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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 17
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Titel: Als Amelie und Onkel Theo in den falschen Zug gestiegen sind
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 1993
produziert von: DS Kultur; SFB
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Inhalt: Es ist Sommer, Onkel Theo und seine Nichte Amelie wollen in den Urlaub fahren. Onkel Theo liebt Italien und möchte dieses schöne Land seiner Nichte zeigen. Er schwärmt: Dort ist es warm, man kann den ganzen Tag baden und das schönste Eis essen. Gut gelaunt steigen beide aus dem Zug und suchen das Hotel "Zur letzten Pizza". Leider ohne Erfolg. Sie sind in den falschen Zug gestiegen. Sie sind in Öttepötten in Finnland gelandet. Und nun? Onkel Theo, seine Nichte Amelie und die vielen freundlichen Finnen tun einfach so, als wäre hier Italien.
Sprecher:Christine Gloger (Dvorah)
Heide Kipp (Luise)
Carmen-Maja Antoni (Aglaja)
Gerry Wolff (Moskowitz)
Dietrich Körner (Mainardi)
Hermann Beyer (Eisenstein)
Klaus Piontek (Le Monsieur)
Carl Heinz Choynski (Simon Steiner)
Henry Hübchen (Manuel)
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.07.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel: Bottrop oder Gizeh - die Suche nach dem Original
Autor: Sandra Wolters
Jörg Stank
Christoph Tewes
Stefan Laik
Gabriele Kraiczek
produziert in: 1963
produziert von: HR
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Thomas Werner
Komponist: Winfried Zillig
Inhalt: Ein Hörspiel über den wahren Grund, warum Bottrop so einmalig ist

Bottrop ist eine kleine Großstadt am Rande des Ruhrgebiets zwischen Oberhausen-Osterfeld und Essen-Altenessen. Seine braven Bürgerinnen und Bürger leben in beschaulicher Umgebung zwischen Kaufhaus, Kirchen und diversen Mehrzweckhallen. Die Zeit der üblichen Klassenkämpfe ist vorbei, und ein Gefühl kollektiver Unzufriedenheit eint Arbeiterschaft, Bürgertum und die paar wirklich Reichen: Sie alle sind sturzbetroffen vom schlechten Image ihrer Stadt. Bis zu dem Tag, an dem Bottrop - für alle unerwartet - auf dem Monitor eines interstellaren Raumkreuzers (400 x 200 x 50 'iM' = "intergalaktische Meter") erscheint. Die Autoren und Autorinnen sind Mitglieder des Kulturrat Bottrop e.V.
Sprecher:Heinz Stoewer (1. Sprecher)
Werner Langanke (2.Sprecher)
Hans Otto Hilke (1.Individuum)
Karl Weinlein (2. Individuum)
Michael Degen (König Eduard II.)
Inge Langen (Königin Anna, seine Gemahlin)
Günther Stutz (Kent, sein Bruder)
Kuno Schlegelmilch (Kind Eduard)
Peter Schmitz (Der junge Eduard, sein Sohn, nachmaliger König Eduard III.)
Charles Wirths (Gaveston)
Wolfgang Schirlitz (Erzbischof von Winchester)
Rudolf Kalvius (Erzabt von Coventry)
Hans Korte (Mortimer)
Emil Lohkamp (Lancaster)
Wilhelm Kürten (Rice op Howell)
Josef Eschenbrücher (Berkeley)
Alwin Michael Rueffer (Spencer)
Hans Helmut Dickow (Baldeck)
Max Noack (Der ältere Gurney)
Werner Berndt (Der jüngere Gurney)
Karl Lieffen (Lightborn)
Rudolf H. Krieg (James)
Winfried Zillig (Ein Balladenverkäufer)
Lars Doddenhof (Ein Mönch / Stimme)
Otto Knur (Ein Mönch / Stimme)
Ingo Baerow (Soldat)
Jakob Pois (Soldat)
Dieter Kurze (Soldat)
Erstsendung: 10.12.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel: Crash oder Letzte Ausfahrt Brilon
Autor: Helmut Bez
produziert in: 1989
produziert von: HR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Dr. Alfred Jordan, bis zur Wende Kulturattaché der DDR-Botschaft in Bogota, verdient sich jetzt seinen Lebensunterhalt nur noch als Klinkenputzer, aber immerhin mit Spitzeneinkommen. Gerade noch hat er im Autoradio eine Warnung vor dem "Autobahnmörder" gehört, als er bei einem Zwischenstopp auf einem Rastplatz plötzlich aus dem Hinterhalt angesprochen wird. Der Mann besteht darauf, daß Jordan ihn mitnimmt und verhält sich genauso, wie man es dem "Autobahnmörder" zutraut. Jordan gerät beinahe in Panik und drückt trotz dichten Nebels voll aufs Gaspedal. Er ahnt nicht, daß erst dadurch der wirkliche Alptraum beginnt ... Helmut Bez beschreibt mit schwarzem Humor den Seelenzustand eines Ostdeutschen, der sich mit eisernem Willen im Kapitalismus zu behaupten versucht. Ein boshaft satirisches Traumspiel voll hintergründiger Spannung, eine Parabel auf den Zustand unserer Republik.
