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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 96
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Titel: 6.810.000 Liter Wasser pro Sekunde
Autor: Michel Butor
produziert in: 1974
produziert von: WDR
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Übersetzer: Helmut Scheffel
Inhalt: 6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde - so lautet eine lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein radiophonisches Experiment. Ein sprachlich fast unzugängliches Naturphänomen soll akustische Realität werden. Ausgangs- und Endpunkt des Hörspiels sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Ein Fall von Sätzen und Geräuschen, polarisiert und verbunden, auseinanderklaffend und wieder zusammengefügt, soll, in rhythmischer Wiederkehr, dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entsprechen.
Der ungewöhnliche Titel zeichnet für ein aussergewöhnliches Hörspiel. '6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde' lautet die lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Der "Etude stéréophonique" genannte Versuch von 1965, das komplexe Phänomen der Niagarafälle bis in die privaten Reflexe der Besucher darzustellen, hat keine Fabel. Ausgangs- und Endpunkt sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Was hat sich seither geändert? Fahrstühle befördern heute Menschen in gelben Gummimänteln dicht an die Sensation. Ihre Stimmen aber - die von Liebespaaren und Eheleuten, Einsamen und Geschwätzigen - erklingen als verlorene Episoden in den Artikulationen der materiellen Kraft und der Dauer dieser Wasserfälle. Die auseinander klaffenden und übereinander greifenden Klang- und Sprechebenen des Hörspiels will der Autor in verschiedenen Lautstärken vernehmlich gemacht haben. Dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entspricht die Sprache im Fall der Sätze und in der Rhythmik ihrer Wiederkehr.
Daten zu Michel Butor:geboren: 1926
Vita: Michel Butor, geboren 1926 bei Lille, zählt mit seinen Essays und Romanen zu den wichtigen Vertretern des Nouveau Roman. Für den SDR schrieb er Originalhörspiele, u. a. »Fluglinien« (1963). Auszeichnungen: u. a. Prix Renaudot 1957 und Prix Mallarmé 2006.
Erstsendung: 08.12.1965
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 96
Titel: Affären im Nahen Osten
Autor: Jean Cau
produziert in: 1947
produziert von: SWF
Regie: Hans Bernd Müller
Übersetzer: Elmar Tophoven
Inhalt: Jean Cau, ehemals Sekretär von Jean Paul Sartre, hat die historische Dreiecksgeschichte zwischen Antonius, Cleopatra und ihrem Widersacher Octavian aufgegriffen. Ein Sprecher kommentiert in Einblendungen nicht nur das historische Geschehen, sondern zieht Parallelen zur Zeitgeschichte und versucht auszudenken, wie die abendländische Geschichte hätte verlaufen können, wenn anstelle des nüchternen Octavian der Haudegen Antonius den Sieg in der Schlacht bei Actium davongetragen hätte. In einem Schlussgesang schlüpft der Sprecher in die Rolle des Bänkelsängers, der seinen Hörern eine Moral verkündet.
Sprecher:Horst Uhse (Keawe)
Agi Prandhoff (Kokua)
Hanns Bernhardt (Lopaka)
Gerhard Frickhöffer (Sung)
Hans Goguel (Der Flaschenverkäufer)
Ernst Sladeck (Alter Mann)
Walter Kiesler (Haolo)
Ludwig Baschang (Momi-Kai)
Günther Vulpius (Kalakaua)
Rupert Ritzi (Mr. Brown)
Bernd Schorlemer (Kanake)
Peer Loth (1. Stimme)
Lieselotte Bellert (2. Stimme)
Erstsendung: 24.11.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 96
Titel: Alle Tage
Autor: Terézia Mora
produziert in: 2011
produziert von: NDR; RB
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Beate Andres
Bearbeitung: Beate Andres
Komponist: Serge Weber
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte von Abel Nema, einem Fremdling, einem Entwurzelten unserer Tage. Ihn hat es aus purer Liebessehnsucht in die Stadt B. (Berlin) verschlagen. Dort erfährt er, dass in seiner Heimat auf dem Balkan ein Krieg ausgebrochen ist und er selbst zum Militär eingezogen wurde. Er wird zum Deserteur und Flüchtling. Dieses Trauma bestimmt von nun an sein Leben. Er sucht sich von den schmerzhaften Erinnerungen an seine Vergangenheit zu befreien, wechselt Wohnungen und Beziehungen, geht eine Scheinehe ein. Mit schlafwandlerischer Sicherheit eignet er sich in einem Sprachlabor akzentfrei mehr als zehn fremde Sprachen an. Dennoch kann er sich trotz perfekter sprachlicher Assimilation in der Fremde nicht verständlich machen. Er wird zum Spielball des erotischen Begehrens beider Geschlechter und gerät zunehmend in identitäts- und lebensbedrohliche Konflikte.



