• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.280 Einträge, sowie 1.818 Audiopool-Links und 435 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 850 (850/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
nächsterTreffer 1 von insgesamt 13
Kriterien: Sprecher entspricht 'Erich Franz'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1954
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Isot Kilian
Komponist: Paul Dessau
Inhalt: Nach der Ermordung des Gouverneurs Abaschwili flieht seine Frau samt Kleidern, läßt aber ihr Kind zurück. Zunächst widerwillig, doch dann mit zunehmendem Einsatz nimmt sich die Magd Grusche des Kindes an und gibt es als ihr eigenes aus, um es vor dem Zugriff der neuen Machthaber zu schützen. Jahre später läßt die zurückgekehrte Gouverneursfrau das Kind des reichen Erbes wegen suchen. Bei einer Verhandlung vor dem Dorfrichter Azdak soll die wahre Mutterschaft festgestellt werden. Seine weise Entscheidung gründet der Armeleuterichter auf den Ausgang eines einfachen Experiments: Er läßt das Kind in einen Kreidekreis stellen und fordert die Mütter auf, es mit aller Macht auf ihre Seite zu ziehen. Die Premiere von Brechts Modellinzenierung im Berliner Ensamble fand am 7.10.1954 statt. Nur gut einen Monat später brachte seine Mitarbeiterin Isot Kilian im damaligen DDR-Rundfunk die gekürzte Hörspielfassung des Stückes zur Ursendung, die die Geschichte der Magd Grusche in den Mittelpunkt rückt. Einer von mehreren Versuchen, die Arbeit des Berliner Ensembles in eigenen Hörspielproduktionen bekanntzumachen.
Sprecher:Angelika Hurwicz (Die Magd Grusche)
Ernst Busch (Richter)
Helene Weigel (Die Frau des Gouverneurs)
Raimund Schelcher (Simon, Soldat, Verlobter der Grusche)
Erik S. Klein (Lawrenti, Bruder der Grusche)
Wolf Beneckendorff (Anwälte der Gouverneursfrau)
Norbert Christian (Anwälte der Gouverneursfrau)
Inge Herbrecht (Die Köchin, Zeugin der Grusche)
Erich Franz (Erzähler)
Elsa Grube-Deister (Vokalisten)
Annemarie Schlaebitz (Vokalisten)
MusikerOrchester des Berliner Ensembles unter Leitung von Felix Schröder
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.11.1954
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1958
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Wolfgang Schonendorf
Komponist: Rolf Kuhl
Inhalt: Der Aufbau einer sozialistischen Wirtschaft in der DDR vollzog sich in den fünfziger Jahren mit einem Zukunfts-Pathos, das dem westlichen im Zeichen von Atomkraft und Raumfahrt nicht nachstand. »Die Brücke. Ein Bericht aus Klettwitz« hieß 1958 das Hörspieldebüt von Heiner und Inge Müller. Ein trotz ironischer Untertöne parteifromm scheinendes Loblied auf die DDR-weite Solidaritätsaktion zur Mobilisierung auswärtiger Arbeitskräfte nach Ausfall einer Förderbrücke im Braunkohlentagebau. Für das Autorenpaar war es der Tribut an die Kontrollinstanzen des Staatsrundfunks, die die Ursendung eines realistischeren Stückes verhinderten und erst später eine revidierte Fassung zuließen: "Die Korrektur - Ein Bericht über den Aufbau der Kombinats Schwarze Pumpe 1957" - hier in der unzensierten Fassung zu hören. (SWR 2006)
Sprecher:Hilmar Thate (Heinz B.)
Willi Narloch (Franz K.)
Erich Franz (Brigadier Bremer)
Norbert Christian (Parteisekretär)
Lotte Loebinger
Hans-Peter Minetti
Jochen Thomas
Horst Torka
Erik S. Klein
Mathilde Danegger
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.10.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1953
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Egon Monk
Inhalt: Teresa Carrar hat ihren Mann, einen armen Fischer, im spanischen Bürgerkrieg verloren. Sie versteckt seine Gewehre und will ihre beiden Söhne vom Kriegsgeschehen fernhalten. Sie schickt ihren Sohn Juan hinaus aufs Meer zum Fischen, damit er nicht von den Aufständischen rekrutiert wird. Als er jedoch von den Faschisten erschossen wird, gibt Frau Carrar ihre pazifistische Position auf und greift selbst zu den Gewehren.
Sprecher:Helene Weigel (Frau Carrar)
Ekkehard Schall (José, ihr Sohn)
Erwin Geschonneck (Pedro)
Erich Franz (ein Verwundeter)
Regine Lutz (Manuela)
Norbert Christian (der Padre)
Angelika Hurwicz (die alte Frau Perez)
Friedrich Gnass (Fischer)
Harry Gillmann (Fischer)
Josef Noerder (Erzähler)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.01.1953
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Heiner Müller
Inge Müller
produziert in: 1957
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Wolfgang Schonendorf
Inhalt: Hoyerswerda 1957. Das Kombinat "Schwarze Pumpe" wird gebaut. Arbeiter fluchen auf die "Oberplaner", die Kartoffeln auf die Baustelle und Zement in die Küche dirigieren. Ingenieure wollen sich nicht in ihre Arbeit hineinreden lassen. Ein sorbischer Bauer beschwert sich, weil Laster durch sein Rübenfeld fahren. Zwischen Bauplatz und Büros stapft der Brigadier Bremer hin und her und ist wütend auf alle, besonders auf den ehemaligen Nazi in seiner Brigade. Zum Schluß schlichtet und richtet die Partei. Doch bis es zur "Korrektur" kommt, ist die Brigade eine kleine, aber keine heile Welt.