Sprecher:Geli Fleer
Olaf Mill
Peter Osterwald
Thomas Ortwein
Daten zu Helmut Bez:geboren: 28.08.1930
Vita: Helmut Bez, geb. 1930 in Sondershausen/Thüringen, arbeitete als Theaterschauspieler und -regisseur. Seit 1966 schreibt er Prosa, Lyrik, Film- und Fernsehdrehbücher, Hörspiele und vor allem Theaterstücke. In der ehemaligen DDR zählte er zu den bekanntesten Gegenwartsautoren.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel: Der Fall Margret Hess
Autor: Helga Groß-Wohlfromm
Helmut Dilba
produziert in: 1972
produziert von: SDR; RB; WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hartmut Kirste
Komponist: Markus Schmidt
Dieter "Dick" Städtler
Inhalt: Anruf bei der Kripo: "Hier liegt 'ne Leiche!" Als die Polizei am Tatort eintrifft, stößt sie jedoch nur auf Anton Weiler, der Stein und Bein schwört, daß die Frau, die er gefunden haben will, bis zu seinem Gespräch aus der Telefonzelle noch hier gelegen hat - blutüberströmt und leblos. Bei der Befragung stellt sich heraus, daß Weiler die Frau gut kannte und auch den Tatort: Denn er, seine Freundin und das angebliche Mordopfer hätten eine Zeitlang gemeinsam in dem abbruchreifen Haus gewohnt. Kommissarin Steinert kann in Erfahrung bringen, daß die verschwundene Margret Hess nach gescheiterter Ehe und geplatzten Berufsträumen zuletzt in einem Obdachlosenasyl gelandet war. Als sie die tatsächlich einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallene Frau schließlich findet, legt Weiler ein Geständnis ab. Und Trotzdem bleiben offene Fragen.
Sprecher:Barbara Morawiecz (Katharina, gen. Tino, eine junge Pianistin)
Maren Kroymann (Azzi)
Birke Bruck (Cathille)
Heidemarie Rohweder (Bocke)
Hans Timerding (Prof. Dr. Müller-Petri)
Maria Wiecke (Irene, seine Frau)
Joachim Bliese (Reinhard, beider Sohn)
Harald Baender (Brosig, Konzertagent)
Rainer Uhlig (Ein junger Mann)
Waldemar Grau-Marlow (Großvater Nohl)
Werner Berndt (Sein Freund Röll)
Daten zu Helga Groß-Wohlfromm:Vita: Helga Groß-Wohlfromm, geboren 1934, verfasste nach dem Ende ihrer beruflichen Tätigkeiten u. a. Hörspiele und Kurzgeschichten für verschiedene Rundfunkanstalten; für ihr erstes Hörspiel, „An der Kette“, erhielt sie 1989 den Wilhelmine-Lübke-Preis.
