich treffen, macht es den beiden vor lauter Vorsicht keinen Spaß mehr. Um so überraschter ist Hubert, als ihm sein Verfolger eines Tages auf der Straße anspricht. Ohne Umschweife macht der ihm den Vorschlag, seine Frau zu beseitigen. Hubert ist empört und läßt den Mann einfach stehen. Doch langsam beginnt der Gedanke an ihm zu nagen. Doch woher kennt der Unbekannte seine geheimsten Gedanken? Hubert Lettner fällt von einem Zweifel in den anderen. Noch bevor er sich zu einem Entschluß durchgerungen hat, nehmen ihm die Ereignisse alle Entscheidungen ab. Für Hubert Lettner ist es nun zu spät.
Sprecher:Wolfgang Forester (Hubert Lettner)
Luitgard Im (Ingrid Lettner)
Horst Beilke (Vater)
Helene Elcka (Mutter)
Sylvia Heid (Anita)
Til Erwig (Reiter)
Ernst Jacobi (Margulies)
Peter Franzon (Bruder)
Iwe Noller (Schwägerin)
Antje Hagen (Freundin)
Jochen Holtgrewe (Kellner)
Heinz Schimmelpfennig (Wellner)
Heinz Meier (Wachbeamter)
Jürgen Andreas (Führich)
Gerd Andresen (Führich)
Erstsendung: 10.04.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 400
Titel: Angst unter Bäumen
Autor: Ursula K. LeGuin
produziert in: 1985
produziert von: BR; SDR
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Regine Ahrem
Komponist: Frank Duval
Übersetzer: Gisela Stege
Inhalt: Eine sechsköpfige Forschergruppe begibt sich auf eine Planetenexpedition. Zum Team gehört auch ein Emphat, d. h. ein Mann, der die seltene Gabe hat, die Gefühle und Empfindungen seiner Umgebung genauestens zu erspüren. Die Forscher stoßen auf einen grünen Planeten, auf dem zwar keinerlei tierische oder menschliche Wesen zu finden sind, dafür aber um so mehr pflanzliches Leben. Der Planet ist überzogen mit einem gigantischen Wurzelsystem, das an die Zellverbindungen eines riesigen Gehirns erinnert. Während der Exkursionen geschehen merkwürdige Dinge: Die Forscher fühlen sich beobachtet, belauert, verfolgt und ahnen drohendes Unheil. Schließlich wird der Emphat unter einem Baum niedergeschlagen aufgefunden. Lähmende Angst greift um sich.
Sprecher:Cornelia Froboess (Haito Tomiko)
Irene Clarin (Eskwana)
Ernst Jacobi (Osden)
Michael Habeck (Porlock)
Hans Reinhard Müller (Harfex)
Jacques Breuer (Asnanifoil)
Daten zu Ursula K. LeGuin:geboren: 21.10.1929
gestorben: 22.01.2018
Vita: Ursula Kroeber Le Guin (* 21. Oktober 1929 in Berkeley, Kalifornien, USA als Ursula Kroeber; † 22. Januar 2018 in Portland, Oregon) ist eine amerikanische Autorin hauptsächlich fantastisch-utopischer Literatur (Science-Fiction und Fantasy).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.05.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 400
Titel: Anton Reiser
Autor: Karl Philipp Moritz
produziert in: 1976
produziert von: NDR
Laufzeit: 225 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Bearbeitung: Peter Schünemann
Inhalt: Ein psychologischer Roman

"Der Schwierigkeit, zum einen gesellschaftliche und historische Zusammenhänge aus dem 18. Jahrhundert aufzudecken - einer Zeit, in der das bürgerliche Individuum, durch welch ideologisches Gestrüpp auch immer, seine Autonomie suchte, und, in einigen Gestalten, schließlich sein Selbstverständnis fand - zum anderen ein Publikum zu motivieren, dessen Weltbild sich seit jener Zeit (nicht erst nach Hegels Wort), gemessen an dieser, bis zur Unkenntlichkeit verändert hat - dieser Schwierigkeit kann eine Funkeinrichtung dieses "psychologischen Romans" zunächst nur durchs vordergründige Abstellen auf den sozialen Abgrund genügen, der das Wiedererkennen präsenter Geschehnisse wiedergibt. Es kann gezeigt werden, daß die ideologischen Konzepte ihre gesetzmäßige Tradition haben, also auf eine schäbige Art modern geblieben sind. Was (fast) zu kurz kommt, ist die Schärfe, mit der hier ein Autor - in leidender einsicht seinem Jahrhundert um 120 Jahre voraus - die psychische Deformation eines Menschen beschreibt, dem nur stockend über die Zunge will, was eine spätere Wissenschaft zu beschreiben instand gesetzt ward." (Peter Schünemann: Einige Bemerkungen zur Arbeit am "Anton Reiser")
Sprecher:Ernst Jacobi (Ich-Erzähler)