Im Wechsel von Spielhandlung und Bericht greift dieses für den DDR-Rundfunk geschriebene Originalhörspiel bewußt die Tradition von Brechts Lehrstücken und Piscators Versuchen eines politischen Theaters aus den 20er Jahren auf. In pointiert nüchternem, chronikhaftem Stil werden die Probleme und Lösungsmöglichkeiten beim Aufbau einer sozialistischen Planwirtschaft am Beispiel einer Großbaustelle dargestellt.

Die titelgebende "Korrektur" bezieht sich auf zweierlei: auf die gewonnene Einsicht der Arbeiter bei der Umgestaltung des gesellschaftlichen Arbeitsprozesses, aber auch auf die Einsicht des Schriftstellers, nur dann angemessen vom Arbeiter erzählen zu können, wenn er bereit ist, mit ihm zu erzählen. So recherchierten vor der Niederschrift ihres Textes Inge und Heiner Müller mehrere Monate auf einer Baustelle des Industriekombinats "Schwarze Pumpe" und erarbeiteten nach einer Diskussion mit den Arbeitern eine zweite, korrigierte Fassung der "Korrektur" unter dem Titel "Die Brücke".

Jenseits billiger agitatorischer Propaganda vieler Stücke aus dieser Zeit ist dieses Stück - ermöglicht wohl durch die Tauwetterperiode der Chruschtschow-Ära seit 1956 - ein auch heute noch literarisch überzeugendes Hörspiel aus der Aufbauphase der DDR. Trotz "Tauwetterperiode" passierte das Stück jedoch nicht die Zensur, erst 1997 wurde das Stück MDR urgesendet.
Sprecher:Hilmar Thate (Heinz B.)
Willi Narloch (Franz K.)
Erik S. Klein (Martin E., Ingenieur)
Norbert Christian (Parteisekretär)
Adolf-Peter Hoffmann (Major)
Martin Flörchinger (Herbert C., Ingenieur)
Erich Franz (Bremer, Brigadier)
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Inge Müller:geboren: 1925
gestorben: 1966
Vita: Inge Müller (1925-1966), Lyrikerin, war seit 1955 in dritter Ehe mit dem Dramatiker Heiner Müller verheiratet.
Erstsendung: 13.11.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Siegfried Pitschmann
Brigitte Reimann
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Theodor Popp
Inhalt: Lutz Steiger, der junge Arbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe, will den Bevormundungen seiner Vorgesetzten und den Einschränkungen seines Daseins entfliehen. Bei seiner Flucht lässt Lutz auch seine Freundin Sonja im Stich. Als er im Westen nicht recht Fuß fassen kann, treibt ihn das Heimweh zurück. Sonja ist inzwischen Mutter geworden.

