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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 157
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Titel: 1848. Das Wort ist aufgeblüht zur Tat
Autor: Walter Boehlich
produziert in: 1998
produziert von: HR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Heising
Bearbeitung: Ulrich Heising; Florian Scheibe
Inhalt: Genau vor 150 Jahren, am 18. Mai 1848, wurde die nach allgemeinem und gleichem Wahlrecht gewählte Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche eröffnet. In seinem Dokumentarstück hat Walter Boehlich die Quintessenz aus den 13 Monate dauernden Debatten gezogen. Die umfangreichen Redeprotokolle, insgesamt 16.000 Spalten, wurden zu neun Szenen komprimiert, die nicht den zeitlichen Ablauf der Nationalversammlung rekonstruieren wollen, sondern zu zeigen versuchen, daß Interessen und Gruppierungen von damals sich bis heute gegenüberstehen. Schon 1848 ging es um Themen wie Antisemitismus, Gleichheit vor dem Gesetz, nationale Minderheiten, Abrüstung in Europa und Recht auf Arbeit. "Die Forderungen der Linken hatten die Vernunft und den Fortschritt für sich; wären sie damals nicht von der liberalen und konservativen Mehrheit niedergestimmt worden, dann hätte die deutsche Geschichte nicht den bekannten, immer wieder auch kriminellen Verlauf genommen. Die Deutschen hätten, statt nach innen und außen Unfreiheit zu verbreiten, rechtzeitig sich Freiheit erkämpft und sich mindestens drei Bürgerkriege (1864, 1866 und 1870/71), zwei Weltkriege und Hitler erspart." (Walter Boehlich)
Sprecher:Friedrich Karl Praetorius (1. Sprecher)
Matthias Günther (2. Sprecher)
Alfred Urankar (3. Sprecher)
Dieter Mann (4. Sprecher)
Günther Amberger (5. Sprecher)
Stefan Wilkening (6. Sprecher)
Peter Lerchbaumer (7. Sprecher)
Edgar M. Böhlke (8. Sprecher)
Johann von Bülow (9. Sprecher)
Michael Quast (10. Sprecher)
Daten zu Walter Boehlich:Vita: Walter Boehlich, geboren 1921 in Breslau, war von 1951 bis 1954 Lektor für deutsche Literatur an der Universität Aarhus. Von 1957 bis 1968 Cheflektor des Suhrkamp Verlags. 1969 Mitbegründer des Verlags der Autoren. Lebt als freier Publizist und Übersetzer in Frankfurt am Main. Zahlreiche Preise, darunter Goethe-Medaille der Stadt Frankfurt, Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hessischer Kulturpreis.
Erstsendung: 18.05.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 157
Titel: Abschied von Visnja
Autor: Jovan Cirilov
Sinisa Pavic
produziert in: 1969
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Gert Andreae
Sprecher:
offen
Visnja: Jutta Hoffmann
Misa: Arno Wyzniewski
Marko: Klaus Manchen
Ziza: Dieter Mann
Peter Borgelt
Hansjürgen Gruner
Günter Polensen
Harald Popig
Joachim Tomaschewsky
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 157
Titel: Abschiedsgeschenk
Autor: Gert Roland Stiepel
produziert in: 2013
produziert von: NDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Christoph Dietrich
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Deutschland im Jahr 2040: es herrscht demographischer Notstand.

Die Vergreisung der Gesellschaft und die damit aufgeworfenen Probleme schreien nach einer politischen Lösung. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Die Krankenkassen bluten aus, dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Start-ups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben. Nur: so mancher Abschiedskandidat gerät ins Schwanken.Paul zum Beispiel. Er sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Sein "Restlebenswertindex" ist gering, im Falle seines freiwilligen Ablebens winkt seiner Frau die satte Prämie, sein Sohn könnte sich davon eine lebensnotwenige OP finanzieren.Doch dann entdeckt Paul buchstäblich in letzter Minute das Leben, die Lust daran. Was nun? Eine bissige Satire, die eine Menge Fragen aufwirft. Konsequent denkt der Autor zuende, was als futuristisches Szenario heute schon erschreckend wahrscheinlich scheint.
Sprecher:Klaus Manchen (Michael)
Monika Lennartz (Susanne)
Reiner Schöne (Tobias)
Dieter Mann (Alex)
Friedhelm Ptok (Guido)
Alexandra Sydow (Gabi)
Nadine de Zanet (Dr. Roloff)
Norbert Stöß (Ober)
Raymond den Boestert (Bestatter)
Henrik Barth (Nachrichtensprecher)
Lena Dörrie (Nachrichtensprecherin)
Uve Teschner (Fenner)
Martin Lalis (Bundestagspräsident)
Thomas Weppel (Regierungsvertreter)
Kai Roloff (Müller von der Opposition)
Anne Abendroth (TV-Moderatorin/Telefonansage)
Barbara Seifert (TV-Reporterin Wellersdorf)
Daten zu Gert Roland Stiepel:Vita: Gert Roland Stiepel ist promovierter Theaterwissenschaftler und Germanist. Nach dem Studium arbeitete er als Redakteur in einer Filmproduktion. Danach entwickelte er audiovisuelle Lehrfilme und -programme für die Erwachsenen-Bildung, ehe er als Creativ-Director in die Werbung ging. Ende der 80er-Jahre konzipierte er, zusammen mit Peter Jacobi, eine Serie von Mitmach-Hörspielen für den WDR (interaktiv über TED).
Erstsendung: 25.08.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 157
Titel: Adler und Engel
Autor: Juli Zeh
produziert in: 2006
produziert von: MDR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist: Julia Hummer
Inhalt: Jessie ist tot. Sie hat sich erschossen, als sie mit Max telephonierte. Zu Schulzeiten der geborene Versager, picklig und übergewichtig, hat Max aus sich selbst das Projekt seines Lebens gemacht: einen Karrierejuristen. Innerhalb von zehn Jahren hat er sich hochgearbeitet, aus eigener Kraft, wie er glaubte. Zu Rufus nach Wien, auf den Olymp des Völkerrechts, von wo aus die Staatengemeinschaft aussieht wie ein paar Kinder, die sich gegenseitig Sand in die Augen werfen. Aber dann ist Jessie wieder aufgetaucht, und mit ihr das einzige echte Gefühl in Max' Leben: Die boden-lose Liebe zu der kindlich-verrückten Tochter eines millionenschweren Drogenhändlers. Als Jessie stirbt, schmeißt Max seinen Job. Er sitzt in Leipzig und beschließt, den Rest seiner Lebenszeit nach der Menge an Kokain zu bemessen, die er sich noch kaufen kann. Max ist am Ende... In Rückblenden entfaltet sich so das private Drama von Jessie und Max, das sich als Teil einer viel größeren, politischen Tragödie erweist: Jessie ist in internationale Drogengeschäfte verwickelt, mit denen große Teile des Krieges auf dem Balkan finanziert werden. Ihre seltsame Liebe ist ein Produkt jenes zynischen Miteinanders von Bürgerkriegshelden, Völkermördern, Drogenhändlern und UNO-Politikern, die Schreckliches zulassen, um noch Schrecklicheres zu verhindern. Und auch Max muss erkennen, dass er als EU-Osterweiterungsexperte im Dienst des organisierten Verbrechens stand.
Sprecher:Fabian Busch (Max)
Julia Hummer (Jessie)
Matthias Walter (Shershah)
Harald Schrott (Ross)
Ernst Konarek (Herbert)
Dieter Mann (Rufus)
Liv-Juliane Barine (Anwältin)
Daten zu Juli Zeh:geboren: 30.06.1974
Vita: Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.08.2006
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 157
Titel: Ali Baba und die Räuber
Autor: Günther Deicke
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Maritta Hübner
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: Das musikalische Funkspiel erzählt in heiterer Form, nach Motiven der orientalischen Märchensammlung "Aus 1001 Nacht", wie der Holzhacker Ali Baba Hochzeit feiern will, aber beim Festmahl mit seinen Freunden, dem Schuhmacher Hasan und dem Sattler Mustafa, durch die Räuber all die köstlichen Speisen verliert, ohne auch schon einen einzigen Bissen gegessen zu haben. Dazu noch das ganze Kochgeschirr und alles übrige Hab und Gut. Ehe ihn der Mut restlos verlässt, geht er lieber gleich in den Wald, um aufs Neue Holz zu sammeln und wieder ganz von vorne anzufangen. Dort sieht er, ohne von ihnen bemerkt zu werden, wie die Räuber zu einem Felsen reiten, der sich plötzlich vor ihnen öffnet.
Sprecher:Dieter Mann
Helga Labudda
Ingolf Gorges
Ursula Genhorn
Lothar Dimke
Marianne Klussmann
Dietrich Körner
Helmut Müller-Lankow
Daten zu Günther Deicke:geboren: 21.10.1922
gestorben: 14.06.2006
Vita: Günther Deicke (* 21. Oktober 1922 in Hildburghausen; † 14. Juni 2006 in Mariánské Lázně, Tschechien) war ein deutscher Lyriker und Publizist.