Hompepage o.ä.: http://www.greven-verlag.de/autorenliste/alph/g/autoren/gross-wohlfromm.html
Erstsendung: 13.04.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel: Der verlorene Horizont
Autor: James Hilton
produziert in: 1984
produziert von: SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus Wirbitzky
Bearbeitung: J. Monika Walther
Übersetzer: J. Monika Walther
Inhalt: Bei einem Treffen dreier ehemaliger Schulkameraden kommt das Gespräch auf den früheren Mitschüler Conway, der als verschollen gilt. Rutherford, einer der drei, hat Conway vor seinem endgültigen Verschwinden zufällig in einem chinesischen Krankenhaus getroffen - und dessen wundersame Erzählung aufgeschrieben ... Im Frühjahr 1931, während der Revolutionswirren im indischen Baskul, sollen Konsul Conway, sein Mitarbeiter Mallison, der Geschäftsmann Banard und die Missionsschwester Brinklow in einer kleinen Maschine nach Peschawar evakuiert werden. Doch sie fliegen in eine andere Richtung, der fremde Pilot lässt im Niemandsland Benzin nachfüllen. In einer abgelegenen Gegend des tibetanischen Hochlandes zwingt ein Unwetter sie zur Notlandung. Der Pilot stirbt kurz darauf. Was jetzt? Am nächsten Morgen kommt ihnen eine Prozession entgegen, angeführt von dem würdevollen Tschang. Die vier werden in eine Lamaserei gebracht, die über dem Tal der "Heiligen Zeiten" liegt: Shangri-La. Conway ist fasziniert von dem Ort, der ihm in einer Welt der Auflösung als paradiesische Oase erscheint. Eines Tages weiht der Hohelama Conway in die Geschichte Shangri-Las ein. Vor über 200 Jahren sei hier der Mönch Perrault gestrandet; er habe das Kloster gegründet und christliche mit buddhistischen Idealen zu vereinen gesucht. Dank lebensverlängernder Kräuter sei er niemals gestorben - es ist der Hohelama, der Conway gegenübersitzt, und er möchte ihn nicht gehen lassen. Conway versteht, weshalb: Das Kloster soll nicht aussterben; sein geistiges Erbe soll den vorausgesehenen allgemeinen Untergang überleben. Wenn er und seine Gefährten bleiben wollten, würde sie ein langes Leben in Harmonie und Weisheit erwarten. Doch sein Mitarbeiter Mallison hat andere Pläne.
Sprecher:Joachim Nottke (Harold)
Marie-Luise Etzel (Paula)
Kornelia Boje (Diana)
Gerd Andresen (Barney)
Michael Thomas (Sam)
Peter Lieck (Lane)
Charles Wirths (Reed)
Daten zu James Hilton:geboren: 09.09.1900
gestorben: 20.12.1954
Vita: James Hilton (1900-1954) wollte nach seinem Studium in Cambridge zunächst Konzertpianist werden, arbeitete dann aber als Journalist in London, später in Kalifornien. Bereits sein erster Roman "Good by, Mr. Chips" wurde zu einem Welterfolg. 1933 erschien sein Buch "Lost Horizon" und wurde so erfolgreich, dass es als erstes Buch in einer Taschenbuchauflage veröffentlicht wurde. Der Roman (Gesamtauflage: 12 Millionen) wurde in 20 Sprachen übersetzt und von Frank Capra verfilmt . Bis zu seinem Tod schrieb James Hilton noch weitere Romane, u.a. "Random Harvest", die fast alle in Hollywood verfilmt wurden.

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Erstsendung: 05.03.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 17
Titel: Der Waldspaziergang
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Waldspaziergänger, zumal in einem deutschen Mischwald, gelten an und für sich als unverdächtig. Sie suchen im und unterm Gehölz Erholung und Entspannung vom Alltag. Dazu verhilft das Einatmen von guter Luft, das Lauschen vielstimmigen Vogelgezwitschers, das Wandern auf friedvollen Wegen in besinnlicher Stille. Ein Waldspaziergang kann aber auch tödlich enden - zumal in einem Hörspiel von Karl-Heinz Bölling: Der genervte Sohn Martin streckt seinen nölenden, alten Vater Karl mit mehreren Schüssen einfach nieder. Martin wurde sein schönes, neues Auto vom Waldparkplatz gestohlen. So etwas macht Frust, miese Laune. Dass sein Auto dann doch wieder auftaucht - ganz von alleine vorfährt, gewaschen und gestaubsaugt - ist nur eine von vielen Merkwürdigkeiten in diesem Hörspiel, die nicht wirklich zu verstehen sind - zumindest nicht rational. Auf der Spielebene allerdings ergeben sie schon einen Sinn, eben einen Böllingschen, und der ist gespickt mit großer Freude am Grotesken und Absurden, stets versehen mit einer unverwechselbaren Prise Alltagskomik. So nimmt es nicht Wunder, dass der Vater am Ende der Geschichte, obwohl tödlich getroffen, zu singen beginnt: herzzerreißend schön - einfach unsterblich.