Siegfried Pitschmann und Brigitte Reimann lernten sich 1958 im Schriftstellerheim "Friedrich Wolf" in Petzow kennen. Pitschmanns erster Romanentwurf wird bereits vor dem Druck als "nicht sozialistisch" verrissen, und er versucht sich das Leben zu nehmen. Kurze Zeit später folgen beide dem Aufruf des "Bitterfelder Weges" und gehen zusammen nach Hoyerswerda, um als Schriftsteller an der Basis zu arbeiten. Hier entsteht als erste gemeinsame Arbeit das Hörspiel "Ein Mann steht vor der Tür" (Ursendung 11.1.2000).

"Ein Mann steht vor der Tür" spielt im Kombinat Schwarze Pumpe, das Geschehen ist weitgehend in gedankliche Rückblenden der beiden Hauptpersonen aufgelöst worden und bleibt auf diese Weise klar überschaubar.

An der Republikflucht des Kompressorfahrers Lutz Steiger, der zu seiner Rechtfertigung nur zu sagen weiß "mir war es zu eng bei euch", schließlich aber den Weg zurück findet, ist die ganze Sinnlosigkeit und Verantwortungslosigkeit dieses Schrittes gezeigt, dem hier mehr Unüberlegtheit als böser Vorsatz zugrunde liegen.