Das unter anderem mit dem erstmals vergebenen "Preis der Leipziger Buchmesse" (2005) ausgezeichnete Romandebüt der Autorin ist ein sprachgewaltiger Höllenritt durch unsere Gegenwart. Aus höchst ungewohnter Perspektive beleuchtet die Autorin moderne urbane Befindlichkeiten unserer globalisierten Welt.
Sprecher:Rolf Petersen (Erzähler)
Joachim Bliese (Ölben)
Sonja Stein (Seejungfrau)
Wilfried Dziallas (Freund Edu)
Martin Vischer (Rabauke 1)
Sebastian Kaufmane (Rabauke 2)
Mathias M. Herrmann (Jogger)
Birte Kretschmer (Pflegerin)
Peter Kaempfe (Klabautermann)
Daten zu Terézia Mora:geboren: 1971
Vita: Terézia Mora, 1971 in Sopron, Ungarn, geboren, studierte zuerst in Budapest, dann an der Berliner Humboldt-Universität Hungarologie und Theaterwissenschaft. Sie übersetzte Werke namhafter Autoren aus dem Ungarischen, u.a. von Péter Esterházy und war u.a. für das ZDF als freie Drehbuchautorin erfolgreich. Für ihre Erzählungen erhielt sie 1997 den "Ingeborg-Bachmann-Preis", 2000 den "Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis", dazu 2002 den "Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis". Für das Jahr 2006 erhielt sie ein Auslandsstipendium für die Villa Massimo in Rom. Sie lebt seit 1990 in Berlin.
Erstsendung: 22.03.2006
Datenquelle(n): dra
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Treffer 4 von insgesamt 96
Titel: Alles in Ordnung, Herr Doktor
Autor: Pauline Macaulay
produziert in: 1973
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenbauer
Übersetzer: Uwe Friesel
Inhalt: Gavin, ein junger Musiker, hat ein Problem: den immer stärker werdenden Impuls, jemanden umzubringen. Einer Frau, die er auf dunkler Straße verfolgt, aber nicht anrührt, hat er bereits einen furchtbaren Schreck eingejagt. Gavin bekommt Angst vor sich selbst und geht zu einem dieser chronisch überlasteten Ärzte. Der nimmt ihn nicht ernst, legt ihn in der Schublade arbeitsscheuer Spinner ab und verweigert ihm ein zweites Gespräch, das ihm Gavin abzutrotzen versucht. Der Psychiater, zu dem Gavin überwiesen wurde, ist für Wochen ausgebucht. Aber Gavin hat keine Zeit mehr. Seine Konzentration läßt nach, die Band, in der er spielt, droht mit Rausschmiß. Irgend etwas muß geschehen ...
Sprecher:Wolfgang Lukschy (Bernard Lasquin)
Irene Marhold (Helene, seine Frau)
Marlen Diekhoff (Aline Dupre)
Heinz Stoewer (Pierre, Diener)
Maria Madlen Madsen (Berthe, Köchin)
Peter Schmitz (Kellner)
Erstsendung: 04.05.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 96
Titel: Andrea Sölfverne
Autor: Walentin Chorell
produziert in: 1966
produziert von: SR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Gerd Beermann
Übersetzer: Tabitha von Bonin
Sprecher:Hans Otto Ball (Kuzma)
Friedrich Wilhelm Timpe (Oles)
Robert Rathke (Wärter)
Daten zu Walentin Chorell:geboren: 08.04.1912
gestorben: 18.11.1983
Vita: Walentin Chorell (* 8. April 1912 in Turku, Finnland; † 18. November 1983 in Helsinki) war ein finnlandschwedischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.05.1966
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 96
Titel: Anonyme Briefe
Autor: Louis C. Thomas
produziert in: 1970
produziert von: NDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Der skrupellose Immobilienmakler erhebt Anklage gegen Unbekannt: Er erhält anonyme Drohbriefe.