Sprecher:Gubanow: Kurt Böwe
Nitotschkin: Joachim Zschocke
Gubanowa: Ruth Friemel
Mischa Gubanow, Student: Gerd Grasse
Katja, Arveiterin: Karin Schroth
Wladimir S., Stellvertreter des Ministeriums: Hans Teuscher
Stepan I., Minister: Manfred Zetzsche
Georgi K., Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates: Wolfgang Dehler
Ssamochina, Gebietssekretär: Walfriede Schmitt
Wolf Tiessen
Marlies Reusche
Fred-Arthur Geppert
Wolf Goette
Dieter Staudinger
u.a.
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 20.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 17
Titel: Dhulan - Die Gefangene
Autor: Melania Mazzucco
produziert in: 1980
produziert von: SFB
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus Wirbitzky
Übersetzer: Moshé Kahn
Inhalt: Ein junges Paar befindet sich während der Hochzeitsreise auf einer Kreuzfahrt. Sie bereiten sich auf ein Kostümfest vor. Während die Braut ihren Mann als wilden Eingeborenen schminkt, driftet die Unterhaltung ab: Wer war das mysteriöse ausländische Mädchen, das ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit ertrunken in ihrem Swimmingpool gefunden wurde? War es wirklich Zufall, dass man die Fremde dort fand? Die Frage der jungen Ehefrau, ob er dieses Mädchen denn nicht gekannt habe, wird von ihm verneint. Doch mit seiner Lüge steigt auch sein Misstrauen. Wieso kommt seine Frau auf einmal mit dieser Geschichte? Weiß sie etwas?
Sprecher:Hadayatullah Hübsch (Sprecher 1/Icherzähler)
Gotthard Schmidt (Sprecher 2)
Frank Werner (Sprecher 3)
Frank Glaubrecht (Hans)
Regina Syska (Monika)
Edgar Ott (Außerirdischer)
Manfred Grote (Polizist)
Jonathan Kinsler (GI)
Daten zu Melania Mazzucco:Vita: Melania Mazzucco, geboren 1966, lebt und arbeitet in Rom. Sie zählt zu den erfolgreichsten italienischen Gegenwartsautorinnen, deren Romane "Der Kuss der Medusa" (1999) und "Das Turmzimmer" (2000) bereits ins Deutsche übersetzt wurden. "Dhulan - La Sposa" gewann, in der Produktion der italienischen RAI, den Prix Italia 2001.
Erstsendung: 01.12.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 17
Titel: Die schwarze Dahlie
Autor: James Ellroy
produziert in: 1952
produziert von: RB
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Heinz Bartels
Übersetzer: Jürgen Behrens
Inhalt: Am 15. Januar 1947 wird auf einem verlassenen Parkgrundstück in Los Angeles die Leiche einer jungen Frau entdeckt, nackt und bestialisch zugerichtet. Erste Ermittlungen ergeben, daß es sich bei der Toten um die junge Elizabeth Short handelt, ein Mädchen, das wie so viele andere den Traum vom Ruhm in Hollywood suchte. Sie landete zunächst auf dem Strich, brachte es jedoch aufgrund ihrer Aufmachung - sie trug ausschließlich schwarze Kleidung und färbte ihr Haar lackschwarz - bald zu bescheidenem Bekanntheitsgrad. Die beiden ehemaligen Boxer Lee Blanchard und Bucky Bleichert, jetzt Polizisten beim LA Police Department, fahnden nach dem Mörder und decken nach und nach die Verästelungen eines Kriminalfalls auf, der aus zahlreichen ineinandergreifenden Verbrechen besteht.
Sprecher:Josef Kandner (Die Stimme)
Gert Westphal (Alfred)
Edith Heerdegen (Cilly)
Heinz Klingenberg (Berthold)
Oswald Döpke (Donath)
Friedrich W. Bauschulte (Emil)
Ernst Friedrich Lichtenecker (Ferdinand)
Rolf Schult (Gerhard)
Kurt Strehlen (Herwarth)
Hans Henjes (Isaak)
Ilse Zielstorff (Katja)
Reinhold Lütjohann (Beispiel 1, der Mann über 60)
Ernst Rottluff (Beispiel 2, der Pensionär)
Trudik Daniel (Beispiel 3, die Inhaberin)
Georg von Gilsa (Beispiel 4, der Hauswirt)
Hans Krüger (Beispiel 5, der Radardenker)
Daten zu James Ellroy:geboren: 04.03.1948
Vita: James Ellroy (* 4. März 1948 als Lee Earle Ellroy in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kriminalromane sind Bestseller. Ellroy beschreibt mit Vorliebe die dunklen Seiten der amerikanischen Gesellschaft. Sein Werk zeichnet sich durch einen lakonischen Sprachgestus, eine dichte Handlung und eine pessimistische Weltsicht aus.

