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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 57
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Titel: Ausreden
Autor: Klaus Thiele-Dohrmann
produziert in: 1979
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Monolog-Hörspiel

Eine Frau verläßt nach sechsjähriger Ehe ihren Mann, einen ehrgeizigen Anwalt. Sie möchte unbeeinflußt wieder ihren erlernten Beruf als Schauspielerin ausüben und befreundet sich mit einem Kollegen. Der enttäuschte Ehemann, der davon überzeugt ist, in seiner Ehe bisher alles richtig gemacht zu haben, wirft seiner Frau böswilliges Verlassen wegen eines anderen Mannes vor und beschwert sich telefonisch - da er zu persönlichen Besuchen keine Zeit findet - bei Freunden und Bekannten. Zu seiner Überraschung findet er aber bei diesen kaum Unterstützung in seinen Vorwürfen, sondern muß allmählich zu der Erkenntnis kommen, daß ihn selber ein erheblicher Teil Schuld an der Trennung trifft: die Freunde - deren Antworten der Hörer aus der Reaktion des Ehemannes zu entschlüsseln hat - machen ihm klar, weshalb sein Verhalten fast unausweichlich zur Trennung führen mußte.
Sprecher:Hans Korte (Fabrikant)
Daten zu Klaus Thiele-Dohrmann:geboren: 10.01.1936
Vita: Klaus Thiele-Dohrmann, geboren 1936 in Hamburg, studierte Psychologie und Literaturwissenschaft in Hamburg und Zürich, arbeitete bei Zeitungen und Rundfunkanstalten und lebt seit 1968 als freier Autor in Hamburg. Zu seinen Veröffentlichungen zählen "Unter dem Siegel der Verschwiegenheit - Psychologie des Klatsches" (1975), diverse Buchübersetzungen aus dem Englischen (u.a. "Der Mensche und seine Symbole" von C.G. Jung und "Weltgeschichte der Psychologie und Psychiatrie" von A. Roback) sowie Fernsehfeatures und Hörfunksendungen zu psychologischen und literarischen Themen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.02.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 57
Titel: Ballade von der richtigen Adresse
Autor: Julio Ortega
produziert in: 1969
produziert von: RB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Übersetzer: Heidrun Adler
Inhalt: Das größte Problem aller lateinamerikanischen Staaten ist die Landflucht. Auf der Suche nach Arbeit und erträglicheren Lebensbedingungen ziehen die Menschen in die großen Städte, die dem beständigen Zustrom nicht gewachsen sind. Die Elendsviertel wachsen über Nacht. Mit der "Ballade von der richtigen Adresse" schrieb Ortega eine Satire auf die peruanische Variante der Elendsbekämpfung in den Städten. Statt die Ursachen für die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten zu analysieren und, wenn möglich, zu beseitigen, erschwert man das Leben in den Städten durch immer neue Restiktionen. In der Unfähigkeit einer angeschwollenen Bürokratie und dem daraus resultierenden Zwang, irgend etwas zu organisieren (Paphusan), sieht Ortega das Hauptübel, das sein Land aus einer Krise in die andere führt. In ihrer Ratlosigkeit wechseln die Beamten die Straßenschilder aus, damit die in die Stadt kommenden Menschen sich nicht zurechtfinden und wieder zurück in ihr Dorf gehen. Eine Chance, das Problem zu lösen, sieht Ortega in dem Versuch einer Selbstorganisation der Zuwanderer, dem Utopia vom "Platz des Volkes", aus dem eine Stadt, ein Land des Volkes wachsen könnten.
Sprecher:Joachim Kerzel (Rolf Bassler)
Werner Schumacher (Kommissar Schröder)
Judy Winter (Lona Paulsen)
Herbert Steinmetz (Golowski)
Eva-Maria Bauer (Mertens)
Günter Huster (Schlippka)
Erstsendung: 10.11.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 57
Titel: Begierig, kundig, eingedenk
Autor: Reimar Lenz
produziert in: 1969
produziert von: WDR
Laufzeit: 71 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Spiel für Stimmen und Beat-Band

Als ob er das Radio neu erfinden würde - so fühlte sich der Regisseur, der die Trends der neuen Literatur, der Musik- und Popszene am Ende der 60er Jahre aufgriff und "ein Spiel für Stimmen und Beat-Band" inszenierte. Tatsächlich wurde der Karl-Sczuka-Preis anläßlich dieses Hörspiels von einem Preis für Hörspielmusik zum Preis für Radiokunst umgewandelt.

Begierig, kundig, eingedenk
teilhaftig, mächtig, voll
regieren all den Genitiv
wer das nicht weiß ist toll.

Ob sie es wollen oder nicht: Ältere Schulsemester haben diesen Vers unausrottbar im Gedächtnis. Die wilhelminische Pädagogik verfolgte mit solchen Merkreimen einen doppelten Zweck. Erstens sollten die komplizierten Regeln der Grammatik auch lernunwilligen Hirnen bis ans Lebensende eingehämmert werden. Zugleich war jeder, der einen eigenen Weg durch das Labyrinth der Sprache suchte, für immer stigmatisiert: Wer sich geltendem Gesetz nicht beugt, gehört ins Tollhaus.

