• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.138 Einträge, sowie 1.660 Audiopool-Links und 422 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 632 (632/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 48
Kriterien: Sprecher entspricht 'Erik von Loewis' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Abgang
Autor: Karin Ewert
produziert in: 2004
produziert von: RBB; SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Komponist: Kai-Uwe Kohlschmidt
Inhalt: Der schwerhörige Primaner Josua ist durch sein Hörgerät als Außenseiter in der Schule gebrandmarkt. Die menschliche Gesellschaft bemitleidet ihn, versteht ihn aber nicht. Während der Ferien am Meer findet er in dem kleinen Mädchen Tete eine Freundin. Man weiß nicht genau, ob Tete Josua begreift. Eines Tages schwimmt Josua hinaus ins Meer, einem "Horizont entgegen aus Gischt und springendem Blau".
Sprecher:E.T.A. Hoffmann und Hoffmanns Alter Ego: Ulrich Noethen
Frau Hoffmann: Dagmar Manzel
Doktor Speyer: Otto Mellies
Donna Anna: Arta Preuß
Hippel: Joachim Siebenschuh
Julia Mark: Jule Böwe
Peter Panhans
Annemone Haase
Philine Zebralla
Andreas Leupold
Kai-Uwe Kohlschmidt
Gesang: Momo Kohlschmidt
Erstsendung: 17.04.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 48
Titel: Achtung! Schwarzer Mann
Autor: Peter Groma
produziert in: 1959
produziert von: WDR
Genre: Krimi
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Aufregung in Rosenheim: Über Nacht sind von unbekannter Hand alle Zäune, Hauswände und Schaufenster mit einem unheimlichen schwarzen Mann bemalt worden. Einen Tag darauf gibt es eine neue Aufregung: Um die Mittagszeit, während die Geschäfte geschlossen sind, hallen Schüsse aus einer Maschinenpistole durch die Hauptstraße. Alle Schaufenster auf der einen Straßenseite sind zerschossen. Ermittlungen der Kripo ergeben, dass die Schüsse alle genau in den Zeichnungen der schwarzen Männer liegen. Die Rosenheimer Polizei schaltet das Reichskriminalamt ein. Dabei erfährt Inspektor Huber von seinen Münchner Kollegen Erstaunliches über den Ursprung der schwarzen Männer.
Sprecher:Frank Barufski (Der Ansager)
Maria Krahn (De Frau Esser)
Karl Wesseler (Der Essersch ehren Sohn Fritz)
Rudolf Therkatz (Der Här Scheeben)
Annemarie Schlaebitz (Dem Scheeben sien Doochter)
Carla Neizel (De Frau Geilenkirchen)
Ully Engel-Hark (De Frau Müller)
Erstsendung: 18.09.1959
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 48
Titel: An der Strecke nach D.
Autor: Dieter Meichsner
produziert in: 1997
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Curt Goetz-Pflug
Komponist: Tilman Fürstenau
Inhalt: Unter der Hedetalbrücke, an der Strecke nach D, gibt es einen verschütteten Luftschutzkeller. Damals nach dem schweren Luftangriff im März 45 hat die Gemeinde alles getan, um die Opfer zu bergen. Doch die Gerüchte lassen nicht nach, dass es in dem Schutzraum noch immer Vermisste gibt: Flakhelfer vor allem, Flüchtlinge und belgische Fremdarbeiter. Die Landesregierung fühlt sich schließlich verpflichtet, "aus Gründen der Menschlichkeit" Klarheit zu schaffen und den Schutzraum freizulegen. Aus allen Teilen Deutschlands und des Auslands treffen verzweifelte Anfragen ein, aus denen die Hoffnung spricht, nach 15 Jahren qualvollen Wartens endlich Gewissheit über das Schicksal eines Angehörigen zu erhalten. Aber der Schutzraum ist leer - er birgt keine Opfer mehr. Den Bauarbeiter Karl, der sich abrackert, um seiner Tochter einen Plattenspieler und sich selbst ein Motorrad kaufen zu können, hat das Freilegen des Kellers vor der Arbeitslosigkeit bewahrt, und die einzige Erinnerung, die Karl aus dem Schutzraum, der so viel Grauen und Verzweiflung barg, ans Licht trägt, ist eine alte zerkratzte Schallplatte, die der Letzte Schrei war - damals, als er aus dem Lazarett auf Urlaub kam.