(Peter Gugisch in Hörspieljahrbuch 1, Henschelverlag Berlin 1961)
Sprecher:Erich Franz (Jakubartel)
Waltraud Kramm (Sonja Liebwein)
Günter Haack (Lutz Steiger)
Walter Richter-Reinick (Erich, Sonjas Vater)
Ruth Kommerell (Gertrud, Sonjas Mutter)
Daten zu Brigitte Reimann:geboren: 21.07.1933
gestorben: 20.02.1973
Vita: Brigitte Reimann (* 21. Juli 1933 in Burg (bei Magdeburg); † 20. Februar 1973 in Ost-Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://www.brigittereimann.de/
Erstsendung: 03.08.1960
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Martinus Hayneccius
produziert in: 1954
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Käthe Rülicke
Bearbeitung: Wera & Claus Küchenmeister
Komponist: Kurt Schwaen
Inhalt: Deutschland 1582; fünfzig Jahre sind nach dem Scheitern des Bauernkrieges vergangen. Der "vernünftige" Bauer kritisiert die herrschenden Zustände. Die Geschichte wird von der Erde in den Himmel verlegt. Der Bauer verteidigt sich gegen die unheiligen Heiligen, gegen Fürsten und hohe Geistlichkeit.
Sprecher:
offen
Hans Pfriem, ein Fuhrmann: Erich Franz
seine Frau: Annemarie Schlaebitz
Petrus: Alfred Lang
seine Frau: Bella Waldritter
Paulus: Fred Düren
Magdalena: Inge Herbrecht
Zöllner: Wolf Beneckendorff
Filipus: Otto Bochmann
Zimmermann: Gerd Biewer
Wäscher: Peter Kalisch
Wäscher: Wladimir Marfiak
Erzählerin: Helene Weigel
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Alexej Arbusow
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Peter Thomas
Bearbeitung: Christa Vetter
Komponist: Siegfried Matthus
Inhalt: Das Hörspiel spielt auf einer Baustelle in Sibirien und erzählt die Geschichte von Walja, Wiktor und Sergej. Walja, Kassiererin in einem Kiosk, sehnt sich nach einer festen Bindung. Anstatt aber ihren langjährigen Freund Wiktor zu heiraten, entscheidet sie sich für Sergej. Da Wiktor und Sergej in einer Schicht arbeiten, kommt es zu Spannungen zwischen den beiden. Wiktor zieht sich in der Folge völlig von Walja zurück. Doch als Sergej durch einen Badeunfall ums Leben kommt, ist Wiktor derjenige, der sich dafür einsetzt, daß Walja ein eigenständiges Leben führen kann und nicht von den Wohltaten anderer abhängig ist.
Sprecher:Marianne Wünscher (Walja)
Jürgen Frohriep (Sergej)
Günther Haack (Wiktor)
Helga Raumer (Larissa)
Erich Franz (Serdjuk)
Ingeborg Medschinski (Sprecherin)
Horst Preusker (Sprecher)
Daten zu Alexej Arbusow:vollständiger Name: Aleksei Nikolaevich Arbuzov
geboren: 26.05.1908
gestorben: 20.04.1986
Vita: Aleksei Nikolaevich Arbuzov (Russisch: Алексей Николаевич Арбузов) (May 26 [O.S. May 13] 1908 - April 20, 1986) war ein sowjetischer Autor von Schauspielen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.01.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Michail Alexandrowitsch Scholochow
produziert in: 1953
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Wolfgang Schonendorf
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Komponist: Carlernst Ortwein
Inhalt: Probleme der Kollektivierung in den 20er Jahren in der Sowjetunion. Die Kulaken vergraben das Getreide, die Bevölkerung hungert. Parteiarbeiter aus der Stadt sprechen mit den Großbauern und versuchen sie zu überzeugen, in die Kolchose einzutreten. Nur gemeinsam kann man Traktoren kaufen und den Boden effektiver nutzen. Die Kulaken geben nicht kampflos auf.
Sprecher:Harry Hindemith (Dawydow)
Raimund Schelcher (Makar Nagulnjow)
Helga Jacobi (Luschka, dessen Frau)
Heinz Voss (Andrej Rasmetnow)
Wolf Kaiser (Polowzew, ein weißgardistischer Offizier)
Arno Paulsen (Jakow Lukitsch)
Erich Franz (Nikita Chaprow)
Johannes Schmidt (Ljubischkin)
Martin Flörchinger (Kondrat Maidanikow)
Annemarie Hase (die alte Uljana)
Hans Schoelermann (ein Kulak)
Franz Gützlaff (der alte Stschukar)
Robert Trösch (Erzähler)
Bella Waldritter (N. N.)
Grete Böhme (N. N.)
Hanna Rieger (N. N.)
Martin Rosen (N. N.)
Kurt Sperling (N. N.)
Paul R. Henker (N. N.)
Paul Streckfuß (N. N.)
Fritz Schlegel (N. N.)
Gustav Wehrle (N. N.)
Walter Schramm (N. N.)
Peter Dornseif (N. N.)
Otto Dierichs (N. N.)
MusikerSinfonieorchester Leipzig Herbert Kegel
Erstsendung: 26.11.1953
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Bernhard Seeger
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Helmut Hellstorff
Inhalt: Mai 1960. Die Auszahlung von Arbeitseinheiten fällt dem Bauern Erich Hagen zu gering aus. Er stänkert gegen die Genossenschaft. Die Genossenschaft wiederum hat das Problem, die Bauern zu überzeugen, dass sich genossenschaftliche Arbeit mehr lohnt als individuelle. Und Parteisekretär Dubke versucht dem Genossenschaftsvorsitzenden klarzumachen, dass man die Kritik von Bauer Hagen nicht einfach wegwischen, sondern seinen Sinn für Gewinnerwirtschaftung ausnutzen sollte. So kommt es Bauer Hagen wie Vorsitzendem Grell wie gerufen, daß ihre Kinder Helmut und Kläre auf ihrem abendlichen Spaziergang das brachliegende Wiesen- und Weidegelände am Krähenwinkel - eine gesprengte ehemalige Munitionsfabrik - wiederentdecken. Aber zum Entsetzen von Bauer Hagen, der beim Parteisekretär interveniert, um das Gelände gewinnträchtig für seine Herdbuchzucht einzusetzen, schlägt sein Sohn Helmut der Genossenschaft ein FDJ-Jugendobjekt für Rinderzucht vor.
Sprecher:Erwin Geschonneck (Heine Grell, LPG-Vorsitzender)
Mathilde Danegger (Lottchen, seine Frau)
Ilse Bastubbe (Kläre, beider Tochter)
Willi Narloch (Erich Hagen)
Lotte Loebinger (Lieschen, seine Frau)
Günther Haack (Helmut, beider Sohn)
Rudolf Christoph (Dubke, Parteisekretär)
Erich Franz (Sprecher)
Erstsendung: 11.08.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Georg W. Pijet
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Uwe Haacke
Inhalt: Ein Hörspiel aus den Anfängen der Entwicklung der proletarischen Kinderbewegung. Der Kampf der Landarbeiter gegen die Gutsherrschaft und die Solidarität in diesem Kampf mit der Arbeiterklasse in der Stadt stehen im Mittelpunkt dieser Sendung. Krischan, Pferdejunge auf einem Gut und dem Knecht Dudek als Pflegekind anvertraut, wird in eine Solidaritätsaktion der Landarbeiter zugunsten streikender Bergleute verwickelt und lernt, auf diesem Wege klassenbewusst denken und handeln. (Pressetext)
Sprecher:Peter Groeger (Krischan)
Erich Franz (Schäfer)
Günther Simon (Helmer)
Walter Richter-Reinick (Dudek)
Florent Antony (Inspektor)
Johannes Maus (Genser)
Erstsendung: 07.12.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Hans Pfeiffer
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Grunow
Komponist: Rolf Kuhl
Inhalt: Die Volkspolizei ist Wilderern auf der Spur. Hans Mangold ist als Leiter des örtlichen Jagdkollektivs und freiwilliger Helfer der Volkspolizei an der Dingfestmachung der Wilderer besonders interessiert. Er ahnt, dass u.a. sein künftiger Schwiegervater, Gastwirt Karl Lorenz, mit der Sache etwas zu tun hat. Edith Lorenz bestätigt ihm das, doch sie leidet unter dem ständigen Streit mit dem Vater und versucht ihn vor Mangold zu entschuldigen. Gerade als Mangold Edith bei ihrem abendlichen Spaziergang durch den Wald bittet, klar Stellung zu nehmen, hören sie Schüsse. Entgegen allen Bitten Ediths läuft Hans los, nachzusehen. Kurze Zeit später fällt ein weiterer Schuß. Hans Mangold ist tot. Als Täter ermittelt die Kriminalpolizei Willi Schober, Mitglied des Jagdkollektivs und gleichzeitig Wilderer. Lorenz und Meffert müssen sich dafür verantworten, dass sie den beobachteten Tathergang nicht meldeten.
Sprecher:Horst Schön (Hans Mangold)
Kurt Ulrich (Hauptmann Birnbaum)
Rolf Ripperger (Leutnant Schütz)
Hans Emons (Karl Lorenz)
Gisela Rimpler (Edith Lorenz)
Erich Franz (Paul Stüß)
Dom de Beern (Willi Schober)
Maximilian Larsen (Fritz Meffert)
Paul Streckfuß (Häfner)
Paul R. Henker (Huber)
Albert Zahn (Berthold)
Daten zu Hans Pfeiffer:geboren: 22.02.1925
gestorben: 27.09.1998
Vita: Hans Pfeiffer (* 22. Februar 1925 in Schweidnitz, Provinz Niederschlesien; † 27. September 1998 in Wurzen bei Leipzig) war ein deutscher Autor, Dramatiker und Erzähler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.03.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 13
Titel:
Autor: Siegfried Pitschmann
Brigitte Reimann
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Theodor Popp
Inhalt: "Sieben Scheffel Salz" ist charakteristisch - in seinen Vorzügen und auch in seinen Mängeln - für die Gruppe jener Hörspiele, die unmittelbar an Stätten des sozialistischen Neuaufbaus angesiedelt sind.