Diese grammatische Regel, seit Großväter-Zeiten Thema mancher Deutschstunde, wird in diesem Sprechstück zeitgemäß variiert. Das sprachliche Exemplum ist die Grundlage für ein Wortspiel entfesselter Assoziationen und beziehungsreicher Zitate aus der Do-it-yourself- Philosophie eines waschechten Gammlers.
Sprecher:Wolfram Weniger (Jürgen Becher)
Horst Michael Neutze (Sportlehrer Johann)
Ursula Langrock (Frau Becher)
Ludwig Thiesen (Direktor Dr. Dr. Zell)
Wolfgang Wahl (Studienrat Lissmann)
Isolde Bräuner (Frau Klausel)
Brigitte Dryander (Sekretärin)
Alexander Noblé (Siegfried Rothfang)
Friedrich Otto Scholz (Dr. Uhlig)
Carla Best (Frau Helfrich)
Inge Veit (Frau Mauz)
Erich Herr (Von Hessel)
Lothar Rollauer (Assessor Muster)
Wolfgang Lichtenstein (Assessor Glanz)
Peter Lakenmacher (Dr. Stock)
Erstsendung: 16.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 57
Titel: Crawatzow & Co.
Autor: Wolfgang Kirchner
produziert in: 1969
produziert von: DLF
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Der Spaßvogel Crawatzow ist ein Erpresser, sagt sein Compagnon Heinz Tebor und will von Ollie Tenbrink beschützt werden. Er ist unseriös und eine Niete, sagt die Modebranche. Aber er ist auch ein Gangster, erfährt Ollie, nachdem eine Sprengbombe seine Wohnung verwüstet hat. Außerdem leistet Crawatzow delikate Sonderdienste für Tebor um den Preis stiller Teilhaberschaft in dessen Teenager-Moden-En-Gros-Geschäft. Aber wer hat in diesem Duo in Wahrheit Angst vor wem, fragt sich Ollie, seit er von den raffinierten Sicherungswarnanlagen in Crawatzows Büro weiß.
Sprecher:Ulrich Wildgruber (Kaspar)
Ulrich Hass (Die Einsager)
Knut Koch (Die Einsager)
Lutz Schmidt (Die Einsager)
Lore Stefanek (Die Einsager)
Erstsendung: 31.01.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 57
Titel: Das Schöne säen
Autor: Claudio Novelli
produziert in: 1993
produziert von: ORB
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Claudio Novelli
Komponist: Lutz Glandien
Übersetzer: Daniele Dell'Agli
Inhalt: "Die Unendlichkeit der Kommunikation konstruieren ", "der Gefangenschaft der Wörter" entrinnen, diese Sätze des Hörspiels bezeichnen wohl am ehesten die Intention des Autors. Es ist der Versuch, eine ungewohnte Beziehung zwischen den Dingen, Menschen und Wörtern, zwischen Bedeutendem und Bedeutetem herzustellen. Geräuschsequenzen und zahlreiche musikalische Zitate (Bach, Mozart, Strawinski, Bartok u. a.) erfüllen dabei eine Funktion. Auf phantasievolle Weise geht Novelli daran, Sprache und Wörter aus ihrem gewohnten Zusammenhang herauszulösen, Wörter "für sich" agieren zu lassen, die nicht mehr als Teil einer "Handlung" verstanden werden. Auf das Bedeutungssystem der Sprache und die Beziehungen, die sie zwangsweise zu den Dingen und Menschen herstellt, verweist das Hörspiel und versucht zugleich, mit Unterstützung musikalischer und akustischer Mittel eine imaginäre Umwandlung des Wirklichen vorzuführen.
Sprecher:Hermann Beyer (Alter Zierow)
Jürgen Mai (Vater)
Heidrun Bartholomäus (Mutter)
Erstsendung: 27.10.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 57
Titel: Das Schweigen der Qin
Autor: Heidi-Maria von Plato
produziert in: 1982
produziert von: SFB
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Die Autorin lebt in Berlin. Nach Studium und praktischer Tätigkeit als Psychologin lebt sie nunmehr als freie Schriftstellerin. Dies ist ihr erstes Hörspiel. Die Handlung, die sich in China im Jahr 1102 nach christlicher Zeitrechnung abspielt, trägt märchenhafte Züge. Wan-Ti, die Tochter eines mächtigen Generals, ist dem Zwang ihres Vaters entflohen und spielt irgendwo in einem kleinen Schattentheater auf der "himmelsgleichen" Griffbrett-Zither Qin. Ihr Bruder sucht und findet sie nach langer Wanderschaft. Er warnt vor den Häschern des Vaters. Im Palast der Himmlischen Klarheit" regiert die Kaiserin Xiancan, die empfänglich ist für die schönen Künste. Aber inmitten ihres skurrilen Hofstaats langweilt sie sich. Eine mehr als tausendjährige Qin wird in ihren Palast getragen, zu ihrer Erheiterung. Doch niemand kann sie spielen. Das Instrument widersetzt sich und gibt nur falsche Töne von sich. Die Kaiserin, die nicht ahnt, daß sie durch eine mächtige Clique von Militärs und Höflingen gestürzt werden soll, setzt einen Preis aus für diejenige Spielerin, die das Schweigen der Qin beenden kann. Das Kunststück gelingt der schönen Wan-Ti, nachdem sie sich in die Natur des Instrumentes versenkt hat. Der Gleichnischarakter des Märchens wird zum Schluß offenbar: Die Macht, geprägt durch Krieg und patriarchale Autorität, steht im Kontrast zur Kunst und zur Natur. Dem weiblichen Prinzip ist es auferlegt, mit der Hilfe der Kunst und der Natur das alte, überlebte Machtgefüge zu bekämpfen und zu erneuern.