Sprecher:Kirsten Hartung
Erstsendung: 05.05.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 48
Titel: Bella
Autor: Michael Maaßen
Regie: Siegfried Niemann
Inhalt: Bella und James erben ... Diese Nachricht bringt die Verwandtschaft des verstorbenen alten Herrn so durcheinander, daß bereits Mordpläne zu reifen beginnen. Schließlich hat man die Reise zum Sterbebett nicht etwa aus Liebe zum Kranken gemacht, den hatte man jahrelang vergessen. Aber die Aussicht auf ein hübsches Haus mit Garten und ein gutgepolstertes Bankkonto zuaberte auf die teilsnahmslosen Gesichter von Schwester, Vetter und Neffe ein geradezu tragisches Mitleiden mit dem armen alten Herrn. Und nun soll das alles umsonst gewesen sein? Bloß, weil dieser Verrückte einen Hundetick hatte? Und wer hat je davon gehört, daß ein Pudel und ein Boxer eine Erbschaft machen? Bella, der Pudel, und James, der Boxer, sind selbst überrascht. Und es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als den Kampf mit der Verwandtschaft ihres "Herrchen" aufzunehmen ...
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 48
Titel: Carl Schurz
Autor: Carlo Schmid
produziert in: 1956
produziert von: RB
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Curt Goetz-Pflug
Sprecher:Rolf Boysen (Gefreiter)
Hans Paetsch (Oberstabsarzt)
Friedel Bauschulte (Doktor Wiese)
Jo Wegener (Dorothea)
Gert Westphal (Mann)
Trudik Daniel (Mutter)
Hanns Lothar (Tino)
Wolfgang Golisch (Klawitter)
Hans Klingenberg (Pfarrer)
Gerhard Bünte (General)
Gisela Zoch (Frau Bernhard)
Erstsendung: 14.05.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 48
Titel: Dagmar
Autor: Hanspeter Schmidt
produziert in: 1971
produziert von: RB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Die junge Fotografin Dagmar Eller ist mit dem bekannten, wesentlich älteren Maler Peter Stolle liiert. Frau Stolle nimmt das nicht tragisch. Sie hat seinerzeit "einkalkuliert", daß ihr Mann einmal Urlaub von der Ehe nehmen würde. Dagmars Mutter sieht in der Liaison mit dem berühmten Künstler einen großen Erfolg ihrer Tochter, eine Auszeichnung. Für Dagmar selbst ist es die große Liebe, das große Abenteuer, das sie blind macht gegen alle Zuneigung, die ihr von anderer Seite entgegengebracht wird. Sie glaubt, daß Stolle sie braucht, für seine Arbeit, für seine Kunst. Erst Worte und Benehmen eines Handwerkers reißen sie aus ihren Illusionen und bewegen sie, ihr Leben neu zu gestalten.
