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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Der Glückliche
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Günter Neubert
Inhalt: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
ergänzender Hinweis: Es existiert eine Kurzfassung (53 Minuten), sowie die ungekürzte Fassung von 61 Minuten.
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 30.11.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel: Der Lonely Women Club
Autor: Gabriele Wohmann
produziert in: 1974
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Vier Frauen um die 50 wollen einen Club gründen. "Cook's" soll er heißen, vielleicht auch "Little Cook's", und irgendwie soll er Reisen organisieren, aber natürlich ganz anders, jedenfalls muss stets das gemeinsame, gesellige Erleben im Vordergrund stehen. Die Vorschläge wechseln in schneller Folge: Reisen für Liebende, zum Tonscherbensammeln auf archäologische Grabungsreise nach Italien, mit dem "Herrn der Ringe" zum "Tolkien-Trail" nach Neuseeland (im Rahmen eines Programms "Urlaub am Drehort"); nicht Florida, kein "Hochseefischen wie bei Hemingway", denn das ist out. Ein wenig Wellness, ein wenig fernöstliche Philosophie, aber auch Klöppel-Kurse ... Xenia, die wegen ihrer Bekanntheit als Schirmherrin des Clubs fungieren soll und bereits die ganze Welt bereist hat, bleibt distanziert. Sie verweist auf Spinoza und Kant, die ihr Leben an einem einzigen Ort verbrachten, und auf Blaise Pascal, von dem die Ansicht überliefert ist, dass Verhängnis der Menschen rühre daher, dass sie nicht ruhig in ihren Zimmern bleiben könnten. Xenias Behauptung, all diese Aktivitäten lägen in einer tiefen Todesangst be gründet, bleibt unkommentiert und steht fremd zwischen Kaffee und Kuchen im Raum.
Sprecher:Heiner Schmidt (Roman Sklarek)
Ursula Langrock (Tilla Sklarek)
Ingrid Birkholz (Gwendy Andersen)
Helmut Wöstmann (Doktor Ulf Andersen)
Horst Michael Neutze (Max Merling)
Hans Helmut Dickow (Vaduh Khan)
Johannes Hönig (Meister Klimsch)
Wolf Dieter Tropf (Innenminister)
Jochen Nix (Aussenminister)
Jürgen Hoppe (Nachrichtensprecher)
William Mockridge (Roboter)
Daten zu Gabriele Wohmann:geboren: 21.05.1932
gestorben: 22.06.2015
Vita: Gabriele Wohmann, geboren 1932 in Darmstadt, studierte in Frankfurt Germanistik, Romanistik, Musikwissenschaft und Philosophie. Ihrer ersten Erzählung, "Ein unwiderstehlicher Mann", folgte eine große Zahl von Romanen, Gedichtbänden, Fernseh- und Hörspielen, Tagebuchaufzeichnungen, Essays und Erzählungen. Ihr umfangreiches Werk machte sie zu einer der meistgelesenen deutschen Autorinnen und wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen bedacht.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.01.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel: Die dunkle Stunde der Serenissima
Autor: Donna Leon
produziert in: 2001
produziert von: RTE
Genre: Krimi
Regie: Corinne Frottier
Bearbeitung: Corinne Frottier
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Inhalt: Claudia Leonardo, eine junge Studentin, bittet Commissario Brunetti um Hilfe. Ihr Großvater Luca Guzzardi wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beschuldigt, sich während der Kriegszeit an ehrenrührigen Geschäften beteiligt und unrechtmäßig Kunstschätze angeeignet zu haben. Nach einer Verurteilung wurde er wegen angeblicher Unzurechnungsfähigkeit in der städtischen Irrenanstalt San Servolo untergebracht, wo er unter ungeklärten Umständen starb. Im Namen seiner damaligen Geliebten, Signora Hedi Jacobs, sucht seine Enkelin Claudia nun nach Möglichkeiten, den Ruf Luca Guzzardis wiederherzustellen und das Urteil zu revidieren. Noch während sich Brunetti um die Angelegenheit kümmert, wird Claudia brutal ermordet. Für Commissario Brunetti beginnen nun die Ermittlungen im Mordfall Leonardo, die ihn weit zurück in die Kriegszeiten führen. Wer ist im Besitz der verschwundenen Kunstschätze? Welche Rolle spielt Signora Jacobs? Warum bekam Claudia monatlich zehn Millionen Lire von einer schweizerischen Galerie überwiesen? Alle diese Fragen konfrontieren Brunetti mit einem dunklen Kapitel der Geschichte Italiens.
Sprecher:Tyrone McMartin: Bosco Hogan
Miranda Ennis: Cathryn Brennan
Fr. Hurley: Des Cave
Doctor: Barry McGovern
Mr. Varney: Derek Chapman
Mrs. O: Barbara McCaughey
Louise: Hilary Cahill
MacKenzie: Scott Fredericks
Billy: Joe Taylor
Flanagan: Jim Reid
Mealy: Gerry O'Brien
Phelan: Michael Grennell
Landlady: Claire Mullan
Daten zu Donna Leon:geboren: 28.09.1942
Vita: Donna Leon, geboren 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, war als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London tätig und an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.
Erstsendung: 12.12.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Titel: Ein wahres Hörspiel
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.1982
Autor: Denis Diderot
produziert in: 1971
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Heiner Schmidt
Bearbeitung: Hans Magnus Enzensberger
Komponist: Wolfgang Schoor
Inhalt: Denis Diderot, einer der großen Erzähler der französischen Aufklärung, ist für Hans Magnus Enzensberger auch "der größte Hörspielautor".Und wirklich stecken in Diderots Erzählungen, die Enzensberger neu übersetzt hat, lauter Hörspiele. "Ein wahres Hörspiel" ist aber nicht nur wahrhaft ein Hörspiel, sondern auch ein Hörspiel, in dem es um Wahrhaftigkeit geht: Es spielt mit der ältesten Fiktion der Erzählkunst, mit der Beteuerung des Erzählers, daß das Erfundene wahr sei. So ist "Ein wahres Hörspiel" auch ein Spiel mit dem Hörer, der als "der Hörer" im Stück ebenso auftritt wie der Repräsentant des Autors, "der Erzähler". Gegenstand ihres Dialogs sind zwei - wer weiß, ob wahre, ob erfundene - Liebesgeschichten, deren bittere psychologische Wahrheiten freilich unbestreitbar sind.
Sprecher:Walter Niklaus (Erzähler)
Ruth Friemel (Frau Ratkovic)
Gert Gütschow (Nenad)
Erich Giesa (Kollege)
Bert Brunn (Chef)
Ottilie Planerer (Sie)
Wolf Goette (Arzt)
Heinz Martin Benecke (Mann)
Dorothea Garlin (Mädchen)
Michael Groth (Sohn Zoren)
Max Bernhardt (Held)
Hans Joachim Hegewald (Tribun)
Daten zu Denis Diderot:geboren: 05.10.1713
gestorben: 31.07.1784
Vita: Denis Diderot (* 5. Oktober 1713 in Langres; † 31. Juli 1784 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph, Aufklärer und einer der wichtigsten Organisatoren und Autoren der Encyclopédie.