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Erstsendung: 30.05.1996
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 17
Titel: Dominante Damen
Autor: Sabine Deitmer
produziert in: 1959
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Erwin Weigel
Bearbeitung: Erwin Weigel
Komponist: Rolf Kuhl
Inhalt: In einer Garage findet die Polizei eine Leiche. Nackt. An zwei Seilen unter der Decke baumelnd. Die Füße mit schwarzen Lederriemen zusammengebunden. Den Mund mit rotem Lippenstift bemalt. Handelt es sich um einen autoerotischen Unfall? Oder ist es Mord? Die Ermittlungen führen Kriminalkommissarin Beate Stein zu einem Sex-Studio, in dem die Freundin des Toten angeschafft hat. Wissen die beiden Frauen, die hier arbeiten, mehr als sie zugeben wollen? Mehr, als sie einer Polizistin verraten würden, von der sie annehmen, daß sie die gleichen Vorurteile gegenüber dem Beruf Prostitution hat, wie alle "anständigen" Frauen. In ihrem zweiten Fall wird Bea mit den sexuellen Praktiken ganz normaler Männer konfrontiert. Und sie macht die Bekanntschaft ganz normaler Frauen. Die wissen sehr wohl, worauf es ankommt, wenn sie nicht zu den Verliererinnen im Kampf ums Überleben gehören wollen. Frauen, die ihre Fähigkeiten professionell und erfolgreich in einem Dienstleistungssektor einsetzen, der stark nachgefragt wird. Frauen, die manchmal durchaus dünnhäutig reagieren. Die Kommissarin macht ganz hautnah die Erfahrung, wie wenig gerecht Gesetze sein können. Und sie muß sich entscheiden: soll sie dem Recht oder der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen?
Sprecher:Fred Düren (Erzähler)
Edwin Marian (Keawe)
Margarete Taudte (Kokua, seine Frau)
Helmut Müller-Lankow (Lopaka)
Wolf Beneckendorff (der Reiche)
Friedrich Richter (der Alte)
Heinz Voss (Bootsmann)
Daten zu Sabine Deitmer:geboren: 21.10.1947
Vita: Sabine Deitmer, Jahrgang 1947, studierte Anglistik und Romanistik. Sie lebt, nach Bonn, Brighton, Bristol, Berlin und Bodensee, jetzt in Dortmund. "Kalte Küsse", erschienen 1993, war ihr erster Kriminalroman mit der Kommissarin Beate Stein, Spezialistin für Mordfälle, und ist ihr erstes Kriminalhörspiel.

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Erstsendung: 15.10.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 17
Titel: Heißer Winter
Serjosha & Schultz
Autor: Oliver Bukowski
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Komponist: Frieder Butzmann
Inhalt: Eigentlich sollte der winterliche Wellnessausflug nach Kerbersdorf ein Geburtstagsgeschenk sein. Aber für Schultz, Kriminalbeamtin Ost, und ihre Kollegin Serjosha, Kriminalbeamtin West, wird er zum brandheißen Abenteuer. Im stillen Kerbersdorf brennen die Ställe des Ökobauern, es gibt Tote. An Wellness ist nicht mehr zu denken. Wie könnten Serjosha und Schultz auf der Massageliege von Frau Renate faulenzen, wenn das halbe Dorf bereits auf der Suche nach dem Feuerteufel ist. Selbst der Pfarrer liegt mit dem Kneipenwirt auf der Lauer. Serjosha und Schultz nehmen die Ermittlungen auf.
Sprecher:
offen
David Moss
Diamanda Galás
Wu Jiang
Udo Scheuerpflug
Margarete Huber
Max Beyer
Frieder Butzmann
Daten zu Oliver Bukowski:geboren: 06.10.1961
Vita: Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften, lebt als Autor in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Für Deutschlandradio schrieb er die Krimi-Reihe 'Serjosha & Schultz' (sechs Episoden). Zuletzt: 'Abseits der Route' (Deutschlandradio Kultur 2012).