Erstsendung: 02.10.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 48
Titel: Das meergrüne Täschchen
Autor: Ernst Keienburg
produziert in: 1954
produziert von: RB
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: Ein modernes Funkmärchen
Sprecher:Carl Hinrichs (Direktor Hofmeyer)
Ruth Bunkenburg (Dorothea, seine Tochter)
Wolfgang Harprecht (Dr. Stahmer, Rechtsanwalt)
Alfred Klingenberg (Bruns, Nachbar)
Georg Gläseker (Reimers, Nachbar)
Fritz Heuer (Böse, Nachbar)
Heinrich Kunst (Jochen, Großknecht)
Hella Schöttler (Stientje, Haushälterin)
Ruth Westerholt (Rieke, Kleinmagd)
Fritz Binder (Polier)
MusikerPeter Voelkner (Klavier) Karin Voelkner (Singstimme) Horst Ramthor (Harfe) Fritz Schröder (Violoncello) Kurt Richter (Klarinette) Peter Voelkner
Erstsendung: 05.03.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 48
Titel: Das Schimmelparadies
Autor: Friedrich Hoff
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Helmut Brennicke
Sprecher:Ursula Langrock (Sprecherin 1)
Gisela Stein (Sprecherin 2)
Friedrich von Bülow (Sprecher 1)
Klaus Nägelen (Sprecher 2)
Wolfgang Reichmann (Sprecher 3)
Christoph Quest (Paul)
Margot Philipp (Virginie)
Urs Kreutzer (Kind)
Esther Kuhn (Kind)
Beate Kuhn (Kind)
Martina Hieber (Kind)
Jutta Schalk (Kind)
Manuela Cornely (Kind)
Petra Cornely (Kind)
Erstsendung: 16.12.1946
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 48
Titel: Das Spiel ist aus
Autor: Jean-Paul Sartre
produziert in: 1988
produziert von: WDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Hanns Korngiebel
Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann
Komponist: Jörg Evers
Inhalt: "Es ist die tragische Geschichte zweier Liebender, die sich im Reich der Toten begegnen, erst hier erkennen, daß sie füreinander bestimmt sind, und dann doch, als ihnen die Rückkehr auf die Erde gewährt wird, einsehen müssen, daß auch ihre Liebe sie nicht vor den Auseinandersetzungen ethischer Forderungen bewahren kann. Das alte Sartresche Thema. Der Mensch ist auf sich allein gestellt. Niemand und nichts bewahrt ihn vor der Entscheidung zur Verantwortlichkeit seines Ichs. Kein göttliches Gesetz, keine Liebe. Aber wie anders, wieviel zarter, rührender und menschlicher ist hier die Sprache Sartres. Kein grausames Zerhacken und Entblößen menschlicher Existenz. Es ist eine Verlorenheit voller Poesie, ein dekadenter Traum wehmütiger Sehnsucht und doch endgültiger Verlorenheit. Die behutsame Regie und die sensible Sprache Marion Dglers und Peter Mosbachers ließen dieses Spiel hervorragend gelingen." Der Kurier, 26.10.1961
Sprecher:Oliver Kohns (Wacki)
Andreas Schmidt (Hoss)
Andrea Witt (Mutti)
Michael Thomas (Vati)
Ludger Burmann (Kupferkopf)
Jochen Piel (Pakusius)
Alf Marholm (Rektor)
Daten zu Jean-Paul Sartre:vollständiger Name: Jean-Paul Charles Aymard Sartre
geboren: 21.06.1905
gestorben: 15.04.1980
Vita: Jean-Paul Charles Aymard Sartre [ʒɑ̃ˈpɔl saʀtʀ̩] (* 21. Juni 1905 in Paris; † 15. April 1980 ebenda) war ein französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist. Er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und als Paradefigur der französischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Seit seinem 25. Lebensjahr war er mit Simone de Beauvoir liiert.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 48
Titel: Das Wintermärchen
Autor: William Shakespeare
produziert in: 1968
produziert von: RB
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Helmut Brennicke
Bearbeitung: Helmut Brennicke
Inhalt: Leontes, König von Sizilien, hat den Verdacht, daß seine Frau Hermione ihn mit Polixenes, dem König von Böhmen, betrügt. Also trachtet er Polixenes nach dem Leben und läßt Hermione ins Gefängnis werfen, wo sie eine Tochter zur Welt bringt. Das Kind läßt er an einer einsamen Küste aussetzen. Als er die Nachricht vom Tod seines Sohnes Mamillius und seiner Gattin erfährt, erkennt er seine Schuld und lebt fortan als Büßer. Seine Tochter Perdita wird zwischenzeitlich von einem Schäfer großgezogen und verliebt sich in Polixenes Sohn Florizel. Da sein Vater Perdita nicht für standesgemäß hält, flüchtet er zu Leontes. Dieser erkennt seine Tochter, fühlt aber zugleich, daß sein Schmerz um die verlorene Gattin schlimmer wird. Als er vor eine lebensgroße Statue Hermiones geführt wird, erwacht diese zum Leben. Sie hatte sich all die Jahre verborgen gehalten und auf die Rückkehr ihrer Tochter gewartet (s. Kindlers Literaturlexikon).