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letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 157
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1991
produziert von: SFB
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Wippersberg
Bearbeitung: Walter Wippersberg
Komponist: Martin Daske
Inhalt: Den besonderen Reiz dieser Kinderklassiker-Inszenierung macht der Wechsel zwischen den klaren Szenen aus, die die wichtigsten Stationen von Alices Traumreise ins Wunderland wiedergeben, mit den breiten, teilweise kommentierenden bis ironischen Erzähltexten. Unterstützt von einer einfühlsamen Hörspielmusik erleben wir die verrückten Begegnungen der kleinen Alice. Ihr Größer-und Kleinerwerden und erfahren so, daß eine zunächst ganz unsinnige Welt, in der sich jeder anders benimmt als erwartet. Ihre ganz besonderen Tücken aber auch Reize hat. Alices Gespräche etwa mit der Raupe oder der Suppenschildkröte, den westfälischen Grinsekater nicht zu vergessen, lassen schon Kinder erfahren, daß in all' diesem Nonsens eine gute Portion Weisheit liegen kann. Durch die eigenwillige Interpretation und Regie von Walter Wippersberg lernt der große und kleine Hörer eine ganz neue nachdenkliche und gleichzeitig höchst vergnügliche Wiedergabe dieser Kindergeschichte aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Sprecher:Gundula Köster (Alice)
Dieter Mann (Erzähler)
Jürgen Thormann (Kaninchen)
Marianne Groß (Maus)
Inge Wolfberg (Eule)
Regina Lemnitz (Ente)
Helmut Ahner (Dodo/Gärtner)
Detlef Bierstedt (Adler/Fünf)
Oliver Feld (Pat)
Inken Sommer (Raupe)
Marianne Groß (Herzogin)
Hubertus Bengsch (Grinsekater)
Wolfgang Condrus (Märzhase)
Peter Matic (Hutmacher)
H. H. Müller (Siebenschläfer)
Joachim Schönfeld (Sieben)
Ulrich Ritter (König)
Evelyn Meyka (Königin)
Gerd Holtenau (Scharfrichter)
Klaus Nägelen (Greif)
Inge Wolfberg (Suppenschildkröte)
Oliver Feld (Ein Geschworener)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 157
Titel: Alle Macht geht aus
Autor: Christian Gebert
produziert in: 1990
produziert von: HR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Christian Gebert
Bearbeitung: Christian Gebert
Inhalt: Wieder einmal wird gewählt. Wie zu Tucholskys Zeiten, als die Bürger allerdings unter sehr viel mehr Parteien die Qual der Wahl hatten, bis schließlich ein gewisser Kunstmaler namens Adolf das Verfahren vereinfachte, indem er nur noch eine Wahl zuließ. Seine. Aber das ist hoffentlich vorbei, und so hat ein gewisser Anton, der als einfacher Mitbürger sozusagen auch nur das Volk ist, seine liebe Not, seine inneren Parteienzerissenheit zum richtigen Kreuzchen zusammenzuflicken. Und das ohne Ösen und Haken!
Sprecher:Dieter Mann
Erstsendung: 18.09.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 157
Titel: Ärger mit Och
Autor: Liese Haug
Gabriele Neumann
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Stefanie Lazai
Komponist: Wolfgang Loos
Inhalt: Max ist sieben Jahre alt und wohnt in der Nähe von Köln. Früher war sein Leben sehr schön: Die Eltern hatten viel Zeit für ihn, sie haben oft zusammen gespielt und gemeinsam Ausflüge gemacht. Doch dann kam Pauline, die kleine Schwester, und alles wurde anders. Inzwischen ist sie vier Jahre alt und nervt Max total. Die Eltern verwöhnen Pauline so sehr, dass Max eines Tages wütend aufstampft und "Och, och, och" schreit. Da plötzlich steht ein kleiner grüner Giftzwerg, der "Och", vor ihm: "Du hast gerufen. Was ist los?" Der Och versteht Max sehr gut. Der Och denkt sich die größten Gemeinheiten aus. Eines Tages übertreibt er so sehr, dass Max ihn davonjagt.
Sprecher:Dieter Mann (Erzähler)
Odi Zahavi (Max)
Barbara Ratthey (Och)
Lili Zahavi (Pauline)
Jannis Greff (Jakob)
Judith Engel (Mutter)
Matthias Matschke (Vater)
Cristin König (Lehrerin)
Simone von Zglinicki (Ältere Frau)
Johann Jürgens (Händler)
Luzie Noellemeyer (Mädchen)
Daten zu Liese Haug:Vita: Liese Haug, geboren 1954 in Berlin, lebt und arbeitet als freie Autorin in München.
Daten zu Gabriele Neumann:geboren: 1951
Vita: Gabriele Neumann, geboren 1951 in Hamburg, studierte Anglistik und Gesellschaftswissenschaften. Sie lebt als frei schaffende Lektorin und Autorin in Köln. Zuletzt produzierte DeutschlandRadio Berlin "Die verzauberten Kinder" (2001).
Erstsendung: 10.10.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 157
Titel: Arie für tausend Stimmen
Autor: Hendryk Bardijewski
produziert in: 1992
produziert von: DS Kultur
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Peter Gotthardt
Übersetzer: Peter Ball
Inhalt: Direktor Lang wird mit einer schmerzlichen Tatsache konfrontiert: Nur wenn er seine Opernbühne sowohl sangesfreudigen wie zahlungskräftigen Bürgern zur privaten Verfügung stellt, ist das Opernhaus zu retten. Und er begegnet einem Phänomen: Statt wie bisher zu sprechen, beginnt man überall zu singen. Selbst der Oberbürgermeister und sogar die als Ordnungsmacht agierenden Polizisten verfallen dieser eigenartigen musikalischen Infektion. Lang dagegen gesteht sich einen lang gehegten Wunsch ein: Er will Politik machen. Ein letztlich mehr realistisches als phantastisches Spiel, das aktuelle Assoziationen auslöst.
Sprecher:Dieter Mann (Lang)
Angelika Waller (Drobna)
Friedrich Schoenfelder (Bekas)
Catherine Stoyan (Sektretärin)
Carl Heinz Choynski (Cichy)
Greger Hansen (Porter)
Gina Pietsch (Ploska)
Nils Brück (Erster)
Thomas Mathys (Zweiter)
Erstsendung: 24.11.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 157
Titel: Ausgehend von der bestehenden wirklichen Lage
Autor: Adrian Winkler
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Im Frühjahr 1970, nur wenige Wochen nach dem Wahlsieg der SPD, brach der neue Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Egon Bahr, in geheimer Mission nach Moskau auf. Der Auftrag: in direkten Verhandlungen ein Abkommen vorzubereiten, das die starren Fronten des Kalten Krieges überwinden helfen und vor allem auf längere Sicht das Verhältnis zum zweiten Staat auf deutschem Boden entspannen sollte. Der Emissär verschwand länger als jeder westliche Diplomat vor ihm hinter dem Eisernen Vorhang, gelangte dichter als jedermann zuvor in die Nähe einer unbekannten Staatsapparatur - in den unübersichtlichen Verhältnissen der fremden Hauptstadt überwiegend auf sich allein gestellt. Im Rückgriff auf Dokumente und Memoiren der Beteiligten, die - z.T. erst in postsowjetischer Zeit veröffentlicht - erstaunliche Allianzen erkennen lassen, dokumentiert das Hörspiel in stilisierter Form eines der spannendsten Kapitel deutscher Außenpolitik, die in ihrem Wesen auch als Spracharbeit kenntlich wird. Das Moskauer Abkommen wurde als erster der so genannten "Ostverträge" unterzeichnet und am 17.05. 1972 nach erregter Debatte vom Bundestag ratifiziert. Mit ihm begann ein Prozess, an dessen Ende der Fall der Mauer, die deutsche Wiedervereinigung innerhalb eines in seinen Grundzügen veränderten Europas stand. Das Hörspiel wurde mit einem Stipendium der Filmstiftung NRW gefördert.
Sprecher:Gunter Schaß (Erzähler)
Christian Brückner (Staatssekretär)
Jürgen Jentsch (Minister)
Friedhelm Ptok (Mitarbeiter)
Ekkehard Schall (Botschafter)
Wolf-Dietrich Sprenger (Kontakt A)
Götz Schulte (Kontakt B)
Dieter Mann (Wochenschau-Sprecher/CIA-Mitarbeiter)
Michael Klobe (Bauarbeiter 1)
Robert Gallinowski (Bauarbeiter 2)
Klaus Mertens (Direktor)
Ulrike Lang (Telefonstimme)
Antonia Holfelder (Insert Sprecher)
Daten zu Adrian Winkler:Vita: Adrian Winkler, geboren 1966, Autor und Theaterproduzent, arbeitet als Redakteur im Rundfunk.
Erstsendung: 15.05.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 157
Titel: Bauern, Bonzen und Bomben
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1997
produziert von: MDR
Laufzeit: 359 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Inhalt: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427 Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn azf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.