Die Autoren haben sich die Aufgabe gestellt, den einzelnen im Kreise seiner Brigade zu zeigen, die Wechselbeziehungen zwischen Individuum und Gruppe zu beleuchten.

Der junge Wolfgang Bauer ist nach einjährigem Lehrgang als Meister in seine ehemalige Brigade zurückgekehrt. Er ist voll ungestümer Tatkraft, das Gelernte anzuwenden, stößt dabei aber auf den Widerstand des etwa gleichaltrigen Manfred Kirschholz, genannt "Kirsche", der früher sein Arbeitskollege war und nun durchaus nicht bereit ist, sich dem frischgebackenen Meister unterzuordnen. Beide sind starrköpfig. Wolfgang - weil er sich im Recht weiß und seine Sache durchfechten will, Kirsche - weil er sich insgeheim unwohl fühlt, obgleich er zu seiner Freundin Ruth äußert: "Dabei hätte ich dasselbe schaffen können wie Wolfgang, verlaß dich drauf. So'n Lehrgang mache ich mit der linken Hand." Wenn es nach bösen Gegensätzen am Ende doch zur Einigung zwischen beiden kommt, so ist das weniger ihnen als dem alten Arbeiter Antek zuzuschreiben, der aus Erfahrung weiß "man muß sieben Scheffel Salz miteinander gegessen haben... " und in seiner verschmitzten Klugheit den Anstoß zur Versöhnung gibt.