Sprecher:Herbert Stass (Herr Ungrad)
Hanns Ernst Jäger (Herr Sädelo)
Ernst Jacobi (Paul Sädelo und Schatten)
Trudik, Daniel (Türschließerin)
Dorothea Supper (Chor)
Christel Rohkohl (Chor)
Ingrid Andersen (Chor)
Ingrid Grauenhorst (Chor)
Daten zu William Shakespeare:geboren: 26.04.1564
gestorben: 23.04.1616
Vita: William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616 ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 (nach anderer Zählung 37) Dramen, epische Versdichtungen sowie 154 Sonette.
Erstsendung: 26.12.1946
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 48
Titel: Dem deutschen Volke - Der Reichstag
Autor: Georg Zivier
produziert in: 1962
produziert von: BR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Hermann Schindler
Inhalt: Berlin 1945. Zerfetzte Baumreste und ein Trichterfeld, wo einst der Tiergarten grünte, ein trauriger Rest das Brandenburger Tor mit dem zerschossenen Siegeswagen, ringsum Trümmer, so weit das Auge reicht. Aber alles überragend eine mächtige, rauchgeschwärzte Ruine; über geborstenen Säulen mahnt an der Hauptfassade unversehrt in grossen Bronzelettern die Inschrift DEM DEUTSCHEN VOLKE - Symbol und Menetekel einer ganzen Epoche. Seit Kaiser Wilhelm II. am 5. Dezember 1894 den Schlußstein zum Reichtagsgebäude gelegt hatte, war gleichsam das deutsche Schicksal mit in diese Mauern gebannt. Die Monarchie musste versinken, damit das deutsche Parlament zur echten Zentrale der Politik, zum wesentlichen Machtfaktor des Staates werden konnte. Und aus der Kuppel des Hohen Hauses schlugen 1933 zuerst die Flammen, an denen fast die ganze Welt verbrennen sollte. - Heute steht der Bau unmittelbar an der Grenze zweier Welten und dennoch mitten in Deutschland. Seine architektonische Wiederherstellung symbolisiert erneut unsere Hoffnung auf ein gesamtdeutsches Parlament. Die Sendung will mit Hörszenen und historischen Originalaufnahmen eine Skizze des Reichstages in seinen wesentlichsten Epochen geben.