Sprecher:Karl-Heinz Kreienbaum (Jörn Lund)
Christa Siems (Frieda, Schwägerin)
Hilde Sicks (Emma, Schwägerin)
Ruth Redetzki (Olga, Kusine)
Erna Raupach-Petersen (Frau Ehlers, Haushälterin)
Christa Wehling (Frl. Wichler, Sekretärin)
Daten zu Louis C. Thomas:geboren: 1921
Vita: Louis C. Thomas wurde 1921 in der Nähe von Marseille geboren. Er wurde Lehrer, konnte jedoch nach einer Erblindung diesen Beruf nicht mehr ausüben. Er begann Kriminalromane zu schreiben und veröffentlichte seit 1947 über 20 Romane. 1957 erhielt er den "Prix des Orfèvres", den Preis für den besten Kriminalroman des Jahres, ein in Frankreich von Kriminalschriftstellern sehr begehrter Preis. Von diesem Zeitpunkt an schrieb er auch Kriminalhörspiele, die in Frankreich große Beachtung finden und auch in Deutschland immer wieder in den Programmen auftauchen.
Erstsendung: 20.10.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 96
Titel: Ansprache eines Entschlossenen an seine Unentschlossenheit
Autor: Michael Scharang
produziert in: 1959
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Dieter Carls
Inhalt: Das Hörspiel beschreibt keine individuellen, sondern allgemein gesellschaftliche Verhaltensweisen: Der Unentschlossene, der ständig gegen seine unbefriedigenden Lebens- und Arbeitsbedingungen aufbegehrt, tut dies in kleinbürgerlich-angepaßter Weise, damit unfreiwillig für den Fortbestand jener Zustände sorgend, die er ändern möchte.
Sprecher:Helmut Wlasak (Nikita Semjonow)
Hans Stöckl (Iwan Matwejewitsch)
Germaine Rumovi (Jelena Iwanowna
Doris Maier (Nenotschka)
Gert Rydl (Direktor Malyschkin)
Jaromir Borek (Polizist)
Christoph Roser (Herr Schmidt)
Daten zu Michael Scharang:geboren: 03.02.1941
Vita: Michael Scharang, geboren 1941 in Kapfenberg/Österreich, Studium in Wien, Dissertation über die Theaterstücke von Robert Musil, ab 1965 als "freier" Schriftsteller größtenteils in Wien. Buchveröffentlichungen: "Verfahren eines Verfahrens", 1969, Prosa; "Schluss mit dem Erzählen und andere Erzählungen", 1970, Prosa. Frühjahr 1971: "Zur Emanzipation der Kunst", Essays, Hörspiele, Fernsehfilme.
Hompepage o.ä.: http://michael-scharang.at/
Erstsendung: 05.05.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 96
Titel: Audun und der Eisbär
Autor: Paavo Haavikko
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Übersetzer: Manfred Peter Hein
Inhalt: Audun, ein junger Mann, von dem es heißt, er habe Glück, will dieses Glück erproben. Er unternimmt von Island aus eine Reise, deren Stationen, Begebnisse und Figuren die Island-Saga fast unmerklich persiflieren. Am Ende der Reise, die ihn lehrt, daß das Schicksal "ist wie es ist" und es zu ändern ebenso schwierig "wie im Dunkeln ein langes schwarzes Haar auszuziehen", weiß Audun, daß die Heimat Island "das fernliegende Land" ist. Doch als sich sogar auch sein letzter Wunsch, die Felsen von Island im Meer auftauchen zu sehen "als einen gnadenlos dünnen Strich", erfüllt hat und er neben der Frau schläft, die nun sein Glück ist, weiß er noch immer nicht, "daß er es wirklich mit dem Glück hat".