1: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427,- Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn auf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.

2: Der Skandal ist perfekt - doch einen Artikel über die die Ochsen-Versteigerung in Gramzow und die rebellierenden Bauern will Stuff, der versoffene Lokal-Redakteur der "Chronik", Max Tredup auf keinen Fall abnehmen. Ja, er würde sogar am liebsten dem am eigenen Leibe betroffenen Gerichtsvollzieher ausreden, gegen die Bauern auszusagen. Und noch einer, stellt sich überraschend heraus, möchte die Zeugen des Vorfalls gern zum Schweigen bringen: Georg Henning, ein Freikorpskämpfer des letzten Krieges. Und ein Zeuge - das kann auch ein Foto sein. So bieten Stuff und er Tredup für seine Negative pro Stück 5,- Mark. Viel Geld für einen wie ihn. Spätestens das macht ihm einiges klar. Und so kriegen die nächtlichen Besucher zwar ein paar herausgeschnittene Rollfilm-Stückchen verkauft. Doch die belastenden Negative, die kriegen sie nicht. Die bietet Tredup am nächsten Morgen dem Bürgermeister Altholms an, dem bulligen SPD-Mann Gareis. Da kosten sie dann schon 1.000,- Mark. Doch bevor Gareis sich entschlossen hat, hat sein innerparteilicher Widersacher, Regierungspräsident Temborius, bereits gehandelt. Max Tredup ist um hundert Zehnmarkscheine reicher.

3: Die widerständige Bauernschaft selbst will die polizeilichen Ermittlungen, die Übergriffe bei der Gramzower Ochsen-Pfändung betreffend, am liebsten gelassen abwarten; ja ihr Anführer, Bauer Reimers, hätte gar nichts dagegen, als Märtyrer im Gefängnis zu landen. Eine brisante Situation, in der ein politischer Abenteurer vom Schlage Hennings sich die Chance, auf eigne Faust ein bisschen zu zündeln, nicht entgehen lässt. Eines Nachts geht in Stolpe, in der Privatvilla des Regierungspräsidenten Temborius, eine Bombe hoch. Viel Anerkennung erntet Hennig in der Bauernschaft dafür nicht, sie sieht ihre gute Sache durch solche Manöver sogar in Gefahr - und schließlich steht eine Demonstration ins Haus. Erst als er einen Weg findet, den Attentatsversuch durch falsche Geständnisse Tredup anzulasten, hat er sie hinter sich - der Verkauf der belastenden Fotos hat den Mann verhasst genug gemacht. Und die Intrige funktioniert: Max Tredup wird verhaftet. Noch hofft er darauf, dass Bürgermeister Gareis ihn schnell wieder aus dem Schlamassel herausholen wird.