Sprecher:Reinhard Kolldehoff
Maximilian Rüthlein
Erstsendung: 29.08.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 57
Titel: Das Ticken des Vaters
Autor: Katja Huber
produziert in: 1989
produziert von: HR; RB; SR; SDR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Wolfgang Jehn
Inhalt: Es gibt niemanden, der nicht irgendwann mal einen hatte, viele von uns haben ihn sogar jetzt noch. Manche leiden unter seiner dominanten, manche unter seiner subtilen Allgegenwart, spätestens seit Christi Hinrichtung aber wissen wir: wenn er dich verlässt, ist es hart! Auch die dreißigjährige Eva hat einen Vater. Er ist Toleranz- und Akzeptanz-Weltmeister, offen für alles und jeden, und trotzdem tickt er nicht richtig. Oder zumindest anders als Eva. Auf skurrile und gefühlvolle Weise zeichnet Katja Huber das Bild einer ganz normalen Familie, beleuchtet Schwächen und Stärken eines ganz normalen Familienvaters und die Besonderheiten einer ganz normalen Vater-Tochter-Beziehung und macht uns klar: Du kannst ihn links liegen, du kannst ihn rechts überholen lassen, du kannst ihn gleichzeitig lieben und hassen. Selbst wenn du ihn aus deinem Bewusstsein verbannen, zum Teufel wünschen willst: Das Ticken des Vaters wird dich nicht verlassen.
Sprecher:Olga Grün (Jenny)
Nikolaus Benda (Dankwart)
Karoline Naab (Die junge Babirussa)
Eva Garg (Die erwachsene Babirussa)
Tobias Eggert (Der junge Wang)
Michael Thomas (Der erwachsene Wang)
Sabine Postel (Scrofa)
Marianne Lochert (Gabriella)
Peter Schmitz (Meinertzhagen)
Tilo Prückner (Franz)
Moritz Stoepel (Rufus)
Daten zu Katja Huber:geboren: 1971
Vita: Katja Huber, geboren 1971, lebt in München. Sie studierte Philologie und Politikwissenschaften. Sie schreibt Kurzgeschichten, Lyrik und Erzählungen für verschiedene Magazine und den Hörfunk, so auch Hörspielbearbeitungen. Seit 1999 ist sie hauptberuflich beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt.
Erstsendung: 02.02.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 57
Titel: Der Augenblick der Wahrheit
Autor: Leif Davidsen
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christoph Dietrich
Bearbeitung: Christoph Dietrich
Übersetzer: Peter Urban-Halle
Inhalt: Als Paparazzo lebt Peter Lime davon, Fotos zu schießen, die das Leben anderer Menschen verändern, oft sogar zerstören. Dass sich das destruktive Potential seiner Bilder eines Tages gegen ihn selbst und sein spätes, aber glückliches Familienleben richten könnte, hat er nicht geahnt. Gerade ist ihm wieder ein Coup gelungen, der voraussichtlich einen spanischen Minister um sein Amt und ihm selbst viel Geld bringen wird, da geht seine Wohnung in Madrid in Flammen auf. Frau und Tochter kommen dabei um. Peter Lime ist überzeugt davon, dass es sich um ein gezieltes, gegen ihn gerichtetes Verbrechen handelt. Der Fotograf macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, und schon bald zeichnet sich ab, dass die Spur in seine eigene Vergangenheit weist.
Sprecher:Mark Bradley: Peter Kner
Steve: Norbert Schwientek
Sekretärin: Päivi Stalder
Unbekannter: Klaus-Henner Russius
Mrs. Bradley: Isabel Schaerer
Daten zu Leif Davidsen:geboren: 25.07.1950
Vita: Leif Davidsen, 1950 in Otterup geboren, arbeitete 25 Jahre lang als Journalist, u.a. als Korrespondent in Spanien und Moskau und als Nachrichten-Redakteur im Fernsehen, bis er sich 1999 als freier Schriftsteller in Kopenhagen niedeließ. Für seine literarischen Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise.