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Erstsendung: 18.02.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 17
Titel: Kalte Küsse
Autor: Sabine Deitmer
produziert in: 1970
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Erwin Weigel
Bearbeitung: Sabine Deitmer; Erwin Weigel
Komponist: Dieter Kaumann
Inhalt: Dieser Fall schlägt Kriminalkommissarin Beate Stein auf den Magen. Ein kräftiger Kaninchenbiss ins Stromkabel hatte den Inhalt der Gefriertruhe in der Wohnung der Familie Pape auftauen lassen. Mit spitzen Fingern packt Kollege Weber einen Beutel und läßt ihn vor Frau Steins Augen baumeln. Der Mörder hatte dem männlichsten aller Körperteile ein eigenes Tütchen reserviert... Wer richtet eine Leiche so zu? Gern hätte die Kommissarin die Meinung der Papes dazu gehört. Aber der erfolgreiche Geschäftsmann ist angeblich zusammen mit seiner jungen Frau und der kleinen Tochter Mirjam im Urlaub an der See. Auch der Tatzeuge vor ihr auf dem Schreibtisch hüllt sich in Schweigen. Zu schade, daß das Kaninchen nicht verraten kann, was bei Familie Pape geschehen ist. Sind die drei überhaupt noch am Leben? Erst als der Tote identifiziert ist und ein Zeuge Silke Pape mit ihrer Tochter auf einem Campingplatz in Konstanz gesehen haben will, kommt Bewegung in die Ermittlungen. Und dabei stößt Beate Stein hinter den Türen ganz normaler Familien auf Fakten, die alle in eine Richtung deuten. Ist Silke Pape aus dem Ehebett auf die Couch im Kinderzimmer geflüchtet, um sich oder ihre Tochter vor ihrem Mann zu schützen?
Sprecher:Herbert Propst/Postinspektor Überall
Michael Janisch/Der Schrecker
Blanche Aubry/Frau
Kurt Heintel/Mehrzweckmann
Marianne Nentwich/1. Mädchen
Helli Servi/Mehrzweckfrau
Christa Köllner/2. Mädchen
Ulli Fessl/Serviererin
Elly Naschold/Soubrette
Thomas Egg/Lautsprecherstimme
Jochen Brockmann/Politiker
Rosemarie Strahal/Radiostimme
Tom Krinzinger/Radiostimme
Daten zu Sabine Deitmer:geboren: 21.10.1947
Vita: Sabine Deitmer, Jahrgang 1947, studierte Anglistik und Romanistik. Sie lebt, nach Bonn, Brighton, Bristol, Berlin und Bodensee, jetzt in Dortmund. "Kalte Küsse", erschienen 1993, war ihr erster Kriminalroman mit der Kommissarin Beate Stein, Spezialistin für Mordfälle, und ist ihr erstes Kriminalhörspiel.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.04.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 17
Titel: Lateinamerika: Mythos und Wirklichkeit 3: Die Reise der Sänger
Autor: Hugo Salcedo
produziert in: 1977
produziert von: SFB
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Wilfried Böhringer
Inhalt: Ein hermetisch verschlossener Eisenbahnwaggon wurde bei einer Außentemperatur von 40°C für 18 Mexikaner, die versuchten, 1987 illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen, zur tödlichen Falle. Nur einer von Ihnen konnte sich vor dem Erstickungstod retten. Ihm gelang es, sich eine Öffnung zu schaffen, durch die er atmen konnte. Mit einer bedrückend dichten Atmosphäre aus Angst und Bedrohung zeichnet das Hörspiel die Ereignisse dieser Tage nach, angefangen mit dem Abschied der Männer von ihrem Dorf und ihren Familien bis zur Rückkehr ihrer Särge. Salcedos Hörspiel geht auf einen authentischen Fall zurück.
Erstsendung: 11.10.1992
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 17
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Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: SWR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Selale Cerit
Claude-Oliver Rudolph
Tim Seyfi
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
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Treffer 14 von insgesamt 17
Titel: November 1918 - Eine deutsche Revolution
Autor: Alfred Döblin
produziert in: 1982
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Norbert Schaeffer
Iris Drögekamp
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Ein vierteiliges Hörspiel.