4: Tredups Frau Elise hat zwar Bürgermeister Gareis das Versprechen abnehmen können, sich um ihren einsitzenden Mann zu kümmern (und dabei verwundert etwas von tausend Mark erfahren, von denen Max ihr kein Wort gesagt hatte). Doch wichtiger sind dem Bürgermeister im Moment andere Sorgen: Am Montag steht die Bauernkundgebung in Altholm ins Haus, die Stimmung ist angeheizt, und nun will das Regierungspräsidium auch noch zwei Hundertschaften Polizei in die Stadt verlegen - was die Sache nur eskalieren lassen dürfte. Ja, selbst Gareis' Schachzug, den im Gefängnis einsitzenden Bauernführer Reimers aus der Stadt zu verbringen, wird von den Bürokraten in der Landesregierung durchkreuzt. Was hilft es da, dass er sich nach Kräften die Wogen zu glätten bemüht, da doch auch die Bauern auf der Gegenseite, von rechtsextremen Scharfmachern aufgehetzt, es auf den Eklat ankommen lassen wollen. Oben an ihrer Fahne funkelt trotzig eine Sense im Montagsnachmittagslicht. Dann sausen Gummiknüppel auf Köpfe, knallen Tschakos auf's Pflaster. Dann fließt Blut.

5: Nicht genug damit, dass in seiner Stadt, Landvolk und Schupos aufeinander eindreschen, nach einem telefonischen Hinweis auf zwei angebliche Tote hat Bürgermeister Gareis am Ende doch die Hundertschaften der Landesregierung ins Gefecht führen müssen. Sogar die Versammlung in der Auktionshalle hat er polizeilich aufgelöst. Immerhin scheint es ihm jedoch wenigstens gelungen, die Zeitungen auf seine Seite zu bringen: am Dienstagmorgen sucht man Artikel über den Krawall vom Vortag vergeblich. Dabei hatte Stuff den vernichtenden Angriff auf seinen Intimfeind Gareis, dem der Polizeieinsatz das Genick brechen soll, schon in der Schublade.
Da wird Max Tredup, gegen den sich die Anklage wegen des Anschlags auf die Villa des Regierungspräsidenten nicht länger halten lässt, gerade rechtzeitig aus dem Kittchen entlassen. Könnte man nicht, meint er, einen Leserbrief fingieren, in dem sich die unbescholtenen Bürger Altholms vehement von dem distanzieren, der den "Blutmontag" zu verantworten hat - vom Bürgermeister also? In Stuffs Gunst beginnt Tredup zu wachsen. Was er seiner Frau Elise wegen der verheimlichten tausend Mark sagen soll, weiß er trotzdem nicht.

6: Nach der Schlacht, die sich Demonstranten und Staatsmacht in Altholm geliefert haben, können die professionellen Pulvermacher, die aus der Not und dem Zorn der Bauern politisches Kapital zu schlagen gedenken, endlich alles auf Rache setzen. Nachts auf der Lohstedter Heide, auf dem Hügel bei den Hünensteinen treffen sich die traditionsbewussten Nachfahren der wackeren Germanen von einst ganz zünftig zum Thing. Mit Anklägern, Verteidigern, Schöffen und Richtern beraten sie auf die gerade altdeutsche Art über die Folgen, die der "Blutmontag" für Altholm haben soll.
Ihr Beschluß heißt: Boykott gegen die ganze Stadt, solange bis die Regierung Konsequenzen zeigt. - Das Ausbleiben der Kundschaft, die kleinen Händler kriegen es schon am nächsten Tage zu spüren. Ein gefährliches Potential. Besser als alle anderen weiß Bürgermeister Gareis, dass jetzt endlich einer die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Und lädt die Honoratioren der Stadt zur Krisensitzung ins Rathaus ein.

7: Bürgermeister Gareis' Versuch, die Fabrikanten, Kaufleute, Gastwirte, Ärzte und Lehrer seiner Stadt hinter sich zu scharen und aufs Ruhe-Bewahren, aufs Totlaufen-Lassen des von den Bauern verhängten Boykotts einzuschwören, schlägt erst einmal fehl. Die Bürger wollen mit den Bauern verhandeln, am besten auf eigene Faust. Doch die rasch gegründete "Versöhnungskommission" wird nicht nur stundenlang im Kreis durchs Gelände kutschiert, ihr werden auch unannehmbare Bedingungen gestellt.
Gleichzeitig bringen die Bauern sogar öffentlich ihre Forderungen ins Spiel: Ein "Offener Brief", den der in puncto Drecksarbeit längst nicht mehr heikle Tredup für die "Chronik" an Land zieht, erhebt die ultimative Forderung, Polizeioberinspektor Frerksen und Bürgermeister Gareis fristlos zu entlassen. Da ist es ein Glück, dass die unverrichteter Dinge heimgekehrten Versöhnungskommissions-Mitglieder beim Bier und Schnaps gar zu stubenunrein über die Stränge geschlagen haben, so dass der Bücherrevisor und geschworene Rohköstler Dr. Hüppchen sich ans verabredete Verschweigen der Pleite nicht zu halten gedenkt.

8: Dr. Hüppchens Strafantrag gegen Kaufmann Manzow und Doktor Lienau hat Bürgermeister Gareis einen unerwarteten Trumpf in die Hand gespielt. So bleibt Manzow nicht viel anderes übrig, als die Telegramme preiszugeben, die Regierungspräsident Temborius an die Altholmer Geschäftsleute gerichtet hat: Er bietet die Versöhnung zwischen Stadt und Land unter seiner Schirmherrschaft, und: Gareis und Frerksen auf silbernem Tablett. Zum Glück hat Gareis aus alten Tagen noch gute Beziehungen nach Berlin, zum Minister. Doch während zwischen Tredup, der die in den Ostsee-Dünen vergrabenen tausend Reichsmark verbissen geheim hält, und seiner Elise, die mit dem dritten Kind schwanger geht, allmählich auch der letzte Rest Zusammenhalt in die Brüche geht, hat Temborius seinem Widersacher im Altholmer Rathaus vorgegriffen und die sofortige Beurlaubung Polizeioberinspektors Frerksens verfügt. Und Redakteur Stuff hat gewisse Neigungen des Kaufmanns Manzow zu sehr jungen Mädchen seinerseits ausgenutzt, um einen Rundbrief des Regierungspräsidenten an sich und in die Presse zu bringen.