Hompepage o.ä.: http://www.leif-davidsen.de/
Erstsendung: 01.02.2004
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 57
Titel: Der Friseur
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1978
produziert von: RB
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Heidrun Nass
Komponist: Charlotte Niemann
Inhalt: Karl-Heinz Bölling nimmt uns wieder mit auf einen Spaziergang in die Welt dieser schrecklich normalen Menschen, deren Wahrnehmung kaum merklich ver-rückt ist. Wilfried ist Friseurmeister, sein Geschäft liegt zentral am Marktplatz. Naheliegend also, dass der Kommissar bei ihm vorbeischaut auf seiner Suche nach dem Mörder. Doch da ist er an den Falschen geraten, denn Wilfried interessiert sich nur für Briefmarken und Haareschneiden, Friseursgattin Amalie fühlt erotisch für den Bundeskanzler. Wie war das mit der ver-rückten Wahrnehmung? Und dann wird dem Kommissar ganz plötzlich schwarz vor Augen ...
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Erzähler)
Jens Scholkmann (Luzifer)
Gisela Trowe (Fulminaria)
Marga Maasberg (Großmutter)
Hans Kemner (Schuldirektor)
Horst Breiter (Emmerich)
Marion Marlon (Fräulein Else)
Wilfried Grimpe (Herr Brunner)
Sabine Brunner (Frau Brunner)
Manfred Böll (Belze)
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 27.01.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 57
Titel: Der Glückliche
Autor: Roswitha Quadflieg
produziert in: 1981
produziert von: RIAS
Laufzeit: 79 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Der Arzt Leopold Wagner wird 1938 wegen einer Führer-Beleidigung auf Veranlassung der Gestapo verhaftet. Gefängnis und KZ bleiben ihm erspart, er wird in eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke eingewiesen. Hier verbringt er die nächsten 21 Jahre. Drei Tage nach seiner Entlassung 1959 stürzt Leopold Wagner auf einer Gebirgswanderung in Begleitung seiner Schwester unter rätselhaften Umständen in den Tod. 25 Jahre später kommt es zu einem Treffen der Angehörigen, eingeladen sind auch ein Rechtsanwalt, ein früherer Arzt der Heilanstalt und ein ehemaliger Mitinsasse. Verhandelt wird die Lebensgeschichte von Leopold Wagner. War er verrückt oder nur ein streitbarer, unangepasster Charakter? Wurde er in den Tod gestürzt, war es Freitod oder doch ein Unfall? Die eigentliche Tragödie jedoch ist die Familie selbst.
Sprecher:Herbert Stass (Erzähler)
ergänzender Hinweis: Es existiert eine Kurzfassung (53 Minuten), sowie die ungekürzte Fassung von 61 Minuten.
Daten zu Roswitha Quadflieg:geboren: 1949
Vita: Roswitha Quadflieg, geboren 1949 in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typographie in Hamburg. Von 1973 bis 2003 arbeitete sie für die Raamin-Presse. Als letzter Band (28. Druck) erschien das bis dahin unveröffentlichte Hamburg-Kapitel aus Samuel Becketts „German Diaries“ 1936, „Alles kommt auf so viel an“. Ab 1985 und seit 2003 ausschließlich ist die Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Seit 2012 lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 30.11.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 57
Titel: Der Kipplinger-Report
Autor: Walter Adler
produziert in: 1998
produziert von: SDR; WDR
Laufzeit: 308 Minuten
Genre: Science Fiction
Kunstkopf:
Regie: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Inhalt: "Das wäre eine Untersuchung wert: Welche Funktionen haben Untersuchungs-Ausschüsse? Sollen sie die Wahrheit an den Tag bringen? Kehren sie die Wahrheit unter den Teppich? Heutige Praxis Iegt eine dritte Vermutung nahe: Teils zynisch, teils sogar aus Aufklärungseifer wird die Wahrheit so lange in kleine und kleinste Teilchen zerlegt, bis die Öffentlichkeit die Übersicht und damit das Interesse verliert; und genau das ist der höhere Zweck des Unternehmens. Wir schreiben das Jahr 2156. Im Auftrag des Präsidenten des Imperiums, und unter dem Protektorat des Sicherheitsdienstes, haben sich sechs maßgebliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammengefunden, um die Hintergründe und Ursachen der fehlgeschlagenen Weltraumexpedition ALDEBARAN II zu untersuchen, die zum Tod eines extraterrestrischen Wesens geführt haben, das sich selbst Magister Cornelius Logofil nannte. Aufschluß könnten die hoch brisanten, der Öffentlichkeit natürlich nicht zugänglichen Holografien und stereoskopischen Aufzeichnungen geben, die der MACOP-Konzern, der den Asteroiden ALDEBARAN II mineralogisch ausbeutet, zur Verfügung ge stellt hat. Doch siehe oben: Untersuchungs-Ausschüsse sind nicht Geburts-, sondern Begräbnisstätten der Wahrheit. Zumindest im Jahr 2156." (Walter Adler)