Günter König (2. Erzähler)
Jens Wawrczeck (Anton Reiser als Kind)
Günther Jerschke (Vater Reiser)
Witta Pohl (Mutter Reiser)
Hans Peter Korff (Lobenstein)
Wolfgang Kaven (Prediger Paulmann)
Erstsendung: 19.05.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 400
Titel: Auckland
Autor: Ilse Aichinger
produziert in: 1986
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Otto Düben
Inhalt: Auckland - das könnte sein ein kleiner Ort in England, eine Stadt in Neuseeland oder eine Insel im Stillen Ozean. Welches Auckland ist gemeint in Ilse Aichingers Hörspiel? Die auf dem Platz von Auckland versammelten Stimmen geben darüber keine Auskunft. Was sie erzählen oder sich zu erzählen versuchen, sind Erinnerungen, die sie in einer Sprache aus Hilfswörtern beschwören. Und alle wollen sie gleichzeitig erzählen. Jede Stimme hängt sich an einen für sie wichtigen Vorfall. Aber keine Stimme kommt an ein Ende mit dem Erzählen, weil eigentlich schon der Anfang fehlt und nicht herstellbar ist. Der Zusammenhang der ineinandergeschobenen, ineinanderverhaspelten Gespräche läßt sich nur erahnen; es geht im Grunde um wenig, fast um nichts - und doch um alles. Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, erregte schon mit ihrem ersten Roman "Die größere Hoffnung" Aufsehen. 1950 verließ sie Wien, arbeitete u.a. im Lektorat des S. Fischer Verlages, an der Ulmer Hochschule für Gestaltung und war auch beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart als Volontärin tätig. 1953 heiratete sie den Lyriker und Hörspielautor Günter Eich. Nach seinem Tod zog Ilse Aichinger nach Frankfurt, wo sie heute lebt. - Titel wie "Knöpfe" (1953) "Besuch im Pfarrhaus" (1962), "Nachmittag in Ostende" (1968), "Die Schwestern Jouet" (1969), "Auckland" (1970) und "Gare Maritime" (1974) zählen zum klassischen Repertoire deutscher Hörspieldichtung. "Auckland", urgesendet im Jahre 1970, wurde für die Retrospektive neu produziert.
Sprecher:Rolf Becker (Matrose aus Frisco)
Christian Brückner (Matrose aus St. Quentin)
Wolfgang Höper (José)
Mascha Kataryna Huster (Kind)
Ernst Jacobi (Missionar)
Hermann Lause (We)
Witta Pohl (Vau)
Hildegard Schmahl (Frau)
Daten zu Ilse Aichinger:geboren: 01.11.1921
gestorben: 11.11.2016
Vita: Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien; † 11. November 2016 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.08.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 400
Titel: Auf den Abendengel warten
Autor: Robert Pinget
produziert in: 1998
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Friederike Roth
Übersetzer: Gerda Scheffel
Inhalt: Monsieur Traum, diese heiter-besinnliche und gleichzeitig von zarter Wehmut erfüllte Gestalt, ist jedem Kenner und Verehrer der Werke Pingets so vertraut wie sein dunkel-düsteres Alter Ego, nämlich der rätselhafte Monsieur Mortin der früheren Werke des Autors. Robert Pinget ist noch vor der Veröffentlichung der somit wahrhaftig letzten Notizen seines Monsieur Traum gestorben. Verwehten Blättern ähnlich erreichen uns nun Gedanken und Sätze von gleichzeitig kraftvoller Schönheit und verwirrender Fragilität: Monsieur Mortin und Monsieur Traum scheinen sich nahe gekommen und schließlich identisch geworden zu sein - In einer Vorbemerkung beschreibt der Autor diesen "neuen" und gleichzeitig letzten Monsieur Traum: "Er zeigt sich ungeschützt, naiv, der schönen Formulierungen überdrüssig. Es kümmert ihn wenig, ob er sich wiederholt oder sich widerspricht. ... das Bedürfnis seine Unsicherheit mitzuteilen, war stärker. Möge man ihm eine letztes Mal verzeihen."
Sprecher:Martin Benrath (Erzähler)
Ernst Jacobi (Hörspielausschnitt)
Anna Magdalena Fitzi (Hörspielausschnitt)
Hans Korte (Hörspielausschnitt)
Daten zu Robert Pinget:geboren: 19.07.1919
gestorben: 25.08.1997
Vita: Robert Pinget (* 19. Juli 1919 in Genf, Schweiz; † 25. August 1997 in Tours, Frankreich) war ein Schweizer Schriftsteller und radikaler Vertreter des Nouveau roman der französischen Literatur. Er war ein Freund und Übersetzer von Samuel Beckett.