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Erstsendung: 03.08.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 11
Titel: Im Schatten des Klosters
Autor: Gabriele di Ciriaco
produziert in: 1993
produziert von: SWF
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Annette Kurth
Übersetzer: Karin Krieger
Inhalt: Zur Silberhochzeit der Eltern will Sohn Paolo ein Erinnerungsalbum zusammenstellen, doch bislang haben Vater und Mutter die Fotos der Eheschließung selbst vor ihm geheim gehalten. Tochter Mara weiß zu berichten, dass sie eher eine Beerdigung, denn ein freudiges Ereignis zu zeigen scheinen, doch die Gründe kennt auch sie nicht. Da müssen schon Oma und Großtante Nuna, ein auf Heiratsvermittlung spezialisiertes Ehepaar, eine Nonne und manch andere Beteiligte aus der Vergangenheit eingreifen, um Aufklärung zu leisten. Das Ergebnis ist eine typisch italienische Komödie, die entfernt auch daran erinnern mag, dass die Geschichte von Romeo und Julia nicht der Vergangenheit angehört.
Sprecher:Max Volker Martens (Guido Ceronetti)
Friedrich W. Bauschulte (Herausgeber der Times)
Tilly Lauenstein (Lucy Nevermore)
Wolfgang Condrus (George Manganell)
Christiane Leuchtmann (Mary Jane Kelly)
Daten zu Gabriele di Ciriaco:Vita: Gabriele di Ciriaco, geboren 1946 in Cingoli/Italien, ist Maler und Schriftsteller. Neben Gedichten, Erzählungen und Essays schrieb er zahlreiche Hörspiele. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Dramatikerpreis des Landes NRW und dem Literaturpreis der Universität Trier ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://www.ciriaco.de/
Erstsendung: 29.09.2002
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Titel: Mörderischer Ehrgeiz
Autor: Eric Kellermann
produziert in: 1993
produziert von: RIAS
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Till Bergen
Inhalt: Warum schießt jemand auf ein Ehepaar, das im Stadtpark spazierengeht? Kommissar Green, der diese Frage, diesen Vorfall klären muß, hat außer den Aussagen von Claus und Maria Render keine weiteren Tatzeugen oder Beweise, die das Ereignis bestätigen oder erklären könnten. In dem Gespräch mit dem Ehepaar und später auch noch mit anderen Personen erkennt Green, daß ihm offensichtlich alle die Wahrheit sagen und er dennoch bei seinen Ermittlungen auf eine falsche Spur gelenkt wird. Wer spielt hier mit dem Fall, um daraus für sich eine Erfolgsstory zu machen, - wer benutzt Kommissar Green als Statist? Eric Kellermann schildert in seinem Kriminalstück MÖRDERISCHER EHRGEIZ die Aufklärung eines Falles, in dem erst im Laufe der Ermittlungen ein Mord geschieht.
Daten zu Eric Kellermann:Hompepage o.ä.: http://www.erickellermann.com/
Erstsendung: 24.10.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 11
Titel: Schatten oder Kinder der Dunkelheit
Autor: Dacia Maraini
produziert in: 1977
produziert von: ORF-S
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Dacia Maraini
Übersetzer: Margareth Obexer
Inhalt: Ahmed, ein muslimischer, illegal eingewanderter Schafhirte, sitzt seit fünf Monaten in Neapel in Untersuchungshaft. Der Marokkaner soll zwei junge Mädchen vergewaltigt und anschließend erdrosselt sowie ein drittes Mädchen schwer verletzt haben. Dann jedoch verstrickt sich der Rechtsanwalt Tronci, Ahmeds Arbeitgeber, in widersprüchliche Aussagen. Im zweiten Fall wird die Geschichte der kleinen Agatina erzählt, die von ihrer eigenen Großmutter Agata an deren ehemaligen Liebhaber, den Rechtsanwalt Pastore, verkauft und von diesem sexuell missbraucht wird, um den teuren Lebensstil der Großmutter zu finanzieren. In beiden Fällen ermittelt Kommissarin Sofia, die schon bei "Der Taubenmann" die Schuldigen durch ihr sensibles Vorgehen überführen konnte. Die hier geschilderten Fälle der Gewalt gegen Kinder sind, wie schon bei "Der Taubenmann", authentische Verbrechen, die auf Zeitungs- und Polizeiberichten basieren und durch die erfundene Figur der Kommissarin verbunden sind. Durch die engagierten und unprätentiösen Schilderungen der Autorin wird dem Zuhörer der Blick hinter die Fassade der scheinbar intakten Verhältnisse in eine grausame Welt aus Missbrauch, Gewalt und absoluter Hilflosigkeit geöffnet.