Esgeht hier um Probleme junger Menschen, um einen Konflikt, der trotz seiner privaten Zugespitztheit im Gesellschaftlichen wurzelt. Wolfgang und Kirsche stehen stellvertretend für eine große Zahl junger Menschen, ihre Reaktionen sind typisch. Wolfgang, der Meister, ist wie ein ungebärdiges junges Pferd, das ein Hindernis um jeden Preis nehmen will, aber zurückschreckt, als es nicht beim ersten Ansturm gelingt. Kirsche dagegen kann auch die tröstende Freundin nicht darüber hinwegtäuschen, daß er durch eigenes Verschulden hinter dem Kollegen zurückgeblieben ist.

Am Ende des Geschehens sind beide ein Stück vorangekommen; Wolfgang, weil er das richtige Verhältnis zu seiner Gruppe und damit das Vertrauen in seine eigene Kraft wiedergefunden hat, Kirsche, weil er seinen unfruchtbaren Neid gegenüber Wolfgang überwunden hat. "Sieben Scheffel Salz" ist ein Brigadestück, es zeigt aber zugleich, wie wenig diese Bezeichnung über den eigentlichen Inhalt auszusagen vermag. Die Brigade bildet zwar den Rahmen des Geschehens, läßt aber Raum für eine Vielzahl von Problemen und Konflikten. Verkürzt man das Stück einmal auf seinen Konflikt, dann zeigt sich, daß die einzelnen Brigademitglieder außerhalb stehen, nur Staffage zum eigentlichen Geschehen sind. Auch Antek, der in seiner liebenswerten, zupackenden Art zunächst nicht wegzudenken zu sein scheint, kann nur äußere Anstöße für die Entwicklung geben, die sich in Wolfgang, Kirsche und Ruth vollzieht. Der Konflikt zwischen Wolfgang, Kirsche und Ruth bietet sich für eine knappe und durchsichtige Hörspielfabel an. Indem die Autoren diese Fabel um einige Brigadeszenen und mehrere akustische Chargen erweiterten, entfernten sie sich zugleich von der besten funkischen Möglichkeit und näherten sich dem Blindentheater.

Bei allen kritischen Einwänden darf nicht übersehen werden, daß es sich um ein durchaus lebensfähiges, erfolgreiches Werk handelt, das um so höher zu bewerten ist, da es mithalf, dem Hörspiel einen ganz neuen Stoff- und Themenkreis zu erschließen.

(Peter Gugisch in Hörspieljahrbuch 1, Henschelverlag Berlin 1961)
Sprecher:Christoph Engel (Wolfgang)
Günter Haack (Manfred, genannt "Kirsche")
Ingeborg Krabbe (Ruth)
Uwe-Detlef Jessen (Schauspieler)
Willi Narloch (Ristcob)
Hans-Georg Thies (Hase)
Erich Franz (Antek)
Daten zu Brigitte Reimann:geboren: 21.07.1933
gestorben: 20.02.1973
Vita: Brigitte Reimann (* 21. Juli 1933 in Burg (bei Magdeburg); † 20. Februar 1973 in Ost-Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://www.brigittereimann.de/
Erstsendung: 17.11.1960
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 13 von insgesamt 13
Titel:
Autor: György Sós
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Theodor Popp
Übersetzer: Alexander Tinschmidt
Inhalt: In einem ungarischen Dorf stirbt eine alte jüdische Frau, die letzte ihrer Familie und auch die letzte Jüdin im Dorf, nachdem alle ihre Verwandten von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Ihr letzter Wunsch war es, jüdisch begraben zu werden. Da es dem Vorsitzenden des Dorfrates nicht gelingt, einen Rabbiner für die Beerdigung zu finden, wendet er sich an den evangelischen Pfarrer. Dieser erklärt sich bereit, die Beerdigung nach jüdischem Ritus zu übernehmen.
Das Hörspiel zeigt den Zwiespalt zwischen der religiösen Indifferenz der Handelnden und deren Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Opfern der Judenverfolgung.
Sprecher:Erich Franz (Molnar, Vorsitzender des Dorfrates)
Paul Lewitt (Todai)
Georg Peter-Pilz (Vater Skorka)
Ulrich Thein (Sebes)
Heinz Scholz (Mohacsi)
Lotte Loebinger (Frau Bakos)
Ruth Kommerell (Frau David)
Erstsendung: 16.11.1960
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 1,2933 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (21.04.2019)  (22.04.2019)  (23.04.2019)  (24.04.2019)  (25.04.2019)  (26.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555784840
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.718.989
Top