Sprecher:Sabine Kastius (Erzählerin)
Frederik Böhle (Wolfgang)
Vroni Seibt (Petra)
Peter Weiß (Vater)
Doris Schade (Heimleiterin)
Christiane Rossbach (Frau Ziegler)
Michael Vogtmann (Nikolaus/Schalterbeamter)
Christiane Blumhoff (Eine Frau/Verkäuferin/Stimme)
Daten zu Paavo Haavikko:geboren: 25.01.1931
gestorben: 06.10.2008
Vita: Paavo Juhani Haavikko (* 25. Januar 1931 in Helsinki; † 6. Oktober 2008 ebenda) war ein finnischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.10.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 96
Titel: Bis wir im Frieden sind
Autor: Herbert Somplatzki
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 17 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Serge Weber
Inhalt: "Ein Hörspiel gegen das Vergessen" hat der Autor seinen Text genannt. Er erzählt vom Zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines kleinen Jungen, dessen Vater verschollen ist. In seiner Erinnerung bricht das Grauen des Krieges auf, aber gleichzeitig werden in seinen Schilderungen auch die Kraft und der Mut spürbar, den die Frauen und Mütter aufbrachten, um ihre Kinder zu retten. Nachdem sein masurisches Heimatdorf im Morgengrauen eines eisigen Wintertages bombardiert worden ist, bricht der Junge zusammen mit seiner Mutter, der kleinen Schwester und den Großeltern zur Flucht auf, im notdürftig zusammengezimmerten Planwagen. Immer wieder müssen sie sich vor den Tieffliegern in Deckung bringen. In einem verlassenen Haus finden sie Schutz. Doch jetzt fürchten sie die Übergriffe fremder Soldaten, die sich nachts nach ihren Kartoffelschnapsgelagen Zugang zu den Häusern verschaffen, plündern und vergewaltigen. Voller Panik versucht er seine Mutter zu verteidigen und entgeht nur knapp dem Tod. Im Frühjahr kehrt die Familie in ihr völlig zerstörtes Haus zurück, das sie nun mit polnischen Bauern teilen muss. Im Sommer darauf werden sie gezwungen, das Dorf zu verlassen und treten, die wenigen Habseligkeiten gepackt, ihre Reise gen Westen, ins Ruhrgebiet an. Sie finden Unterschlupf bei Verwandten in einer Zechenstadt und warten weiterhin auf eine Nachricht des verschollenen Vaters ...
Sprecher:Stephan Schwartz (Er)
Donata Höffer (Sie)
Daten zu Herbert Somplatzki:geboren: 1934
Vita: Herbert Somplatzke, geboren 1934 in Masuren, siedelte 1946 ins Ruhrgebiet über und arbeitete elf Jahre im Bergbau. Er studierte später Sport, Medienpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften. Somplatzki schrieb Lyrik und Prosa. Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 28.04.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 96
Titel: Brautspiele
Autor: Karl Günther Hufnagel
produziert in: 1968
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Otto Düben
Sprecher:Günter Werner (Wilm Knäpper)
Mimi Frenke (Anna, seine Frau)
Eberhard Rösing (Paul)
Werner Brüggemann (Bärnd Knäpper)
Hanni Fockele-Grollmes (Mia, seine Frau)
Martin Böttcher (Jopp Frye)
Maria Köster (Lili, seine Frau)
Josef Grimberg (Öhm Giärd)
Käte Kortenkamp (Oma Knäpper)
MusikerRichard Sohm (Schlagzeug)
Daten zu Karl Günther Hufnagel:geboren: 21.07.1928
gestorben: 19.07.2004
Vita: Karl Günther Hufnagel, am 21. Juli 1928 geboren, gestorben am 19. Juli 2004.