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Erstsendung: 07.05.1998
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 400
Titel: Aufruhr
Autor: Hans Kasper
produziert in: 1973
produziert von: HR; Deutschlandfunk
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Werner Klein
Inhalt: Ort der Handlung ist eine alte Villa, erbaut 1929. Heute leben dort drei Generationen der Familie. Es zeigt sich, daß das Haus für keinen der Bewohner etwas bedeutet. Noch während der Architekt alle Vorzüge preist, beschäftigt sich die jüngste Tochter bereits mit Demolierung. Ihre Eltern, ihre Schwester, ihr verheirateter Bruder und dessen Frau und Kinder sehen gleichgültig zu und beteiligen sich sogar. Mit der Zerstörung des Hauses einher geht die Zerstörung der brüchigen Fassade eines Familienlebens, das im Grunde schon lange keines mehr ist. Allmählich erkennen die einzelnen Familienangehörigen, was ihnen im Laufe der Jahre von den anderen angetan wurde. Die Familie bricht auseinander, ihre Mitglieder trennen sich und verlassen das Haus. Nach dem Tode des Vaters erleben sie bei der Testamentseröffnung eine Überraschung.
Sprecher:Traugott Buhre (Vater)
Katharina Brauren (Mutter)
Karin Eickelbaum (Angel)
Monika John (Dorothee)
Ernst Jacobi (Ernst)
Liselotte Kuschnitzky (Gerti)
Michael Stein (Ottchen)
Lydia Bobek (Susi)
Kurt Lieck (Architekt)
Daten zu Hans Kasper:geboren: 24.05.1916
gestorben: 03.09.1990
Vita: Hans Kasper (* 24. Mai 1916 in Berlin; † 3. September 1990 in Frankfurt am Main; bürgerlicher Name Dietrich Huber) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Hörspielautor bekannt geworden ist. Hans Kasper war langjähriger Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er Aphorismen und hintersinnige Verse schrieb. Für seine Anti-Kriegs-Komödie Geh David helfen (hr/BR 1962) wurde er mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

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Erstsendung: 14.05.1973
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 400
Titel: Aufruhr am Morgen
Autor: Vitomil Zupan
produziert in: 1976
produziert von: SR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Miklavz Prosenc
Karin Prosenc
Inhalt: Dies ist ein Spiel für Stimmen, und zwar ein Spiel für alle Stimmen, von denen der Autor annimmt, daß sie in der Brust ein und desselben Menschen schlummern. Morgens im Zustand zwischen Traum und Wachen, wenn alle Ängste und Hoffnungen entfesselt sind, bewegt sich dieser Bewußtseins- und Unterbewußtseinsstrom unaufhaltsam vorwärts und reißt das in viele Ichs aufgespaltene Ich in seine Strudel. Ein Wirbel von Gedanken und Erlebnissen, von Lautgebilden und Geräuschen wird zum Ausdruck des verwirrenden inneren Zustands, bis sich mit dem Bekenntnis zum eigenen Leben das eine, alle anderen Ichs umfassende Ich konsolidiert. Für die Inszenierung stellte sich die Frage, ob die vielen Ichs, z.B. das zweifelnde Ich und das gläubige Ich, das vitale Ich und das kultivierte Ich, das scheue Ich und das Ur-Ich, von einer Stimme in verschiedenen Ausdruckshaltungen und technischen Verfremdungen gesprochen werden sollte oder von verschiedenen Sprechern. Regisseur und Bearbeiter Heinz von Cramer entschied sich für die zweite Version.  
Sprecher:Charles Wirths
Matthias Ponnier
Karl Renar
Arnfried Lerche
Peter Hohberger
Michael Thomas
Horst Michael Neutze
Rüdiger Kirchstein
Rolf Becker
Ernst Jacobi
Marianne Lochert
Erstsendung: 29.04.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 400
Titel: Aus dem Leben der Regenwürmer
Autor: Per Olov Enquist
produziert in: 1986
produziert von: RIAS; SR
Laufzeit: 81 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Ulrich Minke
Bearbeitung: Hans-Ulrich Minke
Übersetzer: Angelika Gundlach
Inhalt: Drei prominente Dänen des 19.Jahrhunderts treffen in diesem Hörspiel aufeinander: Der Märchendichter Hans Christian Andersen, der Dramatiker und Theaterdirektor Heiberg und dessen Gattin, die Schauspielerin Johanne Luise. Am Anfang der Geschichte steht eine Peinlichkeit: Der berühmte, aber schüchterne Dichter hat bei seiner Rede vor dem König und dessen Gefolge sein Gebiß verloren. Diese Rede galt eigentlich dem Theaterdirektor, da Andersen - um dessen Gunst bemüht - in die "Höhen" der Kunst aufsteigen möchte und sich vom Ruf des Märchendichters zu befreien sucht. Lebens-, Ehe- und Schaffenskrisen werden am Beispiel historischer Figuren beziehungsreich durchgespielt. Und dann wird auch Dreck sichtbar, Dreck, aus dem nicht nur die Regenwürmer ihre Lebenskraft beziehen.
Sprecher:Ernst Jacobi (Hans Christian Andersen)
Gisela Stein (Johanne Luise Heiberg)
Rolf Henniger (Johan Ludvig Heiberg)
Daten zu Per Olov Enquist:geboren: 23.09.1934
Vita: Per Olov „P. O.“ Enquist (* 23. September 1934 in Hjoggböle, Gemeinde Skellefteå) ist ein schwedischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 05.03.1986
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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