Sprecher:Karl Schönböck (Inspektor Hornleigh)
Konrad Georg (Sir Archibald)
Carine Christian (Muriel Watt)
Norbert Gastell (Carlyle)
Richard Kley (Nagoum)
Hellmut Mollner (Candler)
Wolfgang Bekh (Conférencier)
Anja Buczkowski (Garfield)
Sid Sindelar (Kellner)
Georg Kostya (Bingham)
Hans Eichleiter (Lautsprecherstimme)
Erro Wacker (1. Wachtmeister)
Gustl Datz (2. Wachtmeister)
Frithjof Lipinski (Singh)
Reinhard Lentz (Hotelportier)
Adolf Ziegler (Postmeister)
Anton Reimer (Präsident)
Lore Bronner (Mrs. Hornleigh)
Helmut Haupt (Fahrer)
Walter Netzsch (Sprecher)
Erstsendung: 07.03.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 48
Titel: Demetrius
Autor: Friedrich Schiller
produziert in: 1952
produziert von: HR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Ludwig Berger
Bearbeitung: Ludwig Berger
Komponist: Erwin Poletzky
Inhalt: Ein Fragment

Dieses letzte Werk Friedrich von Schillers ist Fragment geblieben. Noch eine Woche vor seinem Tod schrieb er den großen Monolog der Maria, der Mutter des Demetrius. Nahezu vollendet sind nur der 1. und der 2. Akt. Vollendet und genau notiert war aber der Plan zum großen Historiendrama. Diese Entwürfe gehen in die Funkinszenierung ein, so daß das Drama - sozusagen in Prosaform - zum Abschluß geführt wird. Es ist die Geschichte des Dimitrij bzw. des falschen Dimitrij. Der auch von Alexander Puschkin verewigte Boris Godunow hatte den echten Dimitrij, einen Sohn Iwan des Schrecklichen, 1591 als Kind noch ermorden lassen, um sich selber auf den russischen Thron zu setzen. Doch taucht nach etlichen Jahren in Polen, dem Erbfeind Rußlands, ein Jüngling auf, von dem gesagt wird, er sei der durch ein Wunder den Mördern entkommene rechtmäßige Thronfolger. Da dieser (falsche) Dimitrij bei Schiller selber an die Mär glaubt, zieht er voller Überzeugung mit den Polen gegen den Moskauer Thronräuber in den Krieg. Hier bricht das Fragment ab. Der Mutter des Demetrius war schon verkündet worden, daß ihr Sohn lebt. Sie nährt zwar Zweifel, glaubt aber doch an ihn, bis sie später - nach dem Sieg über den Usurpator Godunow - nicht auf das Kreuz schwören kann, das leibliche Kind vor sich zu haben. Auch der Mörder von damals gibt nun eine eindeutige Aussage zum Tod des echten Thronfolgers. Selbstbewußtsein und Macht des Falschen sind gebrochen.
Sprecher:Rudolf Rieth (Maximilian, Regierender Graf von Moor)
Klausjürgen Wussow (Karl, sein Sohn)
Bernhard Minetti (Franz, sein Sohn)
Elisabeth Höbarth (Amalia von Edelreich)
Heinz Stoewer (Spiegelberg)
Hans-Martin Koettenich (Schweizer)
Herbert A. E. Böhme (Roller)
Erik Schumann (Kosinsky)
Konrad Georg (Hermann, Bastard von einem Edelmann)
Walter Griesmann (Daniel, Hausknecht des Grafen von Moor)
Otto Rouvel (Ein Pater)
Hansgeorg Neubert (1. Räuber)
Wolf Harnisch (2. Räuber)
Peter Schmitz (3. Räuber)
Daten zu Friedrich Schiller:vollständiger Name: Johann Christoph Friedrich von Schiller
geboren: 10.11.1759
gestorben: 09.05.1805
Vita: Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.05.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 48
Titel: Der Baum
Autor: Dorothee Dhan
produziert in: 1974
produziert von: RIAS
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Siegfried Niemann
Inhalt: Unter dem Bett ihres Sohnes Nick findet Frau Naumann eines Tages beim Saubermachen eine Schachtel mit bunten Kreiden, Kastanien, Briefen ... Erinnerungen des kleinen Jungen Nick, der inzwischen längst erwachsen ist. Am liebsten würde Frau Naumann den ganzen Plunder fortwerfen, sie ist eine ordentliche Frau und liebt keine Staubfänger in ihrer Wohnung. Aber Nick überrascht sie bei ihrer Säuberungswut und nimmt die Schachtel an sich. - Er erinnert sie an den Tag, als der Vater, der schon lange tot ist, damals im Hof ihrer alten Wohnung den Kastanienbaum fällte, den Lieblingssitz des kleinen Nick. Der Baum nahm zu viel Licht weg, meinte der Hauswirt - und der Vater auch. Diesen Tag hat der erwachsene Nick nie vergessen Denn damals haßte er den Vater, der seine Träume zerstörte, ohne darüber nachzudenken.