9: Nachdem jedermann in der "Chronik" lesen konnte, wie die Landesregierung in Stolpe den unseligen 26. Juli in Altholm einschätzt, ist Gareis nur noch ein halbgestrandeter Wal, der zusehen muss, wie er wieder ins freie Wasser gelangt. Währenddessen sonnt sich sein missliebiger Parteigenosse Temborius schon im Glanz des großen Friedensstifters. Da platzt mitten in seine Versöhnungskonferenz ein scharfmacherischer Artikel der "Bauernzeitung" hinein: Gegen das "jüdische Aussagungssystem" hilft sich das bodenständige Volk am besten allein. Nach diesem Schlag ins Gesicht ist nun auch der selbstsichere Stratege mit seiner Diplomatie am Ende: Die Bauern verlassen den Saal. Gareis wiederum geht das Problem mit diesen leidigen Revolver-Journalisten, die ihm noch jeden Plan durchkreuzt haben, diesmal von der Spitze weg an: indem er dem Altholmer Zeitungskönig Gebhardt frisierte Geschäftsunterlagen seines Hauses auf den Tisch packt und seinerseits mit Veröffentlichung droht. Doch wird ihm der so erzwungene Stillhalte-Pakt auf Dauer den Rücken freihalten?

10: Auf der Suche nach dem Urheber der Indiskretion, die ihn Gareis ausgeliefert hat, kriegt Zeitungskönig Gebhardt eine überraschende Offerte gemacht: Max Tredup bietet sich an, dafür zu sorgen, dass sein Freund Stuff über die Klinge springt. Wäre ihm selbst dann nicht die so freigewordene Stelle, wäre ihm nicht endlich ein festes Einkommen sicher? Als dann jedoch erneut, und diesmal in den nächtlichen Straßen Altholms, eine Bombe explodiert, gewinnt Stuff ausgerechnet einen seiner schärfsten Feinde zum Freund: Denn er ist, nachdem er von dem Plan Wind gekriegt hat, rechtzeitig zur Stelle, um Bürgermeister Gareis vor dem Anschlag eines halbverrückten Weltkriegs-Veteranen in Sicherheit zu bringen. Zwar lehnt er es ab, in die ihm hingestreckte Hand einzuschlagen: Die roten Bonzen der Weimarer Republik sind ihm zuwider. Doch hat er, selbst schon halb abgeschossen, Gareis geholfen, endlich das Blatt zu wenden. Als die Kripo wegen des neuerlichen Attentatsversuchs die Organisatoren und Ideologen der Bauernschaft verhaftet, erscheint auch der "Blutmontag" am 26. Juli in einem anderen Licht.

11: Noch immer gehen die Bauern gegen das Abbröckeln des Boykotts mit drakonischen Maßnahmen vor: Wer den Boykott bricht, wird selbst boykottiert. Inzwischen kriegt Stuff anonyme Briefe, die ihn auffordern, Altholm zu verlassen - sonst würden zum Beispiel illegale Abtreibungen ruchbar werden, in die er verwickelt war. Nur sind diese Briefe in seinem eigenen Büro und auf seiner eigenen Schreibmaschine getippt! Tredup fährt der Schreck ins Herz, als er jetzt noch erleben muss, wie Stuff mehr als ein Mal bei Elise ein gutes Wort für ihn einlegt. Was führt der im Schilde? Was den Landfriedensbruch-Prozess gegen die Bauern anlangt, für den schon die Turnhalle des Altholmer Gymnasiums umgerüstet wird, legt Stuff jedenfalls noch mal tüchtig nach: Die "Chronik" bringt die klammheimliche Wiedereinsetzung von Polizeioberinspektor Frerksen auf der ersten Seite - "Minister billigt Polizeiterror". Dann kündigt er - freilich nur, um sich bei der "Bauernschaft" für die Prozessberichte zur Verfügung zu stellen. Gareis soll sich noch wundern! Und Tredup auch, der nun endlich als fester Redakteur der "Chronik" in den Gerichtssaal geschickt wird.

12: Mittwoch, der 3. Oktober. Der Prozess "Das Land Pommern gegen Georg Henning, Eduard Padberg, Franz Reimers..." und die anderen Aktivisten der Bauernschaft nimmt seinen Anfang. An den Presse-Tischen sitzen sich Stuff und Tredup gegenüber. Am dritten Verhandlungstag ist Bürgermeister Gareis geladen. Das würde ihn noch nicht nervös machen. Aber ein ganz bestimmter grauer Briefumschlag lässt sich partout nicht in den Unterlagen finden. Er enthält den Geheimbefehl vom 26. Juli, die Anweisung von Regierungspräsident Temborius, für den Fall zu öffnen, dass die Altholmer Schupo nicht mehr Herr der Lage ist. Was genau stand da eigentlich drin? Noch kann er zwar die Anfrage der Verteidigung zurückweisen mit Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschrift. Und noch kann er Tredup, den frischgebackenen Redakteur, mit seiner Schlagzeile "Bürgermeister Gareis verweigert die Aussage" so an den Pranger bringen, dass Zeitungskönig Gebhardt ihn fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Aber wenn Temborius ihm die Aussagegenehmigung erteilt? Und seine Berufung auf die "harte Linie" der Landesregierung ist gar nicht gedeckt?

13: Der Prozess gegen die aufbegehrende Bauernschaft zieht sich hin, doch für Max Tredup ist er schon zu Ende. Sein Chef hat ihn gefeuert, er kann sich in Altholm nicht mehr blicken lassen. Nur einer hält noch zu ihm - eine: Elise. Er will wegziehen mit ihr, sagt er. Er will das Geld holen fahren, sagt er, das Geld aus den Dünen. Aber er kommt nicht wieder, nicht mal mit dem letzten Zug. Jetzt weiß auch Elise nicht weiter. Und wenn da nicht einer wäre, der ihr behutsam Halt zu geben versucht... Ohne Herrn Stuff wäre vielleicht alles aus. - In der zum Gericht umfunktionierten Turnhalle geht es währenddessen hoch her. Albin Banz, Bauer, wochenlang krank nach dem 26. Juli, präsentiert als Kronzeuge seinen Hut, zerschlagen angeblich auf seinem Kopf von einem Gummiknüppel, und blutdurchtränkt. Friedlich in die Kneipe habe er abdrehen wollen, als der Blaue auf ihn losgegangen sei. Doch bei der Gegenüberstellung kann er keinen der Beamten erkennen. Dafür wird er erkannt - von dem Schutzmann, den er niedergeschlagen hat mit dem Stock, auf den das vermeintliche Vorzeige-Opfer sich jetzt gerade stützt.