Sprecher:Hubert Berger (Kurt Breckdorf, Direktor des Zentrums)
Dietlindt Hauck (Martine Lannoye, Wiederbelebungsärztin)
Georges Ourth (Florio Zabelli, Wiederbelebungsarzt)
Michael Kiurina (Virgil Polnanski, Präsident des Rates)
Christian Liechtenberg (MX, Computer des Zentrums)
Daten zu Dacia Maraini:geboren: 13.11.1936
Vita: Dacia Maraini, geboren 1936 in Florenz als Tochter des renommierten Japanologen Fulvio Maraini, musste aufgrund der Kriegskonstellation, ihre frühe Kindheit in einem japanischen Internierungslager verbringen. Bereits Ende der Sechziger Jahre wurde sie bekannt durch ihre kämpferisch-feministischen Romane und Theaterstücke ("Ein Zug nach Helsinki", "Erinnerungen einer Diebin" oder "Suor Juana"). Nationale und internationale Auszeichnungen begleiten ihren Weg zu einer Autorin von Weltrang, deren Thematik die rein feministischen Bezüge längst hinter sich gelassen hat. Zuletzt brachte der WDR von ihr "Zeit der Zärtlichkeit" (1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.11.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 11
Titel: Schlimmer geht immer
Autor: Damien Owens
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Robert Schoen
Bearbeitung: Robert Schoen
Komponist: Joachim Haberecht
Übersetzer: Kristian Lutze
Inhalt: In Dublin eine Wohnung zu suchen, ist eine Erfahrung, die Narben hinterlässt, wie ein Kriegseinsatz oder der Besuch einer Schule der Christlichen Brüder. In meinen ersten eineinhalb Jahren hier hatte ich fünf verschiedene Behausungen, jede wie aus einem Gemälde von Hieronymus Bosch, nur kälter und feuchter und weniger angenehm bevölkert. Und die Vermieter ... Nach ein paar Tagen fängst du an, dich zu hassen, weil du ein scharfes Küchenmesser besitzt und sie trotzdem leben lässt. "Kompakt", sagen sie mit einem Kopfnicken und breiten ihre Arme in einem kackbraunen Schuhkarton aus, "verkehrsgünstig und möbliert", erläutern sie zwinkernd, während ein geklauter Jameson-Aschenbecher vom Getöse der Straße zitternd von einem dreieinhalbbeinigen Couchtisch rutscht. Du siehst den Vermieter verzweifelt an und denkst: "Ich muss dich jetzt ermorden." Aber das sagst du natürlich nicht. Du sagst: "Ich muss es mir noch mal überlegen." Denn es könnte, Gott steh dir bei, das beste Angebot sein, das du kriegst. Joe, Anfang 20, unwilliger PR-Berater und begeisterter Hobby-Drehbuchschreiber, hat in Dublin ein Wohnschlafzimmer ohne Tageslicht mit einer Inneneinrichtung wie im Polen des 19. Jahrhunderts ergattert. Aber das ist nicht das Schlimmste in seinem Leben: Joes Familie steuert auf eine Katastrophe zu, seine Traumfrau, eine smarte Großstadt-Amazone, hält ihn für geistig zurückgeblieben und sein langweiliger Job in einer PR-Agentur stinkt ihm. Als seine kleine Schwester Deirdre von einem Typen schwanger wird, der sie öffentlich als "Dorfmatratze" bezeichnet, wird Joe von seiner verwitweten Mutter nach Hause zitiert. Doch Joe hat keine Ahnung, was sie eigentlich von ihm erwartet: Vendetta? Das ist nicht sein Ding. Und dann wird seine Firma mit einem streng geheimen wie anrüchigen Auftrag betraut. Sie soll die Schließung eines ortsansässigen Betriebs begründen, ausgerechnet jenes Betriebs, in dem seine Traumfrau arbeitet. Das Leben fordert Entscheidungen, doch Joe flüchtet sich lieber in sein Drehbuch und hofft auf eine Karriere in Hollywood.