Sprecher:Arnold Marquis (Kommisar Lerout)
Erstsendung: 15.11.1966
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 48
Titel: Der Chinese vom Quartier Latin
Autor: Louis Chavance
produziert in: 1971
produziert von: SFB
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Immer wenn ein Verbrechen geschieht, treffen bei der Polizei anonyme Briefe ein, die den Studenten Marcel Ribaldi der Täterschaft bezichtigen. So wird Inspektor Herzchen - er heißt wirklich so - zu einem häufigen Gast in der kleinen Studentenpension der Frau Morel. Ribaldi kann jedes Mal ein Alibi nachweisen. Aber die anonymen Briefe reißen nicht ab: Nicht nur den Raubmord an der alten Frau, auch den Einbruch in das große Juweliergeschäft soll er verübt haben! Geradezu auffällig interessiert sich für den Fall ein undurchsichtiger Antiquitätenhändler und Astrologe, genannt der "Chinese". Er ist auch sehr auf der Hut, als man versucht, ihm eine Schriftprobe abzulocken. Ribaldi selbst plant unterdessen zusammen mit seiner Frau eine Reise. Auf dem Bahnhof aber geschehen Dinge, die Ribaldi in heftigen Schrecken versetzen.
Sprecher:Josef Pelz von Felinau (Erzähler)
Wolfgang Condrus (Aliben Jussuf)
Friedrich W. Bauschulte (Stefan Chiriloiu)
Erwin-Walter Zipser (Marcu Sirbul, Müller)
Fritz Tillmann (Jovan Sirbul, sein Vetter)
Ursula Malewski (Tamaritza, Jovans Frau)
Heinz-Theo Branding (Mechmet Caimacam, Alis Onkel)
Sibylle Gilles (Zebila, Mechmets Frau)
Eduard Wandrey (Batschu Danila, Oberschäfer)
Gert Haucke (Präfekt)
Andreas Hanft (Murad, Sergeant)
Manfred Grote (Negura, Polizeiwachtmeister)
Georg Braun (Stimme/Gara-Baras/Staatsanwalt)
Erstsendung: 17.12.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 48
Titel: Der glühende Robert
Autor: Hugo Hartung
produziert in: 1953
produziert von: RSB
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Eine junge Dame besucht in einem französischen Schloß drei Generationen eines alten Adelsgeschlechts: Großvater, Vater und Sohn. Alle drei wetteifern um die Gunst der jungen Besucherin und versuchen, sich durch diverse Geschichten interessant zu machen. Einer von ihnen, der Vater, erzählt die Geschichte vom glühenden Robert, einem Schloßgespenst, das nach einer alten Sage immer dann auftaucht, wenn ein neuer Gast zum ersten Male im Schloß weilt. Der Zweck der Übung ist klar: Der Vater bietet der jungen Dame seinen persönlichen Schutz während der Nacht an. Aber es kommt anders, als er es sich erträumte. "Der glühende Robert" erscheint - Beschützer ist jedoch der jüngste der drei Grafen. (Pressetext zur RB-Fassung von 1956)
MusikerOlaf Bienert (Klavier) Horst Ramthor (Harfe)
Erstsendung: 21.11.1952
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 48
Titel: Der Sandmann - ein Traumflug
Autor: Peter Göbbels
produziert in: 2003
produziert von: NDR; DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Die nächtlichen Reisenden zwischen den Wolken, der Sandmann und sein Pilot, streuen ihren Traumsand über die schlafende Welt. Aber es ist nicht der Sand, der in Kinderträumen Prinzessinnen , Honigberge und Vogelwiesen hervorlockte. Die Träume der modernen Menschen sind Aktenmaterial für den Psychiater: Konzentrate aus Machtgier, Lebensangst, Fortschrittsglauben und religiösen Zweifeln. So wie sie sich im Leben bemüht haben, etwas Besonderes zu erreichen, so mühen sich die Menschen im Traum weiter. Das Erwachen am neuen Tag wird so zur Erlösung. Findet sich nirgends ein Traum, der Wegweiser ist zu einem besseren, sinnvollen Leben? Der Sandmann und sein Pilot lieben die Menschen, deren Verwirrung und Ratlosigkeit jede Nacht von neuem vor ihnen erscheint.