Erstsendung: 17.01.1968
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 96
Titel: Cagliostro & Co
Autor: Kenneth Bird
produziert in: 1990
produziert von: SDR
Laufzeit: 32 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Karl Ebert
Übersetzer: Ruth von Marcard
John Lackland
Inhalt: Ein Zauberkünstler kann vieles verschwinden lassen, was seine Gäste gerade noch vor Augen gesehen haben, Cagliostro demonstriert das auf einer Party in seinem Hochhausappartement. Aber wo sich die Gäste bloß wundern, wird der Hausdetektiv Leo Nelson mißtrauisch. Es ist der Trick mit dem tunesischen Schmuckkästchen, der ihn auf eine sonderbare Spur bringt.
Sprecher:Siemen Rühaak (Robert Pendrell)
Sabine Postel (Betty Andrews)
Günther Sauer (John Destry)
Claus Boysen (Inspektor Mullen)
Reinhart von Stolzmann (Sergeant Kirkwood)
Thomas Goritzki (Ausrufer)
Peter Jochen Kemmer (Schaffner)
Erstsendung: 21.04.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 96
Titel: Catherine (A Definition of Love)
Autor: Fred W. Willetts
produziert in: 1970
produziert von: NDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Wolfgang Wölfer
Übersetzer: Rolf Dornbacher
Inhalt: Eine Definition der Liebe ist das Thema dieses Spiels. Es beschreibt die Krankheitsgeschichte eines Marines, dessen Liebe zu seiner kindlichen Tochter einen so hohen Grad von Selbsthingabe und Selbstentäußerung erreicht, daß er ihren langsamen und qualvollen Tod in den verschiedenen Phasen seines eigenen Sterbens nachvollzieht.
Sprecher:Klaus Schwarzkopf (Er)
Evi Gotthardt (Sie)
Erstsendung: 07.12.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 96
Titel: Cha-Cha-Cha
Autor: James G. Harris
produziert in: 1946
produziert von: SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Paul Land
Übersetzer: Marianne de Barde
Herbert Frhr. von Bechtolsheim
Sprecher:Marianne Simon (Madeleine Lavin)
Manuel Collado (Vernon Bentick)
Michael Konstantinow (Stimme)
Erstsendung: 31.01.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 96
Titel: Che - eine Tragödie, die andauert
Autor: Matija Beckovic
Dusan Radovic
produziert in: 1989
produziert von: ORF
Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Peter Urban
Inhalt: Sprechstück II

Dieses Sprechstück - ein Rezital, ein Sprachspiel geistreich pervertierter Parolen und Fortschrittsmaximen - hat den Untertitel: "Eine Tragödie, die andauert." Unorthodox und aggressiv reflektieren die Autoren darin weniger die Erscheinung des Revolutionärs Che Guevara als vielmehr die kontroversen Reaktionen auf seinen Tod, wie sie in den Gedanken von Beteiligten, Betroffenen und Unbetroffenen kursieren.
Erstsendung: 15.04.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 96
Titel: Das Aquarium
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1968
Autor: Christa Reinig
produziert in: 1976
produziert von: SFB; HR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: Zeit und Raum, Sein und Nichtsein werden in diesem Hörspiel kunstvoll durcheinander gewirbelt und in Frage gestellt. Mit einer klaren, bildkräftigen Sprache lockt die Autorin den Hörer in das Labyrinth eines höchst eigenwilligen poetischen Spiels, das sowohl Rätsel als auch Gleichnis ist: Bruno, der "Schwarze Engel', besucht den ,Weißen Engel" Argil, der gerade die Antimaterie konzipiert. Gemeinsam haben sie das "Aquarium", Modell des vom Menschen bewohnten Planeten, zu ihrem Experimentierfeld auserkoren. Spielerisch inszenieren sie den Zusammenstoß zweier Menschen aus historischen und utopischen Zeiten. Während sie Amos Dunbar, Kapitän einer 1793 gesunkenen Viermastbark, wieder ins Leben rufen, wird Montag, ein Froschmann der Zukunft, in einem Orwellschen Staatswesen in die Todeskabine befohlen. Kapitän und Froschmann werden in eine Auseinandersetzung verstrickt, deren Spielregeln - selbst für die geflügelten Regisseure - immer undurchschaubarer werden.