Mit Situationskomik und spritzigen Dialogen, die die irische Presse zu Vergleichen mit Nick Hornbys Romanen und "Bridget Jones" hinriss, schildert Owens einen liebenswerten Loser auf dem schmalen Grat zwischen Unsicherheit und Selbstüberschätzung.



1: Als Ort, an dem man seine Freunde trifft, hatte das "Jolly's" lediglich eines für sich: Es wurden Getränke ausgeschenkt. Zutreffender hätte der Pub eigentlich "Miesepeter's" oder einfach "Drecksack's" heissen müssen - je nachdem, ob man den Wirt oder die Inneneinrichtung meinte. Es war Freitagabend, und wir waren die übliche Truppe - Stevie, Go-Go, Norm und ich. Norm hatte uns gerade erzählt, auf welche Tour er wieder mal eine Frau ins Bett gekriegt hatte, als eine blasse Hand auf seine Schulter klopfte. Sie gehörte zu meiner Traumfrau. "Ich konnte nicht umhin, euer 'Gespräch' mit anzuhören", sagte sie gemessen. "Ihr seid der erbärmlichste Haufen, der mir in meinem ganzen Leben untergekommen ist." Hätte Norm jetzt seinen Mund gehalten, wäre sie vielleicht gegangen. Aber es kam anders. Norm fixierte sie mit lauerndem Blick und erklärte in beträchtlicher Lautstärke: "Ihr scheiss Lesben seid doch alle gleich."