14: Vor seinem zweiten Zeugen-Termin hat sich Bürgermeister Gareis seit Tagen gefürchtet - zu recht, wie sich zeigt. Denn jetzt muss er zugeben, den ominösen Geheimbefehl gar nicht zu kennen, ihn nie gelesen zu haben. Und er muss zugeben, dass seine Aussageverweigerung ganz andere Gründe hatte als die, die er vorschob, und das unter Eid. Und er muss zugeben, dass er Max Tredup, den Prozess-Beobachter der "Chronik" ohne Recht fertiggemacht hat. Da hilft es auch nichts mehr, dass er sich bei Tredup entschuldigen, für seine Wiedereinstellung sorgen will - denn Tredup hat das Weite gesucht, für immer. Und da hilft es genausowenig, dass er just am Abend nach der Verhandlung das Kuvert mit dem Geheimbefehl auf seinem Schreibtisch findet, ganz oben drauf. Denn die Partei hat drei Genossen zu ihm geschickt. Drei, weil sich einer nicht traut. Sie wollen seinen Rücktritt. Wahlen stehen vor der Tür, der Schaden für die Partei ist größer als der Nutzen, den das Arbeitstier Gareis über Jahre hin für die Stadt gebracht hat. Jetzt heißt es: Rücktritt oder Parteiausschluss, Disziplinarverfahren, Meineid-Prozess. Gareis geht. Sie sagen ihm auch, wohin. Nach Breda, ein Städtchen im Ruhrgebiet.

15: Als Bürgermeister Gareis sein Rücktrittsgesuch unterschreibt, wird im Altholmer Bauern-Prozess der einhundertdreiundzwanzigste Zeuge aufgerufen. Aber auch die Aussage des Kriminalkommissars Josef Tunk bringt zwar umfassende Belastung der Bauern, aber keinen Grund in die Sache. Und so sehen die Strafanträge, so sehen die Urteile dann auch aus: Fünf Bauern kriegen ein paar Wochen Gefängnis, der Rest nur Bewährung. Hauptsache, Regierungspräsident Temborius hat sein Gesicht gewahrt und die Ehre des Staates. Gareis packt seine Sachen. Wird jetzt Kaufmann Manzow tun, was er, Gareis, immer gekonnt hat: mit den Bauern reden? Wird er dem Boykott ein Ende machen? Egal, das ist nicht mehr seine Sache. Vielleicht sollte er einen wie Stuff mitnehmen, dahin, wo er jetzt von vorn anfangen muss. Stuff, der versoffene Redakteur mit dem lauernden Journalisten-Instinkt, der vor einem halben Jahr Tredup nach Gramzow geschickt hatte, zur Ochsen-Versteigerung, will aber bleiben. Schon wegen Elise. Einer muss sich ja um sie kümmern.
Sprecher:Otto Sander (Erzähler)
Dieter Mann (Bürgermeister Gareis)
Hilmar Eichhorn (Lokalredakteur Stuff)
Jörg Schüttauf (Annoncenwerber Tredup)
Wolfgang Winkler (Gerichtsvollzieher Kalübbe)
Thomas Rudnick (Thiel)
Günter Grabbert (Reimers)
Ulrich Voß (Päplow)
Hinrich Köhn (Wirt)
Peter W. Bachmann (Zirkusausrufer)
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 157
Titel: Black Sabbath
Autor: Andreas Knaup
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Patrick Blank
Inhalt: Eve, eine Berliner Journalistin, reist in eine ostdeutsche Kleinstadt, um einen ungewöhnlichen Kriminalfall zu recherchieren, der mit einem Gerichtsprozeß bereits abgeschlossen worden war. Opfer des Verbrechens, das von jugendlichen Tätern verübt wurde, war einer ihrer Mitschüler. Bei dem Versuch, die Wahrheit über die Hintergründe der Tat herauszufinden, stößt Eve auf eine Mauer des Schweigens. Schulleitung, Eltern und Kommunalpolitiker zeigen wenig Interesse an einer Aufhellung der Vorgänge. Eve selbst gerät in Bedrängnis ... Das Hörspiel entstand nach einem authentischen Kriminalfall.
Sprecher:Guntram Brattia
Christiane Leuchtmann
Dagmar Sitte
Verena von Behr
Joachim Nottke
Stefan Merki
Christine Oesterlein
Werner Rehm
Dieter Mann
Friedhelm Ptok
Lothar Blumhagen
Friedrich W. Bauschulte
Daten zu Andreas Knaup:geboren: 29.10.1954
Vita: Andreas Knaup, geboren 1954, war Schauspieldirektor am Theater in Dresden-Radebeul, arbeitet jetzt am Thüringer Landestheater Eisenach-Rudolstadt-Saalfeld. Er schreibt Theaterstücke, Musicals und Hörspiele (zuletzt "Erinnern Vergessen" DLR Berlin 1999).