"Das Aquarium" wurde 1968 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Aus dem Urteil der Jury: "In einem poetischen, phantasievollen Spiel von Gedanken und Bildern rührt Christa Reinig Fragen menschlicher Daseinsbedingtheit und transzendentaler Ordnung an. Sie verbindet dabei eine reiche Fabulierkunst mit dem Entwurf eines Weltbildes, das Zukünftiges einbezieht, aber Raum- und Zeitvorstellungen aufhebt... in einer höchst anmutigen Form und in einer homogenen Sprache, nicht übersetzbar in ein anderes Medium"
Sprecher:Wolfgang Unterzaucher (Karl-Heinz)
Gudrun Genest (Mutti)
Edith Robbers (Die Alte)
Daten zu Christa Reinig:geboren: 06.08.1926
gestorben: 30.09.2008
Vita: Christa Reinig (* 6. August 1926 in Berlin; † 30. September 2008 in München) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 19.07.1967
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 96
Titel: Das bunte Leben und der schwarze Tod von Walddorf
Autor: Harald Mueller
produziert in: 1981
produziert von: SDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Walter Adler
Inhalt: Die Macht schwimmt in hundert kanonenbeladenen Schiffen über das Meer; sie stampft mit den eisernen Sohlen der Musketiere und Feuerröhrer von Böhmen gen Norden, sie galoppiert auf starken, weißen Pferden in festem Leder und in Eisen von Amsterdam aus in das Herz des deutschen Landes. Erst ist sie nur in den Köpfen der Großen, dann breitet sie sich rot in der Wirklichkeit aus. Sie heißt Gustav Adolf, der Tilly, der Wallenstein. Und Kaiser und Gott und Sohn und Tod. Sie ist nicht einfach, sie erscheint kompliziert, taugt nicht zum Begreifen, macht nur noch Angst, so groß und so schrecklich erscheint sie der Ohnmacht. Was geschieht, geschieht im Namen des Herren, der Raub, der Mord, der rote und auch der schwarze Tod. Und Gott heißt auch der Hebel der Angst, mit dem immer mehr Goldstücke, Taler und Dukaten in die Taschen der Macht hineingehievt werden." (Harald Mueller)
Sprecher:Traugott Buhre
Daten zu Harald Mueller:geboren: 1934
Vita: Harald Müller wurde 1934 in Memel geboren und wuchs nach der Flucht in Lütjenburg/Ostholstein auf. Er war u. a. Bergmann, Hafenarbeiter, Hotelboy, Dolmetscher und Messevertreter. Mueller besuchte 1957/60 eine Münchener Schauspielschule und begann nach einem längeren Amerikaaufenthalt zu schreiben. Dramen: "Großer Wolf" (1968), "Halbdeutsch" (1969); Shaw-Übersetzungen: "Pygmalion", "Es hat nicht sollen sein", "Ländliche Werbung" (alle 1969). Harald Mueller ist Stipendiat des vom Suhrkamp Verlag vergebenen Förderstipendiums für junge Dramatiker. Seine beiden Dramen werden 1970 in den Münchener Kammerspielen uraufgeführt. Mueller lebt in Göppingen und München.
Erstsendung: 25.05.1980
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 96
Titel: Das Drachenhaupt
Autor: Elleston Trevor
produziert in: 1965
produziert von: SR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Paul Land
Übersetzer: Peter Th. Clemens
Inhalt: Ein Drachenhaupt ist das letzte, was Natalie Keyes sieht. Dann pressen ihr starke Hände die Kehle zu, und sie versinkt in tiefer Bewusstlosigkeit. Sie bleibt nicht das einzige Opfer in dem geheimnisvollen Haus am Meer. Die sieben Bewohner leben in Angst und Grauen. Einer von ihnen muss der Mörder sein. Kommissar Thrace, der zu Hilfe eilt, blickt in einen schwarzen Abgrund von Schuld und Verbrechen.