1. Teil: Bürger und Soldaten 1918 (88:37 Min.)
2. Teil: Verratenes Volk (88:15 Min.)
3. Teil: Heimkehr der Fronttruppen (88:22 Min.)
4. Teil: Karl und Rosa (1) (88:23 Min.)
5. Teil: Karl und Rosa (2) (88:58 Min.)

In seinem Erzählwerk "November 1918" untersucht Alfred Döblin, Schriftsteller und Arzt, einen chronisch erkrankten Patienten – das Deutsche Reich. In vier Bänden berichtet Döblin vom Ende des Ersten Weltkriegs in Erwartung des Zweiten. Was geschah in Deutschland, als sich im November 1918 die militärische Niederlage nicht länger leugnen ließ? Als - für einen kurzen Augenblick - alles möglich schien: Eine Revolution des Proletariats ebenso wie eine Diktatur des Militärs? Und welche Rolle spielte dabei Friedrich Ebert?
Döblins Hauptwerk entstand in den Jahren 1937 bis 1943, auf der Flucht vor den Nationalsozialisten, im französischen und amerikanischen Exil. Döblin montiert in raschem, schnitthaftem Wechsel der Perspektiven Dialog mit Monolog, Massenszene mit Kammerspiel, Zeitungsnachricht mit Poesie, politische Analyse mit persönlicher Wahnvorstellung, Ideologie mit christlicher Mystik, Fakten mit Fiktion.
Die Hörspielfassung der ersten drei Bände dieses Jahrhundertromans wird mit der zweiteiligen Hörspielfassung des vierten Bandes komplettiert: Im Abschluss seiner Tetralogie entwirft Döblin ein Porträt der Revolutionäre Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Ihr politisches Scheitern und ihr gewaltsamer Tod stehen paradigmatisch für den missglückten Versuch, eine deutsche sozialistische Utopie zu verwirklichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Rosa Luxemburg, die Döblin nicht nur als Revolutionärin, sondern auch als Mensch zeigt, mit ihrer Trauer und ihrem Verlorensein und ihrer blühenden Phantasie.
Sprecher:Fritz Holzer (Revierinspektor Hans Windisch)
Gerti Pall (Berta, seine Frau)
Helfried Edlinger (Gendarm Theo Oberfahnler)
Ernst Prassel ("Hühner-Gustl")
Kurt Hradek ("Graben-Maier")
Lia Sindelar (Mali, seine Frau)
Esther Rieser (Gustav, ihr Sohn)
Lois Czeglovits (Bürgermeister)
Franz Friedrich (Hermann Gölles, Gastwirt)
Daten zu Alfred Döblin:geboren: 10.08.1878
gestorben: 16.06.1957
Vita: Alfred Döblin (1878 bis 1957) studierte in Berlin, zeitgleich war er literarisch tätig. Er war ein führender Vertreter des Expressionismus. 1933 emigrierte der Autor über Zürich nach Paris. 1946 kehrte er nach Europa zrück. Weitere Romane von Alfred Döblin sind unter anderem "Die drei Sprünge des Wang-Iun" (1916), "November" (1918-1950), "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende" (1956).

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Erstsendung: 11.06.2014
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Treffer 15 von insgesamt 17
Titel: Ulysses
Autor: James Joyce
produziert in: 1967
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: Mit dem ersten Kapitel, "Telemachos" genannt, beginnt die auf 18 Teile und 22 Stunden angelegte Hörspielfassung des Romans "Ulysses" von James Joyce. Zwei Folgen weisen vorab auf das Projekt. Der Roman, vor 90 Jahren 1922 in der Pariser Buchhandlung Shakespeare & Company von Sylvia Beach erschienen und mittlerweile als Ikone der literarischen Moderne verehrt, erzählt in 18 Abschnitten vom 16. Juni 1904. Von acht Uhr morgens bis weit nach Mitternacht ersteht das Porträt Dublins mit seinen Orten und Menschen. Protagonisten sind der jüdische Annoncenaquisiteur Leopold Bloom mit seiner untreuen Ehefrau Molly und der junge Schriftsteller Stephen Dedalus. Das erste Kapitel beginnt um acht Uhr: Der unter chronischem Geldmangel leidende Stephen frühstückt mit Mulligan, dem Medizinstudenten, und Haines, dem Engländer, auf dem Mortello-Tower an der Küste der Dublin Bay. Der Tag, der ihn mit seinem späteren Vater im Geiste, Leopold Bloom, zusammenführt, beginnt.