Sprecher:Rudolf Guckelsberger (Sprecher)
Christoph Bantzer (Erzähler)
Hermann Lause (Roy Soderbjerg)
Thomas Thieme (Ray Soderbjerg)
Lilo von Plüskow (Tante Ingrid)
Rosemarie Gerstenberg (Tante Grete)
Anke Hartwig (Lottie Soderbjerg)
Peter Fricke (Leo LaValley)
Sabine Niethammer (Myrtle Fillings)
Wolfgang Condrus (Junior)
Susanne Barth (Vesta Soderbjerg)
Michael Habeck (Wilmer Benson)
Reinhart von Stolzmann (Albert von Waseca)
Klaus Weiss (Reverend Knox)
Karlheinz Gabor (Reed Seymour)
Joachim Jung (Mann auf der Toilette)
Sascha Icks (Mädchen im Alptraum)
Marcus Calvin (Mr. Paley)
Hüseyin Cirpici (Stanford McAfee)
Walter Sittler (Paul Pillsbury)
Rainer Nitschke (Crystal-Sprecher)
Otto Sander (Dad Benson)
Irene Kugler (Faith Snelling/Jo)
Walter Renneisen (Vince Upton/Bud)
Hedi Kriegeskotte (Sheridan/Bessie)
Claus Boysen (Homer Jessie, Geräuschemacher)
Rufus Beck (Wendell)
Kathrin Becker (Ethel, Rays Sekretärin)
Imogen Kogge (Patsy Konopka)
Martin Benrath (Art Finn/Bob)
Gerd Baltus (Mann im Smoking)
Susanne Heydenreich (Ginger)
Gunda Aurich (Marjery Moore/Klein Becky)
Holger Rapp (Francis With, elf Jahre alt)
Daten zu Walter Adler:geboren: 14.09.1947
Vita: Walter Adler (* 14. September 1947 in Dümpelfeld bei Adenau) ist ein deutscher Regisseur mit Schwerpunkt auf Hörspielen für die ARD. In den letzten Jahren waren das vor allem opulente Großproduktionen von Hörspielen mit vielen Stunden Spieldauer.

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Erstsendung: 04.03.1985
Datenquelle(n): dra
dra
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Treffer 12 von insgesamt 57
Titel: Der lange Augenblick des Todes
Autor: Hubert Wiedfeld
produziert in: 1969
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Kortegast, ein ruhiger, besonnener, zuverlässiger Bankangestellter, verheiratet, ein Kind, Reihenhaus, Spezialist für Import-Akkreditive-Fernost, wird einziger Zeuge eines tödlichen Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht: Ein Auto drückt einen Menschen an eine Hauswand und fährt schnell davon. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben nichts, nicht einmal die Identität des Opfers: Ein Mann mittleren Alters mit ein paar nichtssagenden Dingen in den Manteltaschen: Eine Wiegekarte, ein Schlüssel, ein Parkschein, ein Zeitungsausschnitt, eine Kinokarte, eine S-Bahnkarte. Weiter nichts. Das Bild des an der Hauswand ausgedrückten Menschen hat sich festgebissen in Kortegast. Wie eine Art Krankheit ergreift ihn der unwiderstehliche Drang danach, das Bild als Teil einer unbekannten Geschichte zu begreifen, über die er sich, koste es was es wolle, Klarheit verschaffen muß. War der tödliche Unfall nur ein Zufall oder ein geplantes Verbrechen? Kortegast will herausfinden, wer der Tote war. Er verläßt seine Familie, gibt seinen Arbeitsplatz auf und bricht mit seinen Freunden. Er macht sich auf die Suche nach diesem verlorenen Leben. Und damit beginnt, ohne daß er es weiß, der lange Augenblick des Todes.
Daten zu Hubert Wiedfeld:geboren: 13.06.1937
gestorben: 20.06.2013
Vita: Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, hat zahlreiche Hörspiele verfasst und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. "Vom Schlaf in den Steinen" ist nach "Canal du Midi" der zweite Teil seiner Radiotrilogie "Wohlwills Erbschaft".

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Erstsendung: 14.01.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 57
Titel: Der Wind
Autor: Ray Bradbury
produziert in: 2002
produziert von: SWR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Erwin Neuner
Inhalt: Natürlich weiß Herb Thompson, daß sein weitgereister Freund Allin kein Spinner ist. Doch seit Allin im Himalaja das "Tal der Winde" entdeckt und darüber ein Buch geschrieben hat, glaubt er sich von allen möglichen Winden verfolgt: von Stürmen, Orkanen, Taifunen. Und gerade an diesem Abend, an dem die Thompsons Gäste erwarten, muß Allin mit seinen dramatischen Telefonanrufen immer wieder stören. Der Wind schleiche um sein Haus herum, belagere und bedrohe es geradezu. Einfach lächerlich, findet Thompsons Frau. Bis plötzlich die Telefonverbindung abreißt...