Sprecher:Wolfgang Engels (Ein Mann)
Annemarie Schradiek (Eine Frau)
Marianne Mosa (Inge, deren Tochter)
Erstsendung: 12.10.1965
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 96
Titel: Das Geschwätz
Autor: Jens Rehn
produziert in: 2004
produziert von: SRF
Laufzeit: 15 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Der Autor entwickelt in seinem Spiel ein Spiel mit Worten, sie sich wieder und wieder in Frage stellen, auf zwei Raumebenen Assoziationen, Begriffe, Gedankensplitter zu Themen unserer Zeit. Hinter dem Geschwätz verbirgt sich der Ernst, es entlarvt die Schwätzenden: Ihre Dialogfetzen erzählen von einsamen Existenzen.
Sprecher:Erzähler: Gilles Tschudi
Daten zu Jens Rehn:vollständiger Name: Otto Jens Luther
geboren: 18.09.1918
gestorben: 03.01.1983
Vita: Jens Rehn (* 18. September 1918 als Otto Jens Luther in Flensburg; † 3. Januar 1983 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller.
Jens Rehn, 1918-1983, war im Zweiten Weltkrieg U-Boot-Offizier. 1950 wurde er Redakteur beim RIAS-Berlin, ab 1958 leitete er die Literaturredaktion. Berühmt wurde er in den 50er Jahren durch seinen Debütroman "Nichts in Sicht". Kai Grehn, geboren 1969, war Postzusteller, studierte Theaterregie an der Schauspielschule "Ernst Busch" und lebt als freischaffender Autor in Berlin. Zu seinem Werk zählen Arbeiten für Theater und Rundfunk. Hörspielarbeiten für den RBB waren "Schluß mit dem Gottesgericht" (1993), "Die Worte der Monelle" (2001), "Die Geschichte von AK und der Menschheit" (2002), "Hoffmanniana" (2004). Für "Die Worte der Monelle" erhielt er 2001 beim Prix Marulic den Spezialpreis und mit "Hoffmanniana" errang er 2005 den dritten Platz.

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Erstsendung: 22.10.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 96
Titel: Das Unternehmens-Planspiel
Autor: Wolfgang Röhrer
produziert in: 2002
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Hein Bruehl
Komponist: Robert Zollitsch
Inhalt: Wolfgang Röhrers Hörspiel beruht, wie eigentlich alle Arbeiten dieses Autors, auf genauen Recherchen. Spiele wie das hier inszenierte Planspiel, haben bereits in authentischen, belegbaren Fällen stattgefunden, und auch dieses Mal geht es dem Autor um das Problem der "Harmonie" am Arbeitsplatz, um die Frage, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck sie hergestellt wird. Betriebsleiter Kimnitz und Frau Blom, Chefin der Personalverwaltung, simulieren im Planspiel eine Reorganisation der Firma: "Maßnahmen zum Abbau der Überkapazitäten auf dem Gebiet der Kunststoffproduktion" in einem multinationalen Chemiekonzern, so lautet die Aufgabenstellung. Eine als loyal geltende Arbeiterin, ehemalige Angehörige des Betriebsrats, Hilde, spielt aus ihrer Kenntnis der Argumentation ihrer Kollegen die Reaktion des Betriebsrats, da diese kein Computer ermitteln kann. Von Zeit zu Zeit nimmt auch Zass an dem Planspiel teil, der einstige Unternehmer, der heute zwar noch als Großaktionär am Konzern beteiligt, aber einem zentralen Vorstand verantwortlich ist und der vom Dirigieren eines Orchesters schwärmt: So müßte auch ein Betrieb gerührt werden. Hilde ist erstaunt darüber, daß der Computer immer das härteste Reaktionsmodell vorschlägt, bis zum wilden Streik. Sie steigt zwar in ihre Rolle als Betriebsrat ein, kommt aber durch unbedachte Äußerungen von Zass in Gewissenskonflikte. Frau Blom erfährt im Planspiel, daß sie im entscheidenden Augenblick versagen würde, und Kimnitz erfährt erst nach einigen Gläsern Cognac, daß die neuen Filteranlagen nicht mehr nötig sind, weil der ganze Betrieb stillgelegt und die Produktion ins Ausland verlegt werden sollen.