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Erstsendung: 22.01.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 157
Titel: Bolschewiki
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Wolf-Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Bärbel Bolle
Ursula Braun
Ingeborg Medschinski
Henny Müller
Irma Münch
Lissy Tempelhof
Heinz Behrens
Norbert Christian
Werner Dissel
Fred Düren
Christoph Engel
Jürgen Frohriep
Herwart Grosse
Hans-Joachim Hanisch
Hannjo Hasse
Horst Hiemer
Jürgen Holtz
Ernst Kahler
Herbert Köfer
Dietrich Körner
Walter Kröter
Dieter Mann
Hans-Peter Minetti
Günter Naumann
Achim Petry
Eugen Schaub
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Treffer 14 von insgesamt 157
Titel: Bolschewiki
Autor: Michail Schatrow
produziert in: 1968
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 101 Minuten
Regie: Wolf Dieter Panse
Bearbeitung: Siegfried Pfaff
Übersetzer: Günter Jäniche
Inhalt: Am 30.08.1918, am Tag des Attentats auf Lenin, versucht der Rat der Volkskommissare mit dem drohenden Verlust seines Vorsitzenden fertig zu werden und fällt eine für den weiteren Verlauf der Revolution wichtigte Entscheidung, die Sanktionierung des roten Terrors (Massenerschießungen und Verhaftungen) und die Bestimmung seiner Grenzen.
Sprecher:Fred Düren (Swerdlow)
Dietrich Körner (Volkskommissar)
Hans-Joachim Hanisch (Volkskommissar)
Jürgen Holtz (Volkskommissar)
Lissy Tempelhof (Volkskommissar)
Günter Naumann (Volkskommissar)
Herwart Grosse (Volkskommissar)
Dieter Mann (Volkskommissar)
Eugen Schaub (Volkskommissar)
Horst Hiemer (Volkskommissar)
Achim Petry (Volkskommissar)
Ernst Kahler (Volkskommissar)
Heinz Behrens (Volkskommissar)
Norbert Christian (Volkskommissar)
Hans-Peter Minetti (Volkskommissar)
Herbert Köfer (Volkskommissar)
Ingeborg Medschinski (Krupskaja, Lenins Frau)
Henny Müller (Uljanowa, Lenins Schwester)
Ursula Braun (Kissas, Sekretärin des Rates der Volkskommissare)
Christoph Engel (Arzt)
Werner Dissel (Arzt)
Walter Kröter (Arzt)
Hannjo Hasse (Arzt)
Jürgen Frohriep (Gil, Lenins Chauffeur)
Hans Teuscher (Batunin)
Lothar Schellhorn (Telegraphist)
Bärbel Bolle (ein Mädchen, das Lenins Telegramme diktierte)
Erstsendung: 19.01.1969
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 157
Titel: Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 1997
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1996
produziert von: SDR; DLR Berlin
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Joachim Staritz
Inhalt: Weimar. Im Winter 1833. Ottilie Huhn möchte bei der Witwe Weniger einen Salon einrichten. Den Herren Huhn & Co. geht es herzlich schlecht. Sie leben in der Übereinkunft, daß man in diesem Nest Kunstwerke machen müsse. Nun aber haben sie das Letzte versetzt und richten ihre Hoffnung auf Lüdge, von dem es heißt, Schätze schlummerten in seinem Kopf. Lüdge aber hat nach einem irrtümlichen Begräbnis sein Gedächtnis verloren, ohne die Sprechfähigkeit einzubüßen. Auch eine Erkenntnis hat er aus dem Sarg mitgebracht: Alles geschieht in "concurrierenden" Systemen, schwarz gegen weiß, wahr gegen falsch. Die Konkurrenten sind schon auf dem Plan: Maushack & Co. arbeiten zwar noch als Koch, Kammerjäger und Totengräber. Aber Lüdge prophezeit die Katastrophe, nachdem man ihn zur Wiederholung seines Sarg-Choques genötigt hat: Maushack & Co. werden 1840 das einlösen, was sich Huhn & Co. 1833 mühsam erträumt haben: den ultimativen Schundroman, das renommierteste Verbrechen ... Und Huhn wird sich die Syphilis holen. Bei seiner Schwester Ottilie.
Sprecher:Wolfgang Jakob (Barthels)
Dieter Mann (Huhn)
Jürgen Holtz (Lüdge)
Eberhard Esche (Storch)
Klaus Bieligk (Maushack)
Axel Wandtke (Ganser)
Dirk Audehm (Vetting)
Katrin Klein (Ottilie)
Gudrun Ritter (Witwe Weniger)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 11.04.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 157
Titel: Crash oder Letzte Ausfahrt Brilon
Autor: Helmut Bez
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: 440 Hertz
Inhalt: Dr. Alfred Jordan, bis zur Wende Kulturattaché der DDR-Botschaft in Bogota, verdient sich jetzt seinen Lebensunterhalt nur noch als Klinkenputzer, aber immerhin mit Spitzeneinkommen. Gerade noch hat er im Autoradio eine Warnung vor dem "Autobahnmörder" gehört, als er bei einem Zwischenstopp auf einem Rastplatz plötzlich aus dem Hinterhalt angesprochen wird. Der Mann besteht darauf, daß Jordan ihn mitnimmt und verhält sich genauso, wie man es dem "Autobahnmörder" zutraut. Jordan gerät beinahe in Panik und drückt trotz dichten Nebels voll aufs Gaspedal. Er ahnt nicht, daß erst dadurch der wirkliche Alptraum beginnt ... Helmut Bez beschreibt mit schwarzem Humor den Seelenzustand eines Ostdeutschen, der sich mit eisernem Willen im Kapitalismus zu behaupten versucht. Ein boshaft satirisches Traumspiel voll hintergründiger Spannung, eine Parabel auf den Zustand unserer Republik.
Sprecher:Dieter Mann (Jordan)
Christian Redl (Gfeller)
Kornelia Boje (Dorle)
Werner Hansch (Biskup)
Dietmar Bär (Zartbitter)
Gottfried Mehlhorn (Klepzig)
Markus Lorenz (Radiosprecher)
Wolfgang Forester (Clubvorsitzender)
Daten zu Helmut Bez:geboren: 28.08.1930
Vita: Helmut Bez, geb. 1930 in Sondershausen/Thüringen, arbeitete als Theaterschauspieler und -regisseur. Seit 1966 schreibt er Prosa, Lyrik, Film- und Fernsehdrehbücher, Hörspiele und vor allem Theaterstücke. In der ehemaligen DDR zählte er zu den bekanntesten Gegenwartsautoren.

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Erstsendung: 21.05.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 157
Titel: Dantons Tod
Autor: Georg Büchner
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Joachim Staritz
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Die Hörspielfassung des im Jahre 1835 entstandenen Dramas über die französische Revolution schildert die Ereignisse kurz vor der Hinrichtung Dantons am 05.04.1794 in Paris. Die Kämpfe sind zugunsten der Jakobiner so gut wie entschieden. Das hungernde Volk schreit nach Verschärfung des Terrors. Robespierre, zusammen mit Danton einer der führenden Köpfe der französischen Revolution, erklärt in einer Rede die Herrschaft des Schreckens als die Waffe der Republik und Tugend. Er will die Revolution mit aller Härte weiter vorantreiben. Während für Robespierre die Revolution noch nicht abgeschlossen ist, plädiert Danton jedoch für die Beendigung des Terrors. Daraufhin kommt es zu Fraktionskämpfen zwischen den Jakobinern, denen Robespierre und St. Just angehören, sowie Danton und dessen Anhängern. Robespierre spricht sich für die Beseitigung der Danton-Fraktion aus, die den Erfolg der Revolution bedroht. Danton interessiert sich eher für leichtlebige Damen und zeigt sich sonst illusionslos. Er denkt nicht einmal daran, auf Anraten seiner Freunde zu fliehen. Und auch ein Gespräch zwischen ihm und Robespierre bleibt ergebnislos. Robespierre beschließt die Vernichtung Dantons. Danton und seine Anhänger werden verhaftet und zum Tode verurteilt.
Sprecher:
offen
Julie: Ursula Karusseit
Lucile: Bärbel Bolle
Marion: Renate Krößner
Simons Weib: Agnes Kraus
Rosalie und erstes Weib: Blanche Kommerell
Adelaide und zweites Weib: Katarina Tomaschewsky
Bürger und Henker: Horst Lebinsky
Bürger und Henker: Edwin Marian
Danton: Günter Zschäckel
Robespierre: Dieter Mann
St. Just: Edgar Harter
Lacroix: Eberhard Esche
Camille: Michael Gwisdek
Hérault: Winfried Glatzeder
Philippeau: Wolf-Dieter Lingk
Legendre: Wolf-Dieter Panse
Simon: Hans Teuscher
Barère: Helmut Müller-Lankow
Collot: Viktor Deiß
Billaud: Christoph Engel
Fouquier: Rudolf Christoph
Herman: Franz Viehmann
Dumas: Erik S. Klein
Bürger: Heinz Hinze
Ingeborg Westphal
Viola: Klaus Schwärsky
Daten zu Georg Büchner:vollständiger Name: Karl Georg Büchner
geboren: 17.10.1813
gestorben: 19.02.1837
Vita: Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