Sprecher:Matthias Haase (Übersetzer)
Birgitta Assheuer (Erzählerin)
Andreas Szerda (Stichwortgeber)
Christiane Bachschmidt (Übersetzerin)
Veronika Spindler (Zitatorin)
Daten zu Ray Bradbury:vollständiger Name: Ray Douglas Bradbury
geboren: 22.08.1920
gestorben: 05.06.2012
Vita: Ray Douglas Bradbury (* 22. August 1920 in Waukegan, Illinois; † 5. Juni 2012 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor, zu dessen Schwerpunkten Science-Fiction, Horror und Phantastik zählten.

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Treffer 14 von insgesamt 57
Titel: Des Doktors Dilemma
Autor: George Bernard Shaw
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Übersetzer: Hans Günter Michelsen
Inhalt: Am Scheideweg steht Dr. Ridgeon, als sich ihm die Frage stellt, welchen Patienten er in seine überfüllte Tuberkulose-Klinik aufnehmen soll: Einen durchschnittlichen, aber pflichtgetreuen Armendoktor oder den genialen, aber moralisch bedenkenlosen Maler Dubedat? Für ihn ist das nicht nur ein ethisches Dilemma, denn er liebt die Frau des Malers und würde sie gern heiraten. Also übergibt er den Maler einem unfähigen Kollegen. Der Maler stirbt, und Dr. Ridgeon retten den ehrenwerten Armenarzt. Von der Witwe des Malers einige Zeit später zur Rede gestellt, gesteht er ihr seine Liebe und rechtfertigt seine Motive. Aber die Witwe will weder von Dr. Ridgeon, noch von den moralischen Verfehlungen ihres verstorbenen Gatten etwas wissen. Außerdem hat sie sich inzwischen schon wieder verheiratet. Nun wird Ridgeon klar, daß er tatsächlich einen total "uneigennützigen" Mord begangen hat. Eine bitterböse, karikaturistisch zugespitzte Satire auf die Ärzte, die der Impfgegner und Vegetarier Shaw nicht ausstehen konnte.
Sprecher:Sartorius: Kurt Langanke
Blanche: Gudrun Herms
Dr. Harry Trench: Ortwin Speer
Cocane: Jürgen Sidow
Lickcheese: Wolfgang Rottsieper
Stubenmädchen: Ulla Kaiser
Kellner: Kurt Barthel
Sprecher: Amido Hoffmann
Daten zu George Bernard Shaw:geboren: 26.07.1856
gestorben: 02.11.1950
Vita: George Bernard Shaw (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland; † 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England) war ein irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt.

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Erstsendung: 13.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 57
Titel: Deutschland, Atlantik
Autor: Michael Batz
produziert in: 2002
produziert von: HR
Laufzeit: 180 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Wo sind die Utopien geblieben? Die Entwürfe für neue Welten und neue Gesellschaften? Nicht bei den Philosophen, nicht bei den Dichtern, sondern bei den Technologen. Die industriellen Denk- und Planspiele, die Militärstrategien, die staatlichen Katastrophenpläne, sie sind die letzten Ganzheitsaussagen der Gegenwart. Weil das Extreme für sie das Normale ist. An solche Pläne kommt man nur durch Zufall ran. Oder durch Indiskretion. Wenn brisante Akten verschwinden, tauchen sie prompt an falscher Stelle wieder auf, und das führt hinter den Kulissen bei den verschiedensten Leuten zu gehöriger Hektik. Und zu Mord. Zumal es sich um die bestürzende Frage dreht: was kann man über Deutschland insgesamt sagen, wenn man gezwungen ist, etwas zu sagen? Obwohl man absolut keine Lust hat, daran einen Gedanken zu verschwenden nach so vielen an Deutschland verschwendeten Gedanken. Aber wo ist im Ernstfall der Platz für dieses unser aller Deutschland? Aber keine Bange: ist die Voraussetzung einmal geschluckt sind die Konsequenzen simpel. Das findet sogar der Kanzler, der entdeckt, daß Katastrophen auch eine tolle Chance sind. Sind die Fakten ein Spiel oder werden Spiele plötzlich faktisch? Die Bäume blühen, die Freaks grübeln, die Frauen lachen, die Delphine springen, die Ereignisse überschlagen sich, die Präsidenten telefonieren, der Ozean rauscht.
Sprecher:Max Volkert Martens
Ning Chen
Andrea Nauroth
u.a.