2: Nicolas Cage oder Russel Crowe - wer von beiden die Rolle des gnadenlosen und dennoch sensiblen Helden in meinem neuen Drehbuch, das zugleich mein bislang erstes war, spielen würde, davon hing alles ab. Aber ich würde im Moment zu keiner Lösung kommen, denn vor mir sass ein weiteres Problem: meine Mutter. Sie hatte mich aus meiner vertrauten Dubliner Umgebung zwischen miesem Job und lächerlich kleinem Appartement in die Provinz zitiert, um mir mitzuteilen, dass meine einzige Schwester pünktlich zu ihrem 16. Geburtstag das positive Ergebnis eines Schwangerschaftstests erhalten hatte. Während ich in meinem Hirn nach einem klugen Kommentar kramte, stürmte meine Schwester in den Raum und verkündete heulend, der mutmassliche Vater ihres ungeborenen Kindes habe sie als "Dorfmatratze" bezeichnet. Meine Mutter sah mich vorwurfsvoll an. Was erwartete sie? Sollte ich vielleicht hingehen und den Typen mit vorgehaltener Schrotflinte zwingen, meine Schwester zu heiraten?



3: Brian Denieffe war mein Kontaktmann, wenn es um die Erstellung der Wets-Fishbone-Electronics- Hauszeitschrift "Am Puls der Zeit" ging - die wichtigste und zugleich langweiligste meiner Missionen als PR-Berater. Brians liebstes Kind war die Kreuzworträtselseite, an der er zu Hause nach Feierabend tüftelte. Das, was dabei raus kam, war so aufregend wie: "Dielektrischer Resonator stabilisiert Oszillator - 5 Buchstaben". Ich fragte mich, ob Brian wohl das hier erraten hätte: "Computerfirma, die in Kürze geschlossen wird, 180 Arbeitslose - 8 Buchstaben". Aber leider durfte ich Brian keinen Tipp geben, denn die stille Abwicklung von Fishbone's bedeutete für meine Firma ein XXL Honorar. Und dann sah ich sie: Das-Mädchen-mit-dem- knackigen-Hintern-das-Norm-die-Nase-gebrochen-hatte. Meine Traumfrau. Keine zehn Meter entfernt. Wenn mir jemand auf die Schulter getippt und mich gefragt hätte, wo ich war, hätte ich einen Augenblick überlegen müssen. Wo war ich eigentlich? Ach ja, bei Fishbone's. Offensichtlich arbeitete sie hier - noch! Mein Magen drehte sich um, und ich war plötzlich wieder auf der Erde. Mit Brian.



4: "Ich bin nach Hause gekommen, um alles zu klären", sagte ich wie Don Corleone, der zu den Oberhäuptern der fünf Familien sprach. "Ich wollte mit Feeny reden und ihn fragen, wie er sich das mit dir und dem Baby eigentlich vorstellt." Meine Schwester wurde blass. "Und?", fragte sie. "Also bin ich hingefahren, um ihn zu treffen und die Sache hinter mich zu bringen, und ..." Sie starrte mich mit aufgerissenen Augen an. "... Ich kam um eine Kurve, und da war er. Auf einem Fahrrad." "Und du hast ihn angefahren?" fragte sie. "Ja", antwortete ich. "Er liegt im Koma?" Ich nickte. "Was, wenn die Polizei herausfindet, dass es eine Verbindung zwischen dir und Feeny gibt? Die ganze Stadt hat mitgekriegt, dass wir uns gestritten und beschimpft haben. Und es ist auch kein Geheimnis, dass ich von ihm schwanger bin." Der Raum fing an sich zu drehen. "Es war schlicht ein Unfall", schrie Mum. "Und damit basta." "Es sei denn, er stirbt", entgegnete Deirdre. Ich liess den Kopf in die Hände sinken. "Vielleicht habe ich den Vater von Deirdres Kind getötet", stöhnte ich. Deirdre machte ein würgendes Geräusch.