Sprecher:Christine Groß (Tine)
Nina Kronjäger (Nina)
Claudia Splitt (Claudia)
Erstsendung: 30.03.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 48
Titel: Der Tod war schneller
Autor: Erich Link
produziert in: 1955
produziert von: RSB
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Hans Drechsel
Inhalt: Ein Zeitungsleser stößt auf einen Bericht im lokalen Teil seiner Tageszeitung: ein vierjähriges Mädchen, an Asthma erkrankt, wird für einen Augenblick von der Mutter allein im Zimmer gelassen und verschluckt sämtliche Tabletten, die der Bekämpfung der Krankheit dienen sollen, auf einmal. Schwere Lähmungserscheinungen sind die Folge. Aber erst zwei Stunden später wird das Kind in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Verkettung unglücklicher Umstände, im Zusammenhang mit menschlichem Versagen, führen zu einer behördlichen Untersuchung der Schuldfrage.
Sprecher:Otti Schütz
Gustl Halenke
Harry Naumann
Victor Weiss
Klaus Flätgen
Erstsendung: 21.04.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 48
Titel: Die Affenmaske
Die Jagd nach dem Täter
Autor: Walter Kolbenhoff
produziert in: 1959
produziert von: WDR
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Krimi
Regie: S. O. Wagner
Inhalt: Kriminalhörspiel nach einer wahren Begebenheit in China
Daten zu Walter Kolbenhoff:geboren: 20.05.1908
gestorben: 29.01.1993
Vita: Walter Kolbenhoff (eigentlich Walter Hoffmann, * 20. Mai 1908 in Berlin; † 29. Januar 1993 in Germering) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Rundfunkredakteur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.08.1959
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 48
Titel: Die Bakunin-Kassette
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 1992
produziert von: SWF
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Manfred Marchfelder
Inhalt: Am 1. Juli 1876 starb Michail Bakunin, der von Marx bekämpfte Klassiker in der langen Reihe russischer Revolutionäre, dessen unorthodoxe Ansichten vom Gang der Dinge auch in diesem Jahrhundert immer wieder Kontroversen gestiftet haben. - Hans Magnus Enzensberger, der einigen seiner Lebensspuren nachgegangen ist, sagt zu seinem Hoerspiel: "Der Text beruht auf dokumentarischer Quellen. Dieses biographische Material wird aber nicht nur frei behandelt, sondern in einen fiktiven Rahmen versetzt: den eines Radio-Interviews aus dem Jahre 1877. Der fiktive Reporter eines fiktiven Senders versucht ein Jahr nach Bakunins Tod dessen politische Biographie zu recherchieren. Das Ergebnis ist die 'Bakunin-Kassette', eine doppelte Verfälschung: zum einen manipuliert der Reporter selbst die Realität, die er erforschen soll, auf Grund seiner eigenen politischen Vorstellungen und Interessen: zum anderen benutzt der Verfasser des Hörspiels das historische Material, um die Fragwürdigkeit jener literarischen und radiophonen Verfahren zu demonstrieren."