Erstsendung: 30.04.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 57
Titel: Die Expedition
Autor: Per Olof Sundman
Reinhard Hummel
produziert in: 2003
produziert von: Lübbe Audio
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Till Bergen
Bearbeitung: Reinhard Hummel
Komponist: Christian Hagitte
Übersetzer: Mignon Furreg
Erich Furreg
Inhalt: Der in Berlin lebende Hörspielautor Reinhard Hummel hält sich bei diesem Stück genau an die Romanvorlage des Per Olof Sundman, eines bekannten, 1922 in Stockholm geborenen schwedischen Autors. Sundman hatte nicht bloß eine spannende Geschichte erzählen, sondern eine Interpretation wahrer Ereignisse geben wollen. Damit entstand eine ungewöhnliche Form: die einer dokumentarischen Fiktion. Das eigentliche Augenmerk Sundmans und Hummels richtet sich bei diesem erfundenen, aber der Realität exakt nachempfundenen Bericht über eine Expedition in den innerafrikanischen Urwald auf das Verhalten der westlichen Kolonialisten. Es wird Kritik vorgetragen an der Überheblichkeit des "weißen Mannes", der sich ohne Skrupel berechtigt glaubte, sich die Welt der sog. "unterentwickelten" Völker untertan zu machen - durch den rücksichtslosen Gebrauch seiner überlegenen Waffen.
Sprecher:Ulrich Pleitgen (Edgar Allan Poe)
Till Hagen (Dr. Tempelton)
Thomas B. Hoffmann (Narr)
Yara Blümel (Louisa)
Peter Groeger (Hofmeister)
Dietrich Burmeister (Wirt)
Andreas Bisowski (Gaukler)
Erstsendung: 10.10.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 57
Titel: Die Kolonie
Autor: Pierre Carlet Chamblain de Marivaux
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ulrich Heising
Übersetzer: Gerda Scheffel
Inhalt: Wie in seinem Stück 'Die Sklaveninsel' entwirft der französische Moralist Pierre Carlet de Marivaux in seinem Einakter 'Die Kolonie' eine sozial-utopische Situation: Von Feinden aus der Heimat vertrieben, rettet sich eine Gruppe von Frauen und Männern auf eine Insel. Ihre erste Handlung in dieser vermeintlichen "Stunde Null" ist die Einberufung einer Ratsversammlung der Männer, die diejenigen ernennen soll, die die Gesetze dieser sich neu gründenden Gesellschaft auszuarbeiten haben: natürlich Männer. Das erregt den Widerstand der Frauen, die an dieser Gesetzgebung teilhaben wollen. Also gründen sie eine eigene Versammlung und küren ihre eigenen Anführerinnen, die sogleich beschließen, die Liebe zu verbieten und eine neue Kleiderordnung einzuführen, die die Frauen so häßlich machen wird, daß sie aus der Rolle des bloßen Lustobjekts ein für allemal befreit sein werden. Als alle Überredungskünste der Männer nichts mehr nützen und außerdem die Emanzipationsfront aufgrund unüberbrückbarer, aus der alten Gesellschaft überkommener Standesunterschiede zu bröckeln beginnt, besinnen die Männer sich auf einen Trick, der, mit der Angst operierend, die alten Zustände wieder herstellt: sie malen einen Krieg an die Wand.
Sprecher:Christa Berndl (Herta Haunschild)
Rudolf Voß (Pförtner)
Daten zu Pierre Carlet Chamblain de Marivaux:geboren: 1688
Vita: Pierre de Marivaux, 1688 in Paris geboren, ist Verfasser einer Reihe zur damaligen Zeit neuartiger Komödien, die die klassische Tradition der psychologischen Analyse fortsetzen, dabei aber erstmals Diener oder Zofen als Vertrauensrollen ausgestalten. Am bekanntesten sind seine Liebeskomödien.
Erstsendung: 27.05.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 57
Titel: Die Konversationshefte Beethovens
Autor: Glauco Mauri
produziert in: 2009
produziert von: HR
Laufzeit: 7 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Jörn Schnell
Inhalt: Als Beethoven am 26. März 1827 starb, hinterließ er rund vierhundert Konversationshefte, die dem tauben Komponisten zur Verständigung gedient hatten: "Hier hab' ich mein Buch, und hier ist Schreibzeug, so können Sie mit mir sprechen und schriftlich meine Fragen beantworten." Einhundertsechsunddreißig Hefte blieben erhalten, den Rest hatte Beethovens Sekretär und späterer Biograph Anton Schindler zunächst zu korrigieren versucht, dann aber schließlich doch vernichtet - angeblich weil er die königliche Bibliothek, der er die Hef verkaufte, nicht für den geeigneten "Aufbewahrungsort von zügellosen Ausfällen gegen allerhöchste Personen" hielt, in Wahrheit aber wohl wegen abfälliger Bemerkungen über ihn selbst. Für sein Stück hat Glauco Mauri außer Beethovens Briefen und biographischen Arbeiten vor allem diese Konversationshefte benutzt, um die letzten Lebensjahre Beethovens zu rekonstruieren. Zunehmende Taubheit, Geld- und Wohnungssorgen sowie fast unüberwindliche Schwierigkeiten im Umgang mit den ohnehin schon wenigen Menschen seiner Umgebung, vor allem mit seinem Neffen Karl, kennzeichnen die wachsende Ver- und Zerstörung des rasch alternden Komponisten, der am Ende das Bild eines fast verwahrlosten, körperlich und seelisch kranken Menschen bietet. - Die Form der Montage mit ihrem unvermittelten Nebeneinander von Disparatem bietet sich an als akustisches Äquivalent zur Form der originalen Blätter der Konversationshefte mit dem Unter- und Übereinander verschiedener Handschriften, mit Musikskizzen neben Haushaltsrechnungen und dem Kant-Zitat neben dem Vermerk "neue Unterleibsbinde - Rasierschale". Sie wird zum sinnfälligen Ausdruck der Isolation und Vereinsamung Beethovens, der seinen "heillosen Zustand" als Verbannung erlebte.