Sprecher:Paul Herwig (Erzähler)
Dominik Liesegang (Jakob)
Theresa Kohlhäufl (Selina)
Naemi Friedrich (Naomi)
Juno Meinecke (Julia)
Bela Jugel (Arthur)
Frederik Böhle (Vincent)
Lisa Frühbeis (Marie)
Vroni Seibt (Carina)
Felix Wunderlich (Kind)
Annette Wunsch (Frau)
Gerd Rigauer (Mann)
Jutta Schmuttermaier (Selinas Mutter)
Martin Umbach (Vater)
Kornelia Boje (Mutter)
Klaus Peter Bülz (Himmelslautsprecher)
Daten zu Wolfgang Röhrer:Vita: Wolfgang Röhrer, 1942 in Freiburg geboren, seit 1965 in Berlin, studierte Philosophie und Medienwissenschaften. Hörspielautor, seit 1980 eigenständige Produktionen.
Hompepage o.ä.: http://sonosphere.org/de/sammlung_de/nation/einzeln_de/items/124.html
Erstsendung: 16.11.1976
Datenquelle(n): dra
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Titel: Das Wittgenstein-Programm
Autor: Philip Kerr
produziert in: 2014
produziert von: BR; Berlin Documentary Forum, Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Laufzeit: 115 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Sechs Schüsse in den Hinterkopf seiner Opfer, geräuschlos ausgeführt mit einer Gasdruckpistole, sind sein Markenzeichen. Acht Morde innerhalb von acht Monaten. Ein hochintelligenter Serienkiller, der sich den Namen des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein zugelegt hat, hält die Ermittlungsbehörden der Londoner Supermetropole des Jahres 2013 in Atem. Ihm ist gelungen, was keiner für möglich gehalten hat: einzudringen in die Computerdatei des sogenannten "Lombroso-Programms", in dem unter Codenamen potentielle Gewalttäter, sogenannte "VMK-Negative" gespeichert sind. Wittgenstein ist einer von ihnen und er ist - den Codenamen seiner Opfer folgend - auf dem besten Wege, die gesamte Elite der Abendländischen Kulturgeschichte auszurotten. Seine Opfer, die - wie er selbst - aufgrund einer abweichenden DNS-Information als potentielle Verbrecher gekennzeichnet sind, tragen die Namen von Descartes, Spinoza oder Russell. "Ich töte, weil es keinen logischen Grund gibt, nicht zu töten", lautet die provozierend simple Erklärung Wittgensteins für seine Taten. Seine eigenwillige aber messerscharf deduzierte Lesart des österreichischen Philosophen, der in Cambridge gelebt hat, fordert die attraktive aber männerfeindliche Chefermittlerin "Jake" heraus. Sie ist gezwungen, sich in einen hochphilosophischen Diskurs mit dem Serientäter zu begeben. Denn - es steht weit mehr auf dem Spiel, als nur einen Killer zu überführen: die politische Legitimation eines demokratisch installierten Überwachungsstaates, der in seinen Datenbanken ein gnadenloses Selektionsprogramm verborgen hält. Mit seinem philosophisch unterfütterten Thriller, der 1994 erschien, stieg Philip Kerr zum international hochgehandelten Bestsellerautor auf.
Sprecher:Pauline Boudry
Matthias Haase
Elfriede Jelinek
Christoph Jöde
Lara Körte
Leonhard Koppelmann
Bettina Lieder
Stephanie Metzger
Eva Meyer
Jonas Minthe
Uriel Orlow
Janina Sachau
Samuel Streiff
Katja Strippel
Daten zu Philip Kerr:geboren: 22.02.1956
gestorben: 23.03.2018
Vita: Philip Kerr (* 1956 in Edinburgh/Schottland) ist ein britischer Krimi-, Thriller- und Fantasy-Autor. Für seinen Roman Das Wittgensteinprogramm und seinen High-Tech-Thriller Game Over erhielt er den Deutschen Krimi Preis.

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Erstsendung: 23.08.1998
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1550583757
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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