5: Wie alle, die einen Job haben, hatte ich mich ausgiebigen Phantasien hingegeben, wie genau ich kündigen würde, wenn es soweit war.

Ich malte mir aus, wie ich, die Beine übereinander geschlagen und cool in meinem Stuhl wippend, in Stuarts Büro sass, während ich ihm die Kurzfassung meines Drehbuchs vortrug und vertraulich die 7-stellige Summe raunte, die es mir eingebracht hatte. Natürlich hatten sich die Studios in einem regelrechten Krieg gegenseitig überboten, um den Zuschlag für mein Skript zu bekommen. Eine langwierige und hässliche Prozedur, in deren Verlauf sich mehrere alte Freunde bis aufs Blut zerstritten hatten.

Ich stand vor der Bürotür und holte tief Luft: Alles, was ich jetzt noch tun musste, war eigentlich nicht mehr als das Ausführen einiger technischer Details.
Daten zu Damien Owens:Vita: Damien Owens, geboren 1971 in Monaghan/Irland, studierte englische Literatur in Belfast. Er arbeitete als Werbetexter und als freier Journalist für verschiedene Zeitschriften. Sein Debütroman "Schlimmer geht immer" wurde in der Irish Times vorab gedruckt. Owens lebt in Dublin.
Erstsendung: 18.11.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Titel: Sense
Autor: Jörg Juretzka
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Kristof Kryszinski lässt gern alle Fünfe gerade sein. An die letzten beiden Biere der vorletzten Nacht erinnert er sich häufig nur ungenau. Er fährt eine antike Carina, die regelmäßig zum Schrottplatz muss, damit abgefallene Teile ersetzt werden können. Und er füttert widerwillig eine despotische Katze. Außerdem ist er Privatdetektiv, der sich mit ein paar Ermittlungen für eine schöne Anwältin finanziell über Wasser hält.

"Ich bin Detektiv, und da im Auto zu hocken oder im Kaufhaus herumzulungern furchtbar öde ist, habe ich mich weitgehend auf das Aufspüren von Vermissten spezialisiert. Und weil Vermisste für gewöhnlich in Schwierigkeiten stecken, kommt es immer mal vor, dass Freund Hein schneller war." Ein solcher Fall ist auch der Spielautomatenkönig Sascha. Dummerweise liegt der aber nicht irgendwo tot im Park, sondern bei Privatdetektiv Kristof Kryszinski auf der Bude.
Sprecher:Martin Umbach (Umbach/Umbach)
Kathrin von Steinburg (Nicole Specht)
Ilona Grandke (Ilona Grandke)
Laura Maire (Nina/Nina)
Thomas von Steinaecker (Thomas von Steinaecker)
Philipp Götz (Ferner wirken mit)
Wilfried Hauer (Ferner wirken mit)
Beate Himmelstoß (Ferner wirken mit)
Oliver Mallison (Ferner wirken mit)
Wilhelm Manske (Ferner wirken mit)
Hemma Sophia Michel (Ferner wirken mit)
Heinz Peter (Ferner wirken mit)
Thomas Piper (Ferner wirken mit)
Sylvia Sperlich (Ferner wirken mit)
Andrea Wenzl (Ferner wirken mit)
Daten zu Jörg Juretzka:geboren: 1955
Vita: Jörg Juretzka, geboren 1955, ist viel gereist und hat sich schon an den unterschiedlichsten Jobs versucht, u.a. als Blockhüttenbauer in Kanada. Heute arbeitet er als Schreiner in Mülheim an der Ruhr. Sein Krimi-Debut "Prickel" wurde 1998 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und soll demnächst verfilmt werden. "Sense" ist der zweite von mittlerweile drei Bänden aus der Kristof-Kryszinski-Reihe.
Erstsendung: 22.11.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Titel: Wassermusik
Autor: T. C. Boyle
produziert in: 1978
produziert von: WDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Werner Richter
Inhalt: Der eine, Mungo Park, ist ein ruhmsüchtiger Abenteurer, der sich 1795 daran macht, eines der ungeklärten Mysterien des schwarzen Kontinents zu lüften und zu entdecken, was bislang kein Menschenauge je zu sehen bekam: den Niger. Über vielerlei Irr- und Umwege, durch sengende Hitze und klirrende Kälte kämpft er sich schließlich zu ihm vor und kehrt als gefeierter Held in die Londoner Gesellschaft zurück. Der andere, Ned Rise, ist ein abgewrackter Underdog, ein vom Leben gebeutelter Kleinganove, den die Metropole des 18. Jahrhunderts geradewegs auf ihre dreckigen Pflaster gespieen hat. Auf Mungos zweiter Niger-Expedition 1806 treffen die beiden aufeinander, doch nur Ned Rise wird zurückkehren. In seinem purzelbaumschlagenden, sprachbarocken Divertissement schickt T.C. Boyle die historische Figur und den fiktiven Helden in ausschweifende Abenteuer, er öffnet dem Leser einen grellbunten Kosmos der Abstrusitäten und belehrt ihn nebenbei über die kulturhistorische Rolle des Gins und die Erfindung des Mikroskops.
ergänzender Hinweis: Die Länge der CD-Version beträgt 309 Minuten.
Daten zu T. C. Boyle:geboren: 02.12.1948
Vita: T. C. Boyle, 1948 geboren in Peekskill, New York, wuchs in schwierigen Familienverhältnissen auf. Nach ausschweifenden Jugendjahren in der Hippie- und Protestbewegung der 60er Jahre war Boyle Lehrer an der High School in Peekskill und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten in namhaften Zeitschriften. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Kindern in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California "Creative Writing". Zuletzt erschienen Die Frauen (Roman, 2009) und Das wilde Kind (Erzählung, 2010).
Hompepage o.ä.: http://www.tcboyle.com/
Erstsendung: 11.12.2005
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Titel: Zeppelini
Autor: Dunja Arnaszus
produziert in: 1993
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Dramaturgie: Gabriele Bigott
Inhalt: Die Litauerin Ieva wird von ihrem Bruder Ramunas, der sich mit Spekulationsgeschäften schwer verschätzt hatte und nun sich und die Seinen vor verstimmten Gläubigern in Sicherheit zu bringen sucht, als Mädchen für Alles in einen schleswig-holsteinischen Haushalt vermittelt.