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Treffer 18 von insgesamt 157
Titel: Das Antilopen-Projekt
Autor: Wilhelm Genazino
produziert in: 2003
produziert von: SFB-ORB
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Beate Rosch
Komponist: Dietrich Petzold
Inhalt: "Nie! Nie! Nie! Werd' ich so wie die!" singen die Kinder. Auch Erika, eine junge Frau, will nicht so wie "die" werden. Darum schlüpft sie ab und zu in eine Antilopenhaut und lädt ihre Freundin ein, mit ihr im Stadtwald zu übernachten. Auf ihrer Wanderung durch die Stadt begegnet Erika weiteren Menschen, die "anders" sind. Einsame Männer, die es akzeptieren, wenn sie sagt, sie sei eine Antilope. Aber es gibt auch Männer, die sie im dienstlichen Auftrag beobachten. Es sind sogenannte Betreuer. Und die "Betreuung" besteht u.a. darin, Erika und ihrer Freundin elektronische Fesseln anzulegen. Nun schützt auch die Antilopenhaut nicht mehr.
Sprecher:
offen
Erika, die Antilope: Eva Weißenborn
Marion, ihre Kollegin: Catherine Stoyan
Mann 1 und 1. Vermummter: Axel Werner
Dicker Mann: Klaus Manchen
Intellektueller: Dieter Mann
1. Betreuer: Hans-Peter Hallwachs
2. Betreuer: Veit Schubert
3. Betreuer: Christian Schmidt
Mann 2, 2. Vermummter u. Ober: Axel Wandtke
Alkoholikerin: Ursula Karusseit
Marion, als Kind: Johanna Pegelow
Erika, als Kind: Magdalena Prinzler
Daten zu Wilhelm Genazino:geboren: 22.01.1943
Vita: Wilhelm Genazino, geboren 1943 in Mannheim, arbeitete nach dem Abitur als freier Journalist, war bis 1971 Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/M. und lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg. Er erhielt mehrere Preise. Er schrieb Romane, Essays und zahlreiche Hörspiele, u.a. "Langsam abfließendes Wasser" (1998).

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Erstsendung: 02.05.2003
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 19 von insgesamt 157
Titel: Das Gasthaus im Elsass
Autor: Georges Simenon
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 96 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Renate Greinacher
Übersetzer: Angela von Hagen
Inhalt: Im Elsass, zwischen Gerardmer und Munster, liegt der kleine Luftkurort La Schlucht. Dort, zu Beginn der dreißiger Jahre, hat Georges Simenon seinen Roman »Das Gasthaus im Elsass« angesiedelt. In dem bescheidenen Gasthaus wohnt seit Monaten ein gewisser Monsieur Serge. Ein Mann von fünfzig Jahren, ein Müßiggänger und Grandseigneur, doch derzeit knapp bei Kasse. Seine Rechnung hat er auflaufen lassen. Energisch drängen nun die Wirtsleute auf Bezahlung. Just zur gleichen Zeit werden Gäste aus dem Grandhotel bestohlen. Der Verdacht fällt auf Monsieur Serge. Überdies ähnelte er einem international gesuchten Betrüger. Der Fall ist so kompliziert, dass Kommissar Labbé aus Paris anreist und die Ermittlungen übernimmt.

»Das Gasthaus im Elsass« ist eine spannende Kriminalgeschichte, eine Liebesgeschichte und nicht zuletzt eine Milieustudie über den Einbruch der mondänen Welt in den winzigen elsässischen Touristenort La Schlucht mit seinen engherzigen Bewohnern. Der Roman erschien 1931. Im selben Jahr trat auch Kommissar Maigret erstmals an die literarische Öffentlichkeit. Kommissar Labbé wirkt dabei wie ein Vorläufer seines später so berühmt gewordenen Kollegen: beide sind ruhige, korpulente Kleinbürger, scharfe Beobachter, ermitteln gleichwohl aus der Intuition heraus. Sie saugen die Atmosphäre am Tatort auf, studieren die Charaktere und das Beziehungsgeflecht ihrer Verdächtigen, empfinden sogar Sympathie für sie. Kommissare, die verstehen wollen, ohne sofort moralisch zu verurteilen.
Sprecher:Christian Redl (Erzähler)
Rüdiger Vogler (Monsieur Serge)
Dieter Mann (Kommissar Labbé)
Roger Siffer (Inspektor Mercier)
Cathy Dingler (Mme Keller)
Guy Riss (Nic Keller)
Gabriele Köstler (Germaine Meurice)
Antonia Wolters (Hélène Meurice)
Roland Kieffer (Bierfahrer)
Michèle Mehn (Gredel)
Mathias Hecklen Obernesser (Fredel)
Herbert Schäfer (Holländer)
Claudia Hübbecker (Holländerin)
Laurence Friedrich (Empfangsdame / Hotelbesitzerin Grandhotel)
Daten zu Georges Simenon:geboren: 12.02.1903
gestorben: 04.09.1989
Vita: Georges Simenon, belgischer Schriftsteller, geboren 1903 in Lüttich, starb am 4. September 1989 in Lausanne. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 1000 Kurzgeschichten, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Mit 16 schrieb er bereits Reportagen, 1921 wurde sein erster Roman verlegt. Die Figur des Kommissars Maigret (75 Romane) machte ihn bekannt. Er lebte in Paris, Kanada, den USA und der Schweiz.

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Erstsendung: 21.10.2006
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 157
Titel: Das grüne Zimmer
ARD Radiotatort (Folge 69)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2013
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Das gewohnte Bild: Nicht viel los in Rotenburg. Eine abgebrannte Scheune. Und Nebe ist umgezogen. Linda, die Postbotin, hat ihm ein neues Domizil verschafft. Statt des Appartments im zehnten Stock des Best Western Hotels haust er nun im dritten Stock einer Gründerzeitvilla. Und stößt auf einen Selbstmord aus dem Jahr 1963. Das Jahr, in dem Kennedy ermordet wurde und die Beatles "Please Please Me" veröffentlichten. Die lapidare Bemerkung eines Feuerwehrmannes, dass so ein Scheunenbrand nahezu jedes Jahr geschehe, lässt Hauptkommissar Schmoll aufhorchen und tief in die Akten steigen. Allerdings reichen die nur bis ins Jahr 1980 zurück, die davor sind zerschreddert. Zwischen den Vorfällen scheint es keinerlei Zusammenhänge zu geben. "Cold cases" eben.

Als Nebe aus dem Fenster seiner neuen Wohnung auf den Bahnhof schaut - dort hält gegen zehn der letzte Zug -, steigt eine Frau in einem Poncho und einem roten Hütchen aus. Bringt sie Bewegung in die "kalten Fälle"?
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Michael Gempart (Herr Zacharias)
Monika Dortschy (Frau Lippmann)
Dieter Mann (Herr Radke)
Peter Fricke (Herr Schwarze)
Michael Evers (Herr Sachse)
Heinrich Giskes (Herr Bahlke)
Helmut Stange (Herr Frieder)
Marianne Rogee (Rosa Müller)
Bastian Korff
Marcel Ehmann
Till Weinheimer
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

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Erstsendung: 16.10.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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