Sprecher:Maria Peschek
Claudia Wipplinger
Susi Müller
Helmut Dauner
Jürgen Mumm
MusikerMax Raths (Schlagzeug) Katharina Popp (Sopran)
Erstsendung: 11.12.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 57
Titel: Die Liebenden
Autor: Gerhard Henschel
produziert in: 2013
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Wolfgang Stockmann
Bearbeitung: Wolfgang Stockmann
Inhalt: Ein Vorzeige-Ehepaar par excellance. Sie: angehende Fremdsprachenkorrespondentin, zupackend, pragmatisch, optimistisch. Er: Maschinenbaustudent, ehrgeizig, ernsthaft, tüchtig. Sie verlieben sich, heiraten 1950, gründen eine Familie, bauen ihr Eigenheim, ziehen vier Kinder groß. Der soziale Aufstieg gelingt unter Mühen und Entbehrungen. Nach fast 40 Jahren sind sie am Ziel ihrer Wünsche. Doch dann bricht alles zusammen, das Glück zerschellt an den Klippen des Alltags. Aus historischen Briefen, die bis weit in die Kindheit hineinreichen, erzählt Gerhard Henschel diese exemplarische Geschichte zweier Liebenden. Sie enthält zugleich die Privatgeschichte der alten Bundesrepublik - ihren Ursprung im "Dritten Reich", die Aufbruchsstimmung der frühen Jahre, Querelen mit Zimmerwirtinnen, den Kampf ums Geld, das wachsende Fernweh und die Verzweiflung über die Tristesse des normalen Lebens zwischen Hobbykeller, Dienstreisen und Nachsorgekur.
Sprecher:Frauke Poolman (Ebba)
Simone Kabst (Louise)
Susanne Bormann (Caroline)
Judith Engel (Helena)
Tonia Maria Zindel (Anna)
Jörg Hartmann (Raoul)
Kathrin Wehlisch (Véndela)
Wilfried Hochholdinger (Peder)
Daten zu Gerhard Henschel:geboren: 28.04.1962
Vita: Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Autor in Hamburg. Er veröffentlichte Satiren, Sachbücher und Romane, darunter die "Kulturgeschichte der Missverständnisse" (1998) und "Jahrhundert der Obszönität" (2000).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.01.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 57
Titel: Die Stunde des Huflattichs (Urfassung)
Autor: Günter Eich
produziert in: 1995
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: "Der Lyriker und Hörspieldichter Günter Eich hat seine radiophonischen Texte mit den Jahren mehr und mehr wie große Gedichte konzipiert, ihnen mehr und mehr die Form großer lyrischer Sprachwerke gegeben. Entsprechend auch seine Arbeitsmethode: Er überarbeitete jedes Stück immer wieder und kondensierte und stilisierte das, was in ihnen ursprünglich etwa noch Handlung und epische Entwicklung war, auf die große statische Vision hin. Von der 'Stunde des Huflattichs', einem seiner wichtigsten Radiostücke, fanden sich im Nachlaß insgesamt neun Fassungen, von denen er nur die beiden letzten von 1958 und 1959, die in der Struktur schon ähnlich endgültig waren, zur Sendung hergab. Die Abstraktion in den beiden Schlußfassungen, in denen alters- und geschlechtslose Lebewesen auftreten, die sich nur noch mit Buchstaben des griechischen Alphabets benennen, geht bereits so weit, daß sie trotz wiederholten Versuchen mit individuellen Schauspielerstimmen schon fast nicht mehr darstellbar waren. Ihre Rätselhaftigkeit gab auch zu mancherlei Spekulationen und Mißdeutungen Anlaß. Vor allem wurde gefragt, ob die unheimliche Endzeit, die Eich da vorstellt, von einer naturimmanenten, entropischen oder mutativen, Entwicklung herrührt, oder ob es sich um die Wirkung menschlicher Manipulationen, etwa Atombomben, handele, und welche Vorgeschichte die geschichtslosen Gestalten hätten, die da auftreten. Diese und viele andere Fragen, z.B. nach der Arbeitsweise des Schriftstellers, können beantwortet werden, wenn wir der Öffentlichkeit nunmehr zum erstenmal die Urfassung des Stückes vorführen und sie der Schlußfassung gegenüberstellen." (Heinz Schwitzke)
Sprecher:Otto David (König), Ernst Prassel (Narr), Heide Stahl (Königin), Katharina Pichler (Mätresse), Gerhard Balluch (Regisseur), Ute Radkohl (Tontechnikerin)
MusikerJürgen Lamke (Synthesizer)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.1980
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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