Sie trifft dort auf den liberalen Hausherren Leysing und seine pragmatische Frau Katharina; während Ieva wenig erfolgreich versucht, von Deutschland aus dem Verschwinden des Bruders nachzuforschen und gleichzeitig ihre halbgaren Experimente mit litauischen Nationalgerichten auf die Gastgeber loslässt, entzückt der begeisterungsfähige Enkel Sven sich zunehmend für seine Mission, dieser charakterstarken Persönlichkeit mit noch zu entwickelnder Mannhaftigkeit zur Seite zu stehen. Der Weg führt die beiden (sämtlich einer Schranktür, die Ieva nicht zurücklassen will, nachdem sie sich mit einem Fußballkleber, der an ihr prangt befreundet hatte) schließlich zurück nach Litauen - in Leysings Auto.

Dort entwickelt sich ein postsozialistisches Roadhörmovie der dritten Art: mit mafiösen Verstrickungen, einer waschechten Geschwisterklopperei, Johannisbeerlikör und allem Pipapo.

Zur Recherche für ihr drittes Hörspiel bereiste die Autorin Dunja Arnaszus Litauen und führte vielzählige Interviews, nahm Geräusche auf und fand verschiedene Formen "typisch litauischer" Musik, die von den archaischen Sutartines bis zu LT United reichen.

Die Schnipsel webte Ulrich Gerhardt bedachtsam und humorvoll in den fiktiven Rahmen des Hörspiels und schuf in seiner Version der "Zeppelini" eine anmutig-bizarre Beobachtung zu einer europäischen Begegnung.
Daten zu Dunja Arnaszus:geboren: 07.07.1970
Vita: Dunja Arnaszus, geb. 1970 in Göttingen, lebt in England. Zirkus- und Performancekünstlerin, Schauspielerin, Dramaturgin, Hörspielautorin. Weitere Hörspiele u.a. "Nebeneinander Gehen" (DLF 2006), "Futsch" (DLF 2010), "Die Nächsten Besten - Ein familiäres Phantasma" (NDR 2010), "Die letzte Schlacht - ein präpostkapitalistisches Bekennerschreiben" (NDR 2011), "Schrille Post" (SWR/LiMA 2012).
Erstsendung: 27.06.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6504 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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1548175279
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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