Sprecher:Horst Bollmann (Herr Jota)
Kaspar Brüninghaus (Der Hausmeister)
Hansjörg Felmy (Ein Fremder)
Elfriede Rückert (Erste Nachbarin)
Ursula von Reibnitz (Zweite Nachbarin)
Elisabeth Opitz (Dritte Nachbarin)
Daten zu James Joyce:geboren: 02.02.1882
gestorben: 13.01.1941
Vita: James Joyce (* 2. Februar 1882 in Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne.

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Treffer 16 von insgesamt 17
Titel: Urlaub auf dem Lande
Autor: Peter O. Chotjewitz
produziert in: 1964
produziert von: HR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Bernd Lau
Inhalt: Ursprünglich wollte sie nur mit ihrem Mann Harry in Hofacker Urlaub machen. Hier hat Vivi Schweighard vor Jahren, mit Unterstützung des dortigen Chefredakteurs Köchlein, ihre journalistische Laufbahn begonnen. Inzwischen ist Vivi eine anerkannte Kriminal- und Gerichtsreporterin. Ihre Neugier wird geweckt, als Köchlein mit der Nachricht vom Fund zweier ermordeter junger Frauen vorbeikommt. Sah es zwischendurch nach einer einfachen Lösung aus, so wabert bald der Mief des Provinzstädtchens über den Fall. Ein kleinkariertes politisches Gerangel zwischen Zeitung und Kripo läßt alles in neuem Licht erscheinen. Mit Sarkasmus und einem gelegentlichen Schnaps aus dem Flachmann versucht Vivi die Widersprüche bei der Aufklärung dieser Sexualmorde aufzuhellen.
Sprecher:Wolfgang Schirlitz (Headmaster)
Charles Wirths (John Ebony)
Käte Jaenicke (Nadia, seine Frau)
Rudolf Rhomberg (Cary Farthingale)
Peter Schmitz (Cuthbun)
Werner Berndt (Cloistermouth)
Arnold Gorski (Orris)
Joachim Schweighöfer (Bungabine)
Jochen Striebeck (Unman)
Walter Flamme (Lipstrob)
Hans Timerding (Aggeridge)
Peter Fitz (Terhew)
Volker Brandt (Wittering)
Rainer Luxem (Trindle)
Horst Hochstadt (Schüler)
Robert Seibert (Winstanley)
Anna Teluren (Mrs Winstanley)
Hans Korte (Inspektor)
Uwe Dallmeier (Wirt)
Daten zu Peter O. Chotjewitz:geboren: 14.06.1934
gestorben: 15.12.2010
Vita: Peter Otto Chotjewitz (* 14. Juni 1934 in Berlin-Schöneberg; † 15. Dezember 2010 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Jurist.

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Erstsendung: 18.10.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 17
Titel: Verdammt lang tot
Autor: Martin Schüller
produziert in: 1982
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: In Lissabon wird der Ex-Kölner Jan Richter, Kneipier und Jazzfan, von Bob Keltner ausfindig gemacht, dem Kopf des legendären, längst nicht mehr existierenden Bob-Keltner-Sextetts. Keltner überredet Jan dazu, in Köln ein Bob-Keltner-Revival-Konzert zu organisieren. Als Mitproduzent gewinnt Jan den zwielichtigen Kölner Geldhai Falkenstein. Doch der Versuch, das Konzert auf die Beine zu stellen, führt ihn in einen Nebel von Widersprüchen, und er begibt sich auf die Suche nach einer Antwort. Als plötzlich im Rhein eine Tote gefunden wird, gerät Jan in einen Strudel von Verdächtigungen.

"Verdammt lang tot" schließt an Martin Schüllers ersten Jazzhörkrimi "Bird's Bird" an.
Daten zu Martin Schüller:geboren: 1960
Vita: Martin Schüller, geboren 1960, lebt als Taxifahrer und freier Autor in Köln. Dem Hörspiel "Bird's Bird" liegt sein erster, im Jahr 2000 erschienener Roman "Jazz" zugrunde.
Erstsendung: 24.03.2006
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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