Sprecher:Peter Fricke (Regisseur und Industrieller)
Gerlach Fiedler (Flaschenteufelchen)
Nicole Boguth (Cutterin| Studentin| Mutter)
Walter Laugwitz (Toningenieur und Kapitän)
Walter Renneisen (Betriebswirt)
Andreas Szerda (Jurist und Automatenspieler)
Dieter Eppler (Oberforstrat und Professor)
Bertold Toetzke (Oberforstrat| Alkoholiker| Hörer)
Wolfgang Höper (Vertreter)
Anke Hartwig (Wirtin| Friseuse| Mutter)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.1978
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 48
Titel: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Autor: Thomas Mann
produziert in: 1958
produziert von: SDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Curt Goetz-Pflug
Bearbeitung: Wolfgang Hoffmann-Harnisch
Inhalt: Die Welt will betrogen sein und Felix Krull - genialer Hochstapler, eloquenter Charmeur und Liebling der Frauen - betrügt sie: elegant und raffiniert. Bereits in seiner Kindheit simuliert der Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten erfolgreich, um dem Schulbesuch zu entgehen. Kleine Diebstähle, frühe erotische Abenteuer und seine schauspielerische Meisterleistung, um dem Militärdienst zu entgehen, sind erst der Auftakt seiner kriminellen Karriere. Sie erhält in einem Grand Hotel in Paris ihren Feinschliff und wird schließlich durch den Rollentausch mit einem liebeskranken Hotelgast, einem echten Marquis, gekrönt. Mit dessen Namen, Papieren und seinem Vermögen ausgestattet, begibt sich Felix auf Weltreise.

An seinem unterhaltsamen Schelmenroman, der 1954 erschien und unvollendet blieb, hatte Thomas Mann seit 1910 mit Unterbrechungen gearbeitet. Er blieb das populärste Werk des Schriftstellers.
Sprecher:Kurt Lieck (Demea)
Joseph Offenbach (Micion)
Wilhelm Pilgram (Hegion)
Hans Helmut Dickow (Eschines)
Wolfgang Spier (Ktesiphon)
Walter Richter (Syrus)
Conrad Mayerhoff (Dromon)
Ernst Walter Mitulski (Sannion)
Gert Geiger (Melonen-Verkäufer)
Lina Carstens (Sostrata)
Anneli Granget (Pamphila)
Gustl Halenke (Akte)
Katharina Brauren (Kanthara)
Daten zu Thomas Mann:vollständiger Name: Paul Thomas Mann
geboren: 06.06.1875
gestorben: 12.08.1955
Vita: Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 in die Schweiz emigrierte und 1939 in die USA zog. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte aber 1952 in die Schweiz zurück. Er zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Der aus einer reichen und angesehenen Lübecker Patrizier- und Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller war verheiratet mit Katia Mann (geborene Katharina Hedwig Pringsheim), die ihn zu mehreren seiner literarischen Figuren und Werke inspirierte. Sein älterer Bruder Heinrich und drei seiner sechs Kinder, Erika, Klaus und Golo, waren ebenfalls Schriftsteller. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Es folgten Novellen und Erzählungen wie Tonio Kröger, Tristan und Der Tod in Venedig. 1924 wurde der monumentale Roman Der Zauberberg veröffentlicht, mit dem Mann die Tradition des europäischen Bildungsromans fortführte. Die Eigenarten von Manns Gestaltungskunst sind besonders in diesem Roman voll ausgeprägt. Der Erzähler wahrt eine skeptisch-ironische Distanz zu den Figuren. Es herrscht eine leitmotivische Wiederkehr typischer Konstellationen und ein syntaktisch komplizierter und anspruchsvoller Stil. Diese Merkmale bestimmten auch seine folgenden Arbeiten, bei denen die Novelle Mario und der Zauberer, die Romantetralogie Joseph und seine Brüder sowie das Spätwerk Doktor Faustus hervorzuheben sind.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.12.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,1468 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (13.12.2018)  (14.12.2018)  (15.12.2018)  (16.12.2018)  (17.12.2018)  (18.12.2018)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544610882
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